Mn <698 in 669» Itti*. iib. len 20. September Nrl 6708 rner. Anfang 8 Uhr. Frankfurt (Rosenausstellung). S*968^!» , »»f*14 4 6701 ^eriMener.__- Legung*. MM Md «*e 5d)«f)ier Hochschule ab kürzen. Die Berechtigung zum selb- tändigen Betrieb einer Apotheke soll den Approbierten erst nach einer „Servierzeit" von zwei weiteren Jahren zustehen. München, 15. September. Der Prinz-Regent ist ;eute nachmittag aus dem Hochjagd-Gebiet wieder nach München zurückgekehrt. Er empfing alsbald den Bürgermeister von Brunner in Audienz, welcher ihm über die durch das Hochwasser verursachten Verheerungen Bericht erstattete. — Es verlautet, daß dem Landtage alsbald nach seinem Zusammentritt eine Notstands-Vorlage zugehen werde. Ausland. Rom, 15. September. Das Gerücht, der König hätte dem Großherzog von Aosta befohlen, den Herzog von Orleans wegen seiner Haltung in der Dreyfus-Affaire nicht mehr zu empfangen, wird von kompetenter Seite als Erfindung bezeichnet. Nom, 15. September. Monsignore Tarnassi reiste heute morgen mit einer besonderen päpstlichen Mission nach Petersburg ab. Paris, 15. September. Nach einer längeren Konferenz zwischen verschiedenen Mitgliedern des Gerichtshofes und und krumm, aber gewaltig dick aus Feldsteinen und Granitklötzen aufgetürmt, mit Backsteinen ausgebaut und mit Mörtel verbunden und von außen und innen mit Kalk getüncht. Das Innere der St. Marienkirche, zu dem einige ausgetretene Steinstufen hinabführen, ist winkelig und eng und faßt kaum 200 Personen; in ihm herrscht ein Halbdunkel, das schon bald eine Finsternis genannt werden kann, da aus den hoch in den Giebeln gelegenen Fenstern nur spärliches Licht durch die dicken Wände fällt. Nach dem, der Eingangsthür gegenüberliegenden Giebel hin, ist so etwas wie der Versuch eines Schiffes zu erkennen, und in dieser Hinteren Giebelwand selbst befindet sich ein größeres Fenster, mit, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, bunten Glasscheiben, doch dürfte dieses Fenster erst in einem späteren Jahrhunderte nachträglich in die Wand gebrochen sein. Einige Steinbänke und Steinsitze, einige einfache Holzbänke, eine niedrige, kleine Steinkanzel, eine primitive Sakristei — das war alles, was ich an innerer Einrichtung entdeckte. Die Stadt Abo selbst, die überwiegend einen modernen Eindruck macht, weil sie, wie sie heute daliegt, erst nach dem großen Brande von 1827 aufgebaut worden ist, weist wenig bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten aus neuerer Zeit auf; interessant ist das auf einer Anhöhe gelegene, schwerfällig und weitläufig gebaute Schloß von Abo, das auch hier jetzt als Untersuchungsgefängnis und Besserungsanstalt dient, ferner das alte Universitätshaus, in dem heute der Gouverneur mit seinen Beamten neben den Landcsbehörden residiert, die alte Domkirche, ein massiver Ziegelsleinbau aus einem Vertreter des Justizministeriums ist beschlossen worden, zwei sensationelle Verhaftungen vornehmen zu lassen. Die neuen Angeklagten sollen sofort nach ihrer Verhaftung zu den übrigen Verhafteten in der Komplott- Angelegenheit gebracht werden, sodaß die Verhaftung der Betreffenden erst bekannt werden wird, wenn sie in ihre Zellen gebracht sind. Andererseits hat der Polizei-Kommissar mit dem Untersuchungsrichter Fabre die Vornahme neuer Haussuchungen in der Provinz angeordnet. Paris, 14. September. Die Dreyfus-Affaire soll jetzt durch die Begnadigung Dreyfus' erledigt werden. Der Matin will wissen, der Ministerrat hätte sich bereits im Prinzip damit einverstanden erklärt. Das betreffende Dekret werde am nächsten Dienstag unterzeichnet werden. Zahlreiche Blätter in den Departements bestehen auf der Begnadigung von Dreyfus; dem „Figaro" zufolge verlangen auch Offiziere die Begnadigung. — Unabhängig von dem erwarteten Gnadenakte soll die Dreyfussache auch noch vor den Kassationshof gelangen. Nach genauerem Studium der Gesetzestexte fand der Anwalt beim Kassationshofe Mornard, daß der militärische Revisionsrat nicht bedingungslos als höchste Instanz in militärischen Strafsachen anzusehen ist, vielmehr wurden wiederholt nach Revisions- ratsentscheidungen die betreffenden Angelegenheiten an den Kassationshof geleitet, allerdings bisher ohne Erfolg. Mornard gedenkt aber in seinem an den Kassationshof zu richtenden Memorandum auszuführen, daß, entgegen der strikten Weisung des Kassationshofes, das Kriegsgericht in Rennes zwei Punkte, nämlich die Robingranate und den Fall Lebrun-Renault, die