2224 hme bohrtechnik e EinricWi Mkll Kürzest^/ leit* M) he M'chn xchneMe W* I 'TfiäP; L Miö-Egg' SÄ?“' ,siss£ i aHX_TheaterpUUl iMM! Freitag den 24. März j-r. 71 Erstes Blatt. 1S99 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giessen monatlich 75 W mit Bringer! oh«. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Nezngsprtls vierteljährlich «lle Anzeigen-BermittlungSstevell de« In. und «uftoubel aehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. trftrbd itgNch wKt Rnsnahme bei Montag«, Innebee Anzeigen zu der nachmittag« für den |rfgnrtirn Lng erscheinenden Nummer bi» vorm. 10 Uhr. Die Gießmer |e*irteair6ltdvung, mit Ausnahme der Bestimm- uvgm in 8 3, tritt mit dem 1 April d. I., die Bestimmungen deS 8 3 tret« erst am 1. Juli 1894 in Kraft. Gießen, dm 12. März 1894. GrotzherzogltcheS Kreisamt Gießen, v. Gagern. Die Notwendigkeit des Zusammenwirkens von Land- und Seemacht betont die „Nordd. Allg. Ztg." in einem längeren Artikel, der nachweist, daß die zwei Aufgaben der deutschen Flotte in den beiden letzten Jahren ihrer Lösung näher gebracht worden seien. Die Notwendigkeit nämlich, durch hervorragende Güte von Personal und Material die ihr fehlende numerische Kraft auszugleiche», finde im Flottengesetz von 1898 ihren Ausdruck. Die Lösung der zweiten Aufgabe, die Verwendung der Land- und Seestreitkräfte nach gemeinsamem Plane, sei durch die anderweitige Organisation der Marine angebahnt. Das Blatt erinnert an das lang vergessen gebliebene Wort Gneisenaus: „Besitzt man die Herrschaft des Meeres, so vermag man einen Angriffskrieg auf alle Küsten seines Feindes zu führen, und indem man diese Angriffe vervielfältigt, zwingt man ihn, seine Truppen von einem Ende seines Reiches nach dem anderen laufen zu laffen. Das scheint mir der wahre Wert des Dreizacks zu sein, und das macht die Natur seiner Uebermacht aus." Weiterhin wird dann ausgeführt, wie schwer man in Deutschland während der Kriege von 1864 und 1870 den Mangel an Seestreitkräften zur Unterstützung der eigenen Operationen empfunden habe. Zwar habe man 1870 glücklicherweise Angriffe der feindlichen Flottenübermacht auf das eigene Gebiet nicht abzuwehren gehabt. Aber, so führt mit Recht der Artikel weiter aus, es ist mit Bestimmtheit zu erwarten, daß im nächsten französisch-deutschen Krieg die französische Flotte in Verbindung mit der Armee ganz anders auftreten wird wie 1870. Eine schnelle Mobilmachung ist in Frankreich nunmehr aufs beste vorbereitet, und die Idee des Küstenkriegs ist keineswegs aufgegeben, wie es die Anlage der Flottenmanöver im Jahre 1894 beweist. Auch in Rußland werden fast alljährlich große Landungsmanöver an der Küste des Schwarzen Meeres ausgeführt; dort wurden 1897 29 Bataillone, drei Sotnien, acht Batterien in Thätigkeit gebracht. Ueberdies ist uns die Seemacht Rußlands durch den neuen Kriegshafen Libau auf 75 Kilometer an unsere Grenze näher gerückt. Die Lage Deutschlands erfordert mithin mehr wie je, nicht nur die möglichste Uebereinstimmung von Land- und Seemacht, sondern auch deren planvolle übereinstimmende Verwendung. Die Jahre 1898 und 1899 haben uns in dieser Erkenntnis einen bedeutenden Schritt vorwärts gebracht. Hessischer Kandtag. Zweite Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 22. März 1899. Die Sitzung wird um i/910 Uhr eröffnet und macht Präsident Haas dem Hause die Mitteilung, daß nach dem Resultat der heute stattgehabten Sitzung des Bureaus der Kammer die Geschäftslage des Hauses sich so gestaltet habe, daß die Tagungen nach den Osterferien nicht am 11. sondern erst am 17. oder 18. April wieder beginnen werden. Bis dahin seien dann sämtliche Gegenstände spruchreif. Vorausgesetzt werde, daß sowohl die Ausschüffe als auch die Regierung alles daran setze, um es dem Hause zu ermöglichen, daß dann ohne Pause gearbeitet werden könne, da der Schluß des Landtages bald bevorstehe. In die Tagesordnung eintretend setzt die Kammer die Beratung des Antrages des Abg. Köhler-Langsdorf und Genoffen: Die Verwertung des Fleisches von perlsuchtbehafteten Schlachttieren und den Antrag des Abg. Schönberger die Abänderung des Viehwährschaftsgesetzes betr. — Abg. Heidenreich wünscht, daß nicht nur die Interessen der Metzger, sondern auch diejenigen der Landwirtschaft und Viehzüchter gewahrt werden möchten. — Abg. Schönberger wünscht eine eingehende gesetzliche Regelung der Währschaftsfrage, eventuell auf gesetzlichem Wege. Ministerialrat Braun betont, daß im neuen bürgerlichen Gesetzbuch auch die Materie berücksichtigt werde. Was die Verwertung von tuberkulösem Fleisch betreffe, sei eine reichsgesetzliche Regelung der Frage in Aussicht genommen. — Abg. Rau hält die Ausschußanträge für annehmbar; die Hauptsache bleibe aber immer die Schlachtviehversicherung, welche von der Regierung eingeführt werden müffe. Durch die rigorose Fleischbeschau werde der Landwirtschaft mehr Schaden zugefügt, als der Staat zur Hebung der Landwirtschaft an Mitteln bewillige. — Abg. Köhler-Langsdorf hält eine Fleischbeschau von Reichswegen für nicht durchführbar und auch nicht im Interesse der Landwirtschaft gelegen. Durch eine intensive Agitation unter der Landbevölkerung, müffe der Reichsfleischbeschau