ff« m bchtz Aroma z iees geeig Men LLL toer> Krosdorsers! ?TbeuT5e?S' unenftratze 5. N!ädche« '9 in Sprachen, t We für LM »isreie Kurie. iell für jede» Fach. Prospekte durch U . M. A W Ke, Proj. tttii, tzcktnbrecher, fwi eie Sorten, r# . ilturttation klut. en gratis bi frnU. chilt. iommtrlörijen,1 ^vatter. Angebinde von 20 Mark als sogenanntes Fohlengeld »Asdezahlt. Körung einer Stute ist^ an Einstimmigkeit der Ncfommiffton gebunden. .?H^örkommissäre werden mit den nötigen Ersatzwahlen :t nämlichen Herren wie im vergangenen Jahre thätig sein. Bis zu 320 Stuten können gekört werden. , k $örun$ wird eine Prämiierung der Hcngst- Stutfohlen verbunden, die in den Jahren 1896 und M7 aus gekörten Stuten gefallen sind. Die Prämiierung uier zweijährigen und dreijährigen Hengst- und Sohlen findet gleichzeitig mit der Körung bei d7n einzelnen Ml:ermincn statt. ö „ ®efller solcher Fohlen werden hiermit zu ihrer Mffuhrung aufgefordert und besonders darauf aufmerksam Wascht, daß die Besichtigung bezw. Prämiierung nur erfolgt, Mnni der Körkommission Kör- und Deckschein voraereiat morbien ist. 909 Rur fehlerfreie Tiere können prämiiert werden. An Mstn sind vorgesehen: 1. Für Dreijährige: 10 Preise ä 100 Mk. = 1000 Mk 10 a 60 „ 600 .. - 10_ „ a 40 „_ = 400 30 Preise . . . .. = 2000 Mk. 2. Für Zweijährige: 16 Preise ä 50 Mk. --- 800 Mk. 20 „ ä 40 „ = 800 „ 20 „ i 30 „ = 600 „ 56 Preise 2200 Mk. im ganzen 86 Preise im Betrage von 4200 Mk. Darmstadt, den 28. Januar 1899. Für den Vorstand: von Wester well er. Naegels. Deutscher Reichstag. 33. Sitzung vom 15. Februar. 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der ersten Beratung der Novelle zum Jnvaliditätsversicherungsgesetz. Abg. Payer (südd. Volksp.) meint, es habe allen Anschein, daß die Vorlage in ihrer jetzigen Gestalt keine Aussicht auf Annahme habe. Uebereinstimmung herrsche nur darüber, daß Mißstände da seien, deren Beseitigung zu wünschen sei, und beinahe Uebereinstimmung auch darüber, daß der Notstand der ostpreußischen Anstalt kein unverschuldeter sei. Er, Redner, könne einer Vermögenskonfiskation keinesfalls zustimmen; am annehmbarsten scheine ihm der Vorschlag einer einmaligen baren Herauszahlung an die notleidenden Anstalten. Für diese Summe müßten natürlich die leistungsfähigen Anstalten aufkommen. Die Bedeutung der örtlichen Rentenstellen werde überschätzt. Es fehle ihnen vor allem die umfassende Erfahrung der Anstalten. Auch die Kosten der Rentenstellen, etwa 10 Millionen, die alle von den Arbeitern aufzubringen sein würden, seien zu bedenken. Für Dezentralisation sei er, Redner, sehr gerne zu haben, aber nicht für eine solche. (Beifall links.) Abg. von Loebell (kons.) bestreitet die Zulässigkeit eines Vergleichs zwischen dem hier geplanten Vermögensausgleich und sozialistischen Teilungsbestrebungen. Das Vermögen der Anstalten sei überhaupt kein Vermögen im privatrechtlichen Sinne. Redner berührt weiter die Frage des Arbeiterschutzes. Nach Ansicht seiner Freunde sei da ein langsames Tempo angezeigt, denn mehr als die Arbeiter bedürften die Kleingewerbetreibenden eines Schutzes. Staatssekretär Graf Posadowsky nimmt die ostpreußische Anstalt in Schutz. Die jetzige ungünstige Lage einzelner Anstalten sei nur die Folge von Irrtümern in zahlenmäßigen Berechnungen, und solche Irrtümer dürften nicht absolutes Recht schaffen. Deshalb müsse jetzt unbedingt Ausgleich geschaffen werden. Das sei kein sozialistisches Verfahren. Der vom Abg. Hitze gemachte Vorschlag einer Ausdehnung der Versicherung aus Witwen- und Waisen würde den Durchschnittsbeitrag pro Kopf der Versicherten, der jetzt 9 Mk. 30 Pfg. betrage, etwa um 9 Mk. 60 Pfg. erhöhen. Das sei jetzt undurchführbar. Abg. Hermann-Braunsberg (Centr.) tritt für den Vermögensausgleich gemäß der Vorlage ein, und zwar im Interesse der ostpreußischen Anstalt, deren Notlage eine unverschuldete sei. Abg. Wurm (Soz.) weist lebhaft die Ausführungen des Abg. von Loebell gegen die Sozialdemokratie zurück. Derselbe habe die Sozialgesetzgebung gerühmt, für welche sich die Arbeiter nicht dankbar genug bezeigten. Sie, so wendet sich Redner zu den Konservativen, haben diese Gesetzgebung ja nur geschaffen aus Furcht vor uns. (Unruhe rechts. Pfuirufe.) Sie haben sich damit auch nur von der Armenpflege entlasten wollen. (Erneute Unruhe rechts.) Auch in dieser Vorlage wollen Sie wieder eine Liebesgabe sür sich, nicht für die Arbeiter Ostpreußens. Redner bekämpft sodann den Vermögensausgleich. Mit den Nenten- stellen könne man einverstanden sein, auch ganz ohne Rücksicht auf die Kostenfrage, wenn nur die Organisation so sei, daß die Arbeiter mitsprechen könnten. Abg. Hilbeck (nl.) ist mit dem Vermögensausgleich in der vorgeschlagenen Form nicht einverstanden, sondern nur mit Schaffung eines Ausgleichsfonds aus den zukünftigen Ueberschüssen. Direktor im Reichsamt des Innern von Woedtke sucht den vorgeschlagenen Vermögensausgleich zu rechtfertigen. Abg. Hauß (Els. Protestler) schildert die Schwierigkeiten, mit denen die Erlangung einer Rente in Elsaß- Lothringen verknüpft sei. Solle das Gesetz versöhnend wirken, müsse vor allem der Büreaukratismus aufhören. Abg. Sachse (Soz.) vertritt nochmals den Standpunkt seiner Partei, auf sächsische Bergarbeiterverhältniffe Bezug nehmend. Morgen 1 Uhr Fortsetzung der heutigen Debatte. Interpellation Johannsen. Wahlprüfungen. Schluß 5s/4 Uhr. Deutsches Reich. Berlin, 15. Februar. Die Budget-Kommission des Reichstages setzte heute die Beratung der Militär- Vorlage fort beim § 2, wonach vom 1. Oktober 1899 ab die Friedens-Präsenzstärke des deutschen Heeres als Jahresdurchschnittsstärke allmählich derartig erhöht wird, daß sie im Laufe des Rechnungsjahres 1902 die Zahl von 502506 Gemeine, Gefreite und Obergefreite erreicht und in dieser Höhe bis zum 31. März 1904 bestehen bleibt. Der Kriegsminister v. Goßler erklärte, daß die Vorlage eine Nachwirkung der zweijährigen Dienstzeit sei. Er sei der lieber« zeugung, daß wir bei der zweijährigen Dienstzeit bleiben werden. Jedenfalls sei soviel sicher, daß wir zur vollen dreijährigen