ften 6746 er ’inige gewandte, bessere Mädchen (Sieben bei romebmen Herr- An al§ &au3< ober 8'mmev- ■ t. unb 15. Oktober. Näh. ofman«, Dammvchr 22. Tm em 9RMen auä guter n $)au§axbeit u. Men gründ!, j, wird Stelle in seinem tzanse Näheres Liebigstraße 8. gesucht :0-September b. $ ein tfi* "ÄAT-i- «■- g nimmt die Expedition .®^Z~”npfÖMene8 Äani. inL Nähen und Bügeln be- t Anfang November gesucht. Kräuleia @mmtUu6, Marburgerftraße 15, JI Mädchen n. auswärts «odjen, i all. häM. Arbeiten MuJb!jtU.eine§mlie. W Reise her. M. Br- iZeugn.verl. Südanlage 16JI. Lausmädchen ober FratH _ Bahnhosstratze 60,1, ILine reinliche Auswärterin wird $ Stunden des Nachmittags ge> Bidmarckstraße 80,1, Laufmädchen aus vormittags chl. Näheres Steinstraße 15, II. ue Ein gut erhaltener -inverlieg« iit Gummirädern, u. ein Patent- für Hock- und Nrederiitz, ummanael preiswert abzugeben. 5 Marktstrahe 28. verloren Gut erhaltene frr vif W< t ÄSSÄ SanOgtulic Schirm A rtei Fon»®;. Nr. 22l Zweites Blatt Mittwoch den 20. September L8SD Meßmer Anzeiger Heneral-^Unzeiger 18t Unzrign»-vermittlu»,lßeSm M Ja- rml luileM neunen Stetigen für den Gießener luzei-er artfft*. Arz«z,»rers »ierteljährlich 2 Mark 20 Pf^ monatlich 75 PfA. mit vrtngerloß». lenktet Anzeigen ju tzer vachsMa»» für Ine Memfetn t*% -rfchetnenven Nummer Hl »em. M Uhr. 8ei Postbezug R Mark 50 Ps^. vierteljährliche WKW u#fi# .srit Kulnahme M Msntegs. Wie Gießener 5> ... — «-»-W-» Idreffe für Depeschen: Anzeiger Gieß««- Fernsprecher Nr. 51. ■——11 ■Jil.ilJM Deutschland und Frankreich. Mit großer Genuglhuung können wir auf die von unserer Regierung der Dreyfusangelegenheit gegenüber befolgte Politik zurückblicken, umsomehr, als bei minder taktvollem Verhalten der deutschen Regierung die Gefahr einer Trübung der Beziehungen zwischen uns und Frankreich sehr nahe lag. Man muß sich immer vergegenwärtigen, daß ein freundschaftliches Verhältnis dieser beiden Länder den Weltfrieden mit bedingt, und daß es deshalb freventlich wäre, ohne die triftigsten Gründe, etwas zu unternehmen, was dieses Verhältnis stören könnte. In der Dreyfussache hat die deutsche Regierung von vornherein den Standpunkt eingenommen, daß es sich um eine interne französische Angelegenheit handele, in die ein Einmischen fremder Staaten unzuträglich sei. Dieser Standpunkt wurde auch nicht verlassen, als Graf Bülow in der Budgetkommission des Reichstags die bekannten Erklärungen abgab und als der ..Reichsanzeiger" kurz vor dem Verdikt des Renner Kriegsgerichts die Kundgebungen zur „Affaire" veröffentlichte. Die Erklärungen des Grafen Bülow entsprachen den vielfach an die deutsche Regierung herangetretcnen Wünschen nach Richtigstellung jener Meldungen, welche durchaus den Kapitän Dreyfus als Agenten Deutschlands hinstellen wollten. Schon damit wäre für unsere maßgebenden Kreise die Sache erledigt gewesen; denn es ist nicht üblich, eine unzweideutige Erklärung zu wiederholen oder zu erweitern. Wenn der „Reichsanzeiger" dann nochmals das Wort ergriff, so kam damit lediglich die Stimme der Menschlichkeit zur Geltung, an die in letzter Stunde von so vielen Seiten appelliert worden war. In durchaus zarter, nach keiner Seite hist verletzender, dessen ungeachtet aber doch erschöpfender Weise legte die deutsche Regierung ihre Stellung zur Dreyfusaffaire dadurch dar, daß sie einfach die Thatsachen veröffentlichte, an denen nicht gerüttelt werden konnte. Wenn dies ohne Einfluß auf den Spruch des Renner Kriegsgerichts blieb, so ist das sehr bedauerlich, aber Deutschland hat seine volle Schuldigkeit gethan und von seinem Teile alles dazu beigetragen, was zur Aufklärung der Sachlage geschehen konnte. Sollte Deutschland vielleicht seine Anschauungen den französischen Richtern oder gar der französischen Negierung aufdrängen? Das wider- fpricht den diplomatischen Gepflogenheiten und auch der Würde des Reichs einem fremden Lande gegenüber. Man hat versucht, Deutschland aus Anlaß des Renner Urteils gegen Frankreich aufzuhetzen und Represialien, wie z. B. das Fernbleiben von der Pariser Weltausstellung anzuempfehlen. Wir können es der deutschen Regierung nur Dank wissen, daß sie diese Anregungen unbeachtet gelassen und ihre Politik der französischen Regierung gegenüber nicht geändert hat. Unser Handel und unsere Industrie erhoffen aus der Beschickung der Weltausstellung an der Seine Vorteile, und bei der heutigen scharfen Konkurrenz darf keine Gelegenheit versäumt werden, wo es gilt, die Leistungsfähigkeit eines Landes in das rechte Licht zu stellen. Den Nutzen von einem Rückzug der deutschen Aussteller hätten nur unsere Konkurrenten im Weltwettbewerb gehabt, und diese stehen vielleicht den Vorschlägen nicht fern, Deutschland möge den Gekränkten und Beleidigten spielen. Wir beharren bei unserer Ansicht, daß ein freundschaftliches Verhältnis und eine immer weitere Festigung der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich im Interesse beider Länder liegt und auch dem allgemeinen Weltfrieden zu gute kommt. Deshalb ist cs nur zu billigen, wenn — soweit es sich mit der Ehre des deutschen Reiches verträgt — alles vermieden wird, was diese Beziehungen stören könnte. (xx) Deutsches Wich. Berlin, 18. September. Der Kaiser nahm gestern im Jagdschloß Hubertusstock den Vortrag des Unterstaatssekretärs im Auswärtigen Amt, Freiherrn v. Richthofen, entgegen. Heute nachmittag 2 Uhr hat der Kaiser Jagdschloß Hubertusstock verlassen und von Eberswalde aus die Reise nach Schweden angetreten. Auf der Fahrt bis Swine- münde gedachte der Kaiser den Vortrag des Chefs des Marine-Kabinetts zu hören. — Heute mittag 12 Uhr hat sich im Kultusministerium der bisherige Minister Dr. Bosse von den Beamten seines bisherigen Ressorts verabschiedet. — Zum Besuch des Kaisers in Schweden. Das Programm für den Besuch des Kaisers in Schweden scheint jetzt völlig festzustehen. Dienstag 19. d. Mts., wird der kaiserliche Extrazug von Malmö nach Eciksdal abgehen, da der Monarch erst einen Besuch beim Grafen Piper in Snogeholm abstatten will. Bekanntlich beabsichtigte der Kaiser bereits im vorigen Jahre, den Grafen zu besuchen, wurde jedoch daran verhindert. Graf Piper, der mehrmals an den Hasen- und Fasanjagden in Schlesien teilgenommen hat, ist als ein sehr eifriger und waidgerechter Jäger bekannt. Der kürzlich gestorbene Freiherr Oskar Dickson und Generalmajor von Moltke, Flügeladjutant des Kaisers, pflegen jeden Sommer die Gäste des Grafen bei seinen großen Jagden zu sein. 1I25 Uhr wird der Hofzug in Eriksdal erwartet, und in der Umgegend wird dann gleich eine Pürschjagd gehalten. Acht Uhr abends wird der Kaiser im Schloß Snogeholm eintreffen, wo das Diner eingenommen wird. Am folgenden Tag, am 20., fängt die Pürschjagd um 6 Uhr morgens an und dauert bis zum Frühstück um 9 Uhr. Die Teilnehmer fahren im Pürschwagen hinaus, und wenn das Wild sich zeigt, steigen sie ab und schießen. Der Wagen hat vier Plätze. Zwei Personen sitzen mit dem Rücken gegen einander, einer vorn, um die Pferde zu leiten, und einer hinten. Durch diese Konstruktion des Wagens können die Fahrenden gleich abspringen, um zu zielen. Vom Wagen aus zu schießen, wäre unvorsichtig, da die Pferde leicht dadurch scheu werden könnten. Graf Piper wird selbst Kutscher sein, die drei anderen Plätze werden vom Kaiser, dem Generalmajor von Moltke und dem Jäger des Kaisers eingenommen. Da der Bestand an Rehböcken dieses Jahr sehr groß ist, erwartet man, daß der Kaiser, wenn das Wetter günstig ist, 15 bis 20 Rehböcke schießen werde. Nach dem Frühstücke, Mittwoch, wird eine Promenade vorgenommen werden, uach welcher der Kaiser sich einige Stunden Ruhe gönnen wird. Um 2 Uhr wird der Lunch eingenommen, und die Jagd wird dann bis 7 Uhr fortgesetzt. Um 8 Uhr findet das Diner statt. Der Sänger Salomon Smith ist an diesem Tage zur Tafel eingeladcn, um später vor dem Kaiser zu singen. Für den folgenden Tag, den 21., ist dasselbe Programm aufgestellt und nach Beendigung der Jagd reist der Kaiser direkt nach Marsvinsholm und von dort nach Skabersjö, dem Landsitze des Grafen Thott, wo er um 9 Uhr eintreffen wird. Das Gefolge des Kaisers besteht aus dem Generalmajor Helmut v. Moltke, dem