es. * ’* Mtuia,1 »f Ht paffend hschnittlicke °«k 11A *»Wh 6 36 ’ • • 095 SJtt. ' ' ' 1.05 M. ; • • • i.io M ' ' ' 0.8Y W. ‘ * V-x 5 äL05 Mk. 8 Vfettui9 för b Quantitäten von über ‘ '"lgeodeu hiesige« 8amkrs t Mch 33, '1. chstraße 10, >5. Preise unserer Gatcoter n dieselben auch in Mengen 7166 irf Gießen. n bis 200 P S werbe g£-JW ffSoi* ler#5* . Ilinin,eI , D«s isteine jetr ,08- , jö^Ddec Mittwoch den 25 October 18W Ei-stes Blatt. Nr. 251 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Zlnrts- unb Zlnzeigebltttt für den Tireis Giefzeir monatlich 75 Psj^ mit Brtngerloha. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. SjejHflsprcfs vierteljäbrlich «anahme von Anzeigen zu dec nachmittag- für den fvlgendm Tag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSflellen de- In- und Au-laude» aehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag-. Die Gießener AamllleuVlLlter werden dem Anzeiger wvchentlich viermal beigelegt. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hestifche UolKslrnnde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Heil. Gießen, den 20. Oktober 1899. Betr.: Maul- und Klauenseuche. Das Grobherzogliche Kreisamt Gießen au die Grofih. Bürgermeistereien der Landgemeinden desKreises, Grohh.Poltzeikommissariat Arnsburg und Großh. Polizeiamt Gießen. Zusätzlich zu Ziff. 7 unseres Amtsblatts Nr. 10 vom 9. ds. Mts. bemerken wir noch, daß wir die Gehöftsperre bei gleichzeitiger Gemarkungssperre gemäß § 64 Abs. 3 der Reichsinstruktion des Reichsviehseuchengesetzes insofern mildern, als wir die Benutzung der verdächtigen Tiere aus einem gesperrten Gehöfte zur Feldarbeit gestatten. Als verdächtige Tiere sind diejenigen anzusehen, welche mit kranken Tieren im Gehöfte zusammengestanden haben oder sonst irgendwie in Berührung gekommen sind, sodaß der Verdacht besteht, daß sie angesteckt sind. Auch Tiere, welche die Seuche überstanden haben, können nach Ablauf von 14 Tagen nach der Abheilung ausgefahren werden, selbst wenn noch andere Tiere desselben Gehöfts krank sind. v. Bechtold. * Deutschlands Neutralität im südafrikanischen Kriege. Gießen, 24. Oktober 1899. Daß in dem jetzt zum Ausbruch gekommenen Kriege Englands gegen Transvaal die Sympathien des ganzen deutschen Volkes den Buren gehören, bedarf keiner Versicherung und keiner Erörterung mehr; in Deutschland aber herrscht nicht nur das allgemein menschliche Mitgefühl, das sich dem ungerecht Mißhandelten zuwendet, sondern bei uns wiegt das verwandtschaftliche Gefühl vor: ein Volk deutschen Schlages ringt um seine Freiheit und Selbständigkeit; wenn dies Volk leidet, leiden wir mit, wenn es ihm gelingt, den Gegner abzuschütteln, dann ist seine Freude auch unsere Freude. Da ist es denn jetzt für Deutschland besonders schwer, mit den Händen im Schoß dem Kampf blos zuzuschauen, aber nicht helfend eingreifen zu dürfen. Indessen zu tief eingedrungen ist man bei uns von der Wahrheit des Bismarck'schen Grundsatzes, daß wir keine Gefühls-, sondern nur Realpolitik treiben dürfen; mit anderen Worten: nicht unser Herz darf uns in solcher Lage leiten, sondern nur der Verstand. Der Verstand aber fordert in diesem Falle gebieterisch: Hände weg! Dies Verbot muß besonders auch den. Versuchen gegenüber befolgt werden, die dahingehen, uns unter scheinbar guten und besonders wohlmeinenden Gründen zur Einmischung zu veranlassen. So bringt jetzt ein Münchener Blatt einen Londoner Bericht über eine Unterredung mit einem deutschfreundlichen Diplomaten. Darin heißt es: Die von Rußland geplante Koalition wird unwirksam bleiben, weck Deutschland an seiner englischfreundlichen Politik festhält. Deutschlands Haltung hat Lhamberlains unbekümmertes Vorgehen gegen Transvaal möglich gemacht. Deutschlands Haltung wird Transvaals Isolierung und schließliche Niederwerfung ermöglichen. Deutschland steht auf dem Punkt, substantielle Zugeständnisse von England in Afrika und anderswo