Sonntag den 17 December 1S99 Nr. T97 Viertes SBtatt Wehener Anzeiger Heneral-Anzeiger O»aa|«t e*jtiflen zu bet »achmittag« für bm felftnbcn t«| erfcheinmben Nummer bil »er*. 10 Ntzc. $Se>ttfl*preU vierteljährlich 2 Mark 20 Plg monatlich 75 mit Briirgerlohn. Sie Änjeigett»8ermitt(ang4|elta bet In. unb Äuiltmbtl rnhmcn Injeigeo für beit Oiegcntt Anzeiger entgegm« Bei Postbezug 2 Mark 50 Pj§. »iecieljähritch. O^h-inl ttgNch mit Ausnahme M Montags Die Gießener Aumttieus lLtte r »erbe« bem Anzeiger »öchmtltch viermal beigelegt. Aints- unb Anzeigeblcrtt für den Ttveis Greszen. KebaNivn, Lxyebition unb Druckerei: Kchnlflraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Matter für hessische Volkskunde. Abreffe für Depeschen: Anzeiger Kietz«»» Ferniprecher Nr. 51. * Hohe Politik. Siehe», 16. Dezember 1899. Es giebt nur wenige Reichstagssitzungen, die sich so iitcreflant gestalteten wie diejenigen der letzten Tage, und «ai yat Ursache, mit großer Spannung der Weiterentwickelung der innerpolitischen Situation entgegenzusehen. Aus der einen Seite Herr v. Miquel, welcher gegen die Angriffe des Zentrums und der übrigen Oppositionsparteien inktmpft, auf der anderen Seite Fürst Hohenlohe, welcher gezwungen ist, seine Politik gegenüber den Anfeindungen der Konservativen zu verteidigen. Was wird dabei heraus- Kommen? Das ist die Frage, welche heute von jedem objektiv Denkenden aufgeworfen wird und hoffentlich nicht zu lange ungelöst bleibt. Der jetzige Zustand ist kein normaler und gesunder, er muß klaren Verhältnissen Platz machen, die keine Zwiedeutung zulasten. Man mag über Herrn v. Miquel denken, wie man will, aber die Verdienste, welche er sich um die Finanzen Preußens erworben hat, kann ihm niemand streitig machen. Es gehörte eben das Genie Miquels dazu, die Finanz- »erhältniste Preußens in so günstige Bahnen zu lenken, wie es durch ihn geschehen ist, und der „Mann des Kaisers" hat sich vollauf bewährt. Vielleicht hätte Herr v. Miquel «n eigenen Interesse bester daran gethan, seine Thätigkeit ganz auf die Finanzverwaltung zu beschränken, aber als ein so vielseitiger Mann wurde er bald die „Seele" des Ministeriums und last not least auch der Reichsverwaltung. In dieser exponierten Stellung hat sich Herr v. Miquel viele Feinde erworben, was sich leicht daraus erklärt, daß tt fast überall in die Bresche treten mußte. Man warf ihm oft vor, nicht immer die Regierungspolitik vertreten zu haben, aber darüber hat auch die letzte Auseinandersetzung mit Dr. Lieber keine Aufklärung gebracht. Auch der Reichskanzler Fürst Hohenlohe hat es für notwendig gefunden, sich in der Presse gegen Anfeindungen zu wehren. Trotzdem der Fürst ein Mann mit „viel Ar und Halm" ist, so hat er es den Agrariern nie recht machen können. Hauptsächlich ist es aber sein persönlicher, alle Provokation mei ender Charakter, welcher bei den Parteien der Rechten Anstoß erregt. Man sähe dort lieber einen rücksichtslosen, hart zugreifenden Kanzler, der mit gepanzerter Faust die Sozialdemokratie und alles drum und dran niederschmetterte. Daß er nach ihrer Ansicht nicht genug für die Landwirtschaft durchsetzt, ist nur ein Grund mehr, den Fürsten Hohenlohe nicht zur Ausfüllung seines Amts geeignet zu halten. Feuilleton. Berliner Brief. (Plaudereien aus der Kaiserstadt.) (Nachdruck verboten.) Deutschland ein Wintermarchen. — Der Streik der „Elektrischen". — Allerlei Jugendsreuden. — General „Mattacke" und die Königin Viktoria. Der ziemlich unmanierlich hereingeschneite Winter hat eine fabelhaft schnelle Verwandlung des Landschaflsbildes von Berlins Umgegend zu stände gebracht. Die märkischen Föhrenwälder wirken fast noch schöner, aber auch melancholischer in ihrem weißen Schneegewande als zur Sommerzeit. Es sieht fast aus, als habe der Winter eine kleine Ovation in Szene setzen wollen zu Gunsten des vielgepriesenen nnd vielgeschmühten Dichters, dessen hundertjährigen Geburtstag die Gemeinde seiner Verehrer am 13. Dezember gefeiert hat: Deutschland ein Wintermärchen, die satyrischeu Strophen Heines aus dem Jahre 1844 fallen einem ein, wenn man in die Welt hinaus sieht, die der Winter wie ein Titelblatt dazu zurechtgemacht hat. Ein großer Lob- redner Berlins ist der berühmte Spötter nie gewesen; die ästhetischen Gesellschaften seiner Berliner Tage mit ihrem dünnen Thee und noch dünneren Butterbroten, die der liebe Deutsche, der seit Jahrzehnten mit dem Sprachreinigungsbesen herumwirtschaftet, zur Abwechslung jetzt „Sandwiches" nennt, hat er verschiedentlich gegeißelt und die preußischen „Leutnants und die Fähndrichs", die steifleinenen Berliner Hckftäte nicht zu vergessen, sind auch nicht gerade schmeich^- Haft von ihm bedacht worden; aber das schöne Geschlecht ES ist nicht unmöglich, daß die nächsten Tage wichtige Entscheidungen in unserer inneren Politik bringen, denn die Situation ist so gespannt, daß der Bogen nicht straffer gezogen werden kann. Eine Klärung ist notwendig, und — wir wiederholen es noch einmal — je eher dieselbe erfolgt, desto mehr wird den Reichs- und Staatsintereffen gedient. lieber die Taktik des Burenführers Cronje gegenüber Lord Methuen macht die Transvaalgesandtschaft die folgenden Angaben: „Lord Methuen, der unter Verschwendung von Blut und Munition tollkühn auf Kimberley losgeht, ohne viel in Sorge zu sein um die Sicherung seiner Rückszuglinie, wird von Cronje nicht mit aller Macht an einem etwaigen Entsatz von Kimberley gehindert werden, wie man etwa daraus zu schließen geneigt ist, daß unsere Truppen sich bei Spyfontein eine starke Stellung geschaffen haben. Wir wären ja thöricht, wenn wir dort einen entscheidenden Schlag führen wollten oder gegen und ausfahren ließen. Die Republiken könnten im höchsten Falle 70000 Mann ins Feld stellen; selbst mit dem erwarteten Zuzug aus der Kapkolonie werden es nicht viel über 75000 werden, und für Abgang haben wir