Sonntag den 23. April 1899 95 Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblutt für den Tlreis Gieren in ich jetzt b >. fein, ballet Kaiser. Alle Anzeigen-DermittlungSstellen bei In- und Ausland«- »chmkn Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegou Rfcjitmc von Anzeigen zu der nachmittag» für de« 'ehflci't Tag erscheinenden Nummer bi» »orm. 10 Uhr. ea“, ’s Aast Mi WM Ikint tägNch luSnahme des ötontog». Stfchion, Expedition und Druckerei: Schot-raße Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger 6»iehe«. Fernsprecher Nr. 51. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Fandmirt, Klütler für hechsche Dallrslnlnde.____________ ««Jbtenben j Wen witi, i ^wigstratze 55, Aezugspreia vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Psg. mit Brmgerloha. vei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. der Insel zugebracht haben, haben sie nun endlich die Nebel, an denen Land und Volk leiden, alle erkannt und sind sie sich auch schon über die Heilmittel klar. Indes bleibt cS immerhin noch abzuwarten, ob nun der Besuch des König- und der Minister der Insel wirklich die so notwendige Hilfe bringen werden, wie die Sarden zuversichtlich hoffen. Paris, 21. April. Allmählich zwar scheint, so schreibt man aus Paris, die Dreyfus-Sache, deren Kassations- hofs-Protokolle noch immer die Spalten des „Figaro" bis zum Ueberdruß füllen, dem Ende näher zu rücken, doch sind wir in der Thal vielleicht noch weit davon entfernt. Am Mittwoch beschäftigte sich der Kassationshof wieder in einer sechsstündigen geheimen Sitzung mit der Frage, ob eine ergänzende Untersuchung in der Wiederaufnahme-Sache für notwendig zu befinden sei. Weder der Rechtsbetstand der Frau Dreyfus, Monard, noch der Generalstaatsanwalt Manau wohnten der Sitzung bei. Das Ergebnis ist noch nicht zuverlässig bekannt. Gleichzeitig besprachen die Minister im Elysee die Dreyfussache ebenfalls sehr eingehend. Weder der Ministerpräsident noch der Juftizminister haben, rote die Zeitungen behaupteten, bei Mazeau Schritte gethan, um die Lösung der Angelegenheit in Anbetracht des bevorstehenden Wiederzusammentritts des Parlaments zu beschleunigen. Es scheint vielmehr jetzt als sicher, daß die Kammern ihre Sitzungen wieder ausgenommen haben werden, wenn der Kassationshof über das Revisionsgesuch der Frau Dreyfus beschließt. Auf die die Dreyfussache betreffenden Interpellationen wird die Regierung erst nach dem Urteil des Kassationshofes antworten. Unter denselben befindet sich eine des radikal-sozialistischen Deputierten Charles Bos, welche die Annullierung des Prozesses von 1894 zum Gegenstand hat. Diese Frage wird die Regierung nur in dem Falle beantworten, daß der Kaffationshof das Revisions- gesuch verwirft. Die Annullierungsfrage steht jetzt ziemlich ! im Vordergründe. Denn sie wird aufgeworfen werden, I wenn das Revisionsgesuch abgewiesen wird. Gleichzeitig mit dem letzteren hat Frau Dreyfus auch ein Annullierungsgesuch eingereicht. Der „Malin" hat hierüber die Meinung eines hohen Gerichtsbeamten eingeholt, der äußerte, daß die Verwerfung des Revisionsgesuchs leicht möglich sei, weil eine „neue Thatsache" im streng juristischen Sinne nicht vorhanden sei. Dann werde aber nicht der Kassationshof die Annullierung beantragen, das komme vielmehr allem dem Juftizminister zu. Für die Annullierung sei ein trif tiger Grund die Mitteilung der geheimen Schriftstücke an die Richter des Prozeffes von 1894 ohne Wissen der Ver- I teidigung, was ein ungesetzliches Verfahren bedeute. — Die Annullierung würde die entgiltige Lösung der Dreyfus- Sache vermutlich nicht lange verzögern. In 14 Tagen I könne das betreffende Verfahren beendet sein, denn man I würde nur einige wenige Personen zu vernehmen haben. I Jedenfalls wäre die Folge der Annullierung die Eröffnung I einer neuen Untersuchung gegen Dreyfus, und man könne I dann gegebenfalls das merkwürdige Schauspiel erleben, daß I der Gefangene der Teufelsinsel von Rechts- und Gesetzes- I wegen frei werde, während seine Richter von 1894 ver- I urteilt würden. Petersburg, 21. April. Die Gährung unter den Studenten ist trotz aller zur Unterdrückung der Bewegung getroffenen Maßnahhmen noch im Wachsen begriffen. Das russische Unterrichtsministerium hat zwar den Rektor I der Petersburger Universität, Sergejewitsch, den Urheber I der Studenten-Unruhen, auf unbestimmten Urlaub geschickt und ihn vorderhand durch den bei den Studenten sehr be- I liebten Dekan der philologischen Fakultät, Baron Rosen, I ersetzt, aber dieses Zugeständnis erwies sich als unzulänglich. Daß die Studenten mit den russischen Sozialdemokraten in I Fühlung stehen, dafür spricht der in den Universitäten be- I