1899 Sonntag den 16. April Erstes Blatt. 8» - 18»», Amts- und Anzeiseblatt für den Ureis Gietzen d, Amtlicher Teil v. Bechtold. Gardenteich M ‘©ctrifi’ Annerod 7. 8. Rödgen e, Kiew1 der &6 10. Karl Dippel zu Grünberg Karl Dippel zu Grünberg Alle Anzeigen-vermittlungSstellen bei In- unb Äullenbc« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entyyi Gemeinde-Einnehmer Zimmer zu Lich 3le|*fl*prd5 vierteljährlich 2 Mart 20 Ps, monatlich 75 Pfg mit vringerlohn Steinbach Albach Harbach Lauter Queckborn Stockhausen Wtickartshain Stangenrod Gemeinde-Einnehmer Zimmer zu Lich Forstwart Uhl zu Lich Forstwart Büttel zu Grüaberg GutSpachter Bert zu Londorf Bei Postbezug 2 Mart 50 Pf, vierteljährlich. 12. 13. 14. 15. ;OlAllnahme bei Vionrags. Müller Georg Keil zu Grünberg Steinberg Lollar Lollar Staufenberg Mainzlar GutSpachter v. Oom zu Hungen Gutsbesitzer Schlenke zu Hardthof Oberforfimetster Joseph zu Gießen Pachter Kaiser zu Hos Friedelhausen Gutsbesitzer Schlenke zu Hardthof GutSpachter O. Klingel- hvffer zu Hof-Graß Forstwart Walz zu Hungen Bürgermeister Roth zu Muschenhetm Friedrich Helfrich zu Gießen Forstwart Schlag zu Baumgarten Stadtverordneter LoutS Flett zu Gießen Friedrich Helfrich zu Gießen wkfarbe l hohem schiedenm für Linolm eiche« «ni schba jt t-j ii dm I« abtrn Ulf 1, Bezirk. 1. Gießen 2. Heuchelheim 3. Klein Linden 4. Allendorf a. d. Lahn 5. Wteseck 6. Großen-Ltnden 7. Lang-GönS 8. Leihgestern - [ tu Gießener eieil «WKkn dem Anzeiger "Drillich viermal beigelegt. l-icftwn, Lxpebition und Druckerei: FchnkOratze Ar. 7. Bürgermeister Horn zu Annerod GutSpachter O. Kltngel- hvffer zu Hof-Graß Bürgermeister Krämer zu Steinbach zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, am 13. April 1899. 16. Daubrtngen 17. Allendorf a. d. Lda. 18. Alten-Buseck 19. Trohe 20. TreiS a. d. Lda. 2. Bezirk. 1. Ltch 2. Nteder-Besstngen 3. Ober-Bessingen 4. Ettingshausen 5. Münster 6. Eberstadt m. Arnöburg 7. Ober-Hörgern 8. Grüningen 9. Dorf-Gill 10. Holzheim 3. Bezirk. 1. Bersrod 2. Winnerod 3. Hattenrod 4 Reiskirchen 5. Burkhardsfelden 6. Oppenrod 8. Lumda 9. WeiterShain 10. Saasen 11. Beltershain 12. Göbelnrod 13. ReinbardShatn 14. Lindenstruth 15 Londorf 16. Allertshausen 17. Kisselbach 18. Climbach 19 Odenbausen 20. GrilSH-usen 21. RüddingShausen Bürgermeister Gilbert zu Grüningen Balthasar Stephan I. zu Großen-Buseck Forstwart Arft auf der Hochwart bei Gießen Bürgermeister Böcher zu BerSrod Bürgermeister Krämer zu Steinbach Forstwart Mack zu Hausen! Bürgermeister Kuhl zu Dorf-Gill GutSpachter v. Ooen zu Hungen Fürstlicher Förster Sames zu Langsdorf Pachter Kammer zu Bellersheim Balthaser Stephan I. zu Großen-Buseck Müller Georg Keil zu Grünberg Oberförster Schwörer, Papiermühle b. Londorf Rechner Schmidt zu Londorf Estrich, < trocknend, sehr Ms 11. Rabertshausen 12 Rodheim mit Hof-Graß 13. Röthges 14. Steinheim 15. Trais Horloff 16. Utphe 17. Dillingen 5. Bezirk. 1. Grünberg täglich Bürgermeister Kuhl zu Dorf-Gill Forstwart Dippel zu Dorf-Gill Bürgermeister Heller zu Ltch Abreffe für Depeschen: Anzeiger chiaßea Fernsprecher Rr. 51. bern, gewährt. Muschenhetm mtt Hos-Gtll Obbornhofen Grattsdeilagen: Gießener FamMenblätter, Der hefstfthe Landwirt, Dlätter für hessische Volkskunde. 11. Großen-Buseck 12. Beuern 4. Bezirk. 1. Hungen 2. B-llershetm 3. Bettenhausm 4 Birklar 5. Inheiden 6. Langd Langsdorf Ronnenroth Gießener Anzeiger General-Anzeiger 2. 3. 4. 5. 6. 7. 9 10. 'Ullchz,. 5 N-, ade. *> ^n. SRin:- v°uS. um »0OW3, ein Linr 9 10. 7. 8. 9. Bekanntmachung. bitlkfiemd: Einfuhr von Zuchtstutfohlen durch den Landes- Pferdezucht-Verein im Großherzogtum Hessen. T^r Landes-Pferdezucht-Verein beabsichtigt, im Laufe d it Snmmers seinen Mitgliedern, in direkter Verbindung .- ü dem Züchter, Gelegenheit zur Erwerbung edler Zucht- n utiol)! en, sowohl warmblütiger aus Oldenburg, wie kalt- h Olger aus Belgien, zu vermitteln, und hat sich dieserhalb am die Großherzogliche Regierung gewendet, welche zur Ekvltichterunq der Einfuhr von Zuchtstutfohlen in dankens- n netter Weise sich bereit erklärte, den Ankaufspreis der ,i-ohlkn vorlagSweise und unverzinslich zu bestreiten, und ; D»r so, daß der Besteller bei der Uebernahme des Fohlens !'M ein Drittel des Steigpreises bar zu bezahlen, das > mtih Drittel am 1. September 1900 und das letzte Drittel ml. September 1901 an die Kasse des Landes-Pferde- Vs-icht.