s 1t Ml 149 Zweites Blatt Mittwoch de« 28. Juni 1899 Gießener Anzeiger General -Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. AezugspreiL vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit vringcrlohn. 8n von Anzeigen zu der nachmittag- für den felflflaata Eag erscheinenden Nummer bis Bonn. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSstellen bei In« und Ausland«! nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ttgnch mi nii SRahme des Hot tag!. ililZießcner IlajnHIoKtttter toerltUr benn Anzeiger wöctih^ch viermal kiykgt. Zlints- und Zlnzeigeblatt für den 'Kreis «fließen. Ilen -O N. H. V. werden. i Expedition und Druckerei: Schulstraße Ar. 7. ilung x Stabt Ü! ie Wachen, in Main;. DasK verwarf, aber ausdrücklich, ebenso wie der Redner der Nationalliberalen, der Abgeordnete Bassermann, die Erklärung abgab, daß an eine Gesetzgebung auf diesem Gebiet nicht vor der gesetzlichen Ausgestaltung des Koalitionsrechts und der völligen Durchführung der Koalitionsfreiheit gegangen werden dürfe. Ohne jeden Vorbehalt endlich wurde das Gesetz von den beiden freisinnigen Parteien, den übrigen kleineren Gruppen und selbstverständlich auch von der Sozialdemokratie bekämpft. Dieser Gegnerschaft der überwiegenden Mehrheit des Reichstages hat die Regierung keine besondere erfolgreiche Verteidigung entgegengesetzt, und der allerschwächste Punkt dieser Verteidigung ist die der Vorlage beigegebene Denkschrift gewesen, welche als eine in jeder Beziehung verunglückte Aktion bezeichnet werden muß. Mit vollem Recht hat diese einseitig und parteiisch zusammengestellte „Begründung" der Vorlage eine noch schärfere Kritik erfahren als die Vorlage selbst, und wer den Verhandlungen im Reichstage gefolgt ist, gewann den Eindruck, daß die Regierung selbst auf diese Unterstützung der Vorlage gern verzichtet hätte, wenn es noch möglich gewesen wäre. Auch sonst haben die Verteidiger der Vorlage wenig glücklich operiert, indem sie das Gesetz einmal als wirkungsvolles Gesetz gerade gegen die Sozialdemokratie bezeichneten, und dann wieder in Abrede stellten, daß es irgend jemanden besonders treffen solle, und versicherten, daß es Licht und Schatten für alle Teile, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, gleich verteile. Von Seiten der Regierungsvertreter ist der Hoffnung Ausdruck gegeben worden, daß diese gesetzgeberische Aktion nach der Vertagung doch zu einem positiven Ergebnis führen werde. Diese Hoffnung knüpft die Regierung daran, daß die nationalliberale Partei und das Zentrum die Vorlage nicht rundweg abgelehnt haben. Aber die Hoffnung der Regierung scheint auf schwachen Füßen zu stehen, denn daß die Regierung auf die Forderungen oder auch nur auf einen Teil der Forderungen, welche von den Rednern der beiden Parteien, die bei der Entscheidung den Ausschlag geben, eingehen werde, ist nach den bisherigen Erfahrungen kaum anzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit spricht somit für einen negativen Ausgang dieses gesetzgeberischen Versuches. Als zweifellos kann es angesehen werden, daß die Regierung sich in diesem Falle bei der Ablehnung der Vorlage beruhigen wird, denn an einen Wahlkampf mit der Parole „für oder wider dieses Gesetz" kann nach der Stellungnahme der überwiegenden Mehrheit der Parteien nicht gedacht Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietzl». Fernsprecher Nr. 51. 