Samstag bett 18. November Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Arris Gietzen. SleaeNK »•« »«»eigen ,u der oe**itUgl fit tea 'etyafcw S«t erscheincndm Hummer Hi »en*. H) Uhr. all i«r HUipW' Ile Anzeigen-vermittlungssteSm ki In- und SuIImM nehmen Injelgen für den Gießener Anzeiger entgig«. «ebaktisn, Expedition und Druckerei: Kch*tßf ße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hePfche Landwirt, Glätter für hessische Volkskunde.__________________ «dreffe für Depeschen: Anzeiger Gieß«. Fernsprecher Nr. 51. • < e J. Dro6eJe„ i jg<|ttg»ireU vierteljährlich 2 Mart 20 Pf,- monatlich 75 Pfg. mit Bringerlotz». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Vom Kriegsschauplatz. i. Noch ist kein amtliches Telegramm vom Anegsschau- hldfo veröffentlicht worden, welches die Kapitulation Hon Ladysmith bestätigt, aber in London tritt das Ge- General Joubert gefalle«? London, 16. November. „Reuter Bureau" meldet: Am Donnerstag machten die Buren einen heftigen Angriff auf Ladysmith. Es geht das Gerücht, hiebei sei General Joubert gefallen. H e Loudon, 16. November. „Reuter Bureau" meldet aus Durban vom Sonntag, den 12. November, nachmittags, daß dort das Gerücht von dem Tode des Generals Joubert um- laufe. — Nach einer weiteren Depesche aus Durban vom Abend desselben Tages besagt ein Telegramm der „Times of Natal" aus Lonreneo Marques, daß General Joubert am Donnerstag, den 9. November, in der Schlacht gefallen sei. * * * Loudon, 16. November. Die „Times" erfährt aus Buluway o vom 7. November folgendes: Oberst Nikolson hat die Mitteilung erhalten, daß die Buren den Obersten Baden-Powell hart bedrängen. Die Stadt wird fortwährend beschossen. Die Buren sollen beabsichtigen, die Stadt im Sturme zu nehmen. Loudon, 16. November. „Daily News" berichten au« Kapstadt, Jameson sei auf dem Schiffe Kinfauns Castle nach London ab gereift. Paris, 16. November. „Echo de Paris" versichert trotz aller amtlichen Dementi auf Grund der Behauptung einer hervorragenden politischen Persönlichkeit, welche die KriegS- rüftungen der englischen Regierung aus allernächster Nähe mit angesehen, daß eine große Anzahl Dum-Dum-Ge- schosse nach Südafrika eingeschisst worden ist. Ein neuer Tudaufeldzug? Das eben erst verschwundene Gewölk eines neuen Sudanfeldzuges zieht abermals am Gesichtskreis Englands empor. Wenige Tage erst sind es her, daß der Sirdar Lord Kitchener, der sich nach Chartum begeben hatte, um einen letzten entscheidenden Streich gegen den Khalifa Abdullah zu führen, nach Kairo zurückkehrte, weil er einen neuen Feldzug für überflüssig hielt; war ihm doch von seinen Spähern berichtet worden, Abdullahi, der nur über 2500 bis 5000 Bewaffnete gebiete, sei nach Westen, weit hinein nach Kordofan entwichen, von ihm drohe für absehbare Zeit keine Gefahr. Aber nun mit einem Male kommt aus Kairo die Meldung, daß der Khalifa in der Nähe von Duem am Weißen Nil, 130 Meilen südlich von Chartum, stehe, eine Meldung, die heute folgende Ergänzung erfährt: London, 16. November. „Daily News" melden au8 Kairo von gestern: Von Omdurman ausgesandte Spione bestätigen, daß der Khalif auf die Stadt vorrükkt. Mehrere britische Offiziere gehen im Laufe dieser Woche vo« Kairo zur Front ab. Ferner ist beschloßen worden, eine Abteilung Seasorth-Hochländer nach Chartum zu senden. Diese überraschende Nachricht hat den Sirdar, der erst am Freitag nach Chartum zu reisen beabsichtigte, bewogen, sich sofort dahin auf den Weg zu machen. Die Derwische scheinen ziemlich rasch vorzurücken, denn eine in der heutigen „Times" veröffentlichte Drahtmeldung aus Kairo von gestern giebt den letzten Standplatz der Derwische noch 20 Meilen südlich von Duem, bei der Insel Abbah, an. Danach könnte der Khalifa in wenigen Tagen vor Khartum erscheinen. Ein Feldzug im Sudan muß den Engländern in diesem Augenblick höchst ungelegen kommen, zumal da eine einzige verlorene Schlacht die ganzen Erfolge der letzten Feldzüge in'Frage stellen würde. Allerdings ermöglicht die eben fertiggestellte Eisenbahnlinie Kairo- Chartum die schleunige Versammlung aller verfügbaren egyptischen und britischen Streitkräfte am Zusammenfluß des Blauen mit dem Weißen Nil, sodaß eine Wiederholung der Tragödie von Chartum vom 26. Januar 1885 wohl nicht zu befürchten ist. *) Vgl. neueste Meldungen. Meßmer Anzeiger Heneral-Anzeiger Deutscher Reichstag. 101. Sitzung vom 15. November. 1 Uhr. Am Bundesratstische: Staatssekretär v. Podbielski. Tagesordnung: Zweite Lesung der Po st Vorlage; zunächst des Artikel 1, welcher unter Ziffer 1 das Briefgewicht erhöht, ferner unter Ziffer 2 den Reichskanzler ermächtigt, die Ortstaxe auf den Nachbarortsverkehr auszudchnen und 3 die Zeitungsgebühr anbeiroeit te9e(.tr 3u Punkt 3, Zeitungsgebühr (nach den Kommissionsbeschlüsten a. drei Pfennige pro Monat, b. 15 Pfennige jährlich bei wöchentlich einmaligem oder bei noch seltenerem Erscheinen, und ebensoviel für jede weitere Ausgabe in der Woche, endlich c. 10 Pfg. .jährlich für L'be« Kilogramm eines Freigewichts von je 1 Kilogramm lahrlich für soviel Ausgaben, wie der Gebühr zu b. unterliegen) liegen zahlreiche Anträge vor. _ , .. Abg. Marcour (Centr.) empfiehlt einen Antrag, wonach die Zeitungsgebühr zu bemeffen sei: a. nur 2 Pfg. für jeden Monat der Bezuaszeit, b. für jedes wöchenliche Erscheinen jährlich 12 Pfg m der ersten Zone und 18 Pfg. in der zweiten Zone; e. für jedes Kilo Jahresgewicht 8 Pfg. in der ersten, 12 Pfg. in der zweiten Zone. Die etfte Sone soll 75 Kilometer Umfang vom Erscheinungsorte umfasten. Auch solle Freigewicht, genau wie die Kommission dies beantrage, gewährt werdem^atssekretär 0. Podbielski hält die Beschlüße der Kommisfion für durchaus geeignet, die kleine Prest'e erstarken zu lassen: Der Antrag Marcour würde zu große finaiizielle Einbußen mit fich bringen. Abg. Horn-Goslar (nl.) beantragt folgende Zeitungsgebuhr. a. 12Vs Proz. vom Abonnementspreise; b. je 12 Pfg. jährlich für jeoe Ausgabe in der Woche; c. nur 5 Pfg. jährlich pro Kilo ^ahresgewrcht. Direktor im Reichspostamt Kraetke bittet, auch diesen Vorschlag abzule^ien. ^°z.) widerspricht ebenfalls entschieden dem Fort- weil durch dieselben das Interesse der kleineren und mittleren Presse gewahrt sei. das Leder nnreecon- ,bllt*hid macht es ßlb M braun kenntlichen Handlungen. Deutschland: (Rheinpfalz), mkjLederhandlung. ranko. 