^ereins zurückzuzahlen hätte. Für die Einfuhr gellen folgende Bestimmungen: § 1. Die Anmeldungen müssen spätestens bis zum ILVtai beim Sekretär des Landes-Pferdezucht-Vereins, 'Wärmster z. D. Na eget 6, Darmstadt, Neckarstraße 10, e üigtlc ufen sein. Die abgegebenen Bestellungen sind E tiibtntt). Hausen 11. Watzenborn mit § 2. Die allgemeinen Kosten der Kommissionen, des I j.jWtS, des Transportes der Tiere bis zum Orte der Ver- f jchgkrivng, der Versteigerung selbst, sowie der Füttermig I a i lhreiud dieser ganzen Zeit trägt der Landes-Pferdezucht- I LRncir. sodaß die Besteller nur den Ankaufspreis für die I zu tragen haben. I § 3. Die angekauften Fohlen werden unter den Be- s htDtrn an einem von der Ankaufs-Kommission noch näher I 2 m bestimmenden Orte versteigert und die Besteller von dem I ‘ Dnsieiigerungstermin rechtzeitig benachrichtigt. § 4. a) Das erstmalige Ausgebot erfolgt der laufenden I s Oommer nach zum Ankaufspreise — ausschließlich Zoll und I t Iflnem eine Kosten, b) Der etwaige Mehrerlös wird nach < M^g.abe der Steigpreise an die Steigerer zurückvergutet, I ithtn etwaigen Mindererlös haben dieselben nach demselben 1 Mfsl.abe wieder zu ersetzen, c) Jeder Besteller ist ver- I ■ peilet, sich an der Versteigerung maßgeblich seiner Be- jtttiung zu beteiligen, d) Die beiden letzten Tiere werden | I öim dmrch die Versteigerung noch nicht versorgten Bestellern j b Soften ift bie A i flanbhd)(ä Mch 1 Inders jetzt. D i bieZonmerfthrP , „SturiM tebi ' D. 1 G. M. jeder Besitzer b sahn leicht er Verzeichnis von die Preise der aus nach allen i Fahrkattenpreisl i der Aückfahrka der Ntigleitsb die Preise b hmmt, bah | geradezu ein 6OO Zeiten im der Sommetai aus nur 50' interessante B fahrpläne zu e von 50 Pfg $ Mer, senden. Schiffe gefangen gehalten wurde, auf Requisition deutschen Behörde auf das deutsche Kriegsschiff L« übergeführt worden. ” Ausland. Wien, 14. April. In hiesigen Hofkreisen wird beiturr versichert, daß der Erbprinz Danilo von Mon! negro sich in Petersburg mit einer Prinzessin J Mecklenburg-Strelitz verloben will. 1 Wien, 14. April. Der Eisenbahnminister versüß daß am 1. Mai sämtliche Bedienstete der vom Staate ' triebenen Bahnen ihren Dienst zu versehen haben r* Minister des Innern erließ für den 1. Mai bpLh Weisungen. Asch, 14. April. Anläßlich der Auflösung der heutig National-Vereine in Wien fanden hier Volks versa m Jungen und Str aßen-Kr awalle in größeremUmsa^ , statt. Die Polizei und Gendarmerie gelang eg nur . großer Mühe, Gewaltthätigkeiten zu verhindern. Rom, 14. April. Von der politischen Seite bes zöfischen Flottenbesuches weiß der in btt «Rtar durchaus zuverlässige Henri des Houx dem Pariser „iDhtin« aus Cagliari folgendes zu berichten: „Admiral ftourr.ir der einen diplomatischen Sonderauftrag an König Humbr hat, wurde zuerst vom König allein empfangen und bart der Königin vorgestellt; der Besuch dauerte ungefähr tv- Stunde. Der Admiral ließ dem Könige eine schufte Note zurück. Ich glaube zu wissen, daß das @efpr*i hauptsächlich das Gleichgewicht im Mittelmeer betraf, l; miral Fournier betonte, es sei für Italien notwendig, ifa sich eine mächtige französische Flotte zu haben, die ben lischen Streitkräften die Wage halten könne, Italiens Ai:- und Unabhängigkeit wäre dadurch sicherer verbürgt, ü durch ein englisches Bündnis." — Bestätigung dieser M düng bleibt abzuwarten. Uebrigens will ja auch das en. lische Kanalgeschwader, bestehend ans acht Schlachtschiff und sechs Kreuzern, den Italienern seine Aufwartung mach- Doch wird es erst nach Abfahrt der Franzosen im von Aranci erscheinen, wohin das italienische Geschirr sich begeben wird, nachdem es dem französischen das Sb schiedsgeleit gegeben. M.P.C. Paris, 14. April. Der Kriegsminister Hal in.' sich definitiv für die Einführ ung eines neuen Waffe» rocks, ähnlich dem der Offiziere, entschieden. Die fanterie erhält statt des bisherigen gelben Kragens eim- roten; statt der zwei Reihen Knöpfe, an dem Nock nur e;.v Reihe und am Aermel einen kleinen roten Besatz mit bio Knöpfen. Der Waffenrock soll in der Taille anschließ-i ohne zu beengen. London, 14. April. Seinen vermehrten Aufwand fü: Flotten- und Heeresrüstungen muß Großbrilanns mit einem Fehlbeträge im Staatshaushalt bezahlen. Schatzkanzler Hicks-Beach wurde der Voranschlag für d:: neue Rechnungsjahr im Unterhaufe eingebracht. Wahrer! das Vorjahr einen Ueberschuß von 186000 Pfund auf»//,-;, stehen diesmal 112 927000 Pfund Ausgaben nur 