e allsachei »01 ltel 4« Neuzeit he 30 Pfg, llbinge, Mwen-Drojni jros-U Salomon & kchulftr. j ische Neii ^ravattev, Tp und -Mützeo, in großer iiriftaMi iMMffWW! he fetten'. W-M Wetzstein oarzeunUck Darauf geser:' oon Strfiiri - ■ Mgst bejorj^ er ©ebraud; Ü ■_ Ml Mb*** eil, «rtyLi Keucbbukl" , le Mel, ben; »»* ' Heil«,** 86 M leb®1 erlack v r»rbe) >nd, di°er*"ft .»r. Lü*®-^1*6 tgW*rke* M JO1 er. MZi/M «Ihr. 118 Erstes Blatt. Sonntag den 21. Mai 1899 Gießener A nzeiger General-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Z2czugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Briugerlohn. tügtick ui Ausnahme des Moutogs. Alle Anzeigen.BcrmittlungSsteNen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Ittahmr von Anzeigen zu der nachmittags für den ftl-m»ie» tag erscheinenden Rümmer biß »orm. 10 Uhr. 8ie Gäehener ! H,»l.kie»StSt1er • eske de» Anzeiger »lch'iÄich viermal drrgelegt. Aints- und Anzeigeblutt für den Ktetf Auktion, Expedition und Druckerei: Zchntstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Blätter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hießen. Fernsprecher Nr. 51. Amtlicher Teil. Gießen, den 19. Mai 1899. Scttt.: Die Ablieferung der Vakanzüberschüsse erledigter Schulstellen in den ProvinzialschulfoudS. Großherzogliche Kreisamt Gießen u He Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Insoweit Sie noch mit der Erledigung unserer Ver- f Hunz vom 30. März I. Js. (Kreisblatt Nr. 79) im Rück- Hinbe sind, werden Sie mit acht Tagen Frist hieran er» i mnt. (Vorlage der Berechnung oder Fehl-Anzeige.) v. Bechtold.___________________ Bekanntmachung. §k wird hierdurch zur allgemeinen Kenntnis gebracht, d «tz boc Feld- und Waldweg auf der Erbach bei Lumda r-wgen der erforderlichen Herstellungsarbeiten vom 1. Juni bÄ anss weiteres gesperrt ist. E ießen, am 18. Mai 1899. Großherzogliches Kreisautt Gießen. __v. Bechtold.____________________ Bekanntmachung, bistkchaad: Den Umbau der Kreisftraße Gießen-Hausen oberhalb des ForstgartenS. D egen Umbaues der Kreisftraße Giefteu-Hansev kiärb dne zwischen dem Forstgarten und dem Forsthaus L-mmgmrten gelegene Strecke derselben von Mittwoch, die« L4. Mai l. I. ab für den Verkehr gesperrt?' Gießen, den 17. Mai 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. __v. Bechtold.___________________ Einladung zur W. ordentlichen Generalversammlung des ßOis-Pfttdkriichtvttei«r im ßra^rrjogtam Hesse» zu Mainz m Sonntag dem 28. Mai 1899, nachmittags 3 Uhr, in „Kasino zum Gutenberg", Große Bleiche 29. Tagesordnung: 1 Bericht des Vorstandes über die Wirksamkeit des Vereins im Jahre 1898. 2,. Vorlage der Jahresrechnung und Entlastung des Schatzmeisters. 3,. Zusatz zu § 3 der Statuten. 4. Stutenkörung in 1899; Referent: Herr Land» stallmeister v. Willich. 5. Stutenkörung: Prämiierung der aus gekörten Stuten gefallenen Fohlen betr. 6.. Bestimmungen für die Stutenkörung. 7.. Wahl der Mitglieder zu den Fohlenankaufs-Kom- misfionen für Belgien und Oldenburg. 8„ Vortrag des Herrn Ober-Roßarzt Höhnke - Darmstadt : „Das Auge vom anatomischen Standpunkte betrachtet mit Demonstrationen und die hauptsächlichsten Augeukrankheiten der Pferde". Der Präsident: v. W e st e r w e l le r. NagelL. P. 8. Mittagessen, das trockene Gedeck zu 2 Mk., um im „Kasino zum Gutenburg". Bestellungen zur TiLÄchme am Essen wollen zwei Tage vorher an die Re- fttwulwe im Kasino, Frau H- Bruch in Mainz, Große Blfafy 29, gerichtet werden._____________________________ Bekanntmachung. Der nächste Amtstag findet nicht Dienstag den 23. l. M., sl.wSm Mittwoch den 584. l. M. statt. 