iiesenM ft Weiss-, q Co. 1881 32 M bsen etc Buder, tonnagtnii lhl. rverkäuser. mllhM* Ratsamste ^smaschinen »idhschaft. •e«-Ja mpfbesssl, en bester Sflsfeme. ilirg'NVan. dste fiotomobiljabrik Deutschlands. mobilen n ' FranUfflrt 8 izatalo£- rte® MiHeil|1^nr; md *•* «eld* SStfgSty HerTHDerre%C3&,h54 48 tl-s-6,1 , ,t N 4#dN> »rr. 67 Viertes BlM. Sonntag den 19. März 1899 Gießener Anzeiger General-Anzeiger SSqugsprds vierieljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pf- mit vringerlohn. Bki Postbezug 2 Mark 50 Pf-, vierteljährlich. Alle Snzeigen-BermittlungSstellm de« In« und AuSlandct neunten Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen Imuahme von Anzeigen zu der nachmittags für de« ^«mden La- erscheinenden Nummer bi« vorm. 10 Uhr. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montag«. Die Gießener Z«mtlte»S kälter »erden dem Anzeiger »dchentlich viermal beigelegt. Anrts- und Anzeigeblntt für den Kreis Gieren. Aedaktian, Expedition und Druckerei: Ach«lfir«tze Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Uolkslulnde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße» Fernsprecher Nr. 51. Hroßßerzogkiche Aachschuke für Elfeubeiuschuiyerei und verwandte Gewerbe Erbach i. C. An der Anstalt werden in allen Gebieten des Kunst- handwerks junge Leute theoretisch und praktisch tüdgtig ausgebildet. Beginn deSTommerhalbjahres am 1V. April! 899 Unterrichtet wird von vier Fachlehrern und zwei Hilfs- lkhirern. Die Schule enthält folgende Abteilungen: I. Mit dreijährigem Lehrplan: Lehrwerkstätten für Elfenbeinschnitzer, Holzbildhauer, Drechsler und Ciseleure. Unterricht im kunstgewerblichen Zeichnen und Modellirren: für Bildhauer, Stuckateure, Zeichner, Modelleure, Mnler, Schreiner, Töpfer, Bauhandwerker usw. Hierzu eine Bor kl ässe mit einjährigem Lehrplan: fih Projektionszeichnen, Schattenkonstruktion, Beleuchtungs- kvlide, Architekturzeichnen, Ornamentzeichnen, Fachzeichnen untc Skizzieren. II. Mit je einjährigem Lehrplan. Zwei Fachkurse, für Figuren- und Ornament- molvellieren, Figurenzeichnen, Aquarellmalen, Fachzeichnen Utibo Entwerfen (in alten und modernen Stilen), Gewand- stutzien. Aktzeichnen (freiwillig und nur bei entsprechenden Boirkenntnissen.) Außerdem finden Vorträge statt über Anatomie des Menschen, ornamentale Formenlehre und Stilkunde, Technologie, Materialien- und Konstruktionslehre. III, Fortbildungs-Unterricht: Aufsatz, Rechnen, Buch- sühimng, Geometrie, Gesetzeskunde, Wechsellehre, Kalkulation und» Rundschrift. Junge Leute, mit den nötigen Vorkenntnisfen versehen, Iflnncn als außerordentliche Schüler auch einzelne Fächer der Werkstätten oder des übrigen Unterrichts besuchen. Der Unterricht wird durch eine vorzügliche Modell- und Vorbildersammlung unterstützt. Das Schulgeld beträgt halbjährlich 15 Mk. Anmeldungen und Gesuche unbemittelter befähigter Schüler um Nachlaß des Schulgeldes sind mit den nötigen Unterlagen versehen an den Leiter der Anstalt zu richten, der zu weiterer Auskunft bereit ist. Erbach i. O., den 1. März 1899. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats: Der Leiter der Anstalt: Stegmüller, Bürgermeister. Klein, Hauptlehrer. Deutsches Keich. Berlin, 17. März. Unter äußerst zahlreicher Beteiligung fand heute mittag das Begräbnis Ludwig Bambergers statt. In der Wohnung des Verstorbenen wurde eine Trauerfeier abgehalten, an welcher u. A. Staatsminister v. Delbrück, zahlreiche Parlamentarier, darunter die Abgeordneten Rickert, Auer, Liebknecht, Munckel, Barth, ferner hervorragende Persönlichkeiten aus den Kreisen der Litteratur und viele andere, im öffentlichen Leben stehende Männer teilnahmen. Professor Theodor Mommsen widmete dem entschlafenen Freunde und Gesinnungsgenossen kurze herzliche Worte. Er hob die vornehme Gesinnung Bambergers und seinen lauteren Charakter hervor. Das Trauergemach sowie Flur und Treppenaufgang waren mit