Donnerstag den 27. April 1800 Zweites Blatt Anrts- itnb ^lnzeigebltttt fiw den Tkveis Gieren. lche Alle Xiyeigen.Bmmttliinflfl9eaen bei Ja- und ÄullanM nehmen Anzeigen fftr den Gießener Anzeiger enigege«. ■üehhen, »Petition unb Druckerei: -chnlßratze Ar. 7. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. lefc iilwc boo Anzeigen zu bei nachmittag- für ben Tag erscheinenben Nummer bi» vor». 10 Atzr. Amerikanischer Uebermnt. Lett dem Beginn des spanisch-amerikanischen Sieges iiflk sich ii gewissen Schichten des Aankeetums eine Animosität g«SN;a Deutschland breit gemacht, welche nur schwer zu er* H6lo ist. Spanien hatte uns zu besonderen Sympathien geir Ifl« Veranlasiung gegeben, im Gegenteil, es hatte bei exdlii nvirtschaftlicher Beziehung manches auf dem Kerb- yv!,.^ Trotz alledem sah man in Amerika in jedem Deut- idfrosi einen Gegner, und jeder Vorfall wurde nach Mög- Ii-Mtt e »«genutzt, um die Feindseligkeit Deutschlands gegen« iV «hei. Bereinigten Staaten zu beweisen. Insbesondere biti> von der Anwesenheit des deutschen Geschwaders .wr Kamila. ES sollte Partei genommen haben für die »tirilier, und großes Geschrei entstand darüber, daß ein btitlfofl Kriegsschiff den spanischen Oberkommandierenden rtai Philippinen, den General Augustin, an Bord ge- ■011mm und in Hongkong ans Land gesetzt hatte. Aber bi ex Stiche Loyalität ließ sich trotz dieses Geschreis nicht '*n£-4ftn, da unsere Zkriegsschiffe nur im Dienste der Mensch- lidHltit gehandelt, sonst aber volle Neutralität beobachtet ha'<1». Vr gereizt noch in vielen Kreisen Amerikas die Stim- gegen Deutschland ist, das hat neuerdings eine Brand- . k de» von den Philippinen zurückgekehrten Kapitäns j «gsla» bewiesen. Der Mann war freilich zweifellos stark .'irrnnltm, als er die Rede vom Stapel ließ, und deshalb <> ij mein die Sache nicht so tragisch nehmen. Aber trotzdem .ft j to Auftreten des Kapitäns ein so unqualifizierbares, daß , «er Sühne bedarf. Zur Sache selbst darf man wohl .-neuern, daß das, was Kapitän Coghlan über das Ver- ttäiätnt zwischen dem deutschen und dem amerikanischen Ge- ich'Mdcr vor Manila zum besten gab, eine Finte ist. Kein hetutj^i Flottenbefehlshaber hätte sich das bieten lasten, waiNLsichlan dem Admiral Dewey in den Mund legte. Der beuiiftc Seemann ist stolz auf seine Flagge, und wenn bicoj|( tont den Amerikanern nur nach der Zahl der Ellen bc£*i taju verwendeten Stoffes bewertet wird, so ist das :brt« guodje. Wir bleiben bei unserer idealen Auffassung des« Leites der Flagge. to ß derartige Vorkommnisse wie die Coghlan'sche Rede nicG dcizu beitragen können, die Beziehungen zwischen T)ci'nlid}Lanb und der nordamerikanischen Union zu bessern, ist * ntlärlich. Das Verhältnis ist immerhin noch etwas ge- pc-in.nl -anläßlich der Dinge auf Samoa. Europa aber kann einmal erkennen, was es von den ehrenwerten Aankees roairten hat; es scheint an der Zeit zu sein für die uiTiMs'chen Staaten, eine Monroe-Doktrin einzuführen gecW amerikanische Nebergriffe und gegen den Uebermut bett: ZMkeeS. (xx) Hessischer Kandtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 25. April 1899. Die Sitzung wird um Vs11 Uhr eröffnet. — Am Ministertisch Staatsminister Rothe, die Mtmstertalräte Krug zu Nidda, Deisinger, Bittelund Regierungsrat Rhode. — Die Tribünen sind dicht besetzt. Zur Tagesordnung steht die Reform der Steuer- gesetze, insbesondere die Abänderung des^Einkommensteuer- Petzes. _ Präsident Haas teilt dem Hause mit, daß er über die ganze Steuerreform eine Generaldebatte eröffnen werde und ersucht die Abgeordneten, ihre rednerischen Leistungen nicht zu weit auszudehnen. — Abg. Ulrich wünscht, daß das Weinsteuergesetz zuerst zur Beratung komme, um dabei die Stellungnahme der Regierung kennen zu lernen und ob dieselbe auch ohne die Weinsteuer die Steuerreform durchführen werde. Erst wenn man diese Erklärung habe, laste sich auch über die anderen Steuergesetze verhandeln. — Staatsminister Rothe erklärt, der Herr Finanzminister könne leider die einzelnen Steuergesetze nicht selbst vertreten und habe Ministerialrat Krug dieses Amt übernommen. Schon seit Jahren sei es die Aufgabe der Regierung gewesen den von der Kammer gewünschten Steuerreform-Plan dem Hause vorzulegen. Er habe in seinem Leben niemals eine Verantwortung von sich abzuschieben versucht. Er sei zwar kein Finanzminister, aber die Aufgabe habe et als Staatsminister, darüber zu wachen, daß die Finanzen des Landes sich in ordnungsmäßigem Zustande befinden. Er sei sich dieser Verantwortung voll und ganz bewußt. Mit voller Wärme sei er daher auch für die vorliegenden Steuerreformen eingetreten, als ihm daher von dem Herrn Finanzminister mitgeteilt wurde, daß er seinen Reformplan durchführen könne, wenn die ganzen Steuergesetze als eine Sache und ohne Lostrennung voneinander behandelt würden. Auch das Staatsministerium habe nach reiflichen Erwägungen der Steuerreform in ihrem ganzen Zusammenhang zugestimmt, und die Regierung habe es als ihre Aufgabe betrachtet, daß sich auch im Lande frei und offen die Meinung über die Steuerreformen äußern sollte. In der Hand des Hauses liege jetzt die Entscheidung. Als Minister habe er aber die Ueberzeugung, daß eine Steuereform nur durch A nlehnung an das preußische Steuersystem durchgeführt werden könne. Er spricht den Wunsch aus, daß das Haus mit derselben Mäßigung an die Reformen herantreten möge, wie sie der Ausschuß bei seinen Beratungen bewahrt habe, und daß diese Beratungen zum Wohle des Landes ausfallen möchten. (Bravo.) — Geh. Staatsrat v. Krug gibt dem Hause einen erschöpfenden Bericht auf Grund des gestrigen Finanz-Exposss und spricht Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt Mütter für hessische Volkskunde.