aiN a *"**» %8! . 1 l' e**schwelei Olt öchkrch «’S U. Kochr' nMMfiiK und wird ii de« Gfe t saß nur auS W hwelereien der Prm: = 2 600000 Nie = 5 200000 , versehen. Len Oröjf/i |in K. ist» tto» 6iiMo en, 8fm/M irfiftnröue in hr NwW i» M ü-Mn i K. Igfwh rti" “' [ÖH mit jüx 6 TO w Vi iß ItvM* rilf i Htbuna und W- tzrudeosen ftlbä zu bi ,, /w M wetten ■ pparaun -er-rM i hngfameä Rote ausäbt. .W i eines (patt, un w Tande ms, W (t hier gan; sehr dttfeA •" rngSram g < oeiben die W & Zerdfeueä wr" # #eS C6ne 1‘fc ni» einer®"1«. <* «K 10n oewaW^ , - •**»*&. iebt, Ä*?.- ■ J das ÄTJj . i*»: t&tv Br. 113 Zweites Blatt Dienst»- de» 16. Mai 1899 Gießener Anzeiger General-Anzeiger He Äe^eiflen ze der uckchmittagl fftr dee Hfilfe Le, rrjchemendco Nummer Hi wexwv. 10 ühr. Bei Pofidezu, S Mark 50 Pf§. vierteljährlich. He «njri-en.»erwi«lm>^ftellen des In. und ÄnKtxM nt|mra 8njd|tn für den Gieße»« Injtiger attftfte, 38t|Mft»rrdi vieneljährlich 2 Mark 20 Pf,, monatlich 75 Pf§. mit vriegerlohü. »chßetttt UGttch Mir Ausnahme des MoMagS. DK Gießener j erMiteirifttt Hrkn kn Anzeiger otcheetttch viermal tofde^. 2lmts* und Anzeigeblatt für den Ureis Gieren. »ckokOiin, Expedition und Dritter ei: Ar. 7. Grattsbeitagr«: Gießener FamMendlStter, hrWtze Kandwirt, Kiättrr Mr hessische UstKsKnnde. Deutsches Reich. Setlin, 13. Mai. Die Blättermeldung, der Kaiser habe am Donnerstag bei Metz einen Berichterstatter 'der New-Jorker Zeitung „World" empfangen und demselben eine an das amerikanische Volk gerichtete Botschaft ibergeben, ist der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" infolge eine plumpe Erfindung. Der Kaiser habe überhaupt «it feinem Korrespondenten gesprochen. Berlin, 13. Mai. Das Herrenhaus hat heute den tzesegentwurf betreffend die Festsetzung der preußisch-öster- nichisschen Grenze längs des Przemsa-Flusses angenommen. Der Gesetzentwurf betreffend den Karfreitag wurde mit riurnr Anträge Pfeil in der Fassung der Kommissions- SeMüsse angenommen. Hierauf wurden Rechnungssachen md Petitionen erledigt. Nächste Sitzung unbestimmt. — Der Seniorenkonvent des Reichstags ist heute nachmittag zusammengetreten, um über die Geschäftslage und Sie Mgeregte Vertagung zu beraten. Berlin, 13. Mai. Der Landwirtschaftsminifter hat in Ser Frage der Wiederherstellung der Berliner Pro- inihienbörfe dem „Berliner Tageblatt" zufolge den Bescheid erteilt, auf Grund deffen einstweilen auf die Wieder- DerstMung der Produktenbörse nicht gerechnet werden darf. Berlin, 14. Mai. Die Manöver zwischen Ars nnd Aovcrant standen am Freitag unter der Leitung des Ewnmunbierenben Generals Grafen von Häseler, welcher bie Wfga.be gestellt hatte, baß nach in ber Nacht erfolgter Kriegserklärung eine Division auf bem linken Moselufer »orgepen solle, um ben vor Pont L Mousson stehenben ; "ftinb zurückwerfen. Den Befehl über diese Division führte i) er Reifer, welcher um 7 Uhr früh mit der Kaiserin in Ars t dangte und sofort zu Pferde stieg, während die Kaiserin )(>üs Manöver zu Wagen beobachtete. Nachdem ber Gegner, ebensolls eine Division unter Führung bes Generalleutnants tzi.Frrlyholt, anfänglich einige Vorteile errungen hatte, mußte fix beim seinen rechten Flügel teilweise umfassenben Angriff Iber kaiserlichen Division weichen, welche ben Feinb schließ- li h ge-gen 10 Uhr burch einen allgemeinen kräftigen Vorstoß i ms Noveant zurückwarf. Ihre Majestäten begaben sich f Manin von Ars mit ber Bahn nach Urville zurück. Zu ber Slhbtafel in Urville waren der Statthalter Fürst zu Hohen- (lb<|t.&iingenburg mit Gemahlin erschienen, außerdem waren am hie Stabsoffiziere des Königs-Jnfanterie-Regts. Nr. 145 kkmladmngen ergangen. Berlin, 12. Mai. Die Post - Kommission bes Reichstages beriec gestern bie Fernsprechgebühre n- ainbn ung. Der Vorschlag ber Regierung, eine boppelte Mihir, nämlich bie Grunbgebühr unb bie Gesprächsgebühr, Merheben, würbe abgelehnt, unb beschlossen, baß für jeben Alnjchluß an bas Fernsprechnetz lebiglich eine Pauschgebühr e ch^em wirb. Die Kommission nahm für jeben Anschluß folgende Sätze an: Bis 50 Teilnehmer 75 Mk., bis 100 MIM., bis 150 1JO Mk., bis 200 120 Mk., bis 500 1-^ Mk., bis 1000 150 Mk., bis 5000 160 Mk., bis 2«'M 170 Mk., über 20,000 180 Mk. In Orten ohne Fernsprechnetz werben für jeben Teilnehmeranschluß, welcher nütz über 5 Kilometer von ber Vermittelungsstelle entfernt iU ,75 Mk. erhoben. — MißbräucheinberMargarine-Jnbustrie. EM amtlicher Erlaß der beteiligten Minister weist auf einige -'E Mißbräuche in bet Margarine-Jnbustrie hin. Es heißt dcd „Namentlich hat sich herausgestellt, baß sogenannte Miüllrivare, b. h. Margarine, welche aus verschiebenen <5fcht>*n, zum Teil auch wegen Verborbenseins zurückgesanbt wi«!. nn ben Fabrikbetrieb zurückgelangt unb von neuem zujill Herstellung von Margarine verwenbet wird, und zwar nwtlr Verhältnissen, welche die so hergestellte Margarine ML lle (erregend erscheinend laffen. Ferner hat die Unter- swchcng von verschiedenen Handlungen entnommenen Mar- gaMgvroben einen Gehalt an Borsäure oder borsauren ^chir ergeben. Wenn nun auch die Margarinefabrikanten btw der Herstellung von Margarinedauerware die Verwendung voo» Lomservierungsrnitteln, wie Borsäure ober Borax, zur ß^d nicht glauben entbehren zu können, so muß es doch be'^iitlich erscheinen, bei ber Herstellung eines so ausgebehnte «rlWküdvung ftnbenben Nahrungsmittels bie uneingeschränkte $tanbung eines Konservierungsmittels zuzulaffen, gegen dehsri Zusatz zu anderen Nahrungs- und Genußmitteln mit Rckch Einwände erhoben werden. Endlich hat sich bei der Hflteitn Untersuchung gezeigt, daß einzelne Margarine- ErrsniMsse in letzter Zeit ohne jeden Zusatz von Sesamöl ©b(kn miit einem zu geringen Zusatz hergestellt waren. Wir hieraus Veranlassung, unter