dieses Eingreifen wäre die Schlacht bei Vionville trotz allen Heldenmutes des dritten Armeekorps verloren und der Sieg des 18. August sehr fraglich gewesen. Demnächstige Veröffentlichungen werden diesen entscheidenden Anteil des damaligen Chefs des Generalstabes des zehnten Armeekorps an den Ereignissen des 16. August 1870 aktenmäßig feststellen, auch nach der Richtung hin, daß er in erster Linie im Gegensätze zu sämtlichen Kommandostellen die Kriegslage an jenem Tage richtig beurteilt hat. Als einer der kritischsten Tage für die Deutschen weist sich weiterhin die Schlacht bei Beaune-la-Rolande (28. Nov. 1870) aus; auch hier hat Oberstleutnant Caprivi durch seinen sachgemäßen Rat in einem entscheidenden Augenblick der Schlacht, die sich anscheinend durchaus ungünstig entwickelt hatte, für das zehnte Armeekorps unvergängliche Verdienste erworben. Der gewaltigen französischen Uebermacht gegenüber hatte General v. Voigts-Rhetz auf die Nachricht hin, die sich allerdings später nicht bestätigte, daß Beaune-de-Rolande von den Franzosen genommen sei, Caprivi die Weisung ertheilt, die nötigen Rückzugsbefehle auszufertigen. Caprivi antwortete hierauf: „Exzellenz, um Gotteswillen nur kein Rückzugsbefehl, bevor wir den Stand der Dinge auf unserem rechten Flügel genau kennen." Auf den Einwurf des kommandierenden Generals: „Ja, was soll aber geschehen?", erbat sich der Chef des Stabes die Erlaubnis, „etwas zur Seite gehen zu dürfen, um mit sich allein zu sein." Caprivi ritt nunmehr etwa hundert Schritte von der spannend erregten Gruppe des Stabes hinweg, prüfte gleichmütig die Karte und kehrte zum kommandierenden General mit den Worten zurück: „Exzellenz, wir dürfen nicht zurückgehen, die 38. Infanterie-Brigade in Beaune-la-Rolaude muß sich bis aufs äußerste halten. Hier in der Front ist außerdem keine Gefahr. Auch muß das dritte Armeekorps um Marsch- beschleuuigung ersucht werden." So geschah es. Als dann später die Meldung einging, daß die Sechzehner Beaune- la-Rolande sich in unvergleichlicher Tapferkeit nicht hätten entreißen lassen, reichte General v. Voigts-Rhetz seinem Generalstabschef die Hand mit den Worten: „Nun, dann behalten Sie doch recht!" Wäre der Rückzugsbefehl, wie zuerst beabsichtigt, gegeben worden, so würden die Franzosen am 28. November 1870 einen Sieg errungen haben, dessen empfindliche Rückwirkung auf die gesamten deutschen Operationen nicht ausbleiben konnte. Nach dem Krieg wurde Caprivi als Abteilungschef ins Kriegsministerium versetzt. Er stand hier an der Spitze der „Sammelsurium-Abteilung", wie er sich später ausdrückte, jedenfalls nicht an dem Platz, der seinen großen Fähigkeiten zukam. Als Brigade- Kommandeur, ebenso als Divisions-Kommandeur, ganz besonders aber an der Spitze des zehnten Armeekorps, wirkte er überall anregend, belehrend, hochverehrt von den Untergebenen wegen seines leutseligen, allem äußeren Schein abholden, echt soldatischen Wesens. Als Truppenführer war er hervorragend wegen der Schärfe der Auffassung, der Sicherheit des Urteils und der Bestimmtheit der Befehlsgebung. Rechnet man dazu die lautere Vornehmheit seines Charakters und das unbedingte Vertrauen, mit welchem der höchste Offizier wie der gemeine Mann zu ihm emporsahen, so erscheint das Urteil, welches s. Z. Fürst Bismarck nach dem Kanzlerwechsel über Caprivi fällte: „Einer unserer besten Generäle, vielleicht der beste," durchaus gerechtfertigt. Seine Verdienste um die Marine sowie seine umfassende militär-politische Thätigkeit als Reichskanzler sind auch von den politischen Gegnern anerkannt worden. Sein tragisches Geschick war es, daß er dem Vaterland nicht vor allem an den Stellen mit den großen Gaben seines Geistes dienen durfte, wozu er wie kein anderer befähigt war, an der Spitze der Heeresverwaltung oder an der Spitze des Generalstabs der Armee. Deutsches Reich. Darmstadt, 15. Februar. Das Großherzogspaar hat seine geplante Reise nach Egypten aufgegeben und wird demnächst von Koburg hierher zurückkehren Berlin, 15. Februar. Wie die „Nordd. Allg. Ztg." erfährt, ist durch eine kaiserliche Kabinettsordre vom 27. Januar d. I. den Konsuln und Dragomanen des Reichs an Stelle der bisherigen Uniformen eine neue Dienstkleidung nach dem Schnitt der Uniform der übrigen Reichsbeamten verliehen worden. Auch ist den genannten Beamten in den Tropen und anderen heißen Gegenden das Anlegen einer besonderen, dem Klima angepaßten Tropen-Uniform gestattet worden. Berlin, 15. Februar. Das Bernsteingesetz. Der im Abgeordnetenhaus eingegangene Gesetzentwurf wegen Ankaufs der Bernsteinwerke der Firma Stantien & Becker in Königsberg i. P. enthält im Wesentlichen folgende Bestimmungen: Die Staatsregierung wird ermächtigt, zum Marmorpulver, abstumpft. Das Verfahren bezweckt nur eine Verbesserung des Weines, aber keine Vermehrung, und ist überdies unschädlich. Im höchsten Grade verwerflich sind aber die zahllosen Fälschungen, bei welchen aus ganz fremden Stoffen ein mixtum compositum zusammengebraut wird, für welches nur die Worte aus Richard Wagners „Tristan und Isolde" angemessen sind: „Furchtbarer Trank! Verflucht, wer dich gebraut." Die analytische Chemie von heute ist weit genug vorgeschritten, um die Bestandteile eines guten Weines mit ziemlicher Genauigkeit festzustellen. Da nun die chemische Industrie die meisten regelmäßig im Wein enthaltenen Substanzen auch auf künstlichem Wege, und zwar weit billiger, fabriziert, ist es nicht schwer, ohne jede Spur von echtem Traubensaft ein Getränk zu erzeugen, bei dem der Nachweis der Fälschung sehr erschwert, ost geradezu unmöglich ist. Solche „aualysenfeste Weine" werden unter der Herrschaft der geltenden Gesetze von den Weinpantschern, den Händlern und Wirten ganz ungeniert angeboten, und entziehen sich der Entlarvung durch den Nahrungsmittelchemiker und der gesetzlichen Ahndung. Unbedingt verwerflich