6iiefjen, den 20. Mai 1899. Oroßherzogliches Steuerkommissariat Gießen. ___________________Bähr.________ Hitfunden: Geld, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Nasenspitze mit Etui, 2 Taschenmesser, 1 Regenschirm, 1 Hmmischuh, 2 Handschuhe, 1 Weste, 1 Koppel ohne LaLch, 1 Kappe, 1 Peitsche und 1 Segeltuchreisetasche. 8iießen, den 20. Mai 1899. Großherzogliches Polizeiamt. I. V.: Roth. Pfingsten. Geist der Pfingsten! rausche herab aus heiliger Höhe und fahre dahin über das Menschenfeld! Entzünde das Feuer der göttlichen Liebe unter hadernden Brüdern. Laß, wo alles sich liebt und nahe kommt, wo Abgründe sich die Hände reichen, die Gestade der unermeßlichen Meere durch die schnellen Schiffe sich nahe rücken, und der elektrische Funke von Weltteil zu Weltteil fliegt, nicht den Menschen, die Krone der Schöpfung, in Haß und Selbstsucht allein stehn. Schmelze die stolze Gestalt des Kulturmenschentums um in das Bild jener Psingstgemeinde, deren Glieder ein Herz und eine Seele waren. Geist des Herrn, du allerheilsamster Tröster! wehe mit sanftem Hauch über die Häupter, die sich in Nöten und Schmerzen beugen, gieb ihnen den Frieden des Auferstandenen und lehre sie mit Geduld nach Bewährung trachten. Geist der Hilfe und der Erbarmung! Tauche tief herab in unser Volksleben, wo aus verborgenen Gründen Seufzer des Elends dringen, und des Reiches Herrlichkeit aus tausend Schäden und Wunden blutet; laß erkennen, daß die Sünde der Leute Verderben, die Quellen der Armut und Not, und erwecke auch die Hartherzigen und Geizigen, daß sie lernen Werke der Barmherzigkeit und Liebe üben. Geist der Wahrheit! Wirf dein Flammenschwert in die Welt der Lüge und des Heuchelscheins. Hilf jedem Mund, der dem Recht und der Wahrheit Zeuge ist, jedem Herzen, das in Treue schlägt, zu seiner Ehre. Zerreiße die Irrtümer, die wie Berge um uns her sind, als ob nichts bestände, was nicht die sinnlichen Sinne erfassen können, und das Heil der Seelc, das wir von Gott dem Vater in Christo erflehen, ein Wahnbild schwacher Thoren wäre. Erwecke den Hunger nach einer ewigen Errettung in dem gottfremden Geschlecht, wirf ein Grausen vor dem Todesschicksal, das es sich selbst bereitet, auf die ermatteten Seelen, — und laß Ströme des Lebens und der Gnade über die dürren Auen dahinfluten. Geist der Pfingsten, heiliger Geist! Erfülle uns mit deinem Freudengut. Laß am lieblichen Feste Herz, Mut und Sinn ruhen in deinem Licht, der du von dem Himmel bist! Lehre uns wandeln und kämpfen, lieben und glauben, deine Kraft sei in uns mächtig, dein Friede mache Wohnung in uns, dein Trost erquicke uns.