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Ui-Nch Mit »ukuchme M R»wt«|l. •k Gießener SlewWH»*<*ft hinsichtlich ihrer Lage und Einrichtung, Größe der einzelnen Zimmer, der Luftmenge für den einzelnen Schüler, der Heizung, Lüftung und Reinigung der Schulsäle, der Beleuchtung, der Schulutensilien, Schulbüder, des Trinkwassers, der Bedürfnisanstalten, der Turnhallen und Schulhöfe eingehend beschrieben, wird ebenso eingehend über die Hygiene der Schulkinder berichtet. Diesem für die Allgemeinheit wohl wichtigsten Abschnitt ist zunächst zu entnehmen, daß in der Zeit vom 1. Juli 1898 bis 1. April 1899 eine zweimalige Untersuchung der Kinder (etwa 1800) durchgeführt wurde. Derselben wohnten die Lehrer bezw. Lehrerinnen der bett. Klassen bei, um ihnen Gelegenheit zu geben, sich über die Körperbeschaffenheit der ihnen anvertrauten Kinder zu unterrichten und ihr Interesse für die Pflege der Gesundheit zu steigern. Ueber die Untersuchungen wurden Karten ausgefertigt, welche die Kinder durch vier Jahre von Klasse zu Klasse begleiten. Die Untersuchung der Kinder erstreckte sich auf Größe, Gewicht, Ernährung, Reinlichkeit, Schulbäder, Hautpflege, Brustumfang, Atmungsunterschied. Brust, Bauch, Wirbelsäule, Extremitäten, Munb, Rase, Sprache, Sehleistung, Ohren, chronische Krankheiten. Die Durchschnittsgröße, gemessen mit den Schuhen, beginnt im Herbst bei den Knaben mit 112,35 und schließt mit 147,3, im Frühjahr 114,2 und endet mit 149,5; bei den Mädchen sind die entsprechenden Zahlen 112,1, bezw. 149,25 und 114,2 bezw. 151 Zentimeter. Das Durchschnittsgewicht (in den Kleidern) beginnt bei den Knaben im Herbst mit 19,18 und geht bis 35,1 Kilogr., im Frühjahr mit 20,55 und endigt mit 37,8 Kilogr.; die Mädchen fingen im Herbst I mit 19,46, im Frühjahr mit 20,5 Kilogr. an und stiegen bis 40,05 resp. 42,5 Kilogr. Ueber das wichtige Kapitel । der Ernährung sagt der Bericht: Abgeschätzt wurde die I Ernährung nach der Entwickelung des Fettpolsters und der I Muskulatur des Oberkörpers. Während im Herbst bei den j Knaben mit 44,8, bei den.Mädchen 50,3> Proz. als gut bezeichnet | Males und Provinzielles. Gießen, den 17. August 1899. •* Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Sr. land möge ans seiner Zurückhaltung in der Dreyfus- s a ch e hervortreten: Die deutsche Regierung wird sich aller Voraussicht nach nicht dazu entschließen, von ihrer bisherigen Politik der Enthaltung abzuweichen. Der Grund liegt nicht nur in dem Grundsatz, sich nicht in die inneren Angeleqen- geiten der französischen Republik einzumischen, sondern auch m der praktischen Nutzlosigkeit einer solchen Einmischung. tocr heute als verständiger und gewissenhafter Mensch den Verlauf des Falles Dreyfus verfolgt hat, kann auch nicht einen Augenblick darüber im Zweifel sein, daß Dreyfus mit der deutschen Negierung nicht das geringste zu thun gehabt hat, also, da hier nur Deutschland in Frage kommt, zweifelsohne unschuldig ist. Köln, 16. August. Die „Köln. Volksztg." meldet aus Das Staatsministerium beriet zwar gestern die Vorschläge des Kölner Domkapitels bezüglich der Wieder- | Besetzung des erzbischöflichen Stuhls, faßte aber ccr Abwesenheit des Kultusministers noch keinen Beschluß. werden konnten, sind es im Frühjahr 71,8 resp. 73,5 Proz- Die schlechtgenährten (Fehlen jeglichen Fettpolsters und schlaffe, welke Muskulatur) Kinder machten im Herbst bei ben Knaben 5,8, bei den Mädchen 4,3 Proz. aus, im Früh- iahr dagegen 1,4 resp. 1,5 Proz. Zu der wesentlichen Verminderung der Zahl der als schlechtgenährt bezeichneten Kinder trug ohne Frage das aus der Konrad Koch-Stiftung diesen gewährte Frühstück mit bei; ein großer Teil dieser Kinder nahm im Winter nicht allein seinen Altersgenossen entsprechend, sondern über dieselben hinausgehend zu. Das Frühstück, bestehend aus abgekochter, warmer Milch und Brödchen, konnte 70 Schülern gereicht werden. Die Auswahl derselben wurde derart bewerkstelligt, daß die Lehrer eine größere Zahl bedürftiger Kinder dem Schularzt vorstellten, aus