Kitteratur. A Ein tausendstel einer Sekunde ist ein so winziger Zeitraum, daß man ihn sich schlechterdings nicht vorstellen kann. Dennoch ist es gelungen, bei photographischen Momentbildern eine Belichtung von dieser „Dauer" und dadurch z. B. die Aufnahme fliegender Vögel zu ermöglichen, die ja 50 Meter und mehr in der Sekunde zurücklegen. Wir entnehmen diese Angaben einem von höchst interessanten Bildern begleiteten Artikel des neuesten Heftes (7) der illustrierten Zeitschrift „Zur Guten Stunde" (Deutsches Verlagshaus Bong u Komp., Berlin W., Preis des Vierzehntagshestes 40 Pfg.) Wir lernen an der Hand der dem Artikel beigegebenen Bilder zugleich hervorragende Leistungen der Reitkunst kennen, die alle Freunde des Reitsports lebhaft interessieren werden. Von den Kunstbeilagen sei die treffliche Reproduktion von A. Foulds „Die lustigen Weiber von Windsor" besonders erwähnt, wie wir auch nicht unterlassen wollen, auf die in der Gratisbeilage „Illustrierte Klassikcrbibliothek, Meisternovellen des XIX. Jahrhunderts" beginnende klassische Erzählung „Der Rekrut" von Hendrick Conscience hinzuweisen. JunkermarmS Humoristikum. Eine Sammlung heiterer Vortragsstücke von erprobter Wirksamkeit meist aus dem Repertoire des Herausgebers August Junkermann. Fünfte, verbefferte und vermehrte Auflage. 346 Seiten Oktav. Preis geh. 3 Mk., eleg. gebunden 4 Mk. Stuttgart, Verlag von Levy u. Müller. Unter den zahlreichen Sammlungen humoristischer Vortragsstücke dürfte es kaum ein zweites Buch geben, das sich einer so großen Beliebtheit erfreut, wie Junkermanns „Humoristikum". Ein Beweis für seine Vorzüglichkeit ist schon der Umstand, daß die Sammlung es in der verhältnismäßig kurzen Zeit ihres Bestehens bereits zur fünften Auflage gebracht und in allen Weltteilen Verbreitung gefunden hat. Der berühmte Komiker hat damit eine prächtige Gabe herzerfrischenden Humors geschaffen. Von den darin zusammengetragenen köstlichen Perlen des Vortrags ist jede ein Treffer, und sämtliche Stücke sind hinsichtlich ihrer zwerchfellerschütternden Wirkung auf die Zuhörer von Junkermann in der Praxis er« probt. In der uns vorliegenden neuen Auflage sind alle im Laufe der Zeit altersschwach gewordenen Piecen durch neue, zugkräftige ersetzt. Außerdem ist eine ganze Reihe neuer Vortragsstücke in Poesie und Prosa, sowie einige Einakter nach Reuterschen Motiven, die Herr Junkermann für sein Repertoire verfaßt hat und die auch von Dilettanten leicht gespielt werden können, ausgenommen, so daß das Buch auch in der neuen Gestalt einer warmen Aufnahme von Seiten aller Freunde eines gesunden Humors sicher ist. — Die „Köln. Ztg." schreibt in Rr. 914 vom 21. November 1899 unter „Handel, Gewerbe und Verkehr": Englischer Wettbewerb in der Seifen-Jn-Ustrie. Schon vor einiger Zeit wurde an dieser Stelle darauf verwiesen, daß die Sunlight-Seifenfabrik A.-G. in Mannheim in ihren Anpreisungen mit besonderer Vorliebe sich als rein deutsches Unternehmen bezeichnet, obwohl es sich im Grunde genommen um ein englisches handelt. Neuerdings hat nun eine Anzahl deutscher Seifenfabrikanten die Hilfe der Gerichte gegen die von jener Gesellschaft betriebene Art der Reklame in Anspruch genommen und dabei u. a. folgende, auch für weitere Kreise interessante Mitteilungen gemacht: Die Sunlight-Seifenfabrik A -G. zu Mannheim bringt Seife, die m England hergestellt worden ist und in Deutschland lediglich ihre Pressung erhalten hat, in einer Verpackung oder Umhüllung in den Verkehr, die mit dem Namen „Mannheim" versehen ist, wob-i der Zusatz gemacht wird: „Tägliche Leistungsfähigkeit 8cO Gentner." Diese Bezeichnung der Ware ist eine falsche. Diese Seifenfabrik hat zwar in Mannheim eine eingetragene Handelsniederlassung, aber noch keine Fabrikation. Sie bezieht die Ware von der in England bestehenden Sunlight-Seifenfabrik A.-G in Liverpool fertig, nur ohne' die Pressung, die ihr erst in Mannheim verliehen wird. Auch die Verpackung erfolgt in ihrem ganzen Umfange erst in Mannheim. Dies Verfahren hat offensichtlich den Zweck, das Publikum in die irrige Meinung zu setzen, es handle sich um ein in Deutschland hergestellteS Erzeugnis. Von den deutschen Seifenfabrikanten wurde im Hinblick hierauf ausgeführt, daß die Angaben jener Seifenfabrik geeignet und offenbar auch zu dem Zweck gemacht seien, den Anschein eines besonders günstigen Angebots hervorzurufen. Hierauf wurde, unter Bezugnahme auf das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs einerseits, eine an die Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Mannheim gerichtete Strafanzeige und anderseits ein Antrag auf Erlaß einer einstweiligen richterlichen Verfügung gegen die von der Sunlight-Gesellschaft geübte Reklame gestützt. Letzterem Anträge hat das Landgericht Mannheim am 15. November entsprochen und der Gesellschaft durch einstweilige Verfügung verboten, bei Vermeidung einer Geldstrafe von je KOO Mk. für die beiden ersten Fälle der Zuwiderhandlung, und einer gegen die Vorstandsmitglieder der Beklagten zu vollziehenden Haftstrafe von je einer Woche für die folgenden Fälle, beim Vertrieb der nicht in Deutschland hergestellten Seife die Verpackung derselben mit dem Vermerk „Sunlight Seifenfabrik A.-G. in Mannheim Tägliche Leistungsfähigkeit 80u Gentner" sowie mit der weitern Aufschrift zu versehen: „20 000 Mk zahlt die Sunlight A.-G. in Mannheim jedermann, der nachweisen kann, daß die Sunlight-Seife irgendwie verfälscht ist ober irgendwelche schädlichen Bestandteile enthält". Ferner darf die Beklagte in Zukunft nur solche Verpackung, Ankündigung ober Reklame oerroenben. aus welcher deutlich zu ersehen ist, daß es sich um ein ausländisches und kein deutsches Setfenfabrikat handelt. ‘auf mg 'Auhaus °”äl.SO per Pfd 15 BVoll r®8terejL Bin!. Hemden Serviteurs mi, »M mm 8129 leipel Markt 18. 04467 •Diebstahl Wall-, und Glas- Gesellschaft. Verkaufelokal der Firma ssssS* 254.- 252.- tztt.MiWv- Souta • • kstü-'M DA Staats Südbahn Aotthardbahn- -ura-Simplon Prilic 136.10 81." 142." 138.60 31.60 143." 115." N . 14225 18O."fe KÄ lto.60 jjonoU’W“ M-Miiden- Vadridtt.-- gS j^80! .js 40 ism. L-SS »ft Dienstag den 19 December BS99 Nr. 298 Drittes Blatt tun* ■Hi IMM* le« MOOtMG». Werden de» Wnyigct »dche»«ch a-i- - Kießener Anzeiger pezngspret- merreljäbrliL 2 Maik 20 P», monatlich 75 Pfg mir Bringerlodn. . Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf§ vierteljährlich Ävo*Nh ih Innigen zu der uschmMags ftt kn Mutnfrtn leg erscheinenden Nummer diS »er». M Uhr. Heneral-Anzeiger Ile Nnjeißen-VermiNlurr§«steSei, deS In- und SuSlondch nehmen Anzeigen für den Siegener Anzeige, entere Aints- und Anzeigeblutt für den Tiveis Gieren. WcMtfon, Usyedition und »ruckeret: -chntßrnt- »r. 7. Grattskrttagru: Gießener FsmilienbtStter, Der heUsttze Kandwirt, KiMer für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Fernsprecher ftr. 51. Das Schriftsteller-Heim in Jena. Also endlich, wo doch jetzt die öffentliche Beihilfe für alles nur erfindbare aufgerufen wird, soll die Reihe des Gedenkens auch einmal an den deutschen Dichter, Journ alisten und Schriftsteller kommen, obwohl derselbe im Kampfe für des Reiches Herrlichkeit allezeit tapfer mit in der ersten Reihe gestanden hat. Das ist allerdings erfreulich, denn Früher — erst wenn aus dem Grabe nachklang seines Liedes Macht, Ward chm volle Dankesgabe in Bewund'rung dargebracht; Beffer endlich Ehrenschulden schon hienieden dem bezahlt, Der sich darbend könnt gedulden, bis sein Denkmal für ihn strahlt. Und so wird denn bei allen Sammellisten, die ständig umgehen, gewiß auch jeder, der schon einmal durch eine Dichtung, einen Roman, ein Lied usw. tiefergehende Eindrücke empfangen hat, gern sein Scherflein mit beitragen zum Aufbau desjenigen Hauses, das unfern Helden von der Feder eine Zufluchtstätte sein soll für die Zetten der Rot und des Alters, damit, wie der Aufruf sagt, dem deutschen Volke endlich die Schmach erspart werde, Männer und Frauen von nicht selten bedeutendem Geiste in Not und Einsamkeit verkommen zu sehen. Um so fröhlicher aber werden alle gerade bei diesem Werk mithelfen, wenn hier erst klar dargelegt wird, daß es sich dabei nicht etwa um ein Luftschloß handelt, sondern daß für dies Schriftsteller-Heim in Jena bereits eine äußerst solide Grundlage geschaffen worden ist. Nicht allein hat der Erlauchteste Förderer aller litterarischen und künstlerischen Bestrebungen, der Groß- h erzog von Sachsen, das Protektorat über dies Heim übernommen, sondern fast alle bedeutenden Schriftsteller und Journalisten Deutschlands und Deutsch-Oesterreichs treten im Verein mit der Presse in seltener Einmütigkeit dafür ein. Weiter ist es freilich kein Wunder, daß für diesen schon feit langen Jahren so heiß ersehnten Mittelpunkt zur Wahrung ihrer wirtschaftlichen Interessen die eigenen Berufskreise tüchtig beisteuern. Schon sind aus dieser Quelle über 33000 Mark zusammengeflossen: wahrlich, eine gewaltige Summe, wenn man das durchschnittlich sehr bescheidene Einkommen der meisten Litteraten ins Auge faßt. Nicht unerwähnt soll ferner bleiben, daß alles Geld, was bei dem Heimkassier eingeht, einstweilen sofort sicher und nutzbringend für's Heim angelegt wird, und zwar unter Kontrolle des Oberbürgermeisters von Jena. Was schließlich aber als die sicherste Bürgschaft für das Gelingen dieser milden Stiftung gelten muß, ist der Umstand, daß für das Schriftsteller-Heim im besten Viertel Jenas bereits seit zwei Jahren ein großer, gesund und schön belegener Bauplatz als Eigentum vorhanden, auf dem gegenwärtig sogar schon die Vorarbeiten zur Grundsteinlegung vor sich gehen. Risse und Anschläge des Hauptgebäudes, das zunächst für Aufnahme von 20—30 um das deutsche Schrifttum verdienter Männer und Frauen dienen und auch einen Sitzungssaal für die Journalisten- und Schriftstellertage enthalten soll, sind von dem auch in weiteren Kreisen bekannten Architekten L. Hirsch in Jena fertig gestellt, und weisen auf eine Bau- und Einrichtungssumme von 150000 Mark hin. Rechnet man hierzu die Unterhaltungskosten des Grundstücks und den Verpflegungsaufwand für seine Jnsaffen, so müßte etwa ^Million zusammenkommen, um das ganze Unternehmen einigermaßen gut zu fundieren. Nun fragen