entgegengetreten werden. Hierauf werden die Anträge des Ausschusses ohne Debatte angenommen. Ein Antrag des Abg. Dr. Schroeder um erhöhte Bewilligungen zur Förderung der Zwecke der Ortsgewerbevereine und deren Schulen, wird für erledigt erklärt, nachdem Ministerialrat Braun der Kammer mitgeteilt, daß für das nächste Staatsbudget für den Neubau einer Landesbaugewerkschule 200,000 Mk., und außerdem für Extraordinarium 67,000 Mk. eingestellt worden seien. Dadurch sei auch der Vorwurf des Abg. Dr. Schroeder, als berücksichtige die Regierung die Gewerbevereine nicht, ausreichend genug hinfällig geworden. Chi Antrag des Abg. Ulrich und Genoffen, die Feier abendstunde, resp. die Aufhebung derselben, sowie die Ej» gäbe der Wirte zu Worms und anderen Städten in gleiche» Betreff, ruft eine lebhafte Debatte hervor. Der Ausschuß hat beantragt, die Sache für erledigt zu erklären, ba ei eine Aufhebung der Polizeistunde nicht für angängig et: achtet, und weil Großh. Regierung die Revision des Polizei- strafgesetzes bereits in Aussicht genommen habe. Abg. Cramer ist mit dem Standpunkt des Ausschuffes nicht einverstanden da für die Aufhebung der Feierabendstunde insbesondere auf dem Lande, eine Reihe von Gründen in Betracht zu ziehe,! seien. — Ministerialrat Breidert erwidert, daß dieRegie- rung bezüglich der Feierabendstunde in keiner Weise rigoros verfahre. Die Sache könne aber doch nicht einheitlich geregelt werden. Was das Vereiusleben betreffe, so seien die Bn. eine der Feierabendstunde nicht unterworfen. Versammlungen welche die Polizeistunde überschreiten wollen, müßten sich an den Bürgermeister wenden. Weiter zu gehen, halte er nicht für angängig, da auch die Bevölkerung geschützt sein volle in der nächtlichen Ruhe. — Abg. Weidner sch her Antrag des Abg. Ulrich von einem ganz anderen Gesicht punkte auf wie die Herren Sozialdemokraten. Er touw eine große Gefahr für das öffentliche Leben erblicken in btt Annahme des Antrags, weil für denselben jedes Bedürstnr fehlt. Die Bevölkerung sei mit der jetzigen Feierabendstunde zufrieden, nur wünsche er, daß man zwischen Stati und Land keinen Unterschied mache. Der Standpunkt d-.- Regierung sei in dieser Sache so human wie nur möglich und er habe sich gewundert, daß man einen solchen Antrag stellen konnte. — Abg. Ulrich führt den Nachweis, ix welch schädlicher Weise die Feierabendstunde auf dem Lande wirkt und giebt eine eingehende Schilderung über die einzelnen Polizelstraffälle, welche durch die Polizeistunde herbeigeführt wurden. Er ersucht die Kammer, den Ausschuß antrag abzulehnen und für die Aufhebung der Feierabendstunde in Stadt und Land einzutreten. — Abg. Freua, kann sich den Ausführungen des Abg. Ulrich nicht an schließen und hält die Gefahren, welche von demselben gegen die Feierabendstunde vorgebracht, unter keinen Umständen für stichhaltig. Selbst die Parteigenoffen des Antragstellers seien entschiedene Gegner des Wirtshausbesuches. Die Feierabendstunde sei vorhanden, um den Auswüchsen im Wirtshausgewerbe entgegenzutreten. Insoweit aber bat Versammlungsrecht in Frage komme, so sei er und feixe Partei der Ansicht, daß hier die Polizeistunde aufgehoben werden müsse. Dem Bürgermeister allein könne in diesem Falle nicht das Recht zugesprochen werden, die Bersamm lungen nach 11 Uhr zu schließen. — Abg. Brunner erblickt in dem Antrag des Abg. Ulrich und Genoffeu ba» Einreißen einer kolossalen Zügellosigkeit, von der dann später die allerschwersten Folgen für den Staat zu erwarten seien. Er verweist dabei auf England und Amerika, wo an Sonntagen überhaupt keine Wirtshäuser geöffnet seien. Cs sei nachgewiesen, daß die meisten Kriminalfälle in die Zeit von Samstag bis Montag hineinfallen. Gerade um diesen Uebelständen im sozialen Leben entgegenzuarbeiten, dafür halte er die Feierabendstunde für allein richtig. Sie aber gleichmäßig für Stadt und Land einzuführen, erscheine ih» sehr schwierig. Wegen vorgerückter Stunde wird die Sitzung um 1 Uhr geschloffen. Morgen früh 9 Uhr Sitzung mit Beantwortung von Interpellationen und Fortsetzung der Tagesordnung. Deutsches Keich. Berlin, 22. März. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihnng des Schwarzen Adlerordens an den Prinze« Waldemar von Preußen. Berlin, 22. März. Das Abgeordnetenhaus beriet heute den Antrag v. Mendels-Steinfels (kons.), bi< Regierung zu ersuchen, für das Etatsjahr 1900 zur Förderung der Landeskultur und insbesondere der Viehzucht größere, den Anforderungen der Gegenwart entsprechende Mittel in Aussicht zu nehmen. Nach längerer Debatte wurde der Antrag an eine Kommission verwiesen. Der Antrag Langerhans, welcher darauf zur Debatte stand und welcher die Einführung der fakultativen Feuerbestattung fordert, wurde abgelehnt. Morgen stehen kleinere Vorlagen und Petitionen auf der Tagesordnung. Berlin, 22. März. Im Herrenhause begannhruü die Sitzung mit der Besprechung der Interpellation bet Grafen Mirbach aus Vorlegung eines Gesetzentwürfe» der Staatsregierung betreffend ein Fideikommißgesetz mit einer Herabsetzung des Fideikommiß-Stempels. Minister v. Miquel bemerkte in seiner Antwort, daß das gegenwärtige Fid"' kommiß-Recht den Inhaber zu sehr einenge, weshalb ein Redaktion desselben