Samstag den 17. Juni Zweites Blatt r. iiO 1 1899. Adresse für Depeschen: jMueigh: Fernsprecher Nr. 51. ohlmr für Vißitai R. Wallenfeli Feuilleton. „ rttn^'r Hirt «lle Anzeig-n-Lennittlungrstellen bti In- und ÄulltoXl v.hmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger «ity»*. 02183] Sin ®::r latzmangel ptefc S «tebMdJun, Rxpedition und Druckerei: tchmlßr.ße Ar. 7. Drn m wenigs: k. ^'9‘ Waffer , Siebenen to Schmiß ver löe» MenfM Derjenige ^en, v m 10. >, und 6 Uhr, a i leit . ■ffenh das acb'ei haE »reffe an den & laßen, m Jw, ündiMg . aSP-rW' 0818«] ssr^öi: -ab u "4n E"W werten bie" B.enenzüchterpraktisch L" ist der Ertrag noch zu NeL, denn es gieb. niet- leicht kein Laub in der Welt, in welchemHomg m s° großen Mengen verbraucht wirb, wie in ber Schweiz. Im ganz inmitten von tausenden umher- !ML'7LZMW . fÄSStt*«SÄ»Ä -1 gs£s r . V 'v— hrtnnen. | «iMs» »»;■ W-MWMEv^ ..... Bienenfreunde" über. glieder wiederum den Antrag aus «-'^^ert lm! SYSXSSÄ«-.*-SÄ y-s s ä“*ä£s St, tt«b bi- Stellung b-s Diktaturparagraphen ist m der IX* “äÄtSäSÄÄ -ÄZ-GMckL "Ä>. MNGMUZ -WME-ÄP S™* "-Äw'S'W l Esiä-Ä'ses? SM | Mgkn dar reichslanbische Staats,chiss aus den unruhigen Durch eine Glaswand »fflMj iie*>« ®$üt” UESW-L-LL MHWßW KttS Ä3X“-Ä I Inuä^mit einem Dutzend arbeitender Kolonien, die einem 0Cr,tÄ® b“lT SS sS" Äter von PilaeZi stine Schritte linkt,' befleißigen sich d.e Mönche der .. SiÄ'lÄtaE S SS£ti 5=*s SS5Ä. WMSZW I sehen sie in der Thatsache, o B 1 i -inverstanben und der Zugehörigkeit zum Deutsche R d)’ aItet ift (dt »ES SgVi S* 1 äs;ä । benutzen das, um bet 2vay ^abte bewiesen Agitation aufzuregen, und wte die letzt^ ^^renAuf- lich-n ®«««““>]*“ ®tx« WlaiePüt weit- MLWWWZ W-MtzS«--- Hl,,, . ,E4k4-M»l ütter reöHtt An,1" d-r na^mittaj» ffc i imbcwk .Ul -rscharmrdm Nummer bi» Bonn. 10 Uhr. I89S Nezuß»»retL vicrtegLhrlik» 2 Mart 20 Pf«, monatlich 75 Pf«, mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mart 50 Pf». viertelfLhrlich. 5 mite < Iu«edensklrch I "*e: por:!)m wieder schon von srüher Morgenstunbe an d r t6-56t>. fe -Jlic jitüctizahlreicher Verehrer des *’ «Ifeim 9 hr wvrmittags sand m Gegenwart des Kmse und ‘»Rtek ,, Stälen:, sowie der Prinzen August und Oskar ,m **!= ■ .Mära eine Gebächtnis-eier s^ Kaiser Fri^rich statt. dir ffitA..,. A.Woisrede hielt Hosprebiger Keßler. Die MaMaten -lLr5^ ie - l« Prinzen legten Kränze an dem reich mtt Blumen « H schmutlüci Sarkophag nieder. Spater s '^.r, I * *1. 8M^„ Friedrich, vom Grobherzoge und der Groß. I '»» »orfthe zor«> «eaBaden ein. Im Lause des $9t”'“a9LtoaUa\bfee" n äWnungen derjenigen 9le8tmentet, ter« Oe S«,« l;"ni *8»9: ,0 aiil (.0 wesen, oder zu denen er IN besonderen Beziehungen Iltar-Kollsl -^ Kranzspenden überbracht °°" ö°hl"'ch-u 11} . ei,™, und einzelnen Personen. Au den Sarg des de^ ls. (Aaistt'Ulsiic l! seich alls am 15. Ium gestorbenen, iM Grab ! in"Schau .cwölllk dv Kirche zu Nikolskoi ruhenden Prinzen Friedrich ilenften Mofen in;;;; ari |!(6ai der Kaiser und die Kaiserin biu^ ben Q. >j7ai«°t Mießner einen großen, aus weißen Rosen •Gallerk eMail Kranz mit langer weißer AUoSMeise^nlede. Nlditt-Iim tote , acni. Ebenso hatten Prinz und Prinzclk jiberlandt '»*■ !