1899 Sonntat btti 18. Juni Erstes Blatt. 1 glätter für" hessische Volkskunde. Nation, Lxpedition und Druckerei: Schnlgraßc Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hietzen. Fernsprecher Nr. 51. Bezugspreis viertetjährlich 2 Mari 20 Pfg. monatlich 75 Psg. mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Psg. vierteljährlich. Nefuudeu: Geld, 1 Zwicker, 2 Paar uni>2! ein. .u[n,, csnnbfthuhe 1 Svazierstock, 1 Schirm, 1 Taschen- •itfittr, 1 lederne'Mappe, 1 Strohhut, 1 Ftlzhut, 1 Kinder- Mz 1 Bettvorlage, 1 Damengürtel, Badezeug, 1 Um- lsagqituch, 1 Kamm und 1 Hundehalsband. Gießen, den 17. Juni 1899. Großherzogliches^ Polizeiamt Gießen. Gießen, den 15. Juni 1899. K-ttr.: Die Vertilgung der Herbstzeitlose. ÜLs Grotzherzogliche Kreisamt Gießen n die Grotzh. «ürs-rmeistereieu des Kreises. ■ Diejenigen von Ihnen, welche unserer Anflage vom ^Lmril l I. — Gießener Anzeiger Nr. 82 — noch nicht Mpmchen haben, werden an deren Erledigung mit Frist M orcht Tagen erinnert. v. Bechtold. ea“, ’s lllld Milli' loniert. weit unbjwr "schein. Deutscher Reichstag. 94. Sitzung vom 16. Juni. 1 Uhr. Das Haus ist sehr schwach besetzt. Am BundeSrats- tiscke- von Bülow, Gras Posadowsky. Tages-Ordnung: Erste (und eventuell zweite) Beratung kpa sandelsvrovisoriums mit England. In der Generaldebatte beklagt Abg. Graf Kanitz (kons.) die Schwierigkeiten, welche durch das stets wachsende Bestreben^ der englischen Kolonien nach wirtschaftlicher und politischer Selbständigkeit dem deutschen Handel erwachsen Enaland sei beim besten Willen nicht mehr in der Lage, einen Einfluß auf die Zollpolitik seiner Kolonien auszuüben. Deutschland müsse daher seine Handelspolitik ebenfalls dahm pinriebten daß es die englischen Kolonien als selbständig behandele und mit ihnen selbständige Verträge schließe-Die von der Regierung erbetene Vollmacht „bis auf weiteres würde vielleicht nicht bedenklich sein, wenn man nicht die । Ersahrungeu kenne, welche mit einer gleichartigen, im vorigen Jahre erteilten Vollmacht in Belgien gemacht wurden Er empfehle Annahme der Vorlage mit der Aenderung, daß die Worte „bis auf weiteres" ersetzt werden durch Einschaltung eines bestimmten Termins, und zwar des 1. Juli 1900 Abg. Deinhardt (nl.) hält es für erforderlich, daß dem Bundesräte die erbetene Ermächtigung nicht erteilt I werde „bis auf weiteres", sondern nur auf eine kurz Ue* Bekanntmachung, hie Erhebung von Umlagen der Stadt Gießen für 1899/1900 betreffend. Mit Genehmigung Großherzoglichen Mmsteriums des I >Mril sollen für 1899/1900 von der Stadt Gießen hiötenk Umlagen erhoben werden : i, auf das gesamte Kommunalffteuerkapital der Ortsem- aiohner und Forensen . . 537 883 Mk. üb Psg-, b. cüuf das Steuerkapital der uvang. Gemeindeangehorlgen 43 000 „ " t auf das Steuerkapital der __ statbol. Gemeindeangehorlgen 4uou „ " I Der Beitrag auf 1 Mark Normalsteuerkapital be- ** ^stir den Ausschlag a. auf SO,6 b. „ 3,43 o „ " " " C. 3,163 «s wird dies mit "dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis t ±Lt hie Erbebuna der Umlagen m sechs Zielen, daß die Eryevung die Monate April, ! '^i^August, Oktober und Dezember 1899 und Februar '^An'allg-m-in°r -v°ng°li,ch-r Kirch-nst-u-r werden von t d» Angehörigen der evangelischen Kirche auß-rdem pro iimi> Steuerkapital 1,7 Pfg. erhoben. ' Die Publikation vorstehender Bekanntmachung ist am Ib,d M im Großh Regierungsblatt erfolgt, von welchem «ilt Qn die Frist zum Vorbringen von Reklamationen i S welche gkg-n dst Erhebung der Umlagen überhaupt । Wtzüet sind. Gießen, den 16. Juni 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold.__ 9 Staatssekretär Posadowsky erwidert, komme nur darauf an, welche Kreise man höre. Die Ansichten seien eben ganz verschieden. Die Darstellung des Vorredners über b9a§ Verhältnis Englands zu seinen Kolonien sei eme vollständig irrige. Kanada habe seine eigene Zollwirtschaft und gewähre nur dem Mutterlande einen um 25 Prozent niednqeren Zoll. Solle Deutschland vielleicht seinen Verkehr mit England aufhören lassen, weil eme englische Kolonie Begünstigungen verweigere, nach der Deutschland nur für 17 Millionen Waren schicke und von der nur für 4 Millionen nack Deutschland komme? Das würde wohl kaum Beifall beim deutschen Volke finden. Redner fuhrt weiter aus es werde zunächst wieder gegenüber Kanada von dem aüwnvmen Taris Gebrauch gemacht werden Sollten andere enaliscke Kolonien dem Beispiel Kanadas folgen, so werde Deutschland auch gegen sie von der Vollmacht Ge rauch machen und