4 J 2 1 000000; 6000 000. Nr 44 Drittes Blatt. Dienstag den ^l^Februar 1800 Gießener Anzeiger Kenerat-An^eiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Annahme von Anzeigen zu der nachmittag- für deu folgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. Alle Anzeigen-Vermittlungsstcllen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Erscheint täglich mit Ausnahme des MontagS. Die Gießener I-amikieuvtätter werden dem Anzeiger wöchentlich viermal beigelegt. Bezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. trachten. Gerade damals traten Ibsens Tendenzdramen ihren Siegeszug über die deutschen Bühnen an, und willig folgte der junge Autor, der seinen Stil bislang noch nicht gefunden hatte, als ergebner Trabant den Spuren des nordischen Meisters. Seine eigentliche Domäne hat Fulda erst mit dem dramatischen Märchen „Der Talisman" betreten, das ihn mit einem Schlage in die erste Reihe rückte. Wenn sich auch zu dem rein poetischen Verdienst ein aktuelles Interesse gesellte, so war doch die Behandlung des dem Dänen Andersen entlehnten Stoffes eine so feine, daß alle Bedenken gegenüber den unleugbaren Vorzügen verstummen mußten. Fulda ist bis heute derDichterdesTalismanes geblieben, kein anderes Werk -von ihm hat diesen Erfolg auch nur an- näherend wieder erreicht. Mit geringerem Glück hat er dann auf diesem Gebiete noch den Sohn des Kalifen" geschrieben, ebenfalls ein dramatisches Märchen, in dem eine starke Neigung zum Didaktischen hervortrat. Große K unstwerke tragen die Moral in sich selbst; aber wenn diese äußerlich angehängt wird, pflegt sie meist zu einem Bleigewicht zu werden, das den Wert des Kunstwerkes bedenklich herabzieht. Dazu kam, daß das Interesse an Märchen, das durch Humperdinck's Oper „Hänsel und Gretel" neu geweckt war, inzwischen wieder zu erkalten begann. Fuldas leichtes Talent, das immer mehr zum Durchbruch kam, mußte sich dem Lustspiel zuwenden, einer leider bei uns so stiefmütterlich bedachten Gattung. Unsere Lustspieldichter sind alle an der Klippe, von dem leichten Konversationsstil in den derben Possenton zu verfallen, mehr oder minder gestrandet. Fulda hat mit Glück in seinen Lustspielen die Sphäre der Gesellschaftssatire gestreift, ja er hat „Robinsons Eiland" ganz hier angesiedelt. Auf die heute noch recht amüsante „Wilde Jagd" waren „Die Kameraden" gefolgt und endlich „Jugendfreunde". Was diesem Lustspiel an Frische der Erfindung und an Originalität der Handlung gebricht, ist durch überaus liebevolle Charakterzeichnung, durch geschickten Aufbau und flüssigen Dialog ersetzt. Es wäre schlechterdings ein gutes Lustspiel zu nennen, ein Stück, das auch in der Litteratur sein Recht hat, wenn es nicht zu sehr auf den Effekt hinaus gearbeitet wäre. Man merkt ihm auf Schritt und Tritt an, daß es konstruiert ist, daß es ein geistreicher Mann ersonnen und erklügelt hat. Wäre es weniger schematisiert, so könnte es neben Gustav Freytags „Journalisten" in Ehren bestehen. Gleichwohl ragt es turmhoch über die faden Benedixiaden hervor, die man noch immer als Lustspiele anzugeben sich erdreistet. Nnen Versuch hat Fulda auch auf dem Gebiet der großen Tragödie gewagt mit seinem letzten Werke „Heroftrat". Er wollte die Gestalt des antiken Brandstifters, den ein geradezu anarchistisches Ruhmesgelüste erfüllt, vermenschlichen, und er hat zu diesem Zwecke eine