■aiin 33 1 fr är- Patria uenung, iinem LßrrJ * U6rnaPparat 1 iSS der fifffla: M ; WM II. iderrhein. \w. Qm, ftrtoitantö : 1881 A**ma® M -Weefpm (&*■ nii*l USB. Ckwji; »teiids M ptverM jng: ^otreiniR J®« . gan« *1/ Ijlerif Rr. 12t Erstes Blatt. Zreitagden 26. Mai 1S99 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Zrezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloh,. Annahme von Anzeige, zu der «ulchmittag» für bee i j 'nden Lag erscheinenden Nummer hiL vor«. 10 llhr. ^scheint lLgNch aut Ausnahme de» MontagS. Die Gießener sawltieuvkäller " rven de» Anzeiger chentlich viermal bei gelegt. Ale «nzeigen-Bermittlungsstellen deS In- und Ausländer nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Aints- und Anzeigeblutt für den Ttreis Gieren. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schutstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienbiälter, Der hessische Landwirt, Adresse für Depeschen: _________________Matter für hessische UatbsKunbe. 4.1. 4. Kongreß zur Bekämpfung der Tuberkulose L Druckes geprüft sein. § 10. § 9. Die Flaschen für verdichtetes Acetylengas müssen durch die Aufschrift: „Acetylengas, Feuergefährlich" gekennzeichnet und mit der Angabe des höchsten zulässigen Druckes gefüllten Flaschen sind gegen die Einwirkung von Sonnenstrahlen und Ofenwärme zu schützen. § 11. Flüssiges und verdichtetes Acetylen darf nur in Gefäße gefüllt werden, an denen kein Teil aus Kupfer oder Kupferlegierungen besteht. § 12. Die Bestimmungen in den §§ 1, 2 und 3 finden keine Anwendung auf tragbare und solche Acetylengaslampen^ bei denen der Brenner mit dem Entwickelungsapparat unmittelbar und fest verbunden ist. Denjenigen, welche beim Erscheinen dieser Verordnung mit Genehmigung oder mit Vorwiffen der Ortspolizeibehörde Acetylenentwickelungs-Apparate bereits in Betrieb genommen haben, kann von der Ortspolizeibehörde zur Erfüllung der Vorschriften in § 2 und im ersten Satze des § 3 eine Frist von 12 Monaten vom Tage des Inkrafttretens dieser Verordnung ab bewilligt werden. Die vorstehenden Bestimmungen finden keine Anwendung: a. auf fabrikmäßig betriebene und daher nach § 16 der Gewerbeordnung besonderer Genehmigung bedürftige Anlagen zur Herstellung von Acetylen; b. auf die staatlichen wissenschaftlichen Institute, soweit sie Acetylen zu Lehr- und Studienzwecken Herstellen und verwenden. § 13. Zuwiderhandlungen gegsn diese Verordnung werden, sofern dadurch nicht nach den bestehenden Gesetzen eine schwerere Strafe verwirkt ist, nach Art. 290 des Polizeistrafgesetzes bestraft. § 14. Vorstehende Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Veröffentlichung in Kraft. Darmstadt, den 22. Februar 1898. Großherzogliches Ministerium des Innern. _____________________Finger. Dr. Kratz. Hofraite zu Erbenhausen und zu Kirtorf (Kreis Alsfeld), Gehöftesperre angeordnet worden. Gießen, den 24. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Amtlicher Feil. Bekanntmachung, betreffettb: daS Ober-Grsatzgeschäft für 1899. DaS Ober-Ersatz-Geschäft für 1899 wird im Kreise vielste» Steiltag, bett 16. Juni im Rathause zu Lich, vormittags 8 Uhr, VawStag, bett 17. Juni daselbst, vormittags 8 Uhr, Mo»tag, bett 19. Juui in der Restauration „Zum Lonys Bierkeller", Schanzenstraße Nr. 18, zu Gießen, vwrmittags 8 Uhr, Ne«8tag, bett 2V. Juni daselbst, vormittags 8 Uhr, Mittwoch, bett 21. Juni daselbst, vormittags 8 Uhr, Donnerstag, bett 22. Juni im Gasthaus „Zum Rappen" zn Grüuberg, vormittags 8 Uhr, stattfinden. Q'8 haben sich nach Maßgabe der besonders ergehenden öirliilmngen an den genannten Tagen vor der Großherzog- i iifyn Ober-Ersatz-Kommission im Bezirk der 49. Jnfanterie- SSrigahe in sämtlichen AushebvngSorteu zu gestellen: t». die für dauernd untauglich befundenen Militärpflichtigen, soweit denselben eine besondere Ladung zugeht; k die zum Landsturm I in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen; die zur Ersatz-Reserve in Vorschlag gebrachten Militärpflichtigen; bie von der Ersatz-Kommission als tauglich und einstellungsfähig erkannten Militärpflichtigen, einschließlich derjenigen aus früheren Jahrgängen; die von den Truppenteilen zur Disposition der Ersatz-Behörden entlassenen Soldaten; die von den Truppenteilen abgewiesenen einjährig Freiwilligen. Bekanntmachung. Bet^Oie Gemeindejagd zu Albach. ß-Meindeforstwart Zimmer in Albach wurde als ^agMib.ye des Jagdpächters Lemmö dahier verpflichtet. tzierßen, den 20. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Verordnung, bie nicht fabrikmäßige Herstellung und bie Der- wenbuug von Acetyle« betreffenb. Vom 22. Februar 1898. Auf Grund des Art. 290 des Polizeistrafgesetzes, sowie des § 2 der Verordnung vom 30. Oktober 1851, die Anlage und den Betrieb von Gasfabriken und die Anlage von Gasometern betreffend, wird Folgendes bestimmt: § 1- Wer außer im fabrikmäßigen Umfange Acetylen | Herstellen oder verwenden will, hat dies spätestens bei der ersten Inbetriebsetzung der Gasentwicklungs-Apparate der Ortspolizeibehörde anzuzeigen. § 2. Die Entwickelung und Aufbewahrung von Acetylen darf nicht in oder unter bewohnten Räumen und nicht in Kellern erfolgen. Die Räume, in denen die Gasentwickelung stattfindet, müssen durch eine Brandmauer oder einen isolierenden Luftraum von Wohnräumen getrennt sein. Die Gasentwickler dürfen nur unter leichter Bedachung aufgestellt werden. § 3. Die Räume müssen hell, geräumig und gut gelüftet sein, dürfen nur durch Dampf- oder Wasserheizung erwärmt und nicht mit Licht betreten werden. Die Thüren müssen nach außen aufschlagen. Die Entlüftungsrohre der Räume und der Gasentwickler dürfen nicht in Schornsteine münden, die Entlüftungsrohre der Gasentwickler sind bis über das Dach zu führen. § 4. Die Apparate zur Entwickelung und Aufbewahrung von Acetylengas müssen so eingerichtet sein, daß in ihnen kein höherer, als ein Ueberdruck von einer Atmosphäre sich bilden kann. § 5. An den Gasentwickelungs-Apparaten, Gasbehältern und Gasleitungen dürfen keine aus Kupfer bestehenden Teile angebracht sein. § 6. Calciumcarbid und andere Carbide dürfen in Mengen von mehr als 10 Kgr. nur in wasserdicht verschlossenen Gefäßen und in trockenen, Hellen, gut gelüfteten Räumen aufbewahrt werden. Die Lagerung in Kellern ist untersagt. Die Gefäße müssen die Aufschrift tragen: „Carbid, 1 gefährlich, wenn nicht trocken gehalten." § 7. Die zur Aufnahme flüssigen Acetylens bestimmten Flaschen müssen durch einen weißen Anstrich und die Aufschrift: „Flüssiges Acetylen, Feuergefährlich" gekennzeichnet, mit Angabe der Tara und des Fassungsraumes in Litern versehen und auf 250 Atmosphären geprüft sein. § 8. Bei der Füllung der Flaschen darf das Verhältnis von 1 Kgr. auf 3 Liter Rauminhalt nicht überschritten werden. Bekanntmachung. kWn Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche bezw. SerMot^s des Vorhandenseins derselben, ist über je eine Die Reihe der angemeldeten Vorträge eröffnete Direktor Köhler vom Reichsgesundheitsamt mit einer Abhandlung über die Ausbreitung und Bedeutung der Schwindsucht als Volkskrankheit. Die Schwindsuchtsstatistik hat mit gewissen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die amtlichen Ziffern der Schwindsuchtssterblichkeit werden von der Zahl der wirklich in der Bevölkerung an Tuberkulose Erkrankten weit übertroffen. In die Statistik gelangt in der Regel nur die Anzahl der an Schwindsucht direkt Gestorbenen; viele Schwindsüchtige gehen aber an andern Krankheiten, Lungenentzündung u. s. w. zu Grunde. Dieses Ableben wird dann statistisch unter Lungenentzündung vermerkt. Will man sich im großen und ganzen von der wahren Verbreitung ! der Schwindsucht in der Bevölkerung ein Bild machen, । dann muß man auch alle die der allgemeinen Statistik entgehenden Fälle mit berücksichtigen. Die Anatomen z. B. finden in den Leichen sehr häufig Spuren von anfangender oder abgelaufener Schwindsucht; 20—23 v. H. aller Leiche« weisen diese Spuren auf. Selbst wenn man berücksichtigt, daß diese den Anatomen zufallenden Leichen aus wenig bemittelten Kreisen der Bevölkerung kommen, so kann man sich der Ueberzeugung nicht verschließen, daß die Zahl der jeweilig vorhandenen Personen, die im Deutschen Reich von Tuberkulose ergriffen sind, nach Millionen zählen. Offenkundige Schwindsüchtige giebt es allerdings nur 226000. In den meisten Fällen handelt es sich um Tuberkulose der Atmungswege, weniger um Erkrankung der Drüsen und anderer Organe. Es kann also mit Fug und Recht behauptet werden, daß die Schwindsucht jahraus jahrein die größten Opfer an Leben und Gesundheit verlangt. Die Schwindsucht ist eine Weltkrankheit; sie findet sich nicht wie die Cholera in einzelnen Landstrichen, sondern in allen Weltteilen, sie hat kein Land verschont. Die Farbigen erliegen ihr fast noch mehr als die Weißen. In 28 Städten der Vereinigten Staaten hat man die Beobachtung gemacht, daß sie unter der schwarzen Bevölkerung fast doppelt so viel Menschen dahinrafft, als unter der weißen. In Ostindien tritt sie unter den eingeborenen indischen Truppen häufiger auf, als unter den europäischen. Freilich zeigt sie sich nicht überall gleich verheerend. Von allen Städten hat Buenos Aires die niedrigste Schwindsuchtsziffer. In den verschiedenen Kulturstaaten scheint Japan die geringste Schwindsuchtssterblichkeit zu besitzen. Dagegen sind die Verhältnisse in Aegypten, obwohl es gewissermaßen als Heilstätte für Lungenkranke gilt, gar nicht so günstig, - , , - . Ä. .. , - m ..... । Algier steht sich jedoch so gut wie Buenos Aires. In versehen sem. Sie müssen mit dem doppelten des zulässigen I Europa haben England, Belgien und Italien die besten ** r” P nP c I Ziffern, dann folgen die Niederlande, Dänemark, die Die mit flüssigem oder verdichtetem Acetylen | Schweiz u. s. w., während Ungarn, Oesterreich und Ruß- Bekanntmachung. Wir bringen zur öffentlichen Kenntnis, daß wegen Ausbruchs der Schafräude zu Alsfeld Gemarkungssperre angeordnet worden ist. Gießen, den 24. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Bekanntmachung, betr.: Die nicht fabrikmäßige Herstellung und die Verwendung von Acetylengas. Die zahlreichen schweren Unglücksfälle, die sich in letzterer Zeit in verschiedenen Städten infolge der Explosion von Acethleugas ereigneten, geben uns Veranlassung, die Vorschriften der nachstehend abgedruckten Verordnung in Erinnerung zu bringen und deren genaue Beachtung dringend anzuempfehlen. Gießen, den 19. Mai 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. (gez.) Muhl. Den Großherzoglichen Bürgermeistereien werden be- •foNtre Ladungen für die Militärpflichtigen k. H. zugehen, w-vch den betreffenden unverzüglich zuzustellen sind. Der der Ladungen ist innerhalb 5 Tagen anzuzeigen. D ElllitärPflichtigcn sind außerdem anzuweisen, ihreLosungs- schiiM unit zur Stelle zu bringen. Diie zur Beurteilung von Reklamationen in Betracht '-oi.1.miniinen Personen, wie Eltern, Geschwister, haben eben- faiDerscheinen, ansonsten aus die betreffenden Rekla- mmWeiil keine Rücksicht genommen werden kann, was die Bürgermeister den betreffenden Reklamanten noch beiWenS mitzuteilen haben. Lullte eine Ladung nicht vollzogen werden können, so -st i lir Grund hiervon berichtlich anzuzeigen und ist, wenn eim Allitärpflichtiger von seinem bisherigen Wohnorte weg- gezM ist, zugleich anzugeben, wohin derselbe verzogen ist. Großherzoglichcu Bürgermeister haben bei dem Ob.Wkrsatz-Geschäste bis zum Schluß des gesamten Aus- dctiMg^Geschäfts selbst anwesend zu sein, nm bei der Unter- fu*tnnq von Felddienstuntauglichen sowie Invaliden ev. Aus- kuHH gtben zu können, auch haben sich dieselben darum zu bfuuBltiii, daß die Militärpflichtigen, den Ladungen ent- svr miiio, eine Stunde vor Beginn des Geschäfts zur Stelle ßiMliiichtern und reinlich gekleidet erscheinen und während ^hebungsgeschäftes ein anständiges und ruhiges Ver- nl W beobachten, was Sie denselben vor Abreise nach den ein.OkW Aushebungs-Bezirken noch ausdrücklich eröffnen tooblh. Sießen, am 25. Mai 1899. OeiÄ:M-Vorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Kommission des Kreises Gießen. Boeckmann. Ausland. Füsilier.W Generalm»^ Paris, 24. Mai. Viel Aussehen erregt seit .einigen Tagen die Entlarvung eines Mitgliedes der französischen Handelskammer inBrüssel alsLeiter der sranzösischen Spionage in Belgien, zumal diese Angelegenheit einen offenen Konflikt zwischen dem sranzösischen Gesandten Görard in Brüssel und dem Pariser Handelsminister Delombre einerseits, sowie dem Vorstande jener Handelskammer andererseits hervorgerufen hat. Diese spielt für die geschäftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und Belgien eine außerordentlich wichtige Nolle, hat von daneben aber auch rein französisch nationalistische Intereffen aufs eifrigste vertreten, sodaß man aus die Thatigkeit der Handelskammer einen beträchtlichen Teil des ••cc^r- Einflusses zurücksühren kann, der aus die öffentliche Meinung namentlich