vom gesundheitlichen Standpunkte wären sie ja auch nicht, wenn der Fabrikant sie aus den reinsten und edelsten Rohmaterialien zusammengösse. Man würde dann eben einen feinen, sehr verdünnten und parfümierten Alkohol, um es mit einem Worte auszudrücken, eine Art Spiritusbowle trinken, wie man ja auch die starken Alkohole von künstlicher Zusammensetzung, nämlich die Liköre, ohne Skrupel genießt. Die reinen Rohstoffe sind aber den Fabrikanten viel zu teuer, und wenn man ordinäres Material nimmt, winkt ein ganz ungeheuerlicher Gewinn von mehreren hundert Prozent, der leider nur zu oft moralische Bedenken niederschlägt. Schlecht entfuselter Spiritus, welcher den giftigen Amylalkohol enthält, wenig oder schlechten Zucker, dafür desto mehr Sacharin, dann Glyzerin, ein Quantum Weinsäure, etliche Mineralsalze, ein wenig Farbstoff und zum Schluß ein Fläschchen des zur Erzeugung des Bouquets notwendigen ätherischen Oeles, geben ein Kunstprodukt, welches höchstens 12 Mk. pro Hektoliter kostet, aber dafür dem nichtsahnenden Konsumenten, der täglich etwa 1 Liter Wein genießt, alle jene nachteiligen Folgen und Gesundheitsstörungen zuzieht, welche er zu gewärtigen hat, wenn er andernfalls durch längere Zeit täglich Vi bis % Liter jenes ordinärsten Trinkbranntweins zu sich nehmen würde, gegen den sich mit Recht eine täglich zunehmende Agitation als gegen den ärgsten Volksverderber richtet. Man braucht kein Puritaner und Temperenzler zu sein, um einem solchen Getränke den Krieg zu erklären, welches nicht nur eine enorme Schädigung des Geldbeutels ist, sondern am Marke der Nation zehrt. Der Kampf gegen die Fälschung ist ein um so schwerer, je größer die kauflustige Menge und je kleiner das bei uns produzierte Quantum Naturwein ist. Andere Völker sind da weit beffer daran. Während in Spanien auf den Kopf der Bevölkerung 115 Liter, in Griechenland 109, in Italien 95, in Frankreich 94, in der Schweiz 60, in Rumänien 51 Liter Wein als Konsumquantum entfallen, sinkt dasselbe in Oesterreich-Ungarn auf 22 und in Deutschland auf 6 Liter pro Kopf und Jahr, und man kann sich daraus einen Begriff machen, welche Mengen von Kunstwein in den letztgenannten Ländern alljährlich getrunken werden. Unter diesen Umständen kann man nur der jetzt in Berlin tagenden Weinkonferenz zu den Beratungen, wie der Fälschung am zweckmäßigsten entgegenzutreten sei, besten Erfolg wünschen, und dem poetisch zwar wenig formvollendeten, aber um so wahreren Stoßseufzer eines Weinliebhabers beistimmen, der einst dichtete: Wenn auch kein Steinwein — Wenn nur kein Weinstein, Wenn auch kein Mainwein — Wenn nur der Wein mein. Wenn auch kein Rheinwein — Wenn nur der Wein rem, Dann will ich stets mein — Dasein dem Wein weihn. Nr. 41 Zweites Blatt ftreitaq den l^Februar 1S99 Gießener Anzeiger festes Heneral -Anzeiger Amts- unb Anzeigeblatt für den Ureis Gieszen - •oooocx ienbs 8 M. vooooooc , Fcbruar K Iiö). Feuilleton. tzrjolge- monatlich 75 Pfg, mit Bringerlohn. Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich. Bezugspreis vierteljährlich Annahme von Anzeigen zu der nachmittags für den tilgenden Tag erscheinenden Nummer bis vorm. 10 Uhr. chrscheint täglich em Ausnahme des Montags. Alle Anzeigen-BermittlungSstellm d«S In- und Auslande» nehme» Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstraße Zlr. 7. Die Gießener Pimikienv kälter »erden dem Anzeiger »öchentlich viermal brigelegt. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, Dtätter für hessische Dolkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Ziehen. Fernsprecher Nr. 51. Wein und Weinverfässchnng. Tin zeitgemäßes Kapitel aus der Nahrungsmittellehre. Bon Dr. Georg Duncker. (Schluß.) rn. >tt üblicher des Grafen Caprivi Berbienfte auf militärischem Gebiete bringt die „Köln. Ztg." sslgtnbe vortreffliche Kennzeichnung: „Als Soldat von jeincn Kriegsherrn immer hochgeschätzt" — diese Worte des kaiserlichen Beileidstelegramms sind ehrenvoll für den toten, und der Lebende hat sie während einer glänzenden inlitürischen Laufbahn wohl verdient. Alle, die dem Ge- mal Caprivi dienstlich wie persönlich näher gestanden, haben es stets tief bedauert, daß er in bester Manneskraft (einem militärischen Berufe entzogen wurde, an dem er mit ganzer Seele hing und in dem er in allen Stellungen hervorragendes geleistet hat. Die erste Thätigkeit großen Siile-s konnte er entfalten während des Krieges 1870/71 als Chef des Generalstabes des zehnten Armeekorps. Schon damals kränkelte der kommandierende General dieses Armee- 1orp5, v. Voigts-Rhetz, und jeder in die inneren Verhältnisse Les Generalkommandos Eingeweihte wußte, daß Oberst- 3eutiitint v. Caprivi die Seele aller Entschlüsse und ferner mcht allein die Hand, sondern auch das Auge des komman- biercnben Generals war, wenn es galt, in schwierigen Lagen jii sr Heu, zu urteilen und zu handeln. In einer solchen föiviierigeii und verantwortungsvollen Lage befand sich der Stab des zehnten Armeekorps am 16. August 1870. Es ist inzwischen historisch festgestellt worden, daß sowohl am 15. troie am 16. August das große Hauptquartier und das Mrkommando der zweiten Armee (Prinz Friedrich Karl) üit strategische Lage unzutreffend beurteilten. Man nahm Ätillsicherseits an, daß die französische Rheinarmee im vollen Mzugie nach der Mosel begriffen sei, während sie in Wirk- llilhkeiit noch dicht westlich von Metz weilte. Es führte dies gi einer strategisch falschen Marschrichtung der zweiten Armee für den 16. August, und in erster Linie ist es der genialen Entschlossenheit des Generals v. Alvensleben (drittes Armeekorps) zuzuschreiben, daß die Sache wieder eingerenkt matbie, allerdings unter außerordentlichen Verlusten der Äcutsschen. Das zehnte Armeekorps war am 16. August «anfänglich in der falschen — aber ihm befohlenen — Marsch- wlhorng geblieben. Oberstleutnant Caprivi war für seine