Bezugnahme auf bie Erlasse vom 13. Juli unb 7. November vorigen Jahres ben nachgeorbneten Behörben eine strenge unb fortlaufend Ueberwachung ber Margarinefabriken wieberholt einzuschärfen; insbesonbere ist auf etwa vorkommenbe Mißbräuche unb Gesetzesverletzungen ber oben erwähnten Art das Augenmerk zu richten. — Ein Fund aus der Saurierzeit. Aus Rostock, 12. Mai, schreibt man der „T. R.": Ein für bie geologische Wissenschaft hochbebeutsamer Funb ist in bem Thonlager von Dobbertin in Mecklenburg gemacht worben. In biesem Thone, der wegen seiner schönen Versteinerungen von Insekten weithin in geologischen Kreisen bekannt ist, hatte man bisher vergeblich nach den Ueberreften eines Ichthyosaurus gesucht. Jetzt hat man einen derartigen Fund in dem Dobbertiner Thonläger gemacht, der durch den Zieglermeister Fahning dem geologischen Museum der Landes-Universität Rostock übergeben worden ist. Leider hat man nicht das ganze Tier, sondern nur spärliche Ueberrefte, bie aus vier Wirbeln bes Schwanzenbes bestehen, gefunben, boch baburch wirb selbstverständlich bie Bebeutung bes Funbes für bie Wissenschaft nicht verringert, benn ber im Thon von Dobbertin aufgefunbene Ichthyosaurus ist bas erste bisher in Norddeutschland gefunbene Exemplar. — Wie aus bem Haag berichtet wirb, bürste ber Vorsitz in ber Abrüstungs-Konferenz, auf Anregung ber zunächst berechtigten Nieberlanbe, bem russischen Botschafter v. Staal übertragen werben. Man nimmt eine ungewöhnlich lange Dauer ber Konferenz in Aussicht. Einen Hauptgegenstand ber Beratungen bürste bie Frage der Revision der Genfer Konvention bilden, in welcher Beziehung von der schweizerischen Regierung bereits bestimmte Anträge vorbereitet sind. Diese gehen in erster Linie dahin, daß die Verwundeten für neutral erklärt werden, und bie Frage ftubiert werbe, ob in Gefangenschaft geratene Ver- tounbete nach ihrer Genesung als Kriegsgefangene zurückzuhalten ober zurückzusenben feien. Bad Kreuznach, 13.Mai. Der kaiserliche Sonder- zug nahm in Münster am Stein eine Viertelstunbe Aufenthalt, wo eine Begegnung mit ben Prinzen Walbemar unb Sigismunb ftattfanb. Die Weiterfahrt erfolgte um 2 Uhr. Wiesbaden, 13. Mai. Das Kaiserpaar mit dem Prinzen Joachim unb ber Prinzessin Viktoria Louise traf heute Nachmittag 4 Uhr 40Min. auf bem Taunusbahnhofe mit großem Gefolge hier ein. Im Gefolge bes Kaisers befanben sich u. a.: Oberhofmarschall Gras Eulenburg, General-Abjutant v. Pleffen, ber Ches bes Militär-Kabinetts v. Hahnke, ber Chef bes Zivil-Kabinetts v. Lukanus, General L la suite General-Major v. Scholl, Oberstallmeister Graf Wedell, Hausmarschall Freiherr v. Lyncker. Zum Empfange bes Kaiserpaares am Bahnhofe waren anwesenb: Polizei- Präsibent Prinz v. Ratibor, ber Oberhofmeister ber Prin- zessin Louise, v. Bubbenbrock, unb bie Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin. -Heute abenb wirb Der Kaiser ber Generalprobe v. Lauff's „Eisenzahn" beiwohnen. Saarbrücken, 13. Mai. Der RoßelerStrike bauert fort. Heute finb 300 Bergleute eingefahren. Ein gestern von ben Knappen gefaßter Beschluß forbert von ber Gruben- Verwaltung bie schriftliche Zusage, baß keine Maßregelungen von Ausstänbigen stattfinden würben. Die Verwaltung lehnte heute diese Forderung ab. Sie will indes, wie sie privatim erklärte, nach der Wiederaufnahme ber Arbeit vieles bewilligen. Der Alte Verbanb ist im Begriff, sämtliche Privatgruben zu organisieren. Dieser Plan hat Aussicht auf Gelingen, infolge ber hartnäckigen Weigerung ber Direktion, sich auf Verhanblungen einzulassen. Ausland. Wien, 14. Mai. Das Amtsblatt melbct bie Berufung bes Profeffors Dr. Max Sänger von ber Leipziger Universität an bie beutsche Universität in Prag. Wien, 14. Mai. Morgen finben in allen 18 Bezirken Wiens Protestversammlungen ber Christlich-Sozialen gegen bie „Los-von-Rom-Bewegung" statt. Da zu gleicher Zeit bie Sozialisten ebenfalls Protest-Versammlungen gegen bie Christlich-Sozialen unb für das Reichs-Volksschulgesetz abhalten und deswegen Zusammenstöße befürchtet werden, so trifft bie Polizei umfaffenbe Sicherheitsmaßregeln. Wie«, 14. Mai. Die Ausbrüche tollste» Deutschenhaffes seitens ber tschechischen Abgeordneten in den letzten Landtagssitzungen anläßlich ber Egerer Vorfälle, sowie bie steten behördlichen Drangsalierungen ber Deutschen im Egerlanbe haben in ber bortigen Bevölkerung gerabe Adresse für Depeschen: jUqttgtt Fernsprecher Nr. 51. jetzt toieber bie Erinnerung an ihre alten Sonberrechte neu aufieben lassen. Wie uns nämlich von bort berichtet wird, bereitet sich bas Egerlanb vor, bei Lösung ber Sprachenfrage in Böhmen seine ehemalige Selbstverwaltung toieber zu erreichen, unb auf Anregung bes Abgeorbneten Jro werben burch ben Egerer Stabtrat bereits entsprechenbe statistische Vorerhebungen gepflogen. Hierbei sei zugleich erwähnt, baß Abg. Jro schon vor brei Jahren anläßlich seines Eintrittes in ben böhmischen Lanbtag bort eine ähnliche Verwahrung abgab, unb baß erst jüngst ber Egerer Bürgermeister Dr. Gschier bei seiner Angelobung öffentlich unb feierlich erklärte, unbeschabet ber beutschen Gemeinbürgschaft jeberzeit für bie alten Sonberrechte bes Egerlanbes eintreten zu wollen. Darum verbient bie jetzige Bewegung bortfelbft boppelte Beachtung. Bekanntlich würbe das Egerlanb im Jahre 1315 vom Könige Lubwig bem Bayer an ben böhmischen König Johann von Luxemburg verpfänbet unter bem Vorbehalte, baß bie Wiebereinlösung jeberzeit stattfinben könne. Letzteres ist nicht geschehen, bas Gebiet blieb bei Böhmen, aber nur in sehr loser Verbinbung, ba ihm weitgehenbe Begünstigungen unb Rechte eingeräumt unb sowohl von ben böhmischen Königen, als ben nachfolgenben österreichischen Herrschern bestätigt würben. Eine thatsäch- liche rechtsgiltige