■ & top«» mb die Prinzessin Friedrich Karl Kranze übersandt *«19. m 116a mürbe ferner mit Kränzen »'^r Olsizierkorps hem BrudA: Nb r«nme, sowie von Personen geschmückt, die bem Dahm. ruHgeschlüpftm.-fdh citbencoi besonbers nahe gestanden haben. W- «»W# gl. 15 cvum. Im Reichstage ist heute ber 1-Auffahrt' ^omrBffo-'sbericht über bas Tel e p h o n g e s e tz festgestellt Rifi Nm Mit» .jorbjsa iiilb soll morgen zur Verteilung gelangen. ^nWtnö. ' JLÖX „ I5 ~un- Betreffs bes Ge etzentwurfes zum Sch ^9eSli^^ennaebeitä.®er^ä L« L KomKÄberLng bik sich in die Einzelheiten 17m*“o7bw®i?°^ Erledigung der Vorlage m zweiter tt-ÄÄ «'"‘F ßine Zmkerschuke in der Schweiz. Bon Fritz Suth. DnbDtal.) Abhänge des g»-U« .üt.-ise» kleinen Schweizer-Stadt Zug, ^aube ^L?heSgen''und m,t dem blwen Wasstr des । ^n Stock zu dringen. FÄ» rsffk 1 - m“bm b,e die Regierung des Kantons st°Ä|M sein berechtigt ist. oon berühmten Bienen. I zusporuen. 11nterid.iei) im Ertrage der altmodischen rk.■;*!**7”“gs?5 gl ^^flrten von Z g 8 mufter von Bienenstbcken, | Ueberzeugung g „„ pine Bödift einträgliche und gieb! es hier noch tausend B!,i>mi aller Arten Atz $ B8etfteinette Sienen, und die ”'*n ein großes Zimmer, das rings von Holz- l W-Machst m g v « Don mehreren, über. n?” ""^ °L7ten Reihen geheimnisvoller Thüren unter. 5» StiSSÄK” £ WttÄ ;s pss. - ät- »- Giehener Anzeiger Heueral -M;etzer ..«» An»-ia-i>l»tt fil. Deutschen Kolonialgesellschaft, die sich zur Aufgabe gestellt hat, die nationale Arbeit der deutschen Kolonisation zuzuwenden, die Erforschung und wirtschaftliche Erschließung unserer Kolonien zu fördern, und die Liebe der Deutschen zu dem Heimatlande auch in den fernen Gebieten z« erhalten. 0 — Bom Kolonialrat. In der gestrigen Nach- mittagssitzung machte Geh. Legationsrat Göhring eingehende vertrauliche Mitteilungen über die Verhandlungen der Branntwein-Konferenz in Brüssel. Dann fand eine Beratung über die Ausbildung der Solonialbeamten statt. Nach Erledigung der Tagesordnung sprach der Vorsitzende der Versammlung seine Anerkennung für die einmütige Lösung aller schwierigen fragen aus. Hierauf dankte Se. Hoheit der Herzogregent Johann Albrecht von Mecklenburg-Schwerin dem Vorsitzenden mit warmen Worten für die erfolgreiche Leitung der Verhandlungen. a Aus dem Jahresbericht des Großh. Hessischen Gewerbe-Inspektors der Gewerbe-Inspektion Gießen für 1898 (die Provinz Oberhessen umfassend) (Schluß.) Pensions-, Witwen- und Waisenkasse für Arbeiter. Eine große Maschinenfabrik der Stadt Gießen hat für ihre Beamten und Arbeiter eine Pensions-, Witwen- und Waisenkasse eingerichtet. In wohlwollender Weise hat der Chef der Firma 20000 Mark zur Gründung dieser Kaffe gestiftet, indem er seinen Beamten und Arbeitern unter anderem nachstehendes kund that: Bei Krankheiten und Betriebsunfällen ist durch die Gesetzgebung wohl ausreichend vorgesorgt, dagegen ist bei andauernder Erwerbsunfähigkeit infolge Krankheit oder hohen Alters nur in sehr beschränkter Weise, und im Todesfälle für die Hinterbliebenen keinerlei Fürsorge getroffen und da auch