Samstag den 27. Mai n Zweites Blatt L 6^) 170 kh. Kbcn Nein Anzeiger Ic.H» »“ I» »« £ & L-. 2S58 Wer Redner war ■ rinberkelbazillns in Alle Anzeigen'VermittlungSstellen de» In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ngros und detail: liessen. TedaMan, Expedition und Druärrei: Zchnkstraße Nr. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietze». Fernsprecher Nr. 51. Elternteil vererbt werden kann. Sie wichtig- Frage: Wie beginnt das erste Stad,um der Langcns^windsucht, erörterte Prof- Birch - Hirschfeld empfohlen. -uf den Etiketten. 3.50,4.-, S.- lasche Mk. 3.- md Zuckerkranke, Gratisbeilagen: Gießener KamMenblätter, Der hessische Kandmtt, Klätter für hessische Volkskunde. 'N^., »chnUlich viermal beigelegt. ledarf »lvd die **• i Aion In miet ir Herren und Kn^' ms NacW und Mix luheiier lr Herrenmoden NS hinmtretende Abonnenten erhalten den „Gießener I tyiuum ft i*‘ »on heute an bi. zum 1. Juni frei zugestellt. dessen^M°nd-rung-n r-b-r.k-lbaM-n °°rk°mm-n •Nh^L Die Eiießmer r’s Aa3tt. «’M?»«* eine Quelle der Ansteckung, doch ist die Gefahr für den Gesunden nicht immer gleich. Oftmals hat em tuberkulöser Herd keine offene Verbindung mit der Außenwett; dies ist 2 B. der Fall bei der Tuberkulose des Bauchfelles, der Nieren usw. Auch der Cornetsche Satz, daß die Tuberkelbazillen nicht überall sind, ist auch heute noch richtig; man begegnet ihnen nur in der nächsten Umgebung des und etwas mit den Auswurfstoffen verschleppt. Dadurch wird die Ansteckungsgefahr schon bedeutend geringer. Sie wird auch noch durch die beschränkte Empfänglichkeit des Menschen weiter herabgesetzt. In der Regel findet eine Uebertragung nur bei wiederholter und reichlicher Aufnahme der Tuberkelbazillen statt, also bei engem und fortgesetztem Verkehr mit den Kranken. Die Tuberkulose verbreitet sich demgemäß fast allein innerhalb der Familien oder unter Menschen, die in geschlossenen, schlecht gereinigten und gelüfteten Räumen zusammengedrängt leben, arbeiten und schlafen. Die Aufnahme der Tuberkelbazillen beim Menschen kann entweder von der Haut und den Schleimhäuten, oder 1S99 Aezngspret» vierkrljährlich 2 Mark 20 Pf,, monatlich 75 Pfß, mit Brivgerlohri. Bri Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Ich sein kann. . , . . General-Oberarzt Dr. Schjerning sprach über die Tuberkulose in der Armee. Die gesundheitliche Fürsorge ür das Heer ist sehr umfassend und erfolgreich. Das kitt di- Thatsach-, daß s-it 1870/71 di- Krankheiten unter idt Soldaten ständig geringer geworden sind. Seit 1««2 ii ein Gleichbleiben und seit 1890 auch em Sinken der vlerblichkeitsziffer bei der Tuberkulose zu beobachten, obgleich itc Mannschaftsstand sich vergrößert hat. Die gegenwärtige klkrankungsziffer ist 21,8 v. T. Im allgemeinen steht die iTlberkulose in der Armee mit den Gefi^ - — — ttc Gesamtbevölkerung im engsten Zusammenhänge. Die fiebrigsten Ziffern finden sich im 5. Armeekorps (Posen -S«»Ä»4- »Tuben Armeekorps. Der außerdienstliche Verkehr spielt g-s-h-n, di- nnzw-is-lhaft mit Tuberkulose behaftet sind -a der Tub-ickulos- der Mannschaften ein- nicht unw-sent- | In nüchtern geschlachteten Kalbernsind^-bnisall^tub-rkn üfiie Rolle. Die wenigsten Tuberkulösen haben die Front- imippen; die meisten sind unter denjenigen Mannschaften, drr en Dienst in geschlossenen Räumen vor sich geht: Oelonomiehandwerker, Bäcker, Schreiber u. s. w. Ueber die „Tuberkulose der Haustiere und ihr Ver- Mluis zur Ausbreitung der Krankheit unter den Menschen" mich Obermedizinalrat Prof. Bollinger-München. Die ürlderkulose der Rinder und Schweine ist in ihren Ursachen kultisch mit der Tuberkulose des Menschen; sie bildet also audtb eine Gefahr für die menschliche Gesundheit, die nicht ii unterschätzen ist. Nur wenn die Unsittte, rohes Fleisch z« effen und ungekochte Milch zu trinken, aufhört, wird die Hesiahr von dieser Seite ausgeschaltet. Die Vormittagssitzung am Donnerstag war der Er- oititcrung der Ursache (Aetiologie) der Tuberkulose gewidmetlick in den Lungenspitzen, ausgeyi. umci öffnunqen fand Birch-Hirschfeld 32 gaHf; mit^Mmnenber Schwindsucht. Sie bewiesen, daß die Schwindsucht m der Schleimhaut eines mittelgroßen (in 3. und 4. Ordnung) Luftröhrenastes ihren ersten Sitz aufschlägt. Vortragender schließt daraus, daß die Schwindsucht nur durch Einatmung von Tuberkelbazillen erworben werden kann. Die Erwerbung durch Vermittelung der Drüsen sei ausgeschloffen Wenn vorzugsweise die Lungenspitzen zuerst von der Schwindsucht befallen werden, so erklärt Vortragender das damit, daß die baumartigen Verzweigungen der Luftröhrenaste für dieAus- debnuna des Brustkastens dort ungunsttg verlaufen, wodurch das Ein- und Austreten des Athmungsluftstroms erschwer wird. Finden dadurch Tuberkelbazillen Gelegenheit, sich dort einzunisten — wegen des mangelhaften Luftwechsels so wird der Luftröhrenast zunächst verstopft, die zu ihm gehörende Lungeupartie bleibt luftleer und fallt zusammen. Dadurch wird die Möglichkeit zur Weiterverbreitung gegeben. Reichlicher Beifall lohnte alle Vortragenden. K. L. sprach. Vortragender gibV^^st^^rsicht über die | Finger, durchsichtig°H°uk u.s.w.) °°n dem schwindsüchtigen Entdeckungsgeschichte des Schwindsuchtserregers durch Koch. Durch Tierversuche, Züchtung u. s. w. hatte dieser Forscher Anfang der 80er Jahre, wenn auch unter großen Schwierig- i 0Crjungen]t die Tuberkulose LkewazMenS X SÄ X *SÄ 5 S*i}“ W I Uch"7n ^nt°r^OML°ich°n- Knochen-, Drüsen-, Darm-, Miliartuberkulose, Lupus, verdanken ihre Entstehung nur dem Kochschen Tuberkelbazillus. Ueber die Art und Weise seiner Uebertragung sprach Prof. Fränkel (Halle). Jeder Mensch wie jedes Tier, m T _ 1 Y—, , < unrfnwmpn ntlhPt &■*« ö’ Oarmstai! ■Aroma ehef^”' Ei« Abonnement auf den Gießener Anzeiger s»r den Monat Juni kostet nur 75 Pfg-, bei der Post inkl. Bestellgeld 95 Psg. Uebertragung ist die bei weitem häufigste; sie vollzieht sich durch Einatmen des feuchten, frischen und z. B. beim Husten, Niesen usw. versprühten oder des (am Fußboden, an Taschentüchern, Wäschestücken usw.) angetrockneten und verstaubten Auswurfs Schwindsüchtiger. , „ . Ueber Mischinfektion bei der Tuberkulose sprach Prof. Pfeiffer. Dort, wo tuberkulöse Herde in den Geweben sich gebildet haben, können sich auch andere Bazillen an- siedeln; dadurch entsteht dann eine sogenannte Mischinfektion. Namentlich die Lungenschwindsucht bleibt selten kurze Zeit unkompliziert; es verbinden sich andere Bazillen, z. B. Eitererreger, mit den Tuberkelbazillen, oft geradezu in ungeheuren Mengen. Diese Thatsache war schon Koch bekannt. Das Krankheitsbild, das gemeinsam als „Lungenschwindsucht" bezeichnet wird, verdankt seine Entstehung in der Regel einer Mischinfektion. Vortragender erörterte eingehend das Geschichtliche dieser Frage. Ueber die Erblichkeit, Immunität und Disposition der Tuberkulose verbreitete sich Prof. Löffler-Greifswald. Der Glaube von der Erblichkeit der Schwindsucht istja wen verbreitet; wie eine Konstitutions-Anomalie sich erblich über- -allgemeinen steyl ote i tragen kann, so glaubte man auch, daß die Schwindsuch stndheitsverhältnisten sich v-r-rbc. Auch nach der Entdeckung des Tuberkelbazillus - ' 1 meinen noch viele, daß -me gewisse Disposition vorhanden sein müsse, um dem Tuberkelbazillus den Boden zu ebnen. Allerdings spricht manche Beobachtung für die Erblichkeit. Veränderungen festgestellt. Genaue Forschungen haben ergeben, daß von der Nabelvene her die Tuberkelbazillen von dem Muttertiere übertragen werden können. Aber die Vorbedingung ist, daß eine allgemeine Tuberkulose der Mutter oder tuberkulöse Veränderungen in den Geschlechtsorganen vorliegen muffen, wenn eine solche Erblichkeit zu Stande kommen soll. Die Erblichkeit hat für die Verbreitung der Schwindsucht also nur eine sehr beschrankte Bedeutung. Höchst selten werden die Verhältniffe so liegen, daß sich die Tuberkulose vererben kann. Tuberkulose des Vaters fpielt nicht die allergeringste Rolle. Ob noch eine besonders hohe Empfänglichkeit für den Tuberkelbazillus vererbt werden kann gewisse körperliche Eigentümlichkeiten, die das Entstehen der Schwindsucht begünstigen, ist ebenfalls noch etwas . («enoioguj »«B«v,uulcl. , zweifelhaft, doch manchmal zu bejahen; die An ch°uu»sien Pros. Flügge- Breslau, der über den darüber sind noch Nicht geklärt. Doch ist bekannt daß - n : seinen Beziehungen zur Tuberkulose" gewisse Korp-rsorm (flacher Brustkasten, trommel,chl-g-l°rt,g° Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- «nd Anzeigeblatt füv den «reis Gießen. inn bar«6< «ÖL|I Komgretz zur Bekämpfung der Tuberkulose. Am ersten Tag sprach noch Direktor Gebhardt- M:ck über die „Ausbreitung der Tuberkulose unter der vns'cherunqspflichtigen Bevölkerung". Dem Versicherungs- M»ge sind in Deutschland rund 12 850 000 Arbeiter unterworfen; da aber auch deren Familienangehörige davon stzii'l beeinflußt werden, so darf man annehmen, daß über 25 Millionen Menschen von der Versicherungspflicht afc Witoiia sind. Wie viele davon tuberkulös sind, hat sich M nicht feststellen lassen, doch läßt die Statistik des ßkicksversicherungsamts ungefähr das Verhältnis erkennen. Daliach waren von 151 000 Jnvaliditätsfällen 11 v.H. durch lubsrkulose hervorgerufen. Die Zahl übertrifft also bei teitem den Durchschnitt in der Gesamtbevölkerung. Bis Alter von 50 Jahren liefert unter den Männern die si ÄÄ S I »nm Ääg:üd'armk^nal (Milch, Butter Fläsch p-rlsüchäg°r Mben inÄcht« Weise behobeln zu lasten; di° B°kampsung Tiere) °d» von den Lungen uus ersolg n Letztere A^ 1 ür Schwindsucht muß also gerade hier Gegenstand oer i iojiulen Fürsorge sein. Wie weit das Einkommen bei der I «ttibreihma der Tuberkulose eine Rolle spielt, darüber I oiefctt eine Hamburger Statistik Aufschluß. Danach kommen I Cuf tausend Steuerzahler mit einem Einkommen über 5500 Mk. ein Tuberkelfall, von 2000 bis 3500 Mk. zwei, \ ton 1200 bis 2000 Mk. zweieinhalb, von 900 bis 1200 Mk. I litt Tuberkelfälle. Die minder bemittelten Klaffen sind 1 slic thatsächlich mehr von Tuberkulose heimgesucht, als die mchcren; es ist also die Schwindsucht immer noch vor- mienb eine Proletarierkraukheit, wie das ja nach der Ausführung des Geh. Rats Krieger auch nicht verwunder- in), ^ävk v-1 eto. eTr0|U| «wrtafl«. Deutsches Reich. Berlin,25. Mai. Der Prinz-Regent von Bayern verlieh dem Erzherzog Franz Ferdin and das zweite schwere Reiter-Regiment, welches fortan den Namen Erzherzog Franz Ferdinand führt. Seinerzeit war §kronprmz Rudolf Inhaber des Regiments. Berlin, 25. Mai. Der „Reichs-Anzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Ober-Reichsanwalts Hamm in Leipzig zum Präsidenten des Oberlandesgerichts in Köln. Berlin, 25. Mai. Die „Nordd. Allgem. Ztg." ist in der Lage, die Zeitungsmeldung, der N ach tragsetat zum Staatshaushaltsetat für das Etatsjahr 1899 habe die königliche Genehmigung erhalten und werde demnächst dem Abgeordnetenhause zugehen, als richtig zu bestätigen. Auch der Gesetzentwurf betreffend die Ergänzung und Vervollständigung des Eisenbahnnetzes, sogen. Sekundärbahn-Vorlage, wird dem Abgeordnetenhause in den nächsten Tagen zugehen. Berlin, 25. Mai. Dem „Lokal-Anzeiger" wird aus dem Haag telegraphiert: Zu dem gestrigen Cercle und darauf folgenden Orchester-Konzert begann die Auffahrt der Kongreß-Mitglieder zum Palais um 9 Uhr abends. Militär- und Zivil-Uniformen, Orden und Ordensbänder aller Nationen waren zu