1899 Sonntai, den 18. Zum Drittes Blatt y 2 Marl 20 Pfg- monatlich 75 Psg. Glätter für hessische Volkskunde. MW Aezugsprels vierteljährlich gl^ttion, Expedition und Druckerei: Schulfiraße Ar. 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«. Fernsprecher Nr. 51. Alle Anzeigen-Vermittlung-stellen deS In- und AuSlande« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. i wir bie» len, die 0* M» i«S,y ,'f ■ 3"“i n > WS; mit Bringcrlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. 111 Leonidas. Wie Athener Blätter melden, soll es gelungen sein, das Grab des Königs Leonidas, der mit seinen dreihundert Spartanern dre Tkermopylen gegen die Uebermacht der Perserver etdig^ hat, zu entdecken. Schon während des griechisch-türkischen ,wR* jtf* Hrpch'jü! täglich mit ^ji-iahme dkS ß-rragS. • ff; lA.eßener Aa,«>!>-« v kälter wethdM tem Anzeiger »dchHtilch viermal kriegt zuzuschreiben. Die beiden Kondukteure, die allem um das . Vorhandensein einer Dame in jenem mit dem Postwagen verbundenen Coupö wußten, und deren emewl Frl-Roth besonders zum Schutze empfohlen war, wurden bei der Katastrophe sofort getötet. Den Beamten, die den Wag I untersuchen wollten, versicherte der Postschaffner m gutem I Glauben, daß kein Passagier sich dann befunden habe. I Trotzdem leuchteten die Angestelltert forschend hinein konnten aber das beklagenswerte Opfer nicht sehen, weil Frl. Roth durch den Stoß vom Sitze heruntergeschleudert, am Boden lag, von Polstern und Trümmerstucken zugedeckt. Sv I unterblieb die Entdeckung, bis der Wagen zum Zweck: der Reparatur hervorgezogen und ganz genau untersucht • I Herr Roth versichert uns, daß er den Beamten der Bahn- Verwaltung für die Aufmerksamkeit und das ^utgegew I kommen, die sie ihm nach dem UnglückiNiederWeffe prmiefen den höchsten Dank wisse, und er bittet Die | schweizerischen und deutschen Blätter, die an dem Verhalten der Bahnoerwaltung Kritik geübt, auch von seiner richtig« | stellenden Auffassung freundlich Notiz 5" nehmen. * Der „Deutsche Verband Kaufmännischer Vereine , Der z. Z. 98 Vereine mit rund 127000 Mitgliedern, darunter rund 100000 Gehilfen, umfaßt, h^lt am 5 ^um zu Eisenach unter Teilnahme der staatlichen und städtischen Behörden und unter sehr zahlreicher Beteiligung der Verbandsvereine, I seine Jahresversammlung ab. Den wichtigsten Gegenstand | der unter dem Vorsitz des Herrn Carl Ludwig Schäfer, Präsident des Kaufmännischen Vereins "t Frankfurt a. M., stattfindenden Verhandlungen bildete die Novelle zur Gewerbeordnung. Der Verband hielt an dem von ihm I seit Jahren vertretenen 8 Uhr-Ladenschluß als der besten Form der Verkürzung übermäßiger Arbeitszeiten "Laden- qeschäften einmütig fest. Lediglich für den Fall, daß dieser einheitliche gesetzliche Ladenschluß z. Z. nicht erreichbar sein I sollte, nahm er eine wesentliche Erleichterung ber freiwilligen I Einführung einheitlicher lokaler Ladenschlußstunden dadurch in Aussicht, daß auf Antrag einer namhaften Auzahvon Geschäftsinhabern eine Abstimmung hierüber herbeigeführt I wird. Ein zweiter Beschluß betont die unabweisbare Notwendigkeit der endlichen Errichtung selbständiger kaufmännischer Schiedsgerichte^ Diese wünscht der Verband I seit Jahren an die Amtsgerichte angegliedert. Die Rechts I sprechunq soll unter Mitwirkung eines Prinzipals und eines I Gehilfen erfolgen und das Verfahren möglichst rasch und | billig sein. Ein weiterer Punkt war die geregelte Unter; stütznnq bei Stellenlosigkeit, die auf Grund der namentlich von den württembergischen Verbands-Vereinen gemachten Erfahrungen in der dort bestehenden Form empfohlen wurde, da eine allgemeine und unbeschränkte wirkliche Versicherung gegen Stellenlosigkeit vorerst undurchführbar ist. Die für eine solche Versicherung erforderlichen Grundlagen zu beschaffen bezweckt unter anderem auch die vom Verband vorgeschlagene Abänderung der Berufs- und Arbeitslosenzählung, durch die eine genaue Uebersicht über die Zusammensetzung des Handelsstandes ermöglicht wird. Der in den Handlungsgehilfenkreisen herrschenden Unzufriedenheit mit der staatlichen Jnvaliditäts- und Altersversicherung wurde durch die Wiederholung des Ersuchens um Befreiung ^r Angehörigen des Kaufmannsstandes von dieser Versicherungspflicht Rechnung getragen. Bereits erworbene Rechte sollen hierbei gewahrt