die von mir in Berücksichtigung dieser Verhältnisse seither gemachten Spareinlagen, obgleich dieselben demnächst eine Höhe von ca. 100000 Mk. erreicht haben werden, nach meinen Erfahrungen nicht eine dauernde Für- sorge bilden werden, so glaubte ich, versuchen zu sollen, diesem Mangel unserer sozialen Gesetzgebung durch meine Stiftung abzuhelfen. Unter Berücksichtigung der für die Arbeiter der Fabrik geltenden Statuten der Kaffe sei bemerkt: Die Kaffe bezweckt, den Arbeitern der Firma, welche mindestens eine fünfjährige ununterbrochene selbständige Thätlgkelt im Betriebe zurückgelegt haben: 1) Im Falle eintretender Erwerbsunfähigkeit einen prozentualen Zuschuß zur Jnvaliditäts- und Altersrente und 2) Im Todesfälle den Hinterbliebenen Witwen und Winsen derselben Renten zu gewähren. Das Vermögen der Kasse wird gebildet: 1) Aus dem Kapitalgrundstok. 2) Aus freiwilligen Jahresbeiträgen der Firma, welche im Betrage von mindestens 1 Prozent des ausqe- zahlten Arbeitslohnes dem Fonds alljährlich zufließen. o) Aus sonstigen außerordentlichen Zuwendungen. 4) Aus den Zinsen des Vermögens. f Verwaltung der Kaffe wird ein Kuratorium eingesetzt, welches besteht aus: 1) Dem derzeitigen Inhaber der Firma oder dessen Stellvertreter; 2) dem Schrift- und Kaffenführer; 3) einem Betriebsbeamten und Bom Laude, 15. Juni. Der heutige Tag Kitz Eidlich unseren Fluren den lang ersehnten erstechend» Regen. Wenn auch dadurch die Heuerntearbeiten ei« Unterbrechung erfahren, so kommt die Feuchtigkeit h Sommerfrucht und besonders auch den Kartoffeln sehr o Zu statten. Auch zum Aussetzen der Dickwurz- und SM psiauzerr war ein durchweichender Regen sehr vonnöten. >< Grimberg, 15. Juni. Gestern und heute herrskt m unserer Stadt reges militärisches Leben ir.: Treiben. Mehrere Batterien des Kasseler Artille- Regiments zogen am gestrigen Morgen durch; der & unb eine Batterie wurde hier einquartiert. Dazu kam Hs" noch das aus 25 Offizieren und 450 Mann bestehe!! Marburger Jägerbataillon, welches um die Mittagszeit r klingendem Spiel, von Homberg kommend, hier einriih und ebenfalls Quartier bezog. Gegen abend konzertir die Jägerkapelle auf dem Marktplatz vor dem Gas^ ^Zum Hirsch". — Der diesjährige Verbandstag t::|> Stenographenverbandes für Hessen und Nas'ui! findet im Monat August hier statt. V. Aus dem Vogelsberge, 15. Juni. Wie in früljrs: Jahren ist auch dieser Tage wieder der GraSsamem > unseren Wäldern versteigert worden. Es wachsen ' uns Ruchgras, Honiggras, Knaulgras, Schwinzel und sonffD ed^ Gräser, die sehr gesucht sind und gut bezahlt wer du Schon seit mehreren Jahren macht der Einsender auf ® Verdienst aufmerksam, der durch das Sammeln dieser Gn t erhielt werden kann, aber stets vergeblich. Von weit!