4 auf h*. ’tan * Wfe «-PA ZrrS^ L-LL^c DÄZ- :§SL 4s’Xt5 *>4Ä Bt*^w 3 T,? ®. "Etlichen et; Jt« • Auftrage der Ä «d^an9ani' dann et; £L Zuf-aa feinen Ntn , M «Wen bienen. lutb Syie «J« sr°w^4m Werf« zeschLht. 5m Jahre *J8 ijn zum Honorar-Konsul in 1’4 bei ihm die ersten Spuren ’humeggerasft hat; erverössent; erung der deutschm Sttroollung ’fgefaßt misten wollte, die aber - natürlich ungerechtfertigte - tief iljn von feinem Posten ad, i ihm festgestellt. Seine Aeuße- d lasten feinen Stad/el jurüt 'cdieuftvollem Afrikaforscher ein llusmrkt I. Ptoöer. f zum Hirsch Beginnt is. ein Hk. 2,30. Gapsdratn» Salat 'ompoti unP Xotit. 73M ’oniert statt. ===== dl. 'M W. Duchardt. »wen , , 03681 meiner M M itWMB reis ab, w jiWNML rtiti zAltUv5 e« .< ** i $a« *f* " n W^nL >?2 * tt >111« W 7020 Mr. 244 Erstes Blatt. Dienstag den 17. October 1899 Gießener Anzeiger General-Unzeiger Iene>*e »•« Anzeigen zu bet nichmittag» für bat felgeBbm te| erfcheinenden Nummer bif vor«. 16 Uhr. Aezugsprel» oieNeljährlich 2 Mark 20 PfG. monatlich 75 Pf^ mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfz vierteljährlich. Äfle Anzeigen.BermittlungSstellen bei In- nnb Autlanbrf nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgeH«. tLgNch erit ln«ne>me bei Äentef«. Die Gießener HeeHfHetCiftcr •erben bem Anzeiger •bchentlich viermal bei gelegt. Amts- und Zlnzeigeblntt füv den ICrete Gietzen. Rebettien, Expedition und Druckerei: Achnkstr.ße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Klättcr für hessische Volkskunde. " ■ ■- - Adresse für Depeschen: Auzeizer Fernsprecher Nr. 51. ™ni Amtlicher Feil. Bekanntmachung. Bei der heute für die Zuchtvereine Großen-Linden und Allendorf a. d. Lahn abgehaltenen Ortsschau von Vogelsberger Rindvieh wurden folgende Preise verteilt: I. Bullen. 1. Preis 40 Mk., Gemeinde Großen-Linden für H.-B. 1281 2. „ 25 „ „ Allendorf „ „ 631 3. N 15 „ „ Großenlinden „ „ 1285 II. Kühe mit höchstens 2 Kälbern. 1. Preis 30 Mk., Ludwig Wagner I., Allendorf, H.-B. 2. N 20 „ Johs. FaberX.,Großen Linden, „ 2. „ 15 „ Bürgerm. Leun, „ » 2. w 20 „ Phil. Luh VII., 3. „ 10 „ Johs. Reitz, „ * 3. w 10 „ Ludwig Volk XI., Allendorf, „ Anerkennung und 5 Mk.: Ludwig Volk XL, Allendorf, N Jakob Viehmann I., M Johs. Faber VII., Großen-Linden, „ M Johs. Luh V., Bürgermeister Leun, Ludwig Keßler V., 962 1291 1296 319 314 957 640 953 1280 1290 1278 1275 1. 2. 2. 3. 3. III. Kühe mit 3 bis 4 Kälbern. Preis 30 Mk., Johs.FaberX., Großen-Linden, H.-B. 1292 „ 20 „ Johs. Weigand IV., „ „ 1283 „ 20 „ Georg Hoffmann, „ n 1297 „ 10 „ Lud. Menges VII., „ „ 1286 „ 10 „ Lud. Weiß, Allendorf, „ „ 632 Anerkennung und 5 Mk.: Ludwig Volk XL, Allendorf, Ludwig Leun II., Großen-Linden, Johs. Faber VIII. Wwe., Großen-Linden, Georg Schaum II., Großen-Linden, IV. Rinder. „ 951 „ 52 „ 1294 „ 1293 1295 1274 1277 1287 964 2. 2. 3. 3. 3. 15 15 10 10 10 Hch. Schaum II., „ Ludwig Magnus „ Lud. Menges VII., „ Joh. Reinstädtler Ww.,Allendorf, 1. Preis 25 Mk., GeorgVolklll., Großen-Linden, H.-B. 1279 Ludwig Leun II., Gießen, den 14. Oktober 1899. Der Direktor des Kreiszuchtvereins. Boeckmann. Bekanntmachung. betr.: Maul- und Klauenseuche zu Inheiden. Nachdem die Maul- und Klauenseuche in den gesperrten Gehöften in Inheiden erloschen ist, wird die Sperre der Gehöfte aufgehoben. Dagegen bleibt die Gemarkungssperre bestehen und es wird die Sperre des Weidebezirks der Schafherde der Gemarkung Inheiden angeordnet. Gießen, den 15 Oktober 1899. Großh. Kreisamt Gießen. v. Bechtold. ~ Bekanntmachung Nachdem die Maul- und Klauenseuche auf der Weide in Lang-Gons erloschen und Desinfektion erfolgt tft, heben wir die angeordnete Sperre der Weide und der Gemarkung wieder auf. Gießen, den 13. Oktober 1899. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v. Bechtold. * Engländerin Trauerspiel. Gießen, 16. Oktober 1899. In einem Brief an einen Amerikaner hat der Mann, dessen Name jetzt wohl am meisten genannt wird, hat der greise Präsident des Transvaal die Ueberzeugung ausgesprochen, daß, falls die beiden Republiken in Englands Besitz übergehen sollten, ein Preis hierfür gezahlt werden würde, „über den die Menschlichkeit betroffen sein würde-. Mit furchtbarer Entschlosienheit werden die Buren um ihren heimatlichen Boden kämpfen, und wenn mau auch in England auf die wirtschaftliche und finanzielle Ueberlegenheit bauen und die ganzen ungeheuren Mittel eines Weltreichs gegen die Armut der Farmer und Hirten aufbieten mag, so wird dennoch ein Preis bezahlt werden müssen, der sich nicht einfach in den Zahlen der Börse ausdrücken läßt. Die Buren sind entschlossen, die letzte Patrone zu verschießen und den letzten Mann zu opfern für ihre Freiheit, sie haben keinen Rudenz, der kleinmütig fragt: „Was können wir, ein Volk der Hirten, gegen Albrechts Heere?" Und nicht die Kämpfe der Schweizer allein und Marathon und Plataeae haben die Wahrheit des Fichteschen Wortes erwiesen: „Es siegt immer und notwendig die Begeisterung über den, der nicht begeistert ist; nicht die Gewalt der Arme, noch die Tüchtigkeit der Waffen, sondern die Kraft des Gemütes ist es, welche Siege erkämpft." England hat nur einmal ein Volksheer beseffen. Das waren die gottseligen Dragoner Oliver Cromwells, ein in Technik und sittlicher Zucht bewunderungswürdiges Heer. Aber diese Truppen gehörten einer religiösen Sekte an, sie vertraten nur einen Teil der Nation. Das erste Geschäft der Restauration war die Auflösung dieser gottseligen Regimenter. Noch Macaulay stellte den trivialen Satz auf, daß mit einem stehenden Heere politische Freiheit unverträglich sei, und seine Landsleute haben diesen Satz bejubelt. Vor drei Jahren erst hat Lord Salisbury auf dem Guildhall- banket das Geständnis abgelegt: „Wir haben keine Armee, um eine militärische Occupation vorzunehmen; eine solche erfordert aber eine gewaltige Armee." Gewiß, es steht eine beträchtliche Truppenmacht in Indien und in den Kolonien, aber nur ein verhältnismäßig geringer Teil dieser Truppen kann ohne schwere Gefahren über das Meer geführt werden, und die Wirksamkeit der Flotte muß in allen Fällen versagen, in denen nicht weitgestreckte Küsten ein lohnendes Angriffsobjekt, und ein weithin getriebener Handel die Möglichkeit der wirtschaftlichen Vernichtung bietet. England vermag vielleicht den Buren eine Truppenmacht entgegenzustellen, die ihnen an Zahl gewachsen ist, es