Mitag dm 23 Juni N Knniiilrt von Anzeigen zu der nachmittags für drn [nli v ngifftnn, Expedition und Druckerei: Schnkstraße Ar. 7. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. teilte, Adresse für Depeschen: Anzeiger Gietze». Fernsprecher Nr. 51. iin erfahrungsgemäß beim Quartalwechsel eintretende Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen wiiii unsere verehrl. Abonnenten, schon ieW di e Erneuerung ihres Abonnements beiden betressendenPostanstalten,Zweig- fteröen und Zeitungsträgern bewirken zu wwlle«. Neuhinzutretende hiesige Abon- iMRn erhalten vom Tage der Bestellung bV 30. Juni den Anzeiger kostenfrei zischellt. Uktlag des Gießener An?eigers. Gießen, den 22. Juni 1899. tfMenb: Das Landesgestüt; insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestutsbeschaler. ' te Grotzherzogliche Kreisamt Gießen a Ibie Grosth. Bürgermeistereien de- Kreises. Wir sehen der Einsendung der Verzeichnisse der von ; «um ausgestellten Bedeckscheine binnen 8 Tagen entgegen, v. Bechtold. 899. sanken in^> kgM dks 5?r> Krmabswrr. ' '^Uß des Cchiiitz am ®abc-. tunmischk k 8*tt ium. !J b,r Fchhülli. -°nz aus bcm stag, den 6.; beginn des Schilf- stühschoppkulanzm dchluß des Zchießl! öecher am (Malta Bankett i« der i beginn des Schief, ^nzcri aus dem < feßhalle. Schluß des Schießw Lecher am Gabmtrn Srotzcs Monsni. inigten Msikkapcllci ig, den 7. Zu! Beginn des Schiefer Frühschappenkanzm Schluß des Schiefe Becher am Gabentrn: Sanfeft in dtt Beginn -cs Schießer.! fonzert auf dem Fei Mhalle abwechselnd. Schluß des Schießend. Becher am Sabentic. Großes BrillM geführt von der Finu: Stuttgart. Konzert und Tanz r itag, den 8. Zi Beginn des EchW Frühschoppenkonzeit: Schluß des Schießen- Becher am Gnbentml Bankett in -tt 8 Beginn des Schn^ Konzert auf dem 8« Festhalle. , Menvsptclt nur Schluß des Schieß^' Becher am Gabcnl^ holung des Festlp'^ Tanz auf dem w* !tag, dcn 9. > Deutscher Reichstag. 98. Sitzung vom 21. Juni. 11 Uhr. Eingegangen ist die Vorlage betr. Vertagung des Reichstages bis zum 14. November. Am Bundesratstische: v. Bülow, Graf Posadowsky, ^Taae^dnung: Erneute dritte Lesung der Vorlage betr. die Handelsbeziehungen zum britischen ^Cl Stic Kommission beantragt nunmehr, die Vorlage unverändert in der Fassung der zweiten Lesung zu genehmigen Die Vorlage wird nach kurzer Debatte fast einstimmig Zur Annahme des Jnvaliden- Versicherungsgesetzes f tydfen die „Neuen Hessischen Volksblätter": M ist ein beliebtes Schlagwort geworden, daß die t AMeform im Deutschen Reiche zum Stillstand gekommen Bekanntmachung, E Iflenb: Anstellung eines Wasenmeisters für Garbenteich. Heinrich Becker zu Garbenteich ist zum Wasenmeister Eß« Gemeinde Garbenteich ernannt und in dieser Eigenschaft p ttvDchtet worden. Gießen, den 20. Juni 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. sonderen Gründen der V-rsich-rungSpflicht ausnahmsweise "* SSSv Ä >.!» «4« >-• nach der ursprünglichen Vorlage em breiter Raum m der Organisation der Invaliden-Versicherung zustehen sollte, nach den Beschlüssen d-s Reichstages wesentlich zusammen- geschrumpft finb. ^^^Untcrstaatssckretär 6. Richthosen beschwichtigt das vom Vorredner geäußerte Bedenken damit, daß auch unsere Abkommen mit Frankreich und Japan um em halbes ^ahr über Ende 1903 hinausliefen; unsere Tariffreiheit darüber hinaus werde jedenfalls nicht beeinträchtigt. Abg. Hasse (nl.) stimmt im Namen feiner Partei der Vorlage zu, desgleichen Abg. Graf Kanitz (kons.). Abg. Wiemer (frs. Vp.) lehnt den geforderten Betrag ab, weil die Inseln irgend welchen Gegenwert für die 17 Millionen nicht böten. Staatssekretär v. Bülow entgegnet dem Vorredner, daß unsere hervorragendsten Seeoffiziere günstig über die Karolinen und Marianen urteilten. Er bitte das Haus, nicht noch in letzter Stunde dem Erwerb der ^ns-ln Schwierigkeiten zu bereiten. llebrigens habe er, R-dn ^ die Rede des Abg. Wiemer schon vorher m Gestalt von Artikel» der ..Freisinnigen 3*9-" nach Madrid telegraphiert, Frühs-hoppcnl^' Schlußbank^. konzn- auf ÄciibaÜi. ii' Br'trim« w SS» Sä«.*: „»> 115 uni 1” jMpelleu rten: 8vrfti-r. 'W ■- ---rS'- (ÄÄ** m ifsni . Fr,^‘ r juli - ■ 9 Es folgt die erste Lesung des Nachtragsetats bezüglich des Erwerbes der Karolinen, sowie des Handelsübereinkommens mit Spanien (Meistbegünstigung). Staatssekretär v. Bülow führt aus, die deutfche Regierung habe die Hoffnung, daß der neue Besitz den alten Besitz fördern, entwicklungsfähiger und ergiebiger machen werde. Gerieten die Karolinen in andere Hande, so würde das nicht nur die politische Zukunft unseres Sudseebesitzes gefährden, sondern auch handelspolitisch, wirtschaftlich Keime vernichten, welche der j£nttt)i(fehnig Mia seien. Die Karolineninseln, Marianen, Palao-Jnseln eien ebenso wie Kiautschou, Glieder einer Kette. Daß Spanien aus diesen Inseln nichts gemacht, sei noch fern I Beweis für deren Wertlosigkeit. Alle Inseln eigneten sich in vorzüglicher Weise für den Plantagenbau. Die Einwohner seien gutartig und bildungsfähig, ^n konfessioneller Beziehung werde sich die deutsche Regierung lemn lassen von den Grundsätzen strengster Paritat und die Missionen aller Konfessionen gleichmäßig fördern. Was den Kostenpunkt anlange, so könne er, Redner, versichern, daß der I Preis ein angemessener sei. Die deutschen Beziehungen zu Amerika und Japan würden sich vertrauensvoller gestalten durch diesen Erwerb. Für Spanien