Sonntag den 28 Mai 1899 Erstes Blatt. *tbtn »an Anzeiger «^artlich viermal beigelegt. Aints- und Anzeigeblatt füv den Kreis Gieren. ®ebhan Amtlicher Heil Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen de» In- unb AuSlaude» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgege». »-Abend. u« W, °r gtijUij ,B» Wtttott, K RMtien, Lxpedition und Druckerei: Ochnlßrntze Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klütter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Kteten. Fernsprecher Nr. 51. leaetet »•« Anzeigen zu der nachmittag- für de» ptgobe» Lag erscheinenden Nummer bis vor«. 10 Uhr. Gießen, den 20. Mai 1899. 8etr.: Die evangelischen Kirchenvoranschläge des Kreises Gießen für 1899/1900. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen an die evaugelischeu Kircheuvorftaude des Kreises. Die definitiv abgeschlossenen rubrizierten Voranschläge »erben Ihnen dieser Tage zugehen. Wir empfehlen Ihnen, das in Ihren Händen befindliche Konzept mit den Ansätzen des.Originalvoranschlags in Uebereinstimmung zu bringen. Die auch eine Abschrift der zu den Voranschlägen auf- geno-mmenen Bemerkungen zur demnächstigen Nachachtung dem Konzepte beizufügen. v. Bechtold. w ind JrauliiM Montag. 2H" Belle der elektM 60 'osung am 30. Berlin, 26. Mai. In Neuß-Grevenbroich finden die >urch den Tod des CentrumSabgeordneten Rath notwendig gewordenen Ersatzwahlen für den Reichstag am 10. Juni, ür den Landtag am 22. Juni statt. Berlin, 26. Mai. Zur Samoa-Angelegenheit teilt eine New-Yorker Meldung des „R. B." mit: Admiral Kautz wird mit dem Kreuzer „Philadelphia" von Samoa siecher zurückkehren. Die „Philadelphia" wird vor Apia >urch den jetzt in Valparaiso befindlichen Kreuzer „New- York" ersetzt. Zugleich mit der Meldung über die erste Kommissionssitzung, die am 16. Mai stattgefunden hat, sucht das „N. C." in gewohnter Weise wieder für die englische Auffassung der Lage Stimmung zu machen. Doch thut man gut, diese gar zu durchsichtigen Versuche einstweilen ganz unbeachtet zu lassen und die wirkliche Entscheidung der Kommission abzuwarten, anstatt sich in Vermutungen darüber zu ergehen. Auch die amerikanischen Ansiedler haben einen mit Urkunden belegten Protest gegen die Uebergriffe des Admirals Kautz der Kommission cingereicht. Diese vom Amerikaner Moors und Genossen unterzeichnete Eingabe hebt eine Anzahl vollkommen überflüssiger amerikanischer Grausamkeiten hervor, sowie die systematische Aufreizung der Mataafa-Leute. Letztere, sowie Mataafa selbst verhalten sich nach Moors Zeugnis vollkommen korrekt. Berlin, 26. Mai. Der Gouverneur von Neu-Guinea, v. Bennigsen, tritt nun in den nächsten Tagen die Reise nach dem Südsee-Schutzgebiet an; der Lloyddampfer geht am 29. Mai von Neapel nach Singapore ab. Da die Fahrt bis nach Kaiser Wilhelmsland im ganzen 45 Tage dauert, so wird er Mitte Juli auf seinem neuen Posten eingetroffen sein. Die Expedition, welche schon zu anfang April vorausgefahren ist, wird sich wohl schon im Bismarck- Archipel befinden und mit den Bauten für das Gouvernement zu Herberts-Höhe an der Blanche-Bai begonnen haben, sodaß der Gouverneur bei seiner Ankunft dort schon manches fertig vorfindet. Kassel, 26. Mai. Der Wettstreit der deutschen Männergesang-Vereine hat heute vormittag im Orangerie-Schloß in Gegenwart des Kaiserpaares seinen Anfang genommen. Auf der Fahrt nach dem Schloß wurden dem Kaiser und der Kaiserin von einer zahlreichen Menschenmenge begeisterte Ovationen dargebracht. Heute sangen die Vereine Sanssouci aus Dortmund, die Straßburger, Essener und hannoverschen Männergesang-Vereine sowie der Verein Polyhymnia aus Dortmund und der Bremer Lehrer-Gesangverein. Allgemein herrscht die Ansicht, daß der Bremer Verein den Sieg davongetragen hat, aber auch der Vortrag des Essener Vereins wird allgemein gelobt. Der Kaiser verfolgte die Gesänge mit großer Aufmerksamkeit und gab wiederholt seinen Beifall kund. In den Pausen unterhielt er sich lebhaft mit den Preisrichtern. Nach dem Preissingen gab die Stadt den Preisrichtern, der musikalischen Kommission, den Ehrengästen und der Presse einen Frühschoppen, bei welchem verschiedene Trinksprüche ausgebracht