____________________________ Fokales und PrsvinMes. Gießen, 20. Mai 1899. ** Ans dem Justizdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichtsassessor Hamburg er in Fürth vom 1. k. Mts. an mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Staatsanwalts bei Großherzoglichem Landgericht der Provinz Rheinhessen beauftragt. •* Ernannt wurden die Finanz»Accessisten Christoph Grünig aus Eberstadt bei Darmstadt, Karl Lindenstruth aus Atzenhain und Ludwig Wallenfels aus Gießen zu Steueraffefforen und Johann Jakob Heinrich Birner zu Alzey zum Steuerkommiffariatsgehilfen. *♦ Kriegervereinsfest. Am 3., 4. und 5. Juni ds. Js. feiert der hiesige Kriegerverein das Fest seines 25 jährigen Bestehens. Als der Verein sich bildete, da gingen die Wogen der patriotischen Begeisterung, welche uns die großartigen Erfolge des großen Krieges 1870/71 errungen haben, noch hoch; auch konnte der Verein noch die letzten Kämpfer aus den Freiheitskriegen in Gießen als Ehrenmitglieder aufnehmen. Es waren dies der allgemein beliebte Rendant Bieler und Schürz. Sie sind nun heimgegangen; aber ihr Gedächtnis ist in Ehren gehalten worden im Verein. Der Verein beschränkt sich nicht auf diejenigen, welche den Krieg mitgemacht haben, sondern seine Ziele und Ideale waren andere. Alle, welche in Ehren ihrer Militärpflicht Genüge geleistet haben, werden als Mitglieder ausgenommen, damit die Ideen, welche uns 1870 begeisterten, auf die Jugend übergehen sollen, durch die Erzählungen und den Einfluß der alten Kämpfer. Durch den jungen Nachwuchs soll es auch ermöglicht werden, daß die alten Krieger, wenn sie nicht mehr ihre Thätigkeit ausüben können, in Bedürfnisfällen unterstützt werden. Nur dadurch, daß jüngere Kräfte herangezogen werden, ist es möglich, Unterstützungs- und Sterbekaffen lebensfähig zu erhallen. In treuer Fürsorge hat der Verein seine bedürftigen Kameraden und Waisen Heimgegangener Mitglieder unterstützt. Trotz der geringen Beiträge sind nahezu 8000 Mk. für Unterstützungszwecke ausgegeben worden. Bezüglich der Sterbekasse können wir noch mitteilen, daß sich eine Anzahl der Mitglieder in die Kaffe des deutschen Kriegerbundes aufnehmen ließ, der Vertreter derselben in unserem engeren Vaterlande ist der Vorsitzende des Vereins. So wie in unserer Armee alle Stände vertreten find, so auch in den Kriegervereinen. Wohl keine andere Vereinigung zeigt so ein Bild unseres gesamten Volkslebens, als die Kriegervereine. Zu beklagen ist, daß Absonderungen, wie es ja leider in unserem deutschen Charakter liegt, auch hier stattgefunden haben. Das Bewußtsein, daß vereinte Kräfte weit mehr leisten können, als Zersplitterung, ist noch nicht Gemeingut geworden. Die Festfeier wird im Oswalds Garten abgehalten und verspricht eine schöne und würdige zu werden. Der Eintrittspreis ist sehr gering und beträgt nur 20 Pfg. Wünschen wir dem Verein, daß ihm Jupiter pluvius und auch die Bewohner unserer Stadt ein freundliches Gesicht zeigen, damit seine Kasse nicht Not leidet; ganz besonders schon deshalb, weil allenfallsige Ueber- schüffe zu Unterstützungszwecken dienen und ein Teil derselben der Ernst Ludwig Victoria Melitta-Stiftung zufließen soll, aus welcher Waisen und Halbwaisen, ohne Ansehung der Konfession, bei ihrer Konfirmation unterstützt werden. Der Verein hat sich im Laufe der Jahre recht stattlich entwickelt und zählt genau 300 Mitglieder. An der Feier nehmen, soweit es zur Zeit übersehen werden kann, 64 Vereine teil. Die Spitzen der Behörden haben in liebenswürdigster Weise ihre Beteiligung am Festausschüsse zugesagt. ** Feuerbestattung. Der „Darmst. Tgl. Anz." schreibt: Bei der im nächsten Monat zu erwartenden Beratung des Hessischen Gesetzentwurfes