seien tue Win nur I Bruchstücke eines einqestürzten Gebäudes, für Deutschland seien sie Streber und Pfeiler für einen neuen und hoffentlich zukunftsvollen Bau. Er hoffe, daß die Inseln wegen ihrer I Fruchtbarkeit und geographischen und politischen Lage zu I einer Kolonie erwachsen werden, welche sich für unseren Handel und Unsere Machtstellung segensvoll erweisen werde. Die Erwerbung dieser Inseln sei eine neue bedeutsame Etappe auf dem Wege unserer Kolonialpolitik. Abg. Lieber (Zentr.) äußert feine Genugthuung darüber, daß bei dem Kaufwerte jeder Eindruck vermieden worden sei, als hätte Deutschland sich die gedrückte Lage I Spaniens zu Nutze gemacht. Erfreulich sei auch, daß Die I Cortes die Sache so rasch erledigten. In konfessioneller I Hinsicht erwarte er, daß nach Analogie der Kongoakte, derzufolge auf außereuropäischen Gebieten auch die^e utten Zutritt haben, dies auch auf den Kolonien der Fall sem werde. Nicht ganz ohne Bedenken sei ihm, daß das Handelsabkommen auf 5 Jahre um ein halbes Jahr über den 31 Dezember 1903, dem Termin, wo im allgemeinen Die , I jetzigen Handelsverträge ablaufen, hinausreiche. Das : I Zentrum stimme der Vorlage zu, und zwar ohne Kommissions- ober gar im Rückgänge begriffen wäre. Wie sehr diese Behauptung eine rein agitatorische ist, beweist der AuSgang der dritten Lesung des Abänderungs-Entwurfs zum Jnvaliden- versicherungsgesetz. Wie weit muß em Gesetz in der Zuwendung von Vorteilen an die Arbeiter getierv wenn die I sozialdemokratische Partei ihre Zustimmung Nicht mehr zu verweigern wagt! Und dies Unglaubliche ist geschehen. In der Donnerstags-Sitzung ist die im Reichstage vertretene I Sozialdemokratie von dem bisher strikt befolgten Gnmdsatze I abgeqanqen, jedes Gesetz, welches unter der Herrschaft der heutigen^bürgerlichen Gesellschaftsordnung zustande kommen soll, unbesehen abzulehnen. Der Grund für die bisher an- I gewandte Taktik ist klar. Zunächst ist die zunehmende Zu- I friedenheit im Arbeiterstunde der Tod der fD31albemD{rattf^^e Bestrebungen überhaupt. Ferner aber will die^sozialdemo- : kratische Parteileitung den Gedanken unter ihren Angehörigen I durchaus nicht aufkommen lassen, als ob die heutige Gese - schäft und ihre leitenden Vertreter von wirklich sozialer I Gesinnung erfüllt seien. Wenn also die Sozialdemokrat n sich diesmal selber untreu wurden, so muß das Gefttz. m seiner fast einstimmig angenommenen, abgeanderten Gestalt wohl^°"°fprü!genbe°Punkt der jetzigen Umgestaltung des I Gesetzes ist der vermögensrechtliche Ausgleich zwischen den verschiedenen Trägern der Versicherung. Die ungun ige | Vermögenslage eines Teiles der Versicherungsanstalten, I namentlich derjenigen von Oberbayern und Ostpreußen, ist fast ausschließlich auf Verhältnisse zurückzufuhren, auf welche die Verwaltung der einzelnen Anstalten fernen Emfluß gewinnen konnte, nämlich auf die ungünstige Gruppierung der Altersklassen der Versicherten. Sie hat bewirkt, daß,- wah- I renb die Versicherungsanstalten in den Hansestädten, in I Berlin und anderen industriereichen Mittelpunkten ständig wachsende Vermögen ansammeln konnten, die vorwiegend dünn bevölkerten, ländlichen Bezirken dienenden Anstalten, I die bei geringen Beiträgen gewaltige Lasten zu tragen Haven, I mehr und mehr in eine schwere Notlage gerieten. Die I Regierungsvorlage suchte eine bessere Verteilung der ~ajten I in der Art herbeizuführen, daß jeder Versiche^mgsanstalt, unbeschadet der dem Reiche zur Last fallenden Beitrage, die I Hälfte (statt eines Viertes) derjenigen Belastung verbleiben I sollte, die aus den oon‘ ihr festgesetzten Renten erwachst, während die andere Hälfte (statt eines Viertels) von sämtlichen Versicherungsanstalten gemeinsam getragen und auf I dieselben verhältnismäßig verteilt werden sollte. Der Reichs- I tag wollte indessen auf diese Lösung der Frage nicht em- gehen und hat bafür beschlossen, baß bie einzelnen Ver- sicherungsanstalten 40 Prozent bet Beiträge an eine gemeinschaftliche Kaffe abzusühren haben, bie baraus bte Grunbdeträge bet Jnvalibententen unb btet Vierteile ber Altersrenten zurückerstattet. Im Zusammenhang hiermit wurde ferner bestimmt, daß künftig der Bundesrat die Rentenbeträge einheitlich festzustellen Habe, während nach dem bisherigen Gesetz vom Jahre 1901 ab jede Versicherungsanstalt berechtigt gewesen wäre, je nach ihrer Vermögenslage die Rentenbeträge für ihren Bezirk nach eigenem Ermessen festzusetzen. , t Einen wesentlichen, allseitig anerkannten Vorzug der Novelle bildet die Erhöhung der Renten. Bisher war für sämtliche Lohnklassen der gleiche Grundbetrag der Jnvaliden- und Altersrente von 60 Mk. jährlich, außer dem vom Reiche zu leistenden festen Zuschuß von 50 Mk., festgesetzt. Fortan soll der Grundbetrag bei der Invalidenrente m den bisherigen vier Lohnklassen 60 bezw. 70 bezw. 80 unb 90 Mk. und in der neu zu bildenden Lohnklasse (über llvO Mk.) 100 Mk. betragen. Für die Altersrente sollen die Grund- l betrüge in Zukunft 60 bezw. 90 bezw. 120 bezw. loO und 180 Mk. neben 50 Mk. Reichszuschuß betragen. Die Markenbeiträge bleiben für die bisherigen vier Lohnklassen unverändert für die neue wird eine Marke im Betrage von 36 Pfa. eingeführt. Erheblich erweitert ist künftig die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung. Sie ist vor allen Dingen den Versicherten in einer höheren als der für sie maßgebenden Lohnklasse