mag auch durch sein Waffenmaterial vor allem durch seine Artillerie eine gewisse Ueberlegenheit behaupten, aber die Schwierigkeiten des Transportes und der Ernährung und der Mangel an Kenntnis des Terrains lassen sich nicht von heute auf morgen ausgleichen, und jene totesmutige Begeisterung, die den Buren beseelt, wird schwerlich in den „Freiwilligen" der Königin Viktoria emporlodern. Ein anderes ist es, wie es jetzt in England geschieht, in massigen Volksversammlungen die Instinkte des Jingotumes zu entflammen, und ein anderes, um einer nur künstlich durch die Macht der Phrase genährten Idee willen furchtbare Strapazen zu ertragen und den nie fehlenden Kugeln der Buren zu trotzen. Liegt nicht auch in den Antipathien, denen das englische Unternehmen in der ganzen Welt begegnet, liegt nicht in der überall genährten Hoffnung, daß ein neues Majuba Hill der Endringlinge harre, ein surchtbares Urteil? Und liegt nicht ein noch härteres Urteil darin, daß dieselben Ausländer, für deren Rechte angeblich Alt-England zum Schwerte greift, in Massen fid? unter den Fahnen der Feinde ihrer Freiheit, der Buren, zusammenscharen? Das wird die Geschichte wahrlich nicht übersehen, wenn sie dereinst, wenn die Leidenschaften schweigen, ihr letztes Urteil fällt. Die Weltgeschichte ist das Weltgericht. Und wer will es heute schon künden, ob nicht gerade jener Zug nach Transvaal, jener Eroberungskrieg um die Goldfelder, den Anfang einer Katastrophe bildet, die noch ganz andere Faktoren bedrohen kann, als die armen Burschen im roten Rock, die man jetzt in England auf Schiffe verfrachtet, um weit über den Atlantischen Ozean hingeführt zu werden und sich in dem harten Boden des Transvaal ein Grab zu suchen? Die römische Weltmacht war vor allem begründet auf dem Glauben an die Unbesieg- lichkeit der römischen Waffen, sie ging zu Grunde, als sich ihre innere Schwäche den Augen der Barbaren enthüllte. Auch Englands Macht gründet sich auf einer Art fatalistischen Glaubens der Besiegten. Aber schon jetzt kommt plötzlich die Kunde, daß der halb verschollene Kalif eine gewaltige Heeresmacht um sich gesammelt habe, daß auch der Negus von Abessinien sich rege und daß in dem Emir von Afghanistan der alte Haß gegen England sich rege. Werden die Engländer von den Buren geschlagen, so drohen ihnen in allen Weltteilen schwere Gefahren und auch im Kap- lande, das schon heute im Zustande der Gährung sich befindet, könnte leicht in der Bevölkerung das Bewußtsein erwachen, daß ihre überragende Mehrheit die Stammes- genossenschaft mit den Buren teilt. Vielleicht ist gerade in den Nachrichten, die aus Afghanistan kommen, die größte Gefahr angedeutet. Denn es ist an sich schon natürlich, daß der größte Rivale Englands um die Herrschaft der Welt, daß Rußland versuchen wird, aus den kommenden Verlegenheiten des Nebenbuhlers möglichst große Vorteile zu ziehen, so muß gerade das Land, das den Schlüffel zu Indien bildet, ihm den willkommensten Schauplatz zum Vorgehen bieten. Schon während des Aufstandes in Tschitral hat Abdurrahman eine mehr als zweideutige Rolle gespielt, und nur die reichlich gespendeten englischen Psnnde waren das Bindemittel seiner Treue. Aber auch der russische Rubel hat in Asien Kurswert und von Sentimentalitäten weiß sich der Emir frei. Aus englischer Quelle wird jetzt in der Welt die Nachricht verbreitet, daß Abdurrahman irrsinnig geworden sei. Es gehört wahrlich kein großes Kombinationstalent und keine übermäßige Kenntnis englischer Praktiken dazu, um den Zweck dieser Meldung zu durchschauen. „Diese Krankheit kam euch sehr gelegen." Wenn in allernächster Zeit dem Irrsinnigen etwas Menschliches passiert, wenn er vielleicht im Zustande der Tobsucht Hand an sich legt, so wird man ebensowenig darüber erstaunt sein dürfen, wie einst über den plötzlichen Tod des Beherrschers von Sansibar, der ja auch wohl versehentlich sich seinen Kaffee mit Strychnin statt mit Zucker versüßt hat. Nur vor einer offiziellen Intervention der europäischen Mächte scheint England gesichert zu sein. Die Lorbeeren von Kreta waren nicht hinreichend reichlich bemessen, um bei irgend einer dieser Mächte die Sehnsucht zu erwecken, ähnliche stachliche Lorbeeren zu erringen. Und bei allen Sympathien für die Buren und ihren Freiheitskampf wird doch kein Besonnener wünschen, daß um ihretwillen jener verhängnisvolle Zusammenstoß erfolgen solle, vor dem die Welt seit drei Jahrzehnten zittert. Die Buren sind und bleiben auf ihre eigene Kraft angewiesen, und nur in ihrem Mut und in ihren Büchsen ruht ihre Hoffnung. Frankreich und Rußland mögen ja geheime Pläne nähren, aber sie werde» erst dann mit ihnen hervortreten, wenn Englands Wagen im Transvaal sich festgefahren hat, wenn also die Erfolge der Buren ein Recht zu der Annahme geben, daß das englische Selbstgefühl gedemütigt sei; dann wird Rußland am Persischen Meer, in Herat und Afghanistan seine Rechnung aufmachen und auch Frankreich wird nach den Brocken greifen, die von dem reichbesetzten Tische fallen werden. Auch in Persien kommen ja die Schwierigkeiten, die in dem Verhältnis zu Rußland aufgetaucht sind, durchaus ä propos; man wird sie auSnützen, sobald der Arm Englands gelähmt oder doch am Zuschlägen verhindert ist. So wird vielleicht schon die nahe Zukunft es erweisen, ob der Gewinn, den England zu erzielen hofft, wirklich im rechten Verhältnis zu dem Einsatz steht, den es auf die Karte Transvaals gesetzt hat, und ob nicht vielmehr das in solchem Spiele ja so überaus harmlose England den Gewinn den noch Harmloseren auszuzahlen haben wird, die mit verdeckten, aber recht deutlich gezeichneten Karten spielen. * Vom Kriegsschauplatz. Gießen, den 16. Oktober. Auf dem südafrikanischen Kriegsschauplätze haben die Buren und zwar im Westen an der Betschuanalandgrenze, 37 Meilen südlich von Mafeking, den ersten Erfolg erzielt. Es bestätigt sich die Nachricht, daß sie den einen der gepanzerten Züge des Kavallerie-Obersten und Freischarenführers Baden-Powell zerstört haben. Hierüber wird des Näheren berichtet: London, 14, Oktober. Das KriegSamt hat folgende Depesche vom Oberkommandirenden in Capstadl erhalten: Ein gepanzerter Zug aus Mafeking mit zwei Liebcn- pfünder-Geschützen, der von hier nach Mafeking abgesandt war, wurde in der letzten Nacht bei Uraai Pan angegriffen; augenscheinlich waren die schienen entfernt, sodatz der