welchen der letztere die schlechtgenährten und kränklichen heraussuchte. Die auch schon in früheren Jahren geübte Verabreichung des Frühstückes wirkt so ausgezeichnet, daß es zu bedauern ist, daß aus Mangel an Mitteln diese Wohlthat nicht einer größeren Zahl von Kindern gewährt werden kann. Im Anschlüsse hieran sei noch erwähnt, daß auch die von der Stadt getroffene Einrichtung der Horte gesundheitlich von Vorteil ist. Dieselbe ist so geregelt, daß gegen eine geringe Bezahlung die Schüler das Recht haben, nach Schluß des Nachmitttags-Unterrichtes in der Schule noch einige Stunden zu verbleiben. Sie machen hier unter Aufsicht des Lehrers ihre Schularbeiten und werden in der übrigen Zeit je nach der Witterung im Hofe oder in einem besonderen Raume der Schule mit Spielen beschäftigt. Jedem Kinde wird während dieser Zeit ein Vesper gereicht^ bas, wie das Frühstück, aus abgekochter Milch und Brödchen besteht. Durchschnittlich nehmen etwa 100 Kinderan dem Horte Teil. Ein nicht minder wichtiges Kapitel der Schulhygiene ist die Reinlichkeit. Es wird zunächst das Recht der Eltern. 1 anerkannt, zu fordern, daß die Schule mit allen Kräften darauf hinarbeitet, die Ansteckungsmöglichkeit auf das geringste Maß zu beschränken, denn ganz beseitigen lassen wird sie sich bei der großen Anzahl der Kinder nicht. Es wurden deshalb die Eltern der mit Ungeziefer behafteten Kinder unter Angabe eines leicht anwendbaren Mittels zur Beseitigung des Ungeziefers aufgefordert, die Rsinigung alsbald vorzunehmen. Bei der Herbstuntersuchung konnten von den Knaben als durchaus rein 570 — 66 Prozent bezeichnet werden, als mangelhaft sauber 269 — 30,9 Proz. und als verschmutzt 26 ----- 3,1 Proz. Besät mit Flohstichen war der Körper von 21 ----- 2,6 Proz. der Knaben. Läuse befanden sich bei 14=1,7 Proz. Bei der Frühjahrsuntersuchung gehörten in die Gruppe I 516 = 62 Proz., zu II 284 = 33,5 und zu III 38 = 4,5 Prozent. Zahlreiche Flohstiche befanden sich bei 10 = 1,2, dagegen stieg die Zahl der mit Läusen oder deren Eier Behafteten auf 108 = 13 Prozent. Von den Mädchen waren im Herbst vollkommen sauber 507 ----- 53, mangelhaft 404 ----- 42 und durchaus unrein 47 = 5 Prozent. Zahlreiche Flohstiche am Körper hatten 19 = 2 Prozent, Läuse oder Nisse fanden sich bei 382 = 40,6. Bei der Frühjahrsunter' suchung wurden als vollkommen sauber bezeichnet 608 = 62,5 Prozent, als mangelhaft 353 = 36 und als verschmutzt 12 = 1,5 Proz. Die Zahl der mit Flohstichen Besäten betrug 11 = 1,4 Proz. Läuse befanden sich bei 341 = 35 Proz. Sei den Mädchen ist also, wenn auch kein großer, so doch em deutlich erkennbarer Fortschritt vorhanden. Die Zahl rattr oottfommen sauber bezeichneten Kinder stieg von aus 608, d. h. von 53 auf 62,5 Prozent, dagegen ging die Zahl der zu verschmutzt gehörenden von 47 = 5 Prozent 11 = 1,5 Prozent herunter; die Zahl der mit Läusen Behafteten fiel von 382 = 40,6 Proz. auf 341=35 Proz. Bon den Knaben badeten in der Schule regelmäßig im Sommer 314 gleich 54 Prozent, im Winter 347 gleich 60 Proz., unregelmäßig im Sommer 132 gleich 22,9 Proz., ’m .Muster 76 gleich 13 Proz., gar nicht im Sommer 133 gleich 23,1 Proz., im Winter 154 gleich 27 Proz. Von in1 JP^^en badeten im Sommer regelmäßig 166 gleich r unregelmäßig 95 gleich 11 Proz., nicht 572 gleA 69 Proz.; nn Winter 175 gleich 21,2 Proz. reqel- ma|ig, 59 gleich 7,2 Proz. unregelmäßig, nicht 590 gleich ...' Broz. Das Resultat, welches sich aus den Erhebungen über das Baden der Mädchen ergiebt, ist schlecht, es wird Aufgabe des Schulvorstandes fein, zu erwägen, ob durch oerbefferte Einrichtungen ober sonstige Mittel bie Beteiligung NH heben laßt, wührenb es anberrrseits als Pflicht bcr Sebier bezeichnet wirb, mit bcr ganzen ihnen zu Gebote Nehenben Autorität an bcm gleichen Ziele mit zu arbeiten. BHraiifungen der Haut wurden bei 30 Kindern be- odachtet. Brustmessungen ergaben bei den Knaben im Herbst o4,5, lm Frühjahr 56,7, steigend bis zu 65,9 bezw. 69,13 Zentimeter, bei ben Mäbchen sind die entsprechenden Ziffern o2,3, 54,5 steigend bis zu 67 bezw. 66,35 Zentimeter. Die ö-orm des Brustkorbes zeigt Abweichungen bei etwa hundert Schulern gleich 5,5 Proz. 12 Schüler waren mit Brüchen ebaftet, bei 78 Knaben und 85 Mädchen rour.be ausgesprochene und beginnende Verbiegung der Wirbelsäule gefunden, Veränderungen an ben Extremitäten würben bet -4 Kinbern festgestellt. Die Untersuchung des Munbes ergab, baß von den Knaben im Durchschnitt 480 gleich «n $f°A ^Fühne, 270 gleich 32 Proz. ein mangelhaftes. 