K. 74 Zweites Blatt Dienstag den 28. März 1899 #k 116 Sie sch d, alle finden. dieses Jahre-. -rden für den W* ellev, r iien Blumen für Offenen pro $tp’tn >d BergnügungS-AuW u »st Balser, MLM nsHesellli in Kietzen. 1899, abends 8-, üa (Feidel): sammN “fr [ der Bockck l del AuffiM. meines. Set M* , ■6). tznnru. M bilden WaW? im M M ßM '• itt tfiun und Haufen flets a« lif- tm's W 0Uu mit dem «*« «Hf «•«*"*4 Lama ebigen 8chm« 'seiet üdIv.-D > 250.1« . |Z. «5* 0' St; - Gießener Anzeiger General -Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 60 Pfg. vierteljLhrlicb Aezugsprels virrleljäbrlich 2 Mark 20 Psg. mouatlich 76 Pfg. ■nt Bringerlohr'. Llle Anzeigen-Bermittlun-Ssteklm bei In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. -rscheint tü-Nch vir Ausnahme de- Montag-. Di« Gießener P,mitte« k kälter »erdm dem Anzeiger »bchrntlich viermal beigelegt. I»n»hme »•« Anzeigen zu der nachmittag- für den felgenden Lag erfcheinendm Nummer bis vorm. 10 llhr. Zlints- und Airzeigeblatt für den Gietzen. Gedaktion, Expedition und Druckerei: Z4»tfir«-e Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Famitienblätter, Der heWhe Landwirt, Klätter für hessische Aalkskunde. Ldrrffe für Depeschen: Anzeiger Hichfer. Fernsprecher Nr. 61. Die Kanalvorlage. In den letzten fünfzig Jahren hat der Verkehr zwar ii ganz ungeahnter Weise an Ausdehnung gewonnen, aber non hat sich zur Bewältigung desselben fast ausschließlich as den Ausbau des neuen Verkehrsmittels, nämlich der Vse»bahnen, beschränkt. Den Kanalbau hatte man in Pnn ßen ziemlich vernachlässigt, und erst mit dem Dortmund- SmS: Kanal, der bekanntlich 1887 begonnen wurde und binnen kurzem vollendet sein wird, ist die Aera der Wasserffratz en eröffnet roorben. Der Kaiser-Wilhelm-Kanal kommt hierbei nicht in Betracht, da sein Zweck ein vorwiegend strategischer ist und das Handelsinteresse in zweiter Linie steht. Jetzt ist dem preußischen Abgeordnetenhause eine ganalvorlage zugegangen, die schon zu vielen Erörterungen AnlaH gegeben hat und von verschiedenen Seiten stark be- thl ft worden ist. Man darf annehmen, daß die Be- raluingen der Vorlage im preußischen Landtage lebhafte Debatten über die Wirtschaftspolitik zeitigen werden. Dar- luS erklärt sich genugsam das Zögern der Negierung, mit brr Borlage hervorzutreten. Abgesehen von dem Projekte selbst, welches bekanntlich kn Vau des Mittel l andkanals bezweckt, hat die Vor« läge noch ihre besondere Wichtigkeit. Denn es wird dabei bie Frage zur Entscheidung gelangen, inwieweit zur Be- liburig von Handel und Industrie sowie zum Zweck der Letvüiltigung des stets steigenden Verkehrs der Bau von Men durchzuführen sei. Immer mehr steigern sich die Wahrnehmungen, daß die Eisenbahnen den an sie gestellten Infcrbermigen nicht genügen können, immer größer aber mirb auch besonbers in inbustriellen Kreisen bas Verlangen Mich einer im Vergleich zu ben Eisenbahnen billigeren Fracht- Alegenheit. Der Kampf, ben unsere Jnbustrie mit ber ionkurrenz bes Auslanbs zu führen hat, ist ein sehr schwerer; mb jebe Erleichterung, bie ihr verschafft wirb, trägt bazu Uti, sie in biesem Kampfe zu unterstützen unb ihr immer »fitere Gebiete bes Weltmarkts zu sichern. Nun sinb Mich gegen bie Kanäle — wie wir schon vorhin an- äfuteten — bie mannigfachsten Bebenken geltenb gemacht »orten. Man behauptet auf lanbwirtschaftlicher Seite, die Kanäle bie Einfuhr lanbwirtschaftlicher Probukte mitt Auslanbe erleichtern, baß sie bie Rentabilität bet Hchtaen in Frage stellen unb baß sie noch mehr als es Ml geschehe, ben Westen gegenüber bem Osten bevorzugen. Daß bie wibersptechenben Anschauungen über ben Lonalbau jemals ausgeglichen werben bürften, ist kaum an- Wnehmen. Aus biesem Grunbe steht aber auch zu erwarten, die Vorlage über ben Mittellanbkanal ganz besonbers Mgsältig geprüft werben wirb, unb wir wollen hoffen, baß lii ber Erledigung biefer Frage unter Abwägung aller treffen bas Allgemeinwohl nicht aus bem Auge ge- CUifem wirb.