ISO» SamStaq ^cn 17. Juni Erstes Blatt. Edsnncmcnts. Eittladnng gefordert. v. Bechtold. er, Gitis- Ctei® Milt Anzeigen-«crmittlung-stellm bei In- unb »ullanbtl nehmen Anzeigen für ben Gießener Anzeiger entgege». WiÄ'tien, tptbition und Druckern: Fch.rßr.ße Hlr. 7. Adreffe für Depeschen: Anzetger chtetze». Fernsprecher Nr. 51. ÄlleiH*1 Anzeigen zu der nachmittagl für bn» leg erscheinenden Nummer bis norm. 10 Uhr. Cregeiv Überall zn in., I4 -zextrakt. 8vnt Bezug des „Gietzener Anzeiger" für xdi-3. Vierteljahr 1899 laden wir hiermit ergebens! türm. Wie bisher, wird der .Gießener Anzeiger" die N'lMreignisse in kurzer, den Thatsachen entsprechender I Wch jzur Kenntnis seiner Leser bringen. Die neuesten Majrichten zuverläsftger telegraphischer Nachrrchten- Miitlins sowie zahlreiche Mitteilungen aus dem eimgereül und weiteren Vaterland halten den Leser I jiber die Vorkommnisie in demselben aus dem I LÄchrden. Unterstützt durch umsichüge Berichterstatter hin M-n Orten Oberhessens und in den bedeutenden £Stita der anderen hessischen Provinzen, ist der I Eichener Anzeiger" serner in der Lage, die t «tachanten Vorgänge innerhalb unseres engeren | AVatecli andes und der Nachbargebiete so frühzeittg wie I v schlich zur Kenntnis seiner Leser zu bringen, des- q Ailhon werden die Begebenheiten in der Stadt I tzjWcheln die gebührende Besprechung im lokalen Teile otieti Anzeigers erfahren. Den Interessen der in I dhn Provinz Oberhessen betriebenen Landwirt - I filijoflt wird der Anzeiger weiterhin durch eine S «Mwirtschaftliche Beilage Rechnung ttagen, i'r omebrm aber auch die Beobachtungen und Erfahr- I usmen in Kunst und Wissenschaft, Litteratur, tzmuKwirtschaft, Handel, Gewerbe und Jn- ti.iiftrie in den Kreis seiner Besprechungen ziehen. SB weitere Beigabe erhalten die Leser die Blatter {fit Hessische Volkskunde Ein gediegenes SgeuüHeton wird neben besonderen Artikeln ernsteren i md heiteren Inhaltes den erwünschten Unterhaltungs- f'ifctj «bieten. Die .Gießener Familienblätter 1 Mldrn dem Anzeiger wöchentlrch 4mal iMmstags, Donnerstags, Samstags und'Sonntags) I bitigelegt und neben den Erzählungen, Romanen und 'Meillen beliebter Schriftsteller anziehenden Unter- 1 hltungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens - ob der Hauswirtschaft bringen, und somit namentlich bi Streife der Familien eine beliebte Beigabe bieten. Wir ersuchen nun namentlich auswärtige Leser, i ft Bestellung bei der Post baldgefl. ausgeben zu । n*tt Druhin?utretende hiesige Abonnenten erhallen mm Hage der He^lellung bis 30. Juni den An- Mr kostenfrei jugestellt^ wie wir auch gerne «wert sind, Probe-Ammern nach auswärts postfrei »versenden. Den Lesern in hiesiger Stadt werden ttn, wie seither, den Anzeiger weitersenden und ärn Abonnements betrag durch Quittung erheben Uipt, falls nicht ausdrückliche Abbestellung erfolgt. Hochachtungsvoll Verlag des „Gießener Anzeiger" Brühl'sche Univ.-Buch- h. Steindmckerei (Pietsch Erben). Mezagsprei» vierleljäbrtich 2 Mark 20 Pf- monatlich 75 Pf§ mit Vrmgertohu. Bei Postbezug R Mark 50 Pf,, ^erteljährlich - Deutscher Reichstag. 93. Sitzung vom 15. Juni. 1 Uhr. Fortsetzung der dritten Lesung des Invaliden- I verficherungsgesetzes. . I Die Sozialdemokraten beantragen durch einen Antrag I Albrecht die Wiederherstellung der in der zweiten Lesung I beseitigten Schutzvorschriften in den §§ 130a bis 1306. Aba. Roe ficke (wildlib.) erklärt, prinzipiell Pflichte er dem Anträge bei, er werde für denselben stimmen, trotzdem I er bemerken müsse, daß er ihm etwas zu weit gehe, wenn | er auch die häuslichen Betriebe miteinbeziehe. Es empfehle sich Beschränkung auf die eigentlichen Gewerbebetriebe rm Verein mit verstärkter Gewerbeaufsicht. Sächs. Ministerialdirektor Fischer bittet dringend um Ablehnung des Antrages. Die sächsische Regierung habe die Absicht, den Arbeiterschutz noch nachhaltiger zu gestalten, sie wolle versuchsweise sogar weibliche Gewerbeinspektoren | | an1te$bg. Wurm (Soz.) bedauert lebhaft diese ablehnende Stellungnahme des Vertreters Sachsens. Gerade in Sachsen laste die Gewerbeaufsicht ungemein viel zu wünschen übrig. Die Bestrebungen des Antrages seien eine Notwendigkeit. Abg. Lehr (natl.) hält im Gegensätze zum Vorredner die