nt. 113 Erstes Blatt. Dienstag den 16. Mm 1899 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Inaabmt »«zeige« zu bet »achwittagr für b« filyabai lag «rfcheinrndeu Nummer bis von 10 Uhr. Sri Poftbezag 2 Merk 50 Pfz. vierteljährlich Z8e»ug,preiL vierteljährlich 2 Mark 20 Pf,, «rvaatlich 75 Pf, mit Bringerloh«. nnf Anzeigen.VermittlungSsteNm de» III- unb Äuilaneti nehme« Anzeigen für bcn Gießener Anzeiger entgehe». Rv UuLvahmr bei Montags. Die Gießener )e*ifte*iCitt fährdeten Seitenflügel zu verhüten. Die alarmierten Mannschaften des Bataillons hatten inzwischen den Befehl erhalten, dem Feuer so viel als möglich die Nahrung zu entziehen, und dann wurde aufs angestrengteste daran gearbeitet, die Kaserne vollständig auszuräumen. Der Inhalt der wertvollen Montierungskammern des Regiments und des Bataillons wurde auf den Kasernenhof geworfen, wo er allerdings vielfach durch Fußtritte, Wasser 2C. verdorben würbe, während die wertvollen neuen Aluminiumhelme schon durch das bloße Ausschlagen auf den Boden unbrauchbar würbe*. In den Montierungskammern der Kompagnien gab es nicht» mehr zu retten, dieselben brannten vollständig aus. Betten rc. der Mannschaftsstuben wurden hinaus und w Freie geschafft, und so gerettet. Die schweelenden Don» dieser Kammern waren außerordentlich schwer abzuloM » sodaß die Wehr bis heute früh um 41/, Uhr auf dem Brcm platz in Thätigkeit bleiben mußte; eine Wachtkompagn konnte erst heute früh um 10 Uhr abrücken. Ueber o Entstehungsursache des Feuers bestehen einstweilen nur xe' mutungen, die sich auf der Thatsache aufbauen, daß w°r9 eine Vorrevision der Montierungskammern zu der für nächsten Tage angesagten Hauptrevision stattfinden 1° ' Die Kammerunteroffiziere haben noch heute nacht um 9 zwei Uhr und heute früh um 6 Uhr Verhöre zu besteyt»- gehabt, Verhaftungen der Unteroffiziere, von denen - laufende Gerüchte wissen wollen, haben bisher jedoch stattgefunden. Uns wird vielmehr zuverlässig versichert, o v die Verhöre keinerlei Momente zu Tage gefördert ya i i I I \ schweres l des Fuhrmanns H । «Her einen anruck i glücklich, daß W : Das augenschemicl Mische Krankech Zustand des Siem kommen geM'fell : । einige Hoffnung «j Mainz, 14. Sm t ansftanbtä fand i bürgermeisters eine i Meistern und einer! j selbe verlies wie d' ' Die Meister find e abgeneigt, doch verl Preisen übernomm ; sähen ausgesührt 1 i Gesellen gemäß eii | stattgehabten allg I bestand, daß sofor • Stunde eintrete. - : Landgerichts in Do I des hiesigen Gasw I i von seinem timte j 1 Gaswerks nid)t mcl | Mtisches timt mtf: i Sin biedbe$üglid)ei l verordneten gestellt un werden. Obwohl d »nicht unbedeutend \\ i Heimer sch nach d ' fiadt so ohne weiter ä*«* ■2 ann'Mvt, SÄ» ■!, -MM voo viele « -onn m der « SÄ* wen Smd “« i «tthchMgi» 1 »erben, bl, Gebrauch gemacht die msenenmche l jBnrtwen. W ■ _ ' TiMAMtn Ans öl 8m Hl Ich, ! furt Friedrich st 1 H den ganzen O I A Rückert von d ! Menge nach Deutsck 1 * * Sb ! Asfend: die Aus 1 »terrvetficherrnig, Woche) beschäl . am tritt, ! S&ÖS । «48* *• z i Sotmui), । srn wachen r I. V.: Wolff. 3957 3969 3951 Markt 21« Telephon 46« Nene Matjesheringe wieder eingetroffen. 3960 L. Kalkhof Sehende Krebse empfiehlt 3903 I. M. Schulhof Meyer. 3949 Lampenfabrik. 