,q*N 1 wottni roll 1899 Dienstag den 18. April Erstes Blatt. m so Gießener Anzeiger General-Anzeiger Allr Lnjeizrn.Lrrmittlungsstrllen bei In- unb Äultenbd nehmen Hnjdgm für ben G,eß en er Anzeiger entgefee 5Ke|Uflspro auch in diesem Jahre wieder dieselbe Frage an das Schicksal I Vergnügungsverein angehörige junge Leute, welche von und an die Theaterfreunde zu stellen. Daß diese zustimmend I einem Balle kamen, in der Neustadl derartig scandaliert, beantwortet wird, daran ist nicht zu zweifeln. Man hat | daß die Bewohner genannter Straße an den Fenstern er- fich, abweichend vom vorigen Jahre, dazu entschlossen, drei | schienen. Zum Schluffe dieses Aufzuges fielen dieselben Einakter zu geben, die von verschiedenen Gruppe» dargeftellt [ werden, dadurch find wieder weitere Kreise interessiert worden. | Was dargeboten wird, darüber berichten wir ein andermal, | rs handelt sich hierbei um Ueberraschungen. Zufügen können | wir jedoch noch, daß gleich zwei Abende in Aussicht ge- | nommen sind: Mittwoch den 3. Mai und Donnerstag den I 4. Mai; an beiden Abenden werden selbstredend die gleichen | Stücke aufgeführt werden. I Die „Gießener Sängervereinignug" hat sich in den I letzten Wochen auf die Zahl von 7 Vereinen mit rund 1 200 Sängern vergrößert, ein Zuwachs, welcher es ihr I nahelegte, an den „Allgemeinen deutschen Sängerbund" An- | schluß zu suchen. Dies ist bereits erfolgt, und zwar zu- I nächst durch Beitritt zu dem jüngst neu gegründeten „Mittel. I deutschen Sängerbund", welchem unter anderen Bünden auch I der „Hessisch^ Sängerbund" mit zirka 25 Vereinen, sowie | die Sängervereinigung in Frankfrrt a. M. mit zirka I 35 Vereinen angehören. Dieser Bund hat für dieses Jahr | etwa im August eine Sängerfahrt nach Kassel ge- | plant, und dürfte es zur Möglichkeit werden, daß die für I den im Mai I. I. daselbst stattfindenden großen Gesangs- I Wettstreit mit einem Kostenaufwand von zirka 80,000 Mk. I erbaute große Sängerhalle, auch dem event. dortselbst statt- I findenden 1. Bundesfest des „Mitteldeutschen Sängerbundes" I zur Verfügung steht. Der Hauptkostenpunkt eines solchen I Festes wäre in diesem Falle beseitigt. Wir zweifeln nicht, I daß unsere wackere „Gießener Sängervereinigung", die unter I Herrn Franz Bauers zielbewußter Leitung schon zum I öfteren am hiesigen Platze ihr Können gezeigt, auch bei I dieser Gelegenheit in Kaffel mit Ehren bestehen wird, und es ihr nicht schwer fallen dürfte, ein solches Fest des über | 4000 Sänger zählenden „Mitteldeutschen Sängerbundes" auch innerhalb den Mauern Gießens zustande zu bringen. I ** Orgelkonzert am Donnerstag dem 20. April in der I Johanneskirche. Wir machen heute nochmals auf das statt- | findende Orgelkonzert aufmerksam und fügen zur Information für unsere Leser eine aus der „Münchener Allgemeinen Zeitung" entnommene Notiz bei: Das Orgelkonzert, welches gestern Hr. Adolf Hempel unter Mitwirkung der kgl. Kapellsängerin Frl. Marie Henke im großen Kaim- saal veranstaltete, nahm einen animierten Verlauf. Die vorzüglichen künstlerischen Qualitäten unseres Organisten haben wir gelegentlich betont. Hempel ist ein durchaus reifer Musiker. Was er gibt, gibt er innerlich fertig, erschöpfend und maßvoll. Nirgends geht er über die Grenze des Zulässigen. Seine Registrierung verschmäht die beliebten Aufdringlichkeiten und bleibt doch immer wirkungsvoll; sein Pedalspiel prunkt nicht mit Extravaganzen, aber es zeigt sich zur rechten Zeit vom Manualspiel so unabhängig, wie die eine Hand von der anderen, allen Schwierigkeiten gewachsen: An der Auffassung der gestern zu Gehör gebrachten Tonstücke offenbarte Hempel wieder ein ausgeprägtes Stilgefühl. Da war Bachs dorische Toccata ganz Bach, groß und herb, in den Umrissen fcharf und durchgeistigt. Rincks Präludium und Fuge über B-A-C-H entzückten durch die Klarheit des polyphonen Gewebes und das schwungvolle I Konzertstück in D eigener Komposition machte in der sauber- I gefeilten, kräftig markierten Wiedergabe einen pompösen Eindruck — kein Wunder, daß Hempel den Abend hindurch , Gegenstand herzlicher Ovationen war. Er erhielt einen wohlverdienten Lorbeerkranz. H. Frühjahrsgautag des Gauverbandes 9 des Deutschen- Radfahrer-Bundes. Der Verkauf der Eintrittskarten zu dem am nächsten Sonntag dem 23. April d. I., nachmittags von 4 Uhr an in Steins Saalbau stattfindenden großen Konkurrenz-Saalfahren hat seit gestern in den Vorverkaufsstellen — Caf6 Heitler, Südanlage und Heinrich Noll, Mäusburg — begonnen. Schon vorher aber war die Nachfrage nach diesen Karten eine so rege, daß der festgebende Verein, die „Wanderer", G.-R.