80 gleich 10 Proz. ein sehr schlechtes Gebiß hatten. Die.- Zayne von 600 Schülerinnen waren gut, von 280 mangelhaft, von 90 sehr schlecht. An chronischer Schwellung der Gaumenmanbeln litten 185 Knaben, 158 Mäbchen. Sprachstörungen (Stottern) würbe bei 22 Knaben unb 6 Mäbchen beobachtet. Ueber bie Sehleistungen der Schulkinder ist zu berichten, daß dieselben bei ben Knaben besser sind wie bei den Mädchen. Mit 8/4 der normalen Sehweite tüurben i Prozent der Knaben, aber 11,5 Prozent bet Mädchen ermittelt, die halbe Sehweite wurde festgestellt bei 4 Prozent der Knaben und 7,5 Prozent der Mädchen, mit nut V* der normalen Sehweite fand der Schularzt bei Knaben 1,5 Prozent, bei den Mädchen 1,8 Prozent An Ausland. Paris, 16. August. Anläßlich der heutigen Einweihung des Denkmals für bie bei Mars la Tour gefallenen Soldaten hatte ber Kriegsminister Gallifet strenge Befehle erteilt. Nur eine kleine Anzahl Solbaten dürfen der Feier beiwohnen, die morgen sofort wieder in ihre Garnison zurück- kehren müssen. Paris, 16. August. Der nationalistische Abg. La sie und Drum ont, beide persönliche Freunde Guorins, werden auf ihn einwirken, daß er den unnützen Widerstand gegen die Staatsgewalt aufgiebt. Man glaubt freilich, daß er hierzu nicht zu bewegen sein wird. Paris, 16. August. Der General Mercier hat verzichtet, ben Journalisten Bourdos vor Gericht zu ziehen weil er ihn währenb seines Verhörs „Mörder" genannt hu"e. Die dreyfusfreundlichen Blätter wollen daraus ersehen, daß General Mercier sich durch den Prozeß blos- stellen würde. p Paris, 16. August. Vor dem Hause der Antisemiten- j liga versammelte sich heute nachmittag eine zahlreiche $ en menge. Eine Abteilung berittener Mnnizipal- garde mußte emschreiten, um bie Orbnung aufrechtzuerhalten. ?lc I^unbe Giwnns glauben, daß derselbe sich freiwillig ber Polizei ergeben werbe. Aennes, 16. August. Der Zustanb Laboris ist ein soweit günstiger, baß bie Aerzte erklärten, jede Lebensgefahr sei nunmehr ausgeschlossen. Rennes, 16. August. Der Oberstlieutnant Picquart I ^"0 uiorgen dem Schriftsachverständigen Bertillon gegenübergestellt werden. Aus diesem Anlaß erwartet man für morgen Zwischenfälle. Sofia, 16. August. Auf Wunsch des Fürsten trifft hier in den nächsten Tagen der russische Generalstabsoberst Jopantschin behufs Inspizierung des bulgarischen Heereswesens ein. I Petersburg, 16. August. Ein kaiserlicher Befehl an den Fin anzminister besagt: Durch die großen I Besitzungen Rußlands in Europa und Asien ist mit Gottes I Hilft eine Annäherung der Völker des Westens und des I Ostens ermöglicht, und durch das freundliche Entgegenkommen I Chinas ist es gelungen, dies historische Ziel in Erfüllung I M bringen, indem wir die Benutzung zweier chinesischer | Häfen Talienwan und Port Arthur mit einem großen Ge- | biete erhielten, wodurch ber großen sibirischen Bahn ein I Weg zum Gelben Meer ermöglicht wirb. Dank bes weisen I Beschlusses ber chinesischen Regierung werden wir durch die I im Bau begriffenen Eisenbahnen mit Ehina vereinigt, was I allen Nationen unzähligen Gewinn und bequeme Verkehrs- I wege bringt, sowie die Umsätze des Welthandels erleichtert. I Unermüdlich Sorge tragend für die allgemeinen Vorteile I haben wir es für notwendig gehalten, nach Beendigung ber I Eisenbahnlinie bis zu bem Hafen von Talienwan, diesen als I Freihafen für den ganzen Zeitraum des am 27. März 1898 I zwischen Rußland und Ehina abgeschlossenen Pachtvertrages I für bie Hanbelsschiffe aller Nationen zu erklären und neben I bcm