wesentlich erleichtert. Du: bei der I freiwilligen Versicherung gegenwärtig erforderliche Beibringung teuerer Doppelmarken, bei denen der Wert des Zusatzbetrages dem Reiche zufließt, fällt fort Die freiwillige Versicherung wird nicht mehr auf die Lohnklasse II, wohl aber zeitlich auf das beim Einkleben der Marken abgelaufene I letzte Kalenderjahr beschränkt. Die Befugnis zur freiwilligen Versicherung, verbunden mit einem Erstattungsanspruch I gegen den Arbeitgeber bezüglich eines Teiles der freiwillig I geleisteten Beiträge, wird auch denjenigen Personen em- I geräumt, die zwar gegen Entgelt beschäftigt, aber aus oe- Gratis^UagenI^ießen Matter für hessische Uotkskmoe. W Grotzherzogliche Kreisamt Gießen a 1» biie Wrotzh. Bürgermeistereien von «elters- HM, Göbelnrod, Grüaberg, $atb1 wird, waren im Tsimo-Distrikt in der letzten fyit Plakate angeheftet, die vor einer Einfuhr von Lebensnv in das deutsche Gebiet warnen und alle bedrohten b? die Deutschen Arbeiten verrichten würden. Auf ^eranl» des kaiserlichen Gouverneurs ist der Magistrat qcqe^ thörichten Aufhetzungen sofort mit einer Proklamation geschritten. Eine weitere Proklamation hat er aeaci Bildung geheimer Gesellschaften erlassen, die das tm- Gouvernement unter keinen Umständen zu dulden ac^ ist. Recht erfreulich ist es auch, daß der Magiftra: • dem Druck seiner Vorgesetzten endlich eine Belehrung die deutsche Grenze erlassen hat und dabei besonders h •• hebt, daß die Grundsteuern, die Anerkennung der ; Hoheit, an die deutschen Behörden zu entrichten sind.' der gegen die geheimen Gesellschaften gerichtete!, klamation heißt es: „Das gute System der Regiere Dorfbevölkerung und der Einrichtung von Milizen, noch aus der guten, alten Zeit stammt, hatte urspi^-'! Verteidigung und Schutz der Heimat, gegenseitige H,!,- / Nachspüren nach lichtscheuem Gesindel und Sicherue/,'- Leib und Leben zum Zweck, war aber leider im Zeiten fast gänzlich in Verfall und Nichtachtung cyr weshalb die Kaiserin-Regentin sich kürzlich v^niuf: durch Erlaß eines Ediktes diese Einrichtung Wer f, • r ins Leben zu rufen. Es ist mir nun zu Ohren yfomrj daß dummes Volk in meinem Bezirk in jeinen e Vermutungen dazu gekommen ist, von der Lien chm । oder anderen ähnlichen Gesellschaften zu faseln und d :: in der haarsträubenden Weise Unruhe in die Geinü,«. bringen. Ich ermahne nun Euch alle, unverzüglich i . den früher bekannt gemachten Verordnungen dieBmIier zu registrieren und die Bildung der Miliz in Anglijj nehmen, nicht aber von der Lien chuang hui oder aui Gesellschaften zu faseln, was nur die Gemüter beim?: könnte. Sollte sich jemand erkühnen, dieser Anordnu-.-.. äußerlich und scheinbar nachzukommen und aus irgend eigennützigen Beweggründen doch noch die Lieu chuan;:. oder ähnliche Gesellschaften im Munde führen, etwan. ruhen zu erregen, so ist er damit schwerer (Strafe ft Er sage nachher nicht, daß er vorher nicht genmtni Schwerin, 20. Juni. In der hiesigen Domkirche . heute eine Feier zur Erinnerung an die Einfüh::fl der Reformation in Mecklenburg vor S Jahren statt. Bei der Feier waren der Herzogs' Johann Albrecht nebst Gemahlin, sowie Großherzogin D : und Herzog Adolf Friedrich zugegen. tüt verei' i'«”6 Euch 1 - D'° i EM hatte । d-M- - ■ s»'1* Lr : intern* , „(klerikale D » . «ata ei«* . , fronen i™ie i lebe die »£ : welche dcn M direkt in unser' da sie uns u i trösteten, die deren Hanbwe ! Pflichten zu > : Beziehungen! ! Regiment nidi i bei den and c - Sie ja doch 1 London, - i New-Jork, r hat, 15000 F ; Militärräte h- i «bet. Die B I »ÜHsmHers 1 bai W90 ■ scheu Nchich , verbreiten lief 8» •• Wz I Herzog hak . Schristseßer. I Ehrenzeichen i verleihen. " M ( i würbe i I Hoheit : MKedn ' Brcmbmchn Jorbann. " Bm Bataillone x durch den ko fand gestern Austand. Paris, 21. Juni. Die Absetzung des GeneM Chefs der Marine, Admiral Cuv er Ville ist Gegen der heftigsten Kommentare, namentlich nachdem bekam, worden, daß derselbe vorschriftsmäßig gehandelt habe durch, daß er vor Veröffentlichung seines Brieses den: laut dem Marineminister Lockroy unterbreitete un.! s Kriegsminister gegen die Veröffentlichung keinen En'>- erhob. Es ist somit festgestellt, daß Lockroy eine üi? brauchte, um den republikanischen Admiral noch vor^' Amtsniederlegung zu beseitigen. Paris, 21. Juni. Nun ist an Laon Sourfl J der schon 1896 Ministerpräsident war, die Reihe, ein Kabinett zu bilden. Bourgeois hat seine Nolle: c • Friedenskonferenz im Stich gelassen und ist M »4: geeilt. Poincarö und Waldeck-Rousseau waren einen "■? blick entzweit, haben sich aber jetzt beide.Bourges: Verfügung gestellt. Es ist aber nach den neuesten^ richten aus Paris noch sehr fraglich, ob Bourges überhaupt zur Kabinettsbildung entschließt. Die betb^ suche seiner Vorgänger dürften ihm allerdings denGcr. daran verdorben haben. Unterdessen zeigt sich in Zwist an allen Ecken und Enden. Lockroy hat den G stabschef der Marine de Cuverville, der den W* Fleury-Ravarin zu einer an der maritimen und ko l.