Apfelmost. Klh. Fischer. **N 8 Uhr. LL"> '•Ptotet unter ller’s ' Dosen. 86-ZuSltZ. U. ^bau c 18»». °«m,m Dla Wei*ielli. oben. GM «2». Mn hie große Gslrgenheü, sich zu Her Sorten, kleine Nummern, jugstitsel von Mk. 2.50 an. rschvhe mit kleinen Fehlern ienen, Damen und Kinder zu Hosen, Korsett-, gesetzten Preisen. m LSvaldö Garten, ü Springmann. iCfliO 9911 97 W 249« 42.15 48.00 100.0; 00 0) »89899 idigler irptan Stationen Giei»«» Friedberg, U itz, Fulda, Als'* Gedern, Schotten, beaogen w«* 9*1jS* terKllndschße irkläder 7284 ‘«SS* pW* 1L|QO5 LnÄZüS chsss Wt. 252 Erstes Blatt. Donnerstag den 26 Oktober 18»» HrlHeinl täglich in» Ausnahme deS Montags. Die Gießener Aamllienv kälter «erden dem Anzeiger »Schentlich viermal brigrlegt. Gießener Anzeiger Dtczugspreis viertellährlich 2 Mark 20 Pfg monatlich 7» Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der nachmittag« für den folgenden Tag erscheinenden Nummer biS vorm. 10 Uhr. General-Anzeiger Alle Anzeigen-Vermittlungsstellen deS In- und Auslande» nrhmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Amts- und Arrzeigeblatt für bat Ttveis Gietzetr. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstrahe Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Sanbwirt, Dtätter für hessische UolKsKunbe. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Ml. Bekanntmachung. Der Versicherungs-Aktiengesellschaft „Vita" zu Mannheim ist die Erlaubnis zum Betriebe der Lebens-, Aussteuer- und Militärdienstversicherung im Großherzogtum Hessen seitens Großh. Ministeriums des Innern erteilt worden. Gießen, den 22. Oktober 1899. Großh. Kreisamt Gießen. _________________v. Bechtold.________________ Bekanntmachung. Die Maul- und Klauenseuche zu Mudersbach und Erda (Kreis Wetzlar) ist erloschen und die Sperrmaßregeln sind aufgehoben worden. In Krofdorf (Kreis Wetzlar) ist in acht Stallungen die Maul und Klauenseuche ausgebrochen und Gemarkungssperre angeordnet worden. Gießen, den 23. Oktober 1899. Großh. Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Bekanntmachung. Nachdem die Maul- und Klauenseuche im diesseitigen Kreise mit Ausnahme der Gemeinden Gönnern und Königsberg erloschen ist, werden die durch meine Bekanntmachung vom 14. v. Mts. im Kreisblatt Nr. 109 verfügten Beschränkungen im Viehtransport und Viehhandel mit dem Bemerken aufgehoben, daß Vieh aus der Gemeinde Gönnern nur mit tierärztlicher Bescheinigung und aus Königsberg bis auf weiteres nicht ausgeführt werden darf. Im übrigen ist bei jedem Biehtransport eine Bescheinigung der Ortspolizeibehörde über die Seuchenfreiheit des bett. Aufkaufsortes zu erbringen. Biedenkopf, den 12. Oktober 1899. Der Königliche Landrat. Bekanntmachung. Wegen Ausbruchs des Gewölbes der Unterführung der Kreisstrahe Gießen—Klein Liudeu bei Klein-Linden wird die letztere an genannter Stelle am Donnerstag dem 2. und Freitag dem 3. November l. I für jeglichen Verkehr gesperrt. Als Verbindungsweg zwischen Gießen und Klein-Linden dient an genannten Tagen die Klinikstraße und der entlang der Bahn an der Margarethenhütte vorbeiführende sogen. Mittelweg. Gießen, den 24. Oktober 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Erdarbeiten seitens des Gas- xnb Wasserwerkes ist der Große Steinweg auf einige Tage für Fuhrwerke aller Art gesperrt. Gießen, den 25. Oktober 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. __________________Muhl.__________________ Steckbrief. Der unten näher bezeichnete Rekrut Johavn Georg Dönges des Landwehrbezirks Gießen hat sich der Gestellung entzogen. Sämtliche Zivil- und Militärbehörden werden dienstergebenst ersucht, gefälligst auf denselben ein wachsames Auge zu haben, ihn im Ergreifungsfalle zu arretieren und nn die nächste Militärbehörde abliefern zu lassen. Signalement. 1. Name: Johann Georg Dönges. 3. Geburtsort: Watzenborn. 3. Kreis: Gießen. 4. Geboren: 2. September 1876. 5. Größe: 1 Mtr. 62,5 Ctm. 6>. Religion: Evangelisch. 7. Stand oder Gewerbe: Tag- köhner. Gießen, den 18. Oktober 1899. Detring, Oberstleutnant und Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen. Wir fordern hiermit sämtliche ehemaligen Militärpersonen, welche im Dienstbereich des Großh. Ortsgerichts Gießen wohnen und bei ihrem Abgang vom Militär als Invaliden «nSgeschieden oder nach der Entlastung als solche anerkannt worden sind, auf, sich bei uns behufs Eintragens in ein Verzeichnis zu melden. Zu demselben Behufe werden zur Meldung aufgefordert diejenigen Personen, welche als Militärinvaliden seinerzeit anerkannt wurden und auch bereits wieder aus dem Zivildienst als Pensionäre rc. abgegangen sind. Gießen, den 9. Oktober 1899. Großh., Ortsgericht Gießen. Gros. * Vom Kriegsschauplatz. In Südafrika scheint sich das Blatt schon zu gunsten der Buren gewandt zu haben. Die englische Meldung, sie seien bei Glencoe am Montag abermals gründlich geschlagen worden und zwar in ihrer Hauptmacht unter General Joubert, ist falsch. Vielmehr dürften sie diesmal die Sieger, die Engländer die Unterlegenen sein. Man berichtet uns: London, 24. Oktober. „Daily Telegraph" meldet aus Ladysmith von vorgestern: Die Buren greifen heute unter General Joubert und unter Präsident Krüger selbst Glencoe wiederum an. Sie sollen 9000 Mann stark sein. General Aule befehligt die britischen Truppen. Er ließ das Lager weiter zurück in eine bessere Verteidigungsstellung verlegen. Die letztere Bemerkung soll wohl nur die Thatsache verschleiern, daß das Lager der Engländer bei Glencoe von den Buren genommen ist und daß General Aale sich weiter nach Ladysmith zu hat zurückziehen müssen. Dem entsprächen auch die folgenden Nachrichten: Colesberg (Kap-Kolonie), 24. Oktober. Den „Times" wird von hier unter dem gestrigen Datum mitgeteilt: Die Nachricht von der Schlacht bei Glencoe ist brieflich nach Bethulie gelangt. Diese wird als glänzender Sieg der Buren dargestellt. Paris, 24. Oktober. Der „Temps" meldet aus London: Nach Mitteilungen von Persönlichkeiten, die über die Vorgänge im Kriegsamt gut unterrichtet sind, erhielt die Kriegsverwaltung seit Samstag nähere Nachrichten über den zweiten Vorstoß der Buren bei Glencoe. Danach haben die Truppen der Buren, die sich nach dem ersten Kampfe zurückgezogen hatten, am zweiten wiederum teilgenommen. Die Engländer sollen geschlagen worden sein und derartige Verluste erlitten haben, daß das Kriegsamt Mitteilungen