Sonntag den 19. Februar »t. 43 Drittes Blatt. 1890 »ms Flügel °u Mk. %0.- n U|nent«n in. Baarrabatt aferung. Gießener Anzeiger General-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. ZZezugspreis vierteljährlich 2 Mark 20 Psg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn. Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den Jelyniai Lag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. ANe Auzeigen-Bermittlungsstellen deS In- und AuSlandeS nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ßrfchelnl täglich HM Ausnahme des Montags. Di« Gießener Aamikienvlätter »erden dem Anzeiger »ichentlich viermal beigelegt. Mk. 60.- an. iethen, IMk. ,B Wetkiiillt Amts- und Anzeigeblatt für den Areis Gieren. Ardaktion, Expedition und Druckerei: Schnlstrahe Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger chießen. Fernsprecher Nr. '•!. *nf Einzelbestelluii liessen, eltersweg 91. Halbverdecke, >stö' und Jagd, d Breaks ftetfi i Ganz leichte Lau t und siu. 8flntr m zu billigen WageM Politische Wochenschau. Die Erledigung des Präsidentenpostens der französischen Nepablik durch den Tod Felix Faures überragt alle Kreigniffe dieser Woche um ein bedeutendes. Das hat noch zesehlt, um die politischen Wirren in Frankreich vollkommen j» machen und die Krisis auf den Gipfelpunkt zu treiben. Eßtnn diejenigen recht hatten, welche in dieser Zeit behaupteten, Frankreich gehe der Anarchie entgegen, so muß jetzt diese Ansicht ihre Bestätigung finden, denn das Ableben vjtlir Faures fordert geradezu diejenigen zum handeln 3)rß cr in seinem Verkehr mit dem Zaren bewiesen. ^ehr wahrscheinlich hat sich mancher freundliche Leser Gießener Anzeigers" gefragt: „Wie? und Warum? :Dr. Preetorius nach Amerika ausgewandert?!" Gerade Vom Auslande sind sonstige hervorragende Ereignisse fbei letzten Woche kaum zu verzeichnen. Die Amerikalt it i haben auf den Philippinen einige bedeutendere Siege üik die Aufständischen errungen, womit aber noch keines- ihre Oberhoheit über die Inselgruppe erwiesen ist. lÄS dürfte ihnen noch ein längerer Guerillakrieg mit den piättwäsche. göcV■ Pftchpinos bevorsteheu. /.,; Fn mehreren Artikeln haben wir die über unsere innere r M lilik umlaufenden Krisengerüchte bereits gekennzeichnet, GfW umS unsere Vermutung war richtig: Es wird wieder abge- i /■ a 3 1 ^raussenoerg zu des Monats August 1846, an dem ■ ,.,ij PraT*115, c*nc größere Anzahl anderer Studenten, die sich 1 V "sbhr oder weniger kompromittiert halten, deshalb 1J ^^Amerika gingen und weiter unten namhaft gemacht / & 'ollen, sowie sämtliche übrige Studenten: einerlei, , ..^^ler, Burschenschafter oder Korps, beteiligten.« Mtßener Studenten-Auszug im August 1846 ist wahr- ! . cA 1 ’^n Nr. 33, erstes Blatt, des „Gießener Anzeigers" Otto Mittwoch dem 8. Februar ds. Js. brachten Sie die IM'tzncht, daß dem Chefredakteur der „Westlichen Post" in S^.homs ^Nordamerika), Herrn Or. Emil Preetorius, Dirn jenten der Universität Gießen das Ehrendiplom et mit Doktors der Rechte durch Herrn Dr. Meier, hc i dtutschen Konsul, überreicht worden ist, und daß 16 ^ angesehensten Aerzte, Juristen und Kaufleute, die ihren D»Wor auf deutschen Universitäten gemacht hatten, der lot-'Ä'^^eichung des Diploms, sowie dem sich daran an- Bankette beiwohnten. •tc L wiegelt, alles bleibt beim alten. Viel kommentiert im Auslande wird die Rede des Staatssekretärs v. Bülow im Reichstage über unsere Beziehungen zu den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Es waren durchweg würdige Worte, welche der deutsche Staatsmann da äußerte und wir wollen hoffen, daß sie auf einen guten Boden gefallen sind, (xx) Deutsches Reich. Berlin, 17. Februar. Der Kaiser sandte an die Witwe des Präsidenten Faure ein Beileidstelegramm und beauftragte den Botschafter Grafen Münster, der französischen Negierung seine Teilnahme aus- zusprechcn und einen Kranz am Sarge niederzulegen. Berlin, 17. Februar. Die französische Botschaft hatte heute aus Anlaß des Ablebens des Präsidenten Faure Halbmast geflaggt. Der Staatssekretär v. Bülow stattete dem französischen Botschafter einen längeren Beileidsbesuch ab. — Die Bischofswahl in Osnabrück. In einer Zuschrift an die „Germ." aus Osnabrück wird Klage geführt, daß sich die Bischofswahl in Osnabrück auffallend lange verzögere. In der Zuschrift heißt es: „Bereits am 17. November v. I. hat unser Domkapitel die Kandidatenliste für die Wahl eines neuen Bischofs eingereicht und ist somit als kirchlicher Faktor pünktlich und korrekt verfahren. Indes hat die Staatsregierung bis jetzt noch nicht sich veranlaßt gesehen, diese Angelegenheit auch ihrerseits zur Erledigung zu führen. In katholischen Kreisen ist man von dieser Lage der Sache recht wenig erbaut, und man fragt mit Recht nach den Gründen einer solchen unbegreiflichen Verzögerung, an die sich allerlei Umstände knüpfen, welche nur zu sehr geeignet sind, die Mißstimmung noch zu vermehren." — Gegen d i e Schädigung der deutschen Papierindustrie durch den neuen Postzeitungstarif richtet sich eine Reihe Eingaben, die dem Reichstag zugegangen sind. In einer dieser Petitionen heißt es: „Wenn wir annehmen, daß die vom Postzeitungsamt beförderten jährlichen 1085 Millionen Zeitungen durchschnittlich gegen 50 Gramm wiegen, so ergiebt sich ein Gesamtgewicht von etwa 50 Millionen Kilogramm Papier. Es wird den Verlegern leicht sein, dieses Gewicht um 10 vom Hundert, das heißt um 5 Millionen Kilogramm zu verringern. Mit den durch die Post versandten würden die durch Buchhandel, Streifband und Boten versandten Exemplare auf gleiches Gewicht vermindert, so daß man obige Zahl ungefähr verdoppeln, das heißt die sofortige Verminderung des Papierverbrauchs auf 10 Millionen Kilogramm schätzen kann. Die scheinlich der letzte in Deutschland, vielleicht in der ganzen Welt, gewesen. Da und dort hört man zuweilen noch eine Bemerkung von einem alten Herrn darüber; viele sind nicht mehr am Leben, die den Auszug mitmachten, denn seitdem sind fast 53 Jahre, d. h. mehr als anderthalb Menschenalter, und über hundert Semester verstrichen. Ergo: kann es nicht schaden, wenn man diesen, nicht blos für die studierende Jugend Gießens, sondern auch für manchen Gießener Philister, der dazumal noch ein junges Bürschlein war, sich aber beim Lesen dieser Zeilen an manches erinnern wird, höchst interessanten Vorgang in möglichster Kürze aufzufrischen versucht. Und nun zur Sache: Im sogen. Busch'schen Garten fand Freitag den 31. Juli 1846 ein Kinderball statt, der von