199 in M 'er, welche mit M nachvss die Stadt nach k ilatz sich bethÄ ihrtt Alter- fy I., abends, 'Sinter 3hi I. Reinig, & läuser, teik ^iie Ablehnung der Koalitionsvorlage im Reichstage. Der'viertägige heiße parlamentarische Kampf um den zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhält- nisse'^wif er offiziell heißt, während der populäre Name be« ' unpopulären Gesetzes Streikvorlage oder „Zuchthaus- vorliioazr" lautet, ist in der letzten Sitzung des Reichstags so nWgungen, wie es nach den Verhandlungen der vier £ag;a unh nach der Stellungnahme der Parteien füglich errocuntt werden mußte. Der Antrag der konservativen Par M hie Vorlage an eine Kommission zu verweisen, ist mit i.gloßelr Mehrheit gegen die Stimmen der Rechten und der Minden Hälfte der nationalliberalen Partei abgelehnt woriiem. Rein vom Standpunkt der parlamentarischen 5 echrvik aus, wäre damit noch nichts über das Schicksal der LorliHk Mtschieden, denn eine solche Entscheidung kann nach vßWftsordnung erst in zweiter oder dritter Lesung - ’c tun. Ähatsächlich bedeutet aber bei einer Vorlage von so iuscWdmder Wichtigkeit die Ablehnung der Kommissions- t'C) aiiiing trnttoeber die runde Ablehnung des Gesetzentwurfs oder: doch zum wenigsten die Konstatierung der Thatsache, daß :: M! Verständigung auf dieser Basis auch im Falle iuerc wcsimtlichen Umgestaltung des Entwurfes keine Aus- sichtenrn, fei einer grundsätzlichen Umgestaltung aber nur Wertzeichen -nen. Deutsches Keich. Darmstadt, 26. Juni. Die „Darmst. Ztg." veröffentlicht das heute zum letztenmale über das Befinden des Großherzogs ausgegebene Bulletin. Demzufolge hat sich das Befinden des Großherzogs derartig gebessert, daß seine Uebersiedelung nach dem Residenzschloß dieser Tage erfolgen wird. Darmstadt, 26. Juni. Wie in Hofkreisen verlautet, ist die Kaiserin von Rußland von einer Tochter entbunden worden. Berlin, 26. Juni. Wie aus Kiel gemeldet wird, ist daselbst außer dem Staatssekretär Grafen v. Bülow auch der russische Marine-Attachs Pauly von Berlin eingetroffen und an Bord der „Hohenzollern" vom Kaiser empfangen worden. Die Kaiserin und das Kronprinzenpaar von Griechenland sind heute morgen mit der Dacht „Iduna" ausgesegelt. Am Starb erschienen heute zur Binnen- Regatta des kaiserlichen Dacht-Klubs von 27 gemeldeten Dachten 23. Berlin, 26. Juni. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Charakters als Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Excellenz an den Unterstaatssekretär im preußischen Handelsministerium, Lohmann. Berlin, 26. Juni. Der frühere Chef-Redakteur der „Kreuzzeitung", Freiherr v. Hammerstein, wurde heute mittag 11'/, Uhr aus dem Zellengefängnis in Moabit entlassen, nachdem er die ihm zuerkannte Zuchthausstrafe voll verbüßt hat. Einige seiner Freunde hatten sich beider Entlassung eingefunden. Sie fuhren gemeinsam in bereit gehaltenen Droschken davon. Mehrere gefüllte Reisekoffer, welche Freiherr v. Hammerstein mit sich führte, lassen darauf schließen, daß er Berlin sofort verlassen wollte. Berlin, 16. Juni. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Madrid: Um 11 Uhr schlossen alle Läden und Geschäfte der Hauptstadt als Protest gegen den Steuerplan des Finanzmini st er s. Eine gleiche Kundgebung soll heute in allen Provinzen stattfinden. Geführt von politischen Agitatoren nimmt die Bewegung der Steuerverweigerung zu. Die Handelskammer erklärte in einer Eingabe an die Cortes es für unmöglich, die Steuererhöhung und die neuen Abgaben zu zahlen. Berlin, 26. Juni. Die Samoakommission hat zwar die formelle Zugeständigkeit der Entscheidung des Oberrichters Chambers über die Königswahl anerkannt, doch wird der Oberrichter wahrscheinlich abberufen werden. In einer Nachricht des „Globe" aus Washington heißt es: Es verlautet, der Bericht des amerikanischen Kommissars Tripp deute an, es sei ratsam, den Oberrichter Chambers • .Pha,ao. i; Chor VlpOline:Ml,r 5 Cassel. i*obe nachmitti;, ten ä 3 Mk • ir N. 6. Eiwert,. 