Einverleibung des Egerlanbes in Böhmen hat niemals ftattgefunben, bas mußte selbst Palacky, ber größte tschechische Geschichtsschreiber, zugestehen. Budapest, 14. Mai. Das Gerücht, baß ber ehemalige Reichstagsabgeorbnete unb Herausgeber bes „Egytertes", Scavolszky, geflüchtet sei, wirb dementiert. Brüssel, 13. Mai. Der schon seit länger gänzlich aussichtslose Bergarbeiter-Ausstand geht feinem völligen Ende jetzt reißend entgegen. Erst vor einer Woche hatte der Bergmannsbund einen sich übrigens recht gemäßigt ausdrückenden Aufruf erlassen, um ben finfenben Mut ber Aus- stänbischen neu zu beleben. Aber täglich kehrten eine Anzahl Bergleute neu zur Arbeit zurück, so baß kein Zweifel sein konnte, baß bie ganze Bewegung im Sanbe verlaufen werbe. Inzwischen haben an verschiebenen Ortschaften bes Lütticher Beckens Vertretungen ber Arbeiter unb ber Arbeitgeber gemeinsam getagt. In Jemappes willigten babei nach längeren Erörterungen bie Arbeiter ein, sich mit ber ihnen angebotenen Erhöhung bes Arbeitslohns um 5 v. H., statt ber geforberten 20 v. H., zu begnügen, unb beschlossen, bie Arbeit wieder aufzunehmen. Da auch in ben übrigen Bezirken bes Grubenbeckens bie Wieberaufnahme ber Arbeit zunimmt, so ist bie Beendigung des Ausstandes am Montag wahrscheinlich. — So hat der Ausstand schließlich kein wesentlich anderes Ergebnis gehabt, als eine Schädigung ber betroffenen Bergwerke und einen von den Streikenden erlittenen großen Lohnverlust, der sich auf eine ganze Anzahl Millionen Franken beläuft. Die Streikenden haben mit ihrer allerdings recht planlos und gegen ben Willen vieler Bergleute ins Werk gesetzten Arbeitseinstellung bem- nach ein schlechtes Geschäft gemacht. Bukarest, 14. Mai. Die neuerliche Absperrung ber österreichisch-ungarischen Grenze für rumänischen Schweine-Transport ruft hier große Aufregung hervor. — Der Chef bes Veterinärwesens hat bemiffwniert. Belgrad, 14. Mai. Der serbische Gesandte in Ueskueb ist angewiesen worden, alle Beziehungen zu dem General- Gouverneur abzubrechen, da bisher keine Genugthuung für bie Beleibigung bes serbischen Dragomans erfolgt ist unb die Beleibigungen bet serbischen Lanbesange- hörigen fortbauern. Petersburg, 14. Mai. Zufolge angeblich sicheren Privatnachrichten sinb an ben Öfterfeiertagen (Anfang Mai) in Nikolajew am Schwarzen Meere ernste Ruhestörungen vorgekommen, bie ben Charakter einer „Jubenverfolgung' annahmen. Gegen bie tumultuierenben Matrosen würben Kosaken vorgeschickt, von benen, wie es heißt, 13 Mann blieben. Beiberseits würben viele Verwunbete gezählt. Der Presse ist verboten worben, über ben Vorgang zu berichten. In Obeffa werben Wieberholungen bet Ruhestörungen erwartet. Philippinen. Aus Hongkong erhielt bie Times fol- genbes Telegramm vom 8. Mai, bas burch Boten nach Hongkong gefanbt würbe, nachbem bie amerikanische Zensur es in Manila zurückgehalten hatte: Die Mannschaften bes Nebraska-Regiments haben eine ungewöhnliche Bittschrift an ben General Mac Arthur gerichtet. Sie verlangen, nach ihrer'Heimat zurückgeschickt zu werben. Man muß sagen, daß bies Regiment burch ben Felbzug, ben es in ber letzte« Zeit mitgemacht hat, erschöpft ist. Das Regiment ist nur noch 300 Mann stark, von denen am letzten Sonntag 160 sich krank meldeten. Die Soldaten erklären in ihrer Bittschrift, daß sie bereit seien, sich zu schlagen, jedoch nicht mehr imstande wären, Märsche und Wachen auszuhalten. Die Mehrzahl konnte ihre Kleider seit einem Monat nicht mehr waschen, ja nicht einmal ausziehen, da sie immer zum Aufbruch bereit stehen mußte. Seit dem 4. Februar hat Vas Regiment an Toten und Verwundeten 225 Mann verloren. 59 fehlten nach dem Gefecht von Malolos beim Appell. Auch die Offiziere beabsichtigen, eine ähnliche Bittschrift an den General zu richten. Sie behaupten, mehr ertragen zu haben, als überhaupt ein Mensch ertragen könne. Einige der regulären Regimenter, die mit der Bewachung Manilas beauftragt sind, wurden zur Schlachtlinie entsandt. Seitdem die Truppen in Malolos sind, haben sie als Trinkwasser nur solches erhalten, das aus Manila herbeigeschafft werden mußte, und auch dies läßt noch zu wünschen übrig. — Nach einem andern Telegramm an die Times aus Manila vom 12. Mai haben auf dem Kongreß der Philippiner, der in San Isidro abgehalten wird und an dem 56 Mitglieder teilnehmen, 20 sich für den Frieden erklärt. Eine annähernd gleiche Zahl will von Frieden nichts wissen. Die Mehrheit der Kongreßmitglieder gibt zwar zu, daß die völlige Unabhängigkeit unmöglich ist, verlangt aber, daß die Vereinigten Staaten ihnen weniger harte Bedingungen stellen. (Times.) Konstantinopel, 13. Mai. Wie verlautet, wird die Pforte eine Rechtsverwahrung gegen das französische Abkommen wegen Tripoli an die Mächte versenden. Gleichzeitig wird eine weitere Verstärkung der Besatzung von Tripolis um 5000 Mann verfügt. Lokales und UrsvmMes. -f- Ober-Schmitten, 14. Mai. Ein raffinierter Gelddiebstahl wurde in der letzten Woche dahier verübt. Die alleinstehende, betagte Witwe Döll hatte ihre auf zirka 60 Mk. sich belaufende Barschaft in der Wohnung aufbewahrt, welche Summe während einer Abwesenheit der Genannten verschwunden ist, ohne daß der freche Gauner ermittelt wurde. Vielleicht führt der anläßlich der dieser- halb gestern bei einem anderen Hausinsafsen vorgenommenen Durchsuchung ans Tageslicht gekommene frühere Diebstahl einer Taschenuhr zur Haftmachung des Geldmarders. Salzhause«, 14. Mai. In der kommenden Woche, wahrscheinlich auf Donnerstag den 18. dss. Mts., werden wir hohen Besuch bekommen, indem Se. Exzellenz der Herr Finanzminister und einer der Herren Ministerialräte hierher reisen, um sich Salzhausen, seine Umgebung und die neuen Arbeiten anzusehen. Eine bessere Zeit läßt sich nicht