überGefechte, die für die Engländer günstiger seien, abwarte, bevor es Nachrichten veröffentliche. Der Kampf bei Elandslaagte habe den Zweck gehabt, die Truppen des Generals White festzuhalten, während beide Kolonnen Jouberts gegen Glencoe operierten. Daß man in London bedenkliche Nachrichten erhalten hat, geht unzweifelhaft auch aus den an anderer Stelle mitgeteilten Aeußerungen des Schatzkanzlers Hicks Beach im englischen Unterhause hervor. Er gestand zu, daß „in den Nachrichten vom Montag etwas liege, was Sorge machen könne", und er rechnet schon mit der Möglichkeit, „daß England Unglück haben und der Krieg sich langwierig gestalten könnte". Sicherlich ist man im Auswärtigen Amte in London genau orientiert. Die Nachricht von dem englischen Sieg bei Glencoe am Freitag war innerhalb vier Stunden in der Redaktion der „Central News"; warum die Telegramme über die jüngsten Kämpfe nicht so sehr eilen, ist leicht begreiflich. Am Freitag und SamStag stiegen in London die Minenkurse erheblich, alles glaubte an eine rasche Niederwerfung der Burenstaaten, und „Finance News" machten den faulen Witz, sie vernähmen aus guter Burenquelle, Präsident Krüger habe alle Vorbereitungen zur Flucht nach Deutschland getroffen, falls die Buren eine ernste Niederlage erlitten. Heute wird man dort weit weniger zur Satire aufgelegt sein. — Auch bei Dundee, nur wenig östlich von Glencoe, dürften die Buren bei den vorangegangenen Kämpfen am Samstag glücklich gewesen fein. Wir erhalten folgende, auf dem englischen Kabel verspätete und wohl auch im englischen Sinn redigierte Depesche: Prätoria, 21. Oktober. General Joubert telegraphierte an die Regierung: Heute früh hatte Lukas Meyer ein Gefecht bei Dundee. Er hatte durch einen Boten den Kommandanten Erasmus über den Schlachtplan verständigt, der aber nicht erschien. Die Verluste der Engländer werden für sehr groß gehalten. Auch wir haben gelitten, jedoch ist es infolge des Nebels unmöglich, alle Einzelheiten zu erfahren. Wie es heißt, sind 20 Mann gefallen, und 25 verwundet. Auf einen ganz anderen Teil des Kriegsschauplatzes, nach der Südgrenze des Oranjefreistaates, führt uns die nachstehende hocherfreuliche Mitteilung: Colesberg (Kap-Kolonie), 24. Oktober. Die „Times" erfahren unter dem gestrigen Datum: Die Lage hier- selbst ist sehr ernst. Die Buren, die 350 Mann stark sind, werden durch eine Abteilung von Driekop her, drei Stunden Reitens entfernt, verstärkt werden. Eine Verteidigung ist nicht möglich. Die Stadtgarde wird sich beim Erscheinen des Feindes nach Naauw Poort zurückziehen. Seit drei Tagen exerzieren die Buren jenseits des Oranje - Flusses mit Feldgeschützen. Die bei Driekop stehende Streitmacht wird auf 1500 Mann geschätzt. Colesberg liegt an der Bahnlinie Prätoria-Port Elisabeth, Port Alfred (Südküste vom Kap) an der Grenze zwischen der Kap-Kolonie und dem Oranje-Freistaat, nördlich von .Middelburg, Naauw Poort zwischen Colesberg und Middelburg, das in der ersten Depesche aus Colesberg genannte Bethulie östlich von letzterem. Also auch hier sind die Buren in der Avance und haben beste Aussichten auf Erfolg. Die Strecke Port Elisabeth Colesberg gilt als eine der Einfallslinien der Engländer. Die Buren werden nicht verfehlen, Schienen und Bahndamm zu zerstören. Wir verzeichnen noch folgende Meldung: London, 23. Oktober. Die Liste der englischen Verluste in dem Kampfe bei Elandslaagte vom 21. d. M. ist nochmals amtlich revidiert worden und stellt sich nunmehr wie folgt: 5 Offiziere sind tot, 30 verwundet. Von den Mannschaften sind 37 tot und 175 verwundet, 10 werden vermißt. Der Gesamtverlust beträgt somit 257. lieber die Lage bei Mafeking und Kimberley im Westen verlautet bis heute mittag noch nichts. London, 24. Oktober. Aus Durban wird berichtet, daß 1500 Buren die Stadt Colenso, 10 Meilen südlich von Ladysmith, umzingelt haben. Weiteren Meldungen zufolge soll diese Stadt bereits von den Engländern geräumt worden sein, weil die englische Besatzung zu schwach gewesen, um Widerstand leisten zu können. London, 24. Oktober. Ein Telegramm aus Ladysmith meldet, daß 9000 Buren unter General Joubert und, wie man glaubt, in Anwesenheit des Präsidenten Krüger, Glencoe angegriffen haben. Der englische General Aule hat seine Truppen zurückgezogen und in bessere Stellung gebracht. London, 24. Oktober. Das Kriegsamt veröffentlicht ein Telegramm aus Mafeking, wonach die dortige Garnison in guter Verfassung fei. London, 24. Oktober. „Daily Telegr." erhält ein Telegramm aus Kimberley, worin es heißt, daß dieses bi« zum 21. d. M. noch nicht angegriffen worden war. London, 24. Oktober. Aus einigen Depeschen, welche trotz der streng gehandhabten Censur durchgegangen sind, ist zu ersehen, daß die Buren die englische Streitmacht des Generals Aull so hart bedrängten, daß dieser das Lager bei Glencoe geräumt hat, um es weiter zurück in eine bessere Verteidigungsstellung zu verlegen. — Der Oberbefehlshaber der Buren auf dem östlichen Kriegssch auplatze, General Joubert, telegraphierte an seine Negierung in Prätoria, daß Lukas Mayer am Samstag ein Gefecht bei Dundee halte. Die Verluste der Engländer würden für sehr groß gehalten. Auch die Buren hätten gelitten; es seien 10 Mann gefallen und 25 verwundet. — Aus Colesberg in der Kapkolonie wird telegraphiert, daß daselbst die Lage sehr ernst sei. Die Buren sollten durch eine Abteilung von Driekop her verstärkt werden. Verteidigung sei nicht möglich. Die Stadtgarde werde sich beim Erscheinen des Feindes nach Naauwpoort zurückziehen. Die Nachricht von der Schlacht bei Glencoe, welche brieflich nach Bethulie gelangte, ist daselbst am Gerichtshause angeschlagen und als glänzender Sieg der Buren dargestellt. — Nach Meldungen aus Prätoria spielen sich herzzerreißende Szenen bei der Einbringung der Verwundeten ab. Der Marktplatz ist mit jammernden Burenfrauen gefüllt, welche angstvoll auf Nachrichten von ihren Angehörigen warten. — In Colesberg ist ein Holländer wegen Hochverrats verhaftet worden, weil er die zu Ehren des britischen Sieges gehißten Flaggen herunterreißen wollte. — Die Buren haben die eiserne Bahnbrücke bet Washbank gesprengt. — Die Natal- regierung erließ eine Proklamation an die Ein- ' Muennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 21. Oktober den Direktor der Realschule zu Gernsheim, Dr. Wilhelm Lahm, rum Direktor der Real- und Landwirtschaftsschule zu Groß- Umstadt zu ernennen. Charaktererteilung. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 14. Oktober dem städtischen Oberkontrolleur i. P. Friedrich Wilhelm Ruland in Mainz den Charakter als „Rechnunasrat" zu verleihen. 0 *• Von der Universität. Vor einiger Zeit ist in standesherrlichen Kreisen des Großherzogtums Hessen der Wunsch ausgesprochen worden, an der Landesuniversität ein Privatissimum über das bürgerliche neue Gesetzbuch Horen zu können, insbesondere über dessen Einfluß auf die Interessensphäre der standesherrlichen Familien. Die ordentlichen Professoren der Rechtswissenschaft, Dr. Biermann und A. Schmidt, haben sich bereit erklärt, dem Wunsche zu willfahren, und in diesem Wintersemester ein solches Privatissimum abzuhalten. Bereits sind zu den Vorlesungen, die zu Ende Oktober ihren Anfang nehmen werden, zahl- , reiche Anmeldungen erfolgt. i arzt war ein guter Liebhaber, auch im Auftreten ein ganz pasiabler Militärarzt, aber zu wenig Offizier. Etwas mehr von dem sogen. „Schneid" der „wirklichen" Offiziere haben auch unsere Militärärzte. So wie Herr Rolan stellt sich | kern Stabsarzt vor einen General; das thut höchstens ein i Bursche. Herr Wilhelmi bot einen trefflichen Apotheker: diese Ungeschicklichkeit und Schüchternheit schien wirklich echt zu sein. Herr Paren als General war in Spiel, Haltung und Uniform tadellos chic. Frl. Duve als Elsa hatte mit ihrer munteren, natürlichen Sprechweise und ihrer ansprechenden Erscheinung wohlverdienten Erfolg. Regie — Herr Helm — und Zusammenspiel waren lobenswert. ♦* Adalbert Matkowsky. Am Freitag dieser Woche eröffnet der T h e a t e r v e r e i n die Reihe seiner Vorstellungen mit der Aufführung eines Bühnenwerkes, dessen hervorragende Schönheit in diesen Blättern von berufener Seite schon gewürdigt worden ist, mit Calderon de la BarcLs herrlichem Drama „Das Leben ein Traum", und es ist gelungen, für die Rolle des Königssohnes einen Darsteller zu gewinnen, dessen Auftreten in jeder Stadt und an jedem Theater als Kunstereignis ersten Ranges gilt: Adalbert Matkowsky, den ersten Heldendarsteller der Königlichen Schauspiele in Berlin. Leicht ist es gewiß nicht oewesen, diesen Künstler zu einem einmaligen Gastspiel in Gießen zu bewegen; denn Matkowsky ist von Gastspielanträgen immer so umworben, daß er bei weitem nicht alle befriedigen kann. Er gastiert nicht nur in anderen Ländern — nächsten Montag z. B. tritt er eine Gastspielreise nach Rußland an und in anderen Städten, sondern häufig genug auch in Berlin selbst, an einem der anderen Berliner Theater, und stets ist, wo er auch immer in einer seiner Glanzrollen auftritt, der letzte Platz besetzt. Mit Vorliebe stellt er feine hohe Kunst in den Dienst wohlthätiger Veranstaltungen, । auch letzte Woche, wo er im Belle-Alliance Theater in Berlin als Othello zum Besten der Madai-Stiftung auf- I sekundiert von Fräulein Clara Leno als Desdemona,. I Welche Künstlerin von ihrem Engagement in Gießen vor drei Jahren noch in Erinnerung sein wird. Adalbert Matkowsky ist am 6. Dezember 1858 in Königsberg i. Pr. geboren. Sein schauspielerisches Talent brach sich so früh Bahn, daß er schon mit 19 Jahren ein Engagement am Dresdener Hoftheater fand. Dort blieb er 9 Jahre, war dann 3 Jahre Mitglied des Hamburger Stadttheaters und wurde 1889 vom Intendanten Graf Hochberg für das Königliche Schauspielhaus gewonnen. Seine außerordentliche Begabung kann in Bezug auf das, was die Natur für eine Schauspielerlaufbahn mit auf den Weg zu geben ver- mag, nur mit derjenigen Barnays verglichen werden» Schönheit, feunges Temperament, wohlklingendes Organ machen ihn überall sofort zum Liebling des Publikums, und tote es auch für einen Liebhaber gehört, besonders des weiblichen Teils desselben. Als seine hervorragendste Rolle gilt die des Sigismund, in welcher er sich den Gießener Theaterfreunden am Freitag zeigen wird. ** Sitzung der Großh. Handelskammer am 20. l. Mts. Anwesend waren die Herren: Scheel, Balser, Heichelheim, Katz, Klingspor, Schirmer und Wortmann. Ueber die außerordentliche Sitzung der Großh. Handelskammer, welche an dem gleichen Tage stattfand und in welcher die Neuorganisation der Kammer beraten wurde, ist bereits in Nr. 248 d. Bl. berichtet worden. — Die Handelskammer für den Kreis Mannheim hat an den Herr« Reichskanzler das Ersuchen gerichtet, eine verstärkte Wiederaufnahme der Kronenprägungen und der Prägung von Nickel 10- und 20-Pfennig Stücken anordnen zu wollen. In der Eingabe wird ausgeführt, daß die Krone bei den wöchentlichen Lohnzahlungen an tausende von Arbeitnehmern unentbehrlich sei, da das Silbergeld wegen seines hohen Gewichts und der Schwierigkeit der Auszählung und Aushändigung erhebliche Unzuträglichkeiten im Gefolge habe. Auch die Doppelkrone sei wegen der Betrüge, um die cd sich bei den Lohnzahlungen überwiegend handle, nicht in gleicher Weise brauchbar und mache sich der Mangel an Kronen ebenso wie den an 10- und 20.Pfennig-Stücken aus ™ sbit dem Beginn der Einziehung der silbernen 20^Pfennigstucke besonders fühlbar. Die Kammer beschloß, diese Petition zu unterstützen, da auch in ihrem Bezirk der Mangel an diesen Münzsorten häufig fühlbar geworden ist. — Desgleichen soll eine von der Großh. Handelskammer Worms an den hohen Bundesrat gerichtete Eingabe unterstützt werden, in der um eine Erleichterung bei der zollamtlichen Behandlung von Gütern bei der Durchfuhr durch das Ausland zur zollfreien Wiedereinfuhr in Deutschland gebeten wird. Der Bundesrat wird in dieser Eingabe ersucht, Bestimmungen darüber zu erlassen, daß künftig bei der Versendung größerer Warenposten in Kisten, Ballen 2C. u. eine „probeweise" Anlegung der vorschriftsmäßigen Blei- verschlüsse in einem bestimmten Prozentsatz gestattet sei. Die gegenwärtig geforderte Verschnürung und Abfertigung aller Warenposten sei kostspielig, mühsam und zeitraubend.