dass lanzi«. h 8,v U :e 6 *1 Fett nach wenigen Tim reines Pflanzenfett, da- P alang haltbar ist. Mich« Giessen. arer1* chulimarke MW1* \ jungen! • ' jen-u.SeilMW'' V in DlissetiorL reld! Bleichmittel r-VahrradweiVf inklhofer & Jaenicke AKM GsSsKS OB'' U,F Samstag den 25. März 1899 «r. 72 Erstes Blatt. Gießener Anzeiger Heneral-Unzeiger 38fl*(l*prcts ourtcliährhd) 2 Mar! 20 Pfg. monatlid) 75 Pf§. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. I onntzWt »«» Anzeigen zu der nachmittags sür bee Hfaibai 1*4 erscheinenden Nummer bis eorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermitttungSflrllen M In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ftHtixt 9,Nch Mir Ausnahme des Montag». Die Gießener «-erden dem Anzeiger «Gchentlich viermal beigelegt. Amts- und Anzeigeblntt für den Tireis Gietzen. rkedaktion, Expedition und Druckerei: -chnkfir.tze Ar. 7. Grattsbeüaze«: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirl, Klätter Mr hessische Uolkskande. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße». Iernlprecher 9h. 51. Amtlicher Wt. Gießen, den 22. März 1899. 9 tr.: Die Ableistung des HuldigungS- und Verfassungseides. Das Grotzhcrzogliche Kreisamt Gießen s» die Großh. Bürgermeistereien der Amts- gerichtsbezirke Grüoberg und Homberg. Die Ableistung des HuldigungS* und Verfassungseides iec in Ihren Gemeinden neu aufgenommenen Ortsbürger, sowie derjenigen Großherzoglich Hessischen Unterthanen, welche sich, ohne Ortsbürger zu werden, verheiratet haben, soll Larmstag, den 8. April d. I., vormittags 9 Uhr, in dem Rathause zu Orüvberg stattfinden. Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Personen zu dem Termine vorzuladen und wie geschehen unter lldgabe der Namen der Vorgeladenen anzuzeigen oder zu beichten, daß niemand vorzuladen war. Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen öiie deren Aufenthaltsort angeben. I. V.: Dr. Wagne r. Hessischer Landtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 23. März 1899. Bei schwach besetztem Hause werden die gestern ab- zcb»rochenen Verhandlungen über den Antrag Ulrich die ll»fhebu^'g der Feierabend st unde betr. um >/,10 Uhu fortgesetzt. — Abg. Bähr tritt für die Aufhebung bet Feierabendstunde ein; ebenso der Abg. Haas-Mainz, der noch darauf hinweist, daß z. B. die Truppen der Gar- flifion, nachts mit klingendem Spiel durch die Straßen ziehen, vhme daß von feiten der Polizei eingeschritten werde, und lro-tzdem hierüber eine Reihe von Beschwerden erhoben worden seien. — Der Abg. Rau steht auf demselben Standpunkt urtf) wird für die Aufhebung der Feierabendstunde eintreten. - Abg. Ulrich bespricht nochmals die Versammlung von »über und hebt hervor, daß der dortige Bürgermeister jetzt trft recht seinen Parteigenossen aufsässig sei. Zum Land- frixdensbruch werde er aber seine Partei nie treiben können. - Abg. Cramer hält die gestrige Antwort der Regierung für ungenügend, da sie sich in Bezug auf die Versamm- Innigen vollständig ausgeschwiegen habe. Der Antrag Ulrich fei allein das richtige. — Abg. Brenner kann der Anficht des Abg. Brunner bezügl. des leichten Lebens im Oden- ivaild nicht beipflichten. Dort herrsche ebenso Ordnung und Sitte, wie überall im hessischen Land. — Bei der Abstimmung wird der Ausschußantrag, die Sache für erledigt ja erklären, gegen 9 Stimmen angenommen. Es erfolgt nunmehr die Beantwortung der Jnterpella- noit des Abg. Schroeder über die Kosten der Land- mb Forstwirtschaftlichen Berufsgenossen- s«haften. — Staatsminister Rothe erklärt, daß von Beriten der Großh. Regierung nicht beabsichtigt fei, das Ein- sützrungsgesetz zu ändern. — Abg. Schroeder wünscht, daß iirfielle des jetzigen Centralisationssystems, dasjenige der krzentralisation treten soll. Hierdurch werde eine Mgere Verwaltung herbeigeführt, die seiner Ansicht nach ibtR viel zu teuer fei. — Ministerialrat Emmerling oft nach, daß zur Zeit 52 Prozent Rentenbezüge an die siAkriebsunternehmer geleistet werden, weil sie ebenfalls bei itr land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft ver- fiihiert seien. Zu der Regierungs-Vorlage, die Zuwendungen von Er- sp.rrnissen zum allgemeinen katholischen Sirchenfond hat der Ausschuß beantragt, den Antrag SiK Abg. Schmitt z. Z. für erledigt zu erklären. — Abg. Sah mitt wendet sich mit Entschiedenheit gegen die Auf- Mngen des Ausschusses als seien die katholischen Pfarrer ttri-pfügtet, Beträge von ihrem Gehalt an das Bischöfliche Oribinariat abzuführen. — Abg. Ulrich spricht gegen Kbex Unterstützung der Geistlichkeit durch Staatszuschüsse. Tawnit wolle er jedoch nur seinen Standpunkt wahren. Im üriigen scheine es ihm tätlich, wenn sich der Ausschuß noch- Mlils mit der Sache befasse, um Aufklärung zu schaffen, er -amtragt daher Zurückverweisung an den Ausschuß. — Nmsterialrat Schlippe empfiehlt dem Haus die Annahme btt: Regierungsforderung um hier eine Gleichstellung gegen- itat