wohl denken, als die Mitte des Maimonats, wo jetzt alles in Blüte getreten ist. Die angeordneten Arbeiten im Kurhause und dessen Umgebung werden rasch gefördert; verschiedene alte Gebäulichkeiten, die doch keinen Zweck mehr haben, werden beseitigt. Auch der kleine Teich am ehemaligen Laboratorium soll zugeschüttet werden, weil er keinen Zweck mehr hat, wohl aber dem Geschmeiß eine Zufluchtsstätte geboten haben mag. nn. Darmstadt, 14 Mai. Anfangs dieser Woche ist mit den Kafernierungsbauten für die 1. Abteilung des neu zu errichtenden 2. Großh. FeldartillerieRegiments Nr. 61 (drei Batterien) begonnen worden. In diesem Jahre werden nur drei Stallgebäude und eine Reitbahn zur Vollendung kommen. Zur Unterbringung der Mannschaft sollen vorerst Wellblech-Baracken aufgestellt und das Ganze so gefördert werden, daß die Bauten am 1. Oktober ds. Js. bezogen werden können. Die Mannschaftsbauten sollen im nächsten Jahre errichtet werden. Als Bauplatz für dieses Kasernement ist das Gelände zunächst den Artillerie-Wagenhäusern westlich des Bessunger Bahnhofes vom Reichsmilitärfiskus erworben worden. Vermischtes. * Ein Geschenk des Kaisers ist dem Pächter Bidon von dem zum Schloß Urville gehörigen Pachthofe Menils zu Teil geworden. Gelegentlich eines Spazierganges stattete der Kaiser auch dem genannten Pachthofe einen Besuch ab, wobei ihn ganz besonders der Viehbestand interessierte. Als Anerkennung für die Pflege und Sorgfalt, welche auf die Tiere verwandt wird, schenkte der Kaiser dem aus Luxemburg stammenden Pächter Bidon einen Satz harmonisch abgestimmter Kuhglocken. * Gefangwettstreit in Kassel. Die Festordnung für den ersten Gesangwettstreit deutscher Männer-Gesangvereine ist nunmehr wie folgt festgestellt: Donnerstag, 25. Mai, abend 8 Uhr: Konzert in der Festhalle zur Begrüßung der Gäste, veranstaltet vom Hessischen Sängerbünde unter Mitwirkung der Königlichen Theaterkapelle. Freitag, 26. Mai, vormittags 10 Uhr: Wettsingen der ersten durch das Los bestimmten Gruppe. Die erste Gruppe bilden: Lehrergesangverein-Bremen, Gesangverein Polyhymnia-Dortmund, Gesangverein Sanssouci-Dortmund, Männergesangverein-Essen a. d. Ruhr, Männergesangverein-Hannover, Männergesangverein- Straßburg. Nachmittags 3 Uhr: Wettsingen der zweiten Gruppe, gebüdet aus: Lehrergesangverein-Berlin, Liedertafel- Gotha, Gesangverein Arion-Mülhausen i. Th., Gesangverein Frohsinn-Mülheim a. d. Ruhr, Männergesangverein-Pots- dam, Männergesangverein-Köln. Samstag, 27 Mai vormittags 9 Uhr: Wettsingen der dritten Gruppe, gebildet aus: Gesangverein Coneordia-Aachen, Männergesangverein. Erfurt, Gesangverein Concordia-Essen a. d. Ruhr, Liederhalle- Karlsruhe, Sängerchor des Turnvereins Offenbach a. M. Lehrergesangverein-Magdeburg. Nachmittags 3 Uhr: Engere Konkurrenz unter den sechs Vereinen, deren Leistungen als die besten anerkannt worden sind, durch Vortrag des kurz vorher auf eine Stunde zum Studium ausgegebenen Chores. Pause für die Beratung der Preisrichter. Lied: Brüder, weihet Herz und Hand, von Franz Abt, gesungen von sämtlichen beteiligten Vereinen und dem Hessischen Sängerbünde. Preisverteilung, Gesang der Volkshymne von allen Anwesenden. * Die deutsche Kunst in Paris 1900. Vor einigen Tagen brachte die „Franks. Ztg." eine Zuschrift aus Dresden, worin gesagt war, die deutsche Kunst sei in Gefahr, auf der Pariser Weltausstellung 1900 eine große Schlappe zu erleiden, da die Oberleitung über die deutsche Abteilung in den Händen A. v. Werners liege, der sich schon mit den Herren v. Len bach und Seidl zum Zweck der künstlerischen Ausstattung in Verbindung gesetzt habe. Unter diesen Umstünden sei an eine Einigung der Kunstgenossenschaften und der Sezessionen nicht zu denken. — Nachdem in diesen Tagen die Vertreter der Deutschen Kunstgen offen schäft, in die zum Zweck gemeinsamen Auftretens in Paris sich die Sezessionen haben aufnehmen lassen, in Berlin getagt und ihre Beschlüsse gefaßt haben, entspricht, wie die „M. N. N." von bestinformierter Seite erfahren, die dadurch geschaffene Sachlage den alarmierenden Nachrichten der „Frkf. Ztg." nur noch in dem einen, von dem Dresdner Briefschreiber nicht gerade liebenswürdig glossierten Punkt, daß die künstlerische Ausstattung in der That Lenbach und E. Seidl übertragen ist. — Was die Sezessionen, besonders auch die Münchener, betrifft, so haben sie nicht den geringsten Grund, mit den Beschlüssen des Ausschusses unzufrieden zu sein, und denken infolgedessen durchaus nicht daran, sich von Paris fern zu halten. Man darf sich getrost der Hoffnung hingeben, daß die deutsche und speziell auch die Münchener Kunst der Gegenwart, dank dem selbstlosen Gemeinsinn aller beteiligten Faktoren, auf dem engen Raum, der ihr überlassen werden konnte, so würdig, wie die Wichtigkeit dieser Ausstellung es fordert, beim friedlichen Wettkampf der Nationen vertreten sein wird. * Die Furcht, daß Sonn- und Mondfinsternis eine ungünstige Bedeutung haben und Epidemien in deren Gefolge auftreten müßten, behauptete sich durch viele Jahrhunderte hindurch. Heute ist dies ganz anders, seitdem wir wissen, daß Epidemien und Seuchen durch jene kleinsten Lebewesen hervorgebracht sind, die heute jedermann unter dem Namen „Batterien" kennt. Aber nicht allein diese Krankheiten sind auf Bacterien zurückzuführen, auch viele Krankheiten der Haut haben darin ihre Ursache. Eine normale Haut bildet eine Schutzdecke gegen das Eindringen der Batterien und der Grund, daß dem so ist, ist durch den Gehalt der Haut an einem für diese Batterien völlig undurchdringlichen Fette bedingt, welches dem „Lanolin" genannten Fett analog ist. Hieraus ergab sich von selbst die Anwendung des „Lanolin" für die Hauptpflege und als Schönheitsmittel. Man verwendet das „Lanolin" in Form von Lanolin-Toilette- Cream-Lanolin, das in den meisten Apotheken und Drogerien zu haben ist und in keinem Haushalte fehlen sollte. Beim Einkauf achte man darauf, daß jede Packung, (Tube oder Dose), zur Garantie der Echtheit die Marke „Pfeilring" trage. * Der D. Phot.