1 Oceit1*;’. Sonntag dm Ä. Juni Erstes Blatt. Ih*kft cböben. - h talitäten empfc bedarf 'M s. 16 3. Blali „Gießevti in der fr HÖt Anzelgen-BermittlungSstellen bei In- unb SUilanbe* nehmen Anzeigen für ben Gießener Anzeiger enlgeß«. Wtbbitiw, Expedition und Druckerei: KH«rftr«ße Nr. 7. Vermähle karten, Tr sitszeituiig- ■ Abführung: Erben), $* MM «dreffe für Depeschen: Anzeiger chtetz«. Fernsprecher Nr. 51. «one1*! Anzeigen zu der nachmittag» für bt* 'e.|cnboel«| erscheinenden Nummer bii vor». 10 Uhr. Gratisbeilagen^Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klältcr für ISO« z»e»»gspr,i« vierrellährlick 2 Mark 20 Pf, monatlich 75 Pfg, mit vrmgerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfz viertelfihrlich. bert,5ftteine Strafe für den Fall nicht ordnungsmäßig^ insbesondere verfpäteter Erfüllung bedungen ° W^un qn»fen einer solchen Vereinbarung, daß hier Die öiraye neben der Nachholung der Erfüllung gefordert werden kann, bie Konventionalstrafe kann hier nie Reugeld fein: zulässig | Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- unb Anzeis-blatt für ben Nreis Giefzen P°k-Mat^ VRItfifl. t M b-ß mer A.' Nl»-' "erben st kr Anzeiger W ober»«! wollen. Aeuhmzutretende hiesige Abonnenten erhalten vom Aage der Aesiellung bis 30. Juni den Anzeiger Kostenfrei Angestellte wie wir auch gerne bereit sind, Probe- Mmmern nach auswärts postsrer in versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden wir, wie seither, den Anzeiger weitersenden und den Abonnements betrag durch Quitürng erheben lassen, salls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtungsvoll Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Unio.-Buch- u. Steindruckerei (Pietsch Erben). ^“'eine1- verwirkte verhältnismäßig hohe Aouventioual- Strafe unterliegt, so lange sie nicht bezahlt ist, d°r Ermäßigung durch den Richter, Unverhältnismäßig hoch ist sie, wenn sie das Interesse des Gläubigers augenscheinlich übersteigt, was namentlich auch dann der Fall sein,kan , wenn die Verbindlichkeit, auf deren Nichterfüllung dui Strafe gesetzt war, zur Zeit des Verfalls teilweife erfüllt war An und für sich hat, da das Gesetz hierüber Nichts bestimmt, die teilweise Erfüllung eine entsprechende H°r°bmlnderung ber ©träfe nicht zur Folge; wenn aber der Rückstand> oder die Verspätung der Leistung unbedeutend und das Jntereste des Gläubigers an der vollständigen °der rechtzeitigen Lieferung entsprechend vermindert ist, so ist der Fall des richterlichen Ermäßigungsrechts gegeben. - ^-b-r eme besondere Anwendung der Konventionalstrafe^ die fog. K°n- kurrenzklaufel, in der eine Strafe zur Sicherung gegen Konkurrenz früherer Angestellter bedungen wird, sind >m neuen Handelsgesetzbuch (§§ 74-76) Bestimmungen getroffen. (Konvenlional ) Strafe nach ihm Würgerlichen Hesehöuch. Von Rechtsanwalt G. Pfizer. *) taeit jemand sich rechtsgültig zu einer L-situng Mr UntemHung verpflichten kann, kann er sich auch zur B- ;al>l« ffiner Geldsumme oder zu einer andern Leistung als Ma.fe für den Fall verpflichten, daß er die Verbmd- üchAai^r Leistung nicht oder nicht gehörig, insbesondere NichH:chltzeitig erfülle oder der Verpflichtungi zur Untere lassmiiz Wwiderhandle. Im Fall der Nichterfüllung o riichH:Wrigen Erfüllung ist die Strafe, wenn^n'chts anderes vereÄL^ l ist, nur verwirkt, wenn em Verschulden des Der- pfli,Wm vorliegt, dieser hat aber, wenn die Verwirkung besttiiM,, zu beweisen, daß er erfüllt habe, oder daß die Trf»g ohne seine Schuld unmöglich geworden sei; bei einem ^'prochenen Unterlassung hat der Gläubiger die Zu- 'I -vorstehende interessante Abhandlung über dieses wichtige -fr entnehmen wir mit freundl. Genehmigung b^.^rlegers Ä erfchtenmen populären RechtSbuch leichtfaßliche Dar- ftettin.:»: das Bürgerlichen Gesetzbuches" van G. Pfizer, einem hervor- raaestrj-ji Juristen der, wie unsere Leser fich auö der Lektüre über- itua^'irnben, die dankenswerte Gabe besitzt, in seinen Ausführungen '®ebwfa!U, Zuverlässikeit und Letchtverständlichkeit zu verbinden und a Laien mit dem ihm aus dem bloßen Text des Gesetzes oMf'teVin’mi unverständlichen neuen Recht bekannt zu machen. PfizerS WerÄ^rr lag von Otto Maier in Ravensburg), das in 14 Lieferungen ift, fei darum zur Anschaffung °ll-n denen emprriiiii, die beizeiten wissen wollen, woran Burger- lich^Mtzbuch sind, und wie sie sich in ihren Rechtsangelegenheiten zu rmatilliiiin haben. Widerhandlung zu beweisen, dem Schuldner bleibt der Beweis offen, daß er ohne Schuld zuwidergehandelt habe. Äe Vertragsstrafe, deren wesentlicher Zweck .st, den für ben Fall, daß der andere Teil ferne Verpflichtung nicht erfüllt, des Beweises seines Schadens zu übecheben, kann entweder so versprochen werden, daß entweder die Vertragsleistung oder die Strafe zu entrichten ist, oder so, daß neben der vertragsmäßigen Leistung auch die Strafe verlangt werden kann. Im ersten Fall liegt eine der Wahlverbindlichkeit ähnliche Verpflichtung vor, es t aber im Zweifel, d. h. wenn der Vertrag nichts anderes eraiebt nicht der Schuldner, sondern der Gläubiger wahlberechtigt. ®ie Strafe hat also hier nicht den Charakter eines Reugelds, durch dessen Zahlung sich der Schuldner frei machen kann, auch ist der wahlberechtigte Gläubiger nickt sofort an die einmal erklärte Wahl gebunden: er kann zwar, wenn er sich für die Strafe erklärt hat, nicht auf die Erfüllung zurückgreifen, wohl aber, wenn er nach Verfall der Strafe zunächst Erfüllung des Vertrags verlangt hat, bei deren Ausbleiben immer" noch statt ihrer die Strafe fordern Wenn die Nachholung der Erfüllung für den wahlberechtigten Gläubiger kein Interesse wehr hat und fein Sckaden den Betrag der Strafe übersteigt, so ist er zur Einforderung des (von ihm zu beweisenden) höheren Schadens Amtlicher Teil. Bekanntmachung. «„itaa den 30. Juni l. IS., vormittags io Uhr, findet in dem Regierungsgebaude ba^er .eine öffentliche Sitzung des Kreistages des Kreises Gieheu mit folgender Tagesordnung statt. 