-G., fich veranlaßt gesehen haben, durch ein besonderes Zirkular alle Interessenten nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß der verfügbare I Zuschauerraum in kürzester Frist ausverkauft sein dürfte, sodaß nur bei sofortiger Bestellung mit einiger Bestimmtheit auf Eintrittskarten überhaupt wird gerechnet werden können. Alle Sitzplätze sind numeriert, ihre Zahl aber ist eine sehr beschränkte, da der innere Raum des Saales für das Fahren vollständig freigehalten werden muß und für Zuschauerplätze nur die Bühne, der Anbau und der Raum unter der Gallerie 2c. zur Verfügung stehen. Auch an dieser Stelle sei daher die Vorausbestellung der Karten allen Interessenten nochmals dringend empfohlen. ** Dünsbergturm. Die Arbeiten für den Aussichtsturm auf dem Dünsberg, sowie das Hinausschaffen des Baumaterials zu demselben ist dem Maurermeister Rinn I in Heuchelheim übertragen worden und wird dieser in den I nächsten Tagen mit den Arbeiten beginnen. ** Befitzwechsel. Die Firma Busch & Mylius I verkaufte ihre Zigarren-Fabriken zu Heuchelheim und Wald- Girmes für 87 500 Mark an die Firma Rinn & Kloß in Males and MsvinMes. Gießen, den 17. April 1899. • • Aus dem Grotzh. Ministerium. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 12. April den Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern, Dr. Hermann Kratz, zum ständigen Hilfsarbeiter bei diesem Ministerium, mit Wirkung vom 15. April 1899 an, zu ernennen. Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 28. März dem Kreissttaßenwärter Johann Bender I. in Hetzbach das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit" zu verleihen. * • Vou der Universität. Zum Nachfolger Professor O. Wiener's in der ordentlichen Professur für Physik ist Dr. W. Wien, bisher Dozent ander technischen Hochschule zu Aachen, ernannt. • • Theater-Verein. Als bei Beginn der verflossenen Saison unser Publikum das Stadttheater besuchte und die wesentlichen Verbesserungen auf der Bühne und im Zuschauerraume vorsand, drückte dasselbe seine vollste Befrie* digung in unverkennbarer Weise aus. Das damals Geschaffene soll aber nur den Anfang bedeuten, es wird fleißig weitcrgearbeitet, um das Haus in der Wallthorstraße einem Theater immer ähnlicher zu gestalten. Der Theater- Verein, in Gemeinschaft mit dem weitblickenden Besitzer des Grundstückes, werden dazu wieder den kommenden Sommer benutzen. Vor allen Dingen soll aber damit be- UrteilS gegen Dreyfus wegen Formfehlers Aussichten. Paris, 16. April. General Rocque, Artillerie-Direktor im Marine-Ministerium, hat wegen eines Zerwürfnisses mit dem Marineminister Lockroy seine Demission gegeben. Paris, 16. April. Aus Longwy wird gemeldet, daß der Wachtposten an dem Pulverturm in der vergangenen Nacht von zwei Individuen angegriffen worden sei. Beide Individuen konnten jedoch flüchten. Paris, 16. April. Der „Figaro" veröffentlicht heute einen Teil der Aussage Picquarts, sodann die Aussage eines Agenten des Spionage-Büreaus mit Namen Guenne, welcher von den intimen Verhältnissen DreyfuS' spricht. Er gibt die Namen verschiedener Maitreffen an und erzählt, daß Dreyfus des öfteren in Spielklubs verkehrte, von denen heute einige geschloffen sind. Diesem Agenten zufolge hätte Dreyfus aus Geldmangel Verrat begangen, lieber Esterhazy befragt, erklärte der Zeuge, er habe immer geglaubt, Esterhazy mache doppelt Spionage, entweder aus eigenem Antriebe oder auf Befehl eines anderen. Ein Agent Namens Tomps, welcher bei der Eisenbahn-Polizei angestellt war, photographierte das Bordereau. Seine Aussagen enthalten aber nichts neues. Ein weiterer Zeuge namens Desdesine, welcher Polizei-Agent im Kriegsministerium gewesen, sagte aus, er sei im April 1896 vom Obersten Picquart beauftragt worden, den Esterhazy zu überwachen. Er habe herausgesunden, daß Esterhazy mit schlecht beleumundeten Personen verkehrt, daß er Briefe aus Brüffel und Spa empfange und er habe Esterhazy eines Tages gesehen, wie er in eine fremde Gesandtschaft eintrat, wo er eine Stunde verblieb. Ferner habe er festgestellt, daß Esterhazy verschiedene Geldsendungen erhielt von 1000 Francs, 800 Francs usw. Die hierüber angestellten Untersuchungen ergaben jedoch, daß diese Geldsendungen nichts Verdächtiges an sich hatten. Esterhazy wurde eines Tages ersucht, Mitglied der Verwaltung der Goldminen-Kompagnie zu werden. Der Zeuge war sich lange unbewußt, weshalb Esterhazy überwacht wurde, bis Picquart ihn beauftragte sich Schriftstücke von Esterhazy zu beschaffen. Von diesem Augenblick an wußte ich, so sagte der Zeuge, was die Ueber- wachung zu bedeuten hatte, mit der ich beauftragt war. Paris, 16. April. Ein Redakteur des Blattes „Rappel" hat unter eidlicher Versicherung in einem Briefe an den Präsidenten des Kassationshofes geschrieben, er habe die Aeußerung des Hauptmanns Freistätter mit angehört, worin dieser erklärt habe, daß ein geheimes Schriftstück den Richtern bei der Aburteilung mitgeteilt worden sei, daß das Urteil hauptsächlich durch dieses Schriftstück gefällt worden sei usw. Bukarest, 16. April. Alle bisherigen Versuche zur Kabinettsbildung sind gescheitert. Man glaubt nunmehr, daß Cantacuzene mit der Bildung eines rein konservativen Ministeriums betraut werden wird. Belgrad, 16. April. Nach