von den Debatten auszuschließen waren, willkürlich einbezog. Aus diesen Motiven könnte der General-Staatsanwalt ohne ministeriellen Auftrag zur Gesetzeswahrung eingreifen. Man sagt, die Majorität des Kassationshofes sei diesem Verfahren geneigt. Petersburg, 15. September. Die Königin von Holland wird mit ihrer Mutter Anfang Oktober in Petersburg eintreffen, um bei der Taufe des Erstgeborenen des Prinzen zu Wied Pate zu stehen. Bei dieser Gelegenheit dürfte die junge Königin unter den verschiedenen unvermählten Prinzen, welche bei der Garde-Kavallerie stehen, ihren Gatten wählen. Wie es heißt, sei die Verlobung der Königin mit dem zweitältesten Prinzen von Wied eine längst vollzogene Sache. Kopenhagen, 15. September. In Hofkreisen verlautet, König Georg von Griechenland werde an den schwedischen Jagden teilnehmen und dort mit Kaiser Wilhelm Zusammentreffen. London, 15. September. Lord Salisbury empfing gestern abermals den deutschen Botschafter. Diese zweite Zusammenkunft innerhalb dreier Tage wird in diplomatischen Kreisen lebhaft erörtert. Oporto, 15. September. Die Regierung besteht auf der Beibehaltung des Gesundheits-CordonS, da dieser unumgänglich notwendig zur Abhaltung der Pestgefahr ist. Der Eisenbahn Verkehr wird von morgen ab wieder ausgenommen werden. New York, 15. September. Die Handelskammern von New-Aork und Boston protestierten gegen die Boykottierung der Pariser Weltausstellung von 1900. Man glaubt, daß infolge dessen die Boykottbewegung aufhören werde. Lokales Md Provinzielles. Gießen, 16. September 1899. Die Verhandlung gegen den Geheimen Oberschulrat Dr. Dettweiler. Bei der gestern um 128/4 Uhr stattgehabten Urteils- verkündigung führte der Vorsitzende Oberlandesgerichtsrat Heß aus, daß nach Artikel 15 des Gesetzes vom 21. April 1880 betr. die Disziplinarverhältnisse der nicht richterlichen Beamten, der Vorsitzende der Schulabteilung rm Großh. Ministerium des Innern Ministerialrat Soldan zu der Erteilung einer Verwarnung an den Oberschulrat Dettweiler nicht befugt war, das Gericht sei daher an solche nicht gebunden und in der Lage, alle in Betracht kommenden dem 14. Jahrhundert, der eine gewisse Aehnlichkeit mit ded Kirche von St. Marien hat, nur daß er viel größer unr stolzer emporragt und kunstvoll und stilgerecht gebaut ist, dann das Denkmal des Historikers Porthan, inmitten einer freundlichen Promenade gelegen, rc. Die Domkirche und die ehemalige Universität enthalten auch bemerkenswerte Kunstschätze. Die Domkirche ist nämlich in neuerer Zeit schon deshalb liebevoll ausgeschmückt worden, weil sie die Grabdenkmäler und Grabstätten der angesehensten finnländisch-schwedischen Adelsgeschlechter birgt. Zu erwähnen ist das Altargemälde, das der schwedische Maler Westin in dem hohen Chore geschaffen hat; noch interessanter sind die Fresken von Ekmann, von denen eine den Bischof Heinrich von Upsala darstellt, wie er die Finnen an der Quelle Kuppis tauft, während eine andere uns die Szene vor die Augen führt, wie Bischof Agricola im Namen seiner Lehrer Luther und Melanchthon dem Könige Gustav Wasa das in die finnische Sprache übersetzte Neue Testament überreicht. Im alten Universitätsgebäude verdienen die Hochreliefs des schwedischen Bildhauers Kaimberg die Aufmerksamkeit der Besucher; sie stellen den finnischen Orpheus Wäinämöinen dar, wie er Menschen, Tiere und die ganze Natur durch sein Kantele-Spiel begeistert; dann gehen sie aus der Sage zur Geschichte über, verewigen den Grafen Peter Brahe und den Bischof Rotovius, die Gründer der ersten finnländischen Universität, schildern die Taufe der heidnischen Tavasten durch den Bischof von Upsala und veranschaulichen dann die Entstehung und Grundsteinlegung der Universität Abo: man sieht, wie der berühmte Kanzler te 4) weg1” b'j-nj °«d * Sohnes. Bel Macht, daß d stallen schwere F den Glauben der - SÄ ess Bei dieser ® -iue zu W -eine zwangsweise wägung gezogen noch angängig w taui'tlich bereits solches, daher ka Aus Grund daß der Angekla Amt auserlegte Zahlung von dl den baren Ausl Drittel. Mit diesem V." schreiben, mit gesetzlichem■ Ende gefügt, d bitft Erledigung überlassen wir ui stattet, eine schön Der Gymnasialle Sohne des damc hatte, bekam ein geschickt, deren schrieb ihm de Weisung enthiel fallen lassen, d Meßlingen un. rat Soldan. haben den eine teile Ihnen Aprikosen hott Zahlung dieses manchem auch f Reich, geb. Amn king. W. % A Hessen-Darmstal Stumps, 62$ Schiffer, 66! uu. Vnhanl gestern die eüai des Gesetz-Entw lichen eingetrete «gen erlebt heute mit der rungen im fc Verhältnissen, sc Jftc- Oberkonst M alles in Q gründet die Not Dle Aenderunge Bevolkerungsziss kirchlicher Verso die Wünsche sei flutende Leben t Ade die Kirche Eck trägt verschi K$ä" Sl ?!t gtbilbettn s. Kn sich, JWatii 71, Wr ,*‘Ä , i°Öen f0for?tne^en »[ retn? *s *6 bie J"W M Itejt btt t ’ tQt btt ®nr “ >hrt *» $«b« ,mKt ff'»«bett, irtlört. 