K — • me rten. nute: inzert 661® uda di Pratola •enzo Pupilla. ^Anfang^_yr^ ileii total. 6617 enichts: ptember. Kmdaröeitm M HMDchttUil. sssg-* i- Ä «er jjÄ FT^rjL Freitag den 15. September Nr. 217 Zweites Blatt 1809 Gießener Anzeiger General-Anzeiger Knnafwt 6*n Anzeigen zu der nachmittag- für den fei graben tag erscheinenden Nummer bi- vorm. 10 Uhr. Bei Postbezug 2 Mark 50 Ps§ vierteljährlich ZSezugsprei, vierteljährlich 2 Mark 20 Pfß monatlich 75 Piz mit Brmgerlohn. Alle Anzeigen-LermittlungSstellen bei In- und AuL^ne,« nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger cn.jfgm -rfchetttt ttßNch mit Ausnahme de« ÄeBtegl. Die Gießener »erden dem Anzeiger «Schentlich viermal bttgekgL Aints- und Anzeigeblcrtt für den Ureis Gieszen. Nedaklion, Expeditton und Druckerei: A4»r,r.t« Nr. 7. Gratisbeüagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt, MStter für hessische Volkskunde. Adrrfle für Depeschen: Anzeiger Hieße». Fernsprecher Nr. 51. Das Pape-Denkmal in Brilon. M W Am 13. September wurde in Brilon das Denkmal eines Mannes enthüllt, den man mit Fug und Recht als Vater des neuen bürgerlichen Gesetzbuches bezeichnen kann, daS Denkmal für Heinrich Eduard Pape, der im Jahre 1888 starb. Pape hat sich um die Rechtsprechung des deutschen Reiches hoch verdient gemacht, besonders als Mitschöpfer des alten Handelsgesetzbuches und als Vorsitzender der ersten Kommission für die Ausarbeitung des Entwurfs eines deutschen bürgerlichen Gesetzbuches. Das Denkmalskomitee, dem die Staatsminister Dr. Falk, v. Maybach, v. Schelling, Staatssekretär Dr. Nieberding, Reichsbankpräsident Dr. Koch u. a. angehören, beschloß, das Denkmal, das die überlebensgroße, in Erz gegossene Figur Papes zeigt, am Geburtstage des Verewigten in seiner Geburtsstadt zu enthüllen. Schöpfer des Denkmals ist der in Altona geborene Bildhauer Künne. * Die Kaisermanöver in Süddeutschland. Die gestern verbreiteten Gerüchte, daß eine Zusammenkunft des Kaisers mit dem Zaren in Potsdam unmittelbar bevorstehe, haben sich nicht bestätigt. Offiziös wird mitgeteilt, daß das Zarenpaar, wie wir bereits früher meldeten, auf seiner Reise nach Darmstadt voraussichtlich die Prinzessin Heinrich in Kiel besuchen und einige Tage bei ihr verweilen werde. Eine Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und Kaiser Nikolaus ist allerdings für später in Aussicht genommen. Das Gerücht von dem unmittelbar bevorstehenden Besuche des Zaren in Potsdam findet seinen Ursprung offenbar in der plötzlichen Rückkehr des Kaiser-Alexander-Regiments, dessen Chef der Zar ist. Das Regiment ist allerdings am Dienstagabend auf dem Schlesischen Bahnhofe in Berlin angekommen, hatte aber keine Ordre, sich alsbald nach Potsdam weiter zu begeben. Es liegt also auch kein Grund für eine beschleunigte Rückkunft des Kaisers vor. Dieser beteiligt sich vielmehr auch heute an den Kaisermanövern. Wie aus Karlsruhe gemeldet wird, waren für den letzten Manövertag neue Ordres de bataille ausgegeben worden: Ein aus beiden Kavallerie-Divisionen gebildetes Kavalleriekorps führt der Kaiser, eine Armeeabteilung (13., 14. und 15. Armeekorps), der König von Württemberg ein neuformiertes zwanzigstes Armeekorps mit einer Kavalleriedivision, General v. Plessen als Gegner. Ueber den Verlauf der Manöver erhalten wir noch folgende ausführliche Nachrichten: Karlsruhe, 12. September. Heute hieß es früh aufstehen ! Verließ doch der Extrazug, der die Offiziere des Großen Generalstabes und die zahlreichen Vertreter der Presse ins Manövergelände nach Thamm. nordwestlich von Ludwigsburg, brachte, schon um vier Uhr morgens Karlsruhe! Gegen sechs Uhr langten wir in Thamm bei verhältnismäßig gutem Wetter an. Wohl war der Himmel stark bewölkt und blieb es auch, aber bis Nachmittag fiel kein Regen. Um von Thamm ins heutige Gefechtsterrain zu gelangen, bedurfte es noch einer längeren Wagenfahrt nach Schönbühlhof, im Rayon der blauen Armee, deren Kommando heute Kaiser Wilhelm selbst übernommen hatte. Unterwegs kreuzten wir bereits mit der Kavalkade der ausländischen Offiziere, die gleich uns die Richtung nach der Katharinenlinde, dem besten hochgelegenen Uebersichtspunkte der ganzen Gegend, einschlugen, wo gleich darauf das Wehen der Kaiserstandarte anzeigte, daß der Kaiser bereits an Ort und Stelle war. In demselben Moment fiel auch schon, 6>/4 Uhr, der erste Kanonenschuß seitwärts der Katharinenlinde von den Batterien der blauen Armee, auf welche der Feind von Kulverdingen und Hochdorf her sofort antwortete. Nicht lange, und das gleich sehr heftig werdende Knattern des Kleingewehrfeuers mischte sich mit hinein. Um die Besitznahme von Hochdorf wurde besonders heiß gerungen. Schon hatten sich Regimenter der angreifenden Blauen dort festgesetzt, da mußten sie wieder weichen, bis schließlich durch einen Kolossalangriff von drei Divisionen, bei welchem Tambour Battant vorgegangen wurde, der wichtige Abschnitt zwischen Hemmingen und dem Zeilwalde, sowie Hochdorf endgiltig in den Besitz der Blauen gelangte. Damit war das heutige Manöver gegen 10 Uhr beendet; bei dem späteren kriegsmäßigen Abziehen der Truppenteile gab es aber noch verschiedene scharfe Renkontres besonders bei einem Umgehungsversuch bei Reith. Das Resultat des heutigen Kampfes war das Zurückwerfen der roten Armee durch die vom Kaiser kommandierte blaue. Kolossale Leistungen wurden heute von den Truppen in Anbetracht des tagelang durchweichten Bodens vollbracht, und ganz besonders glänzend that sich die Artillerie hervor, die trotz aller Terrain- und Bodenschwierigkeiten stets immer außerordentlich schnell zur Stelle war. Berlin, 13. September. Nach einer Meldung aus Ludwigsburg reist der Kaiser heute dort ab und trifft morgen früh gegen 7 Uhr aus der Wildpark-Station ein. Nach einem etwa zweistündigen Aufenthalt im Neuen Palais tritt der Kaiser die Weiterreise nach Hubertusstock an, wo ein Aufenthalt bis zum 16. dss. Mts. vorgesehen