Nr. 25 Sonntag den 29. Januar Erstes Blatt 1899 Gießener Anzeiger E-eneral-Anzeiger Kutte» und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen »mMrnIWi Feuilleton. 1001 1887 rrE Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. iklioie" ito. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Nezugsprcis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. >n»natlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Wch. < WH« Erscheint täglich ■mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Iamikienbtätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigclegt. Nedakkion, Expedition und Druckerei: Kchulstraße Ar. 7. flotte bereit. Man brachte dies vielfach mit dem Protest im Zusammenhang, den es gegen den anglo-egyptischen Vertrag eingelegt hat. Aber offiziöse russische Kreise beruhigen die Welt wieder mit einem energischen Dementi, und Rußland ist friedliebend und denkt nicht ans Rüsten. Die französische Deputiertenkammer hatte wieder einen großen Tag anläßlich einer Interpellation über die auswärtige Politik. Minister Delcasse scheint ein ganz vernünftiger Mann und seinem Posten gewachsen zu sein. Jedenfalls enthält er sich aller Provokationen und läßt sich durch nichts aus dem Gleichgewicht bringen. Fast schien es, als sollte Baron Banffy, der ungarische Ministerpräsident, schon in dieser Woche seinen Gegnern zum Opfer fallen und in dem Geheimen Rat Szell seinen Nachfolger erhalten. Aber der Rücktritt ist nochmals hinausgeschoben, dürfte aber doch bald erfolgen. Noch immer herrscht nicht volle Klarheit über die Vorgänge auf Samoa. Die Vereinigten Staaten setzen sich aufs hohe Pferd und verlangen angeblich die Abberufung des deutschen Konsuls. Wir neigen der Anschauung zu, daß sie schließlich doch klein beigeben und zugestehen müssen, daß der deutsche Vertreter nur sein Recht gewahrt habe. Die allernächste Zukunft wirds lehren!(>/, Uhr beginnende Auffahrt der Prinzen und Prinzessinnen des königlichen Hauses, der hier anwesenden Fürstlichkeiten und des diplomatischen Corps rc. in Augenschein zu nehmen. Sämtliche Staatsgebäude und zahlreiche Privathäuser tragen Flaggenschmuck. Um 8 Uhr fand, vom Schloß ausgehend bis zum Brandenburger Thor, Wecken statt. Währenddem nahm die Geburtstagsfeier im engsten Kreise der Familie ihren Anfang. Von ihren sechs Söhnen und der Tochter umgeben, überbrachte als erste die Kaiserin ihrem Gatten die Glückwünsche dar. Dann begann die Anffahrt. Im Pfeilersaal nahm der Kaiser die Glück- w Abonnements auf den Gießener Anzeiger für die Monate Februar und März werden von allen Postanstalten, den Zeitungsträgern und der Expedition, Schulstraße 7, jederzeit entgegengenommen und die bis zum 1. Februar erscheinenden Nummern den hiesigen Abonnenten gratis geliefert. |fg„ [mb zu babtVv' orftraße, Friseur >1 , Friseur Rotten, unb hanMubnlw lämtarten i bü $'• ’bt „ Vorstand. aus 50 MM abendS 8 * atze: llung. 2. R-chiM'L , -7-.. ,vv tivuiyutuiu JCU)» Ull --hnu ?on. 16 Jahren den Schleier nahm. Man kann sich senken, daß dieser Schritt nur ein halb freiwilliger Kindheit an hatte das Mädchen keine andere vnnQt unb Bestimmung kennen gelernt, es wußte kaum ■ I zvo tÄ-l emen-Bedarf- State, • L"«Ät b« I «Metrieb t W wfa H "Mm. daß ei 2 ‘Mfc ! Meta tht„ I •Metta Ron. I Sobo tind • hinein Betriebe ft meiner Anlage 2 *8 bie von mir 2 Her Wehe J We geplättet. | er ausgedehnten H h. daß die Ab- J hne ft Silberrente ,ol6^e eien Lutpers Keirat (in SebentHatt jum Ivvjährigen GcburMagi non Luthers Käthe (29. Januar 1899.) 33on Dr. Max Rupprecht. ‘ । u ----- vviii oiiunvi.iivv.il gu eiieitb- DH- 00 entsagen. Es waren lauter Töchter angesehener, ja meist Eiger Familien, unter ihnen auch eine Schwester des ^.b.isos $ berühmten Staupitz, sowie Katharina von Bora, ein vier- VÄ «Hb.lsoo ^zwanzigjähriges adeliges Fräulein, deren Tante, Maqda- (Nachdruck verboten.) Ä Ä ^oßes Aufsehen erregte Ostern 1523 die heimliche A 7"! ^'Lung von neun Nonnen aus dem Kloster Nimtzsch IOJ Mmbschen) bei Grimma. Luthers Lehre hatte in den Herzen der jugendlichen Klosterbewohnerinnen gezündet, sie lOj Mten sich unglücklich, und wünschten dem Klosterleben zu ar.VSÄA b-2 § ^zwanzigjähriges adeliges Fräulein, deren Tante, Magda- M Mpnk-b.A iüO «nr von Bora, im Kloster Siechenmeisterin war. Katharina von altem meißnischen Adel, aber ihr Geschlecht war ,|r ^rarmt, daher hatte man das am 29. Januar 1499 ge- ,d,i * ^ene Kind bereits im Alter von 10 Jahren in das Kloster -'■"U Loschen gebracht, wo Katharina