____________________ xx Deutsches Reich. Berlin, 26. März. Der Kaiser hat nunmehr bestimmt, big bas Berliner Ri ch ar b-Wagner-Denkmal an bem Mdsischteich im Tiergarten zu stehen kommt. Dieser Platz fftll ffpäter zu einer Musiker-Denkmalstätte burch Errichtung tun Stanbbilbern für Mozart unb anbere erweitert werben. Berlin, 26 März. Das „Berliner Tageblatt" melbet New-York: Oberst Roosevelt hat gestern vor ber Nlitzch-Untersuchungs-Kommission ausgesagt, baß bas nach 8ubci gelieferte Roastbeef in Büchsen völlig ungenießbar gtivrfeu sei unb das Eisfleisch bei ben Mannschaften Hioilchöe hervorgerufen habe. Berlin, 26. März. Der kommanbierenbe General bes «rckembergischen Armee-Korps, preußische General ber Hisamterie v. Lindequist, verläßt bemnächst seinen Posten, stn ist, wie ber „Lokal-Anzeiger" melbet, zum komman- üer(!nben General bes neu gebilbeten 18. Armee-Korps, Itjiem Sitz in Frankfurt a. M. ist, bestimmt. Berlin, 26. März. In ber gestrigen Derhanblung vor tzm Disziplinarhofe für nichtrichterliche Beamte würbe Hiosiffor Hans Delbrück auf bie vom Kultusminister qtntm ihn erhobene Anklage zu einem Verweis unb 500 Mark Ä-ftrafe sowie in bie Kosten bes Verfahrens verurteilt □it fier Begrünbung, baß bie Form feiner absprechenben Stilüf ber Ausweisungen aus Norbschleswig dieben Staats- 6aunnten gezogene Grenze überschreite. Der Vertreter ber änlliagc hatte bekanntlich bie strafweise Versetzung Delbrücks iü ein anderes Amt von gleichem Range ohne Ersatz der Wzuugskosten beantragt. Die Verhandlung fand ebenso bw hie Urteils-Verkündigung unter Ausschluß ber Oeffent- Miil statt. — Gegen bie Auslegung ber Lieb er'scheu Resolution zur Militärvorlage als einer Verpflichtung bes Reichstags, einer Nachforberung von 7000 Mann zuzustimmen, protestiert lebhaft bie „Korresp. für Zentrumsblätter". Jnbem bie Korresponbenz ben Wortlaut ber Resolution nochmals abbruckt, fügt sie hinzu: „Also bie Bereitwilligkeit wirb nur bebingungsweise versprochen, nämlich für ben Fall, baß sich bei ber Ausführung bes Gesetzes bie nachweisliche Unmöglichkeit ergibt. Die ehrliche Probe ist verlangt unb zugesagt worben, unb bie Beweislast ist ben verbünbeten Regierungen zugeschoben. Nur wenn ber Reichstag biefen Nachweis für geführt erachtet, will er „bereit" fein. Per auch für ben Fall erklärt er sich noch keineswegs oereit, bie jetzt abgesetzten 7006 Mann nachzubewilligen, sonbern er will nur in neue Erwägungen unb Verhanblungen über eine anberroeite noch ganz unbestimmt gelassene Bemessung ber Präsenz eintreten! Wie kann man vernünftigerweise ba von einer „Verpflichtung" ober gar von einem „Wechsel" reben! — Das Schlagwort vom „Wechsel" ober ber „wechselmäßigen Verpflichtung" ist unseres Wissens von ber Presse ber „Freisinnigen Vereinigung" aufgebracht worben, bie zur Verbeckung ber eigenen Blamage unb aus angeborenem Zentrumshaß bas Tollste im Verbrehen unb im Herabsetzen bes parlamentarischen Erfolges geleistet hat. Sonberbar, baß diese sonst so „finanziell" geartete Presse bas Wesen eines Wechsels verkennt. Seine Bebeutung beruht ja gerabe barin, baß er burchaus nicht an ben Nachweis einer Schnlbverpflichtnng gebunben ist unb bem Bezogenen gar keine sachliche Einrebe gestattet. Der sog. „Wechsel", den der Reichstag ausgestellt haben sollte, würde in Geldverhältniffe übersetzt etwa so lauten: „Ich bin bereit, für den Fall, baß mir N. N. bie Unmöglichkeit nachweist, mit seinem Kassenbestanbe auszukommen, über einen Zuschuß mit ihm in erneute Erwägung zu treten." Wir möchten ben betreffenben Blättern raten, einmal ein solches „Aeeevt" bei einer Bank zu präsentieren unb bort ben Beweis zu versuchen, bas sei eine „wechselmäßige Verpflichtung"! Sie würben schon ausgelacht werben!" Chemnitz, 26. März. Wie bie „Chemnitzer Allgemeine Zeitung" melbet, verunglückte gestern abenb in bem Zirkus Corty-Althoff währenb ber Vorstellung in ber Pantomime bei bem Tobessprung ins Bassin ber Tauchkünstler Baume. Nach ber programmmäßigen Auskleibung wollte Baume einen befonberen Tric vorführen. Er tauchte zweimal unter, kam aber nicht mehr zum Vorschein. Zweistünbige Belebungsversuche blieben erfolglos. Samoa. Die „Times" läßt sich aus New-York folgenbes melben: „Die samoanischen Unruhen sinb toieberum Gegenstand) ber Verhanblung zwischen bem beutschen Botschafter Dr. v. Hollebcn unb bem Staatssekretär Hay. Der erstere hat in ber Angelegenheit eine Note überreicht. Einem Telegramm aus Washington zufolge tritt man in Berlin für ben beutschen Generalkonsul ein unb bestreitet, baß ber englische unb ber amerikanische Konsul in