!Nrn b Wtt in >„,7 und 7 ^«vgzs». . Nie. ., "Ntmia. ^u"5ssÄ^T' SÄ?Ä len nr 7..' ,eiC116 durch *EscSr“ -ää-Ss ' Wünb"'5: Bw-ApoM,. chfolger j. Schüssler 28artoa6e 10 lentzMe 1 großer Auswahl ienkasten thinen, Mangen iSfilmGm , BauöeHlägt'. iM le Auswahl in ... von 70 Pfg. an. ... , 25 Mk. , . von 2 Mk. 50 Pfg. r . , 1 U 50 fl e ragen für Herren u. Knaben le und Fusssäcke in allen Farben und Breites. binar lartt M Mk. 400.- an. mS von Mk. 90. Hoher Bar-Rabatt ' vk 50.— »n> ■en Ion »*• . ,««rn“€l ■ÜS—«*"* Pianos. ph^eltoWy loipis^l n8c»»ft I alier I ,.«5555:——— 189> Lanmaq ven 19. November Rt 273 Fünftes Blatt. Ausland 17. November. Im w-it-r-v Verlause der gestrigen Kammersitzung bekämpfte Msline die Regierung und deren Politik und warf ihr vor, dem Ern- Feuilleton. nannte, einzuleiten. Alle Anzeigen-Vermitttungsstrllen deS In- und Ausland'» nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen Adreffe für Depeichen: Anzeiger Hieße». Fcrniprecher Nr. 51. Nedaliio«, Expedition und Druckerei: I.ch»rftraße Nr. 7. Ne.iugsprcls >7.1 'jährlich •2 Ma k 2 > inonal'iich 7.> «fj mit bringe» lohn Bei Postbezug 2 Mark 50 Big vierteltährlich. Erscheint ttgltch 'n •; AuSnabwe de» MonragS £ie Biehener ^amilienSlätler werden dcm Anzeige' »üchentlich viermal brizelegt. Wie verlautet, dürfte von dieser Seite den neuen national- liberalen Vorschlägen Entgegenkommen gezeigt werden; doch werden dieselben eine Ergänzung stnden miisten. — Die Vorlagen wegen Ernsührung des Post- chekverkehrs sowie wegen Einführung des Z'vil- st-ndg-setzes aus der Insel H°'L°land sind heute bem Reichstag zugegangen. — Die Ve“f'on8n kommifsion des Reichstags hielt heute die erste Sitzung nach der Vertagung ab. Es wurde eme Anzahl Berichte sestgestellt. — Die zum Gesetz betr. den Schutz der Arbeitswilligen eingegangenen Petitionen wurden dem Abg. Wattendorf (Z.) zur Berichterstattung überwiesen. Deutsches Keich. Zur Kaiserreisr. Berlin, 17. November. Wie den „Berliner Neuesten Nachrichten" aus London telegraphiert wird, sind a. e von de» Blättern veröffentlichten zum Teil b ins einzelne gehenden Telegramme wertlos. B Sher steht n7r die allgemeine Disponierung über die «njclnen ? t Weise re Dispositionen werden erst am SamS- kag L Nach dem Ei n.r ess en des Prinzen von Wales in Windsor von diesem tn Gemeinschaft mit der Königin getroffen. Wien, 17. November. Das Abgeordnet e n Haus nahm heute die RegierungS-Vorlage betreffend Aufhebung des Zeitungsstempels an. Rom 17 November. Gerüchtweise verlauf Visconti Venosta habe demissioniert, angeblich wegen Differenzen zwischen der Regierung und der Rechten. Die RTrung beabsichtig, di- Ausgabe von 50 Mill onen L.re Schatzbonds zum Zwecke der Erbauung von elf neu wirken der Sozialisten nachzugeben. Nunmehr begann die Beratung der verschiedenen Tagesordnungen. Minister- Präsident Waldeck-Rousseau erklärte, nur ^ne Tagesordnung annehmen zu können, worin die Kammer ihr Vertrauen zur Regierung ausspricht. Diese gelangte schließlich mit 340 oeqen 250 Stimmen zur Annahme. Der Sieg des Kabinetts wurde mit lautem Beifall ausgenommen. Konstantinopel, 17. November. Sobald hier die Nachricht von dem Einbrüche 120 bewaffneter Armenier unb dem Angriffe derselben auf em armenisches Kloster bekannt wurde, sandte der armenische Patriarch auf den Wunsch des Palastes sofort ein telegraphisches Cirkular an alle Bischöfe, in dem er sie auffordert, sich le der Unterstützung der Rebellen zu enthalten. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Kläger für hessische Volkskunde. Kapitän. „Eins für mich und -ins s"r meine Frau, st- kann besser schießen und sicherer zielen, als ich. Und der Bur erhält die verlangten zwei Gewehre. Rührende Sc-nen ivielen sich auf den Bahnhöfen ab. Ohne eme Klage und ohne Thränen läßt man Vater, Gatten und Ver obte m die Feldschlacht ziehen. Nur ein unterdrücktes Schluchzen, e,n Händedruck — das ist Alles! . $ ♦ Ein Fest der Presse im Reichstag. Dicht vor der Wiederaufnahme der parlamentarischen Arbeiten war es der Press^vergönnt, einen kurzen Abend hindurch die Raume des Reichstages zu beherrschen und unter ihrerLeitung vielfach beschlußfähiges Haus zu erzielen. ES gab dabc allerd^as kune gesetzgeberischen Aufgaben und Probleme zu Mn f°vd-.n um der Geselligkeit .m Dienste milb.hai.gcr Zwecke für Veteranen der Feder zu huldigen. In den I weiten Säulen-Wandelhallen erging sich im anregendsten ®Xb« eine nach l’ufenben -ahl-nd- Schaar ,-n- e sich -u den Mitgliedern der „Berliner Gesellschaft zahlet, und \m großen Sitzungssaal wog das weibliche Element in glänzenden Toiletten als Zuhörerschaft der Bortrage von Rednern, wie Ludwig Fulda, Detlev von Liüencron, Frhrn. Ompteda, Julius Wolff und Ernst v. Wolzogen, vor, Ä-'Hiip ' ... no nhhnritmnellen jotw«» ... November. Die Unabhängigkeits Partei beschloß d7e"Äbfendung eines Aktionskomitees, um in aanz Ungarn eine Bewegung gegen die Quoten-Erhöhung zu veranlassen. In Regierungskreisen glaubt man jedoch nicht, daß diese Bestrebungen irgendwelchen Erfolg haben werden. norückert ‘ Paris, 17. November. Em hiesiges Blatt versichert, der K a m m e r p r ä s i d e n t sei entschlossen, seme D e m i ff ton einzureichen, weil man ihm bei den gestrigen Kammer- Verhandlungen Parteilichkeit vorgeworfen habe. 9 Paris, 17.November. Die Amnestie-Kommls lon des Senats vernahm Waldeck-Rousseau und den Just - Minister. Beide sprachen sich auf Ausdehnung der Amnestie auf alle mit der Dreyfus-Sache zufammenhängenden.Affairen aus Es ist begründete Aussicht auf Annahme der Amnestie spielen, um seinen Kollegen in London zwecks Aufnahme mehrerer Telegramme zu wecken. Da der^Tele^aph w beamte in London aber recht lange auf sich warten neu, telearaphierte der hiesige Beamte zum Scherz einige Worte, die^dem Sinne nach etwa dahin lauteten, daß er feinem Kollegen, falls er sich nicht bald melde, einige Buren auf den Hals schicken werde. Diese scherzhafte Bemerkung is in London sofort verstanden worden, aber m einer Weise, wie es der Beamte gewiß nicht erwartet hatte. Vom Direktor des Londoner Telegraphenamtes lief sofort eme telegraphische Beschwerde bei der vorgesetzten Behörde des Hamburger Telegraphenbeamten e.n die nächste Folge war, daß letzterer einstweilen vom Amt suspendier! Zum Brand der „Patria. Hamburg, 17. November. Die Hamburg Amerika-Lmle hat ihre großen Schleppdampfer „Hansa" und „Stade m See geschickt, um der „Patna" Hilfe zu leisten. Die Passagiere der „Patria" sind gestern abend von Southampton mit dem Schnelldampfer Kaiser Friedrich nach Hamburg weiter befördert worden und haben vor ihrer Mretfe öon England an die Hamburg-Amerika-Linie folgendes Telegramm gesandt: , sprechen die Possagiere