Dienstzeit nicht zurückkehren. Mit Rücksicht auf die finanziell erforderlichen Mittel habe man sich auf das äußerste beschränkt. Er bitte im Interesse der loyalen Durchführung der zweijährigen Dienstzeit um Bewilligung der Vorlage. Die weitere Beratung und Abstimmung wurde auf Freitag vertagt. Morgen steht das Extra-Ordinarium des Reichsamts des Innern auf der Tagesordnung. Berlin, 15. Februar. Im Abgeordnetenhause stand heute die Fortsetzung der Beratung des Etats des Ministeriums des Innern Titel Ministergehalt auf der Tagesordnung. In der Debatte machte Abgeordneter Ring (kons.) auf die Gefahren aufmerksam, welche mit den gewerkschaftlichen Verbands-Organisationen verknüpft seien, welche den sozialistischen Einflüssen unterstehen. Sei es denn nicht möglich, die Arbeiter zu retten von den freiwilligen Zwangsverbänden? Minister v. d. Recke entgegnete, daß darauf Bedacht genommen werden müsse, durch gesetzliche Mittel einen wirksamen Schutz der Arbeitswilligen herbeizuführen. Der Titel Ministergehalt wurde bewilligt. Der Antrag Wiemer betreffend Mißbilligung des Waffengebrauchs- Erlasses wurde abgelehnt. Morgen Einführung zum neuen bürgerlichen Gesetzbuch. Berlin, 15. Februar. In der Kommission des Abgeordnetenhauses für das Lehrer-Reliktengesetz gab ein Kommissär des Finanzministers die Erklärung ab, daß dieser außerstande sei, einen höhern Staatszuschuß zu den Kosten der Lehrer-Reliktenversorgung in Aussicht zu stellen. Die Redner der Kommission verharrten bei ihren Forderungen, sodaß die Kommission sich vertagte, ohne daß es zu einer Abstimmung kam. Berlin, 15. Februar. Die Bülow 'sche Rede und die Amerikaner. Die New-Aorker „Tribüne" veröffentlicht zur Rede des Staatssekretärs v. Bülow einen sehr freundlichen Leitartikel. Das Blatt bezeichnet die Ausführungen des Staatssekretärs als offen, wohlüberlegt und unzweideutig. Besonders lebhafte Zustimmung findet die Erklärung der Rede, daß zwischen großen und männlichen Völkern Freimut und Gradheit die beste Politik wie das beste Heilmittel für mehr eingebildete als wirkliche Verstimmungen seien. Es liegt nicht der geringste Grund vor, sagt die „Tribüne", weshalb zwischen Deutschland und Amerika nicht die besten Beziehungen herrschen sollten. — Die New-Aorker Sonntagsblätter, voran der „Herald", brachten die Reden des Staatssekretärs und die übrigen Verhandlungen in ausführlichem Wortlaut. Aus Washington wird telegraphiert: Alle hiesigen Blätter berichten ausführlich über die Reden des Staatssekretärs v. Bülow. Der allgemeine Eindruck ist günstig, namentlich der politische Teil der Reden begegnet sympathischer Zustimmung. Daneben fehlt es nicht an Beschwerden über unfreundliche Artikel der als antiamerikanisch bekannten deutschen Blätter. — Der Vorstand des Deutschen Apotheker- Vereins hat beschlossen, seine Mitglieder zu einer Aeuße- rung darüber zu veranlassen, ob sie ein Zusammenwirken der Apothekenbesitzer mit den staatlichen Organen zum Zwecke einer Ablösung der berechtigten Ansprüche der zeitigen Apothekenbesitzer für wünschenswert halten. — Nach der Aufhebung des militärischen Ranges der Reichsbeamten in Deutsch-Ostafrika beabsichtigt der Generalmajor Siebert, wie die „Rhein.-Westf. Zig." schreibt, auch eine zweckentsprechende Reorganisation der einzelnen Verwaltungs-Abteilungen des ihm unterstehenden Gouvernements. Zunächst dürfte es sich wohl darum handeln, die einzelnen Zweige weniger als „Versuchs-Domäne" für Juristen auszunützen, als bisher, und sie mehr zu zentralisieren. Ferner sollen in der Besetzung der Stellung eines Malis und Jumbcn (farbige Amtsvorsteher) in weit geringerem Maße Araber berücksichtigt werden, sondern in erster Linie angesehene Eingeborene (Wasuaheli). Gegen die noch immer herrschende Einwanderung von Indiern soll — abgesehen auch von der Gefahr einer Einschleppung der Pest — weiter vorangegangen werden, um diese Leute, welche selbst den Handel der Europäer stark beeinträchtigen und den der Eingeborenen fast unmöglich machen, in Zukunft fern zu halten. Nur hierdurch kann der Handelsstand gegen „unlauteren Wettbewerb" geschützt und der Eingeborene gegen planmäßige Ausbeutung bewahrt werden. Ebenso soll der weitere Niedergang des Elfenbeinhandels dadurch verhindert werden, daß auf den inneren und namentlich den Grenzstationen Einrichtungen getroffen werden, die den Eingeborenen ermöglichen, dies Produkt an die Stationen zu besseren Preisen verkaufen zu können und die unter deutscher Flagge reisenden Händler wirkungsvoller zu unterstützen. Den englischen und kongostaatlichen Agenten, die seit etlichen Jahren das deutsche Gebiet unsicher machen, soll das Geschäft möglichst erschwert werden und zwar durch erhöhte Abgaben. — Von dem oben erwähnten Erlaß ausgenommen bleiben die Bezirkamtsleute, diese, zumeist Offiziere, behalten ihren militärischen Rang (Hauptmann). — Zur Karfreitagsvorlage. Die Vorlage, wonach künftig der Karfreitag als allgemeiner Landesfeiertag gehalten werden soll, hat bei den Ultramontanen große Erregung hervorgerufen; von ihrer Seite wird behauptet, es solle den Katholiken ein protestantischer Feiertag aufgezwungen werden. In Wirklichkeit liegt die Veranlassung zu der jetzigen Vorlage in häufigen Klagen über jeweilige Störung der evangelischen Karfreitagsfeier durch Katholiken. — Aus Berlin wird dem „Hamb. Korresp." anscheinend offiziös mitgeteilt: Eine sonderbare Neuigkeit über die samoanischeAngelegenheit giebt der Pariser „Temps" zum Besten. Er erzählt: Der englische Kabinettskurier, Kapitän Winter, habe am letzten Samstag dem Kaiser ein Handschreiben der Kaiserin Viktoria und der englischen Botschaft Depeschen und Instruktionen Lord Salisburys betreffend die Zwischenfälle in Samoa überbracht. Im Laufe des Tages habe alsdann eine Konferenz zwischen dem englischen und dem amerikanischen Botschafter stattgefunden. Man behauptet, die beiden Diplomaten würden im Namen ihrer Regierungen den Zusammentritt einer Konferenz Vorschlägen, die die durch die Luge der Dinge auf den Inseln aufgeworfenen Fragen beraten soll. — Die einzige zweifellose Thatsache