Mittwoch den 21. Juni Zweites Blatt kurz nach 9% Uhr reiste der Kais K. Z- weiter. 7. Juni 1* cn' v inn .iüh Nlle Snzrigrn-VermittlunzSstellen bd In- unb XuBIaaM nehmen Anzeigen für den (Iießener Anzeiger entgehe. RebaEdtin, Oifpebitioii und Druckerei: ft» (flrefce Ar. 7. Ldreffe für Depeschen: Anzeiger Hietze«. Fernsprecher Nr. 51. P Wien, 19. Juni. Die ungarischen Minister Szell und Luka cs sind aus Budapest hier eingetroffen, um die Verhandlungen mit der österreichischen Bank zu eröffnen. Rom 19. Juni. Die Negierung leitete nut der oster- Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger Aintr- und Anzeig-blatt für den Nreis Gietzen. Ausland. Wien, 19. Juni. Die Aerzte konstatierten, daß das Befinden des Kaisers zufriedenstellend ist. Wien, 19. Juni. Das Unwohlsein des Kaisers ist ein ganz ungefährliches und wird nach dem Ausspruch der Aerzte in kürzester Zeit behoben sein. Der Kaiser befindet sich außerhalb des Bettes und wird von Professor Wiedehofer behandelt. , , £1 . Wien, 19 Juni. GrafGoluchowsky beauftragte die diplomatischen Vertretungen in Konstantinopel und Belgrad, freundschaftliche Vorstellungen betreffs der Grenz- Konflikte zu machen. Infolge der beruhigenden Meldungen wird der serbische Minister-Präsident feine Kur m Marienbad antreten. Wien, 19. Juni. Die Vorstände der deutschen Oppositions-Parteien berieten über eine gemeinsame.Kundgebung gegenüber der Anwendung des § 14 bei Durchführung des Ausgleichs. Sollte keine Einigung erzielt werden, so wird jede Partei besonders ihre Stellungnahme 18»« vierteljährlich 2 Mark 20 Pfß. monatlich 75 Pfg. mit Bringerloha. Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. Telegraphen -Kabels zwischen Rom und Triest em. Rom, 19. Juni. Es flautet, das Kronprinzen- paar werde in einem norwegischen Hafen mit Kaiser Wilhelm Zusammentreffen und mit ihm die Fahrt nach dem Nordkap fortsetzen. , t Paris, 19. Juni. Waldeck-Rousseau teilte heu e mittag einigen Parlamentariern mit, sein Kabinett umfasse alle Republikaner und habe er hierfür Loubets Zustimmung. Paris, 19. Juni. „Echo de Paris" versichert, daß das Kriegsgericht in Rennes 30 Zeugen und der Verteidiger von Dreyfus ebenso viele vorladen werde. Die Verhandlungen dürften eine Woche dauern. . . .. London, 19. Juni. Aus Futschau wird die Ermor- düng eines englischen Missionars und neun weiterer Personen gemeldet. Friedberg,?9. Juni. ^Ein Gewinn von 200000 Mk. aus der Aachener Dombaulotterie kam nach ^ter m die Kollekte des Kolonialwarenhändlers und Unterkollekteurs Stamm. Ein Viertel davon erhält der in mäßig bürgerlichen Verhältnissen lebende Küfer Karl Müller, em anderes Viertel der Halbinvalide und frühere Effenbahnbremser Seun und das dritte Viertel der tm Geschäfte des Herrn Stamm angestellte Lehrling. Das letzte Viertel entfallt au einen bäuerlichen Besitzer in Reichelsheim i. d W. Sie können's aber alle vier gut brauchen, und das ist recht crfreiüich^dabei^^ ^m Sonntag dem 18. d. Mts. haben die Dentisten Hessens in Darmstadt einerl Verein gegründet unter dem Namen „Verem Grosiberzoqtums Hessen". Der Verein, dessen Aufnahmebedingungen sehr scharfe sind, bezweckt die Vertretung der Standesinteressen im allgemeinen, und rni besonderen die rührunq ihr Gift entladen, und dadurch ihre Beutetiere überwältigen und betäuben. Haben die Korallentiere ihren Fang ergriffen und betäubt, so stoßen sie ihn m die Magenhöhle hinab, wo die Verdauung vor sich geht. Der unverdaulichen Teile entledigen sie sich wieder drwch den Mund. Die Fortpflanzung geschieht sowohl durch Eier, als durch Knospung und Teilung. Jedes Korallmtter sondert ein kalkiges Skelett aus, welches etwa den Gehäusen der Weichtiere oder dem Knochenbau der höher entwickelten >tiere e"^Duse kleinen Tiere nun sind es, welchen wir die Entstehung der weitaus meisten Inseln unserer neuen Kolonien verdanken, und zwar kommt hier eine besondere Art ber- selben in Frage, die sogenannteri Riffkorallem In der Entwickelung unserer Erde spielen die winzigen Riffkorallen eine unendlich wichtige Rolle. Zahllose Inseln wurden von ihnen geschaffen, nicht nur solche, die wir noch heutigen Tages als Korallenriffe kennen, sondern zweifellos gehören auch