Meldungen aus Alt-Serbien dauern die Gewaltthätigkeiten der Arnauten gegen die christliche Bevölkerung fort. Es sind deshalb bereits über 200 christliche Familien nach Serbien geflüchtet. Cettmje, 16. April. Offiziös wird die erfolgte Verlobung des Erbprinzen Danilo von Montenegro mit der Prinzessin Jutta von Mecklen- burg-Strelitz bekannt gemacht. Petersburg, 16. April. Zwischen den Stationen Gorkino und Witschuga entgleiste ein Personenzug. Der Lokomotivführer, ein Heizer, zwei Schaffner und mehrere Reisende wurden getötet, viele sind schwer verletzt. Algier, 16. April. Max Regis wurde nach seiner Verurteilung zu vier Monaten Gefängnis von der Menge mit Enthusiasmus begrüßt. am Neustädterthor zwei Handelsleute an und schlüge» dieselben so, daß sie in der Klinik ärztliche Hilfe in A«. spruch nehmen mußten. Die Thäter wurden auf der Heuchelheimer Mühle, woselbst sie fich zwecks Abkühlung ihrer hohen Temperatur hinbegeben hatten ermittelt und zur Anzeige gebracht. — Am Sonntag nachmittag verhöhnte ein Arbeiter in der Kaplansgasse dahier oo» Fenster aus eine vorübergehende alte, kränkliche Frau, indn, er ihr verschiedene Schimpfworte zurief. Er ging fogat herunter auf die Straße, faßte die Frau am Halse, wobei dieselbe zu Fall kam und fich derart verletzte, daß sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Anzeige wurde gegen den Thäter erhoben. 4 % Wormser Stadt-Anleihe. Die Zeichnungen auf die I neue Emission von 3 Millionen Mark sind allerorts so überaus zahlreich eingelaufen, daß das Emissionshaus nur ganz geringe Beträge zuteilen konnte. In Worms aHdg wurde die Anleihe bedeutend überzeichnet. DenMae.i Zeichnern, welche also nicht genügend erhalten haben, dürften daher die in der nächsten Zeit zur Ausgabe gelanynbti 4 %igcn Obligationen der Stadt Pforzheim willkommen \txw. ** Ausstellung für Krankenpflege. Anläßlich des 8on gresses für die Bekämpfung der Tuberkulose wird vo» 20. Mai bis 18. Juni d. I. in sämtlichen Räumen der „Philharmonie" zu Berlin eine Ausstellung für Krankenpflege stattfinden, deren Ehrenpräsidium der Königlich Preußische Staatsminister und Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten, Herr Dr. Löste, Übernommen hat. Da zu diesem Kongreffe Vertreter aller Länder in großer Anzahl bereits angemclbet sind und ei scheinen, wird die Ausstellung zweifellos stark beschickt und besucht werden. Die Ausstellung soll nicht an Deutschland allein gebunden sein, sondern einen internationalen Charakter tragen. Ferner soll dieselbe nur aus ausgewählten Gegenständen bestehen, so daß mit der Zulaffung zur Ausstellung eine Anerkennung enthalten ist. Indem man an dieser Stelle die Ausstellung der Beachtung empfiehlt und sowohl die geeigneten wissenschaftlichen Institute als auch die in Frage kommenden Industrien auf die Beschickung derselben auf merksam macht, wird bemerkt, daß die Bestimmungen über die Organisation der Ausstellung und Formulare snr An träge von Ausstellern bei Großh. Ministerium des Innern in Empfang genommen werden können. §§ Bermuthshain, 14. April. Der hiesige älteste Ln-, gerichtsmann Heinrich Rasch III. feierte vorige Woche ia Kreise seiner Kinder und Enkel seinen 80. Geburtstag und gestern mit seiner zweiten Fran die goldene Hochzeu noch bei rüstigem Alter und im besten Wohlsein. Möge c; dem hochbetagten Greise vergönnt sein, noch mehrere Jahn zu leben. + Nidda, 16. April. Vorgestern abend hielt der Vorschuß- und Kreditverein dahier, welcher seit 9 Jahren all Aktiengesellschaft besteht, seine diesjährige Hauptversammlung in der „Traube" ab. Nach dem pro 1898 tt statteten Geschäftsberichte wurden int abgelauftnen Nech nungsjahre 1812586 Mk. 46 Pfg. gegen 1696687 Ml. in 1897 umgesetzt und 10118 Mk. 28 Pfg. Reingewinn, gegen 8787 Mk. 36 Pfg. im Vorjahr, erzielt. Bon bee Gewinn sind 3262 Mk. 19 Pfg. für neue Rechnung, 2750 M als zu verteilende 5prozentige Dividende, ferner >»O00Mk. für den Reservefond, 1000 Mk. zum Spezialreservefon» bestimmt und 50 Mk. unserem Vereine „Krankenpflege' überwiesen worden. Der Reservefond beträgt nun 38 550 Mk. gegen 32 550 Mk. zu Ende 1897. Bei der infolge Zeit, ablaufs erforderlich gewordenen Aufsichtsrats- und Vorstands- ersatzwahl sind die seitherigen Mitglieder wiedergewW worden. Der aus den kleinsten Anfängen seinerzeit entstandene Vorschußverein ist zum Segen unserer Stadt i» stetem Aufschwung begriffen, wozu Herr Rechner Zell auch sein gutes Teil beigetragen hat. □ Darmstadt, 15. April. Die vorgesehene Konstituierung, eines Hessischen Landesausschusses des Flottenvereins ging heute in einer von cirka 40 Mont» verschiedenster Berufskreise besuchten Versammlung (von au» wärts waren u. a. Geh. Hofrat Oncken-Gießen unöj'ican* anwalt Brentaro-Offenbach erschienen) vor sich. ^or’,^üc: ist Fabrikant Dr. W. Merck. Ein geschäftsführender Huf- schuß von 10 Mitgliedern wurde gewählt, Lertta- en männer außerhalb Darmstadts (wo Lokalvereine