keinen Ersatz, während die Engländer in der Lage sind, immer noch Truppen nachschieben zu können. Unsere Führer wissen, daß mit der Aufstellung von 100000 bis 110000 Mann in Südafrika England noch nicht am Ende seiner Kräfte angelangt ist; wir wissen, daß es die größten Anstrengungen machen, daß es auch neue 50000 Mann nach Südafrika werfen wird, wenn die dort jetzt befindliche Macht verringert und die Gefahr dringend wird, daß England sich mit Unehren aus der Affaire ziehen müßte. Und weil unsere Führer das wissen und von Anfang damit gerechnet haben, deshalb sind sie so eifrig bemüht, die Kräfte zu schonen, wie der Engländer damit leichtsinnig umgeht. Sich selber wenig aussetzen, es auf keine opfervollen Schlachten ankommen lassen, dem Gegner dagegen die größtmöglichen Verluste zu zufügen, das ist die Taktik, welche uns von unserer Selbsterhaltungspflicht diktiert wird; deshalb ging Joubert vor Buller zurück, deshalb wird auch General Cronje selbst bei Spyfontein keinen entscheidenden Kampf aufnehmen. Nach allem, was wir hören, sitzt Lord Methuen zwischen Oranje- und Modderfluß in einer fürchterlichen Klemme; sein übereiltes Vorgehen beginnt sich schwer zu rächen. Viel Vorrat an Lebensmitteln und Munition hat er auf seinem Gewaltmarsche nicht mitgeführt, seine Verbindung nach rück- des damaligen Berlin hat sicher schon seine Würdigung gefunden. Eine Geheimeratstochter freilich scheint eS nicht gewesen zu sein, an die er die Strophe gerichtet: „Blamier" mick nicht, mein schönes Kind, Und grüß' mich nicht „Unter den Linden". Wenn vir nachher zu Hause sind. Wird sich schon alles finden! — Könnte der unglückliche Sänger der Loreley und so mancher anderen im Herzen des Volkes lebenden Lieder heute aus seiner Montmartre-Gruft heraufsteigen und sich unser Berlin ansehen, das auf dem besten Wege ist, sein geliebtes Paris zu überflügeln: er würde wahrscheinlich weniger zu witzeln und mehr zu rühmen finden. Aber aus diesem letzten Exil kann ihn kein Menschenwort zurückrufen. Sei ihm die Erde des „munteren Frankreich" leicht! So ganz auf der Höhe der Situation ist übrigens unser Spree-Athen, wie die Weltkinder, oder Spree- Babel, wie die Eiferer sagen, noch immer nicht: das hat uns die große elektrische Straßenbahn, auf die der Berliner so stolz ist, wenn er gerade Zeit dazu hat, während der Schneetage bewiesen. Ueberall, wo Accumnlatoren-Betrieb war, das häßliche Drahtnetz über den Wagen also fehlte, überall da stockte der Verkehr und zwar in einer ganz kläglichen Weise. In der Leipziger ftraße standen zu Zeiten an fünfzig der großen, unbeholfenen Wagen zum Leidwesen aller derer, die ihre Nickel los waren und nun doch nicht vorwärts kamen. Auf den feuerroten Gesichtern unserer Droschkenkutscher aber konnte man 'mal wieder den alten Satz bewahrheitet finden, daß die reinste und tiefste aller Freuden doch immer und ewig die Schadenfreude ist! Jedenfalls lehrt das Beispiel dieser doch nicht gerade argen und zahlreichen Schneetage allen Provinzstädten, die sich elektrische Bahnen anlegen lassen wollen, soviel, daß das überall hart befehdete Drahtnetz der Oberleitungen doch wärts ist aufgehoben. Was soll er nun thun, wenn der Nachschub ausbleibt, wenn das Eintreffen von Lebensrnitteln und Munition auch nur um 2—3 Tage von den Unseren, die in seinem Rücken stehen, verzögert werden kann, während er sich gerade in der höchsten Not befindet? Lord Methuen kann dann nicht anders, er muß nach Kimberley um jeden Preis, und da General Cronje da« weiß, wird er die entscheidende Schlacht nicht annehmen, die bei der Verzweiflung der Engländer auch für uns höchst blutig verlaufen müßte. Man wird den Feind schädigen, ihn dezimieren, vor dem verzweifelten Sturme aber wird Cronje zurUckgehen. Wenn Lord Methuen zum Angriff schreitet, das ist ganz seine Sache; darum können unsere Leute ganz unbekümmert sein. Die Truppen Cronjes leiden keinen Mangel, sie haben den Vieh- und getreidereichen Oranjestaat hinter sich, und das Verpflegungswesen ist aufs beste geregelt. Es ist Unsinn, wenn berichtet wird, daß unsere Truppen irgendwo Hunger litten. So kann General Cronje in Ruhe den Zeitpunkt ab- warten, wenn der Hunger den Fuchs aus dem Bau treibt, und der Preis für Lord Methuens Vordringen nach Kimberley wird ein hoher sein, dafür wird Kommandant Cronje schon sorgen. Es wird ein „Sieg" werden, nach dem Lord Methuen die weitere Lust zum „Siegen" vergehen soll; allem Anschein nach wird er bestenfalls in Kimberley in die Lage des Generals White geraten. So hätten wir dann auch unser Sedan und Metz wie die Deutschen 1870, und wie trotz dieser beiden belagerten Armeen die Deutschen bei Krieg weiterführten, so werden auch wir dazu in der Lage sein. Wie lange sich Lord Methuen in Kimberley würde halten können, das ist schwer zu sagen; aber ob die Vorräte dort bei neuen hohen Anforderungen lange reichen? Wir glauben, es bezweifeln zu dürfen." Diese Ausführungen von Seiten der Vertretung Transvaals sind sehr bedeutsam; die Beurteilung der Lage auf dem westlichen Kriegsschauplatz wird dadurch wesentlich modifiziert. Lokales und ProvinsieUes. Gießen, 16. Dezember 1899. ** GeschichtSkaltvder. (Nachdruck verboten.) Vor 66 Jahren, am 17. Dezember 1833, fiatb zu AnSbacd infolae einer von Un- httann'cn beigebrachten Perw'pduna der rätselhafte FtndlinA Kaepar Hauser, der am 26 Mai 1828 in Nürnberg aufaegrlff.n wo den war. Seine vermeintliche Herkunft als badischer Ptinz ist auch seine großen Vorzüge hat; denn auf diesen Strecken arbeitete der Strom tadellos. In den Restaurationsgärten ?c. sind natürlich jetzt überall Eisbahnen angelegt und die vergnügte Jugend tummelt darauf mit einem Eifer herum, als ob das abscheuliche Institut der Weihnachts Zensuren abgeschafft wäre. Der Sekundaner zieht seine Figuren auf dem glatten Boden mit größter Eleganz und wirft einen unsicheren Blick