________________ die Hoffnung aus, daß es sich ermöglichen laste, die ganzen Steuergesetze nach den Regierungs-Vorlagen unter Dach und Fach zu bringen. (Bravo). — Abg. Reinhardt stimmt dem Herrn Staatsminister zu, daß eine ruhige und sachliche Debatte der ganzen Sache nur nützen könne, und daß die draußen hoch gehende Agitation nicht in die Kammer bringen möge. Seit Jahrzehnten habe die Kammer nach Steuerreformen gerufen. Jetzt sei die Regierung mit diesen Reformen hervorgetreten, welche den wirtschaftlichen Derhältnisten ent- sprechen, um die Stabilität des Landes zu sichern. Diese Reformen seien gerecht, da mit denselben die Reallasten beseitigt und durch Erhöhung der Einkommen- und Vermögenssteuer ersetzt werden sollen. In der Ausbildung der Progression erblicke er die Gerechtigkeit der Steuerveranlagung. Er ist für Einführung der Vermögensteuer weil er sie für gerecht halte. Auch für Stempelsteuer, Hundesteuer und für eine Klassen-Lotterie werde er stimmen. Im Ausschuß sei man über diese Steuern einig, und nur bezüglich der Weinsteuer sei dies nicht der Fall. Nach der Erklärung der Regierung befinde sich dieselbe in einer außerordentlichen Zwangslage. Im Jahre 1894 habe das Haus die Weinsteuer abgelehnt, weil man sich damals den Abstrich von 300000 leisten konnte, weil noch 20 Millionen Ueberschuß in der Staatskasse waren. Jetzt sei dies anders geworden, denn die Regierung lebe jetzt tatsächlich von der Hand in den Mund. Er halte es für ein Unglück für das Land, wenn hier nicht Wandel geschaffen werde. Wenn daher in dem Haus Ersatzmittel für die Weinsteuer nicht oefunben würben, bann werbe er als Vertreter des ganzen Landes der Weinsteuer zustimmen. Ucber die Agitation wolle er keine Kritik üben, aber das sei sicher, sie sei weit über das Ziel hinausgegangen. Wenn man dabei einzelne Abgeordiiete auf Grund der Agitation gezwungen habe, ihr Mandat niederzulegen, so sei dieses eine Ausartung ja eine Bedrohung der Volksrechte, und das sei verwerflich. (Bravo.) — Abg. v. Brentano spricht sich mit Entschiedenheit gegen das Weinsteuergesetz aus, weil die Art der Besteuerung ungerecht und nur vom kleinen Winzer zu tragen sei. Dagegen wird er für die Einführung der progressiven Einkommensteuer stimmen, da ohne jede Gefahr eine Erhöhung der hohen und höchsten Einkommen um 50 Prozent wohl eintreten könne. Ihm sei es auch nicht bedenklich, wenn bann von ben kühlen Millionären ber eine ober anbere aus Hessen auswanbern werde. Der Groß- herzoglichen Regierung solle kein Vorwurf wegen der Steuerprojekte gemacht werden, aber für seine Partei sei es sicher, daß man auch ohne die Weinsteuer die geplante Steuerreform durchführen könne, wenn nur die Regierung dieses wolle. Werde dennoch von derselben an der Weinstener festgehalten, so könne er schon heute versichern, daß auf dem nächsten Landtag gegen dieselbe wieder sich ein neuer Sturm . . o,ooe,(w . 1,800,^1 . . 1,480,431 ob . 2,161,0« vierteljährlich 2 Marl 20 Pfq —watlufc 75 Psz. eit Brmgkvlohn 8ri Postbezug 2 Mark 50 Pf», »»erteljäbrlich W ther Teilhaber iebrichs Naci iessen luenwegl empfiehlt scher und Jagd Poliert w 6,2^08,6* 44,595,W ' 855,745 ,tt . . 95,811 hex nid Vorteile- * ^ta8 dee 4, ■ hrluig6 md Stfc 4 ^hen Abschluß jD 4 Gander am Dfer TOn lov.bMr?, önschrelbeo um Und gegenwärtig* •h*ut ttgNch B' 0rilU»l Utter ■aalte Ina Anzeiger wbWer.tz viermal ksgdegt Mehener Anzeiger Heneral-Anzeiger J SteLn «7'.... ju Sto^'.j MZ" ’M* iW Feuilleton. Arankfurter Arief. Ortginalbertcht für den .Gießener anjrißer-. (Nachdruck verboten.) Deck Lettin „Kraueubildnng Frauenftudium" unb die Fragt bet« Mchengymnafieu. — Die Neueinstudierung der „Nora". Dr. M. Die Frankfurter Ortsgruppe des Vereins ^F-.sH!:!»bildung-Frauenstudium" zählt 132 Mitglieder, und battf fiit ihrer Konstitution eine sehr rege propagandistische THDtzlent entfaltet. Die neuen entgegenkommenden Ent- schkMnzen des Unterrichtsministers, sowie die Thatsache, baf4s7i verschiedenen größeren deutschen Städten, nach dem «olnage von Karlsruhe, Mädchengymnasien und Gymnasial- freqjinS geben treten, so in Hannover, Köln, Königsberg rc. fichiM her Frage volle Aktualität, und gaben der Ver- saniMlmg in der Rosenau am Mittwoch, in welcher Frau PrckMir Edinger über Erweiterung und Vertiefung der Fr»ftmb°ildung sprach, ihr Gepräge. toß Korreferat hatte Pfarrer Rade, der Heraus- 6ebra her „Christlichen Welt", welcher seinen Wohnsitz von Krmchmt nach Marburg verlegt hat unb sich ausschließlich seirv-Blatte unb besten sozialen Aufgaben zu wibrnen beab- sichich! Die „Frauenftage-, zu welcher er jetzt auch näher StLrhigg zu nehmen gebenkt, hält er für eine brennenbe, unlüo mitrat in ber Rosenau ben Stanbpunkt, baß bie unb auch bie deutschen Frauen, trotz ihrer an- gel-ch Biefferen Schulbildung, noch viel von ben Engländern in Bezug auf Thatkraft und praktischen Blick lernen könnten. Diesem Loblied auf den Anglicismus und seine Bildungsmittel widersprach lebhaft ein Gymnasiallehrer, welcher in feinen Erörterungen mit Recht hervorhob, daß die Engländer ja selbst dahin gekommen wären, einzusehen, wie mangelhaft und unzulänglich ihre Bildungsanstalten und Lehrmethoden beschaffen seien, im Vergleich zum deutschen Schulwesen. Im Laufe der Erörterungen des Abends — die Diskussionen leitete Fräulein Elisabeth Winterhalter — Dr. med. — gelangte man zur allgemeinen Anerkennung des Grundsatzes, daß für die Mädchen, gleichviel, welche Anschauungen man dem Gymnasium gegenüber hegt, ob man es für eine noch zeitgemäße oder bereits überlebte Lehranstalt betrachte, zunächst eine den Knaben gleichwertige Vorbildung zu erstreben sei, um allen Einwänden und Bedenken, die sich dem Ergreifen wistenschaft- licher Berufe und dem Besuche der Universitäten entgegen- stellen möchten, siegreich begegnen zu können. Aus diesem Grunde erklärt Frl. Dr. Winterhalter sich sogar gegen die „Gymnafialkurse", und richtet an das Publikum, wofern es Interesse für den Gegenstand faste, die Bitte, mit Nachdruck für bas Vollgymnasium einzutreten. Bei