7558 bestraft. Gießen, den 27. Oktober 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. § 15a. Gewerbetreibende, die einen offenen Laden haben oder Gast- oder Schankwirtfchaft betreiben, sind verpflichtet, ihren Familiennamen mit mindestens einem ausgeschriebenen Vornamen an der Außenseite ober am Eingang des Ladens oder der Wirtschaft in deutlich lesbarer Schrift anzubringen. Kaufleute, die eine Handelsfirma führen, haben zugleich die Firma in der bezeichneten Weise an dem Laden oder der Wirtschaft anzubringen; ist aus der Firma der Familienname des Geschäftsinhabers mit dem ausgeschriebenen Vornamen zu ersehen, so genügt die Anbringung der Firma. Auf offene Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien finden ^se Vorschriften mit der Maßgabe Anwendung, daß für die Namen der persönlich hastenden Gesellschafter gilt, was in Betreff ber Namen der Gewerbetreibenden bestimmt ist. Sind mehr als zwei Beteiligte vorhanden, deren Namen hiernach in der Aufschrift anzugeben wären, so genügt es, wenn die Namen von zweien mit einem das Vorhandensein weiterer Beteiligter andeutenden Zusatz aufgenommen werden. Die Polizeibehörde kann im einzelnen Falle die Angabe der Namen aller Beteiligten anorbnen. Nr. 272 «rjchetxt täglich eit X-DtneitRK bei Mettas. •te Eichener erfreu km »nytyr -echentÜch €$d(ta »Vx lutd) nnttyb 1 Wf, )cr i, Ich!» »oijügllch« ßhhffljm I ml! ungsmittel, der räuterwein tig btfuninun Ätiultm SttSa»llng«organlLmu» iukrwrin dchringt ttbn I »on tetborbtnen, tränt- I rllbung flflunbcn Blut* 1 ni Ragmüi.'l bitlß l® I g anbirtn Warfen, ifoM I te: RoDlItrnmen, flub ■ ttchw, tu btt d)tonhi)tn I eil uai) tttiyn Mai Wtn I BrtUmeune, ' Mpim, ed)UiloMdt, i'.tn ^monholtalltlMn) Mulirotin behtdt Unter« |CUng uni entfernt ernt" Minna (dien, Akut- ■llrt fran^ffenj^"^ „ vbsv-nnnng und «r- , VnndU b!|öit«t tobauung I s d gewarnt! 3c Kräuterwein. obiriit S- < rw ♦ » । rüchk vom Falle ber Stabt mit großer Bestimmtheit auf, fllttlltnltE vtHL was um so erklärlicher ist, als unsere Meldung vom 13. No- | oember, nach der die Buren von Donnerstag, den 9. No- 7 vember ab, Ladysmith mit großer Energie berannt haben Bekanntmachung. und die Stadt brenne, mittlerweile durch die Nachricht des Wnhpttihßr I vor- „Reuter'schen Bureaus", daß Burenabteilungen bis 1500 Dooverstag ben 23. November > 3 jn unmittcI6arc N-ihe der Stabt eorgebrungen “1 “Q9« 11 „Uhr. stndet 'n d-m Reg>erungSg-bäube ba bje toeiteren Berichte, baß Über Labysm.th 51" ='nc bff-ntUch- 6 6 R ' -in weithin lenchtenber Feuerschein sichtbar sei, in ber Haupt- Gießen mit folgender Tagesordnung statt. Bestätigung gefunden hat*). Bis südlich von Colenso, 1 Us-sS-iL S“ ÄÄ * ÄÄw«gi S.«' 7,",7.».».«.>, >. verständigen m 1899. befördern. Das ist bei dem gewaltigen Troß einer solchen Gießen, den 16. November 1899. Truppenmasse für die dortige Bahnverwaltung eine Riesen- Der Vorsitzende des Kreistags. aufgabe und es dürfte schwerlich ohne Stockungen abgehen. _________________v- Bechtold.__Aber selbst wenn alles glatt geht, kann wirklicher Entsatz kaum vor Mitte nächster Woche auf die Vorposten ^uumuiliuujuiiy* der Einschließungstruppen von Ladysmith stoßen, und dies In Ettingshausen ist in einem Gehöfte Die Maul- bann ^oß, wenn die Buren die Bahnlinie zwei Kilo- unb Klauenseuche ausgebrochen und Gehöftsperre angeordnet I ltieter von Colenso noch nicht, wie verlautet, zerstört worden. I haben. Sie halten bestimmt das gut befestigte Colenso und Gießen, den 16. November 1899. I werben ben Englänbern auf alle Fälle ben liebergang über Großherzogliches Kreisamt Gießen. ben Tugela — voraussichtlich mit Erfolg — streitig machen. v. Bechtolb. Zu biefem Zweck bürsten sie auch bie beiben Brücken (bet --Bahnlinie unb ber Straße) bort zerstören, um ihren Rücken Beranntmalyung. gegen bie englischen Entsatztruppen zu schützen. — Mittler- Die nachstehenb abgedruckte Bekanntmachung bringen weile wird es an der Nordgrenze der Südafrikanischen wir m Kenntnis der Beteiligten, indem wir dieselben zu- Republik wieder lebendig. Man berichtet: gleich' aussordern, das h-n-ch Er^derttche rech.z».,^ zu veranlassen, und auf die aus der Nichtbesolgung der gesetz- m Mochudte vor, woselbst er ben Brückenüber- lichen Vorschriften entspringenden Folgen Hinweisen. ganfl veschüdigt sand. Kundschafter der Basuto-Potizei be- hpn 14 November 1899. richten, eine Abteilung Buren hätte geraubt und geplün- I. V.: Roth. Beute zu verschaffen. — Aus Fort Tuli berichtet das --------— ^Rruter'sche Bureau" unter demselben Datum, Kapitün Glycu habe gemeldet, daß ein autzergewötUich lebhaftes Btrauuimamuuu« Treiben im Lager der Buren herrsche. Der Telephondraht 1 cYnniI(ir 1900 tritt ber nachstehenb ab- sei am 2. ds. Mts. abgeschnitten worden. Ein RekognoS. Mit bem 1. Januar i wv iriu oer uu li-ruuastrupp habe in großer Entfernung heftiges Schteven gebrückte § 15a der Gewerbeordnung in Kraft. Derselbe I i)dct unl> Lager des Oberst Spreckley zurückge- findet Anwendung sowohl auf bereits bestehende, als auch welches um Mittag von dem vorrückenden Feinde ans nack biefem Zeitpunkt errichtete Geschäfte. heftig beschaffen wurde; alle Pferde und Faultiere seien aUf Ww -mpsthL ben ©ewerbetreibenben und Kuusleui-u, Ä bie vorschriftsmäßigen Aufschriften für bie bestehenden Ge I andere Abteilung Engländer sei von den Buren um- fchäfte bis zum 1. Januar anbringen zu lassen. zingelt worden, sei jedoch nach erbittertem Kampfe nach Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafe bis zu Tuli znrückgekehrt; ein Offizier und fünf Mann würden 150 Mk., im Unvermögensfall mit Haft bis zu 4 Wochen | vermiß Maulesel und Pferde wieder den dummen Streich gemacht, davon zu laufen. Sie sind überall ohne große Auswahl zusammengekauft worden, befinden sich noch in halb wildem