nach dem Schwarm der höheren Töchter, ob sie auch die genügende Bewunderung dafür haben. Sie stoßen sich an und kichern und flitzen dann weg. Ihm aber schwillt das Herz. Am Rande freilich steht manch ein Bübchen, dem der Vater keine Schlittschuhe leisten kann, und der Magistrat verteilt wohl Freikarten für den Besuch der großen Eisbahnen, aber Schlittschuhe kann er nicht auch noch obendrein geben. In alten Bodenkammern jedoch hängen oft zu klein gewordene oder solche, die dem jungen Herrn nicht mehr elegant genug daran, vollständig zwecklos herum. Wer revidiert einmal im Interesse der armen Burschen, die es nicht blos an der Spree giebt? Das Kriegspielen hat durch die Munitionslieferung des Himmels bei unseren abenteuerlustigen Jungens natürlich sehr an Reiz gewonnen. Draußen vor Schöneberg konnte ich als Schlachtenbummler einem Treffen zwischen den Engländern und den Buren beiwohnen, das der Erstürmung von Stormberg sehr ähnlich sah. Die Dumdum- Geschosse flogen nur so. Der General Gatacre, den die Buren hier spöttisch „Mattacke" nannten, bekam heillos was auf den Pelz und als er flüchtete und zugleich eine alte Frau aus einem der letzten Häuser Schönebergs nach dem armen Opferlamm rief, da schrieen die nichtsnutzige« Sieger: „Hurrah, die Königin Viktoria hat ihn abberufen !* Was soll einer borbi dauhn? sagt Fritz Reuter ... A. R- bestritten, und daS Dunkel, welches über seine Person schwebte, nie gelichtet worden. •* Die Hände im Winter. Nächst den Füßen haben die Hände am meisten von der Winterkälte zu leiden. Nur zu ost färbt diese sie rot. Nun sind von der natürlichen Schminke des Winters gefärbte Backen wohl ein gesundes Zeichen der Frische, aber von Kälte gerötete Hände bedürfen der Beachtung. Gegen die Hände wird im Winter viel gesündigt, und nur zu oft werden sie allzu rücksichtslos behandelt. Kommt man mit eiskalten Händen nach Hause, so ist eS das Gewöhnliche, daß man sie direkt an den heißen Ofen hält. Das ist nicht richtig. Am schlimmsten wird den Händen mitgespielt, wenn man sie, noch feucht, plötzlich der großen Wärme aussetzt. Schneller Wechsel ist den Händen, wie überhaupt der Haut, sehr schädlich. Er ruinirt die Nerven. Kranke, äußerst empfindliche Gliedmaßen für die spätere Lebenszeit ist die Folge. Erstens schütze man die Hände möglichst durch warme, bequeme, nicht zu enge Handschuhe. Die aber, welche nicht in Hand schuhen arbeiten können, und die Hände im Kalten gebrauchen müssen, und die, bei denen das Hantieren im kalten Wasser unvermeidlich ist, sollen wissen, daß kalte und feuchte Hände nur allmählich erwärmt werden dürfen, und nicht durch direkte Ofenwärme, sondern durch warme Umhüllung. Bleibend gesunde Hände sind mehr wert als momentaner Zeitgewinn. • • ** Neue Frachtbriefformulare. Das „Reichsgesetzblattveröffentlicht eine mit dem 1. Januar in Kraft tretende neue Eisenbahnverkehrsordnung, die auch neue, gegen die seitherigen abweichende Frachtbriefformulare vorschreibt. Indessen dürfen, wie bereits mitgeteilt, die gegenwärtig noch gütigen Frachtbriefformulare noch bis zum 31. Dezember 1900 einschließlich verwendet werden. ** Muffen Oefeu rc. besonders versichert werden? Verschiedene an uns gelangte Anfragen lassen vermuten, daß Zweifel darüber bestehen, ob Oefen, Herde rc. in die Gebäudeversicherung mit eingeschlossen oder besonders zu versichern find. Wir verweisen darauf auf das Gesetz vom 30. Oktober 1860, in dem eine auch in das später abgeänderte Gesetz übernommene Bestimmung über in die Gebäudeversicherung eiuzuschließende Mobiliargegenstände Oefen, eingemauerte Kessel, Turm-Uhren rc. als ohne weiteres in die Gebäudeversicherung eingeschlossen bezeichnet. Danach ist eine Sonderversicherung dieser Gegenstände nicht notwendig. ** Zur Jahrhundertwende. (Eingesandt.) Nur mehr eine kurze Spanne Zeit trennt uns von dem denkwürdigen Momente, da ein Jahrhundert scheidet und die Menschheit in ein neues, daS Zwanzigste christlicher Zeitrechnung, eintritt. Kaffer und Papst bereiten Säkular Kundgebungen vor, die deutsche Postverwaltung beabsichtigt die Herausgabe von Säkularpoftkarten, aus einer Reihe von Städten bringt die Presse Mitteilungen über projektierte Sylvesterfeiern. So verlautete insbesondere aus Nürnberg, daß dort die Gemeinde-Kollegien mit Rücksicht auf die Jahrhundertwende die Veranstaltung einer allgemeinen Feier in der Sylvesternacht beschlossen haben, wozu die Sänger vom Rathause weg nach dem festlich beleuchteten Marktplatze ziehen werden. Der Moment der Jahrhundertwende ist in der That für die Menschheit ein so hochernster, hochfeierlicher, daß er nirgends ohne ein ernstes, würdevolles Gedenken vorübergehen sollte. Ob auch in Gießen bereits eine solche Kundgabe geplant ist, darüber hat, bis jetzt wenigstens, in der Oeffentlichkeit nichts verlautet. Wenn aber nicht, dann mögen diese Zeilen vielleicht einen Anstoß zu einem solchen Weihe-Akte geben, der sicherlich die Sym- pathieen der gesamten Bevölkerung finden wird. ** Nach dem Amtsblatt des Reichspostamts wird es schon vom 20. Dezember ab gestattet sein, im innerdeutschen Verkehr Postkarten mit Bilderschmuck und Aufklebungen auf der Rückseite zu versehen, soweit dies nicht die Eigenschaft der Sendung als Postkarte beeinträchtigt. § Ruppertenrod, 15. Dezember. Gestern abend gegen V29 Uhr erschallten plötzlich Feuerruse durch die Orts- straßen. Ein Heller Feuerschein am nächtlichen Himmel zeigte bald, daß es im Orte selbst brenne. Die Hofraite dec Karussellbesitzerin, Frau Herbst Witwe, stand in des Wortes voller Bedeutung in hellen Flammen. Kaum, daß man des Brandes gewahr wurde, bildeten auch schon Scheuer und Stallung eine einzige Flammensäule. Nur mit knapper Not rettete man die zwei Pferde, die Ziege nnd zwei Schweine. Eine Anzahl Hühner und ein Hund verbrannte. Durch thatkräftiges Eingreifen der Feuerwehr gelang es, die