der evangelischen Kirche herbeizuführen. — Abg. i.SBrentano ist gegen Zurückverweisung des Antrages, ttii die Regierungsforderung genau präzisiett sei. — Der Rückverweisungsantrag wird hierauf mit großer Majorität angenommen. Abg. Schroeder fragt die Regierung nach dem Schicksal seines Antrags über die Aufbesserung der Gehalte der Geistlichen. — Staatsminister Rothe erklärt, die Großh. Regierung halte die Wünsche der Geistlichen für berechtigt, und es erscheine billig, daß den Geistlichen eine Aufbesserung zuteil werde. Wie und wann dies geschehen werde, darüber könne die Regierung eine bindende Zusage nicht geben, insbesondere ob die Aufbesserung noch im letzten Jahre der Finanzperlode erfolgen kann. Der Finanzminister befinde sich in der Besserung, und er ersuche daher um etwas Geduld, und versichere, daß die Regierung die Aufbesserung der Geistlichen beschleunigen werde. Seitens Großh. Regierung wird der Betrag von 38,000 Mk. für die Erbauung und Einrichtung einer Pro- vis orischen Hörsaalbaracke für die technische Hochschule zu Darmstadt gefordert. Abgg. Bähr und Köhler- Langsdorf sprechen gegen die Forderung. Ersterer wünscht eine Herabsetzung der Studiengelder für Hessen und Erhöhung derselben für Ausländer. — Die Abgg. Schroeder und Schmer! sowie der Abg. Ulrich halten die Bewilligung der Forderung im Interesse der Hochschule für geboten, jedoch solle damit kein Präjudiz für spätere und noch größere Forderungen, insbesondere für Neubauten geschaffen werden. Die Forderung wird hierauf gegen zwei Stimmen genehmigt. Ein Antrag des Abg. Wasserburg auf Einführung direkter Wahlen zum Landtag und ein Antrag des Abg. Dr. Schmitt, den Erlaß einer Vorlage über Wahlvorschriften betr. wird von der Tagesordnung abgesetzt, nachdem Staatsminister Rothe auf eine Anfrage des Dr Schmitt erklärt hat, daß die Regierung die Anträge und den Inhalt demnächst in Erwägung ziehen werde. — Abg. Schmitt, sowie eine Reihe von Abgg. sprechen für die Vertagung, welche mit großer Majorität angenommen wird. Die Regierungsforderung von 177,000 Mk. für den Ankauf des HessischenHauses wird gegen 4 Stimmen genehmigt. Die Vorlage der Regierung, die Veräußerung von Dammgelände in der Gemarkung Rüsselsheim, wird einstimmig genehmigt. Hierauf vertagt sich die Kammer bis nach Ostern. Deutsches Keich. Darmstadt, 23. März. Wie der „Darmft. Ztg." ein Privattelegramm aus Florenz vom 22. d. Mts. meldet, nahmen Seine Königliche Hoheit der Großherzog, Allerhöchstwelcher in diesen Tagen eine Reihe berühmter Kirchen und Museen der Arnostadt besichtigte, gestern nachmittag den Thee bei Seiner Königlichen Hoheit dem Herzog von Connaught ein und folgten später einer Einladung des kaiserlich deutschen Botschafters z. D. Frhr. v. Stumm zu einer Abendgesellschaft. Berlin, 23. März. Heute morgen sprach der Kaiser bei dem Staatssekretär v. Bülow vor und hörte später die Vorträge des Kriegsministers und des Generals v. Hahnke. Berlin, 23. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Direktors im Kultus-Ministerium Dr. v. Bartsch zum Unterstaatssekretär in diesem Ministerium und des Vortragenden Rates Schwartzkopff zum Direktor in demselben Ministerium. Berlin, 23. März. Wie die „Voff. Ztg." aus Hamburg meldet, haben die Photographen Wilcke und Priester sowie der Förster Söhrke gegen das Urteil der Altonaer Strafkammer Revision eingelegt. Berlin, 23. März. Die Ernennung des bisherigen freikonservativen Landtagsabgeordneten Freiherrn v. Zed- litz-Neukirch zum Präsidenten der Seehandlung ist heule erfolgt. Berlin,23. März. Der Abgeordnete Frecherr v. Zedlitz- Neu kirch hat infolge seiner Ernennung zum Präsidenten der Seehandlung sein Mandat niedergelegt, wird aber wieder kandidieren. Berlin, 23. März. Die Königin von England hat die Absicht, nach ihrer Abreise von der Riviera Deutschland zu besuchen, aufgegeben, weil der Herzog von Sachsen- Koburg-Gotha zum Besuch seiner Mutter in Cimiez ein- getroffen ist und der Großherzog von Heffen dort Anfang nächster Woche von Florenz erwartet wird. Berlin, 23. Marz. Im Abgeordnetenhause teilte heute Präsident v. Kröcher mit, daß die Kanalvorlage am 13. April zur ersten Lesung gelangen werde. Berlin, 23. März. Das Abgeordnetenhaus erledigte heute in zweiter Lesung den Gesetzentwurf über die Verlegung der preußisch-österreichischen Grenze längs des Przemsan-Flusses und in erster Lesung den Entwurf eines Ausführungsgesetzes zum Reichsgesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung. Letzterer Entwurf wurde der Justiz-Kommission überwiesen. Herauf folgten Petitionsberichte. Nächste Sitzung Dienstag den 11. April. Tagesordnung: Initiativanträge betreffend Abänderung des Kommunalabgabengefetzes. Berlin, 23. März. Das Herrenhaus hat heute den preußifch-hamburgifchen Staatsvertrag unverändert nach den Beschlüssen des Abgeordnetenhauses angenommen. Darauf folgte die Beratung des Etats. Zu