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Dettweiler erscheine schuldig, weil er 1) Zettel für das Deutsch-Lateinische von Dr. Schmidt irr Bensheim annahm, aus welchen Worte und Wendungen standen, und durch welche sein Sohn eine unstatthafte Bevorzugung genoß; 2) wegen seiner in zwei Fällen nachgewiesenen unerlaubten Beihilfe bei Uebersetzungen; 3) wegen der unerlaubten Beihilfe des Dr. Ahl heim im Deutsch-Latein, deren Natur er hätte erkennen müssen, und 4) wegen der Annahme der Zettel mit griechischen Vokabeln und der unerlaubten Benutzung derselben zu Gunsten seines Sohnes. Bei der Strafzumessung komme erschwerend in Betracht, daß die Handlungsweise des Angeklagten für die Anstalten schwere Folgen nach sich zog, den Lehrkörper erschütterte, die Disziplin untergrub und das Vertrauen der Eltern, sowie den Glauben der Kinder an Gerechtigkeit und Unparteilichkeit schädigte. Strafmildernd wurde erwogen, daß nicht unlautere Motive den Angeklagten leiteten, sondern daß er als Vater fehlte, daß er sich um das hessische Schulwesen hervorragende Verdienste erwarb und bis jetzt makellos dastand. Bei dieser Sachlage erscheine die Dienstentlassung als eine zu strenge Ahndung, wohl aber würde das Gericht eine zwangsweise Versetzung in ein anderes Amt in Erwägung gezogen haben, wenn dies nach Lage der Dinge noch angängig wäre. (Dettweilers bisheriges Amt ist bekanntlich bereits anderweit besetzt und er zur Zeit ohne ein solches, daher kann er auch nicht versetzt werden). Auf Grund aller Erwägungen wurde dahin entschieden, daß der Angeklagte die Pflichten verletzt habe, die ihm sein Amt auferlegte und deshalb zu einem Verweis und zur Zahlung von 500 Mk. Geldstrafe zu verurteilen sei. Von den baren Auslagen zahlt er zwei Drittel, der Staat ein Drittel. Mit diesem Urteil, an welches sich, wie die „N. H. V." schreiben, auch die Pensionierung des Oberschulrats mit gesetzlichem Ruhegehalt reihen wird, ist eine Frage zu Ende geführt, die jahrelang viele Gemüter bewegte. Ob diese Erledigung eine befriedigende ist, darüber zu entscheiden überlassen wir unseren Lesern. Es sei uns jedoch noch gestattet, eine schöne Geschichte von Verweisen nachzutragen. Der Gymnasiallehrer Dr. Schrohe von Bensheim, der dem Sohne des damaligen Direktors Dettweiler Stunden gegeben hatte, bekam eines Tages von diesem ein Körbchen Aprikosen geschickt, deren Annahme er jedoch verweigerte. Daraufhin schrieb ihm der Direktor einen Brief, der eine Zurechtweisung enthielt. Diese wollte sich Dr. Schrohe nicht gefallen lassen, da er dachte, er sei doch noch Herr seiner Entschließungen und wandte sich beschwerend an Herrn Ministerialrat Soldan. Dieser prüfte die Sache und erklärte. Sie haben den einen Verweis, den behalten Sie und ich erteile Ihnen noch einen weiteren dazu. Statt der Aprikosen hatte der Doktor jetzt zwei Verweise. Die Erzählung dieses Vorkommnisses hat viel Kopfschütteln, bei manchem auch Heiterkeit verursacht. *♦ In Amerika verstorbene Hcffen. New-Jork, Maria Reich, geb. Ammon, 77 Jahre alt, aus Lauterbach. Whee- ling, W. Vg., Wittwe Rosa Wöber, 65 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Rapids, Erie Co., N. I., Heinr. Stumpf, 62 Jahre alt, aus Kirtorf. Barnes, Jll., Conrad Schäfer, 66 Jahre alt, aus Daubringen. nn. Verhandlungen der evangelischen tzandessynode. Nachdem gestern die evangel. Landessynode in die Spezialberatung des Gesetz-Entwurfs wegen der Gehalts-Erhöhung der Geistlichen eingetreten war, und dieses Gesetz nach den Ausschußanträgen erledigte und annahm, beschäftigte sich dieselbe heute mit der Vorlage des Oberkonsistoriums, die Aende- rimgen im Pfarrverband und in den kirchlichen Gemeinde- Verhältnissen, sowie die Gründung von neuen Pfarrstellen betr. Oberkonsistorial-Präsident Buchner konstatiert, daß hier alles in Ordnung sei. Oberkonsistorialrat Waas begründet die Notwendigkeit der Vorlage in warmer Weise. Die Änderungen seien besonders da hervorgetreten, wo die Vevölkerungsziffer zugenommen habe. Das Bedürfnis nach kirchlicher