50. ,erir igr Aussichten bietet. Sine bedingungslose Anhängerschaft hat der Gesetz- ntwMs, menn man es genau nimmt, überhaupt nicht ge- $99, abend- >unbtn Selbst bie beiben Rebner ber konservativen Partei ließe in es dahingestellt, ob nicht für bie eine ober anbere Bestifmmur.g eine anbere Formulierung zu finben sei. Der Hcbnkiti bm Reichspartei, ber im übrigen ben Gesetzentwurf mit ' M stärksten Eifer verteibigte, erhob boch gegen einen Paraiisapfi besselben, ben § 7, entschiebenen Einspruch. Die i^iiomMerale Partei stimmte bann ohne Ausnahme überein, daß M Vorlage in bieser ober auch einer ähnlichen Form unb'Mg jiu verwerfen sei. Die kleinere Hälfte ber Partei demAIfi sich allerbings, trotz bieser Abneigung gegen bie t-ßorl^t am sich, einen positiven Ausgang ber Aktion herbei- zufüllh'inn, ba sie einzelne Bestimmungen berselben, so ben § 1 'flnnb dven ersten Absatz bes § 3 für bie geeignete Grunb- lage jpcmem gesetzgeberischen Vorgehen ansah. Die größere Hülfttnder Partei sah aber ein solches Vorgehen als aus- sichts W an, ba an eine Bekämpfung bes Koalitionszwanges licht g djtr gebacht werben könne, als bis bas Koalitionsrecht selbst i lit sseit langer Zeit geforberte Ausdehnung und Aus- gestaltlinng gefunden hat. Den gleichen Standpunkt vertrat X 13 das «iWicmm, das ebenso wie die nationalliberale Partei iSv keiueSMgs alle Bestimmungen der Vorlage bedingungslos Feuilleton. |0lfBie|er 11. - ui) dlill W-.. Telegraphen- und Telephondienst ist in Norweger^ Schweden und Finland fast ausschließlich weiblichen HäudiM aütvertraut, selbst bis in die höheren Chargen hinauf Das massenhafte Angebot trieb die energische MU Frau^ iiteffien bald weiter — ober eigentlich zurück. Sie . .siesan.Mich, baß es zahlreiche, gewohnheitsmäßig vom ■ '■' * Manum limgenommene Arbeitsgebiete giebt, bie ben speziell »Mr weiblL verwanbt, ja verschwistert sinb. Sv griff sie rtrf , ;um HÖiiDietbe, unb naturgemäß zuerst zu benjemgen, zu melius|ie: oon Haus aus unb burch vorhergegangene Er- Wr a zjehuMiimb Beschäftigung einige Vorkenntnisie mitbrachte; ’ 0 W* i; sie er*!te Feinbäckereien unb Konbitoreien, warb Hotel- besitz^Mvcder schuf eine mit Kochschule oerbunbene Damen- r restauLiMi'H. Auch bie Verwaltung von Landgütern gehört \ ,,im N '.ickm zu den Beschäftigungen der Frau — mit Recht. ^,MW"Denm!i^Frau mit dem sechsten Sinn, dem Ordnungs- «rtrf" finn, inOem Verständnis für Kleinigkeiten begabt, ist von ™ .Hausrl Hmomisch". Nur Erziehung, Eitelkeit und Ver- liöfr ^.A ii^wöhn^ nauben ihr diese, ihre eigenen Vorzüge, und lassen sie balo, schnell zum Gegenteil ausarten. In entsprechender ernstes Wtigkeit wird sich der sparsame Sinn der Frau, LW ' neben Mm bedürfnisreichen Manne, fast immer vorleil- ; «ß' haft ^'5 Erscheinung bringen. Selbst die Schiffsbedienung, soweit fiibiie Verpflegung der Passagiere betrifft, wird auf jkiinftutd! 5>ie Ilrau im Heweröe. Sevkral-W' ^M,.itenuationalen Frauenkongreß in London (26. Juni). *' flP Von Zo« von Reuß. (Nachdruck verboten.) (Schluß.) den nordischen Personendampfern von Frauen besorgt. Dieselben bereiten eine vorzügliche Küche, und dienen als Stewardeß". Die Frage, ob dem Manne durch die weibliche Thätigkeit Schaden erwächst, durch vermehrte Konkurrenz, kommt dabei nicht in Betracht; die Tüchtigkeit allein erhält den Preis, ohne Rücksicht auf das Geschlecht; wer sich von seinem Platze verdrängen läßt, verdient ihn nicht. Anders in Deutschland. Auch die deutsche Frau will arbeiten und schaffen, brennend gern, für sich und andere: aus ihrer gesellschaftlichen Stellung herauszutreten, dazu entschließt sie sich aber nur, wenn sie unabhängigen unb starken Geistes ist, ober absolut burch bie Verhältnisse gezwungen wirb. Mit vollstem Recht schreibt man ber Frau eine starke Empfänglichkeit für bie Vorteile unb Annehmlichkeiten ber äußeren Lebensstellung zu. Sie gilt als eine Folge der größeren weiblichen Eitelkeit, wird in Deutschland aber auch von außerhalb durch einen tiefwurzelnden Bureau- kratismus genährt, dessen zopsige Ansichten über Rang und Stand wohl hier und dort durchlöchert, aber keineswegs von der Neuzeit durchbrochen sind. Die Töchter