sehen. Der Frack war wenig vertreten. In einer Flucht von ineinandergehende» Räumen hatten die Delegationen Aufstellung genommen und zwar nationenweise. Die Deutschen standen mit den Russen in einem Saale. Bald nach 10 Uhr erschien die Königin i Wilhelmine mit ihrer Mutter. Die junge Königin hatte das Band und die Insignien des kurz vorher erhaltenen russischen Katharinen-Ordens angelegt. Bei dem Herantreten der Königin an die einzelnen Delegationen übernahm der Chef derselben die Vorstellung. Mit vielen der Herren sprach die Königin sowie die Königin-Mutter. Allgemein wurde die Sicherheit und Gewandtheit der jungen Königin bemerkt, mit welcher sie sich der Aufgabe unterzog, sich mit 150 ihr bisher fremden Personen zu unterhalten. Gegen lli/o Uhr zog sich die Königin zurück. Unter den ein- geladeneu Personen befand sich auch die Frau Baronin v. Suttner, die sich lebhaft mit Herrn v. Staal unterhielt. Letzterer äußerte sich zu ihr in günstigem Sinne über die I Arbeiten der Kommission. Berlin, 25. Mai. Bom Tuberkulose-Kongreß. I An den Kaiser war Mittwoch folgendes Telegramm vom I Präsidium abgesandt: Euer Majestät bringt der heute m I Gegenwart und unter dem Protektorate Ihrer Majestät der I Kaiserin eröffnete Kongreß zur Bekämpfung der Lungen- I tuberkulöse begeisterte Huldigung dar!" Aehnliche Depeschen I wurden ferner gesandt an die Kaiser von Oesterreich und I von Rußland, an die Königin von England, an die Könige | von Italien, Sachsen und Württemberg, an die Großh^zoge | von Hessen, Sachsen-Weimar und Oldenburg, an die Groß- Herzogin von Baden, die Königin von Württemberg, die Erb- großherzogin von Oldenburg, den Prinzregenten von Bayern, sowie an die Präsidenten der französischen Republik und der Vereinigten Staaten von Nordamerika. — Kaiser Wilhelm hat als Antwort folgende Depesche an den Herzog von Ratlbor geschickt: „Potsdam, 25. Mai 1899. Aufs Angenehmste berührt durch den Huldigungsgruß des Kongresses zur Bekämpfung der Tuberkulose als Volkskrankheit, ersuche Ich Sie, dem Kongreß Meinen Dank und Meine besten Wünsche für einen glücklichen und erfolgreichen Verlauf zu übermitteln. Möge es der gemeinschaftlichen Arbeit ärztlicher Wissenschaft und menschenfreundlicher Nächstenliebe gelingen, der verheerenden Volksseuche Einhalt zu gebieten und die schweren Schädigungen zu mildern, denen das deutsche Volk in seiner Gesamtheit wie in seinen einzelnen Familien und Gliedern durch die Tuberkulose ausgesetzt ist. Wilhelm I. R." — Die oben genannten fremden Fürstlichkeiten dankten gleichfalls sämtlich telegraphisch. — Aus An- des Kongresses finden natürlich viele Festlichkeiten statt. Nachdem schon Dienstag abend der Direktor des Reichsgesundheitsamtes Dr. Köhler die Reihe der festlichen Veranstaltungen mit einem größeren Mahl eröffnet hatte, waren zu Donnerstag abend zu einem großen Gartenfest beim Reichskanzler Einladungen ergangen. An demselben Abend speisten die französischen Delegierten mit einer Anzahl Herren des Organisationskomitees beim französischen Botschafter, Marquis Noailles. Zum heutigen Freitag abend haben Herr und Frau v. Leyden Einladungen ergehen lassen. Generalarzt Dr. v. Coler wird gleichfalls ein größeres Fest veranstalten. — Mittwoch abend wurden in den Festräumen des Rathauses die Mitglieder des Kongresses von den Vertretern der Stadt Berlin empfangen. Unter den Gästen befanden sich Unterstaatssekretär Dr. v. Bartsch, Ministerialdirektor Kügler, Landesdirektor v. Levetzow, Landesrat Meyer, der Herzog v. Ratibor, Geh. Rat v. Leyden und die Mitglieder des Damenkomitees mit der Prinzessin v. Hohenlohe an der Spitze. In kurzer Ansprache begrüßte Bürgermeister Kirschner die Erschienenen. Im Namen der Gäste erwiderte der Herzog von Ratibor mit einem Hoch auf Berlin. Dann entbot namens der Stadtverordneten der Vorsteher Dr.Langer- hans den Gästen herzlichen Gruß. Hieraus begab man sich an die Buffets. Erst gegen 10 Uhr leerten sich die gastlichen Räume. - Strlfff. i fltrtin Mndtlsoh! _ WieSbid, vi.M WOT - lüblnatn btlMi Mnhii der HMttaÜo, Privatdozentin ftcrtam sich dahin v welche die Plivitt Rücktritt ober @lnt besondere durch Bo rechnung der Zeit: - Leipzig. Eulenburg auS und Statistik HM - Hamburg 19. und 20. Mi unserer Stabt, Zuo unb M NorHe/iber - ssreibarg t Semester Übersicht d ae-l sich zwischen 1A - Dir „Kojal deutschen Belehrten z in Bonn, Pros. W. Leipzig und Gehetu *♦ Auszeichnung. Auf der 2. Acetylen-Ausstellung u Stuttgart-Cannstatt erhielt die Acetylenapparat! Fabrik Gießen (R. Welkoborsky) die filbtni Medaille. Aus der Zeit für dir Zett. Vor 304 Jahren, am 27. Mai 1595, wurde zu öittd* berg Benedikt Carpzov (der Jüngere) geboren, eirr ber bedeutendsten Juristen des 17. Jahrhunderts, desi-r Schriften das Zivil-, Kriminal- und Kirchenrecht, sowie d« Prozeß umfassen und bis heute sich hohen Ansehens bei t« Gerichtshöfen erfreuen. Da in der damaligen Zeit u meisten Diebstähle mit dem Tode bestraft wurden, so ist erklärlich, daß Carpzov als „Urteilssprecher" ca. 30000 Tods- urteile gefällt haben soll. Er starb am 30. August 16(6 m Leipzig. Vermischtes. *D. Frankfurt a. M., 26. Mai. Wer den Zoologischen Garten in Frankfurt zu Pfingsten besucht hü und nun wieder hingeht, der wird staunen über die Ausland. . 