über Zulassung der Toten- Einäscherung ist eine Zuschrift des Stadtrates von Gotha, wo bekanntlich bereits seit 1878 ein Krematorium in Betrieb ist, an den Vorstand des Hessischen Landesvereins für Toteneinäscherung insofern von Interesse, als darin mitgeteilt wird, daß künftighin die Erklärung, wonach der Verstorbene selbst, oder diejenigen Personen, die für die Bestattung zu sorgen haben, die Einäscherung gewählt haben, einer Beglaubigung der Unterschrift nicht mehr bedarf. Wir ersehen hieraus, daß gerade die zunehmende Erfahrung an Orten, wo sich schon lange Krematorien im Betrieb befinden, zur Anwendung liberalerer Bestimmungen führt, und erblicken darin einen Beweis dafür, daß den kriminalistischen Bedenken praktisch unschwer in durchaus befriedigender Weise auch ohne zweckwidrige, engherzige Bestimmungen Rechnung getragen werden kann. *♦ Der diesjährige Fortblldungskursus für Organisten und Kantoren des Großherzogtums Hessen soll, l. „D. Z.", unter Herrn Kirchenmusikmeister Professor Arnold Mendelsohns Leitung in den Tagen vom 18. September bis 7. Oktober hier abgehalten werden. ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Floßmeister Johann Behüt aus Eltmann wegen Sittlichkeits- Verbrechens von der Staatsanwaltschaft Mainz; Dienstknecht Jakob Kant aus Nieder-Wöllstadt wegen Diebstahls und Ernst Nausocks aus Uszeszern wegen Körperverletzung, beide von der Staatsanwaltschaft Gießen: Dienstknecht Franz Lennig aus Halle wegen Diebstahls vom Amtsanwalt Fürth; Dienstmagd Elise Mayer aus Dürkheim wegen Diebstahls von der Staatsanwaltschaft Mainz; Dienstknecht Wilhelm Schäfer aus Hasselbach wegen Diebstahls vom Amtsanwalt Gießen; Techniker Willibald Westphal aus Berlin wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Darmstadt; Konditor Johann Georg Zorn aus Günzburg wegen thätlicher Beleidigung von der Staatsanwaltschaft Mainz; Dienstknecht Ernst Reifschneider aus Wolferborn wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Gießen; ferner wegen Strafverbüßung: Maximilian Burkhardt von Karlsruhe vom Amtsgericht I Darmstadt; Metzger Johannes Egner aus Ober-Beerbach vom Amtsgericht Zwingenberg; Seiltänzer Leopold Adolf Krämer aus Heidesheim vom Amtsgericht Lorsch; Taglöhner Philipp Kraus aus Weisenau, Schmied Albert Greifender aus Stefansdorf, Heizer Heinrich Weis- mann aus Xanten, sämtlich vom Amtsgericht Mainz; Korbmacher Philipp Schmelzer aus Ober-Hilbersheim vom Amtsgericht Bingen; Ziegler Johannes Czapiewski aus Prond- zonka vom Amtsgericht Worms; Taglöhner Jakob Lorenz Schmitt aus Drais wegen Betrügereien vom Polizeiamt Mainz.________________________________________________ Aus der Zeit für die Zeit. Vor 50 Jahren, am 21. Mai 1849, erstürmte der ungarische Revolutionsgeneral Görgey die Stadt Ofen. Vermischtes. Verkehr, Land- und UMswirOast. NN\ 24 19 43 23 13 36 Andere Systeme 26 15 41 berget 182 96 tragen. Gießen, o’ Aus dieser Uebersicht ergiebt sich denjenigen Handlungsgehilfen, der Die @runbi »eise M selbst I Mgemeisterei de ließen, bis zu« kn Mag z» fiel M ckMrr bei ekM anbeten, al werben. Die An erträgnifie bet ei Sodann w der Verordnung Bckrag zur Ber Stolze 33 21 2 56 1) von Gl Betrieb 2) von aü Ziergäri 3) von @n gelegen s 4) von flenn llife Äenu ausgehürt f^aWen iung eine Diejenigen IZ Die Tapferkeit war auf beiden Seiten gleich; schrittweise wurde die Stadt erobert und verteidigt; in Höfen und Zimmern focht Mann gegen Mann; Leichen und Blut bedeckten weithin den Boden. Auch im Süden behielten die Ungarn die Oberhand und drängten die Oesterreicher zurück. Nach diesen großen Erfolgen wurde jedoch Görgey später bei Komoru geschlagen. Bor 95 Jahren, am 22. Mai 1804, starb zu Berlin der ausgezeichnete Theolog und Kanzelredner Johann Joachim Spalding, einer der mildesten und aufgeklärtesten Geistlichen des 18. Jahrhunderts. Seine „Gedanken über den Wert der Gefühle", „Vertraute Briefe, die Religion betreffend", seine Predigten, vor allem aber sein Buch „Ueber Bestimmung des Menschen" wurden ihrer Zeit viel gelesen. Spalding wurde am 1. November 1714 zu Tribsees in Pommern geboren. Bor 13 Jahren, am 23. Mai 1886, starb zu Berlin der berühmte Geschichtsschreiber Leopold von Ranke. Seine Werke bieten nach der Seite des öffentlichen Lebens hin eine genau anschließende Ergänzung der Götheschen Weltanschauung dar. Seine Fruchtbarkeit war ohne gleichen; er ist wie ein Baumeister, der mächtige Quadersteine histo- I rischer Wahrheit auftürmt für die Ewigkeit, und dabei so I objektiv wie nur möglich. Noch als Greis machte er sich I an das Riesenwerk einer Weltgeschichte. Ranke wurde am I 20. Dezember 1795 zu Wiehe a. d. Unstrut geboren. >lt Asallvnf Die im A Gießen vom 13. hiesigen Gemarki Gießen, 1 Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gewesten am 20. Mat, zwischen 11 u. 12 Uhr witt-g«: Master 15°, Luft 18°. Rübsamen'sche Badeanstalt. „ 200 „ Hebet 200 , * Stenographie und Kaufmann. Wie sehr die Wertschätzung der Stenographie besonders im Kaufmannsstande immer weiter um sich greift, zeigt neuerdings wieder der Umstand, daß die Gießener Stenographengesellschaft „Gabelsberger" es ermöglichen konnte, einen besonderen stenographischen Unterrichtskursus für die Mitglieder der Ortsgruppe Gießen des Deutsch-Nationalen Handlunqs- gehilfenverbandes einzurichten, der kürzlich unter recht ansehnlicher Beteiligung eröffnet wurde. Für die große Ver- brettung der Stenographie gerade unter den Handlungsgehilfen spricht auch die nachfolgende statistische Uebersicht, welche die Zahl derjenigen stellesuchenden ftenographiekundiqen Handlungsgehilfen enthält, welche am 1. November v I bei dem Kaufmännischen Verein in Frankfurt angemeldet waren. Gerade solche statistischen Erhebungen, welche — ■ abweichend von der gebräuchlichen Zählmethode — nach | Berufszweigen gesondert, angeftellt werden, haben sich als recht interessant erwiesen, auf der anderen Seite aber auch gezeigt, daß die von einzelnen Stenographieschulen alljährlich vorgenommene Zählung ein recht unvollständiges Bild der Verbreitung der betreffenden Systeme ergibt. Nach den genannten Erhebungen wurde für die nachbenannten Systeme die beigesetzte Anhängerzahl auf Grund der eigenen Angaben der Beteiligten festgestellt. ---- 1 auch die weitere Angabe über die Nicht uninteressant ist Leistungsfähigkeit. bet amtlichen ftenr gefordert, die Best «elcher das Grund Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 20. Mai. Nachdem die Stadtverordneten-Ber sammlung es abgelehnt hat, in Angelegenheiten des Fried» Hofes der Märzgefallenen mit dem Magistrats gemeinschaftlicher