ISO» Freitag den 21 April Erstes Blatt. Amts- unb Anzeigcblatt für den TLreis (Riefelt. PN ■ rhuftftrie. Lite Änyigox.BmnitHinigeOtOm bei I»- unk nehmen ÄHjeigm für ben Gießener Anzeiger entgef. »keftten, Expebition und Druckerei: Kch.lKr.tze Ar. 7. o. unb h. Sl"1 )• heute die Anträge Reinecke (freikons.) und Arendt zur Beratung Der erstere Antrag will die Regierung zu einer Neuregelung des Volksschul-Unterhaltungspflichten dahm auffordern, daß diese Unterhaltungspflichten allgemein den bürgerlichen Gemeinden und Gutsbezirken auferlegt werde«. Der Antrag Arendt verlangt einen Gesetzentwurf dahm, daß zur Beseitigung der bestehenden Härten die äußere Verwaltung der Volksschulen, insbesondere deren UnterhaltungS- i lasten in gerechterer Weise geregelt, aber zugleich der ko«. I fesstonelle Charakter der Schule sowie die Rechte der Eltern und Gemeinden aufrecht erhalten und gesichert werden. I« Laufe der Debatte wurde vom Abgeordneten Seydel (natl.) der Antrag auf Kommissionsberatung dieser Anträge eiu- gebracht; derselbe wurde in namentlicher Abstimmung ab- gelehnt. Der Antrag Reinecke wurde gleichfalls abgelebt, während der Antrag Arend zur Annahme gelangte. Die nächste Sitzung findet am Freitag statt. Auf der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf betr. die Dienststellung der I Kreisärzte und die Bildung von Sanitäts-Kommisfionen. Berlin, 19. April. Der Plan der diesjährigen I Flottenmanöver ist, wie man der „T. R" schreibt, I festgestellt. Das erste Geschwader benutzt den Zeitraum bis Ende April zu Einzelübungen, die in Geschütz- und Tor- I pedoübungen bestehen. In den nächsten Tagen sind die Schiffe mit größeren Geschützübungen beschäftigt, aus welche» Anlasse neben dem kleinen Kreuzer „Hela" eine Flottille von Privatdampfern als Tag- und Nachtdienst dem Geschwader als Tender beigegeben ist. Den Monat Mm füllt, wie bereits gemeldet, die Frühjahrsreise nach Lissabon aus. I Nach Rückkehr von dieser Fahrt haben die Schiffe bis zum I 4. Juni Ruhepause, welche zur Ergänzung der Kohlen- und I Proviantvorräte dienen wird. Am 5. und 6. Juni findet I das erste Schießen von je zwei Schiffen auf Stollergrund I statt; es wird in Gegenwart des Vize-Admirals Thomsen ausgeführt. Für den 7. und 8. Juni ist die Inspizierung der Besatzung der „Bayern" und „Baden" in Einzelaus- I bildung angeordnet. Am 9. und 10. Juni schließt sich das I Schießen von zwei weiteren Linienschiffen, dergleichen am I 12. und 13. Juni an. Eine Minensuchübung in Vcrbin- I düng mit der Torpedoflottille, die in ruhigem Gewässer zur I Ausführung kommt, soll nach der Inspektion der ersten Division in der Zeit vom 19. bis 20. Juni zur Ausführung I kommen. Die Schiffe der Brandenburg-Klasse nehmen zu I dieser Zeit ihre Dockungen in der Kieler Werft vor. Die Kieler Woche, welche vom 22. Juni bis zum 2. Juli dauert, I dient als Ruhepause. Am 3. Juli dampft das Geschwader I im Verein mit der Torpedoflottille durch den Großen Belt «treffe für Depeschen: Anzeiger ftUftau Fernsprecher Nr. 51. • Jatui ni( ächzet zu sorgen. Abg. Bassermann (nl.) spricht für seinen Antrag, mlhirr die Gleichstellung der Werkmeister mit den Hand- ll^Kgehilfen in Bezug auf die Kündigungsverhältuiffe be- Biifüt. Zur Vorlage übergehend, bemängelt Redner, daß iilönzug auf die Gesindevermietung speziell hinsichtlich der Kuffibestimmungen zu viel der Partikulargesetzgebung über- Ärm sei. Halte man überhaupt Strafbestimmungen für rtir, fo empfehle sich doch jedenfalls der reichsgesetzliche , .... „ (Der Reichskanzler betritt den Saal). Für angezeigt übergeben worden, und es wird nunmehr mit der Ausführung Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Ker heWhe Kmdwirt Mütter für hessische Volkskunde. _________ Vereins statt. Berlin, 19. April. Die 9. Kommission des Reichstags zur Vorberatung des Invaliditäts- Vers ich erun g sg esetzes fuhr heute in der zweiten Lesung der Vorlage fort. Die §§ 17 bis 23 wurden erledigt und die Weiterberatung auf morgen vertagt. Berlin, 19. April. Auf dem Terrain für die Welt- Ausstellung in Paris ist am 13. ds. dem Reichs- Kommiffar Dr. Richter der Platz für das deutsche Repräsentationsgebäude seitens der Ausstellungsleitung amtlich Aezugipret» vierieljührlich 2 Mart 20 PI» monatlich 75 Pf», mit vriogerioh». Bei Postbezug 2 Mart 50 Pf», viertel fthrttch. Deutsches Reich. Berlin, 19. April. Zur gestrigen Frühstückstafel beim Kaiserpaar waren geladen Fürst und Fürstin Anton Radziwill und Oberst v. Schwartzkoppen. Heute mittag um 1 Uhr fuhr der Kaiser nach dem Potsdamer Bahnhof, um sich nach der Wartburg zur Jagd zu begeben. , r , „r Berlin, 19. April. Der Kaiser hörte heute früh vor seiner Abreise nach der Wartburg die Dorträge des Staatssekretärs v. Bülow und des Hausministers v. Wedel. Auf dem Potsdamer Bahnhofe nahm der Kaiser noch die Vorträge des Kriegsministers v. G oßl er und des Ministers v. d. Recke sowie auf der Fahrt nach Halle den Vortrag des Chefs des Civil-Kabinetts v. Lukanus entgegen. Berlin, 19. April. In Gegenwart der Kaiserin und der Königin von Württemberg fand heute unter dem Vorsitz des Staatsministers v. Hoffmann die 33. Generalversammlung des Vaterländischen Frauen- 1.90 1.80 1.70 nach der Nordsee. Auf dem Wege nach Helgoland werden vom Geschwader und der Torpedoflottille gemeinsam taktische Hebungen ausgeführt. Am 8. Juli ist die Flotte vor Helgoland versammelt. Die großen Schießübungen und Minenversuche beschäftigen die Schiffe in der Zeit vom 9. bis 20. Juli. Die Torpedoboote führen eine dreitägige Sonderschießübung aus und dampfen durch den Kaiser Wilhelm- Kanal nach der Ostsee. Eine große Minensuchübung bei Wilhelmshaven fällt in die Tage des 21. und 22. Juli, hieran schließt sich eine Bunkerung der Flotte. In der Zeit vom 24. bis 26. Juli sollen interessante