zu , find) sind noch zu wählen. Der Großherzog sagte utoci nähme des Protektorats zu. . A Mainz, 16. April. Bei den hiesigen ist eine Lohnbewegung im Gange. Dieselben ver I von den Meistern eine Lohnerhöhung von 5 Pftnmg <■ I Stunde, für Ueberftunben 15 Pfennig Erhöhung Fabrikarbeit 50 Prozent Aufschlag. Die Zimm rumst I verhalten sich gegenüber der Forderung ablehnend, I erklärten, auf eine Lohnerhöhung bei der jetzigen mang . I Bauthätigkeit und der durch neue Bange,ctzgevung . I tretenen Änderungen nicht eingehen zu können. , mündliche Verhandlung wurde seitens der Meister g I und haben nunmehr die Gesellen auf morgen eine 9 * I Verhandlung anberaumt, in welcher beraten werde 1 , es angezeigt, in Ausstand zu treten. - Seitens l> r ® deutschen Eisenbahngesellschaft wird ein An ch> v I projektierte Ringbahn durch das sogen, blau (Hochheim, Wickert, Delkenheim, MuschenheiM rc.^» durch Anschlußbahn über Kastel nach Erbenheim angestrebt. - Betrieb dieser Bahn, der teilweise mit der Bahn Ma . Wiesbaden zusammenfällt, soll ein elektrischer w • A Mainz, 16. April. Mainzer Schleppdam,^ schifsfahrtverein in Konkurs. In dem K°nku s I Aktiengesellschaft „Mainzer erfolri soll jetzt an die Gläubiger eine Abschlagszahlung - Der verfügbaren Masse von Mk. 190,000 stthen ' bevorrechtigte und Mk. 407,584 nicht bevorrechte Fordere I gegenüber. Ml, 181! 8« «i Md6|i. , We finb: I. C Nie: V uni ia •Men, iz, । -^_$eue Jtonn bin/ ’ka < fs 15.9 K «n«; T; 3- i°nlltJng äf-W; # Qn HM > WW eine M'i M >' """ S.ehniiign”9'"! L fenler 3 ®- 0* • $on »e» swit 3°h°" äiMe „Zwei D Beilin) 1- '•itginnt auf d- lieber ff,n 1 1 skhen ; leider ve - hiuschiehen sah, wich aber dam • legenheit stets 1 ^icht alles, wa kleine Ausflüge ! die jeiern, der ' Schiefen und 1 ich mir 1 zwischen । Ans dr : z-h«' 3 feint’ iS' SxA Danzig besuchen und wahrscheinlich eine Parade Über die rat in Iümnftadt geboren. stützt zum Betstuhl. Als er den großen Segen verlas, war seine tfnre (Sifintnip fnnm vernehmbar. Nack) Be« B auf die Sterne. Vorzüglicher 3290 3291 Vermietungen ämUich zu Lollar. Gzsu, 13. April 1899. Großh. Amtsgericht. Neuenhagen. Gießen, 14. April 1899. Großh. Amtsgericht. Neuenhagen. Mannlmachung. K unserer Bekanntmachung vom 24:1. Mrz 1899 in Betreff der Fi Gewerbebank Lollar, Aktien- ges^Gaft", tragen wir nach: Der erste Vorstand besteht m» folgenden Mtgliedern: Nie» zu Lollar, C. Zimmer- a ann daselbst und H. Moos IV selbst. Mtglieder des Auffichtsrates iinib: 1. Karl Rau, 2. Heinrich Ssißler VI., 3. Georg Plitt, L Balthasar Nuhn, 5. Heinrich Dsibel und 6. Johann Kutscher, Die allerbesten und doch I die allerbilligsten sind I ",.Talisman-Fahrräder“ I u. Zube-1 börtelle, SÄT Wiederverkäufen gesucht, r* Verlangen Sie Preisliste. Martin J.Lehmann,Oeralt Seit 1886 best. Fabrrad-Versdb. j ^kanntmachung. ’tl» Firma Adolf Kahn in HMlist erloschen. 3302 .jnggen, 15. April 1899. KmßherzoglicheS Amtsgericht. Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau „Herold". Berlin, 17. April. Nach dem „Kl. Journal" meldet neuerdings ein Blatt in Marseille, daß ein Besuch des Kaisers Wilhelm in Monaco für nächsten Winter bevorstehe und fügt hinzu, der Kaiser werde die Rückreise durch Süd-Frankreich antreten, um den Besuch der Weltausstellung in Paris vorzubereiten. Berlin, 17. April. In der Nacht zum Sonntag ist in ihrer Wohnung eine Schneidersfrau mit ihrem halbjährigen Töchterchen lebendig verbrannt. Infolge Umwerfens einer Petroleumlampe hatten die Kleider der Frau Feuer gefangen. ^lpril. Wie verlautet, wird der Kaiser voraussichtlich am 7. Mai auf der Durchreise nach Cardmen Dekanntmachung. Hermau« Müller II« von Gießen und deffen Ehefrau, Sophie Henriette geb. Preußer, haben durch Vertrag vom 21. März 1899 vollständige Gütertrennung vereinbart. Verkehr, Kand «nd Volkswirtschaft- 15.8x11. Frachtpreis Wetz« 15,64-15,75 Rotu * 14,76—15,00, Gerste X 14,94-46,50, Erbfm v* 17,40-00,00, Ltnseo X WjOO—00,00, Mcken^tOO^O, Lew X 00,00, Kartoffeln X 5,80-6,00, Scmea X 00,00—00,00- Metallputzglanz — Pascha für sammttiche Metalle \ einzig richtiges 'PUTZMITTEI 'Dosena. 10 8^20Pf Yn*nfr-eclenGeschahentjh3be Fabril\anr: Carl Gentner? Göppingen ä>en mir mtm zu guuu.......... , gewähren werben. In den verschiedenen Revieren v°n Sekunde Geduld, ehe Sie Ihre Charleroi, Mons :c. herrscht vollstundige Ruhe. Ans der Zeit für die Zeit. H-r 26 Jahren, am 18. April 1873, starb zu München Kartoffeln: Paulsens Juli, Frührosa, gelbe Mäuschen, magnum bonutn und andere Sorten. 01377 I. Hanckel, Moßgaffe 6. ijsitu jolcLer Unfall, der sich ja zum Glück nicht oft ereignet, rnt*lo:.