ist. Karlsruhe, 13, September. Der Kaiser begab sich heute früh 4 Uhr 20 Min. nach dem Manöverterrain und führte im Manöver die Kavallerie-Division. Um l1/* Uhr begab sich der Kaiser nach Stuttgart. Er kehrt wahrscheinlich nicht mehr nach Karlsruhe zurück. Die übrigen Fürstlichkeiten sind ebenfalls abgereist. Staatssekretär v. Bülow hat sich nach Wien begeben. Der Kaiser begiebt sich von Stuttgart per Sonderzug direkt nach Potsdam. Karlsruhe, 13. September. Hier zirkuliert das Gerücht, der deutsche Botschafter in Paris, Für st Münster, wäre gestern hier vom Kaiser in Audienz empfangen worden. Karlsruhe, 13. September. Der Großherzog von Baden fuhr mit den fürstlichen Gästen heute früh 5 Uhr 10 Min. von Karlsruhe nach Thamm und von dort zu Wagen nach Markgröningen, wo die Pferde bestiegen wurden. Der Kaiser war schon frühzeitig hinausgefahren und hatte das Kommando eines Kavallerie-Korps (12 Kavallerie- Feuilleton. Kornelius Wanderöitt f Im Palast der Banderbilts in der fünften Avenue New Jorks herrscht tiefe Trauer. Der alte Cornelius, das Oberhaupt der berühmten Familie der amerikanischen Eisenbahnkönige, ist, wie wir bereits gestern berichteten, dort einem Schlaganfall erlegen. Die Kunde von seinem Tode kommt nicht ganz unerwartet. Sein Hinscheiden war, nachdem er schon einmal vor Jahren einen schweren Anfall erlitten, der den sonst noch rüstigen Mann stark gelähmt hatte, nur noch eine Frage verhältnismäßig kurzer Zeit gewesen. Mit dem Verstorbenen hat nicht nur einer der reichsten amerikanischen Milliardäre den Freuden dieser Welt Valet gesagt, sondern ist auch einer der ehrenhaftesten Männer dahingegangen, dessen Namen, dessen Finanzoperationen, dessen Handhabung seiner ausgedehnten Bahnen auch nicht der geringste Makel anhaftet. Das ist das Lob, das man, ganz im Gegensatz zu den übrigen amerikanischen Eisenbahnkönigen, wie Gould und andern, je dem Vanderbilt hat spenden müssen. Nie hat durch Cornelius Vanderbilt einer der Aktionäre seiner Bahnen jemals einen Cent verloren. Es war ihm nicht sowohl daran gelegen, sich zu bereichern, als denjenigen, die ihr Geld seinen Unternehmungen anvertraut hatten, die größtmöglichen Dividenden zuzuwenden. Darin folgte er dem Beispiel seines Vaters und Großvaters, die den Ruhm und das Vermögen der Banderbilts gegründet und gemehrt hatten. Man erzählt, daß, als einst sein Schwager, dem William Vanderbilt die Direktion der Lake Shore-Bahn übertragen, binnen kurzer Zeit durch Unverstand diese zum Bankerott geführt hatte, Vanderbilt mit seinen Millionen für die gefährdeten Aktionäre einsprang und sie von allen Verlusten rettete. Diese ehrenhafte Gesinnung hat auch der Verstorbene immer bethätigt. Seine Gradheit, seine Fürsorge für seine Angestellten, seine stille Wohlthätigkeit, die nie die Oeffentlichkeit suchte, waren sprichwörtlich; ebenso sprichwörtlich auch die Vorzüglichkeit seiner Bahnen und ihrer Einrichtungen. So außerordentlich elegant waren die Wagen der Centralbahn beispielsweise gebaut, so weich und tadellos ihre Federn, daß man bequem auf der Fahrt schreiben und seine Korrespondenzen unterwegs erledigen konnte. Aber auch an Unbeugsamkeit des Charakters, nicht nur an Ehrenhaftigkeit, war der Verstorbene ein getreues Ebenbild seines Vaters William und seines Großvaters Cornelius. Seine Halsstarrigkeit selbst ist es gewesen, die zu seinem frühen Tode beigetragen hat. Als sein ältester Sohn Cornelius, das nunmehrige Oberhaupt der Familie, sich gegen den ausgesprochenen Willen des Alten mit Miß Wilson, einer Angehörigen der bekannten Rhederfamilie, vermählte, verstieß und enterbte ihn der Vater, der in einem wahrhaft aristokratischen Stolz auf die holländische Patrizierabkunft der Vanderbilt von den Emporkömmlingen, wie er sie nannte, nichts wissen wollte, vielleicht auch persönliche Differenzen mit den Wilsons gehabt hatte. Die angebliche Mesalliance seines Aeltsten und Erben nagte nun dermaßen an seinem Herzen, daß ihn zuletzt ein Schlaganfall traf, von dem er sich nie wieder erholte. Gegen alle Versuche der Aussöhnung, die von beiden Familien gemacht wurden, blieb er unerbittlich. Zuletzt aber schmuggelte man sein Enkelkind Cornelius bei ihm ein, und der reizende Knabe, der in kindlichster Weise mit dem Großvater zu plappern begann, that es ihm dermaßen an, daß er endlich zum Nachgeben gestimmt wurde. Cornelius junior war inzwischen als Ingenieur auf einer der Bahnen des alten Cornelius eingetreten. Der Alte erkundigte sich nach ihm, hörte das beste über ihn, suchte ihn zuletzt auf seinem Bureau auf, und die Versöhnung war angebahnt. Welchen von den Söhnen die Hauptmasse des ungeheuren Vermögens der Vanderbilt zufallen und wer die Leitung der Eisenbahnen übernehmen werde, darüber hat der Alte bei Lebzeiten keine Bestimmungen getroffen. Der Verstorbene hat, wie auch sein Vater vor ihm, kein hohes Alter erreicht. Er dürfte die Fünfzig kaum überschritten haben. Auch sein Vater William war s. Z. einem Schlaganfall erlegen, er, der hauptsächlich, obwohl man wenig von ihm erwartet hatte, das Haus Vanderbilt auf so gewaltige Höhe geführt. Begründet war es bekanntlich von dem ersten Cornelius worden, der als einfacher Fährmann auf dem Hudson anfing, dann Dampfer baute und Eisenbahnen erstehen ließ. Unter den zahlreichen wohlthätigen Stiftungen, die der Verstorbene gemacht hat, steht an Größe und Munifizenz das Kollegiengebäude obenan, das er der berühmten amerikanischen Harvard-Universität baute, das Millionen Dollars kostete und von dem Alten zum Angedenken an einen seiner früh verstorbenen jüngeren Söhne errichtet wurde. * Ueber die Kinder des Kapitäns Dreyfus weiß ein englisches Blatt interessantes zu berichten. Sie sind in Paris zurückgeblieben und erwarten mit großer Spannung die Rückkehr ihres Vaters. Sie haben keine Ahnung von dem Trauerspiel, das ihren Namen der ganzen Welt bekannt gemacht hat. Als der Kapitän seinerzeit verhaftet wurde, sagte man