Gewerbeinspektion in Sachsen für ausgezeichnet. (Lachen bei den Sozialdemokraten.) Abg. Zeidler (kons.) stimmt gegen den Antrag. I Abg. Hitze (Centr.) erklärt dasselbe. . Der Antrag Albrecht wird alsdann gegen die Stimmen I der Sozialdemokraten abgelehnt. , Der Rest des Gesetzes wird debattelos in der Fassung I der Kompromißvorschläge angenommen. Sodann wird das I Gesetz in der Gesamtabstimmung fast einstimmig .angenommen. „ , I Es folgt die dritte Lesung des Nachtrags- n iiN große AiM attuogS-W- •rod' jgea ;aas0 rstveg IHtxt u6(i4 Mickle nahm« bei Rimtagl. fr Gießener wtiniK lem Anzeiger viermal bei gelegt CtQt^bq. Hauß (Els.) führt Beschwerde darüber, daß die elsaß-lothringischen Gemeinden allzu häufig mit. .Einquar- tierunqslasten überbürdet würden und auch sonstige Nachteile von den vielen Manövern hätten. Umsomehr empfehle er den hier geforderten Truppenübungsplatz zu bewilligen. Abg. Graf Arnim (Rp.) verlangt wettere Maßnahmen zur Hebung unserer Schutzgebiete und kritisiert die Land- konzessionen in Kamerun und Ostafnka, über welche sich der Kolonialrat soeben schlüssig gemacht habe. Kolonialdirektor v. Buchka entgegnet, bei den beiden in Rede stehenden Landkonzessionen habe die Regierung einen aanz objektiven Standpunkt eingenommen und mit Vorbedacht den Kolonialrat befragt. Zuzugeben sei, daß solche Konzessionen im allgemeinen nur da eine Berechtigung haben, wo das Land noch nicht erschlossen sei. Aber wo dies noch nicht der Fall sei, sehe er nicht ein, wie er das Land erschließen solle, wenn er solche Konzessionsgesuche ablehne. Abg. Müll er-Sagan (frs.Vp.) spricht dem Kolom^- direktor seinen Dank dafür aus, daß er das, was Deutsch- । land in den Kolonien habe, zu erschließen suche, und daß Gießen, den 14. Juni 1899. Betr.: Die land-und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen. Das GroßherMliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche mit Erledigung unserer Bekanntmachung vom 15. Mai I. 3- rubneuden Betreffs - Gießener Anzeiger Nr. 114 - noch mt Rückstände sind werden hierdurch zur Erledigung binnen acht Tagen aus. Gießen, den 15. Juni 1899. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien der Land- gemeinden des Kreises. Außer in Gießen sollen in diesem Jahr- in den Gemeinden Bellersheim, Grilnberg, Lang-Göns Lollar und Londorf seitens des Lehrers an der Großh. Obstbauschule zu Friedberg, Herrn Reichelt, Obstbau-Vortrage ab- Sollten ^noch andere Gemeinden den Wunsch haben, daß in ihnen derartige Borträge gehalten werden, so ist dies längstens binnen 14 Tagen bei uns anzuzetgen. a v. Bechtold. iW Deutsches Keich. - Der deutsch-spanische Vertrag ist, wie gemeldet, zunächst int spanischen Senat angenommen Voraus- sichtlich wird die Deputiertenkammer spätestens am Montag die Sache entschieden haben, lieber die Senatssitzung in Madrid wird noch gemeldet: Bei der Beratung des Ver- traaes betreffend die Abtretung der Südsee-Jnseln an Deutschland sprach der Vicomte Campogrande gegen den von der Kommission erstatteten Bericht, und gab eine historische Ueder- sicht über die Handelsbeziehungen zwischen Spanien und Deutschland, um nachzuweisen, daß es für Spanien nicht angezeigt erscheine, die in dem Entwurf des Abkommens festgesetzten Handelsvorteile zu gewahren. Ochoa (ultra- montan) bekämpfte ebenfalls heftig die Abtretung der Süd- seeinselu. Luaue brachte ein Amendement zu dem Artikel 4 des Vertrages ein, welches dahin geht, die deutsche Regie- runa solle'20 Millionen Mark in Gold zahlen, statt 25 Millionen Pesetas. Das Mitglied der Kommission, Toca bekämpfte das Amendement, indem es auf die Handels- beziehunaen hinwies und betonte, Deutschland habe seine Verpflichtungen Spanien gegenüber loyal erfüllt, )etzt biete es Spanien die Behandlung als meistbegünstigte Nation an. Nachdem noch der Ministerpräsident Silvela in demselben Sinne gesprochen, und die unveränderte Annahme des Berichtes verlangt hatte, wurde der Vertrag, wie bereits ge- VwM» Drogerie"; ■ .