> Verteidigung geübten Kritik beglückwünscht hatte, ang^ seine Amtsbefugnisse dem Kontreadmiral Mallarme p tragen. De Cuverville hatte u. a. geschrieben: . ohne tiefe und bittere Trauer stelle ich fest, daß w strengungen ohnmächtig sind, den traurigen Zust Dinge in der Marine zu ändern; der Zustand Yt - daß er Unordnung stiftet und Niederlagen vorderene - erbitterte Stimmung der Offiziere macht sich m ’ währenden Kundgebungen Luft. Hier noch zwei Oberst Baron de Coubertin lobte sein Regiment gute Haltung am Tage in Longchamps und fuhr a , Ihr habt beim Vorbeimarsch viele Leute bemerke die riefen: „Es lebe Picquart!" Ich habe nach n Mühe zurückhalten können, den Säbel zu ziehen - diese Leute einzuhauen. Aber ich bin Soldat unL die mir gegebenen Befehle ausführen. Uuch stets Disziplin zeigen. Eure Pflicht ist, unte_ . ständen blindlings die Befehle zu befolgen, werden, und Ihr dürft Euch nicht darunr e .. man anderwärts dazu sagt. Ich füge noch f g waren ferne, v. Cannstc außerdem ro meins Nr. : und 13. Hu um 11 Uhr, in Regiment hohen Borg erkennung ü mrnts Ausd mandierende, statt; die mi " Mi zuZsenbu W bei Pli (hmkeris. Ri fonn des 2. ( -4 ernan -t8 Miteb wtnt. dH oetvilliat. ' * ***** Deutschen billiget °«aus folg, und hat he. jWeäbeitto Men en Mesbeitn IN" 1. Apr gerettet mot W» insgi wovon 295 1 Kunden fit v Äres. s* H n vvrhet nich! '»„. Kirch als Vertreter der Gesellschaft gern Mitglieder- er Feier waren k emahlin, sowie A' rich zugegen. ! Me Systm^ Einrichtung Kit ftammi, >er Heimat, gtti uem Gesindel u; !ck, war aber le- Verfall und U entin sich W 1 diese Einrichtur. ist mir nun zu einem Bezirk iu men ist, von dei esellschasten zu j: öeise Unruhe in tun Euch alle, i hten Verordnung!: Bildung der Wz »er Lien chuang i. vas nur die Grind erkühnen, dirsc ichzukommen unk )en doch noch dii: en im Munde scher damit schwer Werk verboten wurde. Er selbst schmachtete einige Zett m den Kerkern der Inquisition, wo seine Augen zu leiden ansingen, so daß er später erblindete. Unwillig über den geistigen Zwang soll er leise die Worte gesprochen haben. E pur 8i muove (Und sie bewegt sich doch!). _ Eingesandt. Gießen, 22. Juni 1899. Temperatur der Lahn und Luft nach Reiumur gemessen am 21. Juni, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags : Wasser 17°, Luft 12‘/»°. Rüb sam en s ä>e Badeanstalt^ _ •" Güte Prüfung sür Hochbauauffeh-r, Str°g-nmeift-r und 9Biiinmeiftet wird zu anfang Oktober in Darmstddt ab- g mitein. Die mit den erforderlichen Anlagen und Zeug. N ich« versehenen Gesuche sind unter Unwendung g s tz" PwklAchi, V 1 Mwirn» 1 Ulby,: Chorden zu Gesellschach' Leise Anfrage. Warum läßt unsere .freisinnige" Bürgerschaft, die in Wab^ »eiten so tapfer sür Freiheit und VolkSrechte streitet, nickt«^von sich lil " ’in einem Augenblick, da der Reichstag eine unerhörte Ver« kümmerung der Freiheit und der Rechte unterer Arbeiter abzuwehren 6a” Äm ist nicht schon längst -ine Volksoersammlung -in- berufen und ihr ein Protest gegen den Gesktzentwurf zum „Sckutz des gewerblichen ArbeitSverhältnissis (?)" °c>rgelegt worden M der Sozialdemokratie der Ruhm überlasten werden, daßN« allein h-lr ccrpiheit etntritt oder will man ihr einen neuen Grund für die ro0 Fr-ih-tt und G-,chStIstnt.r-„- in ■ I ÄS S di? F--ib.it ins Hint.rir.n-N kommt? Die Absetzung dö niral Cuvervill! re, namentlich N rschristsmßig B ffentlichung feinst er Lockroy untcm x Berösientlichmig . ^gestellt, daß Lck likanifchen Admuü! Neueste Meldungen. Depescken des Bureau „Herold". Berlin, 22. Juni. Der Verein der Arbeitgeber hielt gestern abend unter Teilnahme von Besitzern des Gewerbegerichts eine Versammlung ab, m welcher, hervo^ ragende Arbeitgeber des Maurergewerbes beschlossen, ch dem Anträge aus Einberufung eures ElnrgungsamteSzur Beilegung des augenblicklich herrschenden Streikes anz - schließen. Das Einigungsamt soll am Samstag Abend im -• dem Haag, Deutschland stehe auf der Friedenskonferenz bezüglich feiner Haltung gegenüber der Schtedsgerich> - Frage keineswegs allein. Auch die italienischen und ost r- reichischen Delegierten haben dieselben Einwande erhoben. Desgleichen hat die Pforte ihren Vertreter Trukhan Pascha angewiesen, in der Schiedsgerichtsfrage Hand m Hand nut den deutschen Delegierten zu gehen Der Schluy der Friedenskonferenz wird für Mitte Juli erwartet. Rom, 22. Juni. Die Polizeibehörde wird heute das Verhör der hier verhafteten Anarchisten beginnen, welche auf das Geständnis des Anarchisten Accartto verhaftet worden sind. Bekanntlich war Accartto geständig, em Mitschuldiger an der Ermordung der Kaiserin von Oesterreich zu sein. Die Behörde hofft, während des Verhörs die Fäden des ganzen Komplottes zu entdecken. Paris, 22. Juni. Dero ul öde kündigt an, daß er sich in den nächsten Tagen nach Rennes begeben werde. Paris, 22. Juni. Waldeck-Rousseau konferierte gestern mit Galliset. Infolgedessen entstand das Gerücht von der Ernennung desselben zum Adlatus des Kriegsministers. Waldeck-Rousseau und Sarrien konferierten gleichfalls mit einander. Rousseau ist entschlossen, wenn die Radikalen es wünschen sollten, an Sarrien die Führung -ottr-dirnst in der Zynagogr. Samstag den 24. Juni 1899. . . Vorabend 7« Uhr, morgens 8« Uhr, nachmittags 4 Uhr Schrifterklärung, Sabbathausgang 9« Uhr. bC"'•-"'-Rettung Schiffbrüchiger- Der JahreSbericht der Dolchen Gesellschaft zur Rettung Schisf- b-■uif.aet pro 1898/99 ist erschienen, und entnehmen wir bcti folgende Daten: Die Gesellschaft besteht seit 186o utuii fait heute einen Mitgliederbestand von 53,5o8 nut einem I h-Beitrag von 151,064 Mk. 62 Pfg, .wovon auf ä|j«n entfallen 257 Mitglieder mit »2a M - 90 Pfg. JDiiÄbeitraq. Seit Begründung der Gesellschaft imd bis n U. April d. I. durch Rettungsstationen 2ol0 Personen worden. In biefcm Jahre stud an den deutschen KdiiA insgesamt 51 Schisse mit 320 fßerfoncn Derungludt, tuiKM 29» Personen gerettet und nachweislich 2o fßetjonen '?i ."