1) Erqänzungswahl zum Kreisausschusse. I (Es scheiden nach dem Dienstalter aus die Herren I Bürgermeister Bopp und Faul stich und Oberbürgermeister G.nauim) 2) Wahlen zum Provinz altage. . (Es scheiden dem Dienstalter nach aus'. Burger- meister Geißler- Lollar, Oberbürgermeister | Gnauth-Gießen, Gutsbesitzer v. Oven-Hungen, Landgerichtsrat Dr. Schäfer-Gießen, Ingenieur Schiele-Gießen). 3) Prüfung der Ergänzungswahlen zum Kreistage und Losziehung. 4) Wahl der Mitglieder und Ersatzmänner der Einschätzungs-Kommission für die 1. Abteilung der Einkommensteuer in den St-n-rkommsi ama^-Be- zirken Gießen (Landgemeinden des Bezirks), Grun- berg und Hungen auf 3 Jahre. 5) Vorlage der Kreiskasserechnung für 1897/98; hierzu Bericht des Kreisausschusses über die Verwaltung und den Stand der Kreisverbandsangelegenheiten, und Genehmigung der vorgekommenen Kreditüberschreitungen zu Lasten der nachgewiesenen Deckungsmittel. flS* .r* L°u- • Jjj lullo» Bekanntmachung. Betr • Das Droschkenfuhrwesen während des Schützenfestes. Auf Grund der § 37 der Gewerbe-Ordnung und des Art. 56 der Städte-Ordnung wird für die Dauer deS m Gießen vom 2. bis 9. Juli l. hL bandsschießens des Bad. Landes-Schützenvereins, des Pfalz, und Mittelrhein. Schützenbundes bezüglich des Droschkenfuhrwesens das nachstehende bestimmt: 9 1. Die Aufstellung von Droschken und deren Verwendung während des Schützenfestes ist nur den,emgen Personen gestattet, welche ihr Vorhaben bei dem Großh. Polizeiamt Gießen angemeldet haben. 2. Kutscher darf nur sein, wer mindestens 18 Jahre alt, des Fahrens kundig und gut beleumundet ist; er muß sauber und anständig gekleidet, sein Gefährt rem sein und hat dem Fahrgast gegenüber em höfliches und anständiges i Benehmen zu beobachten. 3. Die Droschken müssen mit zwei gesunden kräftigen Pferden bespannt, solid gebaut, mindestens viersitzig, gepolstert, von innen zu öffnen und mit Laternen versehen sei . \ 4. In jeder Droschke ist der von Großh. Polireiamte Gießen speziell für die Tage des Schützenfestes festgesetzte | Tarif anzubringen. ist die Vereinbarung, daß als Schadensersatz (neben der nachznholenben Erfüllnng) nur ber Betrag ber Strafe solle geforbert werben können; m Ermanglung Eer solcher Ver einbarung stellt bie Strafe auch hier nur ben Mmbef - betrag bes Schabensersatzes bar, ben bet ©laubiger zu forbern berechtigt ift. Nimmt bet Gläubiger bie Erfüllung an, während ober nachbem bie Strafe verwirkt is o kann er diese nur noch fordern, wenn er sich das Recht hierzu bei der Annahme Vorbehalten hat, oder wenn er m entschuldbarem Irrtum die Erfüllung für ordnungsmäßig ge- 6) Festsetzung des Kreiskaffevoranschlags für 1899 bis 1900. Gießen, den 19. Juni 1899. Der Vorsitzende des Kreistages. v. Bechtolds BekanntmachuM Samstag den 8. Juli l. Js., vormitt-g- 10 Uhr, ftnbct im Regierungkgebanbe dahier eine ofsent- liche Sitzung des Provinzialtages der Provio» Oderhesfen mit folgender Tagesordnung statt. 1) Antrag auf Errichtung eines ProvlnzialsiechenhaufeS. 2 Ersatzwahl zum ProvinzialauSschusse für dii: au«, fcheidenden Mitglieder Bürgermeister Fend^t Schotten, Oberamtsrichter R a b e n a u-Büdingen, Oekonom Schabe-Altenburg, fowie der Erfatz- männet Ingenieur Schiele-Gießen und Oekonom Schlenke zu Hardthof. 3) Wahl eines bürgerlichen Mitgliedes für die ve - stärkte Ober-Ersatz-Kommission für 1900/1.101 an Stelle des Herrn Gilbrecht Fre,Herrn Löw von und zu Steinfurth, der eine auf ihn gefallene Wahl abgelehnt hat. Gießen, den 17. Ium 1899. . Der Vorsitzende des Provinzialtages. v. Bechtold. ftn 147 OHchchkietißNch mit ilteiljme bei ^AWmnements - Einladung, i ■ ----—---- nnrw 8IM Bezug des „Gl-Hener Anzeiger" für • S. Vierteljahr 1899 laden wir hiermit ergebenst rin Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger die IHM LageMicnisse in kurzer, oen Thatsachen entsprechender ■: Kenntnis seiner Leser bringen. Die neuesten riallvaw Nachtailhlvi zuverlässiger telegraphischer Nachrichten- lenjjart, gim-, Zu re MS !jowie zahlreiche Mitteilungen aus dem | te für Srtppti l.M 1 nd weiteren Vaterland halten den Leser I [ötuen. p tS !'über die Vorkommnisse in demselben aus dem I illM.S LausMN. Unterstützt durch umsichüge Berichterstatter " \ in alcklüi Orten Oberhessens und in den bedeutenden I .täb'.itn fier anderen hessischen Provinzen, ist der I Gi'LkMr Anzeiger" ferner in der Lage, die uitersjaWtt Vorgänge innerhalb unseres engeren I kAAAj Vatemtzdrs und der Nachbargebiete so frühzeittg wie uwgl. Mr Kenntnis seiner Leser zu bringen, des- I aL cictwn werden die Begebenheiten in der Stadt I vießvm dise gebührende Besprechung im lokalen Teile I s ÄnEigers erfahren. Den Interessen der m )er Provinz Oberhessen betriebenen Landwirt - I ■ ch a:jft wird der Anzeiger weiterhin durch eme .ntMirtschaftliche Beilage Rechnung tragen, lnelM «über auch die Beobachtungen und Erfahr- I age-mm Kunst und Wissenschaft Litteratur, »ariMivi rtschaft, Handel, Gewerbe und Jn- ust m in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. r vrittre Beigabe erhalten die Leser die Blatter ,üri hkLsfische Volkskunde. Ein gediegenes F c müll ee ton wird neben besonderen Artikeln ernsteren and iffftmen Inhaltes den erwünschten Unterhaltungsstoff lieten. Die „Gietzener Familittrblätter tüertSiKH dem Anzeiger wöchentlr ch 4 m al .DieMacgs, Donnerstags, Samstags und sonntags) beimieÄt und neben den Erzählungen, Romanen und NovMÜm beliebter Schriftsteller anziehenden Unter- halttM-gssstoff aus dem Gebiete des Familienlebens und ii^lHauswittschaft bringen, und somit namentlich im Äfc der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wr ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, ihi.e r öcstellung bei der Post baldgefl. aufgeben zu Mk. . . 0,80 Mk. . 1,50 . 2,00 . 