189» Mittkoch den 21. Ium es Blatt. ti «In 143 Anna,Hu von Anzeigen zu der nachmittag» für den lu°oen. _ p EötenkiiqKi i|1At jetzt! die Erneuerung ihres Abonnements ||h| bei'talbetreffendenPostanstalten,Zweig- r ftewm mnb Zeitungsträgern bewirken zu liefert lü- 10. o D 0 « j 1 m erfahrungsgemäß beim Quar- ealwechsel eintretende Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen 5 3', I t 5 3 ! ^rf<6.wliil tKgNch mit Lllmbchrne des SMch$6. Di,« ^ferner AnmiMkßtLtter werden x fr Anzeiger wöchentMs viermal 1 ioW. Wel JOihion, Expedition und Druckerei: Schnkstraße Ar. 7. ß Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietze«. Fernsprecher Nr. 51. iciuftii »erhalten vom Tage der Bestellung 'ist h Juni den Anzeiger kostenfrei ägesetzten Vch- e feinet nachj-i neiner Beliebig i die Post bezog!! int t avg stets gm s tg finden biegrfä eile 20 Pig., pit nider Robott graL- Maiozer Av eral-Anzmerß zugttsiellt. Verlag des Gießener Anzeigers. erschein» Win nufere verehrt. Abonnenten, schon 157] Ein Midi-' ein in und aufci heres Schloßga^ N uv. Si 1.20. ‘Sen. ÄS AezugrpreiL vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. vown. Neuhinzutretende hiesige Abon- und reichhaltig d erstellt sich i ger-M1 j Sauro «i|n*> i goUjgJ- Zura-v^' ■. Princ W' r. 8ot« V । 85^'e s Abg. v. Liebermann (Antis.) empfiehlt Zuruckver- I Weisung an die Kommission und Beratung des selbständigen I Antrages Kanitz möglichst noch in dieser Woche. Er erweist dabei auf die „wenig beneidenswerte Rolle, d e Deutschland in Samoa gespielt habe und auf die unerhörte I Art, wie sich die englische Presse dabei benommen. Staatssekretär Graf Posadowsky giebt noch zu! bedenken, daß die Antwort Englands der deutschen Regierung noch nicht zugegangen sei; es stehe einstweilen nur fest, daß die englischen Gegenvorschläge bereits abgegangen seien. Staatssekretär v. Bülow präzisiert nochmals unsere Politik auf Samoa. Er betont dabei, Deutschland werde dort den Rechtsboden nicht verlassen noch sich von demselben verdrängen lassen. Deutschland werde | seine Rechte dort unbedingt behaupten. Keme Aulderung dort werde ohne Zustimmung Deutschlands durchgefuhrt werden können. Von den deutschen Delegierten liege eme telegraphische Nachricht vor, derzufolge mit den Waffen- i abli'eferungen bereits Anfang gemacht worden sei. Nicht ausgeschlossen sei, daß dem Streit der Häuptlinge durch Abschaffung des Königtums ein Ende gemacht werde. Die verhafteten Deutschen seien in Freiheit gesetzt. Nach Ordnung der politischen Verhältnisse werde die Kommission zur Entschädigungsfrage Stellung nehmen. Erst müsse aber die Ruhe hergestellt werden, die in einer Weise gestört gewesen sei, welche das deutsche Rechtsgefühl schwer verletzt habe. (Beifall.) Die Deutschen dort mußten unbedingt I eine Entschädigung erhalten sowohl für die Storungen m ihrem Eigentumsrecht wie auch für die widerrechtlichen Beschränkungen in ihrer persönlichen Freiheit. (Beifall.) Deutschland werde alles thun, daß ihnen ihr gutes Recht werde. Das Haus beschließt Rückverweisung der Vorlage an die Kommission. Es folgt die erste Lesung der sogen. Zuchthaus- Reichskanzler Fürst Hohenlohe fuhrt aus, der hier I vorliegende Entwurf bringe durchaus nichts neues, denn schon vor acht Jahren habe der Minister v. Berlepsch solche Bestimmungen vorgeschlagen. Die abfällige Kritik, welche von den Sozialdemokraten gegen die Vorlage au.geubt werde, habe ohne Zweifel ihren Grund, den Grund nämlich, weil die Partei die Vorlage für ihreIngressen nach- tettiq ansieht. (Rufe links: Durchaus Nicht!) Daß dies nicht ganz unbegründet sei, gebe er (Redner) zu; er be- greife also, daß die Sozialdemokraten die Vorlage bekämpfen. Was aber nicht zu begreifen, das sei, daß diejenigen Parteien, deren Bestrebungen nicht auf Kollektivismus abzielen, sich an der Bekämpfung der Vorlage beteiligen. (Heiterkeit.) Das Koalitionsrecht solle in keiner Weise wertou (Erneute Heiterkeit links.) Den Arbeitern und Arbeitgebern bleibe nach wie vor das Recht, zur Einwirkung auf die Gestaltung der Arbeitsbedingungen sich zusammenzuschließen. Dieses Gesetz solle lediglich die Beschränkung der persönlichen I Willensfreiheit sowie die Thätigkeit der Hetzer und Agitatoren verhindern. Das späte Einbringen der Vorlage liege daran, daß die Negierungen nicht eher in der Lage gewesen seien, entgegenstehende Hindernisse zu beseitigen. Angesichts der vielen tendenziösen Gerüchte hatten die Regierungen jetzt nicht zögern dürfen, das Gesetz vorzulegen. Er hoffe, daß dieses Gesetz zustande komme, welches nur die Jntereffen der daß die Regierungen nicht daran dachten, das KoalMons- recht auszuheben oder zu beschränken. Sie wollten es vielmehr den arbeitswilligen Arbeitern sichern. So, wie d,e Sozialdemokratie gegen die arb-itswlllig-n Arbeiter vor. ainac würde diesen die persönliche Freiheit beschrankt. (L-bhaster Widerspruch links, wiederholt- Unt-rbrechungew Präsident Gras B a l l - st r e m bittet dringend, die Mitglieder des Bundesrats nicht zu unterbrechen. Er werde auch später dafür sorgen, daß die Herren lmks von den Mitgliedern des Bundesrats nicht unterbrochen wurden Große Heiterkeit.) Die Koalitionsfreiheit bedeute Nicht blos die Freiheit, etwas zu thun, sondern auch die Freiheit, etwa« zu lassen. (Heiterkeit.) Redner sucht hieraus an der Hand von Citaten aus dem „Vorwärts" und der..Neuen Z-i und aus Aussprüchen sozialdemokratischer 9iebncr weisen, daß die sozialdemokratsichen Arb-ü-r das Recht für sich in Anspruch nähmen, auch mit unberechtigten Handlungen zu drohen; offenbare Rechtswidrigkeiten feien für fw Voraussetzung des Koalitionsrechts. Weiter wendet sich I Redner zu dem Strikepostenstehen. Dieses werde ja als harmlos Eingestellt, laufe aber in Wirklichkeit auf schwerste Bedrohungen und Einschüchterungen hinaus. Die Sozialdemokratie wolle einen Staat im Staate bilden, fu habe soqar ihre Polizei, die Aktenstücke auf Mmistertifchen er- foridie (Heiterkeit.) Sie habe auch ihre Steuerverwaltung; S doch christlich g-simtte Arbeiter von Arbeüsstätw zu Arbeitsstätte gejagt und vervehmt, wenn sie nicht für die Varteikasse zahlten. (Wiederholte Unterbrechungen links.) Redner giebt schließlich der Hoffnung Ausdruck, daß die jetzige Zeit ein starkes und mutiges Bürgertum finden möge. ^^^Abrn^B?b el (Soz.) bemerkt, aus den Reden der beiden Herren vom Bundesratstische sei nichts anderes zu entnehmen, als