bleiben und die freiwillige Fortsetzung der Versicherung gestattet sein. Ueberdies wurde die Errichtung emer besonderen Versicherungsanstalt für die kaufmännischen An- | gestellten gewünscht. Der letzte Punkt der Verhandlungen betraf die Sonntagsruhe. Für diese wurde thunlichs Beschränkung der zulässigen ^§1*611 unbjöeil^r^nfung der Sonntagsarbeit auf die Vormittagsstunden beantragt und die Verbandsvereine aufgefordert, auf die Gemeindeverwaltung in dieser Richtung nachdrücklichst emzuw rken In den Derbandsvorstand wurden die Herren Carl Ludwig Schäfer als Vorsitzender, H. Albert-München, Oswald Backasch^wickau, Oskar Bieber-Hamburg, E. Haak-Danzig, Hugo Pfitzner-Apolda, O. Voigt-Berlin, Jul. Witzigmann- Mannheim als Beisitzer wiedergewahlt. Vor den Verhäng langen des „Deutschen Verbandes Kaufmännischer Vereine fand die Hauptversammlung des „Deutschen Vortrags. Verbandes" unter dem Vorsitz des Herrn Erstund Lotz, Coburg statt. Beide Verbände werden im nächsten ^ahre Krieges hatten griechische Soldaten, als sie in den Ther- mopvlen Schanzen bauten, ein Grab bloßgelegt, m dem sich menschliche Knochen, altertümliche Waffen und Schmucksachen vorfanden Der Sache wurde damals keine Aufmerksamkeit geschenkt. ' Erst jetzt hat der Direktor des Museums m Lamia das Grab genau untersucht und glaubt nun, das Grab sei jenes des Leonidas. * Glaspflaster hat man jetzt probeweise m Lyon angewandt. Seit November vorigen Jahres ist die Rue de ?a Röpublique mit Glas gepflastert Das neue Pflaster besteht aus Würfeln von acht Kubikfuß Volumen, die aus ae chmolzenen Glasabfällen unter hohem Druck gepreßt merben und auf der Oberseite mit kleinen Rillen versehen sind. Die einzelnen Blöcke schließen sich so dicht aneinander dasi Wasser nicht dazwischen hindurchdringen kann. Als I besonderer Vorzug des neuen Pflasters gilt der Umstand daß Glas ein schlechter Wärmeleiter ist; außerdem ist es bedeutend sauberer, haltbarer und dabei nicht teurer als N* 141 "ÄS beigesetzt. * Ein gelostes Problem. Wer Durst leidet, dem empfehlen wir aus guten Gründen die kohlensäurehaltigen Getränke. Solche stellen Sie sofort, an jedem Orte und m jeder Art beguem und billig mittelst Sodor her. ^Ueber BAg und Preis der Sodor verweisen wir auf den Inseratenteil.) Es sind dies jene kleinen mit flüssiger Kohlensäure S^utlten Stahlkapseln, welche die Sodorfabrik Zurich ^it Jah^s- frist mit ausgezeichnetem Erfolg auf den Weltmarkt brachte. Mit Sodor und einer immer verwendbaren Spezialflasche haben Sie nun die Mittel an der Hand, künstliches Selterswasser, die verschiedensten Limonaden, hochfeinen Champagner 2C. 2C. herzustellen. Sie füllen z. B. in die Spezial- flasche gewöhnlichen Tischwein geben etwas Zucker bei und । las en einen Sodor seine Wirkung thun und ein flotter I Ehampagner ist fertig. Auf ähnliche Weise erhalten Sie aus gewöhnlichem Brunnenwasser künstliches Selterswasser, aus Fruchtsäften Limonaden usw. Die: Vorzüge dmes Verfahrens sind so in die Augen springend, daß man begreift, weshalb die Sodor in zahllosen Familien sozusagen unentbehrlich geworden sind. * Leonardo da Vinci, Erfinder der camera obscura. Euqöne Müntz hielt in der Academie des Inscnptiens I in Paris einen Vortrag, in dem er mitteilte, baß er nach seinen neueren Forschungen ermittelt habe, Leonardo da Vmcr ei der eigentliche Erfinder der Camera obscura. In einer seiner bisher noch nicht bekannt gewordenen Schriften findet sich eine genaue und ausführliche Beschreibung und Er- I klärunq der Camera obscura. Der bisher als ! Sifinbet der Camera obscura angesehene Leon Battista Alberti und der Benediktiner-Mönch Don Paonuzio können bei Aer unvollkommenen Kenntnis Der Konstruktion nur als I läufer angesehen werden. II II Hk. ton 1V lauteud, '** Sm, ud zwar: feiet ' ' n , itfeier le. . . nter 14 Ich« w. • . . nter 14 Jahre ie . . . , ftter 14 Jahre le..... nter 14 Jahm le... . nter 14 Jahre ne..... nter 14 Jahnn ne..... Eintritt frei. ne..... nter 14 Jahm Hr. Anbei, b l. Henzerling, er.Jos.Ttrav cher machen: iche an btn । von btn bth d, da wir nifeib Rainen lanW nanz-Aii’ Vermischtes. \ • M den Vogesen. Kürzlich ist die erste Bergbahn m hpn-t «niwfpn die Drei-Aehren-Bahn, feierlich eröffnet I roomfa -Die Buhn führt von d-r Bahnstaüvn Tnrch-.rn bet: «Dlinar im Elsaß nach Dre.