2,50 eine Person . . zwei Personen . drei Personen . vier Personen . eine bis zwei Personen drei Personen . . . vier Personen . . . kehrenden Schnellzüge 61 und 64 künftig in Kastel anhalten zu lassen" wurde von kgl. Direktion unter dem Hinweis bekämpft, daß diese Züge nur mit Rücksicht auf den während der Badesaison so sehr gesteigerten Verkehr Wiesbadens mit Frankfurt a. M. eingelegt seien und Mainz für seinen Verkehr mit diesen Städten in ausreichender Weise andere Zugverbindung zur Verfügung ständen. Die Majorität des Plenums schloß sich diesen Ausführungen an unter Ablehnung des Antrags. — Der von Handelskammer-Präsident Kommerzienrat Koch-Gießen vertretene Antrag betr. Vermittelung einer durchgehenden Schnellzugverbindung Gießen —Köln mit Gegenzug, eventuell durch Weiterführung des Schnellzuges Nr. 81 von Betzdorf nach Köln und Anbringung Der Tarif muß den Stempel des Großh. Polizeiamts Gießen, sowie den von dieser Behörde beigesetzten Namen des Kutschers enthalten. 5. Die Droschken haben stets in kurzem Trab und rechts zu fahren. Peitschenknallen ist verboten. Das Mitnehmen dritter Personen ist nur mit Zustimmung der Fahrenden gestattet. Die Bezahlung geschieht an den Kutscher gemäß Tarif vor der Fahrt. > 6. Als Aufstellungsplätze von Droschken werden bestimmt: a. Hauptbahnhof; b. Südanlage an der Lesehalle; c. Marktplatz; d. Ludwigsplatz; e. Platz zwischen Neue Kaserne und Schützenhaus. Bei der Aufstellung haben sich die später anfahrenden Droschken je nach der Zeit ihres Eintreffens auf dem Platz hinter der zuerst am Platz befindlichen anzureihen. 7. Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmungen oder nachstehenden Tarif zieht den Verlust des Rechtes zur Ausübung des Gewerbebetriebes nach sich. 8. Für die Benutzung von Lohnfuhrwerk gilt der nachfolgende Droschken-Tarif für die Dauer des Schützenfestes in Gießen vom 2. bis 9. Juli 1899. 1. Streckenfahrten. Für eine Fahrt vomBahnhofnachdemFe st platz oder umgekehrt: jede weitere Person 30 Pfg. mehr. Für eine Fahrt vomBahnhof nachirgendeinem Punkte der Stadt Verbindung zwischen dem Seltersberg und dem Norden - Stadt. Man begegnet häufig dem Einwande, daß die A • ■ führung der Projekte zu große finanzielle Opfer sord werde. Die Sommer'sche'Schrift widerlegt denselocn, erachtet übrigens auch ihrerseits noch diese Opfer für you. als sie in Wirklichkeit sich ergeben werden; denn einmal die geplante Linie Schiffenberg-Klein-Linden-Gießen, we.. Steigungen zu überwinden und zum Teil wertvolles lände zu erwerben hätte, deshalb nicht nötig, weil wer t , facher direkt vom Schiffenberg die Bahn sich, dem 1 bach entlang nach dem Bahndamm der Main-Weser Eilen » wenden könnte und somit die Kosten dieses als re,"c' ,, das Sommer'sche Projekt bedingte Ausgabe sich darste Postens sich geringer stellen werden. Außerdem a e - anschlagt der Verfasser die Mittel, welche sich \- wertung des durch Beseitigung der oberhessischen -d 9/. alten Klinik rc. frei werdenden Terrains ergebe viel zu niedrig. Wenn man die neueren verkaufe 5 gleichung heranzieht, die in der Liebigstraße, Fr eines Schnellzuges für die Teilstrecke OnTM Anschluß an Schnellzug 82 wurde angenommen. - Ein zweiter öon fiofe 11 Antrag befürwortete die Einleau n? $en öet^| zugverbindung mit 3. fliX nlVVM a. M. über Kassel nach fiannnhZ " ■^tQnth| Frankfurt — nach Ankunft des Main—Neckü" «rI Schnellzuges - zwischen 4 unb ö üV n Unterbrechung der Hstündigen Pause im b«1 mit 3. Klasse. Gegenüber dem vom V-rtrcter yervorgehobeuen Bedenken, bafi bie werbenbe Einlegung eines Gegenzuqes die gS1* M schwere, wies Antragsteller aus bie Müatichk die Mittagszüge Schnellzug 45 und D-8uq 73 » sruh°r der Fall gewesen sei - miede? vereim gefahren werden konnten, um einer dieser i. M bi« bezeichnete spatere Lage zu gL ft erhielt ebenfalls die einstimmige Annahme Hoffentlich finden dies- berechtigten Vota eln an entscheidender Stelle in Berlin. 9ene|gtei>^ i Petersburg, 22. Juni. Rach der Meinung des Vorsitzenden der durch kaiserlichen Befehl eingesetzten Kommission | zur Erwägung von Maßnahmen zur Abschaffung der Verschickung wird sich diese Kommission unter anderem mit folgenden Fragen zu befassen haben: 1. Ersetzung der Deportation auf Grund richterlicher Entscheidungen durch gleichwertige Strafen. 2. Abschaffung oder Einschränkung der im Verwaltungswege erfolgenden Deportation. 3. Reorganisation der Internierungs-Bagnos. 4. Verbesserung des Loses der zurzeit in Sibirien befindlichen Deportierten. 5. Organisation der Zwangsarbeit und Internierung in Arbeitshäusern als Vorbeugungs- und Strafmaßregeln. Der Vorsitzende der Kommission bringt zur allgemeinen Kenntnis, daß die Kommission Mitteilungen jeder Art in Bezug auf die vorgenannten Fragen von Personen, die sich mit der Verschickungsfrage beschäftigt haben, mit Dank annehmen und mit Aufmerksamkeit prüfen wird. Solche Mitteilungen sind zu richten an den Geschäftsführer der Kommission, Wirklichen Staatsrat Alexander Petrowitsch und den Chef der General-Direktion der Gefängnisse, Salomon, unter der Adresse: St. Petersburg, Generaldirektion der Gefängnisse. Baikaustaaten. Der Schauplatz der Unruhen an der serbisch-türkischen Grenze im Jablanitzaer Bezirke ist ein ödes, durchweg unfruchtbares Gebirgsland, auf dem sich zerstreut einige kleine, elende Ortschaften und die in gewissen regelmäßigen Zwischenräumen aufgeführten Grenzwachhäuser (Karaulen) befinden. Diese Grenzwachhäuser, welche bei den letzten Vorgängen eine so große Rolle spielten, wurden seinerzeit, nach dem Berliner Kongreß, als diese Gebietsteile Serbien einverleibt wurden, von der serbischen Regierung zur Bewachung der Grenze errichtet und mit der I sog. „Grenzwache" besetzt. Die Bewohner dieses Grenz- I gebietes sind ein durch die beständigen Kämpfe mit den I Unbilden der Natur, durch die fortwährenden Raufereien i I mit den aus türkischem Gebiete einfallenden Arnautenbanden I abgehärtetes, kampflustiges Volk, welches jede Gelegenheit, I die sich ihm drüben durch solche Einfälle ergibt, sofort er- I greift, um sich an den verhaßten, noch wilderen und rauflustigeren Arnauten zu rächen. Es ist