2ßitn, 25. Mai. Die in Oesterreich die Erörterung beherrschenden nationalpolitischen Forderungen der deutschen Opposition haben ans deutscher Seite nahezu einhellige Zustimmung gesunden. Daß das ..Vater- Sv-r-t“6 mbaS Organ der Feudal-Klerikalen, mit der tschechischen Presse in ein Horn bläst, durfte nach den verschiedenen Verbrüderungen, die in der jüngsten Zeit zwischen den ^ungtschechen und Feudalen stattgefunden haben, Nie- manden überraschen. Di- tschechischen Blätter begrüßen di- Berofsentlichung mit einem wahren Wutgeschrei. Das tschechische Hauptorgan, die ..Narodni Listy», schlägt wahre Purzelbäume vor Wut. Es bezeichnet die Forderungen als eine -Frechheit deutscher Herrschsucht--, als ein Attentat auf die Geduld der Slaven. Das „freche deutschnationale Pamphlet, die Brandschrist-- sei offenbar für die preußische Regierung geschrieben. Man könne neugierig sein, wie Graf Thun auf diese „unerhörten" Forderungen „österreichisch" antworten werde. Die alttschechische „Politik" aber findet geradezu: „Was die Deutschen fordern, ist einfach revo- lutronär!" Durch diese Haltung beweisen die Tschechen neuerlich, daß mit ihnen eine vernünftige Verhandlung nicht i Möglich ist. Von den polnischen Blättern sucht namentlich der „Dziennik Polski" die tschechischen Kollegen im Schimpfen ^ Deutschen noch zu übertreffen: das Endziel der „österreichischen Teutonen" sei einfach die Umgestaltung der österreichisch-ungarischen Monarchie in ein „Lehen der deutschen Kaiserkrone". Recht unfreundlich äußert sich übrigens auch die ungarische Presse in ihrer Mehrheit. Indes werden die -4??™ r9Ll zEhun, sich über die deutschen Forderunqen Nicht zu sehr die Kopfe zu zerbrechen. Die Durchführung ihres Programms ist Sorge und Sache der Deutschen selber Belgrad, 26. Mai. König Alexander reist in! Begleitung seines Vaters Mitte Juni zum Kurgebrauch nach Karsbad. Nach dem Ende der Kur wird derselbe eine I Auslandreffe antreten. Achr, ^Nßbotep ff. lon9 bei **'« «w bit 'N die C Der i Schwierigkeiten zu verkennen, halten wir diese doch nicht für unüberwindlich. Wir hoffen, daß die Heranziehung der Arbeiter zu praktischer Mitarbeit bei Beratung und Regelung ihrer Angelegenheiten ihnen das Gefühl der Verantwortlichkeit stärken, die Einsicht in das Mögliche und Erreichbare vermehren, das Bewußtsein der Zugehörigkeit zu emem größeren Ganzen befestigen und so auf die deutsche Arberterwelt eine verständige Mitarbeit und den politischen und nationalen Aufgaben unseres Volkes gewinnen würde." (Lebhafter Beifall.) — Pfarrer Naumann-Berlin: Er halte den letzten Satz des Antrages vollständig für überflüssig. Zum mindesten müßte in dem Anträge betont werden, daß dre Arbeitskammern auch für die Unternehmer nach der pädagogischen Seite hin wirken würden. Es könnte sonst der Anschein der Einseitigkeit erweckt werden. Er habe gestern auf die anerkennenden Worte des Vorsitzenden bezüglich des Frhrn. v. Stumm nichts erwidert. Da dies aber in allen Zeitungsberichten hervorgehoben worden sei, so müsse er bemerken, daß das Klassenvorurteil des Herrn v. Stumm noch immer dasselbe sei, und daß daher die! Stellung der evangelischen Arbeitervereine zu Freiherrn v. Stumm noch keineswegs eine Aenderung erfahren habe. - Nach längerer Besprechung zog Dr. Hüpeden den letzten Satz seines Antrages zurück. Darnach gelangte der Antrag einstimmig zur Annahme. — Es wurde hierauf vom Aus- I schuß folgender Antrag vorgelegt: „Die Delegiertenversammlung erklärt, daß sie zwar jeden Terrorismus von Arbeit- I nehmern, wie von Arbeitgebern entschieden verurteilt, daß I fie aber die bestehenden Bestimmungen der Gewerbeordnung, | befonfcerS im § 153, sowie des Strafgesetzbuches für voll- I ständig genügend und bei gleichmäßiger Anwendung nach beiden Seiten angemessen hält, und in der Verschärfung derselben oder in einem eigens hierzu bestimmten neuen Gesetz eine bedenkliche Bedrohung der freiheitlichen Rechte der Arbeiter und eine Gefahr für unser Volksleben erblickt." — Gegen diesen Antrag wandte sich ganz besonders Abgeordneter Franken: Die Oeynhauser Rede Sr. Majestät sei vollständig mißverstanden worden. Der Kaiser habe, wre kem zweiter Monarch ein sehr warmes Herz für die Arbeiter. — Der Antrag gelangte mit großer Mehrheit zur Zunahme. — Pastor Günther (Breslau) sprach hierauf über die „Mißstande bei der jetzigen Verwaltung der Ortskrankenkassen". Es gelangte darnach ein sehr langer Antrag des Pastors Weber-M.-Gladbach und Pastors Niemeyer-Eich- lingshofen betreffs der Wohnungsfrage zur Annahme. Es wird die Bildung von Wohnungs-Kommissionen verlangt, und der Anschluß an de« Verein „Reichs-Wohnungs-Gesetz" empfohlen. Den letzten Gegenstand bildete die kommunale Sozialpolitik. Auf Antrag des Pfarrers Weber wurde beschlossen: L „Im Interesse der Gesundheit ihrer Bürger sollten dre Städte und ländlichen Jndustrieorte auf Ver- i Mehrung und Vergrößerung von Anlagen, Promenaden und Kinderspielplätzen, soweit noch thunlich, in der Altstadt, jedenfalls aber auf rechtzeitige Erweiterung von Plätzen für Anlagen in den neuen Vororten sorgen. Für die Schüler sollten Schulärzte und auch Augenärzte behufs vierteljährlicher ärztlicher Untersuchung angestellt werden. Ferner sollen Volksbrause- und Schwimmbäder, sowie unentgeltliche Schulbäder eingerichtet werden. 