IS»9 Erstes Blatt. R» 97 Zimts* unt- Anzeigeblatt für den ^vei- Giefzen Hannover. ■ Dom H, btn jetzt in k fein, das mb ü t We Monate Mai und Juni werden von hochachtungsvoll -10. 1 HO 0 78 Summa 642.86 zu übertragen 498.92 ) 20 4 1 91' jM* 11 rH "i, l6Jr ? 10 K 591 8 40 11.15 4.74 3 20 .51 .öl' 77. Weickartshain 78. WeiterShain 79. Wtescck fspreis chi Pfeffer iHtiai Postanstalten, den Zeitungsträgern iitrü ter Expedition, Schulstraße 7, -mit den Zweigstellen, jederzeit ent- ge,Wg.enommen. ____________________ om ./<• 01 fltl ■ B**wn, ®n>ebitien und Druckern: Schulfiraße Hx. 1. Nachdem der Ausbruch von zwei weiteren Fällen der Maul- und Klauenseuche unter dem Rindviehbestand m Lardenbach, Kreis Schotten, amtlich konstatiert worden ist, ist die über das Gehöft des Heinrich Mölcher verhängte I rate -ugehen. Sperre aufgehoben und statt deren die Gemarkungssperre angeordnet worden. , , In Lehrbach, Kreis Alsfeld,, ist^die^Maul- und Klauenseuche ausgebrochen i u M * **"*""" Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Famiiienbiätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde.________________ 'Mittwoch den 26. April Berlin 24. April. Wie eine parlamentarische Kvrre- spondcnz meldet, wird dar Gesetz zum Schutze der Arbeitswilligen in den nächsten Tagen dem Bundes- worden. Gießen, den 22. Avril 1899. Großherzogliches KreiSantt Gießen, v. Bechtold. * h IlMK ww OcunW 3er. r- . Stsr. ' c»L stli! ZZezugsprei« vierteljährluh 2 Mart 20 Pfg. menathd} 75 PfH. mit Brragerloha. vei -ostbezuA 2 Mark 50 Psg. virrtkljährUch. auf den kießknrr Anzeiger Gießen, den 21. April 1899. 1 Bttr..: Die Wirksamkeit der Versicherung von Gebäuden in Bezug auf die Brandschadensvergütung. MS 'Grobherzogliche Kreisamt Gießen e*u die Grotzh. Bürgermeistereien deS KreiseS. tet Artikel 17 des Gesetzes vom 28. September 1890 .chranil vor: „Die Wirksamkeit der Versicherung in Bezug aufs >it Vergütung von Brand- und diesen gleich zu be- hargMden Schäden beginnt mit dem Tage der Au- menllhmfl des Versicherungsantrages, bezw. des Antrags ausrj nhiöhung oder Minderung der Versicherungssumme, inhiijiMt mit derjenigen Summe, welche endgiltig fest- gestchL wird. Un ter Bezugnahme auf die Erklärung des Herrn Regie- rurByIsmmissars im Protokoll 64, Seite 23, der Verhand- Ixriafi .Zweiter Kammer der Stände vom 29. Mai 1890 frenertei wir Ihnen, daß eine mündliche Mitteilung au - Bürgermeisterei nicht genügt, um die fraglichen recht- lichte Wirkungen zu äußern, sondern daß der Antrag vrmlokivllarisch festgestellt sein muß, was durch Aus- siMIirz der Seite 1 des Formulars für Brandversicherungs- AEze , Datierung und Unterschrift desielben sowohl seitens lnüragstellerS, als des Bürgermeisters zu geschehen hat. OrW reim der Antrag in dieser Weise festgestellt ist, kommt tzev: kwilhnte Arttkel 17 zur Anwendung. v. Bechtold. 498.92 11.50 1.30 374 1.82 0.67 2 94 15.93 1.50 4 77 2 57 1.80 4 30 1.65 1.25 3- 0 66 2.75 1.63 5.87 2.20 1.20 318.48 230 23.16 10.48 19 90 1.39 0.75 075 621 9.17 1.40 11.38 3 40 3.94 0.90 0.70 1.04 1.35 2.38 0.15 0.80 4.17 0 40 0.88 5.17 3.20 2.— 3.62 0.52 0.20 1.39 1.70 2.90 295 5.16 260 0.30 225 0.30 5.60 1.80 :te sich eine Men- ite 1 »r Stoff en,: Bekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche. biWallernhausen, Kreis Büdingen, ist die Maul- Am ikllaneuseuche auSgebrochen und deshalb GehSft- aengeorduet worden. Gießen, den 24. April 1899. igtlr. : Das Auftreten von Blatternerkrankungen unter fremdländischen Arbeitern. DÄ Moßherzogliche Kreisamt Gießen tritt das Grosth. Polizeiamt Gießen uuiS dbe Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Zeitungsnachrichten zufolge sind innerhalb des ReichS- |eb»iiat5, angeblich durch Arbeiter aus dem Osten ein- gcs Dpp't, Blatternerkrankungen vorgekommen. Wir bringen beflityb unser Amtsblatt Nr. 9 vom 14. Dezember 1894 zurr fiMlichen Nachachtung in Erinnerung. v. Bechtold. Bekanntmachung, betreffend: Die Einsendung der für die Landeswaisenanstalt zu erhebenden Kollekten und Büchsengelder. 5m Kreise Gießen sind in der Zeit vom 1. Februar 1898 bis dahin 1899 in den einzelnen Gemeinden d,e nachstehend verzeichneten Beträge für die LaudeSwaisenkaffe ein* gegangen. „ , Man bringt dies mit herzlichem Danke für die Geber hierdurch zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 21. April 1899. Großherzogliches Kreis amt Gießen. v. Bechtold. geben hat. Berlin, 24. April. Wie aus Brooklin gemeldet wir», erhielt der Kapitän Coghlan, der in New-York eine Hetzrede gegen Deutschland gehalten hat, als er sich m den Klub begeben wollte, um die Schmähungen gegen den deutschen Kaiser und Deutschland fortzusetzen, den Befehl von Seiten des Sekretärs der Flotte in Washington, sich sofort auf sein Schiff zu begeben und dieses unter feinen Umständen zu verlassen. Das Verhalten CoghlanS hat in den amerikanischen Regierungskreisen auf das unangenehmste berührt. Berlin, 24. April. Zu der Rede des Kapitäns Coghlan in New-York über einen angeblichen Zwischenfalt zwischen dem Admiral Dewey und einem deutschen See- Offizier in Manila schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": Die politische Tragweite derartiger Taktlosigkeiten eines emzelnen fremdländischen Offiziers wollen wir schon deshalb Nicht überschätzen, weil dieselben wie es scheint, in angetrunkenem Zustande begangen worden sind. Wir nehmen Akt davon, daß die