1899 Mittwoch dm 22 November Amts- und Anzeigeblatt für den Urei» Gieren Feuilleton. 12 12 20,847 Fr. 07 VMattUn, Lxpedition und Druckerei: FH.tstrahe Ar. 7. wurden................... Kosten des Urteils des Kriegsgerichts . . - Kosten der Entscheidung des Revisionsrates für die Erklärung der Nichtberufung . . . Lvvahme von Anzeigen zu der nachmittags für de« sitzenden Laß erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Gratisbeilagen: Gießener Famiiienblätter, Der hessische Landwirt, Dlätter für hessische Volkskunde._________________ Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Besondern Beifall in türkischen amtlichen Kreisen wie bei . der Bevölkerung fand es, daß er eine Vorstellung für das durch Erdbeben stark geschädigte Vilajet Aidin veranstaltete. Der Sultan befahl am Freitag eine Vorstellung im Palais, wozu keine Einladung an die Diplomatie erging. Sämtliche Künstler erhielten Dekorationen, und der Sultan befahl sogar, was noch nicht vorgekommen ist, die Truppe zu einer zweiten Vorstellung auf Sonntag. Das erregt um so größeres Aufsehen, als der französische Tragöde Monnet Sully vor zwei Wochen trotz aller Anstrengungen des Botschafters Constans nicht in Yildiz spielen durfte und nur einen Orden erhielt; erhalte eine Wohlthätigkeits- vorstellung verweigert. ♦♦ Sängertag. Im Cafö Ebel fand am Sonntag ein Sängertag des Lahnthal-Sängerbundes statt. Vertreten waren die Vereine Liederkranz und Liedertafel- Marburg, Bauerscher Gesangverein und Harmonie-Gießen, sowie die Gesangvereine Dillenburg, Wetzlar, Butzbach und Lich; Grünberg und Weilburg fehlten. Man besprach u. a. die Wertung der Gesänge bei Sängerfesten. Bei einem Familienabend des Bauerschen Gesangvereins im Wiener Hof, an welchem einige auswärtige Delegierte teilnahmen, überreichte der Bundesvertreter, Herr Hauptlehrer Schneider- Marburg, den Sängern Friedrich und Todt vomBauerschen Gesangverein je ein Diplom anläßlich ihrer 25jährigen Mitgliedschaft beim Bunde. ** Verzeichnis der für den XXXI. Landtag 1899 gewählten Abgeordneten. Provinz Starkenburg. 1. Wahlbezirk: Aug. B reim er II. in Beerfelden. 5. Wahlbezirk: Philipp Ripp er V., Beigeordneter in Pfaffenbeerfurth. 8. Wahlkreis: Professor Sch le nger in Mainz. 10. Wahlkreis : Geh. Reg.-Rat Haas in Offenbach. 11. Wahlkreis: Fabrikant Euler in Bensheim. 12. Wahlkreis: Regierungsrat Noack in Darmstadt. 13. Wahlkreis: Häusel, Kreis- straßenmstr. in Michelstadt. 14. Wahlkreis: Buchhändler Berthold in Darmstadt. 15. Wahlkreis: Balthasar Cramer in Darmstadt. 17. Wahlkreis: David Horn in Seligenstadt. Provinz Oberhessen. 1. Wahlkreis: Graf Oriola in Büdesheim. 2. Wahlkreis: Gutsbesitzer Friedrich Karl Weith in Nieder-Wöllstadt. 4. Wahlkreis: Bürgermeister Philipp Köhler in Langsdorf. 7. Wahlkreis: Heinrich Brauer in Ober-Ofleiden. 8. Wahlkreis: Gustav Korell in Leusel. 12. Wahlkreis: Müller Erk in Nidda. 13. Wahlkreis: Wilh. Bähr in Herrenhag. ; Provinz Rheinhessen. 2. Wahlkreis: Bürgermeister Wl T75 Zweites Blatt Zzezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Psg monatlich 75 Pstz. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. Jeder aktive General, der als Zeuge vernommen wurde, soll ungefähr 800 Fr. Gebühren erhalten haben. frf<9dat täglich mit Ausnahme de« SRenlagS Dir Gießener D-milie-vlätter »erden dem Anzeiger «Schenttich viermal betßelkßt. dem Spiegel sich rasieren, dem Amelie zärtlich zuschaute. Als sie beim Eintritt C.. .s sich umwandte, stieß sie einen durchdringenden Schrei aus. DerHerr,dersichrasierte, Angestellter eines Bankhauses der Rue Vivienne, ließ sein Rasiermesser fallen und griff, da er es mit einem Einbrecher zu thun zu haben glaubte, zu einem Revolver, der auf dem Tische lag, und feuerte ihn ab. Amelie hatte aber noch die nötige Geistesgegenwart, den Revolver durch einen heftigen Ruck abzuwenden, sodaß der Schuß in die Decke ging. „Was wollen Sie hier in meiner Wohnung?" rief der Bankbeamte Herr 23 ... . wütend aus. — „In Ihrer Wohnung?" fragte C . . . verblüfft. „Ich habe doch die Miete bezahlt?" - „Das ist eine Lüge", erwiderte 23 ... . „Haben Sie vielleicht auch die Model bezahlt?" — Herr C . . . als Mann von Geist und Lebenserfahrung erkannte sofort die Sachlage und sagte in ruhigem Tone: „Augenscheinlich hat das Dämchen hier uns Beide an der Nase herumgeführt. Wissen Sie was, geehrter Herr, machen Sie's so, wie ich!" Mit diesen Worten ergriff er die Stutzuhr und warf sie aus dem Fenster. Herr V. . .., der nunmehr ebenfalls begriff, daß Amelie chm einen Partner gegeben hatte, nahm seinerseits einen Stuhl und ließ ihn denselben Weg nehmen, wie die Stutzuhr. Das ganzeMobiliar der unseligen Amelie, die die Hände rang und schluchzend die beiden erzürnten Liebhaber um Verzeihung bat, wäre auf die Straße geflogen, wenn nicht Nachbarn und schließlich Polizisten eingeschritten wären und die Herren C. . . und V. . . . in ihrem Rachewerke unterbrochen hätten. Die beiden jungen Männer wurden auf die Polizeiwache gebracht, wo man trotz ihrer Aufklärungen ein Protokoll gegen sie wegen „Werfens von Gegenständen auf die Straße und Gefährdung von Passanten" aufnahm. Nach dieser Prozedur entfernten sie sich Arm in Arm und zogen, einen fröhlichen Abschiedsmarsch pfeifend, an Amelies Wohnung vorbei, um spurlos für sie auf immer zu verschwinden. Diehl in Gau Obernheim. 3. Wahlkreis: Pitthan in Wöllstein. 4. Wahlkreis: Rentner Simou Friedr. Schill inOsthofen. b.Wahlkreis: Michael W olf VI. in Stadecken. 7. Wahlkreis: Weinhändler Joseph Mo Ith an in Mainz. 