Festungskriegsübungen stattfinden. Am 27. Juli wird der Rückmarsch von der Elbe um ©tagen nach Kiel angetreten. Die Erledigung des letzten Teils des gefechtsmäßigen Torpedoschießens fällt in die Tage des 1. bis 3. August. Die zweite große Ruhepause ist vom 4. bis 10. August vorgesehen. Diejenigen Schiffe, welche im Juni nicht dockten, verholen in die Werft. Am 11. August findet die Kanal- paffage nach der Nordsee statt, wo die Herbftübungen statt- finden. Berlin, 19. April. Samoa. Von der deutschen Plantagengesellschaft der Südsee-Jnseln wird bestätigt, daß Hufnagel bereits am 4. d. M. an Bord S. M. S. „Falke" abgeliefert worden ist. — Heber die gleichlautenden Instruktionen, welche die drei Mitglieder der Samoa-Kommission von ihren Regierungen erhalten haben, will die „Kabelkorrespondenz" folgendes Nähere erfahren habe«: Nach Ankunft der Kommission auf der Inselgruppe wird sie die Regierung übernehmen. Die Konsuln, der Oberrichter und der Gemeindepräsident werden vorläufig chr Amt weiter ausüben, jedoch unter der Aufsicht der Kommission und als deren Beamte. Die Kommissare werden zunächst die Entscheidung über die Königswahl einer genaueren Untersuchung unterziehen, und danach, unter Berücksichtigung der Wünsche der Bevölkerung, eine Regierung auf den Inseln schaffen, welche den Ausbruch fernerer Unruhen unmöglich macht. Die Errichtung ständiger stärkerer Meßmer Anzeiger General-Anzeiger 1 ’ tM trocknet W' »SU»* eben nnt H flefttei»’ -J Staatssekretär Gras Posadowsky fährt anläßlich I einer Aeußerung des Vorredners aus, daß auf dem Gemete I auch des Theateragentenwesens schwere Mißstände bestünden, I wie überhaupt auf dem Gebiete des Stellenvermittlerwesens, so daß hier eine Regelung unerläßlich fei. Gegen den 8 Uhr-Ladenschluß bestehe großer Widerspruch, man thue daher gut, den Handelsgehilfen mit etwas sanfteren Mitteln I zu helfen. Statt der Maximalarbeitszeit empfehle sich eine I Minimalruhezeit. Persönlich glaube er, daß der Antrag I Bassermann keinen Bedenken unterliege. Anders liege Die Sache mit dem Antrag Heyl. Die Vorschläge desselben I betr. Arbeiterschutz in Werkstätten der Hausgewerbetreibenden dürften zum Teil nicht durchführbar fein. Die Sonntags- ruhe sei überdies schon jetzt auf diese Werkstätten aus- dedehnt. Einen eigentlichen Heimarbeiter könne man aber unmöglich zwingen, am Sonntag zu ruhen; auch könne er gar nicht überwacht werden. Gestern habe sich hier em Sturm erhoben; weil die Hausschlachtungen kontrolliert werden sollten. Heute verlange man, die Polizei solle das gesunde Wohnen und die gesunde und ausreichende Be- i köstigung überwachen. Solche Vorschläge könne er, der Staatssekretär, nicht ernst nehmen. r Abg. Frhr. v. Stumm (Rp.) wendet sich gleichfalls gegen die Heyl'schen Vorschläge. Mit der Vorlage erklärt I Redner sein volles Einverständnis; dieselbe könne man ganz gut ohne Kommissionsberatung annehmen. Abg. Pfannkuch (Soz.) sieht die Vorlage als bloße Abschlagszahlung an, zu der man greife, um den fortwährenden Angriffen wegen Stillstands der Sozialgesetzgebung wenigstens irgend etwas entgegensetzen zu können. Vorlage und Antrag Heyl befriedigten weder Arbeitgeber, noch Arbeitnehmer. Seine, Redners, Partei werde sich bemühen, die Vorlage zu verbessern. Die Gewerbeaufsicht müsse auf Hausindustrie und Handwerk ausgedehnt und auf Arbeitskammern aufgebaut werden. Auch das Einführen einer Maximalarbeitszeit müsse gefordert werden. Unzuläng- I lich seien die Bestimmungen zu Gunsten der Handlungs- I gehilfen in offenen Ladengeschäften. I Abg. Jacobskoetter (kons.) sympathisiert mit der I Vorlage und wendet sich gegen die weitergehenden Forder- I ungen des Vorredners. Zur Abstellung der Mißbräuche I bei der Heimarbeit seien feine Freunde bereit, mitzuwirken, ob man aber da werde über die Vorlage hinausgehen können, sei ihm noch unklar. Den Antrag Heyl lehnten seine Freunde I ab, weil er zu weit gehe. Abg. Pauli (Antis.) protestiert gegen zu viel Polizei- I aufsicht im Gewerbe und stimmt der Vorlage zu unter Ab- I lehnung der darüber hinausgehenden Forderungen. I Nächste Sitzung: Morgen 1 Uhr. Fortsetzung der Debatte. Schluß nach 51/* Uhr. B er Arbeitsordnungen für die großen Warenhäuser, des Gebäudes unverzüglich begonnen werden, damit die jfate- Ausdehnung der Gewerbeinspektion auf die Haus- rechtzeitige Fertigstellung in jedem Falle gesichert ist. 1 Berlin, 19. April. Im Abgeordnetenhause standen 1 k-e»«' LH * «Hie» Wchy P wtWeilti 11n«#»e wen «»letge» |u der uach-tttv-s sLr dr« , Sm erscheinender» Nummer dis vor». 10 Uhr h仫« en on« ep^.,5 ert^r- 1.60 /‘/f M 1.50 '.40 ,20/ l Fchalhof, M i; 8. ftMi Amtlicher I Bekanntmachung, ti «reifenb: * Die Ernennung des Großh. Rentamtmanns I ' Dexheimer zu Gießen zum Obereinnehmer der I Obereinnehmerei Mainz. I S S wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß | «ch Verfügung Großh. Ministeriums der Finanzen, Ab- I .«ilanc für Steuerwesen, der Großh. Steuerasseffor Boß I n Gießen vom 16. If. Mts. an mit der interimistischen I iHwcltung des Rentamts Gießen beauftragt worden ist. I Gießen, den 19. Avril 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ______________v. Bechtold.____________I Gießen, den 17. April 1899. . Dachend: Die Vertilgung der Raupennester. Großherzogliche Kreisamt Gießen an Me Orotzh. Bürgermeiftereieu bezw. Lokal- polizeibeamteu des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vorn B6. Öetbruar I. IS. (Gießener Anzeiger Rr. 42) noch nicht i wlspnochen haben, werden an deren Erledigung erinnert. '____________ v. Bechtold.___________________ y?ise, Jakob, Sergeant 8. Komp. Jnf.-RegtS. 