3963 Meyers Konversalions - Lexikon (0 in p fehl miß ni iTrvmictnncien ' iJckiiniitinndjiiiißeii llrrllcißrriiiiiU'ii itlit'tiulndje (Offene Stellen h|c» Mckert von dort Poetische Werke und Versarten in S Wtnge nach Deutschland übertragen. Unter der Fülle seiner Mein Ausschreiben vom 1. d. Ml»., betreffend die Lina Schmidt von Burgsolms, ist erledigt. Limburg, den 3. Mat 1899. Der Erste Staatsanwalt. Junge Leute gesucht Kauffmann 8t Co- Aus der Zett für die Zett. Nor 111 Jahren, am 16. Mai 1788, wurde zu Schwein- Friedrich Rückert geboren. Als Sprachforscher Dichtungen sind es seine „geharnischten Sonette" undIseine Liebeslieder, besonders die zum Liebesfrühling vereinigten, welche den bleibendsten Eindruck hervorgebracht. Rückert starb am 31. Januar 1866 auf seinem Gute Neuses bei Koburg. Verkehr, Land- «ud Volkswirtschaft. •vfiflHte, 13 Mai. Fruchtpreife. Weizen16,10- 00,00, Kam A 16,15-00,00, Gerste ,* 15,00 -00,00, Hafer 14,60-00,00, Erbsen A 19,00-00,00, Linse» A 00,00—00,00, Wicken A 00,00. Lein A 00,00, ««toffeln A 5,22-6,00, Samen A 00,00-00,00. Faselochs Verkauf. Nächsten Donnerstag de« 18. Mai l. 3«, mittags 1 Uhr, wird auf dem Fasrlhof zu Großen Buseck, ein der Gemeinde gehöriger Simmenthaler Faselochs, ca. 22Zeutner schwer, meistbietend versteigert. Großen-Buseck, 13. Mai 1899« Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. sind, so müssen wir pünktliche Beachtung der bezüglichen Vorschriften erwarten; Versäumnisse werden unnachsichtltch zur Bestrafung angezeigt. Gießen, den 10. Mai 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 01823] Zwei unmöblierte Zimmer per 1. Jun: gesucht. Löwengaffe 20. Möbliertes Zimmer, wenn möglich mit Pension, sofort gesucht. Offert, mit Preisangabe unter Nr.01822 an dre Expedition dieses Blattes. eine Verhaftung auch nur möglich erscheinen lassen. 6?r Schaden ist ganz außerordentlich hoch, er beträgt nach gtrrflächlicher Schätzung rund 500 000 Mark, dürfte aber, Mit man annimmt, diesen Betrag noch wesentlich übersteigen. Lik Mannschaften, die während der Nacht angestrengt zu adeiten hatten, sind für den Rest der Nacht und den heuchln vormittag im Freien und in den Exerzierhäusern unangebracht worden. Ein Teil derselben wird vorläusig Uaffenquartiere in der Stadt beziehen. In der Kaserne fnb im ersten Stock nur eine einzige Stube, im Par- ltmestock jedoch sämtliche Stuben, mit Ausnahme einer einzigen, bewohnbar geblieben. Alle übrigen Räume jnb,‘ wenn nicht durch das Feuer, so doch durch das Lasier zerstört. — Das Feuer hatte trotz des schwachen LarmS eine ungeheure Zuschauermenge angesammelt, weil title AuSflüger von der Bieberer Höhe herunterkamen, die -sch leann in der Biebererstraße, der Bismarckstraße und auf atm Mathildenplatz stauten. Die Schutzleute, die Gendarmerie nnb die ausgestellten Posten hatten einen außerordentlich ferneren Stand und in vier Fällen mußten die Schutzleute z> Verhaftungen schreiten. Ein Metzgergeselle, der sich außerordentlich renitent zeigte, konnte erst festgenommen wtrbt n, nachdem die Gendarmerie von der blanken Waffe chebrrnuch gemacht hatte. In der Nacht sah sich dann auch lie ^asenenwache gezwungen, 9 weitere Verhaftungen vor- Mhmen. Leider hatte der Brand mittelbar auch ein sschiveres Unglück zur Folge. Das fünfjährige Söhnchen Fuhrmanns Heydenreich in der Mittelseestraße geriet ■nur einen anrückenden Schlauchwagen und zwar so unglücklich, daß ihm ein Rad quer