zahlreiche Gebirgsstöcke zu den Schöpfungen der Korallenpolypen einer längstvergangenen Periode. Iw ersten Augenblick will uns eine Hypothese wie die vorstehende fast als eine Unmöglichkeit erscheinen. Wie könnten denn diese winzigen Geschöpfchen es fertig bringen, mit en im ^jean "n? ungeheuren Seifen zu errichten, d e w,° Turme faf senkrecht aus gewaltiger Meerestiefe aufsteigen? @8 war das Verdienst Darwins, eine wirklich annehmbare Erklärung für den geheimnisvollen Vorgang zu sinden. her mit Bezug auf ihre Farbenpracht und blumenkelchartige Form, sowie ihr Zusammenleben in gemeinsamen Stocken Blumentiere genannt. Früher hielt man sie für wirkliche Blumen und nannte sie Lithophylen (Steinpflanzen), sp«tter gab man ihnen den Namen Zoophylen (Tierpflanzen), welcher zuletzt der Bezeichnung Pflanzen- oder Blumentiere weichen mußte. Schon Pryssounel hat 1723 die tierische Natur der Korallenpolypen erkannt — seine Beobachtungen wurden jedoch mit solchem Unglauben aufgenommen, daß Rearimur, welcher der französischen Akademie der Wiffenschasten über dieselben Bericht erstattete, aus Schonung für den Beobachter sich veranlaßt fühlte, seinen Namen zu verschweigen. Man hielt sich damals eben an die sichtbaren Gehäuse, die steinernen Hüllen, während man das m denselben lebende und sie erzeugende Tier unbeachtet ließ. Freilich ist der sichtbar werdende Teil eines einzelnen Polypen selten großer als ein Stecknadelkopf, derselbe ist aber auch kaum als em tierisches Individuum im eigentlichen Sinne zubetrachten, da er im Grunde mit allen den gleichen P?lYpenstock mit ihm bewohnenden Individuen em einziges Tier bildet. Der Körper des einzelnen Tieres gleicht eurem hinten geschlossenen Sack oder Hohlzylinder, dessen anderes Ende die Mundöffnung, einen Kranz von hohlen Fanga?ier (^entafetn) besitzt, mittels deren sie ihre aus Fischen, Krebsen, Muscheln bestehende Beute erfassen. Wie alle Nesseltiere sind auch die Korallenüere mit ^nen eigentmn- lichen Nesselkapseln versehen, welche bei der leichtesten Be zählige Ruderboote mit bunten Wimpeln, Segelyachten, Dampfbarkassen, dazwischen die flinken Alsterboote, tummelten sich auf dem Wasser und belebten die wette von grünen Baumreihen und Hellen Häusern umrahmte Flache. Wemge Minuten vor 9l/2 Uhr abends machte der Kaiser mit feinem Gefolge eine kurze Fahrt auf der Alster in einer Dämpfbar kaffe, die ihn dann in die Nähe des Bahnhofes brachte. 11 _ . . • * in CTDAAnn 1IT1D Males und ProvinMss. (-H) Aus dem Wetterthale, 19. Juni. TrockeneWitte- rung war prophezeit worden, und jedermann hatte sich mit den^für unsere Landwirtschaft so schrecklichen Aussichten vertraut gemacht. Gut ist es nur, daß die Gewitter den unbarmherzigen Wetterpropheten emen Strich durch die so rücksichtslos aufgestellte Rechnung gemacht haben. Der aus den Gewitterwolken „strömende Segen" hat es möglich gemacht, daß die Pflanzen (Kohl, Runkel- und Dickruben) etzt soweit versetzt sind, und die bereits gesetzten, aber dem Welken naben Pflanzen ihr von der Hitze müde gewordenes Haupt wieder stolz aufgereckt haben. Der Hafer kann jetzt frisch ansetzen, und auch für das übrige Getreide ist die Hosinung des Landmanns gestiegen, wenn er auch weiß, daß es sich in der Ernte arg „zusammenbinden" wird. Die Heuernte ist in vollem Gange. Die Grasnarbe ist ja wemg gut gediehen, allein der süße Duft des schoberrelftn Futters laßt das Herz des Gerechten, der sich seines Viehes erbarmt, höher schlagen int Gedanken an den guten Appetit, den die wohlgepflegttn Tiere beim Verspeisen zarten Durrfutters entwickeln werden. Anders steht es nut dem Obste. Die so reiche Tracht verheißende Blütenpracht ist dahm ge- chwunden, ohne zu erfüllen, was sie versprochen: ke ne Birnen, keine Aepfel, keine Zwetschen, aber desto mehr Raupennester sind in dem saftig grünen Gezweige zu sehen. Ausnahmen gelten, wie überall, so auch hier, z. B. hat Münzenberg eine mäßig gute Apfelernte zu erwarten. D Akazien stehen in voller Blüte, und die Linden werden in wenigen Tagen ihren sommerlichen Schmuck anlegen, der sehnsüchtig erwartet wird von Leuten, die den Bestand ihrer Hausapotheke erneuern wollen und von dem nut Bienenhaube, -Handschuhen und Schwarmkasten ausgerüsteten Imker. Möge ihm der Himmel eine gute Ernte bescheren, und schöne Schwärme, denn: „Ein Schwarm im Jun', Gratisbeilagen: Gießener Hamilirnblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Ualkskunde. nnefreiiiliii Anzeigen zu der nachmittags für bat V . ißtnbenn U| erscheinenden Nummer bis vor». 