8* Wahlkreis: Rechtsanwalt Dr. Schmitt in Mainz. 10. Wahlkreis: Rechtsanwalt Brentano in Offenbuch. — Für Gieß en-Land muß ein neuer Wahltermm anbe- räumt werden, da der erste nicht zu Stande kam. Die Nationalliberalen haben vier Sitze verloren, einen an die Antisemiten, einen an die Sozialdemokraten und zwei an sogenannte parteilose Kandidaten. Die Freisinnigen haben einen Sitz an die Antisemiten verloren, sind also nur noch durch zwei Abgeordnete vertreten. Die Antisemiten gewannen zwei Mandate, die Sozialdemokraten einen, das Centrum behauptete seinen Bestand. Von der Lahn, 20. November. Geh. Hosrat Prof. Philippi hat im vorigen Winter eine Reihe kunsthistorischer Vorträge mit Kritiken über ältere und neuere Werke der Kunst in uneigennützigster Weise dankbaren Zuhörern und Zuhörerinnen dargeboten und hat seitdem seine sehr dankenswerte Orientierung über litteraturhistorische und kunstgeschichtliche Erscheinungen in den Leipziger „Grenzboten" (Joh. Grünow) fortgesetzt. Von verschiedenen Seiten ist Wunsch wie Bitte verlautbart, Prof. A. Philippi möchte auch in diesem Winter Zeit und Freudigkeit finden, in ähnlicher Weise wie früher über einzelne Perioden aus der Geschichte der Kunst oder der Litteratur zu orientieren; die Zuhörer werden gewiß gerne bereit sein, auf einen Cyklus von Vorträgen — im Abonnement — sich dankbarlichst zu verpflichten. Die Sachkenntnis, die eindringende Schärfe und Bestimmtheit der Kritik sowie die ansprechende Art des Vortrags sind den Hörern vom vorigen Winter unvergessen. Wir bitten um Gewährung vielseitiger Wünsche. 4- Geiß-Nidda, 20. November. Heute wurde baß sechsjährige Töchterchen des Karousielbesitzer Kühm, welches mit einem geladenen Revolver spielte, so unglücklich durch einen in den Unterleib dringenden Schuß verwundet, daß der herbeigerufene Arzt nicht imstande war, das Geschoß zu entfernen. Das schwer verletzte Kind wurde in die Klinik nach Gießen verbracht. □ Crainfeld, 19. November. Nachdem der Ortsgewerbeverein hier einen schönen Mitgliederbestand nicht allein von hier, sondern auch von den benachbarten Orten Ber- mutshain, Grebenheiu u. s. w. bekommen hat, wird am Eine Kreditanstalt ans Ehrenwort für Schriftsteller ist wohl der neueste Beitrag zum Genossenschaftswesen in Frankreich. Ein solche giebt es zu Passy bei PariS; sie leiht dürftigen Rittern von der Feder 5 bis 20 Franken aufs bloße Ehrenwort ohne Zinsen; für das, was darüber hmaus- geht, läßt sie sich einen Schein ausstellen, aber ohne Angabe der Rückerstattungszeit; es heißt darin einfach: „Ich gebe mein Ehrenwort, daß ich die Summe von . . . . zurückgeben werde." Die Idee ist eigenartig, noch eigenartiger aber die Thatsache, daß die meisten Schuldner ihr Wort bis jetzt eingelöst haben. Was dieser Kreditanstalt für die Geldbedürftigen einen doppelten Reiz verleiht, ist die Abwesenheit aller lästigen Fragen bei den Gesuchen; man giebt sein Ehrenwort, das ist alles. An der Spitze steht als Gründerin die Frau Jeanne Robin, die selbst als Verfasserin mehrerer Romane das Schriftstellerelend kennen gelernt haben mag; sie nennt ihre Anstalt stolz das „Haus der schönen Wissenschaften" und hat als Kunden nicht die Kranken und Alten im Auge, sondern diejenigen, die in jüngeren Jahren ihre schrifstellerische Ware nicht gleich anbringen können; bis ihnen das Glück lächelt, hilft ihnen Frau Robin über die ärgste Not hinweg. Augenblicklich hat sie über 20,000 Franken ausstehen und rechnet zu ihren Schuldnern einen Schriftsteller der über 30 Romane veröffentlicht hat, aber zeitweilig in Geldknappheit sich befand. * Amelies Pech. Aus Paris wird der „Berl. Ztg." folgende amüsante Geschichte berichtet: Als gestern morgen Herr C . . ., der einen hohen Posten in einem Ministerium bekleidet, die Rue Dupuis passierte, kam ihm der sehr naheliegende und verzeihliche Gedanke, seiner kleinen Freundin, der niedlichen Modistin Amelie D . . ., die un Hame Nr. 7 dieser Straße wohnt, einen Besuch abzustatten. Er öffnete in dem ruhig freudigen Bewußtsein eines verbürgten Alleinbesitzes die Thür zur Wohnung seiner Angebeteten mit dem Schlüssel, der ihm als Symbol des Herrenrechtes an- vertraut war, und sah einen Mann in Hemdsärmeln vor * Eine kleine Mauövergefchichte wird nachträglich aus Konstanz erzählt: Die 114er, vom obersten Kriegsherrn scherzweise „Seehasen" genannt, hatten in Gochsheim in Baden längere Zeit im Quartier gelegen und es während dieser Reit den dortigen Schönen gewaltig angethan. Die darüber erzürnten Burschen des Ortes hatten nun zur Kirchweih im „Brettener Sonntagsblatt" auswärtige Mädchen mit der Bemerkung eingeladen, die Gochsheimer Schonen sollten sich nur bei den Konstanzern schadlos halten, von denen so viele Liebesbriefe einliefen, daß der Gochsheimer Postbote schon ein Paar Stiefel abgelaufen habe. Selbstverständlich war dieser Akt der Eifersucht alsbald m Konstanz bekannt geworden und vor einigen Tagen erhielt der Briefbote ein geheimnisvolles Packet. Als er es öffnete, alänzten ihm ein Paar neue Prachtstiefel entgegen und em Zettelchen dabei enthielt die Worte: „Gewidmet von den dankbaren Konstanzer Soldaten." * Was hat der Dreyfus Prozeß gekostet? Man berichtet aus Paris: Die Antwort auf die Frage nach den Kosten des Prozesses von Rennes giebt die Kostennote, die an „Monsieur le capitaine Dreyfus“ (dieser Titel ist auf der- s-lb-n voll ausgeschrieben) nach Carp-Ntras llb-rsand. worden ift. Di- Note beläuft sich aus 20,847 Franks 07 Centimes und weist an Einzelposten aus: Justtzkosten, fteugen-, Sachverständigen- und Dolmetschgebühren sllr die Personen, die in diesen Eigenschaften im Sßtoicfie derhort 20,823 Fr. 07 Fokales und Provinzielles. Gießen, den 21. November 1899. •• Militärdienst Nachrichten, v. Hagen, Lt. im Großh. Heff. Inf. (Leibgarde )Regt. Nr. 115, zum Oberleutnant befördert. M elms, Lt. im 4. Großh. Hess. Inf. Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, als Kompagnie Offizier zur Unteroffizierschule in Biebrich kommandiert Koeppen, Lt. ä la suite des 2. Großh. Hess. Drag.-RegtS. (Leib-Drag.- Regiment) Nr. 24, in dieses Regiment wieder eingereiht. Graf v. Schweinitz u. Krain Frhr. v. Kauder, Hauptm. ä la suite des 1. Großh. Hess. Feldart.-Regts. Nr. 25 (Großh. Art.-Korps) und Adjutant bei der Jnsp. der Feld Art., zum Mitglied der Studienkommission der vereinigten Artillerie- und Ingenieur-Schule ernannt. Graffy, Zeughauptmann beim Art.-Depot in Darmstadt, zur 3. Artillerie-Depotdirektion, Böttcher, Zeughauptm. bei der 3. Art. Depotdirektion, zum Artillerie-Depot in Darmstadt versetzt Die Unteroffizier^ Frhr. v. Gall im 1. Großh. Hess. Inf. (Leibgarde )Regt. Nr. 115, Graf zu Nidda im 2. Großh. Heff. Drag.-Regt. (Leib-Drag.- Regt.) Nr. 24, Niedesel Frhr. zu Eisenbach un 1. Großh. Hess. Feld Art.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.- Korps) zu Fähnrichen befördert. Fürst zu SolmS- Hohensolms-Lich, Oberlt. im Leib Garde-Hus. Regt., ausgeschieden und mit Belassung seiner bisherigen Uniform zu den Offizieren A la suite der Armee übergetreten Dr. Rampoldt, Oberarzt beim 1. Hanuov. Inf. Regt. Nr. 74, zum Stabs- und Bataillonsarzt bei dem 2. Bat. 1. Großh. Hess. Infanterie (Leibgarde-)Regiments Nr. 115, Dr. Maßkow, Unterarzt beim Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, unter Versetzung zum Jns.- Reqt. von Horn (3. Rhein.) Nr. 29, zum Assistenzarzt, Dr Henckel, Dr. Joerß, Unterärzte der Reserve des Landwehr-Bezirks Gießen, zu Assistenzärzten befördert. Dr. Birnbaum, Dr. Schmidt, Oberärzte der Landwehr 2. Aufgebots vom Landwehrbezirk I Darmstadt, der Abschied bewilligt. Dr. Bötticher, Stabs- und Bats.- Arzt des 2. Bats. 1. Großh. Hess. Inf. (Leibgarde-Megts. Nr. 115, als Halbinvalide mit Pension ausgeschieden und zu den Sanitätsoffizieren der Landwehr 2. Aufgebots übergetreten. , . ** Alexander Matkowski, welcher kürzlich hier in unserem Theaterverein austrat, gab ein äußerst erfolgreiches Gast- . spiel mit einer eigenen Truppe in Konstantinopel. ; Gießener Anzeiger A** /V I 'tV'i At A iW* Alle Anzrigen-Vermittlungsstellen des In. und Auslande« ÄjfjPTl p | fl I *o [ [ 2 P I [ 1 nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen »ssM darauf aufmerksam, daß Bintermonate Gelegenheit die an jedem Montag ! statistilben. ingig neben hem Schützen- 18 willkommen. Ter Vorstand. fehlung. Jung, daß i* 6iee Germania Zchksikilln. itraße 47. den 23. Mmbrn chmt in und auyn & Hnvg,^' ,d Rot-Wei bois ’itw**!- i»Aev- 'Sank/ Peter tteias Gießen. __818$. mein, Web«, diß ugl, M Vercinrdmer Adolf «»bei auch die qc' ^-Angehörige ä 50 Pig. >er gewünschten MoM iß nicht aufgebalten wird. rgS gilt nach §§ 9,10 8181 r Vorstand: Jean Kirch. MW. ung Mags 3 Hr, verordneten. Januar 1900 hier eine Gewerbeschule errichtet, wozu der Staat einen Beitrag von 100 Mk. spenden wird. Die weiteren Mittel sollen durch Erhebung von Schulgeld, freiwillige Sammlungen u. s. to.j aufgebracht werden. Möge auch dieses Institut für unsere Gewerbetreibenden im oberen Vogelsberg von Segen sein. 4- Grünberg, 20. November. Die Reihe der diesjährigen Wintervergnügungen in unserer geräumigen Turnhalle eröffnete gestern abend der Turnverein mit einer Abendunterhaltung, welche recht gut besucht war. Das sehr reichhaltige Programm bot viel Abwechselung, und die einzelnen Nummern desselben wurden mit großem Beifall ausgenommen. Als besonders gelungen möchten wir den von neun Turnern vorgeführten Stabreigen hervorheben. Dieser, sowie das beweglich lebende Bild „Ein Fest im Elfenwalde" (die Fortsetzung des im vorigen Jahre gestellten Bildes „Im Märchenlande") bildeten die Glanznummern des Abends; den Darstellern und namentlich auch dem Leiter, Herrn Turnwart H. Schmidt, gebührt alle Anerkennung. Auch das recht flott gespielte Theaterstück mit Gesang „Verkannte Künstler" oder „Einbrecher in der Sommerfrische" gefiel sehr gut, wie überhaupt sämtliche Darbietungen als treffliche Leistungen zu bezeichnen sind. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß auch diesmal wieder der Musikoerein durch seine gütige Mitwirkung sehr zum Gelingen der ganzen Veranstaltung beitrug. Den Schluß des Festes bildete ein Tanzvergnügen, an dem sich vornehmlich die Jugend mit gewohntem Eifer beteiligte. — In unserer Stadt zirkuliert gegenwärtig eine Liste zu Einzeichnung von Beiträgen für unsere um ihre Eriftenz kämpfenden Stammesbrüder in Südafrika, die Buren. Es sind bereits ganz namhafte Beträge gezeichnet worden. Darmstadt, 20. Novbr. (Karneval 1900.) Dieser Tage fand die erste Sitzung des Komitees der Narrhalla (Zugverein) statt und wurde beschlossen, um die ganze Arbeitskraft den eigentlichen Karnevalstagen zuwenden zu können, von der Veranstaltung von Sitzungen Abstand zu nehmen, da das Interesse an den Vorträgen nachgelassen und um die Mehrausgaben, welche diese Sitzungen erfordern, ebenfalls der Zugskasse zuzuwenden. Es sollen eben alle Mittel aufgespart werden, um den Zug so glanzvoll als möglich zu gestalten. — Ehe das Komitee aber mit den größten Vorarbeiten nun