110 281M' Pfund an veranschlagten Einnahmen entgegen. Bon bti Fehlbeträge sollen 2 Millionen durch verminderte Schulder tilgung gedeckt werden, ferner schlägt die Regierung ein neue Stempel- und eine Erhöhung der Weinsteuer vor, in: von sie dann noch einen Ueberschuß von 230000 Psur: erwartet. Der Schatzkanzler betonte in feiner Rede die beständige Zunahme der Staats-Ausgaben und sagte, wni sie fortbauere, müsse das Parlament auf Erhöhung der 8t fteuerung gerüstet halten oder andere neue Einnahmequelle zu entdecken suchen. Die Vermehrung der Ausgaben je hauptsächlich den Kriegsrüstungen zuzuschreiben. Die Ät gierung hoffe, daß die bevorstehende Konferenz der Macht von dem Wunsch nach Frieden beseelt, imstande sein werbt Hemmnisse für den furchtbaren Wettbewerb in bti Rüstungen ausfindig zu machen, der für des Landes Seiftun^ fähigkeit, Thatkraft und Geldmittel so verderblich sei und von dem selbst die reichste Nation erlöst zu werden bitten könnte. (Beifall.) Gleichzeitig aber befürchte er, daß, wem die Ausgaben für Heer und Flotte verringert werden, SnA land feine Ausgaben nach anderen Richtungen zu vermehre > haben dürfte. — Das Unterhaus nahm sodann Beschluß anträge betreffend die neue Stempelsteuer und Erhöhung der Weinzölle an. — Letztere hat übrigens eine gam be stimmte politische Spitze, und zwar laut der „Times" gege« Frankreich, weil dieses mit feiner Antwort auf den Einspruch; zögere, den England gegen französische HandelsmaßregUu auf Madagaskar erhoben hat. _ . Bukarest, 14. April. Hier finden Fusions-DerhanL lungen statt zwischen den Konservativen und Junimisie» zwecks Bildung einer einheitlichen Regierung« Partei. Konstantinopel, 14. April. Der verhaftete frühe: Kommissär der Dette Puplique, Murad Bay, wurde an Befehl des Sultans wieder auf freien Fuß gesetzt. Peking, 14. April. Der Vizekönig von Tsckia» richtete an die Kaiserin-Witwe ein Memorandum mit »• Bitte, der Zerstückelung des Reiches durch Europa« Einhalt zu thun, da sonst die Dynastie gefährdet sei. •»Jp tle dtl oen i. j ■ •NlönL »H 1‘ “Ä le fldaii ?. ?etW Aschen tz »iß der t dem Ptz- »: „N (trag Q11». ? MPs°Y 9 Dautrit l, Könige M, dlltz h i- Nien nofe : Zu haben,: n könne, > - > sicherns BestätigU,-' >s will ja aus acht L: «eine Auhrr der Fraiijk > italienijj m französij Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Dieburg, Joseph Slcitl) I zum Leiter dieser Anstalt mit der dienstlichen Be- idiimg „Rektor" zu ernennen. ' •" Aus dem Gerichtsdieust. Durch Entschließung Groß- i Möglichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichts- ciUor Droll in Zwingenberg mit Wahrnehmung der ^Üastverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht li.rngcnberg und der Gerichtsassessor Bohn in Alzey mit i Vernehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsanwalts Vw btn Amtsgerichten Zwingenberg, Gernsheim, Lorsch und Ilmpfen beauftragt. — Am 12. April wurde der Hilfs- ß^chtSschreiber bei dem Amtsgericht Offenbach, Heinrich *Oal)mcT, zum Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Hom- Ibng ernannt. H. Deutscher Radfahrer Bund, Gau 9. Zu dem bei Frühjahrs Gautage am 23. April dahier stattfindenden ßikiSkorso (nachmittags 3 Uhr ab Steins Garten) haben Rt jritzt schon zehn Vereine gemeldet, eine Beteiligung, die , och nicht annähernd in dieser frühen Jahreszeit erwartet lönben konnte. Von den hiesigen Vereinen fahren der t lNsahrer-Verein diesen Korso in Konkurrenz mit, während u.Wanderer", G. R.-G., als festgebender Verein sich zu Igjitn aller Gäste außer Wettbewerb beteiligen. *=* Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Totge- ixirencn, betrug in der Woche vom 26. März bis 1. April i i Utaina 32, in Darmstadt 24, in Offenbach 13, in Worms 1.2 ut b in Gießen 10, zusammen 91, davon 21 im ersten 1 l^bmsjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner ' '-Men auf Mainz 20.7, Darmstadt 18, Offenbach 15,9, !