wurden. Vizebürgermeister Endemann toastete auf die Gäste, Graf Hochberg auf Kassel, Stadtrat Bödicker auf die Preffe. Alsdann teilte Oberpräsident Graf Zedlitz mit, daß heute früh aus Amerika ein Telegramm eingetroffen sei, in welchem 1200 deutsche Sänger sangesbrüderlichen Gruß und Glückwunsch senden. Dieses Telegramm habe dem Kaiser große Freude bereitet. Der Oberpräsident wurde unter brausenden Hochrufen beauftragt, den deutschen Brüdern in Amerika diesen deutschen Gruß zu erwidern. Aachen, 26. Mai. Abgestoßene Wagen einer Rangier- abteilung rannten gestern abend auf dem Bahnhof Mastricht in den einfahrenden Aachener Personenzug. Elf Personen wurden verletzt, eine ist bereits gestorben. Frankfurt a. M., 26. Mai. Aus Bern meldet die „Frkftr. Ztg.": Der Bundesrat schkägt der Bundesversammlung zur Finanzierung der Kranken- und Unfall-Versicherung die Einführung des Tabaksmonopols vor. Das Monopol darf die Qualität der für den großen Teil der Bevölkerung bestimmten Tabake und Zigarren weder verschlechtern, noch den Preis verteuern; den Verhältnissen der bei der Tabakindustrie beschäftigten Arbeiter ist durch den Weiterbetrieb der gegenwärtigen Fabriken in der Staatsregie weitgehendste Rechnung zu tragen. Aus dem Reinerträge des Monopols werden den Kantonen 25 Prozent zugeteilt, unter der Verpflichtung, die bezüglichen Einnahmen für Hebung des Volksschulwesens zu verwenden. Krankfurt a. M., 26. Mai. Wie der „Franks. Ztg." telegraphisch aus Darmstadt gemeldet wird, ist heute ihr verantwortlicher Redakteur Alexander Giesen, der zur Vernehmung in der wegen des Artikels über den Fall 38tj*g»j,reU vierteljährlich L Mark 20 Pf,. Monatlich 75 Pfß. mit Bringerloha. Bei Postbezug 9 Mark 50 Pf^ vierteljährlich Ausland. Wien, 26. Mai. Infolge des fortdauernden Regen- wett ers mit Wolkenbrüchen find Donau und March über ihre Ufer getreten und haben weite Strecken überschwemmt. Rom, 26. Mai. In der Deputiertenkammer erklärte am Donnerstag der Ministerpräsident Pelloux, in der chinesischen Frage beschränke sich das Ministerium darauf, die Verhandlungen, die infolge Rücktritts des vorigen Kabinetts ruhten, wieder aufzunehmen, damit eine befriedigende Lösung gesichert werde, die weder in finanzieller noch in militärischer Hinsicht die Verantwortlichkeit des Landes in Anspruch nehme, da die italienische Regierung dabei lediglich Handelszwecke verfolge. Die „Italic" hat auch bereits einen Namen für diese Art Besitzergreifung in Bereitschaft, indem sie meinte, es handle sich in der San- munbai um die Errichtung eines „Handelsobservatoriums". Angeblich beabsichtigt Italien sogar wahrscheinlich, um auch den Schein zu vermeiden, als ob es eine militärische Unternehmung beabsichtigte — sein Geschwader in den ostasiatischen Gewässern um drei Schiffe zu vermindern. Paris, 26. Mai. Die Malerin Rosa Bonheur ist gestorben. Die Beerdigung findet auf dem Pöre la chaise-Friedhofe in einem Familien-Begräbnis statt. Paris, 27. Mai. Auf allen Polizeiwachen wurden die schärfsten Maßregeln für die Verhandlungen der nächsten Woche im Justizpalast vorgeschlagen. Säumige oder parteiische Beamte werden mit sofortiger Entlassung bedroht. Madrid, 26. Mai. Der Führer der spanischen Republikaner, Emilio Castelar, ist seiner schweren Erkrankung rasch erlegen. Im Jahre 1832 in Cadiz geboren, schloß Castelar sich frühzeitig der republikanischen Partei an. Nach dem Scheitern des Aufstandes 1866 floh Castelar nach Frankreich, kehrte aber während der September-Revolution 1868 nach Madrid zurück. Er machte dann in Spanien Propaganda für eine Föderativrepublik, wurde in die Kortes gewählt und war einer der Haupturheber der Kultusfreiheit. Als König Amadeus 1873 abdankte und die Republik erklärt wurde, übernahm Castelar das Ministerium des Auswärtigen, trat bald wieder zurück, übernahm aber noch im selben Jahre das Ministerpräsidium mit diktatorischer Gewalt. Er schuf binnen kurzem ein diszipliniertes Heer und warf die Revolte von Cartagena und den Karlistenaufstand nieder. Die Kortes erteilten ihm jedoch ein Mißbilligungsvotum, worauf er im Januar 1874 zurücktrat. Nach Wiederherstellung der Monarchie unter Alfonso XII. im Januar 1875 gab Castelar