dringend notwendig sei. Durch du Höhe des Stempels dürfe die Bildung der Fideikommiss! nicht gehindert werden. Hierauf wurden einige kleinert Vorlagen angenommen, darunter die Bernstein-Borlage Morgen kleine Vorlagen und Etatberatung. Berlin, 22. März. Dem „Berliner Tageblatt" zufolg< haben in Nord-Schleswig wieder mehrere Aus Weisungen stattgefunden und zwar wurde ein Maurer geselle, ein Futtermeister und ein Dienstmädchen, sämtlw dänische Staatsangehörige, ausgewiesen. Berlin, 22. März. Die Disziplinar-Verhauv lung gegen Professor Delbrück findet nächste- Samstag statt. Berli», 22. März. Zum Direktor des H y g i c n is *ru Instituts, das in Posen am 1. April errichte-wirt, ist dem Vernehmen der „Posener Zeitung" nach P^oftstcc Dr. Wernicke aus Marburg ernannt worden. < — Trotz der verkündeten Arbeitseinstellung Schneider wird nach Feststellungen der Arbeitgebers fast allen Werkstätten weitergearbeitet. Da der sich in der Hauptsache gegen die Inhaber von Kleirrbeff riet'* «bg- ganz anderen t jlaldeinokraten. tz, E-H- Llbk» etblifa \ denselben jedes $>- "* bn jchge« Ns ■r; daß man zmis^r “*■ Dn Etachul 1° human mit nur ti lB man einen solche ch führt den Nachr^ ^rabendstunde aus b(:. mbe Schilderung ik che durch die Wjch ht die Kammer, dentis Aufhebung der >;■ uketen. - Abg. des Abg. Ulrich rit >, welche von cht, unter keinen Dr. ^genossen des M - s Wirtshausbesuchö in, um ben Wetteten. Jnsmü atc. :omme, so sei t: . i die Polizei^ iM-v leister allein ' ochen weck Nt Ww- leßen. - Kg- ' • Ibg. W und Auch ' ellost.K mtobaw- ben Staat #1 tttoatttv > und Ammla, M ufer geofintt sm /• riminalföfle in bit llen. ®erabe em ' eutgegeuMbcken,: it Ä Mr- €1! t) mMchrru, nscheiur o " hervor v: !'ebi?‘» « nicht Ht i; "9 tf4*1! ;0Inmenbab»L^' ‘‘«itnnbcX*”' ^insS*1 ? m keiner sm»;:. '■ It uw *° Menwtfeii. l beWeiten BoI1( ; »thiirHieSiNl™^ hing mit «ffltwrMl iug der TaMdnunz^ s Reich. Adlerordens an M L gbgeotbn* as 6tal* 19”, : . > inflbefonbete ; b« der Gegenwart 1 Ä läng«-! ® darauf J ‘ipufibi’ k.6 ba» 9'9" not»'*b Senft'"8" --EA-Ä o’Ö .r tniitbfel m AfS** ^.Liefen., Kerf !dS'< KM »stellnng^ Da del R . earbe'l^ eichtet, so komme» vo» de» in Hamburg beschäftigten 3000 Schneider» n»r etwa 1000 in Betracht, welche sich mi Ausstande beteiligt haben. Die Schneider-Innung hat bereits Vorkehrungen getroffen, um Arbeitskräfte von auswärts herbeizuziehen, falls sich dies als notwendig erweisen sollte. Auch in Altona ist den Meistern ein neuer Lohn- terif unterbreitet worden, bis jetzt sollen zehn Meister sich zur Annahme desselben bereit erklärt habe». Vermischter. CW. Verli», 22. März. Am 18. d. M. fand im Seuatszimmer der hiesigen Königlichen Universität unter bem Borsitz des Rektors Herrn Geheimen Medizinalrat Prof. Dr. Waldeyer eine Konferenz von Lehrern sämt- li.cher deutscher Hochschulen statt. Der Zweck der Kon- firenz war, die bisher bei der Einrichtung volkstümlicher fiurfc a» de» einzelnen Universitäten und technischen Hochschulen gemachten Erfahrungen zu besprechen und über eine etwaige weitere Ausdehnung des volkstümlichen Unterrichts d»rch Hochschullehrer zu beraten. Der von dem Berliner Komitee ergangenen Einladung waren 30 Professoren ge- ftlgt, eine gleiche Anzahl, die am Erscheinen verhindert wur, hatte in teilweis sehr eingehenden Schreiben ihre Sympathien für den zur Beratung stehenden Gegenstand enb ihre Ansicht über denselben ausgedrückt. Die Vertreter brr einzelnen Hochschulen berichteten über die bisher in ihren S tädte» getroffenen Einrichtungen zur Ausdehnung des Po- p»läre» Unterrichts. In den meisten Orten sind kaum die Anfänge vorhanden, besonders fehlen fast gänzlich die Ein- richtunge», die in erster Linie für Arbeiter bestimmt sind. der Diskussion, an der sich namentlich die Herren T chmoller-Berlin, Post-Berlin, Conrad-Halle, Rein Jena, Diels-Berlin, Levis-Göttingen, Engler-Karlsruhe, Prutz- Kftuigsberg, Petersen-Kiel, Pucus-Freiburg u. a. beteiligten, hk b man die Notwendigkeit derartiger Einrichtungen hervor xnb betonte besonders die Pflicht der Hochschullehrer zur N'itarbeit. Die Anwesenden erklärten sich bereit, in ihren Slädte» für die Sache weiter zu wirken. Es wurde be- scs lossen, im nächsten Jahre in den Osterferien wieder in Berlin zusammenzukommen und über die inzwischen gemachten Er fahrungen und Fortschritte zu beraten. Die um 10 Uhr Krmittag begonnenen Verhandlungen wurden um 7a3 Uhr ui chrnittag geschlossen. * Arnstadt. Die hiesige Deutsche Bahnmeister-, Wege« xi b Tiefbauschule wurde am 1. November v. I. mit einem Besuch von 31 Schülern, welche durch 8 Lehrer unterrichtet «erden, eröffnet. Von den Schülern besuchen 20 das rrfste und 11 das zweite Semester. Die letzteren haben bereits Baugewerkschulen besucht und wollen sich an der hie- fyien Anstalt die ihnen für ihre Spezialfächer erforderlichen Koxntniffe erwerbe». Baugewerkschulen sind zur Ausbildung xcia Bahnmeistern, Wege- und Tiefbautechnikern wenig geeignet, weil diese Schüler hier eine Reihe von Lehrfächern im Unterrichte mitnehmen müssen, die für ihren Beruf ziemlich überflüssig sind, während sie in anderen, für die Mktische Ausübung ihres Berufes sehr wichtigen Lehr- |djf)fr» fast gar keinen Unterricht