in der belgischen Hauptstadt Loudon, 24. Mai. Anläßlich des heutigen 80. M burtstages der Königin Viktoria sind inWindi: zahlreiche Glückwunsch-Telegramme eingelaufen, darunter fri diejenigen Kaiser Wilhelms und des Zaren am wärmin abgesaßt. Die Dubliner Phönix-Park-Mörder FitzbarriS ä Genossen wurden in Freiheit gesetzt. Die Feftlichkc-m begannen heute früh mit einer Serenade vor dem Sch:j Alsdann wurden Freudenseuer abgebrannt. Truth minder kürzlich nach Windsor berufene Professor Pagenste - aus Wiesbaden habe an der Königin grauen Staar statiert und eine baldige Operation ungeraten. Sofia, 24. Mai. Der mazedonische Kongreß : schloß die Absendung eines Vertrauensmannes nach Haag, um einzelnen Kongreßmitgliedern die Situatioir Mazedonien zu schildern. Frankfurt a. M., 24. Mai. Das Abkommen zwischen den deutschen und französischen Eisenbahngruppen in der Türkei setzt nach der „Franks. Ztg." die Erbauung einer Eisenbahn bis Bassorah oder bis Kuweit am persischen Golfe fest. Die Konzession geht von der Verlängerung der Lime bis zur Küste überhaupt aus. Die anatolische Bahn gestattet der Smyrna-Kassaba-Bahu den Anschluß an ihr Netz bei Afium-Karahissar. 1 *• Aus dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung G T herzoglichen Ministeriums der Justiz vom 20. Mai ist ■ Großherzogliche Gerichtsassessor Noack in Darmstadt t. Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrich^ bei Großherzogl. Amtsgericht Gernsheim, mit Wirkung 6. k. Mts, beauftragt worden. *• Aus der Garnison. Mit der Führung *'A Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (Nr. 116) ist H" Oberstleutnant v. Dewitz vom Stabe des Füsiliers I abträgliche Beschlüsse gefaßt würden. Es würde sich sicher I empfehlen, zumal wenn einzelne Kapitalisten oder Pflanzer I mit eigenem Kapital thätig fein sollten — heute ist noch das I Gesellschaftskapital vorwiegend — eine eigene Pflanzerkammer I zu bilden, wie man ja auch bereits angefangen hat, Handels- I Jammern ins Leben zu rufen. Infolge verschiedener Vor, I kornrnnisse wünscht man neuerdings in Kreisen der städtischen Grundbesitzer eine größere Berücksichtigung ihrer Interessen. I So schreibt man der „Kol. Korr." aus Kilwa: „Das wichtigste, was hier in Angriff genommen ist, bleibt die große Straße von hier über Donde, Ngende, Longea nach Wildhafen am Nyaffa-See. Die Straße ist bis Kilometer 10 ausgebaut, und soll von da ab nur durchgehauen werden, wozu noch nötig werdende Flußübergänge kommen. — An der erwähnten Straße (Bara-Bara) befinden sich dicht hinter ' der Stadt die Anfänge einer Kaserne; als man die Grundmauern des kolossalen Gebäudes fertig gestellt hatte, kam von Dar-es-Salaam der Befehl, die Arbeiten abzubrechen, i und jetzt liegt die Sache schon feit einem Jahre brach. iDtan hätte sich doch wohl vorher überlegen sollen, ob der Kasernenbau nötig war oder nicht. Jetzt sind tausende umsonst in die Fundamente gesteckt, man kann sich freuen, wenn diese von der Kommune übernommen werden, die Bauten darauf aufführen will. Man darf aber unter „Kommune" nlcht die wirklichen steuerzahlenden Hausbesitzer der Stadt verstehen, im Gegenteil: diese haben nichts in die Verwaltung der Stadt hineinzureden. Alles macht der Bezirks- I amtmann allein, er braucht keinen um Rat zu fragen. Die I Bezirksamtmänner haben oft einen Etat von 100,000 Rupien ZU verwalten, über welche sie nach Gutdünken verfüaen I können. 1 a I Lokales und Provinzielles. Gießen, 25. Mai 1899. ments Nr. 80 beauftragt worden. — Herr v. Madai wurde zum Kommandeur der 79. Jnsantes Brigade (Paderborn) ernannt. — Herr Major Hi«, wurde unter Beförderung zum Oberstleutnant in das ? fanterie-Regiment Nr. 142, Herr Major Winterberk ' vom Infanterie-Regiment Nr. 161 als SataiflonH manbeur in das Infanterie - Regiment Kaiser Wilh^' (Nr. 116), Herr Hauptmann v. W e st er n Hagen als Pagnie-Chef in das Infanterie-Regiment Nr. 115 vers^ Herr Hauptmann Clausius wurde zum Major beförd^ Herr Hauptmann Clößner vom Infanterie - Regina Nr. 168 als Compagnie-Chef in das Infanterie-Regina — (Sine neue Probe englischer Berichterstattung. Die „Central News" verbreiteten am Samstag aus Berlin die Nachricht, daß Graf Münster sich aus Gesundheitsrücksichten von der Haager Konferenz zu- rückziehen, und daß an seine Stelle der deutsche Gesandte in Brüssel,- Graf Alvensleben, treten werde. Dazu wird dem „Hamb. Korr." offiziös aus Berlin gemeldet: „Diese Falschmeldung ist nichts anderes als eine gröbliche Entstellung unserer neulichen Mitteilung, daß Graf Alvensleben als Stellvertreter des Grafen Münster für den Fall m Aussicht genommen ist, daß dieser gelegentlich einmal verhindert sein sollte, an der Plenarberatung der Konferenz teilzunehmen. Man sieht hieraus wieder, wie sich die englischen Nachrichtenbureaus bemühen, alles zu verdrehen, was über Angelegenheiten der deutschen Politik bekannt gegeben wird. Man fälscht frisch und munter, in dem Wunsche und m der Erwartung, daß aus dem einen Gerücht andere erwachsen möchten, die dann schon trotz aller Dementis ihren Dienst leisten werden. Wir legen Wert darauf, der wahrheitswidrigen Ausstreuung der „Central News" gleich bei der ersten Gelegenheit entgegenzutreten und die Quelle fest- ; zustellen, auf die alle etwa auftauchenden ähnlichen Gerüchte I zurückzuführen fein werden. land am ungünstigsten stehen. Deutschland hat eine mittlere Sterblichkeit von jährlich 2,25: 1000 Seelen von 21,8 der Gesamtsterblichkeit (an Leiden der Atmungsorgane überhaupt 4,9- 1000 Einwohner). Trotz aller, gesundheitlichen Verbesserungen übertrifft die Schwindsuchtssterblichkeit in den Großstädten die auf dem Lande immer noch bedeutend. -Wan hat allgemein angenommen, daß die Höhenlage eines Ortes gegen das Entstehen der Schwindsucht einen?qeroiffen ^chlA^ewühre; die Statistik läßt jedoch keine Bedeutung der Höhenlage erkennen. Norwegen ist nicht günstiger ge- stellt, als die preußischen Oftseeprovinzen, und die Schweiz nicht besser, als England. Auch in Deutschland besitzen die Gebirgsgegenden keinen -Lorzug vor den Ebenen. Dagegen läßt sich ein Einfluß Der meteorologischen Verhältnisse (Winde, Wärme, Niederschlage u. f. w.) wohl erkennen, da thatsächlich in manchen Monaten die Sterblichkeit an Schwindsucht geringer ist: I ^/arz und April haben (manchmal auch Januar und Mai) höhere Ziffern, als August und September (zuweilen auch Oktober und November). Von den beiden Geschlechtern wird das männliche entgegen der allgemeinen Anschauung I wehr von Schwindsucht ergriffen, als das weibliche, doch ist I bas Verhältnis in den Altersklassen etwas verschieden; I zwischen 50 und 60 sterben mehr Frauen als Männer an I der Schwindsucht. Am gefährlichsten ist diese Seuche für I Leute im Alter von 20—30 Jahren. Da sie also gerade I im erwerbsfähigen Alter am häufigsten auftritt, bekommt I bie Schwindsucht eine große wirtschaftliche Bedeutung. Jeder Mensch stellt ein Kapital dar, das sich zusammensetzt aus dem Grundwert seiner Person und aus der Menge der auf ihn für Unterhalt, Erziehung und Schule verwandten Summe. Nimmt man diese Werte insgesamt auch nur auf 500 Mk. an, so verlieren wir alljährlich durch die Schwindsucht 21 Millionen Mk. an Volksvermögen. Die Schwindsuchts- ?