1800 Donnerstag den 20. April Bm Internationaler Arbeiterschutz auf privater-Initiative beruhendes internationales gpiing anzustellen. Der 19. April 1529. Mß WtttVc >1U Anzeiger q viermal iigelegt. fltkfrion, Expedition und Druckerei: -4«kßr«tze Ar. 7. «dreffe für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Diese Verschiedenheit der Grundaussassung führte dazu, daß nach dem Schluß des Kongresses die Anhänger der beef“ wird als Hauptzweck der Herstellung das Bestrebe» genannt, ein Nahrungsmittel zu liefern, das für den em» fachen Mann oder den Reisenden in unwirtlichen Gegenden, den Soldaten im Felde, den Bergmann im provisorische« Ausbeutelager und ähnliche Leute m ähnlichen Verhältnisse» nn*1"1“1 OOSl «ntn>lr>< °°° «nitifl-» 1“ brr JJ'2“ Bezugspreis »leNrljähriich 2 Mark 20 Psg. monatlid) 75 Psg. mit Bringcrlohu. Sei Postbezug 2 Mark 50 Pig. vierlestährlkch GraüsbeUaaenI Gießener Fmnilienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Drei Jahre später ist das vorüber. Der Kaiser hat durch Aussöhnung mit dem Papst freie Hand bekommen und schickt sich zu einem vernichtenden Schlag an, um die „verdammte lutherische Sekte auszurotten". Dem entspreche» die Beschlüsse, welche in den Apriltagen des Jahres 1529 zu Speyer gefaßt werden: Der Reichstagsabschied von lo26 wird aufgehoben und bestimmt, alle, welche das Wormser Edikt bisher gehalten, d. h. die evangelische Lehre und deren Anhänger unterdrückt haben, sollten auch ferner so regieren, die übrigen wenigstens bis zu einem nächstens abzuhaltenden Konzil keine weitere Neuerung vornehmen. Damit war der Reformation das Todesurteil gesprochen. Sie wurde gerettet durch die ernste Entschlossenheit der evangelischen Stände. Als deren Vorstellungen und Vermittlungsversuche an der Hartnäckigkeit des Königs Ferdinand scheiterten und er am 19. April nach Verkündigung der Beschlüsse den Saal verließ, ohne eine bereits angekündigte Antwort der Evangelischen abzuwarten, legten diese vor den übrigen noch versammelten Ständen eine feierliche Protestation oder Rechtsverwahrung ein. In ihrem, ihrer Nachkommen und aller derer Namen, die noch in Zukunft dem heiligen Worte Gottes anhängen wurden stellen ste sich auf den Standpunkt des Reichstagsabschiedes »°n , verwahren sich gegen den Vorwurf, daß sie denselben miß- brauch, hätten, -rklär-n, daß überhaupt m Glauben-, und u«ug'. 18m bW«* Sl-btiMMM M der 1898« 3® w Vorstände «ü* >98. ttgNch mi*i dSnahme bei 1 ritag«. Bi «irrßener wurde teils wiederum der Regierung geliefert, teils in de« Handel gebracht." - „Ungefähr wie viele. Buchstn in den beiden Frachtwagen waren geborsten?" — „Ich glaube, durchschnittlich zwei auf die Kiste. 500 Kisten befanden sich in jedem Frachtwagen, demnach 2000 Kannen verdorbenes Fleisch in der ganzen Sendung." Ist es nicht geradezu empörend, daß man solches Zeug den Soldaten als Nahrung im Felde vor dem Feinde geboten, und nicht noch empörender, daß General Eagan dafür als Belohnung vom Präsidenten sechs Jahre Ferien mit vollem Gehalt bekommen hat? Die Untersuchung dieser Angelegenheit aber zeigt auch weiter, daß das amerikanische Büchsenfleisch ein frecher Schwindel ist, ein Humbugmanöver, bestimmt, das Publikum zu täuschen und die Taschen der Unternehmer zu füllen. Wie wäre es auch sonst mogüch, daß allein vier Firmen in einem Jahre 600 Millionen Mk. Reingewinn erzielten! Es scheint übrigens, als ob die e @. 1. u- Ö--2 * $ t Dezember ^^^Doch nich? genug daran: Auch lebende Maden befände» sich in dem Büchsensteisch! C. T. Rambo, em Angestell er der Firma Armour u. Co. in Chigaco, schilderte als Zeuge vor dem Untersuchungsgericht dre Beschaffenheit einer Sendung Büchsenfleisch, die, nachdem Miles ferne Anklagen er- hoben, von der Regierung an Armour u. Co. rurü^eschickt wurde, in so drastischer und das Verhalten der Militär- intendantur wie auch der Fleischlieferanten kennz^chnender Weise, daß wohl am besten diese Aussage wörtlich wieder* mtieotgt ouic9 ^ouuugc tu,« -" | 'cpn «ra wir die Frachtwagen nut der zurua- internationalen Verewigung | ^sibickten Ladung Büchsenfleisch aufmachten, fanden wir, daß viele Kannen geborsten waren. Maden krochen überall umher. Der Gestank war so entsetzlich, daß wir, um es bet der Arbeit aushalten zu können, Ammoniak gebrauche« mußten." — „Was wurde mit den Büchsen gethan? Die offenen wurden in den Abkochraum gebracht; die an* J1 - <_ • m.. X /CO.l. Ontl hptt ft PTPM Faule Fleischlieferungen. Di- Untcrfuchung des Fleifchlieferungs- Skandals in Nordamerika macht bedenkliche Fortschritte, bedenklich allerdings nur für die amerikanischen P^-r und d.e Armee- | m°.ng“ ^r^mg„cn Waren auf allz. intendantur, für diese aber .m höchsten Grade. Man er fuhr. ^rmen ruhig zug«en, ° gerade bei zwei Versetzt, daß General Eagan über den Kops der g °s°nl.- -rungen alten ^dwar°n,^d-r°n ^anneü roast »ibMrschutzis ins Leben rufen wollten, als ein ständiges I duchs-nsl->jch^s°hn- jg^iesert?Buchs-n. beef1 wird als Hauptzweck der Herstellung das Bestreben »Iv-xlied zwischen denen die die Arb-it-rfchutzg- -tzg-bung und d^m- -m R g^ ^sp-k.ionssch-in- sind von d-n I a-nannt. ein NahrungsmM-l zu li-f-rn, das für d-n em filBirm wollen, während letztere demselben nur die Ausgabe I fl 'm' ffitmen selbst auf die Büchsen geklebt wor< KK" wollten, wissenschaftliche und statijt.,ch- Untersuchungen Ang , llt^t ^8^ ^stgestellt, daß -s überhaupt gar kein »AiRrbeil-rverhäktnisf- und die auf diese bezügliche Gesetz. zgüchf-u gibt, daß dies-Bezeichnung eme fromm- ZHWiUn, ein Statut für ®rn> miiu internationalen Gesellschaft zu entwerfen, die sich die Aufgabe stellt, diese Gesetzgebung in den etnjelnen Sanbern iu fördern und zu unterstützen. Man ging von der Anschauung aus, daß zwar ein internationales, von den Regierungen der Lüae dem Publikum gegenüber ist, daß eS angekochtes Rind* fi-,sch ist, aus d-ss-u Brüh- Extrakt gemacht wird, und I uuy HUUJ UCUl VU|iup vvw ~ c I ' aus den allerschlechtesten Teilen, die sonst unverkäuf* I Arb-i.-rschutzg°s-yg-bung ^sich pr.va.im ^-mm-l.-n^und | z >>°- '-"s von g-rmgst-v Qualität, teils überhaupt für den menschlichen Genuß alS schädlich befunden worden, doch nicht vernichtet, sondern m Roastbeef" verarbeitet worden ist, denn es sind sogar m Büchsen tote Maden gesunden worden, ein Beweis dafür, daß di-,- bereits in dem Fl-isch gewesen waren als es ge> kocht und eingemacht wurde! Die Form der FIe.fchinfp-kt.vn durch Bundesbeamte ist aber dadurch in ihrer ganzen Klag. Wormser Edikts „für sich also leben, regieren und -shal'-n, mie ein jeder solches gegen Gott und kaiserliche Mazestat hosi-t und vertraue, zu v-ran.wvr.-v-. Damit war es allen Fürsten, Ständen und Städten des Reiches anhe.m- g-g-b-n, di- r-ligios-n Ang-l-g-nh-it-n in chr-m G-b.