10 Uhr. 1 Wltn. ’ ;bele"-1« Deutsches Deich. Beivk 1L. Juni. Die „Post" dementiert die Nachricht, 9bet IM? di!« kc rfreitags-Vorlage in der laufenden agung dks Abgeordnetenhauses nicht mehr verhandelt erden i!s°ll. ZkincmngewöhnlicheErregung, em besonders munteres I । । ,/,eben i.mb X: eiben auf Straßen und Platzen, bei hoch und I tOOt fin liebriq bioteilfbar wird. Der unabhängigste republikanisch csiunter!! Hamburger Bürger liebt seinen Kaffer, will ihn I n, c Ai werden und zeigen, daß er die starke, ziel- I außerordentlich grabe für ben Lebensnerv unserer I itUahiir? - >■« toelthanbel und Weltverkehr, fvrgende Per °n- "X IM Monarchen zu schätzen weiß. Es tst Ntch btoße Zu HL1 jie»r:,bie bie Massen der zum Teil sesttäglich g-kl-idet-u ”r°°eH „Ute eg lau Tagen wie dem gestrigen ans die Straffen | j A W u.inb ftnnbenlang auf bem mühsam eroberten Ausguck Uer lll 'jält.Ljoniarn wohl eher der Drang, dabei gewesen zu mimlMmkt zu haben an der patriotischen Feier. Denn BURCttltl1' pavlnoluche Feier wird ein Kaiserbesuch tm Hawburg J, !smom! Mschweigend angesehen. Zum Mittelpunkt der kll Ullb W • riqc 70 3e!&er war von selbst das reizende Alsterbecken ge- dMen nördlichem Rande die Villa des preußischen ^cfanbitlm Grafen Wolff-Metternich gelegen ist, die dem aifer i zu dreistündigem Aufenthalte diente. Unmittelbar ----; I; G rJjUfc lief der kaiserliche Sonderzug, von Hannover - Iini M-!,mmemii°ujfbem reich mit Gewächsen, Blurnenunb Wimpeln unh >cfamv:.idten Dammthorbahnhof ein. Der Kaiser verließ Sta(t rt fa unb begrüßte die zu seinem Empsange er. 6ro««!-M*2ienetiMtertn: den preußischen Gesandten Grasen Wolss- iolf Bieler, ! ettermich nebst bem Legationsrat Frhrn. v. Hcintze, sowie ---------u arienmeifter unserer Stabt Dr. Monckeberg. Im S/) .iefolaife bei; Kaisers befanden sich der soeben von ferner a-------ö . se^ rMigekehrte Generaloberst Graf Walderfee, Freiherr re^i^en Regierung Verhandlungen wegen eines direkten i i | SAW-Mbran, Oberhofmarfchall Graf zu Eulenburg - ! * < li I wickei'e andere Herren in Cwil- bezw. seemannffcher ! II» ll acht! Di:r Kaiser trug Marine-Admiralsuniform. Nach UlLllluVr Süßung der zum Empfang ®*c™nen 9^9 bw 7 * Fahrt : in tiier offenen Wagen ohne jede Eskorte nach der ch gesW Nr- Gesandten. Der Kaiser fuhr tm ersten Wagen ben M s^ß der preußische Gesandte, mit dem der Monarch llches 8W. unterhielt. Dann folgten die Grafen Waldersee IS und Nestaus i nd E iltinbuirg; der Bürgermeister Monckeberg allein IM D ritteni iSuc.en und dann die übrigen Herren. Nach Ankunft dlkl, M i; bcr, jiUdi sgh der Kaiser zunächst die für ihn eingetroffenen „ M iblremiin Depeschen und Briefschaften durch und nahm „ §*)ann । " Miahmem di-r Platz des Kaisers war gegenüber dem Fenster ' »Art f- mm Blick aus die Alster. Ein herrliches Bilch das eite !n»|i«beden mit leicht hüpseuden Wellen, über die die mmcomahlen wie eine breite Goldstraße htnliesen, Un- FemUetsu. Wei h Korassentierchen unsere neuesten Kolonien erbauten. Marztr Von Alexander Bauer. JJji jtpn (Nachdruck verboten.) juaflen «Ni jber Erwerbung der Marianen und Karolinen hat .2s »W Reich seinem Territorium einen ganzen Archipel ^höttttö Mehrere hundert Eilande und enuge größere nseMmcden künftig auf der Karte die deutschen Farben igemi lllus den zahlreichen Beschreibungen, welche aus nlass^rr! Abtretung der Inseln an Deutschland m ben ^eituiwm erschienen sind, werben unsere Leser bereits er* .7kÄbre«Mn, daß diese neuen Kolonien, wie alle ^nseln s -r 6 SM und vor allem Mikronesiens, ihrer Natur nach zerfallen, in hohe und niedrige. Die hohen uifeE imfinb meist vulkanischen Ursprungs, Uttt ziemlich hohen Wlll^erqnuuiiilö teilweise noch inThättgkett besindttchen Vulkanen. nnB^Die 'M zzahlreicheren niedrigen Inseln dagegen sind meist . I^&raÄoM das sind schmale, langgezogene ringformige, sjusciln, Felsen von Korallenkalk, welche ihre