den Gießener Honoratioren zahlreich besucht war. Ein nicht gerade in solidem Rufe stehender, etwas angetrunkener Student verlangte Einlaß in den Ballsaal, wurde jedoch von dem an der Thüre aufgestellten Polizeidiener ziemlich barsch zurückgewiesen. Darüber entstand zwischen beiden ein Wortwechsel, der in Thätlichkeiten überging. Sogleich eilte der die Aufsicht führende Sergeant zu Polizeirat Zulehner, der sich im Saale befand. Dieser, ein etwas allzu schneidiger, rücksichtslos vorgehender, wenig beliebter Herr, befahl dem Polizeisergeanten, von der blanken Waffe Gebrauch zu machen. Der Sergeant folgte dem Befehl, und hieb dem Studenten, der sich durchaus nicht beruhigen lassen wollte, über das Gesicht, so daß er blutend, doch nicht lebensgefährlich verwundet, niederstürzte. Außerdem ließ der Polizeirat die Ballmusik „mitten im Walzer" aufhören, wodurch das Vergnügen jach abgerissen und vollends verdorben wurde. vom Weltmarkt durch Wettbewerb waldreicher Länder verdrängte deutsche Zeitungspapierfabrikation verlöre einen Teil ihres heimischen Absatzes, also ihrer Lebensfähigkeit. Viele billige Blätter können die höhere Taxe nicht zahlen und müßten eingehen, neue würden nur in erheblich verminderter Menge gegründet." Das Gesuch des Geheimen Kommerzienrats Niethammer in Kriebstein, der in seinen Fabriken täglich tausend Zentner Notationsdruckpapier herstellt und Vorsitzender des Verbandes deutscher Papierfabrikanten ist, wurde von uns bereits erwähnt. Auch er führt aus, daß der neue Postzeitungstarif auf das schwerste die ohnehin von Schweden, Norwegen und Amerika gefährdete Lebensfähigkeit der deutschen Drnckpapierindustrie bedrohe, und daß die Vorteile, die die Reichspost durch Mehreinnahmen erzielen könnte, in keinem Verhältnis zu den dadurch herbeigeführten wirtschaftlichen Nachteilen stehen. — Deutsch-amerikanisches Kabel. Auf die Mitteilung von der beabsichtigten Herstellung einer direkten Kabelverbindung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika schreibt der „New York Herald": Der Plan wird auf allgemeine Zustimmung rechnen können. Jede telegraphische Verbindung zwischen fernen Ländern ist ein Beitrag zur Aufrechterhaltung freundlicher Beziehungen. Sie erleichtert und bekräftigt den Handel zwischen den Völkern und verbindet sie fester in den Banden wechselseitiger Interessen. Der beschleunigte Verkehr durch ein direktes Kabel vermehrt den Austausch von Nachrichten und Gedanken, hilft Mißverständnissen vorbeugen und die Völker zu gemeinsamen Gesichtspunkten führen — eine Sache von eminentester Bedeutung in kritischen Zeiten, wenn sich der eine mit Sicherheit darauf verlassen kann, wie der andere die Lage ansieht. Es ist nicht zu viel gesagt, daß die Legung eines Ozeankabels die Wohlfahrt der Völker fördert wie ein Friedensschluß. Offiziös wird dazu bemerkt: „Wir verzeichnen gerade im gegenwärtigen Moment diese Aeuße- rung des einflußreichen New-Yorker Blattes mit besonderer Genugthuung als einen Beweis, daß in den einsichtigen Kreisen der Vereinigten Staaten dieselben Auffassungen Wurzel schlagen, von welchen die maßgebenden Persönlichkeiten in Deutschland zweifellos erfüllt sind." — Die Polengefahr findet in der „Frkf. Ztg." eine eingehende Würdigung, die sich zwar in erster Linie gegen die agrarischen Bestrebungen richtet, die „Leutenot" znr Heranziehung polnischer Arbeiter zu benützen, dabei aber den deutschen Standpunkt in einer bei dem demokratischen Blatte nicht oft bemerkbaren Weise betont. „Wir sind gewiß die Letzten," heißt es in dem Artikel, „die die Gleichberechtigung in Frage gestellt sehen möchten, aber man kann sehr liberal sein und doch ein Fortschreiten der Polonisierung Erst am folgenden Morgen verbreitete sich die Unglücks- nachricht wie ein Lauffeuer; wäre es noch in der Nacht geschehen, so würde unfehlbar der Ruf: „Bursch' heraus!" erschollen sein, und ein starker Krawall wäre unvermeidlich gewesen, denn die ganze Studentenschaft hielt fest an ihrer akademischen Ausnahmestellung der Polizei gegenüber, und hätte die Mißhandlung eines akademischen Bürgers scharf zurückgewiesen. Am folgenden Morgen, 1. August 1846, wurde eine allgemeine Studenten-Versammlung auf den sogenannten Loos'schen Felsenkeller, gegenüber der Anatomie, berufen; unter den Führern der studentischen Korporationen war alsbald die größte Einigkeit hergestellt, die sich auf sämtliche anwesende Studiosen, etwa 400 an der Zahl, übertrug. Jede Eifersüchtelei schwand, es herrschte allgemeine herzliche Brüderlichkeit. An langen Tischen saßen die jugendlichen Gestalten in blauen, roten, weißen, grünen und schwarzen Farben. Begeistert hörten sie den Ausführungen der Redner zu, die darlegten, daß die Ehre der Studenten verletzt worden, daß sie gemeinschaftlich gesühnt und wieder hergestellt werden, und daß sämtliche akademischen Bürger zu diesem Zwecke eine große Familie bilden müßten. Es wurde unverzüglich eine Beschwerdeschrift an den akademischen Senat entworfen, die sich in kurzer Zeit mit etwa 400 Unterschriften bedeckte. Zum Schluffe kommandierte der Senior der Teutonen, die damals den Vorsitz im 8. C. hatten, einen allgemeinen, feierlichen Salamander, der mit einer unbeschreiblichen Begeisterung exekutiert wurde. (Fortsetzung folgt.) •H. MtMr zaftmatzsstin ger ihimtmrr in St H he« Moment I iflsS"- -ss,.- ÄLL Mg" von heute, r. 2ni qenau, W JE sittttotg» 5' D-l Wf< titelt *■■ ®Q91 L mA"'- ,» N 9*;«" chk« °m Irittunmüit abgelehn Uft die es Md ikotE, nicht mehr n joit 2ant)wirt^chk tt vvch nicht t>ns aerto ihn mever dit» andere Stelle Milli* wollen KW« «Wdot dtt Mt, i Wtlofin, IfWtx, 2 staWa-t 6t 6 I !Schreiner, l Epe, 190? '$ Wruktm diente mit ihm auf demselben Hofe. , yi EtäVSb 4- Heuchelheim i. d. W., 17. Februar. JnWe ÄfA, kürzlichen Demission unseres seitherigen Ortsobevh^^ Krug fand gestern dahier eine BürgermeN iEi Uttj4„ t». statt, die unserer Bürgerschaft zur Ehre gereicht^ Bestimmungen. ♦* Schul Dienstuachrichten. Dem Schulamtsaspiranten Rudolf Vierheller aus Liederbach wurde die Lehrerstelle an I der Gemeindeschule zu Eifa übertragen; der von dem Herrn Fürsten zu Ysenburg und Büdingen in Büdingen auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Diebach a. Haag präsentierte Schulamtsaspirant Peter Krausgrill aus Fauerbach v. d. H. wurde für diese Stelle, der von dem Herrn Freiherrn v. Leonhardi auf die 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Groß-Karben präsentierte Schullehrer Johannes Müller zu Ober.Florstadt