-t- nach eigenem Ermessen zu ordnen. Wohl war neben, d,e B-rantwortung gegen Gott die gegen den Kaiser gestellt, und wohl waren sich die Evangelischen d-si-n bewußt, daß fip durck Einführung der Reformation nicht im Sinne des Kaisers handelt aber sie fühlten sich verpflichtet, Gott mehr zu gehorchen, als den Menschen, und waren über, zeugt daß di- von ihnen vertretene Sach- schlwßlich dem aanzen Volk und Vaterland zum Segen g-reich-n werde. Und8 wenn zunächst auch nur von den Fürsten und Ständen die Rede war, und der Einzelnen, der Unterthanen, zunächst nicht g acht wurde, ,° war doch das Rech, m Glaubens, fraaen nach dem eigenen Gewissen zu handeln, grundsätzlich anerkannt. Di-f-r Grundsatz ist das Fundament, der Rech^- boden für die Entstehung der evangelifchen Landeskirche geworden. Aber freilich jener der Reformation günstige Reichstagsabschied von 1526 war nur zustande gekommen unter dem Druck der allgemeinen politischen Lage, namentlich infolge des Bundes, den der Papst zur Niederwerfung der allzu hoch gestiegenen kaiserlichen Macht ins Leden gerufen hatte. die Betrachtung der Arbeiterfchutzgesetzgebung vom intet- nniWSofiialpoutner |ia) zur uic|c .....—u-...... > nationalen Gesichtspunkte aus zu fordern, am estcn zn er. braite dürfte es ernsthafter Erwägung wert fein, ob nicht I reichen sei, daß man sich daher prinzipiell der Anffaflung - slvL. ra.AM.to h»a 9frFipitprfr6nhe§ internationale Maß- | Schweizer Regierung und den Anträgen des Züricher xon- ... «bem Gebiete des Arbeiterschutzes internationale Maß. l Schweizer Regierung und den Anträgen des Züricher Kon. eher u..ch°!^urchfühibar sind. Di-internationale Konkurrenz bietet \ gtesses anschließen könne, daß aber, wie die bishengcn Er^ .». Lsnch Schwiergkeiten, wenn es sich um die Verbe„etung Ehrungen zeigten, zur- Zeit dies nicht zu erreybenJ unb de - L der Arbeiter handel.. Es frag, sich, ob diese 'd,'ß tj,. auf privater Jn,.ia.>ve b-ruhendes >n.erna.wnal-s ©.»Äfeiten sich nicht durch internationale Verständigung I J„stj,ut immer noch bester fei als kemes, insbesondere, wenn beZ »er Beherrschung des Weltrnark.es beteiligten Länder ' < ' . — --- -"'"liauna an e.nem N!'IM wcht überwinden, so doch abschwächen lassen. einer Arbeitsschutzgesetzgebung mit dem Sitz in Brussel. Nunmehr tritt auch an die Sozialpolitiker Deutschlands die Frage heran, sich darüber klar zu werden, ob es im Interesse der Fortführung der Arbciterschutzgesetzgebung angezeigt ist sich den auf den internationalen Zusammenschluß in den verschiedenen industriellen Ländern gerichteten Bestrebungen i ^ man^n die Retorten (Behälter zum Kondensiere» anzuschließen. Man kann zweifelhaft fern ob dw .ns Ang d r°n ha. man m d^R-.° -n gefaßte internationale Vereinigung bedeutende Erfolge er- | des Fisches). „«u m------,.ä6a,. iM hp„ zielen wird, aber wenn einmal eine solche internationale Vereinigung gebildet wird, so'liegt kein Grund vor^.daß man sich auf deutscher Seite davon fern halt. Die sozialpolitische Konferenz im April wird deshalb, wie aus der eingehend begründeten Einladung ersichtlich, darüber verhandeln, welche Schritte zu thun feien, um der Anregung Folge zu geben, wie die Verhandlungen mit den Vertretern anderer Staaten zu führen und welche Aenderungen zu dem Statutenentwurf, z. B. auch hinsichtlich des Sitzes der zu gründenden nationalen Bereinigung, zu beantragen seien. ^seu. 0 9' es gelingen sollte, die Regierungen zur Beteiligung an einem >wcyt uoerwinoeu, ]u uuu, , solchen zu bewegen. Das Komitee, bestehend aus drei tz.j. b-r in.crnationalen «rb-it-rschutzkouf-r-nz, di- auf bdaif^n b« Don Dr. Heußel. tzS waren entscheidende, tief greifende und folgenschwere (Geisse, die sich vor 370 Jahren in der alten Kaiserstadt Cgx^sr abgespielt haben. Tagte doch in ihren Mauern, Ai:zi weiten male feit wenigen Jahren, eine glänzende Reichs- t My nnmlung, zu der die Großen des römischen Reiches t ktidjer Nation erschienen waren: König Ferdinand von 1311 Tn und Böhmen als Vertreter seines Bruders, des J NlnS, Kurfürsten und Fürsten, Herzoge, Landgrafen und «Suinn, päpstliche Gesandte, Prälaten und Bischöfe und f sachlich die ehrenfesten Vertreter der freien Reichsstädte, intimen, und zwar die Mehrheit, siegesgewiß gesonnen, itih Neuerungen auf religiösem und kirchlichem Gebiete s x -kch zu thun, die anderen bangenden Herzens der Dinge , «ileiid, die kommen sollten, und doch fest entschloßen, ihr ••/ t « Ärifficn durch keinen Mehrheitsbeschluß knechten zu laßen, a ' tan mannhaft für die erkannte Wahrheit einzutreten. 0>okg^. Das Ziel, das Kaiser Karl V. seit 1521 Nicht aus *2»uac verloren hatte, war die Ausführung der in Worms .l:i2»utber und seine Anhänger ausgesprochene« Reichsacht. V äußere politische Verwickelungen haben ihn zunächst -iliiBi gehindert, und im Jahre 1526 war in Speyer der ® > 'SMvsatz zum Reichstagsbeschluß erhoben worden: bis zu künftigen Konzil solle jeder Stand in Sachen des HP 92 Zweites Blatt Gießener Anzeiger /Q I ( 'v Ä -* z* AV* lUe«nzeigen^ermlttlungsstellen bd 3n- unb Äullanfcci k.. fir den C Ql (l I W H V L nehmen An-rlgeu sür den Gießener Anzeiger migegcn. ersckieinknden Nummer bis vorm. 10 Ahr. V ♦ UV V Ul V A.nts- und Anzeigeblatt für den Nreis Gieszen. Laufe dieses Monats wird in Berlin eine Ver tamMg namhafter Sozialpolitiker zusammentreten um .......... 1. ficktA mit der Frage zu beschäftigen, ob eme Unterstützung I tung einer intornnbonaler Ärbeiterschutzbestrebungen deutscherseits er- I s;-b wllGht und möglich ist. Die Einladung zu dieser Konferenz ist i-ia mnterzeichnet von den Herren v. Berlepsch, Brentano, | au8/ daß zwar ein internationales, von oen "x LL Qr Röslcke, v. Rottenburg, Schmoller und Wagner. I industriellen Staaten errichtetes Bureau den gewollten Zweck, daß hervorragende deutsche Nationalökonomen 1 -- VOM Mter- Menen: sich für diese Frage interessieren. In 1 . r. • , Ei__Hinvf Soin nn turnt »in der internationalen uroencijujupiuuim^, « v ««i , hnn Statuten EchÄmg Sta.fet Wilh-lms im Jahr- 1890 in B-r m zu- gab- -n.l-d.g.durch Varl-st-^ °.n°s En.wurf-^vvn S.a.ut-n ja nrneir rat, war man zwar allerseits geneigt, anzuerkennen, I beatme internationale Verständigung über die Behandlung I oekStlil'titerschutzes wünschenswert und sachlich begründet sei, I al iien bis Regierungen wollten sich für ihre nationale Gese^ gwthng auf dem Gebiete des Arbeiterschutzes nicht durch inMltmiiionalc Abmachungen binden lassen. Auf dem inter- ■■■■.i.wdlcn Arbeiterschutzkongreß von Zürich im Jahre 1897 ■ wtflunbt ric internationale Seite der Arbeiterschutzgesetzgebung inlfgegriffen. Ein Antrag, die Regierungen zur Er- riiijiaiifl eines internationalen Arbeiterschutzamtes einzuladen, i# * »tinbe angenommen, doch hat dieser Beschluß des Züricher Hl Ml Koches eine Folge nicht gehabt. )U cjn dem Programm des internationalen Kongresses für ! rti-u.ftMi. !»