ihnen, ihr Vater sei amtlich für lange Zeit verreist und er hätte sich so rasch zur Reise entschließen müssen, daß er sich nicht einmal von ihnen hätte verabschieden können. Für fünf Jahre blieb er für die Kinder in einem habe. Der Kriegsminister müsse doch einem Offizier, der alles brav gethan habe, auch Urlaub geben. • Wie man in Frankreich militärische Geheimnisse bewahrt! In dem Walde von Liv erd un bei Nancy ist ein seltsamer Fund gemacht worden, der zu den aufregendsten Gerüchten und Kommentaren unter der überall Spionage und Verrat witternden Grenzbevölkerung Veranlassung bietet. Ein Spaziergänger fand nämlich in einem Gebüsch mehrere Stücke Artilleriematerial und zwar recht wichtige: einen automatischen Lader mit Vollpatronen, den Aufsatz einer hydraulischen Bremse usw., sowie eine kleine, bereits krepierte Bombe. Die von dem Funde in Kenntnis gesetzten Gerichtsbehörden verständigten die Militärverwaltung, die einen Genie-Offizier beauftragte, die aufgefundenen Gegenstände zu prüfen. Sie scheinen erst vor einigen Tagen in daö Gebüsch geworfen worden zu sein, wo man sie auffand, da keine Spur von Rost an ihnen entdeckt werden konnte. * Männliche und weibliche Eigentümlichkeiten. Ein scharfer, humoristisch angehauchter Beobachter stellt in einer naturwissenschaftlichen Zeitschrift die entgegengesetzten Eigentümlichkeiten von Mann und Weib mit folgender Kürze zusammen: Die Frauen stecken ihre Kleidung von links nach rechts, die Männer von rechts nach links zu. Die Frauen knöpfen von rechts nach links, die Männer von links nach rechts. Die Frauen rühren von links nach rechts, ihren Kaffee zum Beispiel, die Männer von rechts nach links. Die Frauen finden selten den Unterschied zwischen einem rechten und einem linken Schuh heraus, und wenn die Hausmädchen ihren Herren die Stiefel bringen, stellen sie sie unter zehnmal neunmal so hin, daß die Spitzen auseinander- stehen. * Ein neuer Sprengstoff wird gegenwärtig von feiten der amerikanischen Regierung im Fort Sandy Hook versucht, sein Name ist Thorit. Kürzlich wurde ein zwölfzölliges Geschoß mit 39 Pfund jenes Sprengstoffes geladen und aus einem der größten Küstengeschütze mit einer Ladung von 4o0 Pfund Pulver abgeschossen. Der Versuch lief glücklich ab, und die Bombe erreichte die See, ohne vorher zu explodieren. Darauf wurden 20 weitere Geschosse mit je 21/a Pfund Thorit geladen und aus einer fünfzölligen Kanone abgeschossen, wiederum mit Erfolg, obgleich die Geschützkammer den ungeheuren Druck von 40000 Pfund auf jeden Quadratzoll auszuhalten hatte. Die Sprengkraft des Thorit soll eine außerordentlich starke sein und ein großes Stahlgeschoß in tausend Stücke zerreißen. Für die Anwendung solch starker Sprengstoffe hat neuerdings ein Ingenieur aus Vermont eine Bombe erfunden, die die Be- Zeichnung Isham-Diaphragma-Bombe trägt und völlige Sicherheit bei der Anwendung starker Sprengladungen geben soll. Gleichzeitig kommt die Nachricht von dem Versuch einer neuen Panzerplatte auf dem britischen Schießplätze bei Shoeburyneß, die zu sechs Zoll aus gewöhnlichem Stahl und zu drei Zoll aus einer besonderen Masse besteht, deren Zusammensetzung noch geheimgehalten wird. Auf solche Platten wurde mit 350pfündigen Geschossen aus einem Abstande von 150 Metern geschossen. Bei der Benutzung von schwarzem Pulver blieb die Platte noch nach mehreren Schüssen unverletzt, und einigemale zersprang das Geschoß beim Aufprall zu Staub (!). Mit einer Corditsprengladung konnte die Platte auf etwa drei Zoll durchschlagen werden, aber die Platte zeigte auch dabei den großen Vorzug, daß sie keine Sprünge bekam, so daß sie auch bei einer völligen Durchbohrung im Ernstfälle schnell repariert werden könnte. Auch wenn zwei Geschosse nur um einen Fuß von einander getrennt gleichzeitig die Platte trafen, entstanden keine Sprünge. * Englands Ultimatum au Transvaal. Die vom englischen Kabinettsrat gebilligte Depesche Chamberlains an die Transvaalregierung ist ihrem Inhalt nach bekannt geworden-; sie stellt sich als ein Ultimatum ~?I'„ Elches von den Boeren wegen seiner diktatorischen Scharfe nicht angenommen werden und also recht bald zum Kriege fuhren dürfte. Eine recht lehrreiche Illustration zur Haager Friedenskonferenz, bei der gerade England die auf Vermeidung der Kriege gerichteten Bestrebungen mit besonderer Warme zu unterstützen sich den Anschein gab.' Wie wir gestern bereits meldeten, wurde Chamberlains Depesche am Dienstag im Raad verlesen. Sie erregte große Aufregung. Die Depesche verlangt die Naturalisation u^anders in fünf Jahren, eine Vertretung für die Goldfelder im Volksraad zu einem Viertel, Gleichheit der Hollander und Engländer im Volksraad und Gleichheit der alten und neuen Bürger hinsichtlich der Präsidentenwahl und anderer Wahlen. Falls diese Bedingungen angenommen werden, soll eine Konferenz stattfinden, um einen Entwurf fut bie zu -treffenden Maßregeln aufzusetzen und zu verhindern, daß die Transvaal-Regierung unnötige Bedingungen mache oder Gesetze einführe, welche den beabsichtigten Zweck hindern könnten. Die Annahme dieser Forderungen ohne Verzug verlangt, anderenfallsMsse die englische Regierung die gesamte Lage in Erwägung ziehen und so handeln, daß eine endgültige Beilegung der Zwistiq- keiten herbeigeführt werde. Die beiderseitigen Rüstungen sind in vollem Gange. Wre man aus London meldet, werden von Aldershot, Alexandria und Malta drei Regimenter, die am Samstag mobil gemacht wurden, nach Südafrika gehen; die nötigen Schiffe sind bereits gechartert. Auch die indischen Truppen, die für Südafrika bestimmt sind, sind reisefertig und werden von indischen Marineschiffen herübergebracht werden. Nach einem Telegramm aus Louren^o - Marques landete der Dampfer „Greek" 539 Kisten Munition, der Dampfer „Dunolly Castle" acht Kisten Munition und fünf Kisten Gewehre. Regimenter und 4 reitende Batterien) übernommen, welche m,t dem 13. 