felbftrebenb vielen Berührungspunkten ist im Lager ber Vorkämpfer für bie gymnasiale Bilbung ber Mäbchen im Laufe bet letzten Jahre allerbings eine Scheidung, ein Auseinanbergehen ber Geister eingetreten. Die erste xnb zweite Dorsitzenbe bes Vereins „Franenbildung -Franen- stnbium", Fräulein A. v. Doemming, Dr. deut. (Wies- baben), unb Frl. A. Augspurg, Dr. jur. (München), sowie bie erste Vorsitzenbe ber Ortsgruppe Wiesbaden, Baronesse O. v. Bistram, welche bereits in vielen deutschen Städten mit Beifall aufgenommene Propagandavorträge gehalten, und Frau I. Kettler, die Begründerin des Hannöverschen Mädchengymnasiums, sind entschieden für Vollgymnasien, während Helene Lange (Berlin), Käthe Windscheid, Dr. phil. (Leipzig), und Ella Mensch, Dr. phil. (Darmstadt), auf Grund ihrer pädagogischen Erfahrungen mehr ben „Gymnasialkursen" bas Wort reben. Die im Mai in Baben-Baben ftattfinbenbe Generalversammlung bes Vereins „Frauenbilbung-Frauenstubium", zu welcher von ber Frankfurter Ortsgruppe Fräulein Dr. Winterhalter als Delegierte entfanbt wirb, bürste über ben Gegenstand noch ergiebiges Material zu Tage fördern. Mit der Einstudierung der „Nora", welche ein Herzenswunsch des Fräulein Triesch gewesen sein soll, hat man sich im Schauspielhause wieder Ibsen genähert. Man sollt« es bei diesem ersten Versuche in der bereits stark vorgerückten Saison jedoch nicht bewenden lasten; denn erstens befinden sich im Frankfurter Schauspielensemble Künstler, welche Ibsen zu spielen wisten, wie solches in der Vorstellung von neulich Fräulein Boch (Frau Linden) unb bie Herren Bauer (Helmer), Hermann (Günther) unb Bolz (Dr. Rank) zeigten, und zweitens ist das Publikum allmählich „Jbsenreif" geworben, vermag bem spähenden Grüblerblick des einsamen nardischL» Dichters zu folgen, und läßt nicht fürchten, daß die Stimmung versagt. erhebe, ixbe* die weinbautreibende Bevölkerung sich durch eine Weinsteuer schwer geschädigt fühle. Im Interesse der Ruhe und de- Friedens im Laude ersucht er die Regierung, daß sie dieselbe zurückziehe oder daß sie von der Kammer abgelehnt werde. (Bravo.) Schluß der Sitzung 1 Uhr. Morgen 9 Uhr Fortsetzung. Deutsches Keich. Berlin, 25. April. Der Kaiser hörte heute im Jagdschlösse Kaltenbronn den Vortrag des Vertreters des Auswärtigen Amtes, des Gesandten Grafen Wolff Metternich. Berlin, 25. April. In der 9. Kommission des Reichstags zurVorberatung desJnvaliditäts- B er siche rungsgesetzes wurde heute die zweite Lesung der Vorlage beendet und damit ihre Beratung zum Abschluß gebracht. Eine Gesamtabstimmung über das Gesetz ist Vorbehalten worden. Berlin, 25. April. Im Prozeß Guthmann wurde heute die Beweisaufnahme geschloffen. Der Staatsanwalt kam in seinem Plaidoyer zu dem Schluß, daß der Guthmann der Mörder der Prostituierten Singer sei. Berlin, 25. April. Der „Post" wird aus Flensburg gemeldet: Die erste Strafkammer verurteilte den dänisch gesinnten Hofbesitzer Ni e l son in Mögeltondern wegen Beleidigung des dortigen Krieger-Vereins zu zehn Tagen Gefängnis. Berlin, 25. April. Das Verbrechen an Bord des Schiffes „Spekulant" wurde, wie das „Berl. Tagebl." aus Livorno meldet, zweifellos bei einer Meuterei der Mannschaft verübt. Bei mehreren der verhafteten Matrosen entdeckte man leichte Wunden, die sie vermutlich im Handgemenge mit dem erdroffelt aufgefuudenen Offizier davon- trugen. Berlin, 25. April. Die 18er-Kommission des Abgeordnetenhauses für den Rhein-Elbe-Kanal hielt heute ihre erste Sitzung ab. Anwesend waren die Minister Thielen, Brefeld und Miquel. Es wurde zunächst über die wirtschaftliche Bedeutung des Kanals verhandelt. Nach längerer lebhafter Debatte wurde in eine Pause eingetreten. Berlin, 25. April. Der bekannte Maler Professor Hermann Wislicenus von der Düffeldorfer Kunstakademie, der Schöpfer der Gemälde im Kaiserhause zu Goßlar, ist heute früh im Alter von 74Jahren gestorben. Berlin, 25. April. Der „Vossischen Zeitung" wird aus London telegraphiert: Nach Berichten des gestern in Liverpool von Westafrika angekommenen Postdampfers „Boma" wurde ein allgemeiner Auf st and der schwarzen Truppen in Kamerun durch promptes Einschreiten der deutschen Militärbehörde verhindert. In der Station Buea im Kamerungebirge verhinderte der deutsche Offizier die Meuterei der Negertruppen durch Anwendung einer List. Er erschoß vier Meuterer, die übrigen wurden verhaftet und nach Kamerun gebracht. Berliu, 26. April. Gegen eine Vertagung des Reichstags sprechen sich die von der Regierung beeinflußten „Berl. Pol. Nachr." sehr entschieden aus. Sie halten eine solche Maßregel nur in ganz besonderen Ausnahmefällen für berechtigt; auch habe es der Reichstag in der Hand, an die Ergebuiffe der früheren Kommissions- deratungen genau so in einer neuen Session anzuknüpfen, wie dies bei einer Vertagung der Fall sein würde. Es wird hinzugefügt: Man wird gut thun, im Reichstage die Möglichkeit einer Vertagung gänzlich außer Betracht zu lassen und die Arbeiten so einzurichten, daß der Rest der Session möglichst voll zu Erledigung der gesetzgeberischen Arbeiten verwertet wird. Dazu gehört allerdings in erster Linie eine große rednerische Selbstbeschränkung, wie sie im Abgeordnetenhause bei der Etatsberatung geübt wurde. Aber bei dem nötigen Pflichtbewußtsein müßte diese Voraussetzung für eine ersprießliche gesetzgeberische Arbeit sich doch wohl erreichen lassen. Ob diese Mahnungen den beabsichtigten Erfolg haben werden, erscheint nach früheren Erfahrungen zweifelhaft. Noch bestimmter bekämpfen die „Berl. Pol. Nachr." den Gedanken einer Vertagung des Abgeordnetenhauses. Landtagstagungen bis in den Hochsommer hinein seien nichts außergewöhnliches, und jedenfalls müßten die Ausführungsgesetze zum Bürgerlichen Gesetzbuch in dieser Tagung erledigt werden. M.P.C. Der Kaiser in Dresden. Der Kaiser ist auch in diesem Jahre der von ihm so lange er regiert festgehaltenen