-! dieses Jahr auch wieder von Griesheim bei Darmst^ kommen die Leute und lassen die Gräser sammeln. Esr merkwürdig, wie schwer es hält, die Landleute aus ihr' Wesen herauszukriegen und für einen neuen Erwerbszn"- zu interessieren. Was der „Aeltervater" nicht gethan fr- das braucht auch der Enkel nicht zu thun, heißt es — dar^ ist es Pflicht, immer und immer wieder auf das Gute J* zuweisen, am Ende findet sich doch einer, der es den anbei«1 vormacht und sie auf den richtigen Weg bringt. M.W. Aus der mittleren Wetterau, 15. Juni. Nachts auch die Gras-Versteigerungen auf den Gemeinde- an» Privatwiesen ftattgefunden haben, ist die Heuernte w- gemein in Gang gekommen, und es läßt sich jetzt ein Ur?a 1 , * Hanru Fassung beg Men hier h wttoitfunq t WMe im DayklkiiM ff DnMiliz ^sich leid, ;°8 Hosthea- äußere Aendin' "°fig-n Wahrten $, Äy Ä-» bi|hth?l’wn dch« FuN-rr-4" cu«, ba do- s-i'" „nl W iirl 2* tat®, weil »ii «ute Sn”1"; tft 1« [(Juni® •>" Fußki^»"' viele. »'N Folb!-t «ic noch nie tröpfelns c Gegen Sonne daß sich lk's Juni naß, ft Bauernregel, aber immer i erhalten. Ulrichstci hat ein hieß öffnung der raum von 5 Es ist dies e Lildreichtnin find die Gen im Preise. §§ «ns l AM M Leichrnschr auf Seliubti Vorstandes s auswärts g Kaffee bewir Leichcnschrnä! Jahren besei Woms, brücken sä ist die Eisenk Für die Dam der erfordert Wem Ijttbeit schaff bezeff' lanM. M iMzanz an Sedanswiese gestellt ward' Aus Präparan Lindenfels i 1898/99 eins waren nach und 1 israe jahres 14 5 im Jahr 18 strasung gelo in Starkenb Ueberweisun, statt, wovon H5 auf Rh — Die Bäreninsel. Wie die „Nat.-Ztg." von zuverlässiger Sette erfahren haben will, sind vorläufig die JÄ" ?on dort erfolgten Hiffung.deutschen Flagge und Besitznahme eines Hafens unzutreffend. Es handle sich emstweilen nur um eine vom Fischereiverein ausgerüstete m abgesandte Expedition nach jener herrenlosen Insel. ~lem »Lokal-Anz." ist dagegen aus Tromsö, von Herrn ferner, dem Leiter einer Vorexpedition, ein Privattelegramm ^gegangen, das wir seines interessanten Inhalts wegen im Wortlaut wiedergeben. „Genau drei Tage nach dem Beschluß der die Nutzbarmachung der Bäreninsel planenden deutschen Firmen, mich zur Erwerbung neuer Rechte und 3ur Vertretung der im vorigen Jahre erworbenen hinaufzusenden, ging Sonntag, 30. April, abends der aus England telegraphisch zurückgerufene Seeschlipper „Terschilling", der Firma Schrader und Wrede (Hamburg) gehörig, von -n J^ce' r Lilien vorjährigen Lotsen Andersen "«M ich in Dronthem an Bord auf, versah mein Schiff «0 sonnen Kohlen und fuhr weiter nach Tromsö fort. Die Abfahrt von Tromsö erfolgte am 9. Mai, nachdem ich noch mei^n alten Harpunier Klaus Thun mitgenommen ®ie Saremnfel ist gewöhnlich von Tromsö aus in 30 Stunden erreichbar. Allein schweres Treibeis, das wir 40 Seemeilen von der Küste entfernt antrafen, zwang uns ° er^ nad& 1 tägigem hartem Kampfe, ^ uns zweimal der Insel fünf bis sechs Seemeilen nahe brachte, dann das Drei- und Vierfache zurückwarf und nachdem wir einen 500 Meter breiten Packeiswall bei äußerster Anstrengung der Besatzung und der Maschine Meter um Ä aufregenden Stunden durchbrochen hatten, am ^crrIt(^er£ im Südhafen der Bareninsel Anker werfen. Das Schiff und die Schraube blieben unversehrt, Kapitän, Steuermann, Maschinisten und ^men heil an. Bis zum fünften Juni das weitere, bisher herrenlose Land, nordwestlich des ?