genannten Hafen eine neue Stabt „Dalnij" zu erbauen. I Transvaal. Zur Transvaal-Frage liegen folgenbe I Nachrichten vor: Kapstadt, 15. August. Die Lage ist I unverändert. Von Transvaal ist noch keine Antwort ein- I getroffen. Ein Privat-Telegramrn aus Pretoria meldet, diese Antwort werde enttäuschen. Man befürchtet, ihr I Resultat werde der Abbruch der Verhandlungen sein, wenn auch die Ablehnung des britischen Vorschlages wahrscheinlich I . keine endgültige fein werde. Immerhin müßten alle Mel- ' düngen mit Vorsicht aufgenommen werden. — Pretoria, 15. August. Der auSführende Rat hielt heute vormittag eine Sitzung ab. Feldkornets erhielten den Befehl, Martini- < Gewehre gegen Mauser-Gewehre einzutauschen. Die Mög- ; kichkeit eines Krieges ist das einzige Gesprächsthema. Die i allgemeine Stimmung geht dahin, bie Meinung der Burg- ' Hers über die Lage sollte eingeholt werden. Man glaubt, ' bie Burghers im Land seien gegen bie äußersten Maß- , nahmen. — Lonbon, 15. August. General Freberick I Forcsvier Walcker, Kommandeur der Truppen in Devonport, ' früherer Befehlshaber bcr britischen Truppen in Egyptens j ist zum Kommanbeur bet Streitkräfte am Kap ernannt । worben unb wird unverzüglich borthin abgehen. „D. T. A." I Grrnn . Berste ,-Kv! Ja? j «hÄi Wer Le in *** ontern ** werde, so dur $eraiwlen A $on. trägt das wie Reserve t Jeder Soldat Kleidungsstück. Blouse. Auch Uniform«* bc sonders hie^ großer Hitze unb dem schv dadurch in d Es läßt sich amten an zusi yeljt, zumal eher vermehrt scheu Verhältn + Grün gtbäubt, n nrichlü wird stattliche, sch seiner Bollen Derselbe soll werden. Au reits mit bei ßeute besuch l. Js. gewählt aus den Her Landtagsabge abgeordneter iu Rebberg zwecks Vorstand jum. der Provinzial! entscheiden soll! x Kenb befindlichen E lang ständig hclfüsi, hat n kommen lasse bewähren. + Bad dieses Monati im Juli betru Das zur schne ^amps-Pumpi Freitag nachn ^oche im Kur «alzhc kleines, heil Besuche, und ' Tage find wie F'slug die ü Wt 1901 t Untere 0* 6 Prozent M \U» L ZM«-I M L, Oberlehrers Lehrer viel. Lehrer und« wie bisher m Elternhaus I Gehörstörung litten bei den Knaben 2,5 Prozent, bei den Mädchen 2,2 Prozent. Im Herbst wurden 12, im Frühjahr 16 Prozent der Mädchen, bezw. 0,7, bezw. 2,1 Prozent der Knaben blutarm befunden, 28 Kinder waren skrophulös und tuberkulös, 7 Kinder hcrzleidend. — Wegen eigener Krankheit von mehr als einer Woche Dauer versäumten im Sommer 25, im Winter 91 Knaben, und im Sommer 59, im Winter 284 Mädchen die Schule. Äm Schluß seiner interessanten und bereits in öffentlicher Stadtverordneten-Sitzung höchst lobend anerkannten Ausführungen betont Herr Dr. Tjaden, daß er bei den Herren Oberlehrern, den Lehrerinnen und dem größten Teil der Lehrer viel Verständnis für das Zusammenarbeiten von Lehrer und Arzt gefunden. Eins werde in Zukunft noch mehr wie bisher möglich gemeinsame Aufgabe sein müssen: das Elternhaus zur Mitarbeit heranzuziehen. Gelingt dies, und gelingt es weiter, die Volksschule zu einer Anstalt zu machen, in welcher nicht blos in Pflege des Geistes und der Sitten, sondern auch in der Pflege des Körpers manche oft unvermeidliche Schädlichkeit aus dem Elternhause ausgeglichen werde, so dürfe man sich versichert halten, auf dem besten Wege zu sein, das Ideal einer gesunden Ausbildung der Heranwachsenden zu erreichen. A Von der Polizei, 17. August. Schon seit Jahren trägt das Militär, und namentlich die ältere Mannschaft, wie Reserve und Landwehr neben dem Waffenrock die Blouse. Jeder Soldat empfindet und preist sie als ein bequemes Kleidungsstück. Der Dienst leidet nicht unter Einführung der Blouse. Auch die Bahn- und Postbeamten besitzen leichtere Uniforms- bezw. Sommerröcke. Nur die Polizei und besonders hiervon die Gensdarm e^ie versieht selbst bei großer Hitze im dichtanliegenden, zugeknöpften Waffenrocke und dem schweren, weithin im Sonnenlichte blinkenden und dadurch in der Ferne sichtbaren Helme ihre Dienstgänge. Es läßt sich wohl annehmen, daß man auch bei diesen Beamten an