ltche ■ui 1,10 * ' • 1'15 U ^kutuern; 1 • 0 95 M, ' • l05 K ■ • i.io W z«H.lhlet. ■ • 0.90 ®f ' ' 1- ®l • ■ 1-05 M. ee"i8 sür b„ itoanb Dtrbiuibtn k. t nnb biS eh es im Gastver ntuäien DOn übt! leudeu hiestge, ■okts ienb 16$ 38, 10, t *tt tyAüfa N »feen. hlen.l jtten. ,5-1 Ik. 3-1 tränke. I W Donnerstag den 23 Feoiuar orr. !46 Erstes Blatt. 1899 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bc> Poftbczng 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich Annahme vvn Anzeigen zu der nachmittag- für den felfltnbfn Tag erscheinenden Nummer biS form. 10 Uhr. Alle Anzeigen-DermittlungStzellen deS In- und AuSlande» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Uezngsprels Diertcljnbilvfi 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Psg mit Bringerlohn. Grfcheint tLgtlch eit Ausnahme deS Montag-. Die Gießener J«mtrleuvtälter »erben dem Anzeiger tviichentlich viermal beigelegt. Zlints- nnd 2lnzeigebltttt für den lUeb Giefzen. Bekanntmachung, das Ersatzgeschäft pro 1899 betreffend. Die Musterung und Losziehung der Militärpflichtigen deS Kreises Gießen für das Jahr 1899 findet an den «achbenannten Tagen statt und zwar: I. Zu Lich im Rathaussaale. Montag den 6. März, vormittags von 9 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Hausen und Holzheim; Dienstag den 7. Marz, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Hungen, Inheiden, Langd, Lang- Göns, Langsdorf und Lich; Mittwoch den 8. März, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Leihgestern, Münster, Muschenheim, Rieder-Bessingen, Nonnenroth, Obbornhosen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Rabertshausen, Rodheim, Röthges und Steinbach; Donnerstag den 9. März, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Steinheim, Trais-Horloff, Utphe, Billingen und Watzenborn mit Steinberg. Freitag den 10. März, vormittags von 9 Uhr an: Losziehung. Redaktion, Expedition und Druckerei: Kchutstraße Nr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwitt, Ktätter für hessische UotKsKunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Wl. Gießen, den 18. Februar 1899. Betr.: Die Wahl der Einschätzungs-Kommission für Veranlagung der Einkommensteuer und der Kapitalrentensteuer. Das Grotzherzogliche Kreisamt Gießen an die Großh. Bürgermeistereien des Kreifes. Insoweit Sie noch mit Erledigung unserer Verfügung vom 2. ds. Mts. — Gießener Anzeiger Nr. 31 — im Rückstände sind, werden Sie hieran mit Frist von 8 Tagen erinnert. v. Bechtold. II. Zu Gießen in der Restauration „Zum Lonys Bierkcller", Schanzenstraße 18. Samstag den 11. März, vormittags von 8 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allendorf an der Lahn, Allendorf a. d. Lda., Alten-Buseck, Annerod, Bersrod mit Winnerod, Beuern, Burkhardsfelden, Daubringen, Großen- Buseck und Hattenrod; Montag den 13. März, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Stadt Gießen der beiden ältesten Jahrgänge (1897 und 1898); Dienstag den 14. März, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen des jüngsten Jahrgangs (1899) der Stadt Gießen; Mittwoch den 15. März, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Großen-Linden, Heuchelheim, Klein-Linden, Lollar, Mainzlar und Oppenrod; Donnerstag den 16. März, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck. Freitag den 17. März, vormittags von 9 Uhr au: Losziehung. III. Zu Grimberg im Gasthaus zum Rappen. Samstag den 18. März, vormittags von 9 Uhr au: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allertshausen, Beltershain, Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter und Lindenstruth; Montag den 20. März, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Londorf, Lumda, Odenhausen, Queckborn, Reinhardshain, Rüddingshausen, Saasen, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain und Weitershain. Dienstag den 21. März, vormittags von 9 Uhr an: Losziehung. Besondere Bestimmungen. 1. Zur Musterung haben sich, bei Meidung der gesetzlichen Strafen, zu stellen: Diejenigen, dem Großherzogtum Hessen oder einem andern Staate des Deutschen Reiches angehörigen Militärpflichtigen, welche a) in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr gesetzliches Domizil — ihre Heimat oder ihren ständigen Wohnsitz — haben und sich nicht in einem andern Teile des Großherzogtums Hessen oder einem andern Staate in einer der nachstehend unter b) angegebenen Eigenschaften aufhalten; b) in einer Gemeinde des Kreises Gießen sich als Dienstboten, Haus- oder Wirtschaftsbeamte. Handlungsdiener und -Lehrlinge, Handwerksgesellen und Lehrburschen, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft aufhalten, oder die Universität Gießen oder das Gymnasium daselbst oder eine sonstige Lehranstalt in einer Gemeinde des Kreises Gießen besuchen; o) in einer Gemeinde des Kreises Gießen, oder während ihre Eltern einer solchen angehörten, im Auslande geboren sind, und weder im Großherzogtum Hessen, noch in einem andern deutschen Staate Domizil besitzen oder sich aufhalten; und im Jahre 1879 geboren sind; ferner Sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1897 bezw. 1898 zurückgestellt worden, oder nach ihrer gezogenen Nummer disponibel geblieben, d. h. nicht einberufen worden sind. Entbunden von der persönlichen Gestellung sind Diejenigen, welchen Ausstand bewilligt, oder Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst erteilt worden ist. 2. Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten- oder drittenmale erscheinen, haben ihre Losungsfcheine mitzu bringen. 3. Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter Zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Thatsachen erforderlichen Nachweise und Zeugniffe vor dem zur Musterung beraumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hatderbetreffendeFamilienangehörigesichselbst persönlich im Termin vor der Ersatz-Kommission einzufinden. 4. Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche n. s. w., so ist dies durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Feuilleton. K alte Aurschenherrlichkeit! (3. Fortsetzung.) Die Stauffenberger Ortseinwohner machten ernste Gesichter, als sie die riesige Masse von Studenten sahen, die untergebracht werden sollten, und viel fehlte nicht, so wäre die Aufnahme verweigert worden. Die biederen Landbewohner fürchteten wegen des heidenmäßigen Tabakrauchens Zeuersgefahr für Haus, Stall und Scheuer. Alsbald wurde, nach Beratung mit dem Dorfoberhaupte, eine studentische Feuerwache errichtet, die mit blanken Schlägern in halbstündigen Pausen sämtliche Gassen des Dorfes abpal roullierte. In einem kleinen Hause am Fuße der Burg Stauffenberg richtete sich der Zwölferausschuß, jetzt der Generalstab der Auszügler, ein. Das Zimmer links vom Eingänge tour das Amtszimmer, in dem die Audienzen, zu denen sich jeder anmelden lassen mußte, erteilt wurden. Im Zimmer rechts hielten sich die Chefs der provisorischen Regierung auf, wenn nichts Amtliches zu thun war. Man trank tapfer Bier, rauchte, machte es sich in Hemdsärmeln be quem, — kurzum, man war kreuzfidel. Vor dem Generalstabsgebäude i. e, vor dem kleinen, oben näher bezeichneten hause stand ein Doppelposten mit blanken Schlägern. Besuche von außen, z. B. von dem benachbarten Marburg, wurden ordonnanzmäßig angemeldet und gastfreundlich be- toiriet. Der Doppelposten vor dem Hause, abwechselnd Ion den verschiedenen Korporationen gestellt, kam stündlich zur Ablösung. Auf diese Weise gab es Ordnung und Zeit- Itrtreib in dem anfänglichen Durcheinander, das man seiner Irt und Weise nach nicht ganz zu Unrecht mit Wallen sttins Lager vergleichen konnte. Wahrhaft großartig zeigte sich das „Gießener Philiste- rium", dies muß heute, nach mehr als einem halben Jahrhundert, wieder ausdrücklich anerkannt werden. Es wurden Spenden an Wein, Bier, Wurst, Schinken, Braten, Semmeln, Brot, Tabak, Zigarren, Kuchen und — last not least — an Moneten gebracht, wie es sich niemand träumen ließ. Alles wurde ernst und feierlich, mit gebührendem Danke angenommen. Zwei Proviantwagen gingen alltäglich, solange der Exodus währte, von Gießen nach Stauffenberg; die Stadtkasse übernahm einen Teil der Kosten, der Rest wurde durch Subskription von den Philistern aufgebracht. Fünf Tage und vier Nächte dauerte der Aufenthalt in Stauffenberg.' Was in dieser Zeit an Ulk, lustigen Streichen und Tollheiten verübt wurde, läßt sich mangelnden Raumes halber hier nicht schildern. Wenn eine wichtige neue Nachricht von Gießen kam, trommelte der „narrige Apotheker" durch das Dorf und berief die Musensöhne zu einer Versammlung auf die Burg. Jeden Tag gab es bal champetre, wobei sich die Dorfschönen, von den Musensöhnen wacker geschwungen, köstlich amüsierten, während die Bauernburschen essigsaure Gesichter schnitten. Die Landmägdelein wußten sich, zu ihrer Ehre sei es gesagt, trefflich zu benehmen, und mancher Bursche, der sonst meisterhaft den Schläger zu führen verstand, wurde regelrecht „abgestochen", — wie seine geschwollene Wange zeigte, — weil er sich eine Zudringlichkeit erlaubte. Noch am ersten Tage des Auszuges ging eine Deputation an den Universitäts-Senat nach Gießen ab, um wegen eines ehrenhaften Ausgleichs zu verhandeln. Die Deputation bestand aus zwei Erzradikalen, die anno 1848/49 und später eine politische Rolle spielten, nämlich: stud. jur. Götz aus Mainz, der später nach Paris ging und hier verscholl, und stud phil. Liebknecht aus Gießen, einer der sozialdemokratischen Führer. Was ein Dörnchen werden will, spitzt sich beizeiten. Beide entledigten sich ihres Auftrages in energischer Weise; der am späten Abend noch versammelte Senat fuhr die Deputierten hastig an: man habe es mit einer tumultuarischen Rotte zu thun, mit der man nicht verhandeln könne. Die Deputierten erklärten: Solange die Dragoner nicht ans der Stadt gezogen und die Zulehner'sche Affaire nicht ad acta gelegt ist, kommt kein Student nach Gießen zurück, darauf haben sich alle das Ehrenwort gegeben. Hiermit war die Geschichte festgefahren. Aus der Klemme zu kommen, war für beide Teile nicht leicht; eine Deputation des Gießener Gemeinderats, von den Studenten mit Jubel empfangen, half beiden Teilen heraus. Der Gemeinderat hatte sich dem Senate gegenüber, der sehr erfreut über diese Intervention war, erboten, die Ordnung innerhalb der Stadt aufrecht zu erhalten; dagegen verpflichtete sich der Senat, die Reiter am anderen Morgen bei Sonnenaufgang nach Butzbach zurückziehen zu lassen und bei dem Ministerium eine