demselben lag eine Resolution der Budget-Kommission vor, welche lautet: Indem das Herrenhaus die im Etat enthaltenen Gehaltserhöhungen billigt, erklärt es zugleich, daß es in denselben den Abschluß dieser Bewegung sieht und die Regierung ersucht, weiter- gehenden agitatorischen Bestrebungen entgegenzutreten. Diese Resolution gelangte zur Annahme, desgleichen der Etat des Finanzministeriums, der Ansiedelungsetat und der Etat des Ministeriums des Innern. Auf der morgigen Tagesordnung steht die Fortsetzung der Etatberatung. Berlin, 23. März. Zu Cecil Rhodes schreibt die „Tägl. Rundsch.": Das Abkommen unseres Kolonialamtes mit Cecil Rhodes über die Legung eines Telegraphen durch unser ostafrikanisches Schutzterritorium in der Richtung von Süden nach Norden und im Anschluß an die schon bestehende südafrikanische Linie, ist in unseren kolonialen Kreisen ohne großen Widerspruch ausgenommen worden und man könnte sogar Befriedigung verzeichnen, wenn nicht immer wieder das leider nur zu berechtigte Mißtrauen auftauchte, daß Rhodes das Telegraphen-Angebot unserer Negierung nur als Köder hingeworfen hätte, um sie sicherer zum Anbeißen auf seine phantastischen Eisenbahnpläne zu verlocken. Eine englische Telegraphenlinie durch unser Schutzgebiet kann, wenn unsere Hoheitsrechte vorsichtig und ausreichend gewahrt werden, nichts schaden und der englischen Politik nicht allzuviel nützen; wohl aber würde die Verbindung von Englisch-Südafrika mit dem Sudan durch eine englische Bahn der vorsätzlichen Ruinierung unseres afrikanischen Kolonialreiches gleichkommen. Die Bahn schafft unserer Kolonie — das muß immer wieder betont werden — keinen wirtschaftlichen Nutzen, sie würde nur das Schutzgebiet ver- engländern und, wenn sie überhaupt realisierbar wäre, was selbst in England stark bezweifelt wird, den britischen Einfluß so außerordentlich anschwellen lassen, daß wir bald in Afrika unser Bündel schnüren dürften. Herr Cecil RhodeS wollte die Bahn, soweit sie deutsches Gebiet berührt, mit deutschem Kapital bauen und die Diskontobank, die sich ihm in Berlin plötzlich sehr anfreundete, schien nicht übel Lust zu dem Geschäfte zu haben, wenn das Reich die Zinsgarantie übernehmen würde. Das Kolonialamt fragte bei der ausschlaggebenden Partei, dem Centrum, an, ob Aussicht bestände, daß der Reichstag jemals seine Zustimmung zur Uebernahme der Zinsgarantie durch das Reich geben würde, und glücklicherweise antworteten die beiden gefragten Cen- trumsführer mit einem sehr entschiedenen Nein, worauf die Verhandlungen ins Stocken kamen. Es ist übrigens nicht uninteressant, daß gerade die Diskontobank des Herrn Hansemann sich den Plänen des Herrn Rhodes günstig zeigte, während sich die Deutsche Bank, die früher durch den Schwiegersohn des Herrn Siemens, Herrn Görz, sehr nahe Beziehungen zu Herrn Rhodes hatte, ganz und gar ablehnend verhielt. Der Grund für diesen Umschwung in der Stimmung dürfte darin zu suchen sein, daß die Deutsche Bank durch Herrn Görz über die Stellung des Herrn Rhodes in Südafrika, sein moralisches, gesellschaftliches und finanzielles Abwirtschaften, besser unterrichtet war, als Herr Hansemann, dem der Napoleon von Südafrika noch zu imponieren wußte. Wir würden es sehr bedauern, wenn sich deutsches Kapital bereit fände, die englische Propagandapolitik des Herrn Rhodes zu unterstützen, während es sich der einzig notwendigen Bahn, die unserem Schutzgebiet wirklich nützen könnte, der deutschostafrikanischen Zentralbahn vom Indischen Ozean zu den Seen, gegenüber noch zuwartend ^verhält. In welchem Geiste übrigens die Verhandlungen oes Kolonialamtes mit Herrn Cecil Rhodes geführt wurden, dafür eine Probe. Man verlangte auf deutscher Seite, daß der Telegraphenbau unter der Bewachung der deutschen Schutztruppe vor sich gehe und daß Herr Rhodes den Unterhalt dieser Truppe zu trage» hätte. Herr Rhodes ging auf diese Forderung »ach einigem Zögern mit einigen schlechten Scherzen rin, fragte aber natürlich, was das koste. Der deutsche Kolonial- »ertreter meinte etwas ängstlich, etwa 1000 Mk. monatlich, worauf Cecil Rhodes lachend gestand, er habe auf 1000 Lstrl. gerechnet. Hatte er so unrecht, als er jüngst in London Aber den mangelnden Geschäftsgeist der Deutschen klagte? Ausland. Wien, 23. März. Die Gerüchte von einem verdächtigen Erkrankungsfall im hiesigen allgemeinen Krankenhause reduzieren sich darauf, daß ein Diener des bakteriologischen Instituts an einem leichten Bronchial- Katarrh erkrankt ist und schon morgen aus der ärztlichen Behandlung entlasten wird. Prag, 23. März. Die „Narodny Listi" setzen ihre Angriffe gegen den Dreibund fort und erklären, bisher habe Oesterreich von dem Dreibunde nichts weiter als die deutsche Opposition gehabt. No«, 23. März. Die Reise des Königspaares »ach Sardinien erfolgt am 13. April. Das Üronprinzen- paar wird das Königspaar begleiten. R-m, 23. März. Zur Unterstützung der italienischen