^ ,^s 1898 m Besitz genommen war, ausgemessen, mit bem Eigentumsvermerk versehen und in Pr vatbesitz genommen. Das die Besitzergreifung anzeigende Telegramm an den deutschen Reichskanzler überbringt „Ter- ad aDI -9’ ^nr nad) Tromsö abgeht. Ich bleibe Mann im Zelt auf der Bäreninsel, um -bie emer Feldbahn vorzunehmen. Einfacher Rollen- betneb zur Fo^erung der gut brennenden Bäreninfelkohle 1? Mit Rücksicht auf ein Gutachten des Bergassessors ?rT;. Kremer aus Bochum möglich. Bergleute kommen in drei Wochen herauf, um mit den Vorarbeiten zu beginnen. ?ack bJnS-A bc^Ic ^^olgt bequem auf der Feldbahn be" fübIl^en Hafen oder noch leichter auf dem Wässerige- Infolge der diesjährigen Erwerbung ist Rentabilität snt./^ktlerten Walfangstation mit Thrankocherei, Krast- futtermehl unh Guanofabrik gesichert. Die Bäreninsel ist auch als Stutzpunkt für die deutsche Hochseefischerei ans- gezeichnet ^eignet. Die Erklärung, daß wir deutschen Schiffen jede mögliche Förderung und Unterstützung angedeihen lassen M^erwart^ ^^chskanzler gegenüber abgegeben worden. «nVnÄ Q^ies -ft ban unserer Erwerbungen. Sn Bord und Land ist alles wohl. Theodor Lerner." firfi fJh!1”0?'1«’5Unt bem hiesigen Landgericht hatte aCUte b^r Archivrat Dr. Berkemeier wegen Beiseite- °""licher Aktenstücke, die sich auf ine Lippe'sche S teI?9e b°i'eh-u, zu verantworten. Der Staats- Akttn lück "?o .ba6 e6 llch um amtliche aeibr* beItc- Berkemeier wurde schließlich frei- 9 I r e n. . , 3ft die Invalidität oder der Tod infolge eines Bc- S ««getreten, so tritt ein Zuschuß nur in dem SaUe und in dem Umfange em, als die von der Genossen- Re«'- den festgesetzten Beträgen nicht entspricht, bezw. dieselben nicht erreicht. Gewährung von Urlaub. Alljährlich kommt eine Zeit, in welcher es vielen 4) zwei Kassenmitgliedern, welche von der Firma aus den dienstältesten Arbeitern bestimmt werden. h Kassenvermögen wird durch die Firma kostenfrei verwaltet und werden die Kapitalien mit 4 Prozent verzinst Der Zuschuß zur Jnvaliditäts- und Altersrente beträgt nach einer 5—10jährigen ununterbrochenen selbständigen nnhatf?JCl ?Ctrlebc -50 ?r°8cnt der gesetzlichen Rente u h stelgt von da ab mit jedem Jahre um weitere 2 Pro- Prozent. Die vor Erlaß dieses Statuts im Betriebe als selbständiger Arbeiter verbrachte Dienstzeit wird bei Bemessung des Zuschusses mit in Anrechnung gebracht. a Nach dem Tode eines Arbeiters erhält dessen Witwe bis zu ,hr°m Tode oder Wi-derverh-iratung bei einer Thätlgkelt des Verstorbenen von 5—10 Jahren 10 Prozent 1 ®r^En 's ^UntbaffkC'9t ™'* iebem n>-it-r-n Jahr^um i nn rni" ' , bo*Jon baS Witwengehalt nicht weniger als L0ClfBt\Unb ni<^‘ n-ehr als 400 Mk. betragen Als Hochstv-rd,-nst wird der Betrag von 2000 Mk. angenommen. Hat der Verstorbene auch Kinder, eheliche oder legitimierte, hinterlassen, so erhält die Witwe oder der Vormund des Kindes 20 Prozent des Witwengeldes für jedes f‘nbo r.