eines kinderreichen, vermögenslosen Beamten können, wenn sie einmal in den Kampf ums Dasein eintreten sollen, nur in ben Kreisen wirken, aus benen sie hervorgegangen sinb. Die materiellen Vorteile bes Frauenstubiums vermögen aber augenblicklich besten pekuniären Opfern noch nicht bie Wage zu halten. Das mebizinische Studium, welches der weiblichen „Erwerbsfähigkeit" am nächsten liegt, ist recht kostspielig, und wird von den Aerzten noch aufs äußerste verteidigt. Man versteht die Klage des Vaters: „Meine lernbegierige Tochter hat mich viel Geld gekostet, und nun heiratet sie ihren ersten Patienten ..." Da das Weib der „freien Kunst", dem edelsten Spiel, im allgemeinen leichteres Verständnis entgegenbringt, so wählt die „höhere Tochter" gern einen künstlerischen Berufszweig — leider gewöhnlich, ohne es zu wirklichen, auch materiellen Resultaten zu bringen. So bleibt in der Hauptsache immer nur das Lehrfach, das denn auch nach wie vor am meisten angebaut wird, selbst wenn der innere Beruf fehlt — auch bie Examenfurcht pflegt nicht abzuschrecken. Denn bie Signatur unserer Zeit hinsichtlich ber weiblichen Berufswahl ist einmal bie Erziehung unb Bilbung zur „weltlichen Maria", obgleich bamit keineswegs immer bas bessere Teil erwählt ist! Dagegen haben bie Frauen, sofern sie an leitenber Stelle im Gewerblichen thätig waren, in Druckereien, photographischen Ateliers, Bäckereien, Schneiberwerkstätten, Drogen, unb in Amerika selbst als Architekten unb Ingenieure, mit bem Manne fonturrierenb, auch schon bemerkenswerte materielle Erfolge erzielt. Nur bie Furcht, in ber allgemeinen Achtung eine Stufe tiefer sinken zu können, hält bie Frauen gebilbeter Stäube noch zurück, sich biefen unb anderen gewerblichen Berufen zu widmen; es ist eine der wichtigsten Aufgaben moderner Frauen, gegen diese Vorurteile selbst anzukämpfen. In den Gewerben haben sich die Frauen bereits weite Gebiete für ihre fruchtbare Thätigkeit errungen, und in den industriellen Kreisen ist man auch weit davon entfernt, den Frauen das Recht der Mitarbeit streitig zu machen. Damm sollten die Führerinnen der Frauenbewegung mit allen Kräften darauf hinai beiten, daß gerade gebildete und begabte weibliche Kräfte bem Gewerbe zugeführt werben, bamit sie auf fruchtbarem Boden die Erfolge erringen, welche ihnen die überfüllten gelehrten Berufe nicht zu gewähren imstande sind. abzuberufen, obwohl die Kommission seine Entscheidung zu Gunsten Malietoa Tanus aufrecht gehalten habe. Die Hauptgründe für die Abberufung Chambers' seien, daß die Mataafa-Partei unzufrieden bleibe, den Oberrichter für vornrteiksvoll gegen die Katholiken auf Samoa erachte und abgeneigt sei, seinen Gerichtshof anzuerkennen. — Die Einführung des Post-Checkverkehrs und die Errichtung von Post-Checkämtern zum 1. Oktober d. I., wie sie von der Postverwaltung in Aussicht genommen war, ist durch die Vertagung des Reichstags bis zum November unmöglich geworden. Die betreffende Etatsvorlage liegt zur Zeit noch dem Bundesrate vor, bei dem noch verschiedene Einzelheiten der Errichtung festzusetzen sind. Nach dem jetzigen Stande der Vorarbeiten dürfte die Vorlage in den Ncichshaushaltsentwurf für das Rechnungsjahr 1900 ausgenommen und mit dem Inkrafttreten des Etatsgesetzes am 1. April 1900 ihre Verwirklichung finden. Erst nachdem die Erfahrungen von einigen Jahren vorliegen, soll die neue Einrichtung durch ein NeichSgesetz festgelegt werden. Das gleiche Verfahren hat man auch mit gutem Erfolge in Oesterreich bei der Uebertragung des Postchekverkehrs an das Hauptsparkassenamt in Wien beobachtet. M.P.C. Der Widerspruch, in den am vorletzten Tage des Beisammenseins des Reichstags der Präsident des letzteren Graf Balle st rem, mit dem preußischen Minister für Handel und Gewerbe, Brefeld geriet, wird in Bundesratskreisen verschieden beurteilt. Während