— Von feiten eines Kammermitgliedes wird darüber Klage geführt, daß für Waggonladungen mit Getreide, welche auf einer Station eintreffen und sodann weiter versandt werden, noch einmal besondere Expeditionskosten berechnet werden, welche pro Waggon 8-12 Mk. betragen. Die direkte Versendung an die Adresse des Empfängers erscheine häufig aus geschäftlichen Interessen nicht wünschenswert. Die doppelte Zahlung der Expeditionskosten schmälere jedoch den Gefchäfts- nutzen erheblich. Der gerügte Uebelstand soll zum Gegenstand einer Eingabe an den Elsenbahnrat in Frankfurt a. M. gemacht werden. — Die hiesige Großh. Eisenbahn-Verkehrsinspektion, bei welcher die Kammer um eine Beschleunigung des Stückgüterverkehrs nach Schotten gebeten hatte, teilt derselben mit, daß von Gießen nach Gelnhausen und Schotte» nur einmal täglich Stückgülerverkehr statifinde, und zwar ab Gießen 4" vormittags. Die hierfür bestimmten Güter müssen jedoch in Gießen spätestens am Tage vorher um 12 Uhr mittags aufgeliefert fein, weil Schuppen und Rampe Ausland. Wien, 24. Oktober. In völliger Ruhe begann das Abgeordnetenhaus die Debatte über das Programm der Regierung. Die Linke schlug vor, die Debatte durch Reduzierung der Redner, deren hundert vorgemerkt waren zu verkürzen, was jedoch die Rechte kategorisch ablehnte. Unter den erngegangenen Vorlagen und Anträgen befinden sich das Ansuchen der Regierung um Vornahme der Dele- gatronswahlen, ferner eine Interpellation des Dr. Groß von her deutschen Fortschrittspartei wegen der Ausschreitungen czechischer Unterthanen in Böhmen und Mähren und endlich der Antrag Daszinskis im Namen der Sozialisten um Versetzung des Ministeriums Thun in den Anklagezustand. Skutsch, 24. Oktober. Bei einer Kontrollver- sammlung, die hier stattfand, betrugen sich die czethisch en Refervisten so renitent, daß der diensthabende Offzrer sie einschließen und um militärische Hilfe depeschieren kaffen mußte. Paris, 24. Oktober. „Echo de Paris" meldet, daß Gallifets Rücktritt ober Ausscheidung nahe bevor- ste h e. Waldeck Rousseau werde selbst das Kriegsportefeuille übernehmen und das Innere einem hervorragenden Radikalen abtreten. — Der Pariser Stadtrat beschloß, der nächsten neuen Straße den Namen Sch eurer-Kestners zu geben. Amsterdam, 24. Oktober. Die Königin Wilhelmina hat dem Comitö des Roten Kreuzes 2000 Franks überwiesen. Die Plantagenbesitzer von Sumatra sandten tele- | graphisch 8000 Franks. Die Summen werden zur Ausrüstung der noch diesen Monat nach Südafrika abgehenden Ambulanz-Abteilungen verwendet werden. Die Aufhebung der Spracheuverorduuugeu. Prag, 24. Oktober. Unausgesetzt laufen hier Meldungen der Provinz über czechische Demonstrationen »nd Ausschreitungen ernster Natur ein. Wien, 24. Oktober. Die „Abendpost" dementiert amtlich die Meldung von der Aufhebung der Sprachenverordnung für Schlesien. Wien, 24. Oktober. Im Abgeordnetenhaufe kam ts m der heutigen Sitzung anläßlich der Interpellation Pacak wegen der Aushebung der Sprachenverordnungen in I Böhmen und Mähren zu einem großen Skandal. Die Jungczechen attackierten den Justizminister thätlich, während Vie Linke dem Justizminister applaudierte. Die Sitzung mußte schließlich aufgehoben werden; die nächste Sitzung wird brieflich bekannt gegeben. a | tanzlustigen Backfischchen liebevoll angenommen und ihren Einzug in die heiligen Hallen der Tanzmeister gehalten, wo nun nicht mindere Freude herrscht, wie einst in „Trojas Hallen". Die Tanzstunde hat begonnen! Wer das nicht für etwas Wichtiges hält, der versetze sich nur zurück in feine Anfangsjahre der Jugendzeit. Die Mutter weiß das freilich mehr zu würdigen, wie der in dieser Hinsicht etwas hölzerne Vater; denkt sie doch selbst noch gern zurück an die schöne Zeit der erwachenden Jungfräulichkeit. Und so hat das Töchterlein, das schlagend nachzuweisen vermocht hat, daß es unter ihren Freundinnen nur allein noch nicht tanzen könne, in ihr die entscheidende Stütze. Der Herr Papa muß sich dann bei dem doppelten Angriff natürlich ergeben, und plädiert nur noch für mildernde Umstände, b. h. für möglichst nichtigen Etat her neuen Steuer. Die Mama schwört, baß kein neues Kleid gemacht wird, für sich allem aber denkt sie, das kommt auf die anderen an, zurück- stehen darf meine Paula auf keinen Fall. Nach dem anfänglichen Alleinüben naht endlich die so sehr gefürchtete und doch so heiß ersehnte Stunde, da das errötende Magdelem zum ersten Male von einem männlichen Arm umschlungen werden soll. Und nun beginnt der Tanz des Lebens mit zarter Sehnsucht, süßem Hoffen, mit Leiden und Freuden, aber auch nicht selten mit Jntriguen und Ränkcn, und auf der männlichen Seite mit Plänen und Kampf um des Sieges Krone, mit Fensterparaden und j rosenroten Billeta doux. Auch hier gilt es, dem Mutigen | gehört der Preis, die schüchterne Bescheidenheit unterliegt. I ~U(9 die Komik fehlt nicht, denn die ersten Tanzstunden haben für den Zuschauer stets etwas Possierliches, aber für ^ele junge Wesen sind sie schon ein entscheidender Moment des Lebens geworden in „der ersten Liebe goldenen Zeit". * , * -r. Stadttheater. Wir unterhielten uns kürzlich mit einer Dame über die Vorstellungen des hiesigen Stadttheaters, bezw. über hie Art und Weise der Besprechungen über Stoff und Darsteller. Schließlich sagte man uns u. a.: „Lassen Sie Technik Technik, Ethik Ethik fein, referieren Sie höchstens kurz über den Inhalt und loben Sie die Schauspieler; die Hauptsache ist doch, daß die Stroh- seffel besetzt sind und daß das Publikum sich amüsiert. Danach müssen Sie sich richten, alles andere ist Nebensache".... Frauen haben ja immer recht, und so strichen wir auch vor dieser verblüffenden Logik die Segel, zumal I die kluge Frau — wenn auch im ganzen das Urteil paradox klingen mag — ein Körnchen Wahrheit sprach. Auf das gestern abend gegebene Lustspiel der Kompagniegesell- schaft Moser-Schoeuthan angewandt, trifft dieser weise Ausspruch so ziemlich den Nagel auf den Kopf. Wollten wir das Lustspiel genannter Fabrikanten auf den innern Wert untersuchen, würde wenig herauszuholen sein, aber wir lassen die Dame noch einmal sprechen — „das ist ja auch Nebensache, die Hauptsache bleibt, daß das Publikum sich amüsiert!" Das hat nun auch baS P. T. Publikum gestern abend wieder gründlich besorgt. Wer sollte auch über einen Reif-Reiflingen nicht lachen! Bel aller Schablonenarbeit ist bei fast sämtlichen Moserschen Stucken die detaillierte Zeichnung der Haupttypen peinlich sauber. Das ist auch der Grund, weshalb die letzteren von einer ganzen Anzahl Mimen als Spezialität sorgfältig ausgearbeitet und — wenn sich das Stammtheater daran sattgesehen — zu Gastrollen verwandt werden. Eine der hervorragendsten genannter Typen ist unstreitig der Leutnant Reif-Reiflingen in Moser-Schönthans „Krieg im Frieden", welche