«« Zweck der Erziehung bis zur Volleudung des 14 Lcbensiahres. Der Höchstbetrag der auf die Kinder h"*^nCntbcnr?entc s°" l°d°ch nicht mehr als 60 Prozent der mütterlichen Pension ansmachen, auch weun die Tode des 3 Sind die Kiuder nach dem ™b® bc®. ®atcr8r vollständig verwaist, oder heiratet dessen Witwe wieder, so erhalt der Vormund, oder ein von der Firma berufener Vertrauensmann für jedes Kind 25 Prozent nnn Pension als Erziehungsgeld bis zur Höhe oon 75 Prozent insgesamt, bis zur Vollenduug des 14. tan" >°b°ch den Kiudern di- denselben zustehende Rente um -,u weiteres Jahr ausgezahlt werben, verwendet °wird"" ^ntercffe unb iur Ausbildung der Kinder i kib,i°h-2- ! unb; ' '-'1 *‘ 4 , Ausland. . daris, 15. Juni. Poincarö hat heute mittag dem Präsidenten Loubet mitgeteilt, daß er den Auftrag zur Kabinettsbildung offiziell annehme. Wie es heißt, beabsichtigt Poincare das Kriegsministerium zu übernehmen. Es zirkuliert folgende Ministerliste: Poincar« Präsidium, Sarrieu Inneres, Ribot Finanzen, Bourgeois Unterricht, Delcasss Aeußeres, Mesureur Handel, Etienne Kolonieen, Admiral Fournier Marine. Paris, 15. Juni. Der Bürgermeister von R ennes hat einen Aufruf an die Bevölkerung anschlagen lassen, worin er dieselbe zur Ruhe für die kommenden Ereignisse auffordert. £a"brc b‘Ibet cr ewen täglichen Konsumartikel. In jedem ftrv ert dock^b^ unfehlbarer Regelmäßigkeit zum Frühstück T?at blc enorme Nachfrage zu Verfälschungen geführt und den reinsten Honig findet man selten in den eines Lrh^b ^on,d pvo Saison. Der Ertrag Bei einem ift iebo^ bedeutend geringer ftni 1? Durchschntttsertrag von 50 Pfund pro Bienen- Sl?iff n,trb J?an. bre Bienenernte der Schweiz auf rmöli ff fSS d^Ä ”TWla9en k°vn°n, o^ La Vg Bevölkerung. Man muß natürlich berückstck- vkrzehr^werde"? grtra9£ä TourAn Mai toeeÜbT^u[iber'bet «uv von Anfang f—= Petent atbeitTfiub"' "au^'^b-1^108 und energisch di- kl-inen Ernte tJ}*» F k nur etn Bruchteil der reichen Thälnn d.^ Äftasjs.™ben rei^n M-nsch-n vergönnt ist, Urlaub zu nehm-» und fich -m-r kürzeren Freiheit zu können, ohne daß ihre Eiunadn,- ■ uomihe - _ Es ift nur zu begreiflkch, wenn an* « darnach s-hnen, ohne ihre Stellung n-ri? b'C atbc dlenst einbllßen zu müssen, -ine Urlaub« .Ul,b können. Namentlich größere, aut . S-nig, d'escn g-h-im-n Wünschen der Arbei er?E^'°" ' samen Arbeitern, welche -in- g-wiff- «u>adl ' hindurch tn einem Betriebe thätig waren f, j \ °°° S -ll-ern unb verheirateten Arb^-Ln-n 'L"' einem gewissen Prinzip zu geeigneter -teil tw *! ' unter Fortzahlung bes Lohnes str bä"»-ü "b 9!1» Im Besonderen aber sollte^ man auck h* m cmc8 Jubiläums baju benutzen, bem b-tt-ft eme mehrtägige Freizeit ohne Lohn-inbuß^ u ^n gleicher Weise hätten die Beamten u und Geschäfte jährlich eine entsprechen"- »»7, ^u» möge biese stille Forberung der «naestM-n" ?! unbtlltg erachten. D-r betreffenbe Gew-rb-b tU b r Nachteil baburch. Die Aussicht aus Serien , 1 1 ' "höht bie Schaffenssreubigkeit unb erhält diese,^"^ E d°s Geschäftes. Nicht allein die ft such-, auch das den Angestellten -ntaeaen '? - ! wollen gereicht allen Teilen zum SBottcü® 9 6 1 „ ,,,. Haushaltungsunterricht Anschließend an das letzte Schuljahr nütb in h ■ ©tegen den schulentlassenen Mädchen der StadtÄ Z Gelegenheit zum Besuchen des Haushaltungsunü b° en. Im letzten Jahre wurden 21 Mädch-u ! teilungeu abwechselnd im Kochen und weiblichen uniwoche abgerntet wurden, weil das Gras ftüher es recht gute Erträge. Die übrigen Wiesen haben