zeugter Anhänger der Revision ist oder nicht. ♦ wfciLir aller deutschen Gauen während der letzten Jahre Ikbeltion, Expedition und Druckerei: ^4»kSr«ße Nr. 7. rrschckekdm wird. , . c MP.C. Der Wunsch der Reichsjustizverwaltung, daß das Hypothek-nbankeng-setz Dom Reichstag en bloc angenommen werde, so wie es aus der sehr eingehenden Kommissionsberatung hervorgegangen ist, scheint sich verwirklichen zu sollen. Aus dies- Weise kann die Hypothekenbankenordnung noch vor der Vertagung verabschiedet werden. Bei der großen Verbreitung, welche das Hypothekenbanken- Hieltet »•» Anzeigen zu der nachm,klagS für de» feliltyta Ee| «scheinenden Numm« bil vor«. 10 Uhr. «drefle für Depeschen: Anzeiger chiehe». Fernsprecher Nr. 51. irtei 5. Juni: unter ihm, wie wir schon mehrfach hervorhoben, die Verurteilung des Kapitäns erfolgt war. Außerdem darf man 'N Ni i..... Aezuqrprei» vierieliährlicv 2 Marl 20 Pf, monatlid) 75 Pfz mit Bringerloh». Bei Postbezug 2 Mark 50 Pf,, vierteljährlich. Deutsches Reich. Darmstadt, 13. Juni. In dem heut- v-röss-ntlicht-n Bulletin über das Befinden des Großherzogs heißt es, daß die besorgniserregenden Krankheitserscheinungen geschwunden sind. , Ä Berlin, 13. Juni. Die Vertagung des Reichs- taaes ist für den Anfang der nächsten Woche in Aussicht genommen und man glaubt hier, daß der Vertrag nut Spanien über den Ankauf der Südsee-Jnseln von den Kortes bis dahin genehmigt sein wird, sodaß derselbe im Reichstage noch vor der Vertagung erledigt werden könne. Nach einem heute aus Madrid eingelaufenen Telegramm gehören der Kommission, welche der spanische Senat zur Vorberatung des Vertrages wählte, fünf ministerielle und zwei liberale an. Nach dem Telegramm scheinen sümtliche Mitglieder für die Abtretung zu sein. Eme Wieder- tt,N4 »rrt Imnat)hm be8 Ri »tag! d Meßen« JHerffltnlCitttr Bei mH Um Anzeiger WDt^nürch viermal bn^dtgt Der Sturz des französischen Kabinetts. Mhrend wir noch gestern dem Wunsche Ausdruck ver- liciiin, M in Frankreich stabile Zustände Platz greifen mWlm ist das Kabinett Dupuy seinen Vorgängern gr^lal, und wir müssen eingestehen, daß wir Unrecht hatten, olSeii sagten, bet Tag be8 Grand prix werbe jur Frank- remch kenne schwerwiegenden Folgen haben. Aber selbst die pcclliiten Kreise der französischen Hauptstadt sind von dem der Ereignisse völlig überrascht worden, und wohl ka Mi jemand hat am Sonntag ernstlich daran gedacht, daß arm Mittag ein Wechsel in der Regierung emtreten würde. B fDi alicn Dupuy selbst hat jedenfalls fernen Sturz nicht i'üjMhni: denn angesichts der in Auteuil stattgehabten Be- sckjstmpsl ng des Staatsoberhauptes halten sich ja erst alle ^Mttaner um die Regierung geschart und ihr toetb gU'chid^en Beistand zugesichert. Glaubte doch Dupuy auch do^nRajjorität der Kammer entgegengekommen zu fern, wenn etc jlr Iben letzten Sonntag in Longchamps und Pans um- faK.fimbi Sicherheitsmaßregeln getroffen hatte, um alle femd- li fcfyn Kundgebungen im Keime zu ersticken! Aber er mußte drlorWhrheit des Sprichwortes an sich selbst erfahren, daß aiLjii jcharf schartig macht. Der Polizei waren selbstver- fi.Mch Weisungen zugegangen, gegen alle Ausschreitungen »«UWckhen und nicht nur gegen diejenigen der Royalisten. Ulaü so war sie denn auch bekanntlich in die Notwendigkeit verriebt worden, vor dem Pavillon d'Armenanvill gegen eme Gimpm skandalierender Sozialisten einzuschreiten. Das hctütten aber die links stehenden Mitglieder der Deputierten- talfluinieT gewaltig krumm genommen, und im Verem mit den NLÄMMlisten brachten sie am Montag das Kabinett Dupuy w-N" Eiiu Regierungswechsel in Frankreich ist gerade kern altöiu si'ltenes Ereignis; hat ein