wurde für diese Stelle bestätigt; dem Schullehrer Jakob Stephan Oeftreicher zu Dorndiel wurde die Lehrerstelle an der katholischen Schule zu Hofheim, dem Schulverwalter Heinrich Breidenbach zu Queck die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rudlos, | dem Schulamtsspiranten Heinrich Wolff aus Ober-Flörsheim । eine Lehrerstelle an der evangelischen Schule zu Gundersheim, dem Schulamtsaspiranten Valentin Weber eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Biblis, dem Schulamtsaspiranten Georg Michael Mandel aus Viernheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Klein-Welzheim, dem Schulamtsaspiranten Johann Kolb aus Ober-Olm eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Abenheim übertragen; dem Schullehrer Wilhelm Müller zu Walldorf wurde die Lehrerstelle an der evangelische Schule zu Gernsheimüber- tragen; der Schulverwalter Adam Grünschlag m Mainz wurde zum Lehrer an dem Gymnasium daselbst, unter Belassung in der Kategorie der Volksschullehrer, ernannt; dem Schulamtsaspiranten Philipp Jakob aus Schlitz wurde die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rixfeld übertragen; dem Schullehrer Heinrich Kling zu Hörgenau wurde die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lindenstruth, dem Schullehrer Karl Gödtel zu Londorf eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Treis a. d. Lda., dem Schulamtsaspiranten Karl Jost aus Kleestadt eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Affolderbach, den Schulamtsaspiranten Johann Bläß aus Nieder-Olm, Adam Heiser aus Heidesheim und Heinrich Kempf aus Mainz wurden Lehrerstellen an der Volksschule zu Mainz, den Schulamtsaspirantinnen Elise Beck, Katharina Klinge und Elisabeth Melcher aus Mainz und Luise Steinberger aus Gießen, sowie der Lehrerm Anna Katharina Elisabetha Kinz zu Gonsenheim Lehrerinnenstellen an der Volksschule zu Mainz übertragen; dem Schullehrer Konrad Herber zu Wallenrod wurde die Lehrerstelle , an der Gemeindeschule zu Saasen, dem Schullehrer Wilhelm Lentz zu Stangenrod eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Geilshausen übertragen; der von dem Herrn Grafen zu Erbach-Fürstenau auf die 2. Lehrerstelle an der Gemeinde- schule zu Steinbach, im Kreise Erbach, präsentierte Schullehrer Johannes Müller zu Wallerstädten wurde für diese | I Stelle bestätigt; dem Schulamtsaspiranten Christoph Kredel I aus Steinbach wurde die Lehrerstelle an der Gemeindeschule I zu Stockhausen übertragen; der von dem Herrn Prinzen Albrecht zu Solms-Braunfels auf die Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Bettenhausen präsentierte Schulamtsaspirant Karl Krug aus Stockstadt wurde für diese Stelle bestätigt. Der Schullehrer an der Gemeindeschule zu Ilbenstadt Georg Michael Ruppert wurde auf sem Nachsuchen in den Ruhestand versetzt. p. L *« Erledigte Lehrerstellen. Erledigt sind: tue mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wahlen, die mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle au der Gemeindeschule zu Kirschhausen, dem Kreisrat und dem katholischen Pfarrer zu Heppenheim steht das Präsentationsrecht zu derselben zu, werden. . . n. Von der Nidda, 16. Februar. Die in Nr. 40 d. neL Aus Deutschostafrika. Die Gebiete östlich vom Viktoria-See bis an die englische Grenze (1 Gr. s. Br.) I hat Hauptmann Schlobach von Muanza aus in den Mo- I xaten Juni, Juli, August auf einer einundachtzigtägigen Expedition durchzogen und erstattet darüber im „D. Kol.-Bl." I ausführlich Bericht. Unter anderem war ein kriegerischer Strafzug gegen die Wasweta notwendig, deren äußerst starke Festung Kiboroswa Hauptmann Schlobach, da die Wasweta ihm feindlich entgegentraten, am 2. August er- I stürmte. — Von den naheliegenden Hügeln aus schauten I die Nachbarn der Wasweta dem Kampfe zu, der allgemein für eine Probe auf unsere Tapferkeit betrachtet zu werden schien. Die Wakenye wagten jedoch nicht, mit uns am I Kampfe teilzunehmen, weil sie wohl an einem Siege unserer- I seits zweifelten und für diesen Fall die Rache der Wasweta I doppelt fürchteten. Nach Einnahme der Festung kamen die | Wakenye des Sultans Kibore glückwünschend herbei und beteiligten sich in großer Zahl ein der gewaltigen Arbeit der Niederlegung der am Fuße 2,5 Meter dicken Zyklopenmauern, die am 3. August abends vollendet war. Rasch eilte die Kunde von dem Siege der Wadakki (Deutschen) über die Wasweta durch die Lande nördlich des Mara bis I nach Ugaya hin, und die Folge war, daß die Sultane des Nordens um Freundschaft baten. — In Ugaya, dessen südlichsten Teil, das Land Schirati, die Wasoba bewohnen, wurde eine Station begründet. Als Ergebnisse der Expedition bezeichnet Hauptmann Schlobach: 1. Die Anlage eines Offizierpostens an der Schiratibucht, durch welchen nunmehr die deutsche Macht im Norden des Muanzabezirks bis zur englischen Grenze wirklich geltend gemacht wird. 2. Nachdrückliche Bereisung der zwischen der Station Muanza und dem Schiratiposten gelegenen Länder und Hebung des Ansehens der Station in denselben, so daß der Handel und Wandel am Ostufer des Viktoria-Nyauza gesichert ist. Eventuell erfolgreiche Schürfunteruehmungen und Zebrafang können jederzeit in Angriff genommen werden. 3. Erweiterung der geographischen Kenntnis der bereisten Länder durch Routenaufnahmen und astronomische Nbtm bie Wittflang com fii \-t-e-d-e Hch *®rMi, ba6 bet t ■ftwn EtadtbanW k *te Mchtlin ben MX Males und MovinMes. Gießen, den 18. Februar 1899. Ausland. I 2ßie«, 17. Februar. Aus Anlaß des Ablebens des Präsidenten Faure richtete der Kaiser und Graf Goluchowsky an Madame Faure und an die französische Regierung Telegramme, in welchen dieselben in äußerst warmen Worten ihrem Beileid Ausdrück geben. Wien, 17. Februar. Ein Mitglied der hiesigen französischen Bo/sch ast äußerte sich über den augenblicklichen Stand ' der Dinge in Frankreich folgendermaßen: Die Folgen dieses Ereignisses lassen sich heute noch nicht übersehen, jedoch kann soviel als sicher gelten, daß von einem Umsturz keine Rede sein kann. Die Präsidentenwahl werde sich m vollkommenster Ruhe und ohne jeden Staatsstreich vollziehen. Alle Kombinationen, die sich an den Tod des Präsidenten knüpfen, die eine Staatsumwälzung im Auge haben, würden sich als hinfällig erweisen. , Rom, 17. Februar. Aus seiner Zuruckhaltung heraus- tretend, veröffentlicht Crispi in der „Rivista italiana" einen Aufsatz über das französisch-italienische Einvernehmen. Er drückt darin seine Genugthuung aus, daß man nach einem