Flügeladjutanten v. Prittwitz, dem Leibarzte Dr. Jl- berg und dem Geheimen Hofrat Schwerin. Die Bedienung des Kaisers besteht aus einem Kammerdiener, zwei Leibjägern und einem Garderobier. — Im Schlosse Snogeholm soll der Kaiser die Wohnung der verwitweten Gräfin bewohnen. Er wird über einen Salon, ein Arbeits- und ein Schlafzimmer, ein Toiletten- und Badezimmer verfügen. Der Kaiser hat sich während seines Besuches alle Festlichkeiten verbeten. Nur die Kinder und auch die Schwiegersöhne der verwitweten Gräfin werden eingeladcn, unter ihnen der Leutnant Gyllensvard, der gegenwärtig zum Kaiser Alexander-Garde-Grenadier-Regiment m Berlin kommandiert ist. Die Umgegend Snogeholms ist wegen ihrer großen Naturschönheit bekannt. Von seinen Zimmern wird der Kaiser eine wundervolle Aussicht über den prächtigen See, in welchem das Schloß auf einer Landzunge aufgeführt ist, genießen. Zweimal täglich wird der Kaiser seine Post erhalten; das schwedische Telegrammbureau hat eine direkte Telegraphenleitung nach dem Schlosse anlegen lassen. — Ultramontanes aus Hessen. Aus Kassel wird der „Tägl. Rundsch." geschrieben: Einen neuen Beleg für die hier herrschenden ultramontanen Einflüsse liefern zwei Vorkommnisse bei Gelegenheit der Enthüllung des Philippsdenkmals. Diese fand am 12. d. M. in Gegenwart einer großen Anzahl geladener Gäste in feierlicher Weise statt und trug das Gepräge einer ausgesprochen protestantischen Ehrung des mutigen Landgrafen Philipp des Großmütigen von Hessen, der als einer der ersten deutschen Fürsten durch sein offenes Bekenntnis zum Evan- Femlletsn. * Die Auslieferung von „Fort Chabrol" in Brüssel. Die berühmte Vorstadt von Brüssel Schaerbeek mußte natürlich auch ihr Fort Chabrol besitzen. Im Gegensätze zu dem klassischen Pariser und dem an der Tragik hart vorbeistreifenden Madrider Fort Chabrol, von dem wir kürzlich berichtet haben, endete die Brüsseler Feste geradezu als Farce, als lustiger Künstlerstreit. In der dortigen Rue Dupont hauste hoch unter dem Giebel ein junger Maler, der sich der Nachwelt bisher zwar noch nicht als Genie, der gesamten Nachbarschaft aber als ein zu allen Ausgelassenheiten geneigter, echter Bohömc sattsam bekannt gemacht hat. Dieser junge Mensch nennt ein sogenanntes Atelier und eine enge Kammer sein eigen, hatte aber am letzten Montag den Mut, nicht weniger als 25 Kameraden dorthin zu bestellen, von denen jeder mit einem Blechinstrument bewaffnet sein mußte. Bis tief hinein in die Nacht gab diese lustige Bande nun die tollsten mißtönenden Konzerte. In den Zwischenpausen schöpfte man nur Atem, um stürmisch zu debattieren. Erst als der Morgen graute, nahm der Unfug ein Ende, um in den „Cabarets" der Nachbarschaft fortgesetzt zu werden. Unser akademischer Held kehrte doch schon in der zweiten Nachmittagsstunde in sein Heim zurück und fand sein ganzes Inventar in der malerischsten Unordnung auf dem Bodenflur liegen. Paletten, Leinwand und Pinsel waren zerbrochen und durchlöchert. Gleichzeitig war der Cerberus da in Gestalt der Hauseigentümerin, die ihrem Mieter befahl, sofort das Lokal zu räumen. „Mit Vergnügen", antwortete der Jünger der Apelles, „ich will mir sofort Arbeiter holen, die das Gerümpel fortschaffen." Fünf Minuten später war er mit den Arbeitern zur Stelle, die natürlich jene lustigen fünfundzwanzig Musikanten von der verflossenen Nacht waren. Sie waren nämlich noch immer beim Becherlupf. Die Besitzerin wollte der ausgelassenen Bande die Thür vor der Nase zuschlagen; sie wurde aber- einfach überrannt; die Künstler bemächtigten sich aller auf dem Flur liegenden Utensilien im Flug und ebensoschnell hatte man sich in den bisherigen Wohn- und Kunsträumen des zukünftigen großen Künstlers verschanzt. „Und jetzt soll man uns nur vertreiben!" schrie der Führer der Bande und schwang drohend sein riesiges Trombue. Gleichzeitig begann das Höllenkonzert von neuem und mit verdoppeltem Eifer. Die Polizei kam und erreichte nichts weiter als daß sie einfach verhöhnt wurde. Im selben Augenblick hißte man auch eine Flagge aus der Dachluke, auf der in großen, schwarzen Buchstaben das donnernde Wort „Guorin" zu lesen war; diese Flagge war, bei Licht besehen, allerdings nur ein weißwollenes Hemd unseres Strategen, aber sie hatte zur Folge, daß sich bald mehrere hundert Personen vor dem Hause ansammelten. Eine Stunde später rückte die Polizei mit Verstärkung und — einem Schlosser an. Dieser konnte aber nichts ausrichten, und erst in der sechsten Stunde kapitulierten dieMusensöhne, überwältigtvon einem schlimmeren Feinde als die Polizei — nämlich von einem ungeheuren Durst! * Eine japanische Heiratsannonce. Auch im Lande des Mikado streben die jungen Damen danach, sobald wie möglich unter die Haube zu kommen. Wenn ihnen dies auf die herkömmliche Art und Weise nicht gelingen will, scheuen sie sich durchaus nicht, ihren geheimen Herzenswunsch öffentlich bekannt werden zu lassen, indem sie ihre Zuflucht zur — Heiratsannonce nehmen. Eine solche Annonce, die kürzlich in den Anzeigenspalten japanischer Blätter erschien, hatte folgenden poetischen Inhalt: „Ich gebe hiermit zu wissen, daß ich ein hübsches Mädchen bin, ein blumengleiches Gesicht, reiches, schwarzes Haar, perfekte Augenbrauen und eine gute Figur besitze. Ich habe Geld genug, um mir das Leben angenehm zu machen, und meine Jahre mit einem geliebten Manne zu verbringen, der stets mein Gefährte bleiben darf. Sollte irgend ein schöner, talentvoller und gebildeter Mann geneigt sein, meine Hand anzunehmen, um bei Tage die lieblichen Blumen und bei Nacht den Mond und die silbernen Sterne mit mit zu bewundern, dann will ich ihm gern mein Leben lang die Treue bewahren. Und wenn das Leben vorüber ist, bin ich bereit, in einem Grabe mit ihm zu schlummern." — Die junge Dame wird gewiß den gewünschten, poetisch veranlagten Jüngling gefunden haben. * Interview mit einem Banditen. Ein italienischer Journalist ist auf die Idee verfallen, den berüchtigten Banditen Moni G 0 d d i, der sich unlängst selbst den Gerichten gestellt hat, zu interviewen. Goddi ist 40 Jahre alt, von herkulischem Körperbau und sonnverbrannten Gesichtszügen. Er erzählte, daß er mit 19 Jahren einen gleichaltrigen Burschen mit einem Feldsteine erschlagen habe, weil dieser ihn beschimpft hatte. Da die Behörden ihn verfolgten, flüchtete er sich und zog eine Räuberbande zusammen. Befragt, ob er auch die vielen anderen Banditen und deren gelium seinem Lande die Segnungen der Reformation zuteil werden ließ. Der Verlauf der Enthüllungsfeier war denn auch ein durchaus würdiger und mußte als in jeder Beziehung gelungen bezeichnet werden, wenn nicht ein eigentümlicher Mißton den Eindruck entschieden abgeschwächt hätte: die Abnahme des Denkmals seitens der Stadt erfolgte nämlich nicht, wie dies doch eigentlich selbstverständlich ist, durch einen protestantischen Vertreter des Magistrats, sondern durch einen ultramontanen Beigeordneten der Stadt Kassel. Der tragikomische Eindruck dieser Thatsache wird noch dadurch erhöht, daß genannter Herr eine von Lob des gefeierten Landgrafen übersprudelnde Rede hielt, die doch notwendiger Weise nicht seinen ultramontanen Ansichten entsprechen konnte. Aber nicht genug mit dieser höchst beklagenswerten Thatsache! Die „Rücksicht", welche von den Protestanten auf die hier fast allmächtigen Katholiken genommen wird, ging sogar so weit, daß ein zur Feier der Denkmalseinweihung angesetztes Festessen aus dem Grunde abgesagt wurde, weil jener Vertreter der Stadt demselben nicht hätte beiwohnen können. Wir fragen: warum konnte der genannte Herr, nachdem er bei der Denkmalsenthüllung einmal wider bessere Ueberzeugung geredet hatte, nicht am Festessen teilnehmen? Und wenn nicht — wie ist es möglich, daß das Festkomitee sich von der Veranstaltung eines Festessens abhalten ließ, weil der ultramontane Herr nicht mitmachen wollte? Eine ärgere Gesinnungslosigkeit von Seiten der Protestanten ist wohl nicht denkbar; und sie verdient leider energisch gerügt zu werden. Wenn zurzeit die evangelischen Oberhäupter der Stadt aus irgend welchen Gründen von der Teilnahme an der Festfeier abgehalten waren, so hätte doch leicht