öont8 16,7 und auf Gießen 21,2. — Die Todesursache . «brlungend, verstürben an Scharlach 1 (Gießen), an Diarrhöe md Brechdurchfall 2 (je 1 in Mainz und Worms), an Ängmischwindsucht 11 (je 3 in Mainz und Offenbach, je 2 in Darmstadt und Gießen, 1 in Worms), an akuten ent- jjinbliaf)en Krankheiten der Atmungsorgane 25 (13 in Mainz, Düüon 6 an Influenza, 7 in Darmstadt, 1 in Offenbach, j.e 2 un Worms und Gießen), an Gehirn-Apoplexie 3 (je ' 11 in Mainz, Worms und Gießen), an sonstigen Krankheiten • U8 (jt 14 in Mainz und Darmstadt, 9 in Offenbach, 7 in * Liorn«, 4 in Gießen); gewaltsamen Tod erlitt 1 Person (> Inn stadt). er Knegsm eines nenn :e, entschiÜL t gelben fc-- je, an dwÄ: n roten Aq i her M vemkhrtv fcrr: ien nillK Sch'.' jaMWs )er k chdch. W «fr tn tntgtgra. t oermickm ei gt die Ätgiem >er Wrinsteuer: iß Don 23000.1 in ftintr Stift1 ibtn unb fügte, ruf Erhöhung t neue Emahmt. ig dn Ma- ^schrcken. ‘ Inferenz bei. 1 unftanbi Wettbewerb ur des Lande- \ so verderb!!.' erlöst zu besürchliN' verringert n RichMss-'' i nahm npeljteuei - t übrige r laut - Intwort; jöf# sindeii a-tim *< it“, ßirffrrti SD " Wichtiges für die nahe Reisezeit: eine Kursbuch- ' Heienmg. Als liebliches Maienfest sind uns in diesem Jahre en Pnngstfeiertage beschert, und fröhlichen Herzens wird - 3rofo und Klein im Dome der Natur sich der Erholung i«eihn. Nur schade, daß auch der jubilierende Chor der «gefiederten Sänger meist sein Eintrittsgeld erheischt: das Astxeeld. Die Begriffe Reisegeld und Kursbuch sind aber ent ö’jc siamesischen Zwillinge untrennbar verbunden, denn . eit Li'sung des Problems der Flugmaschine ist bekanntlich :nmci noch nicht gelungen. Vertrauen wir uns also nach i ent ixjr dem Dampfroß an, das uns auf stählernen Pfaden 1 >tm ersehnten Ziele zuführt. Die Frage aber: „Mit welchen .• Seiler ist die Reise verknüpft?" war bisher nur durch um- ,Wdli'chcs Nachfragen am Bahnschalter rc. zu erledigen. LlliöerÄ jetzt. Das Ende dieses Monats erscheinende und t leeSonnmerfahrpläne des ganzen Deutschland veröffentlichende .'tziunms Kursbuch fürs Reich" bietet dem Leser eine durch ■ 3. flt G. M. 109183 geschützte Neuerung, aus welcher ißk Besitzer dieses Kursbuches die Kosten der Eisenbahn- I aebrt leicht ersehen kann. Im alphabetischen Stations- riwzeichnis von „Storms Kursbuch fürs Reich" sind nämlich t üt Preise der Fahrkarten von 250 Städten Deutschlands ciMniüd) allen möglichen Orten verzeichnet und zwar die s "ffihrkurtenpreise für Personen- und Schnellzüge, die Preise ti® Rückfahrkarten und des Uebergepäcks nebst Angabe t ® Giiltrgkeitsdauer der Rückfahrkarten, desgleichen sind t ii Preise der Militärfahrkarten angegeben. Dazu färmL daß dieses Kursbuch im Punkte der Billigkeit eziMuzu ein Unikum ist: bei einem Umfange von fast kW Seiten im bequemen Taschenformat stellt sich der Preis d m L ommerausgabe von „Storms Kursbuch fürs Reich" . inf nmr 50 Pfg. Diejenigen unserer Leser, welche das i Miefisante Buch sofort nach dem Erscheinen der Sommer- f :c)tplianc zu erhalten wünschen, wollen sich unter Einsendung c im 500 Pfg. in Briefmarken direkt an die Verlagsfirma tzl. K. Röder, Leipzig oder an die nächste Buchhandlung n naben. Vermischtes. * Bei der Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas- 4StricheruugsAktien-Gesellschaft wurden im Monat März 5 Ä Schadenfälle auf Einzelunfall und HaftpfUcht-Versiche- r Mjtn gemeldet; darunter befinden sich 8 Todesfälle und HRssLlle mit voraussichtlich lebenslänglicher Invalidität. * Freistellen für Lehrerinnen. Der Ev. Diakonieverein i nömlin Zehlendorf (Direktor: Professor D. Dr. Zimmer) e ulktet sich, bewährten Lehrerinnen, die sich praktisch mit b xr il'rt vertraut machen wollen, wie der Verein in seinen ZWrrheimen in Kassel und seinem Mädchenheim in HWrighausen die Erziehung der Heranwachsenden Jugend $jini&rbcrn sucht, im Sommerscmester unentgeltliche riijnahme bei freier Station ohne jede Verpflichtung zu gieren. ‘ Kabelverbiuduug mit Teuffch • Südwestafrika. Das ,r .teblatt des Reichspostamts" veröffentlicht nachstehende ^Sitnigung des Staatssekretärs des Reichspostamts: Zwischen E-ira kop m u nd in Deutsch - Südwestafrika einerseits und 2 ftwoiebcd und Kapstadt andererseits wird demnächst durch CimchLltung von Swakopmund in das Kabel Mossamedes- $ iitytaibt eine telegraphische Kabelverbindung zur Herstellung aÄ:ngzrn. Der Tag der Inbetriebnahme wird noch tele- gMbiiich bekannt gegeben werden. Die Wortgebühr für ü udigrramme aus Deutschland nach Deutsch-Südwestafrika sowohl für den Ostweg über Emden, Vigo, Suez, Lals auch für den Westweg über Emden, Vigo, Madeira o te Neneriffa 5,30 Mark. * Der Ostsee Walfisch läßt die Gemüter noch immer nicht zur Ruhe kommen. Nachdem man ihn in den Buchten von Flensburg und Eckernförde im Laufe dieses Winters gesehen, soll er nun allen Ernstes sich in der Neustädter Bucht befinden. Aus Niendorf wird berichtet, daß zahlreiche Bewohner ihn in einer