beginnt, muß erst der Erfolg einer soeben eingereichten Eingabe an die Betriebsleitung der elektrischen Straßenbahn abgewartet werden. Sollte dem Gesuch um Einstellung des Betriebs, so lange als sich der Zug durch die Straßen bewegt, nicht Folge gegeben werden, so müßte die ganze Veranstaltung fallen gelassen werden, denn das Komitee kann unmöglich die Verantwortung für die Unglücksfälle übernehmen, welche durch Berühren der Drähte durch die hochgebauten Wagen entstehen könnten, oder durch das Scheuen der im Zuge befindlichen Pferde beim Vorbeisausen der elektrischen Bahn, wie denn überhaupt bei dem zu erwartenden großen Andrang des Publikums Unglücksfälle kaum zu vermeiden wären. („T. A.") ? Mainflingen, 20. November. Ein vsielbelachtes Wahlkuriosum ereignete sich in unserer unterfränkischen Nachbargemeinde Hörstein. Daselbst sollte in letzter Woche die Bürgermeisterwahl vollzogen werden. Dem seitherigen Gemeindeoberhaupt stellte man einen chancereichen Gegenkandidaten gegenüber. In letzter Stunde machte man indessen die merkwürdige Entdeckung, daß in der Hitze des Gefechtes der Name des Gegenkandidaten in die Wählerliste einzutragen vergessen worden war. Damit war sowohl dessen Wahlfähigkeit als auch Wählbarkeit ausgeschlossen. Auf erhobene Reklamation wurde jedoch der Wahltermin aufgehoben und auf den 27. November vertagt. Mainz, 20. Nov. DieAuSstellungskommission zur Gutenbergfeier hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, bei der unerwartet schlechten Beteiligung der industriellen Kreise von der geplanten Maschinen-Ausstellung und der Erbauung einer Halle abzusehen. Die Ausstellung soll sich nur auf alte Drucke und Urkunden beschränken und im Museumsgebäude stattfinden. Weisenau, 20. November. Am Samstag mittag gegen 12 Uhr verunglückte auf tragische Weise in der hiesigen Cementfabrik der 35jährige verheiratete Taglöhner Cornelius Grünkorn. Ein Maurer war an dem Neubau der Fabrik mit dem Hinaufwinden von Backsteinen beschäftigt und hatte an dem zweiten selbst angebrachten Hacken einen leeren Kübel angehängt. Als der Aufzug am vierten Stockwerk angekommen war, hängte der Kübel aus und stürzte in die Tiefe, in dem Moment, als Grünkorn aus dem Neubau trat. Der Kübel zerschmetterte dem Unglücklichen den Hinterkopf derart, daß er bewußtlos zusammenstürzte. Der Bedauernswerte wurde nach seiner Wohnung verbracht, woselbst er, ohne zum Bewußtsein zu kommen, nach 3 Stunden verstarb. Der Verunglückte, welcher sich seitens der Direktion des größten Vertrauens erfreute und von der hiesigen Bevölkerung als ruhiger und fleißiger Familienvater allgemeiner Achtung sich erfreute, wird sehr bedauert. Ec hinterläßt eine Witwe mit drei Kindern. Der Untersuchungsrichter und ein Staatsanwalt von Mainz begaben sich gestern mittag an die Unfallstelle, um den Tatbestand aufzunehmen. (M. A.) Geisenheim, 20. November. Die Leiche des seit dem 1. d. M. vermißten Herrn Weinguts besitzens und Weinhändlers Franz Jann von hier ist im Rheine bei St. Goarshausen gelänget, gestern hierher verbracht und heute mit allen Ehren auf dem hiesigen Friedhöfe in der Familienbegräbnisstätte beigesetzt worden. Nur plötzlich aufgetretene Geistesstörung kann den allgemeinhochgeachteten und beliebten Mann, an dem die Armen einen großen Wohl- thäter verlieren, zu dem beklagenswerten Schritt veranlaßt haben. Frankfurt, 18. November. Ein betrübendes Sittenbild entrollte sich dieser Abende den Besuchern einer Wirtschaft in der Nähe des Hauptbahnhofes. In ihr befand sich eine Mitte der Dreißiger stehende, erst kürzlich hier zugereiste Frau, die s. Z. den besseren Gesellschaftskreisen angehörte. Freifrau v. W. so nennt sie sich, laut „Fr. I." wurde von einem, gleichfalls der besseren Gesellschaft angehörenden Herrn geheiratet, der jedoch bei Eingehen der Ehe eine Frau nebst 3 Kindern in Berlin hatte. Die Frau entdeckte den Betrug; der nette Gatte wanderte wegen Bigamie ins Zuchthaus und seitdem sucht die Arme, die von den Angehörigen finanziell unterstützt wird. Trost im — Trünke. Wenn man dann noch erfährt, daß sie einen vierzehnjährigen Sohn besitzt, so kann man sich selbst ausmalen, was aus diesem einst werden wird. Wiesbaden, 18. November. Heute vormittag wurde in der Nähe des Rettungshauses die Leiche eines gut gekleideten Mannes mit einem Messerstich in der Brust aufgefunden. Allem Anscheine nach liegt Selbstmord vor. In der Leiche wurde der seit einigen Tagen hier in der Abeggstraße wohnende Land rat I. aus Posen erkannt. I. war die ganzen Tage über sehr aufgeregt, sodaß man wohl Geistesgestörtheit als Ursache der unglückseligen That voraussetzen kann. Bei der Leiche wurden 1400 Mark baares Geld gefunden. Wiesbaden, 20. Nov. Der Musiker Gourge ist auf dem Friedhof verhaftet worden. Er ist verdächtig, am Freitag abend in einer Villa ein altes Gefchwisterpaar ermordet und beraubt zu haben. Koblenz, 20. Novbr. Im Nachbarort Bassen heim wurde geftvrn beim Gang zur Kirche ein 21 jähriger Bursche erstochen. Der Thäter wurde verhaftet. Kaffel, 20. November. In dem Militär-Gottesdienst am gestrigen Sonntag in der Garnisonkirche erfolgte die Amtseinführung des zum hiesigen Militäroberpfarrer ernannten seitherigen Divisionspfarrer Herrn Noack aus Darmstadt. Gelnhausen, 19. November. Dem Vernehmen nach scheint der projektierte Bahnbau von Gelnhausen durch das obere Freigericht demnächst zur Ausführung zu kommen. Nach dem vorliegenden Projekte geht die Linie von Gelnhausen über Lützelhausen und Bernbach. Von da wendet sich die