schlagnahmte Aufruf „An die studierende Jugend", in dem I die russischen Arbeiter und Sozialdemokraten die Studenten auffordern, die Polizeiwillkür zu brechen und für die Freiheit I der Individualität zu kämpfen. So erklärt es sich auch, I daß die Petersburger Regierung den Arbeiter-Bezirken nun- I mehr verschärfte Aufmerksamkeit zuwendet und in den Fabrik- I ortschaften 160 neue Polizei-Kommiffariate zu errichten be- I fahl, um die polizeiliche Ueberwachung der Arbeiter zu ver- I schärfen. _________ Kckalrs und Provinzielles. Sieben, 22. April 1899. I ♦* Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- I Herzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom I 15. März d. I. «llergnädigst geruht, dem Hofstallfourage- Aochachbagk lingfMfr’ eriy ü) mtii SM Ausland. Rom, 21. April. Eine große wirtschaftliche Arbeit im Innern ist Italien bekanntlich noch immer Vorbehalten, namentlich auch in der Urbarmachung weiter Strecken unbebauten und ungesunden Landes sowie in der Aufbesserung des landwirtschaftlichen Betriebes. Dies gilt ganz besonders auch für die augenblicklich das Königspaar beherbergende Insel Sardinien, auf welche sich die Aufmerksamkeit infolge dieses hohen Besuches jetzt mehr als sonst richtet. Schon vor sechs Jahren wurde die Regierung von einem Präfekten in Cagliari, der die Verhältniffe auf der Insel eingehend studiert hatte, auf die unumgängliche Notwendigkeit der Korrektion der Bäche und Flüsse und der Entsumpfungen aufmerksam gemacht. Er bezeichnete die im wilden Urzustände dahinfließenden Gewäffer, die Malaria und die Trockenheit als die drei Hauptfeinde der Landwirt- schäft auf Sardinien, ohne deren energische Bekämpfung kein Aufschwung der Insel möglich sei. Die Trockenheit schadet jedes Jahr mehr oder weniger den Bodenerzeugniffen und dem Vieh; letzteres wird von allerlei durch den Waffer- mangel und das schlechte und kärgliche Futter verursachten Krankheiten dahingerafft. In einem einzigen Jahre gingen einst in der Provinz Cagliari wegen der großen Trockenheit für vier Millionen Lire Vieh zu Grunde, und die Landwirte erlitten außerdem noch am Fruchtertrag eine Einbuße von elf Millionen Lire. Der Bericht dieses Regierungsstatthalters wanderte in Rom zu den Akten, ohne daß man Anstalten traf, etwas für Sardinien zu thu». Aber wunderbar! In den wenig Tagen, welche die den König auf seiner Reise durch Sardinien begleitenden Minister auf (Gießener Anzeiger Heneral-Mrzeiger Amtlicher Teil. Bekanntmachung, bewrtfsrnd: Maul- und Klauenseuche zu Allendorf a. d. Lahn. $n zwei Gehöften zu Alleudorf a. d. Lahn ist die St Uni- and Klauenseuche ausgebrochen und Gehöft- fpennt angeordnet worden. di,eßen, den 22. April 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. Deutsches Reich. MH>C. Berlin, 21. April. In finanziellen Kreisen ;teilt mun mit Spannung der Lösung der Karolinen- s r nagt entgegen. Man glaubt sich der sicheren Erwartung himMbev zu können, daß, weil durch den Abschluß des in Frwgc fliehenden Kaufgeschäftes deutscherseits bis zu einem gewchn Grade Vertrauen in den Bestand der Regierung dct- hm schenken Hauses bekundet und damit den bestehenden I Geöltem ein beträchtlicher Dienst geleistet werde, die! fpaaeijd)« n Werte eine nicht unerhebliche Steigerung erfahren ”C " M ff.C. Berlin, 22. April. AuS Bundesratskreisen verrnihmen wir, daß von der Absicht, dem Reichstag noch in i kt laufenden Session einen Gesetzentwurf zum S»M der Arbeitswilligen — ober, wie es jüngst bic i Schutz des Arbeitsverhältnisses vorzulegen — n-aWeinlich werde Abstand genommen werden. Einmal feu die Session mit dringenden Aufgaben bereits derart beRcht, daß kaum abzusehen wäre, wie sich deren Be- roäuüjumg erreichen lasse, ohne daß die Tagung eine un- gekMiche Ausdehnung bis in den hohen Sommer erfahre. Äl-ttiikriu aber erweise sich die gesetzgeberische Ausgestaltung öer< - F rage stehenden Aufgabe, je länger sich die berufenen Stder Reichsregierung mit derselben befaßten, um so ich^iiiger. Auch wenn es indessen noch in Bälde gelingen folültt eine Form zu finden, welche die Bürgschaften ver- jlittti, daß nach der Seite der Arbeitgeber gleiches Recht geljitoir'erbe, wie nach der der Arbeitnehmer, so sei es doch eoninntergeorbnetem Belang, ob bie parlamentarische Ver- trcitttg der Nation eine Session früher oder später mit der ratung des Gesetzentwurfs befaßt werde. M.P.C. Berlin, 22. April. Die Einbringung der cb tat u n a l to a b 1 r e f o r m im Abgeordnetenhause wird el6d nie bevorstehend angenommen. Während uns von tim« Seite berichtet wird, der Gesetzentwurf habe bereits die« tyen Stadien der Staatsministerialberatung überwunden ttnito bw Billigung der Allerhöchsten Stelle gefunden, will