begreiflich, daß es I bei dem Charakter der dies- und jenseitigen Grenzbevölkerung nur der geringsten Veranlassung bedarf, um einen förmlichen Kampf zu entfachen. Deshalb ist es auch schwer, solchen I Grenzraufereien ein Ende zu machen, und sie werden sich immer wiederholen. Die Bevölkerung des serbischen Grenz- I gebietes und die serbische Grenzwache fügen sich wenigstens I den Anordnungen der Zivil- und noch mehr Der Militär- I behörden, während die türkische Grenzbevölkerung, die Ar- I nauten, einmal in Bewegung, nicht mehr zu zügeln ist. I Auch bei den letzten Vorgängen dürfte eine ganz gering- I sügige Sache die Veranlassung zu den blutigen Kämpfen I gegeben haben. Die „Neue Fr. Presse", der wir diese I ! Schilderung entnehmen, fügt hinzu, daß man am besten I zwischen den übertreibenden Darstellungen Serbiens und den I Beschönigungen der Türkei die Mitte ziehe. Was die gegen- I wärtigen Unruhen anbelangt, so scheine Serbien an ihrer I Verlängerung die Hauptschuld zu haben, und die Haltung I bcr Mächte Serbien gegenüber stehe damit im Einklang. I Saft aKe Botschafter in Konstantinopel sagen, Serbien habe ................................ u„„ Die Grenzkonflikte ins ungemessene aufgebauscht und trage lichere Stellungen erhalten. Zu beklagen ist auch, daß die Hauptschuld an ihnen. welche Mädchen nach ihrer Entlassung aus der Schule io i ■ s. -v» ' X ; ~--- I fort in Dienst nehmen, sie abhalten, am Haushaltm llUV unterricht teilzunehmen. Sie scheinen kein Zntereffe ami 9 A cy- 4OQQ I ferneren Wohlergehen dieser Kinder zu haben, fit erwerben G eßen, den ■. ^inn 1899. eine billige Arbeitskraft, und was später aus benfdbtn wirb, Auszeichnungen. Seine Königliche Hoheit der Groß- ob sie gute ober schlechte Hauswirtschafterinnen geben, itot herzo g haben Allergnädigst geruht, am 3. Juni bem ihnen gleichgiltig zu sein. Die Haushaltunqsschule wilt Kammerdiener Philipp Schutz IV. zu Birkenau bas All- I soziale Aufgabe erfüllen, zu deren Lösung jeder beitragend gememe Ehrenzeichen rnrt der Inschrift: „Für treue Arbeit" unb nur unberechtigter Eigennutz kann davon abhaltea. - unb bem Felbschutzen Johannes Jttmann III. zu Groß- Im Oktober l. I. wirb ein zweiter Kursus errichte!, umftabt das Allgemeine Ehrenzeichen mit ber Inschrift: zu bem bie Anmelbungen jeberzeit bei ber Leiterin br „Für 50zahrige treue Dienste" zu verleihen. Haushaltungsschule, Frl. Lyncker, ober bei dem Oben * Von der Universität. Die Feier ber Stiftung lehrer ber Stabtmäbchenschule gemacht werden können. Hoste'' der hiesigen Hochschule, die sonst alljährlich am wir, baß sich bie Erkenntnis von bem großen Nutzen diei-e 1. Juli stattfinbet, hat aus Grünben, bie mit bem gleich- I Schule immer weiter verbreite unb baß derselben recht vn: zeitigen Beginn des Schützenfestes in Zusammenhang stehen, Schülerinnen zugeführt werden möchten. auf den Tag vorher, also auf Freitag den 30. Juni, ** Zur Verbesserung der Gießener EiseubahllverMM verlegt werden muffen. I Es möge an dieser Stelle nochmals hingewiesen sein au *♦ Hessische Staatsanleihe. Wie die „N. H. V." er- die im Verlage der Brühl'schen Druckerei untt fahren, ist die am 22. ds. zur Zeichnung aufgelegte neue obigem Titel erschienene Schrift des Professors vr. SoMM L Anleihe von 21,500,000 Mk. 4prozentiger hessischer I Jeder Bürger unserer Stadt sollte sich in deren Besitz sehn Schuldverschreibungen beträchtlich überzeichnet worden, jeder zu ihrer Verbreitung beitragen. In lichtvoller, v° Bei der am 5. Januar dss. Js. erfolgten Subskription größeren Gesichtspunkten ausgehender Darstellung 3VzProzentiger hessischer Obligationen war ber Anbrang bie Schrift bie natürliche Entwickelung unserer Stadt iu bekanntlich so stark, baß bie zur Zeichnung vorgesehene I bie zwingenbe Notwenbigkeit ber Beseitigung der obcrhesMl Summe schon am Vormittag um bas Doppelte gezeichnet Bahnlinie. Von besonberem Interesse sind gegentvättt war unb bie Subskription vorzeitig geschlossen werben .....- mußte. zumal bie Einrichtung einer elektrischen Bahn an Stelle Omnibuslinien zur Zeit ernstlich in Erwägung gezoge *• Hebet die den Zugverkehr betreffenden drei Anträge, wirb, bie Hinweise auf bie wünschenswerte und nur n i mit welchen sich neben anderen Beratungsgegenständen der Beseitigung der oberhessischen Bahnlinie mögliche Berkehs- Bezirkseisenbahnrat Frankfurt a. M. in seiner Sitzung am . - 1 23. d. M. beschäftigte, ist nachstehendes zu berichten: Der Antrag der Herren Geh. Kommerzienrat Michel- Mainz und Direktor Dittmar, „die neueingelegten, direkt zwischen Frankfurt und Wiesbaden ver- * Gestern wurde der FrÜhjahrskursus derban^ . schul- mit einer Prüfung der Schülerinnen ? von Mitgliedern des Schulvorstandes qefc6lnff,W' ausgelegten Näh-, Flick- und Bügelarbeiten der Ekbiu L' waren recht gut, ganz besonders aber konnte man zeugen, daß dieselben im Kochen, in der Nab« lehre, m Handhabung der Küchengeräte, sowie ft* nung und Reinhaltung der Küche etwas tüchtiae« hatten. Der Kursus wurde von 20 Mädchen MiL 8 durchschnittlich fleißig waren und bei ber Prusun» daß sie bas Dargebotene begriffen hatten - großen Nutzen dieser Schule sind wohl alle die eini. ' Kinder dieselbe besucht und diejenigen, welche den Prüfungen angewohnt haben, sowie alle, bie einfL von, der ordentlichen Führung eines Haushaltes t^ Gluck einer Familie abhängt. Es ist deshalb zu daß noch viele Eltern derjenigen Mädchen, für J Schule errichtet worden ist, nicht einsehen, vM •p.-V sie ihren Töchtern erweisen, wenn sie diesen Leben praktisch ausbilden lassen. Es trägt dies dch "ch zum späteren Fortkommen bei, abgesehen dam 7^ Lebensweg das Mädchen nach seiner Schulzeit einte: alle haben das Ziel im Auge, die Gründung einer famih- und dann tritt die Pflicht an sie heran, eine gute Hau- Wirtschaft zu führen. Dazu gehört aber vor aHeir i; .