Zug entgleiste. Die Buren richteten eine halbe Stunde lang Geschützfeuer auf den Zug und nahmen ihn sodann. Die telegraphische Verbindung nach Mafeking ift in Kraai Pan unterbrochen. «US Mafeking sind Frauen und Kinder nach Kapstadt gesandt worden. Die beiden Geschütze gehörten der Kapkolonie und waren leichte Geschütze alten Modells. Einzelheiten über Verluste an Menschenleben sind noch nicht eingegangen. Kapstadt, 13. Oktober. Alle Personen, welche in dem abgefangeuen gepanzerten Zuge sich befanden, wurden gefangen genommen, mit Ausnahme deS Lokomotivführers. Der Zug sollte Kanonen nach Mafeking bringen. Angesichts dieses gelungenen Handstreichs, bei dem die Buren die Engländer noch dazu mit Geschützen der englischen Kolonie beschossen haben, ist der Spott der „Times" über die ersten Avancen der Buren sehr wenig angebracht. Sie drohten Krüger mit einer „unangenehmen Ueberrasch- ung". Nun ist eine solche zuerst den Engländern und den hochnäsigen „Times" zuteil geworden! Das Kriegsglück kann natürlich, besonders bei derartigen Vorpostengefechten, rasch wechseln. So sollen nach einem uns vorliegenden Telegramm der „Daily Mail" aus Kapstadt die Buren zum Angriff auf Mafeking geschritten sein und bereits mehrere Niederlagen erlitten haben. Eine Bestätigung dieser Nachricht steht aber noch aus. In Mafeking sind alle Straßen verbarrikadiert, außerhalb der Stadt sind Erdwerke aufgeworfen und Minen gelegt; alle Zivilisten find bewaffnet. Oberst Baden-Powell hat an der Spitze von 3000 Mann, größtenteils Schutztruppe mit einer Abteilung Regulärer und Freikorps, die verschanzte Stadt verlassen, um außerhalb eine feste Stellung einzunehmen. Kommandant Cronje, der seinerzeit Iamesons Schar abfaßte, steht ihm mit einer Streitmacht von 3000 bis 6000 Mann gegenüber. Nach anderen Meldungen soll Cronje über 10000 Mann verfügen, während Mafeking nur durch die 800 Freiwilligen Powells beschützt sein soll. Hier dürfte es zu dem ersten ernsten Zusammenstöße kommen. Vom östlichen Kriegsschauplätze wird gemeldet: London, 14. Oktober. Die „Times" geben eine Nachricht aus Ladysmith vom 12. d. Mts. wieder, nach welcher die vom Oranje- Freistaate in Natal eindringenden Buren etwa 12000 Mann zählen sollen. — „Daily Telegraph" veröffentlicht eine Drahtnachricht, nach welcher der Kampf zwischen den vom Van-Reenen- Passe nach Natal vordringenden Buren des Freistaats und den um Ladysmit stehenden Streitkräften des Generals White bereits begonnen hat. Die Buren sollen über elf Geschütze verfügen. Der General habe deren zwölf und rechne mit Sicherheit auf Erfolg. Die „Köln. Zig." hatte bekanntlich auf die Notwendigkeit hingewiesen, in Johannesburg eine aus Ausländern bestehende Polizeitruppe zu bilden, deren Aufgabe wäre, sich von jeder Beteiligung an den Kriegsereignissen sernzu- halten, dagegen das fremde Eigentum, sowohl innerhalb der Stadt wie auf den Gruben, nachdrücklich zu schützen. Der in Antwerpen weilende Sohn eines der größten Grundbesitzer in Transvaal, Erasmus, gab über die Aussichten des jetzt beginnenden Krieges folgende Ausschlüsse: „Es giebt sich bei uns niemand einer Täuschung über die Tragweite des Kampfes hin. Wir werden zeigen, daß die neuerdings so oft ausgesprochenen Behauptungen von der sittlichen und körperlichen Entartung der Buren falsch sind; wir werden kämpfen, wie es unsere Väter gethan haben. Mein Vater ist nach transvaalischen Begriffen ein reicher Mann; aber er hat ebenso wie meine Brüder die Flinte ergriffen und steht bereits an der Grenze. Ich selbst werde mit allen in den Niederlanden lebenden waffenfähigen Buren binnen zwei Monaten auf dem Kriegsschauplätze sein. Trotzdem halten wir alle es für möglich, daß die Engländer mit ihren größeren Kriegsmitteln Erfolge über die Buren erringen. Aber nehmen wir selbst an, sie erstürmten die Drakenberge und rückten siegreich in Prätoria und Johannesburg ein so wäre damit der Feldzug noch nicht beendet. Die Engländer werden dort keine Regierung finden, welcher sie den Frieden diktieren können. Präsident Krüger wird inmitten der Kämpfenden im Gebirge sein, und die Sieger werden noch mit jedem Stein, mit jedem Berg und mit jedem Bur zu kämpfen haben. Wir haben dann doch nichts mehr zu verlieren; deshalb werden wir den Krieg in den Gebirgen fortsetzen und die Engländer stets beunruhigen. Auch an Waffen witd es uns nicht fehlen. Heute hat unser Gold, das in Sicherheit gebracht ist, noch seinen vollen Wert und es giebt immer englische Händler und Schiffskapitäne, die uns für gute Bezahlung Gewehre und Patronen liefern. — Spanien hat mit 200000 Mann drei Jahre vergeblich gegen 40000 schlecht bewaffnete Kubaner gekämpft. Nordamerika erklärt, 100000 Mann zum Kampfe gegen die Philippiner zu gebrauchen. Wie kann da England glauben, mit 50- bis 60000 Mann das ganze Burenland mit seinem Felsengebirge erobern zu können. Vorläufig denken wir deshalb: „Noch ist Transvaal nicht verloren". London, 15. Oktober. Das spärliche Einlaufen der Nachrichten aus dem Kaplande ruft große Besorgnis hervor. Soviel scheint aber festzustehen, daß dieBuren die vollständige Herrschaft überNatal gewonnen haben. — Eme Bestätigung der Blättermeldung von einem großen Sieg der Engländer bei Ladysmith ist bis zur Stunde noch nicht eingelaufen. Auch das Bankhaus Rothschild dementiert bereits die Meldung, daß es eine Depesche über einen englischen Sieg erhalten habe. Andererseits hat das Gerücht, wonach General White Ladysmith infolge der Uebermacht der angreifenden Buren habe räumen müssen, die hiesige Bevölkerung in lebhafte Aufregung versetzt. — „Daily NewS" berichten aus Ladysmith, die Buren hätten an verschiedenen Stellen die Grenze überschritten und bedrohten Dundee und Ladysmith. — Die britische Rekognoszierungsabteilung, welche gegen die Stellung der Buren ausgerückt war, kehrte abends zurück. Die Buren sandten Patrouillen vor, aber ihre Hauptmacht verharrte in ihren Stellungen und rückte nicht zum Kampfe im freien Felde aus. General White kehrte daher in das Lager bei Ladysmith zurück, ein Gefecht fand nicht statt. — Die Freistaatler stehen auf dem Gebiet von Natal an der Seite des Bothas-Passes. Joubert erließ strenge Ordres gegen Plündern und gegen die Vergewaltigung von Privatpersonen, welche Vergehen mit schweren Strafen be- droht sind. — Der engliche Oberkommandierende, General Sir Redvers Buller