brennenden Gebäude zusammenzureißen und das dicht an die brennende Scheuer schließende Wohnhaus zu retten. Ein Glück war es, daß die Nacht windstill war, andernfalls wäre ein großes Feuer unvermeidlich gewesen. Die Brandstätte liegt an einem für Feuer sehr gefährlichen Platze, wo die Hofraiten dicht aneinander schließen. Die Löscharbeiten wurden durch die grimmige Kälte ( — 12 Grad Reaumur) ungemein erschwert. Jeder Waffertropfen, der nicht in die Glut fiel, fror sofort zu Eis, und die Lösch Mannschaften, die benetzt wurden, staken zuletzt in zu Eis gefrorenen Oberkleidern. Der Brandschaden trifft die Abgebrannten sehr empfindlich, da ihre Sachen nicht versichert sind. Eine größere Hochzeit, die man am Orte feierte, erlitt durch den Brand eine unliebsame Unterbrechung. §§ Aus dem Ohmthal, 15. Dezember. Die geplante Ohmthalbahn ist wieder einen bemerkenswerten Schritt weiter ihrer Vollendung entgegengeführt worden. Der Hauptpunkt, worum es sich noch drehte, war die freiwillige Geländestellung durch bic Gemeinden. Zu dieser freien Hergabe haben sich nun die Gemeinden bereit erklärt. Nur eine kleine Gemeinde steht noch mit ihrer Erklärung auS, dürfte sie aber sicher auch im bejahenden Sinn abgeben. In voriger Woche befand sich ein staatlicher Techniker im oberen Ohmthal, der die Gefteinarten ob ihrer Beschaffenheit prüfte, namentlich den Basalt auf seine Festigkeit. Caffel, 14. Dezember. Se. Maj. der König haben geruht, den Präsidenten des hiesigen Königl. Landgerichts, Herrn Geh. Oberjustizrat vr. von Stockhausen, auf sein Nachsuchen nach Maßgabe des Gesetzes vom 23. Juli 1899 in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen. — Das seit Jahren mit Beginn des Monats Dezember in Cassel stattfindende Festmahl der Althessischen Ritter- schäft hat am vorigen Samstag im Gasthof zum „König von Preußen" stattgefunden. Es nahmen daran etwa 150 Damen und Herren aus allen Gegenden des Regierungsbezirks teil, auch Ihre Durchlauchten Prinz und Prinzessin Carl von Hanau, ferner Se. Exzellenz Graf v. Berlepsch, der frühere Handelsminister, und der Herr Regierungspräsident Baron von Trott zu Solz beteiligten sich an dem Mahle, welches die Vertreter und Mitglieder der meisten althessischen Adelsfamilien vereinigte. Uermischtes. * Berlin, 14. Dezember. Nach Transvaal 'ausgewandert ist, wie jetzt bekannt wird, der seit Ende September d. I. aus Deutschland spurlos verschwundene, in Berlin wohlbekannte Redakteur Sedlacek. Als dann die Kriegswirren eintraten, ließ sich Sedlacek in die Reihen der Buren einstellen, um an den Kämpfen gegen die Engländer teilzunehmen; er wurde jedoch in der Schlacht bei Glencoe durch ein feindliches Geschoß an den Beinen so schwer verwundet, daß er nach dem Kriegsspital zu Prä- toria transportiert werden mußte. Dort liegt er auf den Tod darnieder und dürfte nach einer kürzlich in seiner schlesischen Heimat eingetroffenen Mitteilung kaum mit dem Leben davonkommen. — Die verstümmelten Büsten in der Siegesallee sollen erneuert werden. Die Bildhauer Profeffor Unger und Johannes Böse, die Schöpfer der s. Zt. am ärgsten verstümmelten Büsten in der Siegesallee, haben die Nachricht erhalten, daß auf Allerhöchsten Befehl die Büsten nicht ergänzt, sondern erneuert werden sollen. • Halle, 15. Dezember. Zwei Soldaten des hier garnisomerenden 36. Infanterieregiments entfernten sich vor einigen Tagen von hier, indem sie sich in Frauenkleider hüllten. Von Weißenfels ans schickten sie ihre Uniformen nach hier zurück, sie wurden aber durch die Packele, welche keinen Absender aufwiesen und von einem Knaben zur Post gebracht waren, verdächtig und festgenommen. * Werscheh, 14. Dezember. Um einen Kuß! Der Gutsbesitzer Michael Szabo jagte mit seinem Freunde Johann Maßlag. Nach der Jagd lud Szabo den Maßlag zum Abendeffen ein. Maßlag traf im Hause Szabos früher ein. Vor der Thüre wartete die Gattin Szabos. Maßlag verlangte zur Begrüßung scherzweise einen Kuß. Die Frau weigerte sich, worauf Maßlag sie um die Taille faßte. In diesem Moment kam Szabo an. Er glaubte, daß ein fremder Mann seine Frau umarme, schoß sein Gewehr ab und die Kugel traf Maßlag in den Kopf. Maßlag starb sofort. Szabo stellte sich selbst der Gendarmerie. * Genua, 14. Dezember. Wie wir bereits meldeten, stießen in einem Tunnel der Rivierabahn zwei Schnellzüge zusammen. Jetzt wird ausführlich darüber berichtet: Das Unglück ereignete sich zwischen den Stationen Vado und Spotorno, etwa 50 Kilometer von Genua entfernt. Hier ragt das Vorgebirge von Bergeggi weit ins Meer hinaus und erhebt sich nach jähem Absturz in die Brandung noch einmal als die kleine Insel von Bergeggi aus der azurblauen Meerflut. Durch das Vorgebirge führt ein Tunnel. Er ist 3 Kilometer lang und wird von den Schnellzügen in 3—4 Minuten durchfahren. Der von Westen, aus Nizza und Monte Carlo kommende Zug hatte bei der Zollrevision in Ventimiggia 25 Minuten Verspätung und suchte sie durch beschleunigte Fahrt einzuholen, um in Genua noch den Anschluß an den Gotthardzug zu erreichen. Durch die Nachlässigkeit des Bahnwärters am Westende des Tunnels war der Tunnel als frei gemeldet, während in Wahrheit schon der aus Genua kommende Schnellzug von der Ostseite her in den Tunnel eingefahren war. Die ganze Rivierabahn ist auf italienischem Gebiet eingleisig. Als die beiden Lokomotivführer in der Dunkelheit des eine starke Kurve beschreibenden Tunnels das heraunahende Unglück erkannten, gaben sie wohl Gegendampf und setzten die Bremsen in Funktion, aber es war zu spät. Die beiden Züge rannten mit furchtbarer Gewalt aufeinander und verstopften den Tunnel so vollständig, daß es selbst heute noch nicht möglich ist, von dem einen Zug zu dem anderen zu gelangen. Die eigentliche Unglücksstelle, wo Tote und Schwerverwundete zwischen den zertrümmerten Lokomotiven und Personenwagen eingekeilt waren, blieb vier Stunden lang unzugänglich. In dem Tunnel spielten sich entsetzliche Szenen ab. Das Licht war in allen Wagenabteilen erloschen. Die Paffagiere stürzten sich aus den Wagen und flohen unter Rufen wahnsinnigen Schreckens durch den finsteren, rauchgefüllten Tunnel nach den beiden Ausgängen hin, wo sie halb tot vor Entsetzen und halb erstickt vom Rauch sich niederwarfen. Nur wenige waren im stände, bis nach Spornoto oder Vado zu gehen und dort Hilfe zu suchen. 