Strecke nach Altenmitlau, geht oberhalb dieses Ortes nach Neuses zu und endet zwischen Somborn und Neuses, woselbst der Bahnhof in der Baier'schen Mühle errichtet wird. Die Bahn dürfte dem gut situierten Freigericht reichen Verkehr und Gelegenheit zu nutzbringender Absatz der Erzeugnisse bringen. Vermischtes. * Niederbreifig, 20. November. Die Leiche des vor mehreren Wochen verschwundenen Koblenzer Rechtsanwalts ist gelänbet. * Solingen, 18. November. Die große Fed er mess erfahr ik von Paffrath Hierselbst ist in der vergangenen Nacht fast vollständig niedergebrannt. Der Schaden ist sehr bedeutend. * Witten, 20. November. Der Möbelhändler Heibel- berg Hierselbst ist unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet worden. Das von ihm bewohnte Geschäftshaus war am frühen Morgen durch Feuer zerstört worden. Der Schaden ist bedeutend. * Würzburg, 20. November. Wegen Pistolenduells in Metz verurteilte das Militärgericht den Stabsarzt Ludwig Mehltretter vom 8. Jnf.-Regiment zu 3 Monat Festung. • Aschaffenburg, 19. November. Wegen Fahnenflucht steckbrieflich verfolgt wird der Einjährig-Freiwillige M. Hennenbruch der 2. Kompagnie des hiesigen Jägerbataillons. Hennenbruch, ein Kaufmann, ist geboren in Mülheim a. Rh., Regierungsbezirk Düsseldorf. * Zweibrücken, 19. November. (Totschlag und Selbstmord.) Bei einer Schlägerei anläßlich der gestrigen Gemeindewahl erstach ein Taglöhner in Haßel feinen Schwiegersohn und erhängte sich sodann. * München, 20. November. Einen Fackelzug brachten gestern abend etwa 150 Studierende der k. Tierärztlichen Hochschule ihrem scheidenden Direktor, dem Geh. Hofrat Dr. Hahn. Der Fackelzug, mit sechs Musikkorps, bewegte sich von der Widenmayerstraße zur Kaulbachstraße, wo Dr. Hahn eine Ovation mit dreifachem Hoch dargebracht wurde. Dr. Hahn stand auf dem Balkon und dankte den Studierenden; darauf bewegte sich der Zug zum Habsburger Platz, wo unter Absingung des Gaudeamus die Fackeln zusammengeworfen wurden. Zu dem darauffolgenden Fest- kommers erschien auch Dr. Hahn. * Berlin, 17. November. Durch denSelbstmord der 11 jährigen Tochter Dora, über den unrichtige Mitteilungen verbreitet worden sind, ist das Buchdrucker Weykopf'sche Ehepaar aus der Metzer Straße schwer heimgesucht worden. Die Leute hatten sechs Kinder, von denen die am 8. April 1888 geborene Dora das älteste war. Die Kinder werden gut gehalten und sind in dem Hause, in dem die Familie seit zwei Jahren wohnt, wohlgelitten. Dora war etwas schwärmerisch veranlagt und scheint durch die Lektüre von allerhand Geschichten auf Selbstmordgedanken gekommen zu sein. Zu den kleineren Geschwistern äußerte sie schon mehrmals, daß sie sich einmal das Leben nehmen werde. Dazu gab nun gestern ein an sich unbedeutendes Vorkommnis die unmittelbare Veranlassung. Das Mädchen war nachmittags mit der jüngsten, erst 1 Jahr alten Schwester Martha auf die Straße geschickt worden, und sollte um 6 Uhr abends zurück sein. Statt dessen kam es erst nach 8 Uhr wieder. Als nun die Mutter schalt und drohte, sie werde es dem Vater sagen, erwiderte das Mädchen: „Wenn Du es Vater sagst, und ich bekomme Schläge, dann nehme ich mir lieber das Leben." Bevor Frau Weykopf daran dachte, daß es ernst gemeint sein könnte, stürzte sich ihre Tochter aus dem Fenster der im zweiten Stock des Seitenflügels gelegenen Wohnung auf den Hof hinab. Nach zehn Minuten starb sie auf der nächsten Unfallstation an einer Gehirnerschütterung. Als die unglückliche Mutter hörte, daß ihr Kind tot sei, lief sie auf die Straße hinaus, um sich ebenfalls das Leben zu nehmen. Der Hauswirt und andere Mieter, die sie zum Glück einholten, mußten sie mit Gewalt zurückbringen. * Hamburg, 20. November. Nach einem bei Lloyds in London eingegangenen Telegramm aus Dover ist der Dampfer „Patria" zwischen Walwer und Deal gesunken; er brennt noch vorn, hinter der Brücke ist kein Rauch bemerkbar, das Deck wird bei niedrigem Wasserstanb teilweise trocken. Das Schiff ist vollständig wrack und anscheinend ausgebrannt. Sobald es möglich ist, werden sich Inspektoren an Bord begeben, um die etwaigen Bergungsaussichten festzustellen. — Ein außerordentliches Lob wird der deutschen Mannschaft der „Patria" im „Daily Chronicle" vom Freitag gezollt. „Wir hören mit großer Genugthuung", sagt das Blatt, „daß Offiziere und Mannschaft der „Patria" dem Heroismus, mit dem sie unter den schwersten Prüfungen, die einem Seemann beschieden fein können, auf ihrem Posten ausharrten, nicht zum Opfer gefallen sind. Die englischen Zeitungen, die bei anderen Gelegenheiten die Haltung der deutschen Matrosen kritisiert haben, werden hoffentlich der wackeren Haltung des Kapitäns Fröhlich und seiner Mannschaft Gerechtigkeit widerfahren lassen. Alle Zeugen stimmen darin überein, daß die Rettung der Reisenden nur ihrem entschiedenen Eingreifen zu verdanken ist, das als eine der wackersten Seethaten in Erinnerung bleiben wird. Feuer auf einem Schiff ist ein Erlebnis, das vielleicht wie kein zweites die menschlichen Nerven angreifen kann. Um so mehr Ehre den Leuten, die gleich dem historischen Matrosen auf dem brennenden Deck blieben und ihr Schiff unter so schrecklichen Umständen glücklich in den Hafen brachten." — Eine spätere Meldung besagt: Unweit Deal an der englischen Küste ist die „Patria" im Schlepptau der „Hansa" gesunken. Der Kapitän, der seinem brennenden Schiffe gefolgt war, befindet sich in Deal. * Berchtesgaden, 20. November. Die Leiche des feit dem Sommer vermißten Kanzleirates Schultz aus Spandau