Zustand, geschweige daß sie für den Krieg dressiert wären. In irgend einem entscheidenden Augenblick kann den Engländern daher unberechenbares Unheil aus der Eselsrage erwachsen. Was ihnen bei Tuli passiert ist, läßt sich aus der obigen Mitteilung nicht klar ersehen, aber es scheint sich die Katastrophe von Ladysmith (die Gefangennahme von 2000 Mann) im Kleinen wiederholt zu haben. Daß die Buren bei Mochudie, nördlich von Mafeking die Eisenbahnbrücke „beschädigt" (lies: zerstört) haben, läßt darauf schließen, daß sie den Engländern den Weg nach der Nordgrenze Transvaals abzuschneiden beabsichtigen, um einen etwa von dort geplanten Vorstoß auf Prätoria zu verhindern. Auch macht die Unterbrechung des Bahnverkehrs das Heranzrehen von Succurs aus Matabeleland und Rhodesia nach Mafeking unmöglich. — Dort und vor Kimberley scheint noch alles beim Alten zu stehen. Inzwischen ist noch ein Antrag Pachnicke (frs. Vg.) dem Verleger im Falle der Selbstverpackung der Zeitungen eine Vergütung (5 Pfg. pro 100 verpackte Zeitungsnummern) zu gewähren, eingelaufen. 2Ibg. Dasba ch (Cent) empfiehlt dring,nd den Antrag Marcour. Die Post habe alle Veranlasiung, einen so guten Kunden, wie den Zeitungs- verleger, auch gut zu behandeln. Wenn es nötig sei, solle man doch lieber das Gesetz nochmals an die Kommission zurückverweisen. Staatssekretär von Podbielski bezeichnet es als ganz unmöglich, um die Schwierigkeiten eines Zonensystems zu beseitigen, etwa den Verlegern einen Einheitspreis vorzuschreiben. Abg. von Czarliüski (Pole) spricht gegen das Gesetz. Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) erhebt Einspruch gegen eine nochmalige Verweisung an eine Kommission und bekämpft hierauf die Anträge Dasbach und Marcour. Abg. Graf Bernstorff-Lauenburg (Reichsp.) hält ebenfalls die Beschlüffe der Kommission für unannehmbar. Abg. Dasbach (Ctr.) tritt nochmals für das Zonensystem ein. Staatssekretär von Podbielski hält ein solches System für durchführbar, indes sei es sehr schwierig. Ein neuer Antrag Dietz will in dem Kommissionsantrag die Monatsgebühr auf 2 Pfg. (statt 3) bemessen. Abg. Eickhoff (frs. Vp.) ist für die Kommissionsbeschlüsse und empfiehlt die Bestimmung, daß im Falle der Selbstverpackung der Verleger 10 Pfg. für je 100 verpackte Zeitungsnummern an Vergütung erhalten soll. Abg. Pachnicke empfiehlt seinen Antrag. Eventuell empfiehlt er Rückverweisung. Staatssekretär von Podbielski bittet nochmals, an den Kommissionsbeschlüssen festzuhalten. Die Abstimmung ergibt Annahme der Ziffern 1 u. 2 (Erhöhung des einfachen Briefgewichts und Ausdehnung der Ortsbriefe auf den Rachbarortsverkehr). Bei Ziffer 3 (Zeitungsgebührentarif) wird der Antrag Dasbach auf Rückverweisung mit großer Mehrheit ab gelehnt, ebenso der An« trag Horn-Goslar und der Antrag Marcour. Der Antrag Dietz (2 Pfg. Monat sgeblffhr) wird mit entschiedener Mehrheit angenommen und in der so geänderten Fassung die Zeitungsgebührensätze genehmigt. Angenommen wird ferner der Antrag Dasbach auf Streichung der Bestimmung: Bruchteile eines Kilo werden als volles Kilo gerechnet. Abgelehnt werden dagegen die Anträge Pachnicke und Eickhoff (Vergütung bei Selbstverpackung). Damit ist Artikel 1 erledigt. Morgen 1 Uhr: Fortsetzung. Schluß nach SVi Uhr. 102. Sitzung vom 16. November. 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der 2. Beratung der Postvorlage, und zwar bei Artikel II, welcher unter Ziffer 1 das Postregal auf geschlossene Briefe im Ortsverkehr ausdehnt. Ein Antrag Haussmann-Balingen (südd. Volksp.) will diese Ziffer ganz streichen. Ein Antrag Rintelen (Centr.) will das Postregal nur auf die Briefe im Nachbarortsverkehr ausdehnen, dagegen nicht auf die Briefe im eigentlichen Ortsverkehr. Abg. Rintelen (Centr.) befürwortet seinen Antrag. Staatssekretär v. Podbielski erwidert dem Vorredner, daß die Reichspostverwaltung gerade nur im allgemeinen Verkehrsinteresse ihr R^gal ausdehnen wolle. Um bloße Plusmacherei handele es sich hier nicht. Abg. Oertel-Sachsen (kons.) tritt diesen Ausführungen bei. Abg. Singer (Soz.) erklärt, seine Freunde erkennen an, daß, wenn man der Postverwaltung die Verkehrserleichterungen zumuten wolle, die man von ihr verlange, man ihr dann auch nicht die Einnahmen, deren sie dazu brauche, verschließen dürfe zugunsten privater Unter- nehnmngen an großen Orten. Der Antrag Rintelen sei völlig unpraktisch, denn er zwinge, bei jedem Briefe zu unterscheiden, ob er am Orte bleibt oder beispielsweise in einen mit Berlin verwachsenen Vorort geht. Abg. Müller-Sagan (frs. Vp.) erwidert dem Staatssekretär, Lessen Amtsvorgänger Stephan habe mit vollem Bedacht und voller Absichtlichkeit das Gebiet der Ortsbriefe dem Privatbetriebe freigegeben. Den Privatanstalten sei man überaus viel Dank schuldig; wenn sie nicht wären, dann könnte man wahrscheinlich noch sehr lange auf Reformen bei der Reichspost warten. Und zum Lohne dafür sollen jetzt die Privatpostanstalten erdrosselt werden. Staatssekretär v. Podbielski erwidert, die Reichspostverwaltung sei unablässig für Reformen bestrebt; ihr Streben sei gerichtet auf allgemeine Tarifverbilligungen, auf Ausdehnung der jetzt einem engeren Kreise zugedachten Verbilligungen allmählig auf immer weitere Entfernungen. Die Verwaltung gehe nicht fiskalisch zu Werke, sondern wolle auch hier nur dem Verkehrsinteresse dienen. Abg. Pachnicke (frs. Vgg.) legt nochmals den prinzipiell ablehnenden Standpunkt seiner Partei dar. Abg. Singer (Soz.) meint, die Privatposten hätten gar keinen Grund, sich besser zu dünken, als die Reichspost; am Allerwenigsten auf dem Gebiete des Beamtenwesens. Die Debatte über Ziffer 1 wird geschloffen; die Abstimmung wird einstweilen ausgesetzt bis zur Erledigung des ganzen Artikels. Die Ziffer 2 (in der Fassung der Regierungsvorlage) schrieb vor, daß Expreßboten zur Beförderung von Briefen und politischen Zeitungen nur immer fünf Kilo postzwangspflichtiger Gegenstände mit sich führen und nur von einem Absender abgeschickt sein dürsten. Die Komission hat dies gestrichen. Abg. Dasbach (Centr.) beantragt Wiederherstellung