über den Unterleib ging. ÄaS .augenscheinlich schwer verletzte Kind wurde sofort ins Mdlifche Krankenhaus gebracht. Gestern abend schien der jujiomb des Kleinen so bedenklich, daß an seinem Auf- fcnwn gezweifelt wurde. Heute soll man jedoch wieder eriniflt Hoffnung auf Erhaltung des jungen Lebens hegen. Mainz, 14. Mai. Zur Beilegung des Zimm erer- wus stand es fand gestern auf Veranlassung des Ober- Lirgormeisters eine mündliche Verhandlung zwischen den Meistern und einer Lohnkommission der Gesellen statt. Die- jdbt verlief wie die früheren Verhandlungen resultatlos. Äie Meister sind einer kleinen Lohnerhöhung nicht mehr abgeneigt, doch verlangen dieselben, daß die zu vereinbarten Prisen übernommenen Arbeiten erst zu den alten Lohn- sstzm ausgeführt werden, während die Lohnkommission der Neschen gemäß einem Beschluß einer am vorgestrigen Abend sibttgt-habten allgemeinen Zimmererversammlung darauf öiftarib, daß sofort eine Lohnerhöhung von 5 Pfennig pro Stimbe eintrete. — Der jüngst von der Strafkammer des Landgerichts in Darmstadt freigesprochene ehemalige Direktor Mis hiicsigen Gaswerks, Herr Hess einer, der vorerst nur »in feinem Amte suspendiert ist, wird in die Leitung des ■ Faswerks nicht mehr eintreten, und überhaupt kein anderes Misches Amt mehr erhalten, sondern in Pension treten. »Sin diesbezüglicher Antrag wird demnächst an die Stadt- »i.nord'neten gestellt und von denselben sicher auch angenommen mben. Obwohl die Pensionsansprüche des Gasdirektors »richt unbedeutend sind, fragt es sich doch, ob Direktor Lpch'emer sich nach dem Urteil der Strafkammer in Darm- ittobl sso ohne weiteres pensionieren lassen wird. W _ _ .... f lifl d«en ganzen Orient, einschließlich China, beherrschend. Vermischtes. *J. Battenberg, 13. Mai. Gestern morgen erschoß an der Landstraße von Münchhausen nach Battenberg der in einer Fabrik in Battenberg angestellt gewesene 23jährige Kaufmann Ferd. Henneberg aus Mühlhausen i. Th. zuerst seine 21jährige Geliebte, die Tochter des Gerichtsdieners Fitzner in Battenberg, und dann sich selbst. Obwohl aus einem Abschiedsbriefe des Mädchens an seine Eltern hervorgeht, daß dasselbe mit dem unseligen Vorhaben ihres Ge- liebten einverstanden gewesen ist, soll sie sich doch nach Aussagen einiger Zeugen, die das Paar kurz vor der That gesehen haben, im letzten Augenblick gesträubt haben und nur dem dringenden Zureden des Mannes gefolgt sein. Nachdem der Unselige das Mädchen erschossen, hat er demselben mit seinem Taschentuche das Blut vom Gesichte abgewischt, den Körper sorgsam gebettet, und dann sich selbst entleibt. Der Bewcggrnnd zu der traurigen That läßt sich nicht mit Bestimmtheit angeben, und sind alle diesbezüglichen hier umlaufenden Gerüchte nur Vermutungen, zumal die Unglücklichen in ihren Abschiedsbriefen an ihre Angehörigen den Grund verschwiegen haben. Da die beiderseitigen Eltern einer ehelichen Verbindung nicht entgegen gewesen wären, so wird das Motiv des tragischen Endes wohl unaufgeklärt bleiben. Neueste Meldungen. _ Depeschen deS Bureau „Herold*. Berlin, 15. Mai. Das Reichsgericht verhandelte am Samstag über die Revision des Redakteurs der sozialistischen Magdeburger Volksstimme, Müller, welcher am 9. Januar d. I. von der Magdeburger Strafkammer wegen Majestätsbeleidigung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Die