ein anderes Mitglied des Magistrats für sie einspringen können; nie und nimmermehr aber durfte die schöne protestantische Erinnerungsfeier durch irgend welche Rücksicht auf die Nltramontanen in ihrer Wirkung und Ausdehnung beschränkt werden. Und doch geschah das Unglaubliche und zwar in einer Stadt, in der noch nicht einmal der zehnte Teil der Einwohnerschaft katholisch ist. Wie soll das enden? * Würzburg, 18. September. Während der Brigadestab in den Manöver« war, wurden aus einem im Bureau der zweiten Artilleriebrigade, Gardistenstraße Nr. 7, untergebrachten Schranke mittelst Einbruch sämtliche geheimen Mobilmachungspläne gestohlen. Der Verdacht des Diebstahls lenkt sich auf den seit einigen Tagen flüchtigen Trainsergeanten Schlosser, der in jenem Bureau als Brigadeschreiber kommandiert war. Ausland. Belgrad, 18. September. Im Attentats-Prozeß ergriff heute der Staatsanwalt Simic das Wort zur Antragstellung. In kurzen, kräftigen Worten schilderte er die Schuld der einzelnen Hauptangeklagten und forderte am Schluffe seiner Ausführungen die Verurteilung sämtlicher Angeklagten nach der Strenge des Gesetzes. Hierauf ergriff der Verteidiger des Angeklagten Knefevic das Wort. Paris, 18. September. Das Befinden des schwer erkrankten Senators Scheurer-Kestner hat sich sehr verschlimmert. Paris, 18. September. Zehn Minuten nach 2 Uhr eröffnete der Präsident die Sitzung. Er verliest sofort das Dekret, welches die Haute Cour einberuft. Er erklärte das Staatsgericht für konstituiert und sagt: „Wir verfahren weiterhin nach dem Gesetze." Ein Senator der Rechten verlangt das Wort. Präs.: „DasWortkannnurimBeratungszimmer erteiltwerden." Die Rechte protestiert. Der Präsident ordnet den Namensaufruf an, wodurch der Zwischenfall beendet ist. Ein Schriftführer verliest die Namenliste. Unter den abwesenden Senatoren befinden sich der Ministerpräsident Waldeck-Rousseau und die Minister Dupuy und Monis, ferner Scheurer-Kestner; Freycinet, General Billot und der Präsident des Kassationshofes Maffeaur sind anwesend. Die Rechte ist vollständig erschienen. Trarieux und Nanc antworten mit ja. Insgesamt fehlen nur an 30 Senatoren, sodaß die Versammlung beschlußfähig ist. Der Präsident ordnet die Einführung Führer kenne, antwortete er: „Gewiß; aber wir stehen alle auf dem Kriegsfuße miteinander. Treffen wir einmal zusammen, so gibt es stets eine blutige Schlacht." Darauf entspann sich folgendes Gespräch zwischen den beiden: „Warum hast Du Dich selbst den Behörden gestellt?" „Weil ich das Gesetz unterstützen wollte und nicht länger mit ansehen konnte, daß so viele Unschuldige an meiner Stelle ins Gefängnis geworfen und bestraft werden." „Was glaubst Du nun, daß mit Dir jetzt geschehen wird?" Eine Weile verharrte der Räuber in Schweigen, dann antwortete er mit Resignation: „Ich hoffe, daß man gerecht sein und mich für die Frevelthaten meines Lebens bestrafen wird." • Der Kampf der Milliardäre. Eine gute Anekdote wird von dem verstorbenen V a n d e r b i l t erzählt. Der Millionär Gould besaß eine Eisenbahnlinie, die mit der den Vander- bilts gehörenden Linie Chicago—New-Aork konkurrierte. Als Vanderbilt auf seiner Linie die Tarife für den Vieh- transport herabsetzte, setzte Gould seine Tarife noch mehr herunter, und Vanderbilt blieb nichts übrig, als noch weiter herunterzugehen. Der Konkurrenzkampf wurde mit großer Erbitterung geführt, bis Vanderbilt eines Tages bekannt gab, daß er von nun an einen ganzen Transport Ochsen von Chicago nach New Jork für einen Dollar befördern werde. Gould erklärte sich für überwunden, da er mit so billigen Frachtsätzen nicht konkurrieren könne. Seine Bahn transportierte auch nicht einen einzigen vierfüßigen Ochsen mehr, aber bald darauf erfuhr Vanderbilt, daß alle Ochsen, die er zu so niedrigen Tarifsätzen transportierte, für Rechnung des schlauen Gould aufgekauft worden waren, der dabei ein glänzendes Geschäft machte. Vanderbilt lachte aus vollem Halse, und der Tarifkrieg war beendigt. des Staatsanwalts Bernards an, der in Galarobe, rotem Talar und Hermelin, gefolgt von zwei Substituten, eben- alls in rotem Talar, den Saal betritt. Er besteigt die Präsidententribüne und nimmt rechts neben dem Präsidenten Platz. Bernard beginnt sofort die Anklage zu verlesen. Kostales und Provinzielles. Gießen, 19. September 1899. *♦ Sanitätswesen. Dr. Dormagen, Oberstabsarzt 2. Kl. im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. 168 zum Oberstabsarzt 1. Kl. befördert. — Spamer, Bat.-Arzt des 2. Bat. Jnf.-Regt. 143, zum Oberstabsarzt 2. Kl. bei dem 4. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Prinz Carl) 118, befördert. — Dr. Broesike, Bat.-Arzt des 3. Bat. 3. Großh. Hess. Jnf.- Regts. (Leib-Regts.) zum Oberstabsarzt 2. Kl. bei dem Feldart.-Regt. 57, befördert. — vr. Fröhlich, Oberstabsarzt des 4. Großh. Hess. Jnf.-Regts. (Prinz Karl) 118, zum 3. Bad. Feldart.-Regt. 50, versetzt. — Dr. v. Hofmann, Stabsarzt der 2. Abteil. 1. Großh. Hess. Feld- Art-Regt. 25 als Bat.-Arzt zum 3. Bat. 3. Großh. Hess. Jnf.-Regt. (Leib-Regt.) 117, versetzt. — Dr. Boßler, Assist.-Arzt beim 1. Großh. Hess. Feldart.-Regt. 25, zum 2. Großh. Hess. Feldart.-Regt. 61, versetzt. — Barczynskr, Fähnr. im Großh. Heff. Train-Bat. 25, zur Res. beurlaubt. x Vom Lande, 17. September. Das jetzt herrschende regnerische Wetter, das bereits an den Spätherbst gemahnt, kommt den Landwirten sehr ungelegen. Namentlich wird dadurch die Grummeternte sehr beeinträchtigt. Auf vielen Wiesen liegt das Grummet auf der Breite, und es ist schade, daß das schöne Futter nicht gut „gemacht" und eingebracht werden kann. Auch für die Kartoffeln, mit deren Ernte in der Regel in der zweiten Hälfte des Septembers begonnen wird, ist die naßkalte Witterung sehr nachteilig, indem stärkeres Faulen der Knollen zu befürchten ist. Mit dem Ausmachen der früheren Kartoffelsorten hat man bereits begonnen. So weit sich bis jetzt übersehen und beurteilen läßt, haben wir einen nur mittelmäßigen Ertrag zu erhoffen. — Die Obsternte verursacht heuer wenig Arbeit, da in vielen Gemarkungen die meisten Aepfelbäume nur spärlich mit Früchten behangen sind; die Zwetschen sind vierlerorts besser geraten und beginnen bereits zu reifen. — Sehr unerwünscht kommt das Regenwetter auch unseren braven Marsjüngern, die iu den letzten Tagen oft bis auf die Haut durchnäßt in ihre Quartiere einrückten. Infolgedessen kommen jetzt auch mehr Erkrankungen unter den Soldaten vor, als in der ersten Hälfte der Manöverzeit. Man sollte nicht versäumen, dafür zu sorgen, daß die Mannschaften beim Einrücken ins Quartier ein wenigstens einigermaßen erwärmtes Zimmer vorfinden. -i- Bisses bei Echzell, 18. September. Bekanntlich wird unsere Gegend von mehreren Römerstraßen durchschnitten, und der Pfahlgraben ist ganz in unserer Nähe am Forsthause noch deutlich vorhanden. Auch ein römisches Kastell hat hier gestanden. Seit 14 Tagen läßt nun der rühmlich bekannte Limesforscher, Herr Ministerialrat Soldan aus Darmstadt, Nachgrabungen vornehmen, die zu ungemein interessanten Ergebnissen geführt haben, welche die Forscher jedenfalls besonders freuen werden. Nähere Mitteilungen bleiben für später Vorbehalten. -t- Gettenau, 18. September. Heute nacht starb Frl. M., die Braut des jungen Reitz, der am vergangenen Freitag unter so zahlreicher Begleitung zur letzten Ruhestätte geleitet worden ist. Das Brautpaar, dessen Hochzeitstag für nächste Woche in Aussicht stand, soll sich die Krankheit in Dorheim geholt haben. Die beiderseitigen Eltern des jungen Paares haben nun ihre einzigen Kinder verloren und finden in der ganzen Gegend aufrichtigste Teil- «ahme. — In unserer Nachbargemeinde B. treten ähnliche Krankheitserscheinungen auf, wie in Echzell und Gettenau, es ist aber kein Typhus, wie die Aerzte nach den sorgfältigsten Untersuchungen festgestellt haben. Durch die tiefbedauerlichen Fälle in Gettenau und Echzell ist unsere Gegend in Unruhe versetzt worden, und die Leute vergrößern nur zu leicht die Erscheinungen. Darum soll ausdrücklich auf die Untersuchung der Herren Sachverständigen hingewiesen werden, denn auf dem Lande wird manchmal viel gesprochen, ohne daß Ursache dafür