ist die Ankunft des englischen Kabinettskuriers, die freilich insofern nichts besonderes ist, als Kapitän Winter allwöchentlich die Reise macht und gelegentlich auch einmal deutsche Depeschen befördert. Alles Uebrige erledigt sich dahin, daß in letzter Zeit der amerikanische Botschafter nicht in der Lage gewesen ist, dem Auswärtigen Amt irgend welche Eröffnungen bezüglich der samoanischen Angelegenheit zu machen. Welche Fragen durch die Zwischenfälle in Samoa aufgeworfen sind, wird sich erst dann feststellen lassen, wenn die ausführlichen Berichte der Beamten der Großmächte den Kabinetten vorliegen, was bisher nicht der Fall ist. — Die Samoafrage. Wenn vielfach die Annahme bestanden hat, daß die Samoafrage nach der erfolgten Königswahl und nach den infolge derselben durch fremde Einflüsse hervorgerufenen Unruhen einer baldigen Versöhnung der internationalen Gegensätze entgegengehen würde, so ist es jetzt unzweifelhaft, daß ein solcher Ausgleich vorerst nicht zu erwarten ist. Die unglücklichen Zustände dort werden auf unbestimmte Zeit fortdauern, da die Regierungen in London und Washington nicht geneigt sind, jetzt auf die Neuordnung der Samoaverhältnisse einzugehen. Die Union sieht in Wcstindien wie auf den Philippinen Aufgaben vor sich, die nicht nur neuartig, sondern auch unübersehbar schwierig sind. Nicht minder ist England von verschiedenen auswärtigen Fragen in Anspruch genommen. Beide suchen es daher zu vermeiden, eine neue verwickelte Frage aufzurollen. In Bezug aus die in späterer Zeit zu erwartenden Verhandlungen über die Abänderung der Samoa-Akte sind aber die jetzigen Ereignisse und Meldungen sehr lehrreich. Die amerikanische Presse wie die englische zeigen eine solche Gehässigkeit gegen alles Deutsche, daß man sich sagen muß, sie könne nicht aus einer augenblicklichen Erregung oder aus Gründen entstanden sein, die mit den unmittelbaren Ereignissen in Verbindung stehen, sondern sie müsse auf tieferen Ursachen beruhen. Darnach ist der weitere Schluß unvermeidlich, daß diese Stimmung nur schwer zu beseitigen sein wird. Mit bloßer Freundlichkeit oder gar Nachgiebigkeit ist auf diesem Gebiete nichts zu erreichen. Die Amerikaner, von denen wir die meisten Nachrichten aus Samoa erhalten, scheuen sich nicht, die Abberufung des deutschen Generalkonsuls zu verlangen, obwohl selbst die berufensten Stimmen aus der Union zugeben, daß der amerikanische Oberrichtcr Chambers die neuen Unruhen durch widerrechtliches Verhalten hervorgerufen hat. Danach müßte die Abberufung desselben verlangt und durchgesetzt werden. Darin läge doch eine heilsame Lehre. Ausland. Wien, 15. Februar. Nachdem im Laufe des Vormittags der Kaiser nach einander die ungarischen Minister in Einzel-Audienz empfangen hatte, ist mittags der ungarische Kronrat unter dem Vorsitz des Kaisers zusammengetreten. Das Fremdenblatt konstatiert in einer hochoffiziös inspirierten Mitteilung, daß die ungarische Krisis ihren Kulminationspunkt erreicht und daß der Kaiser wahrscheinlich noch heute seine endgültige Entscheidung treffen werde. Der „Neuen freien Presse" zufolge ist eine definitive Entscheidung über die Krisis weder in sachlicher noch in persönlicher Beziehung für heute zu gewärtigen. Banffy werde heute abend nach Budapest, die übrigen vom Kaiser empfangenen Persönlichkeiten morgen früh dorthin zurückkehren, um mit der Opposition Verbindung zu suchen. Budapest, 15. Februar. Die Donau-Dampfschifffahrts- Gesellschaft hat mit dem heutigen Tage den regelmäßigen Schiffsverkehr zwischen Budapest und Semlin sowie auf der Save ausgenommen. — Die Ernenn ungeinesVollblut-Tschechen, des bisherigen Zweiten Präsidenten Dr. Karl Habietinek zum Ersten Präsidenten des Obersten Gerichtshofes wird von der dcutschnationalen Presse Oesterreichs als ein neuer Faustschlag ins Gesicht der Deutschen empfunden und in erklärlicher großer Erregung besprochen. So bricht das „Grazer Tagblatt" in folgende Worte der Entrüstung aus: „Der oberste Richter Oesterreichs ein Tscheche! Am gleichen Tage, an dem die tschechische Kriegskundgebung, das Manifest der jungtschechischen Partei erschien, erfolgte die Berufung des jungtschechischen Parteigängers Habietinek auf den Platz des Deutschen Dr. Stremayr, wurde der Justiz dieses ehemals deutschen Staates der Stempel des Slavismus aufgedrückt. Graf Thun zeigt wenigstens, was er unter der „Verständigungs-Aktion" versteht, und uns Deutschnationalen, die es nicht überrascht, kann es recht sein, wenn „Mißverständnisse" vermieden werden. Im Zusammenhalte mit der frechen Selbstüberhebung des Tschechentums, die aus dem Manifeste des parlamentarischen Tschechenklubs spricht, gewinnt der Wechsel an der Spitze des Obersten Gerichtshofes eine außerordentliche politische Bedeutung. Hier, in der Kundgebung, der offene, unversöhnliche Deutschenhaß, der Hohn des Ueberwinders, dort an oberster Gerichtsstelle, das größte Zugeständnis an die Partei des Deutschenhasses! Stremayr war ja nichts weniger als ein deutschbewußter Mann. Es ;eißt, daß unter seinem Vorsitze der Oberste Gerichtshof vor kurzem den Beschluß faßte, die Sprachenverordnungen aus Grund eines Gesetzes aus der Vor-Verfassnngszeit für gesetzlich zu erklären. Auch das half ihm nicht. Da hieß es nur: Er ist ein Deutscher, — also herunter mit ihm! Der Tscheche soll Lord-Oberrichter sein! — Der Schlag wird den deutschen Gerichtsbeamten Oesterreichs durch die Glieder gehen. Die Deutschen in ihrer Gesamtheit aber önnen nur neue Kräftigung ihrer Entschlossenheit gewinnen." — Zur Vorgeschichte dieses Ereignisses sei noch erwähnt: Obwohl Stremayr als Präsident des Obersten Gerichts- ;ofes und Vater der ersten Sprachenverordnungen ein ge- ügiger Charakter ist, verlangten die Tschechen dennoch seine Ersetzung durch Habietinek. Dieser war tschechischer Advokat und Abgeordneter, dann Minister unter Hohenwart. Von den Tschechen sind nunmehr die Präsidentenstellen des Obersten Gerichtshofes, des böhmischen Oberlandesgerichts, des Prager Landesgerichts, sowie des Obersten Verwaltungsgerichts- lofes, letztere durch den Feudaltschechen