einerseits die Ansicht energische Vertretung findet, der Präsident des Reichstages habe überhaupt nicht das Recht, Mitgliedern des Bundesrats eine Rüge zu erteilen und am wenigsten dann, wenn dieselben Verwahrung dagegen einlegen, daß Aeußerungen des Monarchen in die Debatte gezogen werden, stehen andern Mitglieder der hohen Körperschaft auf dem Standpunkte, Kaiserliche Aeußerungen wiederholen sich so oft, daß sie fast ununterbrochen zur politischen Urteilsbildung beitrügen, es müsse deshalb auch erlaubt sein, in den Parlamenten über sie zu diskutieren. Die Unterscheidung, welche Graf Ballestrem dahin gemacht hat, daß Aeußerungen des Monarchen, die im amtlichen Teil des Reichsanzeigers erschienen, parlamentarisch diskutierbar seien, andere hingegen nicht, wird mehrfach als nicht stichhaltig angesehen. Wenn man einen Unterschied machen wolle oder dürfe, könne es kein anderer sein, als der, daß für diskutierbar diejenigen Aeußerungen erklärt würden, die ministeriell gegengezeichnet seien, für indiskutierbar die, bei welchen die ministerielle Gegenzeichnung fehle. Ausland. Wien, 26. Juni. Der Kaiser hatte in der Nacht rheumatische Schmerzen. Daher unterbleibt die Teilnahme desselben an der morgigen Barett-Aussetzung des Kardinals Missia. Wien, 26. Juni. Die Schwiegermutter des deutschen Botschafters Grafen Eulenburg, die Gräfin Sandels, ist gestorben. Brunn, 26. Juni. In der Marktgaffe wurden in der vergangenen Nacht einige deutsche Ausflügler von tschechischen Burschen überfallen, wobei zwei Personen durch Nevolverschüsse verwundet wurden. Budapest, 26. Juni. DaS A bgeord netenhaus sowie das Magnatenhaus wird im Laufe dieser Woche die Ausgleichs-Vorlage erledigen und sich dann bis Samstag vertagen. Paris, 26. Juni. Der Bericht des Generals Duchesne über seine Untersuchung gegen den General Pellieux ist beendet. Derselbe lautet für Pellieux sehr günstig. Paris, 26. Juni. Die Verwirrung in allen politischen Kreisen über die eigenartige Zusammenstellung des Kabinetts dauert fort. Die Mehrzahl der Abgeordneten ist über die einzunehmende Haltung in der heutigen Kammersitzung noch unschlüssig. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 27. Juni 1899. ** Zwei Mitteilungen in der oberhesfischeu Zeitung vom 22. und 24. Juni 1899 über die gegenwärtig in vielen Städten und in vielen Orten Deutschlands herrschende Hundeseuche (Gastro-enteritis haemorrhagica epizootioa) geben mir Veranlassung zu nachstehenden Bemerkungen. Die Hnndeseuche wurde schon im vorigen Jahre in Frankfurt a. M. beobachtet, auch in Stuttgart trat sie auf und ebenso wurde sie in München konstatiert. Auch in noch anderen Städten, z. B. in Marburg, in der Umgebung Darmstadts, in Wiesbaden, Braunschweig, Nürnberg rc. soll sie vorkommen, und sicherlich findet sie sich im westlichen Deutschland ziemlich verbreitet. Wie weit die Seuche bis jetzt nach Osten und Norden vorgedrungen ist, darüber kann ich noch keinen Aufschluß geben, weil mir diesbezügliche authentische Berichte fehlen. — Im Winter vorigen Jahres kamen uns in Gießen die ersten Fälle dieser eigentümlichen Hundekrankheit vor, einer Krankheit, die wir in dieser Art noch nicht kannten. Auf Grund unserer klinischen Beobachtungen und der gemachten Sektionen glaubten wir zuerst, es mit Vergiftungen der verendeten Hunde zu thun zu haben. Wir fanden nämlich regelmäßig in der Leiche eine blutige Magen- und Darmentzündung, bald höher-, bald niedergradiger, bald war mehr der Magen, bald mehr der Darmkanal affiziert, bald waren Magen- und Darm- schlcimhaut höchstgradig verändert — schwarzrot, entzündet. Nachdem uns mehrere derartige Fälle vorgekommen waren und wir uns überzeugt hatten, daß es sich um keine Vergiftung der Tiere handelt, wir aber noch immer gleich kranke Patienten in das hiesige Tierspital erhielten, mußten wir an eine