'* Mmtf “®sVien ?;r Ora"d. 73u ?rpeWanderl< Uer Freischütz S3h-Mki) 8'nd d» C?” Zum 28 Oktober ;one'?6”g ihrer MiteliZ ^hrMt^ lüstAlillsbkrakl rn. । 3* November, >' Aestaittauon Feidel rjug Stenographie in. * Untmichtes entgegen Mark. und Debattenschrif/kurse» t. 7464 IN WM. ttobtr, abends 8 Uhr, iw t Theater und Taut. ;r Kasse. 7478 WM 9 Ml aWolpch- ni, M München m» (Jen' md ,M An,'' jrtreg ittr W M * M. *W etn zugänglich- mitt, Giebt allen Ragouts, ayonnaisen, SaW ««» Saucen eine besonders pikante Würze. lUn derW ■uJhrAncbe. "4dU beult Nr. 246 Zweites Blatt Donnerstag den 19 October L8NS t»en<6 bt< Wt ^tzrnrr Mch«ee»w«»t4t1er wwVtx krw Ingfiyr »s-chrLttkh viermal fcnykgt Hießener Anzeiger nrrrtCldbrildi 2 Mark 20 'if'i monalitch 75 ’t'r ■tu Briilgerik^r Bei Poftb./ » 2 Mark 50 1<-2 öicrteliöiiihi Saae^Mt Sn,etgen zu Wer uachminaßS ftr Wte frtyatm Lag tr^ttnenbra Nummer Hl um. 16 Uhr Heneral-Anzeiger 88< Anzvtzen-treru^ttUtNHvkeUiv brt ^n- uae aa«l«»Wt ■ehmer. Unztt^rrt für den flßiejenrr e»i^4 Amts- und Anzeigebleett fiir den Ttvers Gietzen. Ärbaftien, Expedition und Druckerei: Kchalßratze Mr. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Zer hegifthe Landwirt, Kälter für' hessische Uslksimude. Adresse für Devcschen: A«»«i-ee Htctze». Fernsprecher Nc. öl. ————......■■■iw...... .......... Die Lehren des Spielerprozeffes. AuS Beamtenkreisen schreibt man einem Leipziger Blatt: Die drei Männer im Berliner Spielerprozeß sind aus dem feurigen Ofen einer achtmonatlichen Untersuchungshaft gerettet worden, und das zu erwartende freisprechende Urteil entspricht nicht nur dem Buchstaben des Gesetzes — denn der § 284 R.-Str.G.-B. bestraft nur das gewerbsmäßige, nicht aber das gewohnheitsmäßige Spiel —, sondern es entspricht auch der Gerechtigkeit, denn die drei Angeklagten haben nichts anderes und nichts schlimmeres gethan, als was Hunderte ihrer Standesgenossen gethan haben und noch thun und wohl auch, wenn die vorgesetzten Behörden nicht eingreifen, in alle Ewigkeit thun werden. Für denjenigen, der die Verhältnisse in diesen Kreisen kennt, hat ja der Prozeß durchaus nichts neues ergeben. Er hat wieder einmal gezeigt, daß junge „Lebemänner", Offiziere und Beamte, insonderheit der Verwaltungscarriöre, es durchaus nicht als ein Unrecht betrachten, stundenlang dem Spiele zu fröhnen und Zeit und Geld, Nerven und Gesundheit leichtfertig zu verschleudern, den guten Ruf aber, auf den diese Kreise doch besonders achten sollten, zu gefährden. Denn wenn jemand, der nicht gewerbsmäßig, aber gewohnheitsmäßig spielt, auch nicht nach dem Gesetze belangt werden kann, so gilt er doch in der öffentlichen Meinung als ein Spieler, was weder seinem Ansehen, noch dem seines ganzen Standes förderlich sein kann. Und dieses Ansehen wird noch obendrein dadurch gefährdet, daß die Spielenden Gefahr laufen, mit anrüchigen Personen in Berührung zu kommen. In diesem Falle war es der flüchtige Falschspieler Wolff, vor sechs Jahren waren es der „olle ehrliche Seemann" und Konsorten. Es ist ohne weiteres zu glauben, daß die Spielenden die schlimme Qualität solcher Personen nicht kennen, aber die Thatsache bleibt darum doch bestehen, daß sie mit solchen Personen in engere Berührung gekommen sind. Das Sprichwort „Wer sich in Gefahr begiebt, kommt darin um" trifft hier zu. Würden die Herren v. Kayser, v. Kröcher rc. nicht hazardiert haben, so wären sie wohl kaum jemals mit Herrn Wolff — es scheinen übrigens außer diesem Herrn noch einige andere „feine Nummern" dabei gewesen zu sein — in Berührung gekommen sein. Es ist überhaupt eine bekannte Thalsache, daß auch die exklusivsten Kreise beim Spiel ihre Exklusivität einbüßen und sich mit Personen an einen Tisch setzen, von denen am anderen Tage gegrüßt zu werden ihnen sehr peinlich ist. Den jungen „Lebemännern", die, wenn man so sagen darf, als Rentiers geboren werden und deren Lebensberuf dadurch ausgefüllt wird, das von ihren Vätern angesammelte Geld mit mehr oder weniger Grazie auszugeben, kann der Staat nichts anhaben. Es ist im Grunde genommen auch nicht von großer Bedeutung, in welcher Weise derartige Drohnen der menschlichen Gesellschaft ihr durchaus überflüssiges Leben totschlagen. Ganz anders aber ist es mit Beamten — und zwar ganz besonders Verwaltungsbeamten — und Offizieren. Diese Berufe sollen den bestehenden Staat stützen, sie sollen es sogar in erster Reihe thun. Denn — es hieße Vogel- Strauß-Politik treiben, wollte man die Thatsache leugnen — wir leben in Deutschland nun einmal noch in gewisser Weise in einem Kastenstaate, und das Offizierkorps und die höhere Verwaltungskarriöre stellen die beiden obersten Kasten dar. Das daß Ansehen dieser Beamtenkategorien durch das Grassieren des Spielteufels leidet, haben wir bereits erwähnt. Wir möchten aber noch hinzufügen, daß auch die persönliche Tüchtigkeit und Leistungsfähigkeit der Beamten leiden muß, wenn sie einer Leidenschaft fröhnen, die die Nerven mehr strapaziert, als irgend eine andere Passion. Wenn ein Offizier die Nacht hindurch gejeut hat — und hie und da geht das Tag für Tag oder vielmehr Nacht für Nacht so fort — dann kann er im Dienste nicht leisten, was er leisten soll. Er wird vor allen Dingen des gleichmäßigen Temperaments ermangeln, durch das der Offizier nicht blos die Disziplin der ihm unterstehenden Mannschaften erhalten, sondern deren Vertrauen und Zuneigung erwerben soll. Er wird heute nachsichtig gegen die Mann- schäft sein, morgen, wenn er übermüdet ist, und obendrein noch viel verloren hat, mißmutig und ungerecht. Wenn die spielenden Offiziere auf Blücher oder Goeben Hinweisen wollen, die stark spielten und doch große Feldherren waren, so sei ihnen gesagt, daß der Durchschnittsleutnant noch kein Blücher oder Goeben ist, und daß er sich jedenfalls viel eher zu deren Feldherrenqualitäten entwickeln wird, wenn er mit dem Kriegsspiel vertrauter ist, als mit den Whistkarten, mit denen er beiläufig nicht das sehr geistvolle Spiel, nach dem die Karten benannt sind, betreibt, sondern das ödeste und geisttötendste Hazardspiel. Und schließlich, ist es nicht ein wahres Fressen für die Sozialdemokratie, wenn sie den Arbeitern zurufen kann: Da seht Ihr die Leute, die Euch führen sollen, wenn Ihr den bunten Nock anhabt, oder deren Anordnungen Ihr gehorchen sollt, wenn sie Landräte oder Polizeidirektoren werden; da seht Ihr sie, wie sie sich mit Leuten zusammensetzen, die ein ehrlicher Arbeiter aus seiner Stube hinauswirft; wie sie, statt sich wie Ihr, vor neuer Arbeit rechtschaffen durch Gottes wertvolles Geschenk, den Schlaf, zu erholen, die Nacht zum Tage machen. Da seht Ihr sie, wie sie in einer' Nacht zehntausend Mark verlieren, eine Summe, für die Ihr acht oder zehn Jahre hindurch Tag für Tag in Mühsal und Gefahr arbeiten müßt! Graf Caprivi hat einmal gesagt, er prüfe jede Maßregel hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Sozialdemokratie. In seiner Allgemeinheit ist der Satz falsch, aber hier trifft er zu. An der Negierung ist es, eine eingreifende Maßregel zu treffen, die die Sozialdemokratie hindert, die vornehmsten Berufe verächtlich zu machen. Die Maßregel ist sehr einfach: Jeder Offizier werde, bevor er sein Patent erhält, jeder Referendar, bevor er den Diensteid leistet, durch Handschlag an. Eidesstatt verpflichtet, niemals, so lange sie im Dienste sind, an solchen Spielen sich zu beteiligen, die das Gesetz als Hazardspiel ansieht. Gerade die Angehörigen der bevorzugten Stände haben so viel Gelegenheit zu anderen und edleren Vergnügungen — viel mehr Gelegenheit, als die Angehörigen sonstiger Berufe — daß sie wahrlich nichts verlieren, wenn sie dem Hazard entsagen müssen. Was darf man als Drucksache versenden? Bei den mancherlei wichtigen Anschauungen des Publikums über diese f^rage und den falschen Mitteilungen, die darüber gerade in jüngster Zeit durch die Presse gegangen sind, dürfte die folgende sachkundige Unterrichtung zeitgemäß sein: Als Drucksache versenden darf man alle durch ein mechanisches Druckverfahren hergestellten Schriftstücke und Gegenstände, seien sie durch Buchdruck oder Kupferstich, Stahlstich, Holzschnitt, Lithographie, Autographie, Metallographie, auch Kollographie oder den Typographen, Photographie, Hektographie, Papyrographie, Chromographie oder ein ähnliches mechanisches Verfahren vervielfältigt, ferner Lichtpausen, durch Prägedruck auf Kartonpapier hergestellte Zeichenvorbilder, die mit erhabenen Punkten versehenen Papiere für Blinde, unentwertete und entwertete Postfreimarken (diese aber nur im inneren deutschen Verkehr, nicht nach dem Ausland) gebundene, gefalzte und geheftete Bücher, Einbanddecken, wenn sie von dem ganzen dazu gehörigen Druckwerke begleitet sind, Albums mit Photographien. Die Sendungen müssen in einem offenen Umschläge oder einfach zusammengefaltet, so daß ihr Inhalt leicht zu prüfen ist, eingeliefert werden; auch sind Drucksachen auf offenen Karten zulässig. Nicht als Drucksachen versenden darf man: die mittels Druck und Kopierpresse oder der Schreibmaschine hergestellten Schriftstücke, ferner bedruckte Papierstückchen oder Papierbogen, die lediglich als Muster des Papiers zn Feuiiletsn. * Wiener Heiratsgeschichten. Das Häuflein Menschen, welches an schönen Nachmittagen auf der linken Seite der Ringstraße promeniert, beim Aufleuchten der Bogenlampen in die Kärntner Straße drängt, das Burgtheater besucht und in den Restaurants und Kaffeehäusern der innern Stadt speist und die Zeit totschlägt, dieses Häuflein, das die Zahl dreihundert nicht erreicht, ist wieder in Wien eingetroffen, und — der Klatsch treibt-seine Blüten. Zuerst hatten sie den Thronerben in der Arbeit. Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich Este, so wird ganz ernsthaft erzählt, trägt sich endlich mit Heiratsgedanken — bei einem 37- jährigen Thronfolger eigentlich die höchste Zeit. Man denkt bei dieser Nachricht sofort an eine liebliche, junge Prinzessin, und man überfliegt rasch in Gedanken den genealogischen Kalender der regierenden Häuser, um die richtige zu erraten. Nichts steht aber den Gedanken des Thronfolgers ferner, als die Vermählung mit einer Prinzessin. Es ist eine alte Liebe, die er freien will, eine Dame, der er schon vor vielen Jahren sein Herz geschenkt, die Gräfin Zdenka Thotek, welche viele Jahre hindurch Hofdame der Kronprinzessin-Witwe war, aber diese Stellung eben wegen ihrer Beziehungen zum Thronfolger verlassen hat. Sie ist zwei Jahre älter als der Erzherzog, sehr schön, sehr gescheit und sehr liebenswürdig. Man will wissen, daß der Erzherzog vor etwa einem Monat vor den Kaiser getreten ist, um die Einwilligung zur Heirat mit der Gräfin zu erbitten. Der Monarch, der durch des Erzherzogs wiederholte Weigerung, eine standesgemäße Verbindung einzugehen, duf dieses Ersuchen vorbereitet war und schon seinen Entschluß gefaßt haben mochte, soll erwidert haben, er bedauere, Laß der Erzherzog zu einem solchen Entschlüsse gekommen fei; da er ihn aber nicht für übereilt halten könne, müsse er ihn wohl billigen; es würden eben dann des Erzherzogs Bruder Otto und seine Söhne in die Rechte der Thronerbschaft treten, welcher Erzherzog Franz Ferdinand bei der Vermählung mit der Gräfin Chotek feierlich enrsagen müsse. Da soll aber der Erzherzog gesagt haben, das sei durchaus nicht seine Absicht, und er gedenke keinesfalls auf seine Rechte zu verzichten. „Dann kannst Du eben die Gräfin nicht heiraten", soll der Kaiser gesagt haben. Der Erzherzog aber, heißt es, habe etwas von veränderten Zeiten gesagt und sich keineswegs mit der ihm gestellten Alternative zufrieden gegeben, sei enttäuscht vom Kaiser geschieden, und so stünden die Dinge auch heute noch. Vielleicht ist an der Sache nichts wahres, als daß der Thronfolger mit 37 Jahren unvermählt bleibt, und daß die Gräfin den Dienst bei der Kronprinzessin aufgegeben hat. Ich kann aber nicht umhin, eines Gespräches mit der Stiefmutter des Erzherzogs, der Erzherzogin Marie Therese, zu gedenken, das jetzt vor sieben Jahren stattfand. Die Erzherzogin beschrieb der Reihe nach alle ihre „Kinder", die, sagte sie, mit voller Liebe an ihr hingen und eins fürs andere eine geradezu schwärmerische Anhänglichkeit hätten. Vom ältesten Sohn sagte sie: „Er macht mir in einer Beziehung Sorge. Er hat so romantische Ansichten, die gar nicht in die wirkliche Welt passen. Wie