vorgesetzte Behörde sofort Korrektur hat em- treten lassen. Berlin, 24. April. Wie dem „Lokal-Anzeiger" aus Madrid telegraphiert wird, wird nach einer Privatmeldung aus New-York Kapitän Coghlan außer Aktivität treten. Den Vorgesetzten gegenüber bedauert er ferne unbesonnenen Worte, den Reportern gegenüber suchte er ferne vehemente Sprache gegen Deutschland aus seiner überwältigenden Vaterlandsliebe zu erklären. . MP C. Berlin, 25. April. Zur internationalen Lage. In neuerdings hier eingetroffenen Berichten aus Manila begegnet man vielfachen Einzelheiten, die auf ent autes Einvernehmen zwischen Deutschen und Amerikanern auf den Philippinen schließen lasten. Wenn nun neuerdings aus New-York gemeldet wird, daß auf einem zu Ehren des Kapitäns Coghlan und der Offiziere des von den Philippinen zurückgekehrten Kreuzers der Vereinigten Staaten „Raleigh" ftattgehabten Bankett Kapitän Coghlan eine Rede gehalten I habe, in welcher er von einem Vorfälle sprach, der während I der Blokade Manilas zwischen dem Admiral Dewey und einem Offizier sich abspielte, welchen der deutsche Admiral abgeschickt hätte, um Beschwerde zu führen. — Coghlan will gehört haben, wie Dewey den Offizier ersuchte, de« deutschen Admiral zu sagen, die deutschen Schiffe mußten I stille stehen, wenn es Dewey sage, das geringste Zuwider- I handeln gegen die Blokadereglements bedeute nur eins, I nämlich Krieg —, so erinnert dies durchaus an die Zeit I der Champagner Skobeleffs. Deutschland hat dieselbe mit | Ehren bestanden; es wird auch mit solchen über Perioden I Hinwegkommen, in denen es den durch Champagner Über- I heizten Köpfen in Amerika gefällt, das deutsche Reich zum I Frühstück zu verzehren. — Neu-Guinea. Der neue kaiserliche Gouverneur I für das Neu-Guinea-Schutzgebiet, v. Bennigsen, wird I voraussichtlich die Reise nach der Südsee Ende Mai an= treten. Wahrscheinlich wird er anfangs noch einige Zeit I seinen Wohnsitz auf Kaiser Wilhelms-Land zu Friedrich I Wilhelms-Hasen nehmen müssen, da der Bau des Gouver- I nements zu Herbertshöhe im Bismarck-Archipel dann noch I nicht vollendet sein wird. Als notwendig wird es sich wohl Herausstellen, daß er selbst dort die Anweisungen zum Bau I seines Wohnhauses gibt. Von den Beamten, welche am I 4. April von Genua aus nach Neu-Guinea abgereist sind, I um den Bau des Gouvernements-Gebäudes an der Blanche- I bai in Angriff zu nehmen, sind zwei verheiratet. Der eine I hat allerdings eine Frau aus der Südsee, die samoanisches I Blut in sich hat, der andere aber hat sich am Tage feiner I Abreise von hier mit einer Berlinerin verheiratet und hat I mit ihr die Reise angetreten. Wenn die Bauten in Her- I bertShöhe vollendet find, begibt sich das Ehepaar nach der I Insel Rusa nördlich von Neu-Mecklenburg, u« dort eine I Station zn errichten. trtNWH t6gtt4 mit i’W tafjmt M RetagS. , ------------------- tt Siebener nxutmtm Anzeiger viermal le gelegt. Deutsches Reich. Berlin, 24. April. Die vorläufige Enthebung des Privatdozenten Dr. Arons erfolgte zu der Zeit, wo in der Universität und ihren Znstitutsgebäuden die Vorlesungs- anschläge für das beginnende Halbjahr an das Schwarze Brett zu heften waren. Um festzustellen, ob ein Anschlag oon Dr. AronS sich am Schwarzen Brett befinde, hat am letzten Mittwoch die Behörde, wie von einem Augenzeugen berichtet wird, fich eines Kriminalkommissars bedient, der sich als solcher auswies. Ueber dieses ungewöhnliche Vorgehen herrscht in akademischen Kreisen nicht geringe Aufregung. Berlin, 24. April. Im Univerfitätsgebäude hat, wie die »Vossische Zeitung- hört, am Samstag die erste Vernehmung des Privatdozenten Dr. Arons in seinem Disziplinarprozeß stattgeftmden. Die Vernehmung dauerte vier Stunden. araaicte von Anzeigen |« Wt nachmittag» ffc k* nettes Tag erscheinenden Rümmer bis vor». 10 Uhr. 75. D'Hingen 76. Watzenborn m. Steinberg 7.89 ---- — • 0.70 Berlin 24. April. Nachdem das Gesetz über den Ankauf derBernsteinwerke des Geheimrat Becker vom Slsielv in oic u/caui- uuu । Landtage angenommen ist, wird der Staatsbetrieb der und Wftfrerre -,g-°rdn°t | BA-ing-wmnung st°m^^d,J° b-°-nn-^Z Bergrat Hueck aus Saarbrücken in Aussicht genommen, der sich bereits zur näheren Information nach Königsberg be- inuane en-Baltimore Bren? tn-Brasiten ßremen-Austrar Hlhere Auskunft^ MKckP Mhere Auskunft r I. M. Seht Dari Looii und lullul W .90 3 Gemeinden ytr. 1. Albach 2 Allendorf a. d. Lahn 3. Allendorf a. d. Lda. 4. AllertShanien 5. Alten-Buseck 6. Annerod 7 Bellersheim 8. Beltershain 9. BerSrod 10. Bettenhausen 11. Beuern 12. Birklar 13. Burkhardsfelden 14. Climbach 15. Daubringen 16. Dorf-Gill 17. Eberstadt 18. Eitingtzbausen 19. Garbentetch 20. GeilShausm 21. Gietzen 22. Göbelnrod 23. Großm Buseck 24. Grotzen-Lwden 25. Grüuberg 26 Grüntngen 27. Harbach 28. Hattenrod 29. Hausen 30. Heuchelheim 31. Holzheim I 32. Hungen 33. Inheiden 34. K-sselbach 35. Mein-Linden 36. Langd 37. Lang-GönS 38. Langsdorf 39. Lauter 40. Leihgestern Gießener Anzeiger A A* zV I A AA /V (VX* ÄDf dlnzeigen-vermittlungSftellekr des In- mtb AuSlaabe» 1TP ■ II I — II xL^I lll< I nehmen Anzeigen für den (Slkbener Anzeiger entgegen. BerzeichuiS der im «reift Gießen in der Zeit vom 1. Februar 1898 bis dahin 1899 eingegangenen Watsenbüchfengelder. Amtlicher Teil. 'Sk. IW des Reichsgesetzblattes, ausgegeben den 21. d.Mts., entM: (Ri. 2567.) Bekanntmachung, betreffend Aenderung der i Inlqge B zur BerkehrS-Orduung für die Eisenbahnen DeiMjhlc ndS. Vom 17. April 1899. 