■ dahin zielende Unterweisung und praktische Ausbildung: ■ bei manchem Mädchen infolge ber hierzu ungünstigen ki hältmsse nicht erlangt werben kann. Es muß sehr bebau- - werben, baß manche Mäbchen bie Haushaltungsschule gc i besuchen würben, allein mit bem Austritt aus der Pol! schule sollen sie sofort verbienen. Wenn wir uns bic^j vorlegen, ob biefer Verbienst innerhalb der acht ffiodn welche ber Kursus bauert, ein Ersatz bietet für das, kj sie an Ausbilbung versäumt haben, so gelangen roir ju1 Ansicht, baß auch in biefer Beziehung ein großer M Zeschaffen wirb; benn bie Mäbchen, welche mit einer i? bereitung, wie sie bie Haushaltungsschule bietet, ins Lc! treten, werben besser belohnt werben und können eite 1,20 „ 1,80 „ 2,00 „ jebe weitere Person 20 Pfg. Für eine Fahrt vomFe st platz nach irgenb einem Punkte ber Stabt gelten biefelben Sätze. 2. Zeit-Fahrten. Eine Stnnbe in ber Stabt eine bis zwei Personen . . 2,50 Mk. brei bis vier Personen . . 3,00 „ Jebe weitere Viertelstunbe ohne Rücksicht auf bie Zahl ber Fahrgäste 50 Pfg. Jede angebrochene Viertelstunbe wirb für voll berechnet. Fahrten nach auswärts unterliegen befonberer Vereinbarung. Von abenbs 10 Uhr ab tritt eine Erhöhung von 50 Prozent für alle Fahrten ein. Alle Droschken finb zweispännig. Für Breaks beträgt ber Preis für eine Fahrt vom Bahnhof nach bem Fest^latz ober umgekehrt 40 Pfg, Gießen, ben 21. Juni 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. ____________________Muhl._________________ Gefuvden: 1 golbener Zwicker, 1 Taschenmesser, 1 Schere, 1 Damen-Regenschirm, 1 Arbeitsbeutel, 1 Partie Spitzen, 1 Unterrock, 1 Peitsche unb 1 Rabkapsel. Zugeflogen: 1 Kanarienvogel unb 1 Taube. Gießen, ben 24. Juni 1899. Großherzogliches Polizeiamt. Muhl._________________ Ausland. Paris, 23. Juni. In Paris beschäftigt man sich schon lebhaft mit ben „Thaten" ber neuen Männer. Die Drey- fusfreunbe scheinen eine besonbere Hoffnung in ben neuen Kriegsminister zu setzen. In parlamentarischen Kreisen heißt es, Gallifet beabsichtige, unverzüglich ben Militärgouverneur von Paris, Zurlinben, burch ben General Brugöre zu ersetzen, bie Generale Boisdeffre unb Gonse zu pensionieren, Pellieux zur Disposition zu stellen unb , Roget aus Paris zu entfernen. Die nationalistischen j Blätter verbreiten bas Gerücht, bas neue Ministerium beabsichtige, ben ersten besten Vorwanb zur Verhaftung von Dsroulebc unb Jubet zu ergreifen. Dem „Courier bu Soir" zufolge erklärte Millcranb, bie Mitglieber bes neuen Kabinetts hätten ihr politisches Programm hintangestellt, um gegen bie Feinbe ber Republik Front zu machen. General Gallifet soll gesagt haben: „Man wirft mir meine Handlungsweise im Jahre 1871 vor. Ich habe bamals bas Gesetz unb die Verfassung verteidigt, heute, wo das Heer zu viel spricht, stehe ich wieder im Dienste der Majorität, des Gesetzes unb ber Verfassung." — In Rennes rüstet man sich zum Empfange bes Dreyfus. Obwohl ber „Sfax", ber ben Exkapitän nach Frankreich überführt, erst am 27. Juni in Brest erwartet wirb, finb in Rennes bereits 150 berittene Gendarmen zusammengezogen unb eine Schwabron Dragoner in einen Vorort gelegt, ba man bie in Rennes liegenben I Truppen nur im Notfall zur Aufrechterhaltung ber Orbnuna benutzen will. Die Wachtmannschaft bes Militär-Gefänq- nisses ist verstärkt unb mit sehr strengen Weisungen ver- sehen. Dreyfus wird ein Zimmer mit Offiziereinrichtung erhalten; feiner Frau ist in Rennes von Freunden eine Wohnung zur Verfügung gestellt. Uebrigens kündigt Beaurepaire im „Echo de Paris" an, daß er während der Verhandlung des Kriegsgerichts die Aussagen zweier Zeugen veröffentlichen werde, welche feierlich die Schuld Dreyfus' bestätigen. Die Art dieser Zeugen mache jede Erörterung unmöglich. hie ÄNNE v 6aß v« qi »■ÄS* redlt W d.M.s „L qt®orb' 'S r*ht’s ' fist M» IlSnink 3 uhr ^eftpM e & illlt?1. ? vom -■ ' i vorausßchtbch :teilnehm- ®1.' : stag, 2. * ' :rwird dir SJere 5Regiments tmf xl nid zum Ausstk i P.A MM Nliadfahrer-Umoii i.?0. Juli 1899 tuiberbliden lassei cirligen gestalten - Menz-Mainz y chtzr statt, u. a - serm Kunst- m i in der „Neuen i nach Bingen-M . ausgegebenen : lichkeiten und [ i Zutritt. Aus Bor 72 Jc r einer der gtbie$ : fried Gidjfyoi i tfti&t, teils auf ivolli Werke, weh i'.otow geschichtlich r M BeMM : gleitete TchWü l zu DvrenMM Bor 82 $ i der Dichter 6 I Melodie und $ i auszeichnen, ab i seinen Dichtun ' die, was Reich ! gleichen such,, j geboren. ■ Auszug u i b .« 3unl: 19. Siettni ' ®rtonfd3, mit 3 o 17. Slädtisil 8=6 Hs L bie aU| Abeita 2lbi« in t aj Stieb a) 2000 Mk. in 31/2%igen Pfandbriefen der Frankfurter Hypo 1. 418,10^ 2. 3. 501 - Beifuhr dieser Steine 431,90 n n 10. Maurerarbeiten 4897 zur des n 7. 8. 9. Pflasterarbeiten(Hand- arbeit) Sandlieferung Steinsetzen Liefern und Legen von Zementröhren Erd-u. Chaussierungsarbeiten Liefern von Grundbausteinen Liefern vonDeck Seinen b) c) d) e) f) g) h) i) k) 1) m) Den 17. Juni, verstorbmen Großh. Gießen. Den 19. Juni. 169,80 140,- 46,45 88,- 186,— treffend, bestimmt werden Alle Gläubiger, sowie sonstige Berechtigte werden hiermit auf» gefordert, etwaige Einsprüche gegen die Fideikommißerrichtung binnen drei Monaten, vom Tage der ersten Bekanntmachung dieser Auf- forderung an gerechnet, bei uns geltend zu machen, widrigenfalls von uns ohne Rücksicht auf spätere Einsprüche die Beurkundung erteilt werden würde, daß der Errichtung des fraglichen Fideikommisses ein rechtliches Hindernis nicht entgegenstehe. Gießen, den 20. Juni 1899. Grobherzogliches Amtsgericht. Langermann. Beerdigte. MatthäuSgemeinde. Helene Sophie Antonie Fuhr, Tochter Dt§ HofgerichtSadvokat Karl Theodor Fuhr zu LukaSgemetnde. Ludwig Seipp, Großh. Reallehrer, 53 Jahre thekenbank, 10 Stück = 3000 Mk. in landwirtschaftlichen Kreditbank-Aktien, 10000 Gulden in 4<>/oigen v. Rabenauer Papiermühle-Obligationen. 1 Stück Salzburger 20 Gulden Los, 1 Stück Finnländer 10 Thaler-Los, 3 Stück Venetianer 30 La.»£ofe, 13 Stück Mailänder 45 La. £ofe, 1 Stück ein halbes Ungarisches 100 Gulden-Los, 3 Stück Reggio 12 Frcs.