sechs Jahre später im lif erläßt an ihre Anhänger einen Aufruf, in welchem gesagt wird, die Freunde Reinachs würden diesen heute im Triumph zum Justiz-Palast geleiten. Paris, 27. Januar. Clomenceau schreibt in der Aurore, er halte es für bedeutend besser, wenn der Prozeß Henry-Reinach bis nach Erledigung der Dreyfus-Angelegenheit vertagt würde. Geschehe dieses nicht, dann vertraue er auf Labori, daß dieser sein möglichstes thun werde, um die Wahrheit trotzdem ans Licht zu bringen. Paris, 27. Januar. Wie wenig cs den amtlichen Kreisen Frankreich-mit einer Annäherung an Deutschland ernst ist, dar spricht da» Organ de« Auswärtigen Amtes, der .Temps", mit erstaunlicher Offenheit aus. „In Frankreich", heißt es darin, „haben gewiße Agitatoren unter dem Einfluß verschiedener Ursachen, deren geringste nicht das sehr natürliche Erstaunen darüber war, daß der französischersettS in der Faschoda Angeleg nheit an den Tag gelegte Geist der Versöhnlichkeit so wenig Früchte trug, den Versuch gemacht, eine Bewegung im Sinne einer Politik des Gegendruckes in Szene zu setzen Man hat gehört, wie Personen, die ernst genommen werden wollen, den alten Albernheiten des „Erbfeindes" unterlagen; man hat erlebt, wie sie die Erinnerungen an den Krieg der hundert Jahre ausputzten und im Namen des Chauvinismus die bedingungslose Versöhnung mit den Eroberern Elsaß- Lothringens predigten und den heiligen Kreuzzug gegen England. Alles das drohte dank dem Schweigen der befugten Vertreter der öffentlichen Meinung einen gewissen Bestand zu gewinnen. Jetzt ist dies Schweigen gebrochen worden." — Man sieht, der „Temps" atmet ordentlich auf, nachdem in dec Kammer keine Stimme sich zugunsten einer Annäherung an Deutschland ausgesprochen hat. An Berliner maßgebender Stelle hat man kaum etwas anderes erwartet. Gleichwohl hat man sich jedes Eingreifens in die Erörterungen der unabhängigen französischen Presse enthalten, um den Anschein zu vermeiden, als ob Deutschland eine Verständigung mir Frankreich grundsätzlich ablehitte. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 28. Januar 1899. * * Ruhestandversetzung. Seine Königliche Hoheit der Grobherzog haben All rgnädigst geruht, am 14. Januar den evangelischen Pfarrer Elard Briegleb von Pfeddersheim, Dekanat Worms, z. Z. in Worms, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Februar l. I. an, in den Ruhestand zu versetzen. * • Stadttheater. Auf vielfach geäußerten Wunsch, wird am kommenden Dienstag als 12. Volksvorstellung „Die Grille" von Charlotte Birch-Pfeiffer zur Aufführung gelangen. Als Benefiz für Herrn Hubert Dietzsch folgt dann am Mittwoch das Gutzkowsche Drama „Uriel Acosta". * * Im Kaiser-Panorama wird von heute ab die prächtige Serie Aegypten, ausgcstellt und führt uns die Reise nach Kairo mit Hauptplätzen und Sehenswürdigkeiten, Alexandrien, Assuan, Theben, Insel Philä (Nil) u. s. w. D'eie Serie, die überall mit großem Erfolg ausgestellt war, ist besonders den Besuchern der Universität zu empfehlen. Dieselbe bleibt nur bis Mittwoch abend ausgestellt. * * Zum Maskenball des Gießener Turn-Vereins. Wie wir heute milzulecken vermögen, sind nunmehr die Vorbereitungen zu den beiden Karneoalfrstlichkeiten flott im gange. Speziell der Maskenball wird sich seinen Vorgängern würdig anreihen können. Gruppen größeren Stils werden neben verschiedenen kleineren Aufführungen der Glanzpunkt des Programms sein. Der Vorstand des Vereins, unterstützt durch die Turner nebst ihren Turnschwestern, werden es in keiner Beziehung fehlen lassen, um diese Feier zu einer der Sache entsprechend roüp dtgen zu gestalten. Wie wir bis heute in Erfahrung bringen konnten, ist das Programm ein großes und sehr abwechselungreiches. Kurz, ohne aus der Schule zu plaudern, können wir heute schon den Teilnehmern einen genußreichen Abend, echt karnevalistischen Stil-, in Aussicht stellen. -g * * Maskenball. Am Montag dem 13. Februar hält der „Gießener Männergesangverein" seinen diesjährigen Maskenball ab. Den regen Vorbereitungen nach zu urteilen, dürfte sich derselbe dem vorjährigen, der ja noch bei den Teilnehmern in bester Erinnerung steht, würdig anreihen. * * Der Fechtverband Gießen Lahr hält seinen diesjährigen Maskenball am 5. Februar er. in Steins Saalbau ab. Wie bekannt, werden die Ueberschüsse ausschließlich Waisenkindern zugewendet, und darf der Verein auch in diesem Jahre wieder auf starken Besuch rechnen, da hier das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden ist. (Näheres im