erdrückende Fülle von Motiven aufgeboten, die die Durchsichtigkeit der Fabel ungemein trüben. Herostrat bleibt ein Wahnwitziger, wenn er die Brandfackel in den Tempel der Artemis schleudert, und selbst der von seiner Göttin Betrogene kann unsre Teilnahme nie erregen. Fulda lockte es wohl, in die Seele eines Verbrechers hineinzuleuchten, aber leider war es ein Jkarusflug. Von seinen großen Verdiensten als Uebersetzer kann hier in der Kürze nicht die Rede sein. Als Moliere-Dol- metsch hat er sich auf die höchste Höhe emporgeschwungen, und seine Verdeutschung des Cyrano von Bergerac ist nach Gebühr wie eine Neudichtung oder doch wenigstens wie eine Nachdichtung gepriesen worden. Fulda hat sein letztes Wort noch nicht gesprochen. Der humoristische Roman steht ihm noch offen, und auf dem Gebiet des Lustspiels giebt es für ihn noch Lorbeeren genug einzuheimsen. Neberall hat ihn seine Beherrschung der Form zum Sieg geführt. lichen Schwierigkeiten, die es macht, daß sich die praktischen Juristen mit dem neuen Rechte soweit abfinden, um bereits vom 1. Januar 1900 ab in der Lage zu sein nach dem neuen Gesetzbuch Recht zu sprechen, erheblich herabgemindert werden dürften, wenn eine Fristverlängerung einträte. Je früher das Gesetzbuch in Kraft tritt, um so mehr wird auch der Zwang, sich mit einer vollendeten Thatsache abfinden zu müssen, ein ganzes Teil helfen, die Ueberwindung der vis inertiae zu beschleunigen, die hier sehr stark mit in Frage kommt. Ein großer Teil unserer intelligenten und fleißigen Juristen hat schon seit Jahr und Tag sich mit dem neuen Recht in einer Weise vertraut gemacht, daß er unbedingt imstande ist, vom 1. Januar 1900 an, das leisten zu können, was der Gesetzgeber für möglich hielt, als er den 1. Januar 1900 für das Inkrafttreten des bürgerlichen Gesetzbuchs ins Auge faßte. Der übrige Teil aber wird nicht sowohl durch seminaristische Hebungen nnb Vorträge, sondern durch den Zwang, sich im gegebenen Falle mit praktischer Entschlossenheit mit der neuen Ordnung der Dinge vertraut zu machen, diejenige Treffsicherheit gewinnen, auf die es hier mindestens ebensosehr ankommt, wie auf das Studieren und Wissen. Es ist dann aber auch noch weiter zu berücksichtigen, daß, wenn der Termin des Inkrafttretens des bürgerlichen Gesetzbuchs um ein Jahr hinausgeschoben werden wird, gar nicht abzusehen wäre, wie viele berechtigte und unberechtigte Wünsche sich dann bald in dem einem, bald ifr einem andern Einzelstaat hervorwagen möchten, um neue Hindernisse für die Ermöglichung einer thunlichst einheitlichen praktischen Handhabung der Bestimmungen des bürgerlichen Rechts zu schaffen. Dies und nichts anderes ist in erster Linie Zweck der Ausarbeitung des bürgerlichen Gesetzbuchs gewesen. Es hat schwer genug gehalten, viele Sinne unter einen Hut zu bringen. Den im Abgeordnetenhause eingebrachten Antrag annehmen, würde eine nicht unbedenkliches Präjudiz schaffen heißen. Ausland. Wien, 18. Februar. Die Herzogin Maria Immaculata ist heute vormittag 91/3 Uhr gestorben. Budapest, 18. Februar. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses wurde von dem Alterspräsidenten eine in warmen Worten gehaltene Gedächtnisrede für den Präsidenten Fanre abgehalten. Dieselbe wurde in das Protokoll eingetragen. Gleichzeitig wurde beschlossen, der französischen Kammer ein Beileidstelegramm zu senden. Sodann gab Banffy die Demission des getarnten Kabinetts. Hierauf fand ein Ministerrat statt, in welchem alle Minister das Demissionsgesuch unterzeichneten. Dasselbe wird morgen dem Kaiser durch den Grafen Szechenyi überreicht. Banffy, Lukacs und Fejervary reiften nachmittags nach Wien ab. Airolo, 18. Februar. Heute vormittag 9 Uhr erfolgte hier ein neuerlicher Bergsturz. Brussel, 18. Februar. In der Nähe von Brüssel bei der Station Forest sind heute früh zwei Personenzüge zusammenge stoßen. 27 Personen wurden getötet. Die Zahl der Verwundeten isi noch nicht festgestellt, dürfte jedoch bedeutend sein. Der Zusammenstoß war derart heftig, daß sämtliche Wagen der beiden Züge zertrümmert wurden. Das Unglück erfolgte infolge falscher Weichenstellung. Einer der beiden Züge war größtenteils von Arbeitern besetzt. Paris, 18. Februar. Lo ubet wurde (wie wir bereits am Samstag abend durch Extrablatt mitteilten. Red.) mit 483 Stimmen zum Präsidenten gewählt. Meline erhielt 270 Stimmen. Während der Wahl versuchten die Nationalisten und Antisemiten, Dsroulöde, Drumont und Cavaignac, Kundgebungen zu veranstalten. In dem Augenblick, wo sie ihre Stimme in die Urne legten, versuchten sie zu sprechen. Der Vorsitzende Loubet verweigerte ihnen, das Wort zu nehmen. Sie bestanden trotzdem darauf und wurden von den Saaldienern von den Tribünen heruntergeholt. Einige Abgeordnete der Linken liefen über die Bänke und versuchten Dsroulöde heraufzuholen. Die Freunde der Antisemiten versuchten eine Kundgebung zu veranstalten. Dieser Versuch scheiterte aber absolut. Die Rufe: „Es lebe die Republik" übertönten alles. Die Republikaner riefen allesamt: „Es lebe der Präsident." Das Ministerium hat alle Maßregeln getroffen, um jede Unruhe zu verhindern. Paris, 18. Februar. Das Ministerium ordnete für die Staatswürdenträger und für die Beamten eine BOtägige Trauer um den verstorbenen Präsidenten an. Universttäts Nachrichten. — Leipzig. Der Senior der hiesigen Untoersilät, Professor der Physik Geheimrat Wilhelm Hankel, ist am 18. dS. gestorben. — Wien. Der Oberst a. D. Hetnrich Hartl ist zum ordent- lichen Professor der Geodäsie an der hiesigen Untoersilät ernannt worden. — Wien. Der außerordentliche Profeffor für alttestamenttfche Exegese und biblische Archäologie an der evangeltsch-theologtschen Fakultät Dr. phll. und Ltc. theol. Ernst Selltn ist zum ordentlichen Professor ernannt worden. 00 626580100 832402 4073645 2520 - 473316. - 921874-, r 40000- r 2585446: ~ 2111615t J~l 2IHQ131 in HM :alj, Kredit. 8448' - UM 16- 1- 326/7- - IC —[-1 15018063? Mnf in hnM 150 M. Amts- und Anzeineblutt für den Areis Giefzen. Ardaktton, Expeditton und Druckerei: ! Gratisbeilagen: Gießener FamMenlMtter, Der hefstfche Landwirt, I fl,c & in. HutfUafc« Ar. 7. Ktätter für hefstfche Uolkskunde. Frrniprrchrr Nr. Sl. Deutfches Reich. Darmstadt, 18. Februar. Das Großherzogspaar ist heute nachmittag 5 Uhr 5 Min. von Gotha hierher zurückgekehrt. Berlin, 18. Februar. Reichskanzler Fürst Hohenlohe veranstaltet am 20. ds. den ersten großen parlamentarischen Abend dieser Session. Einladungen ergingen an eine Reihe von Abgeordneten des Reichs- und Landtages. Berlin, 18. Februar. Im Abgeordnetenhause wurde heute der Antrag Langerhans betreffend Aufhebung der Konsistorial'Verordnung von 1873 an eine 14er Kommission verwiesen. Hierauf wurde der Etat des Ministeriums des