allgemeine Amnestie zu erwirken. Nachdem der Friede geschlossen und die Burschenehre gewahrt worden war, trommelte der „narrige Apotheker" zum Rückmarsch nach Gießen, wo der Zug in geordneten Reihen, mit flatternden Fahnen voraus, zur allgemeinen gegenseitigen Freude am Sonntag dem 9 August 1846 eintraf. Die Wichsiers waren den Anrückenden weit entgegengegangen. Daß auch diesmal wieder alle Fenster und Thüren von Neugierigen besetzt, daß Tücher geschwenkt, Willkommen! gerufen wurde, bedarf keiner weiteren Versicherung. Aber nicht blos die Bäcker, Metzger, Wirte und das ganze Philistertum freute sich, daß die Studiosen wieder erschienen waren, die letzteren selbst dankten ihrem Schöpfer, daß sie wieder in geordnete Verhältnisse kamen. Das Biwakieren in Scheuern und Ställen hatten die jungen Herren satt bis oben hin, und ihre Anzüge, Gesichter und Frisuren zeigten schon einen Stich ins Rustikale. (Schluß folgt.) 11. Ausland. 350 330 396 290 302 303 340 304 K onstantinopel Krisis wird vom wurde vormittags Di« Wc Da Opptt St Der: H. 8ai Jahrgang 1890 1891 1892 1893 1894 1895 1896 1897 1898 Einwohnerzahl 20 570 20 800 21 100 21 600 22 100 22 700 23 200 23 700 24 100 Ae L kchmnat i. WNMVNÄ 8. MMr nach Lbsch« 16. Noch zu ve tmballage 17,01 „ 15,64 „ 18,57 „ 13,12 „ 13,30 „ 13,17 „ 14,35 „ 12,20 „ I, daß die Sterbhandlungen mit der Opposition einen Kompromiß zu stände zu bringen, dem Kaiser Bericht erstattet und über die , „ -----,--------- Bildung eines neuen Kabinetts Vorschläge gemacht haben I den Seuchen nur 16 Personen gegen 23 in 1897, und zwar werde. Bis dahin führe das Kabinett Banffy die Re- " '' 1 ,n T 5 Kinder an den Masern, welche sich im zweiten Halbjahr in einer mäßig ausgedehnten Epidemie verbreitet hatten, an Keuchhusten, der im September und Oktober herrschte, 4, an Typhus 1 älteres Kind in der Wetzstemgasie; weitere Erkrankungen an Typhus wurden noch 2 beobachtet in der Neustadt und in der Marktstraße. — Im Gegensätze zu der vielfach unter den Aerzten verbreiteten Ansicht, wir näherten uns jetzt dem Ende einer mehrere Jahrzehnte dauernden Epidemie der Diphtheritis, und durch biegen Umstand sei vielmehr die seit 1894 zurückgehende Sterblichkeit an Halsbräune zu erklären, als durch die neuere Behandlungsmethode mit Heilserum, hatte die Zahl der Erkrankungen wieder zugenommen: es wurden in Gießen gegenüber 48 Fällen im Jahre 1897 im Berichtsjahre 9 8 Diph- theriekranke gemeldet, von welchen 6 gestorben sind. Bon anderen ansteckenden Krankheiten, welche keine Todesfälle zur Folge hatten, kam Scharlach vor in den ersten Quartalen in vereinzelten, im vierten Quartale in 11 Fällen gierungsgeschäfte weiter. Budapest, 21. Februar. Kolomann Szell ist hier cingetrosien. Es wurden sofort die Kompromißverhandlungen wieder ausgenommen. Paris, 21. Februar. Die Botschaft des Präsidenten Loubet, welche heute im Parlament verlesen werden soll, ist in sehr verbindlichen Worten gehalten und ermahnt alle Angehörigen der Nation dringend zur Einigkeit und zum Frieden. Loubet legt dann des Näheren dar, wie er sich alle Zweige der Gesetzgebung auszugestalten gedenkt, daß daraus Vorteile für das Land und jedes einzelne Mitglied der Nation erwachsen. Zur Erreichung dieser Ziele erbittet der Präsident die Mithilfe des ganzen Volkes. Die Politik Frankreichs gegenüber dem Auslande solle eine Politik der Anhänglichkeit und Aufrichtigkeit und Uneigennützigkeit sein, damit der Friede möglichst erhalten bleibe. a. Einrichtung der nebenbezctchneten Telk graphenanstalt mit Fernsprechbetrirl' und Einschaltung in di« bestehend- Leitung 723 Sp g »wischen Wteseck unj Großen Buseck. UeberwetsungSamt W Gießen 1. . b. Neue Leitung 1116 mit Hughev-Bettte» von Berlin nach Frankfurt (Main). c. Neue Fernsprechverbindungsleitung F. 2111 a/b von Gießen nach Wetzlar- d. Einrichtung der nebenbezeichneten T«ll- graphenanstalt mit Fernsprechbetrtld und Einschaltung in d'e bestehend; Leitung 2767 8p d zwischen HosM und Ltch. UeberwetsungSLmter fiv» Lich und Butzbach. e. Neue Fernsprech - VerbindungSlettun^ F. 1244 a/b von Frankfurt (Matn) nach Hamburg. D«! «• ttaW l#? H« 6l,|l‘ rttWti 8leji«r zufolge ist der derzeitige Botschaftsrat Braun, in gleicher Eigenschaft nach versetzt. — Zum Stande der ungarischen und ersehen aus dieser Zusammenstellung lichkeitsziffer mit leichten Schwankungen stetig herabgegangen ist Das Ideal einer Sterblichkeitsstatistik, welches darin be- stände, wenn alle Menschen alte Leute würden, werden wir nie erreichen, doch ist die Thatsache ersichtlich, daß die Sterblichkeit der Kinder allmählich ab- und die Zahl der Todesfälle Erwachsener im Verhältnis zugenommen h^. Die Erwachsenen (von 16. Jahre ab) erreichten im Durchschnitt ein Alter von 54,7 Jahren (im Vorjahre 54 6); von den 86 im Greisenalter über 60 Jahre verstorbenen Personen hatten 31 das 70., 12 das 80. und 2 das 90. Lebensjahr Lieferung von. dackivaren, Epezmuvai Ach, Butter unt Bier, Bezeichnung der neu eröffneten Telegraphen-Linien und Leitungen Sa. 304 Sa. 340 Die vermehrte Sterblichkeit der Säuglinge im Jahre 1897 gegenüber 1898 ist zum Teil auf eine damals herrschende Keuchhusten-Epidemie zurückzuführen, die erhöhte Ziffer im Mannesalter zwischen 15-60 auf akute Erkrankungen der