maMMidcrerseits wiffen, das Staatsministerium werde sich seiner auf den 22. April anberaumten Sitzung mit deri lefinitiven Vorbereitung der Vorlage für Einbringung in ittit Kammer beschäftigen. - In dem Befinden des Kardinals Krementz »unnk gestern, der „Köln. Volksztg." zufolge, eine bedeu- tenM Sicherung festgestellt. Es wurde berichtet, daß von deviilmfall zwar eine ziemliche Schwäche zurückgeblieben sei.r d-tz sie aber den Kirchenfürsten nicht hinderte, wieder anm®i;e Schriftstücke zu unterzeichnen. Das Befinden sei toitt'jfi ein verhältnismäßig so befriedigendes, daß zu un- mimkiren Befürchtungen kein Anlaß vorliege. Dieser Bekch wird freilich heute durch die telegraphische Nachricht ibteitolttt, daß seit gestern eine weitere Abnahme der Kräfte •einzelnen sei. Bekanntmachung. Wegen Errichtung eines Neubaues unmittelbar an der M «erg ässe wird die letztere mit Rücksicht auf die den fsaxTijanteui drohenden Gefahren bis auf weiteres polizeilich qesidmi. di-ßen, den 20. April 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. SK SÄ l' Gießener S^Eeovkätter iDMiln l»cm Anzeiger eWt'd> viermal t «gelegt. Vefuude«: 1 Armband mit Anhängsel, 1 Rosen- 1 Borstecknadel, 1 Okuliermesser, 1 Strickbeutel, 1 ßM-decke, 1 Leiter, 1 Kord und 1 Schachtel mit 9lci.edn. WtÄoaeu: 1 Wellensittich und 1 Taube. -ließen, den 22. April 1899. Großherzogliches Polizeiamt. Muhl. äV»1 •tti ttW — Der Fall Roth. Aufrichtige Freude erregt es bei den brasilischen Deutschen, daß dn Fall Roth, der soviel I Staub aufgewirbelt hat, dank dem kräftigen Einschreiten der I deutschen Regierung und des deutschen Gesandten Grafen I Arco Valley jetzt endlich in einer der Würde des Deutschen Reiches entsprechenden Weise zum Abschluß gekommen ist. Zuerst wollte Brasilien sich gar nicht dazu bequemen, dem Lehrer Roth für die unmenschlichen Mißhandlungen, deren Opfer er geworden war, eine angemessene Entschädigung zu zahlen, aber die deutsche, mit ebenso viel Mäßigung wie Entschiedenheit festgehaltene Forderung ist dieser Tage beglichen worden. Der Lehrer Roth hat nach Empfang der Entschädigung einen in den wärmsten Worten gehaltenen Brief an den kaiserlichen Gesandten gerichtet, in dem er ihm und dem Generalkonsul in Desterro seinen tiefsten Dank ausspricht, daß sie der Sache eines armen Landsmannes | durch Eifer und Hingabe zu einem glücklichen Ausgang ver- ! holfeu haben. Wie die „Köln. Ztg." berichtet, hat die brasilische Regierung auch die bestimmte Zusage gegeben, daß der Fall Roth noch einmal auss gewissenhafteste untersucht werden soll. Wenn sich dabei ein Verschulden der örtlichen Behörden Herausstellen sollte, so ist deren strenge Bestrafung zugesagt worden. Der Fall hat insofern eine über das rein Persönliche hinauSgehende Bedeutung, als die energischen Reklamationen des Auswärtigen Amts, die in diesem Falle mit vollem Erfolg gekrönt waren, hoffentlich zur Folge haben werden, künftige Ausschreitungen gegen Deutsche zu verhindern. In dem Maße, wie in fremben Staaten sich die Ueberzeugung festsetzt, daß Deutsche bei Rechtsverletzungen unter allen Umständen auf den Schutz des Reiches rechnen können, in demselben Maße wird man sich auch hüten, Deutsche oder deutsche Jntereffen widerrechtlich zu verletzen. Erfreulicherweise wird noch hinzugefügt, daß die grausamen Mißhandlungen des Lehrers Roth keine bleibenden Folgen gehabt haben. Er ist vollkommen wiederhergestellt und beabsichtigt, sich in nächster Zeit zu verheiraten. Karlsruhe, 21. April. Der König von Schweden ist auf der Rückreise von Biarritz nach Schweden heute vormittag 11 Uhr 19 Min. mit dem Paris-Wiener Schnellzuge zum Besuch des Großherzogs hier eingetroffen. Der ; König hatte sich jeden offiziellen Empfang verbeten. Zur | Begrüßung waren am Bahnhofe anwesend: der Großherzog, Prinz Karl, der preußische Gesandte, der kommandierende General des 14. Armee - Corps, der Stadtkommandant, der Divisions-Kommandeur und der Brigade-Kommandeur. Der Großherzog trug schwedische (Senerald Uniform. König Oskar kam im Neiseanzuge an. Am Schlöffe wurde der König von der Großherzogin und dem gesamten Hofstaate empfangen. Der König bleibt bis morgen hier und wird heute Abend im Hoftheater einer Aufführung der Wagner'schen Oper „Tannhäuser" beiwohnen^ M statt MAwchi adelt und M! ^schein, lachbarfchast |w schäft vom li „äisf’h, s- a i,wW t’ckftriF J meister Georg Friedmann das Dienstehrenzeiche» für 50 Dienstjahre zum 21. April l. I., — am 12. April dem 1. Nniverfitätsdiener Ludwig Jakob Wedel zu Gießen das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- wütigen zu verleihen. ** Zn de« Ruhestand wurde versetzt am 12. April der 1. Univerfitätsdieucr Ludwig Jakob Wedel zu Gießen mit Wirkung vom 15. April 1899 an. •* Militärpersoualnachrichte«. Zum Generalmajor befördert: Baron v. Ar denn e, Oberst ä la suite des 2. Großh. Drag.