oft hat er uns schon aufs feierlichste versichert, er wird, was auch kommen mag, niemals eine andere als eine Liebesheirat eingehen." Bis jetzt haben die Ereignisse die Worte der Erzherzogin bestätigt — die Zeit muß zeigen, ob sie ganz recht gehabt hat. — Noch viel mehr als mit dem Thronfolger beschäftigt sich die Klatschsucht mit der Kronprinzessin-Witwe, und es gilt, wenigstens in Ungarn, als ausgemacht, daß sie den Grafen Elemer Lonyay, den Neffen des einstigen ungarischen Ministerpräsidenten, heiratet, einen Mann, der neun Jahre jünger ist als sie und der seinen Grafentitel erst seit 1896 besitzt. Man will wissen, daß die Heirat schon fest abgemacht ist, und daß der Kaiser seine Einwilligung unter der Bedingung gegeben hat, daß die Kronprinzessin alle Titel und Rechte ablegt, auf alle Bezüge verzichtet und im Auslande lebt. So unwahrscheinlich dies alles ist, so fest glaubt man daran. Die Kronprinzessin würde doch als butter, wenn sie wirklich solche Absichten hätte, die paar Jahre warten, bis ihre Tochter, welche jetzt 16 Jahre alt ist, gut verheiratet wäre. Man sagt: Die Prinzessin von Koburg, ihre Schwester, hat auch nicht gewartet. Zu was wird der Kaiser noch Ja und Amen sagen müssen! Die Enkelin zieht als Offiziersfrau, als simple Baronin Stillfried von einer Garnison- stadt in die andere, der Thronerbe will eine Gräfin heiraten, die verwitwete Schwiegertochter einen neugebackene» Grafen. Und er verabscheut nichts so sehr wie den Skandal. Um die leidige Koburgaffaire in befriedigender Weise abzuschaffen, sandte er seinen zweiten Obersthofmeister nach Brüssel zum Könige der Belgier. Die falschen Wechsel int Betrage von fünf Millionen müßten doch eingelöst werde». Er sei bereit, die Hälfte zu zahlen, der König solle die andere Hälfte übernehmen. Aber Fürst Montenuovo bekam nur eine sehr lakonische Antwort: „Für mich ist meine Tochter tot!" Als er mit dieser Antwort zum Kaiser kam, soll derselbe ausgerufen haben: „Warum haben Sie ihm nicht erwidert: „Man zahlt doch auch die Schulde» toter Kinder!" Humoristisches. * Aktualität. Hl.: „Mit Früulem Alma iS es die reine Dreyfus-Affaire.' .Wieso?' X.: „6ie sagt, sis sei unschuldig, die Offnere sagen nein." (Jugend.) Waffenlandung in Lourevyo Marques anwalt Dr. Preetorius. T. A. Sowohl für die Engländer, als auch für die Buren ist der befestigte Hafenplatz Louren^o Marques an der Delagoabay von höchster Wichtigkeit. Das englisch-portugiesische Abkommen betr. Abtretung der Delagoabay scheint nach den neuesten Meldungen auf Widerstand zu stoßen; nichts destoweniger wird jede der kriegführenden Parteien hier Waffen und Munition zu landen versuchen. Schon seit Monaten haben die Engländer bei Louren^o Marquis Waffen aus Land gebracht. Die Landung geschieht, wie unsere Abbildung zeigt, durch die Eingeborenen in Booten, da die Bucht zu flach ist, um die Errichtung einer Landungsbrücke zu gestatten. stellt sich die Gesamtzahl der Kandidaten in diesem Wintersemester auf 12. Lauterbach, 17. Oktober. Bei dem am vergangenen Samstag hier stattgefundenen Fruchtmarkt betrug der Durchschnittspreis für 100 Kgr. Korn 15,50 Mk., Gerste 16 Mk., Erbsen 15,25 Mk., Kartoffeln 3,34 Mk. — Ein abscheuliches Verbrechen wurde in der Nacht vom Sonntag auf Montag in dem Wald nahe bei Eisenbach verübt. Zwischen dem Vorarbeiter Johann Kotschareck und dem Oberknecht Heinrich Bast von Eisenbach, welcher früher hier in Lauterbach gedient hat, kam es am Sonntag abend in einer Wirtschaft in Blitzenrod zu heftigem Wortwechsel. Auf dem Heimweg nach Eisenbach begegneten sich die Parteien und kam es zu Tätlichkeiten, bei welchen der Vorarbeiter Kotschareck den Oberknecht Heinrich Bast in der Nähe seiner Wohnung (die Knochenmühle im Wald bei Eisenbach) durch einen Schuß, sowie durch Schläge und Messerstiche lebensgefährlich verletzte. Der Schwerverletzte wurde von zwei Arbeitern, welche in der Nähe waren, jedoch die That nicht hindern konnten, in seine Wohnung verbracht, von wo er am andern Morgen in das hiesige Krankenhaus verbracht wurde. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Der Thäter, etwa 18—19 Jahre alt, wurde verhaftet und in das hiesige dienen bestimmt sind, sowie die durch Kautschukbuchstaben unter Verwendung eines Stempels oder Typenhalters hergestellten Gegenstände. Unzulässig bei Drucksachen sind nach Fertigstellung durch den Druck alle Zusätze und Aenderungen am Inhalte, gleichviel ob die Zusätze und Aenderungen geschrieben oder auf andere Weise bewirkt sind, z. B. durch Stempel, Druck, Ueberkleben von Wörtern, Ziffern oder Zeichen, durch Punktieren, Unterstreichen, Ab- und Ausschneiden einzelner Worte u. s. w. Zulässig sind aber folgende handschriftliche oder auf mechanischem Wege hergestellte Angaben: eine innere, mit der äußeren übereinstimmende Aufschrift, ferner die Angabe des Ortes, des Tages der Absendung, der Namensunterschrift oder Firmenzeichnung, sowie des Standes des Absenders; auch darf man Druckfehler berichtigen, gewisse Stellen des gedruckten Textes durchstreichen, um dieselben unleserlich zu machen, sowie Worte und Teile des Textes, auf die mau die Aufmerksamkeit zu lenken wünscht, durch Anstriche hervorheben, und unterstreichen. (Wird aber durch Unterstreichen einzelner Worte und Zeichen oder durch Durchstreichen ein neuer Text herqestellt, so kann die Versendung als Drucksache nicht stattfinden.) Für eine Anzahl von bestimmten Drucksachen bestehen nun noch erweiterte Ausnahmen von der Regel, von denen wir als für die Allgemeinheit von Interesse folgende anführen: Auf gedruckte Visitenkarten darf man, wie schon hervorgehoben, außer der Adresse und dem Titel des Absenders mit höchstens fünf Worten oder mittels der üblichen Anfangsbuchstaben (11. G. z. w.) gute Wünsche, Glückwünsche, Danksagungen, Beileidsbezeugungen oder andere Höflichkeitsformen handschriftlich hinzufügen. Korrekturbogen darf man als Manuskript beifügen und in demselben Aenderungen und Zusätze machen, welche die Korrektur, die Form und den Druck betreffen. Bei Preislisten, Börsenzetteln, Handelszirkularen und Prospekten darf man die Zahlen, sowie anderweite als Bestandteile der Preisbestimmung zu