erhalten. Seitens vieler sta atlicher und privater Behörden wurden der Anstalt Zcich- tuingcn, Normalien re. in großer Anzahl überwiesen, sodaß ttt selbe über ein vorzügliches, der Praxis entnommenes vr tcrrichtsrnaterial verfügt. Daß die Einrichtung der Schule einem praktischen Bedürfnis entspricht, geht aus den zahl- kei'chen Zuschriften und Aeußerungen von Fachleuten hervor, vellche sich sowohl über die Organisation, als auch über den techrplan der Anstalt in lobendster Weise aussprechen. Die Iiuftalt steht unter Staatsaufsicht, und wird letztere im Auf- fccige des hohen Ministeriums durch Herrn Regierungs- und 8aurat Erlandsen, Sondershausen, als Staatskommissar «Wgeübt. Der Unterricht wird im Winter und im Sommer ■ allen Semestern und allen Abteilungen in gleicher Weise Ktitili; eine Unterbrechung des Schulbesuchs ist mithin nicht ssorderlich. Für das Sommersemester 1899, welches am 1. Mai beginnt, liegen bereits viele Anfragen und auch Au- icllbungcn vor, sodaß voraussichtlich die Frequenz erheblich Ivnehmen wird. Aus diesem Grunde ist geboten, etwaige kn Meldungen rechtzeitig zu vollziehen. Weitere Auskunft »teilt die Direktion der Anstalt, von der auch Programme j» beziehen sind. ♦ Professor theol. Schott in Stuttgart, Bibliothekar der iirtigcn königl. öffentlichen Bibliothek, ein hervorragender Zonscher der Reformation, ist am Samstag im Alter von tZ Jahren gestorben. * Ueberschwemumug in der Sahara. Aus der algerischen Sahara, von Laghongt, wird gemeldet, daß an den Süd- idMngen des Atlas infolge fortgesetzt schlechten Wetters ulb wolkenbruchartigen Regens die Flüsse aus- Ittreien sind und die Ufergegenden meilenweit überschwemmt saüe». Zahlreiche Häuser stürzten ein, die Straßen wurden jrr stört und die Postverbindungen unterbrochen. * Gastfreundschaft des Sultans. Dem letzten Selamlik » Konstantinopel wohnten, wie in einer Depesche mit- zet'kilt wird, die sämtlichen Teilnehmer der Karl Stangen- j$a» Sonderfahrt mit dem Dampfer „Bohemia" bei. Der iuitta» ließ der Gesellschaft durch Schakir Pascha seinen tzruß entbieten und ein reiches Buffet aufstellen, bei dem uckh Champagner gereicht wurde. Alsdann erhielten die kicksenden die Erlaubnis, den kaiserlichen Marstall und die Schatzkammer zu besuchen. • Cine komplizierte Schachpartie. Ein amerikanisches 8I«tt weiß von einem Schachspiel zu berichten, das fünf Zaohre dauerte. Der eine Partner saß nämlich in lchftralien, der andere in Newark (Amerika). Jeder Schachts wurde brieflich gemeldet. Der eine Spieler benutzte Route Europa—Suezkanal, der andere schickte seine kmefe via Stiller Ozean und San Franciseo. Die fünf Mre Spielzeit bilden einen Rekord. Ein ähnlicher Fall jsll kürzlich auch zwischen mehreren in Amerika lebenden Deutschen und eine« Schachklub in Bremen vorgekommen fein. Das Spiel endete im Februar vorigen Jahres mit dem Siege der New-Aorker, es hatte zwei Jahre neun Monate gedauert. • Flaschenposten. In den letzten zwei Jahren sind an den Küsten des australischen Festlandes 154 Flaschenposten aufgefangen worden, deren Wanderung der Astronom Ruffel untersucht hat. Es ergab sich die wichtige Thatsache, daß die Fahrt der Flaschen mehr vorn Winde, als von der ozeanischen Strömung beeinflußt wurde. Drei Flaschen hatten eine sehr lange Reise hinter sich; sie waren bei Kap Horn ins Meer geworfen worden und hatten gemeinsam den Weg nach Australien gefunden, wobei sie 9000 Seemeilen mit einer Geschwindigkeit von 8 bis 10 Seemeilen per Tag zurücklegten. * „Kaust am Platze!" Ueble Erfahrungen machte ein Darmstädter Angestellter, als er mit seiner Frau am verflossenen Sonntag seinen Bedarf an Waren im benachbarten Frankfurt deckte. Das betreffende Geschäft hat seine Berkaufslokalitäten in drei Stockwerken übereinander. Unsere Kauflustigeu waren noch im oberen Stockwerk eifrig mit dem Aussuchen der Ware» beschäftigt, als unten die Sonntagsruhe in ihre Rechte trat, Laden-Inhaber und Gehilfen das Lokal verließen und die herabgelaffenen eisernen Rollläden alles in tiefes Dunkel hüllten. Das Unglück wollte, daß das bedienende Mädchen erst kürzlich engagiert und mit den örtlichen Verhältnissen wenig vertraut war, sodaß die drei richtig am Hellen Sonntag gefangen saßen. Nachdem mit Mühe das Telephon aufgefunden und die Polizei von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt war, machten endlich — es war mittlereweile 4 Uhr geworden — die Befreier in Gestalt der Feuerwehrleute mit der großen Leiter. Unter dem Gaudium des zahlreich zusammengeströmten Publikums erfolgte der Abstieg aus dem dritten Stockwerk. Der Hereingefallene soll den Schwur geleistet haben, für die Folge seine Ware nur noch am Platze, wo dies unter weniger halsbrecherischen Umständen geschehen kann, zu kaufen. * lieber den Hotelbrand in New Hork wird noch berichtet: Es mehren sich die Anzeichen dafür, daß das am Freitag niedergebrannte Windsor-Hotel von Dieben in Brand gesteckt ist! Mehrere Herren erklären, daß sie bei dem Hotelbrand eine Anzahl elegant gekleideter Männer kaltblütig die Zimmer durcheile» sahen, auch bemerkten sie, daß die ersten Qualmwolken nach Petroleum rochen. Bei einem Verhafteten wurden Juwelen im Wert von zehntausend Dollars gefunden. Dadurch wird man in der Annahme bestärkt, daß eine organisierte Diebesbande den Brand anlegte, während alles an den Frontfenstern war. Gegen de» Hotelbesitzer werden Klagen über zusammen zwölf Millionen Dollars auf Schadenersatz angestrengt. Unter den Opfern des New-Dorker Hotelbrandes ist der Chemiker Hamilton White, ein Vetter des Berliner Botschafters. Hamilton ist der Erfinder eines Feuerlöschstoffes; er wollte diesen erproben, drang in die raucherfüllten Zimmer ein und rettete mehrere Personen. Da fiel er, von einem Herzschlag getroffen, in die Arme eines Feuerwehrmannes. * Versicherung gegen Einbruch-Diebstahl. Die Frankfurter Transport, Unfall- und Glasversicherungs-A.