Versorgung werde lebhafter als je gespürt, und die Wünsche seien in bedeutender Weise gewachsen. Das flutende Leben des Volkes stehe hinter der Vorlage, doch werde die Kirche vor nichts zurückschrecken. Synodale Lic. Eck trägt verschiedene Wünsche bezüglich der Landespfarrei Axel Oxenstjerna der Königin Christina den Erlaß zur Unterschrift überreicht, der die Gründung der Universität anbefiehlt, und wie Gustav IV. mit seiner Gemahlin Friederike Dorothea unter Assistenz der vier Fakultäten die Grundsteinlegung der Universität vollzieht. Was mir schon in Helsingfors aufgefallen war, das fand ich auch hier in Abo bestätigt: daß die Künstler Finnlands lediglich Stoffe aus der nationalen Sage und Geschichte zu verarbeiten pflegten. Dies thaten sie sicherlich deshalb, weil sie nur für solche Stoffe die volle Teilnahme der gebildeten Gesellschaft und des Volkes ihrer Heimat zu finden sicher waren. Es ist keine Frage, daß die überall in Finnland wahrnehmbare Konzentration aller physischen, moralischen und geistigen Kräfte auf das Nationale den Hauptanteil daran hat, daß das Land einen so hohen Grad von Zivilisation erreicht hat, und weder in Gewerbefleiß und Handel, noch an Unternehmungsgeist und schöpferischer Thätigkeit der Menschenhand, noch in Litteratur, Kunst und Wissenschaft hinter irgend einem abendländischen Kulturstaate zurückgeblieben ist. Dieses Ergebnis der 700jährigen Kulturgeschichte Finnlands wurde mir selbst hier in Abo, also an einem Platze, der gegen früher zurückgegangen war, auf Schritt und Tritt bestätigt. Freilich, die finnländische Kultur, und besonders das geistige und künstlerische Leben der Finnlänaer, zeigt eine gewisse Einseitigkeit, denn wer allzuviel in seinen vier Pfählen sitzt, der verliert leicht den Blick und das Verständnis für die übrige Welt; aber gerade in dieser Einseitigkeit, die den Finnländer allen kosmopolitischen Schwärmereien abhold macht, und ihn zu Offenbach, und insbesondere bezüglich der Kreis-Erziehungsanstalt zu Mühlheim a. M. vor, worauf Oberkonsistorial- Präsident Buchner versichert, daß die Gründung dieser Landpfarrei nur als ein Uebergang zu betrachten sei. Oberkonsistorialrat Walz weist auf die rasche Entwickelung der Landpfarrei Mainz hin, die besondere Beachtung verdiene. Die Synodalen Jost- Bechtheim, V ö l si n g - Gimbsheim und Gräf-Monsheim beantragen die Aufhebung der bestehenden geistlichen Bauordnung. Der Ausschuß empfiehlt der Synode Schaffung einer neuen und zeitgemäßen geistlichen Bauordnung, welcher Antrag Annahme findet. Zur Vorlage wegen anderweiter Regelung der kirchlichen Vermögens- Verwaltung hat der Ausschuß beantragt, an das Oberkonsistorium das dringende Ersuchen zu richten, eine ander- weite Regelung dieser Angelegenheit in die Wege zu leiten. Zu dem Antrag des Synodalen Hallwachs auf Regelung der gesellschaftlichen und materiellen Verhältnisse der Kantoren und Organisten hat das Kirchen-Regiment mitgeteilt, daß zur Zeit noch mit der Regierung Verhandlungen schweben. Die Synode erklärt die Anträge als dringlich und nimmt sodann den Antrag des Ausschusses an. Seitens des Synodalen Weiffenbach ist beantragt unter Beifügung der Dringlichkeit, die Synode möge protestieren gegen die in der päpstlichen Jubiläums-Bulle, vom 11. Mai d. I., enthaltenen Herabsetzung unserer evanglische Kirche. Dieser Antrag wird einstimmig angenommen. Zum Schluß der heutigen Sitzung wird Synodaler Brandt-Mainz in den Synodal-Ausschuß gewählt. Samstag findet der Schluß der Beratungen statt. 11 Lich, 15. September. Kirchenkonzert. Nächsten Sonntag, nachmittags 4 Uhr, findet in der hiesigen Stiftskirche ein geistliches Konzert des Konzertsängers Hrn. Ströbel aus Marburg statt. Herr Gnöll aus Marburg (Violine) und Herr Organist Schmidt aus Wetzlar (Orgel) wirken dabei mit. Das Programm ist mit gutem Geschmack zusammengestellt. Hoffen wir, daß den Künstlern ein schöner Erfolg beschieden wird. + 9libba, 15. September. Ein raffinierter Diebstahl wurde gestern nachmittag im östlichen Ausgange unserer Stadt verübt. Auf dem daselbst befindlichen Gemeinde Holzplatz hatte ein hiesiger Bürger das gesamte Stroh seines kürzlich erst ausgedroschenen Hafers aus- geschichtet, weil er hierfür den erforderlichen Platz nicht mehr in seiner Scheune hatte. Gestern abend machte nun der Eigentümer die unangenehme Entdeckung, daß sein gedachter großer Strohvorrat, der mittags noch am fragt. Platze sich befand, fort war, also am hellen Nachmittag