Kabinett cm ganzes Jahr lciua stich zu behaupten verstanden, dann darf es auf cm n:i™lit8 Lebensalter zurückblicken. Dupuy ist freilich noch kem^chr am Ruder, aber er hat schon mehrere Mrnister- p rOmtschaften hinter sich, und die Ursache seiner jetzigen D)Wisfiion versperrt ihm keineswegs die Aussicht, daß er zu -i^igcrier Zeit wieder auf der Büdfl^e erscheinen darf. UMtrbiied fft das Amt eines Kabinettschefs m jetziger Zeit nniiit scrhr süß, und besonders Dupuy durfte nn Laufe der LWenentwickelung und des Schlußaktes der Dreyfusaffaire manche Angriffe auf seine Person erwarten, da ja Was nun Uv -—, , . . werden natürlich bereits eine Reihe von Namen genannt — an Ministerkandidaten fehlt es in Frankreich ja nicht. Es | ist richtiger, man knüpft vorläufig an diese Nennungen keine Erörterungen, da sie meistens wertlos b eiben weck jeden Tag neue Namen in den Vordergrund gestellt werden Als sicher darf wohl angenommen werden, daß die Linke eine weitere Verstärkung erfährt und daß auch die Revisions- freunde einen Zuwachs in dem Kabinett erfahren Dem heutigen Stand der Dinge entsprechend würde auch kern Ministerium auf längeren Bestand rechnen können, welches eine revisionsfeindliche Haltung einnähme. In den jetzigen Präsidenten der Republik dar das Vertrauen gesetzt werden, daß er ruhigen und nüchternen Blicks die Lage prüft und danach seine Entscheidung trifft. Loubet kann hier die erste Probe ferner staatsmännischen Klugheit ablegen und seines Geschicks, die Zügel der Regierung seines Vaterlandes zu leiten. (xx) hiß! man jedenfalls mehr erwarten dürfen. Ohne Zweifel f itij es auch einer großen Zahl tüchtiger, talentvoller Bckd- Uctr an lohnenden Aufträgen; und doch hatte es den An- s Mdl als ob man bei der großen patriotischen Bewegung d Ise letzten Jahre jeden Ort im Deutschen Reiche zum min- d MWit mit einer Kaiser- und einer Bismarck-Statue hatte o m-Men wollen. Die große Bewegung, die allerdings für die Bildhauer als für die Kunst fruchtbar zu ttticn versprach, scheint sich also wieher im Sanbe ver- Anzeigers i ®enw# tmb reicht ) erfreut fid: tgefetzten K > feinet 1W: reiner Lelietö die Post W' >n0 ***•$*■ tot 138 Aweites Blatt Donnerstag den 15. IM ausgestellt, und zwar eine Marmorbüste des Kommerzienrats I. Pintsch und das Gipsmodell für eine Bronzebuste des Malers L. Fleischmann. Nicht gefallen will mir, daß Boese dem Herrn Kommerzienrat eine natürliche Brille aus Aluminiumgold auf die Nase gesetzt hat; die Büste erhmt dadurch einen humoristischen Anstrich, der jedenfalls nicht beabsichtigt war. , „ _ . , .. Unter den monumentalen Bildwerken sind dann die Modelle zweier für das Reichstagshaus bestimmte Bronzestandbilder hervorzuheben, und zwar das Standbild Karls des Großen von der Meisterhand Peter Breuers und das Kaiser Heinrichs III. von Ludwig Manzel Beide Modelle sind hellbronzefarben getönt, vorzüglich als Glieder eines gewaltigen Baudenkmals berechnet, dem sie sich eng anzu- schließen haben. Sie sind mit großer Sorgfalt und künstlerischer Fertigkeit im Detail behandelt. Als ern Vorzug muß cs gelten, daß beide Standbilder aus einer Kunstlcr- hand hervorgegangen zu sein scheinen; die Meister haben sich hier dem großen Plane des leitenden Baukünstlers anzupaffen gestrebt. . Von den sonst ausgestellten Denkmälern hat mir keines so hervorragend gefallen, wie die genannten, obwohl ich das für Hagen i W. bestimmte Standbild Kaffer Friedrichs III. — der Kaiser mit dem Feldstecher in der Hand, wie wir ihn häufig auf Gemälden dargestellt finden - als ein schönes, würdiges Denkmal bezeichnen mochte. Völlig gleichailtig aber läßt den Beschauer die eckige Reiterstatuette