zahlreichen Kränzen geschmückt. Unter den Kränzen befanden sich solche seines Wahlkreises Bingen-Alzey, der freisinnigen Vereinigungen des Reichstags und Landtags, des Vereins zum Schutze der Goldwährung u. a. Seine Ruhestätte auf dem Friedhof hat Bamberger, der sich jede geistliche Mitwirkung bei seinem Begräbnis verbeten hatte, unmittelbar neben dem Grabe Laskers erhalten. Berlin, 17. März. Aus Anlaß der heutigen Märzfeier haben die Sozialdemokraten 12 große Volksversammlungen in allen Wahlkreisen einberufen, in denen die Ereignisse der Märztage von 1848 geschildert werden sollen. Eine Versammlung der Berliner Anarchisten soll am 19. März stattfinden. Berlin, 17. März. Die Kanalvorlage findet besonders heftigen Widerspruch in Schlesien. Die Oppelner Handelskammer hat als Vertreter der oberschlesischen Eisen- und Kohlenindustrie bereits vor längerer Zeit der Staatsregierung einen geharnischten Protest eingereicht, und gestern hat die schlesische Landwirtschaftskammer beschlossen: Der Mittelland-Kanal ist schädlich für die schlesische Industrie und Landwirtschaft. Eine ausreichende Ausgleichung der Schädigungen kann weder durch Eisenbahntarife noch durch Wasserstraßen herbeigeführt werden. Die Kammer hat mit größtem Befremden von den Begründungen des Gesetzentwurfs Kenntnis genommen und weist auf das entschiedenste die darin aufgestellte Behauptung zurück, daß Schlesien sich durch bereits empfangene Vergünstigungen in Gestalt umfangreicher Förderungen des Verkehrswesens für abgefunden erklären müsse. Die Mitglieder der Landwirtschaftskammer äußerten sich über die Vorlage mit ungewöhnlicher Schärfe. Köln, 17. März. Das gegen den Schutzmann Kiefer eingeleitete Disziplinar-Verfahren endete mit der Verurteilung desselben zu 10 Tagen Arrest. Er wird in die Schutzmannschaft wieder eingestellt. — Samoa. Das unermüdliche „Reuter Bureau" bringt fortgesetzt Meldungen von der Fortdauer der Wirren auf Samoa, wobei natürlich stets die englischen und amerikanischen Vertreter mit großartiger Einmütigkeit das Recht gegenüber deutschen Uebergriffen und Thorheiten verteidigen, und ein staunenswertes Maß von Schneidigkeit und kühner Energie dabei entwickeln. Richtig ist vielleicht die eine Nachricht, wonach der britische und amerikanische Konsul, den bisherigen Abmachungen zuwider, gemeinschaftliche Drohnoten gegen Mataafa erlassen haben, während der deutsche Konsul in einer Einspruchserklärung das Recht der provisorischen Regierung ausrecht erhält. Aus Washington werden die Nachrichten über neue Wirren sogar als stark übertrieben bezeichnet. Ausland. Wien, 17. März. Die Vorlagen für die demnächst einzuberufenden Delegationen sind bereits fertiggestellt. Wie verlautet, weisen die Heeres- und Marine-Budgets ein Mehrerfordernis auf im Betrage von 23 Millionen. Wien, 17. März. Der hier eingetroffene Redakteur eines in Belgrad erscheinenden Blattes wurde verhaftet, weil er angeblich feine mit ihm hier eingetroffene Geliebte, die Schauspielerin Stefanowitsch, mit Erschießen bedroht hatte. Rom, 17. März. Nach der „Italia Militaria" richtete Negus Menelik ein zweites Schreiben an König Feuilleton. Johannette Lein. Wer ist Johannette Lein? So werden zweifellos die mevsten meiner verehrten Leser fragen, wenn sie diese Zeilen zu Gesicht bekommen. Die Frau, deren Name an der Spitze unseres Artikels steht, ist unsere Mitbürgerin, eine schlichte, in sorgenvoller Arbeit ergraute Nähterin, der das Geschick an äußeren Gütern so ziemlich alles versagt hat, was das Leben zu schmücken und lebenswert zu gestalten imstande ist. Unb doch besitzt sie ein köstliches Gut, das sie reicher macht, 115 die Reichsten unter uns, das sie hoch emporhebt über ihre Umgebung, und ihr einen Zufluchtsort verschafft, wenn sie den Sorgen des Tages entfliehen will. Johannette Lein ist eine gottbegnadete Di chterin. Wir bewundern die Werke unserer Poeten, und erfreuen