-Regts. (Leib-Drag.-Regts.) Nr. 24 und Kommandeur der 9. Kav. - Brigade, v. Bolschwing, Major und Bats.-Kommandenr im 4. Großh. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, mit Pension znr Disp. gestellt und zum Kommandeur des Landw.-Bezirks Wiesbaden, Geppert, Major aggreg dem 4. Großh. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, zum Bats.-Kommandeur im Regiment ernannt, v. Stein-Liebenstein zu Barchfeld, Hauptmann im 2. Bad. Gren.-Regt. Kaiser Wilhelm I. Nr. 110, unter Enthebung von dem Kommando als Adjutant bei der 49. Jnf.-Brig. (1. Großh. Hess.), als Kompagniechef in das 2. Thüring. Infanterie-Regiment Nr. 32 versetzt. Graf v. d. Schulenburg-Wolfsburg, Oberlt. im Braunschweigischen Jnf.-Regt. Nr. 92, als Adjutant zur 49. Jnf- Brigade (1. Großh. Hess.) kommandiert, v. Kunowski, Oberlt. im 4. Garde-Regt. zu Fuß, von Beendigung seines Kommandos bei der Kriegsakademie, im Juli ds. Js. bis 30. September d. Js., zur Dienstleistung bei dem 2. Großh. Drag.-Regt. (Leib-Dragoner-Regt.) Nr. 14 kommandiert. Fonk, Leutnant A la suite des 5. Großh. Jnf.-Regts. Nr. 168, in das Regiment wieder eingereiht. Kommandiert von Beendigung seines Kommandos bei der Kriegsakademie, im Juli ds. Js. bis September ds. Js., zur Dienstleistung bei der 1. Matrosen-Artillerie-Abteilung: Ewald, Oberlt. im 3. Großh. Jnf.-Regt. (Leibregiment) Nr. 117, im Anschluß hieran an Bord eines der Panzerschiffe des 1. Geschwaders. Freiherr v. Kley dorff, Leutn. im 1. Großh. Drag.-Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23, in das Thüring. Husarenregiment Nr. 12 versetzt. Eberhard, v. Hake, Oberleutnants im Großh. Feld-Artillerieregiment Nr. 25 (Großh. Art.-Korps), ein Patent ihres Dienstgrades erhalten. Bork, Oberleutnant und Zweiter Offizier bei dem Traindepot der Großh. Hess. (25.) Division, zum Hauptmann befördert. Riecks, Hauptm. beim Festungsgefängnis in Spandau, die Erlaubnis zur Anlegung der vor seiner Versetzung in den Strafvollstreckungsdienst getragenen Uniform des 3. Großh. Jnf.-Regts. (Leib-Regts.) Nr. 117 erteilt. v. Kleist, Fähnrich im Gren.-Regiment Graf Kleist v. Nollendorf (1. Westpr.) Nr. 6, unter Verleihung eines Patents vom 9. Februar 1898 und unter Versetzung in das 1. Großh. Jnf.-(Leibgarde-)Regt. Nr. 115, Walb, Fähnr. nn 5. Großh. Jnf.-Regt. Nr. 168, v. Gilsa, Fähnrich im Großh. Feld-Art.-Regt. Nr. 25 (Großh. Artilleriekorps), mit einem Patent vom 9. Februar 1898 zu Leutnants befördert. ** Kunstausstellung im Turmhaus am Braud. Handzeichnungen großer Meister haben einen intimen Reiz, der umfangreichen, mühsam und langsam entstandenen Monumentalschöpfungen selten innewohnt; nirgends blickt man besser in die Tiefe der künstlerischen Persönlichkeiten, als bei der Betrachtung solcher kleinen Meisterstücke des Griffels, der Feder oder des zeichnenden Pinsels, mögen sie als flüchtige Skizze die Idee eines werdenden Kunstwerkes vor Augen führen oder, in freiwilliger Beschränkung auf die Mittel der reinen Zeichnung, selbst fertige Kunstwerke darstellen. Die Schwierigkeit, solche subtile Dinge getreu zu reproduzieren, hat die moderne Technik immer glänzender zu besiegen gelernt; insbesondere ist eine neuerdings begonnene Publikation der Hauptwerke der Wiener Albertina (Sammlung des Erzherzogs Albrecht) und anderer berühmter Handzeichnungensammlungen von glücklichstem Gelingen begleitet. Einige Proben aus dieser Publikation sind es, auf die wir die Besucher der Kunstausstellung Hinweisen möchten: Mantegna, Raffael, Dürer (dessen Zeichnungen in der Albertina besonders zahlreich sind), Rubens u. a. vertreten würdig die bedeutsame Kunstgattung, die den Forscher wie den Kunstfreund gleicherweise interessiert. B 8. ** Elzevir. (Zu den Dilettantenvorstellungen im Stadt- theater, Mittwoch den 3. und Donnerstag den 4. Mai). Wie wir unseren Lesern schon vor einigen Tagen mitteilen konnten, steht uns am 3. und 4. Mai ein eigenartiger Theatergenuß bevor: Dilettantenvorstellungen, vom Theaterverein veranstaltet, ähnlich den im vorigen Sommer mit so großem Erfolg in Szene gegangenen, welche, ebenso wie die früheren, einen Baustein zur Befferung der räumlichen Verhältnisse unseres Theaters liefern sollen. Unter den drei Stücken, welche diesmal an den beiden Abenden zur Aufführung kommen werden, befindet sich nun eines mit dem Namen „Elzevir". Es ist das ein Genrebild in 1 Akt von Wilck en mit einer von dem bekannten Komponisten Bi al herrührenden Musik. Dieser niedliche Einakter enthält einige Kuplets, für welche der Text mit Bezug auf lokale Verhältnisse