zehnjährigen Tarifkriege zu einem Waffenstillstand, dem Vorspiel zu einer besseren Zukunft für beide Teile, gelangt sei, äußert aber anderseits sem Bedauern, daß die italienische Regierung auf die Kapitulation hinsichtlich Tunis verzichtet habe, um dem französischen Ministerium ein Freundschaftspfand zu geben; Italien habe ein Königreich für ein Linsengericht hingegeben. Vom Dreibund sprechend, sagt Crispi, er habe denselben abgeschlossen vorgefunden; da der defensive Charakter des Dreibundes Frankreich bekannt sei, habe es Krieg und Frieden in der Hand. — Die Aeußerungen Crispis über Tunis dürfte m Italien und Frankreich lebhafte Kommentare wachrufen. Aber auch für die Stellung der italienischen Staatsmänner zum Dreibunde sind die Aeußerungen Crispis kennzeichnend. Sie beweisen nämlich von neuem, daß fein italienischer ! Staatsmann mehr aus vollem Herzen die Verantwortung ! für den Dreibund zu übernehmen wagt, sondern jeder sich gewiffermaßen wegen seiner Stellungnahme zum Dreibund entschuldigt. bald mehr, bald weniger, oft nur so viel, daß es M - scharfe Beobachter wahrnimmt. Stets aber weror» solchen Aenderungen die Farben Heller. j SS Freiensteinau, 16. Februar. Em sehr bed«> werter Unglücksfall ereignete sich gestern m dein>- barten Ulmbach. Der Knecht des Pachters Johannes Franz ans Bermuthshain, wollte vor E der Nacht vom Gerüst in der Scheune Stroh Y holen. Hierbei stürzte er auf die Tenne, wo e€F' gefunden wurde. Er starb, ohne wieder zum B. v zu kommen, am andern Morgen 5 Uhr. Franz j Anfang der 40er Jahre, er ist kinderlos und feine § Arainagea eitou« s» »•iMn werden. offen. ’TMm iß. ®r*Nhiri; Nirn eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelir an der Gemeindeschule zu Ockenheim, die mit einem katho- lischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindr- schule zu Lorsch, mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden, eine Lehrerinnenstelle an bet katholischen Schule zu Bingen, sämmtlich mit dem gesetzlichen, nachdem Dienstalter sich bemessenden Gehalt. *♦ Diejenigen Reservisten, Landwehrleute I. und II. Angebots und Ersatz-Reservisten, welche auf Grund bet Bestimmungen des § 122 der Wehr-Ordnung vom 22. November 1888 eine Zurückstellung hinter den ältesten Jahrgang der Landwch. II. Aufgebots bezw. Ersatz-Reserve in Anspruch nehmen zu können glauben, werden aufgefordm, ihre bezüglichen Gesuche baldigst und spätestens bis zum 10. März d. I. bei den betreffenden Großh. Bürgermeistereien einzureichen. Die nach dieser Zeit eingehenden Gesuch? können für das laufende Jahr (d. h. bis zum nächstjähngk!, Klassifikationstermin) keine Berücksichtigung mehr finden. ** Der Reichsausschuß für deutsche Nationalfeste in nächster Zeit in Dresden zusammentreten, um sch- dem „Reichsverein für vaterländische Festspiele" auf ähnliäq- Grundlage mit Zweigvereinen zu konstituieren, wie futa Deutsche und Oestereichische Alpenverein besitzt, doch M Zulassung von Einzelpersonen und Körperschaften als w mittelbare Mitglieder. Die bereits vorhandenen 43 Ortsausschüsse sollen zu Zweigvereinen nach Analogie des neuti dings in Dresden gebildeten, dem sich bereits über 8000 Pa I fönen angefchlossen haben, erweitert werden. Von de akademischen Kreisen haben sich sämtliche 33 farbentragenbi. an fast allen deutschen Hochschulen vertretenen Turnerschaft, schon angeschlossen, neuerdings hat dasselbe der zur Deutsche Turnerschaft gehörige nicht farbentragende Akademische Tun verein Berlin gethan. Mit anderen größeren Körperschaft schweben Verhandlungen. Zwischen den Vorsitzenden da deutschen Turnerschaft und des Reichs-Ausschusses ist N erfolgter Bildung des Reichsvereins zur Zerstreuung fr stehender Mißverständnisse und zur Anbahnung gegenfeihgt: guter Beziehungen eine gemeinsame Beratung vereinbart worden, an der aus beiden Körperschaften einige weiten Personen in leitender Stellung teilnehmen werden. Mi der Bildung des Reichsvereins, der zunächst sein Augenmcr I seinem organisatorischen Ausbau zuwenden wird, werben i>it I Zwecke des vaterländischen Unternehmens auch für meitete Kreise bestimmter hervortreten, indem zwar das einftmM Ziel, nämlich für die Fragen der Volksgesundung dm I allgemeinere Pflege der Leibesübungen em großes augemeiw Interesse im Volke zu wecken, das gleiche bleibt, mdem ahi doch mit der Thätigkeit der Zweigvereine überall da. wo o Verhältnisse hierzu günstig liegen, begonnen wird. ** Anmeldungen. Patente. Teigknet-und Mischmasch ne. I Joh. Schäfer, 27. 4. 98. Verfahren zur Darstellung b um basischer Farbstoffe; Farbwerk Mühlheim vormals « Uon I Hardt u. Co., Mühlheim a. M., 20. 11- 97. Vorrichun! zur Führung des hin- und hergehenden Aufstreichlineals b Zündholztunkmaschinen, A. Viebeg, Kostheim, 2. 5. Sackaufhängevorrichtung an Packmaschmen mit tiuj-um absteigendendem Sackträger, Wilhelm Fredenhagen, Off 1 bach a. M., 31. 5. 98. - Gebraitchsmuster-Eni- tragungen. Nähzeug-Behälter in Zigarren-bezw.ZyliM« form und mit vom Fingerhut verMeßbarer Oeffnung, Wilb. ©eil, Butzbach, 31. 10. 98. Gleitschiene (Maßftb) für Baummeßkluppen mit vertieft eingelegtem Ahornstm en, Wilhelm Spoerhase, Gießen, 31. 10. 98. Kuuststein-Guk und Preßform für Handbetrieb mit über durchbrochen Ausstoßstempel bewegtem, Hohlformkerne tragendem kästen, Wilhelm Fabian, Gießen 14^11. 98. M l ä n g e r u n g d e r S ch ii tz fr i st. Verschiebbare^Ofenthn-• Carl Buderus, Lollar, 23. 12. 95 14 12 98. lieröfen eine Feuerthür rc., Derselbe, 21.12.95,14. 12. - an den gemeldeten Vorfall von der Aenderung in Färbung eines Huhns geknüpfte Bemerkung, solche Erscheinungen nicht selten seien, ist richtig.. v- merkenswert ist nun der Aberglaube, der sich ui unft ganzen Provinz an diese Vorfälle knüpft. Man b-h«W nämlich, daß Hühner aus Eiern, die am Grundonner 4 gelegt werden, alle Jahre eine andere Färbung erha» Deutschlands nicht wünschen." Das sollte freilich eine i Binsenwahrheit sein, sie ist es aber leider in Deutschland I nicht, wo freisinnig und nationalgesinnt oft in einen Gegen- I satz geraten, der den Liberalen und Radikalen anderer | Länder unbekannt ist. Die Erkenntnis kommt etwas spät, 1 daß es nicht notwendig in Deutschland anders fein muffe, I indessen sie kommt, und das ist immerhin etwas. Das Frankfurter Blatt führt aus: „Das Slaventum in Preußen ist heute schon gewiß feine quantite negligeable, denn es 1 macht ein Zehntel der preußischen Vevölferung aus. Seit 1 einem Menschenalter hat es beträchtlich zugenommen. An- 1 fanqs uer 