-Lose, 1 Stück 4%ige4 Bayerisches 100 Thaler-Los, 2000 Mk. in Obligationen der Stadt Gießen, 70000 Mk. in 3V,o/<»igen Pfandbriefen der Frankfurter Hypo- thekenbank, Vergrößerung des Fideikommißvermögens im Sinne des Ärmels 3 Gesetzes vom 13. September 1858, die Familien-Fideikommiffe be- 4. Liefern von Pflastersteinen Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 24. Juni. Der „Lokalanzeiger" meldet aus Belgrad: In den letzten Tagen geht es an der serbischen Grenze wieder sehr heiß her. Arnauten und ein türkisches Regiment haben die serbische Grenze überschritten, die Wacht- häuser angezündet und die serbischen Dörfer angegriffen und geplündert. Rom, 24. Juni. Gestern ist nach der Vertagung des Parlaments ein königliches Dekret über die politischen Maßnahmen erlassen worden. Es werden darin mit Strafe bedroht Versammlungen, welche die öffentliche Ordnung bedrohen, das Tragen aufrührerischer Abzeichen und Anarchistenvereine. Rom, 24. Juni. Ein Teil der Blätter glaubt, daß die parlamentarischen Ereignisse den Ministerpräsidenten Pelloux zwingen werden, seine Demission zu geben. 22. Friedrich Graf, Postschaffner dahier, mit Marie Margarethe | Deibel Hierselbst. Geborene. Juni: 10. Dem Schneider Wilhelm Noll ein Sohn, Wilhelm Heinrich Friedrich. 14. Dem Tapezier Ludwig Offenbacher eine Tochter. 14 Dem Schneider Hermann Becher ein Sohn, Emil Hermann. 16. Dem Taglöhner Heinrich Schneider XII. ein Sohn, Heinrich Johannes Wilhelm. 17. Dem Lokomotivführer Hugo Blotter eine Tochter, Elts.beth Auguste. 18. Dem Buchbinder Heinrich Sann etn Sohn, Heinrich Ernst. 20. Dem Schneider Georg Hartmann eine Tochter, Mathilde. 22. Dem Taglöhner Friedrich Mcnz eine Tochter, Katharine Magdalene. Gestorbene. . Juni: 16. Heinrich Adolf Drescher. 1 Monat alt, Sohn von Schreiner Konrad Drescher dahier. 17. Margarethe Müller geb. Jaik, 42 Jahre alt, Ehefrau von Ackerer W lhelm Müller zu Villmar. «7. Elisadethe Queckbörner, 75 Jahre alt, Witwe von Wilhelm Queckbörner zu Atzenhain, Kreis Alsfeld. 17 Ludwig Seipp, alt l 53 Jahre, Reaüehrer dahier. 18. OSkar Ruckwart, 49 Jahre alt, | tu Riga, Rußland. 18. Peter Velten, 19 Jabre alt, Fabrikarbeiter zu Oberbiel. 20. Martha Dtelmann, 2'/. Jahre alt, Tochter von Reisender August Dielmann zu Wiesbaden. 2l. Heinrich Mosbach, 32 Jahre alt, Straßenkehrer dahier. 22. Elisabeth Henn, 1 Jahr alt, Tochter von Böcker F-anz Henn dahier. _____________________ Arbeits - Nerstkigeruug. Nächsten Mittwoch, den 28. Juni, nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Rathause zu Heuchelheim nachstehende Arbeiten und Lieferungen versteigert werden: veranschlagt zu Wert :in dieses Baulerrain gegenwärtig hat. Wir können auch öSd Studium des finanziellen Teils der Sommer'schen SchriW recht sehr empfehlen. . - Schützenfest-Postkarten. Indem wir auf das in vor- liegem'ikt Nummer enthaltene Inserat der Firma Ernst B a l;|jn Hinweisen, fügen wir zur Ergänzung unserer qestri-ü-i Notiz noch an, daß die in zwei Arten hergestellten ÄartmilS offizielle Festpostkarten zu bezeichnen sind. -chühenfestvorfeier—Omuibusverkehr. Zu der Sonntag, d.. M. stattfindenden Vorfeier des bevorstehenden Schüii Msstes wird die Omnibusgesellschaft in Berücksichtig, ung (Iliit gewordener Wünsche, in ihrem Betrieb für diesen Tag ■ saWehende Veränderungen eintreten lassen. Dw (StaC jetiuccn werden in bekannter Weise eingeschränkt. Nach dem : kihiffenbergerwald fährt nur einmal ein Wagen und zivar:-ib Marktplatz 3 Uhr und zurück ab Wald abends 7 UIA Dagegen fahren regelmäßig und zwar alle halbe Stürmfk S'vmmerwagen von und nach dem Festplatz. Von 3 U'H nc chmittags ab Marktplatz und von V24 Uhr ab FestWtz nach der Stadt. Der Fahrpreis ist auf 20 Pfg- festgtchl. Die Festplatz-Wagen sind durch Fahnen kennt- alt, starb den 17. Junt. JohanneSgemeinde. _ Den 23. Juni. Heinrich Mosbach, Taglöhner, 32 Jahre alt, starb den 21. Juni. — 369,60 „ 119,21 , 5. 6. AhMg aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen. Aufgebote. 19 Philipp Luh, Taglöhner zu Großen-Ltnden, mit RetWe Btermann hterfelbst. 20. Jacob Schleifer, Briefträger zu SrrmM, mit Johanna Marie Selma zu Merfeberg. Eheschließungen. 17. Carl Friedrich Eduard Hensoldt, Fabrikant zu Wetz^lr, mit Luise Henriette Lotz Hierselbst. 17. Albert Franz OUo, Ächl-bol- dahier, mit Auguste sEiisabethe Marie Büttner Hierselbst. Oeffentliche Aufforderung. Der verstorbene Freiherr Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friii'Hamsen hat durch Testament vom 24. Februar 1890 mit Nachtrag vom,124 Oktober 1891 die Errichtung eines im Mannesstamme nach Pr-^esütur vererblichen, succeffiven Familien-FideikommiffeS unter dem Nailim „Kreiherrtich von Aordeck zur Kavenau'fches Aamilieu- Kii-Mommiß des Appeuvöruer Kaufes" zu Gunsten des als Fiduciar- erbibds berufenen Grafen Eberhard von Schwerin, eventuell des Grafen Schwerin, sowie der Gräfin Gudrun von Schwerin angeordnet. Dors Fideikommiß - Vermögen soll folgende Vermögensgegenftände 1. die auf den Namen des Freiherrn Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen eingetragenen Immobilien in den Gemarkungen Friedelhausen und Staufenberg; 2. die in den Akten - Anlage I, 2 — verzeichneten, im Schlöffe zu Friedelhausen befindlichen Mobilien. Amßerdem sollen nach dem Willen des Stifters folgende Aktiv. ÄaMlitiin: *7 dirdtr L' i" «nT ■ttliii. 14! Ä’ Aandrz (](|4 ®ö9rtarbtitQy H in etwa} - '°n20^; und 6ei Ren tnd wohl ch innigen, H ' sowie alitj ig eines htz Es ist 2 -gen Mcidchi: ucht einsehri, wenn sie bi- fen. Es trag i bei, abgeschr h feiner Ä '■i die Gründe i sie heran, t gehört übt! und praktisch,- e der hierzu r i kann. Es e n die Haush' dem Austn: nen. Wenn r- innerhalb de n Ersaß biete haben, so gtL Beziehung ein Mädchen, wÄ altungsschnle li werden uni Zu beklagen isc Entlassung abhalten, e ie scheinen tc Sinder zu P was später an swirtschastemi lie Haushaltu« deren Lösung jS nnutz kann dcr i zweiter!