Grafen Schönboxy, gesetzt. Bern, 15. Februar. Der vor einem Jahre erfolgte Gesamtaustritt von acht reichsdeutschen Professoren aus dem Verbände der sogenannten katholischen Universität Freiburg, der von jenen in einer einläßlichen „Denkschrift" begründet wurde, steht noch in genügender Erinnerung. Und daß das ganze Vorkommnis von allgemeiner Bedeutung ist, erweist abermals eine soeben von den acht ausgeschiedenen reichsdeutschen Professoren im Druck (Akademischer Verlag München) veröffentlichte Schrift: „Herr- Python und die Universität Freiburg in der Schweiz", die sich als die „Replik" auf die von dem Freiburger Erziehungsdirektor gegen die Denkschrift der Professoren gerichtete Broschüre: „L’Universit6 de Fribourg en Suisse et ses dtitracteurs“ darstellt, worin Herr Python vergeblich versuchte, aus einem Irrgarten von, gelinde gesagt, Widersprüchen durch Phrasen sich herauszuwinden. Zur Vervollständigung des Charakterbildes der Herren Python und Decurtins, dieser Stützen des Ultramontanismus in der Schweiz, bringt die „Replik" noch einige Schattierungen, für welche man den deutschen Herren nur dankbar sein kann. Daß diese letzteren Freiburg verließen, weil mit dem Einzuge der Dominikaner, denen die theologische Fakultät gänzlich verschrieben und das Recht auf drei Lehrkanzeln in der philosophischen Fakultät verbrieft ist, der Obskurantismus mit allen seinen Nebenerscheinungen sich einstellte, ist aus der neuen Schrift der Professoren abermals herauszulesen, und dem gegenüber wird die jüngst erlassene famose Erklärung ihrer Nachfolger auch nicht um einen Zoll das Maß verrücken, das für die „Freiheit" der Wissenschaft an der Freiburger Dominikanerschule in Anwendung zu bringen ist. Eine Neuheit aus der „Replik", die gar zu hübsch ist und zeigt, wie man in Freiburg für die gute Sache arbeitete, sei noch erwähnt. Um vom Papst eine materielle Unterstützung für die Universität zu erlangen, wurde ein amtliches Dankschreiben an ihn gerichtet und darin besonders der Dominikaner lobend gedacht, und zwar deshalb, weil der Papst eine besondere Vorliebe für diesen Orden und den Thomismus habe. Man hofft, daß auf diese Weise eher etwas abfallen würde. Allein der Pontifex Maximus ließ die Leimrute unbeachtet und, so versuchte Herr Python mit der Universitätslotterie sein Glück. Aber auch diese zog nicht, wie sich gezeigt hat. Paris, 15. Februar. Esterhazy hat einen Brief an den Präsidenten des Kassationshofes, Maceau, gerichtet, worin er sich darüber beklagt, daß die Untersuchung gegen ihn wegen Erpressungen, begangen an seinem Vetter Christian, wieder ausgenommen worden ist. Esterhazy erklärte, es gebe in der Dreyfus-Affaire noch viele, die vor den Richterstuhl gehörten, die man aber unbehelligt lasse. Paris, 15. Februar. Gestern hat zwischen einem Redakteur des „Echo de Paris" und einem Redakteur des „Droit du peuple" ein Pistolenduell stattgefunden. Beim dritten Kugelwechsel erhielt letzterer einen Schuß in den Unterleib. Sein Zustand ist besorgniserregend. Paris, 15. Februar. Die geographische Gesellschaft hat dem General Gallieni für seine Expedition in Madagaskar und dem Kapitän Gentil für seine Tschadsee-Expedition die große goldene Medaille verliehen. Paris, 14. Februar. Die Mission Constans Es war wohl vorauszusehen, daß dem neuen französischen Botschafter Constans zu Konstantinopel die Rolle, die ihm von der französischen Presse zugeschnitten worden, unmöglich behagen würde. Er erschien darin wie ein Strafbotschafter, der dem Sultan und zugleich dem deutschen Botschafter auf die Finger sehen und nebenbei die französische Schutzherrschaft, den französischen Handel und die französische Sprache unter seine Fittiche nehmen solle. Der „Figaro" beeilt sich denn auch, von Konstantinopel aus, offenbar in höhere^ Auftrage, diese Rolle bedeutend abzutönen. Es heißt darin, daß Constans mit Frhrn. v. Marschall die besten Bezieh ungen unterhalte, daß er der längst erledigten Schutzherrschaftsfrage wegen mit niemandem einen Kampf zu eröffnen i fyabe, und daß im besondern die ihm von einem österreich. | ischen Blatte zugeschriebene Feindschaft gegen die Vergebung I der Hafenarbeiten von Haidar-Pascha an die deutsch-anato-1 lische Gesellschaft erfunden sei. Frankreich könne sich nur I über dieses, der Handelsentwicklung des türkischen Reicher I vorteilhafte Unternehmen freuen; denn der Hafen sei dir notwendige Ergänzung der Bahn selbst. Ein Einspruj l Frankreichs sei nur zu erwarten, wenn mit der Hasenvw gebung auch die Genehmigung einer Zollniederlage vcr> I Kunden wäre, weil das dem Firman der französische» | Stadengesellschaft von Konstantinopel widersprechen würde,! die für die Stadt und deren Weichbild das Monopol aller I Zollniederlagen besitze. Sollte also die deutsch-anatolischr! Gesellschaft sich wirklich mit dem Plan einer Zollniederlage tragen, so weiß sie wenigstens jetzt, daß sie den französische» Botschafter gegen sich haben wird; indessen wird sie ba5, | wenn es mit jenem Monopol seine Richtigkeit hat, wohl! auch früher gewußt haben. Und so erweist sich denn die I gewaltige Mission Constans' vorläufig als eine journalistische Seifenblase, die wahrscheinlich nur den Zweck hatte, die seltsame Wahl dieses eigentümlichen Politikers in den Auge» )es französischen Publikums zu rechtfertigen. Handelte d | sich wirklich um eine großartige Mission, so war es für ihre Verwirklichung wohl der allerunpassendste Weg, sie an | die große Glocke zu hängen und ihn von vornherein in einen Gegensatz zum Sultan und zur deutschen Botschaft zu versetzen. Köln. Ztg. Lokales und Provinzielles. Gießen, den 16. Februar 1899. . rfSä il:Le herzlich ftohl « Mivech SÄ sis« £n-u ein 1 Lm verMd- S Mine M aber auch »E ui d Direktor Schi Mlkte alles * {taten, unb M< ti'.A MM wti $ M Pmirll htf M: „Un[er & IW hatte im ■ inßt, bcr W mschiedensten £ vustbildung jin Wim Heimat l^btn ihre Ze, ijinb brauchbare Krilhjahr 1899 .lassen, mchem mitten geöra jw höt und in Dieser Erfolg m inoibene Aneckm HmdiM irr bt’ x\nb mhr yi \\( Mx seht schon l Ifoabuxd) einem (Zeit thatkrästig