60er Jahre waren nur wenige Distrikte start I mit Polen durchsetzt; in Westpreußen, Posen und Schlesien I bildeten sie in zahlreichen Kreisen die kompakte Majorität, I über das geschloffene Gebiet des Ostens gingen sie aber nicht hinaus, und auch da waren nur die ländlichen Gebiete I ihre Domäne, während die Städte, [mit Ausnahme Posens, 1 rein deutsch gewesen sind. Ihre Gesamtzahl betrug etwa 2V, Millionen. Heute liegen die Verhältnisse anders. Die I Ml der Slaven ist auf 3‘/4 bis 3«/, Millionen gestiegen. Die geschlossenen Gebiete des Ostens haben ihren Charakter bewahrt, aber daneben ist eine Umwandlung in zweifacher I Richtung vor sich gegangen: die Städte im Osten sind teil- | weise polonisiert, und eine Wanderung slavischer Arbeiter m I geschlossenen Mengen nach den Jndustriebezirken des Westens hat stattgefunden. Diese Wanderung ist besonders interessant. Im Jahre 1890 schon finden wir in den drei Regierungsbezirken Aurich, Arnsberg und Düffeldorf über 50000 slavische Männer, in 15 anderen Bezirken je 1200, m Berlin 12000. Im Jahre 1897 sehen wir in elf westlichen Kreisen über 100000 Polen, das sind 8 Prozent der Gesamtbevölkerung dieser Kreise. In Gelsenkirchen und Recklinghausen zusammen ist die Zahl der Polen auf 58000, gleich 20 Prozent, gestiegen. Die Leute sind sämtlich aus dem Osten Deutschlands gekommen, teils sind sie deutsche Staatsbürger, teils Russen oder Galizier, die nach einem | Aufenthalt in Ostelbien dem Westen zuwanderten. Manche । dieser Industriezentren machen an Sonn- und Festtagen; den Eindruck polnischer Dörfer, denn die polnischen Ar- ; beiter tragen auch dort ihre Nationalkostüme und charakterisieren dadurch das Straßenbild. Ist diese Entwicklung wünschenswert?" — Die Sonntagsruhe in Betrieben mit un regelmäßiger Wasserkraft. Als int vorigen Jahre im Reichstage lebhafte Klage geführt wurde über die weitgehende Verschiedenheit in den einzelstaatlichen Verordnungen auf Grund des § 105 e der Gewerbeordnung für die Sonntagsruhe in den Betrieben mit unregelmäßiger Wasserkraft, wurde regierungsseitig eine Zusammenstellung der einschlägigen Verordnungen zugesagt. Diese Zusammenstellung ist auch im Reichsamt des Innern ausgefuhrt worden. Ihre Veröffentlichung wird aber durch den von einzelnen Bundesregierungen dagegen erhobenen Einspruch gehindert. Zur Zeit finden zwischen dem Reichskanzler bezw. dem Reichsamt des Innern und den betreffenden Regierungen Verhandlungen statt, welche auf die Beseitigung dieses Hindernisses abzielen. Eine Veröffentlichung der einschlägigen Verordnungen würde allerdings die Notwendigkeit eines einheitlicheren Vorgehens auf diesem Gebiete zwingend darthun. - Der Deutsche Handelstag ist zum 2. Marz nach Berlin einberufen. Auf die Tagesordnung sind folgende Gegenstände gesetzt: Übertragung der Wasserbauverwaltung auf das landwirtschaftliche Ministerium in Preußen und Die Frage, wie der Handel durch Kornhaus- qenossenschaften und Landwirtschastskammern geschädigt wird. Als Redner sind beauftragt Dr. Weigert-Berlin und Remecke- XS, itu 94 a 2 Hf,. * ,8 eigene oeuuuu^uug u ?',1?ereien ? bet vielen Hühnern nach >eder Manserung « u«rk «.öfir hnlh hipnmer. oft nur so viel, daß es liii'^ • rei>n - -nb eS + Gei^Nidda, 17. Februar. Der gestern berichte'- Grummet- resp. Heubrand in dem Kellerfchen«n wesen ist neuerem Vernehmen nach durch unvorsichtige Han habung einer Leuchte verursacht worden. Durch den gm Heben Umstand, daß der Qualm des Glimmfeuers bald vo» einem Hausbewohner und in der Nachbarschaft waP' genommen wurde, konnte der Brand rechtzentg genug gewM gelegt weroen, uuv vuiv it- - Ein ender hat Leute gekannt, die fest an diesem Abergla > hielten, bis sie, von ihm aufgefordert, einmal einer $ ; nur Gründonnerstagseier unterlegten und dann dur^ i eigene Beobachtung geheilt wurden. Uebrigens anders | 2. 3. 1MM 4. gebot. 1465 Sommer. 1532 1,45 fm, 55 ^Stangen 4. Kl. 52 8 Dienstag den 581. Februar: rm Buchen-Scheit, 1. Kl., 2,51 fm Eichenstammholz * n M // n meistbietend gegen sofortige sich fast Großh. Bürgermeisterei Staufenberg (KreiS Wetzlar) 1515 Bangel, Vorsteher. Stephan. 1490 IkrlWmnuuii. 21,97 29,43 3,96 333 522 Weidenhausen 3. und 4, Kl. 7 rm Eichen-Nutzholz. Sämtliches Holz eignet das dem vrr- 109 380 54 184 4050 7200 90 132 Weideuhaufeu. 1. Gemeindewald Nadel: 40 Stämme n ti H Elchen« Lcheit, Buchen-Knüppel, Eichen« und Nadel-Knüppel, 72 cm Durchmesser — 82 fm Inhalt, Eichenstämme (Wagnerholz), Kiefernstämme bi» 49 cm Durch« mefser, darunter Schnittholz. Fichtenstämme bis 33 cm Durch« meffer, Buchenstämme bis 60 cm Durchmesser — 7 fm Inhalt, Fichten-Derbstangen, Fichten-Reisstangen. — 12,85 fm und 2 rm Nutzholz. 2. Gemeindewald ReiSkircheu: E chen: 2 Stämme 2. Kl. — 3,06 fm, 33 St. 3. Kl. = 18,69 fm, 6 St. Universität» Klinik sollen für Rechnungsjahr 1899/1900 auf Wege öffentlicher Submission geben werden: 1. Lieferung von: Holz-Verkauf. Königliche Sberförstttki Krostsrf. Buchen-Wellen, Eichen- und Nadel-Wellen, rm Buchen-Stöcke, , Eichen-Stöcke. nicht berücksichtigt werden. Lich, am 15. Februar 1899. Großh. Amtsgericht. Giller. Holzversteigerung. Die am 6. d. Mts. abgehaltene E.chenstammholz«Versteigerung hat die Genehmigung nicht erhalten und kommt nunmehr am Freitag, dem 584. Februar, von vormittags IO Uhr au, nochmals zum Ausgebot: ohne Ausnahme für Schreiner, Glaser und Küfer. Anfang im Distrikt Sold. Kröffelbach, den 16. Febr. 1899. 217 29 Verdingung von Mainagearbeiten. ifär fcie in der Feldbereinigungs-Ge- mcrMg Ringelshausen auszuführenden Dr rmogen sollen die dabei vorkommenden Gespül. Die für diese Lieferung gültigen allgemeinen Bedingungen (Erlaß der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893) und die speziellen Bedingungen liegen an den Wochentagen nach« mittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift bi» zum 58. März d. Js., vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeden. Der Zuschlag erfolgt bis zum 16. März d. Js. Gießen, den 17. Februar 1899. Großherzogl. Verwaltungs-Direktion der psychiatrischen Klinik. wuchtige Stöße nach dem Kopfe des Gegners führte. Als die Frau ihren Mann schützen wollte und in den Arm des Thäters griff, erhielt sie einen Messerstich in die Hand. Die verletzten Eheleute mußten in die Klinik nach Marburg gebracht werden. * lieber den Mord in Lille wird berichtet, daß der Bruder Flamidien fortwährend unter Anrufung von Gott und allen Heiligen seine Unschuld beteuere. Aus einem seiner Verhöre berichten die