den autonomen Tarif anwenden. Gr (Redner) hoste bestimmt, daß der in Ausarbeitung b-sindl.ch- erste I Entwurf des neuen autonomen Tarifs, ohne Zollsatz-, im nächsten Herbst dem wirtschaftllchen Ausschuß vorgelegt werden könne. Weiter berührt Redner die Frage der indischen Zuckerzölle und bemerkt, ob in bet 6tt)e6un9 von Ausgleichszöllen gegenüber einem Lande Ausfuhrprämien -in- Verletzung der Meistbegünstigung liegt, das se. zun, mindesten streitig. Werde Indien weiter die Me.st- begünstigung gewährt, so solle jedenfalls damit diese Frage nicht -sta-legl werden. Di- deutsch- R-gi-rung werde Eng- I land die Meistbegünstigung nur so lange einräumen, als durch die englische Zollpolitik, durch Zuschläge auf nns-r- Provenienz, Deutschland kein Schaden geschehe. Ob die Vollmacht nur auf ein Jahr gegeben werde oder „vis auf weiteres", fei für die R-ichsregi-rung unerheblich. Letztere werde jedenfalls nur so lange von d-ii Lollmacht Gebrauch machen, als sie überzeugt sei, daß Deutschland I nicht durch die Differenzierung in irgend emem Teil der I englischen Handelsgebiete wirklich wesentlich geschädigt wer • Abg Paasche (nl.) vermißt eine Auskunft da- I rüber, weshalb ein Vertrag mit England noch mcht mE|iCH6g3et>L Kardorss (Rp.) stimmt dem durchaus zu Abq. R o e s i ck e - Kaiserslautern (Bd. d. Landw.) platdiert dafür, daß England mit seinen Kolonien als emhett iches Wirtschaftsgebiet behandelt werde. Es gehe doch mcht an, daß eine englische Kolonie Deutschland die Meistbegünstigung versage. Geschehe dies, dann müsse auch Deutschland England mit seinen gesamten Kolonien die Meistbegünstigung verweigern. Am allerwenigsten dürfte der Negierung eine zeitlich unbegrenzte Vollmacht gegeben werden. Der Ursprung der Waren müsse ganz genau kontrolliert werden. In weiten Kreisen des Volkes verstehe man eö nicht, welche Zumutungen Deutschland sich vom Auslande qeftillen laffe. Man sei geradezu entrüstet darüber, mit wie wenig Nachdruck Deutschland ausländischen Forderungen den einzigen Ausweg bilden, die Staatsmaschine nicht ganz still stehen zu laffen. __1 __ sehr zweifelhaft. Die Transvaalfrage, welche in der letzten Zeit die politische Welt lebhaft beschäftigte, ist nur wenig vorwärts geschritten und droht zu versumpfen. Freilich wird England niemals seine Anstrengungen aufgeben, seinen alten Einfluß in der Burenrepublik wiederzugewinnen. Zwischen der österreichischen und der ungarif«en Regierung hat eine Verständigung stattgefunden, die aber nur die Wirkung hat, daß Graf Thun auf ^^m Posten bleiben und fortwursteln kann. Auf die innerpolitischen Zustände Oesterreichs bleibt diese Verständigung "des ohne jeden Eindruck; dort wird der Paragraph 14 nach wie vor m erfahrungsgemäß beim Quartalwechsel eiutretende Störungen im Bezug zu vermeiden, ersuchen hm unsere verehr!. Abonnenten, schon josP iäe Erneuerung ihres Abonnements bÄdcn betressendenPostanstalten,Zweig- und Zeitungsträgern bewirken zu Millm. Neuhinzutretende hiesige Abon- niMtin erhalten vom Tage der Bestellung M 30. Juni den Anzeiger kostenfrei zstzesiellt. Verlas des Gießener Anzeigers. Politische Wochenschau. , Gegen den Schluß der Parlamentssaison hat-sich em I . sehr reges politisches Leben entwickelt, das gegen die Wmd. I Me bxt im Laufe des Winters fast durchweg ge^errfc^t I hatte, scharf kontrastiert. Erklärlich ist dies ja insofern,als I diejenige Vorlage, die die Parteien in S^nz besonder^ Walluna zu bringen geeignet war, nämlich das G s tz z I Schutz?Arb-itSw'illig-r, -rft vor kurzem dem R->ch«Iage zu- aeaanaen ist. Nach den neuesten parteioffizivsen Kund- I acbunqen dürfte die Erwartung, welche sich noch in den I Utzten Tagen geltend machte, daß der Gesetzentwurf schlleßUsh I doch nod)9im Reichstage wohlwollender Aufnahme teilhaftig werden würde, nicht in Erfüllung gehen; denn sowohl das I Centrum, wie auch die Nationalliberalen sollen beabsichtigen, I eine Kommissionsberatung der Vorlage abzule^ien. I I übrigen beginnen die Erörterungen über ^esen Gegenstand . ;n her Presse bereits seltener zu werden; es läßt sich ja I auch Thatsächliches kaum noch vorbringen, da unoen das Thema schon vor dem Einbringen des Gesetzes vollständig erschöpft hatten. — Auch über die große preußische I Kanalvorlage ist schon viel gesagt worden aber nach der neuesten Wendung der Dinge, nach der Rückverweisung I der Vorlage in die Kommission, sind den Ero^rungen wieder Thor und Thür geöffnet, und mit neuem Jntereff I sieht man der Weiterentwickelung entgegen. Es wäre