Herr Carl Schön selb auf bereute Weise gestern abend uns wiedergab. Diese Leutnantsfigur bietet an und I für sich eine äußerst dankbare Rolle, sie will aber doch aus oben genanntem Grunde mit aller Feinheit, wozu die Leutnants-Allüren bis zum Bürstenstrich gehören, gespielt sein, da der größte Teil der Zuschauer gewiß schon einen oder ben anderen Vertreter genannter „Spezialitäten" auf den Brettern gesehen hat. Um so lobenswerter ist es denn, wenn ein Künstler so zu fesseln versteht und den Beifall so zu erringen weiß, wie Herr Schönfeld. Sein Spiel war elegant, ungezwungen und selbst in den Details des Leut- nantslebens natürlich, die Sprache mit dem bekannten Accent unb £onfaa treffend. Seinem Umfange nach hätte Herr Schönfeld allerdings längst Major fein müssen. Einen guten ©rfolg hatte Herr Henry zu verzeichnen: ein schneidiger Ulanenoffizier in Spiel und Erscheinung. Seine liebenswürdige Partnerin, Frl. Kugler, bot eine kecke, muntere Madchengestalt und nahm sich auch kostümlich recht vorteilhaft aus. Letzteres Kompliment dürfen wir, namentlich im Hinblick I auj ben gestrigen Abend, auchFrl. Hanssig machen.Unterstützt Sxta? schätzbare Talent her Dame noch durch ihre ungewöhnlich schöne, deutliche Aussprache. Herr Rolan als Stabs- Kskstes Md KromWelles Gießen, den 25. Oktober 1899. am 26. (Nachdruck verboten.) Vor 82 Jahren Erzähler Moritz A6er geistvolle jpumotirt und bat7?sti^ g'ößrn Erfolg 'm 27. M», 1738 aus Schön-,.Id 6' ** Di- Ta»,stunden haben begonnen. Während jetzt die göttliche Ceres trauernd durch die öden, herbstlichen Auren dahinschreitet, ist ein anderes, nicht minder himmlische« Weib st> ahlenden «uges ,u uns herabgesticgen: Terpsichore di- Freudeugöttm des Tanzes und des Anstandes, Hai sich der Ä u «rb g* Ji( 6*»« ,-M der N'M «1 Titlet-" neuen h-ck di- »"7 haltet her tf'rM aif eine 25jaW n ßbtf jurüdblidtnbaib rrW8 f-lW btt “ arbeitet Überrest, je» ljeblheit und Werhchatzu halben erfreut. Wir' sfrifche und Gesundheit । könne. Konzert. Gesangs hielten die Erschienenen Möchten die bei dieser £ Beziehungen zwischen fernerhin zur Signatur *♦ Muleu-Vereidi vorausgegangenem Mil' christlicher Konfessionen eingetretenen Rekruten Kaserne statt. Wie aus dem Bereiu Zugendfreund sein ausgenommen. Die hat unsere verrhrliche diesen Betrag aus der i weisen lieh; auch aus dafür ausgesprochen, recht viele Nachfolger. " DünSberg-Tun wie schon mitgetei des AusstchtSturmes c erst beabsichtigt gewest Fertigstellung dieses s hat man der vorgerild genommen unb eine fol verschoben, umsomehr, t Scheren Stiles falb fangei: fyinb Äoröereitun M unter Teilnahme vor Frrn eine gemeinsame und der TchnMe statt schonen bergigen limgrd gung rst auf 2i/2 W W ihr Erscheinen ans Frankfurt, Gastwirt Stork wird Dünsbergs eine Wirtsc Md -tz-r ™ einen ($r|ra„ »9 *me fünfte j " »-»hin sich, SSÄ«" LZW SktzzS ^fahren Jgty Mer üßuäf 'ien'. das ^chtfnhru>tt.gene,n an -und b°sin„ l rannte * toKbe - ^»i.ei^!°M«ik ■ M°n> JW« Gä" «Lli?°"" r'« anberen e’,!£ «to N den. 9 ? ^Hbem i QPf. Einen; ^°hndrU"/°« ae Pf i « wohner, sie sollten sich jeher Demonstration gegen die gefangenen Buren enthalten; „benn," so heißt e«, „obwohl sie unsere Feinbe fmb, sind sie tapfere Solbaten." Deutsches Keich. Berlin, 24. Oktober. Das Reichsamt bes Innern ist zurzeit mit her Ausarbeitung eines neuen Gesetzentwurfes beschäftigt, welcher bie Regelung her Beschäftigung verheirateter Frauen in Fabriken betrifft. — Der „Norbb. Allg. Ztg." zufolge bürste in her nächsten Tagung bes preußischen Lanbtages auf irgenb einem Wege her Versuch unternommen werben, wirksame Vorschriften zur Verhütung von Seuchengefahr unb zur Bekämpfung von Epibemieen zu erreichen. — Die Einberufung bes Kolonialrates auf ben 9. November, bie schon früher angefünbigt worben war, ist jetzt erfolgt. Zweck seiner Einberufung ist bie Beratung der Etats her Schutzgebiete. — Das Reichsjustizamt ist mit ber Ausarbeitung eines Elektricitätsgesetzes beschäftigt, bas bem Reichstag in ber kommenben Session zugehen soll. Der Entwurf wirb Bestimmungen über bie Bestrafung von Diebstahl unb Ent- , Wertung elektrischer Kraft enthalten. — Die Jnstanbsetzung ber befähigten Siegesalleegruppen ist bereits gestern beschloffen worben. Im Auftrage bes Kaisers ist ben beteiligten Künstlern mitgeteilt worben, baß bie abgeschlagenen Stücke durch neue ersetzt werben sollen. Köln, 24. Oktober. Bei ber heutigen Wahl würbe Dr. Hubertus ©imar bisher Bischof in Paberborn zum Erzbischof von Köln gewählt. Hannover, 23. Oktober. Als eine Folge bes Berliner Spielerprozesses scheint sich eine Polizeimaßregel barzustellen, bie gestern hier großes Aussehen erregt hat. Bei bem vom Hannoversch en Rennverein gestern veranstalteten I Wettrennen sollte nach einer vorherigen Anzeige her Totalisator nur für bie Mitglieber in Tätigkeit fein. Infolge eines im letzten Augenblicke eingetroffenen Verbotes bes I Polizeipräsibiums mußte ber Betrieb bes Totalisa- I lors überhaupt unterbleiben. Auch bie Buchmacher würben scharf überwacht. Der Oberpräsibent Gras Stolberg, ber Ehrenpräsident bes Rennvereins ist, wohnte biefem I wettenlosen (?) Rennen bei. « T S- 40*-* "'8 Offer üli«ta ! d-i -*ta sich '"en trefsijl? Mknz 2 "Wt re4h)ti|t !*■ Ers° t* ?5?"US' s,,feVMe LL:?L ;b*»ä .ÄöHS! sM- KL » B-ümi $^«ta, unb ®i««ä »swiubt m tt ’^imljtoto in w Madai-Stiflung auf- ra als Desdemona> Wmtnt in Gießen vor I fein wird. Malbett 108 in Königsberg i. Pr. alent brach sich so früh >ren m 6n^aymtnt am 1 W rx 9 5a\)xt, w W SlabchalerS unb Graf Hochberg für das n. Seine außerordentliche das, was die Natur für f den Weg zu geben ver- nays verglichen werden, t, wohlklingendes Organ Liebling des Publikums, ber gehört, besonders des -ine hervorragendste Rolle cher er sich den Gießener t wird. Kammer am 20.I. M el, Balser, Heichrl- mer unb Wvxtrnann. btt Brchh. Handels- , Tage stattsand und in Kammer beraten wurde, berichtet worden. — Die mheim hat an den Herrn let, eine verstärkte Wiederund der Prägung von en anordnen zu wollen. ■ daß die Krone bei bin usende von Arbeitnehmern )db wegen (eite W« tt WBmz Md M- iteiten m J*’ btt $tW, m »' ’ tmiegenb h°» »>*'' itfit sich btt ® Einziehung de f , r Die Kammer beschl , nte in ■»&JS '^-s r Einaabe ersucht, *■* 1(11/ ,/ (n (Trn 1C. nn weiter o”' , WM »ätoflt« pirtfieS«' jnS«8 ®ie MP?" ul«»#’?’; M Glicht sSstz «'S» >til