ist gestern von London nach Southampton abgereist, von wo er sich nach Südafrika begeben wird. — Aus Kimberley wird telegraphiert: In der letzten Nacht haben die Buren unter der Führung Cronjes nach Zerstörung der Eisenbahn- und Telegraphenlinien die Stadt Mafeking angegriffen. Wie „Daily Mail" meldet, wurden die Buren mehrere Male zurückgeschlagen. Heute morgen nahm das Gefecht seinen Fortgang. Nach einem späteren Telegramm soll die Lage des Oberst Baden Powell mit seinen schwachen Truppen sehr ernst sein. — Bei Ladysmith steht ein großes Treffen bevor. Die Buren beabsichtigen, Dundee, Glencoe und Ladysmith gleichzeitig anzugreifen. —Aus Kapstadt wird gedrahtet, daß die Buren Newcastle besetzt haben und durch den Malierspaß in Natal eingedrungen sind. — lieber den Angriff auf den gepanzerten Eisenbahnzug wird aus Vryburg vom 12. Oktober gemeldet, daß es bis 3 Uhr morgens der britischen Abteilung noch nicht gelungen war, die früher aufgerissenen Schienen wieder auszubessern und die Verbindung mit Mafeking wieder herzustellen. Das Feuer war auf beiden Seiten ungemein heftig. — Einer in Kapstadt eingetroffenen Privatmeldung zufolge besteht das deutsche Korps angeblich vornehmlich aus Burghern deutscher Abstammung, die zum Militärdienst verpflichtet waren. — Nach einer Meldung aus Malta soll das Kriegsschiff „Thetis" nach der Delagoabai abgegangen sein. — Die gestrigen Abendblätter brachten die Meldung von einem großen Siege bei Ladysmith, wo 2000 Buren gefallen, aber fast keine englischen Verluste zu verzeichnen sein sollten. Die Nachricht war ein Börsenmanöver, welches auch enormen Einfluß auf die Börse hatte. (Das wird nicht der letzte Streich der englischen „Censur" sein). — Das „Bureau Dalziel" meldet aus Prätoria: Die Buren des Freistaates ständen auf dem Gebiet von Natal an der Seite des Bothas-Passes. General Joubert erließ strenge Befehle gegen das Plündern und gegen die Vergewaltigung von Privatpersonen, welche Vergehen mit schweren Strafen bedroht sind. — Nach einer Meldung aus Prätoria hat der deutsche Konsul eine Proklamation namens der deutschen Negierung erlassen, welche die strenge Neutralität Deutschlands erklärt und alle Deutschen aufordert, dieselbe zu wahren, widrigenfalls sie >es Schutzes durch die deutsche Negierung verlustig gehen. Paris, 15. Oktober. Der „Jntransigeant" erfährt, es ei ein französisches Frei-Korps in der Bildung ie griff en, welches demnächst nach Transvaal abgehen oll, um an der Seite der Buren gegen die Engländer zu ämpfen. Amsterdam, 15. Oktober. Nach Meldungen hiesiger Blätter rekrutieren die Engländer Neger aus dem Betschuna-Lande, um sie im Kriege gegen Transvaal zu verwenden. • • Brüssel, 16. Oktober. (Tel.) Die Meldung der Münchener Allgemeinen Zeitung, wonach amtliche Verhandlungen zwischen Deutschland und dem Congostaat über eine Grenz-Regelung stattfinden und wobei Deutschland das Kiwugebiet erhalten soll, wird vom Congostaat offiziell dementiert. London, 16. Oktober. (Tel.) Wie aus Kapstadt gemeldet wird, ist bei dem Angriff auf einen Eisen- >ahnzug bei KraaiPan niemand getötet worden. Von der Westgrenze liegen keine Nachrichten vor. Das Gerücht, die Buren hätten Mafeking angegriffen und seien zurückgeschlagen worden, ist noch unbestätigt. Es verlautet, zwischen Vryburg und Kimberley bewege sich ein Buren- Kommando in der Stärke von 300 bis 400 Mann in der Richtung nach Molderriver zu. Loudon, 16. Oktober. (Tel.) Präsident Krüger beabsichtigt, eine Protestnote an die Regierung zu senden, sobald die Engländer die Dum-Tum-Geschoffe in Anwendung bringen. Die Transvaal Regierung hat bereits von vier Großmächten die Zusicherung erhallen, daß sie bei England in diesem Falle intervenieren werden. Washington 16. Oktober. (Tel.) Der Vertreter der Vereinigten Staaten in Prätoria berichtet, daß er den Schutz der englischen Unterthanen in Transvaal übernommen habe. Kapstadt, 16. Oktober. (Tel.) Gerüchtweise verlautet, daß die Engländer eine Truppe Buren angehalten haben in dem Augenblick, als dieselbe sich mit einer Truppe des Orange-Freistaates vereinigen wollte. Das Treffen fand beim Modderflusse statt. Außerdem soll ein heftiges Gefecht bei Capfoutein, südöstlich von Kimberleys stattgefunden haben. Deutsches Keich. Berlin, 15. Oktober. Zur Englandreise deK Kaisers wird der „Rheinisch Westfälischen Zeitung" von „sehr beachtenswerter Seite" geschrieben: „Berliner Blätter verbreiten sich seit längerer Zeit in bestimmten Angaben über eine angeblich bevorstehende Reise des Kaisers nach England. Wie wir aus bester Quelle hören, steht eine solche Reise überhaupt nicht in Aussicht, da daran Schlüffe auf die Haltung Deutschlands in dem bevorstehenden südafrikanischen Krieg gezogen werden könnten, die sich mit den Anschauungen desKaisers nicht decken würden. (Wir brauchen nicht hinzuzusetzen, daß wir diese Nachricht, in der Voraussetzung, daß sie richtig ist, mit hoher Freude begrüßen, und zwar umsomehr, als das Unterbleiben der Reise eine Konsequenz des Kaiserlichen Telegramms an den Präsidenten Krüger bedeuten würde) — Wie wir mitteilten, gedenkt das russische Kaiser- paar am 26. ds. Mts. zu einem achttägigen Jagdaufenthalt in Skjernevice einzutreffen. Neuerdings verlautet, daß sich die Ankunft daselbst um einen Tag hinausschieben dürfte, da eS nicht ausgeschlossen ist, daß die russischen Herrschaften zur Fahrt von Darmstadt nach Skjernevice nicht den direkten Weg über Dresden, sondern die Route über Berlin nehmen, um unserem Kaiserpaar in Potsdam einen mehrstündigen Besuch abzustatten. — Wie die „Berliner Neuesten Nachrichten" authentisch mitteilen können, beruht die Nachricht eines Berichterstatters, der Kaiser habe ein von Minister v. Miquel eingereichtes Entlassungsgesuch abgelehnt, auf Erfindung. Ein Entlassungsgesuch sei seitens des Ministers nicht eingereicht woroen und habe folglich vom Kaiser auch nicht abgelehnt werden können- Die „Kreuzztg." kann aus zuverlässiger Quelle mitteilen, daß Miquel überhaupt kein Entlassungsgesuch eingereicht hat. — Die „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt: In einzelne» Blättern wird eine Verständigung zwischen Deutschland und England in der Samoafrage auf der Basis in sichere Aussicht gestellt, daß England die Hauptinsel Upolu erhalte und Deutschland anderweitig entschädigt werden soll. Wir halten diese Nachricht für