PcrsiZn mit Kavallerie den Marschkolonnen weit vorausgeeilt, m zm erkunden. Es ist sein Verdienst, zuerst und durch- ms selbständig die wirkliche Sachlage erraten und die- Wigsn Anordnungen bei dem Generalkommando bewirkt zu tyben, welche schließlich ein rechtzeitiges Eingreifen des ^hntrn Armeekorps in die Schlacht ermöglichten. Ohne rträge. Uhr punktlj iann: i und neuen Rec ien, Freee’schei ?n beim Univere litf»R8 5 Uhr «Vereins. ‘^•Musikdirektor. ’ ' E-Himperd 1 • van Beeti fQr ’ *■ Btahn«- • • H. Berliot. ' 1 8. Bach. • de Sarasal • • ?r. Chopin, . • ■ Fr. Liszt "enor- 1 • • E. TineL • 2.50) sind in der | und abends an der £ : zu ermässigten p. Die Weinbeeren enthalten eine solche Menge bouquet- y A 1 bül.'enber Stoffe, daß dieselbe für eine bedeutend größere a DCIÖv Wein ausreichen würde, als aus einer bestimmten ' Dinge Trauben durch einfaches Pressen gewonnen werden Auf diese Eigenschaft gründet sich die nach dem •ölmlilllfU 1 Armlosen Pstiot als Erfinder benannte Methode der Wein- vailtngernng, das Petiotisieren, welches viel bedenklicher ist ,,—IW d as Gallisieren, und darin besteht, daß man auf die Verfaß . * ^«'preßten Weinschalen eines sauren Jahrganges, die so- . PPflSII i ^«nten Treber, ein dem ausgepreßten Moste an Menge flig W! • 'Zuckergehalt gleiches Quantum Zuckerwasser aufschüttet, tr. (liebel 1 erhöhter Temperatur vergähren läßt und endlich 'utc 1 öiit>e:r auspreßt. Diese Methode kann man ein zweites, i Wie« oder viertes Mal wiederholen, je nachdem der Säure- der ^Trauben war. Dann werden die Resultate en mit dem ersten Moste zusammen- ' jgil*FyullC11 unv unter eventuellem Säurezusatz in der gewöhn- Weise vergohren. In Frankreich werden ungeheure -Nttig.m Wein, welche man als Trester- oder Treberwein ” c Igtonet, auf diese Weise gewonnen; aber auch der deutsche p(jan «md ö fterreichische Weintrinker erhält sie öfter vorgesetzt, als und wenn solcher Wein bei Verwendung guter «iridw^ ..rikL^ienzien auch nicht als schädlich bezeichnet werden eTD rjyaoer bleibt es doch betrügerisch, dem nichtsahnenden Käufer art60’ irpö ett- enji fyrobutt aufzuhängen, welches nur ein viertel ober ein echten Traubensaft enthält. gegenwärtig fast nur noch in Frankreich übliche ' • -0 4iwl‘Wt»:infjcren bes Weines besteht barin, baß man bie allzu- 9 Re Säure bes Weines burch kohlensauren Kalk, meistens Ankauf des der Firma Stranüen L Becker oder dem Geh. Kommerzienrat Becker in Königsberg i. P. gehörigen Grundbesitzes in den Kreisen Fischhausen und Memel und in der Stadt Königsberg i. P. sowie des gesamten unter der genannten Firma in Deutschland betriebenen Geschäftsunternehmens eine Summe bis zu 9 750000 Mk. zu verwenden. Ferner wird der Finanzminister ermächtigt, zur Deckung dieser Kaufsumme Staatsschuldverschreibungen auszugeben und die näheren Bestimmungen zu treffen. Mit der Ausführung des Gesetzes werden, soweit sie nicht dem Finanzminister allein übertragen ist, der Fiuanzminister, der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten und der Minister für Handel und Gewerbe beauftragt. — Die Begründung der vorgesehenen Aufwendung ist in der als Anlage beigefügten Denkschrift gegeben. Die Bedingungen, unter denen der Ankauf vollzogen werden soll, ergeben sich aus dem der Denkschrift angeschloffenen Vertrag. — Verteuerung d er geistigen Nahrungsmittel. Unter dieser bezeichnenden Spitzmarke äußern sich die „Leipz. N N." folgendermaßen über die beabsichtigte Reform des Postzeitungstarifs: „Einen neuen Postzeitungstarif aufzustellen, ist dem Anschein nach ein durchaus harmloses Beginnen. Man legt dem Publikum einfach dar, daß nach der bisherigen Methode die Post, also der Staat, viel zu billige Arbeit verrichtet, daß statt vieler Millionen höchstens ein paar Millionen verdient werden, und daß mit leichter Mühe der Staatssäckel gefüllt werden könnte. Aber man legt dem geehrten Publikum es nicht dar, daß die neuerhofften Millionen pfennigweise aus seiner eigenen Tasche geholt werden sollen, daß man eines der notwendigsten geistigen Nahrungsmittel ihm zu verteuern die rühmliche Absicht hat. Denn schließlich muß doch der Leser die Verteuerung tragen. Wenn die Getreide- oder Viehpreise steigen, so werden die Semmeln kleiner, und der Metzger verkauft teurer; das ist natürlich, denn niemand kann vom Bäcker und Metzger verlangen, daß er billiger verkauft, als er selbst eingekauft hat. Wenn die Produktion der Zeitungen finanziell derart belastet wird, daß der Verleger mit Schaden arbeitet, so wäre jeder Verleger ein Narr, der nicht entweder die Zeitung eingehen läßt oder die Last abwälzt, indem er höhere Preise fordert. Das alles ist sonnenklar. Wie liegen denn nun die Dinge schon heute? Die Abonnementspreise fast sämtlicher Zeitungen und vor allem der Blätter, die, wie ihre große Auflage zeigt, in das Volk dringen und also einem Bedürfnis des Volkes entsprechen, sind so niedrig gestellt, daß die Abonnentengelder kaum das Papier, geschweige denn die übrigen Auslagen decken. Die Lasten sind um so höher, je reichhaltiger der Text ist, je mehr eine Zeitung es vermeidet, minderwertigen Lesestoff den Abonnenten zu bieten oder vom literarischen Diebstahl zu leben. Das gewaltige Lesebedürfnis, das doch zugleich ein Zeichen des geistigen Hochstandes einer Nation ist, erzwingt die Verbilligung der geistigen Kost unnachsichtlich. Es hat doch ein gewiß einwandsfreier Unternehmer, der sächsische Staat sich genötigt gesehen, der Zeitströmung zu folgen und seine literarischen Organe zu verbilligen, und die Stadt Dresden ist eifrig dem gegebenen Beispiel gefolgt. Der neue Postzeitungstarif nun folgt dem umgekehrten Prinzip. Zwar werden ein paar Blätter um ein geringes entlastet: das sind Blätter, deren Abonnementspreis so hoch gestellt ist, daß ihn nur Leute 'zu bezahlen die Neigung haben, die mehr als einen Ar und einen Halm besitzen." Ausland. Wien, 