des Herzogs Ernst von Sachsen - Koburg - Gotha, welche Christian Behrens (Breslau) ausgestellt hat. Frappierend wirkt die Riesenstatue des Landgrafen Philipp> des Großmütigen von Heffen, mit welcher uns Hans Everding (Kassel) überrascht hat. Als kühner Verfechter des Protestantismus ist Philipp, mutvoll und vertrauend auf die gute Sache, im Brustpanzer und Fürstenmantcl, gleichsam vor dem hohen Reichstag stehend, dargestellt. Das bei der engeren Konkurrenz durch den ersten Preis ausgezeichnete Denkmal wird vor der großen Martinskirche in Kastel Aufstellung finden. Ilmirni zu haben. Minter den ausgestellten Denkmälern verdient das Retter- fWbnld Kaiser Wilhelms I. für Licgnitz von Johannes an erster Stelle genannt zu werden. Dieses Werk f ick Hoch über den konventionellen fürstlichen Standbildern. tzKislt frei von jenem prunkvollen allegorischen Beiwerk, rmübsim sonst die Bildhauer die Statuen der Machthaber 2 in «eben pflegen, um sie gleichsam aus dieser jammer- L Welt zu höheren Sphären emporzuheben. Johannes igL bat den Kaiser als Soldaten, als Kriegsherrn mitten i mm Schlacht dargestellt — als einen Mann unseres < .IMunderts, nicht als einen Halbgott irgend einer roman- * Epoche. Das Pferd des Kaisers ist keinferner S Bittegaul; e$ ist ein stolzes, herrliches Roß, das scheinbar I sttsMt einen Herrscher durch das wilde Schlachtgetummcl l'W — ein Werk voll packender Lebensfrische. rver Künstler hat auch zwei sehr schone Portratbusten Hans Everding, der erst 22 Jahre zählt, ist ein vielversprechendes Talent. Nachdem er im vorigen Jahre m Berlin für seine Gruppe „Achill mit dem Leichnam des Hektor" die kleine goldene Medaille errungen, wurde ihm kürzlich der große Staatspreis erteilt. — In Kürze mochte ich hier noch die Ausstellung der Konkurrenzentwürfe für das Denkmal des großen Kurfürsten in Mrnden erwähnen. Die Jury hat dem Modell von Haverkamp den ersten Preis zuerkannt und dasselbe für die Ausführung bestimmt. Das schlichte Werk bringt das Wesen dieses Herrschers kraftvoll zum Ausdruck. _ _ Lc. Ju rühmen ist eine größere Zahl guter Grabfiguren. Leider sind wenige darunter, welche als Denkmal erncs Toten gelten könnten; cs sind Figuren, welche ganz allgemein die Trauer um einen Dahingeschiedenen zum Ausdruck bringen. Wir sehen hier, daß die Bildhauer sehr wohl der schönen, würdigen Aufgabe, das Grabmonument zu einer künstlerischen Aufgabe zu erheben, gewachsen sind, daß es aber an geeigneten Aufträgen fehlt. Wir schwanken noch immer zwischen der nüchternen Form des Grabsteins und dem bisweilen prunkvollen, aber selten durch die Kunst verschönten Familienbegräbnis. Wenn man die Fnedhose durchwandert, diese steinernen Parkanlagen, m denen der polierte Granit heute eine so große Rolle spielt, so gewinnt man die Ueberzeugung, daß es nicht an Mitteln, sondern nur an dem Verständnis der großen Welt fehlt. Ergreifend ist der Ausdruck des Schmerzes zweier für die Herzogliche Fürstengruft in Dessau ausgeführter Grabfiguren, ein betender und ein schluchzender Engel, von Wilhelm Haverkamp (Friedenau). Ihr Anblick ist wohl gt1 eignet, das Gefühl milder Trauer in unserem Heizen wachzurufen. — Die Pietät, wie sie in der Fürsorge für den lieben Toten, in der Pflege seines Grabes sich bekundet, wird durch ein von August £eer (Charlottenburg) ausgestelltes Monument verkörpert; es ist eine anmutige weibliche Figur, welche auf das Grab Rosen streut. (Schluß folgt.) Feuilleton. Die große Berliner Kunstausstellung. (Nachdruck verboten.) Die Skulptur. ‘'M »d«."' her Wenbung ber Ding- in her „Astaire jugeftimmt i) "8, q . $ politischen Kreisen wird eme daß er vielmehr einem