uns an ihrer Formvollendung und ihrem Gedankenreichtum. Übter ihre Schöpfer haben die Gelegenheit gehabt, ihrem Seifte Nahrung zuzuführen, ihr Talent zu bilden und zu pflegen. Umso wunderbarer berührt uns die inhaltlich und itr Form nach vollendete Offenbarung dichterischer Begabung bei Personen, die in ihrem ganzen Leben so gut wie nichts gelesen haben, die statt dessen nur harte körperliche Arbeit genannt haben, und deren Umgebung vollkommen verständnislos für ihr reiches Innenleben geblieben ist. Solche Poeten hat man wenig geschmackvoll Naturdichter genannt. Es may ihrer mehr geben, als man gewöhnlich annimmt, aber nur wenige haben das Glück gehabt, einen verständnisvollen Freund zu finden, der ihren Werken die Oeffentlichkeit er» fließt und ihnen Anerkennug verschafft. Das letzte Jahrzehnt hat uns mehrere Ueberraschungen in «dieser Beziehung gebracht. Den Reigen eröffnete die Wienerin Ada Negri, die heute von ihrem Volke gefeiert 6ir:b. Ihr schloffen sich an Katharina Koch aus Ortenburg in Nieder >-Bayern und Johanna Ambrosius in Groß- Le-esmeninken in Ostpreußen, die beide Karl Schrattenthal ü)tet Entdeckung verdanken. Auch aus dem sangesftohen kHwaben ist ein Natnrdichter, diesmal ein Vertreter des männlichen Geschlechts, ein einfacher Bauer, bekannt geworden. Und nun gesellt sich zu den Sängerinnen aus dem Süden und dem fernen Osten des Reiches als dritte eine mitteldeutsche Nachtigall, Johannette Lein aus Gießen. Vor mir liegt ein elegant ausgestattetes, 62 Seiten starkes Büchlein, das die I. Rick er 'sch e Buchhandlung (A. Töpelmann) soeben hat erscheinen lassen. Es enthält eine von Freunden der Dichterin sorgfältig getroffene Auswahl ihrer Poesieen. Alfred Bock, der dazu ein Geleitwort geschrieben hat, ist es zu danken, daß wir hier die Bekanntschaft eines starken, durch keinerlei litterarische Einflüsse von seinem natürlichen Wege abgezogenen Talentes machen. Die Gedichte sind aus wahrer, ungekünstelter Empfindung heraus geschaffen, und wirken herzerfrischend in ihrer natürlichen Schlichtheit. Ihre Dichtweise kennzeichnet Johannette Lein selber am besten in dem „Naturgedicht": „Da8 ist ja eben Poesie, Daß auch das U-'kraul Blumen trägt, Und daß zur Farbenharmonte ES auch fein Sche' stein beigelegt, Ja oft die reinste Farbenpracht Aus Unkraut unS entgegenlacht . . .* Allerdings ist sie hierbei allzu bescheiden; Unkraut ist's nicht, aber in der Freiheit wachsende Blumen, was sie dichtet. Und wie sie sich die Blumen nur nach der Farbe aussucht, ohne zu wissen, ob seltene darunter sind, „So gebt's mit meinen Reimen auch; Mir quillt vom Herzen ein Gedicht, Doch ob es ist nach Schulgebrauch, Ja, das versteh' ich wahrlich nicht, Es ist halt ein Naturgedicht." Der Hauptinhalt ihrer „Reime" ist reflektierender Art. Sie betrachtet ihr Leben von einem resignierenden Standpunkt aus, ohne dabei sich über ihr Schicksal zu beklagen oder gar bitter zu werden. Im Gegenteil ein stilles heiteres Gemüt, das alle Geschöpfe mit gleicher Liebe umfaßt, offenbart sich überall. Wenn es auch um sie her noch so trübe ist immer wieder findet sie Trost und Hoffnung, die sie aufrichten. Ich kann es mir nicht versagen das folgende | charakteristische Gedicht ungekürzt hierherzusetzen: „Wenn abends ich von tiefem Leid bedrückt Durch Schnee und Eis geeilt nach Tagesmühen Nach meinem Heim, wo mich kein G«uß beglückt, Wo eisige Blumen an den Fenstern Mübcn Und kalte Luft den dunklen Raum erfüllt, Da klopft das Herz zuweilen stürmisch wild, Da jiett die ernste Stirne sich wohl krauS, Das müde Haupt sinkt schwer in kalte Hände Und mit dem Mut, dem stolzen, ist es aus. Nacht um mich her, wohin ich mich auch wende, Am W'nt'rhimmel nicht ein einz'ger Stern, Mein Hoffen tot und waS ich liebte fern. Da wird Oer Kampf, der schwerste, mir zu test, Das Ringen mit dem Glauben, dem Bertiauen, Doch hält die Liebe mir den Sch'ld »um Heil, Sie