2568.> Bekanntmachung, betreffend die An- ucrniiung der Internationalen Pariser Sanitäts-Konvention wns. IM (Reichs-Gesetzblatt 1898, S. 973) auf brittsche RoBimien Vom 17. April 1899. (JiT 2569.) Bekanntmachung, betreffend die Unter- deS Börsenterminhandels in Kaminzug. Vom 20. ( slpM 1899. Siußen, am 25. April 1899. GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen. v. Bechtold. s K i'SS 5 8rf»»%o Gemeinden »Übertrag 41. Lich 42. Ltndmstruih 43 Lollar 44. Londorf 45. Lumda 46 Mainzlar 47. Münster 48. Mufchenheim 49. Nteder-Besstngen 50. Nonnenroth 51. Obbornhofen 52. Ober-Besfingen 53 Ober-Hörgern 54. Odenhausen 55. Oppenrod 66. Queckborn 57. Rabertshausen 58 RetnhardShain 59. RetSktrchm 60. Rodheim 61. Rödgen 62. RöthgeS 63 Rüddtngshausev 64 Ruttershausen 65. Saasen 66. Stangenrod 67. Staufenberg 68. Steinbach 69. Steinhei« 70. Stockhausen 71. TraiS-Horloff 72. TreiS a d. Lda. 73. Trohe 74 U'phe bitt — Amerika. Vom Kampfe auf den Philippinen oder richtiger in der Nähe von Manila haben die Amerikaner bisher nun doch noch nicht abgesehen. Ein Telegramm des Generals Otis meldete, daß eine fliegende Kolonne unter Führung des Generals Lawton gebildet sei, sowie daß ein neuer Feldzug unternommen werde, um die Filipinos aus den Wäldern im Norden von Manila bis zu den Vorbergen der sich nördlich und östlich erstreckenden Gebirge und bis nach Bulacan hin zu vertreiben. Dabei haben die Amerikaner schon gleich ein Gefecht mit den Tagalen gehabt, die am Quingur- Flusse in einer starken Stellung sich befanden. Die amerikanische Streitmacht bestand aus vier Bataillonen Infanterie mit vier Geschützen. General Otis meldet zwar, der Feind sei mit schweren Verlusten vertrieben worden, nach einer privaten Meldung aber endete das Gefecht unglücklich. Oberst Stothenburg vom Nebraska- Regiment kam erst um 11 Uhr vormittags auf den Schauplatz des Gefechts, welches bei Tagesanbruch von Abteilungen der Regimenter Iowa und Nebraska unter Mitwirkung der Kavallerie begonnen war. Zwei Majore rieten angesichts der Uebermacht der Filipinos zum Rückzüge, aber Stothenburg, welcher sich Vorwürfe machte, daß er, weil seine Gattin in Manila angekommen, das Regiment für 24 Stunden verlassen, ordnete den Sturmangriff an. Stothenburg wurde dabei mitten ins Herz geschossen, ebenso Leut- »ant Sisson. Die stärksten Verluste hat das Nebraska- Regiment davongetragen; es hat acht Tote und dreißig Verwundete. Die Verluste des Iowa-Regiments, sowie der Kavallerie und der Utha-Artillerie sind verhältnismäßig gering. Man erwartet vor Calumpit ein bedeutendes Gefecht, da von dort eine starke Zusammenziehung der Filipinos gemeldet wird. — General Otis sucht die bisherigen Mißerfolge auf das eigenmächtige Verhalten der Generale Arthur und Lawton abzuwälzen. Beide Generale hätten ihm unrichtige Meldungen über ihre angeblichen Siege zugesandt, und bei ihrem Borrücken die gegebenen Befehle weit überschritten. Die FJ WM*- «chßchrild oerjtch ymwi KEaM oerdtuigtt 1. Maurerar Ausbruch uit «ersitzen vor ^gleichen 1 verlegen von «afetzen von -erlegen ton 2. K-ar-rarb Aufbruch und versetzen von versetzen M vasi-en von 3 riemzen-l SirsnMtz vo Lieferung vc 4 Pflaster«! Pslasieraust UmvslastMt 6. Pflaster« Pslasteranfb Herstellung Desgleichen Liefen ÜÄ/eMg vor < Echmiebe« ^dringen hoi tzlruimmg öc Wm, Mr I SWnmbtn bei t I bi« zm gen« Zuschlagsfrtf Gießen, di Jokales und ProvinfleUes. Gieße«, 25. April 1899. ♦♦ Dilettanten Vorstellung im Stadttheater 3. und 4. Mai. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß der Billet- vorvcrkauf für beide Vorstellungen heute beginnt. ** Gießener Lesehalle Verein Die im Anzeigeteil der heutigen Nummer von feiten genannten Vereins an die Gießener Bevölkerung gerichtete dringende Bitte um Zu- > weuduug weiterer Gabe« zur Hebung der Le seh alle | «ächte» wir auch an dieser Stelle befürworte«. ** Stenographisches. Der Gabelsberger Stenographeu- I verei« (gegründet 1861) hält Anfang Mai eine« Anfänger- I Unterricht in der Gabelsberger Stenographie, und ver- I weisen wir alle diejenige«, die solche^erlerue« wollen, auf I das heutige Inserat. I ** Vom achtzehnte« Armeekorps. Der Korpskommandeur I hat bei Uebernahme des Kommandos folgendes Telegramm I au sämtliche Garnisonkommandos des Armeekorps über- I nommen. Wir wollen unsere Pflicht thun, volles Vertrauen I zu einander hegen und als höchstes Ziel vor Augen haben: I die Zufriedenheit Seiner Majestät des Kaisers mit unserer | kriegsgemäßen Ausbildung, durch die das 11. Armeekorps I stets beglückt wurde. Es lebe Seine Majestät der Kaiser! I gez. von Lindequist." I Die mündlichen Ausführungen de8 FinanzmiuisterS, I mit denen er die Ueberreichung der gedruckten Darlegung I der Finanzlage des Landes in der Sitzung des Fiuanzaus- I schusses der Zweiten Kammer der Stände vom 21. I. MtS. | begleitete, lassen sich kurz dahin zusammenfaffen: 1. Die I Ueberschüsse aus früheren Finanzperioden werden von I 20400000 Mk. von 1888/91 auf rund 1000000 Mk. in I 1900/1903 gesunken sein. 2. Die Rechnung der laufenden I Finanzperiode 1897/1900 wird aller Wahrscheinlichkeit nach I Null für Null aufgehen. 