15. Februar. Wird Graf Thun bleiben? fragt die „Neue Freie Presse". Banffy gebraucht wenigstens die Ausrede, daß er gehe, weil er nicht imstande sei, den Jschler Vertrag bei seiner Partei durchzusetzen. Finanzminister Lukacs soll die Erklärung abgegeben haben, er könne dem neuen Ministerium nicht angehören, weil sein Klub jene Uebereinkunft von Ischl nicht genehmigen wolle, deren Text im Hauptpunkte von ihm entworfen wurde. Wie ist es möglich, daß der österreichische Ministerpräsident, daß unsere Regierung weniger feinfühlig sei, die Lektion nicht verstehe und den Wunsch habe, einen solchen Zusammenbruch politisch zu überleben? Er ist noch in einer viel schlechteren Lage als die ungarischen Minister. Wenn Banffy und Lukacs im Zusammenhänge mit dem Jschler Vertrage demissionieren, hat Graf Thun tausendfach mehr Grund, den Fehlschlag seiner Politik anzuerkennen. Es wäre ein menschliches Dokument im Sinne der neueren französischen Dichtkunst, wenn ein feudaler böhmischer Aristokrat, also kein verschüchterter, unterwürfiger Beamter, sondern ein Grandseigneur, dem die Politik freier Beruf ist, und der nach den sozialen Verhältnissen in Oesterreich noch etwas bleibt, nachdem er aufgehört hat, Minister zu sein, wenn Graf Thun seinen Namen unter Verordnungen schreiben würde, deren materiellen Inhalt er als eine Niederlage betrachten und deren Wirkung die höchste Gefahr über die gesamte Monarchie heraufbeschwören müßte. Wir haben nur den Wunsch, daß uns nicht das entgegengesetzte Schicksal des alten Nom heimsuche. Dort hat ein Held seinen Arm im Feuer verkohlen lassen, um die Stadt zu retten. Mögen wir für immer von der Erfahrung verschont bleiben, daß der Staat sich im brennenden Unglück verzehre und das Ministerium gerettet werde. Budapest, 15. Februar. Die Polizei verhaftete den Ulanen-Oberleutnant Ritter von Tieskowski wegen Wechselfälschungen in Höhe von 28000 Gulden. Budapest, 15. Februar. Dem Pester Lloyd zufolge ist in dem Wiener Kronrat die Entscheidung noch nicht gefallen und es sei von einem Abbruch der diplomatischen Verhandlungen derzeit noch nicht die Rede. Man will erst noch die Antwort der Opposition abwarten. r..Petersburg, 15. Februar. Das Marine-Ministerium beschloß, sofort nach dem Stapellauf der drei neuen Kreuzer Aurora, Diana und Pallas auf der Petersburger Werft ein neues Kreuzer-Panzerschiff zu bauen. Dasselbe wird 12 600 Tonnen Wasserverdrängung und 18 Knoten Fahrgeschwindigkeit in der Stunde haben. Afrika. lieber die Pläne Cecil Rhodes einer afrikanischen Nord-Südbahn schreibt die Londoner „Pall Mall Gazette": Aus verläßlicher Quelle erfahren wir, daß die Regierung den Plan von Cecil Rhodes, eine Eisenbahn vom Kap nach Kairo zu bauen, mit günstigen Augen betrachtet. Anderseits ist sie entschlossen, staatliche Garantie nur für einen Teil der Bahn nach dem andern zu übernehmen. Staatliche Hilfe wird der Bahn bis nach dem Zambesi einfach deshalb gewährt werden, weil die Strecke sich rentieren wird. Die Strecke nach dem Tanga- nyika-See will die britische Regierung nicht garantieren, weil gegenwärtig nicht gezeigt werden kann, daß sich genug Personen- und Güterverkehr auf diesem Teil der Bahn einstellen würde. Cecil Rhodes drückte die Ueberzeugung aus, daß Nordafrika in wenigen Jahren das wichtigste Tabak- und Kaffeeland der Welt und zahlreich bevölkert fein werde. Dann mag das Bedürfnis für eine Eisenbahn entstehen. In Regierungskreisen ist man dem Gedanken abhold, einen Streifen Land für die Bahn auf nichtbritischem Gebiete zu erwerben. Wahrscheinlich hat Cecil Rhodes den König der Belgier sondiert, ob er ein Wegerecht durch den Kongostaat gewähren werde. Der König der Belgier hat die Bitte kaum abgeschlagen. Vor einiger Zeit hieß es, daß manche in Südafrika dafür seien, die Walfisch-Bucht gegen Abtretung eines Streifen Landes, durch welches die geplante Bahn gehen soll, an Deutschland abzutreten. Thatsächlich dürfte man finden, wenn das Abkommen mit Deutschland veröffentlicht wird, daß über die Walfisch-Bucht in anderer Weise verfügt worden ist. Der Hafen ist der einzig wertvolle an der Küste von Groß-Namaqua-Land. Während er für uns keinen Wert hat, würde er für Deutschland mehr oder weniger wertvoll sein. Nach der Veröffentlichung des Vertrages wird alles Geschwätz über einen Krieg zwischen England und Transvaal verstummen, da wir dann geschäftliche Mittel haben, ein besseres Verhältnis zu den Boeren zu erzwingen (sic). Wahrscheinlich aber wird Präsident Krüger schon vordem freundschaftlichere Beziehungen an- gebahnt haben, nachdem Sir Alfred Milner sich mit ihm in Pretoria besprochen hat. Präsident Krüger ist nicht so schwarz, wie er gemalt wird. Er weiß von Dingen außerhalb Pretorias nur das, was ihm eine Sippe mitteilt, die beständig um ihn ist und in ihrem eigenen Interesse ihn glauben macht, daß England Besitz von Transvaal ergreifen will. Leider glaubt der Greis dieser Sippe und handelt demgemäß. — Unter dem frischen Eindrücke des Kampfes bei Manila hatte der Senat der Vereinigten Staaten. den Friedensvertrag mit Spanien schleunigst ohne Vorbehalt unter Dach nnd Fach gebracht. Nachträglich jedoch hat jetzt der Senat mit 26 gegen 22 Stimmen einen von Mc Enery gestellten Beschlußantrag angenommen, in welchem erklärt wird: Durch die Genehmigung des Friedensvertrages werde nicht beabsichtigt, den Bewohnern der Philippinen das Bürgerrecht der Vereinigten Staaten anzugliedern. Es sei vielmehr die Absicht der Vereinigten Staaten, auf den Inseln eine Regierung einzurichten, welche den Wünschen und den Verhältnissen ihrer Bewohner entspricht, dieselben für örtliche Selbstregierung vorzubereiten und zu gegebener Zeit so über die Inseln zu verfügen, wie es für die Förderung der Interessen der Bürger der Vereinigten Staaten und der Bewohner der Inseln das Beste sei. — Damit hat man sich also ein