!Vrilleiterfchutzgesetzgebung, welcher im Herbst 1897 IN '.befötantter 6 itp - tagte toar auch die Frage gestellt: Ist es wünschenS- . aß sich zwischen den einzelnen Arbeitsamts n^nffiionclle Beziehungen bilden und daß die Arbeiterstatisti jpill 1W) ^„t^^jonal organisiert werde. Beschlüsse wurden auf dem ir, LldWH nicht gefaßt, die Diskussion ergab aber bie lieber* inhOtU baWet®i!ii:niung aller Redner für die Nützlichkeit eines mter* ltt^ n.MMLilcn Bureaus, welches dazu dienen sollte, alle für die ^ÄlMerschutzgefetzgebung wichtigen Dokumente, alle wichtigen über' die Anwendung der Arbeiterschutzgesetze und fflUWIllbittw Wirkungen zu sammeln und eine gemeinsame Grund- Iiojii schaffen für die statistischen Erhebungen über Arbeiter* v iMlltnisse in den einzelnen Ländern. Rur gingen die Fs-mwe und die Gegner des gesetzlichen Arbeiterschutzes hi Mci von einer verschiedenen Grundauflassung aus, indem c chie ein solches internationales Bureau zur Förderung des die Lotterie nicht wie in Preußen bureaukratisch zu tr walten, sondern dieselbe dem privaten Wettbewerb 5:1 Telegramm: lassen, wie das- in Hamburg, Braunschweig und onto Berlin, 16. April 1899. len : kleinern Mengen: Serbien (»uv uw;, - ,,^1 °»°e°iei^^ *) Julius Ney, die Protestation der evangeltfchm Stände auf dem Reichstag zu Speyer 1529. Gießen u. s. w. eine Eingabe an das Finanzminiiv-.:i gerichtet, worin sie ihre Erfahrungen in Form mb schlagen dem Ministerium unterbreiten, um der gepLria Einrichtung die Konkurrenzfähigkeit zu sichern. Bor dla wird in der Eingabe auf die Notwendigkeit hingeMrr Gewisienssachen Mehrheitsbeschlüsse nicht maßgebend sein könnten, protestieren durum feierlich gegen die Beschlüsse der Versammlung und appellieren an die römisch-kaiserliche Majestät, sowie an ein freies christliches Konzil. — Die bedeutungsvollsten Stellen der ausführlichen, wenige Tage später abgefaßten und veröffentlichten Protestationsschrift sind diejenigen von der Gewissensfreiheit: „So sind doch dieses solche Sachen, die Gottes Ehre und unser jedes Seelenheil und Seligkeit angehen, darin wir, uns Gottes Befehl, unsrers Gewissens halber, unseren Herrn und Gott als höchsten König und Herrn aller Herren, in der Taufe und sonst durch sein heiliges göttliches Wort, allein anzusehen verpflichtet und schuldig sind .... In den Sachen, Gottes Ehre und der Seele Seligkeit belangend, muß ein jeglicher für sich selbst vor Gott stehen und Rechenschaft geben — Wie die Evangelischen für sich selbst Gewissensfreiheit in Anspruch nehmen, so sind sie weit entfernt, sie anderen zu schmälern: „Wir unterstehen uns gar nicht anzufechten, wie es Ew. Königl. Durchlauchtigkeit, auch ein jeder unter eueren Liebden, auch euch, den Anderen, außerhalb unsrer Mitentschließung, nach dem Edict oder sonst für sich selbst und mit den Ihren halten will. . ."*) So hat denn die Protestation von 1529 die schwer bedrohte Gewissensfreiheit feierlich in Schutz genommen und damit die Grundlage der rechten christlichen Frömmigkeit, der religiösen Toleranz, ja der ganzen Wissenschaft und Kultur gerettet. Lokales und ProvinMes. n. Büdingeu, 18. April. Am hiesigen Gymnasiu» ginnt auch im Sommersemester der Unterricht morgen* . 8 Uhr. Vielen Schülern, deren Eltern in der Nähe wobr ist dadurch Gelegenheit geboten abends Heimzufahrcn' Mainz, 18. April. Zur Lohnbewegung Zimmerer. In einer sehr zahlreich besuchten $trjdnrr lung der Zimmergesellen wurde gestern abend noch^-' gäbe des ablehnenden Bescheides der Meister bt^V:" - durch nochmalige mündliche Unterhandlungen zunäG , Mittel und Wege zu erschöpfen und erst dann zur Ai^ . einstellung zu schreiten. Nachdem die direkten Verhandle ; mit den Meistern erfolglos bleiben sollen, wird al« ? Mittel die Bürgermeisterei zur Vermittelung angerufen ' alsdann eventl. zum Strike geschritten. In der >;: Handlung gewann man den Eindruck, daß im aQgem» q wenig Neigung zu einem Strike bei den Gesellen - Händen ist. △ Mainz, 18. April. Die durch Urteil des gerichtes zur nochmaligen Verhandlung an die Straskar- des Landgerichtes nach Darmstadt verwiesene Anklage' gegen den der Veruntreuung bezichtigten Direktor §e>ir des hiesigen Gaswerkes, wird am 26. d. Mts. die Eio kammer in Darmstadt beschäftigen; durch das erfinde:.: Urteil wurde Direktor Hessemer zu einer meljrniitynt.r: Gefängnisstrafe verurteilt. A Mainz, 18. April. Mit Rücksicht auf die pa, - tierte Einrichtung einer hessischen ©taat8lotteri< vi: die Lotteriekollekteure von Worms, Mainz, Dam» Petersburg, 18. April. Das Gerücht, daß P, Jaime von Bourbon nach Spanien abgereist sei als vollständig unbegründet bezeichnet. Der Prinz hat - Garnison bisher nicht verlassen. Sofia, 18. April. Der diplomatische Agent in Dimitrow, wurde interimistisch mit der Leitung . Konsular-Agentur betraut. St. Margher ta, Ligure, 17./4. 1899. Herzlichen Dank für Telegramm, bin hocherfreut, daß nun auch in Hessen unter Allerhöchstem Protektorate sich ein Landes-Komitee gebildet. Hoffe deshalb die schönsten Erfolge für unseren Verein. ' b Fürst Wied. Berlin, 18. April. Der Kaiser hörte heute vormittag die Vorträge des Generals v. Hahnke, des Kriegsministers v. Goßler und des Kontre-Admirals Bende- mann. . . Berlin, 18. April. Der König und bie Königin von Württemberg sind heute vormittag 10 Uhr in Potsdam eingetroffen. Berlin, 18. April. Die 9. Kommission des Reichstags zur Vorberatung des Jnvaliditäts- I Versicherungsgesetzes erledigte heute die §§10 bis 12. I Berlin, 18. April. Auf der heutigen Tagesordnung | des Abgeordnetenhauses stand die Fortsetzung der ersten Beratung der Kanal-Vorlage. Die Minister v. Miquel I und Brefeld befürworteten nochmals die Annahme derselben. Die Vorlage wurde schließlich an eine besondere 28er-Korn- mission verwiesen. Die nächste Sitzung findet morgen statt. I Zur Beratung stehen Initiativanträge betreffend Regelung der Verhältnisse der Unterhaltungspflicht für Volksschulen. Berlin, 18. April. Die Reichstags-Kommission für die drei Postgesetze trat heute unter dem Vorsitz des Abgeordneten Dr. Schädler zusammen. Zunächst wurde die Novelle zum Postgesetz zur Beratung gestellt. Die Abschnitte 1 und 2, betreffend das Briefporto und den Nachbar- I orts-Verkehr, wurden nach der Vorlage angenommen. I Berlin, 18. April. Im Festsaale des Hotel Kaiserhof fand heute eine zahlreich besuchte Versammlung deutscher Zeitungs-Verleger statt, welche Stellung zu dem neuen Postzeitungstarife nehmen sollte. Im ganzen waren ca. 250 Zeitungen aus allen Teilen Deutschlands I vertreten. Nach eingehender Debatte wurde folgende Resolution angenommen: Die heute im Kaiserhof versammelten, beziehungsweise vertretenen deutschen Zeitungs-Verleger, I zusammenberufen durch den Vorstand der Posttarif-Vereini- I