135, . |((iDrrn 8. Oktober 1870 zu Lich, Kreis Gießen, evangelisch, . Fcki! arbeiter, wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf : >,n l August 1899, vormittags 10 Uhr im hiesigen Militär- iWnchtSlokal (Militär-Arresthaus) anberaumten Termine tiajuf. nben mit der Warnung, daß die Untersuchung im M des Ausbleibens geschloffen wird, der Abwesende für | i Deserteur erklärt und zu einer Geldstrafe von 150 bis BO») Mark verurteilt wird. Diedenhofen, den 12. April 1899. Kaiserliches Kommandanturgericht.___________ Deutscher Reichstag. 69. Sitzung vom 19. April. 1 Uhr. TageS-Ordnung: Erste Lesung der Novelle zur «riv crbeordnung. Neben einer Reihe minder wesentliche Bestimmungen enthält dieselbe namentlich eine Dor- jjtrifi:, welche die Stellenvermittler und Gesindevermieter der Ulli«'ssionSpflicht unterwirft (Artikel 3 der Vorlage). Ferner tfcijjt ein Artikel 6 Bestimmungen zum Schutze der Kon- s'Mns.Arbeiter und Arbeiterinnen, besonders auch in Bezug oj Mitgabe von Arbeit nach Hause. Ein Artikel 8 betr. V>. Schutz der Angestellten im Handelsgewerbe, Vorschriften itr Nuhezeit, Zulassung von Anordnungen über Zeit des LOevischlusses, sofern diese von mindestens 2/s der beteiligten ' GshLftsinhaber einer Gemeinde beantragt werden 2c. In Verbindung hiermit werden zur ersten Beratung !^lll a) ein Antrag von Heyl und Genossen betr. wArbeiterschutz in Werkstätten der Hausgewerbetreibenden, sftie die Arbeitszeit der weiblichen Angestellten in Laden- g^öiften und Schank- und Gastwirtschaften; sowie b) ein «trag Bassermann und Genossen zur Gewerbeord- § 133, betr. Kündigungsverhältuiffe bei den gewerb- Itiicu Arbeitern, Werkmeistern, Technikern. 8bg. Heyl v. Herrnsheim (nl.) vermißt in der YMe u. a. Bestimmungen über Krankenversicherungspflicht Ä: Heimarbeiter. Unzulänglich seien auch die bestehenden Ruf Triften der §§ 135 bis 139 der Gewerbeordnung zum Xiit^e der Arbeiterinnen in der Konfektionswäsche. Redner «rsiiehlt sodann seinen Antrag und betont schließlich noch w Notwendigkeit, namentlich für die weiblichen Angestellten inofijenen Verkaufsstellen durch Vorschriften für eine Mindest- Irennerei . l. Wtn etc. Ho/L Hamburg «itnTautltfttiWe i. sachgaMMtHit^ »t langjährig teti gldchm^t a 9*n an Muh icht. »r. 93 » Ausnahme bei Äentagl- Sie Gießener UM tncelCittcr eirwn kan Anzeiger « ui*viermal inykft. Militärposteu wird unerläßlich sein. Wenn sich die drei Kommiffare auf die nötigen gemeinsamen Beschlüsse geeinigt haben, werden sie den Regierungen Mitteilung davon machen, und letztere werden die Beschlüsse unterzeichnen. Falls eine Einigung nnmöglich bleibt, wird über die Sache des weiteren verhandelt werden. Indessen sind die Verhandlungen der drei Regierungen soweit gediehen, daß man erwarten darf, die drei Kommiffare werden sich über eine im Grunde nicht so schwierige Frage auf eine Form hin einigen können, welche die Parteien befriedigt. Nach dem ,.R. B." beabsichtigen die Mitglieder der Samoa-Kommission, ungefähr vier Monate auf Samoa zu bleiben und dann zusammen nach Washington zurückzukehren, wo der gemeinsame Schluß- »ntrag abgefaßt werden soll. — Zum deutschen Ministerresidenten in Bangkok in Siam ist der bisherige Konsul in Stockholm Legationsrat v. Saldern ernannt worden. — Der Verband der Krefelder Sammetfabrikanten beschloß, die Fabriken zu öffnen, um den Arbeitswilligen Gelegenheit zur Arbeit zu gebe«. Die Arbeit wurde auch schon in verschiedenen Fabriken ausgenommen. Der Ausstand nähert sich seinem Ende. — Parlamentarisches. Dem preußischen Landtag dürfte von den noch zu erwartenden größeren Vorlagen wohl zunächst der Kommunal-Wahlgesetzentwurf zugehen. Die Nebenbahnvorlage, die gleichzeitig wieder eine Forderung für Kleinbahnen enthalten dürfte, wird wohl zu ihrer Fertigstellung noch einiger Zeit bedürfen, da einzelne schwierige Vorarbeiten zu erledigen sind. — Für den Reichstag sind an bedeutenderen Vorlagen außer dem Gesetzentwurf über den Schutz der Arbeitswilligen ein Nachtragsetat und ein Entwurf bezüglich der Handelsbeziehungen zu England zu erwarten. Der Nachtragsetat ist hauptsächlich durch die Organisationen in der Marine verursacht, wird aber auch einige andere Forderungen enthalten. Die Handelsbeziehungen zu England sind nach der Kündigung des Handelsvertrages vom 30. Mai 1865 vorläufig durch das in der vorigen Reichstagstagung angenommene Gesetz geregelt. Danach muß aber vor dem 30. Juli d. I., wenn eine weitere gesetzliche Regelung beliebt wird, ein neues Gesetz von den gesetzgebenden Faktoren des Reiches fertig gestellt sein. Von kleineren Vorlagen dürfte u. a. noch als sicher der Patentanwaltsgesetzentwurf für den Reichstag und zwar für einen baldigen Termin zu erwarten sein. — Stellenzulagen der Po st unterbeamten. Die Verwendung der im neuen Postetat vorgesehenen besonderen Stellenzulagen für Unterbeamte in gehobenen Dienststellen soll nach folgenden Grundsätzen geregelt werden: Die Stellenzulagen sollen vorerst gleichmäßig auf 200 Mk. bemessen werden; hiernach könnten 5000 Unterbeamte in den Genuß der Zulage kommen. Als gehobene Unterbeamte haben solche etatsmäßig angestellten Unterbeamten zu gelten, an die in Bezug auf Verantwortlichkeit der Dienstleistungen über das gewöhnliche Maß hinausgehende Anforderungen gestellt werden, und zwar kommen in Frage Briefsortierer, Bahnpostschaffner auf den Hauptstrecken, Leiter des Päckerei- dienstes, Bahnhofs- und Telegraphenleitungsaufseher, Geldbriefträger. Bei der Auswahl der Uuterbeamten für die gehobenen Stellen ist allein die besondere Tüchtigkeit und Brauchbarkeit für die in Betracht kommende Dienststelle maßgebend. Die Auswahl ist nicht aus die am Orte befindlichen Unterbeamten zu beschränken; es find auch geeignete Unterbeamte in anderen Orten, sofern ihnen die Uebertragung der gehobenen Dienststelle erwünscht ist, in Betracht zu ziehen. Es ist nicht nötig, daß die Unterbeamten ausschließlich in den bezeichneten Dienstzweigen