daß das vorliegende Gesetz ein Gesetz gegen die Sozialdemokratie sei. Aber die Regierungen wurden ihren Zweck nicht erreichen. Werde die Vorlage Gesetz, dann werde die Sozialdemokratie nur noch „mehr wachsen. Eine solche Entrüstung und Empörung, wie über diese Vorlage, sei noch niemals unter den Massen gefunden worden. Man wisse ja, wo die Vorlage ihren Ursprung habe: ^n einer Unterredung in der Waschküche zu Bethel. Notig sei nicht eine Verschlechterung des Koalitionsrechts, sondern eme Erweiterung. Den Arbeitgebern lasse man alles hmgchen. I Die Arbeiter bestrafe man, wenn sie sich beffere Arbeitsbedingungen zu beschaffen suchten obwohl die Arbeiter m ihrer Arbeitskraft auch ihre eigene Person verkauften. Dabei seien die Unternehmerorganisationen weit besser organisiert als die der Arbeiter. Redner berührt alsdann das seinerzeit vom Reichskanzler gegebene Versprechen, daß § ° des preußischen Vereinsgesetzes bis Ende dieses ^ahres aufgehoben werden solle. Dabei bemerkt er, aber Versprechen und Halten scheine auch bei den Regierungen zweierlei zu I sein. Von Friedrich dem Großen sage man, er gäbe m seinen letzten Lebensstunden den Ausspruch gethan: „Ich bm es müde, über Sklaven zu herrschen!" Die Herren, die I heute an der Regierung seien, die wünschten es geradezu, über Sklaven zu herrschen (Beifall lmks). Redner erinnert u. a. an den Zwang, den v. Podbielski neuerdings auf die Postunterbeamten ausgeübt habe, durch Drohungen mit Nachteilen, sich von einer Vereinigung abzuwenden. Die Erklärung des Staatssekretärs, die Vorlage wolle das Koalitionsrecht der Arbeiter schützen, werde m der gan^n Arbeiterwelt ein homerisches Gelächter Hervorrufen. Ganz haltlos sei die Behauptung des Staatssekretärs, daß die sozialdemokratische Parteileitung auch b-, den St^* bie Land im Spiele habe. Gerade davon halte sich die Partei- leituna absolut s-rn. Wer das wisse, der könne über -in solches Machwerk (die Vorlage, welche Redner in der Hand chwingt) nur spöttisch lächeln. Redner bringt nunmehr verschiedene gegen Arbeiter gefällte.Urteile zur Sprache wobei von links der Ruf „Pfui!" ertönt (Präsident Graf Ballestrem: Der Ruf „Pfui" ist unparlamentarisch. Das hat schon einer meiner Vorgänger gesagt. Stürmische Heiterkeit.) Weiter wendet sich Abg. Bebel der „berüchtigt gewordenen" Denkschrift zu; dieselbe sei thatsachlich eine der gehässigsten Arbeiten (Präsident Graf Ballestrem erklärt diese Ausdrücke für nicht zulässig; dieselben verstoßen gegen dw Ordnung des Hauses). Von allen kreisen strömten ihm die Berichtigungen des m der Dem Tagesordnung: Dritte Lesung des Handels-! Provisoriums mit England. . x I Hierzu liegt ein Antrag H ey l v-H e r r n s h e i m (M.) vor: die Vollmacht zur Gewährung der Meistbegünstigung I solle nur gelten gegenüber denjenigen Gebietsteilen des britischen Reiches, welche auch ihrerseits Deutschland die TS« » »- Abg. Heyl v. Herrnsheim (nl.) bittet Staatssekretär Graf Posadowsky das Haus, den Gesetzentwurf unverändert anzunehmen. Eventuell bitt, er lieber die Vorlage nochmals an die Kommission zuruckgehen zu lassen, wo er bereit sei, über die nun von England auf die diesseitigen Vertragsvorschläge eingegangene Antwort Mitteilung z "^Abg. Lieber (Zentr.) wünscht unveränderte Annahme der Vorlage und Ablehnung des ^träges Heyl. Denselben Wunsch hat Abg. Broemel (frs. Vp.). Aba. Roesicke-Kaiserslautern (Bd. d. L.) kann nicht verstehen, wie der Staats,ekretär einerseits erkläre, die Regierung werde keinesfalls Deutschland differenzieren lassen, ohne ebenfalls mit Differenzierung zu antworten andererseits aber den Antrag Heyl ablehne. Er selbst glaube nicht, daß man unter solchen Umstanden die gewünschte Vollmacht geben könne. w Abg. v. Kardorff (Rp.) tritt für den Antrag GrätisbeilägensiMeßeue^Familienblätter, Der hessische Landwirt, Dtätter für hessische Volkskunde. _____ ickttti und j limmt jungt Fr« !nung. Offenen i^jpebitwOj »hilft empfahlt« iwrlJii $i< Kaiserrede auf dem Dampfer „Fürst Bismarck". ZUnfcwe Zukunft liegt nach der Ansicht Kaiser Wilhelms ,uf ihm Wasser, und niemand wird zweifeln, daß der :.'oiiüKi ,'on dieser Anschauung fest Überzeugt ist. Daher cful-tritrt .auch seine Vorliebe und sem Interesse für die ■ Rar mt, (time Beteiligung an allen größeren waffersportlichen Zeraanifrlkmgen. In den letzten Tagen weilte ber^er an nm ILnterdbe, um den Regatten des Norddeutschen ü'egoMvei eins beizuwohnen, und auf dem an Bord des | SchrfaHampferS „Fürst Bismarck" stattgehabten Dmer hielt eim Mde, die in mancher Beziehung bemerkenswert ist. Oer ■ blwiSburger Bürgermeister hatte in seinem Toaste auf len iSoiier. auch der Entwickelung der deutschen Seemacht mb W Erwerbs der spanischen Karolinen gebührend gedacht, .uifciänbur ersteren und der Entwickelung des Segelsports eine VarnM ziehend. Hieran knüpfte der Monarch an und I iühr^aiM, daß jeder Sport nur gepflegt werden könne, weil Mm in gesichertem Frieden zu leben im I stan..R (sei und weil das deutsche Reich jetzt auf einer Haag sind die Auserwühlten aller flatiäomta versammelt und mühen sich ab, die Grundlagen für :^.i bauerntien 23ötferfrieben feft$ufteaen. Ob es ihnen vlitwr. wirb, erscheint mehr als fraglich, aber auch bei eine« Mstänbigen Mißerfolge der Konferenz dürfen wir der '^ensicht fein, daß, soweit es an Deutschland liegt, w wr -Siltüriebe nicht gestört werden wird. Wir leben in I JW'1 sinemigesicherten Frieden, sagt der Kaiser, und wer sollte I Ecker sein, die Weltlage zu beurteilen, als er: Frei- der Friede erst bewahrt werden können fettdem OeucMla iid geeinigt ist und nur „eme unüberwindliche Macht w dm Welt darstellt, mit der gerechnet werden muffe". DaLÄsick' schlechte Aussichten für die Freunde einer all- qemütoin Abrüstung, von der freilch niemals ernstlich die | Red^rnird fein können und Welche nur m den Kopsen -inzM Schwärmer möglich ist. Wir haben an dieser SteA jci schon mehrfach ausgeführt, daß eme Bermmderuiig )er r freien Heereskräfte kaum zu erörtern ist, daß es sich hocLM darum handeln kann, einet weiteren Ver- nieLmg der Militärlasten Einhalt zu thun und die 3d:Mm des Kriegs nach Möglichkeit 8U mildern. S-zjllglich der Erwerbung der spanischen Sudseemseln erkWtlr der Kaiser, daß es sein Grundsatz sei, überall, wo er Rane', neue Punkte zu finden, an denen wir emzusetzen ver'W-chilen. Der Monarch hat dabei wohl auch die Besetzung KiadMcvus im Auge gehabt, und man muß auch an er- kcn^m doaß er jedenfalls die Initiative zu dieser thatkraftigen felbt'ßMußten Politik gegeben hat. Das ganze Temperament desL kusjers bietet eine Gewähr dafür, daß wir m kemer Him.stl auf einem Beharrungspunkte stehen bleiben, sondern rüsi'^corwärts schreiten werden, wie es einem Volke gelernt, baäMimcm „edlen Vollblutpferde» gleicht. (xx) Deutscher Reichstag. 