24 Passagiere waren bei dem Zusammenstoß derart zu Schaden gekommen, daß es ihnen unmöglich war, sich ins Freie zu retten. Sie verbrachten in der Finsternis unter dem Stöhnen und Gewimmer ihrer Leidensgenoffen vier qualvolle Stunden. Als endlich Hilfe herbeikam, waren vier der Unglücklichen schon tot und fünf andere lagen im Sterben. Auch die Lokomotivführer und Feuermänner der beiden Züge waren tot. DaS entsetzliche Unglück hat an der Riviera niederschmetternden Eindruck gemacht. Man hofft, daß die Regierung nun endlich Mittel und Wege finden werde, nm die wichtige Rivierabahn zweigleisig auszubaueu. Kunst Md Wissenschaft. Thesaurus lingnae latlnae. Von de« groß« Thesaurus linguae latinae, den Mehrere deutsche Akademien btt Wtssinichaflen in gemeinsamer Thättgkeit Herausgeber!, wird der „Rationalztg." berichtet, daß vor einigen Wochrn die Inventur deS gesamten, j tzt in Münch,n vcretriaten Z tteimateiialß seitens der Kommission ftattgefunben hat. Diese im Münchener Akademieaebäude verwahrten Kästen des Thesaurus er tha ten rund vier und eine halbe Million Zettel, welche nach den ex;e vierten Autoren ausgestellt und alphabetisch geordnet sind. Die Kommission, die auS den Profefforen DtelS (Berlin), Bücheler (Bonn), Leo (Göt tngev), o Woeiffltn (München), Gomperz (W-en) besteht, überzeugte-sich, daß die Auszüge aus den zu bearbeitenden lateinischen Schriftstellern bis auf geringe Reste vollendet und abgeschlossen geordnet vorltegen. Zur lcxikograpdischen und sprachgeschtchtl chen Bembeiiung dieieS ungeheuren Zcttoz. der Prämien (gtrHebme), „Stuttgart" 2,35 Millionen (120 Proz) „Leipzig" 2,03 (S9Pro,.). Von dem Geiamlüberschuß wurden 46,0 Millionen den Bei sichert« zur späteren Verteilung als Dividende überwiesen. Unter den Form« der Gewinnverteilung ist seit einigen Jahr« die steigende Dividende mehr und mehr in Ausnahme gekommen, weniger allerdings infolge der zunehmenden Erleichterung von der Lost der P ämienzahluog, die fie in Aussicht stellt, «iS deS Umstande«, daß sie, mit sehr geringen Beträgen beginnend auch den minder leistungsfähigen Gesellschaften gebattet, eine Zitlang mit hohen Diotdendenfätzen zu glänzen. Hierdurch ist jahrelang eine Gleichmäßigkeit der L titungs- fählgkeU in der Lebensversicherung vorgetäulcht worden, welche that- lächltch nicht bestand und auch angeficht« der so ungemein groß« Unterschiede in der HSbe der Ve waltungskosten und der Sterblich- kettöttsparutS nicht bestehen kann. SN. fc L-Z'SHL ‘men bÄuj8 Hefti ?? Ä^"fr 8fabt$ briin ntbt" b5tri@eltHttr, *ÄÄ «sSä LLLM ’f«<4 32000 »'* ""*«« 1 ^4 aus f ft ' ®^8(®(nbtt "ich fabSOOtL?*», TM "ätschen Stubenkn h JS W*“ 6tubett« ®Wf Institution, die ihre chhaltung und begeisterte» ln b/r Stadt erblickt, i» Im fl,tlJhftjtn fämpfn J« den Goethe-Feiern eine L Gleich der Prolog dentrnschast in btt HM-. t unb Tchronng: i wc Wgn Dir, 1 beutfdftn Stammt, irmtr banfen wir, Itfle Flammt! unb Panier, ^chen Feinds verdammt, >ich lieben, Goethe, Morgenröte! feurig seid, cschen, Aranten, oßen Zeit unb Gedanken?-- Schriftsteller find ii dieser tn, bit fast durchweg eine Goethes bilden. Friedrich -er Ironie in fernem 6e- itt Goethe Brtivrtttt A: t\ yi \a%m, Gedicht geichritdrn. n Behagen! geblieben! >ine Schüler nennen, §uch bekennen i darnach streben, it zu leben." - Wesen. Scherung im Jahre 1898. mch im Jahre 1898 ff trfa größeren statistischen Arbeit br über folgenbt N^, t rstchmng beliefeti fo Je ta « Wnen Mark. Die Msanstalten die Leb-nMch^ E unter den Miens-MA« w»Ä'Sä WerM«wJ^, (W, alltn?Wia“ >1* -erabe M* jOTw ^testen besten ofl rn Der Bestand tahresschluß57 .- die <* i sah, dre « Ergebnisse. ' d" ßELr hiervon M )0 Killionm 1W«< \ jRüTiontt / UetAh ” n200/; üeberschuß irig. WW OKA Sl""' ol,4t76 Äebr «l8 s°L»S ’ä'rf&S -sSKs wi?** UO§- S-A-rs- gUaflll110’ Kurz-, Weil-, und Modewaren Giessen. Seltersweg 18. Seltersweg 18. Grösste Auswahl. Mässige IPreise. Gürteln, Raschen. 8286 ' O OOOOOOOOOOOGD U Zu haben bei 8396 0 s Laterna 0 Jnka-Ssllenpiilver ist 0 8571 Grosse Auswahl. Hoher Bar-Rabatt. Otto Sergen- 8534] — nur reizende Neuheiten — billigst bei 8595 iß Wallthorstr. 16. F. E. Winter. KÖLN.Schildergaes« 78. KinpfehMgeil o s s ö 6 0 6 0 5 ö o s s 0 .1 □ 0 c 0 □ s Klavierstimmen im Abonnement und auf Einzelbestellung. Wilh. Rudolph, Seltersweg 91. V/ellaus vollkommenste Schreibmaschine. die KauptVorzLige sämtlicher Systeme vereinigend. Allein-Vertrieb für das Grossherzogtum Hessen: BrÄhl’sche Univ.-Buch- und Steindruckerei, Giessen. Reparatur-Werkstätte, in welcher jede Reparatur an Pianos und Harmoniums aufs beste ausgeführt wird. Aufpolieren von Pianos. Günstige Ratenzahlungsbedingungen. Freie Lieferung überallhin. IO jähr. Garantie. Ueberall erhältlich. Man achte auf das Wort jjiika“ Gespielte Instrumente zu allen Preisen von Mk. 50.