beschäftigt werden; es genügt, wenn fie vorwiegend Verrichtungen dieser Art neben sonstigen Dienstgeschäften wahrnehmen. Für die Uebertragung gehobener Unterbeamtenstellen an Geldbriefträger dürften diejenigen in Betracht kommen, deren Rtindest-Barumsatz täglich durchschnittlich 4000 Mk. übersteigt. Köln, 19. April. Das Befinden des Kardinal- Erzbischofs Krementz hat sich insoweit gebessert, als das starke Fieber etwas gesunken ist. Gestern abend hatte der greise Kirchenfürst eine derartige Schwäche, daß er gegen 6«/z Uhr mit den Sterbe-Sakramenten versehen wurde. Ausland. Budapest, 19. April. Zwischen dem Fechtmeister Santelli und dem Maler Kimnach fand ein Pi st olendu ell statt. Erstere» wurden drei Finger der linken Hand abgeschossen. Cetlinje, 19. April. Dem Amtsblatt zufolge wird die Hochzeit des Erbprinzen Danilo in Wien oder Neu-Strelitz stattfinden. Rom, 19. April. Der deutsche Reichstagsabgeordnete Freiherr v. Hertling konferierte mit Rampolla. Es handelte sich bei der Unterredung um das Protektorat über die Christen im Orient. Rom, 19. April. Infolge des Ausbruchs einer Infektionskrankheit unter den Papageien ordnete die Polizei deren Isolierung an. Rom, 19. April. Von einem Teile der römischen Presse wird die Begrüßung des Königs Humbert durch das französische Geschwader in Cagliari richtig als ein politisches Ereignis von hoher Bedeutung dargestellt. Und thatsächlich hatte man französischerseits auch versucht, eine französisch-italienische Verbrüderung zustande zu bringen. Indes wird halbamtlich jetzt in Rom etwas Wasser in den Wein der übergroßen „lateinischen" Begeisterung gegossen. Selbstverständlich, so heißt es in dieser Mitteilung, sei man in Rom, ebenso wie in Paris, von dem in Sardinien stattgehabten Austausche von Freundlichkeiten angenehm berührt, und man würdige diese Akte der Höflichkeit als neue Anzeichen des gebesserten Verhältnisses, welches zwischen den beiden Staaten nach einer langen Spannung durch die Verständigung über ein handelspolitisches Einvernehmen eingetreten sei. Wenn jedoch manche Blätter geradezu ein neues Zeitalter der auswärtigen Politik Italiens gekommen glaubten, und sich so weit verstiegen, zwischen dem Besuche eines französischen Geschwaders in Cagliari und den Er- eigniffen von Kronstadt eine Parallele zu ziehen, so verrate dies einen solchen Mangel an Verständnis für die Abschätzung von Vorgängen auf dem Gebiete des internationalen Verkehrs, daß man sich einer ernsten Auseinandersetzung mit solchen Absichten überhoben fühlen könne. — Andrerseits werden die Bestrebungen der italienischen Regierung zur pachtweisen Erwerbung der Bai von Sanmun seitens Englands und Deutschlands andauernd unterstützt. Es wird gemeldet, daß die Regierung unter allen Umständen an der Erwerbung der Sanmunbai festhalte und entschlossen sei, auch für die Sicherung dieses Besitzes zu sorgen. Dies geht schon daraus hervor, daß auf dem nach den ostasiatischen Gewässern abgegangenen Geschwader auch mehrere Genieoffiziere eingeschifft wurden, die mit der Aufgabe betraut find, an Ort und Stelle zu untersuchen, in welcher Weise, falls es erforderlich werden sollte, zur Befestigung der Sanmunbai geschritten werden könnte. Die aufgetauchte Nachricht, daß China nun seine Geneigtheit zur Abtretung der Sanmunbai zu erkennen gegeben habe, wird als unrichtig bezeichnet. Man hofft in Rom übrigens, daß die für die chinesischen Gewäffer bestimmte italienische Schiffs- divifion unter dem Kommando des Admirals Grenet in der ersten Hälfte des Mai an ihrem Zielpunkte versammelt sein wird. T. R. Lüttich, 19. April. Infolge des Bergarbeiterstrikes haben die Kohlenpreise bereits eine Erhöhung von 15 Centimes pro Hektoliter erfahren. Paris, 19. April. Der heutige Ministerrat beschäftigte sich mit der Dreyfus-Angelegenheit. Die Regierung stellte in Abrede, Schritte bei dem Präsidenten des Kassationshofes gethan zu haben, um von diesem zu erwirken, daß das Urteil in der Revision noch vor Mai gesprochen werde. WaS die Frage der Annullierung anbetrifft, hat die Regierung hierüber noch keinen Entschluß gefaßt. Sie wird sich mit der Frage erst beschäftigen, wenn der Kassationshof sein Urteil gefällt haben wird. LibertL versichert, Oberst Cordier habe eine Anklage wegen Fälschung und Gebrauchs von Fälschungen gegen Unbekannte erhoben. Die Anklage ist begründet durch einen Brief, welchen der General Roget dem Kaffationshofe unterbreitet hat und worin behauptet wird, Oberst Cordier habe an Mathieu Dreyfus, den Bruder des Kapitäns Dreyfus einen Brief gerichtet, worin er sich diesem zur Verfügung stellt, um ihm alle Mitteilungen betreffs der Broschüre, welche er zu gunsten seines Bruders verfaffen wollte, zu machen. Der Oberst Cordier stellt in Abrede, daß er jemals Verbindungen zu Mathieu Dreyfus oder zu Picquart gehabt habe. Wir haben es hier also, so schreibt die Libertö, wieder mit einer neuen Fälschung des Generalstabes zu thun. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 20. April 1899. ** Kirchliche Dieustuachrichten. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog habenAllergnädigst geruht, am 12. April den von Seiner Erlaucht dem Grafen zu Erbach-Erbach auf die zweite evangelische Pfarrstelle zu Reichelsheim i. O., Dekanat Erbach, präsentierten Pfarrverwalter Wilhelm Heyl daselbst für diese Stelle zu bestätigen. *• Militärdieustuachrichten. Schindler, Jntend.-Rat, beauftragt mit Wahrnehmung der Militär-Jntendantenstelle des 18. Armeekorps, zum Militär-Intendant, Kiefer, Dr. Ruhland, Jntend.-Assessoren, Vorstände der Jntend. der Großh. Hess. (25.) Division, bezw. 15. Division, zu Jnlend.-Räten ernannt. Hamann, Unterroßarzt vom 2. Westfäl. Husarenregiment Nr. 11, unter Versetzung zum Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 25 (Großh. Artilleriekorps), zum Roßarzt ernannt. Kaserneninspektor Westerwald in Mainz zum Garn.