auch seine Entlassung als Pro- feffor und begab sich nach Paris, kehrte aber, 1876 von der Stadt Barcelona in die Kortes gewählt, zurück, wo er erfolglos für die Freiheit des Glaubens und des Kultus kämpfte. Maßgebenden Einfluß hat er nicht wiedererlangt. Bei den jüngsten Wahlen für die Kortes erlangte Castelar nur mit Mühe ein Mandat. — Obgleich er schon seit Jahren vom eigentlichen politischen Schauplatze zurückgetreten war, hat sein Tod in Spanien eine tiefe Bewegung hervorgerufen. Die Königin-Regentin und die Mitglieder der Regierung richteten Beileidskundgebungen an die Familie des Verstorbenen. In Madrid wird eine Trauerfeierlichkeit in der Deputiertenkammer stattfinden. Die republikanische Partei bereitet eine große Trauerkundgebung vor. — Castelar, dessen Neigung zur Schönrederei übrigens häufig nur zu stark hervortrat, ist mehrfach als Deutschenhasser und als Befürworter eines Bundes der romanischen Völkerschaften hervorgetreteu. Bekanntmachung. 8tte.: Die Abhaltung öffentlicher Faselschauen zu Gießen. Gelegentlich des am 7. Juni d. Js. ftattfindeu- dev Biehmarktes zu Gießen soll zum Zwecke der llnliörung eine öffentliche Faselschau durch die Körkommission und zwar von vormittags 10 Uhr beginnend, abgehalten »erben. ES werden nur sprungfähige Bullen Vogelsberger und Simmenthaler Rasse berücksichtigt; auch müssen dieselben bei Reibung der Wegweisung sicher gefesselt sein. Gießen, am 20. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Mfirlt 12. Jovi: von Dhari-Do t Mn. udwerker. IoldschM, Wer. ie; langenet te M i liiterden. 7/ W fltöffeet. r, Sorten wie oero^M uMnn- W w tM ib bei WM Wi Wch fg. oppel'KsW raptlle. Schottel Hältst Stobt und 7 Mlbanlagen. ,, Sebras it March * i Ein Abonnement auf den Gießener Anzeiger für den Monat Jnni kostet nur 75 Pf«., bei der Post tnkl. Bestellgeld 95 Pfg. Reu hinzutretende Abonnenten erhalten den „Gießener Kzeiger" von heute an bis zum 1. Juni frei zugestellt. ritzh. - abendl Ä scher % rfcl6i" muaikgi nBot> nach fercht 4, 55 ÄS 5- Küchler gegen die „Franks. Ztg." erhobenen Anklage vor ;en Untersuchungsrichter in Darmstadt geladen war, wegen angeblicher Kollisionsgefahr verhaftet worden. St. Johann, 26. Mai. Die Grubendirektion von Klein- Rosseln hat, der „Frkf. Ztg." zufolge, durch Schachtanschlag eine Reihe von Zugeständnissen öffentlich bekannt gegeben, so eine 5 prozentige Lohnerhöhung, Koalitionsfreiheit, tändige Grubenausschüsse. Der neudrohende Ausstand ist )amit wohl beseitigt. Rochlitz i. S., 26. Mai. In der Ortschaft Kaufungen ist gestern nachmittag ein Wolkenbruch niedergegangen, wodurch die Mulde in einen reißenden Strom verwandelt wurde. Mehrere Brücken sind eingerissen, Bäume entwurzelt und auch sonst großer Schaden in Feld und Wald angerichtet. Der Amtshauptmann erschien alsbald zur Besichtigung. Für heute ist Hochwassergefahr aus dem Gebiet von Zschopau und der Zwickauer Mulde signalisiert. Hier in Rochlitz wies die Mulde, die noch im Steigen begriffen ist, schon einen Wasserstand von 2,85 Mir. auf. iwjL. »r. ISS Hit LuSnahmr de« Merttag«. Gießener - Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bekanntmachung. betreffend: Die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb des Großherzogtums. Das Viehmarkt-Komitee zu Vilbel beabsichtigt, mit dem m 22. August l. Js. stattfindenden Viehmarkte eine Ver- bjung von Vieh und landwirtschaftlichen Gegenständen zu verbinden, um die Mittel zur Prämiierung zu gewinnen. Großh. Ministerium des Innern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur kcr anstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, üß nicht mehr als 6000 Lose, zu 1 Mk. das Stück, aus- Mben werden dürfen und mindestens 3600 Mk. zum An- Inij von Gewinngegenständen und 600 Mk. zu Prämiierungs- xvecken zu verwenden sind. Zugleich ist der Vertrieb der bsr in der Provinz Oberhessen und im Kreise Offenbach Mttet worden. Gießen, den 25. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Gesunde»: 1 Geldbeutel mit Inhalt, 2 Vorsteck- nb eln, 1 silberner Ring, 3 Taschenmesser, 1 Brille, 1 Hör- nhir, 1 Sporn, 1 Umhängetuch, 1 Kleidergürtel, 2 Hüte, 1 Stück Leinewand, 1 Beil, 1 Schraubenschlüssel und k künstliche Zähne. Gießen, den 27. Mai 1899. Großherzogliches Polizeiamt. I. V.: Roth. Deutsches Keich. Berlin, 26. Mai. Die „Berl. Pol. Nachr." schreiben: tat6 für die eventuelle Vertagung des Reichstages leronts jetzt ein bestimmter Zeitpunkt in Aussicht genommen jti, dürfte nach unseren Informationen nicht zutreffen. Ue-n« ließen, 1 Wt nitt, | beeinträchtigtes Gelingen zurückblicken kann. Aus dem reichen I Festprogramm des zehntägigen Festes heben wir hier nur I die wichtigsten Punkte hervor, und schicken voraus, daß zum - Programm jeden Tages Militär-Konzert, abwechselnd aus- ' I geführt von den Kapellen unserer 115 er und 116 er, Bankett, I Tanzvergnügungen und Ueberreichung von Bechern gehört' I Das Fest wird eingeleitet am 25. Juni durch eine aus Probebankett, Probeschießen, Konzert und Probeaufführung bestehende Vorfeier. Am 1. Juli (Samstag) findet Empfang I der Schützen und die Eröffnung des Festes statt. Der 2 Juli (Sonntag) wird Weckruf,'Festzug und Konkurrenz- schießen bringen. Am 3. Juli (Montag) ist Frühschoppen- I konzert, Umzug durch die Stadt und abends großes Konzert der vereinigten hiesigen Männergesangvereine; am 4. Juli (Dienstag) Schützentag des Mittelrheinischen Schützenbundes und Verbandsschützentag, abends Aufführung eines Festspiels; am 5. Juli (Mittwoch) u. a. am Nachmittag Ballon- I auffahrt mit Fallschirmabsturz, am Abend turnerische Auf- | I führungen der Gießener Turnerschaft. Der 6. Juli (Donners- tag) wird u. a. ein großes Monstre-Konzert der vereinigten Militärkapellen bringen, der Freitag (7. Juli) großes Brillantfeueiwerk. Der Samstag (8. Juli) ist für unser Gießener Jugendfest (Aufstellung des Juqendfestzuges um M Uhr) und die Wiederholung der Festspiele vorgesehen. Am 9. Juli (Sonntag) findet Verteilung der 10 ersten Preise I auf sämtliche Scheiben und offizieller Schluß des Festes I "alt. Die Stadt Gießen geht also einer an Abwechselung reichen Festwoche entgegen. Wie man uns mitteilt, sind bereits ansehnliche Preise gestiftet, trotzdem bietet der geräumige und prachtvoll auszugestaltende Gabentempel noch I | hinreichend Platz zu weiteren Preisen, die zu stiften sich hoffentlich noch viele Vereine und Private angelegen sein lassen werden. Die zu Preisen bestimmten Medaillen erhalten noch dadurch besonderen Wert, daß der hohe Protektor I des Schützenfestes, Se. König!. Hoheit der Großhcrzog von Heffen, die Erlaubnis erteilt hat, sein Bild auf denselben I anzubringen. •• Die Sommerwageu der Gießener Omnibus-Gesellschaft I werden morgen (Sonntag) außer nach dem Schiffenberger- walde auch nach dem Sportplätze an der Hardt fahren. v | ** Polizeibericht. Arretiert wurde gestern ein hiesiges Dienstmädchen, welches der Dienstherrschaft mehrfache Geldbeträge entwendet hatte. — Heute vormittag wurde I em Passant der Neustadt durch einen aus dem vierten Stock- I werk eines Neubaues herabfallenden halben Backstein an der Schulter getroffen und verletzt. In dem i unter der Rubrr folgender Emtro 30. März 1899 M Mor uri tzadenicht un Gießen Aus der Zett für dir Zett. Vor 59 Jahren, am 28. Mai 1840, wurde zu Salzburg Hans Makart geboren, ein großartiger Kolorist unter I ** Frankfurter Ausstellung. Bei der diesjährigen Aus- I stellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft wird in der wissenschaftlichen Abteilung dje Entwickelung des landw. Vereins wese ns im Großherzogtum Hessen graphisch und kartographisch seitens des Hess. Landwirtschaftsrats zur Darstellung kommen. Für die erstere ist I oas Jahr 1832 als Gründungsjahr der Provinzialvereine zum Ausgangspunkt genommen, die sich nach erheblichen I Schwankungen in einzelnen Jahrzehnten in den letzten I Jahren, besonders aber in dem laufenden überaus qünstia gestaltet. Auf Karten wird auch das Verhältnis der Mitgliederzahl in den einzelnen Bezirksvereinen bezw. Vereins- bezlrken zur Anbaufläche in verschiedenen Farbenabtönunaen zum Ausdruck gebracht. In ähnlicher Weise wird auch die namentlich in den letzten Jahren infolge der auf die neuere ! Vlehzuchtorganisation und Gewährung bedeutender Staats- j wlttel zurückzuführende enorme Entwickelung der Züchtervereinigungen und Zuchteinrichtungen