wir jedenfalls mit Recht: Wie gering ist solche Summe, wenn sich die deutschen Fürsten, die Städte, die Buchhändler, die hohe Finanz und mit ihnen jedermann vereinigt, der anerkennt, welche gewaltigen Impulse unser Nationalgeist durch unsere Dichter und Denker jederzeit erfahren hat? .Gleich Fackelträgern sind sie mit ihrer Leuchte stets vorangeschritten; als Herolde haben sie in trüber Zeit das Volk aus tiefer Niedergeschlagenheit wieder aufgeweckt und zu neuen Thaten begeistert. Man denke nur an Schiller, Arndt, Theodor Körner und Max v. Schenkendorf. Und hat nicht oft ein einziges Lied wie „Die Wacht am Rhein" fast ebensoviel geleistet, wie ein ganzes Armeekorps?" Dazu rechne man noch die fortwährende Unterhaltung und Anregung, die jeder Gebildete aus der Lektüre der befferen Tagesblatter schöpft. Wahrlich, ein Nationaldank hierfür liegt nahe genug! Damit sich aber an solchem auch jeder nach seinen Kräftigen beteiligen kann, giebt es künstlerisch ausgestattete „Bausteine" in den verschiedensten Preislagen, nämlich für 1, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Mk., die, wo ihr direktes Angebot fehlen sollte, vom „Ortsausschuß für das Schriftsteller-Heil in Jena" leicht erhältlich sind. Males und NrsvinsteUes. Gießen, den 18. Dezember 1899. ** Ordensverleihungen. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 18. Oktober dem Schullehrer Jakob Steinmann zu Wixhausen, aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand, am 21. Oktober dem Oberlehrer Adam Heid er zu Hechtsheim, aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand, das Silberne Kreuz, am 25. Oktober dem Oberlehrer Johann Heinrich Geißler zu Lampertheim, aus Anlaß seines 50jährigen Dienstjubiläums, das Silberne Kreuz — des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, — zu verleihen. •* Ermächtigung zur Annahme und zum Trage» fremder Orden. Se. Kgl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht: am 28. Oktober dem Kaiserlichen Postrat Karl Hennemann in Karlsruhe die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog von Baden verliehenen Ritterkreuzes 1. Klaffe des Ordens vom Zähringer Löwen mit Eichenlaub, am 1. November dem außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Kgl. Preußischen Hofe, wirklichen Geheimerat Dr. Karl v. Neid Hardt die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihm von Sr. Majestät dem König von Preußen verliehenen Rote Kreuzmedaille 2. Kl., ferner den nachstehend Benannten die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihnen von Sr. Majestät dem Kaiser von Rußland verliehenen Ordensdekorationen, und zwar u. a.: des Weißen Adlerordens: am 4. November dem Staatsminister und Minister des Großh. Hauses und des Aeußern, sowie des Innern Karl Rothe, — des St. Annenordens 3. Klasse: am 10. November dem Ministerialsekretär bei dem Staatsministerium Dr. Ernst Weber, an demselben Tage dem Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern Adalbert Freiherrn v. Starck, am 15. November dem Professor an der Technischen Hochschule Dr. Heinrich Schenck, an demselben Tage dem Professor Dr. August Weckerling in Worms, am 22. November dem Kreisamtmann Dr. Joseph Valckenberg in Offenbach — des St. Stanislausordens 1. Klasse: am 10. November dem Geheimen Staatsrat bei dem Staatsministerium und Ministerialrat im Ministerium des Innern Gustav Krug von Nidda, — des St. Stanislausordens 