- jederzeit bei'' yncker, odei^ gemacht wA'- von dem gnl' te und daß $ SstSdiischer Arbeitsnachweis Gießen Garteustrasie SB. v Kngebot der Arbeitnehmer r i Buchbinder, 1 Schmied, 1 Fuhrknecht, 2 Dichter, 2 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Lauffrau, 1 Waschfrau. . »«chsrage der Arbeitgeber: 1 Drechsler, 2 Glaser, 1 Mefferschmied, 2 BSu-ib-ffer, mehrere Maschinenschlosser, 2 Schmiede, 2 Wagner, 3 Schuhmacher, 2 U -Lirntschaftliche Arbeiter, eine größere Anzahl Taglohner mehrere Haus- burfM einige Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Dienstmädchen für ei ne^uiL wirtschaft.___________________________ Paris, 24. Juni. In dem gestern abend abgehaltencn Ministerrat wurde die Disziplinar-Versetzung oder Dienst-Enthebung einer großen Anzahl Osfiziere beschlossen. Wie verlautet, befindet sich unter denselben auch der Re- gierungs-Kommiffar beim Dreysus-Prozeß, Oberst Carrtere. Paris, 24. Juni. Döroulöde, welcher bekanntlich Reserve-Leutnant ist, hat von der Militärbehörde den Befehl . erhalten, am nächsten Sonntag in Versailles keine Ansprache zu Ehren des Generals Hoche zu halten. Paris, 24. Juni. Infolge der Haltung der Gruppe Meline hat der Abgeordnete de Montebello seine De- i Mission als Mitglied dieser Gruppe eingereicht. Paris, 24. Juni. Sobald Dreysus in Rennes ankommt, begiebt sich sein Verteidiger, Demange, zum Geueral- Kommandanten des Armee-Korps von Rennes, um von diesem die Erlaubnis einzuholen, unverzüglich mit Dreyfus in Verkehr treten zu dürfen. Wann der Prozeß beginnt, ist noch nicht genau bestimmt. Paris, 24. Juni. In politischen Kreisen ist die Er- reauna über das Kabinett Waldeck-Rousseau und I die gleichzeitige Teilnahme Gallisets und Millerands andauernd gewaltig und in der sozialistischen Partei ist cs zu I einer Spaltung gekommen. 13 Deputierte der Partei bilden eine eigene sozialistisch-revisionistische Gruppe. Im Senat I sind die Meinungen verschieden. Die Haltung des neuen I Kabinetts ist eine energievolle, aber nicht kriegerische. Es heißt, daß weder General Zurlinden versetzt, noch General I Mercier verfolgt werden soll. Nur einige unbotmäßige Generale dürften bestraft werden. Der General-Prokurator I Bertrand und der Prokurator Feuilloley, die zur Uitter- I drückung der Untersuchung gegen Esterhazy beigetragen I haben, dürften bestraft werden. Wie verlautet, wird der morgige Kabinettsrat neue Anträge Waldeck-Rousseaus und Gallisets beraten, welche die Liquidation des Dreyfus-Pro- zesses zum Gegenstände haben. Künftighin sollen die Chefs der Armee-Korps persönlich für jede Verletzung der Disziplin in ihren Korps verantwortlich gemacht werden. Döroulöde erklärte, unter den gegenwärtigen Umständen auf die Versailler Hoche-Feier zu verzichten. , Paris, 24. Juni. Die radikal-sozialistische Gruppe hat nach heftiger Debatte folgende Tagesordnung angenommen. Die Gruppe ist entschlossen, das Kabinett Waldeck-Rousseau zu unterstützen, wenn dasselbe die notwendigen Maßregeln zur Verteidigung der Republik zu I ergreifen beabsichtigt. Infolge dieses Beschlusses zogen I sich Pelletan, Mesureur und drei andere Abgeordnete zurück. Diese Tagesordnung wurde dem Präsidenten Waldeck-Rousseau durch drei Delegierte zugestellt. Waldeck- ' Rousseau erklärte den drei Delegierten, den Maßregeln, welche bereits getroffen seien, würden noch wettere folgen, ' welche selbst die Anspruchvollsten befriedigen würden. London, 24. Juni. Folgende offizielle Meldung wurde den Blättern über die Niederlage des Khalifen übermittelt. Der Khalif hat Saer-Keile am 5. Juni mit 3000 Mann verlassen. Aus dem Wege nach Delila wurde er von den Sakalas angegriffen und geschlagen. Der Khalif und seine Truppen befinden sich in einem sehr traurigen Zuftaude. Es mangelt ihnen an Lebensmitteln und an Munition. London, 24. Juni. Morning Leader meldet aus Rom: Ein Telegramm, welches der italienische Minister des Aeußern von dem Gouverneur von Erithrea erhalten hat, berichtet, daß der Khalif durch eingeborene Soldaten, Mitglieder der anglo-egyptischen Armee eingefangen waren mosten. r Mtnec ßM ivchmals ühl'fch^ ft beitrag^ J . isgehcckr DA Wickels 'M- Ätz KW L-K Ä" '5*6.5 Gießen, 23. Juni 1899. I.A.: Rohrer, 4892 Kreisstraßenmeifter. Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. MatthäuSaemeinde. . 1 Den 22. Juni. Friedrich Gräf, Postschaffner zu Gießen und Marie Maraarethe Deibel, Tochter des verstorbenen MaurerS Georg Deibel zu Gießen. . . JohRNneSgemeinde. Den 17. Juni. Albert F^nz Otto, Schlosser zu Gießen ein Witwer, und Auguste Elisabeth Marie Büttner, Tochter deS Schneiders Johann Büttner zu Gießen. . m Denselben. Carl Friedrich Eduard H'nfoldt Fabrikant zu Wetzlar, und Luise Henriette Lotz, Tochter deS Lackfabrikanten Philipp Lotz zu Gießen. Getaufte. MattbäuSgemeinbe. Den 18. Juni. Dem Obertelegraphen-Afsistent Heinrich Muller eine Tochter, Ern« Luise Katharine Anna, geboren den 20. April. Denselben. Dem Friseur Gustav Gerhardt eine Tochter, Emilie Henriette Anna Lina, geboren den 14 Apri^ Denselben. Dem GerichtSschreiber-Aspirant Gustav Orbig zu Mainz ein Sohn, Hans Karl Heinrich Gustav Ludwig, geboren den 19. Mai. , _ MarkuSgemeinde. Den 18. Juni. Dem Maurer Christoph Diehl ein Sohn, Karl Adolf, geboren den 9. Mai. LukaSgemeinde. Den 22. Juni. Dem Universitäts-Professor Dr Dietrich Behrens ein Sohn, Martin Gerhard, geboren den 25. Februar. JohanneSgemeinde. Den 18. Juni. Dem Wagenwärter Friedrich Kalesky eine Tochter, Hedwig Bertha Erna, geboren den 12. Mai. Den 19. Juni. Dem Hausburschen Carl FeldhauS eine Tochter, Friederike Margarethe Karoline, geboren den 24. Februar. lich iomuM _ , . " Täte Frankfurter Schützen in Gießen. Am badtsch- p f ä lilliis ch-mittelrheinischen Schützenfest in Gießen I pomi: 1.9. Juli wird der Frankfurter Schützenverein voraNÄfichülich mit einer sehr großen Zahl seiner Mitglieder ivilmhiimcii. Die gemeinschaftliche Abfahrt erfolgt am Sonn- taq, i 2. Mi, im Sonderzug. Am Bahnhof in Gießen wird» dir Verein von der Kapelle des 116. Infanterie- I RegUWtt empfangen, die ihn nach dem Standquartier und 1 jum Äusstellungsplatz geleitet. f P.A. Mainz, 25.Juni. Der 14. Kongreß der Allg. hab»ci: Union deutscher Touren-Klub findet vom 14. bis ?0. ,:9uli 1899 in Mainz statt. Wie die Vorbereitungen i'bcEÄn lassen, wird sich der Kongreß zu einem groß, jltoyfii ijrftaUen. Außer einer Motorfernfahrt Mainz— Cobil ciij-kMainz, finden große Wettsahren auf dem Sport- platz^'tstM, u. a. Meisterschaft über 1 und 100 Kilometer, . rnisiJhntft* und Reigenfahren in der Stadthalle, Konzert in bl..n „SÜeuen Anlage" mit Brillant-Feuerwerk, Rheiufahrt , uachs.Wxsen-Rüdesheim, Volksfest auf dem Sportplatz. Die >1^^(6(1111 en Festbücher L 5 Mk. berechtigen zu allen Fest- lichk?