«Örn Regiment. Die Besichtigung der drei BastSme unseres Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm dumstdmi kommandierenden General, Exz. »- Ltudequist, far iif zeiiern vormittag von V»7 u*)r afL £u.9. -3 wo», s-erner der Divisions-Kommandeur Frhr. Schilling v lkinmstadt und der Brigade-Kommandeur v. Ploetz, au »-» waren erschienen Offiziere des Jnfantene-Regu menet ’Jlr. 168, der 23. und 24. Dragoner der 6. Ulanen 513 Husaren. Zum Schlüsse der Besichtigung, etwa umZ 11 Mhr, folgte ein Parademarsch des ganzen Regiments “n i fcjiimentäfolonnen. Wie wir Horen gaben amtliche -'.lu,- Woraesebten ihrer vollsten Zufriedenheit und An- r« m«.g U°r die vortreffliche Versaffung unseres «egt- - i'lusdruck. rru Ehren der Anwesenheit des kom- ,n«»krMden Generals fand Dienstag Abend Zapfenstreich ttaM dine militärischen Gebäude waren beflaggt. " MlitärdienstRachrichten. Fürst Franz Joseph »wi sirmburg und Büdingen-Birstein m den Ver- oVitiict Preuß. Armee ausgenommen und gleichzeitig zum xj , Rittmeister ä la suite der Armee nut der Um- ftiin'e- 2. Großh- Hess. Drag-Regts. (Lnb-DrastMegtS.) st,1,-4 ernannt. Korell, Oberlt. der -jnf. 1. Aufgebots de S icmdwehr - Bezirks Friedbei g, zum W'®ann in mi t ^rpiherr Wambolt v. U Ni st adt, Leutnant oer Stdltt i Aufgebots des Landw. Bezirks Erbach, der Abschied des Kabinetts abzutreten. Paris 22. Juni. Waldeck-Rousseau hat gestern Abend von neuem die Kabinettsbildung übernommen und wird das Kabinett ausschließlich mit HUfe semer b^hengen Gegner, der Radikalen bilden. Bourgeois bleibt bis Samstag in Paris, um Waldeck-Rousseau die Wege zu ebnen, beziehungsweise um im Interesse des künftigen Premierministers mit den Gruppenführern Fühlung zu nehmen Die Bedingung des Eintritts in das Kabinett soll die strenge Unterordnung unter das Programm der Liquidation der Dreyfus-Sache sein. Waldeck'Rousseau wird das Präsidium des neuen Kabinetts nicht übernehmen, dagegen wird wenigstens'nominell Sarrien Präsident. Dieser wird zugleich das Innere übernehmen, wahrend Waldeck- Rousseau Kriegsminister wird. Das Aeußere übernimmt Delcasse, die Justiz Senator Monis, die öffentlichen Arbeiten der radikale Sozialist Pelletan, die Manne Lanessan, den Unterricht Ribot, die Finanzen Pvincare. Letzterer wird aber wieder demissionieren. Toulon, 22. Juni. In der Nacht vom 21. zum 2-. d M. wurde während eines hestigen Gewitters vor dem Pulverturm eine unbekannte Person bemerkt und sest- genommen. Man glaubt, diesmal einen Urheber der Explosionen entdeckt zu haben. London, 22. Juni. Gestern abend durch sch wirrten wiederum Kriegsgerüchte die Lust. DiesUben sind darauf zurückzuführen, daß Lord Wolseley feine Besuche m Chester und Liverpool abgesagt hat. An offizieller L>te wird versichert, daß sich in der Transvaal-Frage nichts ÖeQnb5onbonlb22. Juni. Die Gerüchte über die Transvaal-Angelegenheit lauten wieder sehr pessimistisch. Die Imperialisten setzen ihre Hoffnungen auf unvorhergesehene Ereignisse, die einen Krieg Herbeisuhren konnten. Es wird allgemein zugegeben, daß die Lage sehr gesp^n ist und wichtige Ereignisse bevorstehen. Diese M S wird auch von dem hier weilenden Freunde Krügers, Robm sohn geteilt. G^Ä'Pglizeibericht. Gestern wurde ein dahier in Arbeit gestandener und seit einigen Tagen entlassener Gerbergeselle verhaftet, welcher mit einem Kompagnon fernem leit beugen Dienstherrn verschiedene Gegenstände, als altes Eisen ?c., von dem Boden entwendete, bet einem hiesigen Trödler umsetzte und den Erlös in Branntwein vertrank. Außerdem steht berfelbe im Verdacht, feinem Meister eine Glasscheibe von über 100 Mk. Wert zertrümmert zu haben -- Berichtigung. Die im „Gießener Anzeiger Nr 142 vorn 20 d. Mts. und in den „Gießener Neuesten Nachrichten" Nr. 16 in dem Polizeibericht gegebene Darstellung wird nach näherer Aufklärung dahm berichtig - daß bw beiden erwähnten Damen sich nicht irn NegligS (ist im Gießener Anzeiger" auch nicht behauptet worden. Red.), sondern in Sommerkleidern, in denen sie kurz vorher von einer Festlichkeit nach Hause zurückgekehrt waren, sich befanden, daß dieselben ferner nicht auf dem Balkon, sondern in dem Zimmer in der Nähe desselben zu sehen waren, daß von der Straße aus gegen ihren Willen.und ohne '®iffen Versuche, die beiden Damen zu photographieren, unter- n°mm**n In Amerika verstorbene Hessen. Dayton, L>, Heinrich Deppner, ausHessen. Ebendaselbst. Michael Sch a fer, 72 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadts Newark, N. I., Föhn Müller, 64 Jahre alt, aus Holzhausen. Scioto Township, £., Philipp Griesheimer 70 Jahre alt, aus Lampertheim. Powell, Pa., Elisabeth Nutzbaumer, geb. Engert, 53 Jahre alt, aus Biblis. lokales und Provinneltrs. Gießen, den 22. Juni 1899. " Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit derGroß- heM°g haben Allergnädigst geruht, am 30 Wt bem SckWslieAer Heinrich May zu Friedberg das Allgemeine Eh'^z tthen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit zu ^tpmhpfs (1 Mk. 10 Pfg.) 6 Wochen vor Beginn der Prüfung bei der Ministerialabteilung für Bauwesen chuureid)en. Die Bewerber um Zulassung zur Prüfung müssen zur Zeit des Beginns derselben das 20. Lebensjahr zurückgelegt haben. In der Anmeldung ist eine genaue i.. Ä, ä« ®m 3'guli *"=« FÄurt M««#» ein Äug ''nach Hamburg Über Gfeßen-Kassel- Hannover abgelassen, welcher am 4. Juli, vormittags 9 Uhr, in Hamburg einirifft. Zu diesem Zug werden in Frank- surt a M. (Hauptbahnhof) und Gießen ermäßigte Ruck ahrkarten nach Hamburg mit einer Giltigkeitsdauer von 45 Tagen ausgegeben. In Hamburg stehen ermäßigte Rückfahrkarten nach Helgoland, Norderney, Westerlan , Wyk auf Föhr oder Wittdün-Amrum, ferner nach Kiel und Glücksburg zur Verfügung. „ Tnt - Die Zahl der Todesfälle ausichließlich der Tob geborenen, betrug in der Woche vom 4 disi 10. Ium in Mainz 22, in Darmstadt 29, m Offenbach 20, in Worms 13 und in Gießen 10, zusammen 94 davon 20 im ersten Lebensjahre. Tobessälle pro Jahr unb 1000 E n- wohner kamen aus Mainz 14,2, Darmstadt 21 7, Ostern bach 24,4, Worms 18,1 und auf Gießen 21,-. Die Todesursache anbelangend, verstürben an Rachen- bräune 2 (je 1 in Darmstadt und Worms) °n »euch, husten 2 (Offenbach), an Diarrhöe und Brechdurchfall 1 (5 in Darmstadt, je 2 in Mainz und Worms, 1 in Offen, bach) an Lungenschwindsucht 12 (o in Darmstadl, 3 in Offenbach, 2 in Mainz, je 1 in Worms und Gießen, an entzündlichen Krankheiten ber «tmungtorgane 12 (je 3 in Mainz, Darmstadt und Offenbach, 2 m Gießen, 1 in Worms), an Gehirn-Apoplexie o (je 2 in Darmstadt und Offenbach, 1 in Worms), an sonstigen Krankheiten (je 13 in Mainz und Darmstadt, 8 in Offenbach, e 6 in Worms und Gießen); gewaltsamen Tod erli en 5 Personen (2 in Mainz, je 1 in Offenbach, Worms und jj 3t i sl?' Stenn i !sii vereinzelt ober gruppenweise in bie Stadt kommt *4?»» unb -H, fort die Leute schlecht von der Armee reden so A 6 kann i Euch begegnen, daß Ihr Euch zu Pr°'°st°n htm reihernhrä;. Ich habe Nichts dagegen, im Gegenteil, ich rate WL recht heftig zu protestieren und zu manifestieren, it. r 1Q urniitiÜTfnidfaße Euch auch Eurer Waffen zu bedienen. Die .Zpöche" von Toulouse hatte am 13. Juvi folgenden U. j Wi: R( K-i 'Ire« Korrespondenten aus Veziers gebracht. Als U die - iicn des 17. Linienregiments aus den Manovern utüZS marschierten sie' Musik und Oberst an der I Spibi!» durch Triumphbogen, welche oben bie F°rmvon Uitr-oir halten und verschiedene Inschriften trugen, s £ unb Vaterland". „Für Gott und Vaterland", tritt Das, «erlaub ist in der Ordnung, aber was Gott betrisft- jo so Gl mir, daß- dies ein wenig über d'° Neutralität Laie öÜEs hinausgeht. Daraus schrieb der Oberst des genatmltn Regiments, Joses Rigollet, au den Korrespondenten unte ai» Adresse des Blattes folgenben Bries auf Regiments bog«: Ach lese soeben in Ihrem Blatte unter dem Ttt „Riet* Demonstration" die kleine Schweinerei, d e Sie Hube m« licken lassen. Es ist wahr, daß wir durch Tr'ump^ boge io marschiert sind, welche die Inschriften: rügen lcbe Armee'" „Für Gott und Vaterland", Inschrift n, wclc L de" Ausfluß Ihrer Galle veranlaßt Haven, die aber b.re'fliit unsere Soldaten- und Christenherzen gegangen sind da ft tms über alle Häßlichkeiten und Schandlichk°iten troff Ito, die von jenen Dummkopsen vollbracht werden berr , saubwert sie sind. Da ich wünsche, mich nut: meinen W* zu widmen und mit den Leuten möglichst wen 3 Bez-,iAti„en zu unterhalten, so ersuche ich Sie, sich um mem HcaniMnt nicht zu bekümmern und im Geiste der Toleranz bc. Jtii unberen die Gefühle zu achten, die zu> besr-'f-n Sie ji dwch vielleicht noch nicht hinreichend vorbereitet find. imtan. 21. Juni. „Morning H-rald" «eldtt aus 'i c rk, daß bet amerikanische Kriegsmimfter beschloffe ■nut.: 15000 Freiwillige unter bie Waffen zu rufen. Die iNili juträtc haben den Minister zu dieser Maßregel über, rebettl 3 ie Blätter fordern energisch b'° Demission des :ri:«j»üiisters sowohl wegen der Art und W’ . .... bin: gelang organisiert hat, als auch wegen der optim'sti. schein Nachrichten, die er über die Lage auf den Philippinen ücr'äbmteu ließ. — Verkehr, Kand und Uolkswirtschafi. . «fc Ä.W», Ä Ä, H«fer uil 7.50. — ? Lick 21. Juni. Trotz des überaus niedrigen Barometerstandes und der schier unerträglichen Hitze wollte uns der Himmel keinen erlösenden Regen senoem Yente gegen abend ballten sich die Wolken zusammen und m Gewit er brachte die ersehnte Abkühlung und den so notigen Regen. Die Beendigung der Heuernte wrrd la dadurch h^aus- aeschoben, mit Ende der Woche wird dieselbe aber auch zu Ende gehen. Das Futter ist besser geraten, als man früher befürchtete, und die Preise, die bei Versteigerungen geboten werden erweisen sich, nicht als zu Hoch^ Wenvi auch m einem Nachbarorte bei einem Kauf von .->00 Ctr. nur 1 30 Mk pr. Ztr. bezahlt wurde, so ist damit noch lange nicht gesagt, daß die verkaufte Ware dem auf unserem Wiesengrunde gewachsenen Futter gleichkommt. Am notigsten war die Feuchtigkeit, die unserer Gemarkung einen Gewitter- reaen und am Abend einen milden Landregen spendete den Kartoffeln, denn die spärlichen Gewitterregen der Vorwoche reichten für das Gedeihen des „Brodes der Armen" nicht ans Q Lick, 21. Juni. In unserem Städtchen entfaltet der gegen Ausgang des Winters gegründete Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs und Errichtung eines Luftkurortes in unserer Stadt eine regeThatigkeit. An schönen Aussichtspunkten und Ruheplätzen werden Banke aufgestellt und den $,C cbent Unterkunft für den Sommeraufenthalt besorgt. Auch Anfragen über Unterbringung von Ferienkolonien sind hierher ergangen und sind Unterkunftsftätten für 60 