ist>o Sonntag den 26 Februar Nr. 49 Erstes Blatt. ir & Co. Feuilletsn. AÜr Aujeigen-BkrmiNirmgSstellell bt» In» und AuSlanbei «ehoren Anzeigen fir den Siebener Anzeiger entgegen. erscheint ttgNch mit Ausnahme dr» Montag». Die Siebener »«»tttesvtttter werde» dem Anzeiger wrchmtlich viermal beigefcgt «rdadtion, Expedition und Druckerei: Kch»tstr«be Ar. 7. Adreffe für Depeschen: Anzeiger Kietze». Fernsprecher Nr. 51. Giesser Weddensarde. Waß en echte „Gäisser" is, Daas sich safdig auszedricke, Unn macht aaner mal en Riß Is das gut in alle Sticke Wanner echt von Hai verzehlt: Unser Ausdrick sein gewehlt! Wackelt aaner dorch die Stadt Is en Buweschwarm dehinner: Juh, err hott — im Sack e Ratt, Kreische do drei dutzend Kinner. Hott de Dorschd aan vull gemacht. Dann is schwarz der wäi die Nacht. Hott e Kind waß aagestellt. Dann dhuts Bimb unn Markes gewe, Unn wer viel uff Ausdruck hält. Gibt e Dach del noch denewe, Doch e Ohrfeig mit'm Klatsch Haaßt merr Hotzel oder Bätsch. Leimsieder unn Stachelfaatz, Laatscher, Dreidraht, dhut merr heiße Steifschächter unn Kihkummet, Die kaa Elleganz beweise. — Gratisbeilagen: Gießener FamilienblStter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Dolkskunde._____________ unser hessisches Vaterland mit der so viel Unfrieden er zeugenden Steuer zu verschonen.___ KeneNmc v.» «»jeifltn zu brr nachmittag- ttr den -»lgrudcu Lag erscheinendm Nummer bi» norm. 10 Uhr. , li® und fio Mot W soliden. Wer nix schwätze dhut, der werrd Bei uns e Klawaadsch gescholle. Wer sich awer efderscht errt. Kann mit seine Gidarr drolle. — Fer geworfe haaßts geblefft, Korze Hose sein vernesst. „Krich de Kerl doch am Schlaffitch", Kreischt do so en klaane Borzel, — Der tritt awer aan am Flitch Unn en (innere an de Worzel. Doch so bossig sich daß mächt: Dreimal drei is Buwerecht! „Raich bei raich unn Berll bei Berll" Is e Sprichword sehr ze lowe, Unn äich genn es jedem Kerl Schwimmt err wäi die Schwane owe. Doch wer viel Grafahme macht Heudzedag werrd ausgelacht. Mißgebord, daß is die Kron Aller ausgewehlte Mörder; Seines gleiche net die Bohn, Mehr ze sinne aller Oerder. Unn so gibts noch manch schih Wort, Waß im Volksmund nor lebt fort. — Carl Triller. Bezugspreis viertrljährl.5 2 Marl 20 Pjg. monatlich 75 Pfg mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Ausland. Wien, 24. Februar. Die Erbärmlichkeiten, welche die Tschechen im Kampf gegen das Deutschtum auf eine ihr Volk tief beschämende Art an den Tag lege», bezeugt wieder folgendes Stücklein. Im amtlichen Bericht über die letzte Sitzung des Stadtrats der Prager Vorstadt „königliche Weinberge" findet sich folgende Mitteilung: „Mit Rücksicht darauf, daß in Weinberge ein deutscher Kouleur- student einen tschechischen Hochschüler erschossen hat, wurde Meßmer Anzeiger Mneral-Anzeiger Deutsches Reich- — Gegen den fliegenden Gerichtsstand der Presse erklärt sich jetzt ein Gericht nach dem andern. Das Posener Schöffengericht sollte über eine Beleidigungsklage des Dr. Wendlandt, Stadtverordnetenvorstehers in Schwersenz, gegen den früheren Chefredakteur der „Post", Herrn Karl Groddeck, verhandeln. Das Gericht erklärte sich aber für unzuständig und stellte das Verfahren ein, da die Klage in Berlin, wo die „Post" erscheint, hätte erhoben werden muffen. - Koloniales. Obwohl die Verhältnisse im Scharigebiet und am Tschadsee noch immer sehr uuNar sind, sind doch die Franzosen eifrig bei der Arbeit, die Scharte auszuwetzen, welche sie durch den Rückzug ihres verbündeten Gaurang, des Sultans von Bagirmi, vor Rabah davongetragen haben. Gentil ist in diesen Tagen nach dem Schari abgereist, welcher als Distrikt in die Verwaltung des französischen Kongo ausgenommen worden ist, aber er beabsichtigt vorläufig nur eine abwartende Rolle zu spielen. Der französische Resident in Bagirmi, Rousset, und Leutnant Prins haben in dieser Zeit bei dem entthronten König ausgehalten. Auf dem Schari ist ebenfalls noch der Forscher F. de Behagle thätig, welcher auf dem Dampfer „Leon Blot" zum dritten Male den Schari befahren hat und sich nunmehr zwei Jahre in diesen Gebieten aufhält. Auf seiner letzten Tour, welche 72 Tage dauerte, hatte er die Schiffbarkeit des Ba-Mingui (oder Bahr-el- Abiad) untersucht. Behagle ist von einem französischen Syndikat schon vor zwei Jahren hinausgeschickt, und man denkt daher an seinen Ersatz. Mit einem gewissen Interesse kann man auch der Expedition Fourneau entgegensetzen, welche auf dem Sangha nach Norden vordiingen will, da die Süd-Kamerun-Gesellschaft in der nächsten Zeit ihre Arbeiten begonnen haben wird. Denn wenn es der französischen Expedition gelingt, was bis jetzt immer mißlungen war, die Verbindung zwischen den mohamedanischen und heidnischen Völkern herzustellen, so würden unsere Kontore am Sanga dabei nur gewinnen. Schambedaatsch unn Lama aach Sinn e Zierd' fer unser Sprach. Stach es aach is so e Wort, Waß noch effdersch aazewenne; Schuwiak — am rächte Ort — Is gar manchen sehr ze genne; — Flabch, Kameel, Gewitteroos, Daß sein Schmeichelname blos. „Ei, waß hott derr der die Ficht!" Heert merr häi unn do verzehle; „O du Trattch, häst de des Gicht, Unn de Kopp voll blaue Meelr." — Will dich aaner rächt beglicke Säht err: dhet de Duft dich dricke! „O gih ha am!" so heert merr als Wann aaner noch da soll bleiwe; Unn: „Der hott se noch im Salz, Will en Denkzettel merr schreiwe. Unn wann aam e Zichel ritscht Maant merr: Waß is der gebritscht! Preebelsupp gibts aach gar oft, Dann das is net ze vermeide, Unn gefujhaast unverhofft, Kann merr roerrn zu alle Zeide. Wer sich kann zum Deuwel scheern Stritt kaa Sitten ei ze Heern. •Ung n'niijen gM ffig düng per W- c'r ligen BevinM" vheimer N körsabrtt.