2. Im Jntereffe des leichteren Verkehrs ihrer Bürger sollten die Städte und ländlichen Jndustrieorte auf Kommunalisierung der in ihrem Gebiet befindlichen Straßenbahnen, Erweiterung des Netzes derselben, Vermehrung der Haltestellen und Fahrgelegenheiten hinwirken. Namentlich sollte diese Verbindung nach den in der Peripherie der Stadt gelegenen Arbeiterquar- tieren und nach den Vororten eine möglichst ausgiebige sein. Köln, 25. Mai. Eine zahlreich besuchte Bürger- Versammlung beschloß sofortige Absendung einer Depu- tatwn an den Kaiser, um die Entscheidung über die Cntfestigung von Köln-Deutz herbeizuführen. I Darmstadt, 25. Mai. Die am 22. und 23. Mai hier I stattgehabte 6. Generalversammlung des Katholische,! I ! Lehrervereins im Großherzogtum Hessen war sch! I zahlreich besucht. Schon der Vorversammlung wohnten ca. 100 Lehrer aus allen hessischen Gauen bei, um in ernster | und eingehender Beratung die Statuten der Sterbelche I festzustellen, sowie die übrigen Vereinsangelegenheiten |i I erledigen. Die Festversammlung am Abend im Konkordia- I faal des Katholikenvereins verlief in allen Teilen auss li- I friedigendste. Der Hauptversammlung am 23. Mai ginj ein Festgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche vora.j, zelebriert von Herrn Stadtpfarrer Schäfer von Osfenb.4 unter Assistenz zweier Kapläne. Die tief ergreifende W Predigt hielt der als Kanzelredner berühmte Pater Beim Auracher. Der Kirchenchor unter der Leitung des Hem Lehrer Bernd sang eine lateinische Messe. Die HauMi sammlung war von ca. 400 Teilnehmern besucht. Dieses wurde eröffnet durch den vom Mainzer Lehrer-Sängercio: vorgetragenen Chor „Du Herr, der alles wohl gemach.' Der Vorsitzende, Herr Schorn von Mainz, begrüßte alsdo« die Erschienenen und richtete im Anschluß an den Aussprist Hildebrands „Nicht sitzen, sondern suchen" ernste und trv dringliche Worte an die Versammlung. Herr Geist!. M und Dekan Dr. Elz begrüßte die Versammlung überall warm und herzlich. Herr Domkapitular Dr. Selbst übe brachte die Segenswünsche des am Erscheinen verhindern Herrn Bischofs Dr. Haffner und berührte in seiner eigen Begrüßungsansprache einige Fragen, die gegenwärtig H | katholischen Lehrer beschäftigten. Es folgten Vorträge ui Berichterstattungen, später ein Festessen mit einer Beteiligux von ca. 300 Personen. (Nach d. Mzr. Journ.) MM - Am 15. S Bischer, ble Gattin IWanb, geboren u laude« rin Geben Bilde Emilie Uhi« Tagebuch Mittettm satten, Ludwig U Zeit, die Iah« 18 Mittel, dessen Ver dn schien $lül Ern Düsseldorf H^bura geboren, * pvlzschnlltttproduk vergeben. Mßi «■ fjHbttt btn A WNUftm Bergn 5W ri- ui 5,l>nfc $ f j Een Heren- nn> swh? Zs Astrales und Urovinstetles. Gieße«, 26. Mai 189s c« 7t. DrdenS-Verleihung. Seine Königliche I Großherzog haben Allergnädigst geruht, bemtim ' I x!rettor der Provinz Starkenburg und Kreisrat des - Darmstadt, Geheimerat Gustav von Marquard ^ 5"laß der Feier seines 50jährigen Dienstjubiläum« 4 23. Mar l. Js. das Komturkreuz 1. Klasse des VerV- I erdens Philipps des Großmütigen zu verleihen. 1 I ., _?ie Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie wäll ihrer Sitzung vom 24. dss. Mts für das 1 ®ierBc" 3um Sitzungsort und Professor Löhleii. Vorsitzenden. Letzterer nahm dankend an und saate I lichen Empfang in Gießen zu. | . ** treuer Verem. Dem Beispiele anderer Jndi^ I ß?dte folgend, hat sich nunmehr auch am hiesigen $■- Verein der Maschinisten, Heizer, ! derufsgenossen Gießen und Umgebung I Die Hauptaufgabe, die sich der Verein gestellt hat, in der Belehrung und weiteren Ausbildung feinet V? I Zeitschrift ^^gewerbliche Vorträge, gediegene I « **. ^arljchulzAbend. Am Sonntag dem 28. L I j™bet in Steins Garten ein fein-humoristischer flk des Hofopernsängers Herrn F. Carlschulz statt, x! entnehmen der „Danziger Zeitung" die folgende Sr.:/ Apollosaale wurde gestern abend viel gelacht. Lawl-i hatte seinen Nachfolger gefunden in Herrn Carlschulz, eirj stimmbegabten Sänger, Deklamator, einem Humoristen (;• in Begleitung der Pianistin Fräulein Petrowska mit -i Spielmann die Städte durchwandert und allabendlich th von Zuhörern um sich versammelt, denen et U 1 Schnurren aller Art vorsingt oder erzählt. Auch in Dam 5® « das erste Mal erschienen, hat er ein dankbmi Publikum gefunden, das zeigte gestern abend der recht om besuchte Saal. Da kamen Humoresken, Parodien üfitr» und neueren Datums zum Vortrage; Reuter war vmrm Julius Wolff mit einer ernsten Dichtung, bajti^ wechselten Kouplets, musikalische Humoresken, wie bit Pofitton eines Theaterzettels des „Freischütz", eine TiMM aus den Handschuh, eine längere Parodie auf Heine's „fti r^um ^eht einsam" nach berühmten Dichtern, iii geschichtlicher Vortrag über die heldenmütigen ©partout gehalten in der Sekunda des Seminars zu Mehlsaä ü anberc Humoresken mehr. Eine angenehme Abwechselyiiz brachte Fräulein Petrowska durch den Vortrag mehme recht sauber vorgetragener Klavierstücke in den Vortrag abend, auch begleitete sie die Rezitationen des Herrn €arb fchulz auf dem Instrument. Wie wir hören, wird Hn Carlschulz, der alljährlich auch in Homburg im goldene Saale des Kurhauses seine Konzerte giebt, hier nur eins Abend veranstalten. r«ri0111 ’Li« M d° w;itb go«nt«3 »*'o -K-m! * il(r(h MU51' X emgd« ”'l hätskrime werde« Psolge fiiner Mundwasser uni Htm ®ebitltbM im Gebrauch blll trfrif^enb unb n kaus ausdrücklich unbedingt zurück, fnmericn urb de mehrere Mnate Berlin, 25. Mai. Wie ein heute eingegangenes Kabel- Telegramm aus Apia meldet, ist am 13. Mai daselbst die Samoa-Kommission eingetroffen. Der Waffenstillstand beider Eingeborenen-Parteien war bei der Ankunft der Kommission nicht gestört. Mit beiden Parteien werden Schreiben wegen endgültiger Auflösung der Streitkräfte gewechselt. — DieNrabstimmung der preußischen Aerzte ^.