Apia bas Recht haben, zu hanbeln ohne Zustimmung deutscherseits. Ferner wirb Klage über bie englischen unb amerikanischen Schiffskommandanten erhoben, bie Abberufung bes Oberrichters Chambers neuerbings verlangt unb eine so entliehene Haltung gezeigt, baß ber ganze Berliner Vertrag in Frage gestellt scheint. In Washington glaubt man, baß Deutschlanb bie Aufteilung ber samoanischen Inseln wünscht, unb zwar so, daß Deutschlanb Upolu, Amerika Tutuila unb Englanb Sawaii zufalle. Die heute (ben 24.) per Kabel übermittelten Auslassungen ber Berliner Presse sind nur zu geeignet, jegliche freundschaftliche Regelung der Frage zu erschweren." — Der letzte Satz ist einfach Unsinn. Wenn Auslassungen der Presse die freundschaftliche Regelung erschweren könnten, so wäre dieses Kunststück von der englischen und amerikanischen Presse längst fertig gebracht; denn was von jener Seite an unverfrorenen Lügen und Verdächtigungen geleistet worden ist, könnte zu dem bezeichneten Zweck mehr als genügen. Im übrigen würden wir uns, schreibt die „Tgl. Rundsch." freuen, wenn es sich bestätigte, daß unsere Regierung fest und entschieden auftritt. Daß dabei trotzdem Mäßiaung walten kann und wird, nehmen wir als sicher an Zeit aber ist es, daß die Aufrechterhaltung der Rechte und Interessen endlich einmal auf den Boden der Gegen- seitigkeit gestellt wird. Ausland. Wien, 26. März. Das Volksblatt will aus bestunterrichteter Quelle erfahren haben, daß K a i s e r W i l h e l m in der Nähe von Cäsarea an der Küste von Palästina eine Kohlenstation unb ein Lanbgebiet käuflich für Dentsch- lanb erworben habe. Havre, 26. März. Der Friebcnsrichter von Havre in Begleitung bes Unterpräfekten hat gestern ben gerichtlichen Siegel, welcher nach bem Tobe Faures an besten Villa in Havre angebracht worben war, abgenommen. Lokales und Provinzielles. Gießen, ben 25. März 1899. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren würbe verliehen burch Allerhöchste Entschließung Sr. König!. Hoheit bes Großherzogs vom 15. März 1899 bem Mitgliebe ber freiwilligen Feuerwehr zu Ober-Jngel- heim, Martin Nikolaus Haus. ** Neue Maschlneninspektion. Mit bem 1. April b. I. wirb eine neue Königliche Eisenbahn-Maschiuen- inspektion in Fulba errichtet, welcher folgenbe Strecken zugeteilt werben': Bebra—Hanau (ausschl.), Fulba—Tann, Fulba—Hersfelb, Fulba—Gießen (ausschl.), Salzschlirf- Schlitz, Grünberg—Lonborf unb Elm—Gemünben (ausschl.). Gleichzeitig gehen bie Strecken Gießen—Friebberg (ausschl.) von ber Maschineninspektion Frankfurt a. M. an bie zu Gießen, unb bie Strecken Rebstock, bezw. Griesheim- Höchst (einschl.) unb Höchst—Soben von ber Maschinen. Inspektion Wiesbaben an bie zu Frankfurt a. M. über. ** Parlamentarisches aus Hessen Der Zweiten Kammer ber Stände ist seitens des Justizministeriums der Entwurf eines Gesetzes zugegangen, betreffend Aenderungen des Gesetzes, die Ausführung der Deutschen Civilprozeßordnun- und Konkursordnung betreffend, vom 4. Juni 1879, nebst Begründung. — Eine Vorlage des Finanzministeriums sucht um Bewilligung von 5600 Mark nach zu dem Zwecke, daß der ber Verwaltung ber Oberforsterei Babenhausen unterstellte sogenannte „Altbörfer Hof" zu einer Dienstwohnung für ben Oberförster hergerichtet wirb. — Abg. Häufel beantragt: bie Kammer wolle beschließen, baß seitens Großh. Staatsregierurg eine entsprechend Gesetzesvorlage baldmöglichst eingereicht werbe, woburch bie notigsten Kunststraßen nicht allein im Kreise Erbach, sonbern auch in ben übrigen Kreisen, soweit gleiche Verhältnisse vorliegen, aus Staatsmitteln längstens innerhalb zwölf Jahren erbaut werben können. - Abg. Schönfelb beantragt: Die Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen, bei Vorlage des nächsten Staats-Voranschlags bie Bestellung von Kulturtechnikern für jebeu Kreis vorzusehen. — Der Bericht bes Ersten Ausschusses Zweiter Kammer über 1. bas Gesuch bes ehemaligen hessischen Hautboisten 1. Klasse Ernst Pull- mann zu Darmstabt, Erhöhung seiner Militär-Jnvaliben- Pension betreffend unb 2. bie Vorstellung bes Militär- Kriegs- unb Friebens-Jnvaliben-Bezirksvereins, bie Pensionsbezüge von Militär-Jnvaliben betreffend gipfelt in bem Antrag: bie beiben Gesuche vorerst für erlebigl zu erklären. — Der Bericht bes Vierten Ausschusses Zweiter