Hinterthürchen offen gelassen, um nötigenfalls sich unangenehmen Folgen einer Ausdehnung des Imperialismus auf die Philippinen entziehen zu können. Iokales und Provinzielles. n. Friedberg, 14. Februar. Der heutige Tag zeigte, daß unser sogenannter Frühjahrs-Pferdemarkt von Jahr zu Jahr au Bedeutung gewinnt. Außer aus unserem engeren Vaterlande waren Händler aus Westfalen, Thüringen, Kurhessen und Bayern erschienen. Der Auftrieb war stärker als im vorigen Jahr. Trotzdem war der Handel flott, obwohl nicht alles verkauft wurde. Begehrt waren hauptsächlich junge, kräftige Arbeitspferde und zwar von folgenden Raffen: Amerikaner, Holländer, Norddeutsche, ab und zu war auch Nachfrage nach Belgiern. Die Preise für das Stück hiervon schwankten zwischen 800 und 1100Mk. Luxuspferde wurden bis zu 1500 Mk. per Stück bezahlt. Der Handel fand hauptsächlich zwischen Händler und Landwirt statt. Doch wurden auch verschiedene Geschäfte zwischen Händler und Händler geschlossen. L. C. Darmstadt, 14. Februar. Wie wir von zuverlässiger Seite erfahren, ist die Notiz, welche über den Verlauf der am 4. l. M. stattgehabten Generalversammlung der Landwirtschaftlichen Genosseuschaftsbank in Darmstadt durch unser Blatt gegangen ist, soweit sie sich auf die Wahl von zwei Vorstandsmitgliedern der Bank bezieht, durchaus unrichtig. Weder Herr Rechnungsrat Ihrig noch Herr Oekonomierat Dettweiler ist in der gedachten Generalversammlung zum Mitglied des Vorstandes gewühlt worden. Der Vorschlag des Aufsichtsrates für Besetzung der Direktorstelle wurde abgelehnt, dagegen soll, wie wir hören, Herr Rechuungsrat Ihrig durch den Aufsichtsrat zum zweiten Vorstandsmitglied der Bank ernannt worden fein. Vermischtes. * Berlin, 15. Februar. Im Berliner Vororte Halensee ist am 11. d. M., wie schon kurz gemeldet, das Treppenhaus eines großen Neubaues zusammengestürzt. Vier Arbeiter fanden den Tod und einer wurde schwer verletzt. Die Untersuchung über die Gründe dieses Unglücks ist eingeleitet worden, und wenn ein Verschulden des Bauleiters festgestellt wird, so wird ihn zweifelsohne die gebührende ♦ zeoerv TW konnten in das Parlamentsgebäude gelangen, lehnten aber ab, sich zu vertagen. — Eine Meldung vom 11. beb noch: Die Polizeistationen in New-D ork sind in nÄ liche Asyle für Obdachlose verwandelt. Die Hospitäler s von Leuten angefüllt, die an Frostbeulen leiden. üW Milchleute, die ihre Milch in der Nacht nach NewI bringen, sind gestern erfroren, die Zügel der Pferde inJ Hand haltend. Die Hälfte per Straßenreiniger mußle^ Dienst einstellen. Einer Menge sind Arme oder Beines erfroren. Dabei blies der Wind gestern nacht mit 0 Geschwindigkeit von 50 engl. Meilen die Stunde, vj Staate New-Uork schwankte der Wärmemesser zwischen und 40 Grad unter Null Fahrenheit. Der Hudson, 1 bei Myack eine Breite von 33/4 engl. Meilen hat, ist W dick zugefroren. In der Bai von New-Aork schwimme^ Eisschollen herum, welche auch den stärksten Schiffe - fährlich sind. «JWet Strafe treffen. In diesem Falle ist der Bauunternehmer schon dadurch gestraft, daß sein eigener Vater, der die Arbeiten als Polier überwachte, sich unter den Toten befindet. Es darf nicht weiter verwundern, wenn sich der „Vorwärts" sogleich dieses beklagenswerten Unfalls bemächtigt und die Behauptung aufstellt, das Unglück sei nur eine Folge der übermäßigen und unverantwortlichen Ausnutzung der Arbeiter durch einen gewissenlosen Unternehmer. Der „Vorwärts" er-. zählt, daß schon im Oktober auf dem Bau zwischen dem Unternehmer und den organisierten Arbeitern Zwistigkeiten entstanden seien; diese Arbeiter hätten damals den Ausstand erklärt und seien durch Mitglieder der Organisation bet Akkordmaurer ersetzt worden. „Akkordarbeit, Mordarbeit" überschreibt der „Vorwärts" seinen Artikel, wodurch er bei Schein Hervorrufen möchte, als ob das Unglück durch bie Akkordarbeit herbeigeführt worden sei, während es doch auch dem blödesten Verstände klar sein muß, daß, wenn ein schuldbares Versehen vorliegt, dies nicht das mindeste damit zu thun hat, ob die Maurer im Tagelohn oder im Akkord arbeiten. Der Fall scheint dem sozialdemokratischen Blatle geeignet, hier eine Lanze gegen die ihm überaus verhaßte Akkordarbeit einzulegen und die Arbeiter aufzuhetzen, H gegen diese Art der Arbeit aufzulehnen. Wir finden hin wieder den oft beobachteten Versuch, den Arbeiter untö Kuratel zu stellen und ihm zu verwehren, sich sein Brot jo zu verdienen, wie er es sich verdienen will. Wenn ein fleißiger Arbeiter bei Akkordarbeit seine Rechnung zu finde» glaubt, so ist das doch eine lediglich ihn persönlich berührende Sache, und es ist ein Eingriff in seine persönlichen Entschließungen, wenn man ihm vorschreiben will, er solle sich mit dem Tagelohn begnügen und einen Teil seines durch größeren Fleiß oder höhere Geschicklichkeit zu erwerbenden Verdienstes zu gunften von Kameraden aufgeben, die einet dieser Eigenschaften entbehren, oder auch beider. Die Sozialdemokraten lieben es jetzt sehr, von der „Zuchthausvorlage" zu sprechen, sie werden es sich aber auch gefallen lasse» müssen, wenn man angesichts eines solchen auf die Arbeitet ausgeübten Terrorismus auf die Zuchthausnatur des Zu- kunftsstaates hinweist, so wie Sozialdemokraten ihn kn Arbeitern bereiten möchten. Das sehr beklagenswerte Unglück in Halensee hat damit ja unmittelbar nichts zu thim wohl aber mittelbar, da die Sozialdemokratie es für iljre Zwecke nach Kräften auszuschlachten sucht. Die hier versuchte Verquickung des Unfalls mit der Akkordarbeit, du als Unternehmer nicht ungern sieht, ist ein neuer Beweis, mit welchem Mangel an gutem Glauben sie vorgeht, wen» sie dadurch ihren Zwecken der Verhetzung dienen zu könne» glaubt. * Der tragische Vorfall, dem, wie gemeldet, vor einigen Tagen ein Offizier in Köln zum Opfer fiel, wird von der „Köln. Ztg.", entgegen unrichtigen Darstellungen