—__ rli«8 „ UW iUW irliflg ÄN'SS ; O.s»»« i« '* W»e« man die gegen die Weinsteuer geltend gemachten Argumente genau Prüft, so findet man, daß der sehr energische Widerstand gegen diese Steuer nicht unberechtigt erscheint. Es wird nachgewiesen, daß eine Weinsteuer geeignet ist, den hessischen Weinhandel, sowie die Weinproduzenten, besonders aber die kleineren Winzer, schwer zu schädigen. Eine große Zahl von blühenden hessischen Weinhandlungen dürften ihren Geschäftsbetrieb ganz oder zum großen Teil in das benachbarte Preußen und Bayern verlegen, welche beide Staaten, trotz ihrer viel größeren und reicheren Weingebiete, eine Weinsteuer nicht kennen. Mit diesen Geschäftsverlegungen werden auch zahlreiche Angestellte unser Land verlassen, wodurch sowohl der Staat und die Gemeinde durch den Steuerausfall, als auch die so zahlreichen Lieferanten der Weinhandlungen empfindlich geschädigt werden. Die Winzer fürchten mit Recht, durch eine Weinsteuer da- durch schwer geschädigt zu werden, daß man die Steuer aus sie, als den wirtschaftlich schwächeren Teil,. abwälze, was wohl auch so kommen wird. Die Weinsteuer widerspricht daher auch dem, in der Begründung der Steuerreform von der Großh. Regierung aufgestellten Grundsätze: „daß die Erwerbsthätigkeit in unserem Lande nicht wesentlich ungünstiger gestaltet werde, wie in Preußen!" Für Tausende von hessischen Steuerzahlern ist bte Steuerreform m i t einer Weinsteuer gegen früher nicht nur keine „ausgleichende Gerechtigkeit," sondern im Gegenteil ein Rückschritt und eine bedeutende Mehrbelastung. Wenn man zu alledem noch bedenkt, daß sehr hohe Geldstrafen bis zu 20000 Mk. und Gefängnisstrafen bis zu 2 Jahren in Aussicht stehen, daß die sehr hohen Erhebungskosten einer Weinsteuer einen großen Teil der Steuer wieder aufzehren werden, daß das jedem Gewerbetreibenden heilige Geschäftsgeheimnis durch die Kontrollbestimmungen preisgegeben wird, so darf man sich nicht verwundern, wenn man sich einer solchen Steuer gegenüber ablehnend verhält. Und ist denn die Einführung einer so unbeliebten und verhaßten Steuer überhaupt nötig? Diese Frage kann mit „Nein" beantwortet werden. Angesichts der abermals bedeutend gestiegenen Eisenbahnüberschüsse und sonstiger Mehreinnahmen (das kleine Mecklenburg erzielt mit seiner Staatslotterie 800000 Mk. Ueberschuß, während man hier nur 500000 Mk. angenommen hat), dürfte es nicht besonders schwierig sein, auch ohne Einführung einer, so viele Schädigungen mit sich bringenden Weinsteuer die Steuerreform durchzuführen. Eine Weinsteuer wird eine ewige Quelle von verbitternden Agitationen bilden, die sich überall, besonders aber bei den Wahlen, in recht empfindlicher Weise geltend machen werden. Schon aus dem Grunde erscheint sie nicht gerade als em glücklicher Griff. Es dürfte daher wohl angezeigt erscheinen, die vielen, qeaen Einführung einer Weinsteuer sprechenden Gründe, reiflich zu erwägen und, wie Preußen und Bayern, auch Atznts- unb Anzeigeblatt für den Ttveis Gietzen. I IJ — ■ 'en M baldig« n- möglichst mit :®?Ptbiticn dststj *75 erbeten. KM e>tfn vertrau! vnb K JonnMbuinm' isser. Schlosser in l dauernde & 1632 ch-ped d. K her ivM ^uit, n HchrM luveilän (tii dschrift befrU'. in, wirb oui kl ceau einer W lang zu enaaivwi eichnebem Dffeita beföibert die Cr; itet P. L. >650 -tkläsfigtt Pstttu acht. Näher« bei mctbJUiun’W Mische Dom M per, Rreuivlad n rN#t 16 fahren geludit ich Arnow N msvürschche« le WollengM . Bekanntmachung. betr. Schießübungen. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß das 1. Bataillon des Infanterieregiments Nr. 168 zu Butzbach am ».und 4. März ds. Jrs., jedesmal von 8 Uhr vormittags bis S UHr nachmittags im Gelände Griedel—Gambach mit Schußrichtung südlich des Bockenheimer Baches gegen den Silberberg ein gefechtsmäßiges Schießen mit fcharfer Munition abhalten wird. Das für den Verkehr gesperrte Gelände, welches 2 Stunden vor Beginn und 1 Stunde nach Beendigung des Schießens von niemand betteten werden darf, wird begrenzt: Im Süden: durch die Straße Gambach-Griedel. Im Westen: durch die Main-Weser-Bahn. Im Norden: durch die Straße Lang-Göns-Holzheim. Im Osten: durch die Straße Holzheim-Gambach. Die vorerwähnten Grenzen selbst bleiben für den Verkehr frei. Gießen, am 24. Februar 1899. Großh. Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Gießen, am 24. Februar 1899. Bett.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen en die Großh. Bürgermeistereien von Holzheim und Lang-Göns. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie alsbald aus ortsübliche Weise bekannt machen «ud dieselbe am Tage vor Beginn des Schießens wiederholen lassen. v. Bechtold._______________ Zur Steuerreform wirb uns geschrieben: Die für das Großherzogtum Hessen geplante Steuerreform, durch welche die Aufhebung der staatlichen (nicht der kommunalen) Grund- und Gewerbesteuer herbeigeführt werden soll, kommt sicherlich vielen Wünschen entgegen, und wird daher wohl von der übergroßen Mehrzahl der Bevölkerung fieudig begrüßt. Nur ein Punkt der Reform, welcher die Einführung einer Weinsteuer in Hessen bezweckt, hat den lebhaftesten und entschiedensten Widerspruch gefunden. Wenn die k. k. Polizeidirektion neuerlich energisch ersucht, die Sicherheitswache in Weinberge zu vermehren. Nach Bekanntgabe der k. k. Polizeidirektion ist nun die Wache für Weinberge um zwölf Mann vermehrt worden." — Es ist unter den albernen Unverschämtheiten der Tschechen wohl die größte, daß sie die Rolle der Angegriffenen sogar dort spielen wollen, wo sie plünderten und uiederschlugen. — Die „Los von Rom"-Bewegung macht sich auch in einem geschichtlichen Orte Deutschböhmens geltend. Aus Klostergrab wird der „Evangelischen Kirchenzeitung für Oesterreich" (in Bielitz) geschrieben: „Klostergrab — Jeder, der einmal gehört hat vom Ausbruch des dreißigjährigen Krieges, kennt den Ort. Es ist ein Städtchen in Nordböhmen, am Abhang des Erzgebirges. Dort halten sich die Evangelischen eine Kirche gebaut, aber der Erzbischof von Prag ließ sie niederbrennen in einer Novembernacht des Jahres 1617. Die Funken von diesem Brande, die übers ganze Land hingeflogen sind, haben den schrecklichen großen dreißigjährigen Krieg 1618 entfacht. Damals, so geht die Sage in Klostergrab, hat ein Weib den Ausspruch gethan: „Soviel ich Haare auf dem Kopfe habe, soviel Jahre wird Klostergrab kein Glück haben". Ob die Jahre jetzt um sind? Bor 25 Jahren hieß es dort schon: „Ja, wenn die evangelische Kirche noch stände, dann stände es auch besser in Klostergrab." Und heute hat sich ein Stamm von 30 evangelischen Familien im Orte und der Umgegend gebildet, und der Wunsch wird ernstlich laut, das vor 280 Jahren zerstörte Kirchlein wieder aufzubauen. Dazu rüstet sich unter den katholischen Deutschen so mancher, wieder lutherisch zu werden, wie die Väter. Und so gehts in ganz Nordböhmen: es bereitet sich vor ein Wiederauserstehen aus der Asche!" Paris, 24. Februar. Die Beisetzung des Präsidenten Felix Faure erfolgte auf dem Psre Lachaise. Die Feierlichkeit war sehr einfach; der Kaplan des Kirchhofs schritt dem Zug bis zum Grabgewölbe der Familie Faure voran. Nach einem Gebet wurde der Sarg in die Gruft hinab- gelasien. — Bei dem furchtbaren Gedränge, das in den Straßen stattfand, sind viele Personen verletzt worden. — Präsident Loubet veranstaltete zu Ehren der zur Leichenfeier eingetroffenen Missionen ein diplomatisches Mahl, an welchem auch die Präsidenten der Kammern, die Mitglieder der Regierung und das diplomatische Korps teilnahmen. Der Präsident hatte bei der Tafel zur Rechten den österreichischen Botschafter Grafen Wolkenstein, zur Linken den italienischen Botschafter Grafen Tornielle; gegenüber hatte der Doyen des diplomatischen Korps, Nuntius Msgr. Clari, Platz genommen. — Zahlreiche Depeschen aus dem Ausland und aus der Provinz melden, daß in allen Hauptstädten des Auslandes und fast in allen Städten Frankreichs Trauergottesdienste für Faure abgehalten wurden. Petersburg, 23. Februar. Ein in der russischen Presse veröffentlichtes Manifest des Zaren dürfte wohl geeignet sein, der ofsiziellen Unabhängigkeit des durch Personal-Union mit Rußland verbundenen Fin lands den letzten amtlichen Stoß zu versetzen. Der Zar erwähnt in seinem Erlaß die seitens seiner Ahnen diesem Lande bewilligten Vorrechte, erklärt aber, daß die gegenwärtigen Interessen der Monarchie sowie auch Finnlands eine zusammengezogene gemeinsame Verwaltung und Gesetzgebung erfordern. Aus einem dem kaiserlichen Schreiben beigefügten Statut, durch das in 8 Paragraphen die neue Form der Gesetzgebung in Finland festgestellt wird, geht hervor, daß der finländischen Kammer nur bei Angelegenheiten rein örtlicher Art die ausschlaggebende Stimme bleibt. Jede Gesetzvorlage, welche die Gesamtinteressen der Monarchie berührt oder mit der Gesetzgebung Rußlands in verwandtschaftlicher Beziehung steht, bedarf erst der Genehmigung des Kaisers und tritt in Kraft durch Abstimmung im kaiserl. Reichsrat in Petersburg mit Hinzuziehung des Generalgouverneurs und des Staatssekretärs von Finland, sowie einiger vom Zaren hierzu beorderter Mitglieder des sinländischen Senates. Die russische Presse erwähnt des Manifestes als einer Wohlthat für Finland und meint bezeichnender Weise, daß durch dasselbe eine Aenderung nur auf dem Papier eingetreten sei. Anders denkt man dagegen in Finland, wo die Stimmung äußerst gedrückt ist. Am Freitag traf das Manifest auf amtlichem Wege in Helsingfors ein. Generalgouverneur Bobrikow forderte den Senat (Finlands Regierung) auf, das Manifest zu veröffentlichen und verlangte sofort Antwort, ob der Senat dazu bereit sei. Nach einer langen Debatte nahm der Senat am Sonnabend die Veröffentlichung des Manifestes mit knapper Mehrheit, mit elf gegen neun Stimmen, an. Die Minderheit beschloß einen Zusatz int Protokoll, das nun an die allerhöchste Stelle geht. Außerdem wurde vom Senat eine gemeinsame Verwahrung abgegeben, ebenso verlangte er die Vorlegung eines neuen Vorschlags zur gesetzmäßigen Behandlung im nächsten Landtag, der 1900 zusammentreten soll. — Der großen Aktion, die von russischer Seite gegen Finland ins Werk gesetzt worden ist, gingen entsprechende Maßregeln des neuen Generalgouverneurs Bobrikow voraus, indem dieser inzwischen eine strenge Verschärfung der Zensur angeordnet hat, so daß es der Presse Finlands geradezu unmöglich ist, sich in irgendwie kritischen Äußerungen über die geschaffene Lage zu ergehen. Amerika. Die Frage, Panama- ober Nikaraguakanal, ist jetzt brennend geworden. Die neue Panamagesell- schast, die in den letzten 4 bis 5 Jahren die Hälfte ihres Kapitals von 65 Mill. Frcs. allerdings in durchaus nutzbringender Weise ausgegeben hat, muß jetzt zur Aufnahme größerer Kapitalien, um die Arbeiten zu beginnen, in ausgedehntem Umfange schreiten, oder sich auffösen. Da der Name Panama mit Recht überall in Mißkredit geraten ist, so werden die der Gesellschaft fehlenden 800 Mill. Franken nur unter der Bedingung aufzutreiben sein, daß eine Großmacht oder mehrere zusammen die Zinsbürgschaft übernehmen, und dafür später die Verwaltung des fertigen Kanals ausüben. Nun heißt es, daß die Leiter der „Neuen Panama-Gesellschaft" entschlossen