weggefahren worden sein mußte. Hoffentlich führt der letztere Umstand zur baldigen Ermittelung des ober der Thäter. Q Vom Lande, 16. September. Die Zwe tschen gehen ihrer vollen Reife entgegen. Aber infolge der feuchten Witterung sind viele Früchte stellenweise mit Pilzen besetzt. Dadurch bildet sich ein Fäulnisherd, der die Zwetschen unbrauchbar macht. Auch die Sperlinge reduzieren die Zwetschenernte beträchtlich. Sie picken neben den Stielen das Fleisch heraus, wodurch die Zwetschen, kaum angefressen, schon zu Boden fallen und verfaulen. Um die gefieberten Diebe von den Bäumen fernzuhalten, umwickele man ihre Kronen mit einigen Zwirnsfäden. Zu dem Zwecke bindet man den Faden an einem Bestehen fest, steckt die Zwirnsrocke auf eine Stange, sodaß sie sich leicht dreht, und geht dann mehrmals um den Baum herum. Der Zwirn rollt sich ab und bleibt auf den Aesten hängen. Die Sperlinge trauen den Fäden nicht und meiden den Baum. Alsfeld, 15. September. Die hiesige land wirt- schaftlicheWinterschule beginnt ihr diesjähriges Winter- femester den 6. November. An der Schule unterrichten 3 Landwirtschaftslehrer, 1 Kulturtechniker und 3 weitere Hilfslehrer. Die Schule ist zweiklassig; das Lehrpensum kann also in 2 Wintersemestern absolviert werden. In der Regel werden bie jungen Leute im Alter von 16 bis 18 Jahren aufgenommen, jeboch können auch ältere Lanbwirte als Hospitanten aufgenommen werden. Weitere Auskunft erteilt der Schulleiter: Herr Oekonornierat Leithiger in Alsfeld an welchen auch die Anmeldungen zu richten sind. nüchtern-praktischer Thätigkeit im Interesse des eigenen Landes erzieht, liegen die vornehmsten Wurzeln der Kraft, die auch ein dürftiges Land zu Wohlhabenheit, ja Reichtum, und hoher materieller und geistiger Blüte bringen können. . . . Es war gegen Abend, als ich von Abo Abschied nahm, um mich auf dem stattlichen und prächtig eingerichteten Dampfer „Jakobstadt" einzuschiffen und durch die ©täten, an den Alanbsinseln vorüber und um bie Südwestecke Finnlands herum auf die Höhe von Hangö und von da weiter bis nach Helsingfors zu fahren; erst hier konnte ich wieder einen Dampfer finden, der mich hinüber nach Esth- lands felsigen Gestaden brachte. Obgleich ich im finnländischen Zollgebiet blieb, und obgleich der Dampfer „Jakobstadt" als regelmäßiger Post- und Passagierdampfer nur finnländische Plätze anlief, hatte ich doch eine Menge Zollplackereien zu bestehen, bis ich mich in meiner bequemen und eleganten Koje für die nächsten 24 Stunden häuslich einrichten konnte. Endlich — es war schon tiefe Nacht geworden — lichtete das Schiff die Anker, und wir fuhren langsam den Aura-Fluß entlang und dem Meere zu. Die Fahrt durch den Fluß und die Kanäle dauerte sehr lange und war Überaus eintönig; es lagerte ein Heller Nebel über Wasser und Land und ließ die Nacht dunkler erscheinen, als sie um diese Jahreszeit zu sein pflegt; der Dampfer aber fuhr nur mit halber Kraft, weil er erst mit Sonnenaufgang in das gefährliche Skärenwasser im bottnischen Meerbusen auslaufen wollte. Endlich zeigten ein frischerer Wellenschlag und jene O Vom Manöver, 15. September. Den besten Beweis, daß es den Soldaten durchgängig in ihren Quartieren gefallen hat, liefern die vielen Ansichtspostkarten, welche die Quartiergeber von den von ihnen verpflegten Soldaten empfangen. Verschwiegen darf es auch nicht' werden, daß einzelne Quartiergebcr den Soldaten gegenüber nicht ihre Schuldigkeit thaten, ja es sollen sogar vereinzelte Umquartierungen nötig gewesen sein. Wo solche Maßregeln ergriffen werden müssen, da schadet der Quartiergeber sich selber am meisten. Seine Achtung schwindet nicht allein in seinem Wohnorte, sondern auch in der näheren unb weiteren Umgegend. Außerdem setzt er sich der Gefahr aus, für höhere Verpflegungskosten aufkommen zu müffen. Wenn geringe Leute in ihren dürftigen Verhältnissen alles auf« bieten, um den angestrengten Mannschaften ihre kurze Verpflegungszeit so erträglich als nur möglich zu gestalten zu suchen, bann kann solches umsomehr von wohlhabenden Leuten, die ja bei anderen Gelegenheiten sich ihres Reichtums brüsten, erwartet werden, zumal sie im schlimmsten Falle den größten Schutz beanspruchen. Wer also zu der geringen Minderheit gehört, die es bei der Verpflegung an manchem fehlen ließ, der suche jetzt bei den nächsten Einquartierungen das Versäumte nachzuholen. Zum „Geschäftemachen" wird das Verpflegungsgeld nicht vergütet, und die Soldaten manöverieren nicht dazu, daß einzelne geizige Naturen Kapital daraus schlagen. — Vielleicht kommt ja an ihre Söhne oder Enkel auch einmal die Reihe! □ Büdingen, 14. September. Der M issio ns verein des Dekanats Büdingen feierte heute fein Jahresfest in der Kirche zu Büdingen. In dem Festgottesdienst, der durch gut eingeübte Gesänge des Kirchengesangvereins verschönert wurde, hielt Hofprediger a. D. Stöcker von Berlin die Festpredigt über Matth. 