laßt nach schwerem Kampf den Sieg mich schauen. Der Glaube und die Liede gut und rein, Zied'n mild versöhnend wieder bei mir ein, Der Mut erwacht und weckt die Hoffnung gleich, Die ernste Stirn lä t ihre Falten schwinden, Des alten K ndes Herz ist wieder weich, Sucht mit Geduld den Pfad und muß ihn finben, Durch Nacht zum Licht, der Winter «st vorbei, Und jeder Frühling tat ja seinen Mai!" — Dieses Gedicht, eines der vollendetsten der ganzen Sammlung, zeigt gleichzeitig ihren einfach gläubigen Sinn, der sich noch an vielen anderen Stellen ausspricht. Wenn wir noch hinzifügen, daß sie einen liebenswürdigen Humor („Die Errungenschaft") ein starkes Gefühl für ihre engere Heimat („Schmitte", „Dünsberg") und einen warmen deutschen Patriotismus („Aufruf an Deutschland im August 1870" u. a.) besitzt, so haben wir zwar noch nicht alle ihre Vorzüge erschöpft, müssen uns aber des zur Verfügung stehenden Raumes halber auf diese Aufzählung beschränken. Neben diesen lyrischen Gedichten enthält die Sammlung am Schluffe ein Bruchstück aus einer epischen Dichtung „Die Erschaffung der Erde". Unser Urteil hierüber können wir dahin zusammenfaffen, daß wir bedauern, nicht mehr von dieser Dichtung vorzufinden. Zum Schluffe noch einiges über das Leben der Dichterin, das sie selber in ihrem Gedicht „Lebensgang" schildert. Johannette wurde am 11. Juni 1820 als Tochter des Zimmermanns Lein geboren, der wenige Monate vor ihrer Geburt beim Niederreißen eines baufälligen Häuschens fein Humbert, in welchem er definitiv die neue erithräische Grenze anzunehmen erklärt. Rom, 17. März. Das Kriegsschiff Colombo, welches auf der Fahrt nach Gibraltar begriffen ist, erhielt Befehl, sofort nach der Sanmun-Bay abzudampfen. Rom, 17, März. Den Beschönigungsversuchen über das Befinden des Papstes treten immer gewichtigere Stimmen entgegen. Wie jetzt die halbamtlich bediente Pariser „Agence Havas" aus Rom meldet, seien trotz der wiederholten Erklärung der Doktoren Mazzoni untxLapponi, daß der Gesundheitszustand des Papstes zufriedenstellend sei, die wenigen hohen Geistlichen, welche in die Nähe des Papstes gelangen, jetzt doch weniger beruhigt. Die Operation habe einen starken Blutverlust verursacht; die große Schwäche und Ohnmachtsanfälle, denen der Papst seit zwanzig Jahren ausgesetzt sei, hätten sich dadurch vermehrt. Der Papst nehme nur mit Abneigung Nahrung zu sich. An unausgesetzte Beschäftigung gewohnt, enthalte sich der Papst jetzt jeder Thätigkeit und sei gleichgiltiger Stimmung. Audienzen werden sehr selten gewährt. Man hoffe indessen, daß durch große Schonung, unter Vermeidung jeder Ermüdung, unter dem Einfluß des schönen Frühlingswetters der Papst bald wieder zu Kräften gelangen werde. London, 17. März. Aus Kopenhagen wird hierher gemeldet, daß der Direktor der dänischen ostasttischen Dampfschiffahrtsgesellschaft, Heide, welcher nach Ostasien reist, von der dänischen Regierung den Auftrag erhalten hat, einen paffenden Hafen für die dänische Handelsflotte in China auszusuchen. London, 17. März. Aus Apia wird telegraphiert, daß der britische und amerikanische Konsul Proklamationen erlassen haben, in welchen sie in Abrede stellen, daß Ma- taafa anerkannt sei und ein energisches Vorgehen androhen, falls die Malietoa-Leute weiterhin belästigt werden. Der deutsche Konsul hat darauf eine eigene Kundgebung erlassen, in der er die provisorische Regierung aufrecht erhält und die Hoffnung ausspricht, daß dieselbe imstande sein werde, den neuen Gefahren zu begegnen, welche durch die englischamerikanische Proklamation angedroht werden. Nach Ankunft der „Philadelphia" hat der Admiral Kantz Konferenzen mit dem britischen und amerikanischen Konsul. Darauf brachte die provisorische Regierung die Malietoa-Gefangenen auf das Festland und ließ über ihre Köpfe hinweg schießen, damit sie eingeschüchtert würden. Man glaubt, daß ein Ultimatum geschickt