London, 25. Oktober. Nach einer Meldung der „Central News" aus Kapstadt gilt es dort für ausgemacht, daß General Joubert die Truppen der Buren zu einem überwältigenden Angriff auf die englische Natal-Aimee konzentriert. London, 25. Oktober. Aus der jetzt vollständig vorliegenden amtlichen Verlustliste ergiebt sich, daß in dem Kampfe vor Glencoe und Elandslaagte insgesamt 488 Engländer kampfunfähig wurden. Es werden verzeichnet: 17 tote und 49 verwundete Offiziere, 64 tote und 348 verwundete Mannschaften und 10 Vermißte. späterhin durch Verladung der Güter für die Richtungen Koblenz, Köln, Frankfurt und Kassel besetzt seien. Nach Lage d-r Verhältnisse lasse sich zurzeit an dieser Beförde- rungSweise leider nichts ändern. Die hiesigen Geschäfts' leute können deshalb nur darauf rechnen, daß die Güter um 7ee abends am folgenden Tage in Schotten eintreffen, wenn die Auflieferung am Tage zuvor bis 12 Uhr mittags erfolgt ist. — Vor zweifelhaften Firmen in Barcelona und in Moskau wird gewarnt. " Die Eröffnung der neuen Fabrikations- und Kontor- raume der Firma Karl Weidig Witwe (Inhaber Julius Nattmann) in der Diezstraße vereinigte gestern die Arbeiter, Angestellten und Freunde mit der Familie des Inhabers der Firma zu einer gemütlichen Feier. Nach der Bewirtung der Arbeiter wurde in einer an dieselben ge- richteten Ansprache der Wunsch ausgesprochen, daß auch im neuen Hause die Arbeit geschehe in alter Eintracht. Besondere Ehrungen brachte die Feier dem langjährigen Buchhalter der Firma, Herrn LouiS Reitz, der seit kurzem auf eine 25jährige, ununterbrochene Thätigkeit bei seinem Chef zurückblicken darf. Als äußerliches Zeichen der Anerkennung seiner Verdienste wurden dem Jubilar wertvolle Geschenke seitens der Firma, der Mitangestellten und der Arbeiter überreicht, gewiß der beste Beweis für die Beliebtheit und Wertschätzung, deren sich Herr Reitz allenthalben erfreut. Wir wünschen ihm, daß er in gleicher Frische und Gesundheit auch das 50jährige Jubiläum feiern könne. Konzert. Gesangsvorträge und ein fröhliches Tänzchen hielten die Erschienenen bis gegen Mitternacht zusammen. Möchten die bei dieser Gelegenheit zu Tage getretenen guten Beziehungen zwischen Arbeitern und Arbeitgebern auch fernerhin zur Signatur des Hauses gehören. -th. •* Rekruten-Vereidigung. Heute vormittag fand nach vorausgegangenem Mililärgottesdienste in den Kirchen beider christlicher Konfessionen die Vereidigung der am 15. d. M. eingetretenen Rekruten auf dem Hofe der Zeughaus- Kaserne statt. •• Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, hat der Verein Jugendfreund seine Thätigkeit für dieses Jahr wieder ausgenommen. Die erste Gabe, im Betrage von 15 Mk. hat unsere verehrliche Polizeiverwaltung gemacht, indem sie diesen Betrag aus bei ihr angemeldeten Sühnegeldern überweisen ließ; auch auf diesem Wege sei ihr herzlicher Dank dafür ausgesprochen. Hoffentlich findet das gute Beispiel recht viele Nachfolger. ** DünsbergTurm. Am kommenden Sonntag findet, wie schon mitgeteilt, die offizielle lieber gäbe des Aussichtsturmes auf dem Dünsberg statt. Von einer erst beabsichtigt gewesenen größeren Feier aus Anlaß der Fertigstellung dieses schon so lange erstrebten Bauwerkes hat man der vorgerückten Jahreszeit wegen vorerst Abstand genommen und eine solche bis in den kommenden Sommer verschoben, umsomehr, als es sich dabei nur um ein Volksfest größeren Stiles handeln kann, zu dem doch auch von I langer Hand Vorbereitungen zu treffen sind. Am Sonntag soll unter Teilnahme von turnerischen Kreisen von Nah und Fern eine gemeinsame Besichtigung des Dünsbergturmes und der Schutzhütte stattfinden, zu der alle Freunde unserer schönen bergigen Umgebung eingeladen sind. Die Besichtigung ist auf 2i/2 Uhr nachmittags festgesetzt, und haben hierzu ihr Erscheinen zugesagt Mitglieder der Touristenvereine aus Frankfurt, Wetzlar, Marburg, Gießen u. s. w. Gastwirt Stork wird am Sonntag auf dem Gipfel des Dünsbergs eine Wirtschaft etablieren. Die Bieberthalbahn wird außer fahrplanmäßig um 1 Uhr 20Min., um 12 Uhr 20 Min. einen Extrazug vom Neustädterthor nach Bieber ablassen. Vom Bahnhof Bieber führt ein neu markierter Weg (schwarze Punkte im weißen Feld) bequem zum übrigens weithin sichtbaren neuen Aussichtsturm. Bei günstigem Werter wird ohne Frage der Besuch des Dünsberges am kommenden Sonntag ein überaus starker werden, denn daß man da oben auch noch bewirtet wird, ist seit lange nicht I dagewesen. ** Polizeibericht. Ein Fuhrwerk (Gig) des Stallmeisters Creutzburg mit Insassen, ein Student und der Kutscher, verunglückten gestern nachmittag am Güterschuppen der I Main Weser-Bahn dahier, indem, als sie die Eisenbahn- I brücke in der Klinikstraße passiert und nach der Hammstraße zu fahren wollten, das Pferd scheute, durchging und mit voller Wucht gegen ein anderes am Güterschuppen stehendes Frachtfuhrwerk rannte, sodaß beide herausgeschleudert I und besinnungslos in den Güterschuppen getragen werden I mußten. Der Kutscher klagte über innerliche Schmerzen und wurde in die Klinik gefahren, während der Student, I ber mit einigen kleinen Verletzungen davon gekommen war, I sich wieder soweit erholt hatte, daß er die Unglücksstätte zu I Fuß verlassen konnte. — Ein hier bediensteter Metzgerbursche von auswärts, welcher gestern abend beim Besuche seiner I Kundschaft einem Dienstmädchen aus einem auf dem Küchen- I schrank liegenden Portemonnaie 5 Mark in einem unbewachten Augenblick entwendete, sowie am 21. l. Mts. bei I einem anderen Kunden 1 Mark 10 Pfg. aus einer ebenfalls auf dem Küchenschrank stehenden Blechkapsel nahm, wurde verhaftet. — Einem hiesigen Flaschenbierhändler verendete gestern nachmittag in der Hammstraße an der Eisenbahnbrücke ein Pferd. nn. Darmstadt, 25. Oktober. Die Kandidatur des Herrn Regierungsrat Noack als Abgeordneter zum Landtag für den Wahlkreis Darmstadt-Land stößt insofern auf Schwierigkeiten, als mit der Parteileitung der nationalliberalen Partei eine Einigung noch nicht erzielt. Dieselbe hLlt noch immer an der Kanditatur Wittmann fest. Darmstadt, 23. Oktober. Auf der Nebenbahnstrecke I Griesheim-Darmstadt wurde ein Attentat auf den von Griesheim nach Darmstadt fahrenden und zum größten Teil I mit Arbeitern stark besetzten Zug verübt. Der Bahnmeisterwagen, welcher neben dem Geleise an einer Stelle | (,.M. Anz.'