Drang- nachgeg-b-r. hatte, b°m °r »«l«. ^1^/ deutschen Regierung keinen Wib-rstanb -ntg-g-nznsetz-n °ermoch -. J-b-nfalls amtlich E N Haager Konser-nz-Verhanblungen herrscht Nine volle Klarheit,darüber b Dupuy °,n über, üb^-r chre «u V Deutschland beantragte ÄÄ •s° "flmäßige Verosientlichung der Sitzungs-Protokolle ab- — -------------- 13 ^uni. Der neue Ob-rreichsanwaltt Der bisherige Reichsgerichtsrat Dr. Philipp Justus Dl 8- bausen ist 1866 als Auskultator beim Kammergericht m den Justizdienst getreten. Nachdem er den Krieg gegen Frankreich als Reserveoffizier beim 35. Fusilier-Ncgimcnt mitgemacht und sich das Eiserne Kreuz erworben ^tte wurde er im März 1872 mit einem auf den 19. Mai 1871 vordatierten Patent zum Gerichtsassessor ernannt und im Ium 1873 als Staatsanwaltsgehilfe in Königsberg angestellt. Jrn April 1875 kam er als Obergerichtsassessor und Substitut des Kronanwalts nach Celle. Iw Februar wurde er zum Kreisrichter in Kottbus ernannt, wo er nach einer längeren Einberufung in das Justizministerium zwecks Hilfe bei der Ausarbeitung der durch die Justizreorganisation notwendig gewordenen Ausführungs-Verordnungen u s w. am 1. Oktober 1879 Landrichter wurde. Im April 1880 I kam er als Landrichter an das hiesige Landgericht I, wo er bis zum Juli 1885 blieb, um dann Landgerichtsdirektor in Schneidemühl zu werden. Zwei Jahre später kehrte.er als Kammergerichtsrat nach Berlin zuruck. Seit 1b. Sep. 1890 war er Reichsgerichtsrat; er gehörte dem 2. Strafsenat an. Dr. Olshauscn gilt für einen der hervorragend- I sten deutschen Kriminalisten. Er ist auch als Schriftsteller I hervorqetretcn und in weiten Kreisen bekannt durch semen I jn fünf Auflagen erschienenen Kommentar zum Strafgesetzbuch, der in Theorie und Praxis als maßgebend angesehen Gratisbeilaaen: Gießener Familienblätter, Der hesiische Kandwiri, Klätter für hessische Volkskunde. y* Hd. Die Skulptur-Abteilung der Berliner Kunst- LMHung ist nicht sehr reich an größeren monumentalen f ffiirfetn. Nach den zahlreichen Preisausschreiben für Denk- . ' - - zm ..JILoama San» I On TUM Gießener Anzeiger /// . I A ZtY /1r A'V' Alle Änzkigen.BkrmittlungSstellen de« In- und «uslande« Invlllvl n^men Anz«s-N für de» Gießen« Anr«g« mtge,m Aints- unb Anzrigeblatt für de» S!» ßMreo« ij M? - '■ I.’ sfM; SP»* nts Nr. 118,1t ?itung errn C. Kn1 ______Ei Inh präzis 9 fy mg i!$f V - Lnschiü» tu. Der Poe Lokales und Promiyieß«. Hessischer Landtag. Erste Kammer der Stände. nn. Darmstadt, 13. Juni 1899. Die Sitzung beginnt um 9>/4 Uhr. Am Ministertisch: Ministerialrat Schäffer, Geh. Baurat Jmroth und Geh. Staatsrat Ewald. Aus dem Jahresbericht des Großh. Hessischen Gewerbe-JuspektorS -er Gewerbe-Inspektion Gießen für 1898 (die Provinz Oberhessen umfassend) (Fortsetzung). Wohnungsverhältnisse. In mehreren Orten des Bezirks ist seit einigen Jahren das gemeinnutztge Bestreben hervorgetreten, durch genossen- schaflltchen Zusammenschluß für weniger bemittelte Familien gute und billige Wohnungen zu beschaffen. In Folgendem sei einiges gesagt über die Baugenoffenschaften in Gießen ne^Cr9' auf Grund des Gesetzes vom 1. Mai gegründet wurden und beide seit Anfang des Jahres 1894 bestehen. 