gung deutscher Zeitungsverleger, stellen sich durchaus auf [ den Standpunkt der Petition der genannten Vereinigung vom 5. April an den Reichstag. Die Diskussion der ersten Lesung im Reichstage hat zu unserer Genugthuung ergeben, daß die Vorschläge der Vereinigung den einzigen gangbaren Weg zur Lösung der Zeitungstarif-Reform zeigen, indem sie den Abonnementspreis als wesentlichen Teil der Grundlage I zu dem neuen Tarife fordern. Berlin, 18. April. Samoa. Das „Reutersche Bureau" meldet heute aus Washington: Der Kreuzer der Vereinigten Staaten „Marblehead" hat Befehl erhalten, den „Newark" nach dem Stillen Ozean zu begleiten, um unter das Kommando des Admirals Kautz gestellt zu werden. Es wird angenommen, daß das Kriegsschiff „Texas" für den I Stillen Ozean in Bereitschaft gehalten werden soll, falls I seine Dienste dort erforderlich sind. — Uebrigens herrscht augenblicklich in der Frage eine friedliche Stimmung. Wie der „Voss. Ztg." aus Washington gemeldet wird, verständigte der Staatssekretär Hay die Presse davon, daß bei der I Ordnung der Samoawirren keine der drei Mächte einen I Sieg davongetragen oder eine Niederlage erlitten habe. I Alle drei Regierungen seien, wie er glaube, von dem näm- I lichen Wunsche beseelt, eine friedliche und ehrenvolle Lösunng der Frage und die Beseitigung von Zuständen zu erlangen, die nicht nur gegenwärtig höchst bedauernswert sind, sondern, wenn sie vernachlässigt werden, sich verschlimmern dürften. — Der Senator Morgan (Alabama) äußerte, eine einzige dauernde Lösung der Samoafrage sei die Teilung der Inseln; gegenwärtig sei jedoch das Staatsdepartement ent- I schieden gegen eine solche Lösung. t — Die Vailele-Pflanzung der deutschen Handels- und Plantagen-Gesellschaft der Südseeinseln zu Ham- I bürg, wo die anglo-amerikanischen Verbündeten durch die Krieger Mataafas eine ernste Schlappe erlitten und nicht I nur Soldaten, sondern auch Geschütze verloren, liegt, wie I wir dem „Hamb. Korr." entnehmen, etwa 6 Kilometer oft* I lich von Apia. Die ungefähr 800 Hektar große, meist nut | I Kokospalmen besetzte Pflanzung steht unter der Oberleitung des Herrn Hufnagel, eines allgemein geachteten und wegen I seines ruhigen und besonnenen Wesens geschätzten Deutschen, der für sein unerschrockenes, umsichtiges Einschreiten bei dem unglücklichen Gefecht bei Vailele am 18. Dezember 1888 durch Verleihung des preußischen Kronenordens 4. Klasse I mit Schwertern ausgezeichnet worden ist. Die Station Vailele, die Wohnhäuser des Verwalters und seiner deutschen I Unterbeamten sowie der schwarzen Arbeiter, die Kopradarre I und die Lagerräume liegen nahe an der Küste etwa 10 Meter über derselben, an einer nach Süden einschneidenden Bucht. I Nordöstlich von der Station Vailele befindet sich ein von I jeher in den kriegerischen Unternehmungen der Samoaner beliebter strategischer Punkt aus den Bergen von Luatuanuu: I ein nach der Küste vorspringender, nach drei Seiten steil I abfallender Bergrücken, der nur von Süden aus gut zu- I gänzlich und leicht zu verteidigen ist. Dort haben allem I Anschein nach auch jetzt wieder die Leute Mataafas die I alten Befestigungen benutzt und sich festgesetzt, dort beginnt I der östliche Atuabezirk, der eigentliche Sitz der Mataafa- I Partei. Die englischen Blätter nehmen natürlich ohne I weiteres als Thatsache an, daß Hufnagel die Mataafaner I zum Kampfe aufgereizt und dabei unterstützt hat. Man I stellt sich dabei die Pflanzung als einen Garten von zwei I bis drei Morgen vor — es handelt sich aber um ausge- , I dehnte Kokoswälder am Abhang des Apia-Berges, die von I drei Flüssen durchrauscht werden.__ Ausland. . Wien, 18. April. Die Meldung, der Kaiser von Oesterreich werde der Kaiser-Parade in Cannstatt (185 000), Uruguay (^000) Tunis (120 000), --^ (95 000?), Mexiko (70 000), Persien (45 000) un. Euer Königliche Hoheit freundliche Benachrichtigung habe Ich mit wahrer Befriedigung und großer Freude gelesen. Euer Königlichen Hoheit bin Ich von Herzen dankbar, daß Höchstdieselben sich in Ihrem Lande an die Spitze einer Bewegung gestellt haben, die, gehegt und gepflegt, gute Früchte tragen muß zum Segen und weiteren Gedeihen des Deutschen Reiches und Volkes. gez. Wilhelm. Das vom Landes-Ausschuß an den Präsidenten des Deutschen Flotten-Vereins gerichtete Telegramm lautet: Das unterzeichnete Präsidium des Landesausschusses des Deutschen Flottenvereins für das Großherzogtum Hessen erlaubt sich Euer Durchlaucht von der heute unter dem allergnädigsten Protektorat Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs erfolgten Begründung des Landes-Ausschusses geziemend Mitteilung zu machen, mit der Versicherung, unentwegt für die Förderung der nationalen und patriotischen Qicle des Flotten-Vereins eintreten zu wollen. gez. Dr. W. Merck. An Seine Durchltucht den Fürsten zu Wied z. Z. St. Margherita Ligure (Italien). Auf das soeben erwähnte Telegramm ging folgende Antwort ein: Staaten der Fall ist._____________________ I Vermischtes. || • Die Herren Studierenden, welche im nächsten Seuiäl die Universität Leipzig besuchen, machen wir daraufst merksam, daß im dortigen evangelischen Vertilg hause, Roß st raße 14, nicht blos für die erfanjhj ein gutes Unterkommen zu finden ist, sondern auch Ma des Semesters für 60 Pfg. ein kräftiger, reM Mittagstisch (kein Trinkgeld oder Bierzwang) wird. Neben 100 anderen Tagesblättern zc. hegt i unsere Zeitung aus. Der Reingewinn fließt den v« »Oben 4 ei«e 11 Wei 1 "-«N jch (35 000). Grfi ic tttt' * Eine merkwürdige Erscheinung 3CT9te ' rj TT- gangenen September und Oktober m ber . iUIt& qanset-Bucht der amerikanischen Küste Mich New-York. Das Wasser wurde an. angS l « plötzlich in einem großen Telle dieserBuch und verbreitete einen sehr unangenehmen 4 werken der Inneren Mission zu. * Die Weinernte der Welt im Jahre 1898 roiru alljährlich, im „Moniteur Vinicole" zusammengeMt der Spitze der „Weinländer" steht Frankreich nut 5 | 32i/4 Millionen Hektoliter, wurde aber im vorige»I beinahe von Italien mit 3P/2 Millionen eingeholi. J erstere Land hatte gegen die Ernte von 1897 eine zrll Abnahme, das letztere eine Zunahme von über 5»/, M3' zu verzeichnen. Das dritte unter den Weinlände re und blieb Spanien, das eine Zunahme von annähr^ auf 248/4 Millionen auswies. Nicht allgemein dürfte es sein, daß das viertreichste Weinland allerdings mit 5*/t (4>/z) Millionen Hektoliter goo" erstgenannten Länder weit zurücktretend. An fünfte. - stand sowohl 1897 wie 1898 Rumänien, das eine Studer Ernte von 3 200 000 auf 3 900 000 Hektoliter er* Die sechste Stelle nahm im vorigen Jahre W1- mit 3 120 000 Hektoliter, während es 1897 noä r Chile und Portugal zurückstand. Einen außerorde^. Aufschwung nahm die Weinerte in Bulgarien, dar vt siebzehnten Stelle an die siebente