vorhanden zu sein pflegt. L. Mainz, 18. September. Das hiesige Stadt- Theater wurde am 14. d. M. mit einer Aufführung von „Tannhäuser" eröffnet. Sämtliche Leistungen waren gute, wenn auch nicht sehr gute, der Gesamteindruck war dagegen ein vorzüglicher. Den Tannhäuser sang Herr Julius Frank mit schöner, aber nicht mehr ganz jugendfrischer Stimme, während die Elisabeth der Frau Neumann-Hahndorff, gesanglich ausgezeichnet, durch eckiges Spiel sehr beeinträchtigt wurde. Die übrigen Rollen waren gut besetzt, und auch die Chöre klangen rein. Die neuen Dekorationen aus dem Atelier der Herren Gebr. Kautsky und Rottonara in Wien fanden ebenfalls den Beifall des zahlreich erschienenen Publikums. Als nachträgliche Götheseier folgte dann am Freitag eine Aufführung des „Egmont", der ein Prolog von Ernst Scherenberg vorausging. Der Prolog, nichts weniger als hervorragend, wurde durch Fräulein Mizzi Mayer recht gewandt vorgetragen. Die Vorstellung war wohl gut vorbereitet, aber es versteht sich von selbst, daß mit einem vollständig neuen Personale keine abgerundete Aufführung des „Egmont" herauszubringen ist. Einzelne Leistungen waren sogar sehr gute, und auch die Volksszenen waren schön arrangiert, aber es fehlte das Zusammenspiel, bei Klassikervorstellungen ein Haupterfordernis. Klärchen und Egmont waren bei Fräulein Pflüger und Herrn Rittig in guten Händen, beide Darsteller lassen, nach diesen Leistungen zu schließen, für die Zukunft sehr Gutes erwarten. Der Regie des Oberregisseurs Bonno sei noch lobend erwähnt- — In den folgenden Vorstellungen von „Martha" und „Troubadour" war dem übrigen Opernpersonal Gelegenheit gegeben, in größeren Rollen aufzutreten, und gefielen bo- anders der lyrische Tenor Otto Wolf, der zweite Bariton Ernst Winkel, der jugendliche Heldentenor Josef Elasten, die Koloratursängerin Ellfriede Wangerin und die Altistin Marga Neisch. Das neue Schauspielpersonal wird sich zunächst in „Hasemanns Töchter", „DaS Erbe" und „Die berühmte Frau" vorstellen. Ueber die Kanalisation der Stadt Gietzen» (Schluß.) Das Ergebnis der Prüfung aller Projekte ist niedergelegt in einem Prornernoria des Herrn Stadtbaurats Schrnandt und weiterhin geprüft und erörtert in einem Gutachten des Herrn Stadtverordneten Dr. Gaffky. Herr Stadtbaurat Schrnandt behandelt eingehend den heutigen Stand der Frage der Entwässerung der Städte, insbesondere mit Bezug auf Gießen und beschreibt anschaulich die verschiedenen Systeme der Entwässerung. Von den für Gieße« in Betracht kommenden zwei Systemen: Der Schwemmkanalisation bezw. kombiniertes System und dem Trennungssystem, empfiehlt sich ersteres, dem alle schwemmbaren Schmutzstoffe, also auch die Fäkalien zugeleitet werden, wenn der Kanalinhalt mit natürlichem Gefälle einem wasserreichen oder starkströmenden Flusse zugeführt werden kann oder wenn sich in der Nähe der Stadt geeignete Ländereien zur dauernden Aufnahme der gesamten Spüljauche vorfinden, sog. Rieselfelder. Wo diese Umstände fehlen (wie in Gießen Rd.), gestaltet sich die Durchführung dieses Systems schwierig und teuer im Bau und im Betrieb. — Nach dem zweiten, dem sog. Trennungssystem werden sämtliche Schmutzwasser und Fäkalien aus den Hofraiten in einem, und die meteorischen Niederschläge von Straße«, Dächern und Hofe in einem zweiten Röhrensystem abgeleitet, wodurch die Kosten erheblich geringer werden. Die Vorteile dieses Systems sind jedoch sehr abhängig von den örtlichen Verhältnissen. Der Bericht verbreitet sich des weiteren über die topographischen Verhältnisse Gießens, bei deren Betrachtung sich ergiebt, daß die Entwässerung der Stadt einesteils durch die flache und tiefe Lage der inneren Stadt und durch schlechtes Gefälle der Lahn erschwert wird. Besonders betont wird der hygienische Einfluß der durch die Kanalisation herbei- geführte« Senkung des Grundwasserspiegels. Das Opfer, welches die Kanalisation der Bevölkerung Gießens auflegt, dürfte um so bereitwilliger getragen werden, als es einen nicht zu unterschätzenden Gewinn in gesundheitlicher Beziehung bringen wird; die Verbesserung der Gesundheits- verhältnisse stärkt und kräftigt die Erwerbsfähigkeit der Bevölkerung. Den Schluß des hier nur zu einem kleinen Teile skizzierten Promemvrias bildet folgende Übersicht der Vorteile und Nachteile des „kombinierte«" und des „getrennten Schwemmsystems" für die Kanalisation der Stadt Gießen. System der V o rteile. Nachteile. Entwässerung a. Kombiniertes Schwemmsystem. 1. Einheitlichkeit derAnlage. 2. Abschwemmung aller Schmutzstoffe. 3. Verminderung der Zahl der Anschlüsse. 4. Erleichterte Beseitigung großer Schneemassen. 5. Stärkere Senkung des Grundwassers. 1. Verunreinigungderoffen. Wasserläufe im Stadt- innern durch die ekelhafte Thätigkeit d. Notausläuse 2. LeichtesVerschlammender zeitweise auszuschaltenden Hauptflele. 3. Komplizierter Betrieb. 4. Schwierigkeiten in der Beseitigung des erheblich vermehrten Klärschlamms infolge der zugeführten Sandmassen. 5. Hohe Anlagekosten. 6. Hohe Betriebskosten, bedingt durch die Klärung und Hebung zeitweise größerer Waffermengen. b. Getrenntes Schwemm« system (mit gesonderter, zum Teil oberirdischer Ableitung der Meteor wässer) 1. Geringere Dimensionierung derRegen-u.Schmutz- wassersiele. 2. Erleichterter Anschluß der Nebenfiele an die Hauptsiele. 3. Rasche und sichere Beseitigung d. Regenmengen aus kürzestem Wege. 4. Fernhaltung der geformten Fäkalien von den offenen Wasserläufen. 5. Geringerer Bedarf an Spülwasser infolge der Selbstreinigung der Schmutzwaffersiele. 6. VermeidungdesRückstaus von Spüljauche in die Kellerräume bei Sturz- 1. Doppelte Leitungen mit reichen Abzweigungen in vielen Straßen. 2. SchwierigereAusführung in engen Straßen wegen des Konflikts mit anderen Leitungen unter der Erde. 3. Erschwerung des Verkehrs in engen und flach liegenden Straßen bei Regen, Frost und Thauwetter. 7. Konstanter und mäßiger Zufluß von Spüljauche zur Klärstation. 8. Einfacher und leichter Betrieb. 9. Wesentlich gering. Kosten für den Bau u. Betrieb. Das Gutachten des Herrn Stadtverordneten Geh. Medicinal- Rat Prof. Dr. Gaffky verbreitet sich zunächst eingehend über die Notwendigkeit der Kanalisation, die sich schon aus dem Vorhandensein der centralen Wasserversorgung Gießens ergiebt. Die Opfer, welche die Stadt bringen muß, werde« zum erheblichen Teil ausgeglichen durch eine Verminderung der Erkrankungs- und Sterblichkeitsziffer, wobei vor allem die Infektionskrankheiten in Betracht kommen. Nach Petten- fofer erspart eine Stadt von 25000 Einwohnern, die ihre Sterblichkeit nur um 2 °/00 vermindert, durch Wegfall der mit der Erkrankung verbundenen Geldverluste im Jahre L'M"" »Mr her SchEK z jrf* *« IS»« TrcniMM fw b scheint. Eingehend bet Abmsstr vor Grund besonderer an verschiedenen § Wasserproben mit Flußläufe durch Di weife beträgt die; 1 cem Wasser am halb der Wieseck Deseämündung) । 26 M nachdem d 11300 gefallen w< Herrllr. H mnn man an die strengem Sinne ul wollte, daß ein Hin> Stromlaus auögesch beschranlen dürfen unremgung der L tonale nach Mögt sein, zunächst die schwimmenden 8e' u. s. w. mehr al mindesten noch in befreien, daß eine mehr erfolgt. Fi die Marburger An zur Entfernung der System, bei welch fliefjenbe fainaltva bann durch filbfttl bänder gehoben un lachnden Transpo WöfyeL DaS Atomen und das Gutachter würden danach zu der .Altstadt Schwemmkanalist trennten Meitui teil. Y Entwüs Trennungssystem^ der äußeren Stc zwecks gemeinsar Hebung des Sie 4) Obligatorische Wrsiele und 5 ?Äun9 eine Mechanische R M in die Lahn MRiensch'sch/a mentierung in merStrömungSj der Sekunde. ' sn.. * Aerlw, 17 ta™” W ein ^gesunden. ' ber ** Sams, SÄ d’* trÄ « $ N seine,, <”e , LMen Seit2 ®Ä9fe M SsM™ st J ;« n Xi1**- i H der ^?fickn be. EntenotÄ«Qtiton ««nkigffiWk die '«al tuitb l ,tln Marga z,j),e berühmte Ara*«* it «reÄ-««» '""g-h-nd bin Ü " *Ä?r« pssst ?U9eIeilet werden, J£m GWe einem wasser. i£ geführt werden kann vtadt geeignete Ländereien ntenSpiiij^etzorsinden, 'de fehlen (wie in Gießen >g dieses Systems schwierig teb. - Kch dem zweiten, :n Amtliche Schmutzwasser len in einem, und die kraßen, Dächern und Höfe seleitet, wodurch die Kosten Vorteile dieses Systems 'n örtlichen Verfältniffen, weiteren über die topo- bei deren Betrachtung sich Stadt einesteils durch die Stadt und durch schlechtes i. Besonders betont wird ch die Kanalisation herbei- Wasserspiegels. Das Opfer, Mennig Gießens auslegt, ugen werden, als es einen nn in gesundheitlicher Be- -besserung der Gesundheits- die ErwerbSsHgleit der hier nur zu einem kleinen uldet folgende w inttrtti" Mb M „gtlrtnnitn satiou der Stadt Gießen. Satzteile. !lW n dle ( Stur)'-1 t$6f 1 HM' leichter iloae. 