Blätter folgende Erklärungen: „Man will mich verderben, um den Orden zu beschmutzen, dem ich angehöre; man will überhaupt alles schlecht machen, die Religion, alles Heilige, ja Gott selbst. Ich bin das Opfer eines Komplotts. Die Feinde der Kirche, die Freimaurer, die Sozialisten haben das Verbrechen begangen. Ihr Werk ist klug vorbereitet; Satan selbst hat ihnen dabei geholfen. Es sind Leute ohne Glauben, ohne Gott, ohne Vaterland, die es gemacht haben. Sie haben das Kind getötet, es in eine Kiste gelegt und es dann von außen in unser Haus gebracht, in diese heilige Wohnung, die ganz erfüllt ist vom Geiste Gottes und in der wir die Kinder lehren, zu glauben und gehorsam zu sein, damit sie später die heilige Sache und die christliche Moral verteidigen können. Das, Herr Richter, habe ich Ihnen zu sagen, und bei der Leiche dieses armen und unschuldigen Opfers schlechter politischer Leidenschaften erhebe ich die Hand und schwöre: ich bin unschuldig!" Der „Matin" hat einen Berichterstatter zu den Oberen der Lehrbrüder von Lille geschickt, deren Aussagen er ausführlich wiedergiebt Sie stellten dem Bruder Flamidien das beste Zeugnis aus, und legen eingehend dar, daß er das Verbrechen gar nicht begangen haben könne. Auch sie sind der Ansicht, das Verbrechen sei außerhalb begangen worden, und man habe die Leiche in das Seminar geschafft, um die Lehrbrüder zu verderben. Verschiedene Verdachtsgründe, die gegen Flamidien sprechen, wissen sie recht geschickt zu widerlegen oder wenigstens als ganz harmlos hinzustellen. Andere Indizien bleiben freilich bestehen. So die Ähnlichkeit der Schrift Flamidiens mit der Schrift des bei der Leiche gefundenen Zettels, die Gleichartigkeit des Papiers, die Weigerung Flamidiens, die Worte des Zettels nachzuschreiben, der Umstand, daß er bei dieser Nachricht den gleichen orthographischen Fehler machte, der sich auf dem Zettel befand, während alle anderen Brüder, die den Zettel ebenfalls nachschreiben mußten, den Fehler nicht machten rc. Auch ist es schwer zu glauben, daß die Leiche des draußen ermordeten Knaben in das Seminar geschafft werden konnte, da seit dem Verschwinden des Knaben am Sonntag, den 5. Februar, das Haus Tag und Nacht überwacht wurde. Aus dieser Ueberwachung erklärt sich auch, daß der Mörder seinerseits den Leichnam nicht hinausbefördern konnte. Auch ist es sicher, daß die Kiste, in der die Leiche gefunden wurde, aus dem Seminar stammt. Erschwerend ist ferner, daß der Vater des Knaben, als er im Seminar nachforschte, von den Brüdern in alle Räume geführt wurde; nur seinem Eintritt in die Rumpelkammer, wo die Kisten aufbewahrt wurden, widersetzten sie sich. Das deutet darauf hin, daß die Brüder das Verbrechen bereits kannten, und daß die Leiche in der Rumpelkammer sich befand, bevor sie in den Hof heruntergetragen wurde. Es sind übrigens noch andere Verhaftungen wegen ähnlicher Sittlichkeitsvergehen erfolgt, und zwar ebenfalls von auserwählten Frommen. Wie es mit deren Sittlichkeit überhaupt steht, das zeigt eine Liste, die das Liller Blatt „Pro- grös du Nord" von denjenigen Mönchen und Schulbrüdern aufstellt, die allein in den Jahren 1897 und 1898 in Frankreich wegen schwerer Sittlichkeitsverbrechen zu Zuchthaus oder Gefängnis verurteilt worden sind. Die Liste weist, unter Angabe des Namens der Verurteilten und des Gerichtsorts, 26 Fälle aus. Seffrutlichk Aufforderung. Forderungen und Ansprüche an den Nachlaß der verstorbenen prakti« schen Arztes Hermann Seipp von Lich sind innerhalb einer Woche bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und zu begründen, andernfalls sie bei Ordnung des Nachlasses tag, den 24. Februar d. IS., itaflS 2 Uhr anfangend, werde ich Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. .•Jtrape deS Konkursverwalters Herrn Dtl r-7 ., s^Nit Aldefeld zu Wetzlar in der «rUa. ssndes Herrn Gustav Schthda, alle knE WeW, Stemweg, verschiedene Kunst« im e>IU gegPn»nde. wie: >rnenRosenkranzaltar, eine Standuhr, 'flnen Bücherschrank, einen Zierschrank, 'MN Sekretär, einen antiken Linnen- liiaml, diverse Tische mit Kunfi- Mtzereien, ein Sofa mit Plüsch- kuifl, Oelbilder mit geschnitzten Mimen und sonstige kleinere Schnitzeln (alles Handschnitzerei, grSß- rmteits in Eiche), ein Pianino, ■m Sofa, Betten, Schränke, Stühle, Mder, eine Käfer-, Schmetterling- imö Steinsammlung und sonstiges ÄE und Küchengerät, verschiedene und Zeitschriften und zwei Mmen; ferner 1 Hobelbank, Sckrei- nei- and Schnitzwerkzeuge, 2 Roll- Submission. Für die Großh. psychiatrische ÖA) Wahlberechtigten stimmten nämlich 52 ab und zwar mDen sämtliche unfern Beigeordneten Stoll einmütig all Ortsoberhaupt. D. Darmstadt, 16. Februar. Man schreibt uns: Das Bdreau der „Landwirtschaftlichen Genossenschafts-Bank" hat länger als eine Woche gebraucht, um auszusprechen, daß die Nachricht über die Wahl von Mei Borstandsmitgliedern unrichtig wäre, siehe „Darmstädter 3;?ttung" von heute, Vormittagsblatt Nr. 78. Das Bureau umß ganz genau, daß Herr Dettweiler als erster Direktor entschieden abgelehnt und daß Herr Ihrig entschieden als eustrr Direktor gewünscht wurde. Darum schreibt auch das Binau: Der Vorschlag des Aufsichtsrates für Besetzung dir Direktorstelle wurde abgelehnt. Von Interesse ist die mlkiteie Notiz: Dagegen soll, wie wir hören (!), Herr Rech- n uigsrat Ihrig durch den Aufsichtsrat zum zweiten Vorstands, Mitglied der Bank ernannt worden sein. Hat das Bureau nicht auch gehört, wer zum ersten Vorstandsmitgliede aus- eioschen oder ernannt worden ist? Wenn Herr Dettweiler ;i!.m drittenmale als Bewerber erscheint, wird er leider zum b■ rittenmale abgelehnt werden. Darum sollten ihm seine ^iniinbe, die es wirklich aufrichtig mit ihm meinen, dringend cilxQten, nicht mehr zu kandidieren. Bei seinen Verdiensten u n die Landwirtschaft, die anerkannt werden müssen, besitzt cti doch nicht das Vertrauen der Genossenschafter, und sie iiterbcn ihn wieder durchfallen lassen. Es findet sich igewiß ernt andere Stelle für ihn, aber als ersten Genossenschafts- btt.nkdirektor wollen ihn die Vereine nicht. Backwaren, Spezereiwaren, MUch, Butter und Eier, Bier, Eis, Wem, Verbrauchs und Toilettegegen- ständen (Bürstenwaren rc.), Porzellan- und Glaswaren, Emaillewaren, Schreibmaterialien, Das Reinigen der Personal' und Krankenwäsche (getrennt oder zusammen), Das Reinigen des Küchenherdes und der Oefen, Hohversteigerung. Es werden versteigert: Dienstag den 581. Februar aus den Abteilungen Tempel 12,13 b, Wüstekopf 14 c, Töpferkaute 15, Dörnergrund 28 und 46a: 47 Kiefern« stämme von 22—35 cm Durchm., 6—14 m Länge mit 25,66 fm. Radel: 218 rm Scheiter, 341,6 rm Knüppel (hiervon 225 rm in Schichten von 3,5 m Länge), 9320 Wellen, 219,5 rm Stöcke. Da« in Abteilung Wüstekopf 14c, Töpferkaute 15, Dörnergrund 28 und 46 a lagernde Nadel«Scheiter«, Knüppel-, Reisig- und Stockholz wird nicht vorgezetgt, es kommt um 11 Uhr in der Sandkautschneise am Watzenbornerweg zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dies vorher einsehen. — Zusammenkunft morgens 9 Uhr auf der Kreisstraße Gießen—Hausen an der Sandkautschneise. Nähere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Schlag zu Baumgarten. Gießen, den 13.Februar 1899. Großh. Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. Der jedesmalige Anfang ist vormittags 9 Uhr im Distrikt Mühlwald bei der Haltestelle Friedelhaufen. Staufenberg, am 13. Febr. 1899. Das Leerfahren der Senkgruben und Fortschaffen des Kehrichts, 5. Die Abgabe von Knochen und Vergebung von Schieferdeckerarbett. Die zur Erbauung eines Amtsgerichtsgebäude» in Grünberg nötige Dachdeckerarbeit wird hierdurch nochmals unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 zur Vergebung auf dem Submissionsweg ausgeschrieben, nachdem nachträglich die Bestimmung getroffen worden ist, daß die Dachflächen nicht mit Ziegeln (Biberschwänzen), sondern mit Schiefern eingedeckt werden sollen. Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbefchreibung liegen in unserem Amtslokal zur Gnsicht offen und kann letztere, mit Vordruck zu dem bezüglichen Angebots Vermerk ver« sehen, daselbst zum Selbstkostenpreis in Empfang genommen werden. Angebote sind bis zum DieuStag den 588. I. Mts., vormittags 10 Uhr, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift portofrei an un» abzugeben. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 10. Februar 1899. Großherzogliches Hochbauamt. Neuling. 1356 2. 3. 4. 1. bi» 3. Kl. und 17 rm Nutzholz; Weichholz: 2 Stämme 3. Kl. — 1,29 fm; Nadel: 2 Stämme 2. Kl. = 2,54 fm, 401 St. 3. und 4. Kl. — 95,38 fm, 301 Stangen 1. bis 4. Kl. und 21 rm Nutzholz. Groß-Rechtenbach, 15. Febr. 1899. 1516 Das Bürgermeister-Amt. Vermischtes. •H. Niederweimar, 16. Februar. Gelegentlich einer F^ismachtsfeier gerieten in einem hiesigen Wirtshause zwei (Sämänner in Streit. Die Ehefrau des einen kam gerade tri bcni Moment hinzu, als der eine mit einem Messer Nutzholz- Berfteigeruugeu in den Gemeindewaldungen Reis« kircheu und Weidenhansen Dienstag den 588. d. Mts. Beginn vormittag» 9 Uhr an der Straße Weidenhausen — Wetzlar, Distrikt Streitheck, Gemeindewald Nutz undBrennholz- Versieigeruug in der Gräflichen GbttförstemArnsdmg. Mittwoch den 5858. Februar, beginnend 10 Uhr vormittags im Nußgarten am Dorfgiller Fußpfad, werden versteigert aus den Distrikten Nußgarten, Hard, Feuerstätt und Nordeck: 41 Fichtenstämme (Bauholz), 8 bis 12 m lang, 15 bis 27 cm Durchm. = 7,75 fm; 4 Lärchenstämme, 7 m lang, 13 cm Durchmesser — 0,43 fm; 493 Fichten-Derbstangen (Gerüststang., Leiterbäume, Sparren), — 29,43 fm, 46,5 rm Fichten-ReiS stangen (Lattenstangen), Scheiter rm: 4 Buchen, 3 Eichen, 6 Nadel-Weich- holz; Prügel rrn: 6 Buchen, 30 Eichen, 14 Nadcl«Weichholz; Stöcke rm: 2 Buchen, 28 Eichen, 13 Nadel- Weichholz ; Astreiser rm: 10 Buchen, 150 Eichen, 25 Nadel Weichholz; Stammreiser rm: 1907 Eichen, 16 Nadel-Weichholz (Bohnenstangen, beides 1. und 2. Durchforstung). Das Nutzholz kommt alsbald nach Beginn der Versteigerung zum Aus- Bekanntmachung. Nachdem die Stadtverordneten«Versammlung beschloffen hat, für den UilHnglMg vom Kreuz nach der Mäusburg eine neue Baufluchtlinie a— b- -6-d—e festzusetzen, bringen wir dies mit dem Anfügen zur öffentlichen stetats, daß der betreffende Fluchtlinienplan bis zum 5. k. Mts. bei untat Stadtbauamt offen liegt, und daß etwaige Einwendungen geaen oiet geplante Fluchtlinie binnen gleicher Frist bei Meldung des Ausschluffes un» anzubringen wären. Gießen, den 14. Februar 1899. Qe an btt C 'a" d-I Ich "Mete I. Mn, «rbnung !l,t d-» älteftn ■; * WM "'^rden aufg(;- .Westens bt Bürgerns " eingehenden tz .blszmnäW mehr y We Nationalsesk lmmentreten, um i Welt" auf ühi konstituieren, wie ( verein besitzt, doch 1 Körperschaften al ' vorhandenen 43, nach Analogie des, ch bereits über 80« tert werden. Ln ntliche 33 sarbentiL ’ertretenen Jurnetfi dasselbe der zur Da 'agende Akademisch! I i größeren Körptrst en den Vorsitzen^ eichs-Ausschusses isi ins zur Zerstmln. ' Anbahnung gegm me Beratung vtn »erschuften einigt: eilnehmen weckt : zunächst fein wenden wird, t nehmens auch ff lern zwar das eit* >ei Volksgesuck' ■ igen ein grojtf i*® ; gleiche ,vereine ii^ da. w , beaonnr wird. Mur»®* liyk® 20 11. 91. » . taw» •’.* -Am nt >8, Mch'ene t emqeltgtem AHM i mit ib-r nnfetne ttageude 1 1^' tfte, 21.12^' städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenftrahe 58. Angebot der Arbeitnehmer r 2 Bäcker, 1 Krankenwärter, 1 jüngerer ® Hain, i Bauschloffer, 1 Schneider, 2 Bauschreiner, 12 Taglöhner, 1 Fahrbursche, 1 Rutscher, 2 Fuhrknechte, 1 Kinderwärterin, 1 Schreibgehilfe. R achfrage der Arbeitgeber: 1 tücht. Drechsler, 1 Glaser, 2 tüchtige 2 tücht. Bauschloffer, 1 Schneider, 2 Bauschreiner, 2 tücht. Fuhrknechte, 1 HaMürschchen, 4 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Ladenfräulein aus anständiger FMnlie. Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Barbier, 1 Buchbinder, 2 Glaser, 2 Lackierer, i Ailchaiuiker,, 1 Sattler, 1 Schmied, 1 Schneider, 4 Schuhmacher, 2 Schriftsetzer, 2 Streuner, 1 Spengler, 1 Wagner. ern, ^"-rjirdE ine ander die faneinnlal -- gefordert, erlegten a* urben- . n(. d°« 1% »j Sruar- teIn ip ,«e. fefien($änE,e können am Mittwoch obne 10,(0 mUj. , Donnerstag den 23. Februar rt 5 o yiii J°'n 3 brS 5 Uhr nachmittags, in < berrn G. Scheyda be- „ tzofe> & BtÄfiMrung sicher. 1525 :n Kindt, Aktuar, I., ^ig(n ^jfi^'Ser-Mmllzieher kr.A. in Wetzlr.ra.d.L. w. ^5' i^kanntmachung getnupf*' f. »«JHl u. Rohrverlegungsarbeiten 8TiHn>, sowie da» Anfahren der «Llthrn»- Montag den 27. Februar — . , J. vormittags 11 Uhr, auf dem Der E ' Ra Wse ru Rabertshausen öffentlich ver- 5 in dem geb-« »erden. 10 < x „«Mnrfli’-1 S Bwaitl chlag und Bedingungen liegen ach durch u«v I auf.