14. und 15. Armeekorps die unter den Befehl hr's'ch ■ Die ^eftprr,le Grenze Sl^hi 'chl die »eU ??^rlich er Deis- sein. aus Bits?" Daß Dinge beiier $a6e fe,n ‘9e94e*^ak Unrecki ^r e ehlt habe TA^t. be er to’„ 6t «nie ■et 6a6, " 8'ino^t, >-«Ld?'L ’ei * > getcufif m ?1' “«bete e“??8’ «'innen, d-ß L* LZZ ^i-n-irdedieH '®°” “«sgeht, dae Mj “teSorfWer ° «f BnafZ tieUmftanbe «BekM “«"b'get h°II»achz S'--'san«°Wast wiber, 3e >ki, ohnedies das Geltung wird der Antrag "Mittags 3 Uhr unten ll Mimstemlrat Traun Heimer Fälle über. Such e dre Zeugen aussagen, lr. Schmidt geschriedene reiche Worte und Wend- kanten, enthielten. Die lssmittel. Da auf dem ähnlich alles offen lag, leicht, hier vorgefundene masiallehrer Br. Schmidt Direhot Dettweiler Mit- theoretisch für durchaus iber zugebe, daß praktisch führen können. Wie der nm, wisse er nicht. Das )em Hngetfagten fei erliche Don (fyeqitien ver- ung ift jebod) unbt- S jungen Dettweiler, der Ängellagle Wv- seines Unterrichts ge- ie5 verwendete. Andere Ären aber, daß ihnen der jiente. Was die Themata das „Mainzer Journal" ge Dettweiler ähnlich wie n dieser Teziehung liegt Manches andere, was be ■erer Klatsch herausgestellt, örzählung, daß eine sim- röen sei, um die Durchreiche Verbindung bestand welche einige Tagebem Ganz ohne Grund ist dre ;u Gunsten seines SohmS 5 Zeit lang übernommen Der Angeklagte wiederholte auch diesen Punkten gegenüber im wesentlichen seine Aussagen vom Vormittag. Bei den allgemeinen Vorbereitungen habe es sich nie um Exerzitien gehandelt. Seiner Ansicht nach habe er in der Regel die Zettel, die er erhielt, zerrissen und weggeworfen. Einigemal habe sein Sohn dieselben gehabt, von Belang sei dies nicht gewesen. Thatsache sei, daß sein Sohn sich die Kenntnis eines zu schreibenden Exerzitiums aus seinem Notizbuch verschaffte. Als eine wichtige Aufgabe habe er für einen Direktor das Hospitieren im Unterricht angesehen. Die Konklusionen des Herrn Dr Schrohe, den er auch mehrfach besuchte, seien jedoch in jeder Beziehung hinfällig. Dem Vertreter der Staatsanwaltschaft danke er für seine loyale Auffassung; an manchem, was dieser mit Recht Klatsch nannte, sehe man, wie man ohne Grund in der Presse verdächtigt werden könne. Ministerialrat Braun wandte sich nun zu den Darmstädter Angelegenheiten, auch hier war der junge Dettweiler über die kommenden Arbeiten besser a's seine Mitschüler unterrichtet. Auf Befragen pflegte derselbe zu sagen, Dr. Ahlheim habe an seinen Vater geschrieben. Diese beiden stünden so, daß der erstere garnicht anders könne. Mit den Zetteln trieb der junge Dettweiler zum Teil einen schwungvollen Handel. Einmal erbrach derselbe auch einen verschlossenen Brief, den Ahlheim ihm für seinen Vater mitgab. Ein anderer Brief kam bekanntlich verspätet in die Hände des Angeklagten, daher entschuldigte sich Dr. Ahlheim, zumal der junge Dettweiler deshalb im Lateinischen „ungenügend" erhalten hatte. Letzterer unterschlug diesen Brief, nachdem er denselben verschiedenen Schülern bekannt gemacht hatte. Der Angeklagte bezeichnet viele Redensarten seines Sohnes für Renommisterei, über die ein ernster Mann lache. Unwahr sei, daß er die übermäßige Vorbereitung bei Ahlheim gewußt oder gar veranlaßt habe. Ebenso stehe er jeder Täuschung eines Lehrers seinerseits fern. Kurz vor 9 Uhr wurde die Verhandlung abgebrochen. Der Verwaltungsgerichtshof setzte heute die Verhandlung fort. Als erster Zeuge wird der Reallehrer Joseph Geyer in Alzey vernommen. Derselbe war vom Jahre 1890 bis 1894 in Bensheim und hat 3 Jahre lang dem jungen Dettweiler Unterricht erteilt. Demselben aber keine Beihilfe gewährt, die andere Schüler 'nicht hatten. Auch von anderer Seite sei dies nicht geschehen. Jeder Schüler habe gewußt, daß das Pensum der letzten Woche oder 14 Tage bei der Uebungsarbeit verarbeitet werde. Dies sollte eine Kontrolle fein, ob der Stoff sitze. Herr Dettweiler habe von ihm hie und da über seine Disposition Mitteilung verlangt, er habe nicht gedacht, daß derselbe etwas Unerlaubtes für seinen Sohn thun wollte, zumal derselbe ihm die größte Strenge gegen seinen Sohn an- empfohlen habe. Der Zeuge wurde nicht beeidigt. Der GymnasiallehrerHeinrichSchrohe inBensheim erklärt unter Verweisung auf den bereits abgeleisteten Eid, der junge Dettweiler sei von ihm von 1894 bis 1896 in der Unter- und Oder-Tertia unterrichtet worden. Seiner Ansicht nach habe der Direktor Dettweiler in einzelnen Fällen Mitteilungen, die er als Direktor erhielt, zu gunften seines Sohnes verwendet. Im Januar 1896 habe der Angeklagte einer Stunde beigewohnt und Aufzeichnungen gemacht, während kein Schüler solche machen durfte. Später fand er im Heft des jungen Dettweiler notiert, was damals vorgenommen wurde. Er bestreite dem Schüler die Fähigkeit, dies von sich heraus vornehmen zu können. Laut in feinen Händen befindlichen Notizen habe in zwei weiteren Fällen der Angeklagte ebenso gehandelt. Die Aufzeichnungen habe er gemacht, damit er für alle Fälle gesichert sei, der Angeklagte habe auch über jeden Notizen gemacht. Herr Dettweiler sei sein Lehrer gewesen, demselben verdanke er viel, was er auch nie vergessen werde. Der Presse habe er von seinem Material keine Mitteilungen gemacht. Bei einer Übersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche, die als Prüfungsarbeit dienen sollte und zu welcher der Direktor Dettweiler die Aufgabe stellte, habe der junge Dettweiler eine Übersetzung geliefert, die über seine Fähigkeiten hinausging. Auch bei zwei anderen Uebersetzungen, zu welchen er vorher dem Angeklagten die Arbeit vorlas, habe der junge Dettweiler Arbeiten geliefert, die sicher nicht von ihm herrührten. Als eine Entfremdung eingetreten war, sei in den Monaten November und Dezember 1895 und Januar 1896 der Direktor Dettweiler häufiger als früher in feinen Unterricht gekommen. Auf Vorhalt erklärt der Zeuge, daß die in dem Heft des jungen Dettweiler von ihm gefundenen Notizen selbst Schülern ausgefallen