Annoncenteil) * * Geflügel- und Vogel-Ausstellung. Die Meldungen zur diesjährigen Geflügel- und Vogel-Ausstellung, sind bereits sehr zahlreich eingegangen, und ist zu hoffen, daß die Zahl der ausgestellten Tiere mehr wie doppelt so groß sein wird, als bei der vorjährigen Ausstellung. Hoch interessant wird die Firma F. Sartorius-Göttingen ausstellen. Dieselbe hat künstliche Glucken und Brutapparate gemeldet, und wird das künstliche Brüten auf der Ausstellung praktisch vorführen. Zu diesem Zwecke wird schon einige Zeit vorher in einem Raume des Windhofes eine Brutmaschine in Thätig- keit gesetzt, sodaß während der Ausstellungsdauer täglich vor den Augen der Besucher die jungen Hühnchen aus dem Ei schlüpfen werden. Ferner ist ein Vogelbauer, in welchem zwei kunstvolle Singvögel abwechselnd ihr Lied erschallen lassen und dabei die Bewegungen lebender Vögel täuschend nachahmen, gemeldet. Den Bemühungen der Äusstellungs- leitung ist cs gelungen, den Vogelhändler Dietrich Möller von Angersbach zu veranlassen, außer größeren Kollektionen inländischer Vögel, ca. 50, Lieder singende Gimpel zur Ausstellung zu bringen. Die Verwaltung der Bieberthalbahn hat zugesagt, während der Ausstellung täglich jede Stunde einen Zug nach dem Windhof, von Gießen aus ablassen zu wollen, und gegen den ermäßigten Fahrpreis von 10 Pfg. für Erwachsene, (Kinder die Hälfte), die Personenbeförderung zur Ausstellung zu übernehmen. Wetterbericht. Die Luftdruck-Verteilung ist im großen und ganzen die gleiche geblieben. Ein barometrisches Maximum, dessen Kern im Norden und Osten unseres Gebietes liegt, beherrscht den größten Teil von Europa. Den Norden Skandinaviens bedeckt eine Depression, welche sich heute etwas südwärts ausgedehnt hat. Ebenso ist über dem Mittelmeerbecken noch immer ein flaches Gebiet niederen Druckes vorhanden, wennschon im Süden der Alpen das Barometer gestiegen ist. — Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch keine wesentliche Aenderung. -i- Wieseck, 28. Januar» In dankenswerter Weise wurden in letzter Zeit von einigen Herrn Fabrikanten in Gießen und hier, welche Wiesecker Arbeiter beschäftigen, dem hiesigen Pfarramt auf eine diesbezügliche Bitte 465 Mk. überwiesen, welche bei der Sparkasse in Gießen zu einem Fond für eine Klein kinder sch ule in Wieseck verzinslich angelgt wurden. Hoffentlich wird eine demnächstige Sammlung freiwilliger Gaben zu diesem Zwecke in hiesiger Gemeinde einen guten Erfolg haben. Ist doch die Errichtung einer Kleinkinderschule Hierselbst um so nötiger, als die hiesige Gemeinde die zweitgrößte des Kreises Gießen und recht kinderreich ist. △ Groß-Felda, 27. Januar. Eine in unserem Orte vorgenommene Verhaftung erregt nicht geringes Aufsehen. Zu Beginn des September 1897 brannten hier zwei der größten Oekonomie-Gebäude mit mehreren kleineren vollständig nieder. Das Feuer, welches in einer um die damalige Zeit vollgefüllten Scheuer seinen Ausgang genommen, verbreitete sich mit solcher Schnelligkeit, daß aus einer Stallung das Vieh nur mit knapper Not gerettet werden konnte. Wie war der Brand entstanden? Das war die Frage, die auch die Abgebrannten sich nicht zu beantworten ^vermochten. Wohl munkelte man von Brandstiftung, aber der Thäter schien verborgen bleiben zu sollen. Da erhielten die Gendarmen Dörr und Graulich zu Ruppertenrod ganz in letzter Zeit diskrete Mitteilungen, in denen eine Person der Brandstiftung geziehen war. Mit aller Vorsicht recherchierten genannte Gendarmen und brachten den anfänglich alles in Abrede stellenden Verdächtigen soweit, daß er ein vollständiges Geständnis ablegte. Der Thäter, mit Namen Peter Weitzel, ein Mann anfangs der dreißiger Jahre, wurde in das zuständige Amtsgerichtsgefängnis Ulrichstein abgeliefert. Die Veranlassung, welche den Brandstifter zur That geführt, soll in einem geringfügigen Streit gelegen sein, den er mit seinem damaligen Dienstherrn gehabt. Als Angeberin des Thäters bezeichnet man seine eigene Ehefrau,'die mit ihrem "Mann in Streit lebt. Vermischtes. • Mac Kinley als Jockey. Mac Kinley, der Präsident der Vereinigten Staaten, soll sich, wie sonderbar es auch klingen mag, einst als Jockey versucht haben. Ein gewisser John Boise aus Ohio, der jetzt seit 40 Jahren in Topeka lebt, erzählt (nach der Sport-Zeitung), er habe Mac Kinley als kleinen Knaben gekannt. Im Alter von nur 14 Jahren habe dieser für ihn zu Aoungstown ein Rennen gewonnen. John Boise beschäftigte sich nämlich damals mit dem Verkauf von Rennpferden und hatte gerade einen