— an. Pianos und Harmoniums zu vermieten. Neuheiten in Ballkragen, Chenille-Tüchern, Echarpes Kopf-Echarpe* in allen Preislagen Feder- und Chiffon-Boas Barben und Schleifen Glace-, Tricot- and gestrickten Handschuhen Ball-Handschuhen von 4—20 Knopflängen in Dänisch, Glao6 und Seide Damen-Kragen und -Manschetten Neuheiten in Tragmänteln und Tragkleidchen Kinder-Kleidchen in Wolle end Waschstoffen, erfime und farbig in grosser Auswahl. Stoff- und Pique-Mäntel, Jäckchen, Mützen in Tuch, Velour, Krimmer und Piqui. Häubchen und Kaputzen in allen möglichen Fayons Sämtliche Baby- und feine Geschenks-Artikel. Fh. Herrmann, SelterSweg 33. Bei Abnahme von lüO Stück per 100 50 Pfg. billiger. Seltersweg Spezialität in Teppichen, Möbelstoffen n. Vorhängen Zu Weihnächte - Geschenken empfehle als besonders preiswürdig: Teppiche zum Belegen ganzer Zimmer, •^0 Sopha - Vorlagen abgepasst in div. Qualitäten, Tischdecken in Plüsch, Gobelins, Tuch etc. Portieren und Vorhangstoffe. Engi. Tüll - Gardinen, weiss und creme. Angorafelle und Ziegenfelle in allen Farben. MW- Bettvorlagen. <*^ Linoleum - Teppiche und -Vorlagen. Reisedecken, wollene BettkoHer^ Fenstermäntel, Sophakissen, Schlummerrollen, PuffS etC. 8432 ___ -r-5T-> I ---—— ‘ ----- ^klnrige ohne Farbband arbeitende IMaschine mit sich^ba*-erSchrift u automatischer flbstendherstcllun^. BERLIN, Mohrenslr. 21. Experimentierkasten, Briefwagen, Zauberdosen Goldene Brillen und Pincenez. 852» Als Weihnachtsgeschenke g empfiehlt in grosser Auswahl: Q KildrrdLchtr — Märchenbücher 0 Illseudschrifteo — Klasßder Q Komaue — prachtwerke g Atlanten — Gloden X SriefmarKen. und Poffdartkll'Albims 9 Kochbücher. 0 Reichhaltiges Lager in: evangkl. Gesaogbücheru unb Ksihol. Gebetbüchkr«. g Ausführliche Kataloge gratis 8 und franko. 8228 Karl Krebs Buchhandlung, Schulstrasse 10 (Salmiak-Terpentin-Seifenpulver) ein unübertreffliches, allgemein beliebtes Wasch- und Bleichmittel. Es verleiht der Wäsche einen anhaltend angenehmen Geruch. saiiiiiiclni UMizniiiiiifii in anerkannt gnter Qualität empfiehlt 8625 C. Eichmann, WerSlich-Uordantage. Raucher einer wirklich preiswürdtgen «Nd feine« Cigarre verlange Gractad-Lchutz per Stück 5 Pfg. «exieo Re. 4, stbliarb, Stück 5 Pfg. Bekanntmachung. Vorkehrungen 7 gegen das Einfrieren der Hauswafferleitungen. Unter Hinweis auf die „Bestimmungen über Anlage der HauSwafferleitunoen zu Gießen" wachen wir darauf aufmerksam, baff, um dem Oinftkten des Waffers beugen. Auch empfieblt es sich, in kalten Etoset- oder sonstigen ungeheizte« RLume«, durch welch" die Wasserle>tung führt, sofern da'elbst die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhallen. Sehr kalt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche ElosetA (wie in VeretoshSusern uf.ro) werden durch Einstreuen von etwas salz (Viehsal ) in das Schlußwaffer deS SyphonS (Waffer- abfchluffeS) g'gen Auff'-ieren der Scküffeln geschützt Die Waffermeffer ««bst dem nüchstanschltetzeude« The« der Rohr- keitnng find während des Winters mit Stroh, Säcken ober ähnlichen Schutzmttt-ln gegen Kälte zu umkletben, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. — Die Herstellung aller Waffermeffer die in Tolge ungenügenden Schutze» gegen «Llte Schade« erleide«, erfolgt auf Rechnung der chaudvefitzer. Durch die empfohlenen Vork hrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung deS WafferS möglichst gewährleistet, d m Hausbesitzer aber werden Beschüdtgnnge« an Leitung und «ebüude fern gehalten. Wie empfehlen daher vorstehende DorfichtSmatzregel« allen «ethetltgte« zur ganz besondere« Beachtung. Reparaturen und Auftyauung von Hauswafferleilungen werden am schnellsten von denjenigen Installation- Geschäften besorgt, welche die betr. SauSwafferleituugeu s. Z. auSgeführt haben. Gießen, den 8. Dezember 1899 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen Emil Schmidt 16 Neuenweg 16 empfiehlt Barometer, Thermometer Feldstecher, Operngläser fralm Salonlünetten B Reisszeuge, Brenn-Apparate magica, Stereoskope, Dampfmaschinchen Christbaumschmuck wie Glas- und Lamet a-Artikel, Wachs-En^el, Christuskrippe mit Figuren SkldSbesltzWguiigsspirle empfiehlt in großer Auswahl 850Z J. H. Fuhr, ______Gonnenstrafie SS ^Einzelne :j Portierenshawls, für Fenstermäntel geeignet, gebe billig ab. 8568 Ernst Bloedner, Skitersvr'g. Ausgestellt in acht Schaufenstern findet man ZI! Schloßgaffe 16 Hcke Aanzletverg - Arandplatz Aäh-, Safou-,Nauch.,Nfllmen-, Hrker-, und Kinderttfche, Kontor-, Atnder-, Hrlnmpfkfapp-Stühfe, Kerren- Schreikseffcf, Küchcr- nub DotenetagöreA, chfcnlchirme, Staffeleien, Truhen, Ztafuffraben, Higarreufchränke, verffeL- vare Ainberschreivtische für jedes Alter, ^anueeföretter, Korridor-, Schirm- und Krlnmcnffänder in Kofz und Hife«. Th. Brück, 79B* Möbelfabrik mit Motorenbetrieb. CXXXXXXXXlöCXIDOOCOa GnnkiBe Gklkgkuhkit zum Einkauf von: Pferdeställeu, Kasten« und Leiterwagen, Schaukel« u. Zyahrpferden, Kaufläden, Puppenküchen, Kegel- fpielen re. in durchweg schönen Sleu- tzeiten — äußerst billig — bei (8594 F. E. Winter, 16 w-itthorstr. 16. □nDDDOonnorxx m i map Harmoniums von Mk. 90.— an. Flügel iPianinos*von Mk. 400.— an. £ß7." GtsMM- unh OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOGOOOOOOOoOOOO0OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO 8 O’ Grosser Ausverkauf g g wegen Verkauf meines Hauses g 8 sämtlicher Wäsche uad Weisswaren 8 o zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 8506 O g Günstige Gelegenheit für Brautausstattungen. "^5 g g JOS« Mark, Schulstrasse 5. JOS. Wapkz Schulstrasse 5. g 00000000000000000000000000000000000000000000000900000000000000 Juchtmehmiirkte in Darmstadt. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß die Darmstädter Zuchtviehmärkte im Jahre 1900 auf nachverzeichnete Tage fallen: S. 16. 30. Januar, 13. L7. Februar, 13. 27. März, 10. 24. April, 8. 22. Mai, 5. 19. Juni, 3. 17. 31. Juli, 14. 28. August, 11. September, 2. 23. Oktober, 6. 20. November, 4. 18. Dezember. Darmstadt, den 12. Dezember 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Darmstadt. Morneweg. 