^ÄAEett auch nur um drei Jahre hinausrücken, hieße 14 OOO Menschen drei Jahre länger die Arbeitsfähigkeit erholttn. Die Bekämpfung der Schwindsucht ist keineswegs aussichtslos. In denjenigen Ländern, die sie bereits be- gonnen haben, z. B. in England, Deutschland, ist die Sterb- uchkeitsziffer thatsächlich schon kleiner geworden. Die Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung müssen sich teils gegen die Krankheitserreger selbst richten, teils auf Hebung der Widerstandsfähigkeit des menschlichen Körpers bedacht sein. Letz- teres ist Aufgabe der Gesundheitspflege. Ueber die Beziehungen zwischen den äußeren Lebens- verhaltmssen und der Ausbreitung der Schwindsucht sprach daraus Geh. Med.-Rat Dr. Krieger-Straßburg i. E. Daß die äußeren Lebensverhältniffe die Ausbreitung der Schwindsucht begünstigen können, steht ja ganz außer Frage, doch hat man bisher manchen dabei eine zu große Rolle zugeteilt. Man hat das häufigere Vorkommen der Schwindsucht in den ärmeren Bevölkerungsschichten als in den reicheren mit ber Nahrung in Zusammenhang gebracht. Bessere unb Äere Nahrung sollte gegen bie Seuche schützen. Nach Or. Kriegers Untersuchungen ist bas jeboch weniger der j "ehr Einfluß hat dagegen die Wohnung. Der Wohlhabendere verfugt über größere und weitere Räume. Von jeher haben es sich wohlhabende Familien zur Regel gemacht, kranke Familienmitglieder in ein besonderes Zimmer ju bringen, es gewissermaßen abzusondern. Dem Armen lf* bad Ui der Regel unmöglich: so weit reichen seine Kräfte nicht. Auch an Reinlichkeit kann er es dem Wohlhabenden Nicht gleich thun. Und dieser Unterschied macht sich auch I auf bie Behanblung bes Auswurfs geltenb, der namentlich in den Arbeitsräumen die größte Ansteckungsgefahr bildet. Die Wirkung dieses Faktors wächst mit der Wohnungsbich- I tigfeit. Auch noch eine andere Eigenschaft der Wohnung I tommt in Betracht, das ist Sonne und Licht. Die beiden I letzteren sind große Feinde des Schwindsuchterregers. Staub I ist auch noch eine gefährliche Schädlichkeit. Ueberall, wo I man bie Arbeiter gegen die einzelnen Schädlichkeiten qe- fW hat- die derBeruf mit sich brachte, hat sich auch die Schwindsuchtssterblichkeit vermindert. Deutsches Keich. Berlin, 24. Mai. Der „Kreuzzeitung" zufolge wird aus Wien telegraphiert: Die Konferenzen zwischen den beiderseitigen Kabinetts-Mitgliedern sind gescheitert. In Beziehungen zur Regierung stehende Kreise deuten bereits einen Rücktritt des Kabinetts Thun an. Auch das Kabinett Szell dürfte seine Entlassung an- bleten. In dem nachmittags ftattfindenden Kronrat wird die Entscheidung des Kaisers erwartet. Berlin, 24. Mai. Wie aus dem Haag telegraphiert wird, wird bei der heute abend im Residenz-Palast statt- finbenoen musikalischen Soirs auf Anorbnung ber Königin nur Orchester-Musik spielen, weil bie junge Königin freie Bewegung ihrer Gäste wünscht, was bei Solisten-Vorträqen "°Alch fein würbe. Einer ber hervorragenden Friebens-Apostel Frankreichs, ber Herausgeber ber „Arbitrage wichet, ist hier eingetroffen. mEL*9r Mörfommenen Frau Professor Selenka ihr’ffiirfenta her ^graphisch seinen Dank für ihr Wirken in ber Fnebenssache ausbrücken. Am Freitaa hin abgehaltem intcrnQtionaIe6 Meeting ber Friebenssreunb? «gen sich dort Bestrebungen in den behüben todfy auf eine gewisse Vertretung und Selbstverwaltung b™?9CIL Die ersten Anfänge reichen bereits in das Jahr 1894 jurüd afö eme Vereinigung der Pflanzer gebildet wurde um besondere Wünsche dem Gouvernement zur Kenntnis ru bringen und darauf hmzuwirken, daß von der Regierung aus Unkenntnis der Verhältnisse nicht den Pflanzeriitteressen I Wien, 24. Mai. Der unter dem Vorsitz des Kaisers heute nachmittag abgehaltene Kron rat ist resultatlos verlausen. Die Situation ist äußerst kritisch. Rom, 24. Mai. Die nach der Anwesenheit des KönigS- paares in Cagliari begonnene Säuberung Sardiniens von Briganten macht überraschende Fortschritte. Eine Anzahl derselben sind gefangen genommen worden. Am Dienstag ferner wurde einer der gefährlichsten Banditen, Fancellu, auf dessen Kopf eine Prämie von 8000 Franken stand, nach kurzem Gefecht erschossen. Dank den Massen- verhaftungen sind auch viele Helfershelfer des Banditentums unschädlich gemacht, sodaß selbst die gänzliche Ausrottung dieser Landplage nicht unmöglich erscheint. Haag, 24. Mai. Die Mitglieder der Friedens- Konferenz haben beschlossen, mit den Abgesandten des armenischen Komitees in keinerlei Berührung zu treten. Paris, 24. Mai. In der heutigen Kammersitzung kam es bei der Fortsetzung der Interpellation über Algier zu äußerst heiligen Auseinandersetzungen zwischen dem sozialistischen Abgeordneten Rouannet, welcher gegen die antisemitische Agitation sprach, und den antisemitischen Abgeordneten Lasies und Morinard. Mehrere Redner wurden zur Ordnung gerufen. Auf der Joumalistentribüne ed SJ einer Schlägerei zwischen den Redakteuren der ^Libre Parole" und Papillaud sowie dem Anarchisten Sebastian Faure. Daraufhin entwickelte sich ein so qrofiet ®tanbal, ba§ der Präsibent bie Gallerte räumen unb schließen ließ. ausgeübt wirb. Ihr Borsitzenber, Rolland teil,« s° e'ftigcr Franzose unb macht so viel bte französische Sprache, baß bie vlämische V 1 übet sechzig Ausweisungsgesuche gegen i^ einqm t-H Sor eimgen Jahren nun ließ sich ein gewisser Mo^?' Teilhaber an einer Wagenfabrik in bie Land.i^» aufnehmen. Allmählich aber wurde das Benehmen verdächtig Er hatte keine regelmäßige Setoäftiou,‘1! bet er lebte, und seine Redensarten ließen etK? 1 ! .er. fu.r das zweite Bureau d« französischen , fpiomere. Ende April schrieb daher Rolland o' er möge austreten, um einen Skandal zu oetmeih, : fft-llc Moutiers antwortete der Gesandte Gswtd^ ' Zusammenkunft mit Rolland mündlich: „Ich ba6, , twnen. Ich werde nicht znlaffen, daß man m ? Moutier rührt. Dieser ist im Besitze von derart künden, daß das Ministerium darüber stürzen könn, '' er sie veröffentlichte." Rolland erwiderte, Mo2 die Handelskammer und die ganze französische on L ' süffel bloß, und der Vorstand werde eher 8utü(ftWf. ! M die Anwesenheit Moutiers aufzwingen zu lchn ' den 15 Mitgliedern traten hierauf 13 aus. $un nrt -<;i fraiizösische Handelsminister Delombre in die Satrü! ' yfycxeb an Rolland, nach den Satzungen der ^anbelgin-1 komme es jetzt nur noch dem Gesandten Gorard als G^' Vorsitzenden zu, eine Generalversammlung einzuber^ damit em neuer Ausschuß gewählt werde. Nach ficht Rollands ist diese Auslegung der Satzunqen -. unrichtig; m seinem Antwortschreiben sprach er dem? nister das Recht ab, einen solchen Beseh! zu erteilen. V Aeint nun, daß Gsrard von dem früheren KrieasM^ Freycinet seinerzeit beauftragt worden war, den ©bicr b ?uss Aeußerste zu decken. Der Gesandte ist nur " seinem Minister nach Paris berufen worden, UD1V | klarungen zu geben. Angeblich ist die französtsebe । gierung mit der Haltung ihres Gesandten in dM m der obigen Angelegenheit durchaus nicht einverW ?? ben nW 3» verschärfen, b d?8 Ministerium beschlossen, falls in der Kamm hierauf bezügliche Interpellation eingebracht ir r» soute, die Vertagung um einen Monat zu tetlanct- Erwahnt fei noch, daß Gsrard vor einer Reihe m « Vorleser der verstorbenen deutschen Kaiserin Augusta 4 and bereits m den „Erinnerungen" des Fürsten Bisr- als Spion gekennzeichnet worden ist. Er trat später in -i diplomatischen Dienst über unb war dann Gesandte: - Peking, wo er sich, wie der „Figaro" hervorhebt, durch,- Ungeschicklichkeit auszeichnete. — Der „Figaro" fügt übra hluzu, daß die Dreyfus-Affaire in der Angelegenheit h. Rolle gespielt habe und erst von GSrard, der Mowi! Freundschaft mit Henry kannte, hineingezogen worden;r, Allerdings fällt man in der nationalistischen Presse übei!:i Herrn Rolland und die übrigen Herren des Ausschusses^ weil diese bekannte Dreyfusards und als solche erbitr ®cgner des Herrn Montier feien, der ihnen wegen jrar Freundschaft mit dem toten Henry unb seines Hasses dttti den Verräter der Teufelsinsel ein Dorn im Auge wat ci der diese Antifranzofen — wie der „Gil Blas" fadt- genierte. Es ist schwer sestzustellen, ob diese Darstck.-: wahr ist. — Daß in Brüssel ein französisches Spione dureau vorhanden sei, daran zweifelte übrigens wohl niemr). Vielmehr ist bekannt, daß Brüssel sogar internatioi:'! Centralstelle ist. Aber durch die ans Licht ber £)efftnt'4 feit gezogene Angelegenheit ber sranzösischen Handelskauf m Brüssel ist bas gewissermaßen amtlich bestächt rooxte; Das ist für bas Ansehen ber Regierung immerhin it benklich. ^Oberleutia i0 0 girchlttl feien, De^ Sprendlingeib selbst l«ü Z ist der evangü' Dekanat Groß anSgeschriebe"- Dekanat Re-nh >tr unierten e Durchlaucht W v W ro/ern «nb M sodaß; errungen hat. ebenfalls m Lu Preife. - 3U 1 platz an der Hl Sieger bei alle meldet; derfelbk bie Meisterschast Dritter,obgleich am Sonntag be daß 3 Paare b( bekannt find u Derofsi-Sttatta. um ’/<3 hr vi jeder Rad Hm angehört -der n Lchiung von 50 platz dem Rennet »* Rach der pro 1898/99 bett L da« Oktroi 1. xon Schic 2. h Fleif. 3. „ Bren 4. „ Meh 5. „ Gett Ab Summe pro Daher in 1898/ B, die Riilkve bitten: 1. 2- N SitnnmL ii Mehl uni 4- n Getränke b. an das M MA flieg (j W 10. c) v it11? c LW2ie bi,,. N> Summe pro: Daher in 1898/9 C. Abschluß: Don dem Ein die Rückvergüi In 1891/98 Daher in 1898/9 , , 7 811 ber S M das Ausne ^«erajtrjiäte We b» ln 60 »er un| vkb-wüd «der S 24. ? * Wen i W ba6 H-r alt«, , SÄ"'"b' «füll, 2. «Hetzen werden können. 4iso flUO k. WOeitsvergebung. 5 Lchreiuer- und Weitz- bim derarbeiteu zu verschiedenen NevÄ.iM«n sollen im Wege schrift« ltch'dn Mgebots vergeben werden. Xef:;finiten wollen ihre Offerten bis spälx^M den 10. Juni d. Je. bei daher auch der Charakter der Mündelmäßigkeit beigelegt worden. Bei dem verhältnismäßig sehr niedrigen Zeichnungs' kur;e wird anzunehmcn sein, daß das fragliche Papier vielen Anklang finden wird. Hecmi Architekten L. Seuling da- hier"! siMko eingeben, auf dessen Burhuii omch die diesbez. Unterlagen wäh^Ad dessen Bureaustunden vorher ? edlen Römer als höchstes Lob ins Grab nachgerufen wurde, das gilt mit Recht auch von Herrn Direktor Goldmann: Er war eine anima candida, eine reine, edle Seele. Trauernd steht seine Familie, trauernd stehen Lehrer und Schüler an | der Bahre des allzu früh Dahingeschiedenen, allen war er i ein Vater, niemandes Feind, wie auch er keinen Feind hatte. Mit welcher Spannung, mit welcher Besorgnis verfolgte nicht die ganze Stadt den Verlauf der Krankheit! Und als die Nachrichten immer trauriger, die Aussichten immer hoffnungsloser sich gestalteten, als auch die vielen Freunde nicht mehr vorgelassen wurden, weil das Reden ihn zu sehr anstrengte und erregte, als schließlich alle Aussicht auf eine Wiedergenesung geschwunden war, da gab es nur noch den einen Wunsch, es möge ihm ein leichtes Ende bescheert sein. Und Gott hat es gnädig gefügt; schnell und schmerzlos hat er ihn von dannen gerufen. Und um so mehr müssen wir Gott danken, als Herr Direktor Goldmann nur allzu gut von seinem Zustand und der Hoffnungslosigkeit desselben unterrichtet war. Einen Trost und eine große Freude hat er noch erleben dürfen: Das Glück seiner Kinder und die sichere Zukunft unserer Schule. Bis zum letzten Tage mußte das Enkelchen wenigstens auf Stunden an sein Bett getragen werden, und er konnte sich so herzlich über den Anblick des Kindes freuen, daß es nicht nur Gattin und Tochter, sondern jeden bis zu Thränen rührte, der ihn und sein drohendes Geschick kannte. Und die Schule! Mit welcher Liebe hat er sich ihr gewidmet, mit welcher Treue ihrer gewaltet! Der Abschied, den er von Schule und Schülern am Anfang dieses Schuljahres in einer Zuschrift nahm, sollte ein Abschied für das Leben sein! Was er für die Schule gethan hat, das werden die Zeiten mit ehernem Griffel in das Buch ihrer Geschichte schreiben. Leider hat er den Neubau der Schulhauses nicht mehr erleben dürfen, an dem er doch mit allen Kräften gearbeitet hatte. Aber der Sinn, in dem er die Schule geleitet hat, wird in allen fortleben, die ihn kannten und schätzten, er wird seine Frucht bringen und Herrn Direktor Goldmann einen Ehrenkranz flechten helfen, der unverwelklich ist. Besonders