der Patria" der Hamburg-Amerika-Linie ihren besten Dank au 'L ^«m\,rÜ8^S"6w1nr0;muR^üi;n9 All- Ä“» d;; tfflT;‘Uuu&p.on48ubnot- durch »'“ÄSä Arrangemmis ihres Agenten alle irgend möglichen Bequemlich- ^Hamburg, 17. November. Die „Patria" wurde mehr- fack gesehen. Ihr Eintreffen ist, wenn keine Explosionen stattsinden, heute nacht zu erwarten. Die brennende Ladung bestand nicht aus Leinsaat, sondern aus 17. November. Di- Z-itung-n, welch- bir-kt- Kab-lb-richte üb-r bcn Unfall b°s Dampf-rs „Patna" -r- hielten sprechen sich in Ausdrücken des höchsten Lobes über die an Bord zutage getretene Disziplin und OÄnunq im Verhalten der ganzen Mannschaft aus. London, 17. November. Nach .einer Meldung d s „Daily Graphic" aus Dover ist der deutsche Eons ul Berlin, 17. November. Der Kaiser ließ durch den preußischen Gesandten Grafen Metternich bet der Amerika- Linie über die „Patria" Erkundigungen emziehen und bi fahl weitere Berichterstattung. . __ Der Kaiser hat an den Staatssekretär des Reichs Postamts v. Podbielski aus Letzlingen em Telegramm aer.chtet in dem er ihn zu der Ehrung, welche dem Staats- stkrttär durch die Taufe eines Schiffes auf seinen st? n m e n widerfahren ist, beglückwünscht. __ Der Kaiser hörte gestern nach der Abendtafel die . - » - - , W-”‘ Stt-Ä.'Ä «>*’■-.!’,■ die Ankunft heute mittag erfolgte. Der Kaiser und btt aus Plön -ing-troff-n-n brri ätt-st-n Prmz-n fuhren naj bem Ererzier-Schuppen zur Vereidigung der Truppen, | während sich die Kaiserin mit den jüngsten Prinzen nach btm ®^®tenüb=r b-r Blätt.rmelbung baß d-r Abg-orb- ... mrat Limburg Siirum einer Einlabung zum Minister v Miguel Folg- qeleiftet habe, berichtet bre „Deutsch- Tageszeitung" baß Grlf Limburg d.e betreffeube 6inIibHut‘ wirb'"wU "man\n offiziellen Stellen pcrnimmi. erst gegen Evbe dieses Mvnats, etwa nach zehn Taaen dem Reichstage zugehen. • AfitAnÄfrnTtiDn 8 __ Die konservativen Reichstagsfraktion m rd in einer am nächsten Montag stattsindenden Sitzung "ur f °g Zuch"h°u.° °rlage Stellung nehmen. »nnahln. von Anzeigen zu der nachmittag« für den „lgenden Lag erscheinenden Nummer btt vorm. 10 Uhr Frauen. Eme Frau mu zwei ninvu» - zum Bahnhafe. Sie tritt zum Kommandanten unb erklärt -infach, aber bestimmt: „Ich will meinen Mann beglellem Unmöalich!" erwibert ber Befehlshaber. „Ich null es äber7 N^manb fall "ich »°" memem Manne rennen. Ich kann fchi-b-n unb werbe für thn kochem D« Sufl t-g« 4Ä5 S be:%T^Tl6nbere^®oÄaa?, w-lch°r }" denKriegausruckt, b^ebtfid, äufe.newöberfte^ • In peinlicher Situation hat vor einigen Tagen ber Kapitä?einesSegelschiffes, ber zu »-fuch 'n W,en weite eine Reise nach Salzburg zurückgelegt. Er hatte, wie das N W. Tgbl." erzählt, nach einem animierten G fp ch I mit’ mehreren Wienern das Coupee verlassen und kehrte mit weh Coupeegefährten, besorgt I '^"S-re Ze t mcht zurück. M als st- siehe' ba, ber® Kapitän konnte nicht wieber auä bem. 9om< inrtiment und leider nützte diesmal auch der Schlussel des in dem bewußten Kompartiment verweilen. Man LIpeuLn Schlosse- nicht in b-fonber- vergnügter Sti^;Ä3ZXUs»e; auf den HM,Lu! Der Kampf zwischen Englan un^: Tran. 1 V-'b« mutige: ffieib. Baal beim die Siege ber Buren haben für etu-n Hamburger ao u> $in anl TellgÄenblamt/n bereits übte. welcher in l. . „ Gießener Anzeiger General-Unssiger Amts- uttd Anzeigeblatt für den Aveis