^Ai°ßh. Bürgermeisterei Rabertshausen t rootben. zurr'Wcht offen. «bti®«: am 15. Februar 1888. " s,r Nachbars ^:eßh. Kulturinspektion Gießen. Montag den 587. Februar, vormittags 11 Uhr, in dec Bruder'schen Wirthschast in Ober- roafgem. Schntzbezirk Salzböden, Distrikt Hasengarlen 81V: Eichen, Buchen, Wüchholz: 1170 rrn [oelfl «eifer. J631 1408 Der Königl. Köerfökster. Arnsburg, den 15. Februar 1899. Gräfliche Oberförfterei. Hohversteigerung. Montag den 580. Februar I. Js. kommen im Staufenberger Gemeindewald, Distrikt Mühlwald und Birken, folgende Holzsortimente zur Versteigerung: 70 Eichenstämme (Schnittholz) bis Kathreiner s Kneipp-Maykaffee M ist kein vorübergehender Modeartikel, sondern ein dauernder Volksfreund! Er bekommt aus- gezeichnet und schmeckt wie Bohnenkaffee, ohne wie dieser der Gesundheit zu schaden. ■ 1 däzelegt. 2ln General-Vertreter: A. Siegel, Gießen. W'i Braubach & Fischer in Giessei 4 Yeuenweg 4 (am Kreuz) »* 1898 Höchste Auszeichnung. Schober. 1519 rm Buchen-Scheit, rm // n Otto. 1523 •Masi- ISIS zu haben. 12 12 36 Zum bevorstehenden Frühjahr lieben Technikums 587 1510 1493 nach uni) i Grobherzogliche Bürgermeisterei. I Heller. 15301 Redacrion: «. Burkhardt. — Druck und «erla, der Brühl'scheu Um»erfität,.Buch. und Stnndruckerei (Pietsch Erben) in Gießen verschiedenes // u im des der E. Tinel. sind in der 22 80 2:i 23 3410 9800 81 435 87 5 610 51 // // ff 310 36 18 14 8 5800 2400 2800 122 80 rm ff Buchen-Piügelholz, Buchen-Reifer, Eichen Reiser, Stockholz. Zusammenkunft: Eichenstämme mit 172,14 fm, Nadelstämme mit 33,53 fm, Eichenderbstangen mit 0.34 fm, Nadelderbstangen mit 47,56 fm, Red Star Linie in Antwerpen, Joh. Fr. Schaaf in Giessen BL Klippstein in Langsdorf. bis 60 cm Durchmesser, 13 fm, Buchen Scheitholz, Buchen,Nutzs cheit(Wagnerh.) Eichenstümme, 3 bis 8 m lang, 35 bis 65 cm Durchmesser, = 13 fm (Glaserholz), Buchenstämme, 6 bis 11 rn lang, Hungen—Schotteuer Straße. Hungen, den 16. Februar 1899. Fürstliche Oberförsterei. Rittergut Haus Vorst bei Leichlingen, Rhld. 5) Bolostücke für Violine: a) Air a. d. Orchestereuite in D-dur .... b) L'Andalouse, Span. Tanz...... 6) Soloetücke für Klavier: a) Etade in E-dnr . . b) Rhapsodie No. 12 7) Sonnengesang a. d. Oratorium Franziskus, für Tenorsolo und gemischten Chor....... Eichen-Knüppel (Doppel- Länge), Buchen-Scheitholz, Eichen. „ Buchen-Knüppel, Eichen. „ Nade- i em tüchtiger, kautionsfühiger Wirt. 1 Offerten mit Angabe der seitherigen Ibätiqteit unter Chiffre X. 0530 an Die I Exoednion dieses Blaues. 38 66 2 64 44 400 3350 1820 2 54 12 Stamm Nr. 678. Nur das Holz Distrikt Krummstrauch, sowie ein Teil Holzes im Distrikt Zuhaag wird bei Versteigerung vorgezeigt. Grünberg, 16. Februar 1899. Großh. Oberförsterei Grünberg. Hohversteigerung. Mittwoch den 22. d. M., von vormittags 9 Uhr an, kommt m Beuerner Gemeindewald, im Distrikt Heegwald, nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung: Kchversteigerung im sicher Stadtrvald. Donnerstag deu23.Februar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im L.cher Stadtwald, Distrikte Kreppel- wäldchen, Langenbuchen und Schwein- stallöheege, versteigert werden: Hützversteigerung im Mrstlilhkn Walddistrikt Sitrgartrn bei Hungen. Mittwoch den 22 Februar, von vormittags 10 Uhr av, soll nachverzeichnetes Nutz- und Brennholz versteigert werden: Hochachtungsvoll Fr. Aug. Helfenbein, SchottstrchiS. 130 20 130 590 50 70 Auskunft ertheilen: J. S. Bach P. de Suratate. Fr. Chopin. Fr. Liszt. Hohversteigerung. Montag den 27. Februar d. Js. aus den Distrikten Krummstrauch, Zuhaag Koppe, Göbelnrödertannen und Klösges- rod der Forstwartei Harbach, sowie aus dem Distrikt Breiteloh der Forstwartei Saasen: Stämme: 6 Eicken — l‘/e fm, 396 Fickten — 108 fm, 77 Kiefern — 34 fm, 6 Larcken — 5 fm, 7 Ahorn — 2 fm, 28 Eschen — 6 fm, 1 Buche — 7sfm; Derbstangenr 1 Ahorn =0,05fm, 1 Esche — 0,08 fm, 2 Buchen — 0,05 fm, 208 Fichten = 13 fm. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Distrikt Krummstrauck bei Queckborn bei Die Zusammenkunft ist auf der Kreisftraße Beuern — Geilshausen beim Pflanzgarten. Beuern, den 17. Februar 1899. Großh. Bürgermeisterei Beuern. ^Rlslratzt^ Gesucht wird für eine bessere Wirtschaft in Gießen Färberei und chemische Wäscherei bringen ihr Etablissement in empfehlende Erinnerung. Nur tadellose Ausführung. — Schnellste Lieferung. rm Buchen-Scheiter, „ Buchen-Knüppel, „ Erchen-Knüppel, „ Nadel'Knüppel, Stück Buchen - Durchforstungs- Wellen, Stück Nadel- u. Lärchenwellen, rm Buchen- und Nadelstöcke. Freitag den 24. Februar, in denselben Distrikten, vormittags 10 Uhr beginnend: 6 Schichten 5 und 6 Meter lange Lärchmstangen, 69 Fichtenstämme mit 17 fm, 1290 Fichten-Derbstangen mit 74 fm, 4995 Fichlen-Reisstangen mit 35 fm. Zusammenkunft an beiden Tagen auf dem Burkhardsfelderweg, an der Nieder-Bessmger Schneise. Lich, den 17. Februar 1899. Bemerkt wird, daß am ersten Tage das Brennholz und am zweiten Tage dar Bau-, Werk- und Nutzholz zur Versteigerung kommt. Die Zusammenkunft ist jedesmal am Heegwald, an der Straße nach Alt^l -Buseck. Wieseck, am 17. Februar 1899. G.oßh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 1544 JXatursprndel II! Mineralbrunnen I. Ranges sucht einen tüchtigen, respektablen Platz-Vertreter zur energischen Bearbeitung von Giessen und Umgebung mit kommender Saison. Nur erste Firmen wollen sich melden. Wagen und Pferd erwünscht. Offerten unter „Natursprudel** an Haasensteln & Vogler, Köln a. Rhein. 1541 Eintrittskarten zu Mk. 1,50 (Sperrsitz Mk. 2,50) kalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachf.) und abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigten Preisen Lonys Bierkeller. Sonntag den 19. Februar: 2 grotze Gastvorstellungen, w 4 und 8 Uhr. Auftreten erster Spezialitäten u. a.: Mr. Elzenheimer, Porforce-JüNgleur rc.; Frl. Marga Schwarz, Soubreite' Frl. Emmy Manola, Chansonette, Herr Hrch. Schwarz, Originalhumonft Entree 30 und 20 Pfg. Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Die Direktion. S Wie mir ganz 1 & roiebei alleil Innigen in den I (ff Michs-Regi'eruna. hiei l wir bereits g' vklche eine Derandn iiiw, nicht Hinzug sc rer Ansicht behau gimchitn um Kornbirn Llchsch der Mr bei ch: iiiiit wA roemi Stifters in her Schw Hit verwirrt die daß man aus Litn Meinnntzsnnter^ mim tzch. tzar «Mn Xh. PH \ ützarrrseits Mch ri . tittirten Kamps der ! slgcsr den Reichslan i ü tis in der Vers !acr:its ein neuer R Zittschasters in Pi in. Fürsten Herberi ii ' sa vor einigen' sEillch sehr gnäbig a 1 ^2>er in bin Staa j Wtngmidjte non ffmtt Watte befr ■ l nchter Glauben. Herden schon hinzun Ne getrieben 1 W-N. in bei :tiü «»trafen, trog 4 X* dlk H i„ ‘»m* nb mit S ,k" !