2. Klaffe: am 15. November dem Post- direktor Wilhelm Andreß in Darmstadt, an demselben Tage dem Bürgermeister Heinrich Köhler in Worms, — des St. Stanislausordens 3. Klasse: am 21. Oktober dem Architekten und Bauunternehmer Ludwig Riedlinger in Darmstadt, am 22 November dem Regierungsassessor Dr. Otto Michel in Offenbach, an demselben Tage dem Polizeiamtmann Hugo Scriba in Darmstadt, — der kleinen Silbernen Medaille des St. Stanislausordens: am 15. November dem Landbriefträger Peter Vetter in Darmstadt — zu erteilen. ** Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Höingen (Kreis Alsfeld), die 1. Lehrerinnenstelle an der kathol. Schule zu Dieburg. Dem Kreisrat, sowie dem kathol. Pfarrer und dem Stadtvorstand zu Dieburg steht das Präsentalionsrecht zu derselben zu, eine Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Neu-Isenburg (Kreis Offenbach. Dieselbe soll mit einem in der „erweiterten Prüfung" bestandenen evangel. Lehrer, welchem die Funktionen eines Oberlehrers an dieser Schule gegen eine Remuneration von 600 Mk. jährlich übertragen werden würden, besetzt werden, — sämtlich mit dem gesetzlichen, nach dem Dienst- alter sich bemessenden Gehalt. ** Sogenannte Trauercouverts (Briefumschläge mit schwarzen Rändern) find nach einer Verfügung des Staatssekretärs des Reichspostamts bei Einschreibbriefen künftig nicht mehr zulässig, nachdem ihre Benutzung für den Verkehr nach dem Auslande schon lange untersagt war. Briefumschläge mit farbigen Rändern lassen sich nämlich viel leichter als einfache weiße an den Seiten in betrügerischer Weife ausfchneiden. Auf glatten Briefumschlägen läßt das mehr oder minder deutliche Spuren zurück, während die schwarzen Ränder eines heimlich geöffneten Briefumschlags fast unmerklich wieder geschloffen werden können, indem man nötigenfalls die Schnittflächen schwärzt. Aus Rheinhessen, 14. Dezember. Der neue Wein verspricht eine gute und preiskräftige Ware zu werden. Die Abschlüffe, die in den letzten Tagen an verschiedenen Orten gemacht worden sind, haben recht günstige Ergebnisse gehabt. Für das Stück (1200 Liter) sind durchschnittlich 500 Mk. bezahlt worden. Vermietungen 7604] Liebigstr. 64 ist der 3. Stock, vier Zimmer mit Zubehör, zu vermieten. __________Joh. Häuser, Klein-Linden 83471 Güdanlage 4, in, 8 eventl. 10 Zimmer mit Garlenanteit vom l. April oder Mai ab zu vermieten. Näheres Südanlage 8.___________ 7425] Em kleines Famtltenlogis zu vermieten.___Mäusburg 18. ~8f54] Mansardenwohnung zu vermieten. Bäcker Weber, Frankfurter straße. 65951 Westanlage 51, 2 Tr. hoch,schöne 6—7-Zimmer-Wohnung mit allem Zube« hör sofort zu vermieten.__ 8556] Bahnhofstraße 24, Hinterhaus ist eine Wohnung von 3 Zimmern mit Küche u Zubeb. per 1. Januar zu verrn. Näheres bei H. Schaffstaedt, Schanzenstr. 7112] Der dritte Stock unseres Hauses Alicestratze 25, 6 Zimmer, wovon drei parkettiert, und Nebengelaß, ist bis 1. März 1900 zu vermieten. __Kauffmann & Co. 04479] Möbl. Zimmer zn vermieten. __Bahnhofstraße 59, I. 7462] Laden mit Wohnung zu vermieten.Renen-Bäue 1. M i et g eluche Gut möbliertes Zimmer mit Pension bei ruhigen Leuten von alleinstehendem Herrn gesucht. Familienanschluß erwünscht. Offerten mit näheren Angaben werden unter H. 8. 8677 an die Expedition dieses Blattes erbeten. elftene Stellen Hausdiener auf sofort gesucht. 8729 __________Hotel Kaiferhof. ßehrliog per Ostern gesucht. A. KrSll SSHne, Eisenbandlung. 