schmerzlich ist der Verlust auch für die Stadt Friedberg, deren Vergangenheit Herr Direktor Goldmann mit liebevoller Hingabe aufzudecken wußte; als er den Geschichts- und Altertumsverein ins Leben rief, that er es in der ausgesprochenen Absicht, durch ihn die Kenntnis der Geschichte unserer Vaterstadt zu heben und die Liebe zur Heimat zu stärken. So verliert die Familie ebenso wie die Schule, der Einzelne wie die Gesamtheit in ihm einen treuen Helfer, einen unersetzlichen Fürsorger. Friede seiner Asche, Ehre seinem Andenken ! Aus der Zeit für die Zett. Vor 100 Jahren, am 26. Mai 1799, wurde zu Breslau August Kopisch geboren. Er war nicht allein Dichter, sondern auch talentvoller Maler und geschickter Uebersetzer serbischer Volkslieder, sowie der göttlichen Komödie Dantes. Seine charakteristischen Eigentümlichkeiten, Witz und Humor, treten uns vorzugsweise in der Gedichtsammlung, die er unter dem Titel „Allerlei Geister" herausgab, entgegen. Don seinen übrigen Werken erwähnen wir noch „Historie von Noah", „Psaumis und Puras" und „Old Mütterchen". Kopisch starb am 6. Februar 1853 in Berlin. Zö-ft, Dreher, Haarirhrketten, ToupLS, Scheitel und Perrücken werden billigst angeferligt, Spezialität in weißen und grauen Haaren, bei 798 H. Tichy, 3tlkr»wtg 43. Her Wilhelm (Nr. 116) versetzt, Herr Leutnant Busse jiii Oberleutnant befördert. *• Kirchliche Dieustuachrichte«. Ernannt wurden: siarrverwalter Mahr zu Dieburg zum Pfarrassistenten in Trigen, Dekanat Mainz; Pfarrvikar Uhl zu Wolfskehlen jl« Pfarrverwalter in Nieder-Saulheim, Dekanat Mainz; kjarrassistent Marx zu Bingen zum Pfarrvikar in Wolfs- hhlen, Dekanat Eberstadt; Pfarrvikar Schrimpf zu kpiendlingen, Dekanat Offenbach, zum Pfarrverwalter da- W (mit Wirkung vom 1. Juni l. I. an). — Gestorben Ü der evangelische Pfarrer Georg Ewald zu Wallerstädten, Vkkanat Groß-Gerau. — Zur Wiederbesetzung werden ^geschrieben: die evangelische Pfarrstelle zu Ueverau, Dekanat Reinheim; die zweite evangelische Pfarrstelle an ln unierten Gemeinde Offenbach, Dekanat Offenbach; Sr. Lunchlaucht dem Fürsten zu Jsenburg-Birftein steht das fräs entationsrecht zu. ** Radsport. Franz Verh eyen, der erfolgreichste Hrcr dieser Saison, hat über Pfingsten von Kaiserslautern und Ludwigshafen vier erste Preise heim- jebcucht, sodaß er in diesem Jahre bereits 10 erste Preise (rruagcn hat. Alfredo Boggio, Verheyens Trainer, der ibtiljiallS in Ludwigshafen startete, errang dort zwei erste flche. — Zu dem Rennen am Sonntag auf dem Sportslatz an der Hardt haben sich auch Saischab-Mainz, der kicgkrr bei allen Amateur-Dauerfahren dieses Jahres, ge- leldi't; derselbe fuhr int vergangenen Jahre bei uns um die Meisterschaft von Süddeutschland und wurde damals guter Drittzer,obgleich er ohneSchrittmacher war. Das Tandemfahren m Z onntag bekommt dadurch für uns ein lokales Interesse, M Paare der Gegner, die sich messen werden, hier sehr 'ßkmnt sind und zwar die Gebr. Dönges, Duill-Boggio, Dtrö si-Stratta. — An dem Korso, der vor dem Rennen :m 3 43 Uhr vom Wallthor durch die Stadt geht, kann ijldrr Radfahrer teilnehmen, gleichviel ob er einem Verein »tugkhtzrt oder nicht, und erhält jeder Teilnehmer gegen ^chirug von 50 Pfg. die Berechtigung, auf dem Sattel- Oh tvem Rennen zuzusehen. Dekanntmachung. In unser Handelsregister wurde heute eingetragen: , _ Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 25. Mat, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag?: Wasser 13°, Luft 10°. --- ---------Rübsarnen'sche Badeanstalt. 1. Die Firma Heinrich Köhler XI. in Langsdorf ist erloschen. Heinrich Köhler XI. Witwe in Langsdorf betreibt daselbst ein Handelsgewerbe unter der Firma ihres Namens und hat dem Philipp Köhler VI. Pro- kura erteilt. Vermischtes. * Berlin, 24. Mai. Hiesige Blätter erzählen, daß der Kaiser heute im Tiergarten gerade vorübergeritten sei, als der Kutscher einer durchgehenden Droschke vom Bock geschleudert wurde und ohnmächtig liegen blieb. Im nächsten Augenblicke kniete der Kaiser neben dem Verunglückten, ihm die erste Hilfe leistend. Er brachte mit seinem Begleiter den Kutscher nach dem Wagen und wartete so lange, bis der inzwischen wieder zumBewußtseinGelangteihmdiePersonalien angegeben, die der Flügeladjutant notieren mußte. Mit der Weisung, ihm sofort Mitteilung darüber zu machen, ob er innere Schäden erlitten und ob das Fuhrwerk unbrauchbar geworden, ritt der Kaiser freundlich grüßend von dannen. — Nach einer anderen Darstellung ist der Kaiser erst hinzugekommen, als man den verunglückten Kutscher schon in eine Droschke gesetzt hatte. Er sei dann herangetreten, habe sich teilnehmend nach seinem Zustande und seinen Familienverhältnissen erkundigt. * Die Mitteldeutsche Bodenkredit-Anstalt in Greiz legt, wie die Bekanntmachung im Inseratenteile ersehen läßt, am 29. d. Mts. 5 Millionen Mark ihrer 4% Grundrentenbriefe Reihe III zum Kurse von 100,50 zur öffentlichen Zeichnung auf. Diese Grundrentenbriefe bieten insofern eine ganz besondere Sicherheit dar, als die von der Anstalt erworbenen Grundrenten, welche die Unterlage für die Grundrentenbriefe bilden, allen den betreffenden Grundstücken aufhaftenden Hypotheken im Range vorgehen müssen. Von der Fürstl. Reuß. Regierung ist diesen Grundrentenbriefen Stöbt Schlachthaus. Freibank. 4181 Heute und morgen: Ochseuüeisch 50 pfg. Schweinefleisch 50 Pfg. Lich, am 22. Mai 1899. 4164 Großh. Amtsgericht. Schisssnachrichten. Klampfer „Kensington" der .Red St« Linie" n Antwerpen ist laut Telegramm am 23. Mat wohlbehalten in Ne wyorkangekommen • ‘ * Rach dem Jahresbericht des Okttoimspektors Maser W98/99 beträgt: l-as Oktroi-Einkommen: Mich des I in Viktor,. ramm einzeln 1 und des zan^ »SchPark-MM cheit M ; iner Streme utr abgebrannt berufene N-" der König" iperation angnM 8 *• Bei der Brutzeit der Vögel sei darauf hingewiesen, dcsljda-s Ausnehmen von Eiern, bezw. jungen Vögeln obH eint Zerstören der Nester nach dem § 368 des Straf- geWuches geahndet wird. Derselbe lautet: „Mit Geld- strrm M zu 60 Mk. oder mit Last, bis zu 14 Tagen wird beitflMt wer unbefugt Eier oder Junge von jagdbarem F^ärrlviild oder Singvögeln ausnimmt." griiedberg, 24. Mai. Der „Oberhess. Azgr." schreibt: Altt üiri zweiten Pfingstfeiertage die Nachricht die Stadt duchchiltte, daß Herr Direktor vr. Goldmann gestorben sei!p,.da war alles, alt und jung, groß und klein, von tiefem S'/Gicze erfüllt. Ist doch ein Mann aus unserer Mitte . gefischdgm, der durch sein biederes, ehrliches Wesen, durch sei jäm offenen und lauteren Charakter, durch Liebenswürdig- *ei SttinU Güte aller Herzen im Fluge erobert hat, in dessen S«kü! bein Falsch war. So kurz die Zeit seines Wirkens anu !n Schule und in der Stadt war, so unvergeßlich wird sieb ileri bleiben, die mit ihm zusammen wirken durften- weMAit ihm oder unter ihm seinen Pflichten lebte, der fand steif!