der *• Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 13. Februar den von Seiner Durchlaucht dem Fürsten zu Stolberg- Wernigerode auf die evangelische Pfarrstelle zu GlastVerg, Dekanat Büdingen, präsentierten Pfarrer Fritz Schuster zu Herbstein für diese Stelle zu bestätigen. *• Der fünfte Mitiwochsvortrag des Herrn Professors Philippi in der Aula des Gymnasiums handelte von dem Kunststile. Dem Stile steht ein Inhalt gegenüber, der wenigstens in Plastik und Malerei irgend eine Art von Naturbild ist. Wirklicher Stil entwickelt sich erst allmählich aus der Form, am deutlichsten erkennbar ist er in der Architektur. Aber auch in den anderen Künsten muß er sich erkennen lassen. Nicht jedes Volk hat immer wirklichen Stil gehabt, und der charakteristische Stil muß die Art des Volkes ausdrücken. Alle dauernde Kunst ist lokal und in- i dividuell, das Allgemeine, Schematische interessiert nicht auf die Länge der Zeit. Heute schätzen wir wieder das Wahre und Charakteristische in der Kunst früherer Völker, eine zeitlang hatte man nur Sinn für schöne Formen, und man stellte antikisierende Nachahmungen am höchsten. Jetzt sehen wir jeden Klassizismus als ein Zeichen gebrochener eigener Kraft an. Kunstwerke werden nachgeahmt, und Stile wandern, aber am günstigsten wirken solche Muster, die von der eigenen Kunstart eines Volkes nicht zu verschieden sind. Den Romanen ist deswegen die Antike nützlicher gewesen, als den Germanen, und im allgemeinen ist für die Modernen die italienische Renaiffance ein besseres Vorbild, als die Antike. Neues steht uns näher, als Altes. — Der nächste Vortrag, am 22. Februar, 5 Uhr, wird zum Gegenstände haben: „Die Kunst als Naturnachahmung und die ästhetische Frage der Schönheit." •• Akademischer Gesangverein. Fe st-Konzert an» Sonntag dem 19. Februar. Wir haben bisher unterlassen, die am Sonntag auftretenden Solisten unseren Lesern vorzustellen, und wollen das heute nachholen. Ueber Fräulein Frieda Hodapp können wir uns ganz kurz fassen, einerseits nehmen wir an, daß unser Publikum die Künstler- schäft der jungen Dame bereits kennt, andererseits ge; nügt wohl hier der Hinweis auf das Programm. Eim Pianistin, die sich eine Sonate von Brahms zum Loo trage auswählt, gehört zu den Auserwählten. Wenigei bekannt dürfte Hans Franzos sein, welchen das Pro gramm sehr verfrüht mit Herr bezeichnet. Dieser ver [ meintliche Herr ist vorläufig noch ein Bürschchen vo: 14 Jahren, und zwar ein ganz frisches, keckes, das ohr>' Bedenken und ohne Posaunenstöße der Reklame den Konzen saal betritt. Keinen Augenblick hat man bei dem Spiel' dieses kleinen Geigers die Empfindung, daß von diesem - nun, sagen wir dreist Wunderkinde — einige mühsam eingetrichterte Kunststücke abgehaspelt werden; gerade da Gegenteil trifft zu. Bei dem Vortrage vergißt man sV bald, einen Knaben vor sich zu haben, sein Verständnis seine Empfindung sind, mit der Technik vereint, den Jah^ weit vorausgeeilt. Man braucht kein Prophet zu fein, ll> diesem Wunderkinde eine glänzende KünstlerlaufbaY vorauszusagen. , *x- l -e- Stadttheater. Dor verhältnismäßig leider schw»^ besuchtem Hause gelangte gestern abend der Novitäten- Schwank „Aschermittwoch" von H. F. Fische I. Jarno zur erstmaligen Aufführung. Wir haben es Y - mit einer so geschickt bearbeiteten Poffe zu thun, daß i dazuistdie( i »und wir ha ^dasLehrli । l Da nicht alle 1 n eignen, ist eir i Beschaffung eil -dem so fiufy u können, roobinx Wir Wen ji Wixhausen b tttml Mur haMMch vtusMen-, toi || einen Dienst zu । in etwas zu b illuternehmu 'allseitige M Diesen, und I IQmmlung di ■ vollen aus vvchs u den ganz '!> Arbeitsgebiet,, (Ehrend jene ' vazn auch der *! Wtonunener bm-ck, bQ6 j 1 Hn, ws J «et VÄJ * 8ee den stanzösisj dessen wird sie Dichtigkeit hat, r. erweist sich dem >ls eine journaliff den Zweck hatte, litikers in den 1 rtigen. handelk ion, so war e§ assendste Weg, fn ' von vornhew deutschen Soli Mn. Ztg \Wte. 6. Februci M Seine Köniz'che hvd t geruht, m , Fürsten zu Stolt: arrstelle zu arrer Fch Schü itigeii. k§ .penn W' ns handelte cor' gtfl* • irgend ernt M 0(1 ■eit sich erst ennbai n i» t teren 8Wn N k hat immer ronll.: Stil mß die Ar 'unjt ist lokal ad . interessiert nid)', ir wieder das l Sherer Götter, ne formen, unt , tobten- W'6 en aebchner «0 uit, und SA m- ter, bieponw'; erschieden sm niH-rE. ift f» be* f-«s $»*', altes. - J*. «Id i««®'t mngundd.-* Ä’*; »S*Si K'S >.> ’wfti 8(,n,“C »«*' i ein ®. ’k. Ämet"11- >et i”'1’ ®,i bi«.-'' h'J nve atw eit * ben, fcin jnt bei* ? chni-K-'L änze"^ U 1 Al nn oar schlimmer Schwermutskandidat sein muß, wenn man z.ier so haarsträubenden Unsinn nicht von Anfang bis ,11 Ende herzlich lachen kann. Ein lustiges Durcheinander ijl diese tolle, frohlaunige Posse, deren verwickelter Inhalt mit seinen Verwechselungen und Verkleidungen, allerdings mquickt mit ziemlicher Frivolität, den Zuschauer in stürmische heiterfeit versetzt; namentlich wenn die Hauptfigur des Stückes, der leichtlebige Großkaufmann Naumburg, in Be- öeqmiq und Spiel so meisterhaft dargestellt wird, wie gestern durch Herrn Liebscher. Dieser Künstler mitsamt seinem Diener Stephan, Herrn Wilhelmi, wirkte wahrhaft er- Mternd auf die Lachmuskeln. Aber auch sämtliche andere Darsteller hatten ihre Rolle richtig erfaßt und spielten flott md sicher. So war Frl. Pauli als Dora eine ebenso feichc Tochter Naumburgs, wie Frl. Würdig als Tänzerin Lou Varoni eine schneidige Verehrerin desselben zu sein vor- zugdben verstand. Die altjüngferliche Pensionsvorsteherin und Cousine Naumburgs, Frl. Auguste Kirchbach, wurde von Frau Direktor Helm überaus wirkungsvoll gegeben; aber auch die Herren Merker und Walter als Fröden md Direktor Schneider waren durchaus am Platze. So mirltc alles zusammen, um den Erfolg des Stückes zu schm, und dürfte dasselbe vielleicht als Sonntagsvorstellung ein noch größeres Publikum ergötzen. • Der Verband von Rettungshäusern und verwandten Wollen und Vereinen in dem Großherzogtum Hessen und bet Provinz Hessen-Nassau berichtet über seine Arbeit folgendes: „Unser Lehrlingsheim in Dillenburg (Bez. Wies- libeii) hatte im ganzen bis Ende 1898 bereits 31 Zöglinge, der Bestand zu dieser Zeit betrug 20, die in den »rrschiedensten Handwerken bei Meistern am Orte ihre Be- Dlssbildung finden und im Lehrlingsheim wie in einer zweiten Heimat aufs beste versorgt sind. Einige Lehrlinge hllbem ihre Zeit im Lehrlingsheim bereits vollendet und -sind brauchbare Gesellen geworden, andere denken wir im Zrilhiahr 1899 als gut ausgebildete Handwerker zu entlassen, nachdem sie durch Erziehung und Ausbildung auf ^titelt Weg gebracht sind und von ihnen zu hoffen ist, daß Lebrave und in ihrem Berufe tüchtige Menschen werden. Dieser Erfolg und die uns von vielen Seilen zuteil ge- mtbtne Anerkennung und Zustimmung ermutigt uns, mit Freudigkeit in dem begonnenen Werke fortzufahren, es mehr unb mehr zu sichern und nach Möglichkeit auszudehnen, in der jetzt schon durch die Erfahrung begründeten Gewißheit, taburd) einem so oft und viel beklagten Notstände der Leit thatkräftig zu begegnen. Das erste Erfordernis dazu ist die Erwerbung eines eigenen Anwesens, mnb wir haben uns entschlossen, ein Haus für Las Lehrlingsheim in Dillenburg zu bauen. Äa inicht alle Zöglinge sich für Handwerk und freie Lehre eignem, ist ein weiteres ebenso dringendes Erfordernis die Atsch affung einer Anstalt mit eigenem Betriebe, damit wir dem so häufig uns knndgegebenen Bedürfnis gerecht werden Eönnem, wodurch unser Werk erst ein ganzes wird. Wir haben zu diesem Zwecke die Aumühle in Wixhausen beiDarmstadt mitgrößeremLand- desitz erworben. Sie soll uns dazu dienen, zunächst ms hauptsächlich Zöglinge in Landwirtschaft und Gärtnerei mszubilden; wir hoffen damit zugleich der Landwirtschaft einen Dienst zu thun und der Not an ländlichen Arbeitern ül etwas zu begegnen. Zur Ausführung dieser Ülntiernehmungen sind wir nun noch mehr auf allseitige Mithilfe und Unterstützung angewiesen, und in ersterLiniesoll unsdieHaus- slmmlung die nötig en Mittel gewähren, welche ms i.n Anerkennung unserer gemeinnützigen und verheißungsvollem Bestrebungen wieder gütigst bewilligt worden ist. Sie aus vorstehendem ersichtlich, hat der Verband neben bin ganz selbstständig weiter bestehenden und wirkenden Hltungshäusern und als Fortsetzung ihrer Arbeit sein eigenes Arbeitsgebiet, nämlich an den schulentlassenen Jugendlichen, mährend jene an den Schulpflichtigen arbeiten. Er bedarf taju auch der eigenen Mittel. Zur Vermeidung von früher Mqckommenen Mißverständnissen sei darum ausdrücklich bmeirh, daß der Verband nicht für die einzelnen Rettungs- tzuser, etwa zur Verteilung unter sie, sondern für sich und jjjr Verwendung für seine eigenen Zwecke sammelt und die Miingshäuser nach wie vor auch ihrerseits ihre Beiträge tchben." Wir bemerken dazu, daß die Arbeit des Rettungs- b iusverbandes bisher vornehmlich dem Großherzogtum tzijsen zugute gekommen ist, und empfehlen daher die eben i«@ang befindliche Hauskollekte auf das wärmste. * • Polizeiberichts Berichtigung. In dem gestrigen Be- ni)t, betr. Unfug seitens eines Studenten am Fastnachts- MStag, ist bedauerlicherweise eine Verwechselung des N:iaens unterlaufen. Der Thäter heißt nicht „Haak", siködern Max „Schlaak". ** Wetterbericht. Das Barometer ist allenthalben ge- Mgen und hat das Gebiet des hohen Druckes an Raum Mivonnen. Die Verteilung des Luftdrucks ist jedoch in den Wptzügen noch die gleiche geblieben, indem einerseits das wwnietrische Maximum seine Lage im Süden und Südosten o'iibehalten, andererseits die Depression über dem Nordwesten ^nbssteht. Indessen hat letztere an Tiefe wesentlich ver- \m. Im Gebirge und im Süden dauert das föhnige Bitter an. Im Norden hat die Bewölkung neuerdings Wmommen und sind stellenweise leichte Niederschläge ge- jdkm. Die Temperaturen liegen fortgesetzt hoch. — Lor aussichtliche Witterung: Zunächst keine wesentliche Aenderung des bestehenden Witterungs-Charakters. * * Aus Oberheffeu, 14. Februar. In einer am 5. d. M. urAlsfeld unter dem Vorsitze des Landtagsabgeordneten Aumer abgehaltenen Versammlung von Mühlenbesitzern der «kiissi Alsfeld und Lauterbach wurde, laut „Oberhess. Ztg.", M,, .Kreis-Verein Alsfeld und Lauterbach des Mittelrheinischen Ättiligverbandes deutscher Müller" konstituiert, dem sofort Wtllliche anwesende 29 Interessenten (darunter 2 aus dem Kreise Schotten) beitraten. Wie uns mitgeteilt wird, findet zu gleichem Zwecke, sowie zwecks Besprechung über die Wahrung der Interessen des Müllereigewerbes am Sonntag >en 26. Februar, 3 Uhr nachmittags im Hotelrestaurant Felsenkeller zu Gießen eine Versammlung statt. Die leabsichtigte Gründung einer lokalen Bereinigung der Mühlenbesitzer der Kreise Gießen und Wetzlar soll im Anschluß an )en Mittelrheinischen Zweigverband deutscher Müller in Frankfurt a. M. erfolgen. Aus der Zeit für die Zeit. Vor 150 Jahren, am 17. Februar 1749, wurde zu Asti (Piemont) der italienische Tragödiendichter Vittorio Al- fieri geboren. Empörung gegen jede mißbrauchte Gewalt und Tyrannei, ein begeistertes Gefühl für Freiheit, tiefer Groll gegen die Erschlaffung seines Volkes, das sind die Hauptzüge, welche die Seele seiner kraftvollen Tragödien ausmachten. Zu seinen besten Stücken zählen: Saul und Philipp II. Alfieri starb am 8. Oktober 1803 in Florenz. Vermischtes. * Frankfurt, 15. Februar. Das Postcheckamt und der Bundespalast. In Frankfurt soll bekanntlich in naher Zeit ein Postcheckamt zur Einrichtung kommen. Seine räumliche Unterbringung muß im Interesse des kaufmännischen und handeltreibenden Publikums wenn irgend möglich im Verkehrsmittelpunkte der Stadt erfolgen. In dieser Beziehung wird es als im allgemeinen Besten liegend angesehen werden müssen, wenn die erforderlichen Räume in einem der beiden reichseigenen für den Verkehr besonders günstig gelegenen Posthäuser an der Zeil und der Großen Eschenheimer Gasse geschaffen werden könnten. Wie man erfährt, wird das Personal für das Frankfurter Postcheckamt zunächst auf etwa dreißig Köpfe bemessen werden. Ohne erhebliche bauliche Aenderungen ist die Unterbringung auf den Postgrundstücken unmöglich. Es ist daher nicht ausgeschlossen, daß das