-G. hat den von ihr eingeführten Kupon-Policen jetzt erweiterte Anwendung gegeben. Nachdem diese Neuerung zuerst geschaffen wurde, um Mobiliar, nachher auch um Warenvorräte auf dem gleichen Grundstück zu versichern, gibt die Gesellschaft jetzt Kupon-Policen auch für Comptoirs und Bureaux bis zu einer Versicherungs-Summe von Mk. 30,000 ab. Die Einrichtung ist so getroffen, daß der Versichernde in dem ihm überlassenen Schema der Police lediglich die näheren Angaben über das Lokal, über Beginn und Dauer der Versicherung, deren Höhe und die Art der Prämienzahlung einzutragen braucht; den Kupon gibt er dann an die Geschäftsstelle der Gesellschaft ab, womit bei vorausgegangener Prämienzahlung die Versicherung ohne weiteres in Wirksamkeit tritt. Einer besonderen Aufnahme des Versicherungsvertrages bedarf es somit für die Kupon-Policen nicht; nur gewiffe Betriebe (z. B. Juwelierlager, Bankfilialen, Kassen mit größeren Barbeständen rc.) müssen auf besonderem Antragsformular deklariert werden. Mteratur, Wissenschaft und Kunst. — ^Deutscher Soldatnrhort^, Jllustrtrte Zeitschrift für das deutsche Heer und Volk. Herausgeber: General-Lieutenant z. D. H. v. Below. Preis pro Quartal Mk. 1.80. Verlag von Karl Siegismund, Berlin 8W., D.siauerstraße 13. 10. Jahrgang. Nr. 18, erschien soeben und enthält: Der achtzehnte April. Erzählung von Aiex. R'chter. — Nach dem Dienst. Von General der Ins. z. D. v. Krettchman — Friedrich der Große in fetnm letzten Tagen. (Mit Abbildung.) — Der verzauberte Benediktiner. Eine heitere Episode aus dem Kriegsleben von 1870/71. Von Joses Maertl. — DaS Blücherthal bet Kaub. (BUdertrxt.) — Reise- und KrtegSerinnerungen au« Deutsch Südwestafrtka. Von Ernst Hauke, ehemaligem Umerosfizter der Kaiser!. Schutztruppe. — Der letzte Schluck. (Btldertext.) — Ein Parolebuch vom Jahre 1808. — Ja den bayerischen Bergen im Winter. Von Jägerhuber, Major a. D. — Vaterländische Gedenktage. — Vermischtes — Splitter und Funkm. — Rätsel. — Briefkasten. — Inserate. Der lttterarische Charakter Spielhage«» findet in Nr. 8 des Bär, JlluDerte Wochenschrift für Geschichte und modernes Leben", eine eingehende Würdigung-, es ist kein dithyrambischer Festartikel, den die Wochenschrift bietet, sondern eine fein abwägende Studie, die dem Jubilar gerecht wird, so weit dies im Rahmen eines Artikels möglich ist. Die moderne Dekorationsmalerei wird von einem kompetenten Fachmann behandelt und sieben große Silber erläutern den anziehend geschriebenen Text. Von weiteren Artikeln sind noch zu nennen „Von der chemischen Industrie in der Mark^, ,Berlin im Jahre 1699*, ein Kulturbild aus Alt- Berlin, „Aus alten Zeitungsblättern* rc. rc. Joachim berühmteste Schülerinnen, welche Joachim selbst als seine begabtesten und für die Kunst wertvollsten bezeichnet hat, führt die illustriierte Familienzeitschrist ,Zur Guten Stunde^ (Berlin W. Deutsches Derlagshaus Bong 4 Eo., Preis des Dierzehntagshestes 40 Pf.) ihren Lesern in wohlgelungenen Portraits und unter Beigabe von eingehenden Lebensbeschreibungen vor. »in zweiter Aufsatz, reich mit Illustrationen versehen, behandelt die neue Brockenbahu, ei» dritter da» Bismark-MausolcuM in F iedrichsruh, ein vierter den immer noch nicht eingedämmten Bergsturz bei Lirolo. Der unterhaltende Teil setzt außer den beiden laufenden Romanen noch Heinrich Dollrat Schumachers Segelschlitten^ fort, eine höchst amüsante, und in der graziösen Manier dieses Humoristen brillant erzählte Geschichte aus dem Ball- und Eport- lebcn. Die Abteilung ,Für unsere Frauen^ überrascht wieder durch ihre erstaunliche Fülle an practischen Winken aller Art und die Gratis beilage „Illustrierte Classikerbibliothek' setzt die .Meisternovellen des XU. Jahrhunderts^ mit Eichendorffü.Aus dem Leben eineS Taugenichts" fort. Die „Deutsche Romanbiöliothek" (Stuttgart, Deutsche Der lags-Anstalt) bietet ihren Lesern onbauemb hervorragende Erzeugnisse der Erzählungskunst. Zu großen Romanen aus der Feder der beliebtesten Autoren gesellen sich von Zeit zu Zeit Novellen und Skizzen, und auch der modernen Lyrik wird gern Aufnahme gewährt. Im neusten Hefte finden wir die Fortsetzung des Romans ,Aus tiefem Schacht", worin Fedor von Zobeltitz unter treffender Charakteristik der Personen und Verhältniffe scharfe Schlaglichter auf die Auswüchse des industriellen Unternehmertums wirft. Von ganz andrer Art ist der Roman „Phroso", mit dem Anthony Hope, der berühmte englische Dichter, ein Seitenstück zu seinem in demselben Blatte veröffentlichten »König von