«U fof ' meldet, angenommen. — Zur Frage der Hypothekenbanken. Der Beschluß der Kommission des Abgeordnetenhauses im Ausführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch, den Pfand- Briefen ber preußischen Hypothekenbanken Munde sicherhett zuzuerkennen, findet bekanntlich in agrarischen &rcijen wenig Beifall. Es ist nicht zu verkennen, daß der Beschluß eme wesentliche Erleichterung für den Geldverkehr im Grundbesitz zur Folge haben wird; schon aus diesem Grunde wäre die Ausführung des Beschlusses im Interesse der Allgemeinheit zu begrüßen. Ganz abgesehen davon, daß die nichtpreußischen Hypothekenbanken diese Mündelsicherheit beretts haben, und daß sie zumteil in Preußen zugelassen sind. Die landwirtschaftlichen Kreise, die in erster Lime für die landwirtschaftlichen Pfandbriefe eine Konkurrenz furchten fuhren als । gemeinwichtigen Grund gegen die Mündelsicherhett das Interesse der Mündel an, deren Vermögen durch die gekennzeichnete Art der Anlage gefährdet sei. Die kontrollierenden Maßnahmen, die das Reichshypothekenbankgesetz m Aussicht nimmt, die Einsetzung eines einzelnen sogen. „Treuhänders' als Vertreter der Pfandbriefgläubiger, soll gleichfalls keme genügende Sicherheit verbürgen. Nunmehr ist aus den Kreisen der Hypothekenbankbeamten, die der Mündelsicherhett grundsätzlich nicht widerstreben, ein Vorschlag laut geworden, der den agrarischen Bedenken Rechnung tragen soll. Es wird I angeregt, die Kenntnis des Beamten-Personals der einzelnen Banken bezüglich deren Geschästsgebahren im Smne einer dauernden wirksamen Aufsicht zu verwerten Das kann I natürlich nur geschehen, wenn man die Berufsstellung dieser I Beamtenart gesetzlich regelt, und iw Jo von dem Willkür- lichen Ermessen der Direktionen unabhängig macht. Als Veroleich wird die Rechisstellung der Reichsbankbeamten an- aeführt man ist der festen Ansicht, daß in gleicher Weise die Hypothekenbanken für das ihnen erteilte Privileg zu einer gesetzlichen Regelung der Rechtsverhältnisse ihrer Be- I amten angehalten werden können. Da der Vorschlag an maßgebender Stelle Beachtung findet, dürfte die ganze An- I geleqenheit möglicherweise in ein neues Stadium treten. I — Der Landesausschuß von Elsaß-Loth- ringen nahm am 15. ds. die in Form eines Nachtrags- I etats eingebrachte Erhöhung der Gehälter der mittleren Be- I amten und der (Subalternbeamten an, sowie ferner den von I dem Abg. Winterer eingebrachten und begründeten Antrag, die Regierung zu ersuchen, dahin zu wirken, daß die dem I Statthalter zustehenden Befugnisse (sogen. Diktatur-Par^ graph) aufgehoben werden. Die Zett und die Tagesordnung I der nächsten Sitzung sind unbestimmt. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter^Der hessische Landwirt, Dlätter für hessische Volkskunde. er dabei in seinen Verträgen mit Privatg-sellschast-n n^t nur das private Jntereffe einzelner, sondern das Gesamtinteresse des Reiches zu wahren suche in der Weise, wie er Der Nachtragsetat wird hierauf definitiv ge- "b^ächste Sitzung morgen 1 Uhr. TageS-Ordnung: Handelsprovisorium mit England, Vertrag mit Uruguay und Brasilien. , , Schluß 41/2 Uhr. Mr. 23 des Reichsgesetzblattes, ausgegeben den 13. d. Mts., '^^iNr 2581.) Gesetz, betr. die Abänderung des Bank- iMes vom 14. März 1875. Vom 7. Juni 1899. (Nr 2582.) Bekanntmachung, betr. die Vereinbarung Mchternder Vorschriften für den wechselseitigen Verkehr plsöhen den Eisenbahnen Deutschlands unb Luxemburgs, bin 31. Mai 1899. Gießen, am 15. Juni 1899. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. v. Bechtold. 1,818 Outachten ,emikem di» Rk IAO --------- Kiehmer Anzeiger Heneral-Anzeiger Amts- uitb Anze»s«blatt für den Aveis (Skfeen. Amerika. Nach neueren Meldungen von privater Seite aus Buenos-Ayres soll Chile mit den Regierungen aller westlichen Freistaaten Südamerikas Verhandlungen eingeleitet haben, um eine gemeinsame starke Flottenmacht zum Schutze der südamerikanischen Westküste zu begründen, deren Führung naturgemäß Chile zufallen würde. Es sei dies ein Versuch, gegenüber den imperialistischen Bestrebungen Nordamerikas die politische und wirtschaftliche Selbständigkeit Südamerikas sicherzustellen. türke dem Kongreß einen förmlichen Plan zur inneren Umgestaltung der Türkei unterbreitet. Berlin, 15. Juni. In der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses stand die zweite Beratung bei Kanal-Vorlage auf der Tagesordnung. Ministerpräsident Fürst Hohenlohe gab eine Erklärung ab, in welcher er u. a. sagte, die