Forderung in Peking verlangt Japan, daß wenn Italien in den Besitz der Sanmun-Bay gelangt, es an Japan einige in der Bay gelegene Inseln abtritt. Holland. Der Brüsseler Korrespondent der „Morning Post" ist in der Lage, interessante Mitteilungen über die am 18. Mai im Haag zusammentretende Abrüstungs konferenz zu machen. Die Konferenz wird in drei Sektionen eingeteilt werden, von denen jede unabhängig sein und ihren eigenen Präsidenten wählen wird. Das Programm der ersten Sektion wird sein die Besprechung der Abrüstungsfrage oder die verhältnismäßige Herabminderung des Effektivbestandes der Heere in Friedenszeiten mit gehöriger Berücksichtigung der Reserve^ Streitkräfte, die im Kriegsfälle mobil gemacht und bewaffnet werden können. Die zweite Sektion wird ihre Aufmerksamkeit möglichst Fragen widmen, die die Bildung eines internationalen Schiedsgerichts betreffen. Der -ritten Sektion wird die Prüfung aller damit im Zusammenhang stehenden Vorschläge zugeteilt werden. Die von den verschiedenen Sektionen gefaßten Beschlüsse werden indes nicht endgiltig sein, sie werden blos detaillierte Berichte bilden, die späterhin der Plenarkonferenz unterbreitet werden. Im Falle ein Beschluß einer der Sektionen die Unterstützung von gerade der Hälfte der Mitglieder der ganzen Konferenz findet, wird er dem Schiedsgerichts-Ausschüsse, bestehend aus -en Präsidenten der Sektionen, zur entscheidenden geheimen Abstimmung unterbreitet werden. Die Konferenz dürfte ihre Arbeiten nicht vor Ende Juni zum Abschluß bringen. Loudon, 23. März. Prinz Arthur von Koburg verläßt, wie die „World" meldet, zu Ende der Sommerhälfte die Hochschule von Eton, da er, nachdem er Thronfolger von Sachsen-Koburg-Gotha geworden, seine Erziehung in Deutschland vollenden soll. In etwa zwei Jahren wird -er Prinz in die preußische Armee eintreten. — Nicht ohne Genugthuung wird verkündet, daß die sibirische Bahn jetzt durch russisches Gebiet bis auf ein Fünftel fertiggestellt sei, wobei sie bezüglich der Schnelligkeit des Baues alle bisherigen russischen Bahnbauten über- ßlügelt habe. Es wurden durchschnittlich im Jahre 570 Werst Schienen gelegt. Doch scheint die Sache ihren Haken zu haben. Wie nämlich das Blatt „Sibirski Listock" mitteilt, ist die besondere Kommission, die beauftragt war, alle bisher fertiggestellten Strecken der sibirischen Eisenbahnen genau zu Untersuchen, und die ihre Arbeit beendigt hat, zu dem Ergebnis gekommen, daß es notwendig sein wird, Alles um» znbauen. Man habe nämlich, um billiger und schneller bauen zu können, gar zu leichte Schienen verwendet und überdies den Fehler begangen, auf diesem leichten Schienenweg die sonst vorzüglichen aber zu schweren Compound- Lokomotiven in Betrieb zu setzen. Infolge dessen sei es gefährlich, auf der sibirischen Bahn mit einer Geschwindigkeit von mehr als 23 Kilometer zu fahren. Unlängst verunglückte in der Nähe der Station Polawinnaja ein Zug, weil er diese Maximalgeschwindigkeit überschritten hatte. Man kann sich einen Begriff davon machen, wie viele Millionen dieser Umbau kosten wird, wenn man erfährt, daß allein der Umbau der sogenannten Transbaikallinie, -eren Anlage ungefähr 70 Millionen Rubel gekostet hat, ans wenigstens 15 Millionen geschätzt wird. Lokales und UrovinsteUes. Gießen, den 24. März 1899. ’* Militärdienstnachrichten. Dernen, Major im 6. Westf. Inf.-Rgt. Nr. 55, unter Enthebung von dem Kommando als Adjutant bei der 14. Div., als Bat.-Kommandeur in das 4. Großh. Hess. Inf.-Rgt. Nr. 118 versetzt. Graf ». Büdingen, Lt. im Königin Augusta Garde-Gren.-Rgt. Nr 4, zum Großh. Hess. Feldart.-Rgt. Nr. 25 auf ein 2ahr zur Dienstleistung kommandiert. Kahlenberg, Lt. nn 4. Großh. Heff. Inf.-Rgt. Nr. 118 zum Oberlt. be- ftrdert. THümmel, Oberlt. an der Hauptkadettenanstalt, w das 3. Großh. Hess. Inf.-Rgt. Nr. 117 versetzt. Frhr. * Bülow, Hauptm. und Battr.-Chef im Großh. Hess. Feldart.-Rgt. Nr. 25, ein Patent seines Dienstgrades verliehen. Werkmeister, Lt. der Res. des Großh. Hess Feldart.-Rgts. Nr. 25 (Bromberg), Wagner, Lt. der Res. desselben Rgts. (I Kassel), v. Bechtold, Lt. der Res. des 1. Großh. Heff. Inf.-Rgt. Nr. 115 (Friedberg), Hüffell, 2t. der Inf. 1. Aufgebots des Landw.-Bezirks Friedberg, Kutscher, Wolff,Zimmermann (Friedrich), Schmitt, Lts. der Inf. 1. Aufgebots des Landw.-Bez. Gießen, Knntze, Lt. der Res. des Jnf.-Rgts. Nr. 82 (Gießen), Müller (Wilhelm), Lt. der Res. des 3. Großh. Heff. Jnf.-Regts. Nr. 117 (Gießen), Cellarius, Lt. der Res. des 2. Großh. Heff. Juf.-RegtS. Nr. 116 (Mainz), Strebel, Lt. der Feldart. 1. Aufgebots des Landw Bez. Mainz zu Oberleutnants, Faeiligen, Oberlt. der Inf. 1. Aufgebots des Landw.-Bez. Worms, zum Hauptmann, Schilling, Schill, Lts. der Inf. 1. Aufgebots des Landw.-Bez. Worms, Trau, Lt. der Res. des 3. Großh. Heff. Jnf.-Regts. Nr. 117 (Worms), Schneider (Karl), Lt. der Res. des 4. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 118 (Worms), Kurtz, Lt. der Res. des Großh. Heff. Feldart.- Regts. Nr. 25 (Worms), Henk, Lt. der Res. des 4. Großh. Hess .Jnf.-Regts. Nr. 118 (I Darmstadt), Petith, Lt. der Inf. 1. Aufgebots des Landw.-Bez. Erbach zu Oberleutnants, Kalmus, Bizefeldw. im Landw.-Bez. I Darmstadt, zum Lt. der Res. des Jnf.-Regts. Nr. 24, befördert. Frhr. Reichlin v. Meldegg, Lt. im 1. Großh. Hess. Inf.- Rgt. Nr. 115, mit Pension, S choenermarck, Major und Bat.-Kommandeur im 4. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 118, mit Pension und der Uniform des Großh. Mecklenb. Füs.-Rgts. Nr. 90, v. Lyncker, Major und Bat.-Kommandeur im Jnf.-Regt. Nr. 137, mit Pension und der Uniform des 3. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 117, der Abschied bewilligt. Becher, Lt. im 4. Großh. Hess. Inf.-Rgt. Nr. 118 ausgeschieden und zu den Reserve- Offizieren des betr. Regts. übergetreten. ** In Amerika verstorbene Heffen. Berlin, Wis., Jakob Dorr, 82 Jahre alt, aus Wintersheim, Heffen-Darmstadt. Columbus, O., Maria Kath. Di et her, geb. Gärtner, 70 Jahre alt, aus Waldmichelbach, Hessen-Darmstadt. Johnstown, Pa., Georg Zimmer, 63 Jahre alt, aus Nonnenroth, Hessen-Darmstadt. Minneapolis, Minn., John A. Mayer, 71 Jahre alt, aus Nierstein, Großh. Heffen. Little-Aork, Pa., Witwe MariaMarg. Brachmann, geb. Hartmann, 76 Jahre alt, aus Niedernhausen, Heffen- Darmstadt. Charles City, Ja., Konrad Krug, 66 Jahre alt, aus Udenhausen, Heffen-Darmstadt. Dotyville, Wis., Heinrich Seibel, 76 Jahre alt, aus Lardenbach. Spring Prairie, Wis., Amalie Schmid ter, geborene Männert, 78 Jahre alt, aus Neu-Isenburg. Bloomington, Jll., Maria Kath. Schäfer, geb. Scheer, 82 Jahre alt, aus Lauterbach, Heffen-Darmstadt. Chillicothe, O., Christine Wetzel, 74 Jahre alt, aus Lampertheim, Heffen-Darmstadt. Ebendaselbst. Lorenz Schröder, 84 Jahre alt, aus Lampertheim. Indianapolis, Jnd., Philipp Li ehr, 39 Jahre alt, aus Framersheim, Heffen-Darmstadt. Day- ton, O., Anna Maria Schaf, 77 Jahre alt, aus Neuhausen bei Worms. Lorain, O., Maria Elisabetha Krätz, geb. Casparie, geboren bei Alsfeld, Großh. Heffen. Cedar Bluffs, Nebr., Johannes Jung, 65 Jahre alt, aus Bechtheim bei Worms. Chicago, Jll., Emma Muench, 82 Jahre alt, aus Heffen-Darmstadt. Marshall, Jll., Heinrich Junker, 59 Jahre alt, aus Kriegsheim bei Worms. X Grunberg, 22. März. Zum drittenmale war den Bewohnern der Stadt durch den Ortsgewerbeverei: in diesem Winter Gelegenheit geboten, einen sehr interessanten und lehrreichen Vortrag zu hören. Herr Prof. Dr. Che lins aus Darmstadt sprach gestern abend im „Hirsch" über die Entstehung des Vogelsbergs und die Steinindustrie in Oberhessen, speziell in unserer Umgegend. In sehr anschaulicher, allgemein verständlicher Weise behandelte der gewandte Redner und hervorragende Geologe das Thema, und mit großem Interesse lauschten die Anwesenden den interessanten Ausführungen. Redner wies u. a. auch auf die reichen Thonlager des mittleren Lumdathales hin, die für die ganze Gegend von großer Bedeutung werden könnten. O Grunberg, 23. März. Heute fand hier der sogenannte Ostermarkt statt. Der Besuch desselben war durch die winterliche Witterung beeinträchtigt. Trotz der Kälte waren Ferkel in großer Anzahl aufgetrieben und zwar fast ausschließlich von Landwirten. Die Preise sind erheblich geringer als im vorigen Jahre. Jüngere Ferkel galten 40 bis 50 Mark, vorgeschrittene bis 60 Mark das Paar. Mit Rindvieh und Schafen war der Markt nur schwach befahren. Auch zu der mit dem Frühjahrsmarkt gewöhnlich verbundenen Faselschau waren diesmal nur wenige Tiere vorgeführt worden. § Aus dem Vogelsberg, 23. März. Wenn statt des heutigen Datums dasjenige des ebensovielten Dezembers stünde und statt des vorgestrigen Frühlingsanfangs astronomisch Winteranfang gemeldet würde, dann ließe man sich das Wetter draußen gefallen, dann würde man behaglich dem Flockenwirbel durch die Fensterscheiben zuschauen und vergnügt denken: es gibt weiße Weihnachten. Aber so steht Ostern vor der Thüre. Am Rain unter den Hecken blühen die Veilchen und auf den Waldwiesen leuchten die gelben Schlüsselblumen. Die Kraniche, die Vorboten des kommenden Lenzes, sind bereits zurückgekehrt. Aber ein eisiger Dezembersturm weht über die Erde, und der Schnee dekt ihre Frühlingstriebe. Mitte Februar hatten wir sommerliche Wärme, jetzt zu Beginn des Frühlings eine die diesjährige Wintertemperatur weit übertreffende Kälte. Alle landwirtschaftliche Arbeit, die man frisch begonnen, ruht wieder, und die neugesalbten Zuggeschirre hängen wieder unbenützt am Nagel. Die Oefen, denen man in den vorausgehenden warmen Tagen Ruhe gegönnt, sind wieder in erneute Thätigkeit gesetzt. Verstummt ist der Gesang der befiederten Gäste im Walde und Felde. Ja, angesichts solchen Frühlingswetters mag selbst das optimistische Dichterwort: „Es muß doch Frühling werden" nur schwachen Trost gewähren. (§) Vom