-A-Hren dem 6->8 M -r übte t>™ Meere gelegenen Luftkur- und allberuhmten^ z|ll - 1491 gegründeten Wallfahrtsorte, die Perle Der | lic in Die elektrische Bergbahn ermöglicht es nunmehr, D>i«chren von Colmar aus in einer Stunde zu erreichen. Bi,1811m, nach dem Plane des Geh. Bnurats^Wallach, zu Eo»I«,oon der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft zu Nürnberg erbt..." 1t eingeleisig, mit 1 Meter Spurweite und 8 1 K, laino Oie Wagen haben im Innern 18 Sitzplätze unD I au An Plattformen 16 Stehplätze in solcher Anordnung, tnil bie vielen schönen Ausblicke ungehindert zu gcnie6cn fitii'A leder Motorwagen ist mit zwei starken Elektromotoren I veM,r und zur Erzielung völliger Betriebssicherheit nut I roiiln einander unabhängigen, kräftig "'senden Br^mien aoiÄiiUtet. Bon Jahr zu Jahr erschließen sich die Boge. ei n nebr dem Fremdenverkehr. Seit Jahrzehnten hat IN I aniimibolicher Arbeit der Vogesenklub sie durch Anlegung voiiikememen Fußpfaden und Einrichtung von W°gw-,sern, B Mnnind Tafeln dem Naturfreund immer bequemer gangbar ge «du Nunmehr bringt die Elektrizität den Re'sendcn ohne lebe i,W! Anstrengung zu einem der fchonsten Punkte des Grenz ne Ibirn^c der für rabllose Fußwanderungen die beste Aus- Asi-ll. bi-t-t. ' Zur Eröffnungsfeier der Dre.-Ae ren- bci'":bn b: achte ein Sonderzug die Fejtteünehmer bui-jg und Colmar nach Türkheim, an deren Spitze den sa ''Wichen Statthalter, die drei Unterstaatssekretare, den OMMdesgerichtspräsidenten und den Vezirksprasidenten | ieiÄOb'.-relsaß. Die Volksvertretung war durch den Landes- ar MMpräsidenten und Abgeordnete vertreten. Der Burger- .n Mr entbot dem Fürsten-Statthalter den herzlichsten Will- tahun bin der alten freien Reichsstadt Türkheim. In den fe [»«quemen Wagen der neuen elektrischen Bahn ging die mach Drei-Äehren hinauf. Bnm Festbankett brachte d.n laiiserliche Statthalter, an die jüngste Vogefenreise des erinnernd, Dem ..Burgherrn im Elsaß" em drei aches SM das jubelnden Widerhall fand, ^besausfchuß- v 3d eint Dr. v. Schlumberger feierte ^begeisterten Worten d iiiHoictschritte, die die Eifenbahn der Menschheit gebracht, u Äonte in«6e(onbete, daß di- schnellen Schienenver m- d « die durch Dampf oder Elektrizität getrieben werden, d ^menschliche Leber verlängern, indem sie uns gestatten, T in Stunden zu vollbringen, für bie wir früher . 7 hM selbst Wochen brauchten. Sein Hoch galt »allen, die I b mM'cnbahn und Elektrizität der Menschheit dienlich sind; v c.jnk unkre besten Aerzte." Bei der Rückkehr nach I 3ii»)rim wurden dem kaiserlichen Statthalter von der SMIlerunq stürmische Huldigungen -ntgeg-ng bracht » Ein neues Gewebe. Gelegentlich des Ausfluges der a IAie dmer an der Jahresversammlung des o^rschlesischen @ eibtütaaed nach Schloß Neudeck zeigte Graf Henckel I vm Donnersmarck aus N°ud°ck seinen Gästen wie em i-lä^li-^si'sifckes Blatt meldet, ein Gewebe, das duftig und I !I Baftst anssich , geschmackvolle Muster ausweist V* Ins Nrnholz' hergestellt ist. Es .st tes em nach 3 exiliertem Verfahren hergestellter Stoff aus Cellu- I Il.nb„ der bestimmt scheint, in die Manufaktur- und Schmtt- i oviüibranche einschneidende Veränderungen zu bringe . i» Henckel wird Ende dieses Monats m semer Holzstoff- Mr ik Stahlhammer mit der Herstellung dieses neuen §H-s beginnen. Das vorgelegte Muster stellt einen NÄiirstoff dar, der vortrefflich waschbar und mlndestens haltbar ist, wie Nessel oDer sonstiges dünnes Gewebe *b von dem der Meter nur 2 Pfennige kostet. Für werden schon jetzt in England zahlreiche derartige Bffle gefertigt, von denen Anzüge hergestellt werden, die ifccßuf 17 Pfennige stellen. .. ** Eine Ehrenrettung. Die „Neue Züricher Ztg. „Die Thatsache, daß die Leiche des bei, dem Kiie'nbahnunglück in Dlissingen getöteten Fraulem Zj l lh der Tochter des schweizerischen Gesandten m Berlin, Mil Jmci Tage nach dem Unglück im Eisenbahnwagen ent- wurde, hat der inländischen und ausländischen Presse zu charfer Kritik an der Verwaltung der meder- Sdien Bahnen gegeben. Wie es scheint, mit Unrecht. Ä unser Land hochverdiente Vater der Verunglückten, t'ir'Minister Roth, ersucht uns mttzuteilen, daß ine genaue -Buchung tt)xn die Ueberzeugung verschafft habe, jene !ki furchtbare Unglück so überaus pemüch erschwerend UMache sei einzig einer Verkettung unglücklicher Umstande