3. Für das künftige Budget stehen I etwa 3000000 Mk. Mehreinnahmen zur Verfügung, die I durch bereits jeftt als unabweisbar erkannte Mehrausgaben I und Mindereinnahmen nahezu vollständig in Anspruch genommen werden. Weitere Mehrausgaben, die der Entwickelung der Verhältnisse des Landes nach wohl gar nicht umgangen werden können, sind nur durch Erhöhung der Steuern zu decken. 4. Bei dieser Lage des künftigen Budgets sind aus dem Schoß der Zweiten Kammer der Stände Ausgaben im Betrage von rund 10000000 Mk. pro Jahr beantragt. Diese Ausgaben würden eine Steigerung der direkten Steuern, bei Durchführung der Steuerreform, von 120 Prozent erfordern. 5. Dabei ist der Schuldenstand des Landes von der Periode 1888/91 bis 1900/1903 gestiegen von 35401620 Mk. auf 300168990 Mk., also um 264 767 370 Mk. Zuzüglich der nach 1. verbrauchten Ueber- I schösse von rund 19000000 Mk. ergiebt sich ein Kapitalaufwand von 283 767 370 Mk. Der Kapitalaufwand verteilt sich mit: 197 757 300 Mk. auf den Kaufpreis der Ludwigseisenbahn, 40392070 Mk. auf die Erbauung von Nebenbahnen und 46000000 Mk. rund (einschließlich der 19000000 Mk. Ueberschüsse) verschiedene Aufwendungen. 6. Gegenüber einer im Jahr durchschnittlich um über sieben Million wachsenden Schuldenlast — abgesehen von dem Erwerb der Ludwigseisenbahn — ist von 1900 ab eine Tilgung von 600000 Mk. — 0,2 Prozent der Gesamt- I schulden gesetzlich festgelegt, ein Verhältnis, das unter keinen I Umständen fortbestehen kann. 7. Aus dem vorstehend ge- I gebenen Bilde der hessischen Finanzlage kann und darf I keineswegs geschlossen werden, daß der Kredit des Staates I überlastet ist — der allgemeine Wohlstand unseres Landes I und seine Steuerkraft sichert demselben vielmehr eine dauernde I und unzweifelhafte Kreditwürdigkeit. Aber es muß an die I Staatsverwaltung aus der Entwickelung unseres Schulden- I ftandes und aus der Gestaltung unseres Staatsbudgets die I dringende Mahnung zur sorgsamsten Sparsamkeit gefolgert I werden. Unzweifelhaft aber läßt die Finanzlage des Landes I es nicht zu, daß auch nur ein Pfennig an denjenigen Ein- | nahmen in Wegfall kommt, die zur Durchführung der | Steuerreform in der allgemeinen Begründung als erforder- I lich bezeichnet sind und ist namentlich eine höhere Heranziehung I der Betriebsüberschüsse der Eisenbahnen ausgeschlossen. Nur I der dringende Wunsch, die Durchführung der Steuerreform I zu ermöglichen und das Vertrauen auf eine weitere Steigerung I der Ueberschüsse konnte den Finanzminister bestimmen, I 670000 Mk. zur Deckung der ordentlichen Staatsausgaben I heranzuziehen, sodaß nur eine Reserve von 370000 Mk. I verbleibt, während zur Tilgung 600 000 Mk. von 1900 ab I erforderlich sind. Die Eisenbahnbetriebsüberschüsse werden I den ihnen vorbehaltenen Dienst nur dann zu leisten im stände I sein, wenn eine weitere Steigerung derselben um 230000 Mk. I eintritt und wir von einem Rückgänge der Betriebsein- 1 nahmen in nächster Zeit verschont bleiben. I. Grüuberg, 24. April. Das gestern nachmittag vom | hiesigen Musikverein in der Turnhalle veranstaltete I Konzert war trotz des schönen Frühlingswetters, das viele I Bewohner zu Spaziergängen in die frühlingsgrünen Fluren I veranlaßte, recht gut besucht. Die einzelnen Musikstücke I wurden mit großer Präzision zum Vortrag gebracht und I fanden reichen Beifall. Mit besonders stürmischem Applaus I wurden die komischen Vorträge des Herrn G. Jöckel aus I Offenbach ausgenommen. Auch zu der abends stattgehabten I Theateraufführung hatten sich sehr viele Zuhörer eingefunden, I so daß als Ergebnis der in allen ihren Teilen recht schön I verlaufenen Veranstaltung der Kasse des „Berkchrsvereiu" I ein namhafter Betrag zugeführt werden kann. § Aus dem Kreise Alsfeld, 24. April. Zu keiner Zeit I des Jahres tragen wir mehr Verlangen nach einem frisch I grünen Salate oder frisch grünen Gemüse, als um I die jetzige Zeit. Dieses Verlangen steigert sich mit der I Verspätung der Frühlings und des dadurch bedingten späten | Wachstums der Küchenpflanzen. Erklärbar ist diese Lust I nach frischem Grünen aus der um diese Zeit eingetretenen I Ebbe der Wintervorräte an grünen Gemüsen. Wohl aber I auch mag dieses Verlangen überall da stärker fein, wo man I die Bedeutung der in den Gemüsen und Salaten enthaltenden I Nährsalze und ihre blutreinigende Wirkung kennt und zu I würdigen weiß. In letzterer Beziehung hat ja erst die I Neuzeit Aufklärung gebracht. Gewiß dürfte es jedermann I bekannt sein, daß in der Zeit, in welcher die Gartenpflanzen | erst zu keimen und zu wachsen beginnen, draußen im großen I Garten der Natur genugsam Ersatz geboten wird. Wer | ziehen, und es sind Beweise dafür vorhanden, daß sie die Reichswehr zu verstärken beabsichtigt. Sie ernannte jüngst einen Vizeadmiral und Kapitän für zwei neue Kriegsschiffe. Dennoch hat die Verderbnis in der Heeres- und Flottenverwaltung, seitdem die Kaiserin das Szepter ergriffen, eher zugenommen, als abgenommen, und die riesigen Heere, die in der Provinz Tschili versammelt sind, werden von sachkundigen Beobachtern als völlig nutzlos betrachtet, mit Ausnahme des von Auan Schi Kai befehligten Korps. Ferner heißt es, daß China jüngst einen nachdrücklichen Aufruf an Japan richtete, ihm militärischen und Flottenbeistand zu leihen gegen die Westmächte, die Chinas Gebiet zerstückeln. Die jüngste Drahtmeldung aus Peking besagt, die Haltung der chinesischen Regierung gegenüber den Ausländern drohe unerträglich zu werden: „Das Tsung-li-Aamen besteht jetzt aus Männern