Kammer über bas Gesuch ber Großh. Bürgermeister, bad Dienst- Einkommen unb bie Pensionierung berselben betreffend gipfelt in bem Antrag: Die Kammer wolle bie Großh. Regierung ersuchen: 1. Die Kreisämter anzuweisen, baß sie in ben einzelnen Gemeinben bie Büreankosten ber Bürgermeister nach Maßgabe ber Arbeitslast, ber Kopfzahl ber Einwohner unb bes vorhanbenen Steuerkapitals feststellen; 2. ben Bürgermeistern aus ber Staatskasse eine entsprechend Vergütung für alle biejenigen Amtsverrichtungen zu gewähren, bei welchen es sich im wesentlichen um bie Wahrung eines Staats- ober Privatintereffes hanbelt. — In betreff ber mit bem 1. April in Geltung fommenben höheren Berechnung für bie Schülerzeitkarten auf ber früheren Hessischen Lud- wigsbahn hat Abg. Häusel in ber Zweiten Kammer eine bringliche Anfrage an Großh. Regierung folgenben Inhalts gerichtet: „Hat Großh. Regierung Kenntnis bavon, baß vom 1. April b. I. an ber Abonnementspreis für Schüler bei Benutzung ber Obenwalbbahn rc. um bas Doppelte erhöht werben soll? unb eventuell beabsichtigt Großh. Regierung nicht, Schritte bagegen einzuleiten?" *• ^tlebigte Stellen im Bezirk des 11. Armeekorps. Kassel, König!. Eisenbahn-Direktion, Nachtwächter für ben Werk- stättenbienst, 700—900 Mk. Gehalt unb 60—240 Mk. Wohnungsgelbzuschuß. — Frankfurt, Direktion ber Main- Neckar-Eisenbahn in Darmstabt, Anwärter für preußische Stellen bes Zugbegleitungsdienstes, 800 Mk. Gehalt und 60—240 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. — Griesheim a. M., Bürgermeisteramt, zwei Polizeisergeanten, je 1200 wf 1700 Mk. Gehalt. — Höchst, Magistrat, PorNer des städt. Schlachthofes, 1200 Mk Gehalt. Daselbst, Polizei- Verwaltung, drei Polizeisergeanten, je 1000 Mk. Gehalt und 300 Mk. Wohnungsgeld. — Jena, Schutzmann, 1000 Mk. Gehalt und 120 Mk. Kleidergeld. — Sindlingen, Bürgermeisteramt, Nachtwächter, 300 Mk. Gehalt jährlich. *• Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Tot geborenen, betrug in der Woche vom 5. bis 11. März in Mainz 30, in Darmstadt 23, in Offenbach 12, in Worms 19 und in Gießen 12, zusammen 96, davon 22 im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner kamen auf Mainz 19,4, Darmstadt 17,1, Offenbach 14,7, Worms 26,4 und auf Gießen 25,5. — Die Todesursache anbelangend, verstarben an Diphtherie 3 (1 in Mainz, 2 in Gießen), an Keuchhusten 2 (Mainz), an Unterleibstyphus 1 (Worms), an Diarrhöe und Brechdurchfall 2 (Darmstadt), an Wochenbettkrankheit 1 (Gießen), an Lungenschwindsucht 19 (10 in Mainz, 4 in Darmstadt, je 1 in Offenbach und Gießen, 3 in Worms), an akuten entzündlichen Krankheiten der Atmungsorgane 21 (je 6 in Mainz und Worms, 5 in Darmstadt, 3 in Offenbach, 1 in Gießen), an Gehirn-Apoplexie 2 (Darmstadt), an sonstigen Krankheiten 42 (je 10 in Mainz und Darmstadt, je 8 in Offenbach und Worms, 6 in Gießen); gewaltsamen Tod erlitten 2 Personen (je 1 in Mainz und Worms). ♦♦ Befitzwechfel. Das Baugelände gegenüber dem Justizgebäude an der Ostanlage, zwischen dem Schoorgraben und dem Brandplatze gelegen, bisher den Gebr. Oppenheimer gehörig, ging für 41,000 Mk. durch Kauf in den Besitz des Weißbindermeisters Georg Möhl über. Derselbe soll beabsichtigen, zur besseren baulichen Ausnützung des Geländes eine Verbindungsstraße zwischen Anlage und Brandplatz anzulegen. *♦ Polizeibericht. In voriger Woche boten einige Kolporteure in hiesiger Stadt Bücher feil. Dieselben besuchten besonders Offiziersburschen, schwindelten denselben ein Werk gegen Anzahlung von 3 und 4 Mk. auf, ohne jeglichen Garantieschein hierfür zu geben. — Am Samstag abend spielten mehrere Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren in der Stephanstraße, wobei sie auf den Gedanken kamen, eine Flasche mit ungelöschtem Kalk und Wasser zu füllen und zu verkorken. Um die Explosion genau zu beobachten, stellten sie sich nicht weit von der Flasche auf, sodaß bei dem heftigen Schlage zwei der Jungen durch aufspritzenden Kalk und Glassplitter im Gesicht erheblich verletzt wurden, und einer derselben nach der Klinik verbracht werden mußte. — Schon eine geraume Zeit wurden die Turmwächter am Stadtkirchturm abends durch unbefugtes Herausschellen belästigt. Gestern gelang es einem Schutzmanns, die Thäter in Person von Stadtschülern auf frischer