Innern erledigt, desgleichen der Etat der Central- Genossenschaftskasse. Montag: Justiz-Etat. Berlin, 18. Februar. In der heutigen Sitzung der Achter-Kommission des Reichstages für die Beratung des Bankgefetzes wurde die Erhöhung des Grundkapitals ans 150 Millionen Mark angenommen. M.P C Im preußischen Abgeordnetenhause ist in der Sitzung vom 16. Februar der Antrag eingebracht worden, die Staatsregierung aufzufordern, daß sie ihren Einfluß bei ber gesetzgebenden Faktoren des Reiches dahin geltend mache, daß mit Rücksicht auf die unzulänglich kurze Zeit, die der Bevölkerung und den Behörden zur Aufnahme und Verarbeitung des z. Z. noch gar nicht abgeschlossenen, in dem bürgerlichen Gesetzbuch und seinen Nebengesetzen umfangreichen gesetzgeberischen Materials bleibt, die Einführung dieser Gesetze bis zum 1. Januar 1901 heraus- gcfd)obcn werde. Wenn man bedenkt, daß die letztjährigen Arbeiten der Kommission für die Ausarbeitung des bürgerlichen Gesetzbuchs wesentlich deshalb so sehr beschleunigt würben, weil man die Einführung des einheitlichen bürgerlichen Rechts im ganzen Reiche unter allen Umständen zum 1 Januar 1900 erreichen wollte, und daß dementsprechend mich das Reichsjustizamt die definitive Fertigstellung des Gesetzbuches und der mit ihm zusammenhängenden Gesetze mit allen Kräften betrieben und Bundesrat wie Reichstag üenfalls um an diesem Ziele festzuhalten, eine ganze Reihe .berechtigter Wünsche zurückgestellt haben, so erscheint es nicht ganz recht und billig, jetzt die Verlängerung der Frist um eilt Jahr zu verlangen. Es unterliegt ja keinem Zweifel, Saß zur Begründung des in Frage stehenden Antrags sehr vieles sich mit gutem Recht anführen läßt. Auf der andern Teile fragt es sich aber auch, ob die persönlichen und sach- Feuilleton. Ludwig Anlda. (Zur Aufführung seines Lustspiels „Jugendfreunde".) I18/2J2, 222.65 b» «K U<80 135-20 HO.- 147.95 132.50 106.10 116.80 38-10 Man hat sich früh daran gewöhnt, große Erwartungen us ihn zu setzen, und er hat sie gehalten, denn von diesen ^>nen Anfängen ist er bald emporgewachsen zu einem der 26.10 :.ai meisten aufgeführten dramatischen Dichter, zu einem der 14?J rfäjidteften Verskünstler, die wir besitzen. 23,90 j'J Nur als ein Durchgangsstadium, nicht als eine wichtige in seiner Entwicklung können wir die beiden Schau- ftidc „Das verlorene Paradies" und „Die Sklavin" be- L°rdb°hn. Pliiic Anr? ■ 3er W1, Samo • ‘' tu $r«tärt* Lad. 100 L-qer.Ä^ N^'i’oo 0-188° rüst- ^Ti SnsbUp Ä fl.7 Von Dr. M. Schilling. Ludwig Fulda ist keine starke Persönlichkeit, aber ein -aisgesprochen liebenswürdiges Talent. Was ihm an Kraft Skr Erfindung, an fortreißendem Temperament und an Jn- rlichkeit abgeht, vermag er durch feine Formgebung und Hrazie des Ausdrucks zu verdecken. 154.60 10 Der Dichter ist am 15. Juli 1862 in Frankfurt a. M. 4'boren. Zu einer Zeit, wo andre noch die Schulbänke Kücken oder eben in die goldene Freiheit der Universitäts- jchre hinausstürmen, wurden schon kleine, nette Lustspiele ton ihm aufgeführt. So hat sich der Einakter „Unter vier Augen", den er mit 24 Jahren vollendet hat, bis heute Ms dem Repertoire gehalten; als Vorspiel-Einakter oder ;;6'2o !'