Revision wurde verworfen. Bekanntlich hatte sich nach der Verurteilung Müllers der sozialistische Reichstagsabgeordnete Schmidt als Thäter gemeldet. Gegen Schmidt ist das Verfahren ebenfalls bereits eingeleitet, nachdem der Reichstag seine Genehmigung dazu erteilt hat. Danzig, 15. Mai. Auf dem Rittergut (Serbin im Kreise Dirschau sind unter den russischen Rübenarbeitern die Pocken ausgebrochen. Umfassende Absperrungs-Maßregeln sind getroffen. Budapest, 15. Mai. In Regierungskreisen wird die Situation in der Ausgleichsfrage als höchst unbefriedigt bezeichnet, da die österreichische Regierung von ihrem Standpunkte bezüglich der Bankakte nicht abgeht, und die ungarische Regierung die Bankakte dem ungarischen Parlament nicht vorlegen kann. Brüssel, 15. Mai. Die deutschen Sozialistenführer Liebknecht und Singer werden am nächsten Mittwoch hier eintreffen. Eine große Volksversammlung wird ihnen zu Ehren organisiert werden. Brüssel, 15. Mai. Der antiklerikale Dreibund in Belgien gegen das bevorstehende Wahlgesetz wurde gestern zwischen den Antisemiten, den Liberalen und den Radikalen abgeschlossen. Brüssel, 15. Mai. Heute abend findet hier eine von belgischen Frauen einberufene Versammlung statt, um die AbrUstungsbewegung zu unterstützen. Aehnliche Versammlungen werden demnächst auf Veranlassung des Ausschusses der internationalen Frauen-Verbände in den Hauptstädten aller civilisierten Länder stattfinden. Haag, 15. Mai. Die deutschen und englischen Delegierten zur Friedenskonferenz sind gestern abend hier eingetroffen und im Indischen Hotel abgestiegen. Bei der Abstimmung in der Konferenz werden 120 stimmberechtigte Vertreter anwesend sein. Paris, 15. Mai. In Negierungskreisen wurde gestern versichert, daß der Kriegsminister Krantz weitgehende Reformen betreffend Rechtssprechung der Kriegsgerichte einführen werde. Lissabon, 15. Mai. Die Anwesenheit des deutschen Geschwaders giebt zu großen Kundgebungen Anlaß. Gestern wurden der deutsche Admiral und die deutschen Schiffs-Kapitäne durch den Gesandten Grafen Tattenbach im königlichen Palast vorgestellt. Abends fand im königlichen Palais ein großes Diner statt. Für heute ist ein Besuch der königlichen Familie an Bord des deutschen Admiralschiffes vorgesehen, dem sich ein Gartenfest bei dem deutschen General-Konsul anschließen wird. Nischninowgorod, 15. Mai. Auf der Wolga richtete gestern ein heftiger Sturm großen Schaden an. Die Passagier-Dampfer an den Landungsplätzen konnten nicht Widerstand leisten. Sieben Dampfer erlitten schwere Beschädigungen und einer ging unter, wobei 7 Passagiere den Tod fanden. Vorzügliches Sauerkraut, Salz- und Essiggurken, Preiselbeeren, marinierte Beringe, Bismarck-Heringe, la. Berliner Rollmöpse, la. rnss. Sardinen, Sardinen in Oel, Ia.Sardellen,Kaviar etc. billigst zu haben bei 1447 A. & 6. Wallenfels, Briefkasten. Herrn W. H«, Langgöns. Der Bericht über den Ridfahrer- unfaU trug Ihre Unterschrift nicht. Wir bestätigen auch, daß der Bericht nicht von Ihnen herrührt. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Wolffi Bekanntmachung. Das Wasser der Ttadtbach ist von morgen frühe ab bis zum Abend des 19. d. Mts. abgestellt, was wir hierdurch zur öffentlichen Kenntnis bringen. Gießen, den 15. Mai 1899. I (auch m Umtausch gegen UteruWerke) sowie alle andern Bücher I liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL * AK • äw; r«: c. 