Kandidaten für ein Rennen zu Aoungstown. Er bot dem jungen Mac Kinley einen Dollar an, wenn er ihm sein Pferd reiten wolle, und versprach ihm 5 Dollars im Fall eines Sieges. Dem jungen Reiter war das ganz recht, doch vorerst bat er seinen Vater um die Erlaubnis, das Rennen mitmachen zu dürfen; der Vater hatte nichts dagegen, und so setzte sich denn Mac Kinley aufs Pferd. Es war ein glücklicher Ritt, den er" vollführte, denn er kam als Sieger ein, und später, so erzählt Herr Boise, hat er noch an mehreren Rennen teilgenommen und so ziemlich alle gewonnen. Aus der Zeit für die Zeit. Vor 75 Jahren, am 29. Januar 1824, starb in seiner Vaterstadt Kolberg Joachim Christian Nettelbeck, eine kräftige Seemannsnatur von vaterländischer Gesinnung und ehrenfestem Charakter. Während der Belagerung der F stung Kolberg zählte er neben Gneisenau und Schill zu den heldenmütigsten Verteidigern der Stadt gegen die sieggewohnten Franzosen, bis der Waffenstillstand den Angriffen ein Ende machte. Nettelbeck machte sein lange« Leben durch Thaten und Erfolge fruchtbar und hinterließ davon seine würdige höchst spannende Selbstbiographie. Er wurde am 20. Slp tember 1738 geboren. ___ Vor 100 Jahren, am 30. Januar 1799, fand in Weimar die erste Aufführung von Schillers „Piccolomini" statt. In der Trtlotte Wallensteins Lager, die Piccolomini, und Wallensteins Tod schuf der Dichter ein für die Theater- geschichte epochemachendes Nationaldrama. Zwei Dinge haben diesem dramatischen Werke große Bedeutung gegeben, einmal die glückliche Wahl einer ereignisvollen Periode unserer vater- ländischen Geschichte und dann die hohe Vollendung des Stückes, namentlich der tumultuarischet. Szenen, woraus hervorgeht, daß Schiller auf dem großen Theater der Weltgeschichte ebenso zu Hause war, wie auf dem Gebiete sanften EmpsindenS. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. Januar: 21. Siegfried Emil Weißenberg, Kaufmann dahier, mit Flora Elsoffer hierfelbst. 23. Job«. Jakob, Schuhmacher dahier, mit Elisabeth« Dorothea Otto hierfelbst. 23. Georg Schmitt, Schutzmann zu Worms, mit Anna Elffabethk Stühler hierfelbst. 24 Mor'tz Spinaarn, Kaufmann dahier, mit Esther Emma Löwenstein hierfelbst 24. Johann Jakob Elmshäuser, Fuhrmann dihier, mit Elisabethe Werther hierfelbst. Eheschlietzuugen. Januar: 21. August Schaumburg, Fabrikarbeiter dahier, mit Henriette Hand,ich bierfelbst. 23. Earl Friedrich Wilh'lm John, Kaufmann zu Bad-Nauheim, mit Johanna Mathilde Schmalenbach zu Homburg o. d. H. Wver "Montag 6 1 T, „ib MdMd 1 j,4iet , A» ** Montag r>" !>. Zs., n^111 b-sg MM S' oit bt'm »rtWt § Zche ww TM ttvM 3b3___ Mil N dem Pest j^inben^nnai mb Ediistadt Samstag tu nachmittags lin der Mm auf v- ; fMit ilt 2 werden. Die Welter in üdeihölM unb i.siMdekM. er Wart Der Station N Lüh, am 21. MW tM Geborene. Januar: 15. Dem H-le.vtt'tzer Anton Weigand leine Tochter, F^anztSka Grttha. 1b. Dem Spenglermeister Christian Arnold ein Sohn. 18. Dem Kaufmann Georg Wallenfels ein Sobn. 19. Dem Lackierer Karl K2S eine Tochter, Anna. 19. Dem Friseur Otto Rottminn eine Tochter, Frida Bertha Emma. 20. Dem StationL- Aflistent Heinrich Walther ein Sohn. 22. Dem Instrumentenbauer Ernst Rodert Hopf eine Tochter. 23 Dem Restaurateur Franz Renk ein Sohn. 23. Dem Lokomotivheizer Heinrich Linkmann eine Tochter, Anna Margarethe. 24. Dem Lokomotivheizer Johannes Michel eine Tochter, Katharine. 24 Dem Schlosser Heinrich Dörr ein Sohn. 25. Dem Taglohner Johannes Hofmann eine Tochter. Gestorbene. Januar- 23. Karl P'attner, 1 Jahr alt. Sohn von Glaser Karl Plattner bierselbst. 24 Löd Enael, 38 Jahre alt, Cigarren- bändler hierfettft. 24. Margarethe Hüter, geb. Weber. 30 Jahre eit, Ehefrau von Gymnasiallehrer Ludwig Hüter dahier. 24. Johannrtte N hmeyer. geb. Becker, 76 Jahre alt, Witwe von HoSpitalverwaller Wilhelm Nebmeyer hierfelbst. 25 Johann Philipp Wiege', 66 Jahre alt, Bahnwärter dahier. 25. Katharine Kopf. g-b. Mrtzger, 58 Jahre alt, Edefrau von Landwirt Heinrich Kopf zu Griedel, Kreis Friedberg. 26. Emmy Veit, 8 Jahre alt, Tochter von Wagenfchreiber Heinrich Veit zu Klein-Linden. 26. Johannes Vogler, 49 Jahre alt, Maurer von Dorheim, Kreis Friedberg. 26 Maximiliane Schneider, geb. Schraner, 82 Jahre, att, Witwe von Schneiderme'ster Heinrich Schneider dahier. 26. Theodore Johannette Wetdig, 68 Jahre alt, Prioatin dahier. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. JobanneSgemeinde. Den 23. Januar. Carl Friedrich Wilhelm John, Kaufmann zu Bad Nauheim, und Johanna Mathilde Schmalenbach, Tochter des Generalagenten Franz Wilhelm Schmalenbach zu Gießen. Getaufte. MarkuSgemeinde. Den 22. Januar. Dem Taglöhner Johannes Schiefer stein ein Sohn, Louis Heinrich Karl, geboren den 21. Dezember. vukasgemeinde. Den 22. Januar. Dem Kunstmaler Friedrich Wetdig eine Tochter, Frieda Elsa, geboren den 27. Dezember 1898. Johannetzgcmeinde. Den 22. Januar. Dem Uhrmacher Carl Ramstock eine Tochter, Katharina Karolina, geboren den 19. Dezember 1898. Den 23. Januar. Dem Psotograph Daniel Lrchuchhardt ein« Tochter, Anna Luise Johanna, gebrren den 24 Dezember 1898. Den 26. Januar. Dem Gymnasiallehrer Ludwig Hüter ein Sohn, Andreas August Friedrich Anton, geboren den 13. Januar. Beerdigte. JohanneSgemeinde. Den 26. Januar. Margarethe Hüter, geb. Weber, Ehefrau de« Gymnastallehrers Ludwig Hüter, 31 Jahre alt, starb den 24. Januar. Denselben. Johannette Nehnuyer, geb Becker, Wittwe des HoSpitalvcrwaliers Wilhelm Nrhmcyer, 76 Jahre alt, starb bat 24 Januar. Verkehr, Land- und Volkswirtschaft Gietzeu, 28. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.70—0.85, Hühnereier per St. 6—8 5., 2 St. 00—00 H, Enteneier per St. 8—9 4, Gänse- eiet per St. 14—15 X Käse 1 St. 6—8 Käsematte per St. 8 H, Erbsen per Liter 20 X Linsen per Liter 30 Tauben per Paar X 0.80—1.00, Hühner per St. X 1.10—1.30, Hahnen per Stück X 1.00—1.60, Enten per St. X 1.90—2.20, Gänse per Pfun- X 0 50—0.60, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 X Schweinefleisch per Pfd. 68—76 H, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 80 Kalbfleisch per Pfd. 64 66 Hammelfleisch per Pfd. 50—70 X Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 biS 6.50 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. X 7.00—8.00, Milch per Liter 16 H , Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens biS 2 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf itn Umherziehen nicht feilgeboten werden. — Nach den statistischen Ermittelungen deS Vereins deutsche Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Stohetse«prod»rtto» des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monw Dezember 1898 auf 662 338 Tonnen, darunter Puddelrobeifen und Spiegeleifen 140 592 Tonnen, Bessemerroheisen 48 259 Tonnen. Thomasroheisen 356535 Tonnen und Gießereiroheisen 116952 Tonnen Die Produktion im November 1898 betrug 638 662 Tonnen, im Dezember 1897 615 455 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. Dezember 1898 wurden produziert 7 402 717 Tonnen gegen 6 889 067 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 28. Januar. Die Anteilnahme der Bevölkerung an der Geburtstagsfeier des Kaisers war im weiteren Verlauf des gestrigen Tages bis in die späten Abendstunden hinein eine äußerst lebhafte. Offizielle und private Kreise hielten zu diesem Zweck patriotische Zusammenkünfte ab. An der Festvorsteüung im Opernhause nahm das Kaiserpaar und die übrigen Fürstlichkeiten teil. Im Reichstage fand ein Festmahl statt, bei welchem Präsident Graf Ballestrem den Kaisertoast ausbrachte; im Nathause waren die Stadtverordneten zu einem Diner vereinigt. Den Höhepunkt der Berliner Feier bildete auch in diesem Jahre die Illumination, welche von herrlichstem Wetter begleitet war. Es hatten sich auch diesmal ganz gewaltige Menschenmengen zusammengefunden, um die Festbeleuchtung in Augenschein zu nehmen. Den herrlichsten Anblick boten wiederum die großen Geschäftshäuser, Restaurants, Hotels rc. in der Friedrichs- und Leipzigerstraße sowie Unter den Linden. Men, 28. Januar. Gestern abend wurde der ehemalige galizische Minister, Geheimerat v. Jawordki, Obmann DeS Polenklubs im Reichsrat, ein Mann von 75 Jahren, von einem Fiaker überfahren. Man befürchtet eine Gehirnerschütterung. Eger, 28. Januar. Von der Gemeinde-Vertretung wurden einstimmig 1000 Gulden für die Errichtung eine- Bismarck-Steines bewilligt. Triest, 28. Januar. Hier herrscht eine fürchterliche Bora im Karst-Gebirge, verbunden mit kolossalem Schneefall. Mehrere Personen wurden vom Schneesturm im Gebirge überrascht und find erfroren. Christiania, 28. Januar. Der Herzog der Abruzzen hat gestern den Robbenfänger „Jason Sandefjord" für seine Polar-Expedition angekauft. ° Witltwi) Jn 2 n W” «itilte 2« «• 19 ni fo ii. । »■ Snüppdj Norf, bin Del % HtniUfl fttt rr rten in Jen Di DMb, MniiM Ä -ttamtt 105 ( M)ltn=210fm( 1 äikstt = 1 fm, kttbstangtm i . oulammenfunfl i !’ln Wrift Äirnin 'wilMiltn, 28. Ja M. Cberförl _____ 6dn L ••'Hillen «B*!