1. Lerumemigungd-roffen. t ä ii Wastnläuft im Stadt- 1 I, innew durch d>eekch°ste qahl Thätigkeitd.MauslAe W 2. L-ichtesBerschlamm-nder iflimg z-iw-is- 1 y! ben Hauptsule. _ btö 3. Komplizierter Betrieb. 4 S-bwierigkeiten m der 'Be -itiaung d-s er« infolge der Myrten Sandmassen. = Lobe WW®; s Sung zeitmttlt I M-mWSL mutz' r:T Straßen. Leitungen unter je«- | rf »n'i \t W SgjffÄS l£int»«Ägfa« ‘ 25 OW ; durch “’S crahkk ibtntn ® durchschnittlich etwa 70000 Mk. Darüber, daß die zurzeit in Gießen bestehenden Zustände einen längeren Aufschub nicht mehr gestatten, kann ein Zweifel nicht mehr bestehen. — WaS die Fäkalien betrifft, so spricht sich Herr Dr. Gaffky für obligatorische Ableitung derselben aus; er empfiehlt sonach nach eingehender Darlegung der Mängel und Nachteile des jetzigen Zustandes (Gruben und Tonnen) die Einführung von Wasserklosetts und Anschluß derselben an das Kanalsystem. Die Frage, ob kombiniertes oder getrenntes System, beantwortet Herr Dr. Gaffky dahin, daß für Gießen grundsätzlich das Trennungssystem zu bevorzugen sei. Es komme hier in erster Linie in Betracht, daß nur bei Anwendung des letzteren die Wasserläuse im Bereiche der Stadt (Lahn unb Wieseck) dauernd frei von Verunreinigung durch die aus den Häusern abgeschwemmten Schmutzstoffe gehalten werden können, in zweiter Linie, daß eine Reinigung der Schmutzwässer vor ihrer Einleitung in die Lahn besonderer örtlicher Verhältnisse wegen nicht zu umgehen sein wird. Für die ttefgelegene Altstadt empfiehlt Herr Dr. Gaffky das kombinierte Schwemmsystem, da bei der stärkeren Verschmutzung der Regenwässer in den dichtbevölkerten, lebhaftem Geschäftsverkehr dienenden Teilen der Altstadt das Trennsystem für dieselbe überhaupt nicht recht geeignet erscheint. Eingehend wird hierauf besprochen die Behandlung der Abwässer vor ihrer Einleitung in die Lahn und auf Grund besonderer Untersuchungen dargelegt, inwieweit die an verschiedenen Stellen der Lahn und Wieseck entnommenen Wasserproben mit Bakterien durchsetzt sind, bezw. wie beide Flußläufe durch die Stadt verunreinigt werden. Beispielsweise beträgt die Zahl der entwicklungsfähigen Bakterien in 1 ccm Wasser am Launsbacher Steg 810, ca. 40 in unterhalb der Wieseck durchschnittlich 21930, am linken Ufer (Wieseckmündung) aber 50 800, oberhalb der Dorlarer Mühle 26770, nachdem die Zahl bei der Kleinlindener Brücke auf 17 300 gefallen war. Herr Dr. Gaffky erklärt es indessen als zu weit gehend, wenn man an die Reinigung der Abwässer Gießens die in strengem Sinne überhaupt unerfüllbare Forderung stellen wollte, daß ein Hineingelangen von Jnfektionskeimen in den Stromlauf ausgeschlossen erscheint. Man werde sich darauf beschränken dürfen, eine grobsinnlich wahrnehmbare Verunreinigung der Lahn durch den Inhalt der Schmutzwasserkanäle nach Möglichkeit zu verhüten; es wird erforderlich sein, zunächst die schweren Sinkstoffe, sowie die gröberen schwimmenden Bestandteile, geformte Fäkalien, Klosettpapier u. s. w. mehr abzuscheiden und danach die Abwässer zum mindesten noch insoweit von den feineren Schwebestoffen zu befreien, daß eine Ablagerung derselben im Strombette nicht mehr erfolgt. Für die Einrichtung der Klärstation würde die Marburger Anlage als Muster dienen können. Das dort zur Entfernung der gröbern Schwimmstoffe benutzte Riensch'sche System, bei welchem die Stoffe vor eisernen, in das durchfließende Kanalwasser eintauchenden Rechen sich ansammeln, dann durch selbstthätige Vorrichtungen auf sog. Transportbänder gehoben und mittelst derselben kleinen, auf Schienen laufenden Transportwagen zugeführt werden, hat sich gut bewährt. Das Promemoria des Herrn Stadtbaurat Schmandt und das Gutachten des Herrn Stadtverordneten Dr. Gaffky würden danach zu folgendemErgebnis führen: 1) Entwässerung der „Altstadt" nach dem System der kombinierten Schwemmkanalisation, unter thunlicher Anstrebung der getrennten Ableitung der Regenwässer auch aus diesem Stadtteil. 2) Entwässerung der übrigen Stadtteile nach dem Trennungssystem. 3) Vereinigung der Schmutzwassersiele der äußeren Stadtteile mit dem Hauptteil der Altstadt, zwecks gemeinsamer Reinigung und zeitweiser künstlicher Hebung des Sielinhalts vor der Einleitung in die Lahn. 4) Obligatorischer Anschluß der Abtritte an die Schmutzwassersiele und Beseitigung der Gruben und Tonnen unter Gewährung einer angemessenen, nicht zu knappen Frist. 5) Mechanische Reinigung der^Schmutzwässer vor ihrem Einlauf in die Lahn nach dem Muster der Marburger Anlage mit Riensch'schen Grob- und Feinrechen, sowie durch Sedi- mentierung in Klärbecken mit kontinuierlichem Betriebe und einer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 5 Millimeter in der Sekunde. Vermischtes. * Berlin, 17. September. Mord und Selbstmord. Wiederum hat ein Liebesverhältnis einen traurigen Abschluß gefunden. In einem Hotel des Nordens erschoß, wie wir am Samstag schon telegraphisch meldeten, gestern der verheiratete Berliner Kellner Traugott Laue seine Geliebte, die unverehelichte Modistin Clara Wilke. Dann richtete er die Waffe gegen sich selbst und lötete sich. — Am vorgestrigen Abend erschien in dem Hotel ein Paar mit Reisetasche und kleinem Gepäck. Der Herr schrieb sich in das Fremdenbuch: „Theodor Lange mit Ehefrau, Ingenieur aus Bergen a. R.' ein. Die beiden Leute betrugen sich in keiner Weise auffällig und machten eine bescheidene Zeche. Gestern spät nachmittag dröhnten plötzlich mehrere Schüsse durch das Haus. Der Hotelier eilte mit seinen Leuten nach dem Zimmer, aus dem die Detonation gekommen war. Die Thür war verschlossen; die benachrichtigte Polizei ließ sie durch einen Schlosser öffnen. Gleichzeitig wurde ein Arzt der nahen Unfallstation IX herbeigerufen. Auf dem Sopha waren die Lebensmüden in sich zusammengesunken; das Mädchen zeigte eine tötliche Verletzung in der linken Schläfe, der Mann hatte sich in die rechte Schläfe geschossen. Der Tod war bei beiden Personen bereits eingetreten. Der Revolver, aus dem vier Schüsse abgegeben waren, lag auf dem Fußboden. Der Mann hatte erst die Geliebte, dann sich selbst getötet. Die Polizei beschlagnahmte einen Brief, der „Kellner Traugott Laue" unterzeichnet und an die in der Lützowstraße wohnhafte Ehefrau gerichtet war. Er begründete in demselben die That damit, daß er ohne seine Geliebte nicht leben könne, eine Vereinigung mit derselben aber unmöglich sei. Das Paar bittet darum, in einem Grabe bestattet zu werden. Der Brief enthält ferner die Bestimmung, daß der Paletot des Briefschreibers und seine Uhr an den Bruder ausgeliefert werden sollen. Der vorgefundene Geldbetrag bestand in 55 Pfg., außerdem wurde bei der Leiche des Mädchens eine goldene Damenuhr gefunden. Der Gastwirt hatte nur für einen Tag Logismiete zu fordern; doch ist das Paar, das am Ende seiner Subsistenzmittel stand, sicherlich aus diesem Grunde in den Tod gegangen. Frau L. wurde von dem Tode ihres Ehemanns durch die Polizei benachrichtigt; sie war schon seit geraumer Zeit auf ihren eigenen Unterhalt angewiesen, da der Mann nicht für sie sorgte. Uebcr die Persönlichkeit des Mädchens ist bisher nichts näheres bekannt geworden. Die Leichen wurden am Abend nach dem Schauhause gebracht. * Kiel, 14. September. Die Beerdigung des bei der Katastrophe auf dem Kreuzer „Wacht" verunglückten Oberfeuermeistersmaat Schneider und des Heizer Meyer fand heute nachmittag auf dem Garnisonkirchhof statt. Es folgte die volle Besatzung der „Wacht", unter Führung des Kommandanten von Oppeln-Bronikowsky, sowie je eines Detachements aller Schiffe und Truppenteile an Land. Die Leichen des Oberheizers Geißler und des Heizers Tümmler werden