-Verem veranstaltet wie alljährlich auch in diesem Jahre eine Wanderversammlung und damit verbunden eine Ausstellung von Photographien und photographischen Gebrauchsgegenständen. Dieselbe findet in Baden-Baden statt. Bon der Kurdirektion sind dazu bereitwilligst die prächtigen Räume des Konversationshauses zur Verfügung gestellt worden. Für die Ausstellung hat das Großherzoglich Badensche Ministerium als Ehrenpreis eine nach besonderen Entwürfen angefertigte Schwarzwälder Uhr im Werte von 300 Mk. gestiftet, und verschiedene Gönner, Freunde und Mitglieder des D. Phot.-Vereins haben ebenfalls erhebliche Ehrenpreise u. s. w. gestiftet. In Anbetracht dieser zahlreichen Preise wird die Ausstellung vermutlich alle ihre Vorgänger übertreffen und die Gastfreundlichkeit der Bürger Baden-Badens sowie die Lieblichkeit des Badischen Landes gewährleisten einen regen Besuch der Wanderversammlung. Eingehende Auskünfte über Wanderversammlung und Ausstellung erteilt der Vorsitzende des D. Phot.-Vereins K. Schwier in Weimar. * Verkehrswesen. Entgegen der Meldung eines Antwerpener Blattes, die „Hamburg-Amerika-Linie" habe den Tiefwasserhafen zu Cuxhaven, dessen Bau 7 Jahre gedauert und 7 Millionen Mark gekostet habe, als ein verfehltes Unternehmen aufgegeben, ist festzustellen, daß die „Hamburg-Amerika-Linie" fortgesetzt mit dem Bau der Häuser für Offiziere und Arbeiter in Cuxhaven beschäftigt ist. Die Verzögerung in der Eröffnung des Hafens liegt lediglich daran, daß immer noch nicht der Vertrag zwischen Hamburg und der preußischen Staatsbahnverwaltung bezüglich der bis zum Hafen führenden Anschlußgeleise geschlossen worden ist. Sobald dieser Vertrag vorhanden ist, soll mit der Errichtung der Wartehallen und Zollgebäude begonnen werden. Die „Hamburg-Amerika-Linie" hofft bestimmt, im nächsten Jahre den Betrieb beginnen zu können. e Ein Stück Münchener Bierleben. Aus München schreibt man der „T. R.": Am vergangenen Mittwoch vormittag kurz vor 10 Uhr durcheilte vom Platz! aus die Stadt eine Nachricht, die einen großen Teil der Bevölkerung tief ergriff: die Bockquelle im Hofbräuhause hatte zu fließen aufgehört. Da dies Ereignis alle Jahre anfangs Mai mit erbarmungsloser Sicherheit vorauszusehen ist, beeilt sich denn auch der richtige Bierkieser und Maikurbedürftige (der Münchener Hofbräuhausbock wird in der That von vielen gewissenhaft als Kurmittel gebraucht), ein möglichst ansehnliches Quantum während der kurzen Dauer der Bockzeit seinem teueren Ich einzuverleiben. So auch Heuer wieder, und zwar so ausgiebig, daß nach genau zehn Tagen von 2000 Hektolitern Bock am Mittwoch, wie gesagt, kein Tropfen mehr übrig war. 1000 Hektoliter gehen allerdings ins „Ausland", zumeist nach Norddeutschland. In den weltbekannten Hallen am Platz! wurden täglich von Morgens 7 (!) bis Abends 5 Uhr durchschnittlich 100 Hektoliter verDir bieW beginmb mit tm JouMK (ölti jeden MiUwoö Jrnpfpflichtig im geborenen Kinder, Wir laden \ zur Benutzung di alle in denselben die Termine nicht bis zum Jahresschi ihm tm Januar n< der Impfung unter Wer ben I ßeboren Me in einem I später abgehaltenen 5 Wer, deren : beachrucht wird, t • Terminen vorgeM Die Jmpslinx 1 Körper zurJmpsun i mit Lymphe aus bf sießen, de zapft, das sind 20000 Bockgläser voll innerhalb zehn Swn^. Wahrüch eme recht achtbare Leistung, die übrigens auch den Staatssäckel willkommen ist. Denn 100 Hektoliter täu'id bedeuten einen Umsatz von 4000 Mk. in Bock allein Na^ 1 5 Uhr tritt jeden Tag dann bis 12 Uhr Nachts das Sommer &ier wieder in seine Rechte, das auch nicht verschmäht wurd^ 1 Verzehrt wurden — von den Unmassen Radies und sonstige» Speisen ganz abgesehen - während der zehntägigen kur" täglich durchschnittlich 15000 Bockwürste, wozu ivw- 25 Kälber und 12 Schweine im eigenen Schlachthause des Hofbräuhauses ihr Dasein beschließen mußten. An Brotrn wurden jeden Tag 10000 Stück verkauft. Zur Bedienunwaren 50 Kellnerinnen notwendig, während zO Schänd burschen das edle Naß verzapften. Bemerkt sei noch, da6 trotz der ausgelassensten Fröhlichkeit nicht die geringsten Ausschreitungen während der ganzen „Maikur" vorgekommen sind. * Wem gehört der Nordpol? Der Nordpol ist ,toQL. ! noch nicht entdeckt, aber er ist schon annektiert worden Weiß man auch noch nicht, ob er bewohnt ist, ist man viel mehr zu der Annahme geneigt, daß es garnicht der sein kann, so weiß man jetzt doch wenigstens, zu welche Religion seine Bewohner gehören würden. Der anqh kanische Bischof von Labrador hat auf der letzten Jahre« Versammlung der anglikanischen Kirche in den Kolonien seinen Amtsbrüdern mitgeteilt, er habe geglaubt, die Grein, seiner Diözese bis zum Nordpol ausdehnen zu muffen, tz« scheint, daß er auf Bitten seiner Pfarrkinder diese 8e> stimmung getroffen hat. Diese frommen Leute haben in der Annahme, daß die Entdeckung des Nordpols nah, bevorstehe, geglaubt, es würde den glücklichen Nachfolgen von Nansen und AndrSe Kummer bereiten, wenn sie, am Ziele ihrer Expedition angelangt, ihren Sieg nicht auf christlichem Boden feiern könnten. So guten Gründen U; der Bischof von Labrador sich nicht verschließen können und also beschlossen, die arktischen Regionen offiziell als zni an ilikanischen Kirche gehörig zu betrachten. „Dieses Land gehört niemandem; es soll also uns gehören." * Vor 50 Jahren. Zur Erinnerung an die Feld - bergfeste. Im April 1849 erging an alle Volks-, Schützen-, Gesang- und Turnvereine der Aufruf, sich zur Abhaltung des 6. Feldbergfestes