« ÄS 50 Menst 36 * Mch 94 • M-Nkn 138 * Ntn Ne " eiten ; Nöcfi ■ -Äh "ä V« 8S tod)t(r.rr rin Ä*Ü* ÄbtÄ >7 h'LLr Mig"'66Ä 58 Jab« ’«'»4«it« 6dn4 Bars arayrij 5fi$T" m. inh. KeKMtMlyWgeil Iagdverpachtung. Montag den 6. Februar L I, vormittags 10 Uhr, soll auf lein hiesigen Rathaus die der Gemeinde H-uchelheim zusteh nde Feld- und Waldjagd auf sechs Jahre vernichtet werden. 960 L euchelhe m, 27 Januar 1899 Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim. __________Kreiling.__________ ZagdvrrpchtMg. Montag den 13. Februar d. IS., nachmittags um 1 Uhr, soll bte b.r Gemeinde Watzenborn-Steinberg zustehende Feld- und Waldjagd ouf dem Roth rufe zu Watzenborn auf 6 Jahre verpachtet werden. Steinberg. 26. Januar 1899. Großh rzogliche Bürgermeisterei W a T enborn-Steinberg. 953 Heß. Kreiling. 94 i Schober. 944 vormittags 9 Uhr 65 138 Wellen Buchenreisholz, rm Buchenstöcke, Verstkigrrmlgeil Buchenknüppel, Elchenknüppel, Nadelknüppel, b. Weber, Ehestand starb den 24. Januv Bkckrr, Mta-e V fahre eit, starb k >8 n ff John, Äaufminn tneltnbat, Zodjttr de« zu Gießen. stamstock eine kochter, r VM. vM Ttzutzh^dt tim i fyjtinbtr 1898. er ßubmlg püirr ein orar den 13. 5inuar. »erden in den Waldungen der Gebinde Allendorf c. d. Lda., Distnct Limmerplatz, Seif und Todtenberg nichverzeichnete Holzfortimente verärgert: ;s5 u Eichenstvcke. Zusammenkunft in der Struth. "r-Lndors a. d. Lda., 27. Januar 1899. Die dem Fürstlichen Hause SolmS- Srri in den Gemarkungen Oberhörgern uid Eberstadt zustehende Wetter- si'cherei soll Lawstag den 4. Februar, nachmittags Präeis 3 Uhr, in der Restauration Kalbst isch in Nutz bach auf 12 Jahre, zusammen or-er event tn 2 Abteilungen, vec pnhtet werden. Die Wetter in den Gemarkungen L!'«Hörgern und Eberstadt ist als fif hreich bekannt. Der untere Anfang i er Fischerei ist ca. 1 Stunde von der Station Butzbach entfernt. Lich, am 27. Januar 1899. Fürstlich Solmsische Rentei. mnitz Schicsei stein rfn Dezember. sttedrich Wridig ttiu t 1898. Sol^versteigerung. Dienstag den 7. Februar d. I. w rden in den Distrikten Beltershainer Dald, Börnmger Berg und Laubachskopf d.r Forstwartei Reinhardshain versteigert: Ttämmer 105 Eicken = 32 fm, 239 sichten — 210 fm (theilweife Schnittholz), 1 Kiefer — 1 fm, 2 Lärchen — 1 fm, Derbstangenr 199 Fichten — 12 fm. Zusammenkunft vormittags Vs 10 Uhr im Distrikt Börninger Berg bei Geils- biufe.i, auf der Kreisftraße Beltershain— 'Geilshausen. Grünberg, 26. Januar 1899. Großh. Oberförsterei Grünberg. 49 Eichenstämme mit 29,09 fm, 43 Nadelstämme mit 15,04 fm, Nadelderbstangen mit 14,50 frn, rm Buchenscheitholj, 6 50 36 94 „ Eichenscheitholz, „ EichenreiSholz, n Nadelreisholz, ksmrlM . Auf dem heutig« .70-0.85, MUMM r St. 8-9 4, ®än(f ifentarte per St. 8 4 l Tauben per N . Hahnen per Stüct , Tänie per W Kuh- und MnM >8-7 tz L», Schwm per Pst. «4-SU, per 100 Kilo 6.00 H er Stt.F 7.00-8.«. >enS biS 2 llhr M n Mrktzeil darftt Der Bürgermeister. Lichtenthäler. 946 -xt eine ^E m w .0 u-u.-tsoa., z<. Januar iö»y. *r. Mrgermeistcre, Menborfa.b. Lda. •jgsM detz DneinS W WL Üolwtrlttigmmg 638 662 roimtt. ° fllII Mittwoch den 1. Februar ’ n »achm. 2 Uhr ab in der Psaff. jen 6 889 06 Lcn Wirschaft zu Launsbach: ---- 26,8 fm Eichenflämme. 7 rm Eichen- u. 19 rm Nadelh.'Nutzd., 16 rm .AAW Eichen- u. 18 rm Nad lh.'Scheit- HjJ™* u. Knüppelh., 636 rm Reifer. Das Holz liegt im Gemeindewald /..„Stwirewl »°1 Launsbach. Hlllk 0/ a roflt is Krofdorf, ben 27. Jinuar 1899. tzvtzversteigerung fll* ÖS £ °''°°E->g. 2. Febr«ar 1899 ;bra»tc; ® » >w „iebiri' i«61,i2rf6 i» “ -«'S. v° I, Kd-".., . n«t« ’ L der * -b-"d "L°-dH .gertt^S -bst>0 "" 4625 Hohversteigerung. Freitag deu 3. Februar l. I. von voimittags 10 Uyr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald, District Langenwald, Beckertswald und Jo- vanneshölzchen nachoeizeichneteS Ho'-z versteigert werden: 9 rm Elchenknüppel, 52 „ Nodelkuüppel, 70 „ Elchenstöcke, 55 „ Nadelstöcke, 3000 Eichen Durchforstungswellen, 2300 Nadelwellen. Die Zu'ammenkunft ist im Langen wald bit der Salinenstraße bei Holz Nr 1. Garbenteich, am 26. Januar 1899. Grotzh. Bürgermeisterei Garbenteich. Schwarz._______945 gotzversteigermlg Donnerstag der» 2. Februar 1899 von vormittags 9*/? Uhr an soll in dem Anneröder Gemeinde wald in der Abteilung 4 Pfingstweide nachverzeichnetes Holz versteigert roer den: A. Bau- und Werkholz. 