■ Nachspiel ist er mit seiner Harmlosigkeit des Erfolges 135.20 li' -fiw-ifc. Auch als Litterarhistoriker hat sich Fulda früh be- , feiert. Auf dem Titelblatt älterer Bände von Kürschners P Phtionallitteratur kann man im Kreise berühmter Namen n' toi stud. phil. L. Fulda erblicken, der sich als Heraus- iWer des luftigen Christian Weise und durch eine Ab- Handlung: „Die Gegner der zweiten schlesischen Schule" mibeftreitbare Verdienste erworben hat. 102.5°'ll' 102.40 » Nutzholz-V erkauf. Wir bringen hindurch zur allgemeinen Kenntnis, daß außer dem bereits am 9. Februar d. I. rum Verkauf an den Meistbietenden im Wege öffentlichen Angebots ausgeschriebenen MN" Eichen-Stammholz nämlich: Schnitt- und Schwellenholz Bau- und Grubenholz Stück 886 fm 7, oo 614 79 Stück 617 fm 7,o» 225 15 noch weiter zu vergeben sind im 12 48 Distrikt Hangelstein 15 26 15 11 44 „ „ 16 41 26 37 26 9 40 „ Hubertusb'unnen 54 9 5 16 — — — so daß im Ganzen zum Verkauf kommen. 962 661 43 687 247 03 Gießen, den 17. Februar 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1566 Brodpreise vom 19. Februar bis 5. März 1899. Der hiesigen Bäcker. 1 Kg- (2 Psd.) Tafelbrod . . 28 Pfg 1 Kg. (2 Pfd.) Schw-rzbrod . 24 Pfg 2 Kg. (4 Pfd.) Tafelbrod . . 56 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod . 48 , 1 Kg. (2 Pfd.) Wetßbrod . . 26 , in der Köln. Consum-Anstalt 39 „ 2 Kg. (4 Pfd.) Wetßbrod . . 52 „ 8 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod . 72 , Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei: L. Steinmüller, Gr.-Linden . 24 Pfg. W. Fabel von Wtefeck . . . 24 Pfg. L. Schmidt, Gr.-Lindm ... 24 , W. Weitzel von Lang-Göns . 24 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Wetßbrod bei: Joh. Kd. Veite v. Kirch-Göns . 46 Pfg. Wilb. Fabel von Wtefeck . . 48 Pfg L. Schmidt (Großen-Linden) . 48 „ W. Wettzel von Lang-Göns . 48 „ L. Steinmüller, Gr.-Ltnden . 48 , 1 Kilogramm (2 Pfund) Schw-rzbrod bet: W. Steinmüller, Lang-Göns . 22 Pfg. L. Schmidt, Großen-Lindm . 22 Pfg L. Steinmüller Gr.-Linden. . 22 , W. Weitzel von Lang-GönS . 22 , 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrod bet: Joh. Kd. Velte v. Kirchgöns . 42 Pfg W. Wettzel v. Lang-Göns . . 44 Pfg. W. Steinmüller in Langgöns. 44 „ L. Steinmüller, Gr.-Ltnden . 44 , L. Schmidt Gr. Linden ... 44 „ G. Jacoby v. Alten-Buseck . . 46 „ 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrod bei: Wilh. Fabel von Wtefeck . . 66 Pfg. G. Jacoby o. Alten-Buseck. . 69 Pfg. Der Brodverkäufer. Bet den hiesigen Brodoerkäufern bestehen dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 18. Februar 1899. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. 206 378 721 Donnerstag den 23. Februar: w »SCHES MEHL I. A.: Schneider. 1555 n O. Sager, nähme rm n 101.76 1887 1490 Gill er. Bemerkt wird, daß sich bei den 81/, Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1908 4 Preuß.Hyp A.Bkunk.b.1900 100J< 4 Geldsortenr •tD 2321« Koch. 1545 Redaction: L. Burkhardt. — Druck und BctIm der Brühl'scheu Um»crfirLt4-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erbew in Gießen Empfehlungen Dekunntmulhnngen llrrlkitimntiuii 2400 2700 100.00 000.00 000.00 Eichen- Nadel- ASpen- // n n 150 70 1750 116 120 1 2 5 8 37, 4 4 8 3 4 194 104 321 241 5 H n rm n 6 4 einzig richtiger Zusatz zur Kuhmilch für kleine Kinder und Magenleidende. Niederlagen durch Plakate kenntlich. 