Vogelsberg, 23. März. König Winter, der siegreich den jungen Lenz abgeschlagen und jetzt das Feld beherrscht, sucht, wie es scheint, auch der Armatur des Lenzes den Garaus zumachen und begnügt sich nicht nur mit eisbezapften Blütenkränzen. Einem Gießener Mineral- Wasserlieferanten, der in unseren Vogelsberg kommt, fuhr der grimmige Winter in seinen Vorrat an Mineralwasser und Limonaden, so daß davon ein großer Teil z» klumpen wurde und die Flaschen sprengte. Friedberg, im März. Predigerseminar, feierliche Entlassung der zu Ostern abgehenden Kandidriq findet am 4. April l. I., vormittags ul- 11 Uhr, im Fch saal des Predigerseminars statt. Die evangelischen Her-« Geistlichen des Landes sind bei dieser Feier herzlich kommen und freundlichst dazu eingeladen. Aus der Zeit für die Zett. Vor 98 Jahren, am 25. März 1801, starb zu Weiße, fels der Dichter Novalis (Frhr. von Hardenberg) den tuoi als Haupt der romantischen Schule betrachtet. Er besas ein bedeutendes lyrisches Talent und offenbarte dies sowas! in seinen weltlichen Gedichten als geistlichen Lieder. Eei> Roman „Heinrich von Ofterdingen", worin er Poesie hi) Religion zu vereinigen sucht, blieb leider Fragment, x« Dichter wurde am 2. Mai 1772 auf Oberwiederftedl ft Mansfeld geboren. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Geweinbe. Sonntag den 26. März. Palmarum. Landes-Buß- und Bettag. Gottesdienst. °ta der Stadtttrche. Vormittags 9‘/i Uhr: Pfarrer Dr. Grein Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeick Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 6 Uhr: Pfarrer Schlosser. Am Gründonnerstag findet vormittags 9x/s Uhr Ln> Stellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Matthäi gemernde statt. Gründonnerstag abends um 6 Uhr und am Charfreitag rcr mittags 9‘/i Uhr Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- -n) Markusgemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder & meinde erbeten. Am 2. Osterfeiertag findet die Konfirmation der Rinto aus der MatthLuSgemeinde und in Verbindung damit die Fei« des heil. Abendmahls statt. Die Beichte dazu wird am 1. Okn- feiertag im Anschluß an den Abendgoltesdienst gehalten werden, Höbet Anmeldungen in der Sakristei entgegengenommen werden, kn der Konfirmation wird eine Kollekte für die Armen erhoben wertnr Am 2. Osterfeiertag nachmittags 2 Uhr findet die Vor» fiellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Marti»»' gemeinde statt. In -er Johanneskirche. Vormittags 9' nachmittag 8»o Uhr. 2. Tag. Vorabend 7>° Uhr, morgens 8»° Uhr, nacdm -- 3®) Uhr, Festesausgang 788 Uhr. WochengotteSdienst morgens 6M Uhr, abendS 610 Uhr. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau «Herold*. Berlin, 24. März. Von dem Auditeur der Münchs Nunziatur wird der Vossischen Zeitung gemeldet, btt » München verbreitete Nachricht, wonach in den Sreisei ■ dortigen Nuntiatur verlautet, man glaube, daß Verhandm schwebten zwischen Petersburg und Rom wegen t ladung des Papstes zur Friedens-Konferenz, ist total crfir- Berlin, 24. März. Aus Christiania meldet s Berliner.Tageblatt: Der Kronprinz-Regent ist gr abend abgereist. Er wurde von der Bevölkerung vie' recht lebhaft begrüßt. Der heutige Empfang in ©tocj- ■ wird sich wahrscheinlich zu einer großen 2)emon|t:c-*- gestalten. vs, Kiel, 24. März. Die Bergungsarbeiten des 9cl“ar V Panzers „Oldenburg" werden rüstig fortgqcpt. Munition ist bereits abgenommen, die Kohlen weroe 2598 einer freiwilligen Versteigerung au». 2616 E. Weissbäcker, PlMraße 2 Mikanz am 31. Dezember 1898 sofort gesucht. Karl Post, Wieseck. vHi. 115215.41 2. Quäker“ Schutzmarke. 981 5. Reingewinn 121103.57 Kausöursche gesucht 1897 Bahnhofstraße 51. 2485 149 Mtglieder. 1899. 2604 Will Weller. Kkllnttlehrliüg gesucht Tteius Garten. 2534 34 50 512 1111 H. Tichy, Friseur. treten. 2619 Leun. 2. r 4 29956.14 55292.— 11382.— 1234.20 12765.85 5949.38 4396.44 127.56 3. 4. auf 2587 c) eedierte Güterkaufgelder ä) Pachtgelder e) Wertpapiere Kaffenvorrat Ausstände Mobilien Kapitalien Geschäftsanteile der Mitglieder Reservefond Betriebsrücklage «in tüchtiger Bäckergeselle, der selbständig arbeiten kann, 144 6 --- 150 Holzversteigerung. Montag den 27. d. Mts. v'ird im hiesigen Gemeindewald fol Aktiva. 1 Ausgeliehene Kapitalien und zwar gegen: a) Obligationen b) Bürgschaft 3796.— 890.