202 Fichten, und KlefelNstämme von 7—22 m Länge, 19—51 cm Durchm., 134,69 fm haltend, darunter Schnittholz. B. Brennholz: 11 rm Nidelscheitholz, 21 „ NadelknÜppelholz, 2600 Nadelwellen, 80 rm Nadelstockholz. Die Zusammenkunft ist am Oppen- röderweg bei Abteilung 4 bei Welk holz Nr. 636. Annerod, den 27. Januar 1899. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 954 KauhvlMstkigkNMg- in dem Steinbadjer Gemeindewald. Mittwoch, 1. Februar 1899 sollen im Steinbacher Gemeindewald, District Todtenzipfen, Heeghcck und Ameisekops versteigert werden: 25 Eichenstämme von 14—25 cm Durchmesser, 5—12 m Länge, 4 fm, 2 Buchenftämme von 36—44 cm Durchmesser, 8 u. 9 m Länge, 2,20 fm, 630 Nadelstämme von 14—33 cm Durchmesser, 6—16 m Länge, 223 fm, 550 Derbstangen von 7—13 cm Durchmesser, 5—14 m Länge, 36 fm. Der Anfang und die Zusammenkunft morgens 9^2 Uhr zunächst der Kreisftraße Steinbach—Oppenrod. Stelnbach, am 26. Januar 1899. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer.__956 Dienstag den 31. d. Wts., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ick Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1 Buch der normalen Anatomie von l>r. Bröfike. Die Bersteigerung finde! bestimmt statt. 862 Born, Gerichtsvollzieher. WjiWiulM »L SchlMhans. Freibank. 830 Heute uud Montag Sihwemeßkisch 5V M A Kikler Kücklinge wieder eingetroffen. 959 j- IW- Schulhof- Für Raucher empfehle wieder eine 0320 primaOPsg.-CiMklEriKa) Karl Reh, Wagengasse 1 .nächst Mäusburg. 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Herrenkarten sind zu haben in den GeschästSlokasin d?r Herren G. Gerhardt, Lirdenplatz, Weiler, Marktplatz, Conrad, Mäusburg, Wirsig, Seltersweg, Stier, Schulftraße, und Ass, Neurn-Bäue. Damenkarten im Geschäfte der Herren Teipel, Marktplatz, und Gärtner Becker, Seltersweg. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein 935 Der Borstand. Ä Lonys Bierkeller- Heute Sonntag den 29. Januar 1899, nachmittags 4 Uhrr ♦ Große karmvaliWie Ätzung ♦ der Gesellschaft Germania mit Damen and Akberraschingev. Humor. Darbietungen jeder Art und Tanz. 0324 Es ladet höflichst ein Der Vorstand. lager sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen. Lieh, dt-n 27. Januar 1899. 934 Die Beerdigung findet statt Sonntag den 29. Januar, nachmittags 3% Uhr. Sie Uutt ^******^*******Ä****Ä***d6****ÄSto6*ÄÄ^ 960 Sonntag nachmittags 2i/i Uhr, statt. | t’afc Lieib I Großer Maskenball I 8 8 mit den farbenpräihtigstr» Eruppklmuffiihrlingen. Srnfutinurl! Dta Geisterstande. Sttifalinnrll! Giessen, 28. Januar 1899. 967 Leihgestern. 0311 aus geführt von der 966 Kapelle des Inf.-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. 116 Eintrittspreis 30 Pfg< @in in der . ü Simmenthaler Gelbscheck, 16 Monate alt, körperlich stark entwickelt, angekört als gut, flott im Sprung, preismürdig zu haben bei Georg Langsdorf III., Ning gefunden Abzuholen Bahnhofstraße 43. < 315 Heilhaöer gesucht. Zwecks weiterer Ausdehnung b?6 Betriebs sucht ein gut gehendes Fabrikationsgeschäft jüngeren Teilhaber mit 15 bis 20 Mtlle Einlage. Offerten unter D E 470 an die Expedition d. Bl. wozu freundlichst emlQbt Eintritt frei, Sonntag, ben 29. Januar 1899, nachmittags von 4 Uhr ab und abends: Plaudereien. Potpourri. Kersten. Anfang 4 Uhr. luj NM ^j»csdaulei'trn! gegfuiiber nntei n< gerichtete ßnd es die den sieigegebenen soc vintzllngrn" für Der Ausschraubu frörbern. Es ij des Heises, de minder sogar in wirtn wib a lAssührungsbedin irtröen, daß die mmügliche zusan (£hm rnvMeit h un^Qubhd)? 5 , Abnahme" neb üichste Ferne gch '..0 pCt., ja bis Anternchiner ftr fl>a, er muß die i Beschäftigung! folgenden nicht l Vielen traurige Iber -»sHlM Äfiir ntbtufätyid. nie Mingungty Ri erhebliche $ liegen. Daraus Klnturneignissen 4. n>ird leine M iilillungstermine t liefert eehnell in Mögen Preisen die Bruhl’sche Univ.-Drucker«*» (^PietecK Eiben) Schulstrasse 7- unter persönlicher Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Spielpheii: 1) Mexikanische Reiterei. Marsch. Hirschberger. 2) Ouver- .Der Waffenschmied“. Lortzing. 3) Knecht Rupprecht. Schumann. 4) Fi- Ludwig Hüter, Gymnasiallehrer. Die Beerdigung des verstorbenen Kameraden Franz Günther Brauer, findet Sonntag den 29. Januar, nachmittags 22/a Sterbehause, Steinstraße 70, aus statt. Zusammenkunft um 2 Uhr bei Kamerad Meuser Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nach- richt, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unfern lieben, unvergeßlichen Gatten, Vater, Bruder, Onkel und Schwager Franz Günther, Brauer, nach kurzem, schweren Leiden im noch nicht vollendeten 42. Lebensjahre zu sich zu rufen. Gießen, Görzig, Halle, den 28. Januar 1899. Die tieftranernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet vom Ster behause, Steinstraße 70, ....... । .....