Atmungsorgane, welche im Vorjahre mehr Opfer forderten; die Gruppen der älteren Kinder und des Greisenalters sind in beiden Jahrgängen fast gleichstehend. Von den Monaten lieferte die größte Sterbezahl der September: 32 und April: 21, die kleinste Ziffer die Wintermonate Januar, Februar und Dezember mit je zu, 18 und 18 Todesfällen; von den Quartalen war das ungünstigste das dritte mit 83, das günstigste das erste mit 63, im zweiten und viertencharben gleich viele Personen, nämlich > 9. Was die Todesursachen anlangt, so können wir für das Berichtsjahr wiederum einen Rückgang der Todesfälle an akuten Infektionskrankheiten feststellen-, es starben an diesen, vorzugsweise das Kindesalter bedrohen- gewesen sei, da der Kaiser bezüglich des Rücktrittsgesuches des Kabinetts Banffy noch keine Entscheidung getroffen habe. Diese erfolge erst, wenn Koloman Szell über den Erfolg feines ihm Tags vorher übertragenen Auftrags, durch Ver- Dienstag berichtet: Baron Banffy vom Kaiser empfangen. Hieran anknüpfend stellt die „Budapester Korrespondenz" fest, daß dies keine Abschiedsaudienz Deutsches Mich. Berlin, 21. Februar. Im Herrenhausen gelangte die mit den Niederlanden vereinbarten Abänderungen der Rheinschiffahrtsakte vom 17. Oktober 1868 und einige kleinere Vorlagen von lokaler Bedeutung zur Annahme. Der Gesetzentwurf betreffend den Charfreitag wurde an eine 15gliedrige Kommission verwiesen. Auf der morgigen Tagesordnung steht das Kommunalbeamtengesetz. Marburg, 21. Februar. Gelegentlich einer Strafkammersitzung wurden vier Personen aus Eimelrod wegen Meineid verhaftet. Hanau, 21. Februar. Ein Kellner namens Trebing erschoß durch unvorsichtiges Hantieren mit einem Revolver eine Stiefschwester, Mutter zweier Kinder. Mtifltrl wnd Montag di t Wchdch, (fiatttn :c); I SO m (I Iipi; Mg- ' kspe ic; Mr- LaS mit n fiolj in den Diftri ftnn bet Leches Seltne Auskunst Eichelsdo Wien, 21. Februar. Der Politischen Korrespondenz in München, von Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrns u. st w^ nachzuweisen. Das Vorhandensein von e * ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten. 5 An der Losziehung persönlich teil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für diejenigen, welche bei dem Aufrufe nicht anwesend sind, zieht em Mitglied der Ersatz- Kommission das Los. 6. Die Großherzoglicheu Bürgermeistereien haben sämtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtige aus Gruud der ihnen bereits zngegangeueu Stammrollen zu der Musterung vorzuladeu. Bemerkt wird hierbei, baß Militär pflichtige, welche fich auswärts aushalteu, zur Musterung nicht geladen werden dürfen, va solche nur au ihrem Aufenthaltsort gestelluugs' AÄÄ Ä W zusammen^38^K^^ Verstorbenen betrug 274 männliche und 220 weibliche, zusammen 494 Personen gegen 506 Eine^n'äheren^Betrachtung sollen nur die in Gießen ansässig gewesenen Verstorbenen unterzogen werden unter Ausscheidung der zum größten Teil in den Klmiken verstorbenen Ortsfremden, deren Zahl und zum Tode führende Krankheiten sehr wechselnd und bei Beurteilung der Gesundheitsverhältnisse unserer Stadt natürlich außer Betrag bleiben müssen; denn die Sterblichkeitskurven wurden sich erheblich zu ungunsten der Stadt verschieben, wollte man r B. 20 Todesfälle an Lungenschwindsucht, 8 an Diphtheritis, 3 an Typhus, 29 an bösartigen Neubildungen (Krebsgeschwülsten), 13 Verunglückte und 2 Selbstmorde, die Ortsfremde betrafen, bei Berechnung der Sterblichkeitsziffern mit heranziehen. Die Zahl dieser Ortsfremden war nach sorgfältiger Zählung 190, es bleiben somit gestorbene Ein- heimische 304 (gegen 340 im Jahre 1897) Fast dr-s-lbe Sterbeziffer hatten wir in den Jahrgängen 1895 mit 302 und 1896: 303, obwohl die Stadt alljährlich durch Zuzug und Nachwuchs um etwa 470 Personen anwächst; die niederste Sterbezahl der Einheimischen im laufenden Dezennium ist mit 290 in 1894 verzeichnet, die höchste in 1893 nxit 39b. Unter Zugrundelegung einer Einwohnerzahl von 24100 erqiebt sich bei 304Todesfällen eine Sterblichkeitsziffer, d. h. die Zahl der Toden auf 1000 Lebende, von 12,2o/eo, die niederste, welche bis jetzt hier beobachtet worden ist; unter Einrechnung der Ortsfremden bei 494 Sterbefallen würde sich die Zahl auf 2O,5«/0e erhöhen. Die entsprechenden Zahlen der letzten 9 ^ahre fuhren wir zum vergleiche nachstehend an: Verstorbene Einheimische Sterblichkeitsziffer 391 19,000/w) rer-u.s w. . Bcweaung der Bevölkerung der Stadt Epilepsie Gießen im Jahre ^08; ins^,ondere der .«-sofctma I Gesundheitsstand und dre Todesfälle. <>m ->ahre 1898 wurden in Gießen lebend geboren 466 Knaben und 497 Mädchen, zusammen 963 Kinder, qaa im Vnriabre und es betrug, wenn man die Kinder fremder Mütter, welche gewöhnlich alsbald wieder wegziehen abrechne., die Vergrößerung der Bevölkerung burch^z7?L-lt L ^männliche und 17 weibliche. Sch Ur bit g ■Nntmg^f i 'N öffentlich, »eben werden: überschritten. „ ,, Nach den wichtigsten Altersklassen geordnet, waren verstorben: unter 1 Jahr: 76 im Vorjahre 96 von 1-15 „ „ 44 „ „ 41 „ 15-60 „ „ 98 „ „ 116 über 60 ,, ,, 86 „ ,, * Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinde im Musterungstermin rechtzeitig anwesend zu jein und sich darum zu bemühen, daß die letzteren V2 Staude vor der bestimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und remUch gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschaftes ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten. Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krankheit persönlich zu erscheinen nicht im stände ist, °d r wenn er sich in gerichtlicher Haft bestndet, so ,st darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugnis des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen. . , Den Großherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob daraus aufmerksam zu machen, daß ein Militarpflchtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Milltardienstes unwürdig ist, und sind deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen. Im Anschluß an das Ersatz-Geschaft findet Donnerstag den 9. März tm Rathaus zu Btdb Douoerstag den 16. März in der Restauration ,Z u in Lonys Bierkeller, Schanzenstraße 18, zu Gießen, Montag den 20. März im Gasthaus „Zum Rappen zu Grünberg, die Klassifizierung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebots und der Ersatz-Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehrmänner ersten und zweiten Ausgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen. Gießen, den 18. Februar 1899. Der Zivil-Vorsitzende der Ersatz-Kommission des Kreises Gießen. Boeckrnann. (zusammen 18). An Wochenbettkrankheiten ist erfreulicherweise im verflossenen Jahre niemand gestorben Uebereinstimmend mit allgemeiner Beobachtung m Deutschland geht die Sterblichkeit an Lungenschwindsucht (Lungentuberkulose) auch bei uns allmählich zuruck; wir zahlen gegen 46 in 1897, im Berichtsjahre 40 Todesfälle an Schwindsucht oder 16,6 auf 10000 Lebende. Die entsprechend berechneten Zahlen für die Jahre 1890 bis 1897 sind: 24,3 - 24,0 - 25,1 - 20,0 - 19,0 - 18,5 - 19,4 — 19,4 auf 10000. — Die Zahl der Todesfälle an Tuberkulose anderer Organe war 14 dieselbe bleibt ziemlich konstant und^schwankte im ganzen Jahrzehnt zwischen 13 und 16. Den akuten Erkrankungen der Atmungs- orqane (Entzündung und Katarrh der Lungen einschließlich Influenza) sind nur 2 3 Personen erlegen gegen 56 im Jahre 1897; es ist dies eine außergewöhnlich niedere Zahl und mag wohl mit den günstigen Witterungsverhältmssen im Berichtsjahre in Zusammenhang stehen. An Gehirnschlagfluß starben (20), an Erkrankungen des Herzens 17 (25); sehr hoch ist die Zahl der an akuten Magen- und Darmkrankheiten zugrunde gegangenen Personen, welche zum größten Teil dem frühesten Kindesalter angehören, nämlich 33 gegen 22 im Vor- und 18 im Durchschnitt der 8 früheren Jahre. 4 Kinder starben an allgemeiner Abzehrung, wahrscheinlich auch auf Grund von Darmkatarrh, 12 an angeborener Lebensschwäche oder Bildungsfehlern, ferner an bösartigen Neubildungen (Krebsgeschwülsten) 24 (20); anderen bekannten, weniger wichtigen Krankheiten erlagen 58 Personen, bei 23 Verstorbenen ist Altersschwäche als Todesursache genannt, bei 7 blieb dieselbe unbekannt. 10 Personen starben infolge von Unglucksfall, 5 durch Selbstmord, 1 Mann wurde im Streite erstochen. Bei den hier verstorbenen Ortsfremden war Todesursache, wie zum Teil oben schon erwähnt, DiphtheritiS । 8 mal, Typhus 3, Rose 1, Wochenbettkrankheiten 2, Lungenschwindsucht 20, andere Tuberkulosen 5, Lungenentzündung 9, Lunqenkatarrh 6, Gehirnschlagfluß 4, H°rMd°n N, Darm- katarrh 4, Lebensschwäche 14, Krebsgeschwulst- 29 Alter«, schwäche 3, andere bekannte Krankheiten 52; durch Verunglückung starben 13 Fremde, Selbstmord 2, Htnnchtung 1. Gießen irn Februar 1899. Großh. Kreisgesundheitsamt Gießen. ______Dr. H ab er körn. ___________ Nachweisung über den telegraphischen Verkehr der tm Kreise Gießep> bel'genen, I mm Oder-P°stdirekti°nSbe,irk Darmstadt g-HS'i»'n P»st- | 1 Telegrapbenanstalten tm Jabre 1898._________ Mn, Verbrauch ständen NM s Ä ^.reibniat ' oö< Wintzen ^"kenwüsche ti 5. Tj I biefe r-rr- Ä*' Afe i 'j81 1? TN. b!t Nachweisung der im Kreise Gießen tm Jahre 1898 neu eröffneten Telegraphenanstalten, sowie der neu heraestellten Tklegrapbenltnten und Leitungen. Name der Telegraphenanstalt Telegramme Bemerkungen Ausgegeben Stück Eingegangen Stück Ällendorf a. d. Lumda . . Altenbuseck...... ArnSburg ...... 392 44 108 507 40 150 seit 10. Juni, seit 27. Juli. Bellersheim...... 288 233 Beltershain...... 33 17 Beuern (Hessen) .... 193 88 Eberstadt (Kr. Gießen) . . 117 143 Geilshausen >*...« Gießen 1....... 56 28388 49 31263 Gießen 2....... 13641 9590 Gießen 42029 40853 Großen-Buseck..... 212 291 Großen-Linden..... 209 337 Grünberg (Hessen) . . . 1239 1313 Heuchelheim...... 321 307 Hofgüll....... 100 154 Hungen....... 1649 1543 Keffelbach....... 82 125 LanggönS....... 109 295 Langsdorf ...... Lich......... Lollar.....* . • 279 1555 1189 309 1700 1060 Londorf....... 572 545 Lumda....... 53 13 Mainzlar....... 67 56 Obbornhofen..... 140 78 Odenhausrn...... 78 61 Reiskirchen...... 211 181 Staufenberg...... 19 25 Steinbach (Hessen) . . . 148 212 Steinberg (Kr. Gießen). . 152 188 TreiS (Heffen)..... 182 167 Villtngen (Heffen). . . . 133 139 Wieseck (Heffen) .... 