Ferienkolonisten beschafft worden. Die Herren der Kommission für Ferienkolonien aus der Großstadt find sehr vorstchtig. Da muß Zimmergröße, Bettenanzahl, Familienzusammensetzung und alles mögliche angegeben werden, man hofft aber, daß hier jedem diesbezüglichen Wunich entsprochen wird. Aus der Zeit für die Zeit. Vor 266 Jahren, am 23. Juni 1633, mußte der Astronom Galilei seine Ansicht über die Bewegung der Erde als irrig und schiiftwidrig abschwören, worauf sein •’ Das Ehrenzeichen für Mitglieder sreiwilliger Feuer- weh mi» n'urbe verliehen durch Allerhöchste EntMeßung Sr. störuigt. Hoheit des Gr oßherzogs vom 22. Februar l. v der biesW dew. AUliedern der freiwilligen Fe^rwehr zu Kostheim ttMtUNg an Br.mdmZster Lorenz Thomas und Brandmeister Johann in MeLltnbii! [eiligen. . ülun ift °» •* präffbent tvat, b|(_’ SoutjtoiäJ111 ztiA Jtfafftn m . 4 a6» *** ist , liht ir«gi4 -SM I f‘?L- btrFv 295 Personen gerettet unv nacyweisncy r" uinnjdcommen sind. 17 Rettungsstationen traten 24mal m !t DüMkeit, darunter 16mal Mit Erfolg, und wurde 96 Per- et & ' Ajtr । >a8 Seb en gerettet. Unter den verunglückten Schiffen itn ftiii V sich 30 deutsche, 6 englische, 6 schwedische und w* wmMische, 4 hollänbijche, 3 banijchc unb 2 russische Schiffe. ßeute $ (fr Jahresbeitrag beträgt 1.50 Mk. und mmmt Herr gisch * S ft* - ® npm Mimlieder- Ä- n'"', itfi pn*w jojj Sriegerverein Ach». fci 0 Absaw M Kriegerfkff in Bobbtitn t 12 Uhr 30 Minuten, innh*rM «... n in»»’ u Kaffee, gebrannt. ii dto. rotz, ii 02239 Schützenhaus. empfiehlt 4860 1. 2. 3. 4. 4. preiswert zu verkaufen. 02241 4852 Brandplatz 6. Zuschlagsfrist 4 Wochen. 4855 4864 Zimmer, 1. Vorsitzende 4836 Der Bürgermeister. Es laden ergebenst ein Flauen, 02235 Allein-Verkauf für Gießen: Herrn. Dornberger, Pelikan-Apotheke Licherstratze 5. 02221 ein an A.-H-, Kassel. 4854 Haitier E. Burkhardt. — Druck und S-rlag drr Brühl'schrn UniverfitätS-Buch- uod Steindruckerei (Pietsch erben) in Gießen. MlIlllttlllllltMM ZU uerlhiufcn Vermietungen (Offene Stellen Verschiedenes Mpfetzlunyen Verloren mit ftotter Handschrift auf hiesiges Bureau sofort gesucht. Offerten unter G. B. 4771 die (Expedition dieses Blattes. empfiehlt per Ztr. CsßS Esßgspritt Einmachesßg Salatöl Stampfmcker Knftncker Uörfel?ocker 4849 10 M Aer Empfangs-Ausles Wilhelm Homberger, Vorsitz-n!r. 20 20 1. 30 80 26 27 27 80,92,100 *yd höher 65, 75,88 »d höher. H * // * // • II * II abends • H Wagenklaffe Krasversteigerung. Montag den 26. d. Mts., a) vormittags von 8 Uhr ab zu Hörnsheim, Beginn Raumbach, b) nachmittags 1 Uhr, für Lützel- linden, daselbst auf dem Ge» meindehaus. Groß'Rechtenbach, 20. Juni 1899. Hoher Verdienst. An affen Arten Vertreter für den Vertrieb eines sensationellen Artikels der Mufiköranche (Verkauf auch gegen Teilzahlung) an Private gesucht. Auch als Äeöenerwerö sehr lohnend. Offerten unter S. 748 an Kaasenffein giinge sind not i darüber klingt : kaner sich ve : zu vergewalti i Lberhand gen > bestehende Mi i in der Monto t Handelsprovis ! Liebermann v ’ die Regieruno Die Erk l klar, knapp ui Abfahrt von Frankfurt a. M Ankunft in Gießen . . . Abfahrt von Gelnhausen . Ankunft in Gießen. . . Abfahrt von Fulda . . Ankunft in Gießen . . . Abfahrt von Gießen . . Ankunft in Alsfeld . . . Jung. .Wattenpinscher entlausen. Abzugeben 02245 Wallthorstratze 27. Vor Ankauf wird gewarnt.__________ Nebenbahn Weidenbausen—Herborn. Verdingung der Ausführung der Erd», Fels-, Rod- ungs-, Böschungs- rc. Arbeiten, o- wre der Ausführung von Durchlässen, kleineren Brückenbauteu u. Futter, mauern der Lose VI und VII, umfassend rd. 182000 cbm Erd- und Felsbewegung und rd. 2750 cbm Mauerwerk, am 12. Juli 1899, mittags 12 Uhr, im Amtszimmer des Vorstandes der Bauabteilung. Beide Lose sollen zusammen an einen Unternehmer vergeben werden. Bedingungen und Zeichnungen liegen wahrend der Dienststunden hier zur Einsicht aus. Die zu den Angeboten zu benutzenden Vordrucke können gegen porto- und be- stellqeldfreie Einsendung von 1,50 Mark (nicht in ^öriefmarken) vom Eisenbahn- Belriebs-Lekretär Welker hier bezogen werden. Hamburger Kaffee- Versand-Haus 4857 sucht Vertreter und Reisende in allen Plätzen Deutschlands, hohe Provision. Offerten an Th. W. Peters, Hamburg 8. .. M 11 11 Bahnhofstraße 27 Lindenplatz 12 Auf der Schießanlage (Schützenhaus) und dem Festplatze (örl-. Teil des Triebs) soll das durch Abbruch verschiedener Baulichkeilen erö .1 Holzwerk, sowie ein größeres Quantum Holzspähne, in einzelne Lose Freitag vormittag 9 Uhr meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden. Gießen, den 21. Juni 1899. Mau- «nd Ausschmückungs-MM Tüchtiger Lagerarbeiter für unser Getreidegeschäft gesucht. Gebr. Rosenbaum, Westanlage 36. 4819 Karl Verger, Kirchenplatz 9 und Grünbergerstraße. 630 912 ' M 820 ' 9« , und werd« Starke, pikierte Selleriepflanzen 17. Verban-s-Schießen in Eck, vom 2. bis 9. Juli 1899. Hierdurch geben wir bekannt, daß die König!. Eisenbabw^ in Frankfurt a. M. auf die diesseitigen Vorstellungen hin bie in .' Extra-Züge zum Besuche der Festes am Sonntag dem 2. SM u S werter Weise einlegen wird: 17. Verbands-Schießen des §ad. Fandes-Kchiitzeuvettms, des Pfih. iiud Mittelrh.WWL zu Gießen, 1. bis 9. Juli 1899. ML MichthMS. Freibank. 