^ staatlichen Ehrengerichte ist abgeschloffen. Von 770o Aerzten, welche auf die an 14894 Aerzte ergangene Umfrage geantwortet haben, stimmten 3029 gegen staatliche Ehrengerichte überhaupt, während nur 750 für den unveränderten ministeriellen Entwurf zu haben sind; die übrigen sind zwar für die Einführung von Ehrengerichten, aber in wesentlich anderer Form als es der Regierung beliebt. — Schiffbautechnische Gesellschaft. Auf die dem Kaiser telegraphisch übermittelte Anzeige von der er- folgten Begründung der Schiffbautechnischen Gesellschaft hat der Monarch seiner Genugthuung über diesen neuesten Jnttiativschritt auf dem Gebiete der deutschen Marinebestrebungen in nachstehendem, an den geschäftsführenden Vorsitzenden, Geh. Regierungsrat Busley in Berlin, gerichteten Telegramm Ausdruck verliehen: „Es hat Mich mit lebhafter Freude erfüllt,daßdie„SchiffbautechnischeGesellschast" nunmehr begründet worden ist. Sie wird berufen sein, nach dem Vorbilde der „Institution of Naval Architekts" deren Ehrenmitglied Ich seit einer Reihe von Jahren zu sein Mich erfreue, die große Industrie fördern zu helfen, welche auf das Gedeihen und die Entwicklung der Nation einen so weitreichenden Einfluß ausübt. Wünsche der Gesellschaft eine gute Förderung auf dem weiten Gebiete ; sie wird sich Meines warmen Interesses dann immer versichert halten können. Wilhelm I. R." — Mit Bezug auf das deutsch-französische Abkommen wegen des Baues von Eisenbahnen in Kleinasien erführt die „Fr. Z." von gut unterrichteter Seite, daß in dem Abkommen die Erbauung einer Bahn bis Bassorah (90 Kilometer oberhalb der Mündung des Schatt- el-Arab, Zusammenfluß des Euphrat und Tigris) oder bis Kuweit am Persischen Golfe vorgesehen ist. Jedenfalls wird die Konzession nur angenommen, wenn ein solcher Ausgang zum Meere gesichert ist. Die Anatolische Bahn gewährt der Smyrna-Kassababahn den Anschluß an ihr Netz bei Afium-Karahissar. Was die Bahn nach dem Persischen Golf betrifft, so sind freilich noch so viele Schwierigkeiten zu überwinden, daß die Ausführung des Projektes noch lange auf sich warten lassen dürfte. — Aus Peking wird gemeldet: Durch ein kaiserlich chinesisches Edikt ist dem zwischen den Vertretern des deutsch- englischen Syndikats und den chinesischen Direktoren ver- embarten Vertrage über Errichtung und Betrieb der Eisen- bahn von Tientsin nach Tschmkiang die kaiserliche Bestätigung amtn^ noSiert$aS *** """d- »-uLn R-gi-ru-ig G-sumLL ebr8 etnc Deutschlands bildete heute den ersten Gegenstand der Tagesordnung die ..Notwendigkeit der Errichtung von Arbeitskammern". Prosessor Dr. Hüpeden-Kaffel suchte" olgendem Antrag- zuzustimm-n i ..Die Delegiertenver amm- lung begrüßt die auf Einrichtung von Arbeitskammern gerichteten Anträge der Abgeordneten Hitze und v. Heul als ox'v crnftcJ1. Versuch- die Frage einer gemeinsamen Ver- Mtidigung dienenden und nach Berufen gegliederten Oraani- satwn des Arbeitnehmer, und Arbeitgeberftandes der Lösuna näher zu bringen. Ohne die ii der Sache liegenden Zurü^kgesetzte Sommerstoffe. 10 Prozent 6 Mtr. solid. Galene Sommerst. z. Kl. f. Mk. 1.50 extra Rabatt 6 „ „ Mestor-Zephir „ » • » l-80 auf alle schon ;6 „ » Cröpe-Carreaux „ » „ » 3.80 9 extraprima Lod. „ » n n Ausserordentliche Gelegenheitskäufe modernsten Kleider- und Blousen-Stoffen zu empfiehlt 3903 I. M. Schulhof. 4194 MliimtiiichmM (ihn|ifcliliimiiii Aermietnngen aus dem den 6 In reduzierten Preise wegen vorgerück.Saison. Muster auf Verlangen franco ins Haus. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". ♦ Mütter! Wenn Eure Lieblinge bei rauher Witterung kn Schulweg antreten, so schützt Ihr sie nach Möglichkeit »nrch warme Kleidung. Aber nicht nur Regen und Wmd schliffen Erkältungen; viel eher entstehen Schnupsen, Husten, Halsentzündung und Influenza durch Ansteckung, welcher iie Kinder in hohem Maße ausgesetzt sind. Regelmäßiges «Hinein mit Kosmin-Mundwasser schützt sowohl Kinder 118 nuch Erwachsene unbedingt vor Ansteckung, die Mund- M wird dadurch desinfiziert und etwa eindringende Krank- jri,sieime werden schon von vornherein unschädlich gemacht. Inst lge seiner Eigenart gesetzlich geschützt, ist Kosmm- M dwasser unbedingt eine epochemachende Neuheit aus htm Gebiete der Mund- und Zahnpflege, es ist das beste, im Gebrauch billigste Mund- und Zahnwasser, gleichzeitig tifiji chend und wohlschmeckend. Man verlange Jcim ~ins lauf ausdrücklich Kosmin-Mundwasser und weise jeden Ersatz i«tain9t zurück. Käuflich in Apotheken, Drogerien Par- smarten und bei den Coiffeuren. Flacon Mk. 1,50 für mhmre Monate ausreichend. Nidda, den 20. Mai 1899. Der Direktor der Spar- und^Leihkasse Nidda. Erk. fall statt. Paris, 26. Mai. Die berühmte Malerin Rosa Bonheur ist sehr schwer und hoffnungslos erkrankt. Loudon, 26. Mai. Die Zahl der Todesfälle in Englisch- Indien infolge der Chölera beläuft sich auf täglich 200. Washington, 26. Mai. General Otis telegraphierte aus Manila: Die Philippiner haben in der Nähe von San Fernando die Amerikaner angegriffen, wurden jedoch mit Verlust von 50 Toten und Verwundeten zurückgeschlagen. Kairo, 26. Mai. Im Krankenhause befinden sich augenblicklich im ganzen 11 Pestkranke. zur Beratung nicht zuzulassen. Berlin, 26. Mai. Die Nachforschungen nach dem von dem Defraudanten Riese unterschlagenen Gelde werden auch in England eifrig betrieben. Wie jetzt verlautet, ist ein früherer Arzt, der mit Riese eng befreundet war, seit dessen Flucht verschwunden. Er soll in England aufgetaucht sein und sich dort durch große Ausgaben verdächtig gemacht haben. Cassel, 26. Mai. Das Kaiserpaar traf gestern nachmittag hier ein, und wurde von den Behörden am Bahnhofe empfangen. Auf eine Ansprache des Vizebürgermeisters erwiderte der Kaiser, er erinnere sich mit Vergnügen aus der Jugendzeit, daß Cassel eine Stadt sei, in welcher auch Musik und Gesang eine besondere Pflege erhalte. Deshalb habe er Cassel zum Ort dieses ersten Sängertourniers gewählt. Abends erschien das Kaiserpaar in der Festhalle und wohnte dem Konzert und Gesang bis zum Schluß bei. Die Stadt ist festlich geschmückt. Kotlbus, 26. Mai. Gestern nachmittag entgleiste vor dem Bahnhofe Kalau ein Personenzug. Sieben Personen wurden schwer, mehrere leicht verletzt. Wien, 26. Mai. Die innerpolitische Situation ist unverändert. Nach wie vor herrscht in informierten Kreisen die Ansicht, daß es zu einem Kompromiß kommen werde. Sollte dies jedoch nicht der Fall sein, so gilt der Rücktritt des österreichischen als auch des ungarischen Kabinetts als i unvermeidlich. Wien, 26. Mai. Die Situation ist sehr ernst. Der Kaiser hat noch keine Entscheidung gefällt. Die Krise in Oesterreich ist unvermeidlich, da Szell unter keinen Umständen nachgeben wird. Szell erklärte, die in Ungarn hergestellte Ordnung dürfe nicht gestört werden. Szell bleibt tn Wien, | bis die Entscheidung getroffen ist. Die Dampfstraßenwalze arbeitet in der Woche vom 30. Mai bis 4. Juni er. wie folgt: Am 30. d. Mts. Transport der Walze über Launsbach nach Wißmar und Walzen auf dem Weg Wißmar—Gießen. Am 31. d. Ms. Walzen daselbst. Am 1. Juni Transport von Wißmar nach Krofdorf und Walzen in der Schulgaffe. Am 2. Juni daselbst und am 3. Juni auf dem Wege Krofdorf—Gleiberg. Krofdorf, den 25. Mai 1899. 