ist nunmehr aufgefunden worden und zwar nicht sehr weit von hier, etwa eine halbe Stunde von Bischofswiesen entfernt. Da ein großer Geldbetrag, ungefähr 1200 Mk. und die sonstigen Wertgegenstände bei der Leiche vorgefunden worden sind, so darf mit Sicherheit angenommen werden, daß der Tod durch einen Schlaganfall erfolgt ist. * Wien, 17. November. Nach einer Meldung der „N. Fr. Pr." aus Kuttenberg stellte die Kommission des Strafgerichts fest, daß die Kleider der ermordeten Agnes Hruza nicht, wie die Anklage angenommen, mit einem Messer, sondern mit einer Scheere ausgeschnitten worden sind. * Rom, 20. November. Reichsgerichtsrat Mittelst äb t f- Eine traurige Nachricht kommt aus Rom. Reichsgerichtsrat Otto Mittelstädt, einer der hervorragendsten Juristen Deutschlands, bekannt auch als Politiker und als Verfasser verschiedener sehr beachtenswerter juristischer Schriften, hat in Rom aus Verzweiflung über die Unheilbarkeit einer schweren Krankheit Selbstmord begangen. Dem „B. L. A." wird darüber berichtet: Im Südhotel logierte seit etwa 3 Wochen der Reichsgerichtsrat Otto Mittelftädt- Leipzig mit Frau, um im Süden Heilung von seiner schweren Krankheit zu finden. Das Leiden verschlimmerte sich aber, sodaß der Unglückliche keine Speisen mehr zu sich nehmen konnte. Aus Verzweiflung über die Unheilbarkeit der Krankheit benutzte Mittelstädt einen Augenblick die Abwesenheit der Gattin und erschoß sich. Seine Frau fand ihn vollständig in Decken eingehüllt tot vor. Auf dem Tisch lag ein Brief, in dem der Entschlafene in wärmsten Worten um Verzeihung bittet, in genauester Weise einen Ueberblitf über seine Verhältnisse giebt und sich von seinen Sieben trennte. * London, 20. November. Die „Times" meldet aus Teheran vom 18. er.: In Rescht (am Kaspischen Meer) ist am Mittwoch ein furchtbares Feuer ausgebrochen. Dasselbe wütete bis Donnerstag morgen und zerstörte alle Bazare, sowie 16 Karawansereien ganz. Der Schaden wird auf 100 000 Pfund Sterling veranschlagt. * Haag, 17. November. Gegen Mitternacht fand bet Capelle, wo sich bereits vorgestern die große Eisenbahnkatastrophe ereignet hat, wiederum eine Entgleisung des Amsterdamer Blitzzuges statt. Es handelt sich jedoch diesmal nur um Materialschaden. * Malaga, 20. November. Der nach den Antillen unterwegs befindliche Dampfer „Ferdinand von Lesseps" erlitt bei der Ausfahrt aus dem Hafen so schwere Havarie, daß 300 Passagiere, welche der Dampfer an Bord hatte, ausgeschifft werden mußten. Dieselben wurden nach Marseille geschafft.__ Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.) X Aus Gießens Nähe, 20. November 1899. Eine Bitte an die Omnibusgesellschaft in Gießen, die sich um das Publikum in und bei Gießen so verdient gemacht hat, möge hier aufs neue ausgesprochen werden. Im Theater bei Leib werden hervorragende Leistungen den Mitgliedern und Zuhörern geboten, wie allerseits dankbar anerkannt wird. Wir möchten die Frage stellen, ob es sich nicht doch einrichten laffen könnte, daß nach hervorragenden dramatischen Darbietungen ein Wagen schon um 10.15 nach dem Bahnhofe zu den Zügen abgefertigt werden könnte, die nach Süden, Norden und Westen um 10.38 und 10.40 abgehen. Auf den Schluß einiger Theateraufsührungen müßten allerdings diejenigen verzichten, welche um 10.15 den letzten Wagen besteigen wollen; indes bei der weiten Entfernung von Leibs Saal bis zum Bahnhof würden sicherlich doch manche sehr gern einen Omnibus benutzen, um in die Heimat zu gelangen; und dieser dringliche Wunsch sei hier den Omnibus-RatSherrn nahegelegt! Au» btt S Labroiffe ist i zu vergeben. Bl bis zum 28. b. \ Gießen, be: 5 Dr Sieg!^ •ff«* 5JW f” * Frankturt' ■Wechsel am Prämien aa pM. i.* Mf' all. Des. 200»/», I® 0.85 /o, StaHWM Notierung« „anditl91.80-198.00, barden 31.90, Ungar. Mexikaner --,/P Amerik. Coupons 4J1 !>/, bis 28/4 Uh 192, Staatsbahn 141.8 168.20. 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Die Leiche des seit t>m eirates Schultz aus s und en worden und zwar a eine halbe Stunde von u großer Geldbettag, unge« n Wertgegenstände bei der so darf mit Sicherheit an- od durch einen Schlaganfall Nach einer Meldung der stellte die Kommisston des er der ermordeten Agnes angenommen, mit einem cheere ausgeschnitten ,chs gerichtet Mittel« ht tommt aus Rom. Reichseiner der hervorragendsten auch als Politiker und als beachtenswerter juristischer irzweiflung über die Unheil« Selbstmord begangen. Dem jtet: Im Südhotel logierte enchtsrat Otto Mittelstadt- hÄmg»«»sm«,M"» )en verschlimmerte sich aber, 'M Wh" "2 . die Unbeilbarteit der Stant ’ äigenblii w **1‘ »-SLZ4 YS*?" SfcSSÄ SJfcJÖ* estern bu $jK.iutigbtf t -aä.*s Strang C99, 20. bie O 1* %afl ® Ä, mdge *8e{el5jii ^A(ib werden W °'3 ieboten. «J nach dem Sch- n f6ia,u' aöerbin96 KsK--? -sS;;rä.‘>'‘ 1919 1886 2532 TOR.iL ßch Ottmarke. 8161 6282 waschen. vormittags 11 Uhr, 8160 zu 8162 7710 rSddtustoffCi Vermietungen Maschinenstrickerei. Damen-Strümpfe Herren-Socken Kinder-Strümpfe 18 7287 Soeben wieder eingetroffen MAGGI’s Versteigerung. Donnerstag den 23. November 1899, vormittags um 10 Uhr, werden zu Hausen gepfändete Gegenstände aller Art, nsbtsondere: Vieh, Wiesenheu, Stroh, Dick- Gießen, den 16. November 1899. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Wolff.