auswärtige! Blätter, folgendermaßen geschildert: Der erst seit acht Wochen verheiratete Offizier, Hauptmann Hammer st ein, lebte mit feiner Fran in glücklichster Ehe; er war ein von seine» I Vorgesetzten, von den Kameraden wie von seinen Unttx«| gebenen hochgeschätzter Offizier, der als echter Ehrenmann bei dem Versuche der Rettung seiner unglücklichen Frau aui den Fluten des Rheins um das Leben gekommen ist. Die Gattin des Verunglückten ist, wie man nachträglich erfährt, in früheren Jahren schon einmal mehrere Monate geistesgestört gewesen, und auch ihr jetziger Zustand entspricht, wie ärztlich festgestellt ist, einer geistigen Umnachtung. Tu ganze Unglücksfall ist ein erschütternder Schicksalsschlag fit die davon Betroffenen, und der Schutz des unoerfjrhi ■ Rufes des braven, in Ausübung einer ritterlichen Psliät durch einen Herzschlag oder einen Krampfanfall ums gekommenen Offiziers veranlaßt uns zur Klarstellung hi Thatsachen. * Hohes Alter. In Jsle worth ist letzte Woche em Frau Mary Tanner im Alter von 100 Jahren 3 Monae: gestorben. Zu ihrem 100. Geburtstag hatte sie alle tiv Bekannte geladen. Die Greisin fang (damals mit bewu> derungswerter Kraft das „Rule Britannia" und das „C-oi save the Queen“. — In Thurleigh in Bedfordshire (Eis land) starb letzte Woche die 100jährige Mrs. Bigge. hatt 11 Kinder gehabt. Ihre verstorbene Mutter war ax* 100 Jahre alt geworden. • Vom Wetter. Der Sturm in England hat st Montag abend erneuert und wütet mit furchtbarer Gena. — Die letzte große Kälte in Nordamerika ostwir von den Rocky Mountains erreichte am Samstag aW ihren Höhepunkt in einem schrecklichen Hagel- 1« Schnee sturm in den atlantischen Staaten. Der Veile! erleidet große Stockungen. Die Philadelphia- und Readiv Eisenbahn hat den ganzen Dienst eingestellt. Andere verkehren unregelmäßig und befördern nur Personen. K'i' der am Samstag und Sonntag in New-Dork fällig Dampfer ist eingetroffen. Die Frostlinie dehnt sich bikn^ Florida aus. Einige Schneewehen in Washington 1 10 Fuß tief. Nur 60 Mitglieder des Repräsentanten^' Mm - Die d hundert- in! ' Berlin MW : PersSMM i , jiWttti, DO, 1 .tolles Don •Ifl. Die EntM •:ln MW do EißorhM unb b1 ■ uib Ilex Mxül ■ DixxdIii, btm b । urbtnvhtorie ai 1 aller Fragen", 1 Mr", die |d)i hatte, iobinn 1 (vorttil von non Stetnla),: tnlmldlungSge bet Geograph, dessen Datstellr tonbeiä bekannt Hönes MM 1 bnra, ttmWt i wiiiuiifaifa, ' rfiffMai $mnbß «Llhiiidcrtlllg Aicher RichtU tUt üb!» rjWperstnal l im W q-. Diese geuci in lv Hetriebsverhä fofliitt t>on il td SW® » w * 1 missen durch »lerlslörper w Das rote Li Vorsicht". J ^ueriverkskorl c'ibgebrannt (in l_ur die besoa ^ock-^lanb c Itilomdtt latn W« W ; Vmmbuvg i rückwärts l EisenbahMl l DM MM ' Ml und I i mittel im In! ,, ■i «oneöer, I 8 Wntr, 2 ö-Eui ,ned»-1 öallsburs I M&’e' I >*Ä k?»5 f»tn.9,ebet <13 Neu« tah di, P, Ausgabe in uni die di . Die Pas $ kupsang z, Wefcen 3700 48 36 24,35 fm 47 25,72 fm 21 75 let “ hnmetii“op empfiehlt 1065 GkmöskUlldklll pr. Kfd. 40,50 u. 60 Schwörer. 1461 i» Klinkel. 1456 Ta. täglich frisch bei 436 Hofbäcker. Versteigermlgen Onpskhlnngen 30 10 182 Emmkuthalkr- Edamer- Gollda- zimborger- Haud- FrShstöckstiöse per Stück 10 |fo. Nadel Derbstangen — 1,68 fm haltend, Nadel-Reisstangen — 2,29 fm. Stöcke, Eichenstämme haltend, Nadelstämme haltend, Manaroul „ Kruch-Mallarolli Apfklrillge98er„ Apfelspaltkll „ ApriKoseu „ Simen Datteln „ Feigen Kirschen Awetscheu GemischtesVbst,, Dühversteigerung Dienstag den 21. Februar, vormittags von 10 Uhr ab, kommen im Nuttershsusener Gemeindewald, Distrikt Wehrholz, zur Versteigerung: Friedr.Noll, Heinrich MarKtftaße 28, Telephou 115, — »Der Stein der Weisen^ enthält in seinem kürzlich erschienenen 12. Hefte (des 11. Jahrganges) folgende, größtenteils illustrierte Beträge: Der Kreml; Die Farben der Muscheln (mit Bildern); Die Einrichtung der Dampskesi l (mit 21 Abbildungen); Occult (Schilderung einer Schnepflnjagd); Die Plttotcerseen (mit Bildern); Das Training; Elektrisches Glockenspiel (mit Bildern); DaS Formen des Buchblockes (mit vielen Figuren); Etsenarchitektur (mit Bildern), viele Notizen für Haus und Hof und einen autzführ- ltchen Litteraturbericht. Dieses inhaltlich ebenso gediegene als illustrativ reich auSgestattete Heft der beliebten populär wissenschaftlichen Revue (A. Hartlebens Verlag, Wien) beschließt den 21. Band. Eine kleine Bibliothek! Die bisherige Leistung ist sehr beachtens- wert und liegt in ihr die Gewähr, daß die Zeitschrift unentwegt ihrem Programm gemäß, alle neuen Forschungen und Entdeckungen ihrem großen Liserkretfe in Wort und Bild zu vermitteln, auch fernerhin in so ausgezeichneter Weise nachkommen wird. ii, frankfurter Transport-, Unfall- und Glas-Urrfichrrnn-s AKtien-Gkskllfchast in Zranlifnrt a. M. Näheres durch die Geueralageutur Gietzeu Adolf Bleier, Weftaulage 44. DarwinS im gewissen Sinne schließen sich an: der genial« Fach- Zoologe und unerschrockene Denker Ernst Haeckel in J-na, Alfred Ruffel Wallace, der „Auchemdecker" des Darwinismus und Herber» Spencer, welcher der Nachwelt alS der eigentliche Phtlosopo de» Darwinismus erscheint. Huxley und Karl Vogt, welche in dieselbe Gruppe gehören, werden in einer nächsten Lieferung vertreten sein. Sndklisderstr Süßrahmbutter, täglich frische Kandbutter, 98er Kienenhoais per pfd. 1 Md- Feinstes, selbst eingemachtes Sanerdrant, vorstglich Kochende Wen, Köhnen nnb zinsen. Eichen-Stammholz- Berfteigerung. Am Samstag, dem 25. Februar, vormittags 10 Uhr, werden im Gemeindewald von Allen- dorf an der Ulm, Distrikt Scheid, 46,63 fm Eichen-Stammholz 1. Kl., 22,56 fm 2. Kl., 17,82 fm 3. Kl und 0,45 fm 4. Kl., sowie 111 rm Eichen-Nutzscheit- und Knüppelholz versteigert. Das Stammholz ist von ganz besonderer Güte und günstig zur Abfahrt gelegen. Ulm, Kr. Wetzlar, am 15 Febr.1899. 