am 8. Juli 1849 aus dar. Feldberg zusammenzuftnden. Unterzeichnet war derselbe vm A. Sadtler, K. Zimmer, H. Höhn, L. Gött, H. Stork, namens der Turngemeinde Homburg, ferner vom Vorstand des Turnvereins Gießen, Anspach, Friedberg und Tun Gesellschaft Kronberg, K. Braubach und W. Strecker fir Butzbach, Dr. Küster für Oberursel, A. Ravenstein sii Frankfurt a. M. und A. Flach für Bonames. Nachdem jedoch am 20. Januar der Beschluß des Parlaments aus Aufhebung der Spielbanken veröffentlicht worden war, lehnte sich hiergegen der Landgraf von Hessen auf, infolge« dessen ihm 1 Bataillon und 1 Schwadron österreichisches Militär in's Land gelegt wurde. Er verbot das Felb- bergfest, und Homburg sagte es ab. Eine Eingabe an das Reichsministerium erhielt den Bescheid, unterschrieben Frank furt a. M., 24. Mai 1849, Reichsministerium des Innern, gez. D. Grävell, daß das Ministerium herkömmlichen und ordnungsgemäßen Volksfesten nirgends Hindernisse in den Weg lege. Sollte indessen unter dem Scheine oder in Verfolg solcher Volksfeste durch öffentliche Reden und Diskussionen irgend welche politische Agitation versucht werden, so würde das vorgesehene Volksfest sofort in eine Volksversammlung übergehen, mithin auch sofort gegen die Vorsitzenden und Wortführer nach § 3 des Gesetzes vom 10. Oktober 1848 verfahren werden müssen. — Es wurde nunmehr die Abhaltung des Festes auf nassauischem Gebiet in's Werk gesetzt, und so fand sich dann zum 18. August 1849 eine große Anzahl Turner auf dem Berge ein. Die Burgen von Kronberg, Königstein und Falkenstein waren abends vorher beleuchtet. Andern morgens fanden sich Abgeordnete von Homburg ein, welche mitteilten, es rücke landgräfliches Militär nach dem Feldberg ab. Der Ausschuß richtete deshalb sofort den Turnplatz auf dem Fuchstanz, her, woselbst dann das Fest abgehalten wurde. Das Wettturnen erfolgte I im Wettlauf, Steinstoßen und Ringen. Die Wettlaufbahn | war 300 rheinische oder preußische Fuß lang und wurde durchlaufen 1. von Theoder Hänleiu-Frankfurt, H. Brendel und Joh. Müller-Arnoldshain in 14 Sekunden; 2. von Jak. Jos-Ansbach, Louis Bolte, T.-G. Frankfurt a. M- und Karl Braubach-Butzbach in 15 Sekunden. — Zum Steinstoßen diente den Turnern ein 33% Pfund schwerer Stein. Es warf Anton Kempf-Kronberg 15% Fuß rheinisch, Joh. Haffelbach-Falkenstein 14%, Jakob Heim* Frankfurt 14, A. Weczerzirk, T.-G. Frankfurt 13, Jakob Berg-Kronberg 12%. Im Ringen blieben Sieger: A. Verlach, T.-G. Frankfurt, Georg-Pfaff,Königstein, Fritz Becker- Usingen und Christian Anthes-Frankfurt. — Einen junge« Mann hatte das hessische Militär verhaftet, an dessen Anzug und Hut etwas auszufetzen war; geschehen ist ihm aber nichts. — Am 11. Juni d. Js. findet nunmehr das | Feldbergfest statt. Möchten diese Zeilen dazu dienen, diesem ältesten aller Volksfeste recht zahlreiche Teilnehmer zuz« führen. Der Ruf zum Feldbergfest wirkt wie ein elem scher Schlag auf alle Turner. Alle rüsten sich das würdig zu begehen und wer einmal turnerische Mv. leistnngen sehen will, der komme zum Feldbergfest. j* i dann dies wunderbar schöne Stückchen Erde; diese henU^ j Fernsicht von unserm höchsten Taunusgipfel, das >fl I Genuß, den man sich gar nicht oft genug verschaffen w * und der jedermann in dauernder Erinnerung bleibt, allem aber sollen die Turnvereine Turnfahrten zum a Vater Feldberg, ihrem Lehrherrn, ausführen. . j geladen zur Vorfeier am Samstag dem 10. Juni find - alle oben angegebenen Sieger, die sich hoffentlich recht zay reich abends im alten Feldberghaus einfinben, uno ihr Erscheinen das Fest verherrlichen helfen. — ©'< Feldberghäuser für Verpflegung vorzüglich sorge«, o i ’^Uie ®elsOi’ „ cmiutnf' 5*^ «ES* Sffil gSS*£ 'Ünterp qulbrülmw, DlmM dm ibenbi von Vh abmds oon Sbmds 8 M 18 Mai, o-chmmar 7V. bis 9 Uhr-SM Srriiag den 19.-v her fiurcepttte aus t unter Mitwirkung b bin 20. Mai, W 9 Uhr aus der Ta" fyrrn LouiS jtW SW: MtsMste 1 1 fr, ’N «iS L erteilt®6* Sprich bett t Mr.: Die Verwer Die rubr. ($ versteigert werden mi, Nachmittag von fämtli ! Jw« am Luther Zmittag, 1 T des neuen £ i mb Stelle. * ^ßen, ben ! 8936 ®t0 vtfc rKrä rAÄ j.’. ** kl? «ich, M ä* .«H ®Ir Slitbif “««elti’n. Jf* * i>. *V ■ 9Qtnii 2n Wen. t 11 ®UJ der letz,v Me in beti W geglaubt, t EKen zu G Pfarrkindn' Keinen Len,! \ un9 des M en glücklichen S!> r bereiten, t^' [t» ihren Sieg - So guten Srv nch verschlief ! Regionen osW ^trachten. ns gehören." nncrungani erging an alt ■eine der Aufrr! am 8. Juli 184! erzeichnet war bt öhn, L. Gött, s urg, ferner vom ! lch, Friedberg )ach und W. ßvei lirsel, A. ter- für SonameS. hluß des ^öffentlich, Ute > if von Hessen auf, a Schlvodro« öjiimiä" e. Er Dirtot btf ab. Mugabt an fyib, nltrffatftnfaii ßmissklM besser M heMMm MhMrch^ :t dm Scheine ok ffentliche Reden tgitotion versuch!' tß [ofort in eiii i sofort geger j 3 des @r n müssen. - . aus nafior- ranuzumN m Berge ek Menstein KJ- ns fanden F‘ len, ö '“*S! emguW;.. Das WM iinjen, »E=; in 14 M; «, rE • 15 ZeM" •Wi' p» Hy tn f#J*J «E, 8 z, einmal » - «3 ckche" * j do.