8696 Spar- und Leihkaffe Gießen. Im Monat Dezember l. Js. werden bei der unterzeichneten Kaffe außer an den feststehenden Tagen Mittwochs und Samstag« auch noch jeden Dienstag und Donnerstag Geschäftslage abgehalten. Die Einleger werden ersucht, unter Vorlage der Bücher die Zinsen in Empfang zu nehmen oder zuschretben zu laffen. Zinsen, welche bis Ende Dezember nicht in Empfang genommen find, werden den Einlegern gut geschrieben und vom 1. Januar 1900 an verzinst. Es brauchen hiernach im Monat Dezember alle diejenigen Einleger bei der Kaffe nicht zu er scheinen, welche nur Zinsen beischreiben lassen wollen, dies kann vielmehr ganz gelegentlich im Laufe des nächsten Jahres geschehen. Gießen, am 29. November 1899. Spar- und Leihkaffe Gietzeu. _______________________Doering.___________________8434 Alice-Schule. Souutag deu 17. und Montag den 18. Dezember findet die Mkihnchts-Ausstkililug m FWerillUkn-Arbriterr Katt. Geöffnet von 10 bis 1 Uhr und 2 bis 4 Uhr. 8656 Der Vorstand. ÜtlullttMWWi Verdingung Die bei den Drainageausfübrungen ffür die Wafsergenoffensckaft Rodheimer- roegfeld zu Steinheim bei Hungen er- ssordeilick werdenden Graben- und Rohrverleg««gsarbeiten (28272 m) .sollen Freitag den 22. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, in mehreren Losin auf dem Rathause zu Steinheim öffentlich vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Steinheim zur Einsicht offen. Gießen, am ß. Dezember 1899. Großh. Kulturinspektion Gießen. __________Wißmann._______8552 Freitag den 22. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Psandlokal Seltersweg 11 gegen Barzahlung: 1 Pferd, 4 Ferkel, 1 Pianino, 1 Schreibtisch, 1 Vertikow, mehrere Sofas, Kommode, Kleiderschränke, ein Fahrrad, 1 Glassckrank, 1 Regulator a v.a. Gießen, den 18. Dezember <899. 8657___________Mulch, Pfandmeister. Im WMblrikb,Remise* Hchversteigerung z« -Langsdorf. A« Montag, brm 18. ItMbtt, morgens 10 W: Sau-u WekkholMstkigerullg 300 Fichtenstämme, 13 b s 24 cm Durchmesser, 8 bis 18 rn Länge = 52,73 fm, 271 Fichtenstangen, tauglich zu Sparren, Spangm und Latten, — 18,05 fm, 32 Buchen Derbstangens tauglich — 0,86 fm, | zu 36 Elchen-Derbstangen ^Deichseln — 1,08 fm. ^uudLaug wiedeu. Langsdorf, den 12. Dezdr. 1899. Großh.rzogliche Bürgermeisterei Köhler. 8643 Restaurant Hohenzollern. Heute Samstag und Sonntag: Junge Gans „ Ente „ Habben Ung. Goulasch Irish Stew Rippchen mit Kraut. 722i Hell. Berndt. Tenno-Th« Feinste chinks. Mischung. rfoirtHörF/iitf • PH. Herrmann, Sellersweg 33. Preßen in V* bet Husten-j-Heil ( Brnst-Caramellen) von E. Übermann, Dresden, sind das einzig beste diütet. Genussmittel bei Husten und Heiserkeit. 8l90 Zu haben bei: Gebr. Adami, Mäußbarg. Kolomalwnren, Konserven und | Delikatessen in bester Qualität zu billigsten Preisen H. Wallach, Sklterswkg 62. Neue Gemüse-Konserven als: Stangenspargel 2-Pfd.-D 130 Pfg., l-Pfd.-D. 70 Pfg., Glangelspargel, prima, 2 Pfd.-D. 160 Pfg., 1-Pfd -D. 85 Pfg., Brechspargel 2 Pfd. 100 Pfg, 1 Pfd. 60 Pfg., dicke Bohnen 2 Pfd 100 Pfg.,iPfd.60Pfg,,gelve WachS-oder Salatbohnen 2-Pfd.-D. &o Pfg., junge Erbsen mit Karotten 2 Pfd. 80 Pfg, i Pfd. 55 Pfg, Gemüse » Erbsen 2-Pfd °D. 60 Pfg., l-Pfd.-D. 30 Pfg., Brechbohne« 3 Pfd. 55 Pfg., 2 Pfd. 35 Pfg.. i Pfd. 25 Pfg., Schneideboh. «en 3 Pfd. 55 Pfg., 2 Pfd. 35 Pfg., i Pfd. 25 Pfg., Champignons und Morchel« empfiehlt 7807 W. Ullrich, Ichlatzgaffe 5 Moselwein (eigenes Wachstum). Guter Tisch- und Bowlenwein p.Fl. 70Pf. 1897 er Trabener per Flasche Mk. 1.— 1897er Trarbacher per Flasche Mk. 1.— Trarbacher Schloßberg per Flasche Mk. 1.20 bis Mk. 1.50 — Alles inkl. GlaS — empfiehlt Car| Sohwaab, 8105 Hoflieferant. DF Leere Flaschen werden mit 10 Pig. zurückgenommen.______________ Sämtliche KaWhaten mr KlmseKt« und Kucheubackerei i« brkauut bestell GuaMten empfiehlt bei billigsten Preisen 8397 Ph. Herrmann, Seltersweg 33. Mandeln und Haselnußkerne werden auf Wunsch geschält und gemahlen. W Täglich von morgens 7 btS abends 10 Uhr ist warme Wurst zu haben. Kochfeine Iteischwurst h Pfund 40 Pfennig. 8445 _______Neuenweg 33. Zur Backzeit empfehle sänÜ. Backziilhaien, Knrks Klütenmehl. Bei Abnahm ä von 6 Pfund per Pfd. 18 Pfg. 8622 Emil Bender. Ium bevorstehenden Weihnachtssest empfehle fste.Sdrl'MskrouellpkrPst. l,80MK „ Cier-Anis „ „ 0,80 „ ,, Sntter-Konfekt „ „ 1,00 „ „ Pfefferniiste „ „ 1,00 „ LudwigEngelhardt, _______Bahrwosftrahe 12. 8575 Offeriere garantiert reine Weine z« billigen Preisem Man verlange Preisliste. Niederlage bei Heinrich Rüger, Krenzplatz 4. 8651 Friedrich Möbus, Ebelstratze 14. Zx Alle Zuthaten zur feinen Bäckerei frisch eingetroffen bei H. Oengnagel, 8521 Neuenbäue 10« Droguen-, Material- Farb- und Kolonialwaren- Handlung dessen Seltersweg 24 Telephon 22 Kaffee in allen Preislagen roh und gebrannt u. entsprechenden feinen n. feinsten Qualitäten. Thee in auserlesenen Sorten und Mischungen. Gothaer Cervelatwurst. Caviar. Maronen. Diverse Sorten Käse. Spirituosen nnd Punschessenzen. Monss. Weine. (Molatle». Kakao aus der Fabrik J. Ph. Wagner & Co. in Mainr. van Houtens Kakao. Biookers Kakao. Mineralwasser. Backznthaten. 8470 Fleisch ohne Knochen schöne, magere Stücke, zu Cervelatwurst besser geeignet, wie Bullen- und Rindfleisch £ Pfund 30 Pfg. Bei Abnahme von 100 Prnnd ä Pfund 25 Pfg. 832» Kessler, Merdemehger. in stets frischer Ware. National-Mixed pr. Pfd 40 Pfg. 5, »j Albert Kolonial Demilune n H n Friedrichsdorfer Zwieback in Paketen von 10 Schnittchen 15 Pfg. Weihnachts-ZZislruits No. 6, Tannenbaum-Mischung K per Pfd. 50 Pfg. v> x // „ A „ empfiehlt Kaiser's Kaffee-chefchäft Giessen 5 Kreuzplatz 5. 5 Lindevplatz 5. 80 „ 95 „ 95 „ 60 „ 80 „ 8515 Vanille-Bretzeln p.^h. 100 Pfg. Russisch Brod „ „ 140 „ Mixed „ „ 120 „ Aachener Printen „ 50 „ Gescliw. ÄlknpoM Plockstr. 2. Giessen. Plockstr. 