Entfernung von 5—600 Meter vom Strande beobachtet haben. Niendorfer Fischer haben ihn in der Gegend der Rifftonne und eine dänische Dacht hat ihn unweit der Anseglungstonne schwimmen sehen. ♦ Asiatische Neuigkeiten. Wir lesen im „Ostas. Lloyd": Für das „Iltis "-Denkmal in Schanghai ist nachträglich noch eine sehr schöne Spende eingetroffen, nämlich ein aus oxydiertem Silber angefcrtigter Kranz der russischen Marine. Er wird von einer langen, ebenfalls silbernen Schleife zusammengehalten, auf der eine ruffische Inschrift ihren Platz gefunden hat. Sie lautet in Uebersetzung: „Das Pacific-Geschwader den an Bord des „Iltis" umgekommenen Kammeraden." Die herrliche Gabe, die im Durchmesser fast einen Meter mißt, befindet sich zur Zeit noch in den Händen des Herrn Generalkonsuls. Selbstverständlich kann der kostbare Kranz nicht am Denkmal selbst befestigt werden. Wie wir hören, ist der Vorschlag gemacht, ihn später in der in Schanghai zu erbauenden Kirche aufzuhängen, für die er ein wunderbarer Schmuck sein würde. — Von der auf der chine sichen Marine herrschenden Manns-! zücht wird aus Zkiukiang ein bezeichnendes Beispiel gemeldet. Dort ist während der chinesischen Neujahrsfeste ein K a n o n e n- boot ausgeraubt worden. Der wachthabende Offizier war an Land gegangen, nur einige Kulis sowie seinen Sohn an Bord zurücklaffend. Diese wurden überfallen und geknebelt, worauf die Räuber alles, was nicht niet- und nagelfest war, einfach mitgehen hießen. Als der Offizier nach vier Tagen wieder an Bord kam, fand er seinen Sohn tot vor. Des frechen Räubergesindels ist man noch nicht habhaft geworden. * Sicherheit der Gasthofsgebüude. Aus Anlaß des letzten Hotelbrandes in New-Dork sind alle an der Londoner oder Pariser Fremdenindustrie Beteiligten bemüht, die Feuersicherheit der dortigen Gasthöfe als über jeglichen Zweifel erhaben hinzustellen. Man kann sich des Verdachtes nicht erwehren, daß hier nur zu sehr der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Eine allgemeine Behauptung wie die in Rede stehende ist leicht aufgestellt. Sie im einzelnen zu beweisen oder zu widerlegen, würde ebenso zeitraubend als mühselig sein, und für die gewünschte Wirkung ist es vollständig genügend, wenn in möglichst weiten Kreisen des Publikums die Vorstellung erzeugt wird, daß eine Feuersbrunst, wie die, welcher das New-Dorker Windsor Hotel zum Opfer fiel, in London oder Paris zu den Undenkbarkeiten gehöre. Demgegenüber macht nun ein Londoner Fachmann darauf aufmerksam, daß das moderne dortige Durchschnittshotel nicht nur nicht ungefährlicher, sondern selbst noch ge- gefährlicher als das moderne New-Dorker Durchschnittshotel ist, und daß die älteren Bauwerke ebenfalls hinsichtlich ihrer Feuersicherheit das Meiste zu wünschen übrig lassen. Man wird auch wohl bezüglich der Parise» Hotels annehmen dürfen, daß sie im Großen und Ganzen mehr unter dem Gesichtspunkte der größtmöglichen geschäftlichen Ausnutznngs- fähigkeit als der feuerpolizeilichen Einwandfreiheit erbaut sind und verwaltet werden. Den schwächsten Punkt der meisten Hotelbauteu bilden die Gänge und Treppenhäuser, welche zugleich Luftzuführungswege sind und daher bei ausbrechenden Bränden dem Umsichgreifen des Feuers gleichsam systematischen Vorschub leisten. * Ein Eisenbahnzug mit vier Wochen Verspätung. In Amerika herrscht völliger Winter. In Cheyenne, Wyoming, ist kürzlich ein Zug der Cheyenne und Northern-Bahn mit einer Verspätung von nicht weniger als einem Monat eingetroffen. Er war bei einer Zwischenstation am Jron Mountain im Schnee und Eis stecken geblieben und hatte selbst mit Hilfe der größten Rotationsschneepflüge nicht „losgeeist" werden können. Die Passagiere, 42 an Zahl, darunter ein Dutzend Damen, blieben einen Monat lang Gefangene in der wilden, unwirtlichen Gegend, und es wäre ihnen wohl schlecht ergangen, wenn nicht einige große Viehzüchtereien in der Nähe des Jron Mountain die von aller Welt Abgeschnittenen mit Nahrung versorgt hätten. * Auf einem Ball der Berliner Presse wurden u. a. auch folgende Verse kolportiert: Die kleinen R^ädchen, die zur Welt Im Jahre 99 kommen, Sie werden nicht um alles Geld Von einem Mann zur Frau genommen. Kein einziges sei liebentflammt Als „jung und morgenschön" bewundert; Denn immer heißt's: das Mädchen stammt Schon aus dem vorigen Jahrhundert. • Aus einer noch ungebtueften Naturgeschichte. Hase: Der Hase lebt im großen Ganzen — Vom Kohle, ben bie