Ott n 15 Antigen j ch Auswärts; nxrbtn steir zu ^riginalpreiseo . befolgt durch dir HiptiiitaliH , ffdtr < * n *e • s: M - n '.s 'S NI •> Kaufmann, Ylli, ^Svten Btttiäiiu! nhabe^ eines sehr 2?" einer gebiid,' ^rog »en, evangrijs^ lttM' im Alter von 19, b mit Vermögen, in $r I« treten. MlMfo. Witt 9lt, 2218 an t ds. vl. Ma. KinktHm, ^rungiberg iu 6er !_^MnWeidengi losMks neu totien Nr. 64 Drittes Blatt. Donnerstag den 16. März 189f> Gießener ANzeiger Heneral-Anzeiger Bei Postbezug 2 Mark 50 Pfg. vierteljährlich Stk Anzeigen-VermittlungSstelleu befl In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. ZSezusisprels vierteljährlich 2 Mark 20 Pfg. monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn Erscheint ILgNch mt Ausnahme drS Montags. Die Gießener -«mikienv kälter »eben dem Anzeiger dtchentlich viermal beigelegt. «nnahme von Anzeigen zu der nachmittags für den stigmden Tag erscheinenden Nummer bis vor«. 10 »hr. Amts- uitb Anzeigebltttt für den Tireis Gieren. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnkstraße Ar. 7. Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwitt, Klätter für hestische Volkskunde. Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Steht ein Konflikt bevor? Die Verhandlungen über die Militärvorlage in der Ludgetkommission deS Reichstags sind bekanntlich nicht ganz rach dem Wunsch der Regierung ausgefallen. Die letztere behauptet, das in der Vorlage verlangte sei das Mindestmaß besten, was die Sicherheit des Vaterlandes erheische, während die Majorität der Kommission die Ansicht vertrat, die Rück- ficht auf die Reichsfinanzen erfordere einige Abstriche in den llnsötzen der Regierung. Der ganze bisherige Verlauf der NcichStagSverhandlungen berechtigte zu der Hoffnung, daß die Beziehungen zwischen Regierung und Volksvertretung Mmt rhin friedliche bleiben würden ; selbst wenn auch mal die Mögender Debatten ziemlich hoch gingen, wenn auch zuweilen ms beiden Seiten derbe Worte fielen, so war doch an einen Ernstlichen Konflikt nicht zu denken. Wer die Beratungen in der Budgetkommission auf- utrffam verfolgt und gesehen hat, wie das Centrum der Legierung schon jetzt in vielen Stücken entgegenkam, der braucht eigentlich keine große Sorge zu haben, daß die ausschlaggebende Partei die Regierung im Stiche lassen wird. Die Erfahrung hat ja gelehrt, daß das Centrum bei seinem «Entgegenkommen stets irgend ein Interesse im Auge hatte, Md -aus seinen Diensten Nutzen zu ziehen suchte. Es liegen Mch jetzt noch eine Reihe von Wünschen vor, die das Cen- irum gern erfüllt sähe. Verschiedentlich hat es bereits eine 'Absage seilens der Regierung erfahren, so u. a. in dem Heilungen nach einer katholischen Abteilung im Kultus- Mnifterium. Aber wenn es auch gar nicht an die Erfüllung fti'nar Wünsche ernstlich denkt, so liegt es doch im Interesse Les Lentrums, ab und zu spröde zu sein, und sich aller Welt al6 gewaltige Partei zu zeigen. Wie gesagt, wir glauben nicht recht daran, daß das Centrum Iti s-einem Widerstande beharren wird. Es wird sich schon M Modus finden lassen, welcher der Partei eine Brücke gir Verständigung darbietet. Daß es in dieser Beziehung lic Regierung an Bemühungen nicht fehlen läßt, ist leicht «silärlich und darauf sind auch wohl die Verhandlungen won Regierungsvertretern mit dem Centrumsführer Dr. Lieber zurückzuführen. Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe M sich sogar in der Angelegenheit persönlich bemüht haben. — Betrachtungen darüber anzustellen, ob die Äegi