— 775.83 426.83 Spar- und Vorschuß-Verein Leihgestern eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. gefunden, der der Saat und de» Obst-Kulturen großen Schaden zugefügt hat. Die Kommunikation auf dem Lande ist vielfach gestört. Die Eisenbahnzüge treffen mit großer Verspätung ein. Paris, 24. Mär?. Der ,SiScle" erhält auf seine Anschuldigung, Derouläde habe mit dem General Roge t am Vorabend der Beerdigung FaureS bei Madame Uo ung gespeist, die Antwort, daß Deroulöde an dem betreffenden Abend in einem Restaurant in der Nähe der großen Oper gewesen sei und dort auch gespeist habe. Paris, 24. März. In diplomatischen und Regierungskreisen versichert man, daß der französische Botschafter in Washington in Kürze Washington verlassen 82 bis 70 cm Durchmesser, 2,6 bis 6 m Länge — 20,47 fm, Nadel-Derbstangen, 9 bis 12cm Durchmesser, 11 bis 12 m Länge — 5 fm, rm Radel-Knüppel (hierunter find 63 rm 3 m lang), M Radel-Stöcke, Ein Lehrling mit guten Sortenntniffen gejuckt. [2614 Gebrüder Scheel. geworfelt »xb die Geschütze auf de» Hulk Mosquito über- gehoben. Die Bergung wird dadurch erschwert, daß der Vafferstand infolge des von Nordosten nach Westen um« gesprungene» WindeS niedriger geworden ist. Heute wird ein großer Schwebekrahn von der Werft die 26 cm Geschütze abheben. Man hofft dann den Panzer flott zu bekommen. Dresdeu, 24. März. Der Juwelenschwmdler Reif, der hier Schmucksachen im Werte von 9400 Mark einem hiiestgen Juwelier gestohlen hatte und in Mainz verhaftet »orden war, ist gestern vom hiesigen Landgericht zu 3i/a Jahren Gefängnis verurteilt worden. Budapest, 24. März. In dem größtem Teile Oester- rrich-Ungarns hat ein kolossaler Schneesturm statt- Passlva. 1. Aufgenommene Nichts ist gesunder für Kinder, wie Quäker Oats, die anerkannt beste Haferspeise der Welt. Es ist ärztlich festgestellt, dass Quäker Oats als ein vortreffliches Hilfsmittel in der Kinderernährung zu betrachten sind, denn dieselben sind leichtverdaulich und daneben ganz besonders nahrhaft und stärkend. Nur echt in den bekannten gelben Paketen mit der S2270 Radel-Wellen. Die Zusammenkunft ist vormittags 11 Uhr auf der Hangschneise bei der litten Sandgrube. Großen-Linden, am 23. März 1899. 6fir. Bürgermeisterei Großen-Linden. Weinreisender für Hessen und Nassau per sofort oder 1. Jul» gesuckt. Offerten nebst Gehaltsansprüchen unter A. P. 2608 an die Expedition d. Bl. zrmeinen Kenntnis gebracht. Gießen, dm 21. März 1899. Grobherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. Anläßlich des am 20. März erfolgten Uebergangs der Ottnmu'schen Druckerei an die Herren Sell und Heppeler wurde mir von den seitherigen Inhabern die Einziehung deren Ausstände und Regelung etwaiger Ge- schästsverbtndlichkeiten übertragen, was ich hiermit öffentlich anzeige. I. Boeck, Steinstraße 19. werde, um de» Gesandtschaftsposten beim Vatikan zu übernehmen. Der Abgeordnete de Scrjega wurde zum Botschafter in Washington ernannt, weil er bei Mac Kinley Persona grata sei. Als Attachö ist ihm der Abgeordnete Radigurt beigegeben worden, der wegen seiner hervorragenden irländischen Schriften in Washington sehr bekannt sei. Toulon, 24. März. Die Subseription zugunste» der Hinterbliebenen der Opfer der Katastrophe vom 5. März hat bis jetzt die Summe von 205,000 FrcS. ergeben. — Gestern nachmittag wurde die Leiche eines sünsjährigen Knaben aus meterhohem Schutt hervorgezogen. Bekanntmachung, »etreffeud: Juvaltditäts- und Altersversicherung. Unter Hmwei« auf $ 22, Abs. 2, Ziffer 1 des Invalidität,- und Ü ltersoersicherungs-Gesetzes vom 22. Juni 1889 und unter Bezugnahme mf unsere Bekanntmachung vom 8. März 1899 (Kreisbl. Nr. 60) bringen * r hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß für die in der Land« und Forst- a irtschaft beschäftigten Personen vom 2. April 1899 an Beitragsmarken der Invalidität«- und Altersversicherung zu verwenden find: 1. in den Gemeinden Gießen und Großen-Linden: a) für männliche Personen: der 3. Klaffe zu 24 Pfg., b) für weibliche Personen: der 2. Klaffe zu 20 Pfg., 2. in allen übrigen Gemeinden des Kreises:» a) für männliche Personen: der 2. Klaffe zu 20 Pfg., b) für weibliche Personen. der 1. Klaffe zu 14 Pfg.iZ Bezüglich der Beiträge der sonstigen Arbeiter und Arbeiterinnen hat ti< bei den seitherigen Bestimmungen sein Bewenden (s. § 22, Abs. 2, Kiffer 3 bis 5 des Invalidität«- und Altersversicherung«. Gesetzes vom 2L. Juni 1889). Gießen, den 17. März 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. (gez.) v. Bechtold. Bier Zimmer mit Zubehör von Leuten ohne Kinder per 1. Juni zu mieten gesucht. Gefl Offerten werden Westanlage 13, patt., erb. Stabt. Schlachthaus. Freibank. 2495 Heute und morgen: Rindfleisch 54 Pfg. (Kork- und Patent-Flaschen) frischer Füllung MM- Taunus 'Brunnen "WN Gross-Karben ÄlatürNches Lohfensaures Mineralwasser ersten Kanges mehrfach preisgekrönt *^QI 2490 wieder eingetroffen bet dem Geueral-Bertreter: J. K. Spies, Mittelweg 7. Gartensand Anfuhr prompt und billig. C. Rübsamen, Dampfbaggerei. 2332 Versteigerung. Bon Freitag nachmittag 2 Uhr ab biS zum Montag etze ich meine sämtlichen Warenvorräte, bestehend in gmifrnni) MeigeM», Nit ßiitta, SrltuiiA Gebrannte Kaffees, nur gute Qualitäten, das Pfund voll 1 Md a« und höher, der vorfügtichße per Pfd. 1,80 Mk. empfiehlt 2610 Robert Stuhl, Neustadt 23. jhr Seveilldt. «* . PalMsotmtw SelegenUM W W he heil, ^fie, .enWMfl btt Mle heil. Mck, ochanil; vor dm W1 hr- iif- Sofort 8/1 ;ande» Holz versteigert: W8ö ' Eichenstämme (Schnittholz), 121103.57 Mitgliederzahl am 31. Dezember Zugang in 1898 Abgang in 1898 Stand am 31. Dezember 1898 Leihgestern, den 10. März Bekanntmachung, »«treffend: Juvaltditäts- und «ltersverficheravg. Die nachstehend abgedruckle Belannimachung wird hiermit ,nr all- Id 'A Hüt®“" unb AtadtKundiger Kutsche, der mit einem Pferd urnzugehen weiß, sofort gesuckt. 