Tradition gefolgt und ist zum Geburtstage des Königs Albert von Sachsen nach Dresden geeilt. Wie man »ns aus der sächsischen Hauptstadt schreibt, datiert die Intimität des Bundesverhältnisses zwischen Preußen und Sachsen aus dem Jahre 1878. Im Herbst nach den Attentaten auf Kaiser Wilhelm I. feierten König Albert und Königin Carola das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Die Attentatswut grassierte damals so, daß auch dem König von Sachsen Drohbriefe zugingen. Die Notwendigkeit des Er- l«ffes eines gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie gerichteten Gesetzes wurde nirgends mehr als in Sachsen erkannt, und der vormalige Minister v. Friesen, der, weil er zu „preußenfreundlich" war, seinen Rückzug genommen hatte, wie s. Z. Fürst Hohenlohe der heutige Reichskanzler in Bayern, wurde zum Reichstagsabgeordneten der reichstreuen Bevölkerung von Dresden aufgestellt. Leider unterlag er bei den Wahlen im Herbst 1878 dem Sozialdemokraten Bebel. — Aus der Katholikenversammlung in Stuttgart wird über eine bemerkenswerte Rede berichtet, die der neue württembergische Landesbischof v. Keppler dort Gehalten hat. Der Kirchenfürst sagte unter anderem: Ich brauche nicht zu warnen vor einer gewissen Gefahr, die verbunden sein kann mit dem äußeren Hervortreten im öffentlichen Leben, vor einer Veräußerlichung des katholischen Sinnes, nicht zu warnen vor einem Parade-Katholizismus, eine« Wirtshaus-Katholizismus, Vergnügungs- Katholizismus oder Catholicismus saltatorius, wie man das schon genannt hat. Wir huldigen einer solchen Veräußerlichung des inneren Lebens nicht. Ich habe das volle Vertrauen zu Ihnen, daß Sie nie vergeffen, daß das erste Vereinslokal, wo der katholische Mann die katholischen Jn- tereffeu zu vertreten hat, die Kirche, das Gotteshaus ist, die erste Vereinsversammlung, der er anzuwohnen hat, der sonn- und festtägliche Gottesdienst, die erste Rede, die er halten muß, die Rede an Gott, sein tägliches Morgen- und Abendgebet ... Es ist eine merkwürdige Zeit, in der wir leben. Ihr Pulsschlag geht sehr rasch; alles ist in einem gewiffen Fieberzustande. Man weiß nicht, was da kommen soll; es sind Todeswehen des' 'Jahrhunderts und Geburtswehen eines neuen Jahrhunderts. Ich bin nicht pessimistisch: es sind nicht blos Modergerüche, es sind ebenso viele Frühlingslüfte, die durch unsere Zeit wehen. — Von der Süd-Kamerun-Gesellschaft ist vor vierzehn Tagen die erste Expedition von Antwerpen aus nach dem Kongo abgegangen, nachdem die Vorbereitungen in Brüssel getroffen worden waren. Der Grund für diese Verlegu»g der Vorbereitungen nach Brüssel liegt darin, daß zunächst für die ersten Jahre der Oberstleutnant Thys mit der Führung der Geschäfte betraut wurde. Trotzdem liegt die obere Leitung der Gesellschaft in deutschen Händen und über alle Einzelheiten wird nach Hamburg, dem Domizil eingehender Bericht erstattet, wie auch ohne Zustimmung der Hamburger Leitung Beschlüffe von irgend welcher Bedeutung nicht zur Ausführung kommen können. Ebenso sind die Angestellten der Gesellschaft fast nur Deutsche, so der Führer der ersten Expedition Langhals und seine sämtlichen acht Begleiter. Nur der Sekretär des Bureaus in Brüffel ist ein Belgier. Die Süd-Kamerun-Gesellschaft hat in Hamburg auf der Reiherwerft zwei Heckraddampfer von je etwa 30 Tonnen Tragkraft bestellt, welche den größeren Dampfern des Kongoftaates gleichen und den deutschen Transport zwischen dem Stanley-Pool, wo die Kongobahn endet, und dem Sangagebiet vermitteln sollen. Auch ist die Bestimmung getroffen worden, daß die Produkte vom Sanga, hauptsächlich Elfenbein und Kautschuk nur nach Hamburg verschifft werden sollen. Die Gesellschaft hat von der Soci6t6 Beige du Haut Congo die beiden Stationen Goko und Zimu übernommen »nd sie bereits mit neuen Tauschwaren versehen. — Aus Kiautschou. Um die Zivilgemeinde in Tsintau an der Arbeit für das Wohl der Kolonie zu beteiligen, hat der Kaiserliche Gouverneur, Kapitän zur See Jäschke, angeordnet, daß drei Vertreter der Gemeinde aufgestellt werden, die vom Gouvernement in Gemeinde-Angelegenheiten zu Rate gezogen werden und die Vermittelung zwischen Zivilgemeinde und Gouvernement übernehmen. Die Aufstellung dieser drei Vertreter erfolgt in folgender Weise: 1) Ein Vertreter wird ernannt vom Gouverneur nach Anhörung des Gouvernementsrats. 2) Ein Vertreter wird gewählt von den im Handelsregister eingetragenen nichtchinesischen Firmen aus ihrer Mitte. Jede Firma hat nur eine Stimme. 3) Ein Vertreter wird gewählt von den im Grundbuche eingetragenen steuerpflichtigen Grundbesitzern aus ihrer Mitte. Der jährliche Betrag der Grundsteuer muß mindestens 50 Doll, betragen; kein Besitzer darf zugleich mehr als eine Stimme haben. Der neu gebildete Gouvernementsrat, dem die Beratung des Gouverneurs in wichtigen Angelegenheiten obliegt, besteht aus: dem Kommandeur des 3. Seebataillons, als dem zur Vertretung des Gouverneurs Berufenen, dem stellvertretenden Zivilkommissar, dem Intendanten, dem Chefarzt, dem Hafenbaudirektor, dem Hafenkapitän. Ausland. Wie», 25. April. Der Kaiser begab sich heute morgen nach Budapest. Aus der vorzeitigen Abreise wird geschlossen, daß er die Pläne der Regierung betreffs der Sprachen- Verordnungen und andere politische Angelegenheiten bereits genehmigt hat. Heute mittag hat ein längerer Ministerrat stattgesunden. Wien, 25. April. In einer christlich-sozialen Wähler- Versammlung äußerte sich Bürgermeister Lueger abfällig über die Versuche einzelner katholischer Priester, die „Los von Rom"-Bewegung zu einer Hetze gegen den Protestantismus und gegen Luther zu benutzen. Er bemerkte, die Bewegung könne nur vom österreichisch-nationalen Standpunkte bekämpft werden. Italien. Bei der Tripolis-Interpellation in der Deputiertenkammer versicherte der Minister des Aeußern, Canevaro, die auswärtige Politik Italiens sei keine