Ruritanien" bietet. Sparmende Handlung und sprühender Humor vereinigten sich za einem feffelnden Ganzen. Neben diesen beiden großen Werken enthäll das Heft noch eine stimmungsvolle Novelle von Ernst Muellenbach: „Der Fünfte in der Runde". — Wir können das altbeliebte Journal allen unfern Lesern, die sich und chren Angehörigen eine fesselnde, fein gewählte Unterhaltungslektüre zu außerordentlich billigem Presse (viertel- jährlich (13 Nnmmernj Mk. 2. —, jedes vierzehntägige Heft 35 Pfenm,) in- Haus wünschen, angelegentlichst empfehlen. „Junge Welt", Illustrierte Wochenschrift für junge Mädchen. (Preis 15 Pf. pr. Heft). Verlag H. L. Thilo, Berlin, W. 50, Tauenzren- straße 11. So anmutig wie daS junge Menschenkind, der Backfisch selbst sind auch diese ihm gewidmeten Blätter. Es ist cine Freude, in de« schmucken Heftchen mit ihrem reichhattigen, vielseitigen Inhalt zu blättern, denn jede Seite zeugt davon, daß hier mit liebevollem Vefttändni« der Weg zum jungen Mädchenherzen gesucht wird und durch Bild und Wort Gemüt und Geist aufs beste beeinflußt werden. Unterhaltende Geschtchten unserer beliebtesten Autoren stehen neben belehrenden Artikeln; für allerlei Beschäftigung, für Spiel und häusliche Arbeit wird Anlettnnß und Anregung gegeben; das alles wird durch zahlreiche treffliche Illustrationen in bunten Farben belebt. In einer besonderen Rubrik, dem Tummelplatz, ist überdies Gelegenheit geboten, eigne geistige Erzeugmffe — d. h. wenn sie für gut befunden werden — abgedruckt zu sehen; und für die beste Leistung ist sogar jede Woche ein hübscher Preis ausgesetzt. Bei vielen jungen Mädchen wird dies gewiß den Wunsch erwecken, auch Abonnentin der „Jungen Welt" zu werden. Gern unterstützen eit ihn durch eine herzliche Empfehlung an die Eltern. DaS Glück in der Liebe. Merkwürdig ist es, daß „das Glück in der Liebe" die Menschen weit weniger zum Nachdenken anregt, als es wohl geschehen sollte. Die nämlich, die dies „Glück" alS Errungenschaft besitzen, verspüren am allerwenigsten die Neigung, sich darüber Rechenschaft zu geben. Hinwiederum bettachten alle Sitzengeblieben« beiderlei Geschlechts ,das Glück in der Liebe" nur als abstrakten Begrrff, dem jede beweiskräftige Wirklichkeit fehle. Daß auch diese Annahme eme widerwillige Selbsttäuschung sei, wollen die wenigsten zugestehen. ®,c viel mehr wird es sie nun frappiren, wenn bei realistischer Behandluni der strittigen Frage sogar von einer Technik in der Liebe die Rede sem kannl Im neuesten Heft (Nr. 14) der illustrierten Familienzettschrrft „B«n Fel- zum Meer"' (Union Deutsche Verlagsgesellschast, Stuttgart, Berlin, Leipzig) wirft nun ein feiner Kenner: Robert Hessen, in seiner .technischen" Studie: „DaS Glück in der Liebe" jenes Problem der Technik auf, das er in einzelnen Abschnitten (I. „Der Zweck", IL „Der Feind", III. „Wodurch »erden die Mädchen gewonnen?" u. s. w.) ebenso treffend als geistsprühend nach allen Seiten beleuchtet und begründet ; und man verweilt mit Spannung bei dieser höchst originellen und modernen Causerie, die in ihrer Fortsetzung gewiß noch feffelnder zu werde« verspricht. Auch der sonstige wieder so reiche textliche wie illustrative Inhalt der beiden letzten Hefte (13 und 14) der ausgezeichneten Zeitschrift, aus dem wir neben ben Romanen unb Novellen von Gabriele Reuter, Henn. Stegemann unb Lou AnbreaS-Salomö nur die Abhandlungen über „Die Diesbener Galerie"; „Die Ueberetscherbahn" ; „Moderne Fortschritte in der Technik des Ausstopfens"; „Nordschwedische Riesenströme"; „Unser Kunfigewerbe" (Möbel), hervorheben, erfährt wie immer eine höchst vornehme Behandlung, Anläßlich des Quartalwechsels bringen wir nachstehend die auswärtigen Zweigstellen, von denen bec „Gießener Anzeiger" zum Preise von 2.2V Mark vierteljährlich zu beziehen ist, zur Kenntnis: Attenvvseck: Keinh. Koges. Neuer«: Kart Stet«; Pauvringen: Ar. Sloecker II.; Heitshaufe«: Aoh. Walleufets; Hroßen-Aufeck: Christoph Stepha« VH; Kroße« Linde«: Wilhelm Schmelz; Krünöerg: Ariedrich Keerz II.; Hrünivgen: Joys. Marflesser; Kange«: Adolf Gerhardt; Keffelvach: Jacoö KikkgLrtner; Klein-Linde«: Kart Lang; Krofdorf: Keiurich Amend. Lang-Göns: Johannes Krumöach; Lich: Wikh. Weicker; Lollar: Georg Jorn; Mainzlar: Johs. Auchs; Weiskirchen: K. Würnverger; Wödgen: Keinrich Aalfer ¥.; Staufenberg: Aried. Kraft; Steinvach: Jacob Aurk Wwe.; Freis a. d. Lumda: Kch. Konr. Will; Watzenborn: Ludwig Aeitfchmidt; Wiefeck: tztifavethe Fiohröach, Warg. Eckhardt. 8t jetzt in den meisten Apotheken ' Deutschlands zu haben. iWit iirriltif, veib iu ilii u IN drei QNNtt Mfo biwitrrtr. ÜD-toRflSIUEN ANTÄ^ATHARINA Oie Erkenntnis der einfachsten Dinge bricht sich oft sehr langsam Bahn. So unterschätzen noch sehr viele Hausfrauen den Wert von Kathreiners Malzkaffee, der unter allen Kaffee-Ersatzmitteln den ersten Platz einnimmt. Mit Geschmack und Aroma des Bohnenkaffees versehen, ist er nicht nur ein vorzüglicher Kaffee-Zusatz, sondern auch ein vollständiger Kaffee Ersatz, der in Hunderttausenden von Familien dem aufregenden Bohnenkaffee vorgezogen wird. ««. Aitanz pro 31. Dezember 1898, * 4 3. Inventar Noch zu deckende Ausgaben 67061 10811.62 Pfg Pfg. SS7S Der Vorstand: Adam Kehr, Rechner. Pfg Pfg Pfg. 1 Eichen-Derbstangen i gutes Buchen Langwieden | Wagnerh Wagnerholz 2577 Fatum. 