Sril"^ " S-'^AtehuW dkiT Arbeit der Korallentierchen verdanken. D g^orallentierchen (Anthozoa) gehören zu den sogen. °de»r Sacktieren (Cölenteraten) sie bilden eine be- Nr'-Ä^ ^dMMsfe der Nesseltiere, und wurden schon von alters «i^ llr, II3 II l|\i J mit InWmilm bei 1 xlm «»*»41 'ÄWst Die Wrt-tr b'.xnitietger Vorführung von Neuheiten durch Vorträge und Demonstrationen in monatlichen Versammlungen. Der Vorstand besteht aus den Herren Dentisten Brischofsky-Darmstadt 1. Vorsitzender, Gehrke-Bensheim, Schriftführer, Schirmer- Mainz, Kasse und Friedland-Mainz Beisitzer. Darmstadt, 19. Juni. Landgerichtsdirektor Küchler ist, wie der „Frkf. Ztg." mitgeteilt wird, am Samstag um seine Pensionierung eingekommen. Damit ist das neuerlich gegen ihn eingeleitete Disziplinarverfahren allerdings nicht ohne weiteres erledigt. Vielmehr findet Art. 14 des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der Richter Anwendung, welcher bestimmt: Hat ein pensionierter Richter sich während seines aktiven Amtsverhältnisses eines Dienstvergehens schuldig gemacht, so ist an Stelle der Dienstentlassung auf Verlust des Titels und Ruhegehalts zu erkennen, unbeschadet der dem Disziplinarstrafgericht zustehenden Befugnis, festzusetzen, daß dem Angeklagten ein Teil des gesetzlichen Ruhegehalts auf Lebenszeit oder auf gewisse Jahre zu belassen sei. — Rapp hat am Samstag nachmittag das Urteil als rechtskräftig anerkannt. A Mainz, 19. Juni. Der von der Lohnkommission für heute hier angekündigte allgemeine Maurerausstand ist, trotzdem die Bauunternehmer und Maurermeister die gestellten Forderungen abgelehnt haben, nicht eingetreten und hat man sich vielmehr entschlossen, den Meistern noch einen Tag Bedenkzeit einzuräumen und morgen nochmals in mündliche Unterhandlung zu treten. — In Alzey wurde gestern eine Vereinigung rheinhessischer Mühlenbesitzer gegründet, welche sich dem Mittelrheinischen Kreisverein deutscher Mühlenbesitzer angeschlossen hat. — Wegen der Erbauung einer direkten Bahnlinie von hier nach Sprendlingen begab sich heute morgen eine Kommission in Gemeinschaft mit dem Direktor der Mainzer Straßenbahnen nach Ortschaften, welche die projektierte Bahnlinie berühren. Die Kommission fand überall die beste Aufnahme und wurde von den meisten Gemeinden die Unterstützung des wichtigen Projektes zugesagt. △ Mainz, 19. Juni. Zum Empfang des am 25. Juli hier eintreffenden Wiener Männergesangvereins ist folgendes Programm festgesetzt. 25. Juli: Empfang mit Vereinsfahnen und Musik, Ehrentrunk, Ausflug nach Wiesbaden, abends Konzert in der Stadthalle. 26. Juli: Rheinfahrt und nach der Zurückkunft Festkommers. 27. Juli: Morgens Abreise der Sänger per Schiff nach Köln. Bei Gelegenheit des 50 jährigen Jubiläums der Mainzer freiwilligen Feuerwehr am 8., 9. und 10. Juli d. Js. wird eine Ausstellung von Feuerwehrgeräten und Ausrüstungsstücken veranstaltet, die, nach' den bis jetzt vorliegenden Anmeldungen zu urteilen, eine überaus reichhaltige zu werden verspricht. Die Ausstellung wird namentlich alle hervorragenden Neuerungen auf dem Gebiete des Feuerlöschwesens zur Anschauung bringen und so den Besucher mit mancher, ihm bisher fremd gewesenen Lösch- und Rettungseinrichtung bekannt machen. Als Ausstellungsplatz ist die unmittelbar am Rheine gelegene Stadthalle, Deutschlands größter Saal, gewählt, in welcher sich in der Hauptsache auch die übrigen Festlichkeiten abspielen werden. t* Der 30. Kongreß für Innere Mission wird in den Tagen vom 2. bis 5. Oktober 1899 zu Straßburg i. E. abgehalten werden. Der Eröffnungsgottesdienst, in welchem Oberkonsistorialrat D. Reichard aus Posen die Festpredigt hält, findet am Montag (2. Oktober), abends 6 Uhr, statt, und an demselben Abend noch die Begrüßung und geselliges Zusammensein der Kongreßmitglieder. In der 1. Hauptversammlung, Dienstag (3. Oktober), wird das Thema „Forderungen unserer Zeit an christliche Charaktere, eine Beichte und ein Gelübde an der Wende des Jahrhunderts" behandelt; Referent: Generalsuperintendent Propst I). Faber zu Berlin. Am Nachmittag hält die „Südwestdeutsche Konferenz für Innere Mission" ihre Jahresversammlung und am Abend der Zentralausschuß eine geschlossene Sitzung mit