179,2 210 28 95 18 6 4925 3050 500 55 75 100.1$ 100.6 27(i 99.N 61.6 100J» 00/ Buchenstämme mit 2,93 fm, Eichenstämme mit 66,01 fm, Nadelftämme mit 31,37 fm, Derbstangen mit 13,21 fm, Reisstangen mit 2,03 fm, Pappelstämme mit 2,40 fm. erste Durchforstung, Etchen-Wellen, Nadel-Wellen. au, und flWcfricn, Tsv'd Bttr.: Di Das Erc au die Gre Großh ! Proeest 37, Deutsche ReickSanL Versteigerung. Dienstag den 581. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, werden im Zieker'fcheu Saale, Neu- tadt 55, dahier, nach verzeichnete Segenstände gegen Barzahlung ver- ieigert: 1 zweiräderäger Handkarren, 1 Kohlenschlitteu, Möbel, Weißzeug uud Haushaltuugsgegeuftäude 661] Versandhaus Holst. Meiereibutter. Meldorf L H. Fichtenstämme von 15 bis 30 cm Durchmeffer und 12 bis 17 m Länge, Fichten-Derbstangcn, geeignet zu Wagnerholz, Elsbeerftamm, Lindenstämme, Eichenstämme (Wagnerholz). Holzversteigerung. Donnerstag den 583. Februar, vormittags vou 9 Uhr anfangend, kommen in dem Ge- meindcwald Mainzlar, Distrikt Schabenberg und Eichwald, folgende Holzsortimente zur Versteigerung: jelynbfi' %1 Stffentliche Aufforderung. Forderungen und Ansprüche an den Nachlaß des verstorbenen praktischen Arztes Hermann Seipp von Lich sind innerhalb einer Woche bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und zu begründen, andernfalls sie bei Ordnung des Nachlaffes nicht berücksichtigt werden. Lich, am 15. Februar 1899. Gcoßh. Amtsgericht. Buchen-Scheitholz, Buchen-, Erchen und Nadel- Knüppel, Buchen- u. Eichen-Stockholz, Nadel-Stockholz, Der Lan Lawötag bti ® un btrött[( •WN fof1 ty&riniing Unter B hessische« Obl blatt Nr. 42) l b98 (frtiSbh bit SDlitglieber fragilen k ollen im Distrikt Schabenberg Eichwald versteigert werden: Der jedesmalige ^Anfang ist vormittags 9 Uhr, am ersten Tage im Wafferfall, am zweiten Tage im Okelsberg. Rieder-Bessingen, den 16.Febr. 1899. Gr. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. Horst. 1533 Eichenstämmen sehr schöne Schneide- Hölzer bis zu 4,55 fm Inhalt und auch schönes Wagnerholz befindet. Die Pappelstämme werden nicht vorgezeigt, kommen aber zuerst zur Versteigerung. Der Anfang ist jedesmal an der Straße nach Treis zu. Mainzlar, am 17. Febr. 1899. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. 8» Preuß. EonsolS Gr. Hessische DbL Stadt Darmstadt v. 1891 Stadt WormS unk. b. 1901 Mexicaner Monopol-Griechen von Eisend. Rentenb. DbL Buderus DbL Holzversteigerung. Im Nieder-Bessingener Gemeindewald werden versteigert Mittwoch dm 22. frbruar: • Dr. W. Schlottmann’sche Privat-, Real- und Handelsschule mit Pensionat Offenbach a. M., Kaiserstr. 17—1». Einjähr. Freiwilligcrrrecht seit 1868. Sehr gute Erfolge. Liebevolle Pflege und Erziehuna. 972 Dr. W. Schlottmann. Submission. Für die Großh. neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung von zirka 32000 Itr. Maschillevkohten, 600 „ Nußkohlcu uni) 60 Rmt.Tannkn-Zchkithch auf dem Submissionsweg vergeben werden. Die Bedingungen und der Ministe- rialerlaß vom 16. Juni 1893 können auf dem Verwaltungs-Bureau der neuen Kliniken an den Wochentagen von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Offerten sind verschloffen mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum I.MärzI8VS, mittagslLUHr, auf oben erwähntem Bureau abzugeben. ZuschlagSfrist bis 20. März 1899. Gießen, den 16. Februar 1899. Großherzogl. Verwaltungs-Direktion der neuen Kliniken. 