Staats-Regierung stehe nach wie vor auf dem Standpunkt, daß die Herstellung des Kanals eine dringende Notwendigkeit ist. Es handle sich um ein allen Wirtschaftszweigen Segen bringendes, die allgemeine Wohlfahrt hebendes Kulturwerk, das auch die Wehrfähigkeit des gesamten deutschen Vaterlandes verstärke. Die Staats- Negierung verkenne aber nicht, daß Verschiebungen durch den Kanal cintreten könnten, welche für einzelne Landesteile mit Nachteilen verknüpft sein könnten, und sie behalte sich die Prüfung dieser Sache im Einzelnen vor. Die Regierung trage aber kein Bedenken, schon jetzt allgemein zu versichern, daß sie nach Kräften bemüht sein werde, Vorbeugungs-Maßregeln rechtzeitig in die Wege zu leiten, wo sich die Notwendigkeit dazu ergiebt. (Beifall.) Die Regierung lege aber entschiedenen Wert darauf, daß die Vorlage noch in dieser Session zur Verabschiedung gelangt. Alsdann | wurde die Vorlage auf Antrag des Centrums gegen die Stimmen der Konservativen und Freikonservativen in namentlicher Abstimmung mit 240 gegen 160 Stimmen an die Kommission zurückverwiesen, desgleichen die Staatsverträge betreffend die Kanalisierung der Lippe und Weser. Nächste Sitzung morgen 11 Uhr. Interpellation Röhren (Centr.) betreffend Besteuerung der Warenhäuser und Kommunalbeamtengesetz. Lokales ruck MooinMes. Gieren, den 16. Juni 1899. • • Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 3. Juni dem Großh. Bürgermeister Ludwig Baum zu Fürfeld, sowie am 6. Juni dem Bürgermeister Philipp Schaffner zu Blödesheim das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen. * • Aus dem Gerichtsdieust. Durch Verfügung Groß- herzoglichen Ministeriums der Justiz wurde der 'Gerichtsassessor Klietsch in Gießen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Großh. Amtsgericht Zwingenberg beauftragt. * • Vom Regiment. Herr Oberstleutnant v. Dewitz, seither beauftragt mit der Führung unseres Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm, wurde zum Oberst und Regiments-Kommandeur befördert. •* Militärisches. Der Generalmajor und Kommandeur der 49. Infanterie-Brigade, Herr v. Ploetz, ist hier angekommen und im Hotel „Großherzog von Hessen" abgestiegen. ** Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand hat sich in den letzten Tagen eines außergewöhnlich zahlreichen Besuches zu erfreuen, wozu wohl viel das große Gemälde von Paul Bouchard, Paris, beiträgt; am vergangenen Sonntag allein wurde die Ausstellung von zirka 250 Personen besucht. Weiter vernehmen wir, daß kommende Woche (Dienstag) der größte Teil der gegenwärtig ausgestellten Gemälde, worunter auch voraussichtlich die Worpsweder, aus der Ausstellung entfernt werden, um an deren Stelle wieder 60 neue Bilder zur Ausstellung bringen zu können. •* Die musikalischen Kreise unserer Stadt, insbesondere ! die Unterzeichner der an den evangel. Gesamtkirchenvorstand gerichteten Eingabe wegen Überlassung der Stadt- kirche zu geistlichen Musikaufführungen an den Konzertverein, wird es interessieren, zu erfahren, daß infolge jener Eingabe Verhandlungen zwischen dem Kirchenvorstand und dem Konzertverein stattgefunden haben, die zu dem erfreulichen Ergebnisse geführt haben, daß unter gewissen, von beiden Seiten vereinbarten Bedingungen die Stadtkirche wieder, wie früher, dem Konzertverein zur Auf- sührung kirchlicher Chorwerke überlaffen werden soll. Aus der Zeit für die Zett. Vor 89 Jahren, am 17. Juni 1810, wurde zu fc molb Ferdinand Freiligrath geboren, dessen lid tungcn ein wahres Spiegelbild seiner Zeit und ihrer Aä:^ entrollen, wie wir es kaum bei einem anderen mobenc Dichter wiederfinden. Infolge seiner Beteiligung an k poetischen Ereignissen der Jahre 1848 und 1849 mußte ei Deutschland verlassen, kehrte aber, nachdem er eint Reh! von Jahren in England verlebt hatte, nach DeuMnS ? rück und starb am 18. März 1876 in Cannstatt. Afrika. Nachdem der Präsident von Transvaal, Krüger, ‘ um seine Nachgiebigkeit zu beweisen, die Vorlage für die Wahlreform um einige Punkte erweitert hat, beschloß gestern I der Volksraad, die Vorlage anzunehmen, jedoch vor deren I Inkraftsetzung das Volk zu befragen. Krüger dankte dem I Dolksraade in einer Rede, in der er sagte, es seien unruh- I volle Zeiten; er wisse nicht, was