423 422 Summa 52282 51601 Namen der neu eröffneten Telegraphenanstalten Datum der Eröffnung Altenbuseck 10. Juni ArnSburg 13. Juli 25. Jult 27. Juli (Oberheffen) 17. Oktober Int. Schnltt- mannfactir. |Dret«den-N-l verwendet. Reicht. Schnitt- luueterbuch und Modenalbnm fix GO Pf. wird fcw. überallhin In der PrivatklMsache der Johannes Peter Wwe. in Gießen, Privatklägerin, gegen den Bremser Heinrich Schäfer daselbst, Angeklagten, wegen Beleidigung, hat da» Großh. Schöffengericht zu Gießen in seiner Sitzung vom 3. Januar 1899 für Recht erkannt: Der Angeklagte wird auf Grund der 186, 200 St.-G.-B. zu einer Geldstrafe von 20 Mark, sowie zur Tragung der Kosten, einschließlich der der Privatklägerin erwachsenen notwendigen Auslagen, verurteilt. Der Privatklägerin wird die Be sugniß zugesprochen, den entscheidenden Teil des Urteils auf Kosten des Angeklagten ortsüblich öffentlich be« kannt zu machen. 1653 (gez.) Gebhardt. Für die Abschrift: Metz, Rechtsanwalt. Die am 28. d. Mts. in den Ge- meindewaldungen Reiskirchen und Weidenhausen ftattstndende Nutzholz^ Versteigerung beginnt nicht im Ge- meindewald Weidenhausen, sondern im Gemeindewald Reiskirchen, Distrikt Lützerfeld 18 a, vormittags 9 Uhr. 1646 Groß Rechtenbach, 21. Febr. 1899. Das Bürgermeister-Amt. Hohversteigerung Fürstliche WerfSksterei Hohensolms Donnerstag den 2. März 1899, vormittags 10 Uhr, in der Wirtschaft von Geller in Fravkeubach. Distrikt Jssel- scheid. Buchen: 9 rm Knüppel, 750 Wellen. Eichen: 34 rm Knüppel, 4110 Wellen. 35 rm Nadelholz. 4850 Ftchten-Bohnen« ftangen. EulerSgruud. Nadel« Holz: 4 rm Knüppel, 600 Wellen. Eberfteiu. Buchen: 1 rm Knüppel, 970 Wellen. Kiefern: 28 rm Knüppel, 10 rm Stöcke, 800 Wellen. 10 Wellen Abraum. Nutzholz Kiefern: 63 Stämme mit 14 km, 15 bis 24 cm Durchm. 90 Stangen mit 8 km, 10 bis 14 cm mittl. Durchmesser 1640 Uuhhch-Versteigerung im Gemeindewald Ebersgöns Mittwoch den 1. März d. I. Beginn vormittags 10 Uhr im Distrikt RückertSberg le. Eichen: 1 Stamm 1. Klaffe — 2,75 km, 5 St. 2. Kl. = 9,58 km, 183 St. 3. und 4. Kl. = 58,68 km, 88 Stangen 1. bis 3. Klaffe und 4 rm Nutzholz. Nadel: 80 Stämme 3. und 4. Kl. = 17,04 km, 40 Stangen 6. Kl. und 8 rm Nutzholz. Groß.Rechtenbach, 20. Febr. 1899. 1647 Das Bürgermeister-Amt. Hchversteigerung. Freitag den 24. Februar 1899, von nachmittags 1 Uhr an, soll im Laug-Gönfer Gc- meindewald „Haide" nachoerzeichnrtes Holz versteigert werden: 37 Kiefern-Schnittholz-Stämme von 30 bis 45 cm Durchmesser und 4 bis 10 m Länge — 25 km; 67 Kiefern« und Fichten. Bauholz- Stämme von 13 bis 30 cm Durchmesser und 6 bis 15 m Länge — 28 km; 20 Birken-Derbstangen — 1,10 km; 110 Fichten-Derbstangen —4,50km; 3 rm Nadel Rundscheit (3 m lang); 2 „ „ «Knüppel (2,5 m lang) Die Zusammenkunft ist auf der Kreisstraße nach Holzheim, am Eingang in den Wald bet Nr. 145. Lang-Göns, den 20. Februar 1899. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. Brückel. 1586 1624 Stadtkaffe Gießen: Doepfer. 1652 Wtanz am 31. Dezemöer 1898 JL 230.— Gießen. 130.08 1907.66 1641 LmrckmW 1636 Gießen, den 17. Februar 1899. der psychiatrischen Klinik. 1532 Sommer. 1450.29 227.37 das dem ver- Der Direktor: H. Balser VII. v4L 445 59 1284.80 83.69 llniversitäts Klinik sollen für Rechnungsjahr 1899/1900 auf Wege öffentlicher Submission geben werden: und der Oefen, Da» Leerfahren der Senkgruben und Fortschaffen des Kehrichts, Die Abgabe von Knochen und Lieferung von: Backwaren, Spezereiwaren, Milch, Butter und Eier, Bier, Eis, Wein, Termin einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage Gießen, 20. Februar 1899. Das Stadtbauamt. Schmandt. Warenvorrat Ausstände Wer t der Geschäftsmobilien nach Abschreibung v. 10°/0 Noch zu verwertende Emballage Eichelsdorf, den 19. Februar 1899. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Trautwein. Gespül. Die für diese Lieferung gültigen stllgemeinen Bedingungen (Erlaß der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893) und die speziellen Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem kerwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift bis zum r. März d. Js., vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Bureau stbzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 16. März d. Js. ) Utt 10.3mt. 0 1 21. W 13 \ 11 | 88 43 49 263 590 >853__ 291 337 1313 307 154 1543 125 295 309 1700 1060 545 13 56 78 61 181 25 212 188 167 139 422^ •51601 Verkauf ausrangierter Geräte, altem Eisen, Messing rc., sowie 125 Stück wollene Decken am Samstag, dem 25. d. M1S., vormittags 10 Uhr, l auf dem Hofe der Zeughauskaserne. Großh. Garnison-Verwaltung. Actlva: 1. Kaffenvorrat Verbrauchs« und Toilettegegenständen (Bürstenwaren rc.), Porzellan- und Glaswaren, Emaillewaren, Schreibmaterialien, 2. Das Reinigen der Personal« und Krankenwäsche (getrennt oder zusammen), $ Das Reinigen des Küchenherdes Submission. Für die Großh. psychiatrische Passiva: Geschäftsguthaben der Mitglieder Noch zu bezahlende Warenschulden Reingewinn ift Sießrv bdtjentr uW PH W H898^ tnt Bekanntmachung. Da» 6. Ziel Gemeindesteuer pro 1898/99 sowie die hierher zahlbaren Schulgelder pro 4. Quartal 1898/99 können noch hi» Ende dieses Monat» — an den üblichen Zahltagen — ohne Kosten entrichtet werden. Gießen, den 21. Februar 1899. Die Zahl der Mitglieder betrug bei Gründung ! Während 1898 gingen zu Daher Stand der Mitglieder Ende 1898 Oppenrod, den 20. Februar 1899. Landwirtschaftlicher Konsumverein - 10,5 — i9t '; 114' buftttt " Atmung«, '9™ «nWieJIi* «n 56 Ä llld) niedere Zahl ^ungsverhilltnissen (20), an Er- 1°ch ist die Zahl ^nlheiten zu- gwßten Teil dem 33 gegen 22 im l Jahre. 