24, 14. An der Hand dieses Textes sprach der Redner über das große Werk der Mission und zeigte in lebendiger, packender Weise, wie dieses große Werk für das evangelische deutsche Volk und die Kirche der Reformation eine große Verheißung, eine große Arbeit, eine große Verantwortung enthalte. Mit gespannter Aufmerksamkeit folgte bie zahlreich versammelte Gemeinde dem Prediger. Die große Stadtkirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, und von Nah und Fern waren Festteilnehmer erschienen, um Stöcker einmal predigen zu hören. Die beim Ausgang des Gottesdienstes erhobene Kollekte für die Heidenrnission betrug 91 Mk. Bei der im Rathaussaale abgehaltenen und gut besuchten Nachversammlung führte zunächst Neiseprediger Seidler vor der Brüdergemeinde die Zuhöhrer im Geiste nach Grönland und schilderte in anschaulicher Weise das Leben und Leiden der Missionare bei den Eskimos, zeigte aber auch die Erfolge der dortigen Mission. Sodann sprach Hofprediger Stöcker über die Berliner Stadtmission und schilderte an einer Reihe von Beispielen das soziale Elend Berlins, zeigte aber auch, wie gerade die Stadtmission bemüht sei, dem sozialen Elend nach Kräften zu steuern und wie es ihr nicht an Erfolg gefehlt habe. Eine zu Gunsten der Stadtmission veranstaltete Tellersammlung ergab in wenigen Augenblicken die Summe von 82 Mk. die von der dankbaren Missionsgemeinde dem Herrn Hofprediger für die Stadtmission überwiesen wurden. Zum Schluffe sprach noch Vereinssekretär Waldeck von Darmstadt über die eben im Bau begriffene epileptische Anstalt bei Nieder-Rarnstadt. Mit dem Liede: „Ach bleib mit deinem Segen" schloß gegen x/27 Uhr abends das in allen Teilen schön und hoffentlich segensreich verlaufene Fest. cf Aus Rheinhessen, 15. September. In einzelnen Gemeinden, wie in Niederingelheim, Gaualgesheim, Büdesheim, Bodenheim hat man bereits mit der Lese der Frühburgunder trauben begonnen. Durchschnittlich wird nur auf ein Drittel Herbst gerechnet, wogegen man sich von der Qualität sehr viel verspricht. Hunumstischrs. * Aus den Fliegenden Blättern. Reklame. Verleger: Im letzten Jahre wurden von Ihrem Roman kaum zehn Exemplare abgesetzt. Sie müssen mehr von sich reden machen — lassen Sie sich doch 'mal von der Pferdebahn überfahren!" * Praktisch. „. . . Was stricken Sie denn da schönes, Frau Inspektor?" — „Ich mache Ueberzüge für unsere gehäkelten Sofaschoner'" salzgeschwängerte Seeluft, die die Brust weitet, uns an, daß wir den Schloßfjord durchquerten und in das offene Meer gelangten. Es wurde heller unb. heller, das Auge erblickte wieder ringsum Finnlands Granitinseln, und an das Ohr begann die Brandung des Meeres melodisch zu tönen. Eine Skärenfahrt an der West- und Südwestküste Finnlands ist mitunter zwar gefährlich, aber auch immer schön und reizvoll. Das Auge kommt nicht zur Ruhe, die Szenerie zeigt immer neue Bilder, mag man nun nahe an der Küste sich zwischen den Skären durchwinden, ober weit in bie wogende See hinausfahren, und das Jnselgewirr in feiner Gesamtheit aus der Ferne überschauen. Der Dampfer „Jakobstadt" hatte erheblichen Tiefgang, er nahm feinen Kurs also in ziemlich weitem Abstande von der Küste und fuhr nur ausnahmsweise, und erst als er sich gegen Osten wandte, dnrch die eigentlichen Skärenkanäle; ich fand somit Gelegenheit genug, den Reichtum und die Abwechselung der Aussicht bis zur Neige auszukosten. Vor mir dehnte sich blau das Meer ans, und in der Ferne winkte Schwedens Küste, hinter mir aber versank in Nebeln Suomi-Land, und mir schien es, als stehe auf dem äußersten Felsen des Festlandes eine weiße Gestalt mit wallendem Silberhaare, den Lorbeer im Haar und die Hand mit der Kantele erhoben, und als mischten sich die eintönigen Laute finnischer Runen, die den Lippen Wäinä- möinenö entströmten, mit dem gewaltigen Rauschen und Brausen des Jmatra, das mir noch immer in den Ohren tobte, — ein Abschiedsgruß des „Landes der tausend Seen"! Eme neue P Wenn in die Mntcchhrpläne au ^ast treten und Maße für die Win Stagen