rückte und eine 5-'". von 1090 000 auf 2 600 000 Hektoliter erhielte, i : folgte Chile, dann Portugal. Deutschland blieb m , | Jahre wegen der bekanntlich recht mangelhaften tr • , hinter Oesterreich (1 900000) zurück und trat mit 1 t Hektoliter von der neunten an die elfte Stelle. • Million Hektoliter erzeugten ferner noch (der Weit J Türkei mit Cypern mit 1 600 000 (—200 000), Are , mit 1 600 000 (+160 000), Peru mit 1500 000 »gP einigten Staaten von Amerika mit 1 3°0 00ü(-t- JJ Griechenland mit 1 100 000 (—100 000) und bi mit 1 100 000 (—150 000) Hektoliter, Ungarn t»; ry 900 000 (—300 000) zu ernten, demnächst folgen v I kleinern Mengen: Serbien (800 000), Brasilien ( (böten,«’( i.i*J X F°-b- eine ft weil «t»# - oberMe(, bit ift1 «®bet' schienen du ®urb -* w M de» nnteriu»"1 sSzfä •*s herabgehen kuB, wie ihn, V nefernft, eine «r! ° edincibelime der an dm Schritte nach de. eilung, keine Grazi , Tvp" bildet, wie 96 Wjfon»« h(t “b! Strtbtlung unb Len aiebt es leit grenze spiel der Mode, die L tunst. Man ergreif fahrt in gleicher Ges bei W UT stM 9t\nn \W- Paradmarfchl Ein Die Mütze sitzt re auf der Nafe, j Sesitzers, bie Vor Pesticbigung bleib weit wie möglich «ach vorn, weil schl steig benutzen, abe: seitliche Bewegung Freunde hat. Sine der rechten Schulter der M-e bis faß a man das MützenM außerdem von große Unterwürfigteil, was ter Gmß zwischen \ wirb um fo feierlich Michkeü burchtran Gesinnungen sind. ( Weife mit Höflichke Thema.' Shit erf Kultur, und Sitten, noch nicht der Höhef und erst bann kann faib, weit über lat hinaus'." * Vvuml—« folgendes Gefchichtä Tos Generalkommc 1 «>n Monitum de Anfrage, wie es 11 ! uebungsplatzesMü u/lMgsplatzen in Eoungssteien ßtit a ®f'fe verpachtet feie Stanhvorhina c 3n nußige »der i I l.ön. den Rand: Wd stjßtu. . ' Echreiimc I eutw bi'^er' I s-7?E & °uf einm7d- * b, Ingenieur I «»« Ä’1" « I «WäersAM eine ausreichende Mahlzeit hergibt zu einem Preise, der in jedem Falle unter dem Marktpreise frischen Fleisches bleiben soll. In Chicago kostet zur Zeit ein Pfund guten Rindfleisches, etwa Lendenstück, 20 Cents (85 Pfg.), während die großen Schlachthäuser ihren Kunden für die Hälfte dasselbe zu liefern vorgeben. Thatsächlich läßt sich von ihnen für 25 bis 45 Pfg. ein Pfund eingemachten oder schon gekochten Fleisches kaufen, aber es ist eben kein Lendenstück, sondern ein magerer Ausschnitt aus dem Vorderschenkel eines mageren Tieres. Das Büchsenfleisch soll, das ist ein zweiter Punkt des Ehrgeizes bei seiner Herstellung, im Verhältnis zu seinem Gewicht mehr Nährwert haben als das auf dem Markt gekaufte teurere frische Fleisch. Nach der Ansicht der chicagoer Schlachter kann das nur erreicht werden, wenn ausschließlich magere Tiere verwandt werden, deren Fett das Gewichtsverhältnis von Masse und Nährwert nicht allzu sehr stört. Von diesen mageren Tieren wird dann zu gunsten jener löblichen ehrgeizigen Absicht auch nur das magere und — schlechtere Fleisch genommen, mit Vorliebe vom Vorderteil und den Beinen. Für die Rücksichtslosigkeit der Erwerbsgelüste jener Häuser ist es jedenfalls bezeichnend und für die Gewissenlosigkeit und gleichgültige Nachlässigkeit der Intendantur des Bundesheeres beschämend, wenn jetzt die Untersuchungen ergeben haben, daß nicht nur ganz altes, minderwertiges Fleisch, das von früheren Kunden zuruck- gewiesen war, den Unterhändlern der Armee aufgeschwindelt wurde, sondern daß auch betrügerischerweise Chemikalien, ein sogenanntes Präservativ, das die chemische Fabrik in Pittsburq, von der es auf Umwegen bezogen wurde, Hydro- fluosilicit nennt, zur „Einbalsamierung" des für die Truppen bestimmten Fleisches angewandt wurden, damit die Forderung der zweiundsiebzigstündigen Haltbarkeit nach Entfernung aus dem Eisbehälter erfüllt werden könne. I. F. Z- Deutsches Reich. Darmstadt, 18. April. Das Telegramm, welches aus Anlaß der Konstituierung des Hessischen Landes-Ausschusses des Deutschen Flottenvereins Seine Königliche Hoheit der Großherzog an Seine Majestät den Kaiser richtete, hat folgenden Wortlaut: An Seine Majestät den Kaiser Potsdam. Eurer Majestät darf Ich Mir erlauben, die freudige Mitteilung zu machen, daß sich heute unter Meinem Protektorat ein Hessischer Landes-Ausschuß im Anschluß an den Deutschen Flotten-Verein konstituiert hat. gez. Ernst Ludwig. Seine Majestät der Kaiser antwortete mit folgendem beiwohnen, wird in hiesigen Hofkreisen als verftüht 1 zeichnet. Richtig sei nur, daß der Kaiser als Chef,-, württembergischen Regiments zur Parade eingeladen wo- sei, eine Entscheidung bisher aber noch nicht getroffen-? Paris, 18. April. Der „Figaro" veröffentlich: IV die weiteren Aussagen Picquarts. Mehlpreise Ml. 25 50 ind. Sack loko hier. 6 Meter Frühjahr- und Sommer- 16 Mtr. solid. Mestor-Zephir z. Kl. f. Mk. 1.50 "it Md-'" i nterbreittn, um: Weit zu fichm die NotweWc: reußen bim*: privaten ffittfac :g, Braunschviu 1.80 2.70 3.90 6 6 Araba-Nouveaute Dollar-Carreaux extra prima Lod. \ am 26. d. D> iigen; durch dar 'er zu einer mil: M Rücksicht ar chen StaatSloi Stoff für mschtes. btt, welche suchen, müi evange. nicht bloik^t r. macht, machen fte nach. Damit nun jedermann einen solchen Kunst-schreib'tisch sich zulegen könne, so ist der Preiß davon nur 24 Dukaten .... Es folgen die Anpreisungen noch mehrerer anderer Raritäten. „Für das Sehen zahlet man nach Belieben, zu Maria Hüls im grünen Cranz rm ersten Stock, wo man zum mittleren Thor hinein gehet, gleich linker Hand die steinerne Stiege hinauf, bey der französischen Schule.- — Es scheint also keine ^)rcw' maschine in unserem Sinne gewesen zu sein, welche die Handschrift durch Lettern ersetzt hätte, sondern vielmehr eine durch einen Hebel»Mechauisrnus wirkende Co Pier- Worms, Mair! abe an das Fischungen in Frr m vrihier Schreibtisch für alle Stände, besonders in Canzleyen u . Keinen Nutzen verschaffen (an. Denn dieser Maschinen« Neueste Eingänge für die Fr üb Jahr-u. Sommerealeon. Modernste Kleider- und Blousen-Stoffe Die durch V Handlung an tu', tstadt verwieg' 'ezichtigten 'M inden ist, sg. ein früiiigtL idb ober 8iW lageSbliÜtern 'Reingewinn f# Getreide (Lokopretse für 100 Kg. gute marktfähige Ware je nach Quattlät.) Frankfurt a. M-, 17. April. Weizen, hiesiger Roggen, hiesiger Gerste, Wetterauer .... Hafer, hiesiger RavS....... Heu und Stroh (Notierung vom Heu- und Strohmarkt zu Franfurt a. M., per 100 Kg. loko Frankfurt.) 