jede andere Pflasterart. . * Nach 32 Jahren. Bor einem Jahre, so berichtet die in Genf erscheinende Suisse, wurde am Fuße des Montblanc die Leiche des englischen Kapitäns Arkwright, melcker vor 32 Jahren ver chwunden war, entdeckt. Am Leichnam fehlte ein Fuß und ein Teil des Schädels Em Teil der Kleider befand sich in gutem Zustand und der Körper war sozusagen unversehrt. Kapitän Arkw^ght war ftin°rz°"iu u-rnSchruud mit drei Führern ver,chwunden. D?e L ich u der Führer wurden fchon zwei Tug- noch dem S’Z aber trotz aller Nuchs°r,chnng°n war es unmöglich, den Leichnam des Kapitäns zu bergen. Am 25. Mai dieses Jahres unternahm nun der ^hrer Desaillou mit drei Touristen eine Besteigung des Bossonsgletschers. I Ungefähr 30 Meter oberhalb der Bossonshütte entdeckte er in einer Gletscherspalte einen beschuhten menschlichen Fuß, welcher genau in der Höhe des Schuhwerks vom Schenkel abgetrennt war. In einiger Entfernung davon fand der Führer ein verrostetes Gletscherbeil mit zerbrochenem Sttel und ein großes Messer mit mehreren Klingen, ferner einen großen Schädelknochen und eine nicht sehr beschädigte goldne Uhd Die Räder waren verrostet, die Schale aber war sehr gut erhalten. Desailloud brachte den Fund nach I Chamonix, wo diese Gegenstände als dem vor 32 Jahren am Montblanc verschwundenen englischen Kapitan Arkwnght angehörend erkannt wurden. Man hat berechnet, daß die Entfernung, welche diese Fundstücke von dem Unglucksorte ous rurückaelegt haben, zwölf Kilometer betragt. Zwölf Kil°m°7°r in 32 Jahren, danach läßt sich die Bewegung der Gletscher b-m-sfen. Di- g-sund-nen L°ich°nt-il-^wurden I im Friedhöfe von Chamonix an der gleichen Stelle, wo der vor einem Jahre gefundene Körper Arkwrights hegt, Metzener Anzeiger Aeilerfil-/AiHeiger An.tr- nnd Anzcis-i'lntt für den Nr«ir G.etz-n. w° sich d ian p« • * Heber China ist in der letzten Zeit viel geschrieben worden, und wird noch mehr geschrieben werden, wenn die Eisenbahnen dem Europäer das Innere dieses noch immer in manchen Teilen unbekannten Landes erschließen werden. Aber die in der Gegenwart für den Europäer interessanteste Frage — nach den Resultaten des Einflusses Europas auf das chinesische Volk ist erst kürzlich angeregt worden. Ein besonderes Interesse bietet nach dieser Richtung ein von Leroy-Beaulieu in der „Revue des deux Mondes" veröffentlichter Aufsatz. Indem er viele interessante Züge des chinesischen Charakters anführt, die mehr oder weniger bereits bekannt sind, stellt er die Frage: auf welcher Grundlage ruhen in der Gegenwart die gegenseitigen Beziehungen zwischen Chinesen und Europäern, und was darf man von der Zukunft erhoffen? Allein in der Begründung dieser Beziehungen liegt ein Widerspruch: Die Europäer erkennen den Bewohnern des Landes nicht das Recht zu, ihre natürlichen Reichtümer unausgenützt liegen zu lassen, und andere daran zu hindern, sie auf vervollkommnete Weise zu verarbeiten; die Europäer wollen nicht nur mit China handeln, sondern es auch ausnutzen und sind nicht gesonnen, die tiefe Verletzung der Jahrtausend alten Sitten des Landes in Betracht zu ziehen. Den Chinesen aber, die sich zu Hause als Herrn betrachten, sind die Ansprüche auf Ausbeutung natürlich verhaßt. Ueberdies lenken die Auslän- । Grönland bis Island getrieben sein kann. An der Ostküste Grönlands geht eine starke Strömung südwärts, mit der jahraus jahrein die gewaltigen, aus dem Polarbecken kommenden Eismassen zur Südspitze Grönlands, dem Kap Farwell, getrieben werden, um dann zur Westküste umzuschwenken, wo sich die Eismassen schließlich verlieren. Diesen Weg hätte natürlich unbedingt auch die Andreesche Kapsel gemacht. Aber sie wurde nicht auf 25 Grad westlicher, sondern östlicher Länge ausgeworfen, also im Norden von Spitzbergen, von wo aus sie bis zum Kollafjord, einer 1 Abzweigung des großen Fjords Hunafloi an der Nordküste Islands, trieb, was in gerader Linie einen Weg von etwa 2200 Kilometer darstellt. Wie es kommt, daß sich Andrees Ballon am 13. Juli, der bekannten Brieftaubennachricht zufolge, an einer Stelle befand, die weit näher an der Abfahrtsstelle liegt, dürfte aufgeklärt werden, wenn die Kartenskizze, die in der Kapsel gelegen hat, in Stockholm eintrifft. Die Hitze in Amerika. Das Thermometer stieg am 6. Juni im Schatten auf 94 Grad Fahrenheit (etwa 27,5 Grad Reaumur) und das Wetter-Bureau kündigt eine weitere Steigerung der Hitze an, die anhaltend sein dürfte. Bis um 5 Uhr Nachmittags waren schon einige 135 Fälle von Sonnenstich gemeldet. Auch aus sämtlichen Staaten des Ostens kommen Meldungen über eine unerträgliche Hitze und eine vollständige Trockenheit. In Staaten Islands, Long Islands, Westchester County, die New-Iork mit Gemüsen, Eiern, Milch versorgen, ist die Hitze so groß, daß schon jetzt die Ernte halb verdorrt ist, so daß die Preise für alle Gemüse, Früchte usw. von Tag zu Tag steigen und bereits für die ärmeren Volksklassen eine unerschwingliche | Höhe erreicht haben. Röntgen-Photographie. Die erste Röntgen-Photographie I des Magens eines lebenden Menschen wurde der I Academie de Medecine in Paris in der letzten Sitzung vorgelegt. Es war bisher unmöglich, eine solche zu erhalten, da der Magen im allgemeinen für die Röntgen'schen Strahlen durchlässig ist und sich außerdem im Zustande der Nüchternheit hinter den benachbarten Organen verbirgt. Man hat allerdings versucht, diesem Umstand auf verschiedenen Wegen abzuhelfen, indem man die betreffende Person z. B. große Mengen von Selterwasser trinken ließ oder indem man den Magen in nüchternem Zustande vermittelst einer Sonde I aufblies, bis er seine ganze Größe erreicht hatte. Letzteres Verfahren ist natürlich nicht für jedermann und namentlich nicht für einen empfindlichen Kranken geeignet, auf dessen Untersuchung es doch in erster Linie ankommt. Foveau de Courmelles hat sich des schon einmal bei kleinen Tieren angewandten Hilfsmittels bedient, eine für die Röntgen- Strahlen undurchlässige Substanz in Gestalt von untersalpetersaurem Wismut in den Magen einzuführen. Ergab einem Patienten nach dem Mittagessen 10 Gramm dieses | Stoffes, die in Konfitüren verborgen waren, zu schlucken und versuchte nach etwa halbstündiger Ruhe den Magen des Patienten mit Röntgen'schen Strahlen aufzunehmen. Nach einem einmaligen Fehlschlage gelang der Versuch, und Courmelles erhielt auf diesem Wege die erste Radiographie des Magens von einem lebenden Menschen, die bisher überhaupt gewonnen wurde. Die Aufnahme dauerte fünf Minuten. Die Umrisse des Magens sind auf dem Bilde freilich noch nicht in vollkommen befriedigender Schärfe zu erkennen, aber man hofft, daß weitere Versuche die Mängel beseitigen werden. Damit wäre der Röntgen-Photographie em neues Spezialgebiet innerhalb der Heilkunde erschlossen, indem sie auch bei der Feststellung von Magenkrankheiten gewisser Art ein wichtiges Hilfsmittel werden würde. * "tue Ausnutzung der Niagara-Fälle ist gegenwärtig I in der Einrichtung begriffen, sie soll wieder der Acetylen- Erzeugung zugute kommen. An dem riesigen Wasserfalle besteht schon eine große Fabrik von Calciumcarbid, dem Mutterstoffe des Acetylengases. Die neue Anlage wird in deren Nachbarschaft ausgeführt und einen der größten I elektrischen Betriebe bilden, die bisher ihre Kraft von dem Niagara-Fall bezogen haben. Nicht weniger als 25000 elektrische Pferdekräfte werden nach Vollendung des ganzen Planes in dieser neuen Fabrik in Thätigkeit gesetzt werden, und man rechnet auf eine tägliche Erzeugung von 2000 Zentner Carbid. Die Kabelleitung, die von der großen I Kraftstation an den Wasserfällen bis zu der Fabrik hergestellt wird, wird eine Länge von 12000 Fuß besitzen. Der Betrieb wird schon in diesem Sommer versuchsweise I ausgenommen werden. * Bierverhälluifie in Ostafien. Unsere Besatzung in Kiautschou mag manche Entbehrungen zu erleiden haben, aber wenigstens ab und zu ist sie doch in der Lage gewesen, sich an einem kräftigen Schluck deutschen Faßbieres zu stärken, das ihnen von freundlichen Gebern gespendet wurde. So geht jetzt eine Danksagung des Gouverneurs Jäschke durch die Zeitungen für zwanzig halbe Hektoliter Bockbier der Berliner Bockbrauerei, die im besten Zustande angekommen und mit gebührendem Danke vertilgt worden sind, ebenso wie im vorigen Jahre eine Sendung von einigen vierzig Hektolitern aus der Wiküler Brauerei, die der Bankdirektor Dr. Jordan unseren Truppen auf den Weihnachtstisch aufgebaut hatte. Unseres Erachtens ist die Bierfrage I in Ostafien übrigens nicht nur für unsere Truppen in hohem Grade interessant, sondern überhaupt für jeden, der in Ostafien lebt, nicht zum mindesten aber