Posthaus an der Großen Eschenheimer Gasse (das ehemalige Bundespalais) zur Unterbringung des Postcheckamts einem Umbau unterworfen werden wird. — Wir meinen, alle beteiligten Faktoren sollten ungesäumt und opferwillig Zusammenwirken, um dem künstlerisch und geschichtlich monumentalen Hause den ungeschädigten Fortbestand zu sichern, so schreibt dazu die Redaktion der „Franks. Ztg." * Marburg, 14. Februar. Nicht geringes Aufsehen erregt der freiwillige Tod des Bürgermeisters Lin gewann in Bischhausen a. d. Schwalm. Der Unglückliche hat sich gestern auf seinem Heuboden erhängt. Lingemann war geistig und körperlich gesund, lebte in guten Vermögens- Verhältnissen, erfreute sich guten Rufes und hat sich, soviel, man weiß, nichts zu schulden kommen lassen. Das Motiv ist völlig in Dunkel gehüllt. Er ist ca. 40 Jahre alt, hinterläßt Witwe und fünf unmündige Kinder. * Dresden, 14. Februar. Im Luftkurort Weißer Hirsch ist der frühere Geh. Rechnungsrat im preußischen Kriegsministerium, Johannes Andreas Müller, ein Jngendgenosse Bismarcks, im fast vollendeten 89. Jahre gestorben. Er war am 25. Februar 1810 in Schönhausen geboren. Bis zuletzt erfreute sich der liebenswürdige Greis großer geistiger Regsamkeit. * Der Oelkonig. Daß Geld Geld erzeugt, wird am schlagendsten durch die Erfolge von John D. Rockefeller bewiesen, dem vielgenannten Oelnabob. Nach einer kürzlichen Schätzung soll sich sein Vermögen auf beträchtlich mehr als 50 Millionen Pfund Sterling belaufen (1 Milliarde Mark). Fünfundsiebzigtaufend Leute finden auf seinen Unternehmungen Stellung und reichliches Auskommen. Alles, was er heute besitzt, hat Rockefeller in vierzig Jahren erworben. Im Jahre 1855 besaß er nichts, zehn Jahre später 20000 Mk., weitere zehn Jahre darauf vier Millionen Mark, die sich bis 1885 fünfzigfach vermehrten. Im Jahre 1890 hatte er 400 Millionen Mark und im letzten Jahre bezifferte sich sein Vermögen wie oben angegeben. Die Oelröhren, die ihm gehören, haben eine Länge von 20 000 englischen Meilen, zweihundert Dampfer bilden seine Flotte, zu der auch 40 000 Oel-Tanks zählen. Siebentausend Wagen bringen der kleineren Kundschaft das Oel. * August Lehr, welcher jetzt als Besitzer des Hotels „Zum goldneu Löwen" in Siegen lebt, schreibt dem „Berliner Lokalanzeiger", daß er sich in der kommenden Saison wieder an Rennen beteiligen wird. Ob er in Berlin sein Training beginnen wird, ist noch unbestimmt. Ebenso hat er sich noch nicht definitiv entschlossen, auch in diesem Frühjahr wieder eine Trainier-Schule auf der Rennbahn Halensee zu eröffnen. Das Project, in Gießen eine Rennbahn zu bauen, hat Lehr einftroeien aufgegeben, da infolge des dortigen bergigen Terrains kein paffendes Grundstück zu haben ist. 1100 Theaterbrände. Nach einem jüngst in London erschienenen Buche sollen in den hundert Jahren 1797 bis 1897 nicht weniger als 1100 Theaterbrände stattgefuuden haben. In der Mehrzahl der Fälle ist das Feuer auf der Bühne ausgebrochen, lieber die Hälfte der Brände ist während der Nacht nach Schluß der Vorstellung entstanden. Der Monat Januar scheint für Theaterbrände der gefährlichste zu sein. In der Anzahl der Theaterbrände in dieser Zeit steht London mit 35 obenan. Es folgen dann New- Aork mit 34 und Paris mit 31. * lieber das Wiederanffullen fremder Flaschen hat das Reichsgericht, wie der „Verein der Brauereien Berlins und der Umgegend" mitteilt, in letzter Zeit wiederholt Entscheidungen gefällt. Aus diesen geht hervor, daß das Wiederauffüllen von Flaschen, in deren Glas sich ein eingetragenes Warenzeichen eingegossen befindet, ein- für allemal strafbar ist, gleichgiltig, ob ein Etikett den Ausdruck verdeckt oder nicht. Universttüts-Uachrichten. — Halle. Der bekannte Lehrer deS StiasrechiS an der hiesigen Universität Pros. Fcanz v. LtSzt, hat einen R-rs an die Universität Berlin erhalten, dem er tm Oktober d. I. Forge leisten wird. E8 handelt sich nach der „Voss Z'g." bet der «erusung von LisztS darum, für den Unterricht im Strafrecht neben dem jetzt 80jährigen Fr. A. Berner eine zweite ordentliche Lehrkraft für daS Strafrecht allein zu haben. Außer Berner lasten sich in den letzten Jahren noch die ordentlichen Profestoien Kaht und Kohler die Unter- weifung der Studierenden tm Strafrecht angelegen fein; der Schwerpunkt ihrer Lehrthättgkett liegt aber in ihren Vorlefungen über ihic Sonderg-btete, das Staats- und Kirchenrecht, das Zivilrecht und den vergleichende Rechtswissenschaft Liszt gehört zu den Führern der Srafrechtswistenschaft in Deutschland. Liszt will tm Gegensätze zu der früher allein heischenden juristischen Auffassung, dah Verbrechen und Strafen ebenso sehr vom soziologischen wie vom juristischen Standpunkte betrachtet werden. Vom anthropologischen Standpunkte aus drängt Liszt auf die strenge Scheidung von GelegenhettS- und Gewohnheitsverbrechern. Liszts Auffassung und die sich daraus ergebende Methodik hat ungemein viel dazu beigetragen, die krtmt- naltsttsche Forschung zu erweitern und zu vertiefen. Franz v. LtSzt, ein Vetter des gleichnamigen Klavtervirtuosen und Komponisten, ist 1851 zu Wien geboren. Er studierte an der Universität seiner Vaterstadt, in Göttingen und Heidelberg. Seine Lehrthättgkeit begann er 1875 als Prtvatdozent in Graz. 1879 wurde er als ordentlicher Professor nach Gi'ßen berufen. Fortan blieb er an reichsdeutschen Uni« versttäten. 1882 folgte er einem Rufe nach Marburg. Seit 1889 lehrt er in Halle. 1887 gründete er in Marburg ein krtminalsttscheS Seminar, das bei seiner Uebersi^dlung nach Halle dorthin verlegt wurde. Die wichtigen Schriften Liszts sind: „Meineid und falsches Zeugnih" (1876), „Die falsche Aussage vor Gericht oder öffentlicher Behörde" (1877), „Lehrbuch des österreichischen Preßrechts" (1878), „Das deutsche Reichspreßrechi" (1880), „Lehrbuch des deutschen Strafrechts,, (1881) „Der Zweckgedanke im Strafrecht" (1882), „Die Reform des juristischen Studiums in Preußen" (1886), „Der italienische Strafgesetzentwurf" (1888), „Die Grenzgebiete zwischen Privat- und Strafrecht" (1889). ____________________ Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbathfeier am 18. Februar 1898. Freitag abend Uhr, Samstag vormittag 8« Uhr, nachmittag 380 Uhr, Sabbathausgang 6’0 Uhr. Nachmittag 3 Uhr Schrifterklärung Neustadt 13. WochengotteSdienst morgens 7 Uhr, abends 5^ Uhr. Wöchentliche Neberstcht der Todesfälle in Gießm. 