wird, und befürchtet neue Kämpfe. Kopenhagen, 17. März. Ein dem Blatt „Politiken" nahestehender Freund Zolas, welcher diesen in England besuchen wollte, hat einen Brief Zolas erhalten, in welchem Leben verlor. Seine Witwe kämpfte hart um das tägliche Brot für ihre vier unmündigen Kinder, von denen ihr Johannette begreiflicherweise das liebste war. Wie ihre Geschwister so trat auch Johannette mit sieben Jahren in die Stadtarmcnschule, wo sie notdürftig lesen und schreiben lernte. Mehr zu geben vermochte der Schulmeister, ein ehemaliger Sattler, nicht. Nach der Konfirmation diente Johannette bis zu ihrem 23. Jahre als Hausmädchen. Dann kehrte sie zur kranken Mutter zurück, um für diese und sich selber als „Nähmammsell^ den Lebensunterhalt zu gewinnen. So verlief für sie das Leben in gleichförmiger Eintönigkeit, nur einmal von einem sonnigen Schimmer umspielt, als sie 1853 die Bekanntschaft eines jungen Malers machte, dem sie treueste Freundschaft bis zu seinem frühen Tode bewahrte. Schon als Hausmädchen regte sich der Drang zu poetischer Gestaltung dessen, was sie innerlich erlebte. Unter Arbeit, Sorge und Entbehrung sollte sie durch ihr ganzes Leben von der Muse begleitet werden. „Als Dichterin bin ick geboren Mir hat Natur die Poesie Als einzig Erbteil zug.scbworen Fortunas Gunst besaß ich nie. Drum muß am Tag der Geist sich fügen Dem Dichterlos, der Armut Pein, Er darf nicht fliegen, er muß pflügen, Den F eien engt die F fiel em." Aber sie sollte nicht ganz unverstanden bleiben. In vielen Familien, in die sie ihr Beruf führte, namentlich in Professorenfamilien, war sie geliebt und ihre Begabung geschätzt. So darf sie heule in ihrem 79. Lebensjahre, auf ein bei aller Armut reiches Leben, zurückblicken. Die fleißige Nadel vermag sie nicht mehr zu führen, aus ihren Dich tungen Kapital zu schlagen, hat sie nie verstanden, denn „auf Kommando schrieb ich nicht" sagt sie fast wörtlich wie Johanna Ambrosius. Daher kommt es, daß auch ihr Lebensabend noch von Sorgen um die einfachsten Lebensbedürfnisse umdüstcrt ist. Möge sich ihr Büchlein recht viele Freunde erwerben, damit sich zu dem ideellen auch der materielle Erfolg geselle und dazu beitrage, die Sorge von ihrem ehrwürdigen Haupte zu verscheuchen. Dr. Karl Ebel. dieser schreibt: Ich bin solange ein Verschollener für Ausländer und für Franzosen, bis Dreyfus für unschuldig erklärt worden ist. — Der aus 110 Artikeln bestehende Entwurf einer Verfassung für Kreta wurde von der Nationalversammlung in zweiter Lesung endgiltig angenommen. Afrika. Als Grund, weshalb die vor nahezu einem Jahre beschlossene deutsche Tschadsee-Expedition aufgegeben worden ist, wurden von amtlicher Seite in der Budgetkommission des Reichstages die Unruhen bezeichnet, die sämtliche Gebiete im Süden und Osten des Tschadsees durchzittern. Der Eroberer Rabeh war bekanntlich vor einem Jahre von Bornu aus dahin gekommen und hatte den Sultan von Bagirmi aus seiner Hauptstadt vertrieben. Dieser hielt sich nach französischen Berichten auf einer Insel im Logona auf. Nun ist die Nachricht eingetroffen, daß Rabah Ende vorigen Jahres gestorben sei, sein Schwiegersohn Hayatu scheint seine Rolle weiterspielen zu wollen. Damit dürfte es Zusammenhängen, daß der Sultan von Bagirmi sich entschlossen hat, einen Vorstoß zu machen, um seine Residenz Massenia wieder zu erobern. Von großem Interesse auch für uns ist es, daß die Franzosen dort am Tschadsee eine vollständige Verwaltung als Scharigebiet Herstellen wollen. Der bekannte Forscher Gentil, der sich wieder dahin unterwegs befindet, ist zum Administrator desselben ernannt worden. Vermischtes. * Heber die letzten Lebensstundeu Ludwig Bambergers wird noch Folgendes bekannt: Seit Freitag hatte Bamberger ein Unwohlsein befallen, das zunächst als leichte Erkältung auftrat. Dann trat Fieber hinzu, sodaß er bettlägerig wurde. Seit Montag vormittag hob sich der