der Ziffer, und zwar im Interesse der kleineren Zeitungen mit fast ausschließlichem Absatz In der Umgebung. Staatssekretär von Podbielski bittet um Ablehnung dieses Antrages. Abg. Dasbach zieht seinen Antrag zurück. Ziffer 3 läßt die Briefbeförderung am Orte durch private Boten zu. Eine Debatte hierüber entsteht nicht. Nunmehr folgen die Abstimmungen. Ziffer 1 wird unverändert angenommen, die beiden dazu vorliegenden Anträge werden abgelehnt; Ziffer 2 wird gestrichen, Ziffer 3 angenommen; desgleichen der ganze Artikel 2 in der Fassung der Kommission. Artikel 3 ließ in der Fassung der Regierungsvorlage die Privat« postanstalten (Errichtung bezw. Weiterbetrieb) nur noch zu mit nachzusuchender Genehmigung des Reichskanzlers. Die Kommission schlägt dagegen ein völliges Verbot der Privatpostanstalten vom 1. April 1900 ab. an. Em Antrag Rintelen (Ztr.), sowie ein Antrag Haußmann Müller-Sagan wollen Artikel III ganz streichen Abg. Herzfeld (Soz.) befürwortet einen Antrag seiner Partei, es ausdrücklich für zulässig zu erklären, daß ein Zeitungsagent, Zeitungsspediteur, sich von auswärts durch die Post oder anderweit Zeitungen in Ballen kommen läßt, um sie an seinem Wohnorte zur Verteilung zu bringen. Auch soll der Verteilung an Sonntagen nichts in den Weg gelegt werden dürfen auf Grund von Sonntagsheiligungsverordnungen. Redner teilt aus Unklenburg Fälle mit, wo Spediteure an einem solchen Betrieb überhaupt auf Grund der Postordnung, sowie an Sonntagen auf Grund von Sonntagsheiligungsverordnungen gehindert worden seien. Direktor im Reichspostamt Kraetke erwidert, in dem betreffenden Falle sei die Oberpostdireklion vollkommen im Rechte gewesen. €r bitte um Ablehnung des Antrages. Abg. Büsing (nl.) billigt entschieden die Tendenz des ersten Teils des Antrages, hält aber eine bessere Fassung für nötig. Er Empfehle, über die beiden Teile des Antrages getrennt abzustimmen. Abg. v. Treuenfels (kons.) lehnt den ganzen Antrag ab. Abg. Marcour (Centr.) erklärt, daß seine Freunde im wesentlichen auf demselben Boden stehen, wie Herr Büsing, und daß es vielleicht das richtigste sei, dem Vorschläge Pachnickcs zu folgen. Nach einer Bemerkung des Staatssekretärs v. Podbielski be« merkt Abg. Singer (Soz.), er könne sich von der Pose des Biedermannes seitens des Staatssekretärs nicht überzeugen lassen, daß die Sache so harmlos sei. Präsident Graf Ballestrem ruft den Redner hierfür zur Ordnung Artikel 3 wird in der Kommissionsfaffung angenommen mit dem 1. Teil des sozialdemokratischen Antrages. Morgen Fortsetzung. Schluß 5 Uhr. Ausland. Budapest, 16. November. Kaiser Franz Josef ist heute nach Wien abgereist. Budapest, 16. November. Graf Clary erstattete heute vormittag dem Kaiser in längerer Audienz Bericht über die Lage. Hier glaubt man, daß Graf Clary ein Votum des Reichsrates über die Frage des Gold-Erlasses provozieren wird. Komorn (Ungarn), 16. November. Im Moscaer Folter-Prozeß wurde der Stuhlrichter Szabe zu drei und der Beamte Molnar zu dreieinhalb Jahre Kerker, der Notar Goebel zu einem Jahre und der Ortsrichter Czunyi zu vier Monaten Gefängnis verteilt. Gens, 15. November. Hauptmann Dreyfus und seine Frau, die gestern hier eintrafen, sind heute um 10 Uhr 30 Min. über Basel nach Mülhausen gereist. Paris, 16. November. Das Staatsgericht begann heute die sachliche Verhandlung mit dem Verhör der Angeklagten. Das Verhör mit Buffet füllte bisher die heutige Sitzung aus. Paris, 16. November. Mehrere Blätter behaupten, der Leiter des Blattes „Journal", Hervv, sei wegen seiner Dreyfusfreundlichen Haltung von seinem Posten ab gesetzt worden. Paris, 16. November. In den Wandelgängen der Kammer wird die Lage des KaMnetts von den Abgeordneten und Journalisten lebhastoesprochen. Paris, 16. November. In der heutigen Kammersitzung interpellierte der Geistliche Gayrand die Negierung über deren ungerechte Handlungen gegen die religiösen Vereinigungen. Die Regierung, sagte der Redner, läßt die Freimaurer-Logen, welche eine Gefahr für das Land sind, unbehelligt, während sie gegen religiöse Genossenschaften vorgeht, die doch dem Lande nützlich seien. Hierauf interpellierte der frühere Oberst Guerin die Negierung über die Verabschiedung des Generals Negrier. Er protestierte dagegen, daß General Gallifet vorgestern nur Bruchteile des Briefes Negrier verlesen habe. Redner gibt den Wortlaut dieses Briefes bekannt. Der Brief bestätigt vollkommen die Meinung der Regierung über die Tendenz dieses Briefes. Nunmehr betrat Gallifet die Tribüne und erwiderte, Negrier sei ein aufrührerischen General gewesen. Diese Worte riefen große Erregung und Unruhe hervor. Negrier, sagte Gallifet, hat sich erlaubt, die Regierung anzugreifen. Wenn die Kammer glaubt, daß ich meine Rechte überschritt, indem ich Straf-Maßregeln gegen Negrier vornahm, "dann bin ich bereit, mein Portefeuille niederzulegen und mein Amt dem General Negrier zu übertragen. Dröhnender Beifall begleiteten diese ironischen Worte. Der Deputierte Lasies ergriff nun das Wort. Er interpellierte die Negierung über denselben Fall. Seine Rede ließ die Mehrzahl der Abgeordneten kalt. Nunmehr ergriff das Wort der Minister- Präsident Waldeck-Rousseau. Derselbe besprach das Programm des Kabinetts und bemerkte, die Kammer müsse Gerechtigkeit ausüben und erklären, ob die Regierung ihrem Wort treu geblieben sei und ob sie das Programm der republikanischen Verteidigung ausgeübt habe. Die Pflicht der Republikaner bestehe darin, sich zur Verteidigung der republikanischen Traditionen zu vereinigen. (Dröhnender Beifall.) Der Brand der „Patria". Dover, den 16. November. Eine furchtbare Katastrophe traf, wie wir gestern bereits kurz telegraphisch meldeten, das Schiff „Patria" der Hamburg-Amerika-Linie heute nacht. Als es auf der Fahrt von New-Aork nach Hamburg aus dem englischen Kanal in die Nordsee steuerte, brach Feuer aus. Es hatte 360 Menschen an Bord, darunter 150 Passagiere und unter diesen 40 Frauen mit Kindern und sechs Säuglingen. Die Paffagiere wurden um Mitternacht in Dover gelandet. Einem Gespräche, das ich mit einem geretteten