——■■■■ -8 0307 Robert Schmitt* Verwandten und Bekannten d e traurige Nachricht, daß vorgesteln abend 10 Uhr unsere l'ebe Schwester und Tante Frau Warimiliane Schneider Wwe. geb. Schraner im Alter von 82 Jahren sanft entschlafen ist. Gießen, den 28. Januar 1899. Die trauernden Hinterbliebenen. D e Beerdigung findet Sonntag, vormittags 11 Uhr, vom Cterbehause, Dre.häuserg^ffe, aus statt. 0314 Bin Bett billig zu verkaufen. 955 Sonnenstraße 10. Steins Garten (Saalbau) Sonntag den 29. Januar 1899: Grosses Konzert Alicestraße 12, Part. Kleiner Garten mit schönen Obstbäumen und Garten Hütte am Rodberg zu verpachten. Wo? sogt die Expedit'on. 0305. Tod.es -Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass unser lieber Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager, der praktische Arzt Herr Hermann Seipp dahier im Alter von 46 Jahren heute morgen um 9 Uhr nach kurzem Kranken- fvhrvdln n ■ "HvNVtlllWHlll *r oft 10 ohne jebe NN Auftrag, ^'-.unendliche ie * M tin ei r,fl «eis nnüer W iBimetübet J*, s*« ?" Oft Nch„, nManner eserl !!^ Ende nehir i lchrossster ''""gen Beanit' Umin°-»1858. (Kaufmännischer Verein) Hamburg, Kl. Bäckerstraße 32. Kosteufr. Sleffenvermktlekung.Z^eustons- und Krankenkasten u. f. w. Ueber 57000 Angehörige; über 71000 Stellen vermittelt. In 1898 wurden 10036 Mitglieder und Lehrlinge ausgenommen, sowie 6037 Siellen besetzt. Die Mitgliedskarten für 1899 und die Quittungen der verschiedenen Kasten :iegen zur Einlösung bereit. Nack dem 1. Februar ist Verzugs« Vergütung zu entrichten. Eintritt täglich. Vereinsbeitrag jährlich 6 Mk. Geschäftsstelle in Gietzeu bei Herrn Heinrich Aubel, Cigarrengeschäft, Kreuzplatz 4. 927 a. d. Op. „StradeUa“. 5) Ouvert. „Der Freischütz". Weber. 6) Duett aus Linda Donizetti. 7) Fin de sidcle! Walzer. Waldteufel. 8) Fantasie a. Tannhäuser. Wagner. 9) Introd. aus Chor a. Ncbucadnezar Verdi. 10) Nussknacker, humor. Quadrille. Kücken. 11) Frauenherz. Mazurka. Strauss 12) Bediner mH jlioiitoS8' Sieb^ncr HZ w *, »odjtntiid) vt" dtitztUP- 0239] Brave Mädchen, welche auch die Küche verstehen, finden in kleiner, besserer Familie Stellung. Näheres bei Frau Hüttenberger, Seltersweg 67. Gesucht für Mitte März ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes Mädchen, daS gute Zeugnisse aufzuweisen hat. Frau Amtsrichter Schudt, 964 Wilhelmstraße. 1 Technikum Mlitz J Ingenieur-, Techniker- u. MeisterkurseV 1 Maschinen- u. Elektrotechnik k B Gesammt. Hoch- u. Tief-Baufach H 5 । Täglicher Eintritt. F Eintrittspreis r An der Kasse: KerrenKarten 1,20 Mk., PameuKarten 50 Pfg. Im Vorverkauf: ,, 1,— „ „ 40 „ Halkerie 25 Pfg, Kogenpkah 50 Pfg. 957 Vorverkauf bei den Herren Friseur Koch, Bahnhofstr., Friseur Wahl, Neustadt, Friseur Näht, W-ttergasse, Friseur Nüger, Walllhorstr . Friseur Ast, Neuenbäue, Friseur Wißner, Neuenweg, Friseur Stier, Sckulstr., Friseur Autt, Ludwigsstr., Friseur Notlmann, Ecke Kaplansgaste und Bahnhofstr., Friseur Aechert, Grünbergerstr , Friseur ^ichy, Seltersweg, Kaufmann Hckek, Neustadt, Buckbinder Aourgeois, Marktplatz i. — Damenkarten bei den Herren Salomon, Sckulstr., Heipet, Marktplatz, Loewenthal, Bahnhofstr. ö Eintritt der Mitglieder nur gegen Karten, welche durch den Diener zirkulieren, oder beim 1. Vorsitzenden zu haben sind. Mitgliedskarten haben keine Gültigkeit. Herein e !« ktn »ach p eir ta!|f ” d,r ; Mir, tS f« Ähk 7 der ,ri9 er 0328] Ein junger Mann, der zur Erweiterung seiner seminaristischen Vorbildung im näcksten Semester einige Vorlesungen an der Universität zu hören wünscht, sucht eine Stellung als Hauslehrer, Sekretär oder Gelegenheit zum Erteilen von Privat- oder Nackhilfestunden u. dgl. Gefl. Anerbietungen unter 0328 an die Expedition d. Bl. Achtbare Frau sucht Stelle als Haushälterin. Offerten unter A. H. 0317 an die Expedition d. Bl. Verpachtung. Sofort zu verpachten: Acker aus der Rodhohl (Selter-berg); Wiese an- d. Riegclpfad (L ebigstraße); Acker am Grünmger Pfad; Wiesen hinter dem Waldbrunnen. 919 Dr. Kübel. Gesucht wird von einer »cistungo- fähigen,bestrenommierten Brennerei "nb PlHchn-MM ein bei der Kundschaft gut eingeführter Vertreter, welcher auck das Austragen der Hefe übernimmt. Ehem. Bäcker bevorzugt. Offerten unter P. M. SSI, OiitsJ Ein Schubkarren vor mehreren Wecken abhanden gekommen. Abzugeben bei I. 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