96. Sitzung vom 19. Juni. 1 Uhr. ita Bundesratstische: Fürst Hohenlohe, Graf Dchßbuwsky, v. Bülow, v. Thielmann. Gießener Anzeiger /b V AY A AV* Alle Anzeigen-Bermittlung-stellen de» In- und Auslandes - l (YldtT I E tVl TI1PI (I P 1 nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger -nlg-g«. solgendq«U, erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr. V 4 UV -V Amts- und rlnzeigeblatt für den Nreis Giefzen. zu -betr.: Jnvali | würde im Falle eines Konflikts zwischen zwei Mächten und I auf den Wunsch dieser Mächte verpflichtet sein, ein Schieds- I gencht zur Aburteilung der Streitigkeiten zu berufen. Es I würde also kein ständiges Schiedsgericht bestehen. Man werde ein Verfahren festsetzen, welches innegehalten werden müsse, um vorkommenden Falles ein Schiedsgericht zu bilden. Das Gericht würde in jedem Falle fakultativ sein. Es sei I aller Grund zu der Annahme vorhanden, daß die übrigen I Mächte^ wenn die Antwort Deutschlands günstig laute, entschlossen sind, diesen neuen Vorschlag als Grundlage der I Unterhandlungen anzunehmen. M.P.C. Aus demHaag wird uns geschrieben: Unter den günstigen Wirkungen, welche die sogenannte Friedens- I konferenz zu haben verspricht, steht eine weit voran, an die I bisher noch wenig gedacht worden ist. Je reichhaltiger das I Informations-Material wird, welches auf der Konferenz I Zur Vorlage und zum Austausch gelangt, um so mehr überzeugen sich die französischen Delegierten, daß der Abstand, I in dem sich die Kriegsvorbereitungen Frankreichs zu Lande I und zu Wasser zu denen mehrerer anderer Mächte befinden, I ein durchaus nicht unerheblicher sei. Das muß notwendig dazu führen, daß die leitenden Kreise in Frankreich noch I vorsichtiger werden, eine kriegerische Verwicklung in den Kreis ihrer Berechnungen zu ziehen, als dies schon bislang I der Fall gewesen ist. Aus Ostafrika. Ueber die Hungersnot, die in der ganzen Gegend zwischen Sansibar und Mombasa herrscht, bringt die letzte Post aus Ostafrika traurige Nachrichten. So schreibt ein Missionar der Mission von Magela, der Hauptstadt von Usambara, unterm 4. Mai: „Die Lage wird seit Beginn der Regenzeit verzweifelt; alle Außen-! j arbeiten mußten eingestellt werden, und wir haben hier auf unserer Mission allein 1200 Menschen ohne Brot, ohne Geld, ohne alle Hilfsmittel. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Regenzeit ist schreckeneregend. Die Leute kommen zu uns von meilenweit entfernten Dörfern und Städten und bitten um Nahrung. Die Städte sind ganz verlassen. Ich erfuhr gestern, daß in vielen derselben nicht eine Kreatur I übrig geblieben, da fast alle gestorben sind. Die Uebrigen I kommen hier verhungert an, wenn sie nicht schon unterwegs sterben. Gestern abend ging ich nach Kiumba, eine englische I Meile von hier, und fand auf dem kurzen Wege 27 Leichen. I Als wir heute aus der Kirche kamen, fanden wir vor der- I selben zwei Leichen. Die Leute hatten sich vor die Kirchen- I thür geschleppt in der Hoffnung auf Nahrung und waren I dort während des Gottesdienstes gestorben." — Eine Missionarin schreibt: „Wir haben nie etwas Aehnliches erlebt. Ueberall sterben die Leute wie Fliegen dahin. Manche sind so schwach, daß sie gar keinen Widerstand leisten können, und werden von den wilden Bestien einfach niedergerissen, I und bei lebendigem Leibe aufgefressen. Die Eltern verlassen ihre Kinder, weil sie ihnen nichts geben können und selbst I verhungern. Viele kommen auf den Marktplatz am Mangoschelle und raffen die im Schmutze Herumliegenden Zucker- I rohre auf. Die Zeiten sind schrecklich." Die Schilderungen I der Missionare klingen erschütternd und machen schnelle und möglichst umfassende Hilfeleistungen zur gebieterischen Pflicht. Mu hotrsi ®"ien fchrift zusammengetragenen Thatsachenmaterials zu. Etwas so hetzerisches, wie diese Denkschrift und diese Vorlage habe es noch gar nicht gegeben. Er wünsche und hoffe, daß diese Vorlage, die Deutschland zur Schande gereiche, so schnell wie möglich wieder beseitigt werde. (Lebhafter Beifall links.) Hierauf vertagt sich das Haus auf morgen 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der Beratung. Schluß 5% Uhr. gez. O. Weigert. Dr. Hugo Gerschel. Für die Arbeitnehmerbeifitzer des Gewerbegerichts zu Berlin. gez. Rudolf Millarg. gez. Alwin Körsten. Dem Beschlüsse ist eine eingehende Begründung beigegeben. — Zuchthausvorl age. Die polnische Reichstagsfraktion hat beschlossen, bezüglich des Gesetzentwurfs zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhältnisses die Kommissionsberatung abzulehnen. — Der Grvßherzog von Baden hat gestern wiederum eine Rede gehalten, die sich als eine Art von Ergänzung der Pforzheimer Rede darstellt-. Bei der Einweihung eines Kriegerdenkmals im Dorfe Kehl erwiderte nämlich der Großherzog auf die Festrede mit einer Ansprache, in welcher es heißt, daß das Denkmal auch die Erinnerung an Kaiser Wilhelm den Großen in sich schließe; ihm sei zu verdanken, was die Armee geleistet hat, denn seit er ihr oberster Führer war, habe ihm immer nur daran gelegen, die Armee zu stärken und so auszubilden, daß sie im stände sei, für die Kraft und die Macht Deutschlands einzutreteu. Ihm verdanke man die vortreffliche Organisation der Armee, ihm verdanke man den Geist, welcher die Armee erfülle, ihm verdanke man alles, was die Führung des Heeres angehe. Insofern sei es besonders wertvoll, seiner zu gedenken, denn ohne Heer würde das, was wir erreicht haben, nicht zu stände gekommen sein. Nur der Sieg der Waffen habe das geschaffen, daß wir heute alle das Deutsche Kaiserreich feiern könnten. Der Großherzog schloß mit einem Appell an die Jugend, sich von demselben Geist tragen zu lassen, wie die Generation von 1870. — Die Thronfolgefrage in Koburg-Gotha ist, wie die „Goth. Ztg." schreibt, für das Land von außerordentlich großer Bedeutung bezüglich der Staatsfinanzen, da sie eng verknüpft ist mit der Domänenfrage. Das Domänenabkommen ist im Jahre 1855 vom Landtag genehmigt worden. Es bestimmt, daß