schwankende. Keiner der Verbündeten Italiens hege gegenüber der Politik des Landes in der Gegenwart Argwohn. Wenn man sage, Frankreich und England handelten zu Italiens Nachteil, so sei das eine Redensart, welche den wirklichen Thatsachen nicht entspreche. Die der Regierung von jenen Mächten gegebenen Versicherungen stellen fest, daß weder jetzt noch in Zukunft irgend eine Unternehmung Frankreichs und Englands gegen Tripolis zu befürchten sei, sowie daß nichts geschehen würde, was die Handelsbeziehungen zwischen den Gebieten von Tripolis und Mittelafrika unterbinden könnte. — Das Kriegsamt in Washington ist bestrebt, Mißerfolge auf den Philippinen zu vertuschen, damit die Freiwilligen, die dorthin gesandt werden, nicht unwillig werden. Infolgedessen ist auf den Inseln die Zensur für aus- und eingehende Telegramme eingeführt worden. Zur Rechtfertigung dieser Maßregel wird halbamtlich gemeldet, die Regierung sei im Besitze von Telegrammen, die darthun, daß die Philippiner bearbeitet werden sollen, um die amerikanischen Freiwilligen zur Meuterei aufzumuntern, woraufhin in den Vereinigten Staaten die Ansicht geschürt werden soll, der Kampf werde kein Ende nehmen. Auch die Preßzensur ist wieder hergestellt. Namentlich soll verhindert den Aufruf der amerikanischen Friedenskommiffare frhr sein und den Kampf bis zur Bewilligung der Selbsbea^ fortsetzen wolle». : StÖbliiljt •» $l«d werde», daß Nachrichte» über die Versuche von Verhandlungen durchdringen. Die Philippiner solle» JÄ Nachdem die in« ßauflujtlinit '15 S(a,iw bd Nadtbauaa Wtto, den I HO» »W*ot -er 11 ^MnlrhUmg, 1 Nachsta-e -e • Wirln, 1 W i i tüd)t. tui1 r xbrnner, 1 ftutiier, ! Echen für Zükbe u Lokales und Vrovinchikr. Hs. A»8 Oberheffeu, 25. April. Am letzten wurde in Windhausen ein Mann zu Grabe qetra der es redlich verdient hat, daß seinem Andenken T schlichten Zeilen gewidmet werden. Es ist der Derbaif mäßig früh verstorbene Landwirt Konrad 9heb ti»?' tags-Abgeordneter für den Landbezirk Alsfeld, Mitolird Kreisausschuffes und Inhaber verschiedener Ehrenäwte^ seinem Heimatsort Windhausen. Das sehr große gefolge, wie es Windhausen noch nicht gesehen in dem alle Stände aus Nah und Fern vertrete» legte Zeugnis ab von der Liebe und Hochachtung, der Heimgegangene zeitlebens besessen hat. Aw schilderte Herr Dekan Wörißhoffer aus Groß-Felda « vortrefflichen und tief ergreifenden Trauerrede das Wirken dieses mit seltenen Talenten ausgestatteten rühmte seinen idealen Charakter und überlieferte u°- getreues Lebensbild des Dahingeschiedenen. Nachdem hierai der Gesangverein Windhausen zu Ehren des Toten em vorgetragen hatte, legte Herr Kreisrat Dr. Mellor Alsfeld im Auftrag des Kreisausschusses einen Kron; q Grabe des pflichttreuen Mitgliedes nieder, desgleichen Landtags-Abgeordneter Guntrum von Alsfeld Namen?:» Präsidiums und der Mitglieder der 2. Standekammrr m bekundete der Trauerversammlung, es sei ihm der ehrenvch Auftrag geworden, bei dieser Gelegenheit hervorzuheben, fei der verstorbene Kollege die aufrichtigsten Sympathie« licher Mitglieder der 2. Kammer besessen habe und ihm n ehrendes Andenken bewahrt werde. Weiler legte per Fabrikant Waldeck aus Alsfeld für den freisinnigen verein des Kreises Alsfeld unter ehrenden Worten e:oe> Kranz nieder. Als der Gesangverein noch ein £itb rm tragen hatte, schloß der Geistliche mit btm übii^x Gebet die ergreifende Trauerfeier, und bewegte schied man von der Stätte der Ruhe. Konrad Rrü tt- am 3. Mai 1851 in Windhausen geboren, ist asiv vA nicht ganz 48 Jahre alt geworden. Sein Vater ftoib, older Knabe 7 Jahre zählte. Die Mutter, eine vortrchi^ Frau mit scharfem Verstand, erzog ihren einzigen Evd' streng und gut. Er besuchte die Dorfschule inWindhau^ und dann zwei Winter die Ackerbauschule in Darmstadt, dc^ erster Schüler aus Oberhessen er war. Er bildete sich b* > nach selbst fort und besaß bereits in jungen Jahren all einfacher Landwirt in vielen Dingen gründliche Kenntnis in der Landwirtschaft wurde sein Rat von den Gemmie Mitgliedern eingeholt und auch befolgt. Mit 24 Jahn gründete er einen landwirtschaftlichen Konsumverein, der hi auf den heutigen Tag durch gute Wirtschafts und Kech nungssührung sich ausgezeichnet hat, Neeb selbst verwaltet'. mit unermüdlicher Pflichttreue und besonderem Geschick ti Rechnerstelle. Ein großer Verehrer der Musik, gründete et auch den Gesangverein in Windhausen, dessen Dirigent e: lange Jahre war und oft spielte er in der Kirche dieOrge. Mit großer Sittenreinheit verband der Entschlafene en liebenswürdiges Wesen, große Bescheidenheit und Wahrdene liebe, auf sein Wort konnte man bauen, cs war daß Vereines Mannes. Ein nie ruhendes Bestreben nach wein?: Vervollkommnung war ihm eigen; jedem Prunk und hohlm Wesen abhold, fühlte er sich am wohlsten im Familien ub im trauten Freundeskreise, allen bewahrte er bis zu fo® Tode eine rührende Dankbarkeit und Liebe. Nur nyn ließ sich Neeb zur Annahme von öffentlichen Ehrenämter» bewegen, erfüllte aber die einmal übernommenen Wt ■ der Verunglückte alsbald seinen Geist aufgegeben Hal. mann ist erst 1V2 Jahr verheiratet und 23 Jahre a 9! wesen; er hinterläßt eine kinderlose Witwe. t Landwirtschaftliche Ausstellung zu Frankfurt e. W- J Bekanntmachung des LandwirtschaftsratS veranstaltet eine größere gemeinsame Beschickung der Ausl der Deutschen Landw. Gesellschaft in Frankfurt J- »*• Spargel», Kopfsalat, Kirschen, Erdbeeren und Pflu Der Landwirtschaftsrat übernimmt hierbei saft ) Kosten; die Aussteller haben nur die Ausstellungsgege fl kostenfrei zu liefern. Aus der Mainzer Gegend n zahlreiche Beteiligung bereits beschlossen, unt Rucks . die knapp bemessene Anmeldefrist ist der ^chlusi Termin bis zum 3. Mai ds. IS. verlängert wor _ , Meldebogen können vom Bureau des Landwirtschas - Offenbach a. M. bezogen werden. Eben dahin yar - die Anmeldung zu ergehen. . „ △ Mainz, 25. April. Jnsolg- V-rsag-°--uier S « Vorrichtung ist heute vormittag der gegen 12 . laufende Ludwigshafener Personenz u 3 h>esrgc ü bahnhof auf einen zur Abfahrt bereit stehenden Schnellzug gestoßen. Mehrere Magen -n.gl°,st-n m» v, L'«ds ^'fa'ter't $av -si d dit De' -nraße«W° .. b( ver< eiltet . It-tt lallt*1 ö?tbn^! nid)t ® iüi • fix pW ertritt, fit <’ :l.rtn tntbtul a.,m .