ohne Einfluß, ohne politische Kenntniffe; ihre Anstellung bildet nur einen Teil des Planes der Kaiserin- Wittwe, den Verkehr mit den Ausländern zu erschweren. Die Versprechen des Tsung-li-Iamen sind, wenn sie nicht durch den von bitterer Fremdenfeindschaft erfüllten Großen Rat gebilligt sind, ohne jeden Wert. Auf diese Weise wird das Tsung-li-Iamen lediglich zum Sündenbock, und die ausländischen Vertreter klagen darüber, daß Verhandlungen mit dem Tsung-li-Aamen reine Zeitverschwendung sind. Man darf annehmen, daß bei Fortdauer dieses Zustandes eine ernste Gegenvorstellung unmittelbar an die Kaiserin selber gerichtet werden wird. Uebrigens hat der deutsche Gesandte Freiherr v. Heyking dem Tsung-li-Aamen mitge- teilt, er werde trotz des ihm erteilten Urlaubs in Peking bleiben, bis die Verhandlungen über die Bahnlinie Tientsin- Tschinkiang abgeschloffen seien. Aus der Zeit für die Zett. Vor 188 Jahren, am 26. April 1711, wurde'» - bürg David Hume geboren, der geistreiche Geschichte von England, zugleich ein heiterer fta' Lebensphilosoph. Hume stand mit Voltaire und btn v--". geistreichen Kreisen in inniger Verbindung und buto/ Grundsätzen geistiger Freiheit und philosophisch« > anschauung. Er starb am 25. August 1776 in feinet?- stadt. Ausland. Wie«, 24. April. Heute verlautet hier bestimmt, Kaiser Wilhelm werde zur Enthüllung des Denkmals für Erzherzog Albrecht am Pfingst-Sonutag dem 21. Mai *ach Wie» komme«. Prinzregent Luitpold von Bayer« und der König von Rumänien «erde» an diesem Tage gleichfalls erwartet. Wie», 24. April. Die „Politische Korrespondenz" meldet aus dem Haag, daß die Eröffnung der Friedens- Konferenz am 19. Mai erfolge« wird. M.P.C. Italien. Für den wenig beneideten Posten des Truppenkommandeurs in Erythrea ist als Nachfolger des Oberst Troya der Oberstleutnant im Generalstabe Trombi vom Kriegsminister bestimmt worden. Trombi war bis jetzt Chef des Stabes bei der Division in Florenz, vorher Militär-Attachö in Konstantinopel. Trombi ist aus der Artillerie hervorgegangen und kam 1886 als Hauptmann in den Generalstab. Seine Ernennung zum Oberst steht nahe bevor. 1896 nahm er am Feldzuge im Sudan teil und zwar im Hauptquartier der englisch-egyptischen Armee. Die hierbei erworbenen Kenntniffe der Verhältniffe im nordöstlichen Afrika werden ihm für seine neue Stellung vvn großem Nutzen fein. Asien. Vom Hofe zu Peking kommen Stimmungsberichte auf dem Drahtwege, welche die jüngst gegebenen Mitteilungen bestätigen und ergänzen. Die Kaiserin-Witwe scheint entschlossen zu sein, ihre Stellung zu sichern. Sie läßt Truppen in der Nachbarschaft der Hauptstadt zusammen- !Öä*; Jedenfalls existieren noch mehr Lokalnamen für«, - jungen Wurzelblätter dieser Pflanze, die jetzt aus bei«1 wachsen, liefern das ausgezeichnete Gemüse. Dabei die Pflanze so häufig, daß die Wiesen einer Gemeinde 2 für alle ihre Familien liefern. Allerdings kommt der knöterich nicht in allen Gegenden vor. So findet » in der Wetterau nicht. Wer Gemüse von dieser j»?1 bereiten will, vergesse nicht, ein wenig Soda binuX’ Denn nur dadurch behält das Gemüse seine 2? Farbe. 1** Verkehr, Land und Volkswirts Gieße«, 26. April. Marktbericht. Auf dm Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. 0.90—i.oo Mm-' per St. 0—0 H, 2 St. 10—11 Enteneier 2 St. ll-ilP»'. eiet per St. 11—12 Käse 1 St. 6—8 H, Käsematt, ' Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 82 Lrudm per . •* 0.80—0.90, Hühner per St. X 1.10—1.80, Murn w - < X 1.60—2.00, Enten per St. X 2.10—2.60, -r. •, X 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 A, Äub>uni «? • per Pfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 \ fleisch, gefallen, per Pfd. 76 A, Kalbfleisch per Pfd. W-m , Hammelfleisch per Pfd. 60—70 Kartoffeln per 100 Jhlo » 7.00 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per tttr. * 9.00-u Milch per Liter 16 4- Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgen« bil i Ufr l j mittags. Während der ersten 8 Stunden der Martha! ton i Umherziehen nicht fellgeboten werden. w N Mag bti i Pächter» soll die i Mflehrnde Jagd (Zagdbefirl 6) ft kachelt di» 6. ! öffentlicher ' werden, I Jrtifag - »««tttagS ■ÖtWlMle t •*>. 24 Lpri Ntnnd • — Sttbin i ö-M , und 1 ),! । I v» bei W binstcht I dtti ! 9,1 14 «tabt Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „fcetofo*. Berlin, 25. April. Aus Paris wird dem „Ähr i Journal" telegraphiert: Hauptmann Freistättcr erfl i bei seiner gestrigen Vernehmung vor dem KafiatiouSs>7 unaufgefordert, daß das Kriegsgericht DreysuS tyiuptfädifa auf das Zeugnis Henrys hin verurteilte. Die Enquete u h wahrscheinlich heute mit Konfrontation beendet. Berlin, 25. April. Die „Vossische Zeitung" nult aus Madrid: Die Karli st en fahren fort, Propagatt« durch Versammlungen in allen Provinzen zu machen. » erklären jedoch, daß keine Verschwörung in Barcelona i-, standen habe. Die entdeckte Waffen-Niederlage habe schi vor dem Kriege mit Amerika bestanden. Gestern fand große Versammlung der Steuerzahler statt, welche die Ä schaffung der Kriegssteuern verlangen uvb mit Schliejoq aller Fabriken und Geschäfte drohen, wenn sie nicht werden. Wie», 25. April. In militärischen Kreisen gilt ” jetzt als feststehend, daß der Kriegsminister eine Umgtst - tung der Artillerie und die Einführung von ianone nach den in Deutschland und Frankreich bestehenden durchführen und von den