kommen werde. Die andere I Seite habe kein Tüpfelchen zugestanden; er habe nicht mehr I zugestehen können. Gott habe den Buren stets beigestanden. I Er wünsche den Krieg nicht, habe aber nicht mehr weggeben I wollen. Gott habe die Unabhängkeit, obgleich sie einmal weggenommen war, wiederhergestellt. — In London hält der scharfe Ton gegen die Republik an, und auch ein Teil I oer öffentlichen Meinung scheint sich an den Gedanken eines I Krieges zu gewöhnen. Mit wenigen Ausnahmen billigen I oie Morgenblätter die Haltung der Regierung zur Uitlander- frage. Die „Times" schreibt: „Wir müssen den Holländern I in stanz Südafrika beweisen, daß, während wir ihnen jede I Freiheit gewähren, die vereinbar mit unserer Stellung als I Vormacht ist, wir uns aus dieser Stellung nicht verdrängen I lassen wollen." „Daily Graphic" erblickt in dem Blaubuch ; den Schatten eines bevorstehenden Ultimatums an die Buren. I Chamberlain werde nicht länger imstande sein, eine zurück- I haltende abwartende Haltung zu beobachten. Das von I Milner vorgezeichnete Verfahren werde unvermeidlich werden. I Ein Ultimatum müsse erfolgen und da es angesichts der I Leidenschaften, die um diese Zeit entfesselt sein werden, schwerlich angenommen werden dürfte, werde der Krieg folgen. Aus dieser Folge der Ereignisse sei kein Entrinnen I mögllch, falls Krüger binnen 24 Stunden nicht anderen I Sinnes werde. „Daily Chron." führt aus, der einzige I wirkliche Differenzpunkt zwischen Zugeständnissen Krügers I unb den Bedingungen Milners sei die Frage, inwieweit und I । ww rasch das neue Wahlgesetz rückwirkende Kraft haben solle. I Ein Krieg wegen einer solchen Differenz würde nicht nur I schändlich, sondern wahnsinnig sein. T. R. Asien. Für die Beschleunigung des russisch-englischen I Wettstreites in Persien könnte es bedeutsam werden, I wenn sich bestätigen sollte, was ein aus Teheran jüngst in I Sebastopol eingetroffener russischer Offizier über den Gesund- I heitszustand des Schah zu berichten weiß. Danach ist dieser I körperlich und geistig niedergebrochen und unfähig, die I Staatsgeschäfte weiterzuführen. Er leidet an schwerem Verlust der Gedächtniskraft und an Wahnvorstellungen. So I so" er vor kurzem, sich für gänzlich verarmt haltend, be- I Wen haben, die Vergoldung des Thronsaals und einen I Teil seiner Gärten zu verkaufen, was natürlich nicht befolgt I wurde. Er wird nie außerhalb seines Palastes gesehen und I belustigt sich fast ununterbrochen mit den darin befindlichen ^.elephonanlagen. — Für die Russen mag diefe Schilderung I ein Antrieb mehr sein, sich möglichst rasch und fest in Persien I emzurichten. Vermischtes. * Kinzenbach, 15. Juüi. Vor einigen Wochen hat tt Hierselbst ein Vorfall abgespielt, der aller Wahrscheinlich.!» nach einen längeren Prozeß zur Folge haben wird. Da Sache ohne Zweifel ein allgemeines Interesse besitzt, (tiin- so, wie sie uns berichtet worden ist, zu Nutz und FromV I jedermanns hier erzählt. Eines schönen Tages kam * Landwirt P. von hier mit seinem Fuhrwerk aus dem F^' als ihm der Mehlhändler R. aus Rodheim begegnete, weEhc ebenfalls ein Gefährt bei sich hatte. P. meinte zu d R., dieser habe aber einen schönen Gaul, worauf R. r: fragende Antwort gab: „gefällt er Dir"? P. äußerte tt; auf, für den Gaul würde er wohl seinen Ochsen Herges war aber nicht wenig erschrocken und verblüfft, alS^ nunmehr sagte: „Glück zu. Es soll gehandelt sein!" r. sich anschickte, den Umtausch des Pferdes gegen den Oc ' sogleich vorzunehmen. Da P. seine Aeußerung keinesn^ ernst gemeint hatte, so weigerte er sich, dem Lerlava R.'s stattzugeben und fuhr nach Hause. R. folgte ihm ' seinen Hof und verlangte, daß P. den Ochsen herausr - und das Pferd einftelle. P. wurde nunmehr unwillim wiederholte, daß er nur im Scherz gesprochen habe, r als R. immer dringlicher wurde, verwies er ihn vom £1 R. ging aber nicht und klagt nunmehr, nachdem eim zwischen unternommener Vergleichsversuch gescheitert ist, Erfüllung des angeblichen Handels. Der Rechtsstreit r bereits im Gange. Sollte er, was jedoch bezweifelt tr einen für P. ungünstigen Verlauf nehmen, so wird P-, gesehen von den Kosten, um ca. 200 Mk. ärmer tveiP da nach Schätzungen von Bauern, die beide Tiere fen^ das Pferd etwa 150 Mk., der Ochse aber 350 Mk. c- fein soll. Sei dem nun, wie ihm wolle, jedenfalls 'st Vorfall ganz und gar dazu angethan, den alten ^pr- „Bauer, Ihn' die Augen auf ober den Beutel!" durch ei zweiten zu ergänzen und der heißt: „Bauer, wahr - Bunge!