7 Baugenossenschaft des evangelischen Arbeiter- Vereins zu Gießen. Der Gegenstand des Unternehmens der Genossenschaft ist die Erbauung von Arbeiterwohnungen für unbemittelte Vereinsgenoffen. Die Angelegenheiten der Genossenschaft ordnet der Vorstand, der Aussichtsrat und di- Generalversammlung. Der Vorstand besteht aus dem Direktor, dem cfc ffkCr' bem Vauführer und einem Stellvertreter für den Fall der Verhinderung eines der vorgenannten. Der Aufsichtsrat besteht aus 5 Mitgliedern, die von der Generalversammlung nach einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Veremsgenossen in einem Wahlgang gewählt werden. In der Generalversammlung hat jeder Genosse eine Stimme Aufnahmefähig in die Genossenschaft sind alle Personen, welche sich durch Verträge verpflichten können und Mitglieder des evangelischen Arbeitervereins zu Gießen sind. Ueber die Aufnahme entscheidet der Vorstand und der Aufsichtsrat. Der Geschäftsanteil jedes Mitgliedes wird auf 50 Mark welcher entweder sofort bei der Erwerbung der Mitgliedschaft oder in vierteljährigen Raten von mindestens 3 Mark einzuzahlen ist. Jeder Genosse kann sich mit mehreren Geschäftsanteilen beteiligen, jedoch darf er nickt mehr als 100 Anteile erwerben. Die Haftsumme eines jeden Genossen wird auf 100 Mark festgesetzt. Mit dem Erwerb weiterer Geschäftsanteile erhöht sich die Haftung emes Genoffen auf das der Zahl der Geschäftsanteile entsprechende Vielfache. t* Man schreibt uns: der „Gießener Anzeiger' bc, dankenswerter Weise einen Artikel der „N. Hess Wt ®™\uerun9 der obersten hessisch,. Schulbehörde" zum Abdruck gebracht. Auch „Wormser Tageblatt" vom 12. Juni hat den Artikel kommen mit dem ausdrücklichen Zusatz der Redaktioi [le ^lt den Ausführungen vollständig einverstanden sei, v tue Versicherung geben könne, daß weite Kreise her Ito schäft diese Ansichten vollständig teilten. Welche bte beteiligten Kreise thatsächlich dieser Frage beilegen, d °uch °us einer Zuschrift des „Darmst. Tägl.ilnz.» h-ri): Diese Zuschrift, offenbar veranlaßt durch die (mrai» Erörterung in den „N. Hess. Vbl.", lautet: „®e nm t eben vernehmen, soll die großh. Regierung trotz üfltha mit verschiedenen Juristen in Unterhandlung betreff« Btto J^ine der Leitung des höheren Schulwesens getreten s«er Daß das Großh. Ministerium hiernach feine tynung rm der in den beteiligten Lehrerkreisen herrschenden ©timmuig ^at, oder, wenn es diese kennt, ihr keine Rechnung träcgL ift nicht nur lebhaft zu bedauern, sondern wird auch sei w unliebsamen Folgen haben. Indessen geben wir die nung noch nicht auf, der Herr Staatsminister werde fä den Fall reiflich überlegen, ehe er die oben angegeben« Gerüchte zur Thatsache werden läßt. Wir hoffen M- sichtlich, daß Se. Exz. die schwerwiegende, fast einstimm» Ansicht aller Fachleute in die Wagschale legen wird, ' Ansicht, daß die Schulmänner mündig genug sind, ihre €>©' an maßgebender Stelle durch einen ihrer Fachleute vertier» zu sehen. Alle Achtung vor der Juristerei, aber die W"' bildung für das höhere Schulfach, und die nötigen fietrt nisse und die Einsicht und die Lust und Liebe zur Sch' kann man nicht von heute auf morgen sich aneignen, o man einen Rock wechselt, sondern das ist die Leben, aufgab e der Schulmänner, die dafür ihr ganzes Wo!l» und Können einsetzen, und deshalb einen Dillettanten ü würdigen Vertreter einer so wichtigen Sache nicht anerken n können." So der „Tägl. Anzgr.", deffen Worte die vov- Beachtung verdienen. Die Zeiten sind vorbei, wo alle Sb rufe unter juristischer Vormundschaft standen, die Untt- flellung, fein eigenes Haus nicht selbst verwalten zu fönni . wird heute von jedem Stand als Kränkung empfunden, • Forderung nach fachmännischer Leitung ist zur Ehrensaa-'' geworden. Das Forstfach sah diese berechtigte Forderns schon unter dem Ministerium Finger verwirklicht, dem Schulst und dem Steuerfach brachte der Amtsantritt des Herr Staatsministers Rothe die Erfüllung dieses Wunsches. & vermögen nun wahrlich keinen ersichtlichen Grund zu einen ungeeigneten Schulmann durch einen Juristen -ur fei er auch der tüchtigste in seinem Berufe — zu ersehe' die Logik erfordert doch