betrachtende Zusätze (frei Bahnhof, frei vor die Thür, frei ab hier u. s. w.), sowie bei Reise-Ankündigungen den Namen des Reisenden, den Tag und den Namen des Ortes, Den er zu besuchen beabsichtigt, mit der Feder oder auf mechanischem Wege ein» tragen oder berichtigen. Bei Warenbestellkarten sind handschriftliche Unterstreichungen gewisser Stellen des gedruckten Textes zu dem Zwecke zulässig, um dadurch zu erkennen zu geben, daß sich die Bestellung lediglich auf die unterstrichenen Gattungen oder Mengen der Ware erstrecken soll. Bei Büchern,'Musikalien, Zeitungen, Zeitschriften, Bildern, Landkarten, Weihnachts» und Neujahrs Karten darf man eine Widmung hinzusügen und eine auf den Gegenstand bezügliche Rechnung beilegen; Modenbilder und Landkarten darf man auch ausmalen. Auch darf man Quittungs- Karten, in denen die vorgeschriebenen Eintragungen handschriftlich oder auf mechanischem Wege vorgenommen, Beitrags- und Doppelmarken eingeklebt und entwertet sind, als Drucksache versenden. Drucksachen müssen frankiert werden (bis 50 Gramm 3 Pfg, bis 100 Gr. 5 Pfg., bis 250 Gr. 10 Pfg., bis 500 Gr. 20 Pfg., bis ein Kilogramm 30 Pfg.). Unfrankierte und solche Drucksachen, welche den Vorschriften nicht entsprechen, werden nicht abgesandt, sondern dem Absender zurückgegeben. Für unzureichend frankierte Drucksachen hat der Empfänger das Doppelte des fehlenden Portoteiles (unter Abrundung auf eine durch 5 teilbare Summe aufwärts) zu bezahlen. stahls vom Großh. Amtsanwalt zu Offenbach; Reisender Paul Richard Hühner aus Ober-Schöna wegen Betrugs und Taglöhner Stanislaus Rogalski aus Hannover wegen Diebstahls, beide von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Fabrikarbeiter Johann Küfner aus Hall wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Mainz; Dienstknecht Wilhelm Rühl aus Villingen wegen Betrugs von Großh. Staatsanwaltschaft Gießen; Taglöhner Jakob Siegrist aus Dienheim wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschaft Mainz; Dienstmagd Katharina Kilb, angeblich aus Münster im Taunus, wegen Diebstahls vom Polizeiamt Mainz; Russenmacher Jakob Busch aus Mühlheim, Schlosser Heinrich Starke aus Grebenau, Taglöhner Daniel Kuhn aus Reu-Isenburg und Clemens Thom essen aus St. Ditte — sämtlich wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Offenbach; Marcel Boisson aus Saint-Georges du Fois, Marcel Bourr aus Paris, Marie Magdalena Diez aus Mettenheim, Knecht Joseph Johann Köhler aus Oberleichtersbach, Geschirrhändler Philipp Stumpf aus Karlsberg und Schiffer Joseph B r a i t a n t aus Jemeppel für Meuse (Belgien) — sämtlich wegen Strafvollstreckung vom Großh. Amtsgericht Mainz. Darmadt, 17. Oktober. Herr Rechtsanwalt, Landtags-Abgeordneter Dr. Osann I. begeht am 4. November d. I. in größter Frische des Geistes und der Gesundheit fein 70. Geburtsfest. Die vielen Freunde deS hochverdienten Mannes rüsten sich bereits, diesen Tag in festlicher Weise zu begehen. Ksknlrs uni) DrovMMlieL. Gießen, 18 Oktober 1899. Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Knecht Theodor Briegel, angeblich aus Künzelsau, wegen Diebstahls von Großh. Staatsanwaltschast Gießen; Dienstmagd Minna Emma Cheim sen aus Reuden wegen Dieb- Butzbach, 14. Oktober. Vor zirka 14 Tagen spät abends wurde einem hiesigen Wirt aus seiner Kasse ein Betrag von zirka 70 Mk. entwendet. Den Verdacht lenkte der Wirt auf einen Gast, der nur allein zur damaligen Zeit im Zimmer weilte, indes konnte der vermutliche Dieb, der hier als Geselle beschäftigt war, nicht des Diebstahls überführt werden, da die vorgenommene Haussuchung keine Anhaltspunkte dafür ergab. Dank der unermüdlichen Nachforschung des Herrn Wachtmeisters Schwarz ist es demselben doch gelungen, den vermutlichen Dieb als den richtigen fest- zustellen. Am Sonntag Nachmittag verließ derselbe seine Stelle, um von hier abzureisen. Bevor er dies that, begab er sich zu Herrn Schwarz, und bat denselben, sich nochmals durch Durchsicht seiner Sachen davon zu überzeugen, daß er nicht das Geld genommen habe. Dieses lehnte Herr Schwarz ab, bestärkte denselben aber, daß dieser doch das Geld gestohlen habe. Der vermutliche Dieb wurde nun insgeheim streng beobachtet, und dabei sestgestellt, daß derselbe sich Nachmittags mit seinen Sachen zu Fuß nach der eine Stunde von hier entfernt gelegenen Station Ostheim begab. Dieser Weggang veranlaßle Herrn Schwarz, mit dem nachmittags 5 Ühr 37 Min. von hier abgehenden Zuge nach Ostheim zu fahren. Dort traf er Den vermutlichen Dieb gerade im Begriff, einzusteigen. Davon zurück- gehalten, wurde sofort eine.Leibesvisitation vorgenommen, und ein Teil des gestohlenen Geldes mit 59 Mk. 97 Pfg. vorgefunden. Da sich Der Angehaltene nicht über den rechtmäßigen Besitz des Geldes ausweisen konnte, erfolgte die Verhaftung und Nücktransportierung nach Butzbach. Der Verhaftete ist der Drechslergehilfe Hermann Umlauft aus Klilschdorf (Schlesien) und ist am 3. August 1873 geboren. Friedberg, 10. Oktober. Der Sprechverkehr zwischen Friedberg und Montabaur wird am 14. Oktober eröffnet. — Am letzten Samstag ban 14. Oktober, Vormittags 11 Uhr, fand im Festsaal des Predigerseminars die feierliche Aufnahme der neueingetretenen 5 Kandidaten Chantre, Pabst, Vogel, Vogt, Weber statt. Direktor D. Weiffenbach sprach bei dieser Gelegenheit, auf Grund von Ev. Matth. 10, 24 f. („Der Jünger ift nicht über seinen Meister, noch der Knecht über den Herrn. Es ist dem Jünger genug, daß er fei wie fein Meister, und der Knecht wie fein Herr"), über die Solidarität der Interessen zwischen dem Meister und seinen Jüngern, und er legte in dieser Hinsicht den Anwesenden die drei Mahnungen an's Herz: 1. Mehr Verantwortlichkeitsgefühl, 2 Mehr Kampfesmut, 3. Mehr Leidensfreudigkeit. — Mit den im Seminar verbliebenen 7 Herren (Bern- beck, Göttert, Hermann, Roos, Schuster, Ströher, Vogt) Krofdorf, 16. Oktober. Die Gemeinden Krofdorf- Gleiberg sind soeben im Begriff, einen Schritt zu unternehmen, welcher für ihr ferneres Aufblühen zweifellos vom günstigsten Einflüsse sein wird. Den unausgesetzten dankenswerten Bemühungen des Herrn Bürgermeisters Lichten- thäler ist es nämlich gelungen, die Mehrzahl der hiesigen Grundbesitzer dem Gedanken der wirtschaftlichen Zusammenlegung ihrer Grundstücke derart geneigt zu machen, sodaß nunmehr ein dahin gerichteter Antrag den zuständigen Behörden zur weiteren Veranlassung unterbreitet werden kann. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß für die beiden Gemeinden die Zusammenlegung noch eine wesentlich größere Bedeutung besitzt, als anderswo. In Folge ihrer Durchführung wird es nämlich nicht nur ermöglicht werden, daß die Landwirte auf ihrem Egentum wirklich rationell und zwar so wirtschaften können, wie es die heutigen schwierigen Zeitverhältniffe erfordern, sondern sie wird auch die Wirkung haben, daß zugleich eine Anzahl anderer für unser Gemeinwesen hochwichtiger Fragen ihrer Lösung entgegengeführt Haftlokal abgeführt. § Holzmuhl (Kreis Lauterbach), 17. Oktober. Nachdem die hiesige Gemeinde nach dem Tode des Bürgermeisters Rasch in Freiensteinau auf ihr Nachsuchen bei hohem Ministerium als selbständige Gemeinde aufgetreten (seither war dieselbe mit der Bürgermeisterei Freiensteinau vereinigt) fand zum erstenmale Bürgermeisterwahl statt. Es waren zwei Kandidaten aufgetreten. Gewählt wurde der Schneidermeister Schloder hier, der Gegenkandidat, Landwirt Förster» unterlag. §§ Vom höheren Vogelsberg, 17. Oktober. Seit einigen Tagen herrscht hier wieder schönes Wetter, nachts dagegen friert es, sodaß man die noch draußen stehenden Feld» gewächse, wie Dickwurz, Kohlraben usw. nach Hause schaffen muß. Die Roggen-Saat ist ziemlich beendet, ebenso das Ausmachen der Kartoffeln. Mit dem Säen des Weizens wird jetzt begonnen. Die Kartoffel-Ernte war eine sehr gute, auch sind deshalb die Preise sehr gering, das Malter 3.20 bis 3.50 Mk. O Vom Lande, 17. Oktober. Ein heiterer, wolkenloser Himmel lacht über den herbstlichen Fluren, und die reine, klare Luft gestattet die schönsten und lohnendsten Fern- sichten. Wie herrlich wandert es sich über das frisch- gefallene Laub und weiche Moos der luftigen Wälder! Darum hinaus in den prächtigen Herbstessonnen- strahl! Der trockene Ostwind hat die letzte Feuchtigkeit von den Straßen geleckt und den Schmutz, der infolge des Einbringens der Erdgewächse auf den Dorfstraßen haftet, in leichten Staub verwandelt. So können nun die Erd- gewächse noch trocken eingeerntet und di^ Aussaaten noch richtig bestellt werden. Möge diese Witterung noch lange beständig bleiben. Darmstadt, 17. Oktober. Wie vielleicht noch manchem erinnerlich, erregte eine Thal, die sich am 26. Juli 1896 dahier abspielte, großes Aufsehen. Der damals 24jährige Gärtnergehilfe Wilhelm Schallenberger von hier war zu jener Zeit mit einer Tochter des Amtsgerichtsdieners Rückert verlobt gewesen und hatte von derselben eine Absage des Verlöbnisses erhalten. Hierüber geriet er in solche Erregung, daß er am fraglichen Tage nachmittags einen Mordversuch gegen das junge Mädchen unternahm. Er stellte sie in deren elterlichen Wohnung im Amtsgericht I zur Rede und feuerte hierbei drei scharfe Revolverschüsse auf jene ab. Einer dieser Schüsse traf, sodaß das Geschoß auf operativem Weg entfernt werden mußte, doch war die Wunde nicht sehr erheblich. Nachdem Schallenberger alsdann noch einen erfolglosen Schuß gegen sich gerichtet hatte, sprana er aus dem Fenster des betr. Zimmers und entkam trotz Verfolgung über die Mauern der angrenzenden Gürten. Es wurde damals zwar eifrigst nach ihm recherchiert und ein Steckbrief erlassen, doch gelang seine Ergreifung nicht. Schallenberger hatte sich in das Ausland begeben und hielt sich bis jetzt in Frankreich, England, der Schweiz und Italien auf. Im September dieses Jahres kehrte er nach Deutschland zurück und wurde nunmehr am 16. d. M. in Boppard verhaftet. Die Vertretung der Staatsbehörde in dieser voraussichtlich vor das nächste Schwurgericht gelangenden Sache führt Großh. Oberstaats- »erden s Saufluch zweckaichö,. ^iig mit Strab^Ä« inber MN l ugeheii »«(“““Snten füt SaM“6!? fieflen-5 Preises aller 6 Jur», M Wta i», if‘ D-- ® ’ Werkes „Stammrech Frhrn. von Edelstein »assen hatte an g Beziehung des Lieden! Gipfel mit Genehmigung sät 1861 wieder Entschluh stallen. DaS glücklich deckung eines auf je Seiten anschließenden 2 Die ganze Anlage au den Gipfelsläche schein der Milseburg zugekeh Verteidigung deS Zu- Tannenfels. Der blot der Milseburg bildet । unserer Urzeit und ble Nachdem seine Sttiw zerkleinert als Schott wendet zu werden, h- Minister auf Anregm zu Kassel angeordne' Händen ist, auf St- nicht nur das Ge sondern auch zu d arbeitung. SatmfiaM, 16. S. hurtj stubrnkn ballig n> rftr, oon bintn dner -en. Der hiuplbes-t <1 Hoth ii SN n bei $011 m Angebot btt 1 Putzsrau. Nachfrage der 1 Barbier, i Messerich, mehrere HauSburschen, wenflmoMen, 1 Lausfi SellLstgeke| «Nti i ^Pianino, i @4.. Mulch, -4X1 6698 " Vfetini, -------- ' empfiehlt 7286 Ä= MflSikiMtrommto 7272 Biher-Beittücher in in allen Qualitäten von Mk. 1,25 an 7271 7278 bei C. Roth II., Wallthorßr. 5 Beinlängen wird dilligst besorgt. VerßkismmM, KikWlnWM ne-Bodenöl Vermietungen Wollene Scniafdecken Banmw. Schlafdecken 03547] Möbt. Zimmer m.Kab. »u Derrn. Eingang separat. Dammstraße^8,^. Musik* Franz Eyserbeck G. D. Gebaaer Nachfl. 61 Bahnhofstrasse 61. werden können. Dazu gehört u. a. die Herstellung einer j zweckmäßigen Baufluchtlinie, die Schaffung einer graben Straßenverbindung mit Gießen und eventl. auch die Anlage einer Kleinbahn in der Richtung dieser neuen Straße. Wie man sieht, sind es bedeutsame Aufgaben, an die unsere Gemeinden heranzugehen im Begriffe sind. Hoffen wir, daß sie bald einer guten Vollendung entgegengeführt werden. Frankfurt a. M., 15. Oktober. Heute mittag 2 Uhr versammelten sich hier auf Anregung der Vereinigung der Seisenfabrikanten für das Großherzogtum Hessen und die Provinz Hessen Nassau mehrere hundert Seifen fab pikanten und bildeten bei sehr hohen Strafen einen festen Ring zwecks Erhöhung der Fabrikpreise für die verschiedenen Seifen, wie dieses in anderen Provinzen und Ländern bereits geschehen ist. Da das Steigen der Roh Produkte mit zwingender Notwendigkeit eine Erhöhung des Preises aller Fabrikate fordert, wurden die Beschlüsse ein stimmig gefaßt. Aus der Rhön, 15. Oktober. Die