“ M • Eine Schreckeuöszene im Eisenbahnwagen. "uf - Fahrt von Wien nach St. Polten hatte der Monteur V Hermann in einem Koupec dritter Klasse ein böses Ertco Hermann war auf seinem Sitze eingeschlafen, als er P r lich durch ein starkes Geräusch geweckt wurde. Ein mit unheimlichem Gesichtsausdruck, einen schußbereit gcya « I stand der I fettigen Wünschen entsprechend die “■ Sonntagsfahrten nach dem ändert habe, und geben wir nachstL zetten ine gegen die seitherigen nm eine halbe S °Ü7 I gelegt sind, unseren Lesern bekannt: 9 ^tunbc ab Markt Nachm. 3°° M 340 40o „ Wald Abds. 6", 6« 710 730 ' I cj. **?7, Derbandsfchießen. Der Bau- »nh 3 schmuckungs-Ausschuß ist wobl ber fnfHh r - * allen Festausschüssen unb baher auch gewisserm^M üon ber §estle'tung; anbererseits soll er bei J ' Sparsamkeit, bei den heutigen viel teueren s-hr »'--es -eisten, einer Kritik ist er L £ T und zwar von Anfang bis zu Ende, bis feine s / auf dem Festplatz liegt. Zum Glück steh, Bauführern berufliche Erfahrung zur Seite c'' mand)e Mtßhelligkeiten hinweghilst, und gen* bet genanntem Ausschuß ein kaltblütiges, höh„.."7> ' bewußtes Weiterarbeiten in der Vollendung des Bomr ' Sehen wir uns die kolossale Festhalle an, welch U I Bau in kurzer Zeit aus dem Trieb sich erhob«. V te.e .m Innern Praktische, geschmackvolle Einrichwn «' troffen werden. Die Gallerten, welche 300 Sibvbu,^ gepalten die Halle mehr zu einem Festsaal Ad- Schaubühne für Musik, Sänger und Festspie,' pasi^ i, Gallerien sich würdig an, unb Fenstermalereien 3, fach großartig. Daß bei elektrischer Beleuchlnna die Firma Buchner in Wiesbaden auSsühr, der s " «stdruck ein vollendeter sein wird, steht außer stweüel ‘ Einrichtung der Küche, Weinlager und sonstig-D », ! I Sanitäts- und Feuerwache, Auskunft und Gardewb i nichts zu wünschen übrig. Die Sitzgelegenheiten sind «r. ■ früheren Ausführungen insofern bequemer, als bicfelben fr är’x^S^er f^r Ab- und Zugang angenehmer herze,nllt Wl ^-?ch die anderen Festbanten als Gabentempel, , n vier Längsbierhallen, eine Eckhalle für bayerisch Kaffee und Fahrradhallen sind architektonisch Mqesi"' geräumig Die BerbindnngsbrÜcke zwischen L „ ^wchießanlagen mit Schützenhaus über die StutM» , °"ch die Bewunderung des Festbesucher finde» «d -8'eri,E der ganzen Festplatzbeanlagung beiti i Schließlich kommen wir zur Einrichtung der SchüßM, bte bisher den Sau, und Schieß-Ausschuß sehr besch-fir- Die Schießhalle, die Schutzvorrichtungen enlspichw >l Ansprüchen der Schießenden, was auch wiederholt mitt männischer Seite bestätigt wurde; auch für die L» ■ Post und Telegraph, Büchfenmacherwerkstätte, für tii. , fjrtfeur ist zweckentsprechend Sorge getragen. WirWsi. uns hiermit der Hoffnung an, daß zum Schluffe birt: ber Bau- und Ausschmückungs-Ausschuß der gefeiertep-« wird und er mit Befriedigung auf fein Werk schonen tx AuÄMÄ. ^ari8, 15. Juni. Die Nationalisten setzen nunmehr ihre letzte Hoffnung auf bie Truppenschau am 14. Juli, um anläßlich bieses Tages eine große Kunbgebung zu veranstalten. Diese Kunbgebung werbe sich nicht gegen bie Republik in Szene setzen, sonbern sie werbe ausschließlich bie Armee akklamieren. Auf biese Weise würbe bie Polizei keine Maßregeln gegen sie anwenben, unb bie Nationalisten h°"en dann freies Spiel für ihre Kundgebungen. Sie wollen sich burch ein bestimmtes Blumenzeichen zu erkennen geben. Paris, 15. Juni. Der Generalstab bes 15. Armee- Korps hat gleichzeitig mit bem Gericht von Nizza unb bem General-Prokurator von Aix eine Untersuchung über ben verhafteten italienischen General Gioletta eingeleitet. Paris, 15. Juni. Der in Nizza wegen Spionage verhaftete italienische General Gioletta bi San Giuseppe soll angeblich cingeftanbcn haben, er habe ben Auftrag erhalten, Spionage zu treiben. Von anbercr Seite wirb tele- , graphiert, baß ber General, ber vor bas Zuchtpolizeigericht gestellt werben würbe, erklärt habe, er habe aus eigenem Antriebe gehanbelt. lieber ben Anlaß, ber zur Verhaftung führte, liegen ebenfalls