Delegationen die nötigen Selb mittel verlangen wird. Eger, 25. April. Der Oberkontroleur Üvch vo städtischen Hauptsteueramte wurde gestern verhaftet, weil । seiner Amtskasse 10000 Gld. Staatspapiere fehlten. ®' Verhaftung erregt großes Aufsehen, da Koch eine fef)r V. kannte und beliebte Persönlichkeit war. Lemberg, 25. April. In dem Städtchen Sfalu n n über 100 Wohnhäu ser niedergebrannt. Brüffel, 25. April. Die gestern Abend sestgeftcüte tz-- samtzahl der ausständigen Bergleute in den vier kohl« । Bezirken beträgt 60,000, also etwa 50 Prozent der ge\am?t Bergleute. In Mons werden Ausschreitungen besüMr Infolgedessen ist dorthin Militär abgegangen. London, 25. April. Reuters Bureau meldet an Washington: Der deutsche Botschafter u»! gestern namens der deutschen Regierung bei bem «taai sekretär Hay formellen Protest gegen die Aeußentn^- des Kapitäns Coghlan in dem Union League-Klub eim vj erwiderte, daß der Kapitän Coghlan seine Rede als Pb mann in einem privaten Klub gehalten habe; dieselbe to daher nicht als offiziell oder offiziös angesehen werden,, dem Sinne, daß sie zu einer Aktion des Staat-tetre berechtige. Das Flotten-Departement sei jedoch ^oukom befugt, solche Maßregeln zu ergreifen, wie sie der zu erfordern scheine. Der betreffenden Meldung -u>' • soll sich Staatssekretär Holleben damit zuftieden «x.v- haben. .... Konstantinopel, 25. April. Hier wurde em gr1«^1’" Schiff beschlagnahmt, welches eine große Menge Macedonien bestimmte Waffen transportierte. __ Kunst-Ausstellung. »Ä im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Ubr . << Ausnahme des Samstags geöffnet, an Sonn- an“ ier“? tc d 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für NichtmitgUeder sn tage» 50 Pfg. an Scan- und Feiertagen 80 Pfg. !e««t »icht de« beliebte» Feldsalat (Rapunzel) b» * frtfle, die Eibische u. die alle a, Ettle fehlende- Garte-salalcS gern gegessen »erde«? 2 "! b« ' aber dürste bekannt sein, daß um die jetzig« o„, auf unseren Wiesen eine ganz vartreffliche fXibut9' wächst, deren Geschmack zwischen dem dn Mckdk^ " Spinates zn setzen ist. Es ist der Wiesen,nät'ri^ 11 »'»'106 etiblM«11' Natternwurz genannt. Letzterer Name flammt'4. »*fb,e \ »ei älteren Zeit, in der man den doppelt gewundenen « S st°ck der Pflanze für heilkräftig gegen giftige ö' h'elt. In manchen Gegenden heißt die Pflanze auch ,-nni __ Jedenfalls existieren noch mehr Lokalnamr» --------- Gnauth. 8522 Ifb. Meter. Telephon 46. •Urft 21. 0 II. 100 01520 Neue Sendung Kaiferstraße 57. AranLfutt a W. Chilisalpeter A. Katz. eingetroffen. 01528] Ein Zimmer, möbl. ob. unmöbl., I 3245 1. 2. 3521 Gnauth. 3333 Unser Geschäftslokal befindet sich jetzt Soeben wieder eingetroffen 3436 ijflliiiiiiitiiuiiijuniieii (ßnuifehliuuu'ii itlietiuludje MAGGI w ft 2840 zum Würzen -er Suppen, 520 „ 580 , 60 Ifb. Meter. 471 *nbcn bei un» auf Ztmmer Rr 7 offen. Angebote auf Vordruck bniw dis zum genannten Termin an un» einzuretche». von Büchern. Der Vorstand des Kießener -Lesehalle ^ereins. I. B. Dr. Frank. 3426 Bekanntmachung. |«6be* die von der Stadtoerordn.ten-Bersammlung vorgeschlagene b-ufluchtlinie für die westliche Seite de» Uebergang» vom Kreuz »arttlir Mäusburg genehmigt worden ist, bringen wir dies mit de« Anfügen int ii^cmetnm Kenntnis, daß die Einsichtnahme de» betreffenden Plane» anf i l« Stadtbauamt jedermann freisteht. Mete», de» 24. April 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße». Bekanntmachung. Samstag den 29. d. Mts., vormittag» "Uhr, soll i» bewiiiflatn Schlachthof der Dünger au» den Grube« öffenttich «eist- »ersteigert werden. Stieße«, de» 24. April 1899. SÄ »U «4btS ÄtS "®4S; tlR ivknig fct 1710 , 888 „ „ 123 , , 500 qm. 14 Stück. 5 Ifb. Meter. Bahnhofstraße). 3085 qm Lebende Suppen- n. Tafelkrebse empfiehlt 3500 Carl Schwaab, Delikatessenhandlung. Verdingung. s fl« zrnr Einrichtung einer Diener« woichmZ im Realschulqebäude er« sr^cöäen Maurer-, Schreiuer-, E,lchl-fser- und Glaserarbeiten süllL» Milihisilh dki 3. Mai L M, MrmittagS ll1/« Uhr, dßchücht verdungen werden. sfRiae, Arbeitsbeschreibung und BeL'i^ngen liegen während der DiMnmben bei uns in Zimmer Rrt ö znr Einsicht offen. Angebote a«sg ^ri-ruck, der bei uns erhältlich, sin^' Hei zum genannten Termin einniEen. . Aitzlllag»frist 14 Tage. ' Sto, den 24. April 1899. Da» Stadtbauamt. Schmandt. 3505 eit A die- 26. ^riinn : ein * und < August Londorf, am 24. April 1899. Der Rentmeister. Schmidt. 3497 llmpflasterungen , n u ^Malerarbeiten, Los II (Eleinftraße, Wilh-lmstraße, Neustadt). — " - • - • - 100 qm Frische Schellfische iGießknerLksehalle Verein »u Dettergasse ö. Die i« vorige« Jahre gegründete öffentliche Bücher- und zj LTZ "T\ ♦ l Lesehalle hat sich al» eine für unsere Stabt «otwendige Auialt heraus- I gestrllt. Rach Ausweis der Benutzungsstatistik wurden in den Wintermonaten JLO V VI1 AH^il^sslßlsn^t M^ als 4000 Bände verliehe». Bei einem solchen Zuspruche reichen die Drarbacher I geringen Mittel des Vereins in keiner Weise zur Beschaffung des in stet» 1 Mk.. wachsendem Maße geforderten Lesestoffe» au». E«ll daher der Fort- bei ärgerer ibJbrne Preisermäßigung, bestand dieser segensreichen Einrichtung g-stchert werden, bei größerer ^reisermaV.g^ g,. jft bU Flüssigmachung weiterer Mittel die erste und durl Zchmaaßg Selilrattsstlllldlll. unerläßlichste Bedingung. Zur Erfüllung derselben bleibt UNS Allil Aqvllllvv^------5—1 