1897 Schellfische treffen heute ein bei am 31. Dezember 1898, 4. 5. 24 48 39 72 24 26 44 46 46 24 14 136 1. 2. Au«geliehene Kapitalien Ausstände bei Genoffen v4C. 231.59 4344.86 86.09 1930.26 4218 82 Reservefonds Betriebsrücklage Reingewinn Mitgliederzahl am 31. Dezember Zugang in 1898 Abgang in 1898 Stand am 31. Dezember 1898 A. & G. Wallenfels Markt 21. — f^ernivreck-Nr. 46. Zugang in 1898 Demnach Bestand Ende 1898 Treis a. d. Lumda, den 26. Februar Mitglicderstand Ende 1897 Abgang in 1898 Passiva: Geschäftsguthaben der Genoffen Warenschulden Inhalt, Esckenstamm von 25 cm Durch meffer, 12 m Länge — 0,71 fm Inhalt, Lärchenstämme = 2,28 fm, Fichtenstämme von 17 bis 28 em Durchmesser, 10 bis 18 m Länge — 25 fm, Fichten-Derbstangen von 8 bis 16 cm Durchmesser, 10 bis Hchversteigerung. Montag de« 27. März, vormittags IO Uhr anfangend, werden im Gemeindewald zu Wohnbach versteigert: 68 Eichenstämme von 17 bis 51 cm Durchmesser, 3 bis 15 m Länge — 29 fm Inhalt, 9 Buchen - Schnittholzftämme von 45 bis 75 cm Durchmesser, 5 bis 11 rn Länge — 14,39 fm 709.- 4397.74 14 m Länge = 14 fm Inhalt. 84 Fichten-Reisstangen, 18 Nadel- Scheit und 20 Nadel-Knüppel, 4 m Länge, kommen nachmittags zum Ausgebot. Sämtliches Holz ist von guter Qualität. Die Zusammenkunft ist am Ein. gang des Waldes von Wohnbach, Kreisstraße nach Münzenberg her- kommend. Wohnbach, am 21. März 1899. Großh. Bürgermeisterei. 2241] «leine Wohnung zu vermieten Tiefenweg 10. Activa: Kaffenbestand Warenvorrat 2364] Zwei fcböne Zimmer im <1* Stock sofort zu vermieten. ., _____________ Wetzsteinstratze^ 0702) Möbliertes Zimmert* * mieten.__Löberstratzt 0603] Möbl. Zimm-r zu verm-' Bahnhofstraße 26, Hm^ 235a] Möbl. Zimmer zu verm^- Rordanlage^_p^ 0899] Laden mit Wohnung t ' mieten. Bravdgaffe * Näheres Liebiasböbe._— Oie Hanseatische Kolonisations-Gesellschaft m. b. H. vom Deutschen Reiche concessionirt, Jr\ besitzt Im Staate Santa Catharina In SUdbraslllen Im Anechlu« TyttE®! an schon bestehende blühende deutsche Colonien die fruoM- rapt barsten Ländereien, vom gesundesten Klima begünstigt, Im 9 Umfange von 650,000 Heotaren. Die Qesellsohaft gewahrt ’ deutschen Ansiedlern sowohl für die Ueberfahrt wie für dis Ansiedlung die günstigsten Bedingungen. AUc« Naher« le den Proepcelcn, welche euf Wunsch gratis und franco lugeundl werden. Hanseatische Kolonisations-Gesellschaft m. b. H. Hamburg, Neue Gröningerstr. 10 n, Hansa-Hau». Broopreife vom 19. März bi» 2. April 1899. Der hiesigen Bäcker. Bei den hiesigen BrodverkSufern bestehen dtefelbm Preise rok bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 18. März 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. «cbaction: L. Brrkhartzt. — Druck «ertc« tzer Brühl'scheu UniversitLt4.Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. JHe yrutige Yummrr umfaßt 10 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrod . . 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod . . 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod . . 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod . . Der 96 1899. Treis a. d. Lda 2. 3. 4. 5. 6. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenstrahe 2. Angebot der Arbeitnehmer» 1 Schmied, 1 Möbelschreiner, 1 Fuhr- fnecht, 7 Taglöhner, 4 Mechanikerlehrlinge, 1 Dienstmädchen. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Bäcker, 1 tüchtiger Drechsler, 2 Buchbinder, 1 Krankenwärter, 1 Lackierer, 2 tücht. Sattler 1 Tapezierer, 3 Bau- und 1 Maschinenschlosser, 6 tücht. Bauschreiner, 2 Hausburschen, 4 T<^lohner, 6 Dienstmädchen für Kücke und HauSarbeit, 1 älterer Dienstbote, 1 Dienstmädchen zur Führung eines Haushaltes, 1 Kindermädchen, welches bügeln kann bet hohem Lohn nach auswärts, 3 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 1 kräftiges Dienstmädchen bei hohem Lohn für Hausarbeit, 2 Taglöhnerinnen, 1 Mädchen zum Falzen für eme Druckerei. Verdingung Die Errichtung von zwei Endstellwerken auf Bahnhof Butzback soll im Wege der öffentlichen Aussckreibung vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen sind bei der unterzeichneten Betriebs- Inspektion einzusehen, können auch gegen post- und bestellgeldfreie Einsendung von 2 Mk. von dort bezogen werden. Angebote mit entspreckender Aufschrift versehen sind bis zum 10. April, vormittags 11 Uhr, hierher einzusenden. 2594 Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 21. März 1899. Großh Eisenb hn-Betriebs-Jnspektion 1. . 69 . 70 Schellfische, Kabliau, Zander, Schollen, Flutz- hechte, lebende Karpfen, Hechte, Forellen eingetroffen. 310 Prompter Versandt nach auswärts. ma21|lr' >. M. Schulhof, Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft. Alle Sorten Kleesamen Grassamen Senfsamen eidefrei und keimfähig, empstehlt Ohr. Wallenfels, 17 Marktplatz 17. 2693 Hohversteigerung. In dem Freiherrlich v. Rabenau- schen Revier Friedelhausen sollen Montag de« 27. d. Mts., aus dem Distrikt Burgwald, versteigert werden: 8 Eichenstämme bis 53 cm Durchmesser mit 7,80 cbm, 19 Nadelholzstämme mit 3,65 cbm, 40 Birkenstämme mit 5,11 cbm und 120 Fichten- Derbstangen, sowie 85 rm Eichen- ‘ und Birken-Scheit und Knüppel, 15500 Eichen- und Nadelholz-Wellen und 8 rm Eichen-Stöcke. Die Zusammenkunft findet vormittags 10 Uhr am Ausgang der Kreisstraße Friedelhausen auf die Marburgerstraße (Tiefenbach) im Distrikt Burgwald statt. I Friedelhausen, am 23. März 1899. Schneider. 