„ig-leg! w°ld-n. 3e"'L rH-ikMinalcnal abge btt 8« Hl tiit quadratische geWn 1 icti ikbcntinandch ZxMiWlMUN. 'fi fclitta mH den Re Mtröf schließen, M tt.ipM gestalteter tyln ttr Thal fand st au dn Of Mv, w.achtige W* etllein nur noch stef Teil eines län tzl^rabführcnden I’ »Viamorplatten lei «»ornrhMn AuSstat »^Sarkophage wäret rroeffchoben oder z »Knochenresten ist ' VSeiftfliHnbe von ixnn allein Unfein MÄfatar jur Me t • Siliilft $ir riichtet der nFrankf.' tintm Portraz, ÄriMMvthrk her f»L»»lung des te ldtzelt, tarn rS zu 'Stellung des Hua ■esssü™ yttiewtiniig Ire hrsßslhk« ja«dwirlschüft»rats. wurde. Mehlpreise. M?. 25.50 ind. Sack loko hter. Verdingung SMdfffcher Arbeitsnachweis Gießen öffentlich verdungen werden. und 1. Im Sitzungssaals der Stadtverord. 3606® 3 Verdingung 4. 1710 // 5. 3622 Gsrdmen vormittags W/a Uhr, öffenllich verdungen werden. ,M Stück und abgepaßt 360 Kg. Größte Auswahl, billigste Ureise. liegen während der 888 128 307 950 208 2685 14 2 520 580 60 471 qm. Stück. Gießen, 24 April 1899. Großh. Bürgermeisterei Gießen. lfd. Meter, qm geworden. tzmli • Die Mutter, a 500 qm. 14 Stück. 5 lfd. Meter. Bahnhofstraße). 3085 qm JJUIU] UIIV VVUUJIIHV V. V H'."*----- " r r weit in seinen letzten Lebensjahren (der Freund Dürers starv 1530), daß er um 1527 sich in einem Bries darauf brcref, alle die hervorragenden Weltereigniffe der letzten Zeit (Krieg mit Frankreich, Bauernkrieg, Tod des Papstes Hadrian 111. u. s. w.) habe er bereits vor 10 Jahren vorausgesagt. Man habe ihn damals verlacht, obwohl er alles dieses vorausberechnet habe. Es ist wohl zum erstenmal, daß der Humanist Willibald Pirkheimer von dieser Seite aus, die ihn auf den Wegen der Scholastiker zeigt, dargestellt Die zur Einrichtung einer Diener- wohnung im Realschulgebäude er- forderlichen Maurer-, Schreiner-, Desgleichen von Fahrbahnpflaster, einschließlich Lieferung der Steine Bezahlt wurde für 50 Kg (1 Str.) Schlachtgewicht: d» teiÄtbsteigert werden. IIeben, den 24. April 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. ______ Ireitag den 28. d. Wts., vormittags 11 Uhr, xtüt t— > im vsseMchen» nachstehend verzeichneten Arbeiten und Lieferungen sollen Mittwoch den 3. Mai, vormittags 11 Mr, IFritz Nowack Mskatttlngs-Heschäft und Wasche-Iaörik. n * Mehl nach QualUät. Weizenmehl, hiefiges Nr. 0 - bi» 26.00, feinere Marken 28.50 biS 29.00 Nr. 1 24.50 bi« 25.00, feinere Marken 25.50 btS 26.60, Nr. 2 Mk. 23 50 biß 24.00, feinere Marken Mk. 24.50 btS 25.00 Nr. 3 2150 MB 22.00, feinere SWeil« 22.50 btB 23.00, Nr. 4 19.00 bis 19.50, feinere Marken 20.00 biß 20.60. Roggenmehl, hiefiaeB Nr. 0 Mk. 2400 biß 24^0, Nr. l Mk. 21.00 bis 22.00, Nr. 2 Mk. 15.50 btS 16.00. Alles per 100 Kilo Bahnhofstraße). — lfd. Meter. mÄfr • > k^-dcu T«pp° g-w-s-n ist. .. . ui- .i. fnnrfi linnifl C // n e n Aberglauben bet Astrologie Der Sottragenbe war ix bet Laar gewesen, bei auf unS gekommenen handschriftlichen Nachlaß PirkheimerS, vier ungeordnete Bände, zu benützen. Aus den erhalten gebliebenen Briefkonzepten Prrtheimers wie aus den vorliegenden Originalbriefen des Bamberger Domherrn Lorenz Peheim zeigte der Redner, wie geradezu fanatisch Pirkheimer, beeinflußt durch Peheim, der Astrologie zugethan war. Nicht nur, daß er die besonders van Pico von Mirandola heftig und mit Erfolg angegriffene Pseudo- Wiffenschaft der Astrologie scharf verteidigte, stellte Pirk- Steiuzeuglieferuug. Lieferung von Straßenstnkkasten Lieferung von Steinzeugröhren Pflafterarbeite«, Los 1 (Frankfurter- und Pflasteraufbruch und Steintransport Gnauth. 3521 Maurerarbeiten, LoS I (Frankfurter- Aufbruch und Transport von Bordsteinen Versetzen von Bordsteinen auf Zementbeton Desgleichen von Bandfteinen Verlegen von Trott oirzementplatten Versetzen von Straßenfinkkasten Verlegen von Einsteigrahmen otih™«™. — — 2. Maurerarbeiten, Los II (Steinstraße, Wilhelmstraße, Neustadt). neten Versammlung (Gartenstraße 2). Aufbruch und Transport von Bordsteinen Wl lfd. Meter.' Versetzen von Bordsteinen auf Zementbeton Versetzen vnn Bandsteinen Verlegen von Zemeut-Trottoirplatten Bekanntmachung. inmstag bett 29. b. Mts., oormlttag* 11 Uhr, soll w brm iMgm Schlachthof her Dünger aus ben Gruben öffentlich Pläne, Arbellsbeschrelbung unb Bedingungm liegen während der .Dienststunden bei uns in Zimmer 96 Ifb Meter. Nr. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, ,, . . .find bis zum genannten Termin Pläne, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen «ährend der ^nzureichen. Dienftstunden bei uns auf Zimmer Nr 7 offen. Angebote auf Vordruck ^cchlagsfrift 14 Tage. Snb W« 24. U 1899. Sieben, ben 24. April 1899. ®a* etabtb^amt. 135Q7 Das Stadtbauamt Schmandt. I Schmandt. Bekanntmachung. »em die von der Stadtverordneten-Versammlung vorgeschlagene nete i ^^uchtlinie für die westliche Seite des Uebergangs vomKreuz lldanNäuBburg genehmigt worden ist, bringen wir dies mU dem Anfügen i, a Meinen Kenntnis, daß die Einsichtnahme des betreffenden Planes 5 m Stadtbauamt jedermann freisteht. 'ließen, den 24. April 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. mml übtrnoOTiB siü. A V* labten unb W nngrachlü jtintr 15 Mchtechllung^ stütz würbe « M ) seinen vielen Jlann von Der von V' te gestern^. Unter-Sch^' amen tt unb nut SB Mr a» J’J1 j. »Al <\NLwecSV- (i* Ä i;1 'ivfyä? Getreide (Lokopreife für 100 Kg. gute marktfähige 9B«xc je nach Cualt'.ät.) Frankfurt a. M, 24. April. Weizen, hiesiger Roggen, ditsiger Gerste, Wetter auer . . . Hafer, hiestger RapS Heu und Stroh (Notierung vom Heu- unb Strohmarkt zu Franfurt e. M-, per 100 Kg. loko Frankfurt.) 