(jt selbstverständlich. Im allgemeinen also war um - H Feierabend geboten. Dann wurde es still und bald au.H dui kel. Nur hier und da leuchtete aus einem Zellen- ien iKnch aS stille Wasser die längst nicht mehr neugierigen St-smc Manchmal, wenn ich in der Nacht aufwachte, sah ick h iadr ob es sternenklarer Himmel wäre, und war das der: MO, zog ich mich an und schlich leise hinaus auf die Bwts-ion 1L Da stand oben an der Spitze ein primitives Bä TildjfT,, aus einem kleinen Brett bestehend, das auf zwei ! suxHi P'iahle gelegt war. Man mußte in der Mitte Platz ncUntn, denn setzte man sich auf eines der beide» Enden, so Mc das Brettchen um, und man kam auf den Boden zu ! fan Um die beiden Stützen des Brettchens sproßte »p M hie duftende Blume Diplotaxie, und unter dem BRÄ-Hen wuchs ein hübscher Lauch, Allium oleraceum mit bolmMcm Namen. Auf das Bänkchen setzte ich mich, t-ain.üt nneine Pfeife wie ein guter Bürger, der im Schutze des» gksctzes sich wohl fühlt, und erstellte mich an dem St-Michimmel und an dem Leuchtfeuer von Hela, das in ale üimäjftiqen Intervallen aufglänzte, verschwand und wie- bcKfhi. Im August gab es auch viele Sternschnuppen zu seh W: beider versäumte ich stets, wenn ich eine am Himmel hni'Äcflen sah, mir etwas dabei zu wünschen. Ich trösttte mi-itiütetT damit, daß auch denjenigen, die bei solcher Ge- Icn mhitt stets rechtzeitig einen Wunsch bei der Hand haben, mcWeS, was sie sich wünschen, eintrifft. Durch derartige 'le in Ausflüge bei Nacht übertrat ich die Instruktionen, die! item, der in die Festung als Gefangener einzieht, zum Diincheßen und zur Nachachtung überreicht werden. Daraus rnanai: ich mir aber kein Gewissen, weil ich mir sage : das bleeL zwischen uns beiden, der Nacht und mir. Einmal Der fjitik. stierte Dor;:: ien 80. fe t golbr len Wohlsm! fein, ntiife' etn üWM' liherp le :■ v1 ». gtgro W lt. 28 U W j* erjidt. & tut Archnung. tobt, ferner A im Sptjialte^' •eint Faillknkl trügt nun 38 öei der mW MLlS'MddiN fürder witbtty W *■ • henRchrrz oorgeschm^l. öoh cmi * ■ neu) w in de g*<:- do LokE^. c GroßB^ be« lanje. JjJLl afe- Aufforderung. Die Rechnungen über Lieferungen und Arbeiten für die Universitäts. institute, einschließlich der Kliniken, aus dem abgelaufenen Rechnungsjahr — 1. April 1898 bis dahin 1899 - sind, soweit dies noch nicht geschehen, alsbald bei den betreffenden Herren Institutsdirektoren einzureichen. Gießen, den 17. April 1899. Großh. Universitäts-Rentamt. Weimer. 3316 mittag waren wir, die Meinen nnd ich, mit lustig zusammen- Vermischtes. • frraulfurt, 15. April. Sechste Versammlung d c 111'ch r r H i st o r i k e r. Laut Bekanntmachung des zeitigen BonKmden des Ausschuffes, Prof, ^org Kaufmann m rcrjgiU wird die 6. Versammlung deutscher Historiker Nicht, wie । in Nürnberg in Aussicht genommen wurde, im Herbst d 1 ■ jenbern erst um Ostern 1900 stattsinden und zwar in LÄlle a. d. S., wo sich der Orts-Ausschuß unter dem BovA oon Prof. Eduard Meyer bereits gebildet hat. ' 3m Hause bade» ist eine große Annehmlichkeit, wenn ,naije ein- wirklich zweckmäßige Badeeinrichtung hat. Als da-tt >ul einer modernen Badeeinrichtung kann nach den ' ekrWSiqmngen tausender Abnehmer und dem Urteil maß- nebfrier Fachmänner der Aachener Gasbadeofen der Fir«M 3. G Houben Sohn Karl in Aachen gelten. ' in dem Nachtleben auf der Festung Weichselmunde cnt:M .Johannes Trojan mit gutem Humor in seinem Buch „Zwei Monat Festung" (Derlag von Freund und Jk"M! Berlin) folgende hübsche Skizze: Um 8 Uhr abends ...ftrt mf der Festung die offizielle Nacht. Dann muß ,,-b ta ir ‘jeiner Zelle ober in seinem Zimmer fein unb bad b üin»’tb zugeschloffen. Wehe bem, ber sich auf seinem UrK*6 i erspätet unb nach ThoreSschluß erst über bie Zug- brilO kommt! Natürlich kann es ja Vorkommen, baß einer itnUcgnvtgS von Unwohlsein, zum Beispiel von Krämpfen, befWm wird, eine Stunbe lang bewußtlos unter einem S?jt; der S-wikn^J u stus "von' L^ebig, der hervorragendste im seines Faches, ix Deutschland. Als Reformator H Experimentierkunst, als Erweiterer der ^Liffer^ stWbdLich eine Reihe wichtigster Entdeckungen hat er sich viel beschichte der Chemie einen unsterblichen Namen ge- Bon weitgehender Bedeutung waren ferner feine £i für die Landwirtschaft unb bie Begründung einer chllen Nahrungslehre. Er wurde am 12. Mat 1803 Reparatur geht. Wilna, 17.April. Infolge einer furchtbaren Benzin» Explosion fanden sieben Menschen ihren Tod. New-York, 17. April. Fräulein Helene Gould hat vom Kommandanten der New-Aorker Feuerwehr die Jnstgmen und die Uniform eines New-Yorker Feuerwehrmannes erteilt erhalten. Diese Ehrenbezeugung wurde der Millionärin als Anerkennung der großen von ihr geleisteten Dienste wahrend des Brandes des Windsor-Hotels erteilt. SM. SWWaus. greibattt. 