feien, der Regierung der Vereinigten Staaten den fertigen Teil des Panamakanals, alle Aktiva und das Recht der Verwaltung zum Kaufe anzubieten. Der Generaldirektor Hutin wird dieser Tage in Washington erwartet, um die Bundesregierung dazu zu bewegen. Sein Besuch fällt in die denkbar ungünstigste Zeit für einen solch hoffnungslosen Auftrag Im Schatzamte der Vereinigten Staaten muß sich so schon ein bedeutender Fehlbetrag einstellen, wenn die Baukosten für den Nikaragua- Kanal bewilligt worden sind, die Ozeanschiffe ihren Zuschuß erhalten haben und die 20 Mill. Dollars an Spanien ab- geführt worden sind. — Für den Fall der Ablehnung will daher die neue Panama-Gesellschaft ihren Kanal unter die ausschließliche Verwaltung der vereinigten Großmächte Rußland, Frankreich, Oesterreich und Deutschland gestellt wissen, und haben die Leiter der Panama-Gesellschaft bereits die vorbereitenden Schritte auch für diesen Zweck schon unternommen. Auch um diesen freilich mag es sehr zweifelhaft stehen, obwohl, wenn nur der Nikaraguakanal zustande kommt, dieser in der Hauptsache wohl nur dem Handel der Vereinigten Staaten und höchstens England dienen wird, deren Schiffen ein niedrigerer Zoll gewährt werden dürfte, gegen den der Schiffe anderer Nationen. Vermischtes. * Das letzte Andreegerucht, wonach die Reste des Ballons und die Balloninsassen als Leichen im Jenissei-Gebiet (Sibirien) aufgefunden fein sollen, erhält eine neue Beleuchtung durch den Brief eines Pelzjägers namens Ljalin, der jetzt bekannt wird. Die Zeitung „Sibirischer Anzeiger" veröffentlicht nämlich folgenden sonderbaren Brief: „Beeile mich, Ihnen mitzuteilen, daß der Ballon Andrees gefunden ist. Ich lief in Schneeschuhen hinter Elchwild im süd- jenisseischen Urwald und stieß dabei auf Andrees Spuren. Von Kraffnojarsk waren es 350 Werst, von den Goldwäschereien in Sawinich 100 Werst abwärts am Pitfluß. Der Ballon und die Stricke waren zerriffen, dabei lagen drei Leichen, von denen eine einen Schädelbruch zeigte. Bereiten Sie Hilfe vor; den Ballon und die Leichen kann man bis Sawinich zur Wäscherei schaffen, aber nur in Schneeschuhen. Für das Faktum garantiere ich, bin bald in Tomsk. A. Ljalin." Die Redaktion bezeichnet diese Persönlichkeit als bekannten Jäger; hier dürfte also wohl die Quelle zu suchen sein, aus welcher die Tungusen die Nachricht geschöpft und in die Welt gesandt haben. Ohne Zweifel müssen durch diesen Brief die letzten Gerüchte über das Schicksal der Andree-Expedition neue Nahrung gewinnen. Mindestens muß jetzt die Rückkehr Ljalins abgewartet werden, um den Widerspruch zwischen seinen Behauptungen und der Ergebnislosigkeit der in das Jenissei-Gebiet auf die Suche ausgesandten Expeditionen aufzuklären. Vielleicht wird unter Ljalins Leitung eine Nachsuche gehalten, falls feine Behauptungen sich schließlich nicht als — Jägerlatein erweisen. • Attentat einer Schafherde auf Radfahrer. Aus Pyritz (Pommern) wird gemeldet: In eine höchst fatale Lage, die aber einer gewissen Komik nicht entbehrt, gerieten, wie der „Starg. Ztg." geschrieben wird, dieser Tage zwei Radfahrer. Die Herren fuhren anf der Chaussee von Berlinchen nach Bernstein zu, als plötzlich eine Herde von etwa 300 Schafen in vollem Lauf auf sie zukam. Die Tiere, die auf einem seitlich gelegenen Felde gewesen waren, kamen, eine breite Muffe bildend, auf die Fahrer im spitzen Winkel zu, sodaß auch die größten Anstrengungen die Gefährdeten nicht mehr retten konnten. Sie wurden, obgleich sie durch Schreien versuchten, eine Spaltung in die Herde zu bringen, zu Boden geworfen, und die ganze wilde Jagd ging über sie hinweg. Durch den Sturz war keiner von den beiden beschädigt worden, doch wurden sie durch die Tritte der Schafe arg zerschunden und die Räder demoliert Mit ihren Maschinen auf dem Rücken wanderten die Herren nun nach Bernstein, um sich mit Heftpflaster verkleben zu lassen. Wodurch die Schafherde zu diesem Kraftstück veranlaßt wurde, und wohin sie schließlich gekommen ist, konnten sie nicht ermitteln, ein Hirte war nirgends zu sehen. Die auf so eigenartige Weise verunglückten Radfahrer wollen den Besitzer der Schafe ermitteln, um sich an diesem wenigstens für die Demolierung ihrer Maschinen und für die verdorbenen Anzüge schadlos zu halten. * Vegetarische Sekten. In den Vereinigten Staaten sind die vegetarischen Sekten zahlreich. Eine der merkwürdigsten, aber durchaus nicht die wenigst blühende, ist die der „Exaltierten". Diese gutmütigen Narren versagen sich nicht nur den Genuß des Fleisches, der Milch und jedes tierischen Produktes, des Brotes und aller Getreidearten, sondern sogar den des Gemüses. Man fragt sich, was da noch übrig bleibt? Die Früchte! Diese bilden die wahre Nahrung des Menschen. Denn er ist weder Fleisch noch Grasfresser, sondern Früchtefresser, wie der Affe. Die „Exaltierten", die strenger als die Vegetarianer sind, sind auch strenger als die Temperenzler. Nicht allein versagen sie sich jedes destillierte oder gegohrene Getränk, sie verbieten auch die warmen Getränke, wie Thee, Kaffee u. s. w., und selbst das reine Wasser. Es scheint auch hier nichts übrig zu bleiben, und doch — der zuckerhaltige Fruchtsaft dient ihnen zugleich als Nahrungsmittel und Getränk. Die Absonderlichkeit kann wohl nicht weiter getrieben werden. Aber ein bekannter französischer Arzt behauptet, daß in dieser Narrheit ein Körnchen gesunden Verstandes und vielleicht sogar eine Vorahnung der Zukunft stecke. Denn die Früchte enthalten viel Zuckerstoff, und Zucker wird von den Aerzten mehr und mehr empfohlen. Charles Fourrier bekundete schon für Birnen, Aprikosen und Pfirsiche dieselbe