4847 Schmmkflkisch 50 Pg. Aiersleisch gekocht 40 Klg. Kuhßeisch 54 M. i t EU— ReHttün, W Albach. > Sonntag den 25. und Montag den 26. Imu FchieWeihfkß des GchWmmW eit GichkHtl Das 3. Blatt von Nr. 55 des „Gießener Anzeiger" wird in der Expedition da- selbst zurückgekauft. Ecke Sonnen-und Mlstraße ist eine Partie gut erhaltener Fk«stnikbAThM«, sowie 4713 altes Bauholz gegen Barzahlung abzugeben. Kölner Konsum-Anstalt C. F. Hackenberg Das Gras einer Wiese an der Marburgerstraße ist zu verkaufen. 4822 Wilhelm Löber. Professor Girtier's FeitniM ist nach der Muttermilch die beste SäuglingsnahruH JungeMildchen, welche sich einem lohnenswerten Berufe widmen wollen, erhalten hierzu billige Gelegenheit in der vom Großherzoglichen Hessischen Staate errichteten Molkereischule Lauterbach. Näheres durch die Direktion der Molkereifchnle in Lauterbach (Oberhessen). 4024 öffentliche Aufforderung. In der Prozeßsache des Georg Leutloff von Klein-Linden, Kl., gegen Gottlieb Träukler von da, Bekl., Forderung betr., hat der Beklagte laut Protokoll vom 15. April 1862 behufs Abwendung der Zwangsvollstreckung den Betrag von 43 Gulden 45 Kreuzer — 75 Mark bei dem damaligen Stadtgericht Gießen hinterlegt, welches das Geld an die Großh. Hauptstaatskasse abgeliefert hat. Die Hauptstaatskaffe will das Depositum zurückzahlen. Beklagter ist von Klein-Linden verzogen, sein jetziger Aufenthaltsort ist nicht zu ermitteln gewesen. Aus Antrag der Großh. Hauptstaatskaffe zu Darmstadt werden Gottlieb Tränkler oder dessen Erben hiermit aufgefordert, spätestens bis zum 30. August l. Js. unter Vorlegung des Hmterlegunqsfcheines ihre Rechte an dem fr. Depositum geltend zu machen, als sonst dasselbe als bonum vacans dem Fiskus überliefert werden würde. Gießen, den 15. Juni 1899. Grobherzogliches Amtsgericht. Langermann. 4858 Lor t Wna, bt mtjr al§ 400 um ein [ 111 Millelpunl welches siU ^,nMen abt fnne bildete, g, Ä/q bet s'°d, oben) '“»MWte» fit.®“*"» f* »ie ebt ■?.baä «et P'w einmQ( ‘re*i Eind .^Man hQ *«"9 bt: 8fc '" '""l St“ in 6 , »ur sfc? I d-, » ton itä1*)« 02246] Ladeneinrichtung für Spezereigeschäft billig zu verkaufen. Marburgerstratze 29. 4859] Einige in Tausch genommene Klaviere, Flügel, Pianos, kleine und große Musikautomaten spottbillig wegen Platzm. zu verkaufen; ferner verschiedene kleine und große Piano- Orcheflrious von 650 Mk. an, bill. wegen Aufstellung weit. Neuheiten; größte Auswahl i. d. g. 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Diese Extra-Züge führen 1. bis durch Schalteranschlag bekannt gegeben, aus welchen die genauen Zeiten für die einzelnen Stationen ersichtlich sind. Hunger W auf den Namen „Waldmann ^1 mit neuem Halsband, 1 1 verlaufen. - Abzuges Bahnung. @ 4665] 5 bis 6 tüchtige Arbeiterinnen für dauernde Beschäftigung und bei gutem Lohn auf sofort gesucht. Anna Kramer, Robes und Konfektion, ____________Löberstraße 11, part. Ordentliches Mädchen bei gutem Lohn gesucht. 02244 Frau E. Krumm, Bahnhofstr. 40, I. 02139] Ein jüngeres Atädchen zu Kindern gesucht. Löberstraße 2, I. 02242] Schöne frbl. Wohnung, 4Zim., 2 Kab., 2 Trepp, hoch, mit aller Bequemlichkeit vers.,groß. Blerchplatz,Trockenh.,aus Wunsch Garienanteil, gleich oder später beziehb.,zu verm. H. Ruckstuhl,Asterweg55. 3139] Wohnung, 6 Zimmer, per 1. Okt. zu verm. Ludwigstr. 46. Näh. Mans. ,02236] Schöne Parterrewohn., b Zim. mit allem Zubehör, zu verm. Zu erfr. 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Break» für welche die MrÄ?* b-r-ch-tgung u. s. f. polizeilich festgesetzt sind und j&J' i geben werden. 8 Dtfar: >^a vielfach Die Meinung' verbreitet ist, als hätte ich mein Geschäft medergelegt, sehe ich mich veranlaßt, meiner werten Kundschaft, sowie einem geehrten Publikum die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich mein Geschäft nach wie vor betreibe. Gießen, den 12. Juni 1899. Achtungsvoll 02243 II. Rackstuhl I., geprüfter Zimmermeister. HUAer giebt ein sauberes, junges Kätzchen ab? Gest. erbieten an bie Expedition d. Bl. Fuhrwerk nurii angenommen. Fran M Wecktlagea ß gesucht.___________Wilhelm Löber. ElneFranWUecktrageuges. 4742_____________Mänsbnrg 12. 02238] Ein Hausmädchen für sogleich gesucht. Grünbergerstratze 33. 2 tücht. Fchreinergksellen sofort gesucht. Lohn bis 18 Mk. 4572 H, Kessler, Lollar. Kellner zum Schützenfest gesucht. 02214 _______________ Schützenhaus. 02237] Während des Schützenfestes suche einen Aushilfskellner. ___________Grünbergerstratze 48. Ein Bäckergehilfe, welcher tüchtig und ordentlich ist, in eine Kreisstadt Oberheffens bei gutem Lohn gesucht. Offerten unter A. 4807 an die Ex- pedinon dieses Blattes erbeten._________ Tüchtige Maurer und Steinhauer werden gegen hohen Lohn sofort an den Neubau der Augenklinik zu Marburg gesucht. 4856 _______I. Bieker, Baugeschäft. 02234] Ein zuverlässiger Mann zum Verladen von Backsteinen gesucht. Gg. Schäfer, Licherstratze 2. Pa. neue Matjes-Heringe, Pa. neue Kartoffeln frisch eingetroffen bei 4865 A. & 6. Wallenfels, Marktplatz 21._______Telephon 46. Neue Zchotlischk UMheriuge, ntnt Kartoffeln, 10 Pfg. per Pfund, empfiehlt 4862 I. M. Schulhof. Ein Mädchen gesucht. 4666 ________Univ. Augenklinik. 4476] Zum 1. Juli oder früher ein erfahrenes Mädchen, entweder für Hausoder für Küchenarbeit gegen hohen Lohn gesucht. Frau Direktor Wilson, _________________Altenschlirf._______ 4825] Laufmädchen oder Frau geiuckt. __________________Kirchenplatz 6. HT Wer schnell und billigst Stellung finden will, der verlange per Postkarte die „Deutsche Wakanzen-F'ost" in Eßlingen.