Thal zu treffen. Anzeige wurde erhoben. tt Lich, den 26. März. Vor zahlreich erschienener Zuhörerschaft hielt heute Herr Reallehrer Kahl aus Wimpfen einen Vortrag über den Kampf des Handwerks mit der Groß-Industrie und führte aus, daß das sozialdemokratische Dogma von der naturnotwendigen Verdrängung des Handwerks durch die Groß-Industrie stark erschüttert sei. An der Hand der „Untersuchungen des Vereins für Sozialpolitik" gab er einen Ueberblick über die Lage des Handwerks gegenüber der Industrie und zeigte an Beispielen aus verschiedenen Erwerbszweigen, daß der Handwerker noch immer seine Rechnung finde, wenn er sich den gegebenen Verhältnissen anpasse und außer den notwendigen technischen Fertigkeiten eine gewisse kaufmännische Schulung und auch Unternehmungsgeist in den Kampf ums Dasein mitbringe. x Grünberg, 26. März. Unter dem Vorsitze des Herrn Louis Moll fand gestern abend im „Wilden Mann" hier die ordentliche Hauptversammlung des „Verkehrsvereins Grünberg" statt. Die Mitgliederzahl betrug in 1898 115 und ist nunmehr auf 125 gestiegen. Nach der von Rechner Herrn Christian Schäfer gestellten Rechnung pro 1898 gingen ein: Aus den Beiträgen (von je 2 Mk.) der Mitglieder 230 Mark, aus weiteren Zuwendungen 10 Mk„ zusammen 240 Mk., wozu noch der jährliche Zu- schuß aus der Stadtkasse im Betrage von 100 Mk. kommt. Verausgabt wurden 338 Mk. 70 Pfg. — Der Verein, dessen Hauptzweck die Verschönerung der Stadt und ihrer Umgebung ist, hat in den zwei Jahren seines Bestehens durch Herstellung von Wegen, Aufstellung von Ruhebänken u. s. w. recht ersprießlich gewirkt. Im Stadtwald allein wurden im vorigen Jahre in Gemeinschaft mit der hiesigen Sektion des Vogelsberger Höhenklubs etwa 60 einfache Bänke, zu denen der Stadtvorstand das Holz unentgeltlich zur Verfügung stellte, angebracht. Auch für dieses Jahr wurde wieder die Herstellung von verschiedenen Wegen beschlosien. Lauterbach, 24. März. Am 21. ds. Mts. waren es 25 Jahre, daß der 1. Beigeordnete, Herr Georg Habicht und das Gemeinderatsmitglied, Herr Wilhelm Weißgerber der hiesigen Stadtvertretung angehören. Das Jubiläum wurde im versammelten Gemeinderate gefeiert, indem Herr Bürgermeister Stöpler beiden Jubilaren silberne Pokale überreichte und eine Ansprache hielt, worin er denselben für die lange, treue Mitarbeit und das allezeit gezeigte rege Interesse an dem Wohl der Vaterstadt dankte und die Hoffnung aussprach, daß ihnen noch eine lange Fortsetzung dieser Mitarbeiterschaft vergönnt sein möge, worauf die beiden Gefeierten ihren Dank aussprachen und die Glückwünsche der Kollegen entgegennahmen. Laubach, 23. März. Verschiedene Bürger hiesiger Stadt beabsichtigen, dem verdienstvollen frühern Lehrer Herrn Conrector Schaad zu dessen auf den 27. Juni nächsten Jahres fallenden 100. Geburtstag einen Gedenkstein zu errichten. Es ist dies gewiß ein schönes Zeichen der Liebe und Anhänglichkeit der Bürgerschaft gegenüber ihrem Lehrer. /\ Mainz, 26. März. Hier hat sich auch ein Komitee zur Kundgebung zur Friedenskonferenz gebildet, welches am verflossenen Freitag eine von Angehörigen aller Parteien besuchte Besprechung abhielt. Man beschloß, in Kürze auch hier eine größere Versammlung abzuhalten, um eine Kundgebung zu Gunsten des Friedens zu veranstalten, zu welcher von auswärts Redner eingeladen werden sollen. — In der Kasse des in Kastel garnisonierenden Hessischen Pionier-Bataillons Nr. 11 ist ein größerer Fehlbetrag entdeckt worden. Als der Veruntreuung verdächtig, wurde ein Zahlmeisteranwärter in Untersuchung gezogen. — Vom frühen Morgen an herrschte in hiesiger Gegend bei einer Temperatur von P/2 Grad über Null den ganzen Tag über heftiger Schneefall, durch welchen hier in der Stadt am Morgen der Pferdebahnverkehr vorübergehend gestört war. In der Umgegend und besonders in geschützten Lagen, wo der Schnee nicht von dem Wind verweht wurde, waren die Verkehrsstörungen noch größer, und blieben die Außenbahnen auf einigen Strecken im Schnee stecken. Von weiterer Umgegend wird gleichfalls heftiger Schneefall gemeldet, was sich hier insofern bemerkbar machte, daß die Bahnzüge aus verschiedenen Richtungen hier mit großer Verspätung eintrafen. Mainz, 26. März. Die mittelrheinische Vereinigung des christlichen Sängerbundes deutscher