___ Großherzogliche Bürgermeisterei Klein-Linden. Schau m. Vormbaums Wollwaschpulver „Eureka" ist nur in besseren Kurz-, Weiß- und Wollwarengesckäflen zu haben. von 95 Pfg. p Mtr anfangend. Direkt an Private Größte Auswahl. Ueberraschend billige Preise. Garantie für Solidität. Vergleichen Sie meine Muster. Angabe ob schwarz, weiss, farbig. Seiden haue S. Mathias, Nürnberg 163. ^1 Reste von Kleider-nnd Baum- Leihgestern, den 20. November 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Heß.* 041711 Stübchen mit Kost zu vermieten. Lindenplatz 7. Robert Hm MG Kurz- und Modewaren vor dem Großherzoglichen Amtsgericht Hierselbst — Zimmer Nr. 18 — bestimmt. Gießen, den 18. November 1899. Neidhart, 8165 Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtsgerichts. Calcium-Carbid offeriert äußerst vorteilhaft 7666 August Noll, Drog. z. roten Kreuz. Fleisch-Extract übertrifft trotz billigeren Preises an N&hrkraft und Wohlgeschmack die Liebig’sohen Extracte und ist in aUen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-Handlunsren zu haben. 18 Seltersweg empfiehlt Wollene 6827] Schöne geräumige 5-Zimmer- wohnung (1. Stock) mit allem Zubehör ofort zu vermieten. Chr. Zimmer, Bahnhofstraße 12. 7850] Die von Ihrer Erlaucht den Herren Grafen von Erbach-Schönberg either innegehabte Wohnung Bleich' trotze 17, patt., bestehend aus 5 herzbaren Räumen, Küche, Bodenkammer rc., ist wegen Wegzug derselben von hier für gleich oder später zu vermieten. Näheres Löberstratze 26, pari. Ktteratur. — Dr. Siegfried Passarge, der bedeutende Forscher, vor kurzem nach dreijährigem Aufenthalt aus Südafrika zurückgekehrt gibt in einem soeben erschienenen Buche ,$>et Krieg tu Süd-Afrika («erlag von Otto Elsner, Berlin, Preis 50 Pfg.) eine hochinteressante Betrachtung englischer Politik, der Stellung Deutschlands gegenüber- derselben, der Ursachen zum Kriege, und der notwendigen Folge eures event. englischen Sieges. - Dr. Passarge ist durch seine sorgfältigen Studien der einschlägigen Verhältnifie wie kaum ein zweiter berufen, diese Fragen zu behandeln und so empfehlen wir das Schriftchen auf das Wärmste. Das Thema ist so hochaktuell und wichtig, daß jeder Leser unseres Blattes für den Hinweis auf diese belehrende Schrift dankbar sein wird. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern für das Jahr 1900/1901 liegt vom 22. d. Mts. an acht Tage lang auf hiefiger Bürgermeisterei zur Einficht der Interessenten offen. 2522 2532 -vv. --— ------------ , _ 3194 3203 3296 3358 3401 3435 3463 3567 3690 3701 3831 3947 4051 4085 4090 4159 4242 4305 4496 4709 4815 4834 4913 4991. Die Prämtenziehung findet em 15. Dezember stell. Oftanlage 4 04151 ein großes, schön möbliertes Zimmer mit Kabinett an einen feinen Herrn zu verm. ~ 04192] Einfach möbl. Zimmer iu ver- mieten. «sterweg 9, Hof links. Zahlungseinstellungen. Konkurseröffnungen: Kaufmann Oak. Maass, Berlin; lischler Gustav Kettner, Friedriohsberg (Berlin); Kaufmann Jul. Wischnack, Breslau; Nachlass des Gutsbesitzers Karl Friedr. Steinbach, Taura (Burgstädt); Korbmacher Friedr. Wilh. Ahner, Chemnitz; Tapezier Adolf Herrn. Vogt, Schmiedeberg (Dippoldiswalde); Garderobehändlerin Amalie Ledetsch, Dresden; Schuhmacher Wilh. Voigt, Braun- läge (Hasselfelde); Kaufmann Peter Jos. Hunz, Hohenfels (Hillesheim, Eifel); Gutsbesitzer Stanisl. Kiefler, Parchanie (Inowrazlaw); Zigarrenhandler Herrn. Brandt, Jena; Kaufmann Heinr Neu (J. P. Neu Söhne), Köln; Bauunternehmer Karl Nowenberg, Koln-Lmden- thal ; Kaufmann Max Lockowandt, Lyck; Kaufmann Ludwig Lehmann, Mewe; Franz Louis Hüttel (Zyklon-Fahrradwerke Huttel & Kippel), Erlau (Mittweida); Schuhfabrikant Karl Wümshofer, Mülheim a. d. Ruhr; Tischler Fritz Riepen, Tungendorf (Neumunster); Schlosser August Korndörfer, Nürnberg; Schuhmacher Aug. Reiner, Recklinghausen - Bruch; Glaser Max Oswin Kunze, Netzschkau (Reichenbach); Schuhmacher Anton Zimmermann, Schneidemuhl, Obstverwertungs-GenoBsenschaft Soest; J. Gottschalks Witwe, Neustadt b. P. (Tinne); Bäcker Andr. Klein, Furtwangen (Triberg), Modistin Amalie Ullrich, Amberg; Schneider W, Herzig, Bochum, prakt. Arzt Dr. med. Christ. Wilh. Wölflinger, Herchen (Eitorf), Kaufmann Gottlieb Fröhlich, Insterburg; Bormann & Co., Iserlohn; Manufaktur- und Modewarenhändler Klans Jürgen Heinr. Wittm.ack (Molchin & Wittmack), Klei; Ziegler Johann Merz, Lahr; Manen- Drogerie G. 0. Heinrich, Leipzlg-Plagwitz; Verlags- und Sortiments- Buchhändler Paul Schimmelwitz, Leipzig; Putzwarenhändlerin Ernestine Sach, Lötzen; Schuhmacher Gust Binder, Nauen; Gelder Maschinenfabrik und Eisengiesserei Kröger & Janus, Beide; Gürtler Ewald Wolf (Gebr. Wolf), Offenbach a. M.; Schuhfabrikant Richard Paobarzewsky (Vierheller & Co.), Offenbach a M ; Drogenhändler Adolf Dehlsen, Rostock; Kaufmann Richard Schienmann, Russ; Zigarrenhändler Ernst Wahrmann, Stade; Handelsfrau Anna Myrow, Grabow a 0. (Stettin); Schneider Hans Nissen Raben, Stade (Ton- dern)- Uhrmacher Jak. Neufeld, Znin; Schuhmacher Karl Westerholz, Essen; Bäcker Osk. Gillsch, Frankfurt a M.; Schneider Heinr Oppenberg, Ueckendorf (Gelsenkirchen); Kunstfarber Christ. Albert Schubert, Grimma; Hutmacher Louis Söhlmann, Hannover; Schneider Ernst Bruno Liebernickel, Königshain (Mittweida); Mühlenbesitzer Bald. Schreyer (Wetzig & Schreyer), Dohlen (Rochlitz), Kaufmann Karl Eberh Fuchs (Göbel & Fuchs), Rottenburg ; Kronenwirt Gottfried Stilz, Schnaith (Schorndorf); Materialwarenhandler Christ. Osk. Männel, Oelsnitz (Stollberg); Schuhwarenhandler Kail Roth & Co., Strassburg i E; Nachlass des Kaufmanns Paul Stolte, Gr - Weckern (Teterow); Nachlass des Kaufmanns Paul Aug^ Kunath, Börln (Wurzen); Handelsmann Paul Eduard Forster, Zeulenroda. Wollstoffen verkauft, so lange Vorrat reicht, außergewöhnlich billigen Preisen J. Pfeffer, 7721 Marktplatz « Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Gietzen, 2l. November. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X ilO-l.SO Hühnereier Der St 7—10 X 2 St. 00—00 Enteneier 1 St. 0—0 4, Gänse« ein per St. 6-00 Käse 1 St. 6-8 Käsematte 2 St. 6-6 Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar v* 0.70—1.00, Hühner per St. X 0.90—1.60, Hahnen vet^tud X 0.70—1.00, Enten per St. X 1.70—2.20, Gänse dkund X 0.48—0.68, Ochsenfleisch per Pfd. 68—?^, Kuh« und Rindfleisch per Pfd. 62-64 Schweinefleisä) per PA 66—7£ * a fleisch, gesalzen, per Pfd. 78 X Kalbfleisch per $fb. ö*-6« ^« Hammeßleisc!. oer Pfd 60-60^, Kartoffeln per lOO Kilo 3J0 b^ 4 50 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 5.00—5.60, MUch per Liter 16 4. ttänMtti 18 Novbr. Fr uchtv reife. Wetzen15,00—00,00, »orv X 14,84—15.00, Gerste 14,42 -15 00. 12.68-13,LO, Erbsen X 15,90-00,00, Linsen X 00,00-00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00.00, Kartoffeln X 0,00-0,i 0, X 19,00-00,00- Frankfurter Börse vom 20. November. Wechsel auf New-York zu 4.20i/2-21i/2. Prämien auf Kredit per ult. November 1.00%, do. per ult. Dez. 2.40%, Diskonto Kommandit per ult. Nov. 0.75'7 , do. per ult. Dez. 2 00%, Lombarden per ult. Nov. 0.55%, do. per ult. Dez. 0 85 /o, Staatsbahn per ult. Dez —.—%. Notierungen : Kreditaktien 232.30-40, Diskonto - Kommandit 191.80-192.00, Staatsbahn 141.80-00, Gotthard 143.50-000, Lombarden 31.90, Ungar. Goldrente 97.95, Italiener 93 80-00, Gprozenhge Mexikaner , 3proz. Mexikaner 25.90, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19V«, Privat-Diskont 5%% G. 11/. bis 2% Uhr: Kredit 232.40-232.60, Diskonto Kommandit 192, Staatsbahn 141.80, Lombarden 31.90, Türken C 00.00, Albert 168.20. Verlosungen. Ansbach-Gunzenhausener 7 ft.°Lose vom Jahre 1856. wehung am 15. November 1899. Gezogene Serien: N 43 81 138 142 143 202 295 406 412 534 609 639 643 686 744 757 818 838 858 891 941 950 1003 1020 1036 1049 1061 1165 1193 1198 1240 1309 1343 1478 1489 1499 1589 1599 1621 1655 17j3 1836 1855 1951 1958 1961 1976 1977 2048 2100 2184 2229 2240 2578 2667 2706 2743 2810 2877 3001 3003 3094 3132 Bekanntmachung. Aus der Stiftung des verstorbenen Gemeinderatsmitgliedes Lovis Labroiste ist im Januar k. I. Brennmaterial an 15 arme Famsit n zu vergeben. Bewerbungen werden auf dem Bureau des Armenamtes bis zum 28. d. Mts. entgegen genommen Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Allrndorf a. d. Lumda In b-m Konkursverfahren über für das ^ahr 1900/1901 liegt vom 23. d. Mts. an acht Tage lang auf Iden Nachlaß des Müllers Friedrich —-..8. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. gegen dar Schlußverzeichnis der bei ______Rein. ------------------------------- der Verteilung zu berücksichtigenden Bekanntmachung. der ^Gläubiger über die nicht ver- Der Voranschlag der Gemeinde Klein-Linde« für das^Jahr wertbaren Vermögensstücke der Schluß- 1900/1901 liegt vom 23. November an acht Tage lang zur Einsicht bet I termln auf Interessenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. AlMttStag bkll 14. Atjbr. 1899, Klein-Linden, den 21. November 1899. vormittags 11 Uhr, Heu und Stroh. Berlin Richtstroh, höchster Preis 4.16 Mk., niedrigster Preis 3 82 Mk Heu höchster Preis 7.00 Mk., niedrigster Preis 4.00 für 100 Kilo - Köln. Heu 7.00 bis 8.00 Mk, Krummstroh 2.10 ML, Ma- 3 20 Mk. Richtstroh 3.80 Mk. für 100 Kilo — Mägd ebil rg^Richtstroh 3.50 bis 4.00 Mk, Krummstroh 2 50 bis 3_00 Mk., Heug6.00 bis 7.00 Mk, alles pro 100 Kilo. — Nordhausen. Heu 5.00 bis 5 50 Mk., Richtiiroh 2.50 bis 3 00 Mk. für 100 Kilo Lalle Sämtliche Preise gelten für 100 Kilo, und zwar bet Pa^ien ftei Bahn hier, bei einzelnen Fuhren frei Hof hier. Rciggenlangstroh (Handdrusch) 0.00 bis 0.00 Mk., Maschinenstroh (Roagenstroh) 0.00 bis 0 00 Mk, Weizenstroh 00.0 bis 0 00 Mk., Wiesenheu, hiesiges oder Thüringer, beste Sorten 0.00 bis 0.00 Mk. - Nürnberg. Heu ^60 bis 7 40 Mk., Stroh 4.00 bis 4.60 Mk. für 100 Kilo — Breslau. Heu 0.00 bis 0.00 Mk. für 100 Kilo. Stroh 0.00 MT das Schock. - Würzburg. Heu 5.40 bis 6.00, Stroh 3 20 bis 4 00Mk. für ^00 Kllo. — Karlsruhe. Heu 7.00 Mk., Stroh 0 00 Mk. ^ür 100 Kilo. Offenburg. Heu 4.60 Mk, Stroh 3.40 Mk. für 100 Kilo - Freiburg. Heu 6.00 Mk, Stroh 0.00 Mk. für 100 Kilo. - Konstanz. Leu 7 00 Ml-, Stroh 5,00 Mk. für 100 Kllo. - Mannheim. Stroh pro Ctr. 1.85 bis 2.30 Mk, Heu pro Ctr. 3.00 bis 3.50 Mk. Arbeitsvergebung. 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Bk.-Letten 232 7t- Verantwortlicher Redakteur: H. Koegler. — Druck und Bcrlag der Brühl'scheu UniverfitätS-Buch- und Steindruckerel (Pietsch Erben) in Gießen. 3n ucrluuifcii NWWW $ 3 Vorzüglich gegen Gicht, ASektionen und des Magens. 98.16 89.96 96.70 (00.00 100.60 8 5 »rld 16.16 20.89 98 85 97 1*5 25 20 42 40 48 ue 99 58 00 06 ICO 60 100.88 100.78 98.95 Diabetes, des Darmes Brief 16.20 20.43 4.20 nach Dr. W. Lohmann, Friedenau. Hervorragendes Tafelwasser von bestem Geschmack und höchster Bekömmlichkeit. vl ißt eine Qualitätsmarke, welche mit grösster Sorgfalt hergestellt wird. Höhere Güte, vollere Qualität, reicheres Aroma bei gleichen Verkaufspreisen sollen die grosse Zahl Brot ent 41/, Oesterr. Silberreme 4 Ung. Sold'Aente Sammelt die Marken der 7686 Kaufet nur Abrudeourfer 000.00 | Oeöerr. Lredit-Actien ,Kothes Kreuz* Krankenkasse für Deutschland, in Frankfurt a. M., Schillstraße 10, 20 Kranken«Et. Enal. 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