4 Sinder 'ahrscheinlich auch borener Lebens an bösartigen 4 (20); anderen lagen 58 Personen : als TvdrsmsaL t. glückssall, 5 durch erstochen. Aden war Todes- ’iljnt, Diphtheck- fyiten 2, Lungen igenentzündungS, leiden 11, Dam- vM MrS> 52; toxfy ^rw > 2, hinrichch 1 Holzversteigerung, versteigert werden: . Montag den 27. U Mts., vormittags 10'/, Uhr, aus den Domamal- »alddistrikten Alteberg, Langeloh und Steinswiesenkopf, Forstwartei Ulfa: Stämme: 5 Eichen von 25—40 cm Durchm., 3—4 m Länge — 1.51 fm, 7 Fichten von 14—21 cm Durchm, 10—11 m Länge — 2.35 fm; Autzknüppel: 63 rm Nadelholz (3 m lang); Hkuhreistg: 36 rm Nadelholz (Latten :c); Scheiter: 545 rm Buche 1. Kl., 209 im Buche 2. Kl.; Knupper: 760 rm Buche (teils Stamm knüppel), 32 rm Eiche, 15 rm Nadelholz, 12 rm »Spe; Ateifig: 1703 rm Bucke (zum Teil Stamm reisig)', 108 rm Eicke, 147 rm Aspe rc; StSLe: 81 rm Buche. Das mit Kalk gespritzte Holz wird nicht versteigert; vorgezeigt wird nur das Holz in den Distrikten Steinswiesenkopf und Alteberg, Abteilung 3. Beginn der Versteigerung bei Nr. 866 im Distrikt Steinswiesenkopf am Eselsweg. Weitere Auskunft wird der Großh. Forstwart Zimmer zu Ulfa ertheilen. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenstraste 2. Angebot -er Arbeitnehmer: 4 Bäcker, 1 Krankenwärter, 1 jüngerer Glaser, 1 Polsterer oder Dekorateur, 1 Schneider, 14 Taglöhner, 2 Hausburschen, 1 Fahrburscke, 2 Fuhrknechte, 1 Ladnerin, 1 Schreibgehilfe. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 jüngerer Bäcker 1 tüchtiger Drechsler, 1 Glaser, 1 jüngerer Weißbinder, 2 tüchtige Sattler, 2 tucht. Bauschloffer, 1 tucht. tzchloffer und 1 Feuersckmied für eine hiesige Fabrik, 2 Schnezder, 4 tücht. Bauschreiner, 2 tücht. Fuhrkneckte, 2 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. 13.50 1907.66 24 22 46 Ü «■» 3'Sw SÄStiS5 'b 0tönn7benbt! «J {‘5 5'Ä* I .stau W Ifl D" ftjV ---r—r V ' Troßherzogl. Verwaltungs-Direktion borg- Der Lagerhalter: Johs. Balßer VI. Submission. Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung von zirka 32000 Itr. Maschivevkohleo, 600 „ Nußkohle« unb 60 Rmt.Tavnen-Achcithoh auf dem Submissionsweg vergeben werden. Die Bedingungen und der Ministe- rialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf dem Verwaltungs-Bureau der neuen Kliniken an den Wochentagen von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Offerten sind verschloffcn mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 1. März 1899, mittags 12 Uhr, auf oben erwähntem Bureau abzugeben. ZuschlagSfrist bis 20. März 1899. Gießen, den 16. Februar 1899. Großherzogl. Verwaltung» Direktion _________der neuen Kliniken. 1494 Verdingung von Fährlöhnen. Das Anfahren von Holz rc. für die städtischen Anstalten, sowie die Leistungen der Tagesfuhreu für das Rechnungsjahr 1899/1900 sollen Dienstag den 28. Febr. d. I., vormittags lV/2 Uhr, verdungen werden. Die Bedingungen liegen bet uns Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind bi» zum genannten Hützversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 27. Februar 1899, vormittags 9'/, Uhr ; eginnend. sollen im Gießener Stadtwald , Distrikt Alter Pstauzgarten und Haseuhecke, versteigert werden: 202 Kiefern- und Fichtenstämme mit 88,52 fm, 1551 Kiefern- undFichten-Reisstangen mit 33,16 fm, 2 rm Eichen-Scheitholz, 70 „ Nadel- 3 H Birken- „ 3 „ Eichen Knüppel, 395 u Nadel- „ 70 Wellen Eichen-Reisig, 4690 „ Nadel« ,, 102 rm Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße, an der 6. Schneise. Gießen, den 20. Februar 1899. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1618 Kräftiger Lehrling m ein größeres Eisengeschäft unter günstigen Bedingungen ver Ostern gesucht. Offerten unter Nr. 419 an die Expedition dieses Blattes._________ Lehrling- mit guter Schulbildung per sofort oder Ostern unter günstigen Bedingungen gesucht. 1385 R. Oppenheimer Sohu, ______________Likörfabrik.__________ Auf das Kontor einer hiefigen Cigarrenfabrik wird zu Ostern ein Lehrling mit der Berechtigung zum Einjährigen gesucht. 987 Näheres in der Expedition d. Bl. 0559] Zuverlässiges, junges Mädchen tagsüber zu einem Kinde gejuckt. _______________Südanlage 11, pari. 1574] Ein braves, älteres, in Kücke und Hausarbeit erfahrenes Mädchen für 25. März gesucht. Frau Käst, Frankfurterstraße 44. 1577] Ein ordentlickes Dienstmädchen gesucht. Bahnhofstraße 66, II. Brauerei Röhrle. - Restaurant. Guter Mittagstisch von 60 Pfg. an und höher. 1506 Reichhaltige Abendkarte, 60 Mennig. Kutscher auf 1. März nach auswärts gesucht. Näheres bei Gebr. Scheel. 1623 Gin Merdelinecht auf sofort gesucht. 1583 Gasthaus zum weißen Rotz. tim ehrlicher Kausbursche im Alter von 15 bis 16 Jahren gesucht. 1585________Heinrich Arnold II. Gin Lehrling gesucht, ß B. Wolf, Glasermeister, Bahnhosstr. 