3313 Heule nnb morgen: Nchstusteisch 50 Psg. Während des Viehmarktes befindet sich die Freibank in der Großvieh- Schlachthalle. । u wp" rÄ auf^L b’!.' her i c-' er sich noch einmal umwandte und mit thränendem Auge dem zurufenden Volke den Scheidegruß zuwmkte. Budapest 17. April. Eine Deputation ungarischer Sozial- demokraten erschien bei dem Ministerpräsidenten Szell mU der Bitte, den von den Sozialdemokraten geplanten TIayen» Umzug fttr ben 1. Mai durch die Straßen der Stadt zu gestatten. Szell erklärte, salls die Bitte mit dem Recht unbbem Gesetz nicht in Widerspruch stehe, derselben kein Hindernis in den Weg legen zu wollen. $ Druffel 17. April. Gestern abend haben die liberalen Studenten 'eine Versammlung einberufen, um über ihre Einigung mit den Sozialisten und Progress ist en zur genieinsamen Bekämpfung der Klerikalen zu beraten. Die Versammlung war sehr zahlreich besucht. Brüffel, 17. April. Die gestern abend in spater Stunde bekannt gewordene Nachricht, daß die in Charleroi vei> sammelten Delegierten der Bergarbeiter einstimmig den sofortigen allgemeinen Ausstand sür alle belgischen Kohlenreviere beschlossen haben rief ungehens Aufsehen h-r'var. Durch diesen Besch,uß stellen ®ub n da D“ eine Fälschung fei. Er beschuldigt Cavaignac, von der Kammertribüne herab di- Echtheit dieses Schrtststuck-« verteidigt zu haben, obgleich er wohl wußte, daß dasselbe eine Fälschung war, die Henry begangen hatte. London, 17. April. Die englische Regierung hat offiziell erkannt, daß der deutsche Pflanzer Hufnagel, welcher auf Samoa verhaftet wurde, nunmehr vor em regelmäßiges deutsches Kriegsgericht gestellt werden dürfe. Die englischen Behörden sind telegraphisch an9en”^cn worden, ihren Gefangenen dem Kommandanten des deut chen Kriegsschiffes ..Falke" auszuliefern und vor em deutsches Kriegsgericht zu stellen, sobald die Spezial-Kommission der drei Mächte in Apia eingetroffen ist. London, 17. April. Aus Risbane wird gemeldet: Der deutsche Kreuzer ..Cormoran", der von der Südsee zurückgekehrt ist, um sich nach Samoa zu begeben, ist in der Nähe von Neu-Guinea auf einen Felsen gestoßen unb konnte erst nach sechs Stunben wieder ftei gemacht werden. Der Dampfer ist auf dem Wege nach Sidney, wo er in Wie», 17. April. Aus Rom meldet bie Neue Freie mitt-gMaren wir, I '«rkusenbe gelegtem »'rAn- und Bad-urlaub -u Sqm na^s^ entgegen, «ls er aber näher kam, verstummte d>e B-. gefahren, om Nachmittag bekam ch nQx löblichem geisterimg, benn ber Papst sah aus, wie em Geist m im^eftuna5aartd)enetma5 Menschengestalt. In bem kleinen weißen Gesicht lagen bie alten Brauch meinen Mitgefangenen i Fes §-?il3ct,en über bie I Augen unheimlich tief, bie Hänbe zitterten. Ein matte» -um B-st-m D.be. saßen w.r °m g°'-s Sttickch.n üb-^->.° T der rechten Hand zeichnet, erhalten hi ' Matt. Wim will-, • Mfa tuber!uloi{ • ■opbiutn v । iich« ta . «letal, fei- frisst fe. "gemeldet >- 'ellos sfai li-. >ll nicht m ? iternationaleitf as ausgE-. Fassung jiiit- M man an;- rßehlt unb: ' als auch! ichiäung de die Bestim and Fomu!. Mnisteckr.. nen. 3293] 3-Zimmerwohnuna mit Zubehör zu vermieten. Ro-heimerftrahe 30. '01378] Neustadt 11 schönes Logis per sofort zu verm. Näh. Tiefenweg 19. 3307] Wohnung, 3 bis 4 Zimmer unb Zubehör, Wasserleitung, zu vermleten. ___Neustadt 15. Gikßkllkl WohllUllgr-Uachllieis^ (Poppelsdorfs Bureau) 01147 VW. Bahnhofstratze 41, Part. MI Große Auswahl möbt. Zimmer, kleine und große Familienwohnungen. 3294] Ein großes Zimmer mit Küche in der Mansarde zu vermieten. Licherstratze 1. 3313] Sckön möbliertes Zimmer zu vermieten. Lindenplatz 3, jum -oqicn. yuu« |UPU! .vu vu. 3 / nerlockenb! I Lächeln glitt über seine Lippen. Mit Der recyien «uuv Feierabenbstunbe hinaus draußen. E - nQ ,bcm I machte der Papst zitternde SegenS-Zeichen. Zwei Kardinale Der Tag war schon gewesen, aber anaenehm stützten den Papst auf dem kurzen Gange zum Thron. Wah» die Luft sich etwas abgekühlt hatte, saß s sich so ange h st » bcr ^hob sich ber Papst zwei Mal unb wankte ge. draußen, bnnneu in ben Zimmern aber, in Die ficy uoe i - - — ' w r - -----r— Haupt nur sehr schwer frische Luft hineinbringen ließ, war I l-vj Nare Stimme kaum vernehmbar. Nach Be. es so bumpfig unb so schwül unb so mückig. Dazu I enx;nuna ber Meffe würbe ber Papst zurückgetragen, wobei ber kühle Wein nur zu gut. Mehreremale würbe bemerkt, | endigung oer ---------v w baß ber Wachthabenbe sich näherte, bann brehte einer bie Lampe aus. Das, ich gebe es zu, war nicht in per Krönung. Allerbings war es in Göttingen zu meiner Zei Brauch, baß, wenn nach Feierabenb (in ber hannoverschen Qeit würbe noch Feierabenb geboten) ber Pebell ober, wie wir sagten, ber Pubel Huch zum zweitenmal auf bei Kneipe erschien, um nachzusehen, ob noch einer ba ^ire, von uns Füchsen bie Lichter ausgemacht würben; boch das geiMy von jungen Studenten, ältere Männer sollten sich solcher Mittel, der Obrigkeit ein Schnippchen zu schlagen, nicht bedienen. Darin mußte ich dem Leutnant, als er uns anderen Tages auf dem £of antreten ließ unb uns eme Stanbrebe hielt, Recht geben. Zuletzt verlor ber Wachthabenbe bie Gedulb. Plötzlich stanb er vor uns in Begleitung von zwei Mann, von denen emer eme Laterne trug, unb sprach : ..Wenn Sie sich nicht den Augenblick auf Ihre Zimmer verfügen, laffe ich den ^len gewaltsam räumen.