1457 Der Bürgermeister. Universttüts Nachrichten. — Halle a. S. Der bisherige auß.rordentltche Professor vr. Wilhelm Zopf ist zum ordenil-chen Professor in der philosophischen Fakultät der Akademie zu Münster i. W. ernannt worden. — Innsbruck. Der hiesige Piofesior der Ch rurgie Ritter o Hacker hat sich in der Klinik infiziert und liegt schwer erkrankt danieder. _ —, Göttingen. Der Senior der hiesigen Universität, der Orientalist Geh. RegierungSrat Prof. Ferdinand Wüstenfeld, ist in Hannover, wo er im Ruhestand Übte, tm 91. Lebensjahre gestorben. Er hat sich insbesondere um die arabische Litteratur ver- dient gemacht. - Wien. Der ordentliche Professor Friedrich Marx ist al» ordentlicher Professor für klassische Philologie an die Universität Leipsta berufen worden. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenftrahe 2. Angebot der Arbeitnehmer: 2 Bäcker, 1 Krankenwärter, 1 Bauschlosfer, S Lchmeider, 1 Bauschreiner, 1 Kutscher, 1 Fahrbursche, 2 Fuhrknechte, 10 Tag- lÄintr, 2 Hausburschen, 1 Schreibgehilfe. Nachfrage der Arbeitgeber: 3 Bäcker, 1 tücht. Drechsler, 1 Glaser, 1 M. Sattler, 2 tücht. Bauschiosser, 1 Schneider, 2 Bauschreiner, 1 tücht. Fuhr- IM, 1 Hausbursche, 2 Lauffrauen, 1 Ladenfräulein aus anständiger Familie. Bekanntmachung. Beim Kaiserlichen Postamt I in der Bahnhofstraße ^befindet sich seit friste die Paket Annahme in der alten Schalterhalle, die Paket- Los gäbe in den Räumen aus der Südseite des Posthauses (Eingang um diie Ecke des alten Baues, erste Thür links). Die Paketadrrffen sind von den Abholern am Briefausgabeschalter im Empfang zu nehmen. Gießen, den 15. Februar 1899. Kaiserliches Postamt I. Ritsert. rm BucheN'Scheit, „ EicheN'Scheit, „ Buchen-, Eichen- und Nadel« Knüppel, Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reiser, rm Buchen-, Eichen« und Nadel« Griechische Weine das Beste für Kranke und Reconvalescenten, eingeführt von dem deutschen Special-Einfuhrhaus für die edlen Weine Griechenlands: Friedr. Carl Ott, Würzburg. Zu haben in Giessen bei A. & G. Wallenfels Markt 21. Telephon 46. 215 50 30 •70 50 , 70 40,60,6511.70 35 40 40 30,40,5011.60, 40 und 50 , Hchversteigerung in der Freiherr!. Oberförstern Wenau. Montag den 20. Februar l. I, nach Zusammenkunft auf der Straße Appenborn—Weitershain am Waldeingang, vormittags 10 Uhr, aus den Distrikten Hörnes, März- acker und Noll: Scheiter rm: Buchen 346 1. Kl., 6 2. Kl.; Birken 4; E.chm 15; — Knüppel rm: Buchen 107; Eichen 39; — Reifer rm: Buchen 642; Eichen 190; Weide 4; — Stöcke rm: Buchen 78; Eichen 33 1. Kl., 1 2. Klaffe. Das Holz sitzt in unmittelbarer Nähe teils an der Chauffee Appenborn—Weitershain, teils an dem chaussierten Abfuhrwege im Distrikt Noll. Nähere Auskunft erteilt auf Verlangen Foistwart Leyerer, Odenhaosen. Papiermühle, den 14. Febr. 1899. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Visitkarten in allen Schriftarten und Kartons werden schnell und billig angefortigt in der Brühl'schen Universitäts- Bach- a. Stein- Druckerei (Pietsch Erben) Giessen Schulstrasse Mittwoch den 22 Februar, nachmittags von 1 Uhr ab, kommen im Distrikt Mausberg zur Versteigerung : 63 rm Buchen-Scheit, 56 „ Buchen- und Nadel-Knüppel, 3175 Wellen Buchen-Reifer, 24 rm Buchen-Stöcke. Das Stamm- und Stangenholz kommt am ersten Tage zuerst!zum Ausgebot. Ruttershausen, den 15. Febr. 1899. Gr. Bürgermeisterei Ruttershausen. ?°"r. tu ij; bma^ti8t $01,, >«°ls bentij. ir Otganijaie', Wd, wodurch (t 18 Unglück buti während es doch: daß, wem ht das miudeste lohn oder im U demokratischen 8. N überaus vech "ter aufzuhetzen, n- Wir finden - den Arbeiter i >ren, sich jein Sm :nen will. Wem le Rechnung zu l persönlich berühn seine persönlichen. •iben will, er sollt nen Teil seines^ ichkeü zu erwerlt- :n aufgeben, die r tch beider. DieEci >er „Zuchthausvoi^ r auch gefallend olchen auf die A lchthausnatur bti, aldemokraten ihr )r beklagenswm telbar nichts zn rnvlratie es ft Die hie er Mr'do.M,; )t, ist ein ntuerOa mben sie mzch, etzung bienen jn ttn — Der Bergsturz von Airolo giebt dem bekannten Geologen Vr. Tarnuzzer Veranlasiung zu einem Aufsatz über Bergstürze in den Sckweizeralpen, der soeben in der Wochenschrift Die Umschan Nr. 6 (Frankfurt a. M.) erscheint. Die Ursachen solcher verheerender Naturereigniffe werden an der Hand von Illustrationen instruktiv erläutert. In derselben Nummer der Umschau verbreitet sich W. F. R. Weldon über die Haupteinwände gegen die Theorie der natürlichen Auslese, F. v. Oppeln-Bronikowski widmet dem Sänger der Nibelungen Wilhelm Jordan einen Begrüßungsartikel zu dessen achtzigsten Geburtstag. Adolf Pochhammer berichtet über das Musiktreiben unserer Zeit, sehr interesiante Details bringt ein Beitrag über die wirtschaftlichen Verhältnisse des deutschen Gebiets von Kiautschou, in einem Artikel „Archäologisches" sind die jüngsten Ereigniffe der Erforschung des klassischen Altertums zusammengestellt. Industrielle Neuheiten, Kleine Mitteilungen, Zeitschriflenschau, Kalender der Zeit- ereignisie im Januar und ein hübsches Tableaux Januar-Karrikaturen beschließen die sehr reichhaltige und vielseitige Nummer. — Ein moderner Ohrschmuck ist, wie das soeben erschienene Heft 11 der „Modernen Kunst" (Verlag von Rich. Bong, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart. PreiS 60 Pfg.) textlich und bildlich mit- teilt, in England erfunden und patentiert worden, der ebenso hübsch rote originell ist. Unter dem Namen »Ear floret“, verdeutscht „Ohr- Blüte", ist der neue Schmuck unter den reichen Damen Englands und Amerikas bereits sehr beliebt geworden. Heft 11 der „Modernen Kunst" bietet überhaupt eine Fülle des Interessanten. Kunst, Bühne, Musik, Sport, HigMife, Leben am Hofe sind in Text und Bild bestens vertreten. Die Kunstbeilagen sind Meisterwerke der Holzschneidekunst. Unter den textlichen Gaben fesselt Georg Buß durch seine feinsinnige Schilderung Adolf