zu erlangen, aber diese Zugeständnisse können nicht den Schaden aufwiegen, den es sich wahrscheinlich für die Zukunft selbst beifügt. Deutschland wird England, wenn dieses in Südafrika siegt, allmächtig in Afrika und zur hochfahrenden Beherrscherin der Weltlage gemacht haben. Deutschland selbst wird zuerst die Folgen davon empfinden. Es spielt ein gewagtes Spiel, falls seine Staatsmänner hinterher keine Trumpfkarte zur Neutralisierung der englischen Uebermacht auszuspielen haben, oder wenn nicht ein allgemeiner Burenaufstand die englische Macht in Südafrika erschüttert. An diesen liebenswürdigen Vorstellungen ist uns von Vornherein der „deutschfreundliche Diplomat" verdächtig. Wo giebt es denn den? Wir wissen keinen, weder in London, noch in Petersburg, noch sonst wo. Entweder sind die Herren neidisch auf uns, oder sie fürchten uns, oder sie wollen uns für ihre Zwecke brauchen. Das letztere ist hier der Fall: wir sollen für andere Leute die Kastanien aus dem Feuer holen. Wie denkt man sich denn wohl eine „Aktion" Deutschlands? Soll Deutschland in London Protest erheben gegen den Kampf mit Transvaal? Da wird es sich wohl hüten; denn ein Protest hat nur dann Sinn und Wert, wenn der protestierende Teil auch die Macht hat, die Maßnahmen, gegen die er protestiert, gewaltsam zu verhindern. Diese Macht haben wir England gegenüber nicht. Unser Protest würde also ein papierner bleiben und uns den Spott und das Gelächter der Engländer eintragen. Was kann es aber für eine Großmacht Schlimmeres geben als das, sich lächerlich zu machen? Deutschlands militärische Machtstellung ist sehr groß, unser Heer wohl das beste der Welt; aber wir können seine Bedeutung immer nur bei Fragen der Politik deS Festlandes in die Wagschale werfen. DaS empfinden wir gerade jetzt besonders schmerzlich, mit dem deutschen Volke aber auch der deutsche Kaiser. Es waren bedeutsame Worte, die er am 26. September auf der Rhede von Danzig an Bord des „Kaiser" sprach, von „unseren wenigen Kriegsschiffen" und von dem „schwer empfundenen Mangel an tüchtigen großen Auslandschiffen"; bedeutsame Worte, denn sie eröffnen den Blick auf Erwägungen sehr ernster Art, die in jüngster Zeit in den höchsten Kreisen angestellt sein mögen. Unsere noch zu schwache Flotte verbietet es einfach, daß Deutschland zu irgend welcher Einmischung in den gegenwärtigen Stand der Sache den ersten Schritt thue. In der Diplomatie muß man allemal von Anfang an auch die ungünstigsten Möglichkeiten ins Auge fassen. Dazu gehört hier die, daß sowohl Rußland als Frankreich der von dem „deutschfreundlichen Diplomaten" angeregten deutschen Initiative gegenüber sich ablehnend verhalten — was dann? Dann hat Deutschland sich nicht nur einen Korb geholt, sondern muß auch noch müßig die Hände in den Schoß legen, abermals unter dem Spott derer, die es auf den Leim gelockt haben mit ihrer vorgeblichen „Deutschfreundlichkeit"! Man weist hier und da auf den Dreibund hin; als dessen führende Macht habe Deutschland auf Oesterreich und Italien Rücksicht zu nehmen. Nun habe aber Oesterreich überhaupt keinen Kolonialbesitz und darum nicht eine Spur von kolonialem Interesse, und Italien sei genötigt, die alte englische Liebe zu schonen. Wir halten das Hereinziehen des Dreibundes in diese Frage für völlig verfehlt; denn sein Zweck ist ein ganz anderer: er tritt überhaupt nur dann in Wirksamkeit, wenn eine der drei verbündeten Mächte von einer fremden Macht angegriffen wird. Davon ist aber hier keine Rede. Man muß sich wundern, daß sogar die „Berliner Neuesten Nachrichten" an diesem Irrtum sich beteiligen. So bleibt denn gar kein Mittel, gar kein Ausweg, wie Deutschland seine Sympathie für Transvaal bethätigen könnte? Wir sollten wirklich nur auf Artikel, der Entrüstung über England, und auf freundliche Worte und Reden an die Buren angewiesen sein? doch nicht. Gerade im jetzigen Augenblick haben wir eine herrliche