wie z. B. Zuchtviehhofe, Bullenstationen, Tummelplätze und Weiden veranschau- licht. Mehrere Karten und graphische Darstellungen werden über die Zahl und die Verbreitung der Herdbuchtiere und deren Verhältnisse zur Viehzahl im Lande überhaupt, ein interessantes Bild geben. Zum erstenmal wird das sämtliche Herdbuchgebiete des Großherzogtums umfassende Landesherdbuch vorliegen. Mehrere Karten und eine graphische Darstellung verbildlichen das Ergebnis der vom Hess. Land- wirtschaftsrat veranstalteten Volumgewichtsbeftimmungen der I Getreideernte 1898 in sehr instruktiver Weise, während die I m ähnlicher Form dargestellte Verbreitung der Preisnotierunq im Großherzogtum Hessen eine klare Uebersicht darüber bringt, welche Landwirte, Ortschaften, Gemeinden, Genossen- ^aften u. s. w. die Marktpreisnotierungen für Getreide, I Jeu unb Stroh, Obst und Vieh abonniert haben und wie I dieselben je nach Zeit und Richtung im Großherzogtum nach I dem Abonnementsstand am 1. April 1899 zum Versand kommen. Besonderes Interesse dürfte auch eine graphische I Darstellung über die Bewegung der Preise der Hauptgetreidearten an den Fruchtmärkten in Frankfurt a. M. und Mannheim seit 10. Oktober 1897 nach den vom Hessischen Landwirtschaftsrat veröffentlichten Preisnotizen I bieten denn sie zeigt, welche erheblichen Preisschwankungen trotz der geringen geographischen Entfernung beider Fruchtplatze bestehen. Eine größere Reihe graphischer Darstellungen ?QQa?JÄaul,$t bie Hauptergebnisse der in den Jahren 1884/86 veranstalteten Hessischen landw. Enquete. Mehrere Karten und Diagramme geben ein interessantes Bild über die in den Jahren 1898 und 1899 veranstalteten Vortrags- I kurse für praktische Landwirte in Darmstadt und Gießen, namentlich über die Beteiligung einzelner Kreise und Provinzen des Großherzogtums sowie auch der nichthessischen Landwirte an denselben. Im Anschluß an die erwähnten Dar- I stellungen sei noch hervorgehoben, daß der landw. Provinzial- verem Oberhessen Uebersichtskarten über die Hutweiden- Meliorationen im Vogelsberg und Rasenproben mehrerer I Hutweiden-Meliorationen in Holzkästen, gedüngt und unqe- I düngt, ausstellen wird. Dermischtes. 2 °6ne Einwilligung. Wir erhalten 1,1.,„ Zuschrilt, für deren Inhalt der Verfasser die Veranü zu übernehmen sich bereit erklärt hat: Die gelähmn" eines Schriftstellers aus Bonn, die sich zwecks ärztlich,,»' Handlung mehrere Jahre in Gießen aufhielt, w„rd, , 9 Monaten in einer Kuranstalt in Wilhelmshöh, , Kassel untergebracht. Dieselbe soll sich nunmehr einer Ode, ti unterziehen, die sowohl an sich, als infolge der notweiüp' Narkose wegen der durch jahrelanges Stillsitzen INI Ri, wagen wohl kaum noch völligen Intaktheit der Herzchiü^ äußerst lebensgefährlich fein dürfte. Der mit Recht bei°M Ehemann forderte daher, bevor er seine Einwilliqnna,, diesbezüglich Garantien und sein-Anwesenheit bei der x» nähme, da er die Operation sonst nur in Gießen dmt Autoritäten vornehmen lassen würde. Statt einer berubi«»,. Auskunft wurde ihm, wie man sagt, im Einverständnis m r Kranken, von dem ärztlichen Leiter nicht nur iw Abholen seiner Frau, sondern auch der Zutritt zur amt verweigert, wogegen natürlich sofort die gebotenen E lichen Schritte eingeleitet wurden. Unseres ErachtkMii es unerhört sein, eine seit zirka fünf Jahren gelähMeKiw die sich wohl in einem Zustand der Depression mb trf wesien Urteilsunfähigkeit befindet, selbst mit ihrem M,, einer lebensgefährlichen Operation gegen den ausdrückliche Willen ihres Gatten zu unterziehen, zumal dieselbe burd aud als notwendig, sondern lediglich als ein Berfii Zur teilweisen Hebung der Lähmung erscheint. IX । eu wrf ® «Dtnld»* junah, •‘«5 Dmülbm. btn 6. < Dmülbtv- - 3 Dtnstlben. Nh ä DtN 22. iv« sctoni Heiori-t 8< Mi«, geborm Di Dmltlbtn- zihem, 611 ** CarlschutzAbend. In nochmaligem Hinweise auf den L-onntag den 28. Mai in Steins Garten stattfindenden sem-humoristischen Carlschulz - Abend lassen ro't..e,"e uns vorliegende Kritik aus Kassel folgen. Das "N-ler Tageblatt, schreibt: Der humoristische Abend, H°s°p-rns°ng-r Herr F. Carlschulz veranstaltet hatte, hatte besten Erfolg. Sämtliche Nummern des im reichsten Maße