das ganze Domänengut als Privatvermögen an die jetzige Herrscherlinie fällt, sobald diese zu regieren aufhört. Das Domänenabkommen ist dem Staatsgrundgesetz gleich zu achten und unanfechtbar. Aus dem Erträgnis der Domänen erhält der Großherzog jährlich 300000 Mk. als Zivilliste, der Rest, welcher ungefähr eine Million Mark beträgt, fällt zur Hälfte an den Herzog, zur Hälfte an die Staatskasse. Für den Fall, daß ein Fürst aus einer anderen Dynastie als der regierenden als Thronfolger berufen würde, müßte das ganze Domänengut an den Mannesstamm der jetzt regierenden Linie als dessen Privateigentum fallen. — Im Haag hatte der deutsche Delegierte Professor Zorn eine längere Besprechung mit dem Grafen Münster und reiste darnach nach Berlin. Es verlautet, er werde dort über die Lage der Konferenz bezüglich des Schiedsgerichts mündlichen Bericht erstatten. In dieser Woche ist in den letzten Tagen der Versuch gemacht worden, die Möglichkeit einer Verständigung durch einen neuen Vorschlag zu finden, dahingehend, in Haag ein Bureau mit beschränkten Befugnissen emzurichten, welches nicht die Autorität der eigentlichen Vertreter der Mächte besitze. Das Bureau Males und Provinfieltrs. Gießen, den 20. Juni 1899. ** Die Besserung in dem Befinden Seiner Königlichen Hoheit des Grobherzogs schreitet in erfreulicher Weise fort. In den letzten Tagen konnten Seine Königliche Hoheit bereits für kurze Zeit das Bett verlassen. * • Aus dem Gerichtsdieust. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichtsassessor Adolf Müller jn Gießen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Offenbach beauftragt. * Seine Exzellenz der kommandierende General des 18. Armeekorps, von Lindequist, trifft heute abend hier ein und nimmt im „Großherzog von Hessen" Wohnung. * * Vom Regiment. Morgen vormittag von 7 Uhr an findet die Besichtigung der Bataillone unseres Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm durch den kommandierenden General des 18. Armeekorps auf dem Exerzierplätze statt. Militärdienst-Nachrichten. Werner, Major, aggreg. dem 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde)-Regt. Nr. 115, als Bats. Kommandeur in das 2. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 82 versetzt. v. Zastrow, Oberst und Kommandeur des 2. Bad. Gren.-Regts. Kaiser Wilhelm I. Nr. 110, mit Beibehalt seiner bisherigen Uniform zum Kommandanten von Mainz ernannt. Oberstleutnant v. Dewitz, beauftragt mit der Führung des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess) Nr. 116, unter Ernennung zum Kommandeur dieses Regiments zum Obersten befördert. Major Frhr.v. Maltzahn, Bats.-Kommandeur im 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde-) Regiment Nr. 115, zumOberstlt. befördert, v. Leuchsen- ring, Major z. D. und Kommandeur des Landwehrbezirks Schrimm, in gleicher Eigenschaft zum Landwehrbezirk II Darmstadt versetzt. Frießem, Oberstlt. z. D., unter Enthebung von der Stellung als Kommandeur des Landwehrbezirks II Darmstadt, mit seiner Pension und der Uniform des 1. Nass. Jnf.-Regts. Nr. 87 der Abschied bewilligt. v. Lengerke, Oberlt. im 3. Großh. Hess. Jnf.- Regt. (Leibregiment) Nr. 117, von Beendigung des Kommandos bei der Kriegsakademie, im Juli d. I. bis 30. September zur Dienstleistung bei dem 1. Bataillon des Fußart.- Regiments von Hindersin (Pomm.) Nr. 2 kommandiert. Major v. Görne, Kommandeur des 1. Großh. Hessischen Dragoner-Regiments (Garde-Drag.-Regts. Nr. 23, zum Oberstlt. befördert. Heer, Major und Abteil.-Kommandcur im Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Corps), zum Oberstl. befördert. Glaise, Fähnrich im 4. Großh. Hess. Jnf.-Regiment (Prinz Karl) Nr. 118, zum Leutnant befördert, v. Oppeln-Bronikowski, Unteroffizier im 1) Die Bestimmungen des Entwurfes liegen weder im Interesse der Arbeitgeber noch Arbeitnehmer. 2) Die durch den Gesetzentwurf angestrebte Beschränkung des zur Zeit gesetzlich gewährleisteten Koalitionsrechtes kann für die gesunde Entwicklung der gewerblichen Arbeitsverhältnisse im Deutschen Reiche nur verderblich sein. 3) Die zur Zeit bestehenden gesetzlichen Bestimmungen bieten Arbeitswilligen ausreichenden Schutz. Im Interesse einer wirksamen Agitation gegen den Gesetzentwurf werden die Ausschüsse, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervereinigungen der Gewerbegerichte Deutschlands ersucht, in gleicher Weise zu der Vorlage Stellung nehmen. Das betreffende Gesuch ist unterschrieben: Verein der Arbeitgeberbeisitzer des Gewerbegerichts zu Berlin. Deutsches Keich. N.P.0. Aus dem Abgeordnetenhause wird uns geschrieben: Es würde irrig sein zu glauben, daß es dank der dilatorischen Politik des Centrums leichter geworden sei, die Agrarier für die Kanalvorlage günstig zu stimmen. Die Agrarier befürchten, daß die von der Staatsregierung in Aussicht genommenen Kompensationen nicht sowohl einen Vorteil als vielmehr weitere Nachteile für die Landwirtschaft darstellen dürften. — Der deutsch-spanische Vertrag. Die Kommission der spanischen Deputierten erstattete gestern ihren Bericht über die Abtretung der Karolinen-, Palau- und Marianen-Jnseln. Der Bericht spricht sich für die Vorlage aus, die heute von der Kammer angenommen werden dürfte. Die Königin-Regentin wird am Dienstag dem Abkommen die Bestätigung erteilen. — Kundgebung gegen die „Zuchthausvorlage". Der aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern bestehende Ausschuß des Gewerbegerichts zu Berlin für Gutachten und Anträge in gewerblichen Fragen hat einstimmig beschlossen, eine Petition an den Bundesrat und Reichstag zu richten, in welcher eine Ablehnung des Gesetzentwurfes I zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhältnisses mit folgender Begründung gebeten wird: Räch'L suherunMnsl ober Moua al? ständig mäßigen Lrb Die 3 l22. Juni 18 erstreckt sich j Wenn jeder derse solidarisch ha erheben, welck . Die Ark kommt eine E Mittelung in z , Die An ^Is^eendiW Achten Jori ... Ndjei Dttabteii "geloht (i M andere s Er njn ft w Mainz, 18. Juni. In einem Steinbruch der Genr fabrik in Weisenau waren gestern mittag Versäum- Arbeiter mit dem Sprengen von Eementsteinen beschä-' Als der mit den Sprengarbeiten beschäftigte Arbeiter *■ Signal zum Zurückziehen der Arbeiter gegeben, ging.? etwa 100 Meter von der Sprengstelle stehende itahcrp Arbeiter Contrini, trotz des Zurufes nicht von seiner S - Der „Sprenger", ebenfalls ein Italiener, rief dcmCor^ nochmals zu, er möge sich zurückziehen, denn es erfolg schwere Sprengung; Contrini kümmerte sich aber trai- nicht um den Zuruf und blieb in seiner exponierten Stell- Als der aufgewirbelte Staub und der Dampf hatte, fand man Contrini mit zerschmettertem ch auf der Erde liegen; ein Sprengstück, das sich fln bet sprengenden Stein losgelöst hatte, war etwa 100 J weit geflogen und hatte ihn getroffen. Das Gerich« . heute an Ort und Stelle und hat den Thatbestano genommen. Mainz, 19. Juni. Die Buchdruckergehi^ feierten gestern ihr übliches Johannisfest. Zui - Zwecke war das Denkmal des Altmeisters der sch Kunst, Johann Gutenberg, festlich beflaggt und V- berg selbst mit Lorbeer bekränzt. Vormittags fand i iomW des Mönchs : mit- £ L ! * : «bi, i ' Tiru«116 6 8 i für I* * | rSJcrlif*’1! | ranlüili ! Berlin, beglück' i warm empslwo der M.