Giefzen. * Den Heldenmut der Burenfrauen illustriert em Brief aus Prätoria zur Zeit der Mobilmachung, welchen em französisches Blatt dieser Tage verösientlichte. In dem Schreiben heißt es: ..Diese angestammte Vaterlandsliebe der Buren ist großartig und rührend zugleich. In dem Distrikl von Krügersdorp wurden ^0 Diann zu de^Fäh ^g^ rufen und 670 Freiwillige meldeten sich. Als m ö xDmpteDa, ^uiiu» zuuM1 u»v —. .. roeaen Unlauglichkeit zurückschicken wollte, wetgerten sie sich Redner fanden nur Zustimmung und keme oppositionellen beimmkehren In Maritzburg hatte man 150 Mann auf- __ein idyllisches, für die anrückenden geboten und 800 meldeten sich. Jeder, vom Aermsten bts ^Q^amentflricr beneidenswertes Verhältnis'.^ Aber se s zum Reichsten, ist mit derselben Bravour und demfelben heitere, vom „Verem Berliner Press«- veranstal > unerschütterlichen Gottvertrauen bereit, fern Leben für das _ um mit Wippchen zu reden — „ eme Baterland zu lassen. Mit den Männern wetteifern die ven '^chatten voraus": Unter den uniformieren Frauen. Eine Frau mit zwei Kindern begleitet ihren Mann hatten die Vertreter der Manne, an ihrer Spch zum Bahnhofe. Sie tritt zum Kommandanten und erklär Staatssekretär Tirpitz, weitaus das.Uebergewicht ube einfach, aber bestimmt: „Ich will m°m°n Mann b-gl-ck-n^ » „Spitzen" b-r B°h°rb-n m Z.°> unb M.l.tär, I Unmöglich!" erwidert der Befehlshaber. „Ich I Der neue Kultusminister Studt versuchte auf wittern । ab°rl Ni-manb.foll I Ulf* selben, für dessen Leben die Aerzte wenig Hoffnung hegten, So wollen wir denn, die wir Sendungen nimmt in Empfang 798» in Portorico, Duplace, der sich als Reisender an Bord der „Patria" befunden hatte, durch die Aufregung in einem Gasthof in Dover gestorben. Hamburg, 17. November. Gerüchtweise verlautet, die „Athesia" habe Cuxhaven passiert und die „Patria" brennend in der See verlassen. Br Tonatag wird Hm Lchrn S Saale („ZumLöw zücht halten. Ich zuchtvereins Gießer mann, der sich das Gießen, bei Der Dir« Lokales und Drovinstrtles. Gießen, den 18. November 1899. gelungene Vorträge des Kirchengesangvereins unter der trefflichen Leitung des Herrn Universitätsmusikdirektors Trautmann. — Am folgenden Tage fand dann noch die Jahresversammlung des Vereins im Konfirmandensaal der Johanneskirche statt, mit einer Andacht eröffnet durch Herrn Stiftsdechant Klingelhöffer von Lich (Luc. 10, 38—42). Nach Erstattung des Jahresberichtes und einigen Statutenänderungen, die mit Rücksicht auf das demnächst in Kraft tretende bürgerliche Gesetzbuch notwendig waren, kam Herr Pfarrer Schultz aus Frankenheim in der Rhön zum Wort über das Thema: Die ländlichen Notstände und ihre Abhilfe durch die innere Mission. In anschaulicher Weise, aus einer reichen Amtserfahrung heraus wurde gezeigt, wie den auch auf dem Lande vorhandenen geistlichen, sittlichen und sozialen Notständen entgegenzuwirken sei. — So hat denn das hinter uns liegende Fest den Freunden der inneren Mission gewiß viel Anregung gebracht und wohl auch neue Freunde hinzugewonnen, in allen Teilnehmern aber ohne Zweifel von neuem die Ueberzeugung wachgerufen I und befestigt: Es ist eine große, heilige Sache, an welcher die innere Mission arbeitet. Polizeibericht. Heute nacht mußten eine größere Anzahl Studenten, welche auf dem LudwigSplatz erheblich ruhestörenden Lärm verübten, notiert werden. Einige