Gelegenheit, bei Wahrung strengster Neutralität unsere Teilnahme und Freundschaft Transvaal durch die That zu beweisen. Unser Kaiser thut es für das Reich, für das Volk, indem er die Reise nach England aufgiebt. Die Engländer verraten jetzt selbst, welche hohe politische Bedeutung sie dem Besuche des Kaisers beimessen. Hätte es dafür noch irgend eines Beweises bedurft, so bringt ihn jetzt der Londoner „Daily Telegraph". Erst erklärt er mit der glatten Loyalität, die bei den Engländern nur dann zum Vorschein kommt, wenn sie etwas wollen: der Besuch sei beschlossen worden, als die gegenwärtige Verwickelung, die England in einen Krieg gestürzt habe, noch nicht auf ihrem Höhepunkt angelangt war. Ein durchaus verständliches Gefühl der Raffengemeinschaft — man beachte wohl diese Heuchelei! — habe auch in Deutschland sehr lebhafte Sympathien für die Buren aufkommen lassen; aber die Negierung selbst habe keine Sympathieen für die thörichten Ansprüche der Buren, die darauf hinausgehen, den Pfad der Zivilisation auf dem afrikanischen Kontinent zu zerstören (!). Seit Beginn der Verwickelung bis zu diesem Tage des offenen Bruches habe die Berliner Regierung sich in loyalster Weise Mühe gegeben, die Buren zu überreden, mit Großbritannien zu einem Modus vivendi zu gelangen, der früher so leicht zu finden gewesen wäre. Dann aber deckt das Blatt" die Karten auf und fährt folgendermaßen fort: „Man darf sagen, ohne einer tendenziösen Auslegung des hohen Besuches geziehen zu werden, daß die Anwesenheit des Kaisers so etwas bedeute, wie ein Eintreten für die Entwickelung Afrikas in dem Sinne, in dem die Staatsmänner von Berlin und von St. James in Harmonie (!) mit einander gewirkt haben. Mit einem Wort: die Thatsache, daß der deutsche Kaiser wieder in England erscheint und daß er mit diesen großen Zeremonien amtlich empfangen wird, diese Thatsache ist von hoher politischer Bedeutung und bezeichnet unleugbar die Existenz einer glücklichen Jdeengemeinschaft zwischen England und Deutschland. So ist England im Begriff, den Besuch des Kaisers für feine brutale Schacher- und Börsen-Politik zu verwerte». Während ein Schrei der Entrüstung über Englands frevelhaften Friedensbruch die Welt durchzittert, versuchen die Friedensstörer, sich unserm Kaiser an die Rockschöße zn hängen. Auf so gleißnerische und doch zugleich läppische Vermessenheit kann es nur die eine Antwort geben, die, wenn die englische Presse mit ihrer erheuchelten Freundschaft und die deutsch freisinnige Presse mit ihrer dürftigen patriotischen Gesinnung nicht Recht behalten sollen, unser kaiserlicher Herr sicherlich erteilen wird: das Unterlassen der Reise. Das ist der erste nicht mißzuverstehende Schritt von Deutschlands Neutralität im süd- afrilanischen Kriege'. * Vom Kriegsschauplatz. Vom afrikanischen Kriegsschauplatz wird eine zweite Schlappe der Burenstreitmacht gemeldet. Bei ElandS- laagte, Halbwegs zwischen Glencoe und Ladysmith, erfolgte am Samstag, also am Tage nach dem ersten für die Buren unglücklich verlaufenen Gefecht bei Glencoe, ein weiterer Zusammenstoß, über den schon gestern kurz berichtet wurde. Ergänzend fügen wir noch das Folgende an: London, 23. Oktober. In einer Drahtmeldung aus Ladysmith teilt der Berichterstatter des „Daily Mail" in einer Schilderung des Gefechtes bei Elanslaagte mit: Der Sturmangriff gegen die feindlichen Linien wurde mit großer Bravour ausgeführt. Die Infanterie ging zweimal mit gefälltem Bajonette vor. Die britischen Truppen gerieten dann, da sie durch ein heftiges Gewehrfeuer aufgehalten wurden, für einen Augenblick ins Stocken, aber gleich darauf stürzten sie sich mit brausenden Hurrahrufen von neuem auf den Feind und durchbrachen seine Linien. Die Buren, die sich übermannt sahen, traten nun den Rückzug an, hißten die weiße Flagge und ergaben sich. Einige hundert Buren, die die Flucht ergriffen hatten, wurden von den Lanzenreitern nieder geritten. Der