irreführend und sind vielmehr mit gutem Grunde überzeugt, daß die maßgebenden deutschen Stellen ihren Standpunkt in der Samoafrage nicht geändert haben. — Die „Dresdener Neuesten Nachrichten" üeröffent» l'chen einen 33rief des Obersten Schiels, des bekannten Führers des deutschen Freikorps inTransvaal. In diesem Brief führt Oberst Schiels aus, Transvaal sei soeben im Begriff gewesen, Deutschland das Protektorat über Transvaal anzutragen. Als Eng- land hiervon Kenntnis erhielt, betrieb es die Kriegsvorbereitungen aufs eifrigste, um das Zustandekommen dieses Projektes zu hintertreiben. Hierin ist also nach Schiels' Auslassungen der eigentliche Grund des Krieges zu erblicken. — Dieser Dresdener Meldung gegenüber erklärt die „Post", daß die afrikanische Republik bisher nie das Verlangen geäußert habe, sich unter das Protektorat einer Macht ZU begeben. Im Gegenteil, sie sei stets darauf bedacht gewesen, ihr volle Unabhängigkeit zu wahren, und grade dieses Bestreben sei es, welches in erster Linie den Zusammenstoß zwischen Großbritannien und Transvaal herbeigeführt hat. — Ueber die angebliche Niedermetzelung einer deutschen Expedition in Kamerun liegt auch heute an hiesigen amtlichen Stellen, an welche Meldungen darüber zu richten wären, keine solche vor. — Der Kabinettsrat wird am nächsten Montag vormittag 10 Uhr im Reichstagsgebäude zu einer außerordentlichen Sitzung zum Zwecke der Beratung des Planes der Erbauung einer ostafrikanischen Zen- tralbahn durch das Reich zusammentreten. Köln, 14. Oktober. Zu der Meldung, Bischof Dingel st adt in Münster sei von maßgebender Seite von der Kandidatenliste für die Kölner Erz- )i schoss wähl gestrichen worden, verlautet, daß die Streichung anfWunsch des Bischofs selb st erfolgte. Auf der Kandidatenliste befinden sich noch die Bischöfe Keppler, Siemar, sowie Weihblschof Dr. Fischer. In Kreisen der hiesigen Geistlichkeit ist die Ansicht verbreitet, das Domkapitel werde zur Wahl Fischers als Erzbischof von Köln chreiten. Hannover, 14. Oktober. Sozialdemokratischer Parteitag. Heute vormittag wurde die Resolution Geyer, jetreffenb daS Militär-System bezw. das Milizheer, angenommen, dagegen der Antrag auf Ausschließung Schippels aus der Partei gegen wenige Stimmen abgelehnt. Weiter- )in wurde der Antrag auf Errichtung einer Druckerei für »en Vorwärts in Berlin wegen nicht genügender Unter» tützung abgelehnt. Der Parteitag wird heute abend be- timmt geschlossen, obwohl noch gegen 40 Anträge vorliegen. Ausland. Wien, 14. Oktober. Der Kaiser soll sich, einem tschechischen Blatte in Brünn zufolge, einem hervorragenden aktiven Staatsmanne gegenüber geäußert haben: „Ich bin dem böhmischen Volke gewogen; alle Mittel zu seiner Entwickelung sollen ihm gegeben werden." Wien, 14. Oktober. Oberst Schneider, der hier eingetroffen ist, weist die Gerüchte von seinem angeblichen Duell mit General Roget als jeder Begründung enb- ) ehrend zurück. Paris, 15. Oktober. Der sozialistische Abgeordnete Fourniöre hat dem Kabinettschef brieflich mitgeteilt, daß er M-p".116 ' *9Ä# Iber »i- V». ® & »a-m- und Beide ha _ Der »na läng«« «»hm» brol w°d»'ch -«'M - Zn m ttäqe betreffs i _ Wie baS « lüqin von En wiesen, der Familie erschossenen fr« zu Men- Lissabon, 14. fwit das Panzers nach der Delago, Expedition soll nac Konstantinopel glaubt man, daß bi Zekki-Pafcha, btm Sultan fonftn werden wird. "Seschichtskale am 16. Oktober 1553 jlcltere, Hoirnaln I @{fangen|d)ait tx bU! At ixWbaxe KM, gut« PoE- baufenmelU unb desch E. wurde Im Jahre 1 Bor 84 Jahren, unserer bedeut,ndstm geboren. Minlich . h seinen Gesichten sü Von sttnen Liebes- i worden. Er starb an " Ein vortres sich so recht btutlid Rälte unb Wärme. Mttt her tifigtti & sommerlichen Wärme Zn entzückenden Farl in seinen Schattierur sicht man an einem saftigen Grün der braun des abstrrbei noch im Schmucke Zweige bereits weh Gerade in unserer i Waldungen das Bi, Die Dörfer mit Malerischen Kirchtürn taM ab. tolt hwjU. tti, j ” bie Wltyi ein n>abtt -»dlich gar W i>tm entjUctten rr-»- °uchs und UrKu . »Lj 0* @ro6h,, d-n StreiJA?9 fall'® i "“""1 b« iu,8 unb uJ“® N« Sn,» Sä ?Mlte feit Aben. fcfk bi, J’Htr »etej’W . tlie9tt w 61" ÄÄ'I* bet Weben- »yr.fun8H von in <'‘'»««litte" >e Seif, ” e” »ngnben Hn& V“iftt8 cht in u M Mt ‘»'Wanbi i '^J“ d°- Ä;*äx w'b?)en Z1,,9r»*« Ä» N>*t. «OMnnjl tottWet/bai «SS'MWettttfte' i btt russische« Herrschche» ’lttjeta nich, den direkte» «* -b-r Artin nehme», i61m »ehiWdige» -n Reichlich,^, »ucheniisch Nachricht eines Bericht- e /in von Minister ntlassungsgesuch ab- Entlassungsgesuch sei erricht worden und habe ttbgeleljnt werden können, rföffiger Quellt mitteilen, sungsgesuch eingereicht hat. S" schreck-. In einzelne» •M zwischen Denisch- Sawoasrage ons dn > daß England die Haupt, land anderweitig entschädigt : Nachricht sür irreführend •runbe überzeugt, daß die. ihren Standpunkt in der !N. freu Nachrichten" veröffent- enSchiels, des bekannte« eikorps inTransvaal. . schiels aus, Transvaal sei r üutffilanb das Pro- injutragen. %19 6ng« | ult, betrüb es die z eisrigste, M das fyi« , Mertreiden. Hierin ist der eigentliche Grund des tjer Dresdener Meldung daß die asrikanische ! Verlangen geäußert 3 otektorat einer Macht sie sei stets daraus W nabbtängigfeit ,» mhm, » tf tvtlditf 'N erster Lmie 3 ßbritannien und Transvaal ] ^iedermetzelung einet I meruti liegt auch Heu i welche Meldungen darüber . L « EM W I -ostafrikan'schenZe'- rusaknmentreten. ... । ,2 Meldung, StWT W mig'bt«b« S - zos Dr. Fischer , ö w , SS** - *♦ Ein vortrefflicher Maler ist der Herbst. DaS zeigt sich so recht deutlich in diesen Tagen des Wechsels zwischen Kälte und Wärme. Die Verfärbung der Laubbäume hat unter der eisigen Külte der letzten Nächte und der fast sommerlichen Wärme am Tage rasche Fortschritte gemacht. In entzückenden Farbentönen schillert das Laub und bietet in seinen Schattierungen einen prächtigen Anblick dar. Oft sieht man an einem und demselben Baume alle Farben vom saftigen Grün des jungen Blattes bis zum fahlen Gelbbraun des absterbenden Laubes. Die Spitze prangt oft noch im Schmucke des Sommers, während die unteren Zweige bereits wehmütig vom nahenden Winter Plaudern. Gerade in unserer Gegend bietet bei den ausgedehnten Laubwaldungen das Bild einer Herbftlandschaft besondere Reize. Die Dörfer mit ihren freundlichen Häusern und den malerischen Kirchtürmen heben sich von der bunten Staffage deutlich ab. Tritt etwa als belebendes Element noch das Wasser hinzu, wie in unseren herrlichen Flußniederungen, so beginnen die Farben untereinander ein Wechselspiel, dem zuzusehen ein wahres Gaudium ist. Und wenn der Färbermeister endlich gar sein Werk von den goldenen Strahlen der mildlächelnden Herbstsonne überfluten läßt, so bietet sich dem entzückten Auge im Rahmen der dunklen Erde und des blauen Himmels ein unbeschreiblich farbenprächtiges Bild dar. * e ♦ •• Empfang. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 14. Oktober u. a. die Gymnasiallehrer Fuchs und Urstadt von Gießen, den Amtsrichter Sell- heim von Nidda, den Geheimen Medizinalrat Dr. Konrad Eckhard von Gießen. ** Aus dem Verwaltungsdienst. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 14. Oktober den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Erbach, Regierungsrat Franz Wick, zum Rat bei der Provinzialdirektion Starkenburg und zum zweiten Beamten des Kreisamts Darmstadt mit dem Amtstitel „Negierungsrat" zu ernennen. •* Ordensverleihung. Dem Generalmajor z. D. Volk, zuletzt Kommandeur von Mainz, wurde die Erlaubnis zur Annahme des ihm verliehenen Komturkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen erteilt. ** Die Zahl der hessischen Anwälte ist wiederum gestiegen, und zwar von 136 auf 140, wovon auf Starkenburg 52, auf Rheinheffen 55 und auf Oberhessen 33 Anwälte entfallen. Es ist hiermit die höchste Zahl der Anwälte seit Einführung des neuen Prozeßverfahrens überstiegen, sodaß bei weiterem Zudrang eine starke Ueberfüllung des Anwaltstandes zu befürchten ist. "• Bei der in diesen Tagen stattfindendcn Hundert- jahrFeier des Kgl. Technischen Hochschule zu Berlin wird die hiesige Universität durch ihren Rektor, Professor Netto, vertreten sein. Konzertverein. Nach umfassenden Vorarbeiten hat der Vorstand in seiner Oktobersitzung das definitive Programm für die vorliegende Saison zum Abschluß gebracht. Eine Anzahl hervorragender Künstler und Künstler- vereinigungen sind fest verpflichtet worden, bedeutsame Orchesterwerke zur Aufführung erworben, und neben unserer einheimischen Kapelle wird auch wieder das vortreffliche Homburger Kurorchester zugezogen werden. Selbstredend können auch diesem definitiven Programm noch Stürme drohen, unser Publikum darf aber beruhigt sein, der Konzertverein ist ein gut segelndes Schiff, an deffen Ruder Steuerleute stehen, die auch die drohendsten Klippen nicht zu fürchten brauchen. Den Konzertreigen eröffnet diesmal ein Beethoven-Abend (28. Oktober) in Form eines Orchester-Konzertes, für welches Meister Heermann, als Solist gewonnen ist. (Beethovens Violinkonzert). Das zweite Konzert folgt am 12. November, die bewährte Bläservereinigung aus Hannover ist dazu ausersehen, die uns selten gehörte Werke unserer Klassiker in Originalbesetzung bieten wird. Das dritte Konzert am 10. Dezember ist wieder ein Orchester-Konzert, als Solist ist hierfür der bekannte Cellist Heinrich Kiefer aus Berlin ausersehen (Cello Konzert von Votkmann). Das vierte Konzert ist ein Kammermusik-Abend (14. Januar 1900) der uns das ausgezeichnete Waldemar Meyer-Quartett aus Berlin bringen wird. Diese vorzügliche Künstler- Vereinigung zeichnet sich dadurch besonders aus, daß neben den Streichquartetten, Herr Waldemar Meyer, der lange Jahre erster Konzertmeister der königl. Kapelle zu Berlin war, als Solist sich hören lassen wird. Der 14. Februar bringt dann wieder ein Orchester-Konzert, und hat unser Universitätsmusikdirektor Herr Trautmann für diesen Abend ein ganz hervorragendes Programm zusammengestellt (Brahms, Wagner, Liszt rc.) Als Schlußkonzert wird sich, die Zeit hierfür ist noch nicht festgesetzt, der Akademische Gesangverein dem Konzertverein zugesellen und vereint mit hervorragenden Solokräften ein größeres Chorwerk mit Orchester zur Aufführung bringen. In Aussicht genommen ist das Requiem von Verdi. Es bleibt diesen Ausführungen wohl nichts hinzuzusetzen, als der Wunsch, daß möglichst keine Aenderungen vorgenommen werden möchten. •* Stenographie. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, eröffnet nunmehr der Gabelsberger Stenographen-Verein seine bereits angezeigten Anfangs Kurse in der deutschen Einheitsstenographie (System Gabelsberger) a. sür Damen und b. für Herren am 17. bezw. 18 d. M., und sei auch an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, daß Anmeldungen noch bei Beginn des Unterrichts entgegengenommen werden. ** Adalbert Matkowsky, der gefeierte Heldendarsteller der Königlichen Schauspiele in Berlin, hat sich, wie wir soeben hören, zu einem einmaligen Gastspiele im Theater- verein bereit erklärt. Der Kontrakt wurde gestern voll- zogen und wird nach demselben der Künstler in der zweiten Hälfte der nächsten Woche, also zwischen dem 25. und 27. Oktober (Mittwoch, Donnerstag oder Freitag) in seiner Glanzrolle, nämlich als Sigismund in Calderons „Das Leben ein Traum" auftreten. Die Bestimmung des Tages der Vorstellung kann der Künstler erst am kommenden Samstag treffen, nachdem das Repertoir der Königlichen Schauspiele für die folgende Woche festgelegt ist. *’ Aus dem Theaterbureau. Unter den deutschen Lustspielen finden die von Adolf L'Arronge immer ein dankbares Publikum. Morgen (Dienstag) gelangt eines seiner besten, nämlich „Der Compagno n" zur erstmaligen Aufführung. — Die nächste Volksvorstellung wird Mittwoch den 18. ds. gegeben und hat die Direktion hierzu „Madame Sans Gene" gewählt. — Die Theaterfreunde dürfte es interessieren, zu erfahren, daß der frühere erste Bonvivant des Frankfurter Schauspielhauses, Car! Schönfeld, ein mehrmaliges Gastspiel absolvieren wird. Sein erstes ist der „Redakteur Bolz" in Gustav Freytags „Journalist e n". •* Der Kaufmännische Verein feierte am Samstag abend in Steins Saalbau sein 26. Stiftungsfest. Die Festlichkeiten des Vereins, deren im Hinblick auf die von demselben übernommenen ernsteren Aufgaben im Laufe des Jahres nur wenige stattfinden, erfreuen sich immer eines zahlreichen Besuches aus allen Kreisen der Einwohnerschaft, und so war denn auch am Samstag das geräumige Festlokal bis auf den letzten Platz besetzt. Das Programm wies Konzert, Festspiel und Ball auf. Das Konzert hatte die Kapelle des Kaiser Wilhelm-Regiments übernommen und mit bekannter Kunstfertigkeit durchgeführt. Das folgende