'M Preis, D- ifiSi 48h' i* ne größere %_■ Wfaii ,rt ,n der So: l.a9tn. DerL hbVlR fr* Betrugs ln9Wn Solch, ^graben an V nichts *,ttQ9 fuhren r ändern auf bn wd Mannövn, schließlich a lu'en, wenn nih 1 einen andern' ' morgeB fiüh t ihrer von die raße ohne jeglit- ia6 er zu zuzog, wie auch! all steht nicht: fach, daß Radsatz e konstatiert teuri rde bei dem Siz- lich behandelt w Universitäts Nachrichten. — Leipzig. Am 11. d8. MtS. beging die medizinische Klinik der Untverfität Leipzig die Feier ihres 100jährigen Bestehens. Von auswärts wohnten dem feierlichen Festaktus bei Geb. Rat Professor Dr. Heubner und Generalarzt Dr. Schaper von der CharitS in Berlin, Geh. Rat Prof. Dr. Hitzig von Halle, Geh. Rat Prof. Dr. Mannkopf und Professor Dr. Müller von Marburg, Geh. Rat Prof. Dr. Weber und v. Mehring von Halle, Generalarzt Dr. Stecher von Dresden, Geh. Rat Dr. Fiedler von Dresden, Hofrat Stintztng von Jena u. a. Nach Schluß der Feier, die durch eine Festrede des jetzigen Direktors der Klinik, Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Curfch- mann, ausgezeichnet wurde, fand im Garten des städtischen Kranken« Hauses zu St. Jacob die Enthüllung der Kolossalbüsten der Vorgänger Curschmanns, welche hier die Stätte ihrer verdienstvollen Wirksamkeit gefunden hatten. Festmahl und Kommers schlossen den in der Geschichte der deutschen Wissenschaften denkwürdigen Tag. — Würzburg. Die Preisaufgabe der theologischen Fakultät: „Historisch-kritische Untersuchung, wer der betende Gerechte in den Psalmen ist", wurde von dem Alumnus Thaddäus Engert aus Ochsenfurt gelöst. In der juristischen Frage wurde der Preis nicht verteilt, dagegen die Arbeit von Gustav Schmidt aus Würzburg belobt. Die medizinischen und phllosophischen Aufgaben fanden überhaupt keine Bearbeitung. — Genf. Hier ist im Alter von 81 Jahren Dr. med. Isaak Major gestorben, erster Chirurg deS Kantonsspttals 1856 bis 1860, Professor der Anatomie an der Akademie und Honorarprofessor der Universität. den Äafernt': 8 Näheren: Dir h id von einmalig: sucht worden. erungskamitldkl^ Schnelligkeit M jit riet Montiernngi/iiM wurden, ibjchl! i vor 7 ch m M [cnbt * mitniig ikntnß gud, nbr eMderMtTHr 5gristw uti) t- i jein werbt. M merst nur bii Ito' mftn iwrbtn; c n* Slam 8'^ ung der Stadl, besonders be.r des Feiert: aufnchmenl" man ' ZenerS taufe s „wieder tr- indessen dir 8^ Stand; tauch dasdt-r. nügenben i und nach im mw*; i waren, it Biefettf" j*' di- 3*’’ L- .tefle । DN Laster & . i4 /»r Achtle Ä- noch ye M L t ^u^'yr U rage f’ Bekanntmachung, b«beffsnd: die Ausführung des Reichsgesetzes über die Jnvaliditäts« und SUiswerficherung, insbesondere die An- und Abmeldung versicherungs« pflichtiger Personen. Wir bringen hiermit wiederholt in Erinnerung, daß die Arbeit- gititr verpflichtet find, jede von ihnen nicht blos vorübergehend (unter eeikia Woche) beschäftigte versicherungspflichtige Person, welche nicht'der hlbchem Ortskrankenkasse oder einer Fabrik-Krankenkaffe angehört, fpä- t rftuS am dritten Tage nach Beginn der Beschäftigung bitii iin» anzumelden und spätestens am dritten Tage nach Be- e»ckig.ung des Arbeitsverhältuisses wieder abzumelden. Ebenso ist jede während der Dauer des Arbeitsverhältnisses ein- htrßmb e, das Verficherungsverhältnis beeinflussende Aendcrung (wie z. B. K bmkheU, zeitweise Einstellung der Arbeit, oder militärische Dienstleistung rc.) ft Hirnen 8 Tagen nach deren Eintritt bei uns anzuzeigen. Zuwiderhandlungen gegen die Meldepflicht werden nach 112 des 2 kchs«esetzes vom 22. Juni 1889 mit Geldstrafe bis zu 100 Mk. Simhndet. Die Meldungen haben schriftlich auf dem hierfür eingeführten F^miular, welches auf dem Bürgermeisterei- und auf dem PolizeiamtS' Storni, sowie bei dem Kaffeboten Schwan erhältlich ist, durch den LMe itgeber zu erfolgen. Wir machen hierbei besonders darauf aufmerksam, daß durch die Alnpuud Abmeldungen bet dem Polireiamt der vorbezeichneten Meldeftist »licht genügt ist, well die polizeilichen Meldungen ganz unabhängig von bMni:gen zur Versicherung find. Außerdem bemerken wir, daß wir ein neues MÄifsrmular eingeführt haben, und künftig über jede bei uns erstattete Wbumg, sofern dieses Formular benutzt wird, eine Bescheinigung erteilen. Schließlich hebe« wir noch hervor, daß Personen, welche bei dem Äiteantritt das versicherungspflichtige Alter (16. Lebensjahr) noch nicht b* ttn, aber später während der Beschäftigung dasselbe erreichen, häufig wtiipäbet oder überhaupt nicht zur Anmeldung gelangen. Auch Laufmädchen und Lauf- oder Monatsfrauen, welche in einem Mfan Arbeitsverhältnis zu Jemanden stehen, kommen vielfach zu spät oder Mi nlccht zur Anmeldung. Da die rechtzeitigen An- und Abmeldungen sowohl für einen geord- nckfti «Seschäftsgang, «le auch im Interesse der Versicherten unerläßlich 01810] Kleines, schönes LogiS mit Wasserleitung._______Neuenweg 40« 01819] Ein Familienlogis zum 1. Juni zu vermieten.________Brandplatz 12« 01814] Zwei Logis, bestehend aus je 4 Zimmern, Küche u. all. 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Nrrliv, 1 I habe am ©onnttf i ! d-r sr-»-I°u I drmselben eine an i Kbergeben, ist de zufolge eine plmf mit feinem Sorres Serliu, -3. 2 Sesetzentwurf bellt reichischen Grarze - Der SeseKeolmrf i einem Anträge Pf ; beschlösse angenomn ! und Petitionen edel i Der Seniorenloi i mittag znsaMrnzet ' dir angeregte Dntc Berlin, 13. M der Frage der $ I duktenbörse d I Lescheid erteilt, ai ! Herstellung der Pi Berlin, 14. 3 ! Avveant stände I kommandierenden l ! Aufgabe gestellt tz ! RritgSerllimirig eh ' । vorgchn solle, um ! tftiti $nrüMjen. '-bergüijer, meiner u csnlangte und sofort i»as Manöver zu Wa vedrnfM eine Divisu llB'5*lt, anstngl r er dem seinen recht »der kaiserlichen Du -l'ch gegen 10 Uhr! l auf Novoant zurit l sodann von Ars mil VAbendtafel in Urvill uohe>Langenburg mi !^StabsoW 8 Ladungen ergano i«•?* 12. j «'i^ätagtä bet 1 »Mlich bi «WM an bM » •yni teb. 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Die Grudeöfen, welche in den verschiedensten Größen zur Ausführung kommen, dienen nicht allein zum Kochen von Speise« und Getränken, fonbern auch zum Heizen von Wohnungen, Schulen, Kasernen, Veranden, Trockenräume«, Gewächshäusern, Badeeinrichtungen rc., öesonders in der «/nndwirtschaft zu» Kochen des Biehfutters, zum Dämpfen von Kartoffeln und Rüben rc. rc. Fer verbrauch von Nrennmateriak ist ungemein gering; man brauch in 24 Stunden für einen Grudeherd mittlerer Größe nur für 8 bis 10 Pfennig Koke. Aie Heizung mit HrudelloKe ist die denkbar bequemste und säubert»; für die richtige Behandlung der Grude ist nur einige Hebung und Aufmerksamkeit