alte Volkssage vom „Schloß auf dem Liedenküppel" an der Westseite der Mils e bürg, die von verschiedenen Rhön-Schriftstellern bearbeitet worden ist, ist durch die Entdeckung der Ruinen als wahr erwiesen. Der mit dem Studium des wertvollen historischen Werkes „Stammreihe und Fehde" von Louis Ferdinand Frhrn. von Eberstein beschäftigte Cooperator Fürst zu Kleinsassen hatte, ausgehend von einer im Werk besprochenen Beziehung des Liedenküppels und des Tannenfels, dessen Gipfel mit Genehmigung des Reichskanzlers Fürsten v. Bismarck seit 1867 wieder „Eberstein" genannt werden darf, den Entschluß gefaßt, Ausgrabungen auf letzterem zu veranstalten. Das glückliche Ergebnis war die alsbaldige Aufdeckung eines auf je 11 Meter in der Länge auf beiden Seiten anschließenden Mauerwerks von regelrechter Mauerung. Die ganze Anlage auf der 330 Quadratmeter umschließenden Gipfelfläche scheint sechseckig gewesen zu sein. Auf der der Milseburg zugekehrten Seite glaubt man Erdwälle zur Verteidigung des Zuganges zu sehen, ähnlich wie am Tannenfels. Der blosgelegte altgermanische Ringwall auf der Milseburg bildet ein seltenes und wichtiges Denkmal unserer Urzeit und bleibt vor weiterer Zerstörung bewahrt. Nachdem seine Steine bereits in Masse abgefahren, um zerkleinert als Schotter bei Straßen- und Bahnbauten verwendet zu werden, hat nunmehr der Preußische Unterrichtsminister auf Anregung des Direktors vom Königin Museum zu Kassel angeordnet, daß der Wall, soweit er noch vorhanden ist, auf Staatskosten erworben werde. So wurde nicht nur das Geld zum Ankauf der Wälle bewilligt, sondern auch zu deren Untersuchung, Aufnahme und Bearbeitung. gestrickten Knaben- u. Herren- Westen (Ja«dwesien), Metzger- Westen Das Stricken von Westen, Kniewärmern, Strümpfen und wurde am 22. Juni von der Darmstädter Strafkammer zu |8 Mo- na en 2 Wockrn Gefängnis verurteilt, wovon 4 Monate 2 Wochen dmch die UntersuchunaShast für veibützl erachtet wurden. Jetzt oer- laut.t, datz der Gioßbnzog Kopf begnadigt bat. Auch die sonstigen Folgen der erkannten Getängnttzstrafen wüsten Kopf erlassen worden siein, wenn etz sich bestSttgt, daß er gegenwärtig alfl Einähriger b-i einem U'onenregtment dient. Berlin, 17. Oktober. (Spieler-Prozeß.) Es sind noch etwa 6 bis 10 Zeugen zu vernehmen, sodaß die Beweisaufnahme heute zu Ende kommen dürfte. Der erste Zeuge ist ein Berwandter des Dr. Kornblum, Gottlieb von Schneider. Derselbe hält Kornblum nicht für einen anständigen Menschen und berichtet über das Spiel im „Viktoria- Hotel" und im „Hotel de Pruste" in Leipzig. Hieraus wird ein Bruder des Zeugen, Leutnant von Schneider, vernommen, welcher ebenfalls im „Viktoria-Hotel" zugegen war, als Leutnant von Schrader falsch ge- pielt haben soll. Er bekundet, daß zum Schluß mehr Karten da waren, als in das Spiel hineingethan worden waren. Seine in der Dorunter- snchung abgegebene Erklärung, daß er auf Grund dieser Thatsache den Leutnant von Schrader für einen Falschspieler halte, zieht der Zeuge heute zurück. Der Zeuge bedauert, ein Verwandter des Dr Kornblum zu sein, da ein anständiger Mensch mit diesem nicht verkehren könne und dürfe. Gutsbesitzer Büttner aus der Nähe Berlins hat in diesen Spielerkreisen verkehrt und war mit dem Angeklagten von Schachtmeyer befreundet. Den Aufwand des Herrn v. Kröcher schätzt der Zeuge auf 30000 Mk. pro Jahr. Der Oberstaatsanwalt legt die Rechnungen vor über den Aufenthalt des Herrn v. Kröcher im Hotel. Er hat 7 Wochen im „Central-Hotel" gewohnt, wo er 12 Mark pro Tag für sich und 3,50 Mk. für seinen Kammerdiener bezahlte. Zu gleicher Zeit aber hatte er zwei Privatwohnungen. Der Angeklagte giebt zu, daß er sehr leichtsinnig in jener Zeit gewesen sei. Er vermöge heute nicht mehr genau anzugeben, welche Gründe ihn bestimmt haben, im Hotel zu wohnen. Kaufmann und Reserve-Leutnant Sintemann hat einmal unbar an Herrn v. Kayser 5000 Mk. verloren und sei von diesem energisch unter Hinweis auf das Bezirks-Kommando getreten worden. Angeklagter v. Kayser erklärt dies für richtig, muß aber bemerken, daß er zu derselben Zeit ebenfalls energisch getreten wurde. Herr v. Reccum, der bereits vernommen ist, meldet sich, um verschiedene Aussagen des Vorzeugen zu entträftigen. Gleichzeitig verbreitet er sich eingehend Über die Person des Grafen v. Galy, des sog. Spielerkönigs. Zeuge Simson war ®e- schäftssührer im „Großen Monarch" iu Aachen, in dem seinerzeit beide Angeklagte von Kröcher und von Schachtmeyer wohnten. Herr von Kröcher habe Thür an Thür mit Herrn von Schrader gewohnt. In einem der Zimmer hat der Zeuge ein Roulette gesehen. Simson bekundet weiter, daß Wolff nicht im Hotel gewohnt habe. Leutnant Denkart, der am Spiel beteiligt war, reifte ab, ohne die Rechnung zu bezahlen. Herr von Schrader reifte von Aachen nach Ostende, wo er sich vergiftete, wie es hieß, wegen Spielschulden. Der Angeklagte von Kröcher war in Aachen zur Kur und lebte dort sehr solid. Zeuge Moos wird nochmals über seine Spielschuld an Herrn von Kayser befragt, der ihn schließlich verklagt hat. Im Auftrage des Oberstaatsanwalts wird ein Brief des Zeugen an Herrn von Kayser verlesen, in welchem diesem (Kayser) vom Zeugen gedroht wird, daß er sich an die Behörde und die öffentliche Meinung wenden werde, wenn ihn Herr von Kayser zum Eide zwingen sollte. Dann würden weder Herr von Kayser noch seine Freunde mit heiler Haut davon kommen. In der Nachmittagssitzung wurde zunächst Konsul a. D. Moos nochmals aufgerufen. Derselbe erzählt eingehend die Angelegenhett mit dem Leutnant von Brinken, der feinen Spielverpflichtungen dem Zeugen gegenüber nicht nachgekommen ist' und der deshalb beim Regiments-Kommandeur angezeigt wurde. Rechtsanwalt Sello teilt hierauf mit, daß ihm über den Zeugen Moos eine ganze Menge ungünstiger Nachrichten zugegangen seien. Der Zeuge erklärt dies alles für unwahr. Zeuge Moos äußert sich dann über Dr. Korn blnm. Derselbe habe sich ihm gegenüber stets als der geistige Urheber der Tageblatt-Artikel gebrüstet und auch gesagt, et habe die Angeklagten vollständig in der Hand. Alsdann wird der Nennstallbesitzer Oehlmann vernommen. Derselbe bekundet, daß er an den Angeklagten von Kayser noch 1100 Mark Spielschulden habe. Redakteur Friedländer vom „Berliner Tageblatt" sagt über die bekannte Veröffentlichung der Vorgänge 7132] Em möbliertes Zimmer ju Der* mieten.