zuständiger Stelle die Bekleidungsfrage in Betracht zieht, zumal ja die Dienstfreudigkeit und der Diensteifer eher vermehrt als vermindert wird, ohne daß dem militärischen Verhältnis ein Abbruch geschieht. + Grimberg, 16. August. Unser neues Post- gebäude, welches in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs errichtet wird, ist nun im Rohbau soweit fertiggestellt. Der stattliche, sehr geschmackvoll ausgestattete Bau dürfte nach seiner Vollendung eine Hauptziede unseres Städtchens bilden. Derselbe soll voraussichtlich schon am 1. Januar bezogen werden. Auch am neuen Amtsgcrichtsgebäude ist man bereits mit dem Aufschlagen des Dachgebälks beschäftigt. — Heute besuchte die in der Provinzialtagsitzung vom 8. Juli L Js. gewählte Siechenhaus-Kommission, bestehend aus den Herren Medizinalrat Dr. Haberkorn zu Gießen, Landtagsabgeordneter Bauer zu Ober-Ofleiden, Landtagsabgeordneter Weidner zu Herchenhain, Mühlenbesitzer Falk zu Friedberg und Beigeordneter Braun zu Nidda, unsere Stadt zwecks Besichtigung des Bauplatzes, den der Stadtvorstand zum Bau der Anstalt zu stellen bereit ist, falls sich der Provinzialtag bei der Wahl des Ortes für Grünberg entscheiden sollte. x Atzenhain, 16. August. In den in unserer Gegend befindlichen Eisenstein- und Bauxidgruben herrschte bislang ständig Mangel an Arbeitern. Um demselben abzu- helfen, hat man vor einiger Zeit eine Anzahl Italiener kommen lassen, die sich als recht tüchtige Arbeiter bewähren. 4- Bad Salzhausen, 16. August. In der ersten Hälfte dieses Monats wurden bereits 1000 Bäder abgegeben; im Juli betrug die Zahl der verabreichten Bäder 2500. Das zur schnelleren Wasserbeförderung kürzlich aufgestellte Dampf-Pumpwerk bewährt sich vorzüglich. — Kommenden Freitag nachmittag findet das zweite Konzert für diese Woche im Kursaale statt. -i- Salzhausen, 16. August. Das Interesse für unser kleines, heilkräftiges Bad steigt mit dem wachsenden Besuche, und mit diesem wächst die Bauthätigkeit. Dieser Tage sind wieder Bauplätze verkauft worden, an die der Fiskus die Bedingung knüpfte, daß die Plätze bis zum Jahre 1901 verbaut sein müßten. In letzter Zeit fanden öfters Unterhaltungen und Konzerte statt. E. Echzell, 16. August. Nächsten Sonntag den 20. d. Mts. findet dahier die Einweihung des neuen Kriegerdenkmals statt, das lediglich aus freiwilligen Beiträgen der hiesigen Einwohner zustande kam. Von Interesse ist, daß alle Krieger ans dem Feldzuge 1870/71 wieder nach Hause kamen bis auf einen, der aber auch nicht vor dem Feinde fiel, sondern einer Krankheit erlag. Da eine beträchtliche Anzahl von Leuten den Feldzug mitmachten, dürfte es als eine seltene Erscheinung zu betrachten sein, daß alle wieder wohlbehalten nach Hause kamen. — Zu der Einweihungsfeier sind keine Einladungen ergangen, man nimmt aber doch an, daß auswärtige Gäste erscheinen, weil unser Marktflecken durch die Bahnverbindung jetzt leicht und billig erreichbar ist. — Dieser Tage wurde ein Mann aus dem benachbarten B. von einem Insekt in den Arm gestochen, der sogleich heftig anschwoll. Der Mann eilte zum Arzte und dieser machte unverzüglich verschiedene Schnitte in den fast bis an die Schulter verschwollenen Arm, aus dem tief dunkles Blut hervordrang, worauf weitere Mittel zur Anwendung kamen. Auf diese Weise konnte der Gestochene gerettet werden, ohne schnelles Eingreifen des Arztes wäre der Verletzte wahrscheinlich verloren gewesen. Der Fall zeigt, daß man solche Insektenstiche nicht leichtfertig behandeln soll. Darmstadt, 16. August. Vor der pharmazeutischen Prüfungs-Kommission der Großh. Technischen Hochschule haben im Sommersemester 1899 folgende Kandidaten die pharmazeutische Staatsprüfung bestanden und daraufhin seitens Großh. Ministeriums des Innern die Approbation erhalten: Karl Conradi aus Alzey und Wilhelm Hinkel aus Darmstadt. Groß-Umstadt, 16. August. Die bekannte „Findigkeit der Post" ist gegenwärtig dahier vor eine gar nicht so leichte Aufgabe gestellt. Die Bestellung einer Postkarte, welche dieser Tage im