2578 Laudwirtschaftl. Konsum-Verein eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei: L. Steinmaller, Gr.-Ltnden . 24 Pfg. W. Weitzel von Lang-GönS . L. Schmidt, Gr.-Ltnden... 24 , C. Post von Wieseck . . . . W. Fabel von Wieseck ... 24 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrod bei: Joh. Kd. Seite v. Kirchgöns . 40 Pfg. L. Steinmüller, Gr^Linden W. Stetnmüller in LanggönS. 44 „ C. Post von Wieseck . . . L. Schmidt Gr.-Ltnden ... 44 „ G. Jacoby v. Alten-Buseck . W. Weitzel v. Lang-GönS . . 44 , 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrod bei: Wilh. Fabel von Wieseck . . 66 Pfg. C. Post von Wieseck . . G. Jacoby v. Alten-Buseck. . 69 „ Ernst Christ von Wieseck Der Drobverkäufer. O ^8 rum Anstrich, rasch und hart Harttrockenöl, trocknet sehr rasch und hart, ' I vermieten. Asterweg 4V, Ecke der Nordaala^ 28 Pfg L Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrod . 56 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod . 26 , in der Köln. Confum-Anstalt 52 „ 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod . auswärtigen Bäcker. 1900] Möbliertes Zimmer W ’oci Schulstratze 11, Mansarde,,lint- 2138] Großes, gut möbliertes Ziw* zu vermieten.______Läwengaffe 1173] Zwei ineinandergehende »31 Zimmer per 1. April zu vermieten. -reuenwegSd^P«^ 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei: Job- Kd. Belte v. Ktrch-GönS . 46 Pfg. Wtlh. Fabel von Wieseck . . 48 L. Schmidt (Großen-Ltnden) . 48 , W. Weitzel von Lang-GönS . 48 L. Stetnmüller, Gr.-Ltndm . 48 , C. Post von Wieseck .... 52 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrod bei: W. Stetnmüller, Lang-GönS . 22 Pfg. L. Schmidt, Großen-Ltnden . 22 L. Stetnmüller Gr.-Ltnden. . 22 „ W. Weitzel von Lang-GönS . 22 Der Vorstand der MlotKerei-Henossenschast eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht KUNgM (Oberheffen). v. Oven. Heiur. Schmidt I. O. Kliugelhdffer. W. H. Bender II. PH. Seibert II. 2583 T\ 8 56 " _ _ in jeder beliebigen Schriftart und Kartoneorte werden 1 f! Aff An zu mässigen Preisen angefertigt in der VlullKanvi* Brühl'schen UmYrDruckerel^(Pietsch Erben) 1962] Im Häuschen Maigasse 7 ist eine kleine Wohnung zum alsbaldigen Bezüge zu vermieten. ___________Armenamt Gießen. 2528] Gteinstratze 17 Mansarden» Wohnung mit allem Zubehör und Garten- anteil per sofort oder später zu vermieten. Alb. Reubürger, Steinstraße 15. 1681] Mansardenwohnung und zweiter Stock mit Wafferleitung per fofort oder 1. April zu vermieten. ____________Rodheimerstratze 50. 613] Wohnung, 3 Zimmer nebst Zu- behör, zu vermieten. Rathan Rosenthal, Frankfurterstr. 53. Aordankage 29 eine scköne Wohnung, 5 Zimmer, 2 Mansardenkammern, Gartenanteil, Bleichplatz und allem Zubehör, per 1. Mai zu ver- mieten. [1209] C. Hamel. 1257] 4-Zimmerwohnung im 3. Stock Ebelstraße 40, mit allem Zubehör, zu verm. Näheres bei H. Carl^, Bleichstr. 11. 135 141 = 276 5 271 Mitglieder. 1819] Mittlerer Stock, 5 Zimnc nebst Zubehör, Bodenraum und Bleck platz, bis 1. Juni zu vermieten. ___________________Eteinstratze 41 2092] Zwei Wohnungen, je 8 Zlwmc, mittlere und dritte Etage, mit allem 8i: behör alsbald zu vermieten. _________L. Aeidel, Sonnenstraße 2 2437] «liceftratze 13 8el«6ugt (7 Zimmer, Badeeinncktung, nebst aUn Zubehör) per 1. Oktober d. I ;u vern. Näheres daselbst im 3. Stock.___ 0908] Kleines Logis, fof. beziehbar p vermieten. «atharinengasse 1<. In einem kleinen Luftkurort in <■ Nähe Gießens, Bahnstation, ist tu Wohnung von 3 Zimmern, mit allem behör zu vermieten. — Offerten ure Nr. 0941 an die Expedition d. Bl. 0952] Ein schön möbl. Zimmers vermieten._______lv, w 0905] Schön möbliertes Zimmer - vermieten. Grabeastratze tt, 0867] Schön möbliertes Zimmer rt separatem Eingang per 1. Äptil iu mieten. «teinstratze 2441] Möbliertes Zimmer zu vermie:: _____________Dammstratze 24, _ 2150] Zwei schön «Sdl. Zt«»" (für Einjährige) -u vermiete». ____________Reuen-VLue »l. Aktiva. JL An Kaffa-Konto 1884.11 „ Fabrikations-Konto 855.66 „ Gründ stück- und Gebäude-Konto 33770.— M Maschinen-Konto 13590.— „ Juventarien-Konto 1100.— „ Utenstlien-Konto 660.— „ Konto für Wagen 2670.— „ Konto für Kaution 100.— „ Spareinlage-Konto 12700.— , Effekten-Konto 1000.— „ Unkosten Konto 2277.85 „ Brennmaterialien- Konto 80.— w Konto-Korrent Konto 15743 55 Passiva. JL $ Per Hypotheken-Konto 26000.— „ GeschästSguthaben» Konto 11265.— „ Sicherung-einlagen- Konto 21634.88 „ Reservefond-Konto 3640.— M Betriebsrücklage Konto 2068.58 „ Skonto für Kaution 1000.— „ Ankaufs-Vereinigung für Rohstoffe, Hungen 123.91 0 Lieferanten-Konto 7295 09 „ Reingewinn 13403.71 Summa 86431.17 Summa 86431.17 Ei-«* gJL iRotitaft8, t« Menn »‘•"Ä Nacksten. ft Sttliß. 22. begaben sia heul Nilhelm I. und brr Gruft des 10 vhr traf do die beiden neu enthüllt wurden. büber Qtto IV. Markgrafen des i bilder waren mit Enthüllung waren v. 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