«m mnd haben die Inhaber derselben zu diesen freien ZutttriN.____________ Aus der Zeit für die Zeit. Lor'72 Jahren, am 25. Juni 1827, starb zu Göttingen eineulitr gediegensten deutschen Gelehrten, JohannGott- sri Eiöchhorn, der über 50 Jahre lang mit rastlosem FlciA iiiils auf dem Katheder, teils durch zahlreiche wert- vollct Wecke, welche Forschungen über biblische Schriften, sowi^k geschichtlich-, kultur- und litterar-historische Stoffe ^iimi Segrnftanb haben, eine von Erfolgen und Ehren be- qleitiuIiTlhätigkeit entfaltete. Er wurde am 16. Oktober 1752 zu ' Köniijimmern in Hohenlohe-Oehringen geboren. Dor 82 Jahren, am 26. Juni 1817, starb in Celle der Dichter Ernst Schulze, dessen Dichtungen durch MeliiiO mnd Wohllaut des Versbaues und der Sprache sich ausWtmm, aber zu weich und verschwommen sind. Von sein trei Dichtungen erwähnen wir „Die bezauberte Rose", die, vlls Reichtum und musikalischen Zauber betrifft, ihres glei W isucht. Schulze wurde am 22. März 1789 in Celle gebtwi den ist.______________ Verkehr, Land und Uolkswirtschast. Gieße«, 24. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JL 0.80-1.00, Hühnereier per St. 0—0 H, 2 St. 11—13 H, Enteneier 2 St. 11—12 X Ganse- eiet per St. 16—11 H, Käse 2 St. 5-6 H, Kasematte per St. 3 Erbsen per Liter 22 H, Linsen per Liter 32 Tauben per Paar JL 0.80—0.90, Hühner per St. X 1.10-1.30, Hahnen per Stuck JL 0.76-1.30, Enten per St. JL 1.80-2X0, Gänse per Pfund Ji, 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 H, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per M- «0—66 Hammelfleisch per Pfd. 50-70 H, Kartoffeln per 100 Küo 4^0 biS 6.00 Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. JL 8.50—0.00, Milch per Liter 16 H, Kirschen per Pfd. 35 bis 40 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgenS biS 1 Uhr nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf tm llmherziehen nickt feilgeboten werden. straß'L.llhelmstraße geschehen sind, so wird man finden, daß ^Annahme, die Preise bewegten sich zwischen 20 und Ä (iP;;.; 40 NM pro Quadratmeter, wett zurückbleibt hinter dem ).mt t)tc. mprt - ii hipfp« Rauterrain aeaentoärtia hat. Wir können hflL }‘K SS 01 n S?' w W. Louis Treff 4* Co Wallthorstrasse 17, Tuclihandlung. 4885 4901 Redner» Redakteur PH. Gcheideman«. Born, Gericktsvollzieber. 4905 Der Vorstand. 4903 Schützenfest-Postkart empfehlen 4909 Brüder Schmidt. C. Kruse. 4910 Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. mieten. Löberstraße 15. Dammstraße 42. 4900 Besitzer 4866 Briefumschläge Briefpapi ere TW. ZiuMnuSWu sofort gesucht. 4895 Frankfurter Börse vom 23. Juni 1899. sowie 50 Zentner 4893 Stadt WormS unk. b. 1901 unt.b.1907 101.40 dlo. 4 Deutsche »rdsch. B. unk. b. 1904 101.50 Geldsortenr e», wird gebeten. dto. 20.86 Oesterr. Americ. 4.17 SIH =* Darmst. Bk.-Actien VeriikillermliU'n, Vermietungen Offene Stellen Sttlleit-Gesilchk 99.70 89.90 97.00 000.00 000.00 4 8 3 4 4 Brief 16.24 20.40 4.21 Jedermann ist zu dieser Versammlung freundlichst etngelaben. Das GewerkschastS-Karteü 1885 86.50 4 69.85 4 Dienstag den 4. Juli I. nachmittags 2 Uhr, versteigere ick gegen Barzahlung: 1. Ludwigstraße 4 dahier: 10 Lagerfässer, alsdann 2. Neustadt 55: 1 Kukuksuhr, 6 Regulateure, 3 Fahrräder, eine Partie Schuhwaren, 30 Eickenstämme, 1 Patent- sessel, 1 Sofa, 1 Wasckkommode, 1 Spiegel, mehrere Stühle und andere Sacken. Versteigerung zu 1 findet bestimmt statt. nahe der Bahn gelegen, für Fabrik sehr geeignet, zu verkaufen. Offerten unter L. 02260 an die Expedition d. Bl. billigst zu verkaufen. Hammstratze 16, Part. 20 Franken-Et. Enal. Sovereign- Dollars in Gold von Paul Bouchard, Paris bleibt nur noch kurze Zeit ausgestellt. (ihiilifchliiimmi 02265] Wäsche zum Waschen und Glanzbügeln wird angenommen bei bill. und schönster Ausführung. 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Lredit-Actun Sonntag den 25. Zum, nachmittags %4 U, Protest-Versammlung gegen die Zuchthausvorlage im Garten der Uutvermühte zu . 2- deshalb nicht gesprochen verbot jeder Fe i müßte; Männer Tarmkleia Gieße». Wegen Vorfeier zum Schützenfest wird der Familien-Ausßug nach dm Fndmgsbruumu bis auf Weiteres verschoben. $9* 8» s-t l»öS ioJ -«> illt 'i! Gasthof Stadt Mainz, Gießen. 02258] Ein Mädchen zu einem Kinde gegen hohen Lohn vom 1. Juli ab ge- suckt. Franksurterstraße 4, I. Lonys Bierkeller. Sonntag den 25. Juni: IMF* Große TariMterhalluq. Heffischer Waisenschutz (Aerband Gießen). Mitglieder-Versammlung Donnerstag den 29. d. Mts., abends 9 Uhr, in der Restauration Arnold, Schipka-Pah, 2. Stock. Tages-Ordnung: 1. Landes - Versammlung in Darmstadt. — 4911 2. Sommerfest. — 3. Verschiedenes. Bheinisches 4891 Technikum Bingen für Maschinenbau und ElektroteehniL Programme kostenlos. StiM. Fchtachlhass. Freibank. 4847 Ochstuslkisch 40 Pfg. ßilhßeisch 50 Pfg. 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EonsolS 87, Sr. Hessische Obl. 4 Stadt Darmstadt v. 1891 Geld 16.20 Franz. Banknoten *** .sch ° schlich 11 La M Diel j( p^igingtr.« anschassrn in bet fofo, ?? Herr $2 giftet,' gui ; tz'Z.: 1 4902 4906 Montag abend 8 Uhr: Uebung. Nach derselben: Besprechung betr. Fest- zug, Feuerwacke und Feuerwehrtag Mainz. Redacti»»: L. vurkhnrtzt. — ®ru