Deputation zu verhandeln, hat jetzt dai Magistrats - Kollegium beschlossen , das Verwaltung s Streitverfahren in dieser Angelegenheit fortzusetze« Es wird nun ein neuer Termin beim Bezirksausschuß ben nächst stattfinden. Rom, 20. Mai. Aus Peking wird gemeldet, daß bif chinesische Regierung endlich die Forderungen der italienische» Negierung betreffs der Sanmun-Bay bewilligt habe. Haag, 20. Mai. Der gestrige erste Empfang bei» Minister Beaufort, der während der Dauer des M' gresses jeden Freitag abend stattfinden soll, verlief glänzend. Die heutige Sitzung der Konferenz dürfte nur kurze Zeil währen, da die Vorbesprechungen bereits gestern erledig! wurden. Wie verlautet, wurde bestimmt, die Kaper-Frag! während der Kongreß-Verhandlungen nicht zu berühren Aus München traf Frau Professor Selenka hier ein, die ben Kongreß die Sympathie-Kundgebungen aus vielen hunberl Frauen-Versammlungen überbringt, welche in den verschiß densten Ländern der Erde zwischen dem 15. und 17. Ma stattfanden, darunter allein 250 Versammlungen in England 70 in Nord-Amerika und sogar einige in Japan und Neu. Seeland. Leistungsfähigkeit GabelS- nmh der Silbenzahl. Bis 100 Silben Sun, 91 Ab 8u Schrey Schr.y ' , 8 Zusammen 286 Zta Ä" 2£1 Nffrou. u Lchrlinger 1 fluufmani-— Auszug aus den Kirchenbücher» der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. Getränte. Matthäutzg-meinde. | mu Dm 13. Mai. Otto Bingel, Tapezier zu Gießen, und fltui I Schmidt, Tochter de8 Schäfers Johann Konrad Schmid! J i Dtammhetm. I znx Q ®bMn°?ktL?,ar n 18 Ausstellung, München 1899. IS' »W°,s°rsport." Auch bte Abteilung 18 ''"gelaufenen Anmelbungen --L'LrL. SSL ttKfc BootSbauerei in Niederrab bei Frankfurt a. M - Sealer- Verem-Wurmfee (Starnberg-MUnchenf; Metzelei u So Hosfabrikant in München; Münchener Ruberklub-Müuchen' Jnsbefvibere sinb ,n biefer Ausstellung hauptsächlich -u erwähne» das Mobell bet Aach, „Irene", welches Se Kal Hoheit Pnnz Heinrich von Preußen der Ausstellung zur Gieße«, 20. Mai. Marktbericht. Auf dem heutige» Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. Jt 1.10—1.30, Hühnereier per St. 0-0 2 St. 10—11 Enteneier 2 St. 11-12 ®an^ ekT ncr St. 16-11 A, Käse 1 St. 5-8 H, Käsematte per 61 8* Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 32 Tauben per ** 0.80—1.00, Hühner per St. 1.10—1.40, Hahnen per &tüd ** 1.60—2.00, Enten per St. JL 2.00—2.60, Gänse per Pfunr ** 0^00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh- und Rindfleisc» per Pfd. 62—64 Schweinefleisch per Pfd. 60—72 X Schweine- fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 60-66 h Hammelfleisch per Pfd. 60-70 X Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 biJ 6.50 Jt, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. X 8.6O-0.CO Milch per Liter 16 Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgen» bi» 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 8 Stuiiden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. _ Akt Kassevorrat Wertpapiere i * Terichtsk c tmb. Wtebj 1 * D' »Mtz tinb Miet Ck 1 1 »hbt Bekanntmachung. Kassenpreis A Mk. 0,50 Wirtschafts-Eröffnung empfiehlt H. Merz, 4104 NttmöMS-KiKur pro 31. Deftmber 1898 Am 2. Pfingst-Feiertag: 01872 den. 0 Mitgliederstand Ende 1898: . 