“ Ich stand auf und sagte zu dem Gewaltigen. Wir gehen sofort. Ich will nur zu unserer Entschuldigung sagen, daß hier ein Geburtstag gefeiert wird, und zwar . yervor. ^'77/ist'sicher, daß die Gruben- ! ber meine. Das entschulbigt uns vielleicht einigermaßen. Arbeiter bie Arbe Nobnerhöbung von 20 Prozent nicht M°'N G°ttch^,^°n «Kd dach ^ur -mma^-munds.chz.g besitzend.- l i 7^^-n-n Rcvi-r-n »an ctiiUtn roiro, eme öiuiiut iuny vuvupuv» «...v. 1 I h • Sekunbe Gebulb ehe Sie Ihre I Charleroi, Mons re. herrscht vollstanbige Ruh. 3. jkMum liegt unb infolge befien fpät 6urücttDmmt. ® 6r „ Ich bemerke, baß noch eine Flasche youbon, 17. April. Esterhazy veröffentlicht >» der Nniall. bet fi» ta zum Gluck mcht oft ereignet, I Drchungwahr ach^. _ f, Sunbay Times feine Antwort auf d,e °°r d°n. Kasta.wn^ aezaaen unb im Umsehen wirb sie geleert fern." Der Hofe gegen ihn gemachten Aussagen. D b ionil®r8 Wachhabenbe sagte nichts, blieb aber ruhig stehen, hinter Esterhazys nehmen fünf Spalts und sinb H» ihm hie rwei Mann Es würbe eingeschänkt, angestoßen I heftig gegen Cavaignac unb Roget gehalten. I 9 »9 S ausgLnkn dann gingen mie ou^nbee, ^bei Beit beS WaS flüsterte der eine dem andern etwas zu. — Wenn die Nacht- mitgeteilt zu haben, baß das Schrfftstuck „ schwalbe eine halbe Stunde darauf die Bastion I umflogen I ™ beickuldiat hätte, würde sie - sie sieht ja gut in der Nacht - bemerkt haben, daß dort dunkle Gestalten sich zu schaffen machten, und daß im bethauten Grase etn Korb nut Flaschen stand. Wiedetgefagl hätte sie keinem etwas davon, unb ebenso ist auch absoluter Verlaß auf bie Flebermaus unb nachmittags 2 Uhr, werben im Bieker'schen Saale versteigert: 1 Sofa, 1 Sofa mit 2 Sesseln und sechs Stühlen, 1 Kleiderschrank, 1 Nähmaschine, 1 Pferd, 1 Wagen, 2 Herren- und zwei Damen-Fahrräder, eine große Partie Herren-, Damen- und Kinder-Strefet 3298 m Geißler, Gerichtsvollzieher. Dienstag des 18. April d. I., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: ~ 1 Schwein, 3 Fahrräder und verschiedene Möbel. 3304 Born, Gerichtsvollzieher. Im Zapf. 3086 Frankfurter Hof«__ Cervelatwurst, feinste Gothaer, empfiehlt 2388 Emil Fischbach. frer n-s. ™ 14 ich« et 90 abend Vi nach 8 Uhr sanft in Gießen, den 17. April 1899. 3312 3305 8308 | Arbeiter Neuenweg 39, part. Braver Junge 828# sofort gesucht M ssorpshaus Teutonia. Frankfurterstraße 10, part. RkdaNion: E. Burkhardt. — Druck und Verlag der Brühl'scheu UniverfitätS-Buch- und Wietgelnche (Offene Stetten ' Zn verknusen Capitnlien llersltiltdtnts trauernden Hinterbliebenen: Familie Hellweg. 9731 Hypotheken-Darlehen, sowie Kapital auf Schuldschein unter coulanten Rückzahlungsbedingungen zu haben durch C. «. Welter, Kreuznach. An- und Verkauf von Grrmdstücken. Bei Anfragen ist Rückporto beizufüg. Gewissenh.Vertr.ges. %tau gegen hohe Vergütung für die Vormittagsstunden gesucht. Näheres zu erfragen in der Exp. d. Bl. im Alter von 62 Jahren gestern dem Herrn entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten Die Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 3 Uhr vom Sterbe, hause, Marktstraße F, au» statt. Geeignet für Metzger! HauS mit Wirtschaft in konkurrenzloser, freier Lage Gießens zu verkaufen, rentiert saft freie Geschäftsmiete. Umgehende Off. von Selbstreflektanten unter N. 01382 an die Expedition dieses Blattes. hast UMion. W*' Poppclsdotts Bahnhofstr.41. Spreckz.vorm.S-UU ■- j wgcr.lt> E-erstraße 6 Gießen, den 17. April 1899. 01312] Erne Lauffrau bei gutem Lohn gesucht. Hillebrandtstratze 1, n. Todes-Anzeige. Freunden, Verwandten und Bekannten die schmerzliche Münlunz daß es Gott gefallen hat, unser liebes, unvergeßliches Söhnchen Hhüren, Neuster, Treppen, Wendeltreppe, Wadeeinrichtg. billig abzugeben. 318t Marktstraße 29. 01373] Ein Haufen Kuhmist zu verkaufen . Schützenstraße lv. —01376] Auserlesene Frühkartoffeln zu verkaufen. Reuenlveg 18. Frührosakartoffcln, sowie Korn- und Haferftroh, verkauft 01354 C. Spieß, Neuenweg. 8 gute Leghühner, 2 Marquisen (gut erhalten, 2 m lg.) 1 Leiter (25 Soroffen), 1 Glasthüre, 2 Fenster, 1 eiserner Goffenstein, 2 Lüster mit 4 bezw. 2 großen Petroleumlampen, 2 kleine Hängelampen mit Blechschirm sehr billig zu verkaufen. 3247 Bahnhofstraße 30. 150 Mk. pro Monat I und Provision. la. «dtnt>urflrri)-i-- suckt an allen Orten rcfp.Herren Verkauf von Zigarren an panM. Wirte, Private rc. Offerten unt an G. L. Daube & To., Friseurlehrling sofort gesucht. 3082 Ferd. Aff, Friseur, Neuen-Bäue 21. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mch teilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unseren unvergeßlichen Gatten, Vater, Sohn und Schwiegervater Kenn Johann Georg Krombach nach schwerem Leiden durch einen sanften Tod afyurufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Wilhelmine Krombach. Familie Gehrlicher. Gießen, den 17. April 1899. Die Beerdigung findet Dienstag den 18. April, mittags 12 Ubi, pom Sterbehause, Schützenstraße 6, aus statt. 