ist, dann Neuerung zur Einfi von keiner Seite un betrifft die Frachter Wer sich verechnung und de Die landw» $ Die tandw. $ 28. Winterkurfus . vormittags 11 Uhr Indem tvtr zu wir, d°ß di- S Ausgenommen bis 20 Jahren, wel erreicht haben; in ^chon den unteren welche nachweifen, Kursus vemitteln können als Hospiti Die jungen L Aufsicht der Lehre bedingt unterwerf, lichen Familien, u Pro Monat von bei rat Leithiger, nacha für das Wintersem Anmeldungen Oekonomierat Leich speziellere Anfragen Alsfeld, den Der Aufsichtsra! * ML L7»""' IW hithh ®" "göhlich Ste* F* 'SiS Sch Äfej» huJ'*' man mi/ ”/ »'chi :Äi Me« Si’Nüttte S>n? » At, b, " dollt 00000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 Motel Grossherzog Voe Wessen Wiener Cafe Separates Spielzimmer mit 2 Billards. 6666 ap^ooroooo0o©oop0ooooooooooooooooooooooooc3Qooooaoooocx»ooooocx> Einem geehrten Gesamtpublikum die ergebene Mitteilung, dass ich in meinem Hotel ein mit allem Komfort der Neuzeit ausgestattetes, echtes Reiche Auswahl in- und ausländischer Zeitungen. <■’. Nauheimer. errichtet habe. Eröffnung: Samstag den 16. September, abends 6 Br Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteuftrahe 2 Angebot der Arbeitnehmer: 1 Heizer. 1 Wagner, 1 Schneider, 1 Hausbursche, 1 Lauffrau, 1 Laufmädchen, 1 Schreibgehülfe. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Drechsler, 1 tücht Küfer, 1 tücht. Messerschmied, 1 Tapezier, 1 Schmied, 2 Schuhmacher, 2 Bauschreiner, 8 bis 10 Taglöhner, 10 tücht. Bergarbeiter, 3 Hausburschen, i Schreinerlehrling gegen tägliche Vergütung, 1 besseres Hausmädchen, 1 Küchenmädchen bei hohem Lobn zu einer feineren Herrschaft nach auswärts, 1 Laufmädchen, 2 Waschfrauen für ständige Wochenarbeit, 2 Flirkfrauen. Lehrliuger 1 Schuhmacher, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Buchbinder. Bekanntmachung. 1) Mutterlieferung für das Tierspital in Gießen. Für die Zeit vom 1. November 1899 bis zum 31. Oktober 1900 soll die Lieferung von Heu, Rogqenstroh (Handbrusch), Hafer, Weizen- schalen, Futtermehl und Metzdorf'schem Hundekuchen für das Tierspital bei Großh. Veterinär Anstalt in Gießen vergeben werden. Reflektanten werden ersucht, ihre Angebote bis zum 1. Oktober d. Jr. einzuschicken und bemerken wir dabei, daß die Lieferung von Heu, Stroh, Hafer, Weizenschalen und Hundekuchen im Einzelnen und im Ganzen vergeben werden kann, daß die Lieferungen frei ins Tierspital nicht auf einmal, sondern im Verlaufe des Jahres, je nach Bedürfnis zu erfolgen haben und jeder Lieferung Rechnung beigegeben werden muß. Es werden etwa verbraucht: 15000 Kilo Hafer, 16 000 Kilo Heu, 15000 Kilo Stroh, 700 Kilo Weizenschalen und Futtermehl, 1000 Kilo Hundekuchen. 6684 Näheres in der Veterinär-Anstalt bei dem Assistenten Herrn Tierarzt Brücher. 2) Verkauf des Düngers im Tierfpital. In der Zeit vom 1. November 1899 bis 31. Oktober 1900 soll der im Tierspital dahier erwachsende Dünger so, wie er sich zu verschiedener Zeit in der Grube findet, an den Meistbietenden dem Gewichte nach verkauft werden. Der Dünger ist immer so rechtzeitig abzufahren, daß keine Uebcrfüllung der Grube eintritt. Näheres bei Herrn Asfistenzticrarzt Brücher. Gießen, den 13. September 1899. Die Direktion des Tierspitals au Groß. Veteriuärauftalt. Prof. Dr. Pflug. Submission. Die Lieferung von 4 Stück gußeisernen Laterneusäuleu mit Erdstock (Modell Friedrichshütte), sowie 4 Stück Straßenlaternen für die Gemeinde Ober-Hörgern sollen auf dem Submisfionsweg vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen bei Großh. Bürgermeisterei Ober-Hörgern zur Einsicht offen, bei w lcher die betr. Offerten bis zum 26. d. M. portofrei abzugeben sind. Lich, den 15. September 1899. Braun, 6694 _________Kreisstraßenmeister.________ Obstversteigerung. Mittwoch den 20. September 1899, von vormittags IO Uhr au, soll das diesjährige Gemeindeobst (Aepfel, Birnen und ei was Zwetschen) versteigert werden. Eberstadt, am 14. Sept. 1899. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. Görlach. 6679 Wer die Ausführung der Holz- fällereien im Lützellindener Mark- wald im künftigen Waldwirtschaftsjahr übernehmen will, hat feine Forderungen schriftlich und verschloss n mir bis zum 4. Oktober d. Js., vormittags 10 Uhr, einzureichen. Bedingungen können hier und beim Gemeinde-Vorsteher zu Lützellinden eingeschen werden. Groß-Rechtenbach, 14. Sept. 1899. 