Ausstellungs-Briefkasten gefunden wurde und welche die Adresse „An das schönste Mädchen in Groß-Umstadt" trägt, dürfte dem bestellenden Personal einige Schwierigkeiten bereiten, zumal in unserer Stadt die jungen Schönen so zahlreich sind, daß die „Schönste" schwer herauszufinden sein dürfte; sind doch auch in dieser Beziehung die „Geschmäcker" sehr verschieden. P.C. Groß-Umstadt, 17. August. Der Gesang-Verein „Liedertafel" von Aschaffenburg besuchte heute die hiesige Ausstellung und bereitete der sehr großen Konzert- Versammlung in der Festhalle durch den Vortrag einiger Lieder einen unerwarteten erhebenden Genuß. — Durch das hiesige Postamt erfahren wir, daß am letzten Sonntag nicht weniger als 2 24 7 Ansichtspostkarten von hier ab- gegangen sind. Aus der Zett Mr die Zett. Vor 116 Jahren, am 18. August 1783, wurde in Stuttgart AndreasBauer geboren, der mit König die Buchdruckschnellpresse erfand. Nach Königs eigenen Worten würde es diesem kaum gelungen sein, seine Erfindung zu vollenden, hätte er nicht Bauers kenntnisreichen Rat und dessen geschickte Hand zur Seite gehabt. Bauer starb am 27. Februar 1860 in Oberzell bei Würzburg.____________ Vermischtes. Berlin, 15. August. In der Nähe von Freienwalde in der sogen, märkischen Schweiz ist gestern eine Automobile (ein Benzinmotor, System Deimler) an einer abschüssigen Stelle umgestürzt und dann in Brand geraten. Von vier Personen, die außer dem Führer des Wagens darin saßen, ist eine Frau Dr. Henrici durch einen Bruch der Wirbelsäule getötet worden. Die anderen haben Brüche und Verstauchungen erlitten, der Wagenführer einen Nervenchoc. Eine Explosion des Benzins hat nicht stattgefunden. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau „Herold' Berlin, 17. August. Die Kaiserin wird veränderten Bestimmungen zufolge bereits morgen mit den Prinzen in das Neue Palais bei Potsdam übersiedeln. Brüssel, 17. August. Dem „Soir" zufolge ist Oberst Panizzardi entschlossen, seine Demission einzureichen, wenn man ihm verbieien sollte, die Aufschlüsse über die Dreyfus-Affairc zu schaffen. Panizzardi soll hierzu die Zustimmung mehrerer Minister haben. Die Entscheidung der italienischen Regierung dürfte nach voraussichtlicher lieber« einkunft mit Deutschland erfolgen. Antwerpen, 17 August. Ein hiesiges Blatt versichert, von einem russischen Militär-Attache erfahren zu haben, daß man in französischen Militärkreisen sich bemühe, Dreyfus mit einer Stimme Mehrheit zu verurteilen. Die auf diese Weise hervorgerufenen Zweifel könnte man alsdann benutzen, um Dreyfus freizulassen. Dieser wäre alsdann für immer moralisch vernichtet und das Ansehen des Generalstabes wäre gerettet. Paris, 17. August. Waldeck-Rousseau erklärte einem Interviewer, ® uerin werde gehorchen oder die Armee werde ihn zum Gehorsam zwingen. — Die Unterhandlungen mit Guerin sind gescheitert. Die Regierung erklärte. Gusrin befinde sich in offener Revolte und werde auch dementsprechend behandelt werden. — Es befinden sich im Hause Gusrins noch neun Schriftsetzer, welche gegen ihren Willen eingeschlossen sind. Paris, 17. August. Gestern abend begab sich eine Kompagnie republikanischer Garde vor die Wohnung Guerins. Ihre Offiziere trugen Revolver in den Gürteln und waren begleitet von 7 Trommlern. Letztere werden wahrscheinlich heute, sobald die Regierung den Befehl giebt, das Haus stürmen und durch Trommelwirbel das Zeichen zum Angriff geben. Rennes, 17. August. Die an Labori vorgenommene Untersuchung mit Röntgenstrahlen ergab, daß die Lunge nicht verletzt worden ist. Die in die Muskel eingedrungene Kugel ist etwas abgeplattet, hat aber keinen Rückenwirbel verletzt. Die Frage der Operation wird heute entschieden. Labori möchte sie am liebsten bis nach dem Prozeß aufgeschoben wissen. Mornard trifft heute zur Unterstützung von Demange hier ein. Er wird eventuell die Stelle Laboris einnehmen, wenn eine Operation für unvermeidlich erklärt wird. Rennes, 17. August. Die Polizei verfolgt eifrig die Spur des Attentäters. Gestern wurde das