iebaaibiAt mehr als eine Mittelernte, weil der rauhe Mai mit - Tifm ewigen Gesudel keine richtige Feuchtigkeit und dcchim riuch kein richtiges Bodengras brachte. Mit dem Futitttiiki>cht»m schaut es daher auch gar nicht so gewaltig tiu8j;.,D?il! dazu kommt, daß der großen Trockenheit roegeit, das-.j : tzLn der Runkelrüben fast unmöglich geworde« ist unbi.iit Kartoffeln, sowie das Gemüse nicht recht voran roolHi Der Bauer thut aus diesen Gründen sehr wohl bar.ic, wenn er seine Futterstoffe recht sehr zusammenhält, wei’IHie Aussichten auf einen zweiten Kleeschnitt und eine qutis^urmmeterntc bedeutend zurückgegangen sind. Bei uns ist In Trockenheit fast so groß geworden, wie m dem „sck vnzk N Jahre" 1893. Die Erde hat auf den Feldwegen, Fu.Wdfii und Kleeäckern breite Riffe bekommen, weil feit . ietr .ii Brunen kein durchweichender Regen niedergegangen ist. Fal?IJaI sich mit seinen Wasserfluten für den Monat Ium miet rod;' nie blamiert, wenigstens für unsere Gegend. Heute trö W «es ein wenig, aber es ist kein rechter Zug darin. 'ggm Sonnenaufgang war es in den letzten Tagen so kalt, ^»(n'ich tEis an den Sensen der Mäher bildete. Mai kühl, JuiMmtz, füllt dem Bauer Scheuer und Faß, heißt lene Balmmngel, die uns dieses Jahr im Stich laßt. Es ist .ibe’irimmer »och nichts versäumt, wenn wir jetzt Feuchtigkeit «durch die so kommt die rs auch den K- Ssetzen der Difc. chender Regen sc ni, Gestern wilitiirische-- itterien des trigen Morgen '/ er einquartirt.Jf l ren und welches um;; jmberg konu^'V. ML-' SS** Ätz le>n die '« ilttl letzte SchM ' ^^ädchen 2... . wurden 21 < ■nn^en unb Ki ^^ltungsW an derselben^ d Vravi» 8it6en, 16. nbent Hesse«, :r' 6l Jahre ab ■ Kaiser, 71 lesF.8. Neun 'y- K Elisas s Langen-BE ler, geb. Brock, . Peter I @t[j 75 Jahre ab n>e. Susanna ss,. h'cago, erg. Sebewaing/l , 57 Jahre alt,» S, 80 Jahre alt, ian Rausch, '5,\ , Katharina Men aus Wersau, alt, aus Oppenhei :, yb. Staufer,. ,. Sheybohgar, & , aus NiedersaLi Wenzel, 76M lip, Tazewell Co,)l Ilsfeld. Leavm7 aus Hessen. 3* >1 Jahre alt, aU ppine Marie Bei für l*l »M. #**'*»* flL #. I» Belebung und Kräftigung erfahren hat, die ihm auf die Dauer von großem Nutzen sein muß. Nachdem der Pnnz an Bord der „Gefion" Nanking verlassen hatte, ging die Fahrt stromaufwärts weiter nach Hankau. Unterwegs wurde am Mittwoch 27. April, nachmittags vor Kiukiang geankert, welche Stadt der Prinz zu kleinen Einkäufen besuchte. Am nächsten vormittag um 9 Uhr wurde Hankau erreicht. Ein chinesisches Kanonenboot feuerte für Prinz Heinrich einen Salut. Eine halbe Stunde, nachdem das Schiff geankert hatte, machte der Generalgouverneur Chang Chih-tung, der von einem Gefolge von Mandarinen begleitet war, dem Prinzen einen Besuch an Bord der „Gefion". Beim Verlassen des Schiffes wurde der Generalgouverneur durch das Feuern eines Saluts geehrt. Unmittelbar darauf schiffte sich auch der Prinz selbst aus, um in Hankau im Hause der Herren Melchers & Co. Wohnung zu nehmen, wo er von dem deutschen Konsul Herrn Dr. Grünewald und Herrn Thyen, als Vertreter der Wirte, empfangen wurde. Um 1 Uhr mittags folgte der Prmz einer Einladung der