1494 Freitag den 584. Februar, vormittags vou 9 Uhr Nr. 4 des enthält: iMr. 2545.) Le nu । itr. 2546.) B< ft Nr. 5 des i enthält: M 2547.) Sei P und Gießen, t Grvi Daß D »’,S ®"6en,t ®rogl Sdiniütlriiiagfii Pfund 50 Pfg. 1476 Neuenweg 33. ..Ä.,.Wildunger Mineralwässer > n 6i'6i iJÄ'i. derHeorg-^iktor- u. £eCeuei- Huelle sind altbewährt und unübertroffen bei allen 'Nieren-, ___>yTtl___________________Atasen- und Steinkeiden, sehr wirksam bei Wagen- und -armkatarrhen, StSrungeu der Atutmischung, als Mutarmut, Nteichsucht usw^ Wasser, käuflich ril den Mine^lwasserhandl. u. Apotheken, versendet tn stets fnscher Füllung die Untewicbnete, Versand in 1898 über 975 OÖI Maschen. 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Hyp.A.Bk. unk. b.1906 DeutscheGrdsch.B.unLb.1904 101.60 4 Frkf.Ldw.Cred.Bk.unkch.19OO Kleinkinder-Bewahranstatt. Von dieser Woche an sollen die Beiträge für unsere Anstalt in 1899 erhoben werden. Die Erhebung geschieht durch unsere Anstaltsdienerin Käthchen Hofmann, die außer der neuen Geberlifte auch die vorjährige mit sich trägt. Niemand sonst ist zur Erhebung der Beiträge berechtigt. Wir bitten zunächst um die Beiträge für das 1. Vierteljahr 1899; mit denselben kann nach Belieben der freundlichen Geber zugleich der Gesammt-JahreSbeitrag gespendet werden. Indem wir dies den Wohlthätern und Freunden unserer Anstalt mitteilen, bitten wir freundlichst, uns auch in diesem Jahre gütige Unter- stützung gewähren zu wollen. Wir haben für 230 bis 240 Kinder in unserer Anstalt zu sorgen. Gießen, am 13. Februar 1899. Der Vorstand der Kleiukiuder-Bewahraustalt. Dr. Naumann. 1391 ertraf. Mokka ,, inb stets frisch zu haben in Vi, V« und V» Ko.-Packeten in Gießen r r 766 August Noll II., Bahnhofstraße 51, Jacob Häuser, Ludwigstraße 36, Adolf Lenhard, Frankfurterstr. 64. jRontag*- Dik «ießkuü d-m W bngttegt Desterr. StaatSbahn v. 1885 89.65 4 Jtal. staatSgar. Eisenb. 60.40 4 Buchen-Scheit, Eichen- „ Buchen-Knüppel, Buchen-Wellen, Eichen- „ Nadel- „ rm Buchen-Stöcke, v Eichen- w Henkel’s Bleich-Soda. seit 20 Jahren bewährt als bestes »nd billigstes Wasch- und Bleichmittel. Nur in Origirral-Packeten mit dem Namen „Henkel" und dem ,LSwen' als Schutzmarke Henkel & Cie-, Düsseldorf. Westindisch Mischung ü M. 1.60, ' „ 1-70, w 1.80, „ 2.-, Menado „ HZourvo« n Mein reich assortiertes Lager in echte« Siljiutijtt Stidimifii Ww ApM halte ich in Stücken von 4.20 Meter zu außerordentlich billige» Preisen bestens empfohlen. _ __ . _ 633 J. Kaan jr., am Krr«^ C5 our aber ich. t HX J. Kurz & Co., Giessen, -chipftrxßt 68. Frankfurter Börse vom 18. Februar 1899. Versteigerung. Dienstag, den 21. d. MtS., nach mittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 65 (Biekers Saal) gegen Barzahlung: 1) eine Partie Filz- und Stohhüte, 2) 1 Kuh, 1 Break, 3 Fahrräder, einen Rollwagen, 1 Fracklwagen, 1 Kassaschrank, 1 Patentsessel, 1 Partie Sckubwaren und verschiedene Möbel. Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu 2 teilweise statt. 1566 Born, Gerichtsvollzieher. —-J1691S —44.1»7i Aachener Badeofen D. R.-P. Ueber 50 000 Oefen im Gebrauch. In 5 Minuten ein warmes Bad! py. Original "VH Houben’s Gasöfen ”«St‘e * J G. Houben Sohn Carl Aachen. * Proeenl G..75 47, Oesterr. Silberrente 93.10 4 Ung. Gold-Rente 8 Portugiesen 20 Eng Doll franken-SL >. Sovereign- arS in Gold Brief 16.21 20.40 4.21 Selb 16.17 20.86 4.17 Franz. Banknoten Desterr. dto. Americ. Darmst. Bk.-«ctien Atzendeourfer 165.20 > Desterr. Eredit-Actien