7. April. Heu Roagenstroh (Langstroh) Bieh (amtliche Notierung am Schlacht- otehhof zu Frankfurt vom 10. April). Hchse». a. vollfleifchige, «usgemästete, höchsten Schlacbtwertes bis zu 6 Jahren b. junge fleischige, nicht aukgemästete und ältere ausgemästete .... c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere d. gering genährte jeden AlterS ZLulke«. a. vollfleifchige, höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere c. gering genährte .... Kühe ». Kärse« (Stiere «.'Ainder). a. b. vollfleifch., ausgemäst. Färsen (Stiere und Rfnder) höchsten Schlachtwertes vollfleifchige, ausgcm. Kühe höchstm Schlachtwertes bis zu 7 Jahren ältere au-gemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe u. Färfen mäßig genährte Kühe und Färfen . gering genährte Kühe und Färsen Aätver. gO), ist, und eine jede ihr oe,onoeres A)tmensatz yat ; jeöe Mit r h-w st» besonderes vorgelegtes Papier. Wann ich nun auf der de «ronr mir liegende Papier schreibe, so fangen die zwei h ö^r., iivü^Ü! UM Federn zugleich auf ihrem Papier an, so schön und al8 wenn ich es selbsten geschrieben hätte; höre ich Mteratur, Wissenschaft und Kunst. — Prof. Dr. G. JLgerS MonatSblatt (Verlag von W. Kohlhammer, Stuttgart, jährlich 3 Mk.) 1899 Nr. 4 Im ersten Aufsatz über Geschmackstoffe fährt der Herausgeber fort, die Bedeutung der Gärungspllze für den Wohlgeschmack und die Bekömmlichkeit vieler Lebens« und Genußmittel zu besprechen. Dann weist er auf die Rtechbarkeit einer etwaigen Verderbnis bei denselben hin und weiter aus die Erscheinung, daß auch daS riechbar ist, wenn bei Lebewesen die Gesundheit nicht in der Ordnung ist. Ein Artikel Jäger, Gesundheitspflege gtebt kurzen Bericht über Zweck und Inhalt eines soeben erschienenen gleichnamigen Buchs des Herausgeber«. In einem weiteren Aufsatz wild der Kunstzucker, Saccharin und Zuckertn, besprochen und die Behauptung von besten Vorzügen, insbesondere von seinem niederen VreiS einer genauen Untersuchung unterzogen, die zugunsten deö wirklichen ZuckerS, vorausoesetzt, daß derselbe nicht durch Bäuung verdorben ist, autzsällt. Eine Reihe von kleinen Mitteilungen und der Briefkasten behandeln noch allerlei Dinge: den Wert der militärischen Erziehung, Auszeichnung, daS Frühaufstehen der Kinder, Korsettverbot (in den russischen Schalen), Abendessen,-Fußfahrräder, Saccharin, Palmin, Weiterumschlag und WttterungSgefühl, ungebläuten Zucker. — Sorben erschien im Verlage von Karl SieaiSmund, Berlin SW., Dessauerstraße 13, die neueste Ausgabe von Stecheris Armee- Einteilung und Ouartterliste de« deutschen Reichsheeres und der Kaiserlichen Marin- für 1899, Frühjahr« Ausgabe, 40. Jahrgang. Abgeschlossen Anfang April 1899. Dies- seit 40 Jahren regelmäßig erscheinende Armeeliste enthält eine tabellarische und sehr übersichtliche Zusammenstellung aller Truppenteile der deutschen Armee mit namentlicher Angabe der Chefs (Inhaber), Kommandeure und Standorte, sowie kurze Uniform-Beschreibungen und Abbildungen der Regiment«'Namenzüge, ferner die Personalien der KrteaSmintsterten und höheren Mllitär-Behörden, die Generalstäbe, Inspektionen, Gouvernements und Kommandanturen, Erziehung«- und Bildungs wesen, Verwaltungsbehörden: ferner die Landwehr- und Terrttorial- Bezirke; ein Verzeichnis sämtlicher Truppenteile nach Waffengattung und NÜmmersolge und den alphabettschm Quartterstand. Die Ab- tellung „Kaiserliche Marine" enthält die Personalien deS ReichS- martneamt«, die Ober-KommandoS und Inspektionen, die Küsten- Bezirke, Verwaltungsbehörden, Schutztruppen für die Kolonien und eine genaue Liste Sr. Maj. KrtegSfchrße nebst Deplacement, Pferdekräften und Besatzungsetat. Für dm praktischen Gebrauch aller Behörden, Landratsäwter, Polizei- und Gemeinde-Derwaltungm, besonder« für alle Beamten militärischer Bureaux ist dieses altbewährte Armee-Schema ein unmtbehrliches Hilfsmittel. Ganz besonder« aber w (Sto ßrißt". ' Eine Schreibmaschine im vorigen Jahrhundert. Im Diarium" Nnm. 33 Mittwochs-anhang den 25. April l'W hyat die Wiener Abendpost folgende interessante Anzeige er Ml:: „Es sind zur großen Bequemlichkeit und üoQ= kllM7tuem Nutzen ganz neu mventierte Maschinen- s« Liäb«tische hier zu haben, womit man sogleich drei Sekunde betragen. Danach ergibt sich nach Abzug oer Verluste eine Leistung von rund 35 000 Pferdestärken. Dieser Gewinn erscheint recht ansehnlich, wird aber eine Beeinträchtigung der Naturerscheinung gar nicht nach sich ziehen, da immerhin nur 4 bis 7 Prozent der gesamten Wassermenge, die die Whirlpoolschnellen passiert, zur Ableitung und Benutzung gelangt. Eine besondere Eigenheit wird der Bau des Kanals mit sich bringen. Die Geschwindigkeit des Wassers im Flusse ist an dieser Stelle so bedeutend, daß es leicht große Steine fortführen kann, und man beabsichtigt daher, die bei den Felssprengungen losgelösten Massen, soweit sie nicht für die Ausmauerung des Kanals gebraucht werden, einfach in den Fluß zu werfen, der mit seiner Strömung von 35 Kilometer in der Stunde oder nahezu 10 Meter in der Sekunde deren Fortführung sicher besorgen wird. Das obere Ende des Kanals wird ganz in Zement ausgeführt und derart geschützt, daß ein Eindringen des Eises im Winter ausgeschlossen ist. Die Kosten des Kanals allein sind auf rund 8 Millionen Mark veranschlagt, die Ausgaben für den übrigen Teil der Anlage werden demgegenüber verhältnismäßig unbeträchtlich sein. • Welche gewaltige Ausdehnung die amerikanische Uhre«- industrie angenommen hat, geht aus folgenden, auf die Fabrik der Waltham Company bezüglichen Daten hervor, die wir einer Mitteilung des Internationalen Patentbureaus Karl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6, entnehmen. Danach ist die Fabrik im Stande, täglich 2500 Taschenuhren fertig zu stellen. 1400 Frauen und 800 Männer sind in dem Etablissement beschäftigt. Es käme demnach auf jeden Arbeiter pro Tag eine und eine achtel Uhr. Jedes Uhrwerk besteht aus 160 verschiedenen Teilen, zu deren Herstellung 3750 verschiedene Operationen nötig sind. 0. d e. Mehl nach Qualität: Weizenmehl, hiesiges N?. 0 bi« 26.00 feinere Marken 28 50 bis 29.00 Nr. 1 24.50 bi« 25.00, feinere Marken 25.50 bis 26.00, Nr. 2 Mk. 23 50 bis 24.00, feinere Marken Mk. 24 50 bi« 25 00 Nr. 3 21 50 bi« 22.00, feinere Marken 22 50 biß 23.00, Nr. 4 19.00 bi« 19.50, feinere Marken 20.00 bt« 20.60. Roggenmehl, hiesige« Nr. 0 Mk. 23 50 bi« 24.00, Nr. 1 Mk. 21.00 bi« 22.00, Nr. 2 Mk. 15.50 bis 16 00. Alles per 100 Stil» a. feinst- Mast- (vollm. Mast) und beste Saugkälber . b. mittlere Mast- und gute Saugkälber c. geringe Saugkälber . . . . . d. ältere gering genährte Kälber (Fresier) Schafe. a. Mastlämmer u- jüngere Masthämme! b. ältere Masthämmel . o. mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzfchafe) Schweine. a. vollfleifchige der feineren Raffen und deren Kreuzungen tot Alter bis ll/< I. b. fleifchtge c. gering entwickelte, sowie Saum und ausländische Schweine (unter Angabe der Herkunft) d. Eber » Ms 2 •'M itim obtm ™ dn Mi-, «‘«talujje " Md «ft M d>- bitettn t- taben foHtn. R 1 Strmitttlin , stritt«. ■> mbtud, baf, ->n>- bei bSi maschine. • Ein neues NiagaeaKrasiwerk ist nach einer Meldung des „Western