nur Ersatz durch einen geeignet «tu Schulmann. Kein Mensch würde auf den ©ebanü'i kommen, einen Juristen in leitender Stellung, der sich als ungeeignet erwiesen hätte, durch einen Beamten em» anderen Berufes ersetzen zu wollen, jedermann würde «-1 den Ersatz durch einen geeigneten Iuristen erwart" Genau so liegt es in andern Zweigen der Staatsverw ^ tung. Und wenn wirklich, wie es manche im Ernst mein der „durch Sachkenntnis nicht getrübte Blick", zur umsu. tigen, objektiven Leitung eines Ressorts gehört, so mür dieses geflügelte Wort doch seine Geltung auch für sere< hauptsächlichen Vertreter behaupten, und die Leitung w wesen in Deutschland seit etwa 36 Jahren erlangt hat, ist das von großer Wichtigkeit. Vorher bestand nur ein einziges Kreditinstitut dieser Art, die im Jahre 1835 errichtete bayerische Hypotheken- und Wechselbank in München- und auch diese ist zur Ausgabe von Hypothekenpfandbriefen erst in spaterer Zett übergegangen. Unter dem Einflüsse des bald nach 1860 stark hervorgetretenen Kreditbedürfnisses, das namentlich durch das rasche Anwachsen der großen Städte gesteigert wurde, hat sich das Hypothekenbanken- wesen erst langsam, dann immer schneller entwickelt. Die Mehrzahl der jetzt vorhandenen Hypothekenbanken ist in dem Jahrzehnt von 1862 bis 1872 errichtet worden; die späteren stammen fast alle aus einer während der Jahre 1894 bis 1895 eingetretenen Periode neuer Gründungen. Gegenwärtig bestehen vierzig Hypothekenbanken, von denen sich die meisten ausschließlich, die übrigen in Verbindung mit i dem Betrieb anderer Bankgeschäfte der Befriedigung des Realkredits widmen. Die von ihnen ausgegebenen Hypothekenpfandbriefe beliefen sich am Ende des Jahres 1897 auf mehr als fünf und eine halbe Milliarde Mark, und die zur Deckung dienenden hypothekarischen Forderungen überstiegen den Betrag der Hypothekenpfandbriefe noch um mehrere hundert Millionen. Den Gegenstand der Beleih- I ungen bildet zum weit überwiegenden Teile — ungefähr zu sieben Achteln des Gesamtbetrags — der städtische Grundbesitz; die Beleihung ländlicher Grundstücke wird nur von wenigen Hypothekenbanken in größerem Umfange betrieben. I M.P C. 13. Juni. Man schreibt uns aus I Wien: In hiesigen diplomatischen Kreisen wird mit einiger I Spannung der definitiven Ausgestaltung des internatio- I nalen Schiedsgerichtsvorschlags durch die Haager Konferenz entgegengesehen. Es unterliegt wohl kaum einem Zweifel, daß der Vorschlag in der englischen Fassung gemacht wurde um das Verhältnis der Feftlandsmächte zu einander zu verschlechtern. | ®cr Gewinnanteil der Genossen darf 4 Prozent ihrer Guthaben nicht überschreiten und werden etwaige Ueber- » c» x”1 Reservefonds zugeschrieben. Jeder Genosse hat das Recht, feinen Austritt au§ der Genossenschaft zu erklären, welcher jedoch nur am Schluffe eines GeschäftS- lahres nach vorheriger viermonatlicher schriftlicher Kündigung erfolgen kann. J a ^ufii^ininifter D i 11mar betont, daß die Regierung und auch die Forstbehörde den Anträgen der Zweiten Kammer nur mit Widerstreben zugestimmt habe. Er hofft, daß auch die Erste Kammer der Regierung das Vertrauen entgegen bringe, daß dieselbe das Gesetz ohne zu große Schädigung der Interessenten zur Durchführung bringen werde. — Der Artikel findet hierauf Annahme des Hauses. — Ebenso werden die Art. 89—277 debattelos angenommen. — Damit wird die Sitzung um ys 1 Uhr geschlossen und vertagt sich die Kammer auf unbestimmte Zeit. Bisher hat die Baugenossenschaft 30 sehr geschmackvoll gebaute und praktisch eingerichtete Wohnhäuser mit Gärten W eme Familie gebaut zum Vermieten an Genossen. I Außerdem sind 2 Miethäuser gebaut worden