Vorliebe, wie die „Exaltierten". Er erklärte, daß besonders eingemachte Früchte in den nach feinem System eingerichteten Gemeindehäusern das Brot ersetzen könnten. * Der Gotthard Tunnel bedroht. Kürzlich wurde bereits von neuen, höchst gefahrdrohenden Bergrutschungen am Sasso Rosso bei Airolo berichtet, durch die der mittlere Teil des Ortes Airolo, der am 27. Dezember v. I. so hart mitgenommen worden ist, sowie der Gotthard-Tunnel- eingang sehr bedroht erscheinen. Das „N. W. Tagbl." erhielt über den Umfang der gegenwärtigen Gefahr folgenden folgenden Bericht: Unmittelbare Gefahr für den Tunnel besteht einstweilen noch nicht; brechen aber die oben hängenden Felsmafsen gleicherweise weiter ab, so dürfte der ganze mittlere Teil des Ortes Airolo mit allen Gasthöfen bis zum Bahnhof verloren sein. Ein mächtiger Schutzwall zog sich zwischen dem Dorfe und dem Bergabhange hin. Er wurde aus^efüllt und ist verschwunden; darüber hinweg ergossen sich die Schlammmaffen ins Dorf. Eine Reihe von Häusern mußte geräumt werden. Die Gotthardbahn nimmt ihrerseits energisch den Bau von zwei mächtigen Schutzdämmen in Angriff. Sollte der Tunnel getroffen werden, würde sofort der alte Richtstollen geöffnet werden können. Die Schutzarbeiten von Gemeinde und Staat sind sehr schwach organisiert, kaum 60 bis 80 Mann sind in Arbeit, dagegen steht die Bevölkerung in unbegreiflicher fatalistischer Gleichgültigkeit in Gruppen müßig umher. — Es fehlt entschieden an einer energischen, festen Hand. Die Gemeindebeamten haben infolgedessen ihre Stellung niedergelegt. * Ueberlebenbe vom Dampfer „Bulgaria". Der Dampfer „Vittoria" ist mit vier Personen von dem Dampfer „Bulgaria", welche in einem Boote treibend aufgefunben wurden, in Baltimore eingetroffen. Die Geretteten sind der zweite Maat S charg es, die Quartiermeister Suebife und Schultz und der Matrose Starke. Sie wurden am 5. Februar unter 40 Grad nördl. Br. und 43 Grad westl. Länge ausgenommen, nachdem sie 3x/2 Stunden getrieben waren. Die „Vittoria" sichtete die „Bulgaria", welche be wegungsunfähig war, am 5. d. M. früh; in der Nähe der „Bulgarin" befand sich, mit derselben Signale austauschend, der Dampfer „Weehawken". Die „Vittoria" wurde fortgetrieben, später aber wieder zurückgetrieben. Die „Bulgarin" ließ ein Boot herunter, das mit 4 Insassen forttrieb und nicht wieder zur „Bulgaria" zurückgelangen konnte. Die „Vittoria" war mit Vorbereitungen zum Herunterlassen eines Bootes beschäftigt, als das treibende Boot an ihre Längsseite kam; die Insassen wurden daraus an Bord gc nommen. Scharges mit 6 Mann der „Vittoria" bestiegen, daraus wieder das Boot und versuchten zur „Bulgarin" zu gelangen, der heftige Orkan zwang sie jedoch zur Umkehr. Bei Anbruch der Nacht trieb die „Vittoria" mehrere Meilen weit fort, am nächsten Morgen war von der „Bulgaria" nichts mehr zu sehen, und die „Vittoria" setzte deshalb ihre Fahrt fort. Scharges berichtet erschütternde Einzelheiten. * Das alte Straßburg. Die Straßburger Post erinnert an ein Urteil, das ein Engländer über das alte Straßburg gefällt hat. 3n „Jügels Universal Magazine, 5ranf= furt a. M. 1844" ist eine Skizze abgedruckt „A day at Strasbourg by Captain Medwyn (published in the year 1843)." Darin finden sich folgende Bemerkungen: „Nachdem ich meine Neugierde im allgemeinen befriedigt hatte, bummelte ich, ein neuer Diogenes mit der Laterne, durch die Stadt, um etwas zu suchen, was ich nicht fand. Straßburg nimmt eine unglückselige Ausnahmestellung ein; es ist weder französisch noch deutsch. Seine Einwohner sprechen oder geben sich wenigstens den Anschein, beide Sprachen zu beherrschen; sie besitzen weder die Lebhaftigkeit der einen Nation, noch den Ernst der anderen. Es herrscht hier eine bleierne Stumpfheit, das Volk weiß kaum, was es ist ober wo es ist. . . . Was soll ich noch weiter über Straßburg sagen? Es hat einen Ueberfluß von Gendarmen, bildet sich etwas ein aus sein gutes Bier und seinen schlechten Tabak, hat hübsche Weiber und eine Eisenbahn nach Basel. Der Zug dahin ist aber der langsamste in Europa, denn er hält an 21 Stationen auf der Strecke. Straßburg besitzt ein hübsches Theater, wo man aber im Sommer nicht spielt, und das schlecht besucht ist, daß es auch im Winter geschlossen ist- Als Hauptanziehungskrast darf ich die Terrine de foie gras nicht vergessen. O, ihr Gänseleberpastetchen, wie vortrefflich vertretet ihr den hiesigen Zwitterstaat! Kann man sich etwas Besseres denken als Gänse und Trüffeln, um Regierer und Regierte einzuschläfern?" — „An summarischer Kürzet so bemerkt hierzu das Straßburger Blatt, „läßt dasUr teil nichts zu wünschen übrig; uns scheint es aber, der Tourist sei ein Verwandter jenes Engländers, der einmal in eine deutsche Stadt kam, wo man eben die Geburt eines Prinzen durch Kanonendonner begrüßte, und dieses Ereignis so verzeichnete : „Wenn die Deutschen schießen, bekommen die Prinzessinnen Kinder." UniverMs Nachrichten. ,, „ — Göttingen. Hier besteht seit 1895 als Einrichtung der hiesigen Universität ein Seminar für VerstcherungS- w t s s e n s ch a f t. Der Zweck des Instituts berichtet die -Allg. Ztg/, geht dahin, denjenigen, welche tm Versicherungswesen thättg zu ro ./nrrb Doch,. «”w; •'S’ütn sq '"".Nm * S™. M ^chuhdijMen er°en' würde oh '"en. 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Angebot der Arbeitnehmerr 4 Bäcker, 1 Krankenwärter i jüngerer Glaser, l Polsterer oder Dekorateur, 2 Scbmtebe, 2 Schneider, 2 HauSbuMen, 10 Taglöbner, 2 Fuhrknecbte, 1 Fahrbursche, 1 KmderwaUerin, 2 Dienstmädchen, 1 Ladenfräulein, 1 Büffetfräulein, 1 Schreibgehilfe. Nachfrage der Arbeitgeber» 1 jüngerer Bäcker 2 tüchtige Drechsler, 1 Glaser, 1 jüngerer Weißbinder, 1 Tapezierer. 