Elektrizian" in der Gründung begriffen. Während die erste Kraftanlage die Ausnutzung des großen Hauptwasserfalles bezweckte, handelt es sich diesmal darum, die wegen ihrer landschaftlichen Schönheit weltberühmten Whirlpool-Rapids der menschlichen Herrschaft dienstbar zu machen. Wie bei der ersten Anlage, so sollen auch diesmal Turbinen die Wasierkraft aufnehmen und durch den Betrieb von Dynamomaschinen in elektrische Energie verwandeln. Im übrigen wird dieses zweite Elektrizitätswerk wesentlich von jenem ersten verschieden sein. An dem Hauptfalle mußte ein besonderer Tunnel gebohrt werden, um das ablaufende Wasier fortzuschaffen. An den Stromschnellen wird einfach ein offener Kanal zur Aufnahme des Obn- wassers angelegt und das Unterwasier ohne unterirdische Bauten direkt in den Fluß zurückgeleitet werden. Diese Anlage wird dadurch ermöglicht, daß die Errichtung des Kraftwerkes in unmittelbarer Nähe des Flußufers statt- finben wird. Um ein ganz billiges Unternehmen handelt es sich freilich auch diesmal nicht, denn der Oberwasserkanal muß in einer Länge von 1600 Meter und einer Breite von 30 Meter größtenteils durch festen Fels gesprengt werden. Das Gefälle innerhalb des Kanals wird 14 Meter und die verfügbare Wassermenge 290 Kubikmeter in der betragen. Danach ergibt sich nach Abzug der eiitr. Tagen fand man tausende toter Fische, Krabben und , auf so hören sis auch auf, nehme ich Dinte so nehmen sie HS-"nlen am Ufer. Diese sonderbare Erscheinung führte auch Dmte. Mit emern Wort, Alles, ^was^ der Mensch jM.ittr wissenschaftlichen Untersuchung, aus der sich ergab/' d, •_% Wasser jener Bucht von unzähligen mikroskopischen f[ ton Infusorien, Peridinien, die zu den sogen. Gctßel- u Arien gehören, angefüllt war. Diese Infusorien besitzen ?i Mi rötliche Farbe und waren plötzlich so zahlreich gern m>-r, daß eine weiße Muschel 6 Zoll unter der Wasser- o>titsche nicht mehr zu erkennen war. Am9 und 10 Sepie m.r. als die zahlreichen Fische tot an das Ufer getrieben n ircki, erschienen die Peridinien weniger zahlreich, aber tn b uchsten 14 Tagen nahmen sie roieber ftartj^ sodaß irnui in einem Kubikcentimeter Wasser wenigstens 5800 zahlte. "Uit den Untersuchungen von Meab sinb btese vertbtmen d iUrfsache bes Fischsterbens gewesen, wie sie auch Ursache 5 E raten Farbe de» Wassers in anbern Teilen bes t Sl L |tlW mit th • Me sich Studenten grüßen. Wir lesen in den Burschen- I s.ckMchen Blättern (Carl Heymanns Verlag, Berlin): „Bis , m -j)i itte des Jahrhunderts redeten sich alle Studenten f rMCret Universitäten, ob Bekannte oder nicht, mit „Du" an,und man kannte untereinander keinen anderen Gruß, a fli baB über die Straße schallende Wort und den Handgruß. EM deutschen Farbenstudenten sind zu einem großen Teile jvip von. eh mer und gebildeter geworden und haben iim siUldentischen Straßenverkehr eine Unsumme von^ Be- « ^itojupgen ausgedacht und uns angelernt. Der „Typ", > öd Ä'uster, unter dessen Qualität der Fabrikant nicht ftbmbgshen darf, ist auf Miseren Fall angewandt, etwa der wie ihn zwei chinesische Mandarinen vor dem pro- f.juxm jZolke miteinander austauschen. Devot, schweigsam, t tnitmtt, eine Art von Kultus. Drei Schritte vor der (j Bnedöelinie der aneinander vorübergehenden begonnen und r imSthritte nach der Begegnung ausgehalten. Keine Ueber- viilttz, feine Grazie, je steifer, desto korrekter? Der . .M" bildet, wie gesagt, die Grenze nach unten, zu den Hchfurmen der anderen Menschen hinab; nach oben, zur j.EWtong und Verin-ierlichung des studentischen Grußes, gjsM ti- keine Grenzen Da sehen wir das bunte Wechsel- fijtyitl dr-r Mode, die Laune freier, ungebundener Erstndungs- f ILmjt. Man ergreift blitzartig Mütze oder Stürmer, , üht rn gleicher Geschwindigkeit damit vertikal zur Mitte Bocust herab und hebt, indem man fast an das ge- i ßtiftc Rinn schlägt, den Burschenhut vor das Gesicht. — -jDraln marsch! Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs! — Mütze sitzt wieder auf dem Hinterkopf ober halb arxl iwr Nase, je nach Talent unb Neigung ihres ÄWtzK-S, bie Vorführung hat gut geklappt. Die innere $ömie?'igung bleibt nicht aus. Ober bie Mütze wirb so n ent toie möglich vom Körper weggehalten, in ber Regel tiMiij üörn, weil schließlich noch anbere Menschen den Bürger- .!'t!-z b nutzen, aber bas hinbert boch nicht, baß auch bie ft telid)i Bewegung unter unerschrockenen Männern ihre gUtainhie hat. Eine beliebte Spielart ist ferner baS Senken t> »n rechten Schulter unb bas Hinabreichen bes Armes mit d en Mtze bis fast auf bie Erbe; sie hat ben Vorzug, baß n iun b:i6 Mützenfutter gegenseitig ftubieren kann unb zeugt a.uljndiM von großer Wertschätzung bes Momentes ber WiMmmrsigkeit, was ja wesentlicher Zweck bes Grüßens ist. 5 ruß zwischen ben Angehörigen zweier Körperschaften nniim so feierlicher unb gebiegener, um so mehr mit HjMleit burchtränkt, je unfreunblicher bie gegenseitigen . 6 iöiöniriingcn sinb. Es gibt Korporationen, bie sich auf biese 1 1 BW mit Höflichkeiten vergiften. Doch genug von bem 1 Eine erschöpfenbe Darstellung bieses Stückes ul , $6tultur* unb Sittengeschichte ist nicht möglich, auch scheint , im Fahre 1898 rov n nil^t der Höhepunkt ber Entwicklung erreicht zu sein, ,'cole" zuftrnrneW'! u bann fann man beurteilen, wie hoch wir gestiegen steht FmüM ' si weil über lanbesübliche Natürlichkeit unb Vernunft ixbt abtx im W MWM eingd » Warum? — Darum! Dem Berliner Tageblatt wirb fc’o*nbeS Geschichtchen als angeblich authentisch mitgeteilt: T^-Meneralkommanbo in Hannover erhielt vor Kurzem Minden As' d iultionitum ber Oberrechnungskammer mit ber ’ Qunohmt ton ar- Almag,^, wie es zugehe, baß bie breiten Lagergassen bes ■ ä Mt aim^splatzes Münster nicht, wie bies bei anberen ähnlichen " »r.Me WkickiN U-lscuixtsplätzen in Preußen geschehen sei, währenb ber S;;’ ^ettolitii Ülite; freien Zeit an bie Sanbleute ber Umgegenb zur Kuh- A'- w'M verpachtet seien. Der General fanbte biese Anfrage jurüatrcn» ■ ü. .n .wflCiantroortUng an ben Kommanbanten von Münster, witzige Aber ihm wohl bekannt war. Dieser schrieb ninnri ben Raub: „Weil baS Rinbvieh hierorts keinen Mk. 1.50 Pfg. ig zum ganzen Kleid. JHuster auf Verlangen |jn allergrösster Auswahl versenden in einzelnen franco ins Haus. Metern bei Aufträgen von 20 Mark an franko. -- Oettinger & Co., Frankfurta. M., Versandte. Modebilder 1 Modernste Herrenstoffe z. ganz. Anzug L M. 3.60 gratis. | 9 Cheviotstoffe , , , , » 4 35 i mährend eS ; rfftanb. Einen « £ in »n Snte rückte flOOO Hektolder^. .