nach ihren Heimatorten Duisburg, beziehungsweise Breslau befördert. Das Befinden der Verletzten ist fortdauernd gut. * Hanau, 18. September. Das hiesige Schwurgericht eröffnete heute in außerordentlicher Tagung einen umfangreichen Prozeß gegen eine Witwe Senner, die früher ein Goldwarengeschäft in Pforzheim betrieb. Es wird ihr nun zur Last gelegt, sie habe in diesem Geschäft minderwertige Goldwaren anfertigen lassen, sodann den österreichischen Vollwertstempel nachgemacht, die minderwertigen Waren mit dem gefälschten Stempel versehen, sie in Oesterreich eingeschmuggelt und für vollwertig verkauft. Sie steht deshalb unter der Anklage der Stempel» fälschung und des Betrugs. Zu der Verhandlung sind 177 Zeugen, meist aus Oesterreich-Ungarn, und mehrere Sachverständige geladen. Es sind für die Verhandlung 10—14 Tage in Aussicht genommen. * Mannheim, 18. September. In verflossener Nacht spielte sich hier wieder eine blutige Messer-Affaire ab. Vor der Wirtschaft „Zur Mosbacher Bierhalle" im Stadtquadrate G 7 wurde der 20 Jahre alte ledige Schlosser Ernst Poetsch, gebürtig aus Mosbach, von dem 29jährigen Maurer Mathias Hauck durch einen Stich in die Brust getötet. Hauck und drei weitere Beteiligte wurden verhaftet. * Hagen, 17. September. Die hiesige Polizei verhaftete den Arbeiter Br oeckling wegen Falschmünzerei. Bei der Haussuchung wurden viele falsche Stücke, Schmelztiegel und Formen beschlagnahmt. * Altona, 17. September. An der hiesigen Wache war, wie wir bereits mitteilten, ein Dienstgewehr gestohlen worden, ein Vorfall, der auch bei der schwachen Besetzung der Wache in der Manöverzeit auffällig genug war. Um die Ausfuhr zu verhüten, waren die Eisenbahnbehörden benachrichtigt, auch war der Staatsanwaltschaft das Vorkommnis angezeigt worden. Es hieß bereits, der wachthabende Unteroffizier und der Gemeine, dessen Gewehr fehlte, seien vor ein Kriegsgericht gestellt. Jetzt hat sich das Gewehr in den Anlagen bei Nemnühlen gefunden. Die Sache scheint ein schlechter Scherz gewesen zu fein, der allerdings viel Staub aufgewirbelt hat. * Tilsit, 16. September. Graf Rittberg, Rittmeister vom hiesigen Dragoner-Regiment (Prinz Albrecht von Preußen), Litth. Nr. 1, erschoß sich im Schilleningker Walde bei Tilsit. Er hatte sein Pferd an einen Baum gebunden und daselbst den Säbel hingestellt, sowie den Waffenrock ausgezogen, war am kleinen See in einen Kahn gestiegen und hatte sich eine Kugel in die Brust geschossen, ist dabei jedenfalls aus dem Kahn in den See gefallen und ertrunken. Graf Rittberg sollte sich in einigen Tagen vermählen, bekam aber einen Absagebrief und soll deshalb den Tod gesucht haben. * St. Johann a. d. S., 17. September. Auf der Kohlengrube „Reden" bei Neunkirchen hat gestern eine Explosion stattgefunden, wobei neun Bergleute ums Leben gekommen sind. • Kuttenberg, 16. September. Das Schwurgericht fällte heute nach fünftägiger Verhandlung das Urteil in dem Prozesse gegen den wegen Ermordung der Anna Hruza angeklagten Leopold Hülsner aus Polna. Die Schuldfrage wegen Meuchelmordes wurde von den Geschworenen mit elf gegen eine Stimme verneint, die Eventualfrage wegen Mitschuld am Meuchelmorde mit allen zwölf Stimmen bejaht. Der Gerichtshof verurteilte Hülsner zum Tode durch den Strang. ♦ Wien, 16. September. Die Mannest hat eines Knaben. Während der vorjährigen Schulferien, so berichtet das „Neue Wiener Tagblatt", ereignete sich in einem ungarischen Orte eine aufregende Szene. Ein 17jähriger junger Mann war beim Baden vor den Augen seines Vaters in einem tückischen Gewässer verschwunden. Rasch entschlossen sprang der Vater des Jünglings nach, um den Sohn zu retten. Aber krampfhaft umklammerte der Versinkende den Vater; dieser fühlte seine Kraft schwinden und suchte, um seinen anderen vier Kindern ben Ernährer zu erhalten, sein Leben zu retten, sei es auch mit Preis- gebung des dem Untergange nahen Sohnes. Entsetzt sahen die Anwesenden diese unheilvolle Wendung der Szene. Da sprang ein blutjunger, militärisch uniformierter Knabe, der dreizehnjährige Zögling der Eisenstädter Militärunterrealschule Emil (Saubernaf, in bie Flut, tauchte unter unb nahm den Kampf mit dem Siebzehnjährigen auf, das heißt, er wußte sich feiner verzweifelten Anklammerung iu entziehen, ergriff ihn aber selbst mit übermenschlicher Kraft, tauchte empor unb schwamm, ben Geretteten im Arm, ans Ufer. In befonberer Würdigung dieser Mannesthat eines Knaben beantragte das Kriegsministerium, obwohl es der erste Fall dieser Art war, für den Knaben eine Auszeichnung: Kaiser Franz Josef verlieh dem kleinen Helden das silberne Verdienstkreuz, das noch nie einem so ungen Schüler verliehen worden. Diesen Sonntag wurde )em Zögling Gaudernak, dessen Vater General ist, das Ehrenzeichen mit besonderer Feierlichkeit überreicht. DaS ganze Eisenstädter Zöglings-Bataillon rückte nach dem Gottesdienste auf der herrlichen Anstaltsterrasse aus; auch der gesamte Lehrkörper, alle Unteroffiziere und Soldaten waren in Parade anwesend. Der Schulkommandant, Oberstleutnant Handschuh, heftete nach einer erhebenden Ansprache und nach einer Schilderung der wackeren That dem Zögling vor der Front das Ehrenzeichen an die Brust. Das Bataillon defilierte vor dem Anstaltskommandanten und dem Dekorierten. • Wien, 16. September. Die Gerüchte, daß in Laibach neuerlich eine Erdbebenkatastrophe stattgefunden habe, sind unbegründet. * Laibach, 18. September. Heute früh 7^ Uhr wurde ein heftiges Erdbeben verspürt, welches eine große Panik hervorrief, jedoch keinen Schaden anrichtete. * Budapest, 16 September. Heute vormittag fand bie Ziviltrauung bes Dichters Maurus Jokai mit ber jungen Schauspielerin Negy statt. * Paris, 16. September. Der Gemeinberat von Lebignan int Arrondissement Alais, welches bereits im vergangenen Jahre seine Hauptstraße in Rue Colonel Picquart umänderte, beschloß nunmehr mit sämtlichen gegen eine Stimme, bie Rue be la Nepublique in Rue Alfred Dreyfus umzutaufen. * Oporto, 16. September. Der Eisen bahn-Verkehr ist wieder freigegeben unter genauer Kontrolle jedes Reisenden. Auf dem Bahnhofe Campanha geschieht die Ausfolgung des Gesundheits-Attestes, des Gepäckes usw. nach erfolgter Desinfektion. * Belgrad, 16. September. Nachts stürzte der Tunnel in der Nähe von Ralja an ber Linie Belgrab-Nisch ein; ber Verkehr ist unterbrochen. Nur mit knapper Not ist ber Orientexpreßzug ber Katastrophe entgangen. * Saffari, 16. September. Der aus Egypten hier eingetroffene Passagierbampfer San Gottarbo würbe zur Quarantäne nach ben Asinari-Jnseln birigiert, ba er zwei verbächtige Kranke an Borb hatte. Verkehr, Land- und Volkswirtschaft. 16 Sept. Fruchtpreise. Wrizen^L 15,44-15,80, Korv 15,38—16,00, Gerste * 00,03—00.00, Hafers 12,26-13,00, Erbsen JC 00,00-00,00, Stufe® 00,00—00,00, Wicken JL 00,00, Lein * 00,00, Kartoffeln A 6.00-0,10, Sarnen 19,00-19,EO Münster a. Stein, 12. September. Bei der heute dahier stattgefundenen Weinversteigerung der Firma P. I. Scholl in Liquidation wurden erlöst für: 1. Weißweine 1898er je 1 Stück Rheinhessische 300, 300, 310, 310, 320, 320, 320, 320 Mk- 1886er Naheweine, diverse Lagen, je 1 Stück 370, 370, 370, 380, 380, 380, 400, 400, 410, 410, 410, 410, 410, 410, 440, 440, 410, 420, 400, 410, 420, 410, 420, 420, 420, 400, 410, 410, 420, 430, 420, 420, 420, 450, 440, 430, 460 Mk. 1895er Naheweine, diverse Lagen, je 1 Stück 490, 510, 510, 540, 560 Mk. 1897er Naheweine, diverse Lagen, je 1 Stück 569, 550, 560, 560, 610 Mk. 1893er je 1 Stück Hargesheimer Kronenberg 510, 510, Büdesheimer 660, 590, Altenbamberger 610, 660, Geisenheimer 680, 860, Rüdesheimer 920, 980, 1000 Mk. 1893er je 1 Halbstück Oestricher 360, Schloß Johannisberger 710, je 1 Viertelstück Winzenheimer 220, Scharlachberger 310 Mk. 1894er je 1 Stück Geisenheimer 510, 560, 610 Mk. 1 Halbstück Schloßböckelheimer 410, 1 Viertelstück Eisel 260 Mk. 1895er 1 Stück Winkler Hasensprung 1230 Mark, je 1 Halbstück Mannbacher 570, Eisel 570, Geisenheimer 400, 360, Rüdesheimer Berg 610, Winkler Dachsberg 620 Mk. 1895er je 1 Viertelstück Steeger 300, Rüdesheimer Berg 300 Mk. 2. Rotweine. 