mit Woh- I r«-,e 6 Familien. Die ersteren Häuser können I Genossen nach und nach erworben werden. Der Mieter eines solchen Hauses hat auf seine Kosten alle Reparaturen und Erneuerungen zu leisten. Ebenso bat er alle auf dem Grundstück lastenden Steuern und den Brand- kaffebeitrag zu entrichten. Nur in Ausnahmefällen ist es I dem Mieter gestattet, das Haus ganz oder teilweise weiter zu vermieten Dem Mieter steht es frei, nach vorausgegangener dreimonatlicher Kündigung das Verhältnis zu losen und auszuziehen. Die Kündigung hat im ersten Tage emes Kalander-Vierteljahres zu erfolgen und hat der ab- M?ter auf feine Kosten bis zum Abzugstermin alle Reparaturen, Steuern und Brandkasfebeitrag zu be- Der Mieter ist berechtigt, und auf Verlangen be§ Vorstandes, das jederzeit erfolgen kann, verpflichtet, £>a§ Haus durch allmähliche Zahlungen zum Eigentum zu I erwerben. Zu diesem Zweck muß er regelmäßig 1 Prozent der Kauf umme als jährliche Abzahlung leisten und zwar m monatlichen Ratenzahlungen zusammen mit der Miet- zinszahlung. Größere Abzahlungen darf der Mieter jederzeit leisten. Nachdem die Abzahlungen 20 .Prozent der Kaufsumme erreicht haben, ist der Erwerber berechtigt, die Vollziehung einer Kaufakte zu verlangen, damit er das bis Mm mietweise bewohnte Haus nebst Grundstück als Eiaen- tum erhalten kann Das Kaufrecht setzt jedoch voraus, daß «a. a 5 ?tne vertragsmäßigen Verpflichtungen er- füllt hat und daß von keiner Seite gekündigt worden ist. Der Rest des Kaufgeldes ist von dem Erwerber zu ^ Genossenschaft verpflichtet sich, das rückständige Kaufgeld dem Erwerber nicht zu kündigen, so lange er Die Zinsen und fortlaufenden monatlichen Abzahlungen bis zur gänzlichen Tilgung feiner Schuld pünktlich zahlt und sein Haus den Bestimmungen entsprechend in gutem baulichen Zustand erhält, ebenso ohne Einwilligung des Verkäufers feine Veränderungen vornimmt, die den Wert des Hauses schädigen. Die Kosten des Kaufvertrags und der Ueberschreibung, sowie die sämtlichen Lasten gehen auf ben ermerber über. Der Käufer barf bas Grundstück nur an Mitglieder der Baugenossenschaft bes evangelischen Arbeitervereins zu Gießen weiter verkaufen unb zwar nur an wlche, bie statutengemäß auf Überlassung von Häusern Anspruch haben. Die Baugenossenschaft behält für unbestimmte Zett em Vor- unb Rückkaufsrecht an bem Hause. Die Vorlage ber Großh. Regierung, die Ausführungs- gesetze zum Bürgerlichen Gesetzbuch, sindet bis iu Art. 88 ohne Debatte Annahme. Bei Art. 88 beanstande Graf Solms-Laubach den Beschluß ber Bmdten Sammer wonach ber Besitzer bes Walbes bei Verjüngunaen zwei Meter vom Nachbargrunbstück Zurückbleiben^ muß Diese Fassung sei nicht präzis unb lasse sich baburch um- Lehen, daß ber Besitzer bie Ranbbäume stehen laffe - Die Beratungen werben heute mit der Vorlage der Großh. Regierung, die Herstellung mehrerer Nebenbahnen, fortgesetzt. Graf Solms-Laubach bedauert, daß die Regierung dem Hause wieder einmal eine so große Eisen- bahn-Vorlage gemacht habe, ohne daß für die Aufbringung ber Mittel die notwendigen Unterlagen vorhanden seien. Der Ausschuß konnte sich nicht entschließen, für den Bau atter vorgeschlagenen Linien zu stimmen. Zur Annahme empfehle er die Linien Bensheim-Lindenfels, Butzbach— Llch und Bardenheim —Bad Kreuznach. Er hätte auch gewünscht, daß das gesamte Eisenbahnwesen in den Händen des Staates geblieben wäre und nicht, wie beabsichtigt, der Bau der Bahnen an Privatunternehmer vergeben werde. Er bespricht sodann noch die einzelnen Bahnprojekte für Ober- Zeffen und bezeichnet es als Vandalismus, daß man diese perlen der Naturschönheiten mit der Maschine über den Hausen rennen