ge^- I wagt, schon heute den Verlauf vorherigen zu wollen, aber | aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Vorlage zur Annahme gelangen,^ nachdem die Regierung bindende Erklärungen betreffs der d?n geschädigteri Landesteilen zu gewahrenden Kompensationen abgegeben haben wird. Schweren Herzens wird Herr von Miquel in den Säckel greisen muffen, um alle diesbezüglichen Forderungen zu befriedigen. Einen breiten Raum in den Politischen Erörterungen nimmt neuerdings die coburgische ThronfKefrage em. Wir stehen auf dem Standpunkte, daß das Recht unter feinen Umständen gebeugt werden darf, daß jedem deutschen Lande aber die unbedingte Gewißheit über die nächste Thron- folge gegeben sein muß. Ein Zustand, wie der gegenwärtige in Coburg, daß der nächste Agnat mcht weiß, ob er die Thronfolge demnächst antreten soll ober mcht, ist eine« deutschen Landes unwürdig. Jeder außerdeutsche Prinz, der nun einmal nach dem Familienrechte dazu berufen ist, sollte । es sich als eine hohe Ehre anrechnen, souveräner deutscher I Fürst zu sein, welche gar nicht ausgewogen werden kann durch andere noch so hohe Militär- oder Civilstellungen die ihm etwa in einem noch so großen Reiche m Aussicht stehen. Man darf nicht vergessen, daß jeder deutsche Fürst em Glied bildet, des mächtigen deutschen Reiches! Daß man uns vielfach im Auslande nicht wohl will, geht aus den Mitteilungen hervor, die über den Verlauf der Friedenskonferenz aus dem Haag emgehen. Man hat es da freilich nur mit tendenziösen Berichten zu thun, die oft der Wahrheit direkt widersprechen, aber es zeigt sich darin das Bestreben, Deutschland in einen Gegen atz zu I bringen zu den anderen Staaten. Der von ehrlichstem I Geiste getragene Antrag der deutschen Delegierten, eme offi- I -iöse Berichterstattung über den Verlauf der Verhandlungen I emzuführen, hat noch immer keine Zustimmung gefunden. Während in Frankr eich der mit der Kabinettsbildung beauftragte Raymond Poincars eifrig mit den politischen Persönlichkeiten konferiert, hat der Tag von «uteuil bereits zum Teil feine Sühne gefunden. Baron Christlam, welcher den Streich gegen den Präsidenten geführt hatte, ist zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden; ^e Verhandlungen aeaen die übrigen Rädelsführer waren bei Schluß dieses Berichts noch nicht beendet. Die ftanzöfischen Chauvinisten I können sich übrigens freuen, sie haben wieder einen Spion entdeckt. Diesmal ist es sogar ein General, den man ab- I gefaßt hat, ein italienischer noch dazu, aber ob es zu einer Verurteilung desselben kommen wird, erscheint denn doch "Her, Alte Anzeigkn-VermittlungSstellen drS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den «ießener Anzeiger enlgeg«. M 141 täglich mi iiikSmahme deS fieutagS. ! h Vießencr AEMi!«» kälter roerxllH tym Anzeiger roö*id| viermal higekgt Gießener Anzeiger rlints- und Anzeis-blatt für den Nreis Gi-iz-n -Viktoria) afoalTet 8-Wchr ch il* in Leit« mb ch Hai lnM terialware«. nben hart, ftlänpb; iüx tzre?M, W äsarbeu. Kkanz-Lck merböben. - k»i' Qualitäten «M laUdto! UchtE ' gewaschene Stoss jt 1 Tätig in Paketen jt t Benner a ium Anstrich, trocknet trocknet sehr n, , inöUackiflf leben mit W" ^verschiedet' j, auifüt*« FiscW11, faktiiii § 1 Nr fd 5 6 2 3 1 nette« 1 Neues » » >i re» Donners sollen foli hauptfteu Salzstraßs 19 Pack I Sero, 2 Kiste öffentlich Den 9. Juni, den 31. Mat. Den 11. Juni. JohanneSgemeinde. „ . Philipp Schneider, Lagerarbeiter zu Sv zu Bracht. Getaufte. MatthäuSgemetnde. Eine uneheliche Tochter, Katharine, «s-^ Den 10. Juni, nnd Barbara Dersch Setlia, soll zmNl Gras v. M ». w\ mandeur I ersetzt werl Snlir in einer Lundes b die Auss auszudehne slettii .Blücher' meistens § welche ans | w ** Für die Reise- und Bader-Saison: ein bewährter Reise- I sührer. Anläßlich der Drucklegung der zweiten Sommer- I Ausgabe 1899 (Juli-September) von „Stroms Kursbuch I fürs Reich" (Verlag von C. G. Röder, Leipzig) hat es I sich die Redaktion dieses populären Kursbuches angelegen sein lassen, erneut mannigfache Verbesserungen in dem Buche I anzubringen. Außer den sorgfältig revidierten Fahrplänen I des ganzen Deutschland und den neuen Fahrplänen der I Schweizer Bahnen, ist auch in dem Stationsverzeichnis mit den Fahrkartenpreisen eine Anzahl Städte neu berücksichtigt I worden, die in der ersten Auflage noch nicht enthalten waren; wir nennen hier u. a. die Fahrkartenpreise von Essen (Ruhr), Mülhausen i. Els., Schneidemühl, Sigmaringen u. s. w., so daß jetzt auch nach dieser Seite „Storms Kursbuch fürs Reich" wohl vollkommenes bietet. Ebenso werden die Käufer dieser Juli/September-Ausgabe durch eine neue Eisenbahnkarte angenehm überrascht sein, die in deutlichstem Druck auch die kleineren Stationen zur Veröffentlichung bringt. Eine ganz besondere Neuheit aber | bietet der rührige Verlag allen Liebhabern einer Buch- ! Schutzdecke in einer neuen, hochmodern ausgestatteten, immerwährenden Patent-Decke zum Kursbuch, die abwaschbar und damit niemals dem Unansehnlichwerden durch Schmutz u. s. w. ausgesetzt ist. Wie bekannt, kostet „Storms Kursbuch fürs Reich" trotz seines Umfanges von fast 600 Seiten nur 50 Pfg. während der Preis für die elegante Patent- Decke gleichfalls nur 50 Pf. beträgt. Zu haben ist „Storms Kursbuch fürs Reich" ebenso wie die neue Patent-Decke in allen Buchhandlungen, falls aber nicht am Orte erhältlich, direkt zu beziehen gegen Einsendung des Betrages von dem Verlag C. G. Röder, Leipzig. §§ Vom höheren Vogelsberg, 15. Juni. Nachdem seit längerer Zeit hier anhaltend trockenes und sehr warmes Wetter herrschte, hat sich gestern abend der lang ersehnte : Regen eingestellt. Die Wintersaat steht prächtig, und war die seitherige trockene Witterung für das in der Blüte stehende Korn günstig. Auch der Klee steht schön und wurde bereits mit dem ersten Schnitt begonnen. Für die Sommerfrucht war dagegen die seitherige Witterung von Nachteil. Die Wiesen hatten nur wenig Gras, trotzdem war man schon dabei, mit dem Heumachen zu beginnen. Mit dem Aussetzen der Dickwurz- und Kohlraben-Pflanzen muß noch gewartet werden, da die jungen Pflänzchen noch zu klein sind und die Erde immer noch etwas trocken ist. Im allgemeinen sind die Ernte-Aussichten bis jetzt sehr gut. Obst wird es wenig geben, auch die Imker befürchten ein schlechtes I Bienenjahr. 4761 AB iw Ankt Lokales und ProomMes. Gießen, den 17. Juni 1899. ** Dienstuachrichten. Mit Allerhöchster Entschließung Sr. Königlichen Hoheit des Groß Herzogs vom 7. Juni bs- Js. wurde die Stelle eines Rechners bei den Hessischen militärischen Fonds nnd der Freiherrlich v. Weyherischen Eleonorenstiftung dem Hauptmann a. D. und derzeitigen Postdirektor Voll mar in Gummersbach übertragen. ** Ordensverleihung. Dem bisherigen Legationssekretär bei der Großherzogl. Hessischen Gesandtschaft am Königl. 'Preußischen Hofe, Dr. jur. Freiherr v. Leonhardi, wurde von Seiner Majestät dem Kaiser der Rote Adler Orden 4. Klasse verliehen. ** 17. Verbands-Schießen. Am Donnerstag abend fand im Caftz Ebel die 3. Hauptversammlung der Festausschüsse statt. Zweck der Versammlung, welche sehr zahlreich besucht war, war Entgegennahme der Berichte des Gesamtausschusses wie der Einzelausschüsse, und ließ sich aus der von Herrn Helm gegebenen Uebersicht über die Thätigkeit der Ausschüffe, sowie aus den Berichten der Einzelausschüsse ersehen, welche Fülle an Arbeit zu verrichten ist, um ein so großes Fest in die richtigen Wege zu leiten. Es fanden bis jetzt über 100 Sitzungen ohne diejenigen der Unterausschüsse statt, womit die Zahl derselben auch nicht geschlossen ist, denn die Tage zwischen heute und dem Feste werde einzelne Ausschüsse noch ganz besonders beschäftigen. Wir können auch ganz außer Sorge sein, am eigentlichen Festtage wird alles vollendet sein, auch die Bürgerschaft wird ihr voll gemessenes Teil dazu beitragen, unsere Stadt durch Fahnen und Laubgewinde in ein festliches Gewand zu kleiden. *v Der Verband der Deutschen Buchdrucker wird in den Tagen vom 18.—24. Juni seine Generalversammlung in Mainz abhalten. Zu derselben kommen aus allen Gauen Deutschlands nahezu 100 Delegierte. Der Bezirksverein Mainz hat ein gewähltes Programm für die 6tägige । Dauer der Generalversammlung aufgestellt, u. a. findet am i Sonntag den 18. vormittags Frühschoppen mit Musik, verbunden mit der Fahnenweihe des Gesangs-Quartetts „Gutenberg" in der Stadthalle, nachmittags ein Festzug vom Vereinshause „Brauerei zum Gutenberg" am Denkmal vorbei nach der „Neuen Anlage" statt, wo bis zum Abend das Johannisfest bei Vokal- und Jnstrumentalkonzert und Volksbelustigung aller Art gefeiert wird. Am Montag vormittag beginnen die Verhandlungen, nachmittags ist Festfahrt auf dem Rhein nach Bingen und zurück geplant. Während genannter Tage befindet sich im kurfürstlichen Schlosse eine typographische Ausstellung zur freien Besichtigung aufgelegt. Eine schön ausgestattete Festschrift ist bei Karl Theyer in Mainz erschienen; sie dient gleichzeitig als Eintrittskarte zu allen geplanten