[ Deut^chla^ . . . . . , recht mangel, ober was eS auch immer wäre auf einmal zugleich 00) kan: zum Beyspiel, ein Gelehrter kann bamit W die elfte glji: :iuf einmal brey Exemplarien schreiben eines für bie 1 11. nfr nfi ’ G jwx eines für den Druck, und eines für sich selbsten. Sn000 H2 -i" EKLZ ngenieur macht sich gleich 3 Plans auf ein mal; mit >' ci iii^ufmann zu feiner Correspondenz ober auch für mit k i se vir Berechnungen ober Conto-zetteln gleich 3 auf einmal, ier^a innOOO)'' toüi tuinn auch nicht weniger ein solcher so künstlich rnathe- »oo V ------ —........ m ------------------------.... - ------------ fi: sck tz - lisch ist also beschaffen, baß, wann ich mich an ben setze, unb eine Feber in bie Hanb nehme unb ifinbuncfe, so bunten die zwey andern Federn sogleich 000)/ ' mriadiir ein, wovon die eine zur Rechten, bie anbere zur -A* ®,rlltD . - ift'ii ist, unb eine jebe ihr besonderes Dintenfaß hat ; jede bient el ben Mannschaften be« aktiven Dienst-« wie ber Reserve, ber Landwehr unb den Einjährig Fr-iw'llig-n al« p attische« In strukiion«- unb Nachichlap-duch, zumal bir Prei«, 75 Psg., ein sehr geringer genannt werbe» muß. — ,,Gaudeamus“, Blätter unb Bilder für bie ftubierenbe Jugenb. Gelettei von k. k. Prof. Ferb. Ginzel, Verlag von G. Freytag & Bernbt in Wien VU/1 (mit biretter Postverfendung in Oesterreich'Ungarn ganzjährig fl. 3.25, durch den Buchhandel fl. 3 — Mk. 5). Von biefer neuen Schülerzeilschrift, bie im Vor« jahre so vielversprechenb ins Leben getreten ift, hat soeben das erste Heft des neuen Jahrganges die Preffe verlaffen. Auf 20 Seiten ift da eine reiche Fülle von gediegenem Lesestoffe, fo recht für den Gedankenkreis der Mittelschüler, Bürgerschüler u. f. w paffend, in Verbindung mit den prächtigsten Bildern zusammengcstellt worden. Wir finden den Anfang einer längeren Studentengeschickte „Wald unb See" von dem gemütvollen Jugendsckriftsteller Hermann Brand» flälter, das erste Stück einer Reihe von vornehm illustrierten Streif» zügen durch die Trümmerwelt der ewigen Roma, Bilder zu deutschen Klassikern, Altdeutsche Heldengeschickten von Rich v. Kralik, ein Menschenfresser-Interview, den Leopoldfteiner See in Bild unb Wort, kleine französische und englische Anekdoten, Mathematische«, physikalische Hebungen, .Kleine Rundschau", überaus mannigfaltige Aufgaben zum Nachdenken mit ausgesetzten Preisen, und zuletzt eine sehr reichballige Briefpost. Hier wird ber Jugend wirklich zu billigstem Preise bie beste Unterhaltung unb zugleich reicher Stoff zur Geistes» bildung geboten, so baß verstänbige Eltern nicht säumen sollten, ihrem ftubierenben Sohne bie Vorteile einer fo umsichtig geleiteten Zeitschrift zu sichern. — Katechismus der Geographie von Karl Arenz. Fünfte Auflage, gänzlich umgearbettet von Prof. Dr. Fr. Traumüller unb Dr O Hahn. Mit 69 Sbbtlbunten. In OriginaUeinenbanb 3 Mark 5u Psg. Verlag von I I. Weder in Leipzig. Da« für weitere Kreise Wichtigste ber astronomischen, mathemat 1^/», PhiMal» ischen unb politischen Geographie ift hier in überaus geschickter Weise auf bem engen Raume von 17 Bogen Klcinoktav gegeben. Den I Les.stoss erklären unb beleben 69 in ben Text gebrückte überwiegend ganz neue Illustrationen, unter benen besonder« bie ethnographischen ein anerkennende« Wort verdienen. Die statistischen Angaben sind durchweg den neuesten unb zuverlässigsten Quellen J" ber Staatenkunde wird in erster Linie überall die volkSwirischaftlich« Seite de« Völkerleben« berücksichtigt. Demselben Zwecke bienen auch die im Anhang beigefügten Ueb.rstchten und Tabellen ber »Wm D.mpierlinien, der Handelsflotten, der Ein» und Ausfuhr, werte unb ber Eisenbahn- unb Telegraphenltoien ber bebeutendsten HanbelSstaaten.__________ - Drfisnotiernng des hessschen randwirsschsstsrats. Heutige Vorwöchtl. Preise. Preise. Mk. Mk. 16 50—16.60 16.25 1530-15.40 15.25 — .- 15 00-15.50 15.00-15.50 —.— —•- 5 60-7.00 6.00—6.80 3.20—4.60 3.60—4 60 Bezahlt wurde für 50 Kg- (1 (Str.) Schlachtgewicht: 65—66 65—66 60-62 60-62 53-57 55-58 —.— —.— 52-54 52-54 46-48 46-48 —.— —.— 62-64 62-64 56-58 56-58 46-48 46-48 36-38 36-38 32—36 32—36 Für Donnerstag den 20. April, abends 8 Uhr, der Johanneskirche zu Giessen ZMrlWg.Pfttdkkvcht gesucht. 3345 Heiur. Timon, Neuenweg. in jeder beliebigen Schriftart rod Kyte®*>rt« zu mässigen Preisen angefertigt «« . Brükl'schen ünlv.-Dmckerel (Pietscu J Schalstrasse 7. Junges Mädchen aus achtbarer Familie in die Lehre gesuckt. Geschw. Sauer Rächst, 3311 Lindenplatz. Programme, zum Eintritt berechtigend, sind zu 2 für Schiff und zu 1 Mk. für die Empore zu haben bei Ern;f Challier, Musikalienhandlung, und in der Frees’schen Buchhuuüun, Jüngeres Mädchen ß per bald gesuckt. Marktplatz 21, I. Äug. Montanus Nachfolger Giessen, Markt 9/10. Abteilung für Herrenmoden. I oi374| Sauberes Mädchen oder Tüchtiger Wnmchtt I Vormittagsstunden gesuch?. findet dauernde Beschäftigung. [33481 Näheres zu erfragen in der Exp. d. Bl. Wilhelm Hetz, Brandgafie. Mehrere junge Arbeiter gesucht. 3058 ___________Schiller strafte 18. j , strit' 18, fyrii 1 peinlich, dg |;fr g ™ nachtet und *,Ä9*rat( ® r ft' (»Jaalian besonders jerj ft* weiter SSÄr b*'i* Cidi enh*W"'* ; 5-rbmnn aber_ gl« j r beiden romanischen u ,c A vechch, auch wenn ch diesem Sinnt aufinut id .-A nichi der tztmAe Uidlitnd zu zweistin, d s» sugrhörigkeil zum Drei gende Not seine Bit haben schon i tji.olt «lSgrsührt, dah die 1: einem BundrSmitgliede ^Allianz stehenden Reich ;3n frischer Erinnerung 'i^irfi Bismarck mit Ri Ebenso mit Dtutfc Smit fernem öftlid)tn i auch Ctfttntid) unb I in ein näheres L mut der Dreibund leine rranttt reichen er gegründ ■Dai hkWziü, weiches Walting des eurvyLischer l unm« mehr gerecht wer i wert, wenn er weitere! i andere Mächte seinen { Italien und Frai 1 i'chung vielfach aifeina ' ousamwenschluß ist m ' haudeisvertrag zwischen 1 Dem europäischen' 1 Winn isranlreich einer ■ • ^berl. diesem Sin ' ^^dinien nut fieudig ' 9tweinen Friedensgedo ' un^en der im nächst > Nllungskonferenz. D> • «undestreue König Hi - ^Mfelt werden. Freitag: Mittwoch: Fechten. Turnen der llteriri^-; Donnerstag: Damenriege. ‘Nnilbt^ i (t ’ 0 btt Stabt. fe-e Fpwsij per sofort oder später für 1 313O] Ein ordentliches Dienstmädcken Brauneisensteiu-Grubeu ge-1 alsbald gesucht. Frau Joh. Jnderthal, sucht. Gest. Offerten unter Neuenweg 39, Part. ---- — ---- ~ - - - 1 01369] OrdentUckeg Laufmadchen gesucht.Asterweg 45, HI. verlege. Durch einen größeren Laden bin ich jetzt in der Sagt, mehr Auswahl bieten zu können. Es wird mein eifrigstes Bestreben fein, das mir seither gescheh Vertrauen auch ferner zu rechtfertigen. 3266 Hochachtungsvoll J. Klingelhöfer. Für Pferdebesitzer. QfrüoHä verfertigt nach bewährtem System als LTl VKHy-jmmmVK Spezialität unter Garantie besten Sitzer unD dauerhafter Arbeit 3045 Wilhelm Will, Mitt, Vieleck. Auf Wunsch werden Muster vorgezeigt^^DS 218»] Steiustraße 19 ist der erste Stock mit 5 Zimmern, allem Zubebör und Gartenanteil per 1. Juni L Js. zu vermieten. Andr. 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