eigenartige, seuchenhaste Krankheit denken. Die Krankheit erinnerte entfernt an die sogenannte Wild- und Rinderseuche, die vor Jahren in mehreren Parks beobachtet und namentlich in den um München liegenden Parkrevieren studiert wurde. Wir fanden auch im Blute der verendeten Hunde einen ähnlichen, bipolaren Micrococcus neben noch verschiedenen anderen Bazillen, konnten aber mit den an- auch noch keinen Mikroorganismus als Krankheit^-? nachgewiesen. Da die Krankheit nicht ansteckend «u scheint, so dürften Sverrmaüreaeln < . * Gießen, den 26. Juni 1899. Vorstand des Tierspitals an Großh. VeterinäraM der Universität Gießen. scheint, so dürften Sperrmaßregeln gegen Hunde doch ? nicht zu empfehlen (zwecklos) sein und da die Rrantbtit oben dargethan, ziemlich verbreitet herrscht, so ist der halt für Hunde in Gießen und Umgegend nicht qesähM als an anderen Orten. Erfreulich für Hundebesitzer £ die Wahrnehmung sein, daß gegenwärtig weniger Hunde uns zugebracht werden, als dies noch vor eit Zeit der Fall war, die Seuche scheint im Abnehmen beM zu sein. Leider starben im Tierspital und in der Lu viele Hunde an der Seuche, wir haben aber auch nm geheilt entlassen können. Freßunlust, Mattigkeit, Erbrckk Verstopfung oder auch blutige Diarrhoe, fiorrofianti j» Maule rc. sind die dem Laien auffallenden Kranügi erscheinungen. gelegten Reinkulturen keinerlei Infektion bei - J Hunden Hervorrufen. Selbst nicht durchBerfjirt 1 krankerEingeweidestücke und von fa.-ccs n 1 sunde Versuchshunde und auch nicht durch Qut I lagern gesunder und kranker Hunde vermochten dre Krankheit auf gesundeHunde zuübertr Die Krankheit ist unzweifelhaft eine Infektionskrankheit Infektionserreger scheint aber ein ectogenes - detz,Tierkörpers entstandenes — Gift zu sein. Die peooan« haben wir trotz vieler Mühen nicht gesunden^ Bad Nauheim, 23 Juni. Vom 16. bis 22. ^uni sind 1303 Badegäste angekommen; verabfolgt W v 18,591 bezahlte Bäder und 511 Freibäder < Zahl der vom 1. April bis 22. Juni ang kommenen gäste beträgt 9556; verabfolgt wurden 92,606 Bäder und 4586 Freibäder. Vermischtes. * Die Negierungszeit der Päpste ist gen>öl)nlid) 5 t sehr lange, da fie meistens erst im vorgeschrittene das Pontifikat erhalten. Von sämtlichen 253 Päpste tfr . nur elf den päpstlichen Stuhl länger als zwanM inne gehabt. Die längste Negierungszeit war die'jjuidX des Vorgängers des jetzigen Papstes, der 1846 Mi wurde und 32 Jahre lang sein hohes Amt vhimIi . Dann kommen Pius VI., 1775 gewählt, mit 25 Adrian I, 772 gewählt, mit 23 Jahren, Pius VII., H gewählt, mit 23 Jahren, Sylvester I., 314 gewählt, n: 22 Jahren, Alexander III., 1159 gewählt, ebensallß ir 22 Jahren, Leo 1., 440 gewählt, mit 21 Jahren und frn gleichfalls mit 21 Jahren Regicrungszeit die Päpste Vco ß 795 gewühlt, Urban VIII., 1623 gewählt, und ClemensH 1700 gewählt. Der gegenwärtige Papst, Leo XIII..' ' im Jahre 1878 auf den Stuhl Petri; er hat fein 9fr1.’."' gegenwärtig 21 Jahre inne. VeWtMllWlW Nebenbahn Weidenhausen—Herborn. Verdingung der Ausführung der Erd-, Fels-, Rod« ungS-, Büschungs- rc. Arbeiten, sowie der Ausführung von Durchlässen, kleineren Brückenbauten u. Futter« mauern der Lose VI und VII, umfassend rd. 182000 cbm Erd« und Fels« bewegung und rd. 2750 cbm Mauerwerk, am 12. Juli 1S99, mittags 12 Uhr, im Amtszimmer des Vorstandes der Bauabteilung. Beide Lose sollen zusammen an einen Unternehmer vergeben werden. Bedingungen und Zeichnungen liegen während der Dienststunden hier zur Ein- sicht aus. Die zu den Angeboten zu benutzenden Vordrucke können gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 1,50 Mark (nicht in Briefmarken) vom Eisenbahn- Betriebs-Sekretär Welker hier bezogen werden. Zuschlagsfrist 4 Wochen. 4855 Herborn (Hess.