Zunge, der sich mit ihren 15000 Mitgliedern über Deutschland, Schweiz und Rußland erstreckt, veranstaltet am Ostermontag hier sein diesjähriges Jahr es fest. Die Vereine aus den verschiedenen Städten werden hierbei unter einer Leitung verschiedene Lieder gemeinsam sowie im gemischten wie im Männerchor singen. Dazwischen werden einige Einzelchorlieder, gemischte und Männerduett abwechseln. A Aus Rheinhessen, 26. März. Im Oberolmer Wald brach am verflossenen Freitag ein Brand aus, welcher über 30 Morgen junger Eichenschlag zerstörte. Von den Feuerwehren der umliegenden Ortschaften mußten bedeutende Anstrengungen gemacht werden, um den Brand abzudammen. Heber die Entstehung des Brandes ist noch nichts ermittelt. — Zwischen Bingen und Waldülgesheim wurde vorgestern abend auf einen Fuhrmann einen Raubmordversuch gemacht. Der Fuhrmann hatte in Bingen einen größeren Geldbetrag vereinnahmt,-welchen er in einem Wirtshaus sehen ließ. Bei seinem Weggange folgte ihm ein anderer Gast auf die Chaussee und versetzte ihm mehrere Hiebe mit einem Knotenstock auf den Kopf, wodurch er betäubt zusammenstürzte. Der Fuhrmann erholte sich bald wieder und nun entstand ein Kampf auf Tot und Leben, bei welchem der Angegriffene zwar mehrere Messerstiche erhielt, aber Sieger blieb. Der Straßenräuber, den man später verwundet auf dem Wege fand, entpuppte sich als eine vielbestrafte Persönlichkeit. Aus der Deit für die Zett. Vor 59 Jahren, am 28. März 1840, wurde zu Oppeln Emin Pascha (Eduard Schnitzler) geboren. Dieser verdiente Naturforscher hat die ägyptische Aequatorialprovinz, zu deren Gouverneur er eingesetzt wurde und in der er eine vortreffliche Verwaltung einführte, nebst den benachbarten und bekannten Ländern seit dem Jahre 1876 in zahlreichen Zügen durchwandert. Durch den Aufstand des Mahdi und die feindselige Haltung des Königs von Uganda wurde er 1883 von allem Verkehr nach Norden und Süden abgeschlossen. Im Jahre 1887 zog Stanley mit Erfolg zu seiner Befreiung aus. Leider wurde der kühne Forscher 1892 im Gebiet des oberen Kongo ermordet. Vermischtes. * Wetzlar, 25, März. Die Vergütungspreise für Landlieferungen an Brodmaterial, Hafer, Heu und Stroh sind von dem Herrn Oberpräsidenten der Rheinprovinz gemäß den Bestimmungen des Kriegsleistungsgesetzes für den Bezirk des Kreises Wetzlar auf die Zeitdauer vom 1. April 1899 bis 31. März 1900 wie folgt festgestellt worden: Weizen 17 Mark 42 Pfg. i sä Q Weizenmehl 21 „ 38 „ j ' Ob Roggen 14 „ 71 „ Roggenmehl 19 „ 6o „ Hafer 14 H ii o \ o Heu 6 „ 66 „ 50 Stroh 5 „ 59 „ 1 to Syirlplen der «rtinigtrn FrMssrler StMlhealrr. Opernhaus. Dienstag den 28. März: Die Königin von Saba. Mittwoch den 29. März geschlossen. Donnerstag den 30. März: Die Auerweckung des Lazarus. Hierauf: Die Rose von Pontevedra. Freitag den 31. März geschlossen. Samstag den 1. April: Bajazzo. Hieraus: Die Rose von Pontevedra. Sonntag deri 2. April, nachmittags 3‘/» Uhr: D-S Nachtlager von Granada. Abends 7 Uhr: Undine. Montag den 3. April, nachmittags 3'/, Uhr: Die Fledermaus. Abmds 7 Uhr: Die Afrikanerin. Dienstag den 4. April: Tannhäuser. Schauspielhaus. Dienstag dm 28.März: Der Schlafwagen-Kontrolleur. Mittwoch den 29. März: Wallensteins Tod. Donnerstag den 30. März: Nathan der Weise. Freitag den 31. März geschlossen Samstag dcn 1. April: Johanna. Sonntag den 2. April, nachmittags 8V, Uhr: Fuhrmann Henschel. Abends 7 Uhr: Pfarrer von Kirchfeld. Montag den 3. April, nachmittags 3'/, Uhr: Zaza. Abends 7 Uhr: Der Schlafwagen-Kontrolleur. Dienstag den 4. April: Johanna. Schisssnachrichten — Der Postdampfer „Noordland" der „Red Star CinU* in Antwerpen ist laut Telegramm am 23. März wohlbehalten in Newyork angekommen. Verkehr, Kand «nd Volkswirtschaft. 25 Mär». Fruchtvreise. Weizen ^15.50-00,00, Korn X 15,00-00,00, Gerste X 14,62-16.00. Hafers 14,50-16,00, Erbsen X 00,00-00.00, Linsen X 16,00—00,00, Wick« X 00,00, Lein X 00,00, «arwffeln X 6,00-0,00, Samen X 00,00—00,00. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau .Herold*. Berlin, 27. März. Das „Kleine Journal" meldet au« Rom, der Papst fühle sich andauernd sehr schwach. Während er am letzten Sonntag der Messe beiwohnte, macht« sein gespenstig blasses Aussehen auf alle Anwesenden einen herzbeklemmenden Ändruck. Berlin, 27. März. Zu Ehren der Besatzung der „Bul. garia" findet am 6. April eine Festvorstellung im Hamburger Stadttheater statt. Auf Befehl bei Kaisers wird die Kapelle des Garde-Kürassier-Regimem« zum Empfange der Mannschaft der „Bulgaria" in Hamburg eintreffen. Berlin, 27. März. Wie hier in Berlin sind gestern in zahlreichen Gegenden Deutschlands große Schnee, massen niedergegangen. Solche Nachrichten liegen do: aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Ostfriesland unb Westfalen. Der Eisenbahnverkehr hat vielfach Störungen erlitten, der Verkehr auf den Landstraßen stockte faft gänzlich. Lüttich, 27. März. Die gestrige Ersatzwahl für bot Abgeordnetenhaus hat sich zu Gunsten des demokratisch» Kandidaten Miha entschieden. Derselbe ist gegen sein» katholischen Gegner Francotte mit 9000 Stimmen gewählt worden. Rom,27. März. Das englische Kanalgeschwadei. welches auf Befehl des Admirals Ronson sich ca. vier Wochen in den italienischen Gewässern aufhalten wird, trifft am 17. April in Cagliari ein. Wien, 27. März. In Karbitz bei Aussig findet tun 9. April ein deutsch-böhmischer Bergarbeitertag und in 6gr zu Pfingsten ein deutsch-nationaler Arbeitertag statt. Saaz, 27. März. Eine gestern hier abgehaltene 8ei sammlung in der „Los von Rom"-Bewegung würbe polizeilich aufgelöst. Da die Teilnehmer der Versammlung sich weigerten, der Aufforderung, den Saal zu verlassen, nachzukommen, mußte der Saal durch Gendarmerie geräumt werden. Wien, 27. März. Der „Sonn- und Montag-Ztg. zufolge, soll die Regierung auf den Plan, den Sprachen streit mittelst des § 14 zu lösen, verzichtet haben, und zwar infolge des Widerstandes der Jungtschechen. Tn Reichsrat dürfte wahrscheinlich erst im Herbst einberuft?, werden. Budapest, 27. März. In dieser Woche soll das En- semble des Wiener Raimund-Theaters hier gastieren. Tie Polizei trifft umfassende Vorsichtsmaßregeln^ da infolge bcr Hetzartikel der Zeitungen chauvinistische Skandale befürchtet werden. Budapest, 27. März. Der Abgeordnete Ugron ist iw Begriff, eine Liga aus Mitglieder aller Parteien zu bilden, deren einziger Zweck die Errichtung eines selb ständigen ungarischen Zollgebietes sein soll. Paris, 27. März. Bei der gestrigen VorstaMwah! im Schriftsteller-Verein wurden alle Kundgebungen gegen Zola energisch abgelehnt. Paris, 27. März. Drumont will sein Abgeordneten. Mandat für Algier niederlegen, um den mit einer Gefängnis strafe bedrohten früheren Bürgermeister Regis wählen za lassen. Loudon, 27. März. Wie der „Globe" aus Petersburg erfährt, ernannte der Zar den Finanzminister Witte zum Minister des Innern, weil er mit Goromykins unzuläng lichen Maßnahmen gegen die Hungersnot unzufrieden war Petersburg, 27. März. Bei Aschabad ist ein Zug bei transkaspischen Bahn infolge falscher Weichenstellung ent g I e i ft und von der Brücke herabgestürzt. Die Lokomotivi und sechs Wagen sind total zertrümmert. 5 Bahnbedienstet! und 8 Passagiere sind tot, 3 Personen schwer verletzt — Nur gut gestrichene und lackierte Fußböden gewährl-ir.-i die größte Sauberkeit, befördern das Wohlblfinden der Familie uni vermindern bei Krankheiten ganz erheblich die Uebcrtraflunfläßttm darum gilt als geeignetster Fußdoden-Anstrich, von jedermann selbst zu bewirken, unübertrefflich an Trockenkraft, Glanz und Daunr der von der rühmlichst bekannten Hoflieferant Karl Tiedemann wi Lack Fabrik in Dresden (unter der Schutzmarke „HcrkuUS ) almo erzeugte Bervftetn-Schmllt'.ocken-Oellack. Dieser, au« barIM» Bernstein sorgfältig hergestellte Fußboden-Ocllack mit Farbe, h trifft durch seinen Oelgehalt die bisher zum Hausgebrauch oiu angewendeten feuergefährlichen spirttuösen Fußboden-Lacke M deutend an Haltbarkeit. Er ist tn den verschiedensten Farben, braun gelb u. s. w., stretchrechi zum Gebrauch fertig und trocknrl, o- vachzukleben, in einer Nacht hart auf. Zum einmaligen für etwa 15 Quadratmeter genügt 1 Kilo. (Stehe Jnferai. Sie klagen über Mäufeplagc! Schenken Sie doch dem 3v feratenietl dieser Zeitung einige Aufmerksamkeit. Es ist da t fehlbares Mittel angeprtefen. Ich habe schon alle« versucht, w Sie sagen; und doch ist dieses Ratten» und Mäusekonfett Herm. Muschc, Magdeburg das einzige Mittel, welche» , gegen diese Plage Helsen kann. Sie können es überall anwe • ohne einen durch Verwesung