verschobene Mitteilungen vor. Am glaubhaftesten erscheint folgenbes: Der General ist ein geborener Nlzzarbe unb besitzt ein Gut in Levens (Seealpen), wo er sich öfter aufhält. Schon im Jahre 1880 würbe er einmal auf ber französischen Grenzseite als Spion festgenommen, ober aus Mangel an Beweisen wieber auf freien I Fuß gesetzt. Seit einem Monat soll er unablässig mit bem Ausspahen ber Befestigungsarbeiten im Gebirge thätig ge- I wesen sein. Am 6. Mai folgte ihm ber Grenzkommissar I Renucei auf einem Ausfluge nach bem Moulin be Rigaub, bem Pra b'Astier unb nach Beuil, wo er zeichnete unb eine I strategische Karte beS Var-Thals berichtigte, unb beobachtete m gemessener Entfernung all sein Thun. Seitbem wurde er streng überwacht. Am 7. Juni unternahm ber General I eine neue Fahrt nach Touet-be-Beuil unb Puget-TH6niers. I Hier machte er bem Unterpräfekten ber Seealpen einen Be- I such unb setzte bann zu Wagen, ein Fernrohr in ber Hanb, eine Karte auf ben Knicen, bie begonnene Arbeit fort, indem I er Leute ber Gegenb um Auskunft bat. Bei ber Rückkehr I nach Nizza würbe er auf bem Bahnhofe von Renucci an- I gehalten unb ersucht, nach bem Kommissariate mitzugehen. I Man nahm ihm seine Karten unb Notizbücher ab unb ent- I ließ ihn, nachbem er sein Ehrenwort gegeben, baß er Nizza I nicht verlassen werbe. Die Prüfung feiner Papiere führte am 12. zur Verhaftung. General Gioletta steht noch im Ewen Dienste unb befehligt bie in Piacenza stehcnbe Bri- gadc Cremona. Die offiziösen italienischen Blätter ver- I stchern, es müsse ein Irrtum vorliegen, ber General befinbe sich auf Urlaub auf feinen Besitzungen. Diese Versicherungen sprechen bafür, baß ber General keinen Auftrag hatte. Der I Besuch, ben ber italienische General vor seiner Verhaftung dem französischen Unterpräfekten abstattete, spricht jebenfalls I gegen Spionage. Nizza, 15. Juni. Der italienische General Gioletta I wirb vor bas Zucht-Polizeigericht gestellt werden.! Er hat emgeftanben, baß er aus eigenem Antriebe bie | strategischen Punkte unb Verkehrswege an ber französisch- italienischen Grenze ausgenommen hat. Das Gesetz bestraft b,eses Vergehen mit 3 bis 5 Jahren Gefängnis. Niederlande. Russische, amerikanische unb auch englische I Vertreter auf ber Friebenskonferenz erklärten einem Bericht- | erftatter bc§ „Manchester Guardian", daß von einem ftind- I seligen Verhalten Deutschlands gegenüber den Schieds- I n!2(lntSö®0rf^t-ä9!n im H°"g nichts bekannt sei. Profeffvr Zorn arbeite ,n loyaler Weise mit seinen Kollegen in dem Prüfungskomitce zusammen, ivclcheS jetzt aus den englischen, russischen und amerikanischen Vorschlägen einen Plan zur Errichtung eines SchiedSgerichtS-TZbunals aufbauen werde. Es s« wohl möglich, daß, wenn dieser Plan cntworsen sei, Deutschland oder eine andere Regierung diesen I ablehne, lieber die jetzigen Hetzereien gegen Deüftchiand ' f« man sehr unwillig. — Die Türken fühlen sich im Haag Di- h°h° Pforte hat wiederhol, bi= hob länblfäe Regierung gebeten, die armenischen, mazedonischen i !!übc1Un^“rrfl,*en dlbg-sandtcn, die den Kongreß mit Sill fünften belagern, auszuwcisen. Jctzl hat sogar ein Jung- | « J fein« fcl ! 3UV pol I bereit5 «•*»! S,s 64 vt 5“ Tt» ffiiNij-»" ohne l*'S (amt» Icinj fofortf»8 i wurde . i nicht im 9"' Hermann mu ins Aranken^ * Stark I gebirge. t! । gebirge route i und die $äc | ist aus Lu I Besitze der l 662,000 ÜW llhr befindet 1 95 Zifferblatt 1 Punkten der konnte Somit Somit Somit Pfarrer Sch Sormili Zugleiit LukaS^emeind Sormitt S title gemeinte. 3r erbeten. Sormittag «tmembe. Pim E W eomMchi ein« R\xä)t v SamS Rachmittagö Die liche Erm der öffemii Die Dienststund Bezü twroiittai versehen, bi Sief 4734 Die z Zeichnungen «nittrni tti N< »um Die» emjmiche, Sie »25 $ai] Anschlag | werden. 80- Suni ( wt'nsenden Krofdorf W Nesh I empfichi. der auS 4733 4721 im Uhr abends geöffnet. 9 Fl. 7Ö Pfg. liefert billigst Vermietungen 021791 Zwei schöne Zimmer, möbl. od- unmöbl., evtl. Küche. Näh. Bleichstr. b,II. Zöpfe, Dreher, Haaruhrketten, Toup4S, Scheitel und Perrücken werden billigst angefertigt, Spezialität in weißen und grauen Haaren, bei 798 H. Tichy, StlltHWtg 43. 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Daselbst werden auch Stallungen als solche, und zu Lagerräumen geeignet, nachgewiesen.