__________Dammstraße 24. 03676] Ein großes und zwei inetn- andergehende schön möblierte Zimmer Sndwigsplatz 4, III, zu vermieten. Eiserne Bettstellen in jeder Beschaffenheit empfehlen 6629 Bruder Schmidt, Selterswkg 85. Baby-Seife die mildeste Kleinkinderseife der Welt, Stuck 30 Pfg., empfi-blt 7356 Otto Schaaf. Reisedecken Tischdecken Bettdecken Bettvorlagen in großer Auswahl. oirlonctnfFp kauft jede Dam« am besten ueb eiüenSIOTl 6, pretoivcrtljeften direkt von Sammle von Elten & Keussen und Velvets Mau vrrt. unscr^MustcrsarUmcnt. Gerichtssaal. Darmstadt, 16 Oktober. Zu Anfang d. I. erregte hier die durch Studenten bechättgte Mttzbandlung zweier friedlicher $anir w rker, Don denen einer in der Folge ein Auge elndüßie, Au scher». Der hauptdeschuldigte Student Kopf aus Frankfurt a. M. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftratze 2. Angebot der Arbeitnehmerr i Heizer, i HauSbursche, 1 Fuhrmann, 1 Putzfrau. Nachfrage der Arbeitgeber» 1 Drechsler, 1 Svengler, «Weißbinder, 1 Barbier i Messerschmied, 1 jüngerer Schlosser, eine größere Anzahl Taglöhner, mehrere Hausburschen, 1 Schreinerlehrling gegen tägliche Vergütung, mehrere Dienstmädchen, 1 Lauffrau. Uersteigermig. Freitag den 20. d. Mts., nach, mittags 2 Uhr, Derfleigere id) un Piandlokal Seltersweg 11 gegen Barzahlung: 1 Pianino, 1 Schreibsekretär, einen Schreibtisch, 1 Drehbank, 1 Vertikow, 1 neuen Reitsattel, 2 Glasschrärcke, Sofas, Kommode, Kleidersckränke, 1 Rähmaschine, Regulateure usw. Gießen, den 9. Oktober 1899. 7277 Mulch, Pfandmeister MZkMe ra in fueh, J'loire und Sn. Eisenach, 15. Oktober. Einem unschuldig Verurteilten wurde im Wiederaufnahmeverfahren vom Landgericht die Ehre wiedergegeben. Der hiesige Handelsmann Halt war im Mai 1885 wegen Diebstahls von Aepfcln im Werte von 3 Mk. zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Heute gelang es ihm, nachzumeisen, daß sein inzwischen verstorbener Kompagnon falsches Zeugnis wider ihn abgelegt hat. Der Sohn dieses früheren Kompagnons, der heute als einziger Belastungszeuge auftrat, wurde vom Gericht nicht vereidigt. Das Gericht sprach den Halt unter Aufhebung des ersten Urteils frei und legte sämtliche Kosten beider Verfahren einschließlich der Anwaltsgebühren der Staatskasse zur Last. Hebet eine dem Halt aus der Staatskasse zu gewährende Entschädigung wird das Gericht noch Beschluß fassen. Leipzig, 16. Oktober. Von der Anklage der Beleidigung hat am 27. März das Landgericht Frankfurt a. M. den Redakteur der „Volksstimme", Dr. Max Quarck, freigesprochen. Der Angeklagte hatte in seinem Blatte den Richtern des Militärgerichts zu Darmstadt den Vorwurf gemacht, daß sie zu strenge Urteile fällen. Das Landgericht hat hierin keine Beleidigung erblickt, auch nicht in der Behauptung, daß ein Brüsewitz begnadigt werde und gewöhnliche Reservisten zu harten Strafen verurteilt werden. Der Staatsanwalt hatte gegen das Urteil Revision eingelegt und behauptete, eine Ehrverletzung liege schon vor, wenn einem Richter der Vorwurf der zu strengen Strafzumessung gemacht werde. Der Angeklagte habe mindestens mit dem Eventualdolus gehandelt. Das Reichsgericht verwarf heute gemäß dem Anträge des Neichsanwalts die Revision als unbegeünbef, da sie sich nur gegen die thatsächlichen Feststellungen richte. Heidelberg, 14. Oktober. Wegen Zweikampfs verurteilte die Strafkammer die Studenten A Bär von hier zu 3 Monaten, Walter Gottheimer von Berlin zu 4 Monat.n und den früheren Besitzer des Kümmelbacher Hofs, in dessen Faßhalle das Duell vor sich ging, wegen Beihilfe zu 4 Wochen Festungshaft. Das Duell verlief ohne bedeutende Verletzungen. soliden Qualitäten und nur i. echten Aaröen , empfehlen billigst *1 C. Röhr & Co (LRöhr e» Friseuren Aff und Jutt zu haben. - An der Kaffe 1 Mk. 7an 03704] Frdl. möbliertes Zimmer zu vermieten.________Westanlage IS, I 03700] Zwei möbl. wimmer, ineinander gehend, zu verm. Tüdanlage 7, N. 03893] Solide Arbeiter erhallen Kost und Loais._________Mäusburg 3. 03694] Möbl. 3tmm r in ruh. Lage zu dernu__________Südanlage 21, II. 6431] 2 bis 3 elegant möblierte Zimmer an befferen Herrn alsbald -u verm. Grünbergerstratze 14, II. 5091] Möbl. Zimmer zu vernueien ______________________Seltersweg 71 II. 7133] Ein grohcö, sehr gut möbl. Zimmer nur an einen solide», ruhigen H-rrn.____________Gocthcstr. 34, . 7407] Zwei möblierte Zunmer zu vermieten.______________Weserstraße 8. 7411] (Sm möbl. Zimmer an einen anii. Herrn sof. zu verin. Kaplaneigaffe 11. 03682] Laden zu veimieierü ______________Bahnhofstraße 43. 6954] (Sin Haus mit kleinem Laden in bester Lage des Seliersweges sofort zu vermieten. Näb. Auskunft SelterSweg 35. 7151] Zwei gut möbl. Zimmer sind zu Vermieten. Grünbergcrstratze 11. 7236] Möbl. Zimmer, mit oder ohne Pension, zu verm. Dtezstraße 6, 1. Mietgeluche Student sucht SW möbliertes Zimmer in ruhiger Lage. Offerten mit Preisangabe unter G. Nr. 7437 an die Expedition d. Bl. Kirchenplah 8. Wie neu wird Ie-er mit Bechtel's Salmiak-Gallseife gewaschene Stoff jeden G-webes, vorrätig in Paketen zu 40 Pfg bei 18,7 Benner &. Krumm. Wichtig für sparsame Hausfrauen. Friiz Böllers Kemeifen-Pulrer mit der Schutzmarke: „Matrose“ ist garantiert unschädlich, äusserst preiswürdig und das bequemste und geeignetste Wasch- und Reinigungsmittel. Die alleinige Benützung desselben sichert sich dauernde Anwendung von selbst. 6 Preismedaillen. -KM Niederlagen bei: Chr. Bieker, Ad. Geisse, W. Kilbinger, Löwendrogerie, IL. Kohlenmann II. Wwe., Neustadt, Peter Leppla, Wilh. Montanus, Gebr. Noll, Emil Orbig, C. Roth II., Robert Stuhl, Gust. Walter. 6245 i empfehlen in reicher Auswahl, von den einfachsten bis zu den feinsten. Petroleum- " fetal echt belgische, äusserst praktisch Ich wohne fortan: W 34 Goethestratze 34 « (zwischen Löber- und Lud wtgstraße). Dr. Hoose, 7134 Hroßh Hymuastatlehrer i. und 'Urivattehrer in de« Hymnaflakfächenr. ^elegenheitshf in KiaimgEi. Htegante englische Wagen mit Hellem Ledertuch-Ausschlag und belle« Klappverdeck Mk. 18.