7. April. Heu . . - . Roggmstroh (Langstroh) Vieh (amtliche Notierung am Schlachtviehhof zu Frankfurt vom 10. April). a. vollfleifchige, auSgemäsiete, höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren - b. junge fletfchige, nicht auBgemäste'e und Stiere ausgemSstete . . . c. mäßig genährte junge, gut genährte Stiere d. gering genShrte jeden Alters Aulle«. a. vollfleifchige, höchsten SchlachtwerttS d. mäßig genährte jüngere und gut g«> nShrt« Stiere o. gering genährte .... Mhe «. ISrlerr (Stiere rnrirAfnnf| Bahnhof-, Wilhelm- und Steinstraße, sowie in der Neustadt erforderlichen, JQflOOvl UQCl|lUlly Auf Antrag des seitherigen Jagdpächters soll die der Stadt Gießen zustehende Jagd im Feruewald (Jagdbezirk 6) für den Rest der Bestandzeit bis 6. Februar 1908 im Wege öffentlicher Versteigerung neu verpachtet werden, und zwar: igen; jedem Prunk w ™ 2 Uttt boi btt «rdeiwehmer r 2 Buchbinder, 1 Kutscher, 2 ^glöhner, lrn bMhü b, ^E^Küng^ Z!ushLin, I Waschfrau, 1 Schreibgehülfe, 1 Kontorist. LW »n«. 5 Dienst. mä>d) »vlüi Kucke und Hau2arbeit.____—--------------- Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Reisehandbuch für die christliche Famllte. Vnlag der Buchhandlung der Berliner Siadtmtsfion. Brosch. 50 Psg- D«S Reisehandbuch bietet eine Uebustcht über die Hospize die für fich bestehen oder mit VereinShäuiern und Herbergen zur Hetrn-ft verbunden sind, daSfelbe gtedt Auskunft über Einrichtung und Umfang biefer Häuser, bietet Merkmale, auS denen Kundige leicht ersehen können, ob das betreffende HauS für sie paßt oder nicht. Ferner bringt das übrrfichtlich zusammengestellte Buch eine Übersicht der ErholrmgS. Käufer, Seehofpize rc., welche meistens auf Grund der Prospekte bearbeitet ist und deshalb genügend orientiert- DaS Bllch kommt b^ | unserem reiselustigen und rubcbrdarstig^Gkschlechtenlschftdeneinem Bedürfnis enlgegen; allerlei praktische Winke f^ die Reise, für Post und Telegraphie, für Unfälle rc. erhöhen den Wert desselben. Die Zusammenstellung deS Buches ist mit großer Sorgfalt auSgeführt, da aber alljährlich derartige Häuser neu entstehen, so wird das Fehlen dieses oder jenes HauseS nicht auSgeschloffeni ein; eS wird aber im Jntereffe der Hausverwaltungen liegen, für Aufnahme ihres HauseS selbst Sorge zu tragen. ES haben in das Bmh nur solche Häuser Aufnahme gefunden, in denen tägliche Andachten sehalten werden. Bei dem dem Buche angefügten Inseratenteil hat natürlich baS letztgenannte Kriterium keine Anwendung gefunden. - Ibsens vramatifche Werke, herauSgegeben und übersetzt von WUHelm Lange, Band II. .RoSmerSholm . Berlin 1899. Verlag von Hugo Bermühler. Drei AuSgabm: Luxusausgabe (4 Mk. gebd ), bessere Ausgabe (1,20 Mk. drosch.), Volksausgabe (0,30 Mk. brosch.). Den -Gekpmstern", deren Erscheinen wir kün- lich unserm Lesern anzeigten, ließ die Verlagsbuchhandlung schnell RoSmerSholm folgen. Die seltene Vorführung dieses Stückes auf den Theatern ist wohl in dem Mangel an einer guten Ueberfetzung gelegen. Dies dürfte jetzt gehoben fein. WUHelm Lange Kigt unS in RoSmerSholm, wie meisterhaft er den Ibsen schm Geist in deutscher Sprache wiederzugeben ve» mag. War eS bisher nur dem Nordländer vergönnt, die Feinheitm der Sprache JbfenS zu bewundern, so wird jetzt auch dem dmtich Redenden dieser Genuß in der votliegenden Uebersctzung geboten. Doch nicht nur der Inhalt, auch die «uB. stattung deS Buches in feinen drei Ausgaben ist vortrefflich. Den beiden befferm AuSgabm ist wieder ein höchst ^tereffanteS PortrSt beigegeben; eS zeigt urB ben prachtvollen Eharakterkopf 3bfenB «uB dem Anfänge der fechfiger Jahre Jedenfalls beweist unS die Ber- I lagBbuchhandlung, daß auch bei vorzüglicher AuSstattung etn sehr billiges Buch geliefert werden kann und somit die Möglichkeit ge. boten, selbst ben Unbemittelten eine gute Lektüre zu geben. Umpflasterungen Pflasterreihe in Zementbeton Umlegung von Chauffterung 6. Schmiede- dezw. Schlofferarbeite». Anbringen von Winkeleisen Armierung von Borbsteinen ’Mt fuhren . liCweift iw eiwawber. Don bei ^/2^a9’eTe1t saweu v tzt bekannt, nur eiwer verletzt. — Der Sommaw. ' i»a«t i d rengeschaffewen 18. Armeekorps, ©ennol ber Jnfannlm v. Lindequist, trifft morgen zur erfttnaltgen MMd^Jnspe^ii der Mainzer Garmson ^ter etm »ei btejer ). LT Lele ftudet Borstellung der Offiziere der rin M ltz i„. SMiiilkn kommenden 1. Mai roirb hter eme rwette Tra;ekt- it S1”1 H" aastaltl Üer den Rhein nach Kastel errichtet. Die ^bfahrtS- Ö'?Q6 leintastelle ii^ainz ist in der Neustadt vor der Saiserstraße bm -ndung-st-ne m «asttl 77«^ °r d - . —P-r,°n-n>lbst .das r betWtb?J; -ese-14 »hrend derselbe bei der schon bestehenden Trajekt- *en' Das stlff^anstalt^wr 6 Pfennige beträgt. I n nit, I . flgi Rhetuheßew, 25. April. Im Kreise Alzey sind I u"b wY bie Eir-r schon 7 Wochen im Ausstand. Dte Meister Llebe !cl)neiei Unterhandlung mit einer sogen. Lohnkommission « i" «usstand getretenen arbeitet tr^alttn bet rtöijer aus ‘ ftui^zir Arbeitszeit einen Lohn von 3,50 Mk. _ äsenden ------ Vermischtes. 5ttt Sh« «ifeiWl «ntbedt. aus anlab des Direltors aidenhoncn keiiautiS D'; »'n: 20i|tmn Wallras.Richattz in Köln ist die Anlage völlig itaiff Krtr' tcorben. Leidet zeigte sich dabei, daß sie: in h ™ 1 nie.