__ 021851 Schön möbliertes Zimmer zu »ernteten. _ äeJtetdweflSO. 45931 Ein freundliches Zimmer mit Kabinett, unmöbliert, iu ««rrni-i-n. Reuen-»«"* lö* Ersterer wurde schwer verletzt in- Krank-nhanS übersührt. Letzterer trug nur leichter- B-rletzungen »°°°n. Varis 16. ^uni. Poincarv versicherte Loubet und Brisson gegenüber, die strengsten Maßregeln ge^nbte Fel Lr Republik und anssassige Osfizt-r- W ge> der Beleidigungen Dupuys und der republ kamschen""N- durch Angeklagte und Zeugen in dem Skandal Prozeß teuil ist eine Interpellation in der Kammer angemel , die Verfolgung der Frechlinge durchzusetzen. Varis 16 ^uni. Die Radikalen bekämpfen heftig die Lidaiur Ribvts. welcher Mitglied des neuen Kabinetts sein soll. Sic sind der Ansicht, daß Ribot Nicht tbatkrästia genug sei, um augenblicklich an der ^itung I Geschäfte teüzunehmen. Poinearö selbst wird wahrscheinlich MEWZG mW eintritt. Gestern abend h,°ß °S, Rtbut habe Mk° g a?zuschlag°n betragt 'm ganzen nur I unb T°n.stt7umg°stimm. u!d die Zahl dir Revisionisten ver- waMs^Refer den Kops zur Seitt, und di. «ug-l ' .‘2 nnb »om Zuge aus das Geleise sprang. Er kam „Ern ten Schaden davon, da der Train eben Mit verlang- iaru« :r-mp° in St. Polten -insuhr. Hermann erzählte dm Bor,all, woraus der «t.-ntät-r s°s.g°n°mmen rourirti Er benahm sich letzt ruhig, und widersetzte M nicif im geringsten. Er soll -in Schlosser aus Belgrad seim Her,-um. mußte sich infolge des ausgestandenen Schreckens im« idcvnkenhaus begeben. mi-ien- ' Ltark geschneit hat es in diesen Tagen im Niesen nei! fcircie. Ferner wird aus Krakau berichtet: Im.Tatra^ gech-,eSrwütete ein hestiger Schneesturm. Die Gebirgsseen um! d die Bache sind frisch zugefroren. eriftiert « c.’oftbarc Uhren. Die wertvollste Uhr, welche existiert, ist-'- WLudwigs XVI Zeit und befindet sich heute im Iber Familie Rothschild, welche Nicht w-Ntger als 6t».rM Mk. dasür bezahlte. Eine andere sehrwert Ultzi bk findet sich in Brüssel und eine in P-'^burg mtt ^Marblättern, die gleichzeitig die Zelt an 30 verschiedenen P lucker der Erde und Planeten anzeigen. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 6unntaQ den 18. Juni. »- nach Trinitatis. Gottesdienst. In »er Stadttirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrassifient Vr. Heufiel- S MalthäuSgemeinde. Neueste Meldungen. Depeschen deS Bureau .Herolds I Berlin 16. Juni. Die Vorlage zum Schutze des u - wkv bl ich en Arbeits. BerhäItnisses b-tr-ss-nd berichtet der Berliner Börsen-Courier": In Regierungs- I kreisen sei so gut wie gar keine Hoffnung mehr vorhanden, die Vorlage durchzubrmgen. AIS SÄ fomme hierbei das ganz neutrale Verhalten oer-sunoes I Regierungen in Betracht, deren Zustimmung keineswegs ^.«nohmslos erfolgt ist. So sei denn eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit dafür vorhanden, daß die Regierung die I Vorlage nach der ersten Lesung zurückziehen werde Berlin 16. Juni. Die Stadtverordneten-Versammlung nahm in ihrer gestrigen Sitzung den Antrag La Ausschusses an, die Vornahme einer Neuwahl eines I Mi.gsi°d°M di- Schul.D°PUtati°n an Stell- des n.cht genehmigten Stadtverordneten Smger abzulehnen. i 9 R,rttn 16 Juni. Wie der Berliner „Lokalanzeiger ous »i7mL droht noch in letzter Stunde er Konstituierung der Kortes sowie dem Zustandekommen des (5essionsvcrtraqes betr. Abtretung der Karolinen an Deutschland große Gefahr. Romero Robledo und die Republikaner sind entschlossen, die Konstituierung der Kortes hinauszu- schieben indem sie behaupten, daß der Kriegsminister Polla- vieia die schnelle Konstituierung behufs Durchdringung des I Cessionsvertrages nur als Vorwand brauche, um auf diese I Weise etwa 60 seiner Parteigänger, deren Wahl beanstandet I J burckrudrücken. Als Gegenschlag will die Regierung p-rman-n^SLngen W u^d durch diese Maßregel | Devutierten erschöpfen und mürbe machen. Äxt a.^ 16. Juni. Gestern nachmittag stürzte I an dem Neubau von Jakob Reirb Betimastraße 23, da Kellergewölbe ein und verschüttete einen im Keller arbeitenden Maurer vollständig, einen anderen teilweise. , . ßonntaa den 18. Juni. 4. Sonntag nach Pfingsten. in der Hand, stand vor ihm. L^maun sprang J 6./, Uhr an: ».1,(^1»« hl. B°i