seien. Im März 1895 habe eine'Konferenz wegen ein£r Bismarckfeier stattgefunden. Damals habe fein Kollege Messer mit Rücksicht auf die Verhältnisse in Bensheim gegen eine solche gestimmt, er habe sich aus persönlichen Gründen angeschlossen. Die Anregung zur Feier sei von der Schulbehörde ausgegangen. Ministerialrat Braun stellt fest, daß im Konferenzprotokoll von der Hand des damals beurlaubten Direktors Dettweiler zu lesen steht, daß drei Lehrer gegen die „angeordnete" Feier gestimmt hätten. Zeuge Schrohe versichert, daß es ihm nicht eingefallen fei, einer ministeriellen „Anordnung" zu widersprechen. Unrichtig fei, daß er damals mit seinen Notizen begann oder solche von da an verschärfte. Der Angeklagte bemerkt erläuternd, daß er, da kein Protokoll da war, auf Grund ihm gewordener Mitteilung dasselbe nachträglich anfertigte, lieber Herrn Schrohe habe er ms in die letzte Zeit nur das Beste gesagt. Auf Vorhalt des Verteidigers erklärt der Zeuge, daß der junge Dettweiler sich einer Bevorzugung erfreute, wenn Hm Notizen zukommen ließ, die kein anderer L-chüler hatte. Hätte ein Privatlehrer von ihm Notizen verlangt, würde er solche demselben in allgemeiner Form gegeben haben, ans diesen hätte dieser aber nicht so viel entnehmen können. ** Für die Hauptversammlung des Vereins für lateinloses höheres Schulwesen, die am 7. und 8. Oktober in Marburg stattfindet, ist jetzt die Tagesordnung festgesetzt worden. Es stehen darauf folgende Vorträge bezw. Referate: 1. Professor Böhmel-Marburg: „Das Bildungsziel des lateinlosen höheren Schulwesens, vom Standpunkte der theoretischen Pädagogik aus beleuchtet". 2. Professor Dr. Victor-Marli urg: „lieber den Bildungswert der neueren Sprachen". 3. Direktor Dr. Schmidt-Hanau (Oberrealschule): lieber Schulreform". 4. Direktor Dr. Ziehen - Frankfurt a. M. (Realgymnasium): „Die lateinlose höhere Schule in ihrem Verhältnis zur Reformschule". 5. Prof. Dahn - Braunschweig (Oberrealschule): „Das herrschende Schulsystem und die rationelle Schulreform". 6. Direktor Dr. Hintzmann- Elberfeld (Oberrealschule): „Gegenwärtiger Stand der Berechtigungsfrage und die Promotionsordnungen". 7. Oberlehrer Presler-Hannover (Oberrealschule): „Der zweite Nachtrag zum Normaletat". 8. Direktor Dr. Knabe-Mar- burg: „Ausgaben der Gesellschaft für deutsche Erziehungsund Schulgeschichte". Zur Besichtigung sind in Aussicht genommen: Das Universitäts- und Oberrealschulgebäude, der botanische Garten, das physiologische und das mathematisch-physikalische Institut, die Elisabethkirche, das Schloß und der Stadtpark. ** Die Gutenberg-Feier in Mainz. Nachdem vor einiger Zeit das in Aussicht genommene Festprogramm veröffentlicht worden war, wurden am 9. d. M. in einer Sitzung des Gutenberg-Komitees neun Ausschüsse gebildet, denen jetzt die Durchführung des Programms obliegen wird. Die Liste des Gesamtausschusses zeigt die stattliche Zahl von 522 Namen. Bringt man auch hiervon jene Personen in Abzug, die in mehreren Kommissionen funktionieren, so bleiben immer noch mehr Mitglieder, als der deutsche Reichstag Abgeordnete zählt. Bei der Zusammensetzung der Ausschüsse fanden die verschiedensten Berufsarten Berücksichtigung. Neben den staatlichen, städtischen und militärischen Würdenträgern sind die Seelsorger des katholischen, protestantischen und jüdischen Glaubensbekenntnisses vertreten. In ansehnlicher Zahl erschienen auch die Leiter und Lehrer der Mainzer Unterrichtsanstalten. Unseres Wissens vollzählig gewählt sind die Mainzer Buchdruckereibesitzer. An gutem Rat dürfte es auch nicht fehlen, denn an Regierungs-, Rechnungs-, Kommerziell-, Kirchen- und Hofräten ist kein Mangel. Sehr gut abgeschnitten haben auch die Rechtsanwälte: von etlichen 40, die das Mainzer Adreßbuch aufzählt, ist gut ein Drittel gewählt. Dagegen sind Gutenbergs eigentlicheJünger, jene Gesellen der „schwarzen Kunst", die zu ihrem Meister mit einer in unserer realen Zeit sehr seltenen Verehrung emporblicken, recht stiefmütterlich behandelt: nicht ganz ein D u tz e n d Schriftsetzer figurieren in der großen Liste, in der so mancher Name prangt, dessen Träger sich vergeblich den Kopf zerbrechen dürfte, was er eigentlich mit dieser Jubelfeier zu thun habe — obgleich in Mainz, nach ungefährer Schätzung, mehr als 500 Schriftsetzer beschäftigt sind. + Nidda, 13. September. Bei der heute dahier stattgefundenen, durch die Abdankung des seitherigen Bürgermeisters Erk veranlaßten Wahl eines Ortsoberhauptes erhielten die Kandidaten Gerbereibesitzer Hermann Roth 163, Bürgermeistereigehilfe Förster 55 und Glaser- meister Wilhelm Ringshausen 36 Stimmen. Von etwa 350 Wahlberechtigten stimmten hiernach blos 254 ab. Herr Roth ift somit zum Bürgermeister gewählt. — Gestern machte dahier ein 25 jähriger unverheirateter Mann seinem Leben durch Erschießen ein jähes Ende; das Motiv hierfür ift unbekannt. □ Nidda, 10. September. Heute vormittag scheuten die Pferde eines Hotelfuhrwerks am Bahnhof und rasten die abschüssige Bahnhofsstraße hinab durch die Stadt. Der Kutscher wurde in den Wagen geschleudert, die Insassen des Wagens, Jäger von hier und auswärts, sprangen nach einander ab, verletzten sich aber dabei, der eine im Gesicht, der andere an der Hand. Der Wagen selbst wurde durch Anprall an einen andern beschädigt, die Pferde schließlich durch mutige Leute aufgehalten. — Der Großh. Turn - Inspektor inspizierte heute die Turnschüler unserer Schulen, wie er ein gleiches gestern in Büdingen gethan hatte. □ Bobeuhausen (Vom Manöverfelde), 13. Sept. Unserm Berichte vom 6. über das Scharfschießen bei Wiesenhof-lUrichstein haben wir berichtigend nachzutragen, daß nicht 4, sondern die 7 aufgefahrenen Batterien mit je 6 Geschützen in Thätigkeit waren und daß, wie damals richtig bemerkt, aus jedem Geschütz 18 Schüsse abgegeben wurden, also von einer Batterie 6 x 18 und aus den 7 Batterien 7 x 108 — 756. Auch wurde meistens mit Schrapnels geschossen und nur einige