04517] Eine Lauffrau und eine Putz- frau sofort gesucht. Ludwigsplatz 15. Einige Mädchen für leichte Arbeit gesucht. 8693 ___________Bleichstraße 4 04525] Kinderfrau oder besseres Kindermädchen zu drei Kindern auf sofort oder später gesucht. Familiäre Behandlung und guter Lohn geboten. Näheres Westanlage 51, Parterre. 5 W uerkiutfeiv Zu Weihnachtsgeschenken geeignet. 8740 Zwei Damen-Fahrräder sehr billig zu verkaufen. Wilh. Ziegler, Bahnhofstr.24. Brieftauben billigst abzugebeu. 8687 Wo? sagt die Expedition b. Bl. 04412] Harzer Kanarienvögel zu verkaufen. Bahnhofstraße 49, Hlrh. Harzer Kanmesvöskl, prima Sänger, auch Weibchen, zu verkaufen. Sonnenstraße 18. WMiedeM Mache den geehrten Bewohnern von Gießen die ergebene Mitteilung, daß ich mich als tadellos arbeitende Damen schneiderin hier niedergelaffen habe. Auguste Strunk, 04463________Crednerstraße 39. Wirtschaft in Kiesten, im Mittelpunkt der Stadt, nahe der Bahnhofstraße gelegen, bei billiger Miete, 220 Hekto Jahresumsatz, alsbald zu verpachten. Reflektonten wollen Adreffe an HaasenfteinLBogler,A.-G., Gießen, unter V. öl. senden.____________________ Agent. 1 Tüchtiger Agent für eine leistungsfähige Hausseifenfabrik, welche Spezialitäten fabriziert, gesucht. — Offerten unter O. 394 an Haasenstein & Vogler, A.-G., Frankfurt a. M. Neuheiten 8476 Prei*ii*te Automaten, elektr. Piano», Piano-Orchestrions Fr.Seip, Frankfurt a.M., Kaiserstr.77 zende der ersten deutschen, französischen und englischen Firmen. Spezialität: Veilchen-Parfüms. Feine und feinste Kartonagen, als rei- Weihnachtegeschenke sehr geeignet. 8585 Parfümerie der Löwen-Drogerie W. Kübinger. Grossartige Auswahl in Parfüms und. Seifen Taschentücher jeder Art in seinen, Kalöleineu und Aaumwolle. Die so sehr beliebten weißen, reinleinenen Partie-Taschentücher sind in großen Quantitäten vorrätig und werden zu erstaunlich billigen Preisen abgegeben. 8540 C. Röhr & Co. Eine Partie zurückgesetzter Puppen, Spielwaren etc. bedeutend uuterm Preis. 8690 Moritz Gregori & Sohn. Zur Winter-Saison empfehle mein reichassortiertes Lager in: wollenen, seidenen, Säumt- und Chenille-Kanbeu Tüchern, Shawls und Echarpes wollenen und Peluche-Kragen Kandschuhen in Wolle, Seide und Ktacs für Herren, Damen und Kinder. ____ 8068 W Täglich Hingang von Weuyeiten. dT M-»rt Friedrich Teipel. ”>«*** Als paffende Weihnachts-Geschenke empfehle in großer Auswahl: §Wptu, Haushaltuugsgkgkiistiinde, tmaillitttt Maren Kinder Badewannen, i«* Badegeräte 8680 jeder Art zu äußerst ötlligeu Preisen. Georg* Appel, Aplnglermkister, Löwengasse 20. in ro iP'i Cö ro in ro" K CO MF Herrenhüte. Die neuesten Formen für 1900 sind eingetroffen. August Montanus Nachfolger Inh.: Robert & Max Imheuser. 8599 Abteilung für Herrenmoden. Friedrich Teipel Markt 16 sr Markt 16 empfiehlt sein großes Lager in: Kems-, Damen- nvd Kindkl-Uvteyengen in Wolle und Baumwolle, 8054 Beugers Normal-Hemden, -Hosen und -Jacken Keyges zweiseitige Anterkteider Nor mal - Hemden in besseren und lligrn preiswerten Qualitäten. sPy Die vielfach offerierte billige Schnudware führe prinzipiell nicht. Zur feinen Bäckerei j empfehlen Bnrks feinstes Blüthenmehl 1 Pfund 20 Pfg., 5 Pfund 95 Pfg., gemahlene», felbstgestoßenen und Pnber-Ancker, gestoßenen Kandis- I nnb Vanille-Mer, bunten Streuzucker, Ktock-Chokolade, neue, süße jj und bittere Mandeln, neue tzaseluußkerne, neue Rosinen, Korinthen ■ und Sultaninen, neues Citronat und Orangeat, vanille in Schoten, I Aanillin» Kirschhornsch, gereinigte Pottasche, Anis, Nelken, Sandel, ■ Sardamomen, chiukf und Ceylon-Zimmt, Stern-Anis, Citroueu, I Sitronensaft, Citroneuoet, Anisoet, Kosenoet, Loseuwaffer, Syrup, I weißes Wachs, rnnde nnd viereckige Oblaten etc. in anerkannt feinsten Qualitäten zu billigsten Preisen. A. & G. Wallenfels, I Marktplatz 581. — Fernsprecher 46. 