-Verwalt. Kontrolleur ernannt. Christiani, Jntend.-Bureaudiätar von der Jntend. des 18. Armeekorps, zumJntend.-Sekretär ernannt. Schindler, Militär-Jntend., die Militär-Jntendantenstelle des 18. Armeekorps übertragen. •* Theater-Verein. Dilettantenvorstellung am 3. und 4. Mai. Wir wissen zwar nicht, ob wir mit unserem neulichen Hinweis auf die bevorstehenden Aufführungen die Neugierde unserer Leser erregt haben; wir wollen das jedoch mal annehmen, aber gleichzeitig sie auch sofort befriedigen: Außer zwei reizenden Lustspielen, deren Titel wir in nächster Zeit nennen werden, wird eine Operette zur Aufführung gebracht, und zwar mit voll- ständigem Orchester. Die Mitglieder dieses Orchesters sind, mit Ausnahme einiger Musiker, die aber auch aus Liebe zur Sache mitwirken, Dilettanten. Außer der Begleitung der Operette werden die Herren auch die Zwischenaktmusik ausführen, sodaß also ein vollständiger, zünftiger Theaterabend in Aussicht steht. Die Operette ist „Bastien und Bastienne" betitelt, es ist eine Jugendarbeit unseres Altmeisters W. A. Mozart, enthält eine Fülle der entzückendsten Melodien, und ist durch die Komik ihres Inhalts sehr unterhaltend. -r. 1 * Schützenfest-Postkarten. Der Firma E r n st Balser, Mäusburg, wurde von dem geschäftsführenden Ausschuß die Herstellung und der Alleinvertrieb der offiziellen Festpostkarten zum diesjährigen Schützenfeste vom 2. bis 9. Juli übertragen. Der Ruf der Finna, sowie die ge- diegene Ausführung der bisher von ihr in den Handel gebrachten Ansichtskarten rechtfertigen die Spannung, mit der man dem Erscheinen der beregten Festpostkarten entgegensieht. **H. Frühjahrs Gautag des Gauverbandes 9 des Deutschen Radfahrer-Bundes. Zu den am nächsten Sonntag dem 23. d. Mts. von Seiten des Gaues 9 ausgeschriebenen Konkurrenzen haben gemeldet und werden in den Wett- tii streit eintrete»: Radfahrer-Klub Butzbach, Radfahrerverc" Gießen, Radfahrerverein Herborn, „Die Wanderer- Radfahr-Gesellschaft, Radfahrerverein Aschaffenburg, 3^". fahrervereiu „Germania" Höchst, Radfahrerverein Bicycle-Klnb Offenbach, Bicycle-Klub Nauheim, Bicycle-S'^ Darmstadt, Bicycle-Klnb Aschaffenburg, sämtlich für Niedere Reigen. Zum Gruppenfahren erscheinen: Radfahrerver^ Aschaffenburg und Radfahrerverein Hanau, während im Kunstfahren auf Hochrad Herrn Otto Zahn aus Han, sehen werden. Außerdem ist die freundliche Mitwirkung außer Konkurrenz — zugesagt von Seiten des Radsatzr«. Vereins Höchst (Hochrad-Flaschenreigen) und des Radfah^ Vereins „Germania" Höchst (Niederrad - Flascheureige ebenso will der Radfahrer-Verein Gießen zur Verschönen - der Veranstaltung durch einen Kostümreigen (Jockey, Qn&J Konkurrenz beitragen, und endlich werden uns noch ragende Leistungen der jugendlichen Kunstfahrer Pleines, 12 Jahre alt, aus Höchst und Hermann 9 Jahre alt, aus Offenbach (musikalisch) geboten ;;I Diese rege Beteiligung übertrifft alle Erwartungen br. weitem, wird die zahlreichen Besucher aufs höchste btmtbi-/ und rechtfertigen die Vorhersage, daß eine solche Fülle kez Sehenswerten auf radsportlichem Gebiete in unserer noch niemals früher auch nur annähernd geboten worden. : ** Verzeichnis der wichtigeren Aenderungeu, welche u: Einführung des Sommerfahrplanes 1899, abgesehen m- den regelmäßig im Sommer stattfindenden Zugvermehrung' und Zugverschiebungen, in Kraft treten. 1. Neue Zug: Personenzug 211 wird an Samstagen, Sonn- und Fe,n: tagen von Fulda (ab 1022) bis Bebra (an 1222) durchgeiül.- und erhält in Fulda u. a. Anschluß an Zug 529 b? Gießen. — Schnellzug 61 Frankfurt, ab 2>o, WiesbaX' an 3‘3, Zug erhält Anschluß in Frankfurt von Zug von Gießen. — Schnellzug 79 direkter Schnellzug Franknr (Abf. 6 65) —Hamburg (Ank. 438). Zug erhält Auschlüf in Frankfurt von den Zügen 16 von Basel und 702 ncr Homburg und Cronberg, in Gießen von den Zügen von Nidda, 534 von Grünberg und 449 von Diez. - Schnellzug 78 direkter Schnellzug Hannover iM 653 Frankfurt (Ank. 1to). Zug erhält Anschlüffe in tzicx 1 von den Zügen 524 von Fulda, 632 von Köln, -y Coblenz und an die Züge 525 nach Fulda, 639 nach e»». ä! Ireaus buSS- 6,3 *n- 2)w Äoner ’M in heriges Q fm . ichML .. iuV‘ .Meidende /, $!tl l*'rtU’1" fei' 9'f?' n*e6te» du handel Mde« w ; Händler . Lujfitn w \ guten 3 nach bessere IjMlW1JbWabe •SÄ’»?* gehalten <«» '» fr*1« to «eft Es waten cei Mer gekommen,.^ -Ochsen wurden 800. :^700 Mark pr° P t git 500-550 Mark , ’le Tiere erzielten b 400-450 Mark a ''.n 52-62 Mark pr . _ Für Ferkel M | 60-90 W lc y i war li* um Kack- L.V.O. Lioierbach 1 Msidentrn des landwi i DM*, h-m ®’ 1 der Herren M, Rutecti Dl Leithiger-Md Molkereidirektor B Äo de mer-AngerS^ toriam für die hie' Anlagen der hiesige dienlichkeit sür die r Äta Besichtigung ur Maßnahmen berate die Anstalt jwedtnt zur Milbung roei so ist fit als Snttri Mr in btt Wolfere lanbtntn Räume rei Schülerinnen aus uni ver Kaum reicht, solä daher an dieser St' junge Mädchen, tollt ßuSbilden wollen, jet Örn allen Ansorderu »erden, gerecht zu 1 bach in llebereinstiu -vnrerungsbau Dornt -ehrzimmer, das Lab An der Anstalt wir Herren Meteibb Dt S v st er und ) erteilt. Ter yraktil biete der Verardeiti Breitung, Milchun »irtschastliche Ler D'.-' Lehrzeit ist si gesetz'. fa Verlöstigung, fnr oie Schülemm ‘W ,m ®tgtntei. E Ostung ein Ta Neu !' 