Appetit wieder wesentlich, der Schleim in den Luftwegen zwang zu starker Atembeschleunigung, die die letzten Kräfte des Leidenden aufzehrte. Dienstag mittag, wenige Minuten vor 12 Uhr, erfolgte ein völlig friedliches Einschlafen. Bei seinem Tode waren zugegen Geheimrat Hecht, Bankdirektor in Mannheim, ein Verwandter Bambergers — seine Frau ist eine Nichte des Verstorbenen —, Landtagsabgeordneter Dr. Barth und Herr Dr. Nathan, Redakteur der „Nation". • Orientfahrt des Hamburger Schnelldampfers „Auguste Viktoria". Der Besuch Konstantinopels, wo die „Auguste Viktoria" am 8. März ankam, nahm in diesem Jahre den denkbar glänzendsten Verlauf. Der Sultan gab den Reisenden die Erlaubnis, am ersten Tage die kaiserliche Schatzkammer, sowie den Palast Dolma Bagdsche zu besuchen. Mittags durften sie dem Selamlik beiwohnen. Später wurden die Reisenden in den Park gebeten, wo auf Befehl des Sultans ein kaltes Buffet hergerichtet war und verschiedene Weine und Champagner gereicht wurden. Am Morgen der Abfahrt von Konstantinopel sandte der Sultan dann noch zwei Boote voll Zigaretten, Süßigkeiten usw. an Bord. Herr v. Marschall kam Freitag morgen mit sämtlichen Mitgliedern der deutschen Botschaft an Bord, um das Schiff eingehend zu besichtigen. Am Freitag abend war großer Ball zu Ehren der Reisenden im Palace Hotel, Pera. Nachdem Konstantinopel eingehend in Augenschein genommen, ward den Reisenden am Abfahrtstage noch ein besonderer Genuß gebot n durch eine Fahrt, welche Kapitän Kaempf durch den Bosporus nach dem Schwarzen Meere unternahm. * Brauer nnd Wirt. Eine Frankfurter Großbrauerei hatte einem Wiesbadener Wirt Mk. 7 000 zu 4 y2 Prozent Zinsen vorgestreckt und im Jahre 1892 einen Vertrag mit ihm geschlossen, wonach er sich verpflichtete, die Summe in beliebigen Raten zurückzuzahlen, doch nicht unter Mk. 500 jährlich. Bis zur völligen Tilgung der Schuld war der Wirt gebunden, kein anderes Bier als das der Brauerei zu verzapfen, bei einer Strafe von Mk. 100 für jeden Fall der Zuwiderhandlung. Bezieht er das Bier von irgend einer anderen Brauerei, so hat er für jeden Hektoliter eine Konventionalstrafe von Mk. 4 zu zahlen. Eine andere Stelle des Vertrages bestimmte, daß auch im Falle einer früheren Tilgung der Schuld die Pflicht des Bierbezugs auf weitere sechs Jahre bestehen bleibe. Als der Wirt am 5. Mai 1898 seine Schuld abgetragen hatte, bezog er sein Bier anderswoher. Die Brauerei klagte, und das Wiesbadener Landgericht gab ihr recht. Das Oberlandesgericht aber hob die Entscheidung auf und wies die Klage der Brauerei ab; die Verpflichtung des Wirtes sei abgelaufen. * Loubets Vorname. Man schreibt der „M. N. N." aus London, 13. März: Während eines Diners in einem großen Londoner Haus, so erzählt der „Chronicle", sprach man dieser Tage von dem neuen Präsidenten der französischen Republik. „Es ist eigentümlich," meinte einer der Gäste, „daß man immer nur von M. Loubet spricht. 9.11 an pflegte zu sagen Jules Grevy, Casinür-Perier, Sadi Carnot und Felix Faure; aber niemand scheint M. Loubets Vornamen zu wissen." Alles sümmte zu, nur eine naiit junge Dame widersprach: „Oh, ich weiß ihn," und ort Eifers, die Gesellschaft aufzuklären, fuhr sie fort: „Ich halx ihn verschiedene Mal gelesen. Er lautet: „Conspuez". Mteratur, Wissenschaft u ld Kunst? — Unter dem Titel Kalender und Uhren am lknde hn, 66,4 rm Stöcke; Eichen: 24,4 rm Scheiter, 38,9 rm Knüppel, 3130 Wellen, 97,1 rm Stöcke: Nadel: 5 rm Scheiter, 22;i rm Knüppel, hiervon 13 rm tn Schichten von 3 5 rn Länge, 900 Wellen, 21,2 rm Stöcke. Das m Abteilung Schiffenberg 30, 32, Spiegelacker 35 b, Häuserborn 36 a, Brauhofsberg 43 lagernde Buchen«, Eichen-, Nadel-, Scheiter-, Knüppel«, Reisig- und Stockholz wird nicht vor- gezeigt; es kommt um 11 Uhr bei dem Brauhofsweih r zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft morgens 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen-Hausen an der Chaussee nach Schiffenberg. Nähere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 15. März 1899. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Versteigerung. Moutag den 20. März, nachmittags 1 Uhr, lassen bi Heinrich Klinkler Kinder in Großeu-Bufeck in ihrer Wohnung nächst der Kirche (Nr. 210) nach genannte Gegenstände freiwillig versteigern : 2 Kühe, 1 Schwein, 1 Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Kartoffelpflug, 1 Häckselmaschine, eine Dickmurzmühle, 1 Pfuhlpumpe, Stroh und verschiedene Oeko Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. bition frfaW W Hohversteigerung. Montag den 20. d. Mts. wird im hiesigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert: ■■ Lehrfabrik ■■ Praktische Ausbildung in Maschinenbau und Elektrotechnik. Cure. 1 Jahr. Prospect chichieD/,rDie erste > ;iNt in 5.* ''s f5 jer f Durchforstung. Zusammenkunft moraens 91/, Uhr am Forsthause in Winnerod. Winnerod, den 15. März 1899. Inniger Dank! Durch langjährige, qualvolle Magen» teschwcrven.wie: Uebelteit, Dollscin, Blähungc.r, üluffto(;cn. Erbrechen ?c. wurde ich blutarm und nervenleidend, hatte Schwindel, Angst- undOhn» viachtsansälle. Nach Gebrauch von Iß Flaschen (tiigl. 1 ÖL) Lamschrider Stnljlbrunncn, Emma-Hrilguelle, Boppard. wurde ich gründlich gcbcilt. Nähere Auskunft gebe gern. Carl Ha-kl, Polizei-Inspektor «l.D.lnKölna.Rh. Neu!6,1*««, ,un6<6ften N’Xaw u 611 . ;" rmot dl, leit 1 W R. Engis,, Kl S* SeUfiBe ent^ii ™ Listmelch,' _ - Lustige Nichiichsm. DonftatlSaj^hi Hvmpkrdinlks hiniti oer Kinder beeÄompomn ■ jenbe Mürchenkaiikn mu. em Lllb und Wohnsitz M :rie im Souotü. EwiL- dvlb die Muller. 2. ;■ r.3U3. Xbtnb, wlQ I; ■ :l Wnb Malb. 5 ‘ le. 3746. hei, wie di; : um Biu'er ihim? 8' 9. N . 3749. Und Humpeidinik und! rtaitctai starten, bat ffen mar, werden oa ’x - iden Hänsels und Ural Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftratze 2. «naedot der «rbeitnedmer: 3 Bäcker, 1 Feuerschmied, 1 Schuhmacher, 1 !3au- uS Möbelschreiner, 6 Taglöhner, 1 Fahrbursche, 1 Fuhrknecht, 1 Dienst« mdchen, 1 Falzerin für eine Druckerei. Rachfraae der «rbeitaeber: 1 Bäcker, 1 tüchtiger Drechsler, 2 Buchbinder, 1 Krankenwärter, 2 lücht. Sattler, 1 Tapezierer, 3 tücht. Schlosser 1 Schuh- Mcher, 1 Schneider, 2 tücht. Bauschreiner, 1 tucht Fuhrknecht, 4 Dienstmädchen, 1 Kindermädchen, welches bügeln kann, 3 Lauffrauen, 2 Taglohnennnen. Lebrlinaer 1 Bäcker, 1 Barbier, 1 Buchbinder, 1 Drechsler, 2 Glaser, 1 Kellner 2 Lackierer, 1 Mechaniker, 1 Sattler, 1 Schmied, 1 Schneider 4 Schuhmacher, 1 Schriftsetzer, 2 Schreiner, 3 Spengler, 1 Wagner, 1 Drucker, 1 Tapezier. Bekanntmachung. Das Fahren der zwei vierräderigen Gießfässer pro 1899/1900 soll Im SubrniffionSweqe vergeben werden. Reflektierende wollen ihre Offerten dis zum 27. d. Mts. verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, bei der unterzeichneten Behörde einreichen, woselbst auch die Bedingungen Mßesehen werden können. Gießen, den 15. März 1899. DifaralvMiig für einen epochemachenden patentierten Massenartikel für Gießen und grSßeren Bezirk ist an eine tüchtige, gewandte Persönlichkeit, die über 1000 Mark Kapital verfügt, zu vergeben. Hoher Gewinn nach- Knabenhandarbeit. Sonntag den 19. März, vou vormittags 11 Uhr biS nachmittags 2 Uhr, soll in dem Konferenzzimmer der ©taotfnaben» chule eine Ausstellung der von den Schülern im diesjährigen Unter» ächtskursus für erziehliche Knabenhandarbeit gefertigten Gegenstände statt- inden, zu welcher wir hiermit einladen. Gießen, den 15. März 1899. 