-V _• qeialiavereincn 'graphm"» r bergDuartett .-berg". Mainz." ^Nachmittags 3 -Feier. Der • mär tiger Buch rZLiesbaden, F' -vertreten, eben : bewegte sich ul ! zunächst "ach ,bie übliche Ov , tom Aangsqu I „Atenbng"-F twb ' stillt WS 1 i DasM W > drucker-Gtsaw i meinen Beifa ! Vogelschießen ! : den Zwischen! i : götzte. Bei [ Beleuchtung i i trennten sich i Gutenbergs, f i i lidjen Stätte. • . yhififyertiit „ö ' F rigentcn, He ; tz utt beginnen V imMng t1 ' suta hinzu sw I Infanterieregiment Kaiser Wilhelm (2 m tc Nr. 116, zum Fähnrich befördert ( ®t0M- HM ** Tagesordnung für die Sitzuua d» . Versammlung Donnerstag, den 22 Lri “""W 3‘A Uhr pünktlich. 1. Gesuch des i Erlaubnis zur Erbauung eines Arbeiterhäuslb^^^» Grundstuck am Wege nach Wißmar - hie? Di«», 'I gesuch des Georg Bichler für die Hardt 7"' 1 3. Desgl der Firma H-Yligenstädt L Ci? H langerte Llebigstraße; hier: Dispens 4 b" I Heinrich Kockerbcck für Ecke Sonnen- nnh &29! I 5. Desgl. des I. Pfeffer für die Wagengasse " 6. Desgl. des H. C. Werner für D-sP-ns. 7. Desgl. der Dr. Jett Witwe b-rgerstraße; hier: Dispens. 8 DeSql ™e« b für die Hofmannstraße; hier: Dispens, y aih“^ Straße vom Brandplatz nach der Ostanlaae der Architekten Stein und Meyer um käufliche 11, der früheren Stallmcisterwohnung am Brandplad gesuch des H. Mylms für den Schiffenberge»? Austausch von Gelände betr. 12. Verbreiteruna d" ?' gaffe! hier: Tausch mit Karl Huhn Eheleuten^ i, . gesuch des L. Lotz für die Bahnhofstraße; hj„. »J®1 I von Gelände zur Materiallagerung. 14. @eiudi s ’-L Pröscher um pachtweise Ueberlassung von städtistem ÖL" Zur Aufstellung eines Bienenstandes. 15 «2 * Dn 3uhu« Cäsar um Ueberlassung von Räumen in- Schloß zum Trocknen von Arzneikräutern. 16 aIIÄh " Johannesstraße; hier: Bordsteinlieferunq für 2 17. Lieferung von Pflaster- und Decksteinen für 1899 18. Die Crednerstraße; hier: Vergütung von Aunülli-- an den evangelischen Arbeiterverein. 19. Trottoirs in der Frankfurterstraße; hier: Verlegung von vor den Häusern Nr. 21 und 23. 20. Parallrlsn^ i Grünbergerstraße zwischen Moltkestraße und s,,L' hrer: Benennung derselben. 21. Baugesuch der ewiiJ Krrchengemetnde für die Kirchstraße; hier: Straßenkoitc^,^ 22. Gesuch des Louis Huhn um Einleitung des J verfahrens auf Grund des Art. 69 der atonal ordnung. 23. Die Hundeausstellung am 15. Unf» 1' ; 1899; hier: Gesuch um Bewilligung eineSPrchs fdrt . Ausstellung. 24. Gesuch der Theaterdirektvren W | Helm um Bewilligung einer weiteren Subvention, Modifikation der daran geknüpften Bedingung. 25. lr.Lj eines neuen Viehmarktes hinter dem Schlachthaus. 26.'/. sstch des Jakob Schmidt um Erlaubnis zur Ausstell. i. einer Wasserbude auf dem Viehmarktplatz. 27, Gesud :■ Ludwig Jochem um Erlaubnis zur Herstellung tnr Brücke über den Lohmühlbach nach der Pulvemiid'! 28. Gesuch des Martin Steinmeyer um Erlaubnis nr. Wirtschaftsbetrieb im Hause Licherstraße 1, 29. u-l des H. Schäfer im Hause Seltersweg 50. 30. Desgl. h Gebrüder Noll zum Ausschank von Branntwein über o Straße im Hause Bahnhofstraße 6. ** Die Reichsbauk l)at den Diskont auf 4«/, und den Lombardzinsfuß für Darlehen gegen Pfändung von Wertpapieren und Waren auf 51/, festgesetzt. ** Wichtig für Haushaltuugsvorstände u. f. w. L‘: machen an dieser Stelle auf die in vorliegender Numr' enthaltene Bekanntmachung Großh. Bürgermeistere!, tr. die An- und Abmeldung der sogen. Lauffraun bei der Jnvaliditäts- und Altersversicherung, aufmerfiiit Die genaue Befolgung der diesbezüglichen Vorjchnsien r wahrt vor Ordnungsstrafen und sonstigen UnannehmlMe t •* Der Gesangverein Frohsinn" zu Mmttid) otran staltete am Sonntag dem 18. dss. Mts. einen äumIh . nach dem benachbarten Kloster Arnsburg uW Mil Wirkung der Vereinskapelle, welche auf dem Mgr W- als in dem Auflugsorte selbst durch Vortrag Konzertstücke zur Erhöhung der Stimmung beitrug dem der Verein mehrere Lieder in der Gartenwirh^ von I. Thörner vorgetragen und sich gebührend gejtür: hatte, machte er sich auf den Heimweg. ** Polizeibericht. Verhaftet wurde gestern nachmiw. ein Taglöhner aus Großen-Buseck, welcher sich schon Zeit in Wirtschaften am Riegelpfad Herumtrieb, wo nw unbewachten Augenblicken Schränke 2c. durchsuchte, willkommenes mitgehen hieß, insbesondere aber die Zigar bestände der betreffenden Wirte verminderte; desgleu:^ gestern abend ein Backsteinmacher aus Heinebach, Melsungen, wegen Verbrechens gegen § 176 des R.-St — Zur Anzeige kamen mehrere unberufene Latw- anzünder und -Auslöscher. Oeffeutliche Aufforderung. 1. 2. 3. 4. und 4816 würde. Gießen, 13. Juni 1899. Großh. Amtsgericht. Langermann. zu Staufenberg —, Dietrich Vogel Ehefrau, Elisa« bethe, geb. Zecher, zu Gießen, die Kinder seiner verstorbenen zum I ¥ M. V J 6 Würzen 8 i 1 r i Gil I der Suppen, — wenige Tropfen genügen — empfiehlt bestens ‘ C. Roth II., Wallthorstr. 