648kW 2h. Welz, selterswrg 2. Spezialität: Veilchen-Parfümerie. ff- Seifen und Parfümerien der ersten Firmen. Kopf- und Kleiderbürsten, Toiletteartikel hochfein, in allen Preislagen. 8416 Modernster Haarschmuck. Billig, fast kostenlos rühmlichst bekannten Rheinischen TraubeN'Brust-Honias bei Husten, Heiserkeit, Katarrh, Hals, Brust- und Lungenleiden, Reiz im Kehlkopfe, Bluthusten, Keuchhusten der Kinder. Es ist das reinste, angenehmste, edelste und natürlichste Mittel, das existiert und braucht nur in geringen Gaben genommen zu werden; siehe Prospekt. Stets echt unter Garantie bei C. G Kleinhenn, 7984 AekiLatessen-, Atsch» und Heffügelhandlung. Bahnhofstraße 59. Helephon 66. „Kleine Prelle" Illustrierte politische Tageszeitung Frankfurt a. M. Reichhaltigster Inhalt. — Große Verbreitung — Ausgedehnter, gut organisierter telegraphischer Nachrichtendienst, der sich jeder großen und weit teureren Zeitung an die Seite stellen kann. Ausführliche Reichs« und Landtagsberichte. Spannende Romane, zahlreiche Mitteilungen aus bem Leben der Großstädte, Kunst-- Theater- und Konzertberichte. Täglich eine oder mehrere Illustrationen. Modeberichte. Reichhaltige Sportzeitung. Kleine Handelszeitung. Vollständige Ziehungslisten der preußischen Lotterie, Pferdemarktlotterie rc. rc. Abonnements für das 1. Quartal 1900 zum Preise von M. 2.- nehmen schon jetzt sämtliche Postanstalten des Deutschen Reiches unb Oesterreich- Ungarns entgegen. (Poftteitungsliste Nr. 4020.) , . Bei unseren auswärtigen Agenturen monatlich 50 Pfg., in Gießen oet Herrn Heb. Wallach, Seltersweg 62. Jetzt schon neu eimretenbe Abonnenten erhalten bei Einsenbung bet Post- quittung bie „Kleine Presse" bis Enbe Dezember kostenfrei zugesanbt. Ebenso den bereits erschienenen Teil bes laufenben Romans. BXT Probeblätter kostenfrei. 8670 Wer bauen will versäume nicht, Preise einzuholen bei Emil Horst, Giessen Kunststein« und Cementwarenfabrik, Baumaterialienhandlung Liebigstrasse 43/45—Biegelptad. Vorteilhafte Aezugsquelle für ZSauartillel aller Art. Buckskin-Rester zu wirklich billigen Preisen. 8400 Louis Treff & Cie. Tuchhandlung. Wallthorstrasse 17. Beramwortlichcr Redakteur: H. Slot flirr — Druck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS-Buch- und Stnndruckcrei (Pietsch Erbend i»- Gteßen. «... SP*,".“’ ■ wW' AM BeP! das 1. «Wj Wie blsl Tagesereignisse WchzmKem Nachrichten zr Kmeaus sowi engeren uttb t stets über die - Laufenden. Uw in allen Orten Stödten der a ^Gießener 1 interessanten Vaterlandes u möglich zm § gleichen werd Gießen die ge des Anseigers der Provinz schäft wird lanbwich'ch baneben aber i ungen in Kun hansDrr^ch dustrie in di Als weiteres für Hejsij Feuilletor und heiteren $ stoss bieten. ! werden dem ' Dienstags, 3 im Wechsel n den Blatte beigelegt und Novellen bel Haltungsstoss und der Haus im Kreise der Mr ersu Bestellun wollen. Htm rggk der bereit find, P M versenden. wie (ei Abvnuel lassen, jalls R*itM