6. Woche. Vom 5. Februar bis 11. Februar 1899. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24100 (incl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsziffer: 36.68, nach Abzug der OrtSfremdur 15,10 o/oc. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im 1. Lebensjahr : 2.- vom -1b. Jährt Altersschwäche Angeborene Lebens- 1 • 1 — — schwäche 4 (4) — 4 (4) — Lungenschwindsucht 1 (1) 1 (1) — — Lungenentzündung 1 — 1 — Gehtrnschtagfluß 2 (1) 2 (1) — — Gehirnentzündung 1 — 1 — Darmentzündung 1 1 — — Darmeinklemmung 1 (1) 1 (1) — '— Blasenleiden 1 1 —• — Leberentzündung 1 (1) — — 1 (1) Abzehrung Krebs der Speise- 1 — — 1 tobte 1 0) 1 (1) — — Unbekannte Krankh. 1 (1) 1 (1) — — Summa: 17 (10) 9 (5) 6 (4) 2 (1) Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Verkehr, Kmd- und Volkswirtschaft. Mwbtttfi , »15. Februar. Fruchtmark l. Roth er Weiz» X 14,06, weißer Weizen X 00.00, Kor« X 11.11, Gerste X 9.00, Hafer X 7.34 Depeschen des Bureau „Herold". Berlin, 16. Februar. Freiherr v. Stumm hat gestern im Reichstag einen Antrag eingebracht, den Reichskanzler zu ersuchen, bei Gelegenheit der in Aussicht stehenden Revision des Strafgesetzbuches auf die Verschärfung derjenigen Strafen Bedacht zu nehmen, welche für Sittlichkeitsverbrechen, insbesondere die gegen Kinder gerichtete, vorgesehen sind. Paris, 16. Februar. Zwischen dem Prinzen Viktor und Louis Napoleon sind nunmehr alle Differenzen geschlichtet. Prinz Louis Napoleon hat unter Zustimmung der Exkaiserin Eugenie die Erbrechte des Prinzen Viktor Napoleon anerkannt. Paris, 16. Februar. Der Ministerrat wird heute die Frage der Verfolgung der Zeitung „Droit de l’homme“ beraten, welche bekanntlich den Präsidenten Faure der Mit- wifferschaft an den Gesetzesverletzungen im Dreyfns-Prozeß beschuldigte. Paris, 16. Februar. Die Revisionspresse fordert den Ausschluß von neun Kassationshofsräten vom Urteilsspruch wegen offenkundiger Befangenheit. Paris, 16. Februar. Einflußreiche Senatskreise wollen die Regierung veranlassen, gegen die Liga der Vaterländischen vorzugehen wegen deren ungesetzlichen Bestehens und insbesondere wegen der heimlichen Anwerbung von französischen Offizieren für die niemandem klaren Zwecke der weitverzweigten Gemeinschaft. Paris, 16. Februar. Oberst Picquart, der bekanntlich während des Zola-Prozesses von Advokaten beschimpft wurde, erhielt gestern im Gerichtssaale eine Ovation der anwesenden Advokaten. Zwei derselben drückten ihm ihre Bewunderung aus und fügten hinzu, wir sind Söhne ehrenhafter französischer Offiziere. Picquart antwortete: Ihre freundlichen Worte thun mir darum doppelt wohl. Lille, 16. Februar. Der Skandal wegen des Knabenmordes durch einen Klosterbruder nimmt gewaltige Dimensionen an. Ein zweiter Bruder ist verdächtig, bei der Mordthat Hilfe geleistet zu haben. 18 Brüder sind nach Belgien geflohen. 0519 Wißmar, den 15. Februar 1899. 1 Die Beerdigung findet nächsten Samstag nachmittag 2 Uhr statt. H. Berlioz. 131. zu haben. 1478 J. ECaan jr., am ßrm gebot. 1465 ■ooooooooooooqooo€>oooooi Forellen eingetroffen. 31U j 1466 Stotter« im Rebstock. 1480 Mgeoii A. Welz, SeltnsHkg 2 885 Dr. W. Schlottmann’sche zu vermieten. Kreuz 10. Stedacriou: (f. Burkhardt. — Druck mid «erlag bet Brühl'schen Uni»ersität-.vuch- und Stnndruckerei (Pietsch Erben) in Gießen PkchkiMllnu'n. Enipsklilungen (Offene Stellen Hevloren VkrMdenes : Vermietungen Ne reine UUetgeluche ?•« verkanten Arnsburg, den । 5. Februar 1899. Gräfliche Oberförfterei. E. Tinel. sind in der Mm . E. Humperdinck. . L. van Beethorei J. Brahms. J. 8. Bach. P. de Sarasate, Fr. Chopin. Fr. Liszt fltkeftion, >010’ Eine schöne Mansardenwohnung von 3 bis 4 Zimmern per 1. April gesucht. Offerten unter A. B. 0518 an die Ex- pedition dieses Blattes.___________________ Samstag den IS. Februar, präzis S7a Uhr: Stiftungsfest iflHjtf des Gei iitomiifä kränkelte ckoips, v. Bvitzt^ llti- GmMm liMM i). i nid)t allein die ' dicrenden Gew W sehen, zu schwierigen ur 6tab des zel ist inzwischen 15. wie am : Dberkommand Je strategisch teutidjerfeits a • Nige nad) be (Herren-Abevd) im Cafe Ebel. Der Borftaud. haaen, »tlty ^"ten tltUrs Programm: 1) Das Glück von Edenhall, für gemischten Chor . 2) 1. Satz a. d. Konzert für Violine in D-dur . . 3) Sonate für Klavier in F-moll, op. 6 .... 4) Die Flucht nach Egypten (Biblische Legende), für gemischten Chor, Tenorsolo und Orchester . . 5) Solostücke für Violine: a) Air a. d. Orchester suite in D-dur .... b) L’Andalouse, Span. Tanz....... 6) Solostücke für Klavier: a) Etüde in E-dur . . b) Rhapsodie No. 12 T) Sonnengesang a. d. Oratorium Franziskus, für Tenor- solo und gemischten Chor....... Lehrling* mit guter Schulbildung auf Ostern gesucht. 1351 Wilh. Wallenfels Sohn. in Steins Garten. Der Borftaud. h'fiinben Ein junger Mann mit guter Handschaft für Kontordienste gesucht. 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Mts., abends 8 Uhr punkt lieh Professor Dr. Biermanns Die rechtliche Stellung der Frau im alten und neuen Recht Eintrittskarten sind in der Ferber’schen, Frees’schen ticker’schen Buchhandlung, Studentenkarten beim Universität- hausverwalter zu haben. 13$ Für Metzger. Eine fast neue Metzgerei-Einrichtung per sofort zu verkaufen. 0520 Näheres Steinstraffe Hiermit die traurige Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Mann Heinrich Gukelsberger, Tchreinermeifter, nach langem, schwerem Leiden zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Die trauernde Gattin. S&m •T' btiqfl'S1 Giessener Stadttheater. Freitag, den 17. Februar 1899 r Das grobe Hemd. Volksstück in 4 Akten von Karlweis. Anfang 8 Ubr. Ende le'/« Uhr.. Nutz-undBrennholz- Versteigerung in der Griißichrn GbcrförstrrkiAnisdmg. Mittwoch den LS. 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