5. Original-Fläschchen werden mit echtem Maggi billig nachgefüllt.4856 in Paketen Pfennig 20 Pfennig per Pfund. Adolf Geisse, Giessen, Seltersweg 2, Ecke am Kreuz. Telephon Nr. 90. Fliegenleim Insektenpulver,Thurmelin,Fliegenpapier rc. empfiehlt 02222 I Gustav Walter, Miwsbllrg 13. Heinrich Zecher II von Staufenberg ist am 11. Mar l. Js. ledig verstorben; derselbe hat in seinem am 29. April l. I. er- richte!en Testament die Kinder seines verstorbenen Bruders Johannes Zecher VI., nämlich: Heinrich Vogel VIII. Witwe, Margarethe, geb. Zecher. Ludwig Jung V. Ehefrau, Helene, geb. Zecher, Ludwig Zecher IV. — sämtlich Schwester Katharina, geb. Zecher, verehelicht gewesen an Wilhelm Hammel: 1. Louis, 2. Katharina, 3. Elisabeths Hammel in Staufenberg, 4. Engelhard Baumann Ehefrau, Margarethe, geb. Hammel, in Bonames. zu seinen Erben eingesetzt, seine Brüder LudwigZecher, Kaspar Zecher und Balthaser Zecher, angeblich unbekannt wo? in Amerika abwesend, aber übergangen. Auf Antrag der Testamentserben werden Ludwig Zecher, Kaspar Zecher und Balthaser Zecher oder deren Erben hiermit aufgefordert, spätestens bis zum Donnerstag, den 21. September l. Js., das Testament durch Klage an- Gießen, den 15. Juni 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolff. )ier: Veiles mb 23. S Moltkeslch 21. BaugrU straße;hitt:tztz 1 um EinleitiL i Art. 69 da lusstellung qe Billigung tim der Theaterdin c weiteren Suk ‘nüpften Scbir.: intet dem Schic: um Erlanbni- Viehmarktplatz. laubnis zur i hlbach nach i Zteinmeyer un i(e Licherstrch Seltersweg 50. chank von Brar i'traße 6. beit DiSkon: iuß für Darb :en und Warei Bekanntmachung, Letm ^nvaliditäts- und Altersversicherung; insbesondere die An- und Abmeldung der sogenannten Lauffrauen. Mch- Anordnung de» Vorstandes der JnvaliditätS« und 2I[t^6oe^ -Mno»sanstatt Gr Hesien zu Darmstadt sind die sogenannten cSoÄautn und Laufmädchen nicht als unständ ge, sondern alt-' itamdige Arbeiterinnen zu betrachten, weil sie ineinem: regel- mLckdm Arbeitsverhältnis zu einem oder mehreren Arbeitgebern ftehen. D'ie Meldepflicht auf Grund des § 112 des Reichsgesetzes vom 22? W 1889 und der Gr. Hesi. Verordnung vom 30. September 1890 etiM sich somit auch auf die vorbezeichneten Versicherten. Mnn eine Person von mehreren Arbeitgebern beschäftigt wird, so ist i ürr derselben zur Anmeldung verpflichtet; für die Verträge sind sie solMifch haftbar. Die Beiträge lasten wir bei demjenigen Arbeitgeber 'viMtn. welcher den höchsten Lohn zahlt. Die Arbeitgeber haben dann die BeitragSleistung unter sich zu regeln, koilml sine Einigung hierbei nicht zu Stande, so ist zunächst unsere Ver- ■nuiütog in Anspruch zu nehmen. ~ ,nn Die An- und Abmeldung hat binnen 3 Tagen nach Beginn od^iLomdigung des ArbeitsverhältnisteS schriftlich auf dem hierfür ein- ge'iHlrn Formular durch den Arbeitgeber zu erfolgen. Wersicherungspflicht liegt nur dann vor, wenn der Lohn einschließlich etim: verabreichter Kost, welche anzuschlagen ist, ein Drittel des ortsüblichen TQchhns (110 Mk. jährlich) erreicht, oder wenn neben diesem Laufdienst naiö^ütiibere Lohnarbeit verrichtet wird. Es werden hiernach alle Diejenigen, welche ein Laufmädchen oder eirMSmuffrau beschäftigen, aufgefordert, dieselben bei Meidung von Strafe jo :frt fcei uns anzumeiden, wobei wir noch ausdrücklich bemerken, daß Die V-iMmdung der Beitragsmarken für diese Versicherten von jetzt ab nur na«i!ulrch uns erfolgen kann und daß Marken, welche von dem Arbert- ge ck oider dem Versicherten selbst verwendet werden, kerne Giltigkeit Haden. iS i W }<■ ’Ä Worms, 18. Juni. Gestern nachmittag fand unter zahlreicher Beteiligung von Leidtragenden die Bee r d t g u n 9 des verstorbenen Direktors der Wormser Brauerschule, Herrn Helbig, statt. Lange Jahre leitete der Verblichene mit aller Umsicht genannte Anstalt, deren Frequenz von Iah zu Jahr stieg. Ehre seinem Andenken'. — Das un letzten Jahre neu erbaute S ch i e ß h a u s der Wormser Schutzen- aesellschaft wurde heute nachmittag in Anwesenheit der Mitglieder und vieler Gäste ein geweiht und gleichzeitig ei Preisschießen abgehalten.Damit Z 9- chaltllugmrstin^ uf die in voilt g Großh. Am rtg der sogn Altersversichkr: : diesbezüglich» und sonstigen ll- Lrohstnn" zn l' 18. dss. M- loster Arnsb welche auf ta selbst durch k' der Siimmuni, Lieder in.der I zen und sich P «en Heimweg. . haftet wurde5 Huseck, welcher^ Riegelpfad W Schränke x JJ 5, insbesondere^, Wirte Der* unmacher oj!’ C enMf^t'. « mehre« ?Q^Utl9 R ^ntihäuttn ’orbpeinlv und Deckst^ :t: Vergülim eiterverein. ;. klärten sie sich dazu bereit, falls die Arbeitgeber dasselbe thäten. Eine Massenversammlung von Ausgesperrten und Streikenden billigte dieses Verhalten und nahm den Bericht der Streik-Kommission beider Richtungen entgegen. Die Maurer verlangen 65 Pfg. Stundenlohn, wie sie bereits von einer Reihe größerer Firmen bewilligt worden sind. Paris, 20. Juni. Nun ist bereits zum zweiten Male das Unternehmen, ein Kabinett zu bilden, mißglückt. Waldeck-Rousteau hatte gestern nachmittag eine Besprechung mit Leygues, Poincarö, Delombre, Guillain und Delcasse. Man legte ihm nahe, eine Verständigung mit Mölme zu juchen, der sein gefährlichster Gegner sei. Derselbe wäre zu versöhnen, wenn Krantz Kriegsminister bleibe. Dagegen sträubte sich aber Waldeck Rousseau und wollte Krantz das Marine- oder Kolonien-Ministerium geben. Dieser weigerte sich eines dieser beiden Portefeuilles anzunehmen, und so I scheiterte die Kombination Waldeck-Rousseau. Mit Krantz zugleich traten Leygues, Guillain und Delombre, von Meline gezwungen, zurück. Das Ganze ist einfach em Streich Mölmes, der die Generale retten wollte. Jetzt stehen Delcassö und Brisson im Vordergründe. Paris, 20. Juni. Der Mißerfolg Waldeck-Rousseau's, ein Kabinett zu bilden, wird von den Morgenblättern verschieden beurteilt. Die gemäßigten republikanischen Blätter sowie die anti-revisionistischen, antisemitischen und royalistische tagen, das Nichtzustandckommen des Ka- binetts lege einen Beweis dafür ab, daß kem poWtWt Mann stark genug sei, um in der Dreyfus-Angelegenheit den Revisionisten und Sozialisten nachzugeben, da zu ve- fürchten sei, daß das Vorgehen gegen gewisse Generale eine ür die Republik gefährliche Agitation im ganzen Lande Hervorrufen würde. Die radikalen Blätter bedauern lebhaft das Nicht-Zustandekommen des Kabinetts, da dasselbe ener» gische Männer aller gut republikanischen Parteien an sich 9CS°9$ati61,tt2O. Juni. Nachdem die Mission Waldeck- Rousseaus gescheitert ist, glaubt man, daß Delcasse oder Sarrien mit der Kabinettsbildung betraut werden wird. Brüssel, 20. Juni. Wie aus dem Koh len-Revier verlautet, bereitet sich wiederum ein allgemeiner Aus st and vor, der an dem Tage, an welchem das Parlament das neue Wahlgesetz beraten wird, ausbrechen soll. Die Arbeiter wollen nämlich die Regierung einschüchtern, damit sie em besseres Wahlgesetz Vorschläge. i London, 20. Juni. Der ..Mornmg - Herald meldet aus Petersburg: Die Kaiserin von China nehme seit einigen Tagen ihre Mahlzeiten in Gegenwart des Kaisers | ein, um die Gerüchte von dem bevorstehenden Tode des Kaisers durch Vergiftung zu widerlegen. Belgrad, 20. Juni. König Alexander ist nach Nisch abgereist, um dort einem Ministerrat beizuwohnen, welcher Maßregeln zur Wiederherstellung der Ruhe an der I Grenze ergreifen wird. - ... Konstantinopel, 20. Juni. In dem persischen Haupthafen Buschir ist die Pest ausgebrochen. Es wurden alle Maßregeln getroffen, damit die Einschleppung auf türkisches I Gebiet verhindert werde. Bekanntmachung. In das Firmenregister des unterfertigten Amtsgerichts wurde Folgendes eingetragen: • 1. Wilhelm Plöger und Heinrich Plöger zu Gießen betreiben daselbst seit 1. Juni 1899 in offener Handelsgesellschaft ein Cigarren- abrikationsgeschäft unter der Firma „®e6rüber plöger . 