6681 Der Bürgermeister. Dekanntmachung. Die Versteigerung des Gemeinde- Faselochsen findet nicht Dienstag, sondern Somkrstag den 21. Scpt. I. I., vormittags 10 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei statt. Wieseck, am 15. September 1899. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 6691 Ins Erträgnis der diesjahr. Obsternte i zu Winnerod «wo wird Donnerstag den 28. ds. Mts., vormittags 9 Uhr, öffentlich baumweise versteigert. Zu- ammenkunft bei der Ziegelhütte (der Straße Reiskirchen—Winnerod). Winnerod, 15. September 1899. Die Gutsverwaltung. Am Freitag, dem 22. ds. Mts., nachmittags 1 Uhr beginnend, soll hQ8 Obst >er Gemeinde Krofdorf-Gleiberg ver- ieigert werden. Anfang in den „Rothen Gräben". Krofdorf, 15. September 1899. 6693 Der Bürgermeister. Pa. reine Kernseife per Pfd. 24 Pfg., Pa. reine Sparkernseife per Pfd. 28 Pfg., Pa. reine Silberseife (oder Schmierseife) per Pfd. 20 Pfg., Pa. reine Glycerin-Schmierseife per P»d. 20 Pfg., Pa. reine Seifeuervme per Pfd. 30 Pfg., Seifenpulver per Paket 10 und 15 Pfg., Seifenpulver (lose) per Pfd. 16 Pfg Seifen werden aut Wunsch vorgewogen. Lichte in allen Preislagen, sowie sämtliche Toilettenseifen empf. Emil Bender, Marktplatz 18. 6673 Redaltiou: t. Burkhardt. — Druck uni »erlas der Brühl'schcu UiüverfitätS-vuch- uab ist der beste Beweis, daß ihre politische Haltung und das Vielerlei, welches sie für Haus und Familie an Unterhaltung und Belehrung bringt, großen Beifall findet. Im nächsten Quartal erscheint der vorzügliche Roman: „Sonjas Water" »°n Karl Ed. Klopfer. Probenummern graus d- d. Exped d. »Berl. Morgen-Zeitung", Berlin SW. Am»««« li-l-ffalc« (Erfolg! zum Würzen der Suppen, ist besonders für diejenigen ein kleiner Schatz, welche ohne viel Zutbaten rasch eine gute Suppe oder ein kräftiges Mahl zubereiten müssen — wenige Tropfen genügen. — Zu haben _______in Original-Fläschchen von 35 Pfg an bei Eberh. Metzger« Neustadt 8, Frankfurterstraße 1, Ecke Südanlage. Original-Fläschchen werden mit Maggi billig nachgefüllt. 6368 Kursbericht voll J. Kurz & Co.$ chießen, Kahllhofßraßk 63. Frankfurter Börse vom 15. September 1899. Stciadruckerei (Piersch Erben) m Gießen. Prorrat 87g Deutsche ReichSanl. 8 Preuß. SonsolS 87, -r. Hessische Obl. 4 Stadt Darmstadt v. 1891 4 Stadt WormS unk. b. 1901 3 Oesterr. StaatSbahn v. 1885 3 Jtal. staalSgar. Äsend. $7, Frankftr. Hyp. Bk unk. b. 190 37, Frkf. Hyp. Ered. B. unk. b. 190 4 dw. unk. b. 190 4 Deutsche Srdsch.B. unk. b.l9l> Brief 20 Franken-Et- 16.20 dnfll. EovereignS 20.42 Dollars in Gold 4.20 Darmst. Bk.-Lctien 98 40 88.10 96.6t, 000.00 100.40 85.10 58.00 6 96.00 8 96.00 7 101.20 4 101.20 MIM' «eld 16.16 20.38 4.16 Mud 000.00 Procent 47» Oesterr. Silberrente 99.50 4 Ung. Gold-Nente 98 70 3 Portugiesen 24.45 6 Mexicaner 100.20 4 Monopol-Griechen von 1887 49.70 4 Gisenb. Rentenb. Obl. 100.00 4 Buderus Obl. 00.00 4 Hambrgr. Hyp Bk. unk. b. 1905 101.00 4 Preuß.HyP- A. Bkunk. b. 1900 100.39 4 Pomm. Hyp.LBk. unk. b.l 904 101.00 4 Frkf.Ldw.Sred.Bk.unkch.1900 98.95 trittst m „ «rief «rld Franz. Banknoten —80.90 Oesterr. dto. —169.40 Americ. —4.177, f Otttf tt Oesterr. Lredit-Actien 285 90 JHh fileinen * dlnzeigen deren Aufgeber unbekannt bleiben -wollen, -wie beispielsweise bei: Stellengesuchen u. Angeboten An- und Verkäufen Vermiethungen Verpachtungen Capitalgesuchen u.Angeboten etc. etc. übernimmt unter strengster Dis- cretion zum billigsten Preis in die für die betreffenden Zwecke jeweils bestgeeignetstenZeitungen die Centr.-Annoncen-Expedition von G. L. Daube & Co.*) Die unter Chiffre G. L.Daube & Co. einlaufenden Offertbriefe werden am Tage des Eingangs den Inserenten zugesandt. Centralbureau in Frankfurt a. M. Kaieerstr. 8, IO vi. IO a. Reiuhardsquelle bestes natürliches Wildunger Mineralwaffer, spezifisch heilwirkend gegen Nieren-, Blasen- und Stetnleiden, von Hunderten Herren Aerzten zum eigenen Gebrauch benutzt. 6220 Haupt-Nieberlage in Hießen: Aetikan-Apotheüe, H. Dornberg-.r. Gewinn in geistiger und materieller Beziehung bringt das Zeitungslesen. — Jedermann, der eine billige und dabei doch recht gute Zeitung lesen will, abonniere für I j nur 1 Mark vierteljährlich I bei allen Postanstalten und Landbriefträgern / auf die täglich in 8 Seiten großen Formats erscheinende, reichhaltige, liberale Berliner MMy-Mivß nebst „täglichem Familienblatt" mit feffelnden Erzählungen, sowie nützlichen Artikeln aus allen Gebieten, namentlich aus der Haus-, Hof- und Gartenwirtschaft. Sprechsaal. 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