« Hilfe und Rat, Förderung und Trost, allen war er circa siitimdlicher, liebevoller Berater, und was einst einem Samstag dea 27. Mai I. Is., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Bieker'schen Saale einen großen «isschrank (für Metzger und Wirte geeignet), verschiedenes Mobiliar und mehrere Fahrräder. Die Versteigerung des Eisschrankes findet bestimmt statt. 4163 Geißler, Gerichtsvollzieher. Ntt ,, Nt |D*N, u. b«i CM ; w SM M &*■;* * Mer»1’ ■o b"t- “/taten @4 Wit Herbe, t- "ä.[‘R bet Q9t toorben foQt t na?'1 £®efanbli ^berufen woü« >ebllch ist die st- l chres Gesang eit durchaus niii - "icht zu utrifc :n' falls in der! Hellation tingelt 1 einen Monal ; carb vor einer N deutschen Kaismü - crungen" des FSch ^rden ist. und war dann »Figaro-hervachi! '■ - Der „Figaro" ffc laire in der Tst von Girard, dn. mte, hineingezogen r c national,Mn stk!-! chenHemn Multt. 'ack unb als folfy r. 1 ftim, Ser if nen ntp ^nry und seines tzaP ! ein Dm m luy r lit btt M W' zchtÄtn, ob birst tr 1 ein i zweifelte übrigen? Sriissel sogar e ■ die ans Licht ici er stanzössschki!. ißen amtlich i der Regiem w** SK 1 Scrncheiu>- Hl jrben- ' ® jj. J# w1: VW 2 Spinat wird billig abgegeben. 4179 Joh. Lenz, Franksurterstraße 123. Schellfische, »ablian, Zander, Schollen, Alntz. hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310 Prompter Versandt nach auswärts. I. M. Zchnlhaf. ^on Kolonialwaren- und Delikatesiengeschäft. Pneumatik-Fahrräder gebrauchte schon ä Mk. 50. 4096 Joh. Fr. Schaaf. Verkehr, Km-- und Uolksmrlschast. 13,8?*wdfer Welzen 00.00, Vi 22, Stxftt XWL, Hefer 7.33.__ Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 25. Mai. Die AbschiedSbewilliguugen, welche der Kaiser am Dienstag vollzog, sind ziemlich umfangreich. Es sind 2 General-Majore und 10 Obersten zur Disposition gestellt, resp. haben den erbetenen Abschied erhalten. — Im preußischen Heere sind während des letzten Jahres, einschließlich der Zahlmeister, 31 Offiziere unfreiwillig verabschiedet worden. Berlin, 25. Mai. In der gestrigen Sitzung des Tuberkulose-Kongresses sprachen noch u. a. Ober- Medicinalrat Professor Bollinger aus München, der die Tuberkulose der Haustiere im Verhältnis zu der der Menschen eingehend beleuchtete. Am Abend folgten die Mitglieder des Kongresses einer Einladung der städtischen Behörden nach dem Rathause. Für morgen abend hat Geheimrat v. Leyden, der zweite Vorsitzende des Kongresses, einen Teil der Mitglieder zu einer Abendfestlichkeit eingeladen. Wien, 25. Mai. Die Plätter konstatieren ohne Ausnahme, daß -die Situation infolge der weitgehendsten Differenzen zwischen der österreichischen und ungarischen Regierung eine äußerst kritische ist, hoffen jedoch, daß es den persönlichen Eingriffen des Kaisers gelingen werde, beide Teile zu Konzessionen zu bestimmen, um den Ausgleich zu ermöglichen. Budapest, 25. Mai. Nach einer römischen Meldung des „PesterLloyd" soll die Frage der Ernennung eines deutschen Erzbischofes zum Kardinal im nächsten Konsistorium in der Weise gelöst werden, daß der als Nachfolger des verstorbenen Kölner Erzbischofs zu wählende Kirchenfürst gleichzeitig zum Kardinal ernannt werde. Budapest, 25. Mai. Der Präsident des sozialistischen Gewerkschafts-Kongresses, Martin Schurman, wurde bei dem nach Schluß der Beratungen stattgefundenen Festessen verhaftet, angeblich wegen verbotener Rückkehr. Rom, 25. Mai. Der russische Geschäftsträger beim Vatikan, Kozhariko, tritt einen sechsmonatlichen Urlaub an. Man erblickt in diesem Urlaub eine Erkaltung der Beziehungen zwischen dem Vatikan und Rußland wegen der Nicht-Hinzuziehung des Vatikans zum Friedens-Kongreß. Brüssel, 25. Mai. Der internationale Grubenarbeiterkongreß hielt gestern seine zweite Sitzung ab. Der sächsische Delegierte Henschel befürwortete ein internationales Gesetz betr. die Verantwortlichkeit der Grubenbesitzer. Nachdem die englischen und die österreichischen Delegierten diesen Antrag einstimmig unterstützt hatten, wurde derselbe einstimmig angenommen. Haag, 25. Mai. Der amerikanische Delegierte übergab dem Sektionspräsidenten Mertens ein wichtiges, das See-Kriegsrecht betreffendes Memorandum. In demselben verlangt Amerika das Privat-Eigentum auf dem Meere zu Kriegszeiten zu respektieren. Angeblich soll die Mehrzahl der Großmächte mit diesem Vorschläge einverstanden sein. Paris, 25. Mai. Der Präsident der französischen Handelskammer in Brüssel, Rolland, hat die Blätter „In- transigeant" und „Libre Parole" wegen Beleidigung und Verleumdung anläßlich der Brüsseler Spionaqe-Affaire gerichtlich belangt. Paris, 25. Mai. Nach der gestrigen Kammersitzung wurden die strengsten Maßregeln gegeZ die anti- emitischen und monarchistischen Journalisten in der Kammer angeordnet. Man befürchtet für Montag Zusammenstöße auf der Straße zwischen den feindlichen Parteien. — Aus Manila wird gemeldet, Aguinaldo und dessen Genossen sind in Anbetracht der Unannehmbar- eit der amerikanischen Bedingungen zum äußersten Wider- tande entschlossen. Brest, 25. Mai. Der aus Ney-Aork kommende Lon- )oner Kohlendampfer „Grangenuire" ist gestern in der Nähe von Kap Corsen gescheitert und mußte aufgegeben werden. Die Lage desselben macht es unmöglich, ihn wieder flott zu machen. 1897/98 1898/99 Mk. Pf. Mk. Pf. 1. von Schlachtvieh 35 096 78 35 046 10 2- w Fleisch rc. 5 422 62 5 782 76 3. „ Brennmaterial 33 287 97 31 902 73 4. „ Mehl und Früchten 35 430 11 11 311 95 d. „ Getränken 30 528 39 31 337 39 Summe 139 765 87 115 380 93 S W Summe pro 1897/98 139 765 87 * Dcher in 1898/99 weniger 23 384 94 1 bat Rückvergütungen l »klragim: 1. 'fürSchlachtvieh u. Fleisch 743 71 775 69 2. „ Brennmaterialien 524 89 565 33 3. „ Mehl und Backwaren 20 889 31 8 891 68 4. „ Getränke 5769 82 6113 61 5. «an das Militär 2 562 82 3 026 28 Summe 30 490 55 19 372 59 Sill Summe pro 1897/98 30 490 55 Tbschr in 1898/99 weniger 11117 96 LMschluß: Corn dem Änkommen 139 765 87 115 580 93 die Rückvergütungen ab 30 490 55 19 372 59 Bleiben 109 275 32 96 008 34 In 1897/98 109 275 32 D)chr in 1898/99 weniger 13 266 98 01942 4161 4°° Grundrentenbriefe sReihe III) Danksagung 4170 4172 holen zu lassen zu vermieten. Neuenweg 10. Probe Freitag abend 4178 Bäcker Klingelhöfer. Visitkarten Schnlstraiie *U Die tieftrauernden Eltern. Chr. Zimmer uud Frau Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Die trauernden Hinterbliebenm Familie Barth. Bibliothek bis auf weiteres geschloffen, und wird höfl. gebeten, die geliehenen Bücher bis längstens L. Juni abzuliefern, andernfalls sich ntr VenVHAMh mIawRam f.rx. ... 