167 bei Wirt Fh. Rheinländer, Wellersberg*. Ph. Weller Witwe, (6ni|ifchluiuu*ii Vermietungen Wietgelnche »4L 8747.72 7730.73 190430.04 91.11 3545.49 1897: 8 8 Summa: 210545.09 167 6564.17 13219.50 106051.34 68854.55 9726.15 160.— 5940.15 29.23 Paris, 20. Mai. Einige Nationalisten werden den Kin-ister des Innern benachrichtigen, daß sie ihn bei dem kieüerzusammentritt der Kammer über die in Grenoble jplgefundene Beleidigung der Armee interpellieren werden. Madrid, 20. Mai. Ueber 150 des Komplotts gegen ll Sicherheit des Staates beschuldigte Karlisten in der si»t»inz Barcelona sind verhaftet worden oder werden heute ich verhaftet. Unter den Verhafteten sollen sich auch Die Konzerte finden in SteiuS Garten statt. Dieselben werden mit Militärmufik ausgeführt, wozu ein musik- und kunstliebendes Publikum eingeladen wird. Lahn «ttd H 11, zwischen 11 u. 12 c kost 18>. s-men'iche Sabir ) RstkM Der AbouuemeutspreiS für 6 Konzerte beträgt: Familienbillet bis zu 4 Personen ä Mk. 7.— 4097] Im nördlichen Teile der Stadt suche per 1. Juli zwei unmöblierte Zimmer mit Bedienung. — Schriftliche Offerten erbeten an <8. Boetticher, Liebigftr 19. Die Freibank bleibt heute abend bis 9 Uhr geöffnet. mit ausgewähttem Programm wozu ergebenst einladet zahlreiche Anarchisten befinden, die mit dem Plan umgingen, einige Dynamit-Attentate zu begehen, um den Ausstand dadurch zu unterstützen. Loudon, 20. Mai. Nach einer Haager Meldung der Westminster Gazette umfaßt das offizielle Programm der russischen Regierung den Zusammentritt der Konferenz alle drei bis fünf Jahre. Die Mitglieder sind für die entsprechende Zeit zu ernennen und wieder wählbar. Dieses permanente Gießener Wohnungs-RachweiS. Bahnhofstr. 41. Man ford. Anmeldebog. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. $ Krofdorf. $ Aestauration Areund. Launsbach Am 2. Mngst-Aeierlag, den 22. Mai: Zu dieser Feier ladet freundlichst ein Für den Vorstand: 4°89 Weber, Stiftspfarrer zu Lich. Sorte eingrltoffen ist der allgemein sehr beliebte BömelS Maoenbitter alter Schwede 01895 J. Duill. Htestauration Aarry Wau. Auf vielseitigen Wunsch meiner werten Nachbarschaft und Gäste verzapfe ich auch während der Pfingst-Feier tage das so beliebte Rnrk-RlAF au6 Gießener Brauhaus (Ad. Denninghoff) nebst einem vorzüglichen Glas Aepfelwein, wozu ergebenst einladet oisse Harry Nau, Steinstraße 74. Bekanntmachung, Me Unfallversicherung der in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen betr. Die im Abdruck nachstehende Bekanntmachung Großherzogl. Kreisamts Wen vom 13. I. Mts. wird hiermit zur Kenntnis der Grundbesitzer der Mgen Gemarkung gebracht. 'Gießen, 19. Mai 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1 'WerK Sich-, ,tr8 koA- JP» Wilwn , iw des Landwirts fc- Smrinde. Schrift,eh« jui ihr Georgine SM; ^Schmidt zu MthetS iu Gtkhkv. »Slveivde. ^Weurzn Gießen,! orbmen HtlfSpedell S-. rüste. Gemeinde. ^fchreiba-ASptruIHeir. 'le. seborev den 31. w irichSchonckretnSch' zemeinde. mmn THM Stwon ek, wnette, geio ball fr emetndc ofitr Heinrich Mer eint u i,M itbaa btn 2b, In m 6se nicht selbst bewirtschaften, werden hierdurch aufgefordert, bei der Zirg« meisteret derjenigen Gemeinde, in deren Gemarkung die Grundstücke »Tn1, L 3Z W* °d°r mündlich zu Protokolli Di- List- zirkuliert. Der Anfang der Konzerte wird im „Gießener d m D,trag zu stellen, daß der auf die Steuerkapitalien ihrer Grundstücke Anzeiger" bekannt gegeben. aHn einzelner derselben entfallende Beitrag zur Berufsgenvffenschaft von c «ckm anderen, als Betriebsunternehmer zur Zahlung Verpflichteten, erhoben ■^p3USSe| Kroßh. MUstudireKlor. 