derselben setzten den Lärm trotzdem fort, und ließ es sich der Studen Th. Z. außerdem beikommen, die Schutzleute in kindischer Weise zu belästigen, indem er denselben während des Gehens immer vor die Füße trat und sie in ihrem Dienst erheblich hinderte. Z. wurde, um weitere Belästigungen zu vermeiden, arretiert. ** Schwindler. Wir warnen unsere Geschäfts- leute vor einem Schwindler, der vor einigen Tagen m Marnz Annoncenausträge einsammelte, sich die Gebühren im Voraus entrichten ließ und dann, nachdem er auch einem dortigen Gastwirt für einige Tage die Zeche schuldig blieb, bei Nacht und Nebel verschwand. Es ist nicht ausgeschlossen, daß der Betrüger auch in anderen Städten seinen Schwindel weiter zu treiben versuchen wird. * Das Zahressest des Oberhesfischeu Vereins für innere Mission, das am 14. und 15. lsd. Monats in Gießen gefeiert wurde, ist in erhebender Weise verlaufen und hat Zeugnis abgelegt von seiner regen Thätigkeit zur Hebung unseres Volkslebens in religiöser, sittlicher und sozialer Beziehung. Mit demselben war zugleich verbunden die Hauptversammlung des Verbandes von Rettungshäusern und verwandten Anstalten und Vereinen im Großherzogtum Hessen und der Provinz Hessen-Nassau. — Das eigentliche Fest begann am Dienstagnachmittag im neuen Gemeindehaus hinter der Stadtkirche mit einer öffentlichen, zahlreich besuchten Vorstandssitzung. Nach Erledigung einiger geschäftlicher Angelegenheiten hielt Herr Pfarrer Werner aus Frankfurt a. M. einen sehr anregenden Vortrag über die wichtige und zeitgemäße Frage: Inwieweit und welcher in Weise soll sich die Kirche an der Aufgabe der Veredlung der Volkserholungen j beteiligen? Redner führte aus: Wie um das ganze Volksleben, so hat sich die Kirche auch um die Volkserholungen zu kümmern. Auf letztere hat das Volk ein Recht als Gegengewicht für seine Arbeit. Aber sie bewegen sich vielfach in falschen Bahnen, namentlich in den Vereinen. Demgegenüber sind die Grundgedanken Religion, Vaterland, Jugend geltend zu machen, was vor allem in Familien- I abenden geschehen kann. Wie das am besten anzufangen ist, dafür gab der Vortragende lehrreiche Winke aus seiner eigenen praktischen Erfahrung. — Abends 61/* Uhr versammelte sich eine zahlreiche Gemeinde in der Stadtkirche zum Festgottesdienst, in welchem Herr Pfarrer Reeg aus I Offenbach die sehr eindrucksvolle Predigt hielt über das I Wort Jesu: Des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen I und selig zu machen, was verloren ist, Luc. 19, 10. Nicht minder schön gestaltete sich der darauffolgende sehr stark besuchte Familtenabend in „Steins Garten". Hier sprach Herr Pfarrer Werner in wahrhaft völkstümlicher Beredsamkeit über die Heilsarmee, während Herr Pfarrer Vogt aus Mainz ergreifende Bilder aus der Seemannsmissiön entwarf. en~ ~ - Gi w. Äi W““ W TlW die »t* Sie wollen bei vereinen, welche bi$ tappen geführt hav zur Führung einer hin stets bis zum o famirabf^aft „HW *Bo her Umftanb, klart hat, es könne, Nachrichten veröffent London Bennruhigun zeugt. Man fürcht von einer Rapitulat1 verschweige. Sollte tourt sich nicht law Stadt bedroht, da Estcourt, das sie von englischer Seit dann zeigen, ob Ge Estcourt ein bessere: Im Norden offenbar anbauer Oranjefreistaat für beriet) und richten tue Kapstadt wird Wn durchstreifen lebest Besitz ergr zu Gefangenen gen wurde den Buren! setzten in jeder Sta Egen der Buren ■ Mnder, deren ( ^°rde nicht veröffe 9enbe Nachrichten.