seinen auswärtigen Mitgliedern und Agenten und den Vertretern der verbundenen Vereine und Anstalten. Für die übrigen Kongreßmitglieder findet gleichzeitig geselliges Zusammensein mit verschiedenen Ansprachen statt. — Mittwoch (4. Oktober) vormittags sind folgende Spezialkonferenzen angesetzt: 1. „Die I. M. in den großen Städten mit besonderer Berücksichtigung der Wohnungsnot", Referent: P. Mahling - Hamburg; 2. „Die I. M. auf dem Lande", Referent: Stadtpfarrer O.Scriba-Erbach i. O.; Wenn wir die Tiere bei der Errichtung ihrer Bauten belauschen wollen, so müssen wir uns vor allem drei That- sachen gegenwärtig halten: Erstens, daß diese Inseln und Riffe nicht das Werk einzelner Individuen, sondern des Zusammenarbeitens ungezählter Millionen und vieler Jahrtausende sind. Zweitens müssen wir erfahren, daß die Korallentiere nur in geringer Meerestiefe zu existieren vermögen. Letzterer Umstand scheint auf den ersten Blick gerade gegen unsere Hypothese zu sprechen, wir werden aber gleich sehen, daß er eine unerläßliche Bedingung des Zustandekommens der Bauten bildet, wie ja auch das Vorkommen der Tierchen nur in den wärmeren Meeren das Vorhandensein der Koralleninseln und Riffe, vorzüglich im Indischen und Stillen Ozean, erklären. Drittens müffen wir uns die Eigenschaft der Korallenpolypen vor Augen halten, ihre Einzelskelette zu großen Gesamtgebilden, den sogenannten Stocken, zu vereinigen, welche also nicht etwa die Wohnungen der Tiere darstellen, sondern gerade so Teile ihrer selbst sind, wie unsere Knochen Teile von unseren Körpern. Ein solcher Korallenstock stellt sich also dar als eme Art Tier mit Millionen Köpfen, als ein einziger tausendfach verzweigter Körper, dessen Organe fadenartiq verflochten sind und miteinander in innigster Verbindung stehen. Nimmt eines der Tierchen (oder Köpfchen) Nahrung auf, so kommt dieselbe dem ganzen Stock zu gute, ebenso pflanzt sich eine von einem Teile eines umfangreichen 3. „Die I. M. und die Angestellten des Schankgewerbes", Referent: Pfarrer Alberts-Frankfurt a. M.; 4. „Die I. M. und die studierende Jugend", Referent: Konsistorial- rat Prof. D. Hering-Halle a. S. Am Nachmittag ist das gemeinsame Mittagsmahl der Kongreßteilnehmer und für den Abend eine große Volksversammlung in Aussicht genommen. Donnerstag (5. Oktober) vormittags 8 Uhr halten die Vorsitzenden der Rettungshausverbände mit den Vertretern der Rettungshausvorstände und Erziehungsvereine ihre diesjährige Konferenz, auf welche um 10 Uhr die zweite Hauptversammlung folgt, in der Stadtpfarrer Dr. Wurster-Heilbronn sein Referat erstattet über: „Evangelisation und I. M." Am Nachmittag findet eine Sitzung des Ausschusses für Schriftenwesen statt. Der Schlußgottesdienst, für welchen Hofprediger a. D. Stöcker die Predigt übernommen hat, ist abends 6 Uhr. In den Abendgottesdiensten am Dienstag und Mittwoch werden predigen Oberkonsistorialrat und Stadtdekan D. v. Braun-Stuttgart, Pfarrer Cordes-Frankfurt a. M. und Pfarrer Ritter-Zürich. Außerdem wird noch während des Kongresses der Verband deutscher evang. Jrrenseelsorger seine 10. Jahresversammlung abhalten und zwar am Nachmittag und Abend des 3. Oktober (Dienstag), und die Vereinigung der evangelischen Jünglingsvereine Deutschlands wird am 5. Oktober (Donnerstag) vormittags 8 Uhr die Frage der Soldatenmission in einer öffentlichen Versammlung behandeln. Eingeladen zu dem Kongresse sind alle auf dem Grunde des kirchlichen Bekenntnisses stehenden Evangelischen, Geistliche und Nichtgeistliche, insbesondere auch alle Vorstände und Vertreter von Vereinen und Anstalten der Inneren Mission. Das genauere Programm ist von der Geschäftsstelle des Zentral-Ausschusses für Innere Mission, Berlin W. 35, Genthinerstraße 38, unentgeltlich zu erhalten. Vermischtes. * Frankfurt a. M., 18. Juni. Central st elle für Ob st Verwertung. Die Zeit der Reife verschiedener Obstsorten, wie Erd-, Johannis- und Stachelbeeren, Heidelund Himbeeren, Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, ist da oder steht nahe bevor und wir wollen daher alle Produzenten und Konsumenten wieder auf die Centralstelle für Obstverwertung in Frankfurt a. M., Gneisenaustraße 15, aufmerksam machen, die es