'M' M ” wirken wird. UK» r- kan «lend ?? lvstete L ! ttutbe- Vor dnM dieses' ^d>vl l r nichz 442 nach Coblenz und 508 nach Gelnhausen, in Fnedk an Zug 1055 nach Hungen, in Frankfurt an die Züge nach der Schweiz und Italien, 33 nach Homburg, 675 n? Cronberg, 17 nach Hanau 2c., 107 nach Mainz k. j 313 nach Wiesbaden. — Schnellzug 71/81 Frankfurt 8*°, Gießen an 956, ab 1002, Betzdorf an 10M, ab IO41 Hagen an 2", ab 219, Oberhausen an 331. — Schneilzu 82/74 Oberhausen ab 3", Hagen an 502 ab 5» Betzvv an 722, ab 722, Gießen an 922, ab 912, Frankfurt an 101 Züge erhalten Anschlüsse in Frankfurt von und nach Lü deutschland, der Schweiz rc. und in Hagen nach Münsic Norden, Bremen. — Sonntagszug Gießen ab 1212, Wetzla an 121. — Zug 1055/9255, Friedberg ab 1M Beiente-. an 11*, ab 1« Nidda an 320. _ Zug 510 Nidda ab 3» Salzhausen an 328; Zug erhält Anschluß vom Zuge 51J von Gießen. — Sonntagszug 1163 Friedberg ab 11'- Nidda an 1212. — 2. Ausfallende Züge. Zug 133.1 Schlitz ab 6", Salzschlirf an 7". Zug 1333 Salzsch-n ab 780, Schlitz an 8«i. — 3. Sonstige wichtige Z». änberungen, insbesondere Früh erlegungrr Die V-Züge 41 und 42 erhalten regelmäßigen Ausrntsu in Fulda; letzterer Zug erhält daselbst Anschluß d Hersfeld, Tann, Alsfeld und Schlitz, sowie von Gießen- - Schlitz. — Schnellzug 43 Frankfurt ab 1112 (bisher 1Ü Gießen an 1222 (bisher 1222) ab 1222 wie bisher - ; Schnellzug 71 ab Frankfurt 8. - Zug 1085 N.dd° * (bisher 3iS), Schalten an 3°' (bisher 4"). ~ ö“9 Grünberg ab 9^Ü (bisher 9»), Landors an 02(b>* - — Zug 1331 Salzschlirf ab 6>s (bisher 5«), (bisher 6«); Zug erhält in Salzschlirf Anschluß « Zuge 521 van Alsfeld. - Zug 1338 Schütz ab 61. J her 721), Salzschlirf an 7“ (bisher - 6ug Salzschlirf ab 72i (bisher 712), Schlitz an r »* Um eine schnellere Telegramm Bestellung durch» t war vom Staatssekretär des Reichspostamts o Zeit in Aussicht gestellt worden, jugendliche Stücklohn anzunehmen und zu verwenden. Btermi jetzt vorgegangen, jedoch zunächst nur bet ben 1 I etwa 80 Telegraphenämtern in den gr°ßen Stadteu. hier sollen die jungen Boten nur nach dem sichtenw«^I Bedarf nach und nach eingestellt werden. Sie f ■ unter 16 unb nicht über 17 Jahre att fern; «g‘3 Postunterbeamten werden bevorzugt. Der St , derart bemessen (5-10 Psg. pro Zekgramm), M | jugendlichen Telegramm-Besteller etwa bisz dienen; sie bleiben in dieser vorbereitenden Beschasi^ bis ihre Annahme als Postunterbeamle möglich। „ Vereidigung erfolgt nicht, wohl aber eme dienstlich- - pflichtung durch Handschlag. Die Dienstkleidung d«- l * Schnellboten soll aus Dienstmütze, Litewka und dunkte'V von Frau Schultze. den schönsten Glanz. 3200 siekiiililtmlllhnnsen 9 9 wenn Du in die Stadt gehst, bringst Du eine Schachtel Wichse mit. Verlange aber Krebe-Wichse, denn nur diese giebt GirßkLkl Omnibus - Kesellschast E. G. m. b. H. zur Vergebung ausgeschrieben. Bedingungen im Depot zu erfahren. Angebote nebst Stoffmuster ebenda bis zum 25. d. MtS. einzureicken. 3394 Der Borstand. Schellfische treffen heute ein bei 362 A. & G. Wallenfels. Markt 21. — Fernsprech-Nr. 46. ■n Otto »«iNk,;- iv '^«nbW ** * fit ade ' ÖQB eine k “ Gebiete ir "nähernd 'en Aenderuii'i we« 1899,:-.. Abenden W t treten, i.f Eagen, Sm 'ebra (an 12? - Schluß an b inlfurt, ab 2*j in Frankfun » direkter Sihneh 5 Bug ert: lo von Basel t ließen von btt erg und 449 t lzug Hannover rhält Anschluss! i, 632 von A nach Fulda, 63$ • ch Gelnhausen, - in Frankfurt a: 33 nach HoM c., 101 nach 5; nellzug 11/81 , Betzdorf m 10*. aufen an 3H - öt gen an 5”, c.‘ 5®, , ab 92, Ffchi) rankfuN r:: ;rl ind zug W- - - Fnediazed^.^ ’Ut AnsPd m Billige Fahrräder, Meinen letzten Vorrat in Herren- und Damen-Fahrradern »rr- Laafe, um bald zu räumen, unter ßinLauf. Mehrere gut erhaltene^ gebrauchte Räder sehr billig. [3271] Wilhelm Ziegler, öshllhosft. 24. Stöbt Fchlachthavs. Freibank. 8313 Heute und morgen Ochstusttisch 50 Psg. 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Unter dem Borsitz des I 'Ktonbeinten des landwirtschaftlichen Vereins für die Provinz I < i-hrbeiien, Herrn Grafen Laubach, Erlaucht, und in An- I tusddhäit der Herren Landesökonomierat Müller-Darm- I ft üo;1 ^reidrat Dr. Wallau - Lauterbach, Defonomterat I 'j-tithg er-Alsfeld, Gutspachter Backh aus-Rudlos, (Wraibirettor Backhaus-Lauterbach und Landwirt I b'cdc in er-Angersbach, konstituierte sich heute das Kura- I itiiriwi für die hiesige Molkereischule. Nachdem die ■>i1;ilaq Besichtigung unterzogen worden waren, wurde über die t1'Warnen beraten, welche getroffen werden sollen, um bu« Achtalt zweckentsprechend auszustatten. Da die Anstalt "Li Ausbildung weiblichen Molkereipersonals dienen soll, 's,«ist iTtc als Internat gedacht, die Lehrmädchen müssen ) yk! in der Molkerei untergebracht werden. Die setzt vor- Mcubtirn Räume reichen zwar für eine Heinere Anzahl filier.innen aus und sollen daher auch setzt schon, soweit vMauim reicht, solche ausgenommen werden. Wir mochten D rin ian dieser Stelle darauf aufmerkfam machen, daß ituiit Mädch-N, welch- sich für den Berus als Me.ermnen ] auMbtn wollen, jetzt schon in der Anstalt Ausnahme finden Uli.i afiien Anforderungen, die an eine solche Anstalt gemacht iti'ittbfr. gerecht zu werden, wird aber die Molkerei Lauter- b ri in lleb-r-iustimmung mit dem Kuratorium einen Er- wi'Mimqsbau vornehmen, in welchem die Wohnraume, die W,nimmer, das Laboratorium u. s. w. untergebracht werden. Stil brr Anstalt wird der theoretische Unterricht durch die Men Molkereidirektor Backhaus, Molkereichemiker ] W <1 öfter und verschiedene Hilfslehrer aus Lauterbach e tttilt. Der praktische Unterricht erstreckt sich auf alle Ge- b lütt Vier Verarbeitung der Milch, als Butter- und Käse- bMtili ng, Milchuntersuchung, ferner aber auch auf haus- »vrichaftliche Verrichtungen, wie Kochen und Wäscherei. Itt Urzeit ist für junge Mädchen auf zwei Jahre fest- ,,cht. Das Schulgeld beträgt pro Jahr 50 Mk., während f- W r-rerköstigung, Wohnung u. s. w. besondere Unkosten i; üc öts Schülerinnen nicht erwachsen. Die Molkerei beab- «ichiqt im Gegenteil, den Schülerinnen bei guter Führung und Stiftung ein Taschengeld von 3 bis 5 Mk. pro Monat »,-udiMhlen. Hoffen wir, daß die neue Anstalt bald