2. SptMl-Niedttlage der Cholrola-en-Fabrid Kartwig & Woget in Dresden« Kroße Weihnachts-Ausstellung Baum Kousekte, Chokoladen- uud Marzipan Gegeuftände, Marzipan-Torten, Desserts, Bonbons, Btscuit, Nürnberger Lebkuchen, Grouiuger Houigkucheu, Lteguttzer Bonbons, Schwetzer-Leckerle frankfurter Breuteu, Aachener Printen re. re. Aeizende Hleuheiten i in Attrapeu, Bonbouuiöreu und Körbchen. ^Ooooo Sten 5 ätfetti Hsse 5 8 OOOOonn^ a$*eni 85oe 0 Saagei baue 10. ? Mttddu aas der Fabrik J. Ph. Wagner h Co. in Mains. i van Houtens Kakao. Biookers Kakao. d ---- i. Mineralwasser. Backzathaten. ■I O ü geeignet, »le Sillen, unb Pfg. ) 25 M 8321 ^Mmcher. H Ö n Aar-. WMtfr10* ch Brod . . }« ier Print«" 50 0„ loeN*15™9' -Ws iprtfrä* 1 , .1 w " , - 80 " bwb e-Mft Kirchenpkaß 13 und 15. Carl LOOS Kirchenplah 13 und 15. lKpf-,Zah«-«NsgkMßkll, sowie 8440 alle Toiletteartidel z« und unter Einkaufspreisen. C. Fr. Conrad, VUiuSburg 15. Berger’s Germania- ^brik: Oacao. Robert Berger, - Pöasneok i. Th. KmllerlsoyWan. ZZaßy-, Mädchen- und Knaöen-Kütchen, Jäckchen, Kleidchen, Mäntetchen, Zleöer- zieher und Anzüge empfiehlt in reicher Auswahl, hübsche Neuheiten 7053 A. Fangmann. liWiifdlitinr Reparaturen prompt und billig. sind in bekannt soliden Qualitäten für Dame«. Herren und Kinder eingetroffen. 7052 A. Fangmann. cxxxxxxxxxxxxxsxxxiiao QCXXXXX3LXXXXXXXX A. Fangmann Bahnhofstraße 29 Bahnhofstraße 29 empfiehlt, zu Weihnachtsgeschenken passend _____ 2880 MM- mit 1O% Rabatt "NE auf sämtliche Artikel: Ballblume», CLpeS, Sbawles, Afischus, Handschuhe, Schleife«, Schärpeubäuder, Shlipse, Kragen, Selbstbinder für Herren u. Damen, Hüte, Kinderhütcheu, Kappe», Capuschou, Schürze», weiß, farbig und schwarz, für Damen und Kinder, Korsetten in gut sitzenden Fayons, Wollkragen, schwarze Jäckchen rc. rc. uiaQOoooaoooonooooa □□ aoonooooaoonnnoü ORP Niederlage: Emil Pistor Hachf. «Einmalige Anseuerung genügt für den ganzen Winter. Vollkommenste Zitamerheizung, Regulierbar von Grad zu Grad. Einfache bequeme Bedienung, höchste Solidität. Muster giltig schöne Formen. Rkssner-Oefen ausdrücklich verlangen. in guten ^iesMr-Oelen mit Original-?atenlregulalor nicht zu verwechseln mit Nachahmungen. 3» bevorstehendem Weihnachtsseste empfehle mein großes Lager in: Stahlwaren Trauchierbestecke Dschmefser, Gabelv Dessertmesser Taschenmesser Rasiermesser Scheeren rc. 8663 Waffen aller Art Alobertbüchsen Revolver Pistole» Patrone» Fechtutevsilieu re. Wischen Wam Opern- und Reisegläser Brillen, Pineeuez Reißzeuge Barometer Thermometer re. Adam Reinig*, vorm. C. Sartorius, 30 Seltersweg 30. Fertige Leib-, Tisch- und Bettwäsche Khiffon, H'iquö, Leinen, Damast, Mettzeug Kktlßrllrn in Hol; und Eisen, Watratzkn nnd jiderbttten Bettkotter, Steppdecken, Bettdecken in Tüll, Spachtel und Piqus. Z Grosser Ausverkauf Z ® DM- wegen baldigem Unyug. ♦ ♦ Meine GeschLftslokale, Seltersweg 22, konnte nicht, wie gemietet, beziehen, und lagerten meine ganz bedeutend groben Warenvorräte, @ welche für den Heubau bestimmt waren, teil» bet mir, teils beim Spediteur. Ich verkaufe deshalb notgedrungen in dem provisorisch gemieteten Loden, sowie Parterre-Lokalen Seltersweg 60, und in »eine» Hause, ▼ Kirchenplatz 8, sämtliche Waren zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen. 6^ Es kommen zum Verkauf: z NI. Kann, Kirchenplah 8 NB. Kann, Seltersweg 60 z gegenüber der Stadtkirche. nächst dem Volksbad. 8224 Gattun, Marchent und Zwilch Z Gardinen am Zinck ««d abgep-ßt «-d Stores in ZMchtel and 011 Hauskleiderftoffe, WoL- und Baumwoüflanclle. Kauz öesooders mache auf die i..uköar größte Auswahl in Taschentüchern aufmerksam. M August Kilbingsr älh. Klee Seltersweg 19. Telephon 78. Marktstrasse 2 Rohr platten - Koffer 7640 Ankleidepuppen, Bilderbogen, schwarz und kolloriert. 8428 LGOKGGGOGGÄOVGSSOOOLaSGGSVOOLGOGGOGSG Men eröffnet! 9 Ven eröffnet! Casseler Kchirmsabrik Die «lifi*-ITähmaschinen Cassel Langjährig erprobte Qualitäten. 1©" Feinste Neuheiten. Spazier stocke. J Pnppenschirme 7021 Reparaturen und Neubeziehen schnell, gut und billig. @®e®e®®eeeeeeeeeeeeeeeea«eeeeeeeeeeee zBeranttvorllichrr Redakteur: H. Koegler — Druck und Bcrlag der Brühl'schen UliivcrsuälS-Buch- und Slerndruckeret (Pietsch Erben) in Vi'ßem. Nur die mit dieser Koffer sind die mit No. 15181 Erfinder iebutarto versehenen echten, i. J. 1880 patentirten,vom erzeugten zeichnen sich durch ausserordentliche Leistungsfähigkeit, Gediegenheit und hübsche Ausstattung aus und sind mit den neuesten Verbesserungen ▼ersehen, so dass für deren Güte und Dauerhaftigkeit jede Gewähr geleistet werden kann. Niederlage bei: Soeben erschien die Jahrlinndertwende-No., 1900 No. 1 dio erste Nummer des fünften Jahrganges der Grosse Auswahl in Christbaumschmuck sehr billig, Lametta, Lichter und Lichterhalter. Lippold-Rohrplatienkoffer Gewichts-Ersparnis 50 bis 60 pCt. Seltersweg 9. < Bekannt für grosse Auswahl. Billige Preise. II. Kraft, Mechaniker, Neuenweg 46. $©** Eigene Reparaturwerkstatt©. Reichhaltigste Auswahl gediegener Koffer, Reise-Effekten und ff. Lederwaren Schulranzen, Schlittschuhe und Portefeuille-Waren Jagdgerätschaften, Waffen und Munition Th. Budde & Co. Marburg Fulda le ss en. Seltersweg 9 Alleinverkauf ächten Unerreicht an Haltbarkeit und Leichtigkeit. MÜNCHNER lugend Weihnachts-Geschenken empfohlen: Zeichen- und Malutensilien, als: Reisszeuge, Heissbretter, Winkel, Farbkasten, Malbücher etc. Portemonnaie^ Brieftaschen, Cigarren-Etuis, Schreibmappen, Visitkartentaschen, Federkasten, Etuis mit Blei- und Buntstiften, Musikmappen, Poesie-, Schreib- u. Brief marken-Album, Photographie- und Postkarten-Sammel-Aibums, Schreibzeuge, Notizbücher in grosser Auswahl, Koch-, Kochrezept- und Haushaltungsbücher, Papierwäsche von M ey & Edi ich. Grosse Auswahl in hochfeinen Billet- und Briefpapieren^in^Kassetten, Postpapiere und Couverts in allen^Grössen. Visitkarten. Gesang- und Gebetbücher mit fiein.^Einbänden. Lampenschirme und Creppe-Papier, Modellier-Karton, Laubsäge-Muster, Kerbsehnitt- Vorlagen, Laubsägeholz. Jugendschriften, Märchen- und Bilderbücher. Einladung zum Abonnement! 8 Monate Mk 3.—, unter Kreuzband Mk. 4.5G Nach dem Ausland Mk. 5 —. Probenummern — Abonnements in allen Buchhandlungen und durch den unterzeichneten Verlag. München. G. Hirth’s Verlag.