den Verkäufern und Käufern so sehr leicht macht, die Obsternte an den Mann zu bringen bezw. den Bedarf an Obst zu decken. Die Interessenten haben nur das zur Verfügung stehende Quantum oder die benötigte Menge der Centralstelle anzugeben, um sofort von dieser mit einer größeren Zahl von Produzenten und Konsumenten in Verbindung gesetzt zu werden. Einzige Bedingung ist, daß das abgesetzte oder erworbene Quantum immer sofort der Centralstelle mitgeteilt wird. Es wird natürlich auch erwartet, daß immer nur gutes Obst geliefert wird; die Käufer sind gebeten, von nicht befriedigenden Lieferungen dem Komitee Mitteilung zu machen. Gut ist es, wenn mit den Anmeldungen nicht zu lange gezögert, sondern schon vor der Reife von dem erwarteten Ertrage bezw. der benötigten Menge der Centralstelle Mitteilung gemacht wird, damit die Vorverhandlungen vor der Reisezeit erledigt werden können und seinerzeit auf Grund der geschehenen Abschlüsse ofort mit dem Versand begonnen werden kann, denn manche Obstsorte verträgt ja kein langes Lagern. Es werden auch für Spätobst, insbesondere Aepfel und Birnen, jetzt schon Anmeldungen angenommen. Auf Frühobst sind der Centralstelle schon größere Angebote von Obstzüchtern, aber auch erhebliche Nachfragen von Konsumenten zugegangen; z. B. haben allein zwei große Fruchtsaft-Pressereien einen Bedarf von 10600 Gentnern = 53 Doppel-Waggons an Süß- und Sauerkirschen, Himbeeren,Johannisbeeren, Erdbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren und Aprikosen angemeldet. Auch vom Auslande liegen, mit jedem Jahre zunehmend, Nachfragen in allen Obstsorten vor. * Kastel, 18. Juni. Als ein Nachklang zum Sängerwettstreit ist mitzuteilen, daß der enrstandene Fehlbetrag, über dessen Deckung die hiesige Stadtverwaltung demnächst zu beschließen haben wird, sich auf rund 140,000 Mark icläuft. Die Baukosten der Sängerhalle, welche zum Teil chon wieder abgerissen ist, haben 80,000 Mark betragen. Man erkennt jetzt, daß, abgesehen von den Angehörigen der Sänger, der Fremdenverkehr kein bedeutender gewesen Stockes wahrgenommene Empfindung einer Berührung oder Erschütterung bald plötzlich und schnell, bald langsam auf alle lebenden Teile desselben fort, indem die als kleine Sternblümchen ausgestreckt gewesenen Polypenköpfe sich in ihre Zellen zurückziehen. Die Korallenpolypen besitzen eine ungeheure Vermehrungsfähigkeit. Der Stock wächst daher fort und fort größer, während die älteren Teile allmählich absterben und versteinern. Auf diese Weise entstehen im Laufe ungeheurer Zeiträume durch die gemeinschaftliche Arbeit unendlicher Massen der winzigen Geschöpfchen jene Korallenriffe von gigantischer Ausdehnung, welche die Bewunderung der Schiffer erregen und zugleich eine der größten. Gefahren der Schiffahrt bilden. Als Stützpunkt für ihren Bau benutzen die Tierchen irgend eine günstige und seichte Stelle des Meeresbodens, eine Bodenerhebung, eine Insel, das Ufer eines Festlandes u. s. w. Die Tiere scheiden sich zum Schutze ihren Kalkmantel aus, vermehren sich, wie wir bereits oben bemerkten, durch Knospung und Teilung und bilden, in einer Tiefe bis höchstens zu 40 Meter, ihren schirm- oder baumförmigen Stock. Die Fortbildung dieses Stockes geschieht nun stets nach der Meeresoberfläche zu, da die Korallen das Licht suchen, aber auch wieder nur bis zur Höhe des Ebbeniveaus, wo das Wachstum aufhört. Allmählich fließen die einzelnen Stöcke zusammen und bilden so eine Bank, mehrere solche wieder vereint bilden ein Riff. I 1 Dllontag, Mittv >'ll Uhr ab. Friedr. f Petibrän ir w. Mar Mark, ( ! Schwi bekannt Edi feinste ilLimbarger ,.Kicke! Wb Fei I braucht re,tod vc H Sthret Hirte tiittN hm ttmbtn im Mer'sche ItlzM aB Hxten, /■: nb, eine >rt\e flji-abnäbtt u. a. m. (' 1798 * Fritjofs Nansen über Andree. Die Mitglieder internationalen hydrographisch-biologischen Konare^'. wurden, wie aus Stockholm gemeldet wird, am Freitao - dem Königlichen Schlosse vom König Oskar in empfangen. Der König ließ die neulich auf Fsland ? fundene zerrissene Depesche von Andree den Konarck» gliedern vorlegen. Fritjoff Nansen, mit welchem der sich lebhaft unterhielt, sprach sich dahin aus, daß, wenn ■ Andree geglückt sei, mit dem Ballon