Schüsse mit Granaten gewechselt. Es dürfte wohl nur zum wenigsten bekannt fein, daß Schrapnels in der Luft Platzen, während die Granaten erst beim Aufschlagen explodieren. Für geschloffene Kolonnen, besonders bei Kavallerie-Attaken sind darum die Schrapnels von viel verheerender Wirkung, weil jeder Cylinder mit mehreren Kugeln geladen, welche gleich Kartätschen auseinander fahren. Vorgestern, den 11. manöverierten die 117er und 118er, also Brigademanöver, am ersten Tage endigten dieselben bei Bobeuhausen und fingen an bei Flensungen, Mücke, Groß-Eichen, Lardenbach. Jedesmal war eine Schwadron Ulanen zum Rekognoszieren dabei. Gestern dehnte sich das Manöver bis Grünberg, Saasen und die umliegenden Orte von Grünberg aus. Heute finden dieselben bei Ober-Ohmen, Ruppertenrod und nach Zeilbach hin statt. In der Nacht vom 12. auf den 13. biwakierte 1 Bataillon bei Unter-Seibertenrod, und Freitag, den 15. ist großes Biwak bei Ulrichstein. Die 115er und 116er kommen von Fulda herauf bis Ulrichstein und Umgegend, woselbst manöoeriert wird. Das Divisionsmanöver findet dann in der nächsten Woche bis in bi * Nähe von Gießen statt, woselbst es seinen Abschluß erreicht Daß als rekognoszierende Reitertruppe nicht unsere Dra goner engagiert sind, soll seinen Grund darin haben, daß unter den Pferden der Leibdragoner (weißen) eine Krankheit ausgebrochen, und die roten waren, wie bekannt, bei dem Kaisermanöver mitwirkend. Was die Verpflegung der Truppen und das Entgegenkommen seitens unserer Vogelsberger betrifft, so hört man allerseits nur Rühmliches. Es ist ja auch bekannt, daß unsere Vogelsberger Bewohner Soldatenfreunde sind, die es sich zur Ehre machen, daß wieder einmal solche militärische Uebungen sich bis in den Vogelsberg ausgedehnt haben, und dürfte der durch die Manöver hin und wieder verursachte Feldschaden nur ein geringer sein, zumal bei der sehr günstigen August- und Anfangs Septemberwitterung die Ernte bis auf das Grummet zu Ende ist. P.Ä Groß-Umstadt, 13. September. Die Gewerbe- Ausstellung wird trotz des Negenwetters noch sehr gut besucht. Besonders machen jetzt zum Schluffe die Landleute der Umgegend zahlreiche Ankäufe. Da eine Verlängerung der Ausstellung unmöglich ist, mögen alle, die beabsichtigen, das interessante und reichhaltige Unternehmen zu besichtigen, sich mit ihrem Besuche beeilen. Universitäts-Nachrichten. — Berlin. Eine Auskunftsstelle für studierende Frauen, welche über Studienverhältnisie Der in- und ausländischen Universitälen, über Wohnung, Pensionen u. s. m. Auskunft erteilt, ist hier errichtet worden. Leiterinnen des Bureaus sind Fräulein Dr. Anna Gebfer und Fräulein Chowanetz. — Königsberg i. Pr. Der Hilfsgeologe bei der geologischen Landesaufnahme und Privatdozent an der hiesigen Universität, Professor Dr. Alfred Jentzsch, ist zum Landesgeologen bet der geologischen Landesanstalt in Berlin ernannt worden. — Bonn. Prof. Adolf Kamp h ausen, der Senior der evangelischtheologischen Fakultät der hiesigen Universität beging am 10. September seinen 70. Geburtstag. — Graz. Der ordentliche Professor der darstellenden und praktischen Geometrie an der Bergakademie Leoben, Ingenieur Adolph Klingatsch wurde zum ordentlichen Professor für niedere und höhere Geodäsie an der technischen Hochschule in Graz ernannt — Dr. Max Lehmann, bisher Assistent der sächsischen landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Möckern, ist als Lehrer für Tabakfabrikation mit einem jährlichen Gehalt von 6000 Den vom japanischen Ministerium für Landwirtschaft und Handel auf drei Jahre engagiert worden. Kandwirtschastliches. A Aus Oberhcffen, 13. September. Ueber die Aufzucht von Jungvieh. Bewegung und frische Luft, das ist eine Hauptsache bei jedem lebendigen Wesen, es mag hingehören, wohin es will. Wie sieht es aber in dieser Beziehung mit unserem Jungvieh aus? Nicht blos schlecht, sondern sogar sehr schlecht. Die Kälber werden angebunden und gefüttert, wachsen zu Rindern und Kühen heran, geben Milch, werden zur Zucht gebraucht und nach Jahren abgeschafft. Die Bewegung, die diese armen Tiere haben, ist fast Null; soweit es die kurze Kette gestattet, können sie etwas vor- rückwärts und seitwärts gehen. Ist es da nicht ganz selbstverständlich, daß die Tiere bocksteif, daß sie krank und unfruchtbar werden müssen? Manche Bauernhöfe haben einen laufenden Brunnen und dabei einen langen Wassertrog, zu dem bafr Vieh getrieben wird, um getränkt zu werden. Die Tiere machen Freudensprünge, wenn sie herausgetrieben werden, sie brüllen, kaum kann man sie losketten, und nur ungern gehen sie in den Stall zurück. Hier ist also doch ein wenig Bewegung und frische Luft. Wie schaut es aber bei hundert und aber hundert anderen Ställen aus? Jämmerlich und elend! Das Vieh steckt in dumpfigen Ställen, deren Luft mit schädlichen Keimen angefüllt ist. Der Bauer frage sich einmal selber: Kann in einer solchen Luft ein gutes Gedeihen erzielt werden? Wie steht es mit der Fortpflanzung? Wie können die Kälber brauchbar werden? Nachdem dieses alles nur ganz kurz angedeutet worden ist, wird der freundliche Leser sehr wohl begreifen, haß unter 10 Kühen 7 bis 8 lungenkrank werden. Er wird aber auch begreifen, daß hier Besserung geschafft werden muß, wenn unser Viehstand nicht mehr und mehr in Rückgang geraten soll. Diese Besserung wird in erster Linie dadurch herbeigeführt, daß die jungen Tiere während des Sommers auf eine Weide gebracht werden, wo sie Bewegung, frische Luft und reichliche Nahrung erhalten. Vor 25 Jahren errichtete man im Weschnitzthale eine Fohlenweide, zu welchem Zwecke 70 bis 80 Morgen standesherr- liches Gelände erpachtet und eingefriedigt wurde. Der Schreiber dieser Zeilen war damals im Odenwalde und konnte oft hören, wie die Landwirte über die Weide schimpften. Nach und nach verlor sich das Nörgeln, und kürzlich pachtete man das ganze standeshercliche Gut, zusammen etwa 230 bis 240 Morgen, um auch eine