Berichterstatter fügt hinzu, man glaube, daß der Verlust der Buren über 400 Mann betrage. Kommandant Demcillon von Johannesburg befinde sich unter den Gefangenen. Capstadt, 23. Oktober. Die Verluste der Buren bei Elandslaagte waren beträchtlich, die der Engländer betragen etwa 100 Mann. Eine Anzahl Buren wurde gefangen genommen, darunter der Neffe des Generals Joubert, PietroJoubert. Kavallerie attakierte den zurückweichenden Feind dreimal. London, 23. Oktober. Eine amtliche Depesche des Generals White über die Einnahme von Elandslaagte besagt: Das wirkliche Gefecht begann um 3>/z Uhr nachmittags. Die Buren hatten eine hervorragend feste Stellung auf felsigen Hügeln inne. Unsere Geschütze postierten sich auf einem Bergrücken etwa 4100 Jards vom Feinde entfernt, der sofort ein gut, wenn auch etwas hochgerichtetes Feuer begann; die Granaten krepierte« gut. Nach einem Artilleriekampf, der mit dem Schw eigen der Geschütze der Buren endete, ging unsere Infanterie zum Angriff vor, dgs Devonshire-Negiment an der Spitze. Während die Devonshires und Gordons die linke Flanke der Buren umgingen, nahmen die Geschütze, wenn auch zeitweilig schweigend, bei der geringsten günstigen Gelegenheit das Feuer unablässig wieder auf; die Geschütze wurden mit großem Mute bedient. Nach heftigem Gefechte nahm die Infanterie um 6»/z Uhr nachmittags die Stellung. Der Feind hielt bis zuletzt mit großem Mutund großerAusdauerbei denGeschützen stand. Unsere Kavallerie attakierte dreimal mit gutem Erfolge die zurückweichenden Buren. Wir nahmen zwei Geschütze und das ganze Lager. Die Verluste der Buren sind be trächtlich. Wir nahmen den Buren einen eroberten Zug und neun englische Gefangene ab. Unser Verlust an Toten und'Verwundeten beträgt etwa 100 Mann. Wie jetzt gemeldet wird, umfaßte die Abteilung der Buren, die am Freitag bei Glencoe focht, auch das holländische, das deutsche und die übrigen fremden Freikorps. Teile derselben haben auch am Samstag bei Elandslaagte gekämpft. Da diese Korps sich der linken Flügelkolonne der Buren angeschlossen hatten, welche von Vryburg und Utrecht aus in Natal eindrang (das Haupt-Korps unter dem Höchstkommandierenden General Joubert ging von New-Castle direkt südwärts vor, während die rechte Heersäule — die Oranjeburen — westlich von Ladysmith einrückte), so ist mit Sicherheit anzunehmen, daß die linke Kolonne und nicht die Hauptmacht mit Joubert an der Spitze die Schlappen bei Glencoe und Elandslaagte erlitten hat. Diese linke Flügelkolonne unter den Obersten Botha und Simmet ist verhältnismäßig schwach; wenn sie geschlagen wurde, so ist das Unglück noch nicht so groß, als wenn dies der starken Mittelkolonne passiert wäre. Offenbar hat sich der linke Flügel zu viel zugemutet, indem er sich gleichzeitig drei Angriffs Objekte: Glencoe, Dundee (das von einer Abteilung desselben beschossen wird) und Elandslaagte auswählte und dadurch seine Kräfte zersplitterte. Bei Elandslaagte hatten übrigens die Buren, wie erinnerlich, vor einigen Tagen einen Eisenbahnzug weggenommen und mehrere englische Offiziere und Zeitungsbcrichterstatter gefangen ; nun haben sie ihre Beute wieder hergeben müssen. Der strategische Plan der Buren war der, daß die drei von Westen, Norden und Osten vorzurückenden Heersäulen gleichzeitig zusammentreffen, das englische Korps unter General White angreifen, schlagen, nach Ladysmith zurückwerfen und, wenn möglich, einschließen sollten. Das hat nicht recht geklappt : die linke Kolonne hat offenbar den Angriff zu früh begonnen, während das Hauptkorps mit Joubert erst am Samstag bei Glencoe an - gdangt ist und nun den Ort belagert. Das ist zweifellos die „zweite feindliche Abteilung von beträchtlicher Stärke", auf welche die auf der Verfolgung der Glencoe- Flüchtlinge befindliche englische Kavallerie stieß, die jedenfalls den für heute in Aussicht genommenen Angriff bei Waschbank aufgegeben hat. Es