2365 Gnauth, Oberbürgermeister. Hahn, Oberlehrer. Den verehelichen Hausfrauen diene, daß auf keine Art Streng reelle u. billigste Bezngvaneller In mehr als 150000 FamUlcn ünGeorarlch?l Gänsefedern, ®3nfehanncn, Schwaneufeveru, Schwanen- hattnen u. alle anderen Sorten Bettfedern u.Dau- nen. Ireuhcit u. beste Reinigung garantier»! Gute, prelSw. Bctlfcdern p. Psttnd filr 0,60:0,80; 1^1; 1,40. Prima^albVaunenl.KO: 1,80. Pn« larfeöern: halbwetb2;weisi2,b0. Silber weihe «2nfe-u.Schwanenfedern3;8,50;4;5. Sil- bcrweiße ttänfe- u. Schwanendannen 5,75; 3; 8; 10^* tzchtchineflfcheGanzdannen2,50; 8. «olardamrens; 4:5 Ji. Jedes belieb. Quantum zollfrei gegen Nachnahme 1 Nichtgefallendes bcrxllwlMgst auf-unsere «osten zurüdgruommeu. Pecher L Co. in Herford Nr. 80 in Westfalen. W* Proben u, ausführl. Preislisten, auch über öctteMTe. umsonst u. portofrei! Angabe der krelsls^en für Federn-Proben erwünscht! 0854] Ein Mädcken empfiehlt sich im Bügeln in und außer dem Hause. Näheres Bruchstratze 3.________ '"Welcher evangel. Geistliche auf dem Lande würde einen 18jähr. jungen Mann zur Erlangung der Primareife vorbereiten? Gewünscht wird volle Pension im Hause. Gefl. Off, u. L. M. 2380 an die Exved. d. Bl. rfaftrcner Kaufmann mit größerem Kapital sucht Kauf oder Beteiligung an nachweisbar rentablem Unternehmen (Fabrik, Engros-Geschäfte.), derselbe würde auch die Vertretung eines feinen Hauses übernehmen. Gefl. 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Programmaufstellung. Für den Ausschuß der hier wcht geborenen 50er: 2431 C. Steinhäuser. Sonntag den 19. März er., abends 81 Uhr: 2866 Vortrag drs Herrn prioatboMkn Dl*, rned. lloeppe Meöer den Währwert unserer Wafirungsmittel. Die Betheiligung auch der Frauen unserer Mitglieder ist sehr erwünscht Gießen, den 15. März 1899. Der Vorstand. Lie-erkran). Sonntag den 19. März er., abeods 8 Uhr Mnlerhatlung m Saale des |oftl Gahan. 2393 Der Vorstand. Kulistverkill für das Großheyogthum Kksfen. Die ordentliche Hauptversammlung findet Samstag den 8. April l. J., nachmittags 4 Ahr, in d m Ausstellungssaale der Kunsthalle zu Darmstadt statt, wovon die Muglieder des Vereins mit dem Ersuchen um zahlreiche Beteiligung in Kenntnis gesetzt werden. Tages'Orduuug: Erstattung des Jahresberichts für 1898 über Bestand, Wirksamkeit unb Vermögenslage des Vereins; Vorlage der Rechnung für 1888 und des Voranschlags für 1899; Beschluß über Entlastung da Rechners; Ergänzungswahl des Verwaltungsrats. Rach § 14 der Statuten müssen Anträge der Mitglieder dem Vorsitzenden des Vereins 14 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich mit- geteilt werden, widrigenfalls dieselben in der berufenen Versammlung keine Berücksichtigung finden können. Darmstadt, den 15. März 1899. Der Vorsitzende des Verwaltuugsrates 2425 I. 93.: v. Bessert. __, W Gr.tzc Auswahl ~ Regen- und Sonnenschirmen. H. Sack, 58 Ilrukumg 58. Reparaturen nud Ueberzieheu schnell und billig. WEN Die sparsame Hausfrau verwende in ihrem HairShalt A 4 A für Liter schmackhafter, lt* I ä III Pfo Suppe, nur mit Wasser blNNkL 'r I 11 S I v wenigen Minuten herstellbar. I I J J ■ k I u 50 verschiedenen Sorten, ^■*A,1 MM 111 bftS^al-tchen arhil Grünkern-, Taproka-. Julienne., Riebelesuppe rc., als Die Besten empfohlen von C. G. Klelnhenn, Bahnhofstraße. Bergers Germania- F»bnk: Cacao. Robert Berger, Pössneck i. Th. Evang. Gottesdienste der Method. Kirche Neuenweg Nr. 9, Hinterhaus 1. Stock, Eingang Erlengaffe. Sonntag den 19. März, nachmittags 3 Uhrr Predigt- Jeden Mittwoch abenv 87« Uhrr Bibelstunde. Pred. Banncke». (Ur Jedermann freund!, willkommen. "MMI _ Redaktion: . Sprengstoffe unb M Aiestn, bin Großherz $( btttt^nb In Mn Hinweis unb Wns-Dnsch unter Bezugnahme 1899 (Kreisbl. Nr : Lenntnis, daß für fchnstigten Personei der Jnvaliditäts- 1. in den Gemein a) für mani b) für iveib 2. in adtn ii a) für männ. b) für totibli Bezüglich der ' Werlerinnen hat e- sein Bewenden, (j. unb Dters-Bersrcher Gießen, den Großhe ., $n Fr/ebbei mtz" "» M •Mu, den ^roßher c 581 Sil J?1 dem ; •«ÜA d. r . 8i @leBen, be Großhe E ttr.: Wie oben, hl Achhe, döhalibitatd» > . ^us dir vvrss '9'ermit ausdrückÜ tra9en wir die tz ^chung in ihren Wen zu lassen. ^emdekranken-Kafsi