Nr. 25 Drittes Blatt. 1S9» Gießener Anzeiger Heneral-Nnzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Sonntag den 29. Januar Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohu. Annahme von Anzeigen zn der nachmittag- für den folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für Den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint ILgtiL mit Ausnahme des Montags. Die Gießener Kamikienvtälter Werben dem Anzeiger Wöchentlich viermal beigclegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schuküratze Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblatter, Der hessische Aandwirt, Klütter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. nbitt« Stabte, • /Wit bei G G <•*». ba6 ei L 1 lassen. ! Melken einen g iat«betfengon, • vllch Soda und G ""nm Betriebe G seiner Anlage X qb die von mir e Wt Weiße • laub, das Großkreuz des Roten Adlerordens mit Eichenlaub und der königlichen Krone erhielt der Gouverneur von Berlin, Graf Wedel, den Roten Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub und Schwertern am Ringe und der königlichen Krone erhielt der Kommandeur des kaiserlichen Hauptquartiers, Generalleutnant von Plessen. Dem Gouverneur der Söhne des Kaisers, dem Generalmajor v. Deines, wurde der Stern des Kronenordens 2. Klasse verliehen. Ferner wurde die Rote Kreuz-Medaille 1., 2. und 3. Klasse an eine große Anzahl von Personen, darunter auch an viele Damen, verliehen. Die Rote Kreuz-Medaille 1. Klasse erhielten die Königinnen von Sachsen und Württemberg, die Großherzogin Marie von Mecklenburg-Schwerin, die Prinzessin Ludwig von Bayern, die Herzogin von Anhalt, der Fürst zu Hohenlohe- Langenburg. Den Roten Adlerorden 1. Klasse mit Eichenlaub Staatssekretär Tirpitz, den Stern zum Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub die Gesandten in Petersburg und Hamburg, Graf v. Wallwitz und Graf Wolff-Metternich den Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub. Berlin, 27. Januar. Unter den heute Beförderten befindet sich auch der Oberhofmeister der Kaiserin, Oberst F r h r. v. M i r b a ch, welcher unter Verleihung des Charakters als Generalmajor zu den Offizieren ä la suite der Armee versetzt wurde. Der Flügeladjutant des Kaisers, Major- Jacobi, kommandiert bei der Botschaft zu Rom, wurde zum Oberstleutnant, und Oberstleutnant Graf Moltke, kommandiert bei der Botschaft in Wien, zum Oberst befördert. Ausland. Wien, 27. Januar. Der Kaiser stattete heute vormittag dem deutschen Botschafter einen viertelstündigen Besuch ab, um demselben anläßlich des Geburtstages des deutschen Kaisers persönlich die Glückwünsche zu überbringen. Wien 27. Januar. Infolge eines Zwischenrufes, welchen der Korrespondent der „Narodny Listi", Kenizck, von der Journalistentribüne aus nach einer gegen die Linke gerichteten Rede des Abgeordneten Kramarcsek machte, kam es in der heutigen Abgeordnetenhaus-Sitzung zu einem ungeheuren Skandal und einer Schlägerei zwischen dem Abgeordneten Wolff und dem tschechischen Abgeordneten Pospischil, an welcher noch mehrere andere Abgeordnete, sowie die Gallerte sich beteiligten. Unter ungeheurem Tumult wurde die Sitzung geschlossen, ohne daß die Tagesordnung erledigt oder der Termin der nächsten Sitzung verkündet werden konnte. Wien, 27. Januar. Nach vielen trüben Erfahrungen haben die parlamentarischen Vertreter der österreichischen Deutschtum» keine Neigung mehr, unmaßgeblichen Lockrufen der Regierung und der Rechtenparteien zu folgen. Eine über die Donnerstags-Sitzung der Vertrauensmänner sämmtlicber deutschen Oppositionsparteien veröffentlichte Mitteilung besagt: „Auf die Anregung der Vertrauensmänner der deutschen Volk-partei wurde hinstchtlich des Zieles der Beratung einmütig anerkannt und feftgestellt, daß die zur Zeit statifindenden Verhandlungen ausschli ßlich die Aufstellung der gemeinsamen nationalpolitischen Forderungen der deutschen Parteien bezwecken und in keinerlei Zusammenhänge mit angeblichen Ausgleichs- oder Annäherungsversuchen seitens der gegenwärtigen Majorität oder Regierung stehen." — Zum Schluffe der längeren Beratung, welche bezüglich des einzu- schlagenden Weges volle Ueberetnstimmung ergab, wurden für die einzelnen Ländergebiete Berichterstatter bestellt, die beauf tragt find, mit möglichster Beschleunigung Vorschläge zu machen. Paris, 27. Januar. Gestern abend konferierte 'Ministerpräsident Dupuy und Justizminister Lebret wegen der heute dem Ministerrat zu unterbreitenden Vorschläge bezüglich etwaiger Zensuren gegen Löw, Bard, Dumas und Manau. Es verlautet, daß mit den vier genannten Personen alle Mitglieder der Kriminalkammer, drei ausgenommen, sich für solidarisch erklären. Paris, 27. Januar. Morgen soll die Vernehmung Esterhazys vor dem Kassationshofe fortgesetzt werden. Paris, 27. Januar. Wie mehrere Blätter melden, übermittelte der Präsident des Kassationshofes dem Justizminister Lebret den Bericht über den Zwischenfall Beaure- paire-Bard. Der Justizminister hatte in dieser Angelegenheit eine längere Unterredung mit dem Ministerpräsidenten. London, 27. Januar. Aus Hongkong wird gemeldet: Der Gesandte der Filippinos iy Washington sei beauftragt, den Mächten zu notifizieren, daß die philippinische Republik am letzten Sonntag in Malolos, der nationalen Hauptstadt, proklamiert worden ist. Der Kongreß in Malolos habe die Verfassung genehmigt und ein Vertrauensvotum für Aguinaldo angenommen. Er habe letzteren ermächtigt, den Amerikanern den Krieg zu erklären, wenn glitt und o. - ntto $amentat' Feuilleton. Briefe aus der Kesidenz. VII. l.Ortgin»tbertcht für den .Gießener Anzeiger".) (3?ed>bru(f •’nthoftn.) Konsistorium und das Hoftheater. — Aus der Gesellschaft. Oeffeutliche Vorträge. 11 dl* MUI ™ bffrig besprochen und in sehr verschiedener Weise Inl (7/ • ?Wmpagnie S^nung, Mxi bunten @m. ’tioMlen gafüngt. e lautet der Titel, ienttag in Mailund, auf dem Hudson, werden fatfonreiä) ^«freuben btt oiu letzt auä) hin hat M Liebigs Zleistz- W Liebig bemerk' der Ernährung die KMÜM ir werben sämtlichen ikplätzen rltzrnr Gliv- mrch ttoUdmbe tBev ,tn ist um so mehr |u :r BtschtMtgung mi mstalten unteuinanbfl ilum, sowie den äffen! en wird, den Zahlung eriragung adzuw>ck dt bar gejahli, tonderi schrieben. 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