Weide für Jungvieh daraus zu machen. Schon vor 25 Jahren sprachen sich tüchtige Viehzüchter für eine solche Weide aus, die Zeit war jedoch noch nicht dafür gekommen. Hätte man damals das riesige Geld für Simmenthaler Vieh auf Weiden und zur Aufzucht von fein auserlesenen Odenwälder (oder bei uns von Vogelsberger) Muttertieren .verwandt, würden wir um ein gutes Stückchen weiter fein. Damals war es Mode — und teilweise herrscht sie noch — Simmenthaler Vieh zu züchten. Es herrscht auch Mode in der Viehzüchterei, wie in der Kleider- und Hutbranche, und diese Moden können in der einen Richtung so närrisch und kostspielig fein, wie in der anderen. In der Viehzucht fängt man an, sehr sorgfältig abzuwägen, das ist hocherfreulich. Bei dem kleinen Bauer haben sich aber unterdessen manche Vorurteile eingebürgert, die he-aus müssen. Ich habe versucht, ein bischen in die Ecken zu leuchten, vielleicht lernt mancher sehen; erschöpft ist der Gegenstand jedoch bei weitem nicht und will es auch nicht fein. Soviel wird aber der eine oder der andere Viehzüchter einsehen, daß wir zum befferen vorwärts schreiten müssen, und dazu Hilst eine Weide für Jungvieh! Humoristisches« * Modern. Sie: „Und wann bekomme ich den Verlobungsring von Dir?" Er: „Sobald ich ihn von meiner früheren Braut zurück- bekomme!" * Entrüstung. Leutnant v. M. zu Leutnant v. B. (auf einen Pasianten deutend): „Aeh, Frechheit von dem Zivilisten — trägt der Kerl ooch 'n Monocle!" („Uns. Gesellsch.") * Arges Mißverständnis. „Wir würden Ihre Tochter gern als Bemch bet uns behalten, aber wir find leider ein bischen sehr beschränkt." Ach das macht nichts, meine Jule ist auch gerade nicht Helle!" * Cohns Empfehlungsgesuch. Die eingezogenen Reservisten sollen in die einzelnen Kompagnuen eingestellt werden. Der dienst- thuende Adjutant fragt zurrst nach etwaigen Wünschen. Einzelne lassen sich ihren alten Kompagnieen zuteilen. Da tritt auch Cohn vor und meint: „Herr Adjutant, Sie entschuldigen, ich bin fremd hier, ich kenn' mich nicht aus in de diesige Verhältnisse. Könne Se mer net empfehle ne gute, ne schöne Kompagnie?" (.Stmplicisstmus.") Die bekannte Firma Thee-Mesimer bringt wiederum prächtig ausgestattete Ansichtsposttarten (Wartburg und Niederwald) heraus, welc^ von Sammlern sehr gesucht werden dürften. Die Karten sind von ersten Künstlern entworfen und stehen Käufern von Meffmers Thee gratis zur Verfügung bei den Niederlagen von Messmers Thee. ’eus7„ s/ut, CA I W Schutzmarke, SH Nor ächt mit Hüht Made in /GLOBUS Z PUTZ-/ EXTRAC'TO BestcsPutzmitz^/^j.’iK MfiraRe z^^vSXÄSE Metalle ^chulzjoy^ Firma o.Globi rethemStrdtjz Ätzmittel de£ Keine Küche ohneScheuerin. Sch euer in darf nirgends fehlen! «kchM Lit. A. Nr. fttiiftün. tttWl Nachdem unt Maul- unb Klaue' iber die vechuchl Hofes die Sperre Gießen, b Grof Wegen der Stabt Wetzlar \ ba die Seuche ii fa^rbro^nber Wc W ich mich M in Stu» anfteljeiii Wetzlar, de Die Maul- u -arl Adam Äiek ist erloschen. Die Gehöftes. In einem Ge Maul- und Klauet ungeordnet worden Die Maul- „ . In Gemäßhe Md folgende Sta remöer 1899 zur Dienliche *S>w ü^l1, •u r^rNt- *%Ä? irttW* tttl ? j ,^w* te*> %iam * 8 ZO kä itfS 8ttl >».4 J?i{«» "W2 hi In Giessen vorrätig bei: Emil Bender, Adolf Geisse, Fh. Herrmann, P. Jos. Mobs, H. F. Nassauer, Otto Schaaf, A. & G. Wallenfels, Gust Walter. wer die beste wichse haben will, der taufe mir die preisgekrönte Beste Küchen-, Scheuer- end Händewasch-Seife der Welt ist in Stücken ä 10 H von « Fritz Schulz jun., Leipzig. 6282 S Wollwaschpulver UREKÄ die Krone aller Waschmittel verhütet das unliebsame Einlaufen, Verfilzen und Abfärben der Wäsche. Zu haben in den meisten Kurz-, Weissund Wollwarengeschäften. Engrosver- trieb durch die bedeutendsten Engros- Häuser der Kurz-, Weiss- und Wollwarenbranche oder direckt durch Johs. Vormbaum, Essen, Bhld. empfiehlt 6547 PH. Herrmann, Seltersweg 33. zogen werden. 6548 4078 Prämiiert: Butzbach 1898. Grude-Koks Mulch, Pfandmeister. 6540 empfehlen 6591 Saale (Neustadt 49). 6621 I. A.: Schneider Krim neues Sauerkraut 6585 bei Hungen in Oberh-ffen. empfiehlt 6510 C. Roth II., Wallthorstraße 5. gesetzlich geschüzt von Nur die Markejfeilringl Won-Wichse mieten. Bleichstratze 31, III. Wallihorstratze 46. mieten. Redaktion: 9. Burkhardt. — Druck und 8crlag der Brühl'schm Uniaerfititr-Buch- unb Steindrnckerei (Pietsch Erben) in Gießen. Gießen, den 7. September 1899. Großh. Eisenbahn-Betriebs-Jnspektion I. Zu haben bei: Robert Hecker. Max Rüger. Georg Lotz. Kleine Dose 60 Pfg. Fabrikant: M. Lehnhardt, Magdeburg. Veikaufsstelle bei: Gustav Walter. Samstag den 16. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Auftrage: 6 franz. Bettstellen gegen Barzahlung im Bieker'schen EI. Schuster, Bonn, Dampf-Kaffee-Breuuerei, gegr. 1857, . |n 60, 70, 75, 80, 85, 90 und 95 Pfg. daö halbe Pfund. Verkaufsstelle in Gtetzeur H.Wallach, Marktplatz 8. Erlernen unter meiner persönlichen Leitung, auch bei ungünstiger Witterung in einem geschlossenen Raume, auf einem Lernapparat la. Seifenpulver in Packeten per Part 10 Pfennig Brüder Schmidt Teltersweg 83. Versteigerung. Montag den 18. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlokal (Seltersweg ) 1) gegen Barzahlung: 1 Klavier, 1 Buffet, 1 Kassaschrank, 1 Nähmaschine, Sophas, Kommode, Kleiderschränke, 1 Regnlateur u.d.m. (Sieben, den 9. September 1899. Schuster [ JAVA- \kmtet Gesucht 1 auch 2 unmöblierte Part.- zimmer auf sogleich. Offerten an I. Didore, Ludwigstraße 44. 650T Mäher Kur- und Tafrl-Traubku, täglich frisch, per Poftkoüi 3,50 Mark, versendet franko gegen Nachnahme in nur süßer, reeller Ware 6615 Jak. Linkenhöl, Reustadt an der Haardt, Rhpf Um unseren Lagerplatz zu räumen, verkaufen nfir den während der ersten Betriebszeit der Theerschweelerei erzeugten KokS zum bedeutend ermäßigten Preise von 50 Pfennig pro Centner ab Werk, so lange der jetzige Vorrat reicht. Interessenten werden hierauf aufmerksam gemacht mit dem Bemerken daß der jetzt frisch erzeugte Koks nach wie vor 75 Pfg. pro Centner kostet» Die Direktion her Drauukohlengrode uni KriKettfabriK„Friedrich" von Dr. Bergmann & Keck, (luerfurt. Vermöge Milchzusatzea von auaaerordeutlicher Milde, unentbehrlich zur Hautpflege. 