- • ^le Qiniei fce*ita9 in b. Müxngm auf, !W« btr LZL en9[| Mtetin ° Stabe« ^Ache« 412*«. 18, j; ’-'ÖM oon W'' Kollekte erreichte die schöne Summe von 95 Mark. Außer- ÄÄÄ ÄiTÄS I K unb F°m.l.-n°b-nd wurden ausgeschmitck- durch Wahl- | selben, für d-ff-n Leben di- Aerz,° Ä ' D Bad Nauheim, 18. November. Hier werden jetzt wieder flott Häuserverkäufe abgeschlossen. In letzter Woche wurden außer verschiedenen kleineren Häusern auch das Haus des Herrn Fürth aus Friedberg für 150000 Mk. und die beiden neu erbauten Villen der Firma Birkenstock u. Schneider hier für den Preis von 273000 Mk. verkauft. SÄ ? Z""ck sofort veranstaltete durch Leuchtgas erkrankten polnischen Knechte des Herrn .eichte die schone Summ, nnn flfi I Oekonomen Kersten in Wehlheiden, welche dem Hospitn" vom Roten Kreuz in Pflege gegeben wurden, befinden sich Die Ortsgruppe Gießen des Alldeutschen Verbandes r- K- des Kerrn HerichtsacceWen Prosch, Schisserstraße 14. ^ie Ortsgruppe Gieren des deutschnationalen Handlungsgehilfenverbandes ____Die Redaktion des Gießener Anzeigers. Leranlworklicher Redakteur: H. Koealcr-----äSrnrf x--•’ * ßier. Druck und Verlag der Bruhl'schen Un.o-rsilärs.Buch. und S^m^Ick^P j e t s ch Erben) in Gießen.------------------------------ Scholstratz «Sui“' airtitigf •* 1 Gießener Mrger! Aufruf für die verwundeten Buren. Großbritannien hat den lang ersehnten Krieg mit- den beiden niederdeutschen Burenstaaten, Oranje-Freistaat und Transvaal erreicht «...**akr161“* -- 4 wWN-MMs». N ~ iÄlSS <“. LM *“ •*** 9",s,: ***-* -* * M - *. M m jss w *««“•** °°b ... w; .... Blutes in den Tagen ihrer Not. 9 Unb Iaut uns die Stimme des r,.* ÄS’" b» ,md W @l..,eltn|0 w * ffs Ä ÄÄS Ä *"* •* t-.... Ä Ä’i SÄFÄ » «- M» Ä* W *" b" W tow„6, llnl b„ „„ bat sich, nachdem er bis gestern abend bewußtlos zu Bette gelegen, allmählich wieder erholt. Doch klagt derselbe über heftige Schmerzen in Brust und Magen. Melsungen (Kurhessen), 17. Nov. Ein hiesiger Metzger- meister hatte das Unglück, seiner 13jährigen Tochter die ihm durch Halten eines Stückes Fleisch behilflich war, mit dem Beile die rechte Hand vom Arme abzutrennen. Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Meße». Aufgebote. r«!-b-?ooember. 10 Karl Johann Konrad Heckmann, Metzger zu Gießen, mit Elisabeth Jacobi hierselbst. 12. Friedrich Wilhelm Taglöhner dahier, mit Sophie Maria Geiß bierselbst. 14 Wilhelm Seitz, Schutzmann zu Gießen, mit Katharine Kaiser zu S'aMwd-Im 14. Paul Rodert H-ff-, Rrlfeut "u M-w mU Bf"- ht-rl-Ib^ 15. Z°h»nn J-k-b Krämer, W^rS^ch E Marie Katharine Menges daselbst. ^- ^ohann Georg Rauch, Steinhauer zu Lindenfels f. O., mit ^nr« 3ulfane Heckwolf zu Münster bei Dieburg. 16. Friedrich ÄS Gerbergeselle zu Rotenburg, mit Anna Helene Andreas daselbst. 16. Geoeg Kinkel, Kaufmann dahier, mit Anna Verona Susanne Wilhelmine Bender Hierselbst. «heschltetzunge«. TO.rÄfÄ’ ^HE/nrich Ludwig Klös, Schneider dahier, mit ,u Sühhiflen snMNr 1L ®5l,ner Karl August Kaufmann Br^l°aed R^"FUpptne lLeonore Margarete Eilsabeth Karoline MtfT ??'» b' iS”.! Sl8 Kaufmanns Karl W.lhelm Brühl hier- S“ S'.TÄÄ‘3*" »■* --! Geborene. Oktober. 26. Dem Taglöhner Wilhelm Karasch eine Tochter ^Dem Friseur Ferdinand Aff eine Tochter. Margarete Martin 9iih,Hem ?na