2. Die Firma „L Süß Nachfolger" zu Gießen ist erloschen. 3. Die Firma „Louise Roth" daselbst ist erloschen. 4. Die Firma „Ferdinand Hoffmann" daselbst ist erloschen. Gießen, am 17. Juni 1899. 4824 Großherzogliches Amtsgericht Gießen. N e u e n h agen. ______ _______ zufechten, als sonst dasselbe in Vollzug gesetzt und den Testaments« erben die Erbschaft überlasten werden 4823 arm 8*™ rbcitei tflWL der Arbeiter E, |Ub u^rr , r,lS 6 J« £< tP Pflichtfruerwehr. Mbung der Rotten 3 und 4 SMUttstag deu 22. i>. Mts., abends 8Vr W pünktlich im Hofe des Turmhauses am Braud. Gießen, den 16. Juni 1899. 4780 Der Branddirektor: Traber. „3to.iWle" die Fahnenweihe des Gesangsquartetts „Guten- . bcr.t"i iiter starker Beteiligung, auch °on auswärtigen Stolle«icp, iiatt. Herr Landtagsabgeordneter Philipp $aa- hiell Begrüßungsrede, in welcher er auch des Friedens- konqr-chs, des Tuberkulosekongresses und der Zuchthaus vorla t.-gedachte. Rach dem Begrüßungschore hielt der Vorsts des Ouartetts, Herr Jakob Hockenheimer, eine Wrache, worauf ein hübscher Prolog, gesprochen von FräuD: Elise Theony, folgte. Es fand dann bte lieber | reicherer Fahne und der Geschenke^anderer Vereme statt. Bon Ifingen Vereinen ließen Fahnenschleifen rc. überreichen. ..SäÄHnrunde-, ..Sängerfreund", Einigkeit", '«Jung-^del- weiß.'i^iiito ..Turn- und Fecht-Klub", dann die Vereine von mMe. Frankfurt, Mannheim und der Bezirksvorstand von hudelberg. Von den Frauen und Jungfrauen des (^nilKerg-Quartetts" wurde eine prachtvolle Fahnenschleife iicbr;: Minennagel überreicht, erstere von Fraulem Rosa L k i oäl umb letzterer von Fräulein Elise Hammer Dem Tirih,«™ d-S G-sangs.Ouart-ttS, Herrn Pel-r Silbers, dort imürbe ein silberner Pokal unb em Diplom als Gcichenk für |tine ersprießliche Tätigkeit dargebracht. Auch zahl- i-eicti-ii ZelieqTQmme von auswärts waren emgelaufen. -ver VorriKwbe des Verbandes der deutschen Buchdrucker, welcher oh!. lilich Der Generalversammlung hier weilt, Herr Doolin- h. jj, dimlückwünschte ebenfalls das Gesangs-Quartett mi war iKitir'funbcnen Worte». Zum Schluss- der ™urCe _ _______________ x grrtoljr, K>» Md UMswlrtsch-ft. JS2ÄÄ5Ä*; ................. bcrc-rSDhnni. Den Massenchor dirigierte Herr Silbersdorf. Nn!.Giit«igS 3 Uhr begann dann die eigentliche Jo ha n n i s - ?v c ,'üir Der Festzug, unter Beteiligung zahlreicher aus' wr.i ^'Buchdrucker und Gesangvereine, besonders waren Wi.s-thadiin, Frankfurt, Mannheim und Ludwigshafen stark vei'' [{tcn ebenso die Delegierten zur Generalversammlung, Schutzmarke. Zeit iß chetd! Verwenden Sie daher ausschließlich nut Gentners Wichse in roten Dosen mit dem Kaminfeger. Damit erzielen Sie mit wenig Bürstenstrichen den schönsten und dauerhaftesten Glanz. Ueberall käuflich in Dosen ä 10 und 20 Pfg. 346 Fabrikant r Carl Gentner in Göppingen. Einen Lehrling sucht 4391 H. Tichv, Friseur. 4826 Geisse's Aus der Zeit für die Zett. Vor 95 Jahren, am 21. Juni 1804, wurde zu Wien als Sohn eines Advokaten, der Dichter Gabriel Seidl geboren. Seine Liebe zur Heimat bekundet er durch seme .Gedichte in niederösterreichischer Mundart"; auch J)er neue Text des österreichischen, von Haydn bereits 1497 kompo> vierten Nationalhymne stammt von ihm. Er ist vorzugsweise Lyriker und von seinen Liedern erwähnen nur nur das tiefempfundene „Der tote Soldat". Seidl starb am 18. Juli 1875 in Wien. Temperatur der Lahn und Lust nach Reiumur gemrsten am 19-Juni, »wtfchen 11 u. 12 Uhr mitt.gtz: Wasser 16Vi°, Luft 18°. Rüdfamen'fche Badeanttalt. Gieken, 17. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen | Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. "" 0A-0.9S, Hühnereier - St. 0-0 2 St. 11-13 Enteneier 2 St. 11—12 ®ante» - I eier per St. 10—11 3t, Käse 2 St. 5—6 3t, Kasematte per St. 3^, I - I Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 32 3t, Tauben per Paar I I A an fmbneT ver St. 1.10-1.30, Hahnen per Stuck ssäS&asKÄ® rSä ,®üMbr:tg">grantfutt »orgetragen unb em 'taaufenttf SA feilgeboun »erben.__ ^argebracht wurde. Von hier aus gmg der lmpo ------- ( Vermietungen Stetleii-Gesuche f Zn vevhiiitfcn Mietgeluche Devtoren Offene Stellen Vereine UerWedenes erhalten billige Drucksachen, mit flotter Handschrift auf hiesiges Bureau sofort gesucht. Offerten unter €L B. 4771 die Expedition dieses Blattest einer werten Kundschaft hierdurch die ergebene Mitteilung, daß ich das von meinem verstorbenen Manne betriebene W in bisheriger Weise unverändert wntersühren werde. Indem ich bitte, dar meinem seligen Manne in so reichem Maße geschenkte Vertrauen auch auf mich übertragen zu wollen, versichere ich Sie der prompten und besten Ausführung der mir zu q Teil werdenden Aufträge. Mansardenwohnung, 2 Zimmer und Küche, für zwei Leute per 1. Juli zu mieten gesucht. Offerten unter Nr. 02218 an die Ex- pedition dieses Blattes.___________________ Ein schwarzer Damen-ram-r gürtet mit zwei breiten ~- schnallen ist auf dem Wege * Wiener Cafö bis Z»m Viktoria verloren worden. w Loosenummern, ■gjNS** Programme in der Brühl’schen Univ.-Druckerei (Pietsch Erben) Giessen, Schulstrasse 7. Junger Mann, 27 I. alt, mit la. Zeug- nissen,sucht Stell.als Reisender. Branche einerlei. Offerten unter Nr. 4717 an die Expedition dieses Blattes. Tages-Ordnung: 17. Verbandsschießen. Ier Iorkand NB. Der Wichtigkeit der Tages-Ordnung wegen bitten mir ' verehrlichen Mitglieder um recht zahlreiches Erscheinen. Uferde-Kaliröursche gesucht bei guter Bezahlung und dauernder Stellung durch 4186 Heinr. Simon, Neuenweg. Wetzlar an der Lahn. 10. Gau Schützenseft des Weröandes Kessen und Iassau am 25., 26. und 27. Juni 1899. CÄ , ordentliches Mädchen für leichtere Hausarbeit bei gutem Lohn gesucht. 