Bauern pflanzen; — Thut keinem Tierlein was zu Leib, — Hat viele Feinbe, wenig Schneid. — Zum Glücke sind ihm scharfe Ohren - Und Hasenfüße angeboren, — Es gäbe sonst, wenn das nicht wär', — Längst keinen Hasenbraten mehr. — Die Häsin kriegt auch häufig Kinder; — Aus Hasenhaar macht man Cylinder. — Giraffe: Schier Affe nennt sich jenes Tier, — Hat aber trotzdem, glaube mir, — Mit allen Affen weit und breit — Nicht bie geringste Aehnlichkeit; ist schwefelgelb, mit schwarzen Flecken — unb kann ben Hals unglaublich strecken. — Sonst nützet es ben Menschen wenig; — nur manchmal bient's dem Wüstenkönig, — Wenn er gerade Eile hat, — Zum Reiten. (Siehe Freiligrath.) — Kameel: Von Wüstentieren, ohne Fehl, — Das wüsteste ist das Kameel. — Es hat der Höcker zwei sogar, — Sonst wär' es nur ein Dromedar. — Hauptsächlich dient es zum Verkehr; — Doch geht es durch kein Nadelöhr. — Den Nutzen, welchen es in Form — Von Schimpfwort leistet, ist enorm. Meratur, Wissenschaft und Kunst. — Im Verlage von Emil Roth in Stehen ist soeben erschienen: »Das peuerpstichtige ^inkommen^. Anleitung und HUsSmtttet zur Anfertigung brt Einkommensteuer Erklärungen nach den Anforderungen des hesftschen Einkommensteuergesetze» nebst kurzem Anhang über das bei Ergreifung eine» Rechtsmittel» zu beobachtende Verfahren. Bearbeitet von Adolf Köhler, Grohh. Steuer- Affesior in Mainz. 8° 6 Bogen mit Tabellen, geheftet Mk. 1.20. Das Merkchen trägt einem vielfach empfundenen Bedürfnis Rechnung. — Werden doch von den jährlich bet den Steuerbehördm einlaufen- den Einkommensteuer-Erklärungen — wenn man von den Steuerpflichtigen adsteht, deren Einkommen lediglich au» festen Bezügen besteht — etwa 80 Proz. beanstandet unb führen zu längeren für den Steue, pflichtigen immer lästigen Verhandlungen. In den meist« Fällen wird die Ursache hierfür in der Unkenntnis des Publikum» bezüglich der Bestimmungen deS Einkommensteuergesetze», ja darüber, wa» überhaupt unter steuerpflichtigem Einkommen zu verstehen ist, zu suchen fein. Diesem Mangel sucht da« vorliegende Merkchen ab- zuhelfen, indem e» über alle einzelnen Fragen, geordnet nach der Rubrikrneintetlung deS amtlichen ErklärungSformularv, Belehrung gtebt. Namentlich findet auch der Landwirt sowie der Gewerbetreibende unb Kaufmann reichliche Aufschlüsse. Der Landwirt wird belehrt, waS er als Bruttoeinnahmen seine» Betrieb» zu erachten hat, und waS er hiervon al» Geschäftsunkosten kürzen kann, ist im einzeln erschöpf-nd aufgezählt. Auch ist für denselben eine kurze Anleitung zu einer einfachen praktischen Buchführung zwecks Feststellung de» Neuerpflichttgrn Einkommen» am Jahresschlüsse gegeben. Dem Heinen Kaufmann und Gewerbetreibenden, welcher kaufmännische Bücher nach Vorschrift deS Handelsgesetzbuches nicht führt, wird Anleitung erteilt, wie er nach den von rhm geführten Aufzeichnungen un Notizen unter Berückstchtigung der Schwankungen in der Höhe feines Warenbestände» sein steuerpflichtige» Einkommen berechnen kann. Besonders eingehend wird die kaufmännische Bilanz und ihre Er- gebnisie in ihrem Verhältnis zu dem steuerpflichtigen Einkommen beleuchtet und gezeigt, unter welchen Bedingungen bat Ergebnis der Bilanz als steue»pflichtiges Einkommen direkt angesprochen werden kann, sowie wann und wie der Btlanza'i-schluß modifiziert werden muß, um daS wirklich steuerpflichtige Einkommen zu finden. In gleicher Weise kann von jedem Steuerpflichtigen über jeden einzelnen Punkt der Deklaration Ausschluß gefunden werden. Einkommen aus Mieteinnahmen, Festsetzung deS MtetwerteS der eignen oder Dienst unb VerwalterSwohnung, das Einkommen auS Kapitalvermögen, das der Anwälte unb Aerzte wird besonders behandelt. Eingehend verbreitet es sich über die Steuerpfltcht elterlicher oder sonstiger Einkommenszuschüsie und die AbzugSfähigkeit dieser Summe bet dem Haben, lieber die für die Steuerpflichtigen vielfach bc sonders schwierigen Punkte der Abzüge von Dividenden inländischer G-sellschasten sowie solcher für Steuern und Umlagen wird eingehend Belehrung erteilt. Die gegenwärtig den Ständen vorliegenden Steuergesetzentwürfe üben auf den Inhalt deö Merkchens keinen Einfluß aus, da dasselbe nur von der Einkommensteuer, für welche eine Aenderung bezüglich der Fragen, welche hier in Betracht kommen, nicht eintreten wird, handelt. Der geringen, durch Aufhebung der Realsteuern hier platzgreifenden Aenderung ist bereit» durch entsprechende Hinweisungen