3317 krrli», 15. cbie Lorttäge ... lienctaU v. Y I-ckhMO b-m > dchchtigte vachdc i gebäll^s. l Reistag« I8ttfi$tnin8 ; /Aee>ÄrrustgrHl)s ’iH im llWrn V1 i erwarten. Lerlm, IE ! Graf Loö, : gestern dort g Bnlm, j setzte heute ' Minister Frei! Sntstehungsgej Annahme. M ungen nad$m aiberen Stanälc fty gut rentiere | MM. Mi, 15. । v. Äitlvw yl nage: Ich dir Angelegenheit c mit Recht leb! Wochen ein G anderen Seite auch der Herr Vmfo.) — wer lichen Stellung liche Beilegung Men tonnten. Mgstrn Wirre AomwissM ar hmgewiesrn, n doch selten wi dm Bettreter Da« unser? W. so kann N: Frsthal Rechtslage, so Äeschiuß her i Rattenfänger-Rüde, 8 Mon. alt, koup. gelb, für 20 Mk. zu verkaufen. Näh. Wolkengasse 22, vart. Zur Beachtung! Derjenige Herr, welcher gestern abend dem Polizeiwachtmeister Kasper an der Ecke Bahnhofstraße und Kaplansgaffe bezügl. eines Radfahrers Mitteilung machte, sowie ferner diejenigen Damen, welche von letzterem belästigt wurden, werden gebeten, sich auf dem Polizei-Bureau zu melden bezw. ihre Namen zu nennen. Hn Gymnasial-Abuurient ist gern bereit, billigst . IWr Nachhilfe zu erteilen. Offerten unter Nr. 01366 an die Expedition dieses Blattes. WirWsts-Ukdrm-U Meiner werten Nachbarschaft, Freunden und Bekannten tetlr Ä ich hierdurch mit, daß ich mit dem Heutigen meine Wirtsch^' £ wieder selbst übernommen habe. M Um geneigten Zuspruch bittet ergebest Theodor Schmidt, j Der große Massenverkauf A. Sptingmann ist zum Jahrmarkt wieder da. Der Verkauf dauert nur 1 Tag. Mein Stand ist an der Firma zu erkennen und befindet sich am Mittwoch in Oswalds Garten. Student sucht möbliertes Zimmer mit I großer Posten Schuhwaren für Herren, Damen und Kinder in schwarz und Pension, am liebsten bei einet Familie, Modefarben. Anren-Augstiefet von 3 Mk. an, pamen-Augfiiesek von 2 Mk. an. wo er Gelegenheit hat,den Kindern Unter- I^er Preis von sämtlichen Schuhwaren ist so billig, baß leder Käufer sei^n Bericht zu erteilen. Gefl. Offerten unter ^rf auf längere Zeit decken kann. Auch ein Posten «orsett-u für Frauen, A. Z. 3152 an die Exped. d. Bl. I Mädchen und Kinder zu sehr herabgesetzten Preisen. 3 Schurzen 1 Mk., 6 ferne 01381] Wohnungen, möbl. Zimmer Taschentücher, weiß, für 1 Mk. ... -«f. 3,10 K. wolle man gefl. anmelden beim Bitte genau auf meine Firma zu achten. 3,10 Gießener Wohnungs-RachweiS, A. Springmann- Bahnhofstraße »1, part. aus seinen Schmerzen abzurufen. Die trauernden Eltern: Andreas Krug und Frau. Gießen, den 17. April 1899. Die Beerdigung findet Dienstag den 18. April, nachmittags 4 Uhr, von der alten Klinik aus statt. 3309 Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten machen wir die traurigejMst, teilung, daß unser lieber Gatte, Vater, Schwiegervater, Groß, vater und Onkel Hnr Gottlieb Wilhelm Hellweg Steindruckerei (Pietsch Erben) in 0ie6«. —^64 10 Die heutige Aumrner umfaßt W z> Fahekdoocr 8 Tage. Fm Die Mi «t Hamiiirg-M-Brasitei TeutidK Ackerbau boloniciN S.xSGallmnna.. t0* - Fraaeisca rc. 3<4rf«(pre<|*n bei S. Elsoffer, Giessen, 4 Joseph Strane, Gedern, J. Walther, Stockheim, Hch. Weckeeser, Ortenben- 01340] Junger Mann, verheiratet, sucht Stellung in kaufmännischem oder Fabrik- (eschäft als Expedient oder ähnlichen । s. Soften. Angebote unter J. B. 3413 post- lagernd Mainz._____ Verh. Mann, mit allen vork. Bureau- und Kontorarb., insbes. auch in Aufftell. und Prüfung d. Bau-Rechnungen (Maas- und Massenberechnung) durchaus bewand., ucht Beschäft. Gefl. Offerten unter P. 01368 an die Expedition d. Bl. erbeten. Ul ’Tn im früf gliche jßeri s^dea totu ihr * a3< (krTinoinuw i niui> 0137^] Ordentlicher Arbeiter kann I Schlafstelle erhalten. Sandgaff^12^ Patentanwalt Tonis DIU aus Frankfurt a. M., am Freitag dem 01379] Einfach möbliertes Zimmer, I Avril cr., von 10 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags, im Diktoria-Hotei auf Wunsch auch mit Pension, sofort zu I ^er anwesend, erteilt Rat und nimmt Aufträge in Angelegenheiten des Erfindungs- vermieten. Bahnhofstraße 20. schutzes, Patente, Gebrauchsmuster, Warenzeichen rc. für In- und Ausland entgegen. 3306] Große, Helle Werkstätte, mit " “ oder ohne Wohnung, zu vermieten. Neustadt 15. Tüchtiger Zchremergkseük Gewandter Junge aut St qehicbt 2982 als Kellnerlehrling gesucht 3292 Wilh. Weigel, Löberstraße 9. I Steins Garten. 0i363]"Zwei Schuhmachergeseüen ,^95] Ein Mädchen, unWeitzzeug- auf dauernde Arbeit gesucht. nahen erfahren, das im Laden und Haus' * ' Neuenweg 11. I Haltung behilflich, in dauernde Stelle ges. -------------------------I Wo? sagt die Expedition d. Bl. 15,000 Mark gewannen Paul Bourrillon und Willy Arend innerhalb 9 Tagen auf Continental Pneumatic. Paul Bourrillon fiegte im großen Preise von Berlin, Wert Mk. 7000, und Willy Arend gewann den großen Preis von Deutschland, Wert Mk. 8000, auf Continental Pneumatic. 1843 Continental Pneumatic hat auch hier wieder seine große Zuverlässigkeit bewiesen. ettffriit tw‘*L | flOtlW8, l 3**^ K« w« viNv- äÄ|Atni.'® • däz'legt.