entspann sich ein Gefecht, in welchem die Engländer in die Flucht geschlagen worden sein müssen, sonst könnte Joubert nicht bis vor Glencoe vor- gedrungen sein. Aus demselben Grunde dürften die Engländer auch die den Buren am Freitag abgenommene Position wieder geräumt und sich in die Stadt zurückgezogen haben, ein Beweis, daß sie sich General Joubert gegenüber nicht stark genug fühlten. Die Scharten sind also anscheinend schon wieder ausgewetzt. Wahrscheinlich haben am Samstag auch Kämpfe, in denen die Buren siegreich waren, stattgefunden; über diese meldet aber der englische Draht nichts. Ueber die Belagerung wird berichtet: Glencoe, 21. Oktober. Ein heftiges Gefecht beginnt im Nordwesten des Lagers. Glencoe, 22. Oktober. Die Burenabteilung, die gestern das Lager von Glencoe angegriffen hat, ist die Hauptmacht der Nordkolonne. Die Engländer sind in guter Stellung verschanzt und werden vom General Aule befehligt. Es wäre durchaus verfrüht, jetzt schon, nach den beiden Mißerfolgen bei Glencoe und Elandslaagte, sein Urteil, wie es verschiedentlich geschieht, dahin abzugeben, die Buren hätten, was man ihnen vorausgesagt habe, gezeigt, daß sie sich nicht für den Angriffskrieg eignen, daß ihre Artillerie von schlechtem Material und ungenügend bedient sei und daß sie daher besser thäten, sich in die Gebirgspässe an der Grenze Transvaals und des Freistaates zurückzuziehen, wo ihre Eigenschaften als unübertroffene Scharfschützen und Reiter am besten zur Geltung kämen. Die beiden bis jetzt gelieferten Gefechte berechtigen zu diesem Urteil noch keineswegs, denn sie zeigten zersplitterte, von der Uebermacht des Feindes erdrückte, kleine Abteilungen im Feuer, die sich aber trotz ihrer Schwäche mit größter Bravour schlugen. Warten wir erst die Erfolge der Belagerung von Glencoe durch General Joubert ab, die hoffentlich durch einen Angriff der Oranjeburen auf Ladysmith unterstützt wird. Dann ändert sich das Bild vielleicht zu gunsten der Buren. Schon bei Glencoe und Elandslaagte sind die Verluste der Engländer, namentlich an Offizieren, sehr schwer gewesen, und wenn auch die große Zahl der gefallenen Führer erkennen läßt, daß diese eine ruhmvolle Tapferkeit entwickelten, so scheint doch daraus, daß sie sich in dieser kaum begreiflichen Weise exponierten, hervorzugehen, daß die Manneszucht und der Todesmut der englischen Soldaten, die wohl stark der An- seuerung bedurften, nicht auf der Höhe standen. Sonst sind noch folgende Meldungen zu verzeichnen: London, 23. Oktober. Aus Kapstadt wird unter dem 21. d. Mts. berichtet, daß eine starke Marine Infanterie- Brigade, hauptsächlich vom Kreuzer „Powerful", in Sonderzügen nach dem Norden abgegangen sei. London, 23. Oktober. Die „Times" schreiben: Die von den Buren entfalteten tüchtigen Eigenschaften sollten in hohem Maße zur Pacifikation Südafrikas, die der wahre Endzweck des Krieges (?) sei, beitragen. Wir haben ein für allemal die Frage der Suprematie zu erledigen und für immer das Phantom einer Afrikander-Nation zu bannen. Wenn England von der Erreichung dieses Zieles zurücksteht, wird es eine erstaunliche Dummheit, ein Verbrechen begehen. Das ist doch endlich einmal offen. — Vom westlichen Kriegsschauplatz wird gemeldet, Cecil Rhodes solle entschlossen sein, in Kimberley zu bleiben, obwohl man ihm dringend geraten habe, die Stadt zu verlassen. Die gewöhnliche Wafferzusuhr Kimberleys sei abgeschnitten, doch sei Wasser in der Stadt vorhanden. — Aus Kapstadt berichtet die „Evening News", Rhodes habe nahegelegt, daß es ratsam sei, so bald als möglich eine Entsatztruppe nach Kimberley zu schicken. Man glaubt, daß nahezu 3000Kapburen sich den Buren der Republiken angeschlossen haben. — Die Belagerung von Mafeking dauert gleichfalls fort. -i- * ♦ London, 23. Oktober. Der Pariser „Temps" veröffentlicht ein Telegramm aus London, wonach dem englischen Kriegsamte ein Telegramm aus Kapstadt zugegangen