4192 Das Bürgermeisteramt. Nom, 26. Mai. Das neue Ministerium hat sich gestern der Kammer und dem Senat vorgestellt. Zur Neuwahl des Kammerpräsidenten wurde, da Zanardelli auf seiner Demission besteht, dem Verlangen Pclloux entsprechend, der 30. Mai bestimmt. Brüssel, 26. Mai. In der gestrigen Sitzung des Grubenarbeiter. Kongress es wurde unter allgemeiner Zustimmung ein Antrag des belgischen Abgeordneten Pepin angenommen, dahingehend, angesichts der Nutzlosigkeit des Ausstandes auf dieses Mittel zur Erlangung höherer Löhne zu verzichten und durch parlamentarische Mittel ins Werk zu setzen, die Forderungen der Arbeiter zu erreichen. Brüssel, 26. Mai. Die deutschen Sozialistenführer Liebknecht und Singer statteten dem Volkshause einen Besuch ab. Die Menge bereitete ihnen eine Kundgebung. Haag, 26. Mai. Der schwedische Delegierte schlug gestern vor, Schiedsgerichte öffentlich abzuhalten. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Paris, 26. Mai. Döroulöde und Hadert bereiten im Gefängnis mit ihrem Verteidiger eine Denkschrift vor. Sie haben über 100 Zeugen geladen. Die Staatsanwaltschaft hat ihrerseits 16 Belastungszeugen geladen. I Paris, 26. Mai. Der sonst gut unterrichtete „Courier du Soir" bestätigt, daß im Kassationshofe eine Majorität für die Revision mit Verweisung vor ein neues Kriegsgericht vorhanden ist. Eine starke Minorität werde für die Revision ohne nochmalige Aufnahme des Prozesses stimmen. . Paris, 26. Mai. Die Ankunft Marchands in Paris wird am Donnerstag erfolgen. Er wird nach seiner Ankunft in das Marine-Ministerium fahren, wo Locroy zu I seinen Ehren eine Dejeuner giebt. Paris, 26. Mai. Die Bewilligung der von Laferrisre I gestern in der Kammer geforderten Ausnahme-Maß- I regeln gegen die algerischen Antisemiten ist I Paris, 26. Mai. Einer Journal-Meldung aus Nancy I zufolge studiert eine Kommission, bestehend aus 5 ©enernlen, 20 Stabs-Offizieren und 91 Hauptleuten mit 100 Mann I die Details der geplanten Befestigung Frouard- I Briey-Nancy, welche bekanntlich als Vorverteidigung I der großen Linie Verdun-Neu-Chateau gedacht ist. Ju I Pont ä Mousson fand die Kommission eine besonders glänzende I Aufnahme. Paris, 26. Mai. General Gallieni ist gestern in I Marseille eingetroffen. Der Empfang fand ohne Zwischen- Berlin, 26. Mai. Der „Lokal-Anzeiger" meldet dem Haag, daß nach Beendigung des Cercle auf vorgestrigen Feste im Palais die Königin Wilhelmine Grafen Münster nochmals in den Sälen aufsuchte und ihn in ein Gespräch zog, das nahezu eine Viertelstunde währte. — Die Konferenz faßte neuerlich den Beschluß, jeden über das Murawiew'sche Programm hinausgehenden Vorschlag Drucksachen, Kechrrurrgerr, Aactrrreu, ßircnlare, Ariefvogerr, Amschkäge mit Jirmendrttck fertigt billig Kriihl'schk Univ.-M- u. Ateiudricketti, Schnlstraße 7. 41981 Bessere 3-Zimmerwohnung mit Mädchenstube und allem Zubehör sofort beziehbar. Gebr. Zutt, Steinstraße. 01947] Ein Logis, 4 Zimmer, abgesckl. Korridor, Bleichplatz u. Gartenanteil, zu verm. Näh. W. Stumpf, Sonnenstr. s. Bekanntmachung. Dienstboten des Sparkafsebezirks Nidda, welche ununterbrochen fünf Me lang bei ein und derselben Herrschaft gedient und ihren Sinn für Hörsamkeit durch Einlagen in die Sparkasse bethätigt haben, erhalten Urämien aus der Sparkasse. Auch diejenigen Dienstboten, welche aus triftigen Gründen keine tixliagen in die Sparkasse machen konnten, können Berücksichtigung finden. Gesuche um Prämiierung müssen durch bürgermeisteramtlich beglaubigte Zmiznisse der Dienstherrschaft begründet und bis zum LV. Jnui I. I. M dem Unterzeichneten eingereicht werden. NorMWr 4181 ftj rung, die dort vorgegangen ist. In zwei Tagen ent- tib eine hohe Bretterwand, die den Platz vor der Vieris umschließt, zu dem man nun nur gegen Bezahlung k(3 besonderen Eintrittsgeldes von 20 Pfg. Zutritt hat. tut hat sich nämlich das bereits angekündigte Bischari- D t t mit seinen Männern, Weibern und Kindern, Hutten, « lhftätten, Verkaufsbuden und Handwerksräumen etabliert, in da bis zum 12. Juni sein Wesen zu treiben. Dt^en rßmntag wird der Eintrittspreis für den Zoologischen Marien auf 50 Pfg. ermäßigt sein und für Kinder auf H Pfa., welche Gelegenheit gewiß von vielen benutzt werden um die schwarze Truppe zu sehen. Nachmittag und iknt) ist dann Doppel-Konzert der Gartenkapelle mit der Asik des 81. Infanterie-Regiments. extra reduzierten Preisen versenden in einzelnenMetern bei Aufträgen it am 22. und 23. nnilung -es SqI^ .- erzoglm Hessen k . Sorversammlmg ck-r i Gauen bei, bj^" it Statuten tL ,n Pneinsange.1 mg am Abend: " rlies in allen armlung am-’*- iihcksch-» ¥l*:? farm ® it. tief :ebner berüjeltN1 unter der LM £ * leik-hMM # ‘ ii M-mzei ftl* rr der » 'M idem fu*" ®L: «D SÄ* "h6e^y*s 1*8 Äte für S« M [x unb M " ‘Vtiv'fi IN der Len; o >de .