Menzels, Jarno Jessen durch eine Kritik der Werke F P. Mtchettt's, Freiherr von Dlncklage durch feine frisch geschriebenen „Momentbtldec aus der Marine", Serafine DLlschy durch eine packende Tragödie aus dem Theaterleben, die den Titel „Der Krach" führt, Fedor von Köppm durch eine Erinnerung aus den Feldzügen in Schleswig Holstein und Ernst Muellenbach (Lenbach) durch treffliche Sinnsprüche. Trotz dieses ausgezeichneten Inhalts beträgt der Preis der herrlichen Nummer nur 60 Pfg. Zu alledem wird den Abonnenten und allen solchen, die noch jetzt in datz Abonnement etntreten, stehen große, als Salonwandschmuck sehr geeignete Kupferdruckkunstblätter nach hervorragenden Gemälden erster Meister zu dem Vorzugspreise von 4 Mark für jedes Blatt geliefert, während der Preis im Kunsthandel pro Blatt 30 Mark beträgt. iie geuM ’oot tr )pser fiel, wirb vr »arsteAMüM- Der erst seit ch: jammer fttit er war m M1 rou w se/m k , als tdjto den gümM vi ; man na^tt# «F- mchrere MM f feiger tigtnUmnadW aber SchMH M «nlc einer ritt«* RramplaniaU ms z« WB" >rthißl-r>°L ’Äf* Kneter- .«Kreppet« sowie verschiedenes Kaffee und Tsieegeöäcn 383 ‘“"tD ' •Heiiring« »Pfeilring“ Lanolin-Cream 1 > und weise Nachahmungen zurück. gegründet 1865 Grundkapital 5000000 Mark dichte aw j, i iäimilmmt zu billigsten Prämien und kulanten Bedingungen Bersiche- ,recklichen gegen w Einbruch-Diebstahl. (teJt. ®*' rr-ktige Hanshaltpolicea über Mark: 6 000, 10000, 20 000 ‘ S^eningefHmme bei Mark: 6, 10, 20 jährlicher Prämie, alle Gegen- ’r fQewÄ’Äunh Werthe im Haushalt, auch Schmucksachen und Baargeld, sowie tQ9J;nie und Keller umfassend, für Verlust und Beschädigung geltend. Ver- W ^»ng jeder Wertsumme im Haushalt, in Geschäften und Kou- auf Wunsch Brnchteilverstcherung bei vollem Ersätze bis zur ,CI ber Versicherungssumme. t Näheres durch die Geueralaaeutur Giekeu 992 oavd^ (eiben- ' ♦ Feuerwerkskorper als Eisenbahnfignale. Im Wiener Ustbahnhofe wurden am Abend des 3. d. M. Versuche mi aus Amerika bezogenen Feuerwerkskörpern gemacht, die in den Vereinigten Staaten schon seit längerer Zeit zur «nhinderung einer gefahrbringenden Annäherung zweier in gleicher Richtung fahrenden Züge nebst den auf dem Kontinent üblichen Signalmitteln verwendet werden. Das Zugpersonal führt diese Feuerwerkskörper mit sich, zündet ft im Bedarfsfälle während der Fahrt an und wirft sie ab. Diese Feuerwerkskörper brennen wie bengalisches genct in roter oder grüner Farbe, haben, je nach den Seiriebsverhältnissen der betreffenden Bahn, eine Brenndauer von fünf oder zehn Minuten und funktionieren auch Lei Sturm und Regen anstandslos. Das Entzünden erfolgt rasch und unbeeinflußt von den Witterungs-Verhält- aiiffcTt durch Abnehmen einer kleinen Kappe vom Feuer- trerkskörper und kurzes Reiben des so bloßgelegten Füllstoffes. Las rote Licht bedeutet „Halt" und das grüne Licht «Vorsicht". Demnach muß Zug, welcher rot brennende Heuerwerkskörper antrifft, so lange anhalten, bis dieselben abgebrannt sind, grün brennende Feuerwerkskörper gestatten ■in die besonders vorsichtige Weiterfahrt. Die Chicago- Nock-Island and Pacific Railway, welche auf ihren 5700 Kilometer langen Linien jährlich etwa sechzigtausend Stück lolcher Feuerwerkskörper verbraucht, giebt an, daß seit -rm-endung dieser Signalmittel die Zusammenstöße von rSlkni-ärts sich um 95 Percent verringert haben. Das Liserbahnministerium verfolgt die thatsächliche Verwendung von Feuerwerkskörpern als Eisenbahnsignale in Oesterreich weiter und strebt zunächst die Erzeugung solcher Signal- mittcl im Jnlande an. Lstteratur, Miffeiffchast und Kunst. — Die vorliegende Lieferung 23 des »Neunzehnten Jahr« Hunt ertS in Bildnissen^, herauSgegeben von Kari Werckmetster, Strltri Photographische Gesellschaft, behandelt in den vorgeführten ftsömlichkeiten die Entwicklungsgeschichte in ihren Begründern und dahndrechern, eine der wichtigsten Errungenschaften deS neunzehnten ,3:6rt unbett#, von der imgrundr selbst die Entdeckung des hächsten Ä«iul«es,tzes von der Erhaltung der Kraft in letzter Linie abhängig Sß. Oie Entwicklungsgeschichte der Erde und ihrer Bewohner wird tltr zunächst von folgenden Männern vertreten, deren originale 9orl:3tß und biographischen Charakteristiken, letztere schwungvoll «ab 0 ar geschrieben von Wilhelm Bölsche, sie enthält: von Charles Aailltn, dem bedeutendsten der ganzen Reihe, der 1859 die Des- «ciidevzlheorie aufstellte, diese naturgemäße Beantwortung der „Frage «aller ssragen", derjenigen „von der Stellung des Menschen in der 3atur', die schon Goethe ahnt und Lamarck 1809 erfolglos versucht Hatte, sodann seine großen Vorarbeiter, der Geologe Charles Lyell •flöttrat von H. Magutre), der Naturforscher Lorenz Oken, (Porträt Mn Stetnla), Karl Ernst von Baer, dem berühmten Vertreter der chitw! cklungsgeschtchte der Tiere. Von diesem deutschen Gelehrten, Bxr (Z.eograph, Historiker und Anthropologe ersten Ranges war, und Men Darstellung der Entwicklung des Hühnchens im Et ihn be- ütnbei'5 bekannt gemacht hat, steuerte die Universität Königsberg ein sitövetz Bildnis bei. Später, nach seiner Uebersiedlung nach Peters- burg, .ermöglichte ihm bekanntlich die russische Regierung wichtige gvilckilingsretsen, und er erwarb sich geradezu den Titel eines „r 8d.* 169A’ 4.18'> Auffüll lioötn kann abgefahren werden, auch wird derselbe auf Wunsch an geliefert. Näheres am Abbruch des Hauses Ein wahrer Freund undhelserderDienii- boten ist die weltberühmte Union-Mchje in blau-weißen Vosen ä 5, V» UNd 20 Pfg. . Gibt rasch fünften Glanz. Erhält dar Leder weich. Zu t]aben in den meisten Geschäften. Vorzüglich bewährt als Präservativ gegen ernstere Erkrankungen der Luftwege etc , als Mittel gegen ernstere Reizungen der Athmungsorgane, wie Husten, Heiserkeit, Katarrhe etc. sind Fay’s echte Sodener Mineral-Pastillen. 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