ist, wonach die englischen Truppen während des zweitenTreffensbeiGlencoevon denBuren mit schwerenVerlusten zurückgeschlagen worden seien. Bei dem Treffen seien die Verluste der Engländer so bedeutend gewesen, daß das Kriegsamt die Einzelheiten hierüber zurückbehalte, bis ein neuer Sieg der Engländer zu verzeichnen sei. Die „St. James-Gazzette" bestätigt angeblich die Meldung der „Temps". London, 23. Oktober. Ein heute hier eingegangenes Telegramm berichtet, daß Oberst Scott-Crnchols bei Elandslaagte verwundet worden ist. London, 23. Oktober. „Evenning News" berichten aus Kapstadt, daß das gesamte Rhodesia-Gebiet von Südafrika abgeschnitten sei. Infolgedessen liegen keine Meldungen aus Mafeking und Kimberley vor. Aus Johannesburg wird unterm 2. Oktober gemeldet, daß das „Deutsche Korps" folgende Depesche an Kaiser Wilhelm gesandt hat: Des Kaisers Majestät, Berlin. Deutsche Freiwillige, zur Grenze rückend, geloben, Treue deutschem Bruder stamm fechtend und sterbend zu bewahren. Beklagen tief, daß Politik hoher Regierung Einfluß für unsere Interessen nicht ausüben kann, protestieren jedoch gegen Englands räuberisches Vorgehen. Möge deutsches Blut für Freiheit und Recht nicht umsonst fließen und Eurer Majestät Segen mit uns sein! Deutsche Soldatentreue wird Freundschaft halten, die Majestät einst selbst gezeigt haben. Colonel Schiel. Dr. Mangold. Namens „Deutsches Korps". (Eine Antwort wird auf diese Depesche wohl nicht erfolgt sein.) Deutsches Keich. Berlin, 23. Oktober. Die „Nordd. Allg. Ztg." bezeichnet die Blättermeldung, daß ein Zusammentreffen Kaiser Wilhelms mit dem Herzog von Cumberland wegen Regelung der braunschweigischen Thronfolge in Windsor geplant sei, als jeder tatsächlichen Begründung entbehrend. — Der Staatssekretär des Reichsmarineamts Kontre-Admiral Tirpitz hat seine Besichtigungsreise nach Wilhelmshaven, welche bis Mitte dieser Woche dauern sollte, bereits am Sonnabend unterbrochen und?ist nach Berlin zurückgekehrt. WWMW-.HßW — Im Reichspostamt haben heute vormittag unter dem Vorsitz des Staatssekretärs von Podbielsky die Beratungen über geplante Po streformen, wie die Postcheckordnung, begonnen. Aus allen Teilen des deutschen Reichs waren Ober- und Postdirektoren erschienen. — Das Reichsgericht hat entschieden, daß für Unfälle auf der Straße, die durch den schlechten Zu stand des Pflasters ober mangelhafte Beleuchtung entstehen, die betreffende Gemeinde haftbar ist. — Die nunmehr hier eingetroffene Meldung des Gouverneurs von Kamerun lautet, daß ihm über das Schicksal der Queis'schen Expedition nichts bekannt sei, daß er aber auf alle Fälle Hilfe nachsenden werde. ■ — Wegen der zur Zeit in Venezuela und Haiti herrschenden Unruhen werden die deutschen Schulschiffe „Moltke", „Stosch" und „Nixe", welche auf einer Kreuztour nach Westindien begriffen sind, den Schutz der dort ansässigen Deutschen und der deutschen Handelsiutereffen übernehmen. Die „Nixe" ist bereits am 7. d. M. in La Guayra eingetroffen. „Moltke" und „Stosch" werden im Laufe des Monats November nachfolgen. — Eine vom Centralkomitee der deutschen Vereine vom Noten Kreuz zusammengestellte Abordnung von Aerzten und Krankenpflege.Personal wird sich im November in Neapel nach dem südafrikanischen Kriegsschauplätze einschiffen. Ausland. Paris, 23. Oktober. Die Expedition Fourrcan Lamy ist, wie ein Telegramm an den Unterrichtsminister berichtet, am Twadsee wohlbehalten eingetroffen. Athen, 23. Oktober. Der jüngsten Begegnung des Königs mit Kaiser Wilhelm in Potsdam wird in hiesigen Regierungskreisen eine hochpolitische Bedeutung beigelegt. Man erwartet, daß der Besuch günstige Wirkungen für Griechenland zur Folge haben wird. Die Aushebung der Spracheuverorduuuge«. Wien, 23. Oktober. In verschiedenen tschechischen Landstädten Böhmens und Mährens fanden gestern die von den Jungtschechen angekündigten Straßenkrawalle statt, doch scheint die Sprachenfrage allein