Abwechselung bietenden Programms gefielen frerrn earIf5uIä ,e nad) Juhalt und Tendenz des Stoffes stimmungsvoll gewählten, künstlerisch eigen, arhgen unb geschmackvollen Vortragsweise. Ob es sich um die Deklamation ernster oder humoristischer Dichtungen handelte, ob deklamiert oder gesungen oder parodiert wurde, s^s^b^^^o^^g^nde verstand es, die Zuhörerschaft zu «Ks ^^derholtem lebhaften Applaus hinzureißen. ?serr??r3u6e6en fhlb bic musikalischen Humoresken ^bbes-Elixier" und die „Kaffee-Bisite" von Kuntze, 11 ''.N.!ernationalen Sprachgebräuche", die Soloszene „Die Unglücklichen", die packende Deklamation der Jul. Wolff'schen Dichtung „Aus Sturmes Not"; von weiteren humoristischen ; ^?r!ra9e” "Das X der Röntgenstrahlen", „Die Helden- | mutigen Spartaner, geschichtlicher Vortrag in der Sekunda Seminars zu Mehlsack" und andere. Die Begleiterin des Herrn Carlschulz, Fräulein Fedora Petrowska war nicht nur eine sichere und geschickte Mitspielerin aus dem Flügel, sie verstand es auch, durch ihre Solovorträge einen giltigen Beweis für ihr Können zu erbringen, und I wurde wiederholt durch lebhaften Beifall ausgezeichnet ** Kriegerfeft. Im Inseratenteil ist das Programm zu der Jubelfeier des 25jährigen Bestehens unseres Knegerverems, verbunden mit dem Bezirks feste des Kriegervcreins-Bezirkes Gießen, bekannt gegeben. Das Fest verspricht ein recht würdiges zu werden. Unsere Vaterstadt ist als gastfreundlich weit und breit bekannt, und wir Hofsei,, daß sie auch diesmal ihren alten Ruf bewähren wird, und I daß lhre Straßen an den Festtagen in reichstem Fahnem Ichmuck prangen werden. Der Feftzug am Sonntag dem 4. ^uni dürfte ein recht imposanter werden, da ungefähr 2000 Teilnehmer vorauszusehen sind. Am Samstag dem 3. Ium ist Festkommers auf dem Festplatze in Oswalds- garten, und es werden dabei die Gründer des Vereins I welche noch Mitglieder sind, zu Ehrenmitgliedern ernannt «m Sonntag werden die Damen, nach Beendigung des I Festzuges, dem Verein eine künstlerisch ausgeführte Fahnenschleife zur Erinnerung überreichen. Abwechselung dürfte die Feier am Sonntag reichlich barbieten; ganz befonberS am Abend burch Stellung von Leite'rpyramiben, welche bie ^leßener Turnerschaft in liebenswürdigster Weise zugesaqt hat; ebenso wie der Bauer'sche Gesangverein in anzuer- I kennender Weise durch Vorträge das Fest verherrlichen wirt'. Der Montagabend dürfte in ähnlicher Weise bas Interesse m Anspruch nehmen, ba zu ben Vorstellungen am I Abeub noch ein großes Brillantfeuerwerk kommt. Hoffen wir, baß bem Jubilar bie Unterstützung unb bie Sympa- I tbieen ber Bewohner Gießens an seinen Festtagen in reichstem Maße zuteil werben. ** Schützenfest. Diejenigen, welche einen Spaziergang "b" unternahmen, werben wahrgenommen haben, daß an ben Festbauten für bas 17. Verbanbs- Lanbesschützenvereins, bes Pfälzischen unb Mittelrheimschen Schützenbunbes vom 2. bis 9. Juli b I ^Xarbe’ e‘ro7b- Diese Bauten, vor allem bie Haupt festhalle finb so bemessen, baß eine so große Zahl Gäste Unterkunft finden können, wie sie Gießen, das sL inbezuq ^!Cr ^gehaltenen Feste immer sehr starken Zuspruchs zu erfreuen hatte, größer wohl noch nicht n fernen Mauern gesehen. Der emsigen Thätiqkeit auf bem ^Platze entspricht bie Thätigkeit, welche bie einzelnes aus allen Schichten unb allen Berufskreisen ber Bürgerschaft Einzel Ausschüsse entfaltet, bie natürlich erst offensichtlich werben wirb, wenn bas Fest im Gange, bezw. wenn man auf em, hoffentlich nicht burch die Ungunst des Wetters I ! den Malern, an Farbenpracht alle übertreffend. Die N. Akadeinie entließ ihn als „talentlos". Pilotv in nahm sich jedoch ferner an. Der Vorwurf m arnfiZ? -1 llchkeit und Verherrlichung des Fleisches ( Jaad^der D^ „Di- fünf Sinne" u.s.w") .risst Mukan"^. «^7' Kaiscr Franz Joseph ließ ihm ein Atelier in Wien „n ' wo er leine weltbekannten Gemälde schuf sr B b,®' 3. Oktober 1884 in der Kaiserstadt an der Donau 6 Vor 105 Jahren, am 29. Mai 1794, wurde » betr?ftru"?1” J°h°nnHcinrich von Mädl-1,«hJ , l^er„6c,°,nbfrS ben zum Gegenstand wjssN licher Untersuchung machte. Durch seine aus M.n , ' beruhenden Karten der Mondoberfläche haben wir schassenheit dieses Himmelskörpers näher kennen „ r V°n s-men Werken sei an dieser Stelle „Der Wunl> des Weltalls" erwähnt. Mädl-r starb am 14. Ä m Hannover. r Lokales Md UrwuMües. Gießen, 28. Mai 1899. ^Ordens Berleihuugen. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 12. April dem katholischen Pfarrer Christian Hausknecht in Marienborn das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, - am 6. Mai dem Zettelmacher Konrad Moller und dem Packer Philipp Vollmüller, beide zu Lauterbach in Diensten der Firma Wenzel u. Hoos, mecha- "i.'chb Weberei zu Lauterbach, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit" zu verleihen. et. 9u8r bem Großh. Ministerium. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 25. Mai wurde der Regierungsassessor Ernst Werner zu Darmstadt mit Aushilfeleistung bei dem Sekretariat genannten Ministeriums beauftragt. *• Aus dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 23. Mai i wurde der Großherzogliche Regierungsassessor Schön in Gießen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Kreisamtmannes bei dem Großherzogl. Kreisamt Heppenheim, der Großh. Regierungsassessor Lauer in Gießen vom 1. Ium I. I. ab mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen I eines Kreisamtmannes bei dem Großh. Kreisamt Schotten beauftragt. I ^ Wasserversorgung der Gemeinden. Dem Vernehmen w'rd der landwirtschaftliche Bezirksverein demnächst hier m Gießen einen öffentlichen Vortrag über I „bie jeroerforgung ber Gemeint)en", mit be- I sonderer Rücksicht auf bie Verhältnisse im Kreise Gießen, von einem erfahrenen unb hervorragenben Techniker auf I bicfem G-b.-t- halten lassen. Da in unserem Kreise mehr ^b.mehr das Bedürfnis nach Verbesserung ber Wasser- I Verhältnisse sich gezeigt hat, machen wir schon jetzt auf den Vortrag aufmerksam. 1 | Ste tyntiut/ltj SS* Dw 23. Idtatd, 63 3«6«' 9 D« 21 El Lim ininnästtt pttn Dm 24. M y,22 1 «ordbmlsch« Avi Bremen, Der Schnellpostd dcckjchm Lloyd in Newy Für die im von Rilherb Wi simmmhenge hmc toorbtn: Domers/ frtitig bm 2. 3m 4 3uni: ,@flli(rbimmirungfl M stde küiMtz y 1« wchMm W Auszug aus den Standesamlsregistm der Stadt Gießen. Aufgebote. I Karl Lana, Buchdrucker zu Frankfurt a. M., tA I Margarethe Jakobine Karoltne Helfenbeto hterselbi N' H^rich Schmitt, Monteur zu Rödgen, mit Marie Eltlabüj I I ^bumorschen. 24. August Theodor Emil Weidig, Kaufmw I ru Gießen, mit Martha Maria Gercke zu Lüdenscheid. 25.' Ctii I §"mann August Wilhelm Günther, Kaufmann zu Stralsund, art I Anna Maria Katharine Elise Häuser hierfelbst. I „ Eheschlietzungeu. I ar ri S ,??' Wbdrtch Ferdinand Stotz, Inspektor dahier, llii Amelia Christina Weimer hterselbst. * m Seboreue. I Mai: 13. Dem Schneider Ludwig Simon ein Sohu. 16. D« Schrestrer Konrad Drescher ein Sohn, Heinrich Adolph. 16. Dm y>n,er Philipp Schmidt IV. eine Tochter, Emma -aroltr« Z"labethe 18. Dem Fabrikanten Heinrich Schirmer ein Sohr, Hbi-m Karl. 18. Dem Jnstrumentenhündler Franz Arthur SyseröeL A» Sohn 19. Dem Gertchtöschretber-Aspirant Gustav Ordig th I Dem H-uSburschen Philipp Werner ein Sohn, «art ^"mser Otto König eine Tochter. 20. Dem Glaser Gror, Ludwig Schmitt ein Sohn. 22. Dem Mufiklehrer Peter Bott tta Ko'vttr. 23. Dem Küfer und Wirt Julius Wellhöfer eine lebtet 25. Dem Taglöhner Georg Prinz ein Sohn, August. Oestorbeere. rr^«^'«O ZohanneS Pitz, 56 Jahre alt, Knecht dahier. Ll.Johan Christoph Barth, 63 Jahre alt, Lokomotivführer i. P. dahtv «' ^. "rich Jörg, 23 Jahre alt, Dachdecker dahier. 22. Johann zlu0ufte Emma Zimmer, 10 Monate alt, Tochter von Photograp r?r Srdn N°l°rt die geböte!' ldew Unseres EraL -iü fünf Jahren gelä tand der Depressiv! 'del, selbst mit tyn ilion gegen den < 'riehen, zumal bie(c ldern lediglich als t-:, ihmung erscheint. tllilöesMH l Och». tbott. Wa ja friaftrrt i. R taroltm fyümbdn i Mgev. all flttit Kilt ItyobciHffidblg, Raul» Wf in MM 25. i , L-miM st r hiechlbst ib Slot W« i. xtpt. )wig Shflon etnöost. in, Hetmlch W dnt lodjtet, foic Hetnttch nbtabltt Frarz fr ibn-.Lschant @n: ]blüpp Wrrvn ea iW 20.1c- Dem Mufiklebrn ft' [t Julius MM' tta Sohn. August. , Lokowotivsührn tt Dichdrlker dahin. - täte «It, te Rucksiubl. gt^M , )riniid) 9iu(fftu6I von S4rein» hm 24 3* z«bre all, Mblarji b^, 'KirchtsW । W- e St«ei^t- jute. MM * ?’ 