Passagier hatte, entnehme ich folgende Details: Das Feuer brach plötzlich aus, die Paffagiere lagen alle in ihren Betten zurzeit, als der Feueralarm ertönte. Unnötig zu sagen, daß alles aufs Deck eilte, welches zu einem Teil glücklicherweise noch nicht brannte, obwohl das ganze Schiff in dicken Rauch gehüllt war, der aus den Luken herausbrach. Es wird angenommen, daß das Feuer durch Selbstentzündung von Leinsamen entstand, der einen großen Teil der Cargo- Ladung des Schiffes ausmachte. Das Oel im Samen verstärkte das Feuer. Der Schrecken unter den Passagieren war unbeschreiblich; viele von den Kajütenpassagieren halfen der Mannschaft bei den Pumpen und den sonstigen Anstrengungen, um das Feuer zu ersticken. Doch war alle Mühe vergeblich. Die Paffagiere sprechen in den Ausdrücken höchster Bewunderung von dem Heroismus des Kapitäns und der Mannschaft bei dem Versuch, das Feuer zu bekämpfen. Die Szenen, welche sich unter den Frauen und Kindern und deren ratloser Begleitung abspielten, spotten jeder Beschreibung. Nach einer kurzen Beratung des Kapitäns mit den Offizieren wurde beschlossen, die Passagiere in den Rettungsbooten auszuschiffen. Die Boote wurden an der Längsseite des Schiffes heruntergelassen. Dies geschah zwölf Meilen nördlich vom Lichtschiff der belgischen Küste. Da, wie erwähnt, rauhes Wetter herrschte, vollzog sich das Ablassen der Boote unter den schwierigsten Umständen und großen Gefahren, aber prompt wie beim Manöver. Das Gepäck der Paffagiere war zum größten Teile verbrannt, und viele waren daher nur halb bekleidet und hatten, was an Tüchern und Decken schnell erreichbar^ an sich genommen, um sich vor der Kälte zu schützen. Die Mannschaft gab ihnen, was zur Hand war. Die Feuersignale hatten die Aufmerksamkeit des russischen Dampfers „Ceres" und zweier Fischerboote erregt, und mit ihrer Hilfe gelang es, alle Paffagiere heil an Bord der „Ceres" zu bringen, der mit ihnen dem Kanal zu nach Dover abdampfte, wo sie auf den Bugsirdampfer „Lady Vita" übergeführt und im Hafen von einer hilfsbereiten Menge empfangen, mit dem Nötigsten an Kleidung und Wäsche versorgt und teils im SchifferHeim, teils in verschiedenen Hotels untergebracht wurden, nachdem ihnen vorher schon auf dem russischen Dampfer alle Fürsorge zuteil geworden war. Doch waren mehrere von den Frauen und Kindern, die den langen Schrecken nur im Nachtkleide mitgemacht hatten, erkrankt und in üblem Zustande. Die Schiffbrüchigen haben in Dover die aufmerksamste und herzlichste Pflege gefunden. Ein weiterer Bericht über die Katastrophe besagt: Nachdem die Passagiere in die Boote gebracht waren, wurde der russische Dampfer „CereS", den Kanal hinunterfahrend, bemerkt. „Patria" gab Notsignale, und „Ceres" kam mit vollem Dampf herbei und nahm alle Passagiere aus den Booten auf, was wieder unter sehr großen Schwierigkeiten vor sich ging, und sandte dann ein Boot nach der „Patria"^ um den Kapitän und die Mannschaft abzuholen. Kapitän Frölich und seine Leute erklärten jedoch, daß sie auf dem Schiff bleiben wollen, so lange irgendwelche Hoffnung aus Rettung vorhanden sei. Dies ist um so anerkennenswerter, als die größte Gefahr für die Zurückbleibenden vorhanden war, da der Rumpf sich bereits in Rotglut befand. Frölich hofft, den Dampfer an das Ufer laufen zu lassen, wo eine Möglichkeit der späteren Rettung des Schiffes verbleibt. Als „Ceres" abfuhr, stand ein anderer Dampfer der „Patria" zur Seite. Die Unglücksstelle war zwölf Seemeilen von dem North Hinder-Leuchtschiff. Die Hafenbehörden sandten sofort einen Schleppdampfer zur Hilfe. Dieser kam zurück mit den erschöpften Passagieren, welche auf der „Ceres" nicht genügend Bekleidung gefunden hatten. Der amerikanische Konsul sorgte sofort für die Unterbringung und Verpflegung in der Matrosenherberge und in Hotels von Dover. Die zurückgelassene Mannschaft soll meist aus Amerikanern bestehen. Die Ursache des Feuers ist unbekannt._________________________________________________ Kukates und Provinzielles. Gießen, den 17. November 1899. * • Ernennungen u. f. w. Seine Königliche Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht, den Forstaffeffor Karl Delp aus Darmstadt unter dem Vorbehalt der Regelung seiner Anciennetät für den Fall seiner Versetzung in den Lokalforstdienst zum Zeichner bei dem Forstvermessungsund Taxations-Bureau mit Wirkung vom 1. Dezember d. I. an, — den Geometer 1. Klasse Heinrich Scheid aus Langsdorf zum Revisionsgeometer bei dem Kaiasterami zu ernennen; — dem Registratur Assistenten bei dem Ober- Betriebs Inspektor der MainMeckar-Eisenbahn, Jakob AloyL Rill, den Charakter als Registrator zu verleihen. • * Ordens Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 15. Novbr. dem Zeichner bei dem Forstvermessungs- und TaxationS- Bureau, Kanzleirat Ferdinand Heberer zu Darmstadt, aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone zu verleihen. * * Aus dem höheren Schuldienst. Seine Königl. Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 15. November den Lehrer an dem Gymnasium zu Mainz, Dr. Georg Ihm, zum Direktor der Realschule zu Gernsheim zu ernennen. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 4. Oktbr. dem Mitgliede der freiwilligen Fabrik Feuerwehr der Firma Cornelius Heyl zu Worms, Fabrikaufsehr Gerhard Weber in Worms. * * Die Vorstellung des Theatervereins am gestrigen Abend, in welcher Fräulein Irene Triesch die Nora gab, war die beste der ganzen Saison. Die gefeierte Künstlerin hatte einen hier fast beispiellosen Erfolg, und das bis auf den letzten Platz gefüllte Haus rief den Gast, sowie die einheimischen Künstler unermüdlich wieder an die Rampe. Wir kommen morgen eingehend auf die Vorstellung zurück. * * Unter den Passagieren der auf hoher See in Brand geratenen „Patria" befand sich auch ein Gießener, der Verwandte eines hiesigen Hoteliers. Auf eine telegraphische Anfrage des letzteren Herrn bei der Hamburg- Amerikanischen Packetfahrt-Aktiengesellschaft in Hamburg erhielt derselbe heute die Mitteilung, daß die Geretteten morgen (Samstag) abend auf dem Dampfer „Kaiser