-ti jleiten in ihren besten Teilen bereits zerstvrt W>Lorbe:n nl Man hat augenscheinlich das vortreffliche 2; N eteWitial abgerafft und zu Bauzwecken verwandt die S’,9'e! Wifcl totem li.t der Beigaben beraubt. Was letzt voch steht, ti, ^„Matifche unterirdifche Grabkammer von mSchtigen, “TONtaife ......je» gefügten Tuffsteinquadern, innerhalb berfelben ittttner befeffen ,. . >,d vtinanderstehende Sandstein - Sarkophage. Die vt werde. »ffftiiWinourung ist noch (o hoch erhalten, daß man ben sseld für den sis> ^ -.,nili i! einer Wölbung erkennt. Umherliegende Kalkstein- > unter ehrender » edel* mi den Resten orientaler Steinmetzarbeit ließen Gesangverein nock i- • u« rjf Men, daß zu der Grabanlage em oberirdischer, Geistliche mii lstnstl .gestalteter Teil aus Kalkstein gehört haben mutz. anerseier, und d» *1" bentlyit fand sich auch eine deutlich erkennbare THUr- ! der Ahe -ffiiu.ai al der Ostseite der Grabkammer noch Mit den ildhause« qebom" EmsaiMarn und, von dieser Oeffnung ausgehend, eine - „iichl chr 'd'.lksteinmauer, von der sich indes, da sie lewer «Nein i m mach stehen geblieben ist, nicht sagen läßt, ob sie i c TA cmes längeren Ganges oder einer direkt von oben ,lv„wv„ X..rr- o___-7« Einige Reste von lckerbausckulk ist^ MariEchltitten legten noch Zeugnis ab von der ehemaligen fien er mnr ? 'i neiffm.:'Ausstattung des Grabes. Die Deckel der beiden strn er war. t.. nrltJjÜC? waren von Grabräubern früherer Jahrhunderte itz bereits in ^der zertrümmert, von einigen aufgefundenen en Dmgen MLi ..i!llC$wtien ist ein Schädel intereffant. Er mag einem 'de sein Kl K ti t WfH4Xftabe von der herrschenden Rasse angehört haben; auch bejofe; . bfnn , lBrni Anschein nach war hier ein sehr vornehmes fchaftlicheil.7. Ruhe bestattet. arch gute NW ’SBiliibalb Pirkheimer und die Astrologie. Man be- ichnet d)tcl- in ..Franks. Ztg." aus Nürnberg vom21 d. M.: 'eue uiiddi^Mü .v xvinm Vortrag, den gestern der Kustos der hiesigen VerchrerdnA- Stadi^NiMhek Herr Dr. Reicke in der Monatsver- WkMaM stss«^ iamurLiq ldes Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg Meer in der Sm hielt,'. Im eS zu interessanten AuMrungen über die verband der ^telliüuz s eS Humanisten Willibald Pirkheimer zu dem je SescheidenHeik nitb. man bauen, es war — Pflafterarbeite», Los U (Steinstraße, WUhelmstraße, Neustadt). I rchloffer- »ud Glaserarbeiteu Pflasteraufbruch und Steintran Sport 100 qm HoUen • Herstellung von Banket- und Goffenpflaster 100 „ MlttVSlh btH 3. Mül 1. IS., —---- Heutige Pretfe. Mk. Vorwöchtl. Preise. Mk. 16.75 15.60 16 50-16 60 15.30-15.40 15.00—15.50 15.00—15.50 —.— 5.60-6.80 3.60—4.80 5.60-7.00 3.20-4.60 65-66 65-66 60-62 60-62 53-57 53-57 _ 53-55 52-54 48- 50 46-48 —.— —.— 61-63 62-64 55-57 56-58 45-47 46-48 35-37 36-38 31—35 32—36 Für Vt Kg. Schlacktgew. Psg- Pfg- 76-80 76—80 72-75 73-76 60-62 64-66 1 —-— —.— 60-62 60-62 53-56 53—56 —.— 54 55 52-53 53-51 _ _ —•— 1 zohgkld-Erhkburg. Künftigen Freitag, den 28. April d. Js., soll die erste auswärtige Erhebung von Freiherr- lich von Rabeuau'scheu Holz gel deru statt finden und zwar: 1. »an vormittags 8 bi« 11 Uhr in der Wirtschaft des Herrn Karl Ranft in Beuern, 2. von mittags 1 bis 3 Uhr in der Wirtschaft der Frau Guntrum in Reiskirchen. Londorf, am 24. April 1899. Der Rentmeister. Schmidt. 8497 Uiiii|ifrhluiiiu'ii Schweineschmalz, gar. rein, per Pfd. 46 Pfg., bei 5 Pf». 44 Pfg. Würgt fett (la. Kölner) per Pfd. 35 Pfg. Speck, la., fett per Pfd. 65 Pfg., bei 5 Pfd. 62 Pfg. Delikate ««- Schinken (5—6 Pfund schwer) per Pfd. 65 Pfg. Margarine pr. Pfd von 39 Pfg. an Thüringer Rotwurst per Pfd. 65 Pfg. offeriert Kölner Konsum-Anstalt C. F. Hackenberg 3425 Kietze«. Akssekd. Komöerg a. d. Hhm. Kartoffeln: Krührosa, blau Blüte (hochfein), magnum bonnm und noch andere Torten empfiehlt billigst 3070 I Weisel, Soaakastraßr 6. Cigarren grosse Auswahl in allen Preislagen bei Carl Retter Lindenplatz Ecke Wallthorstrasse. Farben Lacke Futzbodeuanstriche ParquetwachS re. Oelfarbe« Lackfarben Lustrol, GlauzSl Oele nnd Lacke aller Art Pinsel re. Materialwaren für alle Zwecke empfiehlt 3429 Otto Schaat, Seltersweg 39. Patent- Matratzen non Westphal 4 Reinhold. Kein Ginliege«. Kein Stand. Kein Ungeziefer. Lieferbar in jeder Größe für eiserne sowie für hölzerne Bettstellen. 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Bastien and Bastienne, Operette in 1 Akt von u 2. Offiziere nnd Jur laten, Lustspiel in 1 Akt von Pv 3. Elze vier, Genrebild mit Gesang in 1 Akt von Wiiv°^ Das DilettanteH-Orchester steht unter Leitung des Herr« Kapellmeister p ° Rillptc m der Musikalienhandlung Ernst C ballier (BudoUu DlUvto und abends an der Kasse: Loge Mk. 2.25 Parks** ii/1'- Paekett II Mk. 1.25, Studentenkarten Mk. 1.—, Oalleris 4o Pfr '* reichhaltigster Sagn in allen Preißlagm. Keste ü. ältere Uck zu bedeutend ermäßigten Pi. >< iM btkamxtlioh der Name des neuen Mund- und Zahnte awrs, »ekhx Grund wissenschaftlicher üntersuc/iimgen namhafter Fachuuumer ,M(( "* der Vorzug vor allen anderen Präparaten zur Mund- und Zahnpflege \ werden muse. Durch seine bisher unerreichte desinficierende Wtrkw^ es die Zähne vor Hohlwerden, kräftigt das Zahnfleisch und erfrucht überaus angenehmen Wohlgeschmack den gesammten Organum« da Mw«. „KOSMIN“ muss daher als eine epochemachende Neuheit auf dem Gebiete der Mund- und angesehen werden und irt infolge des billigen Preises — Flacon Mr, - , reicht mehrere Monate aus — jedermann in der Lage, sich durch eua T ( zu überzeugen, dass das von der Chemischen Fabrik „Rothes Kreuf, Btrlut Sir hergesteUte, in allen besseren Drogerien, Parfümerien, ApothU | Kosmin-Mundwasser mit Recht einstimmig bezeichnet wird als das Beste für Mund und Zähne. 16 Ernst Bloedner, Akttersvkt Wer bauen will versäume nickt, Preise einzuholen bei 611 Emil Horst, dessen Kunststein- und Eementwarenfabrik, Baumaterialimhentfcfi£^ 3038] Bauplätze und Häuser stets zu verkaufen durch W. Hild, Babnbosftr 3476] Mehrere gut erhaltene BW- Oelgewälde -HW sind preiswürdig zu verkaufen. 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Ss if iMiie Schädigung abzi Äirftci haben die bi Großherz daß er die be ffchü^en und wahrei Nachwort die Zu' ' kl aulassen »nb. von Preu' »rasen Zedlitz ZsMjk, Lande ein isä**.1*- 9,mä hjnt bf« Volkes, eine aus Wt Mehrheit fij Darum begab ''"ttteffenten jum @ bilt< 5>I I - von . 3® , 1 „Barim ? 9aD,n ivaä', w<|nem Mk «wkt. d--> ■VNi n«r af '-^desKationb in Wh,um >