2570 Dampfwaschanstalt Edelweiß. 1656] Ein Hausburiche vorn Lande gesucht. H. Krämer, Kreuzplatz 11. 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Die Leichte dazu wird v «endgollesdienst gehalten r- iei entgegengenommen irr Ufte für die Amen er^ lachmiltags 2 Uhr find«1 : Konfirmanden aus kfr ohanneöfirche. irrer Euler. ^ergotteZdienft für bii:- mr Dr. Naumanr ig von bilf8bebütfc" ' - die an Orten er «den 8 Uhr und ' heil. Abends. W'-<. be. llnmelbungen bfl dn i ittagS 2 Ufy $rfe’ Kleesamen la. Pfälz. Rotklee, Ewigklee (Prov.), Schwed. Klee garantiert seidefrei, Grassamen verschiedene Sorten empfiehlt billigst 2609 Robert Stuhl, Neustadt 23. 2276] 14. bis 16jähriges Mädchen tagsüber sofort gesucht. Kirchenplatz 21, II. Ein Dienstmädchen, welches kochen kann, gesuckt. Lohn 15 bti 18 Mark. Offerten unter J. H. 100 hauptpostlagernd Gießen. 0984 bnL'K'K. 1 «Wt». ; | .n ,unb ofienbarte die-.' !.Ql8 geistlichen Liedei 'm? <£&*"** Obettoitbtti 2622] In näckster Nähe der Bahnhof, straße find zwei Wohnungen, zwei große Zimmer, Küche,Wasserleitung und Gartenanteil sofort zu vermieten. 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Für das Kontor eines größe en Werkes wird per sofort ein Lehrling mit guter Schulbildung gesucht Offerten bittet man unter Ch'.ffre A. 2574 in der Expedition b ete« Blatte« niederzulegen.________________ Auf das Kontor einer hiefigen Cigarrenfabrit wird zu Ostern ein Lehrling mit guter Schulbildung gesucht. Näheres in der Expedition d. Bl. 987 Lehrling per sofort gesucht. 2563 _______________Gebrüder Baer. 2564] Ein Lehrling von hier oder auswärts kann bei mir in die Lehre (Offene Stellen Uermietnngen Mietgeluche heute Philipp Grösser 2M6 Giessen, den 24. März 1899. Die Beerdigung findet Sonntag den 26. März, nachmittags 3 Uhr, vom Trauerhause, Goethestrasse 34, aus statt. Rosine Grösser, geb. Lang, morgen 9 Uhr nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Statt besonderer Anzeige teile ich Freunden und Verwandten mit, dass meine liebe Frau Laufmädchen zum 1. oder 15. April gesucht. 0981 ________Grünbergerftratze 16, part. 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M. gegründet 1865 Grundkapital 5000000 Mark übernimmt zu billigen, festen Prämien und koulanten Bedingungen V er Sicherungen gegen Ginöruch-Dieöflahk Kaftpfficht-Schäden Anfälle aller Art. Prospekte und Prämienberechnungen durch die Generalagentnr Gieße« Adolf Bieler, Westaulage 44. 991 sichernd, zeichne Hochachtungsvoll Vorläufig* e Anzeige. Poppelsdorf^ Inkasso-, Aechts- und Auskunsts-ZZüreau Gentrat-Stellen-Dermittelung und 0995 Gietzener Wohnungs-Nachweis 41 Uaynyosstraße 41. Von Anfang April cr. halte ick Bahnhofstraße 41, pari., — im vaui. des Herrn Buchbindermeister Jul. Hoos — dahier ein Bureau mit folgenw Abteilungen offen: I. Für Inkasso und Forderungs-Beitreibungen, Auskunft in angelegenheiten rc., Anfertigung von Eingaben, Verträgen iowu Uebemahme sonstiger schriftlicher Arbeiten; ... IT. für Plazierung weiblichen und männlichen Personals jeglichen Stander hi. einen Mo-vungs-Aachweis für die Stadt Hießen, und bitte ich, den mir seither gütigst gewährten Zuspruch geneigieft auch f«nKTt,’) zuteil werden zu lassen. Prompteste und reellste Bedienung nach wie vor ju* M. Poppelsdorf___ Vertreter: Adolf Baer, Giessen Rebattien: «. Burkhardt. — Druck «iS »erlag der Brühl'scheu UnwerfitStS-Buch. und Eteindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. An 6. 30. U838 8; -M9 i:k40 11. r. 4. 5. 6. 6. 3. 8. 14. 24. 21. 1 3. 25. 29. 5. 2. 13. 7. k 25. . RpUhun, tP*tion ui hchuißflt 1 1*1841 »le i »toi io 12. „, 19. ** »itee« Sidling am Anwesend )it H Dstigeordnelen <5eor( Ritten der Stadtverordn Mirr,Faber,Flet Heichelheim, W $rumm, Scib, Löt Schmail unb Wallt ?)r Sasfky, Helfr Saubach, Dr. Schaf Henn Adolf Br< fahren die Errichtung r;eg nach Mlnar gch> Für bu ÄrnchMM tfcUntd zur Erdauunr spricht sch die Bersai M jährigen Geltungsdc itiche Scheuer in ein« »am Gleibergerweg e DaS Gesuch bei iutubnis zur Erbauung sthvrstrahe, zu welcher |g§ 17 und 18 des O ltvvttet, btfgl baä ßtfutfy ®rlaubniä jvr Srrid/ti htr Stbingung, baj bt\ weroen. hen h. Benneri *tti anrinanderstoßende ^tsuch wird besürwvrtet ster'chttprvlyloll für fid ivrsihstennung des südl M leeres im anbei pMl werden mußte •wfhmmung des § 19 JJ“* M nördliche ebenfalls aus. fett Achten will. jfsur* j Kinwz«. «"Henri Solidi -"taal ' tei«d<|L 2 ■>' ’h* Wq ß “• Ulart” 8bol( 9 6 8.' « 11. Hc 2. E"»ig t>! ®«iile a. 40>er S*». 6ern,* $( !»' der &rei?tentQ urt1)et be