wolle. Er würde seine Hand niemals dazu bieten. Um dem Unternehmertum einen Riegel vorzuschieben beantragt er, bezüglich des Gesetzes über den Bau von Nebenbahnen in Kap. 84 „Gelände-Erwerbsbestimmungen" hinzuzufügen, „daß die Stellung des Geländes nicht mehr von den beteiligten Gemeinden gefordert, sondern daß ber Unternehmer selbst für ben Grunb unb Boben aufkommen — Geh. Oberfinanzrath Ewalb betont, was bie Finanzlage bes Laubes betreffe, so könne gesagt werben, daß irgend etn Zweifel darüber nicht gehegt werben könne und es sei nicht zu befürchten, daß Hessen über seine Kräfte gebe. Das Expos« des Herrn Finanzministers habe die Finanzlage klargestellt und hänge von der Durchführung der Steuer-Reformen ab. Einen Schluß auf die Steuer- kraft des Landes lasse dieses Expose nicht zu Die Re- gicrung werde sich aber der Ansicht nicht entziehen können, daß Bahnen, wenn sie etn wirtschaftliches Interesse haben auch von Privatunternehmern ausgeführt werden können. — Prälat H ab icht ist mit ben Ausführungen bes Grafen Solms-Laubach mcht einverftanben, insbesonbere nicht wegen ber Linie Butzbach - Lich. Dieselbe sei eine i »nie, wie sich keine zweite in Oberhessen finben lasse. Er weist noch auf bie lanbschaftlichen Schönheiten hin unb Epstehlt ber Regierung biese Linie selbst zu bauen. — rot.6- I v konstatiert, baß man auch jenseits bes Rhemes bie Wohlthaten bes Zustanbekornrnens bes Preußisch- Hessischen Staatsvertrags voll unb ganz anerkenne, unb oaß es ein unsterbliches Verbienst bes Hessischen Staats- S?’ fCb daß durch bie Betriebsüberschüsse bie Staats-Einnahmen gebessert, bie Gehälter ber Beamten erhöht 9pLbMCäfinTtnntC1k rar! demzufolge eine bessere Dienst- unb Leb^ishaltung bei benselben zur Durchführung kommen konnte. d^ nun erfolgten Abstimmung tritt bie Kammer ben tonÄhfn Bitten Kammer bezüglich ber Ersuchen fast Sen^Pim9 q\ genehmigt ferner das Bahnpro ekt t Bardenheim-Kreuznach und e^auung einer Nebenbahn von Butzbach nach Lich mit großer Majorität ab. - Die übrigen Vorlaaen flenommenDn Orm ^"^gen des jenseitigen Hauses an- Jm Durchschnitt kostet ein solches SSau« CnA unb besitzt an Räumen 3 größere unb 2 580r< sowie Küche und Zubehör. Unb 2 Hcin«< «n Suunerein „Eigener Herd ist Goldes t Friedberg. roe r Gegenstand des Unternehmens ■ ““"3»’" Wohnungen und deren U^roa"?^' mählichen Erwerb derselben als Eigentum einsgenosscn und dann auch an »enk? S Einwohner Friedbergs. ® bemittelte > Die Statuten des Bauvereins sind aanr sk.x ber vorbeschriebenen Genossenschast, welche wenige Monate nach dem Bauverein bilde e unh 6('-! stimmungen zum Teil nach denen von Stieb6,rn ' Das Eintrittsgeld der Mitglieder V/Ä Tc Geschäftsanteil jedes Mitgliedes ist aus 200 Mk welcher entweder sofort bei Erwerbung der mit® oder in monatlichen Raten von mindestens I S ; i-chlt wird. Mehr als 15 Geschäftsanteile darf einL nicht erwerben. D,° Haftsumme ist für ieben enteil auf 200 Mark festgesetzt. Der Genossen, sowie bie Erklärung bes Austrittes noffenschaft stimmt mit ben Bebingungen in Gießen V Seit feiner Grünbung hat ber Bauverein 6^ für je eine unb 9 Häuser für je 2 Familien aehnn# s' Amtlich Gürten haben unb sehr praktisch einqchdmr Der Bau 3er weiterer Häuser für je 2 Familien ^? beschlossen. Die Kaufs- unb Veräußerungsrechte ’ rügUch ber Häuser bie nämlichen, wie in ©LJ Preis eines Hauses schwankte in Friedberg bisher 3400 unb 4500 Mark. 9 9tt „Sehr geförbert würbe ber Bauverein durchs validitäts- unb Altersversicherungsanstnlt in Darm«- welche bie Grunbstücke bes Vereins bis zu 66 f Taxationswertes beleiht unb bad Gelb zu 3 L J, T Der biesjährige Geschäftsabschluß geftE a Genossen 4 