6«nbtiu Die Anträge müssen auch die nötigen Angaben über die Pacht- Karten im Vorverkauf sind bei Herrn Ernst Challier, e Mgutffe der einzelnen Lose enthalten. j Neuenweg, zu haben. 4081 sodann wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß nach § 10 vM Umordnung vom 11. Juni 1888 von nachverzeichneten Objekten ein EMratz zur Berufsgenossenschaft nicht erhoben wird: D von Grundstücken, welche zu einem land- oder forstwirtschaftlichen! cm - . m r Betriebe überbauvt nickt ooböron- M werten Nachbarschaft, sowie den Bewohnern von Gießen und Umgegend « nnn nff.n x r .. - rur gefalllgen Kenntnis, daß ich mit dem heutigen rm Hause «rofdorferstratze 13 von allen Gebäuden nebst zugehörigen Hofräumen, Haus-und eme Wirtschaft oi882 L) von Grundstücken von Betrieben, deren Sitz außerhalb des Landes ' -- - ^XU111 Saclisenhäuser Hofu gelegen ist; 40 von steuerpflichtigen Grundstücken, deren land-und forstwirtfchaft- liche Benutzung dauernd eingestellt ist, sei es, daß jede Nutzung aufgehött hat, sei es, daß an Stelle der land- oder forstwirt- fchaftlichen eine gewerbliche Benutzung getreten ist (z. B. Verwandlung eines Ackers in einen Steinbruch). T diejenigen Grundbesitzer, welche derartige Befreiungsgründe, die sich de-MMlIiichen Kenntnis entziehen, geltend machen könnens werden auf- geMdeüt, die Befteiung bet der Bürgermeisterei derjenigen Gemarkung, in weiMr ldas Grundstück gelegen ist, bis z«m I. Juni l. I. zu bean- G ießen, am 15. Mai 1899. errichtet habe. ES wird mein Bestreben sein, durch gute Speisen und Getränke das Wohlwollen meiner Gäste zu erzielen. — Zum Ausschank kommt prima Bier der GambrinuS-Brauerei Butzbach. Hochachtungsvoll G. Stiel. 0189* Grünbergerstraße 3, Hinterh. Pneumatik-Fahrräder gebrauchte schon ä Mk. 50. 4096 Joh. Fr. Schaaf. Zum Wetzstein. Prima Aepfelwein im Zapf. Friedrich Volz. 4099 Wetzsteingasse 8. Einladung! ? Asczirk^" Mh Mtglieder des Spar- und Borschutz-BereinS, e. G. m. ;in zu Danbriugeu werden hiermit auf Gouutaa, de« . wirb nachmittags 3 Uhr, zu einer SäS chenerat.Wrsammkung JUI1 ':®rt Albach fteundlichst eingeladen. S»5 “ »ifei___________D- 3ir ©tüniiMj rinrr Mer-KaM dlBge« A Die Reichst der Gewerben gegen den M dringenden tön binbettn Regier Ladenschlu' sich 9 llhr abends t fßr den ge chäftl jiöser Seile wir! Wrde der Komm Bit eine Ordnuw wr wenigen 34 liche Opposition 1 welche bamati da gesitzliche Norm wachriefln, habet Man matz dem und Mißmut fl des Publikums bald die geplan gebracht wäre. Zuträglichkeiten I Werten einheilk könnte, die die ( im stände wären Der praftifa indessen nity jii \ barauf btfäränlti würtig gegen ihre' bntuntnten, ihre oflen zu halten 1 Stunde sich der bedürsnis wird a nung getragen. Ladeninhaber die ßimmten Stunde beschluß befürwor glementierung, d psehlen sieie En nnd beruflicher ® Mannigfaltigkeit Erlaus aui osfei Jie von der & bnngen, ohne bii flne lange Reihe Es mag st Sonntagsruhe er dn 'n den Groß ^nhegewohnheit Tedü Mett werden * dte Dnnglic :S»: SP ** da I würde. Di- cA” Nm ;*.>n t l,e , lein I