02197 Näheres Bergstraße 11. Tüchtiger Lagerarbeiter für unser Getreidegeschäft gesucht. Gebr. Rosenbaum, Westaulage 36. 4819 Tüchtige Agenten für Thee-Jmport-Haus gegen hohe Provision gesucht. 4810 Offerten unter D. 68036b an Haasenftein & Vogler, Akt.-Ges., Frankfurt a. M. Dag Kea uud Grummet einer Wiese, zirka. 2200 Qu.-Mtr., an der Ebelstraße, ist billig zu verkaufen. Näheres Löwengaffe 20. 02223 02186] Bei Festlichkeiten und zur Aushilfe empfiehlt sich im Kochen __D. Klein, Erlengqffe 15, II, Fuhrwerk mild angeuowmeu. 0222t Licherstratze 5. Fänger-Vereimgunz Keule, Dievstas abend: Probe für Baz Morgen, Mittwoch abend: Gesamffrck ES wird darauf aufmerksam gemacht, daß zurMitMal^^, Konzert und den Festspiel-Aufführungen nur die Herum werden, welche von jetzt ab alle Proben besuchen. WÄ ,.l Das Gras einer Wiese an der Marburgerstraße ist zu verkaufen. 4822 Wilhelm Löber. Andreas Euler, Gteiuftraße 11, II. Schützenfest? Flur-Schützen Die verehrten Mitglieder werden gebeten, zu einer Besprech heute, Mittwoch, abend sich im Restaurant Elges einzufir^ betr. des Empfanges und der Unterhaltung der fremden Kollegen zlrkßk« Hochachtungsvoll 4817 ® Georg Marr ll wr. • *ÄW v xvng-- ' za r — Geilnau — Cramberger KanzL^ Schaumburg. - Kloster Arnst^ Jammerthal— Singhofen ^Muhlb^ -Naffau. Abfahrt: Samstag, 24. mittags 12« (Rückfahrkarte DttZ> Nachzügler: Sonntag, 25 Ium, ! Dulin, 19-Ju die Itttb iF^ung des Abc cihDen soll. ; Hamborg, U- ».Hamburg l- h «Staatsoberha^ ^zsmal eine unger ['< c :n und Treiben £3! rig bemerkbar kennte Hamburg n, gesehen wer teilte, so außeroi Ltmck, den Mltha I it M drs MM txpgitx, die die 2 fiTDölftrung an Z Wit und stunden s-chhält, sondern i nn, mitgewirkt j patriotische diesmal stillschn Ei trigen Feier it :$uen, an dessen S«::sandteii Grase bn.iser ju breiftii ::u d) 6>/} Ufr lief tat'gab, aufbem r Dam jcttti den un ix-stenenen tzmen: :.'iüetternich nedst' l-’in Bürgermeisti befolge des Rai b reife zurückgekeh ! : Senden-Bibra irJib mehrere ai -riracht. Der K, ^r-rzer Begrüßm si^ahrt in vier l :Äilla des Gesai m:ben ihm saß dk lebhaft unle minb Eulenburg; j'litten Wagen u Win der Billa sah Zahlreichen Dep :ci>ann das Mahl zahmen. Der Pl rt7,,( freiem Slid P’^N'erbedei ^Sonnenstrahlen i I. Bräutigam, hier, Mttichstratz- 21. C. Bender, „ Walltljorßrch^ E. Fischbach, „ Settersweg 2^. A. L G. Wallenfels, „ Marktplatz 21. Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas-Wchma 4698 Versicherung gegen Auskunft und Polizendurchr Ginkruchsdiekkahk Hi 1,1 >.IIM*>aM Trinkt Wraufe-Limonade „Wlrbm" gesetzlich geschützt Nr. 32531 neuestes und vorzüglich bekömmliches Erfrischung^ Zu haben in fast sämtlichen Hotels und Restaurants, sowie bei to Alice-Schule. . U:i Der Mgel-Kursns beginnt Donners landen 29. ^chül!knvtkkln CÜicficj Mittwoch den 21. d. Mts., abends 9 Uk>n Schützenfesthalle. ■W Mehrere Putz- und Spülfrauen und drei Hausburschen für die Dauer des Festes gesucht. 02215 Näheres daselbst Donnerstag den 22. dss. Mts., nachmittags 5 Uhr.______________ 4692] Für meine Bäckerei suche einen bra6en Lehrling bei halbjährlich steigendem Lohn. Heinrich Kneipp V., Langsdorf. 4665] 5 bis 6 tüchtige Arbeiterinnen für dauernde Beschäftigung und bei gutem Lohn auf sofort gesucht. Anna Kramer, NobeS und Konfektion, Löberftraße 11, part. X Grubenarbeiter X finden dauernde Beschäftigung auf 3355 «*r«be Amallenshöhe, M Waldalgesheim b, Bingerbrück, Kellner zum Schützenfest gesucht. 02214 ___________________Schützenhaus. Arbeiter für dauernde Beschäftigung sucht _ Emil Horst, Gießen, 4828 Kunstnem- und Zementwarenfabrik. Tüchtige Spengler sofort gesucht. 4484 Habeuicht, Wiesenftraße 4. 2 tiicht. Schreinergesellen sofort gesucht. Lohn bis 18 Mk. 4572 H, Kessler, Lollar. Ein Bäckergehilfe, welcher tüchtig und ordentlich ist, in eine Kreisstadt Oberheffens bei gutem Lohn gesucht. Offerten unter A. 4807 an die Expedition dieses Blattes erbeten. ___ _______________________________ «ft ♦ «ft ♦ 4* *ft * T * «ft 7^ ! (Rückfahrkarte Obernhof). •tebattton: t. Burkhardt. — »ruck uud «erlag 6 er vrühl'schen UmverfitätS-Buch. und Steiudruckerci (Pietsch Erden) in Gieß«. 02190] Laufmädchen gesucht. _________________Bleichstratze 16, II. 02217] Ein Mädchen zu einem Kinde für nachmittags vom 1. Juli ab gesucht. __________Frankfurtersiraße 4, l. Ordentliches Mädchen bei gutem Lohn gesucht. 02219 Frau E. Krumm, Bahnbofstr. 40, I. 4815] Ein ordentliches Dienstmädchen für sofort gesucht. Ludwigstr. 40, pari. Ein Gespann Pferde, tadellos, 5jährig, braun obne Abzeichen, gute Läufer und durchaus zugfest, zu verkaufen. Arbeits- und echt silberplätt. Chaisengeschirre, sowie mehrere Wagen können mit übernommen werden. Pferde werden eventl. zur Probe gegeben. 4701 Wo? sagt die Expedition d. Bl. Fahrrad., gut erhalten, zu verkaufen. 02220 Marklftrahe 23 02213] Zwei beff. 2-Zimmerwohnungen nebst Küche, Korridor, Keller, Bodenkammer, Bleichplatz per 1. Juli zu vermieten. ____________ Steinstratze 42, part. 4808] Wohnung im zweiten Stock, 3 Zimmer, Zubehör und Wafferleitung, an ruhige Leute zu vermieten. _________________Marktstratze 16. 02216] Zwei Wohnungen, je 4 Zimmer, Küche und Zubehör, nebst Gartenanteil, sofort zu verm. Steinstratze 66. Belohnung abzugeben. ... bas DeM,/ ♦♦♦♦♦♦HW* ■ W* • e b werden ,^^3 * ?s ft 24. u. 25. ZM' j isjn,e“ (anSteüewnlcrf • ™ :5'* Mir Ein Mädchen gesucht. 4666 __Univ.Augenkliuik. 4476] Zum 1. Juli ober früher ein erfahrenes Mädchen, entweder für Hausoder für Küchenarbeit gegen hohen Lohn gesucht. Frau Direktor Wilson, __Altenschlirf. An- und Derkauf von Häusern und Baugelände, Vermittelung von Hypotheken in jeder Höhe, An- und Vermietung von ganzen Häusern, Geschäftslokalen, sowie einzelner Wohnungen besorgt unter kulanten Beding- uneen W. Hild, 4820__________Bahnhofftratze 15. ztkuemdlamtionkn, Nngadkn a. Art, NertrSge, Ürflemtutt etc. 3331 fertigt Ed. Rotte. SBtorttftt.il, m. W* Mer ärank ist, sich schwach oder sonst unpäßlich durch Beschwerden fühlt, lese die Broschüre von der Heilkraft des berühmten Lam- scheider Stahlbrunnen, welche nebst ärztlicher Anweisung gratis und franko versendet: Die Verwaltung der Emma« Heilquelle, Boppard 637. 42( 8 CiiteFriiUDmWkcktrilgkngks. 4742_____________Mäusburg 12. Frau pum Mellckageu | gesucht.___________Wilhelm Löber. 4825] Laufmädchen oder Frau gesucht. Kirchenplatz 6.