-Nasi.), den 21. Juni 1899. Königliche Eisenbahn-Bauabteilung. ^NerstelgkWM Mittwoch den 28. Juni l. IS., nachmittags 2 Uhr, versteigere ick im Bieker'schen Saale: Sophas, Kommoden, Kleiderschränke, 1 Schreibtisch, 1 Bücher regal, 1 Ausziehtisch, 1 Linoleumbelag, 1 Nähmaschine, 1 vollst. Bett, 1 ov. Tisch, 1 Regulator, eine Partie Fäsier, eine große Partie Schuhw., mehrere Fahrräderu.a.m. 02281 Geißler, Gerichtsvollzieher. Ohnpfdiluiujcn ImbMchkil Montag, Mittwoch und Freitag von 9 Uhr ab. 4743 Friedr. Noll, Kosbiicker. Prima AepfelweiiT im Zapf. 02239 Schützenhaus. 4826 Geisse’s Malzkaffee in Paketen Pfennig 20 Pfennig per Pfund. Adolf Geisse, Giessen, Seltersweg 2, Ecke am Kreuz. Telephon Nr. 90. Solltet Konsum Anstalt C. F. Hackenberg Giessen Bahnhofstraße 27 Lindenplatz 12 empfiehlt 4849 Essig per ftr. 10 pfg. Wgspntt „ „ 20 „ Ejnnilichkssig „ „ 20 u. 30 „ Snlaldl „ „ 80 „ Stampfiucker „ W. 26 „ gutjudirr „ „ 27 „ Würfelzucker „ „ 27 „ Kaffee, gebräunt, „ „ 80,92,100,, und höher dto. roh, „ „ 65, 75,88 „ iilld höher. IIIiimWii. in klingen uni geschnitten, empfehlen 4909 Brüder Schmidt. Iahnenspitzen 02276 empfiehlt Ehr. 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Dienstag, den 4 Juli. Uhr: Beginn des Schießens. Sonueustratze 585 woselbst stets große Auswahl aller Arten Friedrich. Hainer Tiefenweg 4, ßcke Aahnyosstraße. Vormittags 7 11 Nachmittags 1 Haupt-Niederlage für engros und detail: Ad. Geisse in Giessen. Schluß des Schießens. Utbtrrniunq t. Becher am Gabcntempel. Großes Monstre-Konzert ' einigten Musikkapellen in der Ktsldalli, Vormittags 7 9 werter Weise einlegen wird: 1. Abfahrt von Frankfurt a. 107, n Nachmittags 1 17, 3 4 Nachmittags 1 17, 3 Nachmittags V/, 3 Vormittags 6 11 1171 Becher am Gabentempel. Bankett in der Festhallt. Beginn des Schießens. Konzert auf dem Festplatz un: ra m Festhalle. Jugendspiele und Volksfest Schluß des Schießens. Ueberr« rm Becher am Gabcntempel. Hieraus holung des Festspiels. Tanz auf dem Festplatz. Beginn des Schießens. Frühschoppenkonzerl auf dein Fchi,, Schluß des Schießens. Ueberreichu^: Becher am Gabentempel. Bankett in der Festhalle. Beginn des Schießens. Konzert auf dem Festplatz und ir w Festhalle abwechselnd. Schluß des Schießens. Uebcmiiiii:: Becher am Gabentempel. Großes Brillantfeuerwerk, geführt von der Firma Wilh. Weifenb-t Stuttgart. Konzert und Tanz auf dem Ftstpla?. Kapellen des Großherzog Nr. 115 und des 2 Schützentag des Mittelrheinischen Schützenbundes in Steins Saalbau Sitzung desBerbandsschützentags. Frühschoppenkonzert auf dem Festplatz. Schluß des Schießens. Ueberreichung der Becher am Gabentempel. Bankett in der Festhalle. Beginn des Schießens. Konzert auf dem Festplatz und in der Festhallc. Schluß des Schießens. Ueberreichung der Becher am Gabentempel. Konzert und Aufführung des Festspiels. Tanz auf dem Festplatz. Lauptfeier: Samstag den 1. Juli. Nachmittags: Abends 8 | Szeuhe&tV 'Cognac' Mittwoch, den 5. Juli. Vormittags 7 Uhr: Beginn des Schießens. m . n „ Frühschoppenkonzert auf dem Festplatz. Nachmittags 1 „ Schluß des Schießens. Ueberreichung der Becher am Gabentempel. „Hygiea“. Oskar Höpfner’s Anstalt str schwed. hkilgymoastik, Orthopädie nnb Medical-Massage-Kutta •w Staatlich konzessioniert. Den musikalischen Teil übernehmen die Heff. 1. Jnf.-Regiments (Leib-Garde-Regiment) „„ Regiments (Kaiser Wilhelm) Nr. 116, sowie zwei Zivilkapellen. Uhr: Frühschoppenkonzert auf dem JffWS- „ Schlutzbankett. . . „ Konzert auf dem Festplatz und m Festhalle. ... „ Verteilung der 10 ersten vrnn aus sämtliche Scheiben. „ Konzert in der Festhalle. Tanz auf Festplatz. " Ä „ Schluß des offiziellen Feste». Flasche Mk. 1.80, 2.50, 3.—, 3,50, 4.-, 5.— Cognac zuckerfrei Flasche Mk. 3.— Vorzüglich für Genesende und Zuckerkranke. Steins Garten. Samstag den 1. Juli er., abends 8l/a Uhr: Vortrag des jerru Dr. med. Fikbeudörfer über: Aerztliche Mission. Wir laden hiermit die Glieder unserer Gemeinden zu recht zahl- für Erwachsene . . . 