Festlichkeiten. ** Polizeibericht. Gestern nachmittag geriet in der hiesigen Dampfwäscherei ein in derselben beschäftigtes junges Mädchen mit der Hand unter die Mangel und wurde, ehe die Maschine zum Stillstehen gebracht werden konnte, der Unterarm mit erfaßt und verletzt. — Gestern nachmittag gingen am OswaldSgarten die Pferde eines hiesigen Branntweinfabrikanten mit dem Rollwagen durch und rannten bis zur Wetzstein gaffe, wo eines der Pferde zu Fall kam, demzufolge das Fuhrwerk zum Stehen gebracht wurde. Unfälle sind dabei nicht vorgekommen. — Gestern I ertrank in Wetzlar beim Baden in derLahn ein älterer Mann. Derselbe verschwand plötzlich in der Tiefe vermutlich infolge eines Schlaganfalles. habe abgeschlossen werden können. Angesichts der Erklärung des Staatssekretärs, daß die Negierung von der Vollmacht nur da Gebrauch machen wolle, wo man Deutschland nicht differenziere, könne man unbedenklich der Vorlage zustimmen. Redner geht hierauf auf die Zuckerpolitik der englischen Kolonien und Amerikas ein, die nur den deutschen Zucker treffe und plaidiert weiter für Ursprungszeugnisse und Wertzölle. Abg. Hahn (93t). d. L.) entnimmt der Debatte einen gewissen Ton des Mißbehagens über unsere Zollpolitik. Unsere Handelspolitik müsse endlich ihren professoralen Charakter verlassen und Praktischere Wege einschlagen. Daß uns die englischen Kolonien so schlecht behandeln, habe seine Ursache nur darin, daß wir uns von den Vereinigten Staaten alles hätten gefallen lassen. Gegen Kanada müsse unbedingt schärfer vorgegangen werden. Abg. Bro eine! (frs. Vg.) entnimmt der Debatte, daß die Redner des Bundes der Landwirte heute selbst auf der rechten Seite nicht den erhofften Widerhall gefunden haben. Alsdann bemerkt Redner, die Erfahrungen, die Kanada gemacht habe, seien durchaus nicht dazu ange- than, andere englische Kolonien zur Nachfolge zu reizen. Den Vorschlag, die verlangte Vollmacht nicht „bis auf weiteres" zu gewähren, sondern nur auf begrenzte Zeit, halte auch er für richtig. Dagegen halte er den anderen i Vorschlag betreffs der Ursprungszeugnisse für verkehrt. Man möge stets im Auge behalten, daß hohe Zollsätze unter allen Umständen eine zweischneidige Waffe seien, und man möge daran denken, daß „Friede ernährt, Unfriede verzehrt." Abg. Möller (nl.) ^plaidiert für einen Doppeltarif, Minimal- und Maximaltarif. Ein solcher Tarif werde beim Abschluß der neuen Handelsverträge sehr dienlich sein. Hiermit schließt die erste Lesung der Vorlage; die zweite Lesung wird für heute abgesetzt. Die Verträge mit Uruguay und Brasilien werden in I 1. und 2. Lesung genehmigt; ebenso die Vorlage betr. die I Rechtsverhältnisse der deutschen Schutzgebiese. Nächste Sitzung morgen 1 Uhr. Zweite Lesung des I Handelsprovisoriums mit England, 3. Lesungen der soeben I in 2. Lesung erledigten Vorlagen. Wahlprüfungen. Schluß 4% Uhr. Aus der Zeit für die Zett. Vor 84 Jahren, am 18. Juni 1815, wurden die Franzosen in der Schlacht von Belle-Alliance oder Waterloo trotz der heldenmütigen Tapferkeit der alten Krieger von Wellington und Blücher gänzlich besiegt. Bleich und verwirrt ließ sich Napoleon aus der Schlacht führen und eilte, von den Feinden überrascht, ohne Hut und Degen sich auf cm Pferd werfend, nach Paris. Nur der vierte Teil der französischen Armee vermochte sich zu retten. Vor 107 Jahren, am 19. Juni 1792, wurde zu Stuttgart der Dichter Gustav Schwab geboren. Seine Lyrik ist reflektierend und rhetorisch, vielgesungen das Lied: „Bemooster Bursche zieh ich aus"; feine Balladen und Romanzen sind kräftig, tüchtig seine Prosawerke. Die von ihm mit Osiander und Tafel herausgegebenen Uebersetzungen griechischer und römischer Prosaiker dienten lange den Gymnasiasten „als Eselsbrücken". Schwab starb am 4. November 1850 in seiner Vaterstadt. Vermischtes. * Aschaffenburg, 14. Juni. Von den zwei gegenwärtig hier für die bayerische Regierung im Bau begriffenen Ketten- dampfern wurde der eine heute nachmittags 5 Uhr vom Stapel gelassen. Zu dem festlichen Akte hatten sich Vertreter des hiesigen Bahnamtes und des Jngenieurbezirks, der Stadtverwaltung und eine große Volksmenge eingefunden. Herr Direktor Masin von der den Bau ausführenden Elb- schifffahrtsgesellschaft „Kette" in Uebigau, leitete den Stapellauf mit einer Ansprache ein. * Aus Gelehrten- und Künstlerkreisen. Der in Honnef gestorbene Rentner Otto Hölterhofs hat zur Erinnerung an seine Gemahlin, Tochter des früheren Bonner Professors Bocking, sein ganzes Vermögen, etwa eine Million Mark, der