-) Gerichtssaal. ov. Darmstadl, 25. Oktober. (Berichtigung.) Mein gestriger Bericht über die Strafkammer-Verhalidlung gegen den Rechner der Langener Spar- und Kreditkaffe Aug. Keller ist dahin richtig zu stellen daß derselbe nicht wegen Wechselfälschung, sondern wegen Untreue und Vergehens gegen das Genoffenschaftsgesetz § 140/41 unter Anklage gestellt ist. Berlin, 24. Oktober. Der Spieler Wolf, der sich heute der Behörde gestellt hat, ist durch Verfügung des Untersuchungsrichters in Haft behalten worden. Braunschweig, 24. Oktober. Heute begann hier ein auf zwei Tage berechneter Spielerprozeß gegen zwölf Angeklagte, darunter zehn Berliner. Die Vorgänge datieren vom Harzburger Rennen lb97 und 1898 her. Unter den Zeugen befindet sich der Knmmmalkommiffär v. Manteuffel, unter den Sachverständig n der Prestidigiateur Hermann aus Berlin. Dresden, 23. Oktober. Mit einiger Spannung erwartet man hier die nächste vor dem hiesigen Landgericht stattfindende Hauptverhandlung gegen den Kommerzienrat Hopffe, der als langjähriger Schatzmeister des unter Protektion der Königin stehenden „Albert-Vereins" sich bedeutender Unterschlagungen schuldig gemacht hat. Hovffe sitzt seit etwa fünf Monaten in Untersuchung. Bis zu seiner Veihastung genoß der Mann in der hiesigen Gesellschaft eine hervorragende und viel beneidete Stellung. Er wußte sich als Schatzmeister des „Albert-Vereins" bei jeder Gelegenheit in Scene zu setzen und verschiedene hohe Orden wie zahlreiche andere Auszeichnungen waren die Belohnung für seine, wie man annahm, selbstlose Thätigkeit im Dienste der Wohlfahrtsbestrebungen des genannten großen Vereins. Während der Mann mit Ehren überhäuft wurde, benutzte er den „Albert-Verein" im | [tQnb' der Ausbesserungen vorzunehmen sind, wurde in 1 eigenen Interesse. Als der Verein im vorigen ^rübiabr der Nacht quer über das Geleise geschoben und noch durch f“r die Erweiterung eines Krankenhauses Geld brauchte mar Steine befestigt. Infolge des dichten Nebels konnte der leer. Hopffe wanderte in das Untersuchungsgefängnis, Lokomotivführer das Hindernis nicht bemerken und fuhr auf ©cMne? als x-e(r Tn°d,,e dM verlegene ben toogen auf der zertrümmert wurde. Wenleben Ä 'M VÄ? L "Ä" sind nicht zu beklagen. Die Direktion der Süddeutschen brockenen Bankerott Hovffes hofft der Verein für sich noch 91 787 Mk. I Eisenbahngesellschaft hat eine Belohnung auf die Entdeckung sodaß sem Verlust durch die Unterschlagungen des Kom- der Attentäter ausgesetzt. - Als Direktor der demnächst iTnbermmefeQÄaüenr\oifio^ b^be!.iffetn m« Leben tretenden hessischen Landeslotterie ist der waren die Unterschlagungen möglich^ flattflcfuni>cn’ nur hierdurch I Direktor der königl. sächsischen Lotterie in Leipzig, Finanzrat I — Dr. Goetz, gewonnen worden. f s Eberstadt, 24. Oktober. Am verflossenen Sonntag vMlUJSliniuL wurde zu Nieder-Beerbach die Nachkirchweihe ab- 0= t, 1Qnn gehalten, woselbst leider das Messer wieder eine Rolle . .. .. 6 ' ° " fpielle. Als gegen morgen ein dortiger Einwohner in deut sck e NZ L and --- im ?’• -A"- einen, Tanzsaal durch allerlei Unfug den Güsten sich lästig den Lu.schömionaten SanKtwiffen^än8»'"“ mh"™,, 7r- I machte und trotz Aufforderung des Wirts und anderer Per- I wünschten Begründung einer Ortsgruppe Gießen? Die Zahl der fönen der Ordnung sich nicht fügte, wurde dieser durch ^"«lieber ist doch mehr wie ausreichend, und vesterr^ch wie Trans-' äwä ä »w® »r und tüchtiger Mann geschildert wird, von dem Ruhestörer I —■ mehrere Stiche. Namentlich ein Stich in die Brust soll fehl gefährlich sein. Die hiesige Gendarmerie, welche so- I dem Vorfall benachrichtigt wurde, erschien auch in ö-rrn F. W. c. p. hier. Wir geben Ihren Zeiten um so ocr frühen Morgenstunde, stellte den Thatbestand fest, ver- | eher Raum, als wir schon vor einigen Tagen beabsichtigten, dieselbe haftete auch den Thäter und brachte ihn in sicheren Ge- J?reQfl,c aufzuwerfen. _ Wenn je der „Alldeutsche Verband", deffen wahrsam nach Darmstadt. ( D T Lokalvereinigungen überall — auch in Hessen — jetzt Kundgebungen A Sdinenffnhi 94 z= veranstalten, Veranlassung batte, sich fernes Zweckes bewußt zu . . △ Seligenstadt, 24. Oktober. Se. Exzellenz Finanz- werden, so rst es gegenwärtig der Fall. Vgl. Sie unsere heutige Minister Küchler aus Darmstadt beehrte heute nachmittag, I Nachricht unter „Mainz". Die Red. von Groß Steinheim kommend, in Begleitung von fünf I - ■ ----- Ministerialbeamten unsere Stadt mit seinem Besuche. Nach- Tt I &cm iu der Hofrestauration „Zum Frankfurter Hof" ein- I y^EHiUllQClL genommenen Mittagsmahle besichtigten die Herren die her- Depeschen des Bureau .Herold" vorragendsten Baudenkmale der Vorzeit. Bei der Besichti- I m -r . gung der Einhart-Basilika übernahm £err ©tabtpfarrer ber Gräfin und Dekan Dr. Weckerle die Führung. Die Abreise er- • ? 1 ntLcr gestern nachmittag um 3 Uhr folgte am Abend per Bahn. I Im Schloßpark zu Derneburg unter großer Beteiligung Mainz, 24. Oktober. Gestern mittag hat sich in Nacken- S*£cicfr *urbc im Rittersaale des Schlosses beim ein sehr bedauerlicher Unglücksfall ereignet. ? M g“lcil! Der Schiffer Eimer von Nackenheim halte seine bejahrte ^atfcr‘n ^r,cbr^ durch den Kammer- Mutter vom jenseitigen Ufer abgeholt. Der Rhein war beut^cn Botschaft in Paris von einem dichten Nebel bedeckt, und als Eimer nach Nacken- Lh8 anmefen^ beim zurücksahren wollte, batte er die Richtung verloren, Regierung sandte einen Um sich zu orientieren und nicht ins Treiben zu kommen, ^^, m ^ P»^ ^^Kr'egsschauplatz in Südafrika warf er einen kleinen Anker, den er im Nachen bei sich ab/ An ?^brationen zu verfolgen führte, aus, um das Fahrzeug zum Stehen zu bringen. h n fn" „ '2 °^r* gemeldet, daß die Als der Anker Grund gefaßt hatte, kam aber der Nachen 5)onuer8tQ9 in Balmoral einen Kronrat ins Schwanken, Eimer verlor das Gleichgewicht und stürzte 9 wir01 in den Rhein. Im Nu hatte der Strom den Schiffer, der ------------ übrigens gut schwimmen konnte, rheinabwärts getrieben, Dom Kriegsschauplatz. aber im Nebel verlor er jede Richtung und ist dann . London, 25. Oktober. General White hatte gestern untergesunken. Dies Unglück ereignete sich vor den Augen ein erfolgreiches Gefecht mit den Oranje-Buren, feiner betagten Mutter, die ihren Sohn nicht retten I Seine Verluste sind noch unbekannt. Trotzdem wird bekannte und nun inmitten des Rheines sich auf dem festver- I fürchtet, daß er auf Pietermaritzburg sich wird zurückziehen ankerten Nachen befand. Stundenlang rief die Frau um müssen. Der britische Rückzug scheint die strategische Hilfe, man hörte sie vom Ufer aus und fuhr mit Nachen Folge einer Niederlage zu sein. In ganz Betschuana- lii den Nebel hinein, aber sehr lange dauerte es, bis man Land und West-Gn'qua-Land herrscht großer Nahrungs- die völlig erschöpfte Frau auffand und dieselbe nach Nacken- mangel infolge von Transportstockungen. Der Ausbruch heim brachte. Das Unglück erregt allgemeine Teilnahme. — I einer Hungersnot ist in wenigen Wochen zu er- Der Rhein-Main-Gau des Alldeutschen Ver- I warten. band es hat für Sonntag, 29. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, . London, 25. Oktober. Aus Portsmouth ist die Meldung zu emer öffentlichen Versammlung in der Stadthalle cinge- I cingetroffen, daß alle Kreuzer, welche für die jetzigen laden, die hochinteressant zu werden verspricht. Herr Reichs- Flotten-Manöver bestimmt waren, bereit zu halten ratsabgeordneter K. H. Wolf aus Wien, der aus den Ver- I si^d, sodaß sie jeden Moment feefertig gemacht werden Handlungen im Reichsrat unseres Nachbarstaates als wackerer, können. unerschrockener Kämpe für deutsches Recht und deutsche I Brüssel, 25. Oktober. Von der hiesigen Gesandtschaft Art vorteilhaft bekannt ist, wird über die Lage des I Transvaal wird der glänzende Sieg der Buren bei Dentschtuins in Oesterreich sprechen. Dieses Thema Glencoe bestätigt. Man erwartet stündlich den Fall ist um so zeitgemäßer, als auch jetzt wieder deutsche Kimberleys. Brüder in weiterer Ferne von uns in Bedrängnis und London, 25. Oktober. „Daily Mail" veröffentlicht ein Gefahr leben, ihrer Freiheit und Selbständigkeit verlustig Telegramm, wonach General White sich mit General Aule zu gehen. Jeder echte Deutsche, der für ba& Wohl der vereinigt hat. Eine große Schlacht zwischen den vereinigten Stammesbrüder noch ein fühlend Herz zeigt, wird in der Engländern und den vereinigten Buren bei Ladysmith steht angehmbigten Versammlung willkommen fein. Im Anschluß bevor. daran wird Herr Kapitänleutnant Weyer aus Koblenz London, 25. Oktober. Ein Telegramm aus Simla einen Vortrag über die Flottenvorlage halten. — Gestern I berichtet, daß ein Regiment eingeborener Truppen und eine ift eine mehrgliedrige Prüfungs-Kommission der englische Batterie unter dem Befehl eines Oberst nach der Oberrechnungskammer aus Darmstadt hier einge- I nördlichen Grenze abgegangen seien, weil dort ein Auf- troffen, um eine Revision unserer Stadtkasse vorzu- rühr unter den Eingeborenen herrscht. nehmen. Revisionskommissar ist der Rechnungsrat Gutmann. Loudon, 25. Oktober. Das Kriegsamt hat folgendes Die Revision kann zwei, auch drei Wochen lang dauern. | Telegramm des Generals White erhalten, datiert aus Ladysmith den 24. Oktober, abends 9 Uhr: Die gestern mir zugegangenen Informationen lassen darauf schließen, daß die Buren eine starke Stellung im Westen von Ladysmith auf dem Wege nach Glencoe besetzt halten. Meine Truppen erhielten den Befehl, sich nach Ladysmith zurückzuziehen. Ich sandte nur eine Kolonne aus, um festzustellen, wo sich die Buren befinden. Dieselben haben augenblicklich Dundee-River besetzt. Sie befinden sich 7 Meilen von Ladysmith in starker Stellung. Sie haben das Feuer begonnen, unterstützt aber nur von einem Geschütz, unb obgleich ihr Feuer ohne Erfolg war, wurde das Geschütz doch bald zum Schweigen gebracht. Meine Truppen besetzten alsdann einen Hügel, wodurch sie sich' den Buren erheblich näherten. Mein Geschäft befindet sich vom 1. November ab Ilfl^ 58 Seltersweg 58. Jos. Conrad, Iriseur. VerMgerMgen, Kekanntmachung. Donnerstag den 26. d. M, nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Bienstädt 55 Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie eine Nähmaschine und ein größere, Posten Schuhwaren zwangsweise gegen Bar versteigert we>den. Gießen, 25 Oktober 1899. 76ul Seipel, Gerichtsvollrieber. MpMsttijM Llaiil. Ä'vrachtMus Freibank, 7572 Heute und morgen: SchMineSeisch 50 Pfg. Kuhflkisch 50 Psg. Prima mne finfen, pa für. FravKftr. WüMeu empfehlen in anerkannt besten Dualitäten billigst 6984 A. & 6. Wallenfels, Markt 21. Telephon 46. Gmiisk-Kmskmil wie 7587 Stangenspargel Brechspargel Junge Erbsen, div. Dualitäten, Junge Schnittbohnen, div. Qualit., Brcchwachsbohnen Junge Erbs.n mit Karotten Champignons ic. ic. em i stehlt in vorrüglicker Dualität Fr. Leo NachfL, C. Herber, Seltersweg 71. Kkbkude Lahahklhtk und alle Sorten Backfische, Kabeljau «Nd Schellfische frisch. 03391 M. Simon, Asterweg 1. 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Nach dem Spanischen von C. A. West. 7564 Anfang 8 Uhr. Ende 10'/2 Uhr. Dillöic ’n der Musikalienhandlung Ernst Challier, sowie abends an der Kasse: Dlllvlb Loge Mk. 4.—, Sperrsitz Mk. 8.50 (drei letzte Reiben Mk. 2 2b), Studentenkarten Mk. 1.—, Schülerkarten 40 Pfg., Gallerie 60 Pfg. Für Mitglieder nur im Vorverkauf) bei weiterem Bedarf: Loge Mk. 3 50, Sperrsitz 3 Mk. resp. 2 Mk Die Abonnementskarten sind bei Herrn Challier abzuholen; eine Zusendung findet ausnahmslos nicht statt. WerWMtl. ZZaliy-, Mädchen- und Knaben-Kütchen, Jäckchen, Kleidchen, Mäntelchen, Aeöer- ziester und Anzüge empfiehlt in reicher Auswahl, hübsche Neuheiten 7053 A. Fangmann. Vermietungen 7o»4| Schöne Mansardenwohnung Arantfurterstraße 00, 4 Zimmer, ab- aesckl. Korridor, Küche, Keller, Boten und Gartenanteil, ptr iotort oder auch päter zu vermiete». 4täbere8 daselbst. 7586) Schöne 5 - Zunmerwohnung 2. Stock, Mine der Stadt gelegen, für l(-0 Mark Jahresmiete per sofor- zu vermieten. Dfierten unter B. 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Und als gar eii schranken trat und die A eine überaus heilte Mis die Lrinnernngen an Hinäetdey wach wurde' bem Herrn van Maul Polizeifeindlichkeit zu bas höchste gespannt, verändertes Aussehen; der Aktion blieb aus, leben, dessen einzelne > Interesse bieten konntet Sensation nicht genüg auf der Bank saßen, waren weder raffinierte Quanten ober pfni gierte Persönlichkeiten- individuellen Differenzen, Typen ihres Standes i AeWentanten einer V Mut der oberen Jungen, die nicht den denschast zu bezwingen l>er Harmlosen eine ti w wenn auch der G< ^e urteilt, zu einer em verurteilendes Eoik "Ihnen aber, fie: ä6t” auf b, 2^“ ®«n»fen \9tt Sa^re ü von?f>preu