2 tüchtige Sattler, 3 tucht. Bau- sckloffer, 1 tückt. Schlosser und 1 Feuersckm.ed für eine hiesige Fabrik 3 Schneider, 7 rückt. Bauschreiner, 3 tücht. Fubrkneckte, 1 Kutscher, 1 HauSbursche, 2 Kinder- Wärterinnen, 3 Dienstmädchen, 1 Lauffrau. Lebrltnae r 2 Bäcker, 1 Barbier, 1 Buchbinder, 2 Glaser, 2 Lackierer, 1 Mechaniker, 1 Sattler, 1 Schmied, 1 Schneider, 4 Schuhmacher, 2 Schriftsetzer, 2 Schreiner, i Spengler, 1 Wagner. Bekanntmachung. Berechnung des Wasserpreises für kleinere Wohnungen. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß in der Stadt- verordnetetEerfammlung vom 16. d. Mts. befchloffen wurde, in Häuern mit Wohnungen von nur 1 bis zu 2 Zimmern den Mmdest- betrag nickt nach der Zahl der Wohnungen, sondern nach der Zahl der Zapfstelle« zu bemessen sofern sich verschiedene Bewohner eines und desselben Hauses mit einer gemeinschaftlichen Zapfstelle begnügen. , v . ,, Der Mindestbetrag des jährlichen Verbrauchs für solche md verschloffenen Offerten bis zu ibißcm Termin abgegeben werden Rn en. Grünberg, den 22. Febr. 1899. Maringer. 17201 Submission. Für die Großh. psychiatrische UniversitätS Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1899/1900 auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden: 1. Lieferung von: Backwaren, Spezereiwaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Wein, Verbrauchs- und Toilettegegen« ständen (Bürstenwaren rc.), Porzellan- und Glaswaren, Emaillewaren, Schreibmaterialien, 2. Das Reinigen der Personal- und Krankenwäsche (getrennt oder zusammen), 3. Das Reinigen des Küchenherdes und der Oefen, 4. Das Leerfahren der Senkgruben und Fortfchaffen des Kehrichts, 5. Die Abgabe von Knochen und Gespül. Die für diese Lieferung gültigen allgemeinen Bedingungen (Erlaß der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893) und die speziellen Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift bis zum 2. März d. Js., vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 16. März d. Js. Gießen, den 17. Februar 1899. Großherzogl. Verwaltungs-Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. 1532 Am Dienstag, dem 28. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr, wird in der Wohnung des Ge« meinde«Vorstehers dahier ein fetter, zweijähriger, dienstuntauglicher Zuchtftier der Gemeinde Krofdorf - Gleiberg meistbietend verkauft. Krofdorf, 24. Februar 1899. 1739 Das Bürgermeister-Amt. Submission. Für die Großd. chirurgische und ophthalmologtsche Universitäts-Klinik sollen für das Rechnungsjahr 1899/1900 auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden: 1. Die Lieferung von: Backwaren, Fleischwaren, Spezereiwaren, Mmeralwaffer, Milch, Butter, Eier, B»er, Eis, Schreibmaterialien, BÜlstenwaren, Porzellan- und Glaswaren, Putzmaterialien, 2. Das Reinigen der Wäsche für das Personal, 3. Das Reinigen der Oefen und Herde, 4. Das Reinigen der Senkgruben und das Fortschaffen des Kehrichts, 5. Die Abgabe von Gespül, Knochen und leeren Flaschen, 6. Die Unterhaltung des Gartens. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 6 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 5. März d. I., vormittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bi» zum 14. März d. I. Gießen, 23. Februar 1899. Großherzogl. Verwaltungs-Direktion der chirurgischen und ophthalmolog. Umoersttäts-Klinik. no3 Bose,___________Vossius Jagdverpachtung. Die der Gemeinde Bettenhausen zustehende Feld- und Waldjagd, zirka 1600 Morgen Feld und 520 Morgen Wald, sollen am 11. März d. I, nachmittags 1 Uhr, au hiesigem Rathause öffentlich verpachtet werden. Bemerkt wird, daß der Jagdbezir reich an Rehen, Hasen, Fasanen und Feldhühnern ist, auch nur l/4 Stunde von den Bahnhöstn Bellersheim oder Langsdorf entfernt liegt. Bettenhausen, den 21. Febr. 1899. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. 1740 llnllftßrrimiu’ii, Die HolMrsteigeruug vom 21. d. Mts. in der Oberförsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Ab- suhrscheine können vom 28. d. Mts. bei Großh. Rentamt Gießen bezogen werden. Die Ueberweisung des Holzes erfolgt Mittwoch den 1. März morgens 8 Uhr. Gießen, 24. Februar 1899. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. __________Heyer._______1719 Hotzversteigerung. Es werden versteigert: Dienstag den 28. Februar aus der Ab teilung Buchenberg 59a: 70 Fichten« lämme von 13 bis 28 cm Durchmesser, 8 bis 15 m Länge mit 16,68 fm, 1584 F chten-Derbstangen von 7 bis 12 cm Durchmesser, 9 bis 15 m Länge mit 120,72 fm; Buchen: 3 rm Knüppel, 200 Wellen, 2 rm Stöcke; Eichen: 2,7 rm Scheiter, 30 rm Knüppel, hiervon 8 rm in Schichten von 4 m Länge 1550 Wellen, 18 rm Stöcke; Nadel. 8 rm Scheiter, 9 rm , knüppel, 2910 Wellen, 32 rm Stöcke. Zusammenkunft morgens 9 Uhr auf der Kreisstraße Güßen—Hausen an der Bogenschneise. Nähere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten Gießen, den 20. Februar 1899. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. 1718 Nutzversteigerung. Im Freiherr!, von Rabrnau'>chen Revier Friedelhausen sollen Mittwoch deu 1. März, in den Distrikten Spieß und Stangenwald versteigert werden: 18 Eichenstämme mit 3,10 cbm (wovon 2 Stämme von 38 cm Durchmesser und 7 m Länge); 63 Kiefern- und Flchienstämme mit 9,32 cbm; 380 Fichten-Derbstangen mit 18,00 cbm und 1500 Fichten - Bohnenstangen sowie 325 rm Buchen«, Eichen- und Kiefern-Scheit- und -Knüppel; 5250 Buchen- und Nadelholz-Wellen und 20 rm Buchen-Stöcke. Die Zusammenkunft findet vormittags 9 Vg Uhr auf der Marburger- straße bei der Hoheitsgrenze im Distrikt Spieß statt. Friedelhausen, am 24. Febr. 1899. Schn.eider. 