Herren Dr. Grünewald und Thyen zum Frühstück, an dem die Vertreter der deutschen Firmen Hankaus, die ehemaligen deutschen Offiziere, zurzeit Jn- I ffrufteure der Wuchang-Truppen und -Schule, mit ihren Damen Mitnahmen. Der Nachmittag war für den Besuch einer Reihe von Geschäftsanlagen Hankaus bestimmt. Am nächsten Morgen ging der Prinz zunächst auf der „Gefion nach Hanyang, wo er die Eisenwerke, das Arsenal und die Gewehr- und Kanonenfabrik besichtigte. Der Generalgouverneur Chang Chih-tung hatte zu diesem Zwecke einen Sonderzug zur Verfügung gestellt. Darauf ging es an I Bord des Kreuzers weiter nach Wuchang, wo ein Saint I auf die chinesische Flagge gefeuert wurde. Mittags er- I wiederte der Prinz den Besuch des Generalgouverneurs Chang Chih-tung. Gleich darauf sand bei letzterem cm I Diner statt, an dem außer dem Generalgouverneur auch I die höheren chinesischen Beamten teilnahmen. Prinz Heinrich unterhielt sich sowohl während der Mahlzeit wie hinterher I beim Kaffee mit dem Generalgouverneur auf das angelegen^ I lichste. Der Generalgouverneur brachte zuerst einen Trink- I spruch auf den deutschen Kaiser und dann auf den Prinzen Heinrich aus. Chang Chih-tung sagte: „Es gewährt mir I eine innige Freude, Euere königliche Hoheit in dem mir unterstehenden Gebietsteile, den Euere königliche Hoheit mit I Ihrem Besuche beehrt haben, willkommen zu heißen. Schon I lange sind mir die hervorragenden Charaktereigenschaften I und glänzenden Talente Euerer königlichen Hoheit bekannt, und ich weiß, wie sehr Ehre und Gerechtigkeit von Ihnen hochgehalten werden. Der Besuch im fernen Osten wird I Euerer königlichen Hoheit Gelegenheit gegeben haben, I selbst zu sehen, wie die kaiserlich chinesische Regierung sich aufrichtig bemüht, ihre Beziehungen zu befreundeten Nationen zu pflegen und das gegenseitige Vertrauen zu fordern, ^ch I bin fest überzeugt, daß Euere königliche Hoheit bet Vorkommnissen, welche sich aus den politischen Beziehungen I Chinas zum Auslande entwickeln können, Recht und Unrecht scheiden und den wahren Sachverhalt zu erkennen imstande sein werden. Dann werden Euere königliche Hoheit berufen I sein, Seiner Majestät dem deutschen Kaiser die Sachlage zu unterbreiten und so zur Hebung des guten Einver- I nehmens zwischen China und Deutschland und zur Stärkung der Freundschaft zwischen den beiden Ländern wesentlich I beitragen." — An einem folgenden Tage machte der Prinz von Shihui Yao aus, das auf der Fahrt nach Woosung passiert wurde, mit der Bahn einen Ausflug nach den Erz- . und Kohlenminen. Am Mittwoch wurde in Wuhn angelegt, : I wo während der Morgenstunden von 6 bis 9 Uhr eine । I Jagd auf Bekassinen veranstaltet wurde. Während dieser i Zeit gestattete der Prinz auch der Musikkapelle, an Land : zu gehen und dort zu konzertieren, womit den Bewohnern i des Ortes ein seltener und lang entbehrter Genuß bereitet ter M. . - * 6.9* füll'1 gt »st j- Zurückgesetzte Sommerstoffe. 6 Mtr. solid. Mestor-Zephir i. Kl. f. Mk. 1.50 Oettinger & Co., Frankfurt a.M.,Versandhs Modebilder Modernste Herrenstoffe z. ganz. 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