1896er je 1 Stück Portugieser 360, 440, 470 Mk. 1897er je 1 Stück Frühburgunder 600, 600, 740 Mk. Gesamterlös für 82 Stück Wein 42,270 Mk. ohne Faß. Eine allgemeine Klage der Geschäftswelt besteht darin, daß es den vielen bereits eingetragenen Wort- und Bildzeichen (Schutzmarken) gegenüber kaum mehr möglich oder mindestens sehr schwierig sei, noch neue schutzfähige Zeichen zu finden. Diese Klage ist in gewissem Sinne berechtigt, soweit es sich um Zeichen handelt, die an sich eine empfehlende Bedeutung haben oder in gewisser Beziehung zur Ware selbst stehen, ohne dadurch zur nicht eintragfähigen Beschaffenheitsangabe zu werden, da der Verkehr naturgemäß solche Zeichen bevorzugt. Bezüglich der Phantasiezeichen in Wort und Bild kann jene Klage aber nicht als berechtigt anerkannt werden. Es wird nämlich vielfach nicht beachtet, daß jedes Zeichen nur für die bestimmt angegebenen Waren des jeweiligen Geschäftsbetriebes unter Einschluß von gleichartigen Waren geschützt wird. Deshalb ist es auch ohne weiteres zulässig, ein eingetragenes Wort oder Bildzeichen für eine andere Warenklasse zugunsten einer anderen Firma nochmals zur Eintragung zu bringen. Bei der Wahl einer neuen Schutzmarke steht also aus den für andere Branchen erfolgten Eintragungen selbst eine große Auswahl von guten Motiven zur Verfügung. Das bekannte Patent- und Warenzeichenbureau von F. A. Hoppen in Berlin, Charlottenstraße 8, hat sich bereit erklärt, den Lesern dieses BlatteS über die bezüglichen Verhältnisse weitere Auskunft kostenlos zu erteilen. Zahlungseinstellungen. Konkurseröffnungen: Schankwirt und Baumaterialienhändler Karl Rudolf Hiob, Neukirchen im Erzgeb (Chemnitz); Heinrich G. "Wagner, Chemnitz; Handelsmann Nikcdem Gatzka, Gleiwitz; Kaufmann S Swidzinski, Jarotschin; Baumaterialienhändler Galater u. Blatz, Ludwigshafen a. Rh; Händler Josef Kern, Aue; Schuhwarenfabrikant Gustav Friedrich, München; Handelsmann Paul Gerhard Klose, Ostritz; Andreas Noll (Johann Six), Regensburg; Witwe Jakob Lösch, Sinzig; Kaufmann Jul. Weinberg, Berlin; Witwe Sophie Lange, Zirke (Birnbaum); Hutmacher Rich. Wieries, Braunschweig; Samenhändler M. S. Beyer, Chemnitz; Fuhrwerksbesitzer Ernst Rieb. Lesch, Chemnitz; Kaufmann Herrn. Witte, Dramburg; Cigarrenfabrikant Heinr. Kamp, Duisburg; Kaufmann Adoh Pfistner, Freiberg; Hirschdrogerie von Paul Rumpe, Gotha; Kaufmann Dan. Samuel, Hannover; Manufakturwarenhändler S. Heimann, Kaiserslautern: Klempner Adolf Birk, Kolmar i. P.; Wohlfrom & Koch, Baiermühle (Neresheim): Weissgerber Herrn. Gerseh, Neurode; Baumaterialien- bändler Jos. Prasse, Mügeln (Pirna); Kaufmann Aug. Herrn Krostag, Radeberg; Schneider Heinr. Dehlwes, Wilhelmshaven. — Das Vermögen der englischer» Konsumvereine beziffert sich auf über 360 Millionen Mark. Ihr Besitz an Grund und Boden, Gebäuden und Maschinen repräsentiert einen Wert von über 170 Mill. Mk. 1 6709 der berühmten Anfang 8 Uhr. 2, Entree 50 Pfg. Die Kapelle konzertiert z. Z. mit grossem Erfolg in Frankfurt (Rosenauastellung)». 6306 5.— 6722 waren u. a. m. unter Harantie für kräftigen, feinen Geschmack. (678$ 0O*psj^ süßer, reeller Ware 6615 9 Uhr ab. 4743 Friede. Noll, Mdäcker. B Neu! Neu! > EmkrWgerHMsdNljHk gesucht I Schönschreib-Unterricht Webcftiw: L äB*t!$arDL — Druck ee> Serin der SrL^l'sck« U-inersttStS-Buch. -ni> «toi (Pietsch Stbee) le «eße». «•llrrltcinrriniiuii OiipfMuitgen n u er kauf eit Verschiedenes Vermietungen (Mene stellen 6.— 6685 Die's am läi Das Alter ha! Redaktion 6738 Kreuzplatz O Jak. LinkenhöL, Neustadt an der Haardt, Rhpf. Der Kursus im Schönschreiben beginnt SamS- rag den 23. d. Mts. Meldungen nimmt die Exped. ds. Bl. zum 22. d. Mts. entgegen. Honorar für Deutsch 15 Mk., mit Latein 27 Mk. H. Hotttieö, Kalligraph Durch den Unterricht des Herrn bebör, zu vermieten. Näheres Marktstraße 28 5770] In meinem Hause Frank- urterstraße 44 ist die Bel-Etage, sechs immer mit Zubehör, Balkon und Garten, auf 1. Oktober, evtl, früher, zu vermieten.________Frau Kaetz Wwe. 6533] Ein kl. Familienlogis per 1. Oft. zu vermieten.Asterweg 6. «di KNlSjt- Möher Kur- und Tchl-Ttilubes, taalick frisch, per Postk^lli 3,50 Mark, versendet franko gegen Nachnahme in nur Mittwoch brn ‘20. Sept. 1899, nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Möbel aller Arten, 1 Pianino, 1 Hobelbank mit Werkzeug, i Linoleumteppich, 1 gold. Uhr mit Kette, eine Partie Swuh- Oottlieb bat sich die Handschrift einer größeren Anzahl meiner Schüler auch in diesem Jahre ganz bedeutend gebessert. Marburg a. L., 16. September 1899. 6727 I>r. H. Schellenberg. Ko b^t. Per treibt die ritt künstliche fittll Anzeiger" Donfem äbttatt üblich - Probenummern ve Daß er habet liebenden Safe uni xnferen Lesern geg Die Kellerluft heilen der Friedli hallen es ihrer Ju BeMe über das nach berühmten 3 Sortämpjerin jefy Lage der Dinge kindische Handluit Stimmung mach ständiger zu Hanl Ein Fräulein Hause unentgeltlich die Haushaltung erlernen. Familienansckl. Nah. Frau Hütteuverger, Seltersweg 67. 03228] Mädchen können Weißzeug« und Maschinen-Nähen gründlich erlernen. Seltersweg 30. Shwulvb^ gibt blendend weisse Wäsche. Unübertreffliches PWasch- und"’ & Bleichmittel । 8 Allein echt mit Namen J 1 Dr. Thompson i u. Schutzmarke SCHWAN.|3 Vorsicht M vor Nachahmungen! | W Ucberall käuflich. \ f Alleiniger Fabrikant: ' x Ernst Sieglin, Düsseldorf. «•••*" "Li” Streng reelle u. billigste Bezugsquelle! Zu mehr ai315VVÜV Familien ünGevrauch;! Gänsefedern, Fünf tölhtige Arbeiter für eine Dreschmaschine gesucht. Taglohn 2,20 Mk. bei freier Station. 6732 Emil Schäfer, Dreschmaschinenbesitzer, Wiese cf. Elektrische Licht- und Kraft-Anlagen in jedem Umfange. Centralen für Städte. Lieferung sämmtlicher Bedarfs - Artikel sb ingenieurbesuch u. Projekte kostenfrei, Bekanntmachung. I) Futteriieferung für das Tierfpital itt ©ie^eti. Für die Zeit vom 1. November 1899 bis zum 31. Oktober 1900 soll die Lieferung von Heu, Rogcienstroh (Handdrusch), Hafer, Weizen» schalen, Futtermehl und Metzdors'schem Hundekuchen für das Tierspital der Großh. Veterinär Anstalt in Gießen vergeben werden. Reflektanten werden ersucht, ihre Angeboie bis zum 1. Oktober d. Js. einzuschicken und bemerken wir dabei, daß die Lieferung von Heu, Stroh, Hafer, Weizenschalen und Hundekuchen im Einzelnen und im Ganzen vergeben werden kann, daß die Lieferungen frei ins Türspital nicht auf einmal, sondern im Verlaufe des Jahres, je nach Bedürfnis zu erfolgen haben und jeder Lieferung Rechnung beigegeben werden muß. Es werden etwa verbraucht: 15000 Kilo Hafer, 16000 Kilo Heu 15000 K lo Stroh, 700 Kilo Weizenschalen und Futtermehl, 1000 Kilo Hundekuchen 0684 Näheres in der Veterinär-Anstalt bei dem Assistenten Herrn Tierarzt Brücher. 2) Verkauf des Düngers im Tierspital. In der Zeit vom 1. Now-mber 1899 bis 31. Oktober 1900 soll der im Tierspital dahier erwachsende Dünger so, wie er sich zu verschiedener Zeit in der Grube fb bet, an den Meistbietenden dem Gewichte nach ver- kaust werden. Der Dünger ist immer so rechtzeitig abzufahren, daß feine Ueberfüllung der Grube eintritt. Näheres bei Herrn Assistenztierarzt Brücher. Gießen, den 13. September 1899. Die Direktion des Tierspitals au Groß. V-terinäranftalt. Prof. Dr. Pflug. Zu vermieten: .. In den Neubauten Seltersweg 60 und 62 zwei schöne, geräumige Läden mit je 8 Zimmern und Küche; daselbst mehrere Wohnungen von je 6 Zimmern und Zubehör, den Anforderungen der Neuzeit entsprechend; zwei schöne Mansardenwohnungen. !. Eckhaus der Bleich- und Slephanstraße, part., schöner, großer Laden und 5 Zimmer. Näheres Hofmannstratze 12. 4512 Drogerie zum roten Kreuz Bahvhofstratze 51 August Wolf Bahnhofstraße 51 empfiehlt Pa. reine Kernseife per Pfd. 24 Pfg., Pa. reine Sparkernseife per Pfd. 28 Pfg., Pa. reine Silberseife (oder Schmierseife) per Pfd. 20 Pfg, Pa. reine Glyeeriu-Schmier- seife per Pfd. 20 Pfg., Pa. reine Seifenervme per Pfd. 30 Pfg., Seifenpulver per Paket 10 und 15 Pfg., Seifenpnlver (lose) per Pfd. 16 Pfg Seifen werden aut Wunsch vorgewogen. Lichte in allen Preislagen, owie sämtliche Toilettenseifen empf. Emil Bender, Marktplatz 18. 6673 Haushaitun88-^66^^.