und Begebenheiten in der lieben Stadt Gießen neu gedichtet wurde, und die infolgedessen lebhaften Beifall finden dürfte. Was bedeutet nun aber der Titel „Elzevir" ? Die glücklichen unter unseren Lesern, die im Besitze eines Konservationslexikons sind, werden nicht ermangeln, in demselben nachzuschlagen, und ihre Mühe wird nicht umsonst sein, den jedes bessere Lexikon dieser Art hat seine Elzevir-Nummer. Da es aber unter unseren Lesern viele nicht so glückliche Leute geben dürfte, so halten wir es nicht für überflüssig, zu Nutz und Frommen diesen einiges wenige über „Elzevir" zu sagen. Den Namen „Elzevir" führte eine ausgezeichnete Buchdrucker-- und Buchhändlerfamilie, welche vorzugsweise in Leyden und in Amsterdam zu Hause war, und dort im 17. Jahrhundert eine große Reihe hervorragender Bücher herausgab. Der Begründer des Geschäfts war Ludwig Elzevir, der sich 1580 in Leyden »iederließ, wo er, von Haus aus Buchbinder, die Stelle eines Uuiversitätspedells bekleidete. Mit seiner Buchbinderei verband er später noch Buchhandel, und sein VerlagSgeschäst war schließlich so groß, daß er bei seinem Tode auf ca. 100 von ihm verlegte Werke zurückblicken konnte. Fünf seiner Söhne betrieben ebenfalls den Buchhandel. Bonaventura und Matthias Sohn Abraham übernahml625dieDruckereiinLeydeu, aus ihr ging eine große Reihe Musterausgaben hervor. Es waren vornehmlich Sonderausgaben, welche sich nebenbei durch ihre Billigkeit auszeichneteu. Ein Enkel, Josts Sohn Ludwig, begründete eine Buchdruckerei und Buchhandlung in Amsterdam, deren Ausgaben in Bezug aus typographische Ausstattung mit den Leydener wetteiferten. Die Gesamtzahl Elzevir'scher Verlagswerke erreicht 2000, welche in 21 Katalogen verzeichnet sind. Die Drucke sind jetzt zum Teil sehr selten, werden vielfach von Sammlern aufgekauft und mit enormen Preisen bezahlt. Da der obengenannte Einakter nicht nur den Namen Elzevir führt, sondern auch ein Elzevirband in ihm die Ursache des befriedigenden Ausgangs ist, so glaubten wir, durch obiges zum Verständnis des genannten Stücks beitragen zu sollen. Aus der Zeit für die Zett. Vor 191 Jahren, am 23. April 1708, wurde zu Hamburg der Dichter Friedrich von Hagedorn geboren. Sein Verdienst ist, Lied, Fabel und Erzählung auf reineres Gefühl und natürlichere Darstellung zurückgeführt zu haben. Seine Gedichte sind vielfach komponiert und in Sammlungen, Jugendschriften und Deklamierbücher ausgenommen, z. B. „Johann der muntere Seifensieder" u. s. w. Hagedorn starb am 28. Oktober 1754 in seiner Vaterstadt. Vor 103 Jahren, am 24. April 1796, wurde zu Magdeburg Karl Jmmermann geboren. Durch seine lyrischen und dramatischen Dichtungen im Sinne der romantischen Schule hat er sich in der Litteratur einen Namen geschaffen. Die größte Verbreitung gewann sein Ansehen durch seine Romane, besonders „Münchhausen", „Eine Geschichte in Arabesken", worin mit Poesie von hochromantischer Art sich kräftigster Realismus und satirisch.polemische Beziehungen auf Zeitströmungen ablösen und verbinden. Jmmermann starb zu Düsseldorf am 25. August 1840. Kttteratur, Wissenschaft und Kunst. m — Professor Heinrich Kiepert, der berühmt Geograph und Professor an der Universität Beilin, ist Freitag früh nach längerer Krankheit im 81. Leben«fahre gestorben. Jahrzehnte lang hat Kiepert an der Spitze der Forscher seines Faches gestanden und noch bis zuletzt mit größtem Interesse alle die Veränderungen der Welt karte verfolgt und verwertet, welche die moderne Politik der Givß- mächte herbetführte. Heinrich Kiepert wurde am 31. Juli 1818 zu Berlin geboren, besuchte die Berliner Unioerfität und machte Reisen tn Kleinafieu, wo er sich seine ersten Sporen verdiente. Vom Herbst 1845 war er technischer Letter deS geographischen Instituts in Wei mar, siedelte Ende 1852 nach Berlin über, wo er sich habilitierte, 1859 außerordentlicher und 1874 ordentlicher Professor wurde. Schon im Jahre 1853 war er Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften geworben. Von seinen zahlreichen Werken seien genannt: „Atlas von Hellas und den hellenischen Kolonien", „Karte von Kleinasien", „Neuer Handatlas der Erde", der „Atlas antiquus* und Kieperts „Schulwandkarten und physikalische Wandkarren". Außerdem sind sein Lehrbuch und sein Leitfaden der alten Geographie zu nennen.__________________________________________________ Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gieße«. Aufgebote. März: 27. Otto Lynker, Schmied zu Gießen, mit Anna Katharina Schneider hierfeldst. April: 11. August Bernhard Ludwig Martin Appel, Schlosier dahier, mit Marie Susanne Katharine Rohrbach Hierselbst. 12. Johann Emil Wtrks, Gymnastiker 'zu Gießen, mit Mar garethe Marte Anna Katharine Schuchard hterselbst. 