gegenwärtig nur ein nochmaliger Anruf an den so ost bewährten Gemeinfinn unserer Mitbürger, denen wir die Bitte dringend an» Herz legen, un» durch Zuwendung weiterer Gaben — fei e» durch Erhöhung der Mitgliederbeiträge, fei e» durch Gewährung eines einmaligen Beitrag» — unterstützen zu «ollen. Wir werden uns demnächst erlauben, eine Liste zum Einzeichnen herumgehen zu lasse«, und bitten, dieselbe nicht zurückzuweisen. I de, auch die kleinste Gabe ist willkommen. Ebenso erneuern wir unsere Bitte n« Zuweisung von ältere« Jahrgängen illustrierter Zeitschriften und es Bureau.finö' Aus Pari! .v hauptnmii Mli! lehamg rr 0 kriegsgeckLm^ hin veriM. t on front« btak Die „HM jt listen fahren fortt Hin proochen z°« StrfötoDrung in t 1 SüfftnÄtrlagt btftanbtn. Sestern mzahler statt, «tlc erlangen uxb mit drvhm, w su' mititäri^ro Srr; x ürirtz-rnmstr r > dir TiHHMSr । Frackeich befirhrr Dtlegatiouen du ttDbtttonUök t wurde gestern & M. StaatsM'" ssusfeheu, dr t- nlichkeit war In dm e !i nieder^. Die gester>7 ^ alfo ,«be» «** E - deutschr K.;,-. Du Protest iu idcr einer i, . r zW verdungen weiden. Ü. Maurerarbeiten, Los I (Frankfurter- und Bahnhofstraße), ilusbruch und Transport von Bordsteinen 307 Tri* Versetzen von Bordsteine« auf Zementbeton 930 r>.»gleichen von Bandfteinen 208 verlegen von Trottoirzementplatten 2685 versetzen von Straßenfinkkasten 14 Verlegen von Einfieigrahmen 2 2 Maarerarbeite», Los II (Steinstraße, Wilhelmstraße, Neustadt). " 1" ' 37 Ifb. Meter. 1 01583] Möbl. Zimmer ^vermieten. Q ® 1 jfc T11 6 11 ■ ^ttocknend^^ __»euchstrasse 12. | v A M trocknend, Harttrockenöl, trocknet sehr rasch und hart, „Hygiea,“. 8524] Eine kleine Wohnung sofort 1 Oskar Höpfner’s Anstalt * Nähere- Lindenplatz 4. ____fnr schwkd. Heilgymvlistik, Krthopädie nnb Medical-Maffage-Klirk« b,?öTunb Wä7AXten. StaatUeh koMe8eionlert. ___«tL»ftra»e M. Kietzen. Moktktstraße 8. n 3307] Wohnung 3 bis 4 Zimmer mit $ heute ab werden in meiner Anstalt Mittwoch» und Samstags Zubehör, $Ba)lerieitunfl,R^ | OrtSkranke frei behandelt und zwar von 3-6 Uhr. Ausweis: Armenschein. Md Dch. Marktbericht, i ^perK.^v^ Enteneier rtz- 1 §t. 6-8 4, Ää]e ? per LUer 8i A dt. * 1.10—1.80 >t A 2.10-2.60 i ytfb. 68-74 4, i ksteisch per M. w. ' Kalbfleisch w: 0 4, Kartoffeln y.. —00, ötoiebdn pnt-, >on 7 Uhr fcj„ n 8 Ctunden in fr »erden. INF* Settersweg 89 *W gegenüber dem Neftanraut Elges. Kesedv. üron, SprslalgeschUft für Korsetten. Lenz'scher JelsenKetler. Für einen soliden Arbeiter wird Scklafstelle, möglichst mit Kost, bei braver Familie gesucht. Gefl. Offerten unter P. 3525 an die Expedition dieses BlatteS._______________ Gießener Wohnungsnachweis, Bahnhofstraße 41, pari. Q1582 Anmeldebogen auf Wunsch ins Haus. 01507] Für ältere Dame 4-Zimmer- wohnung mit Korridor zum 1. August oder früyer gesucht. __Licherstratze 1, Part. Gesucht zum 1. Juli oder früher frei gelegene 6-Zimmerwohnung mit Zubehör oder 5 Zimmer in einem Stockwerk und Mansarde. Erwünscht nicht allzugroße Nähe der Bahnstrecke. Neubau ausgeschloffen. Gefl. Offerten mit Preisangabe unter R. 3443 an die Expedition dieses Blattes.______________________________ Ein möbliertes Zimmer, in ruhiger Lage, möglichst eigner Eingang, auf sofort zu mieten gesucht. Offerten unter M. E. 01542 an die Expedition dieses Blattes. MlMgeim25B]lMW Journalblatt Nr. 84. Herr I. D. K. auS Frankfurt a. M., Privatier, 63 Jahre alt, trat am 5. Dezember in die ®«)p9.n,bI.un% Anstalt. Er wollte den Versuch machen, eine 25 zahnge Taubheit des rechten Ohres durch unser Verfahren zu beseitigen. Dieselbe war so Vorkommen, daß das Geräusch eines Weckers, selbst wenn derselbe dicht an das kranke Ohr gehalten wurde, von demselben nicht vernommen wurde. Daneben wurde au gemeine Neurasthenie, Kurzluftigkeit (AdipositaS), Leberanschoppung und Wadenkrümpfe schlimmster Art festgestellt. Letztere traten allmah ich auf^und zwangen den Patienten meist zum Verlassen des BetteS und ^undenlangem Umherwandern. Aus diesen Gründen wurde neben der lokalen »lbrat on des kranken Ohres auch die Allgemeinbehandlung des KörperS verordnet und in Angriff genommen. Gleich nach der ersten Vibration blieben tnder Nacht die sich sonst regelmäßig einstellenden heftigen Wabenkrampfe auS und haben sich seit dieser Zeit nicht wieder eingestellt. Am 11. Dezember tvnrde Patrent von der Wahrnehmung überrascht, daß er vom Bett aus den Wecker hörte und zwar mit der deutlichen Empfindung, daß er — auf dem linken üpr liegend — die Schallwirkung durch das rechte feit 25 Jass"** hJa empfing. Eine Täuschung war umsomehr ausgeschlossen, alS er früher das Geräusch deS Weckers niemals gehört hatte, wenn er, tote an diesem Tage auf der linken Seite lag. Eine weitere sofort vorgenommene Prüfung überzeugte ihn dann, daß er sein Gehör vollständig wieder erlangt hatte, da er selbst das Ticken einer Taschenuhr zu hören vermochte. Im Verlaufe der wetteren Kur besserte sich sein ganzes Empfinden derart, daß er aus ttinen haufigen Jagdausfiügen Anstrengungen mit Leichtigkeit bewältigte, die ihn in feinem 40. Jahre erschöpft hätten. 301 Anstatt für Wbrationstherapie (System Mnschik) D. R. P. 98209. 01530] Ein möbliertes Zimmer, nächst der Aula, zu vermieten- I nitn Einölen Ltrdwigstratze 36, II. IjeillOlSICCauv,uinoien, 3504] Möbl. Zimmer zu vermieten. 