zur Aufhetzung nicht hingereicht zu haben, da die Unruhen fast Überall den Charakter von Judenhetzen trugen. In Hol les ch au wurden zwei Judengefchäfte geplündert, die Fabrik eines Juden niedergebrannt. Die Gendarmerie feuerte, tötete drei nnb verwundete 20 der Teilnehmer. Das Militär mußte die Ordnung wieder herstellen. Auch in Pilsen und in Gava, wo vor drei Jahren die Gemeinde noch deutsch war, kam es zu Kravallen. Wien, 23. Oktober. Der Herausgeber der neuen Montags-Zeitung, Moritz Baumfeld, wurde verhaftet, weil er als Landwehrmann einer EinberufungS- ordre nicht Folge geleistet hatte. Prag, 23. Oktober. Auch aus Eipel, Czaslau, Rokitzau, Münchengrätz und Jungbunzlau laufen Meldungen über Kundgebungen, die an den letzten Tagen stattgefunden haben, ein. Sie verliefen zumeist ruhig, nur in Eipel und Jungbunzlau wurden in drei Fabriken jüdischer Besitzer die Fensterscheiben eingeschlagen. Die Menge wurde überall durch Gendarmerie oder Polizeiwachen zerstreut. Prag, 23. Oktober. Nach weiteren Nachrichten haben auch in Beraun, Klattow, Neustadt a. d. Mettau, Pardubitz, Beneschau und Melnik an den letzten Tagen Kundgebungen stattgefunden, die ohne Zwischenfälle verliefen. Nur in Klattau wurden einem Juden die Fensterscheiben eingeschlagen. Brunn, 23. Oktober. Aus Leipnik, Frankstadt, Meseritsch und Gaya laufen Berichte über gestern abgehaltene Kundgebungen ein, die in Umzügen, verbunden mit Absingen nationaler Lieder bestanden, jedoch ruhig verliefen. Ausschreitungen kamen nicht vor. Kremfier, 23. Oktober. Gestern abend fanden hier Kundgebungen statt. Mehrere Tausend Personen zogen unter Absingen nationaler Lieder durch die Straßen. An dem deutschen Concordiahause, sowie an mehreren Häusern von Juden wurden die Fenster eingeschlagen. Der Polizei und dem Gemeinderate gelang es, ohne Anwendung von Gewalt die Ruhe wieder herzustellen. Eine Person wurde verhaftet, mehrere Personen sind zur gerichtlichen Verfolgung angezeigt._______________________________________(K. Ztg.) Lskslrs nnb KrovinMes. Gießen, den 24. Oktober 1899. * * GeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Vor 38 Jahren, am 25. Oktober 1861, starb zu Berlin der bervorragende Lehrer des römischen Rechts Friedrich Karl von Savtgny. Er gilt alS Führer der „historischen" Schule der Rechtsg'lehrten. Sein schon 1803 erschienenes klassisches Buch „Das Recht des Besitzes" machte ihn mit einem Schlage berühmt. Seine Büchersammlung bildet «inen eigenen Bestandteil der königlichen Bibliothek zu Berlin. Er wurde am 21. Februar 1779 zu Frankfurt a. M. geboren. • * Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. Seine Königliche Hoheit der G r o ß h e r z o g haben gnädigst geruht, am 14. Oktober l. Js. den nachbenannten Beamten die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihnen von Seiner Königlichen Hoheit dem Fürsten von Bulgarien verliehenen Ordensdekorationen zu erteilen: Dem Geheimen Bergrat Otto Weiß zu Bad Nauheim das Kom- mandcurkreuz des Ordens für Zivilverdienst; dem Bade- kommissär Hermann v. Grolman zu Bad Nauheim daS Ritterkreuz 1. Klasse des St. Alexanderordens; dem Hausverwalter und Bademeister Franz Kissel zu Bad Nauheim das Silberne Kreuz des St. Alexanderordens; dem Kurhausaufseher Heinrich Horn zu Bad Nauheim das Silberne Kreuz des Ordens für Zivilverdienste; dem Forstwart Wilhelm Frank zu ForsthauS Winterstein die Bronzene Verdienst-Medaille. * * Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 16. September d. I. den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Michelstadt: Handarbeiter Ludwig Wießner und Spenglermeister Konrad Keil. * • Ans dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung Groß« Herzogstichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichts-Assessor Dr. Pusch in Gießen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Gießen beauftragt. • * Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag dem 26. Oktober 1899, nachmittags 3i/? Uhr pünktlich: 1. Baugesuch des Heinrich Mylius für den Schiffenbergerweg; hier: Dispens. 