15. Wilhelm Rupperi, Schreiner zu Darmstadt, mit Luise Wilhelmine Sckaadt daselbst. 18. Karl Eichhorn, Schmied zu Nieder-Ohmen, mit Elt'a- bethe Reitz daselbst. 19. Otto Hellmann, Taglöbner zu Nidda, mobn von Schneidermeister Georg Wilhelm Lotz dahier. 18. Luise Katharine Wilhelmine Koch, 10 Monate alt, Sohn von Taglöhner Johannes Koch dahier. 18. Katharine Obermann, geb. Simon, 53 Jahre alt, Ehefrau von Lehrer i. P. Friedrich Obermann dahier. 18. Marie Lindner, 25 Jahre alt, dah««r. 18. Helene Leidolf, geb Mutz. 66 Jahre alt, Wittwe von Kutscher Johann Leidolf dahier. 20. Friedrich BonartuS, 33 Jahre alt, Schreinermeister dahier. 20. Margarethe Möser, 33 Jahre alt, Taglöhnerin von Staden. 20. Georg Franz Bischoff, 8 Wochen alt, Sohn von Laboratoriumsdiener Georg Bischof Hierselbst. 20. Hermann Stlckenmesser, 2 Jahre alt, Sohn von Babnarbetter Heinrich Steckenmeffer zu Stockbausen, Kreis Wetzlar. 20. Hermann Küfer, 48 Jahre alt, Schlaffer zu Echzell.____________________ Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getraute. MatthäuSgemeindr. Den 15. April. Heinrich Hengstenberg, Kaufmann zu Neuenrade, und Wilhelmine Henriette Margarethe Glöntnger, Tochter deS MufiklehrerS Heinrich Gröninger zu Gießen. Denselben. Adam Keil, Gärtner zu Gießen, und Margarethe Weder aus Nordeck. I Denselben. Dem Klubdiener Adolf Fink eine todn#r » Wtlhelmtne. geboren den L7. Februar. Den 18. April. Sin unehelicher Sohn, Eugen Rum. boren de» 1. April. MarkuSgemetndA Den 15. Aprll Phtl.pp Haller, fauasptrant i» Avhanna Euler, Tochter des Lackierers Christian 6ideilL i » ” Johanne-gerne,noe. Den 20. April. Valentin Schlett, Eisenbahnschaffner... ® und Ottilie Elisabeth Wacker. Tochter des verstarb«^ Försters Konrad Wacker zu Immenhausen. Getaufte. MatthäuSgemetnde. Den 16. Aprll. Eine uneheliche Tochter, Tbeobnr. &>■. Katharine Wilhelmine, geboren den 30. März. dusch^ Denselben. Dem Taglöhner Ludwig Pfeiffer ei» Heinrich Wilhelm, geboren den 26. März. Denselben. Dem Gastwirc Friedrich Letaler ei*, * , Bertha Elisabeth, geboren den 24. Febrnar. MarkuSgemetnde. Den 16. April. Ein unehelicher Soho, BlUe lubai» .. den 28 Jannar. * : L»kaSgemeinde. Den 16. April. Dem SlattonS-Assistenten Job«» Gei- ein Sohn, AadreaS Karl, geboren dm 14 Januu ** Johanuebgememdk. Dm 16. Aprll. Dem Schneider Heinrich Müller o» e.. Gustav Hans, geboten den 2. März. Beerdigte. MalryäuSaeweinde. Dm 20. April. Katharine Obermann, geb. Dvri»» »u-, von Lehrer i. P. Friedrich Obermann, 53 Jahre all, fak 18. Aprll. MarkoSgemeinde. c_ Dm 18. April. Georg Krombach, HauSbmsche, vnbck- 54 Jabre alt, starb den 16. April. Denselben. Gottlieb Hrllweg, Schuhmacher, ottbehtir 62 Jahre, starb den 16. April. ' * Serkehr, Kand und UMswirtschO. Gieße«, 22. April. Marktbericht. Auf dm bar Wockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. Jt 0.80-0.90 per St. 0-0 2 Ct. 10—11 H, Enteneier 2 St. ll-ii X t eiet per St. 11—12 H, Käse 1 St. 6—8 H, Kasematte mV n Erbsen per Liter 22 H, Linsen per Liter 32 Tauben -er $a- 0.80—0.90, Hühner per St. 1.10—1.80, Hahnm wr fern? JL 1.60—2.00, Enten per St. JL 2a 0—2.60, Gänse per fln.- 0^00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh. und per Pfd. 62—64 Schweinefleisch per Pfd. 60—72 \ . fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 L, Kalbfleisch per Pfd. W-u Hammelfleisch per Pfd. 60—70 H, Kartoffeln per 100 ftilo t,oo , 6.60 JL, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. * 9.00—u Milch per Liter 16 4. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgen- bi- 1 llht foi- mittag-. Während der ersten 3 Stunden der MarttM tari - Umbenieben nickt seilgeboten werden Kriefkasten. B. 9t. 100, Warum nicht? Wenn die betreffatbt Fra diesem Fache tüchtig ist.Red. Kchisssnachrichten. Norddeutscher Lloyd, tn Gießm Der treten durch die Agenten li Loo« und I. M. Schulhof. Bremen, 20. April. (Per transatlantischen lelegrc*; f Doppelschrauben-Postdampfer Friedrich der Große, CapttLn VI. . vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, tst heute i llhr »arger i wohlbehalten in New-York angekommen. Der Postdampfer „Kensington" der „Red Star Aue' ta li werpen ist laut Telegramm am 18. Aprll wohlbehalten i» Är Bork angekommen. Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 22. April. In der Reichstag-'kau | rnission für die lex Heinze wurde gestern n*L’i § 184 a. b. 0., der von unsittlichen Schriften, thealiM". Vorstellungen und Mitteilung Uber Gerichtsverhandlung, die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfinden, fancdi, angenommen. Berlin, 22. April. In der WahlprüfungS-AMWi des Reichstages wurde gestern die Wahl der fonstroalivcn Abgeordneten Henning und Dietrich bcanfhinbet v" Wahl des Abgeordneten Grafen Dönhoff-Frirdtichr°- stein (bei keiner Fraktion) wurde für gültig erklärt Berlin, 22. April. Nach dem Lokal-Anzeiger ist eine Verhaftung erfolgt, die in Sportskreisen Suischkr erregt und auch indirekt mit der bekannten Spieler-8starr zusammenhängt. Der Verhaftete, dessen Name nicht genau- wird, ist ein früher schon einmal ausgewiesener Oeftcricichri Berlin,22. April. Im Feuerwerks-Laborat^rrum zu Spandau fand dadurch, daß ein Arbeiter beim Iran.: Port von Sprengkapseln ausglitt und eine Kapstl ucr eine Explosion statt, wobei ein Arbeiter getödtei, eisw schwer und ein Aufseher leicht verletzt wurde. Berlin, 22. April. Der diesjährige national liberale Parteitag findet in Göttingen statt. Wie«, 22. April. Die Wochenschrift: „Die Zett u wegen eines Artikels: „Wie man in Deutschland u Oesterreich denkt", dessen Verfaffer der Berliner ^chriss steller Gerlach ist, konfisziert worden. .. Triest, 22. April. Infolge einer Benzin - ExPl 0,' w ist die große Dampf-Färberei von Carbiel niedergeora Der Schaden ist sehr bedeutend. Paris, 22. April. Die gestrige Sonfrontieru« Chanoincs und Paleologues gestaltete sich sehr drama. - Letzterer wies nach, daß die Depesche PanizzardiS tm j zösischen Kriegsministerium gefälscht worden tst. 6»atleroi, 22. »pril. Mehrere Gl°«s°br, - müssen innerhalb 48 Stunden ihre «rb-'l ""stellen, keine Aenderung im Bergarbeiterstrike cintntt. 9. hundert Arbeiter werden dadurch beschäftigungslos. Hochöfen haben bereits den Betrieb eingestellt. .. Rew-York, 22. April. Das „New Yorker Joun,. hat eine Subseriptiou eröffnet zum Bau einer uni irdi schen Stadtbahn. ^lm ersten Tag 93 Millionen Dollar gezeichnet. Hiervon hat da- Yorker Journal" allein 25 Millionen gezeichnet. Ä leit nahezu ^ fr1 Deutschicu 9 Z 8 e aematif^ Mt.lW nat>«u brei 1ahr»bn en bko ntn, im Bdtbemerb bet «öltet die .bm gebührenbe Stelle eimuneomen, bet bet «-'«ettunq ne. aurgeKblaffener Gebiete ben ibm wfommenbe« ikl demu irbern »n allm Rüsten urb auf ben fernsten Jnfeln klingt bie beuts-be Znnze. Hunbertla-'enbe unserer V°U.zen°«en ftnb hmau.neganqen, u» dentfchen Fl-ck be- fh, tT ben? * 3:ü6t al“lt ^ Sbren .* bringen, beutich.m Handel nnb Seteerbe lohn.nben Absatz schaffen Sollen aber btese »ackeren «erkünbiger bei bentldjen «amen! dem «Wrbe n ch entstemb »erben, soll nnferen «nfiebetungen in bet Fremde und unserem über, eischen 6anbei, b-r heute bereit« >m Welthandel bte ,mette Stelle einmmmt, brr 1 k.n «,T*e6 in Stunden bet Gefahr nicht fehlen, fall bie Achtung KOI bet fchmarj wettz.rolen Flugae runb um ben Etbball sich ve breiten, so bebatf e« einer »^‘"ble®,?Tb!erbSnt”de*ng g etoln Schritt biüt mit ber mach-allen Entwick lung unserer Solhtraft. Die« ist bte Uebe^ugung bie unieten Ra.fet unb (eine beben «eebünbeten ffi, bi« ist b« ®eban”e ben e« güt, allen Schichten unserer Bolkgenofien ,u -allem VerfiLabni« tu bringen, unb biefe Ausgabe hat stch bet unter dem hohen Pr°tektarat Seiner Jtöniacben Hoheit bei Prinzen Heinrich von Preußen stehende „Deutsche Flotten-Verem" Ketiebt Ut। ö# kdigie. ‘Mtta'inbt ' ^erlNLmi, ati.; 63 L, Jeemelnbe. ot8' S$ubMc KjE Marktbericht, i W W jl 0.8k. iSntoneiet 2 per Liter 32 4, r- ■ •* 110-1.80, fr ■* 2j. M.50, tz ßfb. 68-744, «ui ns-b per W. 80-' ^a!bsteislb per | J, Kartoffeln per» O0,KviebelnperLit 1 Morgenj-i 8 Stunden da fe erben tstasten. )i? öenn bit ki-1.- Mhrichl« i vertrete» des i> Hst» J. M. 6W s trevtaLirs»^ tedtlch btrifrto Bremen, Ifak kommen. ton' -er Mkm 18. Ml * Willig. ireau ,6troli*. der Reichs i wurde tzchm: Schrien, tk 'M GerichtSvci MM W- der MWt ein die Dah! drr nb Dietrich bt® äsen Dönhos' . । wurde B M lach dem LoM die in Spor: iit der bdan^ (stete, dessen^' , nmal ansge°!' ■ jeuertvetf-.,;. daß ein nbd i« ic >*£***■ Lersaßer v :rei utend- 8o«lr0^.- * Sw'C- i Siwe • *5» " DU (|D V um firovinz Starkenburg ilai t AudrS-Hirschhorn. Kreisrat Schönfeld-Schotten. Bürgermeister Aoch-Ovpenheim. Renlner £. Krauhe-Mainz. Landgerichtspräsident Lippokd-Mainz- Kreisamtmann Lochmann-Mainz. Dr. med. ^ogef-Schotten. Medizinatrat Dr. Sogt-Butzbach. Kreisrat Aallau-Lauterbach. Bürgermerster Metduer-Herchenhain. Alfred ^rini zu Meuvurg »udALdingeu- Büdingen. Bürgermeister Ainfer-Schlitz. Geschäftsführender Ausschuß: • fel!alf Dr. W. Merck. Darmstabt, 1. Voifitzenber. Rechtsanwalt Hrünewalb, Darmstabt, 2. Vdrsttzenb r. Rechl-anwalt Dr. Hsann II, Darmstadt ’• . ““X“1' ix„ ■M^rß-nR-rn Tinrmftrtbt 9 Schriftführer Ober-Finanzrat Areiüerr von Aieaeteveu-Darmstadt, Kaufmann und Stadtverordneter Kgenotf-Darmstadt, Geheimer tzosr r 4 ‘ Proftffor Dr. Lepsins-Darmstadt. Gymnostai-Direktor Aabnagel-Daimftabt, Scigeorbnetec SchkiephaLe-Datmstabt, Rentner Htto WolfsLehl-Darmstabt, Beisitzer. Vrovin. eUrr.nbutg. Fabrikant !. Offenbach a. ®t »betheffen. »ÄÄ* “i! &*S. ö s->i>!