—. Desgleichen mit Randpolsterung und Feder« gestell Mk. 16.—. Jeine englische Wagen mit prima Federgestell und Hnmmireifen, in jeder gewünschten Lackierung rmd Garnierung Mk. 23.—. Nor Einkauf von Kinderwagen bitte mein reichhaltiges Kager jn befichtigen. Kein Kaufzwang. 4304 August Kilbinger, Seltkrsttikg 19. avshaltWgsbiirstek v. Aesk« Thürvorlage«, Schwämme Fensterleder re. Zahu-, Kopf- uud Kleiderbörstes Zeifea und Parfümerien Toiletteartikel re. A. Welz, Settersweg 2. Kartoffeln Brüder Schmidt, Mttsmg 83 7123 ODOOaQOOQOCXXXXXJlOIOIOCKXXXXXXXXXXXXXXXI aus der Hand verkauft. Kgl. Hoflieferanten, Stuttgart 7448 sind: seine Zu haben in folgenden Marken: 7. Pfd. Frauenlob Mk. i.eo —.95 —.50 Kugel Mk. Mein Liebling -.66 Taube 1.75 1.— Verkaufsstellen durch Plakate ersichtlich. Eonneustraße 5. 7298 Möhl, Tanchhrtr Post Grünberg 7379 Merbemst abDuebeu Prorvu 6509 Li^bigstraße 13. Stadt WormS unk. b. 1901 4 Monopol-Griechsn von 1837 Oesterr. EtaatSbahn v. 1885 00 00 4 56.10 4 unk. bl 907 101.00 Deutsche Grdsch. B. unk. b.! 904 101.00 4 kaufen. SelterSweg Gl. Darmst. Bk^Nctien 225 SS Lerantwortlichcr Redakteur: H. Koegler. — Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts.Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen. (i)ffcuc Stellen ♦♦ WWWWW ?»it verlaufen Nkrschitdenes 98 0 88.50 95.75 (00.00 000.00 1.90 2.20 1.05 1.15 S 81/. 4 8 6 4 4 4 98 #0 96 85 25 !• 100.00 48 80 100.00 00 00 ICO 50 100.80 100.» 98.9t uner- 6824 Proeent 41/, Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 8 3 8\ 81, 7« Pfd. —.60 —.65 03678] Die Meerrettigernte auf Trieb- Vierteln wird zum Ausmachen angekauft. Johs. Schneider, Neuenweg 40. Portugiesen Mexicaner zum Winterbedarf liefert in nur ganz prima Qualität, als: magnum bonumy Schneeflocken, gelbe englische, Salatkartoffcln, gelbe Mäuschen rc., frei in» Haus zu ganz enorm billigen Preisen die 735t Kartossklhandlung J. Weisel, Sonnenstraße 6. 95.60 95 20 Ungefähr 100 Ceutner gebrochene Aepftl nur gute Sorten, hat zu verkaufen Julius Zimm r, Bingmühle bei Lauter, toi Hunpf IL Butzbach, Schuhfabrik, sucht an geeigneten Orten Filialen zu errichten und wollen sich Schuhmacher, die darauf r< flektieren, umgehend melden. Spezialität: Schweres, solides Sckuhwerk für Arbeiter und Landbevölkerung. 7377 Zwei grotze Gaslampen (Zugampeln) zu verkaufen. 03691 Liebigstratze 17, in. Neuester vervollständigter Placat-Fahrplan enthaltend die Fahrzeiten der auf den Stationen Giessen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Fronhausen, Wetzlar, Coblenz, Deutz, Fulda, Alsfeld, Gelnhausen, Nidda, Stockheim, Gedern, Schotten, Laubach und Londorf ankommenden und abgehenden Eisenbahnzüge, sowie die Fahrzeiten der BleberthaLbahn, zum Preise von 20 Pfg. in der Expedition des Giessener Anzeigers vorräthig. — Der Fahrplan kann auch durch die Austräger des Giessener Anzeigers bezogen werden. Brief 16.19 20.44 4.20 «dsndeonrfer 000.00 | Oesterr. Lredit-Actieu Jtal. staatSgar. Eisenb. 7, Frankftr. tzyp. M unk. b. 1906 7t Frkf.HhP. «red. B. unk. b. 1908 Cmmts mit Firm» liefert billigst Arü-ffche Jtniv.-DrNckersi. SVt Deutsche ReichSanl. Preuß. Eonsov Sr. Hessische Obl. Stadt Darmstadt v. 1891 Tanz-Unterricht. Schüler werden zu jeder Zeit angenommen 2) seine grosse Löslichkeit, vermöge deren er sich in Wasser oder Milch schnell und so gut löst, dass das Getränk eine gleichmässige Färbung erhält und keinerlei wolkenaitige Absonderungen sich bilden; 3) sein volles natürliches Aroma, das durch kein Parfüm u. 'dergL beeinträchtigt oder modifiziert ist; 4) seine Leichtverdaulichkeit und sein hoher Nährwert, die ihn zu einem vorzüglichen Nahrungsmittel für Gesunde und Kranke machen. 5) sein verhältnismässig sehr billiger Preis und reichte Ausgiebigkeit. 1) seine völlige Reinheit von Schalen, Fasern oder fremden Zuthaten; Wohnungs-Veränderung. Wohne von heute ab Neuenweg 28, IL, Vorderhaus. H. Hurtig, Schuhmacher. Herren-Sohlen mit Fleck Mk. 2.80. Damen- n „ . 2.__ Alle anderen Reparaturen billiast. 7320 Äbbmch. Bei dem Abbruch des Ebel'schen Hauses in der Markt» tratze werden von heute ab altes Kauhoh, gut erhaltene Oese«, Herde, Thören, Fenster Tlsenb. Rentenb. Obl. Buderus Obl. Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 Preuß.Hyp A.Bkunk b.1900 Pomm. Hyp.A.Bk. unk. b.1904 Frkf.Ldw.Lred^k.unkb.1900 20 Franken-Et. Enal. Sovereigns Dollars in Gold Kursbericht p«n Kurz & Co., Hießen, Kahuhofflraßk 61 Frankfurter Börse vom 17. Oktober 1899. 037201 Einige Tausend gut erhaltene Falzziegel abzugeben bei Prang & Fischer, Neuen-Bäue 17. 7450] Eine wasserdichte Wagen« und Pferdedecke, noch gut erhalten, zu ver- Die allgemein anerkannten Vorzüge des CACAO 1I0SEII-II0TII der vereinigten Chocoladefabriken E. 0. Moser & Cie. und Wilh. Roth jr. 6819] 1 bis 2 Schuhmacher sucht Th. Eißfeller, Bahnhofstraße 27. 03688] Jüngerer Schmiedegefelle und Lehrling gesucht. Wilhelm Schäfer, Alten-Buseck. Eifenvrcher, sowie Schlaffer, im Werkzeugmaschinenbau erfahren, sucht 7419 ___________________H.Hansel. Tüchtige Taglöhmr an den Rammarbeiten für die Brücke in der Moltkestraße gesucht. 7449 Anmeldung auf der Baustelle. 7312] Ein tüchiiges, sauberes Bürschchen vom Lande zum balligen Eintritt gesucht. Chr. Jnderthal, N uenweg 39. 6375] Ein Hausvursche gesucht. _________H. Krämer, Kreuzplatz 11. Jüngerer Hausdursche gesucht. Daniel Rühl, Bäcker, 03663______________Marktplatz 13. 03677] Schuhmacherlehrling gesucht JustuS Benner, Ma.ktstratze 34. 7452] Ein Maschen tagsüber zu Kindern gesucht. ________________Ludwigsplatz 3. 7400] Laufmädchen gesucht. ________Kirchenplatz 6. 7422] Laufmädchen oder Lauffrau gesucht^________Marburgerstratze 10. 03707] Geübtes, reinliches Laufmädchen -egen guten Lohn über Mittag gesucht. Bleichstratze 16A, Part. 03723] Lauffrau gesucht. __________________Bleichstratze 16, I. 7139] Dienstmädchen gesucht. ____Bleichstratze 21, III. 03698] Gesucht werden Mädchen für Küche und Hausarbeit, gute, leichte Stellen, auf gleich und später. Auch zwei perfekte Köchinnen geg-n hohen Lohn. Frau Müller, Teuselslustgärtcken 26. «tlb 16.15 Franz. Banknoten BrUf •’ ?'°'d « ?e" " unb L "°n?bkai ™ ton