“n.301*: eiHfP* 30. w»r . [torf ÖIB v „rl st-"" UnioersitSts Nachrichten. - Berlin. Der Dozent an der hiefigen Hochschule Dr. med. 9t*r*n Mendelsohn wurde »um Professor ernannt. — Wiesbaden. Der bisherige Privatdozent Professor Dt. Erich Liesegang zu Berlin wurde zum Bibliothekar der hiestgm tödlichen Landes-Bibliothek ernannt. — Tübingen. Dem Vernehmen nach hat daS würtiem- hraii.che Ministerium des Ktrchm- und Schulwesens zur Forderung hr Habilitation jüngerer württembergifcher Juristen MS Privatdozenten an der hiesigen Universität mit k>rm Justi-mini- irlran sich dahin verständigt, daß solchen württembergifchen Juristen, mlÄe die Privatdozentenlaufbahn beschreiten, der etwaige spätere Mckllritt oder Eintritt in den Justizdienst ft» «l alS möglich, ta6» kloniöctt durch Vorbehalt deS früheren Dienstalters oder durch An- «chwmg der Zeit der akademischen Thüttgr«tt erlrtchtert werden soL — Leipzig. In der philosophischen Fakultät hat sich vr. Fritz tzuli nburg auS Berlin al« Privatdozent für Nationalökonomie imb Btatistik habilitiert. — Hamburg. Die deutsche Otologische Gesellschaft tagte am 19. imb 20. Mai unter Vorsitz von Professor Kessel-Jena in mlewr Stadt. Zum nächstm Versammlungsort wurde Heidelberg nnb «um Vorsitzenden Geheimrat Lucae-Berlin gewählt. ^Freiburg ' »• Besuch der Universität in diesem kuni.kier übersteigt den des Vorjahres um mehr »lS 100 und belegt sich zwischen 1600 und 1700 Studierenden. — Die „Royal Institution of Great Britain*1 hat die folgenden bratlcbeo Gelehrten zu Ehrenmitgliedern gewählt: Prof. Kayser miionn, Prof. W. Nernst in Göttingen, Prof. W. Ostwald in tdpjHg und Geheimrat Prof. Liebreich in Berlin. "ISÄ k S'i ■ Mm Hu^ Wem PetroiM mbert und allaberi > versammelt, denn °der erzählt. Auch , tentn, hat er ein £ gestern abend der Humoresken, PM?. •rlrage; Reuter mm crnfttn Dichtung, 1 che Humoresken, mii „Freischütz", eint |ete Parodie auf Hl- uach berühmten & die heldenmütigen L. s Seminars zu U._ Eine angenehme a durch den Vortrag - llavierstiikke in den l:. Rezitationen des Henn Wie mir hören, ick, uch in Homdurg im f kokette M, hier nm t r 2. lit rcetylenahdu". Kunst-Ausstellung. ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Fig., an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. L »u Kirchliche Nachrichten. Sv angelifche Gemeinde. Sonntag den 28. Mai. Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadttirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vormittags 97s Uhr: Pfarrer vr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde. Pfarrer Dr. Grein. Die Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde wird eingeladen, sich Sonntag nachmittag v/e Uhr auf OSwalds Garten einzufinden. In der Johanneskirche. Vormittags 8 Ubr: Pfarrer Dr. Naumann. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannes- gemeinde. Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgememde. Pfarrer Euler. Katholische Gemeinde. Samstag den 27. Mai. Nachmittags um 41/» Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag den 28. Mai. Dreifaltigkeitssonnlag. Vormittags von 6«/a Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austeilung der Herl. Eommumon; um 8 Uhr: die zweite heil. Meße; „ um 9i/e Ubr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2'/> Uhr: Andacht mit Segen. Dienstag abend um 6«/z Uhr ist Mm-Andacht. G»ttr»dmist m btr zynagog,. Samstag den 27. Mai 1899. Vorabend 7" Uhr, morgens 8“ Ubr, nachmittags 4 Uhr Schrifterttärirng, Sabbathausgang 9>° Uhr. Gottrrdirnst der israelttischeu KrligilMSgrsrllschast. Sabbathfeier am 27. Mai 1899. Freitag abend 7» Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 9« Uhr. Nachmittag sw Uhr SchrifterklLrirrrg. Wochengottesdienst morgens 6M Uhr, abends 7” Uhr. SM. Schlachthaus. Freibank. 4181 Heute und morgen: OGusteilch 45 pfg. Zchweiuestkilch 50 Pfg. Lebende Krebse DMratur, Wissenschaft und Kunst. — Am 15. Mai waren hundert Jahre verstrichen, seit Emilie M rr, die Gattin deS im Jahre 1862 verstorbenen Dichters Ludwig i tob geboren würbe. Au, bleiern Änlab bringt bie -«arten- to™e* ein Oebentblatt «u6 ber Feder I. Hartmann- mit einem fliib' Emilie UhlandS und veröffentlicht auS einem von ihr geführten tiKlbucb Mitteilungen, welche die Schreiberin selbst, ihren berühmten kÄm, Ludwig Ubland, und eine von beiden durchlebte bedeutsame W die Jabre 1848 und 1849, so recht kennzeichnen. Ein anderer K'ck, dessen Verfaffer W. Schleicher ist, beschäftigt sich mit dem in |« Ichönsten Blüte der Jahre im vergangenen Sommer dahinge- Nfttetn Düsseldorfer Maler Carl Gehrts, der, in St. Pauli bei Birg geboren, sich auS den allerkleinsten Derhältnissen zu einem deutenden Maler emporrang. Ein Porträt und einige Mchnittreproduktionen nach Bildern von ihm sind dem Aufsatz Siraebcn. M. Hagenau spricht über die sogenannte »/Bergkrankheit , Adert den Einfluß, welchen der Aufenthalt ta 6cn 654ften un6 möglichen Bergregtonen auf die Gesundheit des Menschen auSubt, Db sucht die Ursachen desselben zu erklären. Und endlich finden itr 'n demselben Blatte ^e Beschretbung der „Brockenbabn von toehrid) Seiler die Mitte Mai eröffnet worden ist. Hübsche Bildchen Kien H!xew rmd Geisterbergs und seiner Bahn sttrd dem Artikel Witiflgt. Ida Bon-Ed versetzt den Leser schon mit der ersten Fort- dMg ihre» Romans .Nur ein Mensch" in hochgradige Spannung ab auch der stimmungsreiche Roman „DaS Schweigen im Walde im Ludwig Ganghofer seffelt nach wie vor den Freund einer guten lüerhaltungSlektüre. Temperatur der Lahn und Luft »6 Reaumur gemessen am 26. Mai, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags: Wasser 13», Luft 9». Rübsamen'sche Badeanstalt. von 20 Mark an franko. Oettinger & Co., Frankfurt a. 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