°> 1 V». »Ub«-Sirschh°tn. §Äk?,^^VnÄÄh?: S'JllrflSÄ: KreiStal SLSnfekb-Schotten. »ütgenneiftet K»»ler-W°rmS Hausen. Oberpost'Direktor Maier-Darmstadt. Geheimerat von Warquard, Provinziai- Direktor-Darmstadt. Dr. Maurer, praft. Arzt, Darmstadt. Fabrikant Htlo Wohr-Offenbach. Oberbürgermeister Mornerveg-Darmstadt Fabrikdirektor Müller-Groß-Gerau. Apotheker Münch-Langen. Schuldirektor Hlio-Offenbach. Bankdirektor Zkarcus-Darmstadt. Bürgermeister Z^ons-Neu-Jsenburg. Fabrikant Htto Aerrolh-Michelstadt. Kommerzienrat Aouis Ztider-Darmstadt. Kabinettsrat Aomheld-Darmstadt. Geh. Justizrat Kömheld-Darmstadt- StaatSminister Aothe-Darmstadt. Pfarrer Sachr-Wald-Michelbach. Direktor Dr. Scharfenberg-Michelstadt Fabrikant Scherer-Langen. Arhr. Schilling von Gaastatt, General- kutnant und Dio.-Kom.,Darmstadt. Fabrikant <£b. Sievers-Offenbach. Kaufmann A. StaV-Groß-Umstadt. Profeffor Dr. SolLmar-Offenbach. Fabrikant Hermann MeLer-Offenbach. Pfarrer ZSehsarg-Egelsbach. Mernher, Gen -Adj., General der Kav., Darmstadt ». Mesterweller, General der Infanterie, Darmstadt. Buchdruckereibes ^arl Millich-Darmstadt. M. Arzl-Michelstadt. »ciNütit ^oei$ Auler jr.-BenSheim. *h-iea!!j)iilbirettor Dr. Aanr-Heppenheim. O >nrm!Lrichter Aiera»-,fürth i. O. siftisomvalt und Landtagsabgeordneter », Arenlano-Offenbach. CMhinm einer Arink-Offenbach. Pis.^dknu des OberkonsistoriumS Auchner- Ziarmftabt. ' >rüler tnant Hramolini-Darmstadt. ztibMilldirektor Z>erfch-Groß»Umstadt. Fusutnkao tzonstanli« Engelhardt-Rüffels- bckm. F5-»nkart' und LandtagSabgeordneter ^»ler-BenSheim. Rrteürat Aep-Erbach Lrwtneilhesitzer Aorger-Offenback a. M. Rileilrat Arhr. Seaarclens von Hrancy- Oppenheim Bck^nir rister van Hries-BenSheim. tt.üWu Leutnant a D chrill-BenSheim- (SiWkimerr RegierungSrat chros-Bensheim. (iiiMlkciiienrat Hnntrnm-Bensheim. GsWuner. Regierungsrat Kaas-Offenbach. FtMtarit Dr. Karlmann-Langen, jtcAiMimn Kelfrtch-Wald'Mickelbach. öiHnnerr Regierungsrat Keß-Dieburg. gjfi r Zrrhr. von Keyl zu Kernsheim- T nmftadt. ^«SMeiLesitzer Kiemenz-Dieburg. Gt^Mwl wer Infanterie Arhr. v. Kilgers- T armstadt. RiLtiLuIldirektor Kemmer-Wimpfen. de^intSaffeffor KinLel-Dieburg. ÄcklsSlo.: Koch, d. Z. Rektor der Techn- tziockschule-Darmstadt. Bürgermeister Mahler-Herrnsheim. Bürgermeister Mann-Nackenheim. Fabrikant W. Mayer-Mainz Kommerzienrat Melcherr-Mainz. Gutsbesitzer <$>. Mölllnger - Mühlheimer Hof bei Otthofen. Bürgermeister Aeff-Bingen. Rechtsanwalt Dr. ^ageustecher-Main». Kommerzienrat Mreeloriu» fen.-Mainz. Rentner A. A. Macke-Bingen. Adjunkt Kaufmann Meichardl-Nierstetn. Geh. Kommerzienrat Meinach-Mainz. Landtagsab^eordneter Aeinharl-WormS Landtagsabgeordneter Mömer-Alzey. Landwirtschaftslehrer Dr. Schneider- Worms Pfarrer Schönherr-Sprendlingen. Stadtverordneter Schramm-Worms a. Rh. Hotelier Soherr-Bingen. Kreisrat Spamer-Bingen. Rechtanwatt Dr. Slcphan-Worms. Bürgermeister Dr. Sutor-Alzey. Rentner K. Wallau-Mainz. Realsckuldtrektor Maller-Bingen. Dr. Weidenhammer, Stabsarzt a. D-, Worms- Bürgermeister Mi^lenöücher-Pfeddersheim. Geheimerat Profeffor Mchagel-Gießen. Gisenbahnsekretär Nlum-Gleßen. Geh. Reg.-Rat Wraden-Friedberg. Landtagsabgeordneter Wraner - Ober • Provinz Rheinhessen. Avenarlns, Fabrikbesitzer, Hauptmann a. D.-Gau-Algesheim. Gewerbe-Inspektor Waeulsch-Mainz. Handelskammerpräsident AZaruch-Worms. Bürgermeister ZSecker-Bodenheim. Kreisrat Wichmann-Oppenheim. Gerichtsasseffor AZonhardl-AlzeH. Direktor Arand-Mainz. Eisenbahndirektions-Präsident Mreile« - Sach-Mainz. Rechtsanwalt Hlaß-Mainz. Gutsbesitzer Aellweiler-Wintersheim. Stabsarzt i. P. Dr. Stehl Oppenheim. Direktor Sillmar-Mamz. Freiherr vonErlanger-Rieder-Jngelheim. Bicekonsul Aelmer-Mainz. Rentner Sally Mürlh-Mainz. Provinzial-Direktor von Hagern-Mainz. Oberbürgermeister Haßner-Rkainz. Fabrikant Hastel-Mainz. Beigeordneter Kaffner-Mainz. Reichstagsabgeordneter Areiherr von Aeyl zu Aernshelm-Worms. Landtagsabgeordneter Kirsch-Alsbeim. Kreisrat von Komvergk z« Aach-Al',ey. Ofleiden. Geh. Kommerzienrat ZSuderns-Hirzenbain. Theodor Hetlarius-Schotten- W. Merlfch, Präsident der Handelskammer, Friedberg. Profeffor Dr. Alöring-Friedberg. Oberbürgermeister Hnanlh-Gießen. Hraf Schlih gen. von Hörh-Schlitz. Stadtrat W. Keil-Butzbach. Kommerzienrat Keyligenstaedl-Gießen. Realschuldirektor Aäger-Butzbach. Direktor Aacobi-AlSseld. Justizrat Aöckel-Friedberg. Kreisrat Arle-Büdingen. Distriktseinnehmer Aeuher-Schotten. Stadtverordneter Kirch-Gießen. Pfarrer Kliugeuschmidl-Romrod. 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