25. * * rit SugnߣlCI di«®” i,, 5#*11 iS?,.,.»«’ Hfl 25. Splil Jüngerer Bursche zu einem Pferd gesucht. 4240 ______________Wallthorstratze 46. 4210] Wir suchen einen mit guten Schulkenntnissen versehenen jungen Mann Q15 Lehrling. Selbstgeschriebene Offerten erbeten. Koch & Kraatz. 3823] Ein ordentlicher Junge kann bei mir, bei wöchentlicher Vergütung, die Glaserei erlernen- B. Btera«. - 01971] Frdl. möbl. Zimmer zu Vermietern__________GSIHestratze 46, II. 01967] Möbl. Zimmer zu vermieten. ___________Bahnhofstraße 59, L 01966] Die von Herrn Leierzapf noch bewohnte Schlofferwerkftätte ist mit ober ohne Werkzeug anderweitig zu vermieten. Näheres zu erfragen bei Justus Kreilings Erbe«, Auf der Bach 4. 01979] Laden zu vermieten. _____________Bahnhofstraße 43. 01798] Laden für Kurz-, Woll- und Weißwaarengeschäft geeignet, zu vermieten. Näheres in der Exped. d. Bl. Für Schneider. Tüchtiger Hosenmacher sofort gesucht von 01970 Georg Leib & Sohn. 01980] Tüchtigen Küfer sucht I Thoma, Bahnhofstraße 43. Gießen, den 26. 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Nach Ankunft daselbst: Ansprache», Aesterreichung der Iaßnenschleisen, Konzert, Hesangsoortrözt der Bauer scheu Gesangverein», Aelterpyramiden, gestellt von der Gießener Turnerschast. Volksbelustigung und Tanz. Montan drn 5. Znni vormittag»'IO Uhr: Irüßschappe» mit Konzert. 8 ' Von nachmittag» 4 Uhr: Großes Konzert mit Bottsbelustign^ Abends: Gesangsdortrüge de» Bauer'schen Gesangvereins, Konzert und Tanz. Mei eintretender Dunkelheit: Kroßes Driü'ant-Ieuerwerk. $,c ÄÄM ‘»a ÄW; »ÄiBi,6elw *•" |ie Keleochlllvs des Festplahks mittelst Atttylk» in Kogeolampes hat die Aletyten-Apparate-Fadrik Sieje« dbernmm IW“ (SintiitttyreiS 20 Pfg. Jubelfeier des 25jährigen Bestehens -es Krieger-Vereins Gieße« verbunden mit dem Bezirksfest des Kriegervereinsbezirks Gießen Der Fest-Ausschutz. MWMWWWWWWWWWWWWWWMM Todes-Anzeige. Heute nacht 1 Uhr entschlief sanft nach längerem, schwerem Leiden unsere gute innigstgeliebte Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Johannette Kohlenmann geb. Mohr im 66. Lebensjahre, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme hierdurch mitteilen. Die trauernden Hinterbliebenen* Giessen, Hamburg, den 27. Mai 1899. Eine Senffabrik wit Motorbetrieb zu verkaufen. Unb toeni9 Konkurrenz. Gest. Anfragen unter R. M. 3822 an hie Expedition dieses Blattes «er- - jRonWS8' **!»«« Nach derselben: Mitteilung über verschiedene _________ Korpsangelegenheilen. Die Beerdigung findet statt: 4233 Sonntag den 28. Mai, nachmittags t/a3 Uhr, vom Trauerhause, Neustatt 15, aus. Nur auf diesem Wege. Für die vielen rührenden Beweise herzlichsten Mitgefühls während der Krankheit und bei dem Hinscheiden unseres unvergesslichen Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Grossvaters, Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels Herrn Grossh. Gymnasialdirektor Professor Dr. Theodor Goldmann insbesondere auch für die überaus zahlreichen Blumenspenden spricht ihren tiefgefühlten, wärmsten Dank aus Marie Goldmann, geb. Peppier, im Namen der trauernd Hinterbliebenen. Friedberg, den 26. Mai 1899. 4221 Seilin, 26. I kaiserliche" t | folgt nächsten Di ! Witte August- Berlin, 2b. . Geschwader v i zeitung" zuf^ge Sch'ste durch «' ■ flommen, die M . Gewässern später Berlin, 26.. 1 noglück, das H i Personen lebens I leichtere Verletzung unerheblich. liebe tivrS noch nicht V hat sich aut der falscher Weiches ein Geleise, aut Personen wurde) Maschine und d Berlin, 26 daß Admiral & soll mit der „PI Der Kreuzer „9 findet, hat Ordr lvässern ju begeb Mio, 26. SeutlQen Kol 1898 weist einen Mehr als IW A Mvnialtzestllschat tarnten Bestandet überschritten hat offiziellen Berich die innerhalb de gerungen haben, der Gesellschaft Arbeit in den S fah ihre Hanpta Gedanken imm des deutschen B Hatte die Gese! gemeinen einen seitdem eine en: Heiligkeit einget Nliklisliklfichklmss- md CcharaisOal! in Stuttgart o in jeder Preislage. "WW sf aoooooooaooo ocooooqoooooq Tierarzt Seiderer wohnt jetzt | C. Röhr & Co. 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