der oerendelrn Tiere entstanden"! ruch befürchten zu müssen, da die Tiere sozusagen vertrockne das Präparat für Menschen unb Haustiere unschädlich «tt > ein Vorteil, der es sogar ermöglicht, da« Ratten- und Mauser in Speichern, Speisekammern, Getreideböden rc. gegen das ung.z anzuwenden. Ferner ist das Präparat mit Witterung 1 b. h. die Tiere riechen es schon von fern, sie treffen e» tn foiß« n- lieber als andere Genußmittel, deren Geruch sie nicht so a‘ Alfa mit einem Wort: das Ratten- und Mäufrkonftkt von> v Mufche, Magdeburg, hier bet August Roll H., Kolonial «r Handlung, Bahnhofstraße 51 zu haben, ist ein Univrrsalmtt el M die Ratten- und Mäuseplage, auch bet Hamstern wird eS mU l>m , Erfolg angewandt, welches tch Ihnen sowie lebcm bet w> empfehlen kann und werden auch Sie nach isebrouL oe» ebenso wie ich, sagen, daß das Ratten» und Mäusekonse Herm. Musche, Magdeburg in der Wirkung alle ander« -v in den Schatten stellt. __________ -—-- M Seidenstoffe Säf® «-st-mUN-gab« Qnd C efeh. von Elten & Keussen , Bandlunti U empfc Mosel $am fort zu vermieten. Dammstratze 41. 2711] Möbl. Zimmer zum 1. April zu vermieten. Dammstratze 22, I. 01U31] Fein möbliertes Zimmer mit Kabinett zu vermieten. Marktplatz 2. 2705] Ein schönes, gut möbl. Zimmer rart., mit bes. 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Für die v'elen Beweise herzlichcr Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten Sohnes uno Enkels Wilhelm Hflichel sowie für dis zahlreichen Blumenspenden sagen wir unseren »fftflcigrrniim Onipfeliliiiiihii Vermietungen Äl verl.nufen verschiedenes Verein e (Ostene Stellen Mietgelnche im Alter von 78 Jahren. Um stille Teilnahme bitten 2700 Giessen, den 26. März 1899. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 3 Uhr vom Sterbehause, Bahnhofstrasse 33, aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen: ! Louis Schwalb. Familien Julius Kohlermann. | Wilhelm Friebel. Sali,, 25. Mc nm Auswärtigen iit, Vülow iso e i Generalstabs v. © ; Kabinetts v. Hah SBetliB, 25. M | heute die bereits be • Jlegierunqsrats, Fre i jum Präsidenten der ■ Todes-Anzeige. H Heute nachmittag 1 Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater I Herr Rentner Herrmann Schwalb Hebdtton. to<* tLtzlich $lontag8' »5uu» ingdegt. he1. do* S"U' 1 ,"nVIU «(i«"»1 im Alter von 68 Jahren. Im Namen der Familie: W^ilh. Plank Giessen, den 27. März 1899. 2713 Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 28. März, vormittags 11 Uhr, vom Sterbehause, Bahnhofstrasse 18, aus. 2717 Redaktion: L. Burkhardt. — Druck und Sd-rlag der vrühl'schen llmversikütS-Buch. und Strindrackerei (Pietsch Erben) in Gießen. Giessener Brauhaus Ad. Denninghoff T odes-Anzeige. Am Samstag nachmittag verstarb sanft nach langem, schwerem Leiden unsere gute Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Georgine Hirschfeld, geb- Lony, j^uf Obiges bezugnehmend, zeige ich hierdurch an, dass ich die Brauerei von Gehr* BÖhrle in GicBSOD ub nommen habe und dieselbe unter der Firma Hochachtungsvoll Ad. Denninghoff. Etlichen Bereinbarm dem Künstler die Ar ein Extrahonorar c von den 226 1 v°m Künstler zurück \ **tr Reichstag noch i ’ >0 Mühle die gerichn Mta. 25. Mä Uu4 und derzeit aus München leiem bcn Fürs im Aeich ; waren von denen ' darauf bestehl, die Ä'“ et M * runehmen. Die R meldet, keineswegs , y*»* i : ft»" ^«ngenra'Ä1 i k' NbuVV; 1 de» r h ' *?Ua"ä k"" .^'"sch-s 8l«ni nserer werten Kundschaft teilen wir hierdurch mit, dass wir unsere Brauerei an Herrn Denninghoff aus Gevelsberg T(1 kauft haben, und bitten wir, das uns bisher geschenkte Vertrauen auch auf unseren Nachfolger zu übertragen. Hochachtungsvoll Gehr. Röhrte. ♦ Dir Mg« Iden von der Huöid ; beanstandeten in der Doti verschärft den vvrh Sorgeschichte wird । Seite versichert, d Skizzen zu diesem den Auftrag erha überschritten, inbei gehalten hat. St erhalten, demnach im Ganzen waren worden. An der Ae tyrrity ber Aranch ! wenn chm das beste : verlangen. In diese! I Immission vvrgeganc ' erhallen. Es entsteht herbeizesührl Werder weiterführen werde. Die Brauerei wird sofort mit einer Eismaschinen-Anlage versehen, welche schon in einigen Monaten in Betrieb sein wn Indem ich bitte, mir mit Ihrem Vertrauen und Wohlwollen entgegen zu kommen, zeichne ich