für unsere Aus- I suhr. Die Schwierigkeit, mit der diese zu kämpfen hat, besteht im wesentlichen darin, daß das Faßbier nur dann nut Sicherheit in gutem Zustande ankommt, wenn es in Kühlräumen versandt wird, daß diese Art der Versendung sich aber außerordentlich teuer stellt. Die Lloyddampfer führen wohl recht erhebliche Mengen Faßbier in den Kühlräumen, aber, da das Bier auch für die Rückfahrt reichen I muß, nur für den Bedarf der Reisenden und nicht zu allge- I meinen Handelszwecken. Wer diese Reise einmal gemacht hat, der weiß, welches Labsal dort solches gekühltes Faß- der ihre Bestrebungen nicht nur auf das ökonomische Gebiet, sondern auch auf das religiöse, und welche europäische Regierung würde in ihrem Lande eine religiöse Propaganda dulden, die den Grundsätzen der herrschenden Kirche von Grund aus widerspricht? Der Verfasser erteilt der Selbstverleugnung der Missionare volle Gerechtigkeit, aber er ist doch der Meinung, daß sie in ihrem Eifer nicht vergessen sollten, daß die christliche Propaganda nicht nur die Sitten, sondern auch die Grundsätze selbst der chinesischen Moral verletzt. Diese Verletzungen gleichwie auch die gründ- liche Verschiedenheit der Anschauungen in allen Dingen und die beiderseitig gleiche Ueberzeugung von ihrer Ueber- legenheit haben gegenseitige Verachtung und Feindschaft gezeugt. Indem die Chinesen nämlich mit den Europäern näher bekannt werden, hören sie nicht auf, diese als Barbaren anzusehen, sondern festigen sich sogar in dieser Ansicht. Die wissenschaftlichen und die industriellen Leistungen der europäischen Zivilisation dient in ihren Augen nicht als ein Zeichen der Ueberlegenheit. Sie erkennen in den Europäern geschickte Arbeiter und schlaue Gaukler an, halten sie aber für roh und unaufgeklärt. Für den Chinesen bedeutet die höhere Zivilisation — die Kunst, das „Aeußere zu wahren"; der Bewohner des himmlischen Reiches hält sich in gewisser Weise für einen Schauspieler auf offener Bühne; feine Worte, Handlungen, Gesten haben i in Gegenwart von Menschen nichts gemeinsames mit seinen Gefühlen. Die unschuldigste, ja sogar eine lobenswerte Handlung bedeckt, wenn sie ohne Beobachtung der festgestellten Formen ausgeübt wird, den Menschen in den Augen des Chinesen mit Schmach und Schande. Einer Schuld überführt, ist er durch die Sitte verpflichtet, zu leugnen, ohne auf die augenscheinlichste Ueberführung zu achten und selbst nach Verbüßung der Strafe nicht zu bekennen. Alle diese Sonderheiten des chinesischen Charakters sind allen Klassen des chinesichen Volkes gleich eigen, von der höchsten bis zur untersten. Bei derartiger Verschiedenheit der sittlichen Grundsätze ist es verständlich, daß das einfache, freie Wesen des Europäers dem Chinesen als Barbarei erscheinen muß. Er beugt sich vor unserer Macht, aber sie flößt ihm keine Achtung ein; er empfindet dem Europäer gegenüber etwa dasselbe, was der unbewaffnete Wandrer bei der I Begegnung mit einem Räuber, der mit dem Messer in der Hand seinen Beutel fordert, fühlen mag. Und wie der Wanderer ein anderes Mal, um sich gegen Diebe zu verteidigen, sich bewaffnet, so versucht auch das himmliche Reich, sich die Waffen Der europäischen Industrie anzueignen, um sich gegen uns zu verteidigen. Der Verfasser zweifelt nicht, daß, sollte der Druck Europas plötzlich aufhören, die Chinesen von neuem ihre Häfen schließen, die Telegraphenstangen stürzen, die Eisenbahnschienen wegnehmen und in ihrem Lande alle Spuren von Neuerungen verwischen werden, die sie für vollkommen überflüssig halten. Mit der größten Verachtung begegnet dem Europäer in China natürlich die Klaffe der Gelehrten, die maßlosen Stolz und Geringschätzung aus ihren alten Klassikern schöpfen gegen alles, was nicht den Stempel der-Weisheit des Konfucius trägt. Diese Thatsache läßt mehr als alles andere die Hoffnung auf eine Aufklärung Chinas schwinden, da historischer Erfahrung zufolge aufklärende Ideen in den gebildetsten und denkenden Klassen geboren werden und erst von hier aus in die unwissenden Massen bringen; in China aber verhält sich die Intelligenz eben am feindseligsten allen fortschrittlichsten Ideen gegenüber. Dieses Hindernis ist viel ernster als die unsinnigen Vorurteile und der Aberglaube der Volksmassen. * Zur jüngsten Nachricht von Andree wird dem „Hann. Kour." geschrieben: Ein Fehler in der drahtlichen I Uebermittelung des bei Island angetriebenen Androeschen Zettels hat Anlaß zu einem eigentümlichen Irrtum gegeben, I „ nchlig zu stellen sehr angebracht erscheint. Es hieß namüch die Kapsel, in der der Zettel lag, sei auf etwa 32 Grad nördlicher Brette und 25 Grad westlicher Länge ausgeworfen worden, was also etwas nördlich von der .jnbepenbencebai, an bet östlichsten Norbkiiste von Grönlanb wäre, und daraufhin erklärten verschiebene Berliner Gelehrte 7' großer Bestimmtheit, Andröes Ballon wäre am 11 ->uli 1897 bem Tage der Abfahrt, in etwa acht Sunben von Spitzbergen nach Grönlanb unb später wieder nach Spitzbergen znrückgeflogen. Dies wäre an unb für sich schon eine höchst seltene Rückfahrt, aber hätte man sich die Eis und Strömungsverhältnisse an der grönländischen Ostküste vergegenwärtigt, so wäre man bald zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Kapsel nicht gut vom nordöstlichen | UmversttSts-Uachnchtrn. ^atuitat* unterer bibltothek den ihrals Vermächtnis zugefallmrn, mch umfassenden medizinischen Teil der Bibliothek ° / vr. med. H. Rohlfs, der sich als " I mnrc5 gearteten Namen erworben hat, jugMftn ? — G-sch-ok eibltt die Untv-rstllitsbtiltotb-k, welch,, ch ' .«betet nubljintldjen Sotwbäen (Siebold, SiiM fc , tid) ausgenommen h.t, eine höchst d-nkensw-tii Mteratur, Wissenschaft t PharmaeeutischeS Lexikon. Ein Ws- unb buch für Apotheker, Aerzte, Chemiker und Naturkenner. $on ' Mag. pharm Max von Waldheim. Das Werk erscheint in 2o ' • Men zu 50 Pfg. Die Ausgabe erfolgt in zehntägigen Zwischen i I <2l. Hartleben s Verlag tn Wien.) Das -Pharmaceutische w 1 A' Max von Waldheim hat sich die Aufgabe gestellt, alles notwr- I Wissen auf jenen Gebreten, welche mit der Apothelerkunfi iu\t - hangen, dem studierenden Pharmaceuten sowohl, wie bem biplcir Apotheker, dem Arzte, Chemiker, Droguristen u. s. w. in klarer überia • I Werse zu vermitteln. Alle in der deutschen und österreichiich.l.i ■ I makopöe officinellen Heilmittel wurden berücksichtigt unb bu i- Prüfungsmethoden zur Feststellung der Identität und AeirL- I Droguen und Präparate ausgenommen. Bet diesen Artikeln n I allen übrigen in neuerer oder alter Zeit zur Verwendung ':± I Präparaten ist die Wirkungsweise, der medrcinische Gebrauch beit^- 1 ten Erkrankungen, und wenn nötig auch die Gegenanzeige mm. Die wichtigsten neueren Hellmittel, mit welchen die Arbeiten br: . I nnker den Heilschatz fortwährend bereichern, alle jene Heilpffan, I Droguisten und jedem Naturkenner wird es auf jede mit der I macie m irgend einem Zusammenhänge stehende Frage siche:.: I wertvolle Antwort erteilen. Das Fahrrad, dessen Verwendung als 6potb unb als ■ kehrsmittel sich zu so ungeahnter Ausdehnung verallgemeinert bat, wohl kaum je von irgend einem Vehikel anderweitiger Ronftc^ • verdrängt werden. Nur hinsichtlich des Antriebs sind allerbmgL^ änderungen und Neuerungen nicht nur möglich, sondern sogar *:i wahrscheinlich. Das Fahrrad hat nun bekanntlich ganze neue Zn°dsr zweige in's Leben gerufen, und jetzt beginnt man auch den kommLu Tell seiner Fabrikation wesentlich umzugestalten, indem man nämlui übergeht, große gemeinsame Ausstellungs und Berkaufshallen, irr a die einzelnen Händler und Fabrikanten die Räder, welche sie er * Markt bringen, viel leichter und vor allem billiger, d. h. mit ei kicher Herabminderung der sonst auf dem Einzelverkaus lastenden abzusetzen vermögen. Ebenso werden in jenen gewissermaßte u Genossenschaftswegen errichteten Hallen große Auktionen abgp- u. s. w. und das Publikum hat die beste Gelegenheit, dir versH'!- Systeme, ihre Vorzüge und Unterschiede und die einzelnen M im speciellen Falle kennen zu lernen. In interessanter Weise 'j- das soeben zur Ausgabe gelangte 24. Heft der beliebten Familii- schrift „Für Alle Welt" (Deutsches Verlagshaus Bong L Co., 8.c/' Potzdamerstraße 88 — Preis des Vierzehntagsheftes 40 : Einrichtung der erwähnten Institute. Nicht weniger fesselnd। -ii sonstige Inhalt der Nummer. U. a. enthält sie einen sehr inftaj Artikel über den Indigo und seine merkwürdige Herstellung, ei.-. 