Universität Bonn vermacht. — Der Hofmaler und bisherige Galerie-Direktor Ernst Richard in Karlsruhe ist gestorben. * Zweihundert Personen in den Klondyke-Paffen umge- kommen. Mit wie unsäglichen Leiden der Weg nach Klondyke gepflastert ist, geben die jüngsten Berichte einwandsfreier Reisenden zu erkennen. Noch ebenso von Gefahren umgeben wie vor 50 Jahren, ziehen noch heute die dem gleißenden Golde nachjagenden Glücksritter ihren Dornenpfad dahin. Aber selten nur dringt eine gleich niederschmetternde Kunde in die Oeffentlichkeit wie jene, die den Untergang von 200 Personen der Edmonton-Karawane meldet. Von ihnen fielen 25 dem Scorbut zum Opfer, 50 fanden ihren Tod im großen Sklaven-See, 10 erfroren, die übrigen wurden teils vermißt, teils erlagen sie den ungeheueren Entbehrungen oder endeten durch Selbstmord. Unter den letzteren befand sich auch ein Newyorker-Deutscher Namens Richter, der in seinen hinterlassenen Aufzeichnungen dem Unternehmer des verhängnißvollen Zuges seinen und seiner Leidensgenossen Tod zur Last legt. Hunderte der sich noch unterwegs Befindenden schweben zur Stunde in gleicher Gefahr. Schon erheben sich gewichtige Stimmen in der amerikanischen Presse, welche energisch fordern, die Vereinigten SUttt xO.sM' Jiorf 8.00*®? D-utt _ Dem Glaser Georg Ludwig Schmitt eitro Karl Emil Louis, geboren den 20. Mat. . Denselben. Dem Buchdrucker Alwin Andreas ein -- Hermann Hugo Karl, geboren den 13. Mat. , Den 16. Junt. Dem Schreiner Konrad Drescher riw-- Hetnrich Adolf, geboren den 16. Mat. J Denselben. Dem Küfer und Wirt Juliu« Wellhöf- - Tochter, Lina Marie, geboren den 23. Mai. LukaSgemeinde. r Den 11. Juni. Dem Bremser Otto König eine Tochter * Margarethe Christiane, geboren den 19. Mai. Den 15. Junt. Dem Frtseur Emtl Koch etn Sohn, '•*' Eduard Richard, geboren den 24. Mat. JohanneSgemeinde. Den 11. Juni. Dem Fuhrmann Johann Jakob Elm^ etn Sohn, Johann Ludwig, geboren den 15. Mat. Denselben. Dem Zahntechniker Friedrich Lehrmund cfc Heinrich Theodor, geboren den 4. Februar. Beerdigte. MarkuSgemetnde. _ Den 11. Juni. Johann. ZSrr, Tochter deS oerM^ Weichenstellers Johannes Zörr, 27 Jahre alt, SP? Denselben. Pauline Stammler, Rentnerin, 64Jahre«,'' den 9. Junt. , .o Den 15. Juni. Georg Marx, Spmglermetster, oer-e» 53 Jahre alt, starb den 13. Juni. JohanneSgemeinde. # Den 12. Junt. Henriette Führer, ßeb. JloU, ©Hroe W* Friedrich Führer zu Gießen, alt 83 Jahre, starb den 10. 3t» . Aft, 1 Bauschre Rai schmied, n schlosser, 3 Mädchen fü Hausarbeit, Lehr 2 Mer, 1 1 Sineiber, Hani Auszug aus den StandesamtsreM der Sttldl Gießen. Aufgebote. I _ , Juni: 9. Wilhelm Schäfer, Htlfsbrewsrr m au Susann« Sophia Müller hterselbst. 12. «MuMmÄ > dichter, mit Katharina h-r° Ä I ^notr, Schmied dahier, mit Mirta UHlbst- 15^ Georg Luh II., Glasermeister MfcJfe; Müller Hierselbst. 15. Konrad Karl August Lotb Bertha Katharina Sophie Rostna Johanna Zöll htnsW? ‘ Eheschließungen« x3“n!: ?0. Heinrich Wilhelm Vogel, HilfShrtur Marte Otterbein dahier. 10. Wilhelm Christian Karl t Co E Henriette Sophie Luise Spahr birrsrlbst. ioih~ Schnetder, Lagerarbeiter dahier, mit Barbara Dersch ht«.' ’ Geborene. zq, . $u~:.3/ Aw. Taglöhner Konrad Schmidt etnSohn i. V »Friedrich Karl Georg Fenner eine Tochter. 7. i" Strack eine Tochter, Margarethe Bertha Frida. Vn Goldarbeiter Eduard Völker ein Sohn. 9. Dem Schretm M'D wVm -Achter. 9- DemSchuhmacher Karl Anton Lehr th AD em Taglöhner Heinrich Sack II. ein Sohn, Heinrich. K.ia Schneider Karl Allgeter etn Sohn, Karl. 10. Dem GLrloe t W ^ppman” etn Sohn. 11. Dem Großh. Provlnzia!-Ac^ b Fander etn Sohn, Hugo. 11. Dem Nangirrick . "hasar WAer ein Sohn. 13. Dem Wirt Bruno r*: $?S!cr' O"ilie Anna. 15. Dem Dtenstmann KaSpar Strieme Tochter. Gestorbene. in 9. Johann Georg Jöckel, 44 Jahre alt, Taglöhon Führer, geb. Noll, 83 Jahre alt, Witwe ooni: Friedrich Führer dahier. 13. Georg Marx, 55 Jahre alt, Sra,- "etster dahier. 13. Jakob Gelbstetn, 35 Jahre alt, Jtofam • Arttu. 13. Ottilie Anna Hoheisel, 31 haben noch zu keinem Resultat geführt. * Felddieust. Einjähriger, erklären Sie mir hu lande. - Zu Befehl, Herr Major; wir haben > archaische Formation der krystallinischen Schiefer w '-Münchener Jugend' Hanau. Hanau 19 Racken 4765 /Gesangverein °Ä * V/« o»o Heiterkeit Oi littet lU'ludje (!iin|ifchliinijcn Zn verkaufen Kauf-Gesuche (Offene Stellen vkrslliitdenes Vermietungen Vereine I 4762) Im iJieubau Ecke Viorbanlage - und Steinstrahe sind zwei elegante, I rnoderne Wohnungen, 6 bis 7 Znnmer, , e Bad und sonst. Zubehör, zu vermuten, cm* Oßrt I Auf Wunsch auch Stallung für zwer Pferde. 