7. ZT« r __' 1 7 insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Dr. Heußel und die zahlreichen Blumenspenden sagen roX „ diesem MeKe unseren r Versicherungen in Kraft am Schluffe des Jahres 1898 An Brandentschädigungen wurden von der Gesellschaft im Jahre 1898 gezahlt Seit ihrem Bestehen wurden von der Gesellschaft für Brandt schäden überhaupt bezahlt Für gemeinnützige Zwecke verwendete die Gesellschaft seit ihrem Bestehen die Summe von ©i» tüchtiger Schuhmachergeselle sofort gesucht. 01925 Wilhelm Kuhl, Kinzenbach. Grundkapital . . Prämien-Einnahme für 1898 Zinsen-Einnahme für 1898 Prämien-Ueberträge Usbertrag zur Deckung außergewöhnlicher Bedürfniffe Kapital-Reservefonds Dividenden-Ergänzungsfonds Spar-Reservefonds Giessen, Stargard, den 25. Mai 1899. Die trauernden Hinterbliebenen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der erbigitng unsere« inmgstgeliebl-n, unvergeßlich«» Sätet« X Großvaters tri- in jeder beliebigen Schriftart und Kartonaorta i eu mässigen Preisen angefertigt in der ’ Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, insbesondere für die zahlreichen Blumenspenden und die trostreichen Worte deö Herm Pfarrer Helwig sagen innigen Dank 4166 die trauernden Hinterbliebenen: Jakob Haas uud Kiuder. M Griiudnug einer Kinder-Kapelle werden Schüler gesucht, welche das Violiuspiel gratis gründlich er. lernen können, und haben sich die Eltern zu verpflichten, drei Jahre Lehr- ^^uhalten, andernfalls ohne Verpflichtung der halbjährige Kursus 50 Mark kostet. Der Unterricht wird an jedem Mittwoch und Samstag nachmittags erteilt und sind Anmeldungen bei Mufiklehrer C. Kruse, «chauzeuftratze 18, zu machen. 4074 billig ju verkaufen. ----Hammstratze 14. Lehrling für eine Kolonialwaren - Großhandlung gesucht. Selbstgeschriebene Offerten unter M. K. 4155 an die Exped. d. Bl. Die Beerdigung findet statt: Samstag den 27. Mai, vormittags 11 Uhr, vom Trauerhause, Ederstrasse 4, aus. lichm Verluste uuserer unvergeßlichen, lieben Kinder Hanny jorok für die überaus zahlreichen Blumenspenden und für öb * c I; cn ^®or*e Herrn Pfarrer Dr. Naumann sagen roh Anmeldungen hierzu werden von der nachgenannten Zeichnungsstelle ill Gießen bei dm KMHause Ludwig* Racke, a ber Prospekt nebst Subskriptionsbedingungen zur Einsichtnahme aufliegt, von jetzt ab und am 4159 Der Vorstand. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei bet b erdrgung unserer unvergeßlichen Gattin, Mutter, Großmut- und Urgroßmutter Frau Luise Ruckftuhl, geb. Reuter, sowie für die zahlreichen Blumenspendeu und für die KoftreiLni desHerrn Pfarrer Schlosser sprechen wir unseren tiei. gefühlten Dank aus. Gießen, den 25. Mai 1899. 41T8 Die trauernden Hinterbliebenm: Heinrich Ruckstuhl I. Gustav Gerhardt uud Familie. Tüchtiger Tagschneider gesucht. 01932 ______Keörüder Stamm. 2 bis 3 Fehrmüdlhe« unter sehr günstigen Bedingungen gesucht. Konfektion Hermes, 01939 Hildebrandstraße 1. KoldeneDamenuhr am 8. Feiertag im Kloster Arnsburg gefunden. Abzuholen bei 01938 Frau Hofmann, Seltersweg 52. 01940] Junger Dachshund zugelaufen. SelterSweg 52, II. Aachener und Münchener Ieuer - Ierstcherungs - Gesellschaft. Gegründet 1825. Der Geschäftsstand der Gesellschaft ergiebt sich aus dem nachstehenden 8h.:i aus dem Rechnungsabschluß für das Jahr 1898. Greiz, den 18. Mat 1899. Mitteldeutsche Bodenkredit-Anstalt Junge oder Mädchen zum Wecktragen gesucht. 4168 Georg Keil, Neustadt 6. Aelteres Arbeitspferd an verkaufen. 4157 Gießener Brauhaus. Gastwirtschaft in bester Lage Gießens, sehr gut gehend, sowie einige Geschäfts- und Privathäuser zu verkaufen durch 4171 W. Hild, Bahnhofstraße 15, H. Todes-Anzeige. Gestern abend 7 Uhr entschlief sanft nach längerem, schwerem Leiden unser innigstgeliebter Gatte, Vater, Schwiegervater und Grossvater Herr Ferdinand Hattenhauer Werkmeister im 59. Lebensjahre, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme hierdurch mitteilen. 4169] Anständige Arbeiter können Kost und Logis erhalten. Kanzleiberg 5. 01930] Sandgaffe 46 §LogiS zu ver- mieten. Näheres Schützenstratze 11. 4162] Pferdestall zu vermieten. Südanlage 3. Mk. 90000D- 15 6 44 5$ • 638111 7280531 4000 02- , 90000- 60085« 129761« "ÖRt 398568BJ Mk. 772818716-! r 9 085 r 184680rE< 31500 100 Zevtller Haferstroh zu verkaufen. 4156 Wilh. Seipp I., Ludwigstraße 28. Ein junges Ehepaar ohne Kinder (Kaufmann) sucht per 1. oder 15. August eine freundlich gelegene Wohnung von 3 Zimmern, Küche (Wasserleitung) im Süden der Stadt. Es darf schöne, nicht zu hohe Mansarde mit Korridor sein. Gest. Offerten mit Preisangabe an die Exped. d. 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Stephan I., Sparkaffenrechner in Großen-Buseck Auttus Walter, Kaufmann in Großen-Linden. Iutkus Aart, Rechner in Grünberg. Kart Kmmet, Sparkaffenrechner in Hungen. Ioh. Kour. Aompf, Landwirt in Lang-Göns. Keinrich Watz, Spenglermeister in Lich. Aeiurich Ksptch. Ciseleur in Lollar. Johannes Schäfer IX., Wagnermeister in Steinberg. With. Wacker, Bürstenmacher in Wiefeck. .J, 01929] Ordentl. Mädcken oder Frau für einige Stunden am Tage zur Aus- hrlfe gesucht. Ludwigstraße 26, III. 4158] Ein sauberes Laufmädchen ge- sucht. Bahnhofstraße 61. Nerschiedelies bäjtkflL Berlin, 24. im Landes-Ausf »al des Große, sprach später be nahm der Kaisei »ivilkabineits en Berlin 24. der Splpe >es nii von England vi eaijtr mißt j Segenswünschen j aglische Nation j glauzvolle Träger! niauchtrn Tlonw Ehre rächrn Herr Mia, 24. \ Sadettruhaust zu zum 8. August Studien-Genossei die Dienerschaft Berlin, 24. mitgeteilt wird, im zweiten Driti material, das ni Bnlm, 24. Zeit schwerKM Dr. Uftff ift, letrtitn. Dr. I!t bie i^n über die Ressorts aus dem S Miu, 24. 2 tagsMudr dn lämpsuug der Versammlung ha höchsten Würdenti und der Stadt, ft Staaten und ein Um 11 Uhr bett, dann ergriff Stc um im Namen t In sein, ött gegenwärtig Ne gwh r l. . Metropol dadurch als §uni't! Ä^,)°chbedeuten Aästmsmähig (et fahren etwas nnx KL W ^örterte h». jroei ^•ftoetfen '? ’ KKL