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Gold-Rente 8 Porwgiesen 6 Mexicaner 4 Monopol'Griechen vo« Igj rrf«^ Pon de tic Anivesenhn :^rbinitn W b(* 'jungen zwischen d .sich aber hauptsal bandelte, « «■t durch die Engla Mieren 'ich d'e ihren Sympathie ! ti-bruck ju geben. -S sind nur & sietf-tvader den Hufe r eisier» rlnfnahme 's, m London und m.igiTtt Drziehnngen l^suasime finden wir -:'i.chr bube Lanbn woäre eine solche D • t ese Interessen sich vielmehr richten sie ^imlich Frankreich. Drtittdmtcr kollidiei ! c.r Nordküste Ast ii nb büßen müsset suchte es aufgeben. 11 dm Kriege Fta ^irehr oder weniger Zliut Italiener Mei $fawftn MM tt«s Z säMSä ä. Ooursbertoht ml. Kurz & Co., Giemen.fMzMM1 ® Frankfurter Börse vom 24. April 1899. 01543] Erbsenreiser und Frühkartoffeln zu verkaufen. Große Müblgaffe 4. 3526] Kartoffeln, magnam bonam, billig abzugeben. Steinstrahe 19, I. 01521] Setzkartoffeln zu verkaufen. Neuenweg 38. 7, Frankstr. Hvp. Bk unk. b. 1906 98.50 4 7. Frkf.HyP- Ered. B. unk. b. 1906 97.80 4 dto. unk. b. 1907 101.80 4 Deutsche Grdsch. B. unk. b. 1904 101.d0 4 3 tüdjligt ßrtnntt für da» neu erbaute Kalkwerk Glickweiler (Pfalz), Ringofen- betrieb, sofort gesucht. 3509 Hoher Lohn. Dauernde Beschäftigung. Tüchtige Aröeiter für meine DampffLgeret gesucht. Solche, welche schon in ähnlicher Branche thälig waren, erhalten den Vorzug. 4513 ___Georg Schubelker. 3518] Ein Hart-durfche, sowie ein Lehrling gesucht. ________Bäcker Hör«, Steinstraße 33 3523] Eine Frau oder Mädchen zum Wecktragen gesucht. Näheres Lindenplatz 4.___________ Ein Mädchen zur Aushilfe sofort gesucht. 01536 Näheres Dammftratze 41.________ 3501] Ein Laufmädchen für tagsüber gesucht.___________Dleichftratze 21, III. 01527] Ordentliche Lauffrau oder Mädchen gesucht. Bleichstratze 12, H. Veränderung Wobne jetzt , Löberftratze 18. Posamerrtterarbeiten, fonrieCtMt» dekorationen werden besten« besorg Bestellungen bitte bei mir ebn Herrn Juttu» Schulze, «nue 4 abzugeben. L^Kattrein. 3121] An gutem Privat-Miir«? » Abendtisch können noch einige teilnehmen. G-thepratze 44, i f 01518] Zeichner sucht inVr vb«» graphie Beschäftigung. k Näheres in der l^peditua d- «l-— Kommifstonsgelchäft An- und Verkauf von Immobil"« BuchMhrung Poppelsdorfs Bureao Bahoh-fstr-ß- fertigt sachlich Eingaben und verträ-e aller Art^ i Student mit Gymnasialbildunz enri' Schülern, auch der oberen Rian er allen Fächern Privatunterricht. Cfi w. Preisangabe u. Nr. 01525 an > Student erteilt Privalftunden in al Gymnasialfächern und zwar Stbülr. jeder Klaffe. Offerten mit Preilatuü« unter Nr. 01524 an die Exped. d Ä j 01499] Student ert. Unterricht in «I | Gymnasialfüchern, vorzügl in Malbm-'l I Näheres in der Expedition d. Bl 01522] NenphUalo-e erteilt sosehr mäßiges Honorar gründlichen Pnx- 3512] Ich beabsichtige, mein in der Bismarckftraße 22 gelegenes Besitztum Gescküftsverlegungs halber w verkaufen. Dasselbe eignet sich besonders als Fabrikanlage, große Gärtnerei rc. Reflektanten wollen sich an mich wenden. Achtungsvoll ________Georg Schubelker. 1 neuer Laudauer, 1 ueues, leichtes Halbverderk, versch. «eue, ganz leichte Gig vou 175 Mk. au, 1 wenig gebrauchtes Break, 1 gebrauchtes Phaetou billigst zu verkaufen. 3517 A. Kilbinger, __________SetterSwe- 19._________ 01517] Ein hölzernes Gartenthor (neu) billig zu verkaufen. Steiusiratze 42. 01529] Wegen Raummangel ein SW* Herrenschreibtisch zu verkaufen.______Asterweg 39, H. 01540] Einige Keller- oder Stallfenfter, ein großer eis. Fensterrahmen abzugeben. Bahnhosstratze 43. •clb 16.19 20.86 Fran-. Oesterr. 4.17 Americ. Angehender Kellner oder Kellnerlehrling gesucht. 3519 Caf6 Hettler. . . a ■ ■ I ■ in jeder beliebigen Schriftart und Kertoneerte werden lIlAITl/ÖrTOn 81 mtesigen Preisen angefertigt in der Vlolll\dl lull Brükl’schen Univ.-Druckerei (Pietsch Erbes) ■ IWIIHMi Schulstraeie 7. Heute nachmittag gleich nach y85 Uhr entschlief sanft nach jahrelangem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden meine innigst geliebte Frau 3515 Offen hach a. M., den 23. April 1899. Margot Clössner geb. Schwartze die treueste, fürsorgendsie Mutier meiner drei Kinder. Im Namen der Hinterbliebenen. Clössner, Hauptmann und Kompagnie - Chef im 5. Grossh. Hess. Infanterie-Regiment Nr. 168. Die tiefbetrübten Eltern und Geschwister. Kaisers Kaffee 11 Kaisers Kasfee-Geschäft • Gießen. Kreuzplah 5. Gießen, Lindenplatz 5 Kaisers Kaffee-Mischung Kaisers Kaffee-Mischung ä 80 psg. pn Pfonb, ä 1 Mark per Pfand, sowie als besonders feine Kaffees die Sorten 120, 1.30, 140, 150 bis 210 Pfg. per Pfuud. Als Zusatz zu Kaisers Kaffee empfehle Kaisers Matz-Kaffee und Kaisers Kaffee-ßffenz. Thee letzter Ernte vou Mk. 1.50 bis Mk. 4 — per Pfuud. Feinste Biskuits in stets frischer Ware ä 40 Pfg. bis Mk. 2.— prr Pfund. Chokolade in Riegeln und Tafeln ä 80 Pfg. bis 200 Pfg. per Pfund. 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Anmeldungen bitten wir an unseren Vorfitzenden (Herrn Realgymnasiaüehrer Dr. Pitz) zu richten. Honorar 6 Mk. Elisabethe Jung nach langem und schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden in ein besseres Jenseits abzurufen. Lollar, den 24. April 1899. Die Beerdigung findet in Lollar Donnerstag nachmittag Allen Verwandten, Freunden und Bekannten zur Nachricht, dass es dem Herrn über Leben und Tod gefallen hat, heute nachmittag 4 Uhr Junsere innigst geliebte Tochter und Schwester 8520 4 Uhr statt. (Offene Stellen