Kloster der Brüder der christlichen Doktrin in Cesson nicht weit von Rennes unter Leitung des Spezial - Kommissars Hennion durchsucht. Man glaubte, daß sich der Attentäter dort versteckt halte. Der Maire von Cesson wollte sich der Haussuchung widersetzen. Dieselbe scheint resultatlos verlaufen zu sein. London, 17. August. Die Abberufung Buttlers gilt in politischen Kreisen als ein Zeichen dafür, daß die englische Regierung entschlossen ist, falls Präsident Krüger nicht bedingungslos nachgebe, gegen Transvaal schonungslos vorzugehen. Wöchentliche Übersicht der Todesfälle in Gießen 32. Woche. Vom 6. August b<3 12. August 1899. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkettsziffer: 10,61, nach Abzug der Ortsfremden 6,36o/e6. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom L. Lebensjahr: 2.—lö.Jahrt 2 (1) 1 -r- — 1 — — _________________i (i) -__L___ Summa: 5 (2) 3 (1) 2 (1) — Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke komme»._______ Temperatur der Lahn «ud Luft nach Rcaumur gemessen am 17. August, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag«: Wasser 17'/?, Luft 18'/?. Rübsamen'sche Badeanstalt. Die Dengste zum Schlachten aus dem Oroßh. Hess. Landesgeftüt zu Darmstadt und dem Königl. Preußischen Landesgestüt zu Dillenburg wurden an den Pferdemetzger Kessler verkauft. Lebensschwäche 2 (lj UnterletbSentzündung 1 Unbekannte Krankh. 1 Verbrennung 1 (1) Grmnmetgras- Versteigerung. Das diesjährige Grummetgrad von den Domanialwiesen wird Montag den 21. August versteigert und jtoar: 1) Vormittags VeS Uhr im Schloßhof zu Grünberg von 17,20 ha Wiesen der Gemarkung Grünberg. 2) Vormittags Veli Uhr bei Herrn Gastwirt Heinr. Sch epp V. in Saasen von sämtlichen in eigener Verwaltung befindlichen Domanialwiesen der Gemarkungen Göbelnrod, Harbach, Lindenstruth, Oueck- born und Saasen. Die betreffenden Wiesenwärter sind beauftragt, auf Verlangen die Graslose Vorher vorzuzeigen. Grünberg, den 16. August 1899. Großh. Oberförsterei Grünberg. Schober. 6046 In kürzester Zeit Verschwinden alle Unreinlichkeiten der Haut, als: Flechten, rote Flecke, Hautansschläge re. durch den täglichen Gebrauch von: 5842 Theerschwefel-Seife von Bergmann & Co., Radebeul Dresden. »St.50Pfg.bei Emil Bender, Schulstr. 5. Neue Aesserünsen soeben eingetroffen. 6050 ___________L. Kalkhof. Hochfeinen Himbeer-Syrap, lohsnnisbeer-Syrnp, Erdbeer-Syrup, sowie div. Sorten Mineralwasser in stets frischer Füllung empfehlen billigst 4466 A. & 6. Wallenfels, Markt 21. Telephon 46. Säcke, neue und gebrauchte, für Frucht und Kartoffeln, ferner Strohsäcke Putztücher empfiehlt billigst 5917 Robert Stuhl«, Neustadt 23. 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Die holde Braut erglänzt im weißen Kleide, Feurig erglänzt der Augen Paar beim Tanz. Es glänzt im naffen Element die Nixe, In stiller Nacht erglänzt das Sternenzelt. Doch glänzender als „Gentners Wichse", Giebt's nichts mehr auf der großen, weiten Welt. Jtt roten Losen mit Schutzmarke Kaminfeger in den meisten Geschäften zu haben. 346 Fabrikant: Karl Gentner in Göppingen. Liederkranz Samstag -en 19 6056 Familienabend im Philosophenwald Der Vorstand 6057 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres Giessen, den 17. August 1899 6063 Gießen Oswalds Garten 6054 bedarf 6064 in der Expedition d. Blattes. 6058 dl&s. Kräutertheee, w. eo a. Harz, erhältlich ist. 7°n2894] Pferd.Berkauf. Rappstute, Aeptelwein per »/, Fl'asche 28 Pfg. einschl. Flasche. Die Beerdigung findet Freitag den 18. August, nachmittags 6 Uhr, vom Sterbehause, Bleichstrasse 14, aus statt. ■" •loh vermutet, verlange u. bereite sich d. Absud Wcldemnnn. Liebenburg mit ärztlichen Aeussnrunoen und Attesten gratis. Ein tausendfach bewährtes, ärztlich empfohlenes Nahrungsmitte für Kinder, Erwachsene, Blutarme, Magen- und Darmleidende jur äfhl in blauen Kations um ii ffurlelo ----- iS-SS Tassen zu !L l— mnigst geliebten Gatten, Vaters, Grossvaters, Bruders Schwagers und Onkels Mts., abends 81/, Uhr mif allen för dao p. L