nötig. Jeder Hausfrau macht es Freude, auf einem Grudeofen selbst zu kochen. Die auf dem Hrudeherd zuSereitete« Speise« stad Sei weitem ffßvack- tzafter und «ayrhafter, wie die auf anderen Kochapparaten hergestellten, da Sie Hitze in den Gruden eine immer gleichmäßige ist; ein langsames Kochen aber aus den Nährwert der Speisen eine vorteilhafte Wirkung ausübt. Ueberkochen ober Einkochen ist gänzlich ausgeschloffen. Beim Gebrauch eines Grudeofens ist jebt Nebenarbeit möglich und wird daher Zeit und Geld gespart. Zu jeder Stunde bei Tag oder Nacht ist das Feuer im Gange unb ist fortwährend kochendes Waffer zu haben. Weder Warrch noch Fluß treten bei einer Hrude auf, sodaß bie Töpfe ton Außen stets sauber bleiben. Irdenes Kochgeschirr ist hier ganz ohne Gefahr in Gebrauch zu nehmen. Die Konstruktion der Grudeöfen ist eine sehr einfach« und aus obiger Figur ersichtlich. Zwischen Kochraum uud Feuerungsraum hegt ein Rost aus Stäben oder auch aus Platten; auf diesen Rost werden die Töpfe gestellt. Ter meist ausziehbare Feuerungskasten wird öei Anvetrieösetzung der Hrnde zur ballte mit Asche angefüllt, glühende Kohlenasche eines Herdfeuers auf diese Asche ge-- worfen und darauf der Koke gestreut. Oder man breitet auf der Asche eine Schaufel voll Grudekoke aus, flieti» etwas Spiritus darüber und zündet denselben an. Ohne zu stören ober umju* rühren, streue man nun etwas Koke dünn darüber, nach einer Stunde wieder eltm und kann dann später schon stärker Koke aufgestreut werden. Am sichersten ist den Grudeofen am ersten Tage nickt zum Kochen zu verwenden, da die nofr ungenügend entwickelte Glut nickt viel zu leisten vermag. Die Grude kann in einem Haushalte das ganze Jahr hindurch brennen, erscheint dann als große Wohlthat. Am die Hrude fortwährend im Hauge zn erhalte«, ist folgendes 1« obachten: Ist z. B. mittags fertig gekocht, so hat man gewöhnlich einige Zeit mdlö- zuzubereiten, in diesem Falle bedeckt man die Glut 1 bis 2 Frnger stark (ca. 2 ßentK meter) mit Grudeasche und verlangsamt hierdurch das Gluten des KokeS. rvenm man nach einigen Stunden die Asche bei Seite schiebt, wird sich viel Glut zeigen« über welcher es rasch kocht. ... Aür die Anterhaltung der Hrude über Wacht wird entsprechend üyMM verfahren, nur muffen beim Zurechtmachen der Grude am Abend einige Löffel ul®« in der Art entfernt werden, daß Vertiefungen in etwa Löffelgröße entstehen, die: man durck Grudekoke ausfüllt; dann deckt man das Ganze mit einer dünnen. Schicht Asche zu. Am Morgen ist das Kaffeewaffer gewöhnlich schon im »>ecm und genügt das Beiseiteschieben der aufgelegten Asche, das Kochen in den rop' lebhafter zu gestalten. Während des Kochens wird öfters und stetS nur oun Grudekoke aufgestreut; in 2 bis 3 Minuten glüht derselbe an und in 5 knS 8 Atuum vollständig durch. . Der Grudekoke darf nur feucht zur Verwendung kommen. Für WJ» Haltungen, Oekonomien rc. werden die Gruden meist seitlich an die ePal(,L Herde angebaut. Hrudeöfen find zu beziehe«: 3946 in Trais-Horloff durch Herrn Kaab. ,, Hunger* n n Karl Fendt. „ Gießen „ Firma Bruder Schmidt Der Grudekoke ist auf Grube »-Friedrich-', Trais-Horloff bei Q*™”* zu haben und wird zu 75 Pfennige« pro Zentner avgegeben^^ , liefert ntaMfl n ÜD<* Preise» anfeouverts BrÄUnch« Univ..Druckerei —m—(ZFletsclx SxToexx) mit Firmendruok Schulstrasse 7.__