Festspiel, dessen verbindender Text von Herrn Rolan vom Gießener Stadttheater gesprochen wurde, erfreute die zahlreiche Zuhörerschaft sowohl durch die formvollendete Vortragsweise, wie durch die Pracht der Bilder, die sich unter Musikbegleitung, welche Theaterdirektor Kruse leitete, entrollten. Das Festspiel brachte die verschiedenen Epochen, die der Handel von seinen Anfängen in der grauen Vorzeit bis zur Gegenwart durchschritten, wirkungsvoll zur Darstellung. Besonders beifällig wurden die Bilder ausgenommen, in denen zur Darstellung kam, wie sich, vom Großen Kurfürsten an bis auf Kaiser Wilhelm II., der deutsche Handel unter dem Schutze des HohenzollernbannerS kraftvoll entwickeln konnte bis zur Stunde, in welcher aus beredtem Munde die Worte erklangen: „Die Welt steht im Zeichen des Verkehrs." — Der dem Festspiel folgende Ball hielt die Festteilnehmer bis zu später Stunde in fröhlichster Stimmung. — Fast ebenso zahlreich, wie am Samstag abend war die Beteiligung am gestrigen Sonntag an dem vom schönsten Herbstwetter begünstigten Ausflug nach dem Schiffenberg. Nach uns gewordener Mitteilung soll es dort urfidel hergegangen sein, so daß sich der Ausbruch zum Heimgehen um mehrere Viertelstündchen hinauszog. •* Brieftaubenklub. Vergangenen Mittwoch fand im „Kaisergarten" eine von Mitgliedern des Geflügelzuchtvereins gut besuchte Versammlung statt, um sich über die Gründung eines Brieftaubenvereins zu beraten. Es wurde beschlossen, einen Brieftaubenklub zu gründen, und dieserhalb auf Mittwoch den 18 d. M., abends 81/* Uhr, im „Aquarium" (Wallthorstraße) eine Versammlung abzuhalten, um alles nähere zu besprechen. Der Verein bezweckt außer Hebung und Förderung der Brieftaubenzucht, durch ihn bei Zusammentritt der Kammer über die Maßregeln interpellieren werde, welche er bezüglich der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche in letzter Zeit in Schwester, und Waisenhäusern sich zugetragen, zu treffen gedenke. — Anschließend an den Skandal in MontSlimar wurde über die beiden Hauptleute Ginoux und Salla auf Befehl des Kriegsministers vorläufig Hausarrest verhängt. Beide hatten unziemliche Reden über den Präsidenten Loubet fallen lassen. — Der Anarchist George wurde gestern »ach einer längeren Verhandlung zu 200 Franks Geldbuße verurteilt, weil er im vorigen Monat in der Nähe der Festung Cha- brol zwei Revolverschüsse auf die Menge abgegeben hatte, wodurch eine Person verwundet wurde. — In hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, daß infolge des Druckes von zwei europäischen Großmächten Portugal beschlossen habe, alle englischen Anträge betreffs die Delagoa-Bai zurückzuweisen. — Wie das „Echo de Paris" mitteilt, hat die Königin von England den Vizekonsul in Boulogne angewiesen, der Familie des jüngst von einem englischen Kreuzer erschossenen französischen Fischers 10000 Franks zu zahlen. Liffabon, 14. Oktober. Das Kanonenboot „Zaire", sowie das Panzerschiff „Vasco de Gama" erhielten Befehl, nach derDelagoa-BaiinSeezugehen. Eine weitere Expedition soll nach Laurenco Marquez entsandt werden. Konstantinopel. 14. Oktober. In eingeweihten Kreisen glaubt man, daß der Großmeister der Artillerie, Marschall Zekki-Pascha, der in den letzten Tagen wiederholt mit dem Sultan konferierte, bald zum Großvezier ernannt werden wird. z-kiirs «Nd VrsvmMes. Gießen, den 16, Oktober 1899. ** GeschichtSkale«der. (Nachdruck verboten.) Vor 346 Jahren, am 16. Oktober 1553, starb zu Weimar Lukas Cranach der Aeltere, Hofmaler Johann Friedrichs deS Großmütigen, dessen Gefangenschaft er die letzten zwei Jahre freiwillig teilte. Er war eia überaus fruchtbarer und, trotz gewerbsmäßigen Betriebes seiner Kunst, guter Porträt- und Genremaler. Die Porträts lieferte er haufenweise und beschäftigte eine Menge Schüler und Hilfsarbeiter. C. wurde im Jahre 1472 zu Kanach geboren. Var 84 Jahren, am 17. Oktober 1815, wurde in Lübeck einer unserer bedeutendsten und beliebtesten Lyriker, Emanuel Geibel, geboren. Männlich als Vaterlandssänger, zart als Lyriker, hat er ti seinen Gedichten für j des Alter und Geschlecht köstliches geschaffen. Von seinen Liebes- und Wanderliedern sind viele volkstümlich geworden. Er starb am 6. April 1884 in seiner Vaterstadt. Dressur seiner Tauben die Bestrebungen der Staatsregierung auf dem Gebiete des Brieflaubennachrichtenwesens nach Kräften zu unterstützen. Freunde und Gönner dieses Sports sind zu der Versammlung freundlichst eingeladen. .** Befitzwechsel. Das der Frau Kath. Hansel in der gehörige Haus ging zum Preise von 35000 Mk. rn den Besitz des Herrn Uhrmacher Hause über. ** Wo ist der Radler? Im Straßengraben zwischen Gießen und Annerod wurde gestern früh ein Herrenrad gefunden, das dem Nummerschilde nach einem Gießener Radfahrer gehört. Neueste Meldungen. Depeschen des Bureau .Herold'. Berlin, 16. Oktober. Gestern morgen wohnte das Kaiserpaar mit den kaiserlichen Prinzen dem Gottesdienste bei. Den König von Griechenland ließ der Kaiser bei seiner Ankunft auf dem Anhalter Bahnhof durch den Flügeladjutanten Oberstleutnant v. Prittwitz begrüßen. An der Frühstückstafel im Neuen Palais nahm u. a. auch der König von Griechenland mit dem Prinzen Nikolaus teil. Thorn, 16. Oktober. Der frühere Landtags Ab- geordnete für den Wahlkreis Thorn-Culm, Ritterguts- besitzer Dommes auf Sernau ist gestern im Alter von 74 Jahren gestorben. Wien, 16. Oktober. In dem gestern nachmittag abgehaltenen fünfstündigen Minister rat wurden Maßregeln anläßlich der morgen stattfindenden Aufhebung der Sprachen-Vcrordnungen beschlossen. Aus Brünn und Prag wird gemeldet, daß dort am Tage der Aufhebung der Sprachen-Vcrordnungen tschechische Demonstrationen stattfinden werden. Die Polizei hat Weisung erhalten, die strengsten Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung zu ergreifen. Salzburg, 16. Oktober. Der hier abgehaltene deutsche Volks tag gestaltete sich zu einer imposanten Kundgebung für die Einheit der Deutschen. An demselben nahmen Vertreter aller Parteien teil. Nachdem von mehreren Rednern die politische Lage besprochen worden war, wurde beschlossen, dem Ministerium gegenüber eine abwartende Stellung einzunehmen, für die Aufrechterhaltung des Reichs Volksschulgesetzes einzustehen, der katholischen Volkspartei wegen ihrer deutschfeindlichen Haltung das schärfste Mißtrauen auszusprechen und sich zu gemeinsamer