32. Zeit und Geld spart, wer die chlckee, bequem, preliw. Schnitte a* versendet. Br- probte Lehr- ■BteL greUa. Wer bauen will versäume nickt, Preise einzuholen bei 616 Emil Horst, Giessen Kunststein- und Cementwarenfabrik, Baumaterialienhandlung Liebigstrasse 43/45—Biegelpfad. Borteilstafte Bezugsquelle für Aauartikel aller Art. Kabliau lllld ZltzeUlhe frisch im Rebstock.836 Heute frische Schellfische, Kabliau, Zander, Schollen, Flutz- hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310 Prompter Versandt nach auswärts. I. M. Schulhof, $ei'ief9n Kolonialwaren- und Delikateffengesckäft. Schreiner finden sofort dauernde Beschäftigung m der 1629 ________Brück'schen Möbelfabrik. Nti liicht. Schmuersesklltn, die mit Maschinenarbeiten vertraut sind, auf sofort gesucht. 1626 E. H. Müller, Dampfschreinerei. 0535] Sckuhmachergeselle gesucht. __Karl Müller, Liebigstraße^64. 1511] Wir sucken einen tüchtigen Schlaffer (am liebsten verheiratet) für unsere Reparaturwerkstätte auf dauernde Beschäftigung. Wochenlohn. Wohnung bei der Fabrik. R. & M. Wegener, Hutfabrik, Blitzenrod bei Lauterbach, Oberhessen. 1522] Ein 19 jähriges Mädchen, kath., welches im Kochen, Nähen und Bügeln nickt unerfahren ist, sucht Stelle. Gute Behandlung Hauptbedinguny. Gest. Offerten an Fräulem Babetta Graf, Braunfels a. d. Lahn. 1592] Eine entbehrlich gewordene Dezimalwage (20 Zentner Tragkraft) zu verkaufen. Näheres in der Expedition d. BI. General-Agentur 1 einer eingeführten Berficherungs-Ge- sellschaft der Lebens- und Unfallbranche für den Bezirk Oberheffen mit Sitz in Gietzen zu vergeben. Bedeutendes Jnkaffo vorhanden, sowie Vertreter an vielen Orten des Bezirks. 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Bk.'Acticn M Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 101.75 92.95 10000 000.00 000.00 20.36 4.17 100.8fr 160 65 27 01 100 0fr 51 8fr 100.20 99 00 99.00 100 Jl 98.00 100.81 »rief 00.00 20.40 4.21 jfthM l^iserlXönigloesterr. aussc^liessfrivileg. Abendcourser 155 00 s Oesterr. Eredit-Actien bringen ihr Etablisiement in empfehlende Erinnerung. Nur tadellose Ausführung. — Schnellste Lieferung. *** o 8 rg CD Schüler werben zu jeder Zeit angenommen Sonnenstraße 5. 1314 I. Möhl, T-n?lkhrer. Mexicaner Monopol-Griechen von Eisenb. Rentenb. Dkl Buderus Obl. KnvaW- ^goidni^tr 'Brühl’sehe cUnii).S)rucherei, (Bietsch 'färben) 7 SchulstruMt 7. __ _ Donnerstag den 23. Februar, abends 7 Uhr: Anstich des allein ächten Salvator-Bieres aus der übertragen haben. Wegen Bezug von Brennabor - Rädern bitten wir daher, sich mit genannter Firma in Verbindung zu setzen, welche gern mit niedrigst gestellten Preisen dienen ® wird. Auch Ersatzteile zu früher bezogenen Brennabor-Rädern in Tuch, Buckskin und Kammgarn von 9 bis 25 Mark. "HWA VI. (letzter) Vortrag Areitag den 24. Keöruar 1899, 8 Uhr, pünktlich 1580 in der großen Aula der Uuiverfität. Kerr ^rof. Dr. Siegmund Günther (München): Die Entdeckung des Seewegs nach Ostindien durch Vasco da Gama 1498/99* Karten für Nichtmitglieder zu Mk. 1.50, für Studenten und Schüler zu 50 Psg. in der Krebs'scben und Ricker>schen Buchhandlung. Rrdaction: E. Burkhardt. — Druck ,md geriet der «rühl'schen UmversitätS-Buch. und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Die heutige Dummer umfaßt 12 Kette». Proccnr 4*/6 Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen Hotel Schütz. ®cir 80 95 169.45 4.18V, werden von dieser Firma geliefert. BRENNABOR-FAHRRADWERKE GEBR. REICHSTEIN BRANDENBURG a. H. Aelteste und grösste Fahrradfabrik Deutschlands. Geldsortenr Geld 16.19 Franz. Banknoten i- M. Oösterr. dto. Americ. 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Um Verwechselung mit minderwertigen Nachahmungen zu vermeiden, achte man auf die eingetragene Schutzmarke 1554 „Hygiene sei’s Panier66. r .^inn j nferMun9g| M: a* J m 'Ä Salvator-Bier in Flaschen L 45 Psg. auf Wunsch frei ins Haus geliefert. Phil. Reitzel. 1849-1S99. In Gießen wohnhafte AlterSgenosien, gleichviel ob geborene Gießener ober nicht, besonders aber solche, welche mit der einfache«, gemein schaftlicheu Jahrgangs-Feier • (Bierabend mit Konzert) einverstanden sind, werden gebeten, sich Donnerstag, den 23. Ieöruar, abends 9 im Caf6 Ebel zwecks Besprechung einsinden zu wollen. 1568 Einige hier nicht grborkne 50 er. D.R.G.M. 4628 8. qjlcntog31 $ie W« ?««»" ■6(6tntüd) o'et w ww- UYCIEN <0 Jf Theater-Verein. Siebente Vorstellung Mittwoch den 22. Februar, abends 8 Uhr präcls. 1594 ausgeführt von Mitgliedern des Giessener Stadttbeaters: Jugendfreunde. Lustspiel in 4 Aufzügen von Ludwig Fulda. DHIaFci • in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolphs Nachf.), IjlilüLS • Loge Mk. 3.—, Erstes Parkett Mk. 2.50 Zweites Parkett Mk. 1.76., Studentenkarten Mk. 1,—, Schülerkarten Mk. 0.40, Gallcrie Mk. 0 40. A I Ovocent ’ 81/, Deutsche ReichSanl. W 3 Preuß. TonsolS Ä | S1/, ®r. Hessische Obl. ? 4 W 4 W 3 M3 tMUVW Markus Bauer9 Giessen |||B|| im 11 11■ 11 Kirchenplatz 11. Anf.rtignng nach Mast in eiqeuer LLerkstätte. _______________________ Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde Oesterr. StaatSbahn v. 1886 90.00 4 Jtul. staats gar. Ersenb. 60.40 4 rankstr. Hyp. Bk unk. b. 1906 99.00 31/, Hambrgr. HypBk. unk. b. 1908 ".Hyp.Sred.B.unk.b.1906 98.00 4 Preuß.Hvv A.Bkunk-b.1900 unk. b. 1907 102.00 31/, Pomm. Hyp.A.Bk. unk. b.1906 ' ' 4 Frkf.Ldw.Cred.Bk.unk.b.1900 Mnllimmi Wchn. Pariser Korsetts Marke J. 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