1,— Mk. „ Kinder unt. 14 Jahr. 0,20 Mk. „ Erwachsene . . . 0,50 „ „ Kinder unt. 14 Jahr. 0,10 „ „ Erwachsene . . . 1,— „ Kinder unt. 14 Jahr. 0,20 „ „ Erwachsene . . . 0,50 „ „ Kinder unt. 14 Jahr. 0,10 „ Vormittags 7 11 Nachmittags 1 7- 4 Empfang der angekommenen Schützen auf dem Bahnhofe. Uhr: Konzert in der Festhalle, Eröffnung des Festes, Begrüßungsfeier. Sonntag den 2. Juli. Uhr: Weckruf und Empfang am Bahnhofe. „ Aufstellung des Festzuges am Wallthor. , „ Abmarsch des Festzuges durch die Stadt nach dem Festplatz. > „ Großes Festbankett in der Festhalle. „ Doppelkonzert auf dem Festplatz und in der Festhalle. „ Beginn des Konkurrenz-Schießens. Hierauf Beginn des allgemeinen Schießens. „ Konzert und Tanz auf dem Festplatz, Doppelkonzert in der Festhalle. Montag den 3. Juli. Uhr: Beginn des Schießens. „ Frühschoppenkonzert auf dem Festplatz. „ Schluß des Schießens und Ueberreichung der Becher am Gabentempel. „ Bankett in der Festhalle. „ Beginn des Schießens. Umzug der Kapelle des 2. Groß. Hess. Jnf.-Regts. „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 durch die Stadt nach dem Festplatz. „ Konzert auf dem Festplatz und in der Festhalle. „ Schluß des Schießens und Ueberreichung der Becher am Gabentempel. „ Großes Festkonzert ver vereinigten Gießener Männerchöre. Konzert und Tanz auf dem Festplatz. Von heute ab werden in meiner Anstalt Mittwochs und Samstags Abends 8 unbemittelte OrtSkrauke frei behandelt und zwar von 3—6 Uhr. 8245 Ausweis: Armenschein. Vormittags 11 Nachmittags VA 3 Diese Extra-Züge führen 1. bis durch Schalteranschlag bekannt gegeben, aus welchen die genauen Abfahrt, zeiten für die einzelnen Stationen ersichtlich sind. i — 0 Erwachsene . ■ • *- Kinder unt. 14 Jahr. 0,20 . Erwachsene - - ' ' Kinder unt. 14 Jahr. 0,10 . Erwachsene .... 0,20 Kinder Eintritt frei Erwachsene • • • n'10 Kinder unt. 14 Jahr. 0.10 , Preise der Eintrittskarten: 8®T* Für die ganze Dauer des Festes giftig einschließlich Vorfeier. "SKI . Familienkarte mit 3 Beikarten, aus Namen lautend, 5,00 Mk., Beikarte zur Familienkarte, auf lautend, 1,25 Mk., Kinderkarte zur Familienkarte, auf Namen lautend, für Kinder unter 14 Jahren, rten *mtl "icht übertragbar, und die dazu gehörigen Beikarten nur für Angehörige eines und desselben Hausha 8 Mißbrauch dieser Bestimmung zieht den Verlust der Karte nach sich. Söhne über 18 Jahre haben besondere Karten zu to,e> - Einzel-Dauerkarte, auf Namen lautend, 3 Mk. 39V* Für den einmaligen Eintritt giltige Karten sind nur an den Tageskassen erhältlich und zwar: er sich eine schöne, dauerhafte Fahne "Mg öu bevorstehenden Festlichkeiten anlegen will, wende sich an die Niederlage der ZSonner Iahnen-Iaörik Tanz auf dem Festplatz. Donnerstag, den 6. Juli. Vormittags 7 Uhr: Beginn des Schießens. Frühschoppenkonzert auf btm Schluß des Schießens. Becher am Gabentempel. Bankett in der Festhallr. Beginn des Schießens. Konzert auf dem Festplah und in ti Festhalle. Vormittags 7 Uhr: Beginn des Schießens. Frühschoppenkonzert auf itm JeftplJC Schluß des Schießens. UebennLu^ Unter dem Protektorat St. Kiinigt. Koheit des «roßhelfogs Srnst zuvi- von Kessen nnd bei Rhein. ’ F est-Programm für das Hrinkt nur Seltrts-Surnlitl (Augusta-Viktoria) natürlich kohlensaures Mineralwasser Tafel- und Gesundheits-Wasser ersten Ranges. Alkalisch-miiristischr aub flBfron-fi^ionqntllt m Selters a. ßghll. Genernt-Uertretnng fnr Gießen nnd Umgegend: !! F ahnen!! zn Fabrikpreisen auf Lager ist. 3820 Preislisten gratis zur Werfügung. Als Kinder unter 14 Jahren werden sämtliche schulpstichtigen Kinder verstanden. Verkaufsstellen bei den Herren Hr. Anbei, Ernst Balser, acker, I>. Heil, E. C. Henzerling, E. Metzger, Hr. Noll, v. _ Wilh. Seniniler, Jos. Strauss, Ph. 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