Abwehr gegen die Klerikalen zu vereinigen. Der am Abend stattgefundene Kommers verlief in animiertester Stimmung. Budapest, 16. Oktober. Hier fand gestern wiederum eine große sozialistische Straßen-Demonstration für das allgemeine Wahlrecht statt. Die Polizei mußte wiederholt einschreiten und nahm viele Verhaftungen vor. Brüffel, 16. Oktober. Die Kommunalwahlen ergaben einen glänzenden Sieg der antiklerikalen Opposition. Die Liberalen behaupteten Brüssel, Antwerpen, Gent und Lüttich und gewannen überhaupt alle größeren Städte. Die Mehrheit der Brüsseler Vorstädte wählte die Kandidaten der Sozialdemokraten, die im Hennegau außerdem viele Gemeinden eroberten. Die Einbußen, welche die Klerikalen erlitten haben, sind insbesondere in Flandern recht bedeutend. Paris, 16. Oktober. Durch den Einsturz eines Gerüstes an dem HeereS-Palast in dem WeltausstellungS- terrain wurden 10 Arbeiter schwer verwundet. Paris, 16. Oktober. Die Zahl der Generalräte, welche die Regierung zu ihrer energischen Haltung in derKomplott- affaire beglückwünscht haben, beträgt 72. Es ist dies die großartige Kundgebung, welche seit Bestehen der Republik zu verzeichnen ist. Lille, 16. Oktober. Millerand veranstaltete gestern eine großartige Kundgebung, an welcher sich 20000 Personen beteiligten. Die Ruhe wurde nicht gestört. Madrid, 16. Oktober. Der Ministerrat beschloß die Wiedereröffnung der Cortes am 30. Oktober. In der ersten Sitzung werden die projektierten Staats-Er- sparniffe vorgelegt werden. — In Barcelona war gestern alles ruhig. Der Rektor der dortigen Universität wurde von der Regierung aufgefordert, Studententumulte zu verhindern. Nischni-Nowgorod, 16. Oktober. In der Nacht von Samstag zu Sonntag hat bei starkem Winde der Passagier-Dampfer „Dymitry" in vollem Lauf den Güterdampfer „Sommerfant" angerannt. In dem ersteren wurden einige Kajüten vollständig zertrümmert. Die darin befindlichen Passagiere ertranken. Aus dem Geschüstsleben. — Die Sodorfabrik Zürich, refp. deren Generalvertretung in Wien, erhill kürzlich für ior P odukt an der dortigen Ausstellung für bürgerliche Kochkunst, welche die Gesellschaft Dom Wawn Kreuze unter dem hohen Protektorate Ihrer Kaiierl. und Kön'gl. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Maria Joseph, in den imposanten Räum n der K. K. Gartenbaugesellfchaft veranstaltete, den t-öchsterr AuSstellungtzprets: Ehrendiplom nebst großer Medaille mit goldener Palme. piripnetnfiFa tauft leb« Pont» am bitten Mit» eiuensiune, pr.iorvcrlheN-n direkt von Sammle von Elten & Keussen und Velvets Mau »erl. unser Mustcrsorttwrat. Notiz: Die vielbegehrten prämiierten Künstlerpostkarten der Firma Thee-Messmer (Wartburg und Niederwald) werden nicht verkauft, andern Käufern von Messmers Thee gratis abgegeben bei den Niederlagen von MessmerS Thee. 6646 Von der Reise zurück Pfg. Dr. med. Hans Koeppe 0369» Der auswärtige» Bäcker. PfS 24 Pfg 48 Pfg 22 niedergelassen. Pfg- Sonntags nur 8—9 vormittags. 03684 Cn Kissenbezüge Garten ■ im C.Röhr&Co Grstzt Aimchl 7408 in Verloren 7412 Frankfurt a. M. Die Wanderer", Visitkarten Kursbericht Uhr präcis Lereinslokal.! ADA Je Kui % €o., Hießen, Kahnhosstraßk 63. Börse vom 14. Oktober 1899. 1887 Marg. Haußig. Wa ter Reinert. »V, Frankstr. tzyp. Bk unk. b. 1906 95.ro 4 Ä Sutton». «V. §ttf.6w.ere».B.un!.b.l»06 95 4. 4 A.win Henry. I 4 oto. unk. b-1907 101.« 0 4 SnScIm « ®eutfd>eerbf*.e.unt.b.l904 10L0O< Getdsortear Brief rc. rc. 225 96 Darmst. Bk.'ReUen Siklleu-Geluchk In verkaufen ticknnntnuuljinißfn verWedems Empfehlungen Vermietungen Vereine 24 48 72 Aanes Hammer. M. Eicbenwald. Offene Stellen Brief 16.19 20.44 4.20 44 44 44 97 20 96.85 25 40 100.05 48.80 100.00 00 06 ICO 50 100.80 10G 76 98.95 98 05 88.60 95 50 (00.00 000.00 9'1* 16.16 20.40 4.16 9rl* 80.95 169 85 4.181/, Dr. Karl Ploch, Brod preise vorn 15. bis 29. Oktober 1899. August Voß, Fabrikant Mathilde, seine Frau Adele, seine Tochter Jür Geschenke besonders geeignet empfehlen wir Bambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 reuß.Hvp B. Bk unk b.1900 Pomm.Hyp A.Bk. unk 6.1904 Frkf.Ldw.Lred^ök.unk.b.1900 03700] Zwei mövl. Rimmer, meinander- a«'b'>nd, ku Perm. 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Bl. 6666 Konzert-Verern. Ordentliche General-Versammlung Donnerstag den 19. Oktober, nachmittags 5 Uhr, im Gartensaal des Klubgebäudes. Tages-Ordnung: Rechenschaftsbericht. Wahl des Vorstandes. Verlosung der Sperrsitze. 742t Erstes Konzert: Samstag den 28. Oktober, abends 6 Mr° Jung., solid. Hausbursche gesucht. 7424 We Edelkastanien feinste Frucht, empfiehlt 7420 L. Kalkhof. 7414] Elektrische Pianos, Piano. Orchestrion ä.™, größte Auswahl, sofortige Lieferung, alles ausprobiert, kulante, fachmännische Be dienung. Zahlungserleichterung. Gebrauchte Automaten, Flötenwerke, Piano- orckeslrien, Orchestrions sehr billig! Händler Rabatt. Vertreter überall ge'uckt, auch Wirte Prospekte gra'is. Fr. Seip, Frankfurt a. M., Kaiserstraße 77. Zwei große Gaslampen (Zugampeln) zu verkaufen. 03691 Liebigstratze 17, Hl- Franz. Banknoten Oesterr. dto. Americ. Lehrer Adolf Arnold Giessen, Neuen-Baue 16. Vertretung der vorzüglichen Zithern- und Saiteb- Erzeugnisse von Joh. 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Blatt der 242 Menschen, der noch S' insbesondere jedem Es liegt klar zu Tage bemäntelt mit allgeme^ Kampf heraufbeschmorc Volk jeden zivilisierte Partei, außer England, des englischen Lölkes V sich aber bit Sache an, länder bezüglich des C nehmen, und seither au konnten. England ist vm MMn hat es ’ GotteSworteS durch der setzung in alle Spraö aus für die Mijston rigoros gehandhabt - deS Gotteswortes ist menschen, gegen di kenninisboden steht, fi treten. Englische Stac große Menge klatscht: männer reiben sich Hoss ein trauriges, sagen ton W - traurig, bajj einem christlich fein tvofl länder waren nie bei an nennt, eben wegen ihre nn ihr Verhalten r die Vorgänge ber letzte Trauriger ist eben noch lich Einspruch gegen dem Papier, erhoben 1 wfi das 19. Iahrhuni ?,e der ungestraften ' der Dreyfusaffaire d Vergewaltigung, dann i 2U- Jahrhundert brina die Schamröte au &lüLUnber ahnten, ^luhamedaner in toi"roeil Chri M da« Recht in 8* J.1' anbei °--W,.se in % ” s-ß- @[ I* »■' ?&">*■ Ät’S“? gönnten^ W b' tocnn ^b'en Vorsts r”"9 faber .ft®' äderen bttin vesend, bet * M °9Qr Nesan e/^den in d ♦ qu Von d 5 d.'