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Fälschung zu 3 Jahren Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf o Jahre verurteilt. Rapp legte Berufung ein. 4787] Sehr geräumige, schöne Darterre-Wohnung nebst allem Zubehör, sowie Mitbenutzung des Gartens, Bleichplatzes und Trockenbodens per 1. August ev. später gu vermieten. B. Oppenheimer Sohn Wallthorstraße 48. > » i „ ! ,, i „ I S-erone 1 Kasten Seedleaf Umblatt .«Illich m°tstbt-t-nd gegen gleich bare Zahlung versteigert werden. W Gjtz Vvfgebote. W, Hilfst "selbst. 12. Hur ’ n (tuet am Montag stattfindenden Versammlung des S0mbe6 deutscher Baugewerkmeister vorgeschlagm werden, ^Aussperrung der Maurer auf ganz Deutschland c«dehnen. au( dem untergegangenen Dampfer , „Miher" befanden sich im ganzen etwa 50 Personen, , nchrs Schulkinder aus den umliegenden Ortschaften, «Mite aus den Schulen in Stettin heimkehrten und diesen H Si ’ÄÄ ■ Ktz ÄK Wtte, MM U- cJbCQwtf; )n9et> krystallm^') Dampfer zur Heimfahrt benutzten, «ermißt werden etwa , englischer Flagge segelte, von ben; ftanzosischen^Behörden 25 bis 30 Personen, meist Kinder. Die Schuld an dem Unglück wird dem Kapitän des „Pölitz" beigemessen, wen er dicht vor der Anlagestelle zu schnell gefahren ist. Die Hebung des „Blücher" soll heute früh erfolgen. Alsdann wird es auch erst möglich sein, die Anzahl der Verunglückten festzuftellen und die Leichen zu bergen. Haag, 17. Juni. Wie verlautet, dürfte der deutsche Antrag, die Sitzungs-Protokolle sofort zu veröffentlichen nunmehr doch angenommen werden. Der größte Teil der Delegierten hat sich infolge der Befürworwng der russischen Delegierten für diesen Antrag ausgesprochen. Paris 17. Juni. Wie verlautet, wird Loubet die Spionage-Affaire des italienischen Generals Gioletta auf diplomatischem Wege regeln und denselben lediglich aus Frantteich, ausw beeidigter Taxator und Auktionator. USB. Am Bersteigermrgstag werden von S bis LI Uhr irn Anktiouslokal Proben gezeigt." v Für Radfahrer!! Ketten günstiger HelegenheitsKauf. I ns-uer Luxus -Herrenrad statt 380 Mk. nur Mk. 2£^-__ 1.. „es Luxus-Damenrad statt 400 Mk. nur Mk. 278.! 02188] 3 Zimmer mit Zubehör nur an U ue Beste deutsche Marke, 4 ruhige Leute per l.^lu^^üratze^LV» lAsthr schriftliche Garantie. Kataloge gratis. Adolf Baer, Slhvlflraße 6. DaS Kommando. Sektion Giessen. D. Oe. A. V. 24. u. 25. Juni r Jammerthal-Tlmr (anStellevonTourlll) Diez—Schwarzbachthal — Geilnau — Cramberger Kanzel — Schaumburg. — Kloster Arnstein — Jammerthal— Singhofen—Mühlbachthal —Nastau. 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Hieraus Sieb holung des Festspiels. Tanz auf dem Festplatz. Sonntag, den S. Juli. .ambrgr.HypBk. unk. b. 1905 ireuß.Hyp.A.Bkunk.b.1900 !omm.HyP.A.Bk.unk.b.l904 rkf.Ldw.Cred.Bk.unk.b.1900 AVendeourser -----160 90 I Oesterr. Credit-Aeti-n Erwachsene . . . 1,— " Kinder unt. 14 Jahr. 0,20 - Erwachsene . . . 0,50 . Kinder unt. 14 Jahr. 0,10 w Erwachsene . . . 0,20 , 1,— Mk. 0,20 Mk. 0,50 „ 0,10 „ 1- „ 0,20 „ 0,50 „ be5 Isttzischen und Wittelrheimschen Schühenbuch zu Giessen c&üferet und Kotzwaren -Kandlunq __ gegenüber meinem elterlichen Hause Sonntag, den 25. Juni. Nachmittags l1/, Uhr: Probebankett. Nl<^ M W 87» Deutsche ReichSanl. 8 Dreuß. LonsolS •7, «r. Lesfische Obl. 4 Stadt Darmstadt v. 1891 4 Stadt WormS unk. b. 1901 U^r: Weckruf und Empfang am Bahnhofe. " Ä ^bll"ng des Festzuges am Wallthor. " Abinarsch des Festzuges durch die Stadt nach dem Festplatz. " Festbankett in der Festhalle " ?°^lko'rzert auf dem Festplatz und in der Festhalle. " Konkurrenz-Schießens. Hierauf Beginn des allgemeinen Schießens. " T,°uler/, Hnb 2an5 auf dem Festplatz,' Doppelkonzert in der Festhalle. Montag den 3. Juli. Uhr: Beginn des Schießens. " Frühschoppenkonzert auf dem Festplatz. " Schießens und Ueberreichuna der Becher am Gabentempel. " Bankett in der Festhalle. „ Beginn des Schießens. Umzug der Kapelle des 2. Groß. Hess. Jnf.-Regts. „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 durch die Stadt nach dem Festplatz. " S°S!err! ÖUf bem FkstPlatz und in der Festhalle. Uhr: Frühschoppenkonzert auf dem Ftstpln „ Schlußbankett. „ Konzert auf dem Festplatz und in it Festhalle. ,, Verteilung der 10 ersten Pbß! aus sämtliche Scheiben. „ Konzert in der Festhalle. Tanz auf m Freitag, den 7. Juli. Uhr: Beginn des Schießens. " Frühschoppcnkonzert auf dem.Mi- „ Schluß des Schießens. Uebtmi^r- Bccher am Gabentempel. - „ Bankett in der Festhalle. » Beginn des Schießens. „ Konzert auf dem Festplatz und u - Festhalle abwechselnd. " be3 Schießens. Utbtrreid’!mb Becher am Gabentempel. 