6 geschriebene Humoreske, eine Schilderung einer Harztour, die Fortfff< der beiden laufenden großen Romane, zahlreiche populär Mitteilungen aus Technik und Gewerbe und einen ungemein reicht vorzüglich ausgeführten Bilderschmuck. „Guter Rat ist teuer", so heißt es zwar, aber das fcg wort hatn tdjt immer recht, findet doch jede Hausfrau in der Welt" (Berlin, Franz Lipperheide, nicht zu verwechseln mit > Modenwelt" und „Große Modenwelt") einen billigen Ratga-'- jederzeit bereit ist, ihr zu helfen. Handelt eS sich darum, unb die ©einigen modern und geschmackvoll zu kleiden, so Modenwelt nicht allein die schönsten Modelle mit dazu » Schnittmustern, sondern fie liefert auch einzelne Schnitte ntröj gewünschten Maße. Sie sorgt tn gleicher Weise für die it* wie für die einfache Frau, fie denkt an die Kleinsten, rote ei » fischchen und die schulpflichtigen Knaben, ja selbst die Be des Hausherrn werden thetlweise von der Modenwelt bci^ Neben allem, was die Mode in der Kleidung will und bringt die Modenwelt das beste und neueste an Handarbet-- hier wiederum nicht allein Nadelarbeiten, sondern garmanM. mit Pinsel, Brennstist,Stichel u. s. w. auszuführen ist Notwendigen findetsich alles, waS zur Behaglichkeit und zum w des Hausesbeiträgt. Die geschickte Teilung deS reichen»Inhaltes gefialtet Dtesjp der Erwachsenen und der Kinder zu trennen, ebenso oie-Up beiten von dem, was Küche und HauS betrifft. Der beuer Teil der Modenwelt bietet gesunde und auch amüsante KoN sich an der Lectüre Jung und Alt zu erfreuen vermögen. bier bietet unb mit welcher SBeaeiftm„,„ getrunken wirb, die, vom Laube #on aU lu Gastfreundschaft des Schiffes erfreue? Genuß van Bier erlangen können « b be" verkaufen wäre, fo würbe man ,t®en? b°rt 6 Uchst-n Preise erzielen können, und zwa7aek°, nicht nur von Deutschen aus (nnh 9 b,e aller Nationen. Bier in £b . t °°" W überall haben, aber gerabe“ ba^ für bä."1 Flaschenbier ist nirgends imstande 1 SU ersetzen; da sich bie SBcrfenbunq in m 9ute ;' bet beanspruchten Räume, ber nötiaw rd 5" Einrichtungen und der großen Kosten windliche Schwierigkeiten entgegensetzen so eine sehr lohnende Aufgabe für X'e Vat,e * ^fahren finben könnten, das ' tat des Beetes zu verschlechtern, den ungti?? 1 in den Tropen gestattet. Was für öftXt auf alle überseeischen Länder zu, ubeX"n & > fuhruug der Tropen gelangen kann, und w Ster ein reiches Feld öffnen würde, wenn , loser Beschaffenheit dahin bringen könnt" Alkohol übersättigte englische Bier müßte le^, .^' fern und wird ,etzt schon teilweise durch (eichtn amert antsche Flaschenbiere ersetzt. Wit glauben d ^ch für unsere Brauereien ganz aukernrö-nn^L würbe, der Frage ber Bierversorgung folger Lunder naherzutreten, zumal das in bortiqen jir J gebraute Bier, wenn es mit ber Zeit amt im™ wirb, doch einen Vergleich mit unseren Büren n» halten kann. "l* As tilÄle»! »KdF^ Wö'< leN 6t.;< iberw 4'IS *81«^: «' * m.'1" *! ®"»tW.' i"ml bai J,; s« taK ®it ir*;"' Menschs lt Maroth.. "Hochschult Jt? ^Miugeftli,. Tru dtr Bidta sich als Gei^ tootbtn bti, B >VSbtbUothtk,°I Phom (Sltbolb, höchst bon!tn§: Ltxiko». &t Chemiker unb fc Idheim. Das £d >8°be erfolgt in ch» öicn.) Dos,Pbcm t sich die Auchs- p. welche mit der jp hamaceulen so«h,k er, DroguristenLsc in der deutschen ei Lei wurden berüch: Wellung bet 3b® 'genommen. Bet te itr alter Zeit jur b- >erse, dn medrcirnschet an nötig auch die imittel, mit welchen:<■ cend bereichern, al!' h den bedeutend ac n Ländern der &tbp - hamaceutischen, chch der Praxis thätz L ihn* rasche unb a mm md Osficin hi- urfennet wird esc Zusammenhänge en Lerwendung ol nter Ausdehnung ic einem Lehikel v- .sichtlich des Üntrt: n nicht nur mozm .b hat mm bekamt md jetzt beginnt «; rtl'ch umM-staM- Ausstellung^^ Fabrikanten bi< und vor allem sonst aufdemS-^s so -erden ml-,. H°°en K hat die beste W " u lernen. 3" JJ, angle 24. mtsches „ji des »omane, ^b-oobe-^ SIU»*w» »"w ssr " "i . ä'»«1“ K i»8r i»tif »*W/ Nur reines Fabri kaLv^^aä ^hocplade MWeMW L ßcso Fabrik g egriindeflTTS.______________________ Otto Bergen. 4733 gesetzlich geschützt Nr. 32537 Herren: 4635 4006 Ohne Konkurrenz -letztlich empfohlen. 2345 3/a Liter’ ftdtunflen,«heumati6mu»1c. Dorzuglicht, _____<13 ..btt.A.iHA firt OTinftrm ^nmiuen? UßfhPIIYI Horceame Derpflrgung bei engstem FamUien- nUTIIüllll a„jct)!uc. MSr, biü November. Prosp. franco. 1977 Dr. M. Schnlte Kahlfyia. im Tauno«. Telephon 46. Marktplatz 21. Vergebung Von Kauarbeiten. 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