1724 Hotzversteigerung im Gambachkr Gememdewald. 1. Mau- und Hluhhotz. Douuerstag deu 2. März. 234 Eichenstämme — 95,04 fm, 7 Buchenstämme — 5,34 fm, 43 Nadelstämme — 29,51 fm, 213 Elchen», Buchen- und Nadel- Derbstangen (hierunter ziemlich Buchen- und Eichen- Lenkwieden und Deichseln). 2. Brennholz. Freitag de« 3. März. 48 rm Buchen-Scheiter, 29 „ Erchen-Scheiter, 22 „ Buchen-Knüppel, 76 „ Eichen Knüppel, 49 „ Buchen-Stöcke, 86 „ Eichen-Stöcke, 10 „ Nadel-Stöcke, 3750 Buchen-Wellen, 7500 Erchen-Wellen- und 1400 Nadel-Wellen. Die Zusammenkunft ist jeden Tag vormittags 9 Uhr am Pohl- gönser Weg am Eisenbahnübergang. Gambach, den 23. Februar 1899. Großh. Bürgermeisterei Gambach. ___________Reuhl._______1723 Nutz-undBrennholz- Versteigerung im sicher Stadtwald. Mittwoch deu 1. März vormittags um 9 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Distrikt Großhäuserberg, versteigert werden: 370 rm Buchen-Scheiter, 18 „ Eichen-Werkscheiter, 244 „ Buchen- u. Eichen-Knüppel, 362 „ Buchen, und Eichen-Stöcke, 7060 Stück Buchen- und Eichen- Wellen, gleichzeitig: 28 Eichenstämme bis 77 cm Durchmesser mit 43,88 fm, 5 Buchenstämme mit 4,94 fm, 2 Fichtenstämme mit 0,65 fm, 14 Fichten-Derbstangen, 6 Hainbuchen, Langwieden. Zusammenkunft auf dem Heuweg am Waldeingang. Lich, den 23. Februar 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei. ___________Heller. 1707 NllhhoWechigkrllug im Gemkmdkwalii Ebersgöns Mittwoch den 1. März d. I. Beginn vormittags 10 Uhr im Distrikt Rückertsberg le. Eichen: 1 Stamm 1. Klaffe — 2,75 fm, 5 St. 2. Kl. = 9,58 fm, 183 St. 3. und 4. Kl. = 58,68 fm, 88 Stangen 1. bis 3. Klaffe und 4 rm Nutzholz. Nadel: 80 Stämme 3. und 4. Kl. — 17,04 fm, 40 Stangen 6. Kl. und 8 rm Nutzholz. Groß-Rechtenbach, 20. Febr. 1899. 1647 Das Bürgermeister-Amt. Holz-Verkauf. Die Gemeinde Daubringen beabsichtigt, ihr Bau- und Nutzholz, best hend in 110 tzichenstammen mit 50,69 Ilestmeter, 117 Iichtenstämmen Mit 50,09 Iestmeter, im Wege schrfftlichen Angebots zu verkaufen. R fl tränten wollen ihre Angebote, und zwar getrennt auf Eichen und Fichten, bis zum Freitag den 3. März l. Js. bei unterzeichneter Bürgermeisterei einreichen. — Genehmigung bleibt acht Tage vorbehalten. Auf Verlangen wird Forstwart Hilberg dahier das Holz vorzeigen. Daubringen, am 21. Febr. 1899. Großh. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1674 Nutz-undBrennholz- Versteigerung in der Gräfliche« OberfölsterciAr«»bvrg. Donnerstag den 2. März werden aus den Distrikten Scheibet, Tannengarten und Hinterwald des Feldheimer Waldes bei Hungen versteigert: 1 Birkenstamm, 8 m lang, 22 cm Durchmesser, — 0,30 fm, 2 Lindenstämme, 6 m lang, 22 bi» 24 cm Durchm., — 0,53 fm, 38 Fichtenftämme, 12 bis 15 m lang, 12 bis 18 cm Durchmesser, — 6,34 fm, 692 Fichtenstangen (Gerüststangen, Sparren, Leiterbäume) — 37,47 fm, 50 Buchenstangen (Längwieden), Scheitec rm: 804 Buchen, P'ügel „ 268 Buchen, 2 Eichen, Stöcke' „ 100 Buchen, 11 Eichen« Nadelholz, Reiser „ 509 Buchen, 397 Eichen 45 Nadelholz, Retserprüg., 12 Eichen, 3 Fichten. Beginn der Versteigerung 10 Uhr vormittags im Hinterwald am alten Münzenberger Weg. Das Nutzholz kommt alsbald nach Beginn zum Ausgebot. 1686 Arnsburg, den 22. Febr. 1899. Gräfliche Oberförsterei. 500 rm Kuchen-Scheiter erster Klaffe aus Distrikt Wintersberg (8 bis 10 Kilometer von Bahnstation Lru- bach und Mücke) find in Lose« vo« 50 rm und mehr zu verkaufen. Nähere Auskunft erteilen Förster Schreiner-Altenhain, der auch auf Verlangen das Holz vorzeigt, sowie die unterfertigte Stelle. Desfallsige Gebote beliebe man christlich bei letzterer längstens bis 6. März d. Js., vormittags 11 Uhr, einzulegen. 1676 Laubach (Hessen), 22. Febr. 1899. Gräfliche Oberförsterei. Hotzversteigerung im Altt«-Luskcker Gememdtwald Dienstag deu 28. d. Mts., von 9 Uhr au. 299 Eichenstämme mit 88,14 fm, Schnitt« und Werkholz, darunter bis 55 cm Durchmesser, 3 Hainbuchen mit 0,64 fm, 236 Nadelstämme mit 104,19 fm, bis 34 cm Durchmesser und 18 m Länge, 157 Eichen-Derbstangen mit 7,90 frn, 80 Nadel-Derbstangen mit 6 53 fm, 987 Nadel-Reisstangen mit 4,08 fm, 9 rm Nadel-Knüppel, 3 m lang. Distrikt Hangelstein, Lärchenwald und Pfingstkopf. Der Anfang ist im Distrikt Hangelstein. Alten-Buseck, den 22. Febr. 1899. 1678 Körber, Bürgermeister. 43 85 EIN 156 Brücke!. 1754 77 1554 »S6ö* 68 Korsettenhaus S. Löhren 1726 Horn. 11300 172 mit 38,27 fm ,La Hygiea“ gestattet jede freie Be- unentbehrlich. V Versandt nach Auswärts. 1103 erster 1100 Braubach & Fischer in Giessen 1506 4 Yeuenrveg 4 (am Kreuz) Schwarz. 1750 Höchste Auszeichnung. ü. Kann Giessen Wäsche und Gegründet 1879. Weichholz aus Durchforstung, Der Pfad. 92 525 45 196 284 27 212 550 4980 ‘ 79 16 50 14,17 0,72 0,96 1,50 versteigert: 42 Eichenstämme 27 Nadelholzstämme 8 Nadelholzstangen 1 Kl. B H 360 25 4600 126 Die Zusammenkunft ist im Hochel h.imerweg bei der Schwarzsteinkaute. Bemerkt wird, daß das Stamm- und Stangenholz von nachmittags 1 Uhr an zur Versteigerung kommt. Lang-Göns, den 24. Febr. 1899 Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. n n Kartoffelpflüge, Eggen, Walzen, 1 eiserne, 1 hölzerne, Säemasch'ne, 1,5 m breit, Häckselmaschine, Fruchtfegmühle, wegung des Körpers, enthält weiche, elastische Einlagen, verleiht graziöse Form ohne jeden Druck auf die inneren Organe, daher von berühmten Frauenärzten auf das wärmste empfohlen. — Ich offeriere Bemerkt wird, daß das Werkholz von 11 Uhr ob zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße am Hochbehälter. Annerod, den 24. Februar 1899. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Eichen: rm Stöcke, rm Erlen- 1738 „La Hygiea“ von M. 5.50 2 4 2 1 1 1 Hohversteigerung. MstlicheGbkrförstkrkitzohknsolois Freitag den 3. März 1899. Distrikt Psaffeumark. Zusammenkunft vormittags 11 Uhr am Kalkofen bei dem Sprengeisgrund. Buchen: 37 rm Scheite, 35 rm Prüge, 22 rm Stöcke, 6700 Reistgwellen 5 fm Fichten-Reisstangen. Der Anfang ist im Distrikt Fletten- berg bei der Kreidegrube, nächst des Grüninger Weges. Garbenteich, am 24. Febr. 1899. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. Versteigerung Wegen Aufgabe meines Geschäfts beabsichtige ich, nächsten Donners- tag, den 2. März d. IS., morgens 16 Uhr ansangend, meine noch in gutem Zustande be iMlichen Oekonomiegerätschaften zu versteigern, als: 3 zweispännige Wagen mit sämtlichem Zubehör, 8 komplette Pflüge, Nutzholz- Versteigerung Donnerstag den 2. März . I., vormittags 9*/, Uhr anfangend, werden in hiesigen Gemeiudewaldungen sind in den hiesigen einschlägigen Handlungen käuflich zu haben — in Frankfurt a. M. ausschließlich in dem Korsett-Spezial» Geschäft von Hess & Schimmel, Webergasse. Um Verwechselung mit minderwertigen Nachahmungen zu ver- Nutzholz- Versteigerung. Die Gemeinde Odenhausen hat 197,20 fm Nadelholzstämme und 5.38 fm Eichenstämme zu verkaufen. Angebote sind bis zum 10. März l. I., abends 6 Uhr hierher einzureichen. Die Abzählungstabellen können beim Gemeinde-Vorsteher zu Odenhausen eingesehm werden. Krofdorf, den 24. Februar 1899. 1744] Das Bürgermeister-Amt. (z. T. Durchforstung). 23 rm Scheite, 64 910 Reisigwellen. 1 Prügel.___ 2-, 3. „ versteigert werden: Elchenstämme von 25 bis 35 cm Holzversteigerung. Nächsten Montag, den 27. Februar l. I., von vor- mittags 9 Uhr an, kommen nach verzeichnete Holzsortimente in den Großen-Busecker Gemeindewaldungen, Distrikt Tanne und Buchberg, zur Versteigerung: Holzversteigerung. Donnerstag den 2. März 1899, von vormittags 9 Uhr an, soll im Anneröder Gemeinde- wald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: A. Bau- nud Werkholz. Rcdaction: E. Burkhardt. — Drv-1 Brrle, 5fr Brühl'schfN llnivrrfitStS.yuch- enb ©tcmbruderti (Pirtsch Erben) in Gießen. Die heutige Kummer umfaßt 16 Seite« LA HYGIEA M L.F A L'Etoile L.F GESUNDHE1TSC0RSEJ Fichtenstämme, 15 bis 85 cm Durchm:fler, 9 bis 20 m lang, = 49,94 fm, Fichten Derbstangen — 5,74 fm. B. Brennholz. ' rm Nadel-Scheitholz, „ Nadel Knüppel, i Buchen-Wellen, । Nadel Wellen, 1 rm Nadel-Stockholz. Eichenstämne mit 24,51 fm, worunier schönes Schnittholz Eichen Derbftangen m.7,12frn, Nadel-Derbstangen m.56,86fm Reisstangen mit 1,61 fm, rm Buchen- und Eichen-Scheit, „ Buchen, Eichen- und Radel-Knüppel, Buchen-, Eichen- und Nadel- Wellen, rm Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke. Anfang ist am Climbacher meiden, achte man auf die eingetragene Schutzmarke Hygiene sei’s Panier66 10 rm Eichenschichtnutzholz; 20 n Nadelschichtnutzholz. Zusammenkunft im Launscheid oberhalb der Schmitts bei Nr. 475 Rodheim a.d.Bieber, 23.Febr. 1899. Der Bürgermeister. Schlierbach 1725 Frankfurt a. M. Zeil 35, vis-ä-vis der Hauptpost, Telephon 4317. Für Damen, die ein festes Korsett nicht tragen können, ist mein Gesundheitskorsett „La Hygiea“ Nenheiten in Kleider- u-Unterrockatofien Lager in Bettfedern u. Daunen. Übernahme vollständiger Ausstattungen Billigste Preise, reellste Bedienung. 1562 Färberei und chemische Wäscherei bringen ihr Etablissement in empfehlende Erinnerung. Nur tadellose Ausführung. — Schnellste Lieferung. Nutzholz- Versteigerung im (Stmriniitwalb Nolptttshausk». Samstag den 4. k. Mts. Zusammenkunft vorm. 10 Uhr auf der Rheinselferstraße, an der Niedecweher Grenze. Elchen: 2 Stämme 2. Klaffe — 2,89 fm; 30 Stämme 3. Klasse — 19,12 fm; 14 Stämme 4. Klasse — 2,99 fm und 68 rm Nutzholz. Nadel: 135 Stämme 3. und 4. Klaffe — 40,51 fm; 586 Stangen 1. bis 3. Klaffe und 3 rm Nutzholz. Gloß-Rechtenbach, 23. Febr. 1899. 1745 Das Bürgermeister -Amt. Durchmesser und 5 bis 10 m Länge = 25 fm; Nadelstämme von 15 bi» 32 cm Durchmrffer und 10 bis 15 m Länge — 24 fm; Nadel-Derbstangen — 22 fm; rm Eichen-Knüppel; We Öen Buchen - und Nadelreisig; rm Buchen-, Elchen- und Nadel-Stöcke. Die vom Allgemeine« Bereis für Verbesserung der Frauen kleiduug von jeher bevorzugten und in seiner Fach-Aurstellung 1898 in Berlin prämiierten betoäbrt sich nunmehr Retters Haarwasser (München), staatlich geprüft und begutachtet. Zu haben um 40 H und v* 1.10 bei 771 J. H. Fehr, Sonnenstraße 25.1 Grosses Lager fertiger Herren-, Damen- und Kinderwäsche, Leib-, Bett- u. Tischwäsche Anfertigung aller Wäschegegenstände nach Mass und Angabe. Grosse Auswahl in Chiffons, Leinen, Piques, Damasten, Cattunen, Bettzeugen, Barchenten, Gardinen u. Rouleauxstoffen, Tisch-, Hand- und Taschentüchern. Hohversteigenmg. Donnerstag den 2. März 1899, von vormittags 9 Uhr au, soll im Lan-i-Göuser Gemeinde wald Wehrholz, nachveczeichnetes Holz 1 Dezimalwage, 2 Kettenwagen, 8 vollständige Pferdegeschirre, 4 Kuhgeschirre, 150 Malter Kartoffeln, 200 Zentner Heu und Kleeheu, 100 Zentner Grummet, 1000 Zentner Stroh, 1721 sowie noch eine 'größere Partie kleinerer Oekonomiegerätschaften. Bellersheim, den 24. Febr. 1899. Großen-Buseck, am 24. Febr. 1899. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. __________Meyer. . 1751 HolzversteigerunA Donnerstag den 2. März d. 3., von vormittag» 9*/2 Uhr an, soll im Garbenteicher Gemeindewald und Markwald nachverzeichnetes Hol, versteigert werden: 190 rm Nadel Knüppel, 70 „ Nadel-Stockholz, 3960 Wellen Nadel-Reisholz, Gesundheits-Mieder „Hygiene“, sowie die auf gleichem System beruhenden Hurmnieder MEDAILLEUR miTZRACH IYGIEN n h FW