1 " Kotzes Briüantfenerwerk, geführt von der Firma Mb. Mini::: Stuttgart. Konzert und Tanz auf dem Festplatz Vormittags 11 Nachmittags l*/2 3 6 8 Uhr: Beginn des Schießens " ZZutzentag des Mittelrheinischen Schutzenbundes in Steins Saalbau " desBerbandsschützentags. " Frühschoppcnkonzert auf dem Festplatz " Schluß pes Schießens. Ucberreichung der Becher am Gabentempel. „ Bankett in der Festhalle. „ Beginn des Schießens. " £°n|cr,! auf bem Festplatz und in der festhalle. Gleichzeitig empfehle in großer Auswahl W- Haus- und Küchen-Geräte Nefen und ZSurstenwaren zu billigen Preisen. 4770 Wiln. Kohlermann. Samstag den 1. J«lj. Nachmittags: je 2 2 «,000 ®f. b« hl 8> «•a-j Uhr: Beginn des Schießens. „ Frühschoppenkonzert auf btm V - " Schluß des Schießen,. ' Becher am Gabentempkl. „ Bankett in der Feslkn, „ Beginn des Schießens. ' " S°^eT ersten W $ ministeriliins, : gaben an D II Verwendung • periodc 1891 $ Ministerien i läuterungen, t zu der erlväh : des Fonds Zl , Hauses für 1 : Wir beantragt : der Einnahme ! des Großh. 3 k M den 5ta : und Mgade' । KabinellÄ^l ' des Fraich : dessen Stan i nahmen un ; Haus und 1 Ueberschuß d ! Ergänzungs^ i mit 292511 j Periode 1891 (Sine N ! Einrichtung t bet fytyiftrti '■ rid/ttt an bie ( i Mir tawi ■ ilMMrltz daz StreckeMvLi : BingerbM- : Mark aus i I der Finanzp 1 schasllichenl. ' Absatz 5 de fügung gestl Eine 8 Erbauung t geht dahin: geordneten suchen, das Nähe des! Nichtung n Ein Di Ausschusses iuhrung be< ordnung Annahme de An Entwurfs eir ileuergese ™ Llasse 1 Nt -2 at 3 m Iljin. Der Entwurfs Agende Fi bet einem 4000 W Qtfanqenen ^erwogen Srlich i8 Weßlich i ie 1 Mk b0,000 sf * Mk. XJ? Zranfftr. tzyp.Bk unk. b.1906 97 50 4 Frkf.Hyp.Ered.B.unk.b.1906 96.80 4 : as .r?10- unL 6.1907 101.50 4 4 Deutsche Grdsch. B. unk. b. 1904 101.60 4 Schluß des Schießens. Ucberreichung der Becher am Gabentempel. ÄT T Aufführung des Fest- spiels. Tanz auf dem Festplatz. Mittwoch, -en 5. Juli. Vormittags 7 Uhr: Beginn des Schießens. Nachmittaas 1 " KÄ^°?^nkonzert auf dem Festplatz. 9 1 " §^uß des Schießens. Uebcrreichung der Becher am Gabentempel. Liederkranz Heute Gouutag, -eu 18. Mts.: Partie in den nahen Wald bei Kleber ffihgutt Punkt). Q?rä*iäJ- Rückfahrt von Bieber abend, 91/, Uhr. Ä ? mL^‘n=nunmt3iuttfa^t m,t Extrazug der Bieberthalbahn 6 +!et‘on 50 Ptg- Kinder unter 14 Jahren fahren frei. "" bp-'sk" «od ein gutes Glas Aktieubier ist gesorgt. . ____ Der Vorstand. D»., -T T. mmbz 12 , Äch.utz »ce ofSü.am kl-d... Hess. 1 D! , übernehmen die Kapellen des Grotzherzo^ J^re^se ^er Eintrittskarten: Familienkarte mit 3 Beikarten 9'lüg einschließlich Vorfeier. -W, lautend, 1,25 Mk., m'00 Beikarte zur Familienkarte, aus Familicnkarten sind nicht überkraqbar ?nd auf Namen lautend, sür Kinder unter 14 Jahren, 50^ dieser Bestimmuna rieht Nerli.» gehörigen Beikarten nur für Töchter oder Söhne der Familie gillig. MißbraM 9 ä"’‘ L d"lust dir Starte nach sich. Sshne über 18 Jahre haben besonder? Karlen ,u losen. ev.. . V7tnzel-Dauerkarte, auf Namen lautend 3 Mk nmaligen Eintritt giltigc Karten sind nur an den Tageskaffen erhältlich und zwar: m J. Kurz & Co., Hießen, Kahnhosstraßr 63. Frankfurter Börse vom 16. Juni 1899. m # - w V'1V n „ stinoer um. oavi- v»xv ' apk« nun lei Herren Hr. Anbei, Ernst Balser, Rich. Bucl- 4752lWilh ’ « F: c- Henzerling, E. Metzger, Hr. Noll, C. Ketten, t7>2|n ilh. Sem ml er, Is. Strauss, Ph. Weiler. aits R°chmitt°g- 1*/, Uhr: Bankett in der aeflh„„ 3 „ Beginn des Schießms " «Ä" e°Ul Festplatz. schirmabsturz. ÄäSy». N2-..TS,-» - m der Festhalle. und t , Tanz auf dem Festplatz. 1 *lra w F est-Programm für das Verein Germania. - Sonntag den 18. Juni 1899 r Großes Äommerkell s ia»im ^bündln ..t »X Tau, und B°!ksd-,usti«ung^Mn"«wM^W üb-r 6 Dom B-r^n geftis^e Preffe ' f Anfang 4 Uhr. n v , °2192 --^-r N-Serschuß ist für «oyttstätige ZweLe öeMmm^ Derlimd der fnlitik- uni) ijilfsorlirikt. o Versammlung 18. Jni, Ich». 3 #t, i» M-Il le« ltlbl, 47sj - -»» b„ -ÄÄ ““ fcttsa* _ ___——--— ■ ^oiuocnen 000qa ««eßen üb-r Brennabor.FabrrLdar "ai Herber in SWoatag, den I». Juni 1899, abends 8 Uhr: Haupt -Versammlung im Vereins-Lokal. ° Tagesordnung It. besonderer Karte. Um zahlreiches Erscheinen ersucht 4791 —___________________Der Vorstand. Lonys Bierkeller. Sonntag, 18. Juni: Bereins-Tanz. Unterhaltung. 0. Kruse.