- Ä#' -s«AÄ n; bekannt sein. — Das Feldbergfest ist der Prüfstein irfecer jungen Turner; daß cs ein Volksfest werde, dafür irlfsen die Bewohner vom Mittelrhein sorgen, deren Er- fjicmen dem Turnfest erst den richtigen Rahmen giebt. Will- ftinnen deshalb am 11. Juni zum Feldbergfest. Mteratur, Wissenschaft und Kunst. - Von der tn Stuttgart im Verlage von Karl Grüninger «inenden »Musikalischen Jngendpost^ttegt uns da» vierte Liartal vor; dasselbe enthält wieder eine Reihe dem jugendlichen Kiffe ngS vermögen angepahter belehrender und unterhaltender Artikel, iMdlungen, Humoresken und Märchen, sowie Gedichte mit hübschen Iufnrattonen, kurzweilige Anekdoten, Rätsel rc. Ferner 24 Seiten 'viusikbeilagen, bestehend aus melodiösen Klavierstücken, Liedern mit tlialerbeglettung und DuoS für Klavier und Violine. Wir haben •-n|tu Leser schon öfter auf diese vortreffliche, mit Geschick redigierte Zi?emdzettschrtst aufmerksam gemacht und empfehlen sie den Eltern MI «lisch beanlagter Kinder, sowie Lehrern und Lehrerinnen heute 01g ligentltch aufS neue. Der Verleger Karl Grüninger in Stutt- lirt versendet Gratis-Probenummern franko zur Ansicht. Unterhaltungen in Bad-Nauheim vom 16. bis 20. Mai. Die Kurkapelle spielt täglich morgens von 7 bis 8 Uhr -im Kurbrunnen, nachmittags und abends siehe unten. Bei weniger iß IQo R. Wärme im großen Speisesaale deS Kurhauses. DienStaa den 16. Mai, nachmittags von 4 bis 6 Uhr und riente von 7Vi biS 9 Uhr: Konzert der Kurkapelle auf der lmofsse. Mittwoch den 17. Mai, nachmittags von 4 biS 6 Uhr und mimte von 7Vi biS 9 Uhr: Konzert der Kurkapelle auf der Terrasse. Ibmb'8 8 Uhr: Theatervorstellung. Hofgunst. Donnerstag den 18. Mtai, nachmittags von 4 biS 6 Uhr: Konzert und abends von 1'/, kits 9 Uhr: Symphonie-Konzert der Kurkapelle auf der Terraff.-. jidlc.g den 19. Mat, nachmittags von 4 bis 6», Uhr: Konzert in Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung unttc Mitwirkung der Kurkapelle. Der Mann im Monde. SamStag :btn 20. Mat, nachmittags von 4 bis 6 und abends von 7x/i bis SH, auf der Terrasse: Konzert des Großh. Hessischen HofmustkuS ferne LouiS Kümmel, unter Mitwirkung der Kurkapelle. Abends tflllbi: Theatervorstellung. Eharleys Tante. Spitlpiro itt etttiniefn FrMfmtrr Stlütthkllttt. Opernhaus. DimStag den 16. Mai: Der Bärenhäuter. Mittwoch den 17. Mai: Der Opernball. Donnerstag den 18. Mai: Der Bärenhäuter. Freitag den 19. Mai geschlossen. DamStag den 20. Mai: Afrikanerin. Sonntag bat 21. Mat: Stumme von Porttct. Montag den 22. Mai: Der Bärenhäuter. Dienstag den 23. Mai: Aida. Schauspielhaus. Dimstag dm 16. Mai: Vetlchenfresser. Mittwoch dm 17. Mai: CtrkuSleute. Donnerstag bat 18. Mai: Maria Magdalena. Freitag den 19. Mai: Don Carlos. SamStag bat 20. Mai: Minna von Barnhelm. Sonntag ben 21. Mai: Nora. Montag ben 22. Mat: Zaza. Dienstag ben 23. Mai: Im weißen Rößl. „HmelmBeide" — nur echt, wenn btrect ab meinen Fabriken bezogen — schwarz, weiß unb farbig, von 75 Pfg. bis Mk. 18,65 per Meter — in bev mobernsten Geweben, Farben und Dessins. An Jedermann franot und verzollt ins Haus. Muster umgehend. 767 6. Henneberg’s Seiden-Fabriken (k. u. k. ho«.), Zürich. Eine ständig wiederkehrende Klage der Hausfrauen bildete lange Jahre hindurch die Unzulänglichkeit der roten Putzpomade und anderer Metallputzmittel, da der erzielte Glanz ein sehr mäßiger war und außerdem die zu putzenden Flächen leicht verschmiert wurden oder sichtbare Schrammen hinterließen, was in den zur Fabrikation verwmdeten Rohmaierialten seinen Grund hatte. Das Verdienst, ein Produkt geschaffen zu haben, deffen Gebrauch diese Uebelstände ausschließt und welches selbst den höchsten Anforderungen entspricht, die man billtgerweise an ein Metallputzmittel zu stellen berechtigt ist, gebührt der durch ihre HaußhaltungSartikel in den weitesten Kreisen rühmlichst bekannten chemischen Fabrik von Fritz Schulz jun., Leipzig (Inhaber: Schulz & Philipp) durch die Erfindung ihres ^Globus PutzExtrakt". Auf Grund langjähriger Erfahrungen und Versuche und unter Verwendung von nur besten Rohmattrtalien hergestellt, wozu eigene Bergwerke mit einem Grundbesitz von ca. 2 Millionen Quadratmeter Fläche die zu guten Putzmitteln durchaus notwendige Kieselkreide liefern, die in eigener Dampfschlemmerei mit allen der Neuzeit entsprechendm Maschinen zur größtm Feinheit vorgearbeitet wird, vereinigt der auf den AuSstellungm in Nürnberg, Brüssel, Chicago und Leipzig preisgekrönte GlobuS-Putz-Extrakt alle Eigenschaften eines wirklich vorzüglichen MetallputzmittelS. GlobuS- Putz Extrakt erzeugt mühelos und rasch einen prachtvollm Glanz, der allen Gegmstanden in Gold, Silber, Kupfer, Nickel, Messing rc. ein überaus vorteilhastes, wie neues Aussehen verleiht. Ein Verschmieren oder Verkratzen der zu putzenden Flächen, ist dabet vollständig ausgeschlosien, außerdem verliert Globus-Putz-Extrakt niemals seine vorzügliche Putzkrafi und ist laut den Gutachten von drei gerichtlich vereideten Chemikern absolut frei von allen schädlichen Substanzm, also vollkommen unschädlich. Um beim Putzen und Polieren die Metallgegenstände leicht trocken und sauber zu erhalten, empfiehlt eS sich, alles mit der patentamtlich unter Nr. 19410 geschützten „Kieselkreide" (bestes weißes Puhpuloer der Gegenwart), die in eigenen Bergwerken der Inhaber der Firma Fritz Schulz jun., der Herren Schulz k Philipp, gewonnen wird und in Schachteln h 10 Pfg. Überall erhältlich ist, trocken nachzureiben. Man braucht ben Gegenstand dabei nur mit GlobuS-Putz Extrakt zu überreiben und dann mit der trockenen Kieselkreide abzuputzm, wodurch man überraschend schnell ben schönsten, lang andauernden Hochglanz erzielt. Es ist dieses die leichteste und sauberste Putzmethode. Den besten Beweis für die Güte eines Artikels bildet jedoch der Verbrauch selbst, und da läßt der enorme und stets steigende Versand von jetzt tn einem Monat über 4 Millionen Dosen, das sind täglich mehr alS 130,000 Dosen, den sichersten Schluß auf die außerordentliche Güte dieses MetallputzmittelS zu. An diesem kolosialen Verbrauch partizipieren natürlich auch viele große Prioatunternebmungen und staatliche Behörden, wie Eisenbahn-Verwaltungen, Militärbehörden rc. ebenso wie GlobuS-Putz-Extrakt auch auf den Schiffen der Kaiserlichen Marin« zur Verwendung kommt. — Dergleichen Erfolge reizen naturgemäß zu den mannigfachsten Nachahmungen; man achte daher darauf, daß sämtliche Dosen deS echten GlobuS-Putz-Extrakt di« volle Firma: Fritz Schulz jun., Leipzig, und die Schutzmarke: „Globus im roten Querstreifen" tragen müssen. Kunst-Ausstellung. ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg. an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wird — IbtgiMend mit Mittwoch de« 17. Mai tim Fmpflokale (altes Rathaus) für die nächste« 5 bis 6 Wochen ledein Mittwoch, vormittags 9 bis IO Uhr, abgehalten werden. Znipspflichtig im laufenden Kalenderjahre sind die im vorigen Jahre Uhor^nen Kinder, sowie die Rückständigen aus früheren Jahrgängen. Wir laden die hiesigen Einwohner, welche impfpflichtige Kinder haben, ;ur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken ein, daß cke iin denselben vorgenommenen Impfungen uneutgeltlich sind. Wer die Termine nicht benutzen will, muß die Impfung seines pflichtigen Kindes lii zvm Jahresschluffe auf seine Kosten bewerkstelligen lassen, widrigenfalls abm iun Januar nächsten Jahres eine vierwöchentliche Frist zu Nachholung 3ti Z mpfung unter Strafandrohung gesetzt wird. Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, welche im laufende« Jahre geboren find, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder müsse« in dem 8 Tage \ ifäter abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit NMsp»rucht wird, können gleichfalls dem Jmpfarzte in den öffentlichen tarnen vorgestellt werden. Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein gewaschenem ; Äorpttr zur Impfung gebracht werden. Es wird nur au einem Arme i mit Lymphe aus dem Landesimpfinstitute geimpft. Gießen, den 9. Mai 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____________ I. V.: Wolff.___________________3948 Bekanntmachung, s'nik.: Die Verwertung der Grasnutzung von den städtischen Feldwegen rc in der Gemarkung Gießen. Die rubr. Grasnutzungen sollen Freitag de« 19. Mai d. I. $ Möbliert werden und zwar: Nachmittags 2 Uhr, im Saale des alten Rathauses, die Gras- r Wng von sämtlichen städtischen Wegen, Nachmittags 4*/2 Uhr die Grasnutzung von dem Niederdruck- kichltrr am Lutherberg und von dem oberen Teile des Friedhofes mit £jw|ammenfunft an Ort und Stelle, und Nachmittags 5 Uhr die Grasnutzung von dem städtischen Ge- des neuen Friedhofs am Rodberg mit Zusammenkunft an Ort «M Stelle. Gießen, den 13. Mai 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. SM Gnauth. Bekanntmachung. In das Firmenregister des unterzeichneten Amtsgerichts wurden fWuide Einträge vollzogen: 1. Für die Firma Fr. Seibel zu Gießen würbe vom 1. Mai 1I8S9 ab der Ehefrau des Inhabers, Lina Seibel, geb. Lind, daselbst, HMva erteilt. !2. Der bisherige Teilhaber der Firma S. H. Cohn zu Rixdorf Wüiii Zweigniederlassung zu Gießen, Theodor Cohn, ist infolge Ablebens wm31. März 1899 aus der Gesellschaft ousgeschieden und dessen Witwe, SUfciiritc Cohn, an seiner Stelle in die Gesellschaft eingetteten. Kollektiv- ppima ist erteilt worden dem Buchhalter Arthur Cohn und dem Buch- hßulltr Heinrich Cohn, beide zu Rixdorf. 3. Das unter der Firma F. Habenicht zu Gießen bestehende ®e- schiis! ist infolge Ablebens des bisherigen Inhabers am 20. April 1899 a'iuj deffen Witwe, Karoline Habenicht, geb. Loos, daselbst, unter uiwer* IMter Firma übergegangen. Die dem Friedrich Karl Habenicht erteilte Pdchrra besteht fort. Hieße«, den 9. Mai 1899. Großherzogliches Amtsgericht. Neuenhagen. 3947 MM Wfcxl Wiederverkäufer an fatt allen Plätzen. *Scte* <1 G. Hoaben Sohn Carl Aachen.» MM Houben’s Gasöfen Aachener Badeofen D. R.-P. Ueber 50 000 Oefen im Gebrauch. In 5 Minuten ein warmes Bad! guy. Original WWW? 3818 17. Ukrtasdrschießeil des Knd. 5a«desschStze«l>ereius, des Mi. n. Mittelch. Kchiitzeulmndes. Vergebung von Mauaröeiten. Die für die Festhalle nötigen Schreiner-, Glaser-, Weißbinder- resp. Malerarbeiten sollen auf dem Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Zeichnungen und Arbeitsbedingungen liegen auf dem Bureau der Herren Architekten Stein Sf Meyer Hierselbst zur Einficht offen. Die Ver- dingungsanschlüge werden gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Die Angebote find verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum 18. Mai, abends 6 Uhr, daselbst einzureichen. Gießen, den 13. Mai 1899. Der Vorsitzende des Bauausschuffes: 3940 Zimmer. verllkigmulM, Dienstag den 16. und Mittwoch den 17. Mai 1899, jedesmal mittags 2 Nhr, sollen im' Pfandlokale zu Gießen, Seltersweg 111, gegen Barzahlung versteigert werden: 1 Pianino, Sofa, Kommode, Glasschrank, Schreibsekretär, Kleiderschrank, Regulator und sonstige Hausgeräte, sowie 1 Kafsensckrank. 3785 Kemmer, Pfandmeister. Uhu p frli Inn ij ni Jede sparsame Hausfrau- mache einen Versuch mit Schulhofs gebranntem Kaff ee das Pfund zu 1 Mk. Andere Sorten in jeder Preislage stets frisch gebrannt, empfiehlt billigst J. M. Schulhof, Marktstrasse 4.____________Telephon 119. Soeben erschienen im Berlage von H. May Nächst., Lauterbach (Heffen) : Oberheff. volksenähluuseu von Sg. Schäfer Der wilden Frauen Gestühl, 450 S., geb. Mk. 3,—, Die Hexe von Bingenheim, 288 S, geb. Mk. 2,—. Diese Volksbücher sollten in keiner Bibliothek fehlen. Sehr gut empfohlen. 2075 Wichtig für Hausfrauen! | Die unter der Marke ,Elephanten- Kaffee' H.Disquä&Co , Mannheim, bekannten und beliebten gebrannten chnalitäts-Kaffee per Pfund f. Westindisch Mischung ä W. 1.60, f. Weuado „ ,, „ 1.70, f. Aourvo« „ „ „ 1.80, ertraf. WoKKa „ „ „ 2.—, sind stets frisch zu haben in Vi, Va und Vs Ko.-Packeten in Gießen: 766 August Noll II., Bahnhofstraße 51, Jacob Häuser, Ludwigstraße 36, Adolf Lenhard, Frankfurierstr. 64, Wilh. 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Auf sofort gesucht 2 perfekte Büglerinnen, 1 Lehrmädchen, 2 Dienstmädchen. 01748 Frau Klein, Lahnstraße 10. Eis .Moli iwf*ii Wwr e Maröurgerstraße 83 £