herabzusteigen, ein Bvc,' Waffen und Munition mitzuführen, man mit Recht'annelM-j könne, daß er gesucht habe, Grönland zu erreichen e§ wirklich erreicht habe und daß dort die Expedition Jagd ihr Dasein fristen könne. Unter diesen UmitX- würde Andree wahrscheinlich entweder von der schiveSn^ Expedition Nathorst oder von der dänischen (hei Amdrup aufgefunden werden. Jedenfalls sei eint NaM hierüber nicht vor September dieses Jahres zu ermartra * Die alljährliche Sommerreise der reichw nach Europa bedeutet für die Neu-Yorker Slumtn^ta eine reich fließende Quelle der Einnahmen. Wohl ybn Kajütenreisende wird von seinen Freunden mit einer obn mehreren Blumenspenden bedacht. Es dürfte sich kam er Dampfer finden, der nicht wenigstens im Betrage von W Dollar Erzeugnisse der gärtnerischen Kunst mit sich Hm Sobald nun diese Blumen aus den Kajüten entfernt toetbtr — und ach! das Interesse eines großen Teiles der Reiseckr an weltlichen Freuden wird gar bald auf ein Minimm beschränkt —, werden sie beileibe nicht weggeworfen, si» dern von den Stewards sorgsam ausgewählt und großen, teils in der Gefrierkammer aufbewahrt. Wenn dann bei Dampfer den englischen Hafen erreicht, werden ben ?,ianh(: ihre eigenen Blumen, neu gebunden und in unversehrte Pracht strahlend, für schweres Geld als - die erfta duftigen Grüße Altenglands verkauft. Die Stewards teil» sich in den Gewinn und ziehen aus der kleinen optischer Täuschung ihrer wiedergenesenen Schutzbefohlenen schm Nebeneinnahmen. '.au ।. । j. Kittern daraus !W tritt, dem kern luv völlige Unter * DaS haupi jajjrf des junger to ie Kühnheit u: pri ©Öden vor :Hi nahezu dersei vjiien Stützpfeiler Irreeiecks erheben: jj.nften ruht. 5 •a: itdlbdu mit tu Em Bericht in 1 SPM der die kHechtm und hül !■ arm Rundbau t Mündlich an 600* H: m Gewoldeschl Silbernes Schiss, te r Freiheit. * Vom Pos ist, vielmehr zumeist nur aus Passanten bestand . diesen Umständen dürste es nicht ganz leicht fln? t Un,i nächsten Wettstreit, der in vier Jahren »1 passende Stadt zu finden, da bestimmunasaemli ”1 in Mitteldeutschland liegende und "W tSl fur°de hierbei Überse en aß auch l... mit der Technik sortgeichrttten lino schluffe, deffen sämtliche Teile im Innern des Wagens liegen, ist von außen absolut nichts zu bemerken -Die eigenartige Vorrichtung, welche dem Wagenführer tatsächlich die vollsw Kontrolle über alle Teile seines Wagens und damit auch über dessen Inhalt gibt, ist von den Fachkreisen äußerst günstig ausgenommen und dürste, da sie leicht anzubringen ist, bald allgemein eingesührt werden. Im Interesse der Verkehrssicherheit wird diese Einrichtung ohne Zweisel weiten Kreisen freudig begrüßt werden. , . * Das neueste Heilverfahren ist die Chromopathie. Sie wird besonders im südlichen Indien ausgeubt und besteht darin, daß der Kranke Lichtbädern von farbigem Licht ausgesetzt wird oder Trinkwasser aus farbigen Flaschen zu trinken bekommt. Namentlich durch dies so präparierte Wasser können eine Menge Krankheiten kuriert werd em So i bringt, wie die Zeitschrift „Mutter Erde" erzählt, Wasser, das ^längere Zeit in blauen Flaschen aufbewahrt wurde, ganz unfehlbar die Pest zum Verschwinden, ferner die Tollwut^ Magenbeschwerden, Irrsinn, Pocken, Rotlauf, Influenza, Keuchhusten u. s. w. Dagegen vertreibt Sßafer, welches in orangefarbenen Flaschen ausbewahrt wurde Gicht und Rheumatismus, und sollte dies ausnahmswei e nicht sofort der Fall sein, so genügt es, eine Fensterscheibe von ber genannten Färbung in Anwendung zu bringen und den Vatienten damit zu belichten. Die letztere Methode soll nach Ansicht jener indischen Quacksalber Wirkung me- mals versagen. Der bedeutendste Farben-Heilkunstler ist ffqewffse?Pandit Jwhala Prasab Jha. befien Werk über ßbromopatbie soeben in dritter Aasiage erschienen ist. Da I die indische Regierung diese Behandlungsmethode von Pest- I kranken unter Ausschluß aller anderen Heilverfahren unter- aai hat so haltendes natürlich die britischen «uta tba e I und Schnellheilkünstler für ihre Pflicht, bas eigene Mimst - I r(um scharf anzugreifen, um der Chromopathie auch m g- I sand die Wege zu bahnen. Sollte das neue Hettverfahr wirklich auch in Europa Aufnahme finden, so würde natürlich auch Deutschland sicher nicht die geringste Zahl An Spiele 3986 Gummibälle in großer Auswahl. —e narantirt suhdb, ML ^’crefeld von Elten & Keussen, ^Handlnne. b Hänger stellen. - Verkehr, Icui- mk Dsiksmrtschaft. =i®fisgS3Be :a mit , J Preis vermieten. „ . . 