425a Gustav Gerhardt, Parfümerie. Emil Bender. H. E. Jughardt. „SpratlsPateiil“ Fleisüifaser-Hundekuchen Fleischfaser-GeflQoelfutter zu billigsten Preisen empfiehlt Gustav Walter, Mäusburg 13. 6594 Haus mit Laden Seltersweg 9 ist per 1. Oktober zu vermieten. 5256 Näheres Marktstratze 28. Verdingung sämtlicher Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung eines rinoförmigen Lokomotivschuppens (22 Stände) auf Bahnhof Gießen, ausgenommen die Lieferung des eisernen Daches und der Schlosser- arbeiten. Die Verdingung findet am 3. Oktober d. I., vormittags 10'/, Uhr, in den Amtsräumen der unterzeichneten Betriebs- Inspektion statt und find Angebote bis zu diesem Termin rechtzeitig sowie porto- und gebührenfrei einzusenden. Bedingungen und Zeichnungen liegen zur Einficht hier aus und können die zur Angebotabgabe zu benutzenden Vordrucke (nebst Zeichnungen, gegen porto- und gebührenfreie Einsendung von 5 Mark (nickt in Briefmarken) ebendaselbst be- ßiiheimödel in schönster und solidester Ausführung da viele wertlose Nachahmungen angeboten werden. Fritz Schulz jun., Leipzig, Erfinder des Putzextrakt. 3738 6434] Schön möbl. Zimmer zu verm. I. M. Schulhof, Marktstraße 4. 6t 03] Ein möbl. Zimmer sof. an einen anst. Herrn zu verm. Kaplaneig.l l.Fr.Berg. 03012] Möbliertes Zimmer zu ver- Nogr> die auch im Käfig gesund und aanges- luatig bleiben, sichert daa einzig bewährt« 100 fach preisgekrönte Voss’sche Vogelfutter mit der Schwalbe, für jede Vogelart naturgemäss fertig gemischt, in versiegelten Paketen erhältlich in Giessen bei Emil Fischbach. 03178] Ein Zimmer mit Küche sofort zu verm. Neustadt,14, Neubau. 5057] Zum 1. Oktober ist eine sehr schöne Wohnung, 1. Etage, 6 Zimmer, Badez., Veranda, an eine ruhige Familie zu vermieten. Näheres Bahnhofstr. 71. Fr. Krogmann Wetzsteingasse 33 Grösste, leistungsfähigste Werkstätte Oberhessens für Fahrräder Vertreter erster deutscher Firmen als: Adler, Mars, Grltzner, Patrla. Zubehör- und Ersatzteile in grosser Auswahl. Prompte, schnelle Bedienung. B1 1 Die Hauptquellen: Heorg° M |T| llllllllllMi® Aiktor-Huelle undKclenen- 1V IVllIll: llllj Huelle, sind seit lange be» kannt durch unübertoffene Wirkung bei Aieren-, Alasen- und Steinleiden, Magen- und ParmKatarrheu, sowie Störungen der Blurnnschung, als Alutarmut, Aleichsucht usw. Versandt 1898 L74 200 Flaschen. Aus keiner der Quellen werden Salze gewonnen; das im Handel vorkommende angevliche Witduuger Salz ist ein künstliches, zum Heil unlösliches Fabrikat. Schriften gratis- Anfragen über das Bad und Wohnungen im ZSade- togierhause und Europäischen Kos erledigt 857»- Die Inspektion der Witduuger Wincralquelken AKtien-Hesellschaft. Verlangen Sie überall nur den allein Ächten Globus-Putz-Extrakt wie diese Abbildung Schöne 4323 Ludwigstraße 31 ß Wegen Versetzung des Herrn Assistenzarzt Dr. Clasen ist der mittlere Stock, 6 Zimmer mit Zubehör, zu vermieten und alsbald zu beziehen. Ar. Seibel. 6506] Marktstratze 29 schöne Man» sardenwohnung von 3 Zimmern mit Wafferleitung per 1. Oktober zu vermieten. Zu erfragen Westanlage 38.______ 6534] 3-Zimmerwohnung zu vermieten. Näheres Weserstratze IS, I._________ 6595) Westanlage 38 3. Stock, schöne 6—7 Zimmer-Wohnung mit allem Zubehör sofort zu vermieten. 6609] Möbliertes Zimmer zu Vermietern_________________Diezstratze 7. 6352] Freundl. möbl. Zimmer zu ver- mieten. Wetzsteiustratze 40, II. 6366] Zwei ineinandergehende unmöblierte Zimmer an eine einzelne Dame zu verm. Nah. Ludwigstr. 46, Mans. 5694] Möbliertes, sckönes Zimmer, auf Wunsch auch zwei, zu vermieten. ____Asterweg 6, II. 27 Ludwigstraße 27 ist die Parterrewohnung, 6 Zimmer, Garienanteü und Bleichplatz, per 1. Oktober zu vermieten. Näh, bei Georg Spies, Kirckenvl. 14 5729] Wohnung mit b Zimmern und Zubehör zu vermieten. Bleichstratze 15. Näheres Lonyftraße 17.____ 5755] In meinem Hause Licherstr. 1 ist der erste Stock zu bermieten. __M. Steinmeyer. 5883] Grünbergerstraße 5 sind drei Wohnungen von je 6 bis 7 Zimmern mit allem Zubehör sofort zu vermieten Näheres Schiffenbergerweg 24 II, gegenüber^ Steins Garten.__ 605'i] Wohnung, 1. Etage, 5 Zimmer mit allem Zubehör und Bleichplatz, per 1. Oktober anderweitig zu vermieten. Näheres Bleichstraße 29.________ Ecke Bleich- und Ztephanßraße Parterrewohnung, 5 Zimmer nebst Zubehör, zu vermieten. 6306 Näheres Marktstratze 28._________ 6355] 5-Zimmerwohnung mit Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. Zu erfragen Bahnhofstratze 57. 6396] Schönes Familrenlogis zu vor- 6409] 3 Zimmer-Wohnung mit Küche, parterre, zu vermieten. __________Leihgesterner Weg 9. 6468] Zwei kleine Wohnungen mit Zubehör zu vermieten. Riegelpfad 30. 03181] Grünbergerstraße 23 ist eine Wohnung von 4 Zimmern zu vermieten. Imbckichkn Montag, Mittwoch und Freitag von 9 Uhr ab. 4743 Friede. Noll, tzosböckrr. Versuchen Sie gefl. den vielfach preisgekrönten Man verlange nur „Pfeilring“ »Pfeilring“ Lanolin-Cream ’ und weise Nachahmungen zuruck. 5813] Zu vermieten» 3 Zimmerwohnung mit Zubehör. Rodheimer- straße 50, Friedrich Cost.__ Zu vermieten: 1. In den Neubauten Ssltersweg 60 und 62 zwei schöne, geräumige Läden mit je 3 Zimmern und Küche; daselbst mehrere Wohnungen von je 6 Zimmern und Zubehör, den Anforderungen der Neuzeit entspechend; zwei schöne Mansardenwohnungen. 2. Eckhaus der Bleich- und Stephanstraße, pari., schöner, großer Laden und 5 Zimmer. Näheres Hofmannstratze 12. 4512 5615] 3-Zimmerwohnung zu vermieten. Hammstratze 27. 1 WWiWliW -llrrllntirrniuuii G~Wanzen ! stWKWKß werden \ sicher vernichtet \ durch WO '. . —' >1 ■Uh e ralt leicht un d ;| ohne b elendere anwendbar. ' : Bad Wildungen. Wietyeluche Vermietungen