KnbliKum erforderlichen Kequemlichbeiten ausgestattet. — Eigene elektrische Kelenchtong Samstag den 19. August, abends 8 Uhr: Große Gala-Eröffnungs Vorstellung mit dem glanzvollsten Circus-Programme. ö Auftreten der hervorragendsten Künstler und Künstlerinnen auf allen Gebieten circenischer Kunst. Keile» der be»e» Schob °od Springpftrbt. K-rsiihreo der herv-rr°ge»dfte» Frecheitspserde (einzel» uod im Ensemble», besten Clowns des Kontinents mit mehreren bedeutenden „Augusten". Jüngere Kauffrau °°°r Machen Geschäftsverlegung. einem geehrten Publikum zur gefl. Kenntnisnahme, daß ich jetzt in meinem neuen Anwesen 16 Grünbergerstrasse 16 wohne. ß059 Gleichzeitig bemerke ich, daß ich in cirka 8 Tagen mein Geschäft ebenfalls dorthin verlegen werde. Um die Umzugskosten möglichst zu reduzieren, laste ich bi» zu diesem OOOOOOOOOOOOO _^ür ein junges Mädchen, welches stenographieren kann, auf der Schretb- L^M^und in der englischen und französischen Sprache bewandert ist wlrd öpr passende Stelle “Wf auf emem Bureau gesucht. Offerten unter H. 02896 an die Expedition dieses Blattes. 1 Emil Kalbfleisch _ Bildhauer. Gießen, den 17. Auaust 1899. im £>otel Lünenschloß in ;« m? ' l°t ,.bQ§ Wald- und Landgut Glindfeld bei Medebach werden"'" °b"-dn°Jn»°nt°r gan, und auch .-i.m-is- Das Gut umfaßt 1385 Morgen ä 25 Ar, wovon ca 985 Morgen Wald um Teil haubar, und 400 Morgen Acker und Wiesen sind. Der Wald kann h9« Jagdbenrke von ca. 300 Morgen geteilt werden, sodaß sich für Jäger und Sommerfrischler hie beste Gelegenheit zur Erwerbung eines Muhpn r^Q9bt *len»®r^l“rn9§bevrte§ bietet. Das Landgut mit den Gebäuden kann gleichfalls in Teilen verkauft werden, auch können etwa 100 Morgen mit gutem Ziegel-Boden allein übernommen werden. Es sind große, schöne ■ 9q m ^stände vorhanden. Das Gut ist eine beliebte Sommer! fnsche. Die Zahlungs-Bedingungen sind günstige. — Das Gut ist von Waröurg-Horbach oder Marburg-Arankenberg oder ^agen-chlsöerg am beiten ju erreichen; mit dem Bau einer Bahn nach Wedevach soll im kommenden Jahre begonnen werden. , Der Auktions-Kommissar L-farth in Medebach erteilt jede nähere Auskunft und zeigt das Gut an. M 6048 02895] In der Bau-, Kunst-, Kassen- undFahrradschloffereiBahnhofstraße24 wlrd n°ch ein Kehlig unt. günstigen Bedingungen angenommen. Todes - Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass gestern abend 8% Uhr unser guter, hoffnungsvoller Sohn, lieber Bruder, Schwager, Unkel und Neffe ° ’ Herrn Philipp Schwager sagen innigsten Dank Giessen, den 17. August 1899 I jffeä Veteranen - Verein. ! Freitag den 18. August: Hravelotteftier. Lchmöckosg brr Gräber, *ar Zusammenkunft um 6 Uhr bei Kamerad Bourgeois. Abends 8ft Uhr: Monats - Versammlung mit Gedenkfeier bei Bourgeois. Sonntag den 20. August: Waldfest. Abfahrt mit Exlrazug um 2 ft Uhr nach Bieber. 6045 ^dpere Mitteilung darüber in der Monats-Versammlung am 18. August. G.b.KWnueuWdch. allein, bessere Haus« und Kindermädchen, Kinderfräulein und Mädchen vom Lande in großer Anzahl sofort und später bei hohem Gehalt. 6047 Frau Louise Caspar, Frankfurt a. M., Großer Hirschgraben 26, 1 Erstes Central-Stellenvermittlungsbureau Billiges Logis im Hause. Um stille Teilnahme bitten: Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. 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Garde-R Das Denkmal i Hauer Walter S< Gladenbeck Soh Monument zeig Dimensionen, d Semper talis hält am Sockel Wilhelm II. un „Das Regiment 104 Meroi „Nach dem Ent' 60' Berlin, 16. Äbendtafel auf Freiherrn v. D der Kaiser die v. Hahnke un v. Sent>en-A Berlin, 16. welches heute seit wurde mit der gönnen, hm besucht. AmM und Thielen. Z der nochmals in Er führte aus, längerer Zeit a getreten fei, U: Mage fei na «I der fonl dnselbe so recht die Vorlage ein Verwaltung leqi Srößten Wert ai ble überwiegende "°r.der Vorlage erklärt, daß eir Evl bewilliae Msttelland-Kana * Mitglieder ** ©ränben S !“®*rn fw Freue Ar J811 batten i n a“5 N 1 frist' SW 'gerissen, to,eö fr fr[ ;Uste aus, Fracht ans? bas b Sä