ffrieb» rich" in Hamburg eintreffen werden. Vermischtes. • Dortmund, 16. November. Unter schwerem Verdacht. Eine böse Skandalaffaire hat in Unna zur Verhaftung des praktischen Arztes Dr. med. Grüne, eines 60jährigen Mannes, Veranlassung gegeben. Grüne ist auf Requisition der Königlichen Staatsanwaltschaft zu Dortmund wegen Verbrechens gegen § 219 Reichs - Strafgesetzbuches festgenommen worden. Der Verhaftung des Arztes ging die Festnahme eines jungen Mannes und eines Mädchens aus der Gegend von Werl vorauf, welche bereits das in Frage kommende Verbrechen eingestanden haben sollen. Die Wohnung des Dr. Grüne wurde polizeilich geschlossen, die vorhandenen Papiere und Briefschaften wurden beschlagnahmt. Man vermutet, daß die Angelegenheit noch weitere Kreise ziehen wird. ■’Ä« ? r it worben. $flf. 0#* a, S#S*Ä Streit« W '' Familienvater Albert Söhnlein am gestn lautet: ich Ihnen meinens jedoch die ergebene schonen zu wollen, etwas angegriffen ff voransgesagt, die 4b denselben gleich wiede dieser Voraussetzung " Hmidrucken, vermißte TeschäftSmo seine Verwandten t wurde gestern in d< gefunden. Um i Granate geschluv sich trug, anscheine offen, ob Selbstmo * Badenweiler, hold stürzte, als k dritten Stockwerk u * Halle a. b. L gelegenen biß Gr f/ängenbtn ^riüatbel Vockorny gegen bei llliiger wegen Verjcil * VEan, 15. < hausstrase verurteilt' Berlin nach dm ' wurde, entsprang h nach dem Oberschle entkam. * Stuttgart, 1 evangelischen Cons demokratie übe in Iad Holl freiwi als Pfarrer Ve ' Wien., 16. Leonidenfalles lchneeberg und Sm falls und Sturm u «an einige Leonide und Umgebung gin, und Donner großen Brand in @ Ate Wien n«f 5 ^^ngen, t Troß fallen am n •"'A1V ^egen bei $'««. ; ,a" ®wb V">t hi'I-bn»et. tn, tejsz L Un^ Wäsche Än 3*2 Fürsorge »utei/ *tt ien ^aue$ ;9t®* n 9lQ(httUih?nb fiinbern, »Ä •äsä SÖ=ts »in« m dm U*ta' Wffi» Itboj), dch fn auf btm ** Mr auf U?J° anerkennenswerter rtttfata °°rh°L n Kotglut befanb. Kisiij »o eh, ! ™ SWei oetblefh. ' «betet $mpflt b(t IwffeHe iw jWö[f See, “Wff. Die Hchibe- Wn’fa zeit fjilft, itcn Passagieren, welche lndung gefunden hatten. Wort für die Unter» MatrvfenherdeM nndirr Jtla^ne Mnnnfchnft fvü Die Urfache des Feuers rovinMs. en 17. November 1899. -eine Königliche Hoheit der zft geruht, den Forstaffeffor r dem Vorbehalt der Rege- Fall seiner Versetzung in bei dem rforstvermessungs- ng Dom 1. Dezember b. A. e Heinrich Scheid aus bei dem Katchermt zu ; Menten bei dem Ober- ; ar-Eifenbahn, Jakob ÄlvhS . cator zu verleihen. M Königliche Hoheit der igst geruht, am 15. Novbr : -messungs- und TaxationS- Hederer zu Darmstadt, den Ruhestand das Ritter- lens PhilW des Groß- Zeine Mitzl.Wit der | st aeruht, am Mw* LLZs ne Driesch A^ftlerin >«. D-- S- M, auf n <6* «V iowie btt rief » j»e. °°s 1 X“ ’gee in et ««f Ä 0iej‘'et' l'V"* L ei»“‘K Henn b« « --- ^___-=====sss^ SALZ •&'*&!> -ä*Ä“ ÄW®1 Feinste Zerliner Rollmöpse und rass. Sathintn, Rollmops per Stück 7 Pfg., 100 Stück 6,50 Mk., empfiehlt 8064 E. Dort, Wallthorsiraße 45. 2 Korbsessel ° * von 7 Mk. an. 04160 V 0 Svrungfedermatrahen 0 0 von 20 Mk. an. Q 0Möbel - Magazin a August Ossuiann. * Q 89 Selterswea 89. V ooo oo oo oooooo WölftrshkimerPrestklöhe eingetroffen. 04163 H. Hof, Kohlenhandlung, Bahnhofstraße 33. Macks Pyramiden-Glanz-Stärke enthält alle nötigen Zusätze zum Matt- und Glanzplätten. Unberall vorrätig in Packeten zu 10, 20 und 50 Pfg. Man beachte die Schutzmarke „Pyramiden".75°7 . eKnaG^n-cKoivIe'^tion. 8072 empfiehlt die 8057 8081 Telephon 46 Markt 21. Löwen-Drogerie. W. Kilbinger. Vorzügliche deutsche u. französische Marken in jeder Preislage Anfertigung nach Mass in eigener Werkstütte. Großherzogliche Bürgermeisterei Villlngen. Koch. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. Körber. Neueste Meldungen. Depeschm deS Bureau „Herold'. Die Kaiserin au die Berliner Stadtverordneten. Berlin, 17. November. In der gestrigen Stadtver- ordneten-Versammlung verlas der Vorsteher Dr. Langerhans ein ihm unter dem 6. ds. M. vom Oberhofmeister der Kaiserin, Freiherrn von Mirbach in deren Auftrage übersandtes Schreiben. In demselben spricht die Kaiserin der Stadtverordneten-Versammlung und dem Magistrat ihren Dank aus für die Wirksamkeit für die Stadt Berlin und die Armenpflege. Die Kaiserin sagt darin weiter, sie sei schmerzlich berührt worden durch die Haltung, welche von einer großen Zahl der Stadtverordneten der Beseitigung der kirchlichen Schwierigkeiten entgegengebracht worden sei. Mit tiefem Schmerze habe sie auch davon Kenntnis genommen, daß vor kurzem in der Stadtverordneten-Versammlung ein Lehrer der Universität, ohne in gebührender Weise zurechtgewiesen worden zu sein, die heiligen evangelischen biblischen Trostesworte in einer Weise zum Spott benutzte, welche jede Sitte, vor allem aber das christliche Gefühl auf das tiefste verletzen mußte. Die Kaiserin hofft, daß es gelingen werde, neben der Förderung des äußeren Blühen und Gedeihens auch an den vielen und tiefen und inneren Schäden, an denen die Reichshauptstadt krankt, die versöhnende und bessernde Hand mit Erfolg anzulegen. Die Verlesung deS Briefes wurde mit allgemeinem Staunen ausgenommen. Der Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung gab alsdann eine längere Erklärung ab, welche in sachlicher Weise an diesem Schreiben Kritik übt und in welcher betont wird, daß die Stadtverwaltung nur nach den gegebenen Bestimmungen gehandelt habe. Der Stadtverordnete vr. Preuß Giessen Kirchenplatz 11, gegenüber der Stadlkirche. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Bill in gen für das Jahr 1900/1901 liegt vom 18. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Jnteriffenten auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Villingen, den 15. November 1899. Kisch geschossene Hasen sowie Reh im Anschnitt empfiehlt 04159 H. Klotz, Mäusburg 17. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Alten-Buseck für das Jahr 1900/1901 liegt vom 18. bis einschließlich den 27. November auf dem Bürgermeistereibureau dahier zur Einsicht der Interessenten offen. Alten-Buseck, den 17. November 1899. Hekanntnmchung. Der Arbeiter Georg Konrad Kuoth, geboren am 18. Mai 1843 zu Meckbach, Kreis Herrfeld, zirka 1,70 Meter groß, dunkelblond, bartlos, war bis Mitte Juni d. I. auf der Göbel'schen Ziegelei zu Heldenbergen, Kreis Friedberg, beschäftigt. Er entfernte sich nach einem unbedeutenden Wortwechsel mit anderen Arbeitern und ist seitdem verschollen. Da ein Verbrechen oder auch Selbstmord nicht ausgeschlossen erscheint, wird um Auskunft über das Verbleiben des Knoth zu den diesseitigen Akten I. II 1871/99 ersucht. Cassel, den 13. November 1899. Der Erste Staatsanwalt. 8065 In Lauvsbach ist in dem Gehöfte des PH. Pfaff (Nr. 16) die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Gemarkungssperce ist angeordnet. 8061 Krofdorf, 16. November 1899. Der Bürgermeister. ♦ M.-Gladbach, 16. November. Der Kaufmann Albert Dederichs, bisher Vorstand der Wollenwerke Aktiengesell- | schäft vorm. Dederichs, wurde wegen eines Betruges ver- I haftet, der mit der Zahlungsschwierigkeit der Gesellschaft I in Verbindung steht. — Kaufmann Karl Schmalenbeck, | Teilhaber der Färberei und Appretur Schmalenbeck u. Co. I in M. Gladbach, ist wegen betrügerischen Bankerotts ver- | haftet worden. ♦ Düsseldorf, 15. Nov. In der heutigen Stadtverordnetensitzung wurde ein Abkommen mit demPostfiskus I getroffen, wonach die Stadt der Reichsielegraphenverwaltung I zur Sicherung ihrer Anlagen bei Einführung des elektrischen Straßenbahnbetriebes eine Absindungssumme von 45000 Mk. zahlt. Hierfür hat der Poftsiscus sämtliche Maßnahmen zu treffen, welche aus Anlaß der Einführung elektrischer Bahnen auf den jetzt bestehenden, wie auch künftig zu erbauenden Linien notwendig werden sollten. * Berlin, 16. November. Zu dem Brande des I Dampfers „Patria" wird dem „Lokal-Anzeiger" noch gemeldet, daß das Schiff voraussichtlich im Laufe des morgigen Tages auf der Elbe eintrifft. Fast alle Passagiere find Deutsche. Alle stimmen darin überein, daß Kapitan und Mannschaften sich heldenmütig benommen haben. Die Disziplin war mustergiltig. Die Passagiere bleiben vorläufig noch in Dover. (Vgl. Lokales.) * Berlin, 15. November. Die Furcht vor dem Weltuntergänge, der bekanntlich für die vergangene Nacht prophezeit war, den aber unsere liebe Erde glücklich Überstand, hat manch einem Berliner einen bösen Streich gespielt. I Beweis dafür sei solgender Entschuldigungsbrief, den ein Familienvater Albert S. aus der Hennigsdorferstraße, seinem Söhnlein am gestrigen Tage in die Schule mttgab. Er lautet: „Hochgeehrter Lehrer! Mit dem heutigen Tag sende ich Ihnen meinen Sohn wieder zum Unterricht, gestatte mir jedoch die ergebene Bitte, denselben gefälligst noch etwas schonen zu wollen, da er sich von seiner Krankheit noch etwas angegriffen fühlt. Falls jedoch heut, wie bereits vorausgesagt, die Welt untergehen sollte, so bitte ich mir denselben gleich wieder nach Hause senden zu wollen. In dieser Voraussetzung empfehle ich mich Ihnen". * Zweibrücken, 15. November. Der seit 14 Tagen vermißte Geschäftsmann Carbonnet, auf dessen Aussindung seine Verwandten eine hohe Belohnung ausgesetzt hatten, wurde gestern in der Blies in sonderbarer Lage tot aufgefunden. Um den Körper war eine zehnpfundige Granate geschlungen. Da die Habseligkeiten, die er bei sich trug, anscheinend unberührt sind, steht die Frage noch offen, ob Selbstmord oder ein Verbrechen vorliegt. * Badenweiler, 16. November. Der Hauptlehrer Reinhol d stürzte, als er eine Flagge einziehen wollte, aus dem dritten Stockwerk und verstarb auf der Stelle. * Halle a. d. S., 16. November. In der mit der Angelegenheit des Grafen P. Hoensbroech zusammenhängenden Privatbeleidigungsklage des Heiratsvermittlers Pockorny gegen den Professor D. Bey sch lag wurde der Kläger wegen Verjährung kostenpflichtig abgewiesen. * Breslau, 15. November. Der zu langjähriger Zuchthausstrafe verurteilte Kellner Magasch ewski, welcher von Berlin nach dem Brieger Zuchthaus transportiert wurde, entsprang heute bei der Fahrt von dem Märkischen nach dem Oberschlesischen Bahnhof aus der Droschke und entkam.^^tt^art, November. Infolge Aufforderung des evangelischen Consistoriums leistete der zur Sozialdemokratie übergetretene Pfarrer Blumhardt in Bad Holl freiwillig auf Titel und Qualifikation als Pfarrer Verzicht. _ r , • Wien,, 16. November. Die Beobachtung des LeonidenfalleS vom Observatorium auf dem Hochschneeberg und Sonnwendstein war wegen heftigen Schneefalls und Sturm unmöglich. Vom Kahlenberg beobachtete man einige Leoniden in südöstlicher Richtung, lieber Wien und Umgebung ging nachts ein großes Unwetter mit Hagel, Blitz und Donner nieder. Der Blitz verursachte einen großen Brand in Eßlingen. aber habe seine Worte in Bezug auf die Bibel rereits zurückgenommen. Damit sei die Sache er- edigt. Auf Vorschlag des Vorstehers ging die Versamm- ung unter allgemeiner Zustimmung zur Tagesordnung über. Zu den österreichischen Wirren. Budapest, 17. November. Der Kaiser hat im letzten Moment seine Reise nach Wien verschoben, weil er noch das Resultat der Quoten-VerHandlungen abmarten will. Von informierter Seite wird versichert, daß beide Regierungen in allen schwebenden Fragen sich geeinigt und der Ausgleich in dieser Beziehung als gesichert zu betrachten ist. Vom Kriegsschauplatz. Die Buren siegen weiter. London, 17. November. „Daily Telegraph" berichtet, daß Estcourt von den Buren vollständig umzingelt ist. Dieselben legen große Thätigkeit an den Tag, sodaß man glaubt, sie werden die Stadt angreifen. London, 17. November. „Daily Telegraph" meldet aus Prätoria, die Transvaal Regierung habe eine Pro- klamation, betr. die Verwaltung der.annektierten Ländereien von Natal, veröffentlicht. London, 17. November. Die Volksmenge wird täglich aufgeregter und unwilliger über das vollständige Schweigen des Kriegsamtes in Bezug auf die Lage in Südafrika. Zahlreiche Trupps sammeln sich fortwährend vor dem Kriegsamte an und drücken in nachdrücklicher Weise ihren Unwillen aus. Das Kriegsamt erklärt, zwar Telegramme erhalten zu haben, diese aber aus strategischen