Rechnung getragen. — Nr. 16 der „Jugend^, Münchener illustrierte Wochenschrift für Kunst unb Leben (G. Hirlhs Verlag in München, Pret» Mk. 3 pro Quartal, Mk. 1 pro Monat exkl. Porto), enthält unter anderem: Titelblatt von Fritz Erler. — „Schicksal", Gedicht von Albert Matthäi. — „Ha,fisch und Muräne", Zierleisten von R. Germela. — „Hallucinattonen", Skizze von August Strindberg. „Wo der Goldregen ftefct*, Gedicht von Felix Lorenz. — „Gedanken" von Alphonse Daudet. — „Adam und Eva" von Jul. Diez. — „Barmherzigkeit", Nooellette von Viktor Hardung. — „DaS ernste Studium" von R. M. Eichler. — „Farbenlehre" von Max Feldbauer. — „Stoßseufzer eines Abgelehmen", Verse von Ku'ti. — „Der neue Plutarch." — Kleinigkeiten. — Humor deS Auslandes. — Die aktuelle Beilage enthält unter anderem: „ES liegt 'waS in der Luft." — „Goddam! Schon wieder ein Steg." — Lustige Nachrichten. — „An Paul Wallot" und „Gerettet", zwei Zeitgedtchte von Friedrich Sptelhagen. — Sonstige Beiträge von Karl Riß, Gertr. Kletnhempel, E. H. Walther, A. o. Kubtniyt. Verkehr, Iand- und Volksmirlfchast. Gießen, 15. April. Marktbericht. Auf dem heutigen Wockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. Jt 0.80—1.00, Hühnereier per St. 0—0 H, 2 St. 10—11 H, Enteneier 2 St. 12—13 Gänse- eier per St. 11—12 zÄ, Käse 1 St. 5—8 H, Käsematte per St. 8 Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar Jt 0.75—1.00, Hühner per St. Jt 1.20—1.50, Hahnen per Stück Jt 1.50—2.00, Enten per St. Jt 2.00—2.50, Gänse per Pfund Jt 0 00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 H, Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd. 60—66 Hammelfleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 5.50 bi» 6.50 Jt, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. Jt 8.00—9.50, Milch per Liter 16 Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgens bis 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feilgeboten werden. Visitkarten in eilen Schriftarten und Kartons werde« schnell und billig enge fertigt in der Brühl'schen Universitäts- Buch- u. Stein- Druckerei (Pietsch Erben) Giessen Schulstrasse A Ä xcefsior Pneumatic Dr. Naumann. Gnauth. 8251 8021 Pfg Pfg 24 Pfg Pfg 2292 Börse vom 14. April 1899. Frankfurter 2. S. 1887 Oesterr. EtaatSbabn v. 1885 88.7" 4 Jtäl. staatSgar. Eisenb. 89.85 4 81/, Frankstr. Hyp- Bk unk. b. 1906 99 00 4 31/, Frkf.L>yP.Ered.B.unk.b.l906 98.00 4 4 dro. unk. b. 1907 102.00 4 4 Deutsche »rdfch.B. unk. b. 1904 101.50 4 Geldsorterrr entf ®tib Americ. 4.17 Darmst- Bk-.Actien 3272 4. 5. 6. . 27 . 56 . 54 . 26 48 72 100.40 91.85 99.25 00.00 00.00 Brief 16.25 20.40 4.21 Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrod bei: Nummer beiliegenden Geschäftsberichtes). Beschlußfassung über die Genehmigung der 1898er Jahres-Rechni mit Bilanz, sowie über die dem Vorstande und Aufstchtsrat erteilende Decharge. Verteilung des Reingewinnes aus 1898. Ausschluß von Mitgliedern. Anhörung der Berichtes des Verbands-Revisors über die am 1. Mai If bei der Gewerbebank zu Gießen, e. G. m. u. H., vollzogene Revisi Der Geschäftsbericht für das Jahr 1898 liegt der heutigen Rum Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. i1/. Deutsche ReichSanl. «LonsolS effische Obl. I ' Stadt Darmstadt v. 1891 l Stadt Worms unk. b. 1901 Kleinkinder Bewahranftatt. Die Mitglieder des Vereins unserer Anstalt lade ich hierdurch : Hauptversammlung, die am Dienstag dem 18. A., nachmittgr 5 Uhr, in der Kleiukiuderschule stattsinden fc Vornahme der Ergänzungswahl für den Vorstand der Damen. ncn haben in diesem Jahre auszutreten, die Austretenden sind wirt: ■ lbar. Gießen, den 15. April 1899. Der Vorsitzende der Kleinkinder-Bewahranstalt. ist doch der bttte Radreifen. weil er la. in Material Brodpreife vom 16. bis 30. April 1899. Der hiefigen Bäcker. Adeudeourfer inn 20 | Oesterr Sredit-Nctien 1. Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1898. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder. (Siehe am Schlüsse des 1 Kg. (2 Pfd.) Taselbrod I- Kumpf. . . 2 Kg. (4 Pfd.) Taselbrod I. Kumpf. . . 1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod Bekanntmachung. Aus der Stiftung der verstorbenen Frau Notar Dr. Gaßner geborenen Frech, zu Gau-Algesheim haben wir 300 Mark an eine ohne Verschulden zurückgrkommene Haudwerkerfamilie zu vergeben. Bewerber wollen sich bis spätesten» 25. d. Mts. bei der unterzeichneten Stelle, Zimmer Nr. 2, mündlich oder schriftlich melden. Gießen, den 12. April 1899. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. . l ÄnnncrcRH ir-ar1 4 A für V. Liter vorzüglicher L: HI Uf •75" 1 11 n. in wenigen Minuten unb F Illi R ’PlV Pffl> mit Master herstellbar, k-' ’ a B 8J a H den Haussrauen aufs trärt das Häfetchen empfohlen werden. Zu batr verschiedenen Sorten für klare und gebundene Gemüsesuppen, Handelssn-ck stsuppen rc. bei [2840] Ph. Herrmann, Sclterswcg 33. 20 Franken-St. Enal. Sovereigns Dollars in Gold x Kg. (2 Pfd.) Schwarzbrot) . 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrot) . 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrot) . Arbeitsvergebung. Die nachverzeichneten Arbeiten für unser Gaswerk sollen auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden, "amuch: 1. Lieferung und Montierung eines schmiedeiserueu DacheS — ca. 6250 Kg. Schmiedeisen — für den rechten Flügel des Retortenhauses. ri,._ ,, . , (Die Arbeit kann event. an zwei geeignete gemeinschaftliche Unternehmer 2. Eiudeckeu des rechten Flügels des Retortenhauses einschließlich Liefern der Falzriegeln. Die Bedingungen, Arbeitsbeschreibungen und Zeichnungen liegen während der Dienststunden auf unserem technischen Büreau zur Einsicht nahme^offen. ^m Mittwoch dem L«. April d. I., vormittags 11 Uhr, verschloffen und mit entsprechender Auf- fchrift versehen bei uns einzureichen. Gießen, den 7. April 1899. . 28 Pfg 2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod . . 52 * '"'t " ’------24 des „Gießener Anzeiger" bei. Gießen, den 15. April 1899. Kewerbebank zu Gießen eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Carl Loos, Vorsitzender des Aussichtsrate«. Eisenb. Rentenb. OM. BuderuS Obl. 6^ntbrar.8wStunt.b.lW6 mTeuft Lvp A.Vkunk b.iviw Pomm.Hyv A.Bk. unk FrkfLdw.Ered.Bk.unk.b.1900 L. Stetnmüller, Gr.,Ltndm . 24 Pfg. W. Weitzel von Lang-Göns . L. Schmidt, Gr.-Linden... 24 , C. Post von Wieseck .... 26 W. Fabel von Wieseck ... 24 2 Kilogramm (4 Psund) Weißbrod bei: Joh. Kd. Veste v. Kirch-Göns . 46 Pfg. Wilb. Fabel von Wieseck . . 48 8. Schmidt (Großen-Linden) . 48 „ W. Weitzel von Lang-Göns . 48 L. Steinmüller, Gr.-Ltndm . 48 , C. Post von Wieseck .... 52 Procenl 41/, Oesterr. Silberrente 4 Ung. Gold-Rente 3 Portugiesen 6 Mexicaner 4 Monopol-Griechen von 1 Kilogramm (2 Psund) schwär,brod bei: W. Steinmüller, Lang-Göns . 22 Psg. L. Schmidt, Großen-Linden . 22 «. Steinmüller Gr.-Linden. . 22 „ W. Weitzel von Lang-GönS . 22 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot) bei: Joh. Kd. Belte v. Kirchgöns . 42 Pfg. L. Steinmüller, Gr.-Linden . 44 W. Steinmüller in Langgöns. 44 „ C. Post von Wieseck . . . . 46 L. Schmidt Gr.-Linden ... 44 „ G. Jacoby v. Alten-Buseck . . 46 W. Weitzel v. Lang-GönS . . 44 „ 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot) bei: Wilh. Fabel von Wieseck . . 66 Psg. C. Post von Wieseck . ... 69 G. Jacoby o. Alten-Buseck. . 69 „ Ernst Christ von Wieseck . . 70 Der Brodverkäufer. Bet den hiesigen Brodverkäufern bestehen dteselbm Preise wie bei den hi Bäckern. Gießen, den 15. April 1899. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Muhl. Die verehrlichen Mitglieder der Gkwerbebank ni Gießen eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht werden hierdurch zu der Montag den 24. April 1899, abends 81/, Uhr, im Saale des Hotel Einhorn dahier abzuhallenden 40. »ldeMihkn ©tntralutrfommhmg ganz ergebens! eingeladen. Tages-Ordnung: z Spinat mit El 2 verfeinerter und vereinfachter Ersatz für Knickebein annt feinste Likör-Mischung der Gegenwart in sehr eleganten Dop^if^ [einiger Fabrikant: F. W. 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Klappert zu Gießen, in welchem diese für den eingetretenen kinderlosen Sterbfall einander gegenseitig zu Erben einsetzen, die Andreas Stede Witwe, die Mutter de« Ehemannes jedoch auf den gesetzlichen Pflichtteil gesetzt wird, so gewiß bi« zum 15. Mai 1899 im Wege der Klage anzufechten bezw. seine etwaigen Erbansprüche geltend zu machen, als sonst das Testament ohne Rücksicht auf V; vollstreckt werden wird. Gießen, den 30. März 1899. Großh. Amtsgericht. Neuenhagen. 3262 Robert Haas Nathllg. Kurz- und Modewaren Seltersweg 18 empfiehlt Baumwollene Hamii-iKMffllräiiple Herren-Socken und 8253 Kinder-Söckchen in allen Preislagen. N.B. Das Anstricken und Anweben von Strümpfen wird schnellstens besorgt. 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