^!.80 Kaiser-Melange pr. Pfd. JC. 4.40 Familien Thee „ „ „ 2.80 Pecco-Souchong R — Engi. Mischung „ „ „ 3.60 Karawanen-Thee Dienstag den 19. und Mittwoch den 20. September GrosscsElik-Xonzerl IMckilchkn Montag, Mittwoch und Freitag von Hamburger Matrosen-Kapelle Concordia Kapellmeister A 0. Werner. Beinhardsquelle bestes natürliches Wildunger Mineralwasser, spezifisch heilwirkend gegen Nieren», Blasen- und Steiulciden, von Hunderten Herren Aerzlen zum eigenen Gebrauch benutzt. b'-2° Haupt-Niederlage in Hießen: Ketikan-Apotheke, H. Dornberg r° «WWWWWWWWMWMWWWWWM>MNMMMMWWWWWWWaMWMM>MMM>M0M Rheinisches 4891 Technikum Bingen für Maschinenbau nnd Blekirelethnik. Programme kostenlos. GSuseSauucu, SchwaneufeSeru, Schwauett- öattnen u. alle anderen Sorten Bettfedera u.Daunen. -revheit u. beste Reiuiguug garantiert! Gure.vrelsw. Betlfedern p. Pfundiür 0,60; 0,80; lvÄ;l,40. PrimaHalvvaunen 1,6080. Po- larfeSern: hall>weiß2;weib2,ci0. SMcrweiste Gänse- u. Schwanenseveru 3; 3,50; 4; 5. SU« bcrweißc Gänse- u. Schwauenvaunen 5,75; 7; 8:10^t tzchtchinefischcGauzvaunen2,50;3. «olarvarmen 3; 4; 5 Ji. Jedes belieb. Quantum zollfrei gegen Nachnahme! NlchtgcfallendeS berxitwilligst auf unsere «oste« zurüttgenvmmen. Facher L Co. la Herford Nr. 30 in Westfalen. MT Proben u, ausführ!. Preisliste», auch über umsonst u. portofrei! Angabe der Preislagen für Federn-Prvbcn erwünscht! < Wunderbar ist der Erfolg, zarten und roR gen Teint erhält mun unbedingt b dm Gebrauch von: Rattnltr lilisHitt-Stift Bergmann & Co., Dresden-Radebeul. Vorrätig ä Stück 50 Pfg. bei: 5842 Emil Bender, Marktplatz 18. Seidenerem ist das ein;ige Mittel der Neuzeit, welches alle Flecken, wie Fett-, Obst-, Tinte- und Farbflecke, ohne Stoffe anzugreifen, beseitigt. Verlegene und gelb gewordene Stoffe werden, mit Seifencr^m gewaschen, wie neu. Seifencröm ersetzt Schmierseife, Soda und Seifenpulver, und fvart Zeit und Geld. 6713 Emii Bender, Marktplatz 18/ Betr.: (htotittv eiMnzk Die Königli namens des Grund des Preu sowie namens I öurch § 1 der (Reg.-Blatt Nr. ist, das zur Ei Gemarkung Gieß ^6 Enteignungsl 2 Gemäßheit bi Anleitung des Er tu der Gemarknr zu Gu Lande E Flur VI Ni 81. XV. 99 qm ; h zu Gun tuä Flur VI Nr Fl. XVI na »r 118 Flur VI Nr Fl. xvii «i, d° ■SS« ? d,r !n de» D.. bo: b^aunu, % SÄh* „F191«Hl EletoiÄs-AlüengeseHscbaft vorm. C. BuchEsr, Wiesbaden. Kegelbahn für einige Abende zu vergeben. 03246 Frankfurter Hof. <5* g* der Jubiläums-Provnzzial-tHewerbe- Ä Ausstellung Gr. Umstadt, ä, Wk. 1.— All UI i 8 877 Gewinne = 15000 Mk. Wert * Ziehung schon Montag, den 25. September empfiehlt die Glückskollekie von Richard BuchÄCker, Ncuen-Bäue 11° 6665] Fünf gute Bienenvölker in ganz neuen Wohnungen billig zu ver- iiiuien. Zu £ifr. ©rünbergeritr. 16, 1. 03179] Musikautomat mit selbst- thätigem Ein- und Auswechseln der Noten-- sckeiben, großartig funktionierend, umzugshalber preiswürdig zu verkaufen. Hammstratze 14. Wer bauen will versäume nicht, Preise einzuholen bei Emil Horst. Giessen Kunststein- und Cementwarenfabrik, Baumaterialienhandlung Liebigstrasse 43/45—Blegeüptad. Wortcilyaste Bezugsquelle für Muartikel aller Art. echnungei in jeder gewünschten Ansführung liefert schnellstens xu mässigen Preisen die BrUhl’sche Univ.-Druckerei (Pietsch Erben) 7 Schulstraeee 7. Thüringer Kunstfärberei Königsee Chemische Wäscherei. Etablissement ersten Ranges. Reue großartige Auswahl hochmoderner Farben. Peinlichst saubere, anerkannt vorzügliche Ausführung. gp Eiliges M Rkimgeu in Wenigen Tagen Ü Annahmestelle, Muster und portofreie Vermittelung bei 2497 Geschwister1 Heeirz, Gießen, Ikntnwrg 7. 5982] Durch Wegzug des Herrn Dr. Schwan ist die Parterrewohnung Frankfurterstraße 4, 7 Zimmer rc., vom 12. November ab, evtl, früher, zu vermieten. Näheres 1 Etage. 6002] Die seither von Herrn Pfarrer Dr. Grein innegehabte 6-Zimmerwohnung nebst Zubehör ist per Oktober anderweitig zu vermieten.______Moritz Strauß. 5624] Eine Wohnung, 4 Zimmer mit allem Zubehör, per 1. Oktober zu ver- mieten.Schillerstratz- 27. 5615] 3-Zimmerwohnung zu verm eien _______________Hammstratze 27. 5755] In meinem Hause Licherstr. 1 ist der erste Stock zu vermieten. _______________M. Steinmeyer. 5883J Grünbergerstratze 5 und drei Wohnungen von je 6 bis 7 Zimmern mit allem Zubehör sofort zu vermieten Näheres Schiffenbergerweg 24 II, gegenüber SteinS Garten._____________ Ecke Bleich- mib Ztephanstraße Parterrewohnung, 5 Zimmer nebst Zu- 6355] 5-Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. Zu erfragen Bahnhofstraße 57.__ 6396] Schönes FamiUenlogis zu vermieten._________Wallthorftratze 46. 6468] Zwei deine Wohnungen mit Zubehör zu vermieten. Riegelpfad 30. 64951 Im Neubau Stephan',lraße 17 ind Parterre- u. Bel-Etage, je 6 Zimmer, per 1. Oktober d. Js. m vermieten. Die Wohnungen sind der Neuzeit entsprechend mit Wasserspülung und Gaseinnchtung versehen. Näheres Bismarckstraße 30, Ecke Stephanftraße._____________________ 6672] Eine 2- und eine 3«Stmmer^ Wohnung zu vermieten. Wolken gaffe 11. 6690] Weserstraße 6 ist die erste Etage, 5 Zimmer, per 1. Dezember zu verm. Näheres Marburgerstratze 83. Weserstraße 8 ist die erste Etage, 5 Zimmer mit Balkon, ofort oder später zu vermieten. 6689 Näheres Marburgerstratze 83. 6705] SelterSweg 9 ist ein schönes Familienlogis per 1. Oktober zu verm. Näheres Marktstratze 28._________ 5057] Zum 1. Oktober ist eme sehr schöne Wohnung, 1. Etage, 6 Zimmer, Badez., Beranda, an eine ruhige Familie zu vermieten. Näheres Bahnhofstr. 71. 6506] Marktstratze 29 schöne Mansardenwohnung von 3 Zimmern mit Wasserleitung per 1. Oktober zu vermieten. Zu erfragen Westanlage 38.______ 659o] Westanlage 38 3. Stock, schöne 6—7 Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör sofort^ zu Vermietern________ 6718] Im früheren Lony'schen Hause Große Mühtgaffe 23 ist ein Logls zu vermieten. Näheres bei H. Schaststaedt, Sckanzenstraße. 6717] Im Neubau Schiffenbergerweg 58 Wohnung, 2 Zimmer, Kücke mit Zubehör und Wafferleitung, zu vermieten. Näheres Schiffenbergerweg 56. __ 'Ein gut möbliertes Zimmer mit Schlafkabinett zum 1. Oktober oder später zu vermieten. Eingang fevarat. _____________Brnchstratze 13, II. 6697] 2-Zimmerwohnung an kinderlose Leute zu vermieten. Westanlage 4. 6103] Ein möbl. Zimmer sof. an einen ans! Herrn zu verm. KapIaneig.l l.Fr.Berg. 6366] Zwei ineinandergehende unmöblierte Zimmer an eine einzelne Dame zu verm. Näh. Lndwigstr. 46, Mans. 6352] Freund!, möbl. Zimmer zu vermieten.______Wetzsteinstraße 40, li. 5694] Möbliertes, schönes Zimmer, auf Wunsch auch zwei, zu vermieten. _______Asterweg^, n. 6609] Möbliertes Zimmer zu vermieten.___Diezftratze 7. 6639] Möbliertes Zimmer an besseren Herrn zu vermieten. ______Gg. Schlörb, Löwengaffe 22. 03198] Ein freundlich möbl. Zimmer, sowie zwei schöne unmöblierte Zimmer, auf Wunsch auch möbliert, zum i. Oft. zu verm. I. Braun, Seltersweg 4 03236] Möbl. Zimmer mit Pension sofort zu vermieten. Lindenplatz 7. 03222] Neuen-Bäue 21 möbliertes Wohn- und Schlafzimmer zu vermieten. 6696] Kaplansgaffe 27 Laden mit kleiner Wohnung, sowie eine 3-Zimmerwohnung zu vermieten. Näheres Westanlage 4. 6616] Tüchtiger Schreiner für dauernde Arbeit gesucht. Heinrich Vollmöller, Grünbergerstraße 3 a. 03243] Ein Pferdeknecht für sofort gesucht.Christian Haubach 1. 6722______Geißler, Gerichtsvollzieher. Das ElttWüs der diesjähr. Obsternte zu Winnerod eeso wird Donnerstag den 28. ds. Mts., vormittags 9 Uhr, öffentlich baumweise versteigert. Zu- fc-mmeukunst bei der Ziegelhütte (der Straße Reiskirchen—Winnerod). Winnerod, 15. September 1899. Die Gutsverwaltrrrrg. 6392] Junge als Hausbursche gesucht. Fr. Hennings, Seltersweg 14. 6704] Laufbürschchen suchen _______________Brüder Schmidt. 6484] Hausbursche gesucht. _ ____Neustadt^6. 6189] Mädchen für Hausarbeit gesucht. Sonnenstratze 19. Gesucht ! für Mitte Oktober ein zuverlässiges Mädchen, das gut kocht und alle loaug= arbeit versteht. Näh. Südanlage 13, I. Junges braves Mädchen vom Lande sofort gesucht. 6614 Otto Scheel, Bahnhofftrasie 50. 6442] Jüngeres, reinliches Lauf- mädchen gesucht. Hofmannstr. 4, I. 6677] Ein Laufmadchen oder Lauffrau gesucht. __ __Seltersweg 68^IID 03248] Ein jüngeres Mädchen sofort gesucht.Ludwigftratze 20, L äs