Gründen nicht veröffentlichen zu wollen. — Gerüchtweise verlautet, General Buller befinde sich nicht mehr in Kapstadt, sondern sei nach dem Norden der Kap Kolonie aufgebrochen. Die einzige thatsächliche Meldung betreffe den Angriff der Buren auf einen gepanzerten Zug oberhalb Pietermaritzburg. Wie amtlich berichtet wird, war der Angriff für die Engländer verhängnisvoll. „Daily Telegraph" zufolge entkam nur die Lokomotive mit 20 Mann. Der übrige Teil des Detachements, 150 Mann, ist in die Hände der Buren gefallen. Alexandrien, 17. November. In der unmittelbaren Umgebung des Lord Cromer verlautet, daß die englische Regierung ein Telegramm erhalten hat, worin ihr die Uebergabe von Ladysmith bereits seit Montag bekannt gegeben sei. . , London, 17. November. Ein Panzerzug, der vierzig Mann und einen Offizier mit sich führte, wurde nach einer Meldung aus Pietermaritzburg gestern morgen nahe bei Chieveley (zwischen Colenso und Estcourt) von den Buren zum Entgleisen gebracht. Die ganz^e Besatzung ist teils tot, teils verwundet in die Hände der Buren gefallen. Bis jetzt hat man noch keine Bestätigung von dem Tode des Generals Jouberts Die Regierung erklärt, daß die sensationelle Nachricht, Estcourt sei langsam von den Buren eingeschlossen, in keiner Weise bestätigt sei. Die Regierung hat jüngere Nachrichten als die bisher veröffentlichten, wonach die Verbindung mit Estcourt noch offen sei. Weitere Buren-Detachements haben sich allerdings gezeigt, aber keines wagte sich in die Nähe der Stadt. Nach einem Telegramm aus Lorenzo Marquez feuerte ein britischer Kreuzer auf ein Schiff, dessen Nationalität nicht erkennbar war. Dasselbe hielt erst an, als der englische Kreuzer einen scharfen Schuß abfeuerte. Nachdem die Papiere des Schiffes in Ordnung befunden waren, konnte es passieren. Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege. Unsere Nähabende sollen am 24. November wieder ihren Anfang nehmen und zunächst im Taale des alten Rathauses Freitags von 5 bis 7 Uhr für Schulkinder über 12 Jahre, von 71/2 bis 91/2 Uhr für Frauen und ältere Mädchen gehalten werden. Aamelduugen hierzu werden nur Montag den 20. November für Schulkinder von 5 bis 6 Uhr, für die Uebrigen von 6 bis 7 Uhr entgegen genommen. Der Vorstand: 8082 Frau Amtsgirichtsrat Gebhardt. Schlosser. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag den 19. November. 25. nach Trinitatis. Gottesdienst. In der Gtadttirche. Vormittags 9> RobbeN'Island (%i Sät "bttI" Bilde tifat ti -Sfc“ Zur Winter-Saison empfehle mein reichasiorttertes Lager in: wollenen, seidenen, Snnmt- und Chenille-Knnben Tüchern, Shawls und Echarpes wollenen und Peluche-Kragen Kandfchuheu in Wolle, Seide und chlac6 für Herren, Damen und Kinder. 8053 Täglich Kingang von Neuheiten. M^rkt Friedrich Teipel. Reichstag taT??9 drs d'e Ertedigli^MhU unb “«< Schutzmarke. eim nahenden Winter sollte in keiner Haushaltung ein gutes Schuhfett fehlen. Als wirklich vorzüglich zur Erhaltung des Leders ist 346 Erentners Schubfett (Thranfett) in roten Dosen mit der Schutzmarke Kaminfeger jeder Hausfrau zu empfehlen. Zu haben in den meisten Geschäften. Fabrikant: Carl Gentner in Göppingen. Guter PlimIMagM möglichst in der Nähe der Schiller- strahe gesucht. Offerten mit Preis unter 8. 04158 an die Expedition d. Blattes erbeten. Tüchtige Ara« geht waschen und putzen. [04156 Mberes Löwengasse 17. gOXXXXXXXXXXXXXXXlOOCXXXXXXXXXXXXXXXJ □ Für die uns zu unserer silbernen Hochzeit dargebrachten Glück» 8 □ wünsche sagen wir allen unseren herzlichsten Dank. § Es ist uns leider unmöglich, für die so überaus zahlreichen O q Gratulationen einzeln zu danken, und bitten wir alle Gratulanten, g auf diesem W?ge unseren tiefgefühltesten Dank entgegen zu nehmen. D □ Konr. Häuser und Frau, g $eflnnrntion Wellhöfer. Heute Samstag abend WchklsMk Zum Frühstück', tvellffeisch mit Kraut bevorzugen unsere Damen die b Vorwerk’schen Fabrikate, weil g dieselben elegant und von ? vorzüglicher Qualität sind- Vorwerk’s Velour« Schutzborde $ „Vorwerk“ k tor Haus- und Strassenkleider, , Vorwerk5 Mohair-Borde gestempelt „Vorwerk Primissima“ für Promenaden- und Gesellschaftskleider, Vorwerk’s Velutlna ° reich mit Sammet-Stoss ausge- etattet, für elegante Toiletten. Jedes bessere Geschäft fuhrt diese 3 Qualitäten. 8079 Wur für kurze Zeit! Echt russische Gummischuhe, anerkannt bestes Fabrikat, emviehle in größter Auswahl billigst Wilh. Herbert, Marktplatz 2. Selbst im Winter erhalten Sie ohne Bleiche die tadelloseste Wäsche mit Vormbaums Wollwaschpulver ,Eureka‘ Vormbaums Wollwaschpulver „Eureka" ist nur in befferen Kurz-, Weiß- und Wollwarengeschäften zu haben. _ Große Auswahl angekleideter Puppen von den billigsten bis zu den feinsten. W Puppen-Köpfe und -Gestelle Gelenk-Puppen in allen Größen sowie alle Puppenteile, Puppen Wäsche, -Kleider, -Schuhe, -Strümpfe. M” Auppen-Keifanflalt. Reparaturen an Puppen werden schnellstens ausgeführt. 8076 J. H. Fuhr, KomlkHrliße 25. Der Vorstand. Mur Mr kurze Zeit! •S.< ' Seröisch-ungar. Zigeunertruppe aus Budapest. Auf der Durchreise nach Portmund. Hlur für kurze Jett. Sonntag den 19. 6. Ms., abends 81/, Mr: Vortrag* des Herr« Prof. Dr. Sauer über: Kefstfche Baudenkmäler. Auch die Frauen unserer Mitglieder stnd herzlichst willkommen. 8074 Der Vorstand. Bürger-Gesellschaft. Samstag den 18. Yovemöer, aöends 8y2 Ahr: Fein ks 35j«hrigrii SüstmigsftAks im Vereinslokal, Frankfurter Kos. Sonntag den IS. November, nachmittags 4 Uhr: W Ausflug nach der Lieöigshöhe. Kanzleiöerg 9 eine Wohnung von 5 Zimmern mit Zubehör per 1. Dezember zu vermieten. Zu erfragen in der Expedition dieses BlatteS von 10 bis 2 Uhr. ______________ 8051] Im Neubau Rodheimer- straße ist der mittlere Stock zu ver- rnieten. Näheres im ersten Stock. 041621 LudWigSplatz 137i, ist ein fein möbliertes Zimmer an ruhigen Herrn per 1. Dezember zu vermieten. Beugers Normal-Hemden, -Hosen und -Jacken Keyges zweiseitige Unterkleider Hor mal - Hemden in besseren und billigen preiswerten Qualitäten. Die vielfach offerierte billige Schuubware führe prinzipiell nicht. S W Ä V> v