2. Gesuch verschiedener Bewohner der Ebel- straße 2C. um Herstellung eines Verbindungsweges zwischen Stephan- und Ebelstraße. • * Aus dem Theaterbnreau. „Hopf en rat Hs Erben", Volksstück mit Gesang in 5 Akten, wird am Mittwoch, dem 25. d. M. als b ritte Bolksvorstellung ausgeführt. Eintrittspreise: Loge 1 Mk., Saal 40 Pfg., Gallerie 20 Pfg. Die Saalthüren werden um 7y2 Uhr geöffnet. ♦ * Die Zaubervorstellung des Zauberkünstlers Mercelli, unter Mitwirkung von Frl. Lola Mercelli, in Steins Garte« findet nicht, wie wir in Nr. 249 meldeten, nächsten Sonntag, sondern morgen Mittwoch, abends 8 Uhr, statt. Nach den uns vorliegenden Notizen auswärtiger Blätter können wir den Besuch der Vorstellungen auf das Wärmste empfehlen. Im übrigen verweisen wir auf das in heutiger Nummer befindliche Inserat. * * Konzert Verein. Beethoven-Abend am Samstag, den 28. Oktober. Unser Universitäts Musikdirektor hat als Orchesterwcrk neben der C-moll Symphonie von Beethoven, die nach längst geklärten Urteilen selbst aus den eignen Werken hervorragen und isoliert dastehen soll, die Ouvertüre zu Coriolan gewählt. Richard Wagner bezeichnet in seinen kritische» Schriften diese Ouvertüre als äS» ge|eQ' „İIti eii, >ttQ1 ' aus große» To ^hleit e«9”‘rL Mch" 68««« ’St W" «« f*;,:! W-ibt t» , SS* werb*« 8W wl ’SÄ" dl« Coriolan" Meßt ® belUn.r‘ Stadttheater. D „och unter denNachm' d h. war infolge dieses W besucht. Namen Msen recht zahlreiche K Schwank, dessen ethischei war doch so recht fü lachen als weinen, das berechnet! Gespielt ro der Personen war im französischen Schwank ai des Komponisten Duval Gastes, des Herrn Sch sind ja die größeren Sr1 eingehendes Spezialstudi Gastes zurüäzusühren einer über bas Tag« Eine originelle Mabo aus die Bretter. Ihr holl besungenes Schm in Erscheinung. Ar erntete sie den für i1 terpsichon'sche Grazie (i Helm schwamm als wasser und sorgte Haussig — in $erfn dem gestern bereiten,. Met t)at - als Dic briedt falten sich in bi tfa braftiffyn Dialog Hinsicht auf der Höhe. Herren Henry (Cham; Die Regie war bei Her Wen. ... *' Pcheibericht, Mhuges sinb in Zerfahren unb trui d°v°n. Nach den ( Äscher feine Schuld 'S” M'4 Darf' M •« t>er9an3ene war, „ach D-r THU ™ $ i» Strtaufe Us'bwcht. Die ~abl f«r 1 M. tert, Stufa? auf R°w» r ™tnlt« « gelte und b'ie @Ü(In,<^ N Trottoir briirfta ' anfuhr ""d f)ierl Wil. 8or fr* -n-i-e, b,lrok «16 J6*1» Mer dnivn^dchen Tagr??°vn v.vgküSte V^ Sj bte Srem ^ft bc We. er in*J «hr.ns IN*« ätf’s'taK * *n K ’^IIe Mt« f ?t * Ute*« feuerte, tötet/ 1 ?ubtn wSrJ** 1 * d-«",ch ’Ä"» ««« Äs ÄMria "',bl[ »« »en ftt m S\w™'«d«i '«Neibrn eingttoiaqt, tabaunetie ober Pch,^ °"°«»N-chrichen HM , a- b. Mcttau, P-rdnbitz, 'Tagen Kundgebungen ’“a' ‘«W»- Al in MYWen einge^lagen M,zrankftadt,Mesentsch Mn abgehaltene Kundverbunden mit Absingen 9 ruhig verliefen. Aus- ern abend fanden hier Tausend Personen zogen durch die Straßen. An ie an mehreren Häusern Magen. Der Polizei , vl-ne AnweMng non ien. Eine Perlon wurde it gerichtlichen Verfolgung (ft- Zlg-) Mirtttt. n 24. Oktober 1899. uck verbotln.i Dor 38Jahrew der betDorragmbt Lehrer des on Savtgny. 6r gilt ili Retlsg-Iehrteii. Sein fion 15 ReLt des BefiheS' madjti 'Illchersamm/ung bllbel einen HM ju Berlin. Sr warbt Iß. geboren. lud M TrM \xtM >t Gr Herzog Haden L den nachdenannlrn dm und zum Tragen der ieit dem Fürsten von Bul- ioncn zu erteilen: De« u Bad Nauheim das ftom- ^ivilvndienst^ dem Badr- in zu Bad Nauheim M exanderordens; dem HauS- Riffel ju B-dR-chm lemiderordens; deni M B"b5n*« $‘iS» »?»3» Ludwig WieF «»»stii't 5 beT AU Vmil Wahl' ys*-““ t. k,r gtaWt0,lin!u11 ritzuag der 1 Oftobtt na Ä- l.W &SS*'*: oi •** o is°'und i ; Ideal? Nair bi d°- nut 8 Stift’* ^l'lte Sen L-!ch« ^°lttz » d° - k ?" « le«»,'?1*!1, m* ,n,e' 1"«enig