2 tltg. unmöbl. 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Wo die Renntierherden bei ihren Wände- nnnen gi lphen Norden aus neue Ansiedelungen stoßen, lern i " richM sp! natürlich auf dem angebauten Lande Schade .DI uniabie ^Ansiedler machen keine Umstande damit, die m ^.e: W l)v GeW Nommenden Tiere niederzuschießen. Die an- sssige i^einbevolkerung ist denn auch nichts weniger als Meldet^.. lUt 'brtieinb mit den wandernden Lappen. Ferner richten “ u>ch 3ii*re Verwüstungen in den R°nntterherden an. | ^b^tzrecherwerkzeuge mit der Technik fort9cf^r*l,cnr J}n= ble«t*|6 «us Gr > ndoorschiedener Ermittlungen wird,". "°rdschw°dtsch beispielsweise V°ryangeschloß glätter ,d-«-uf hingewiesen, daß, wenn nicht baldige Hl f > .. ~. > ■>*■- ohne beim *,ti Eintritt Jim kernigen Stamm der nomadisierenden Lappen s'ch dch„ ,7 >er vö .Hi Untergang droht. R- »• «”on hitch» ■ ■ w hauptportal bet Pariser Weltausstellung 1900, das N eunen; rt 1M jmngen «rchilekten R. B'"-'- ub-rraIch durch Stonlanb nr (ll,e klMhnit und Großartigkeit. Es erhebt sich i l . .ttq8nglt(e gemaaiic, t • , d°ß hort er,, i Spider von 45 Meter Hohe als eine R'e enkuppel 8 9 9 9 Fährte bezweckt näml.ch nichts anderes, al ine. Unter > on n, uta, Iberfelben Hohe, die auf 3 Sogen aufgebaut ,ft, | J an_,nfMren nur vom Bocksitze e-ÄS en Xfeiter den Eckpunkten eines gleich e.ttgen ’on der bi, Treicdtffcben: der erste Kuppelbau, der nur aus dret ^edensM i' -bunkte-m rutil. Die beiden Vorbauten, die im Bogen den t dieses M PurialSli mit den beiden Säulen verbinden, tragen, nach meist Äii em i »nicht in der „Bauge«..Ztg.-, einen Frms, van i 1! '■-.Batt.bn die menschliche Arbeit namentlich Ackerbau, JM* . gb, In, ut» Hütteuwefeu in Koloffalfiguren barstem. Unter ver Emnahnic . L, ’ bennben sich die Eintrittsschalter, durch die ^°1'nndl- Von 60000 Besucher die Ausstellung betreten können. ch- ES duy c^b eschluß ist das Wahrzeichen von Paris, em H’S118»1bermichSchiff, angebracht. Das Ganze krönt eine Statue mHen Kunstx is den Kajüten c *'« »,« Postwegen. Im vergangenen Sommer erregte les großen Teilül gar bald auf r lileibe nicht ivczr ]jam ausgeHll i ' 3139] Wohnung, 6 Zimmer zu verm. ver 1. Okt. Ludwigstr. 46. Nah. Manst 3322] Mansardenlogis von 5 Zimmern (2 Treppen doch) i» »ermüUn zwei schöne Mansardenwohnungen. . Neubau Neustadt 14 eine schöne Vier« timmerwohnung mit Zubehör. I - 57 , ut möbl. Zimmer per l.Juli ckpaus der Bleich- und Siephnnftraße ° Neuenweg 2. Sti8”“' 9TO6tr 8°Cen " ---en, i. Nähert Hofmannstrabe 12. 40,21 g-schns, g. liegen. Bahnhofstraß- 43. 4095] Schöne Wohnung, 3 3immer, Bleichplatz und Gartenanteil aul l.Juli zu vermieten. Steinstratze^S^ । 4363] b-Zimmerwohnung im zweiten | 4772r Eeltersweg 85, 2. Et. größere ■ Stock, mit allem Zubehör, zu vermieten. 3Qot)nutl8f g Zimmer, Badezimmer, 1 Ludwigstratze ^gbst Zubehör und Gartenanteil per 1. 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Kinder unter 14 Jahren Erwachsene..... Kinder unter 14 Jahren Erwachsene..... Kinder Eintritt frei. Erwachsene Kinder unter 14 Jahren zu 0,20 „ 0,20 . pr° Pers, . 1,00 . 0,20 ,, - 0,50 . 0,10 . 1,00 . 0,20 ■ 0,50 „ • 0,10 „ • 0,20 . 0,50 „ ■ 0,10 „ . 0,20 . 0,50 • 0A0 .. Verkaufsstellen bei den Herren: Hr. Anbei, Ernst Rich. Buchacker, D. Heil, F. C. Henzerliug, E. Mryan, Hr. Roll, C.Retter, Wilh. Semmler, Jos. Strauß, Ph.Wetler Im Interesse der Festbesucher mache» wir besonders darauf aufmerksam, daß sämtliche an den einzelnen kaufsstellen gelöste Festkarten von den betreffenden Ber käufern ans Namen zu stellen sind, da wir unsere Koutrolme angewiesen haben, nicht auf Nameu lautende Karten za vernichten. Der Finanz-Ausschuss. Schöne Aussicht. Urima Aepfetwein. Gleichzeitig bringe meine neue Karlenanlage -W in empfehlende Erinnerung und ladet zum gefl. Besuch derselben höflichst en 4640 Hochachtungsvoll _____________Albert Kuhnd. 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