recht g 1«! bei sucht und zum Segen der Oberhessischen Landwirt- fo*ü wirken wird. EL Reichelsheim (Wetterau), 19. April. In unserem - k!LiI»uirdorse B. kam gestern ein Fall vor, der beinahe em Michenleben kostete, aber glücklicherweise noch zum Guten gjoi-n wurde. Dor Tagesanbruch ging eine etwa 35 Jahre «M Frauensperson ledigen Standes von zu Hause weg mit »HcOorten, sie wolle sich einen Tod anthun. Man glaubte 6 Üiiti Aussage nicht, fing aber doch an, nachdem einige Zeit die Stellung eine- Mitgliedes der Sommifftox unsicher bleibt. Vorsitzender der Kommission ist der Abgeordnete v. Eyneru. Berlin, 20. April. Die deutsche Marine-Verwaltung hat den Marine Attachö bei der deutschen Botschaft in Paris, Kapitän zur See Siegel, zur Teilnahme an der Ab - rüstuiigs-Konserenz im Haag designiert. Berlin, 20. April. Die „Staatsbürger-Zeitung" bestätigt, daß der Reichstagsabgeordnete Ur. Vielhaben seine Mandats-Niederlegung in Erwägung gezogen habe. Darüber, ob und wann dies wirklich geschehen wird, sei noch keine Entscheidung getroffen worden. Düsseldorf, 20. April. In einer Feuerwerkskörper. Fabrik bei Gerresheim entstand eine Explosion, wodurch vier Personen, der Besitzer und drei Arbeiterinnen, getötet Wien, 20. April. In der Josesftädter Kavallerie- I Kaserne wütete in der vergangenen Nacht ein großer Brand, welcher den ganzen Stadtteil in Gesahr brachte. Erst nachdem die Futter- und Heumagazine niedergebrannt waren, gelang es, den Brand zu lokalisieren. Wie« 20 April. Der Bürgermeister Dr. Lueger wurde am' 14. ds. vom Papst empfangen und ist gestern hierher zurückgekehrt. Aus den Andeutungen Luegers einem I Aiisfraaer gegenüber geht hervor, daß eine Verbindung zwischen den Christlich-Sozialen und dem Vatikan besteht Der Papst war aus das genaueste über die Verhältnisse in Wien unterrichtet. Beim Abschied nef Rambolla dem I Bürgermeister Lueger zu: Nur Mut, Mut. Mailand, 20. April. Nach einer Mitteilung des ro. mischen Korrespondenten des Corrwre della Sera suspendierte die italienische Regierung die Besetzung der San M un-Bay, weil England einem gewaltsamen Vorgehen beiböi: dazu trage« sie die rote Telegramm-Beftelltasche. I Die- lligregel ist nicht zum Zweck von Kracht, I fon rba lediglich zur nachdrücklichen Verkehrsbeschleunignng; I für i.jfti ausscheidende oder erforderliche Unterbeamte sollen I dre n (tilge Schnellboten eingestellt-werden. - Biehmarkt Bericht. Der Diehmarkt in dieser Woche hatxtnin Rindvieh nur einen mittleren Auftrieb ju oer- zeicchm. Fahrochsen waren nur 50 Stück, Milchkühe etwa Kälber etwa 3OO Stück und ea-1300 Schweine, »Eier etwa »/, Ferkel am Markt. - Schwere Gang- octikM die sehr gesucht, waren gar nicht vorhanden, und rnw-ßir di> Käufer? ohne ihren Bedarf zu decken, den Markt oe M« Der Handel in Milchvieh war em sehr guter. | öär.rtkr aus Baden und Württemberg, welche sonst unfern DHärtttn fernbleiben und besonders schwere Milchkühe an- raimir. trieben die Preise in dieser Ware sehr?n die Hohe »ein noch die guten Futteraussichten und die sehr starke NJwtae nach besseren Milchtieren für die Badeplatze Nccrhtim und Wiesbaden kommen, welche stets vor Beginn dei' Sad»esaison die Preise für Milchvieh auf den Märkten iui gelten pflegen. Der Handel in Schweinen war inr.|bi8 starken Austriebe« ziemlich gut, auch wurde vei qwit’n Preisen die Ware umgesetzt, bis auf einen kleinen 1RH Äs waren bei dem guten Wetter nämlich Zahlreich? -jiitr gekommen, die zwar versuchten, die Preise zu drücken, nber wenig Glück hatten. Für die besten Paare a^itr wurden 800 Mark gezahlt, leichtere Ware ging mit 6 --W Mark pro Paar ab. — Schwere Milchkühe wurden 550 Mark das Stück abgesetzt, einzelne besonders gil-1 ^re erzielten bis zu 600 Mark. Mittel-Ware ging m ij400—450 Mark ab. Kälber wurden ie nach der Qualität 52— 62 Mark pro 100 Pfund Schlachtgewicht verkauft. --Für Ferkel mußten 30—50 Mark, für Springer iD-90 Mark je nach Güte ausgegeben werden. Fettvieh Aus der Zeit für -ie Zeit. Vor 117 Jahren, am 21. April 1782, wurde zu Ol>e>> weißbach im Schwarzburg.Rudolstüdtifchen Fri-drich Stöbet geboren, der tiefsinnigste und begabteste Schmer Pestalozzis. Mit wahrer Genialität und innigstem Verständnis hat er sich in die Kindesanfänge zurückgedacht. Die bekannteste Frucht seiner Thätigkeit, die ganz m der Losung: „Kommt, laffet uns unseren Kindern leben" ausging, liegt in den „Kindergärten", welche der eigentlichen Volksschule vorangehen sollen. Fröbel starb am 21. Ium 1852 bei Liebenstein i. Th. Vermischtes. * Frankfurt a. M, 18. April. General v. Linde- quift, der Befehlshaber des neugebildeten 18. Armeekorps, hat vorläufig im Englischen Hof *am Roßmarkt Wohnung genommen. Die Beschaffung eines geeigneten H?ufts für das Generalkommando hat der Militärverwaltung viele Muhe gemacht. Zuerst follte das v. Brüning'sche Haus an der Mainzer Landstraße, bann der an Stelle des Palais des Herzogs von Nasfau errichtete Neubau an der Bockenheimer Landstraße dafür erworben werden. Aber beide Vorschläge wurden an maßgebender Stelle nicht genehmigt. Schließlich wurde das v. Frisching'sche Haus am Untermainquai für 20,000 Mk. jährlich gemietet, und sobald dasselbe ein- I gerichtet ist, wird Herr v. Lindequist dorthin übersiedeln. Als früherer Kommandeur der 21. Division ist General v. Lindequist den Frankfurtern kein Unbekannter und steht von jener Zeit her noch in gutem Andenken. vergangen und die Person nicht jurückgekehrt war «ach i|r | zu suchen. Man fand sie in der Nahe eines Teiches n den sie sich hineinstürzte, als st-/inen Mann heran« sah, der sie von dem verzweifelten Schritte Mückyalten wollte. Der Teich hat jedoch nur wenig Wasser lo daß die Lebensmüde nicht unterging. Der Retter spr s hinzu, faßte diese an den Kleidern und zog sie mit LeiveS. I kräften ans Ufer, wogegen sich die ^auenssierson h s g ! sträubte. Zuletzt gelang es doch noch, sie von ihrem schre lichen Vorhaben ab und nach Hause orlngen. [ Darmstadt, 19. April. In der W^n st euer frage empfing heute Se. Kgl. Hoheit der Großherzog e ne Dep^ tation, welche aus folgenden Herren bestand : Weinhandler I. Angstein-Bingen, Bürgermeister Hohn Heppenheim a d V., Bürgermeister Keffel-Selzen, Bürgermeister Mies-Nudesh^ . Weinhändler I. Molthan-Mainz, Direktor und Stadtver^ orbneter Reinemer-Darmstadt, fowie die Wemgutsbesitzer | Dr. Schlamp vom Hofe Nierstein und E. Stallmann- Wald-Uelversheim. Von diesen Vertretern des hessischen Weinbaus, Weinhandels und Weinvertriebs wurden in ^/.stündiger Audienz in ebenso ausführlicher, als warm empfundener Weise, die großen Schädigungen, welche die Einführung einer Weinsteuer im Gefolge haben müßte, dem Landesfürsten vorgetragen; diese Ausführungen wurden in huldvollster Weise entgegengenommen. Die Deputation wurde vorher in ca. '/-stündiger Audienz von Sr. Ex ellenz Herr Staatsminister Rothe empfangen und nahm dleselde auch hier Gelegenheit, die zahlreichen, gegen die Elnführung I einer Weinsteuer sprechenden Punkte darzulegen. Die Deputation verlies die Residenz mit dem Eindrücke, daß an ein Fallenlassen der Weinsteuer gedacht werden kann, wenn sich I der Regierung genehme Ersatzmittel schaffen lassen eme I Auffassung, welche durch eine entsprechende Erklärung des anwesenden Vertreters deS FinanzmiNisterums unterstützt wurde. Auch wir wollen der Hoffnung Ausdnick geben daß die heutigen Schritte der Vertreter des heff. Weinbaus und Weinhandels keine vergeblichen waren. __ Paris, 20. April. Vom Kassattorshofe verlautet, daß Konfrontationen nur vor der Kriminalkammer stattfinden werden, da es sich um keine neuen Untersuchungeii, sondern nur um eine Ergänzung des Dossiers der Snmmal- ^^^Paris^2O.^'April. Der Ausstand der Erdarbeiter wird von vielen als der Vorbote eines allgemeinen Ausstandes aller Zweige betrachtet. Wenn die Slnkenden nicht am nächsten Samstag Genugthuung erhalten, werden sich die übrigen Arbeiter-Syndikate mit ihnen solidarisch er klären und die Arbeit ebenfalls nieberlegen. Paris, 20. April. Die vereinigten Kammern des Kassationshoses werden heute ihre Sitzungen fortsetzen. Die gestrige Sitzung dauerte von 12 Uhr mittags biS 6 Uhr abends. Wie es heißt, soll dieselbe resultatlos ver- Paris, 20. April. Einer Meldung des „Soir" zufolge haben die Kammern beschlossen, den General Rose mtt dem Obersten P i c q u a r t am nächsten Montag und den ersteren mit dem Untersuchungsrichter Bertulus am Dienstag zu konfrontieren. Demselben Blatte zufolge sollen me drei vereinigten Kammern des Kassationshofes ihre nächste Sitzung erst am Montag abhalten. . Nizza, 20. April. Lord Salisbury ist wieder nach London abgereift. Die Königin Viktoria wird am 2. Mai ebenfalls nach London zurückkehren. London, 20. April. Die Zentral-News melden aus New-Bork, Deutschland habe nach Depeschen von den Karolinen via Honolulu die Arrangements für den Kauf der Insel Kusai vollendet. Kusai hat den besten Hafen der Karolinen. , , . k Brüffel, 20. April. Die liberale, sozialistische und demokratische Presse erhebt energischen Einspruch gegen die I Vorlage betr. die Abänderung des Wahlgesetzes. Die teilweise proportionale Vertretung, die die Regierung bewilligen will, wird als ungenügend verworfen. Die Oppositionsblätter befürworten ein gemeinsames Vorgehen gegen die Regierung. Der jetzige allgemeine Ausstand wird bereits auch als Hebel gegen die Regierungs-Vorlage an- I gewandt. ä New-York, 20. April. Das Kriegs-Departement hat I beschlossen, die Okkupations-Armee auf den Philippinen I zu vergrößern. Pottttdintst tn der Synagoge. SamStag den 22. April 1899. Vorabend 7 Uhr, morgens 8“ Uhr, nachmittags 4 Uhr Gchrifterklärurrg, Sabbathausgang 8" Uhr. Verkehr, Kand- und Uslksmrtschast. 19. April. Frachtmarkt. Roth er Wet»» x 13Ä*5d8cr Weizen A 00.00, Korn A 1103, Gerste 9 30, Hafer ’a 7.67. ________________ __ Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herold". Berlin, 20. April. In der gestern abend gebildeten Kanal-Kommission des Abgeordnetenhauses haben die Gegner der Vorlage die Oberhand, und zwar stehen sich 15 Gegner und 12 Freunde gegenüber, während Die Anfertigung bezw. Lieferung Uniform-Joppen (grauer Loden) und Uniform-Joppen (Drill) wird hiermit Ä Sen nächsten Tagen gelangt der am 1 L.Siii d. Js. in Kraft tretende Sommer- f, ufrani des diesseitigen DirektwnSbezirks i Abgabe. Derselbe liegt in der Zeit txus in. d. Mts. bis 1. Mai in den 3 jhxuJ der Stationen zur Einsichtnahme Die wichtigeren Abweichungen H Wii den seitherigen Fahrplan sind »Miii in einer Zusammenstellung an- g flrim 3378 bimkfurt a. M., den 14. April 1899. Wniglicke Eisenbahndlrektlon. j lüe^chellfisch, Eablia«, h»« pedition dieses Blattes. _ Was lallet (in „ MW M N'bkrall gehört! II- deutsche S 12?rfen, lfl ergreifen! {•'■jhiifl (in f8' bal ftjfr un6 « W «ata; M flirte fflr lkn Sölten,?*1 n«l i® ad **8 fest» }rtSoW”8™b rbgdchk" ® , tote Heinen s-lgu ß"d rctoanben. 3n b? btiltnbfdeit aus em !Ekngedra'.igt, und Wat sich *• ulfc die Arbeiter, dae tnio, unb sich bei M ipsM pflegen W cÄibeinfn, und ß d» 8er bit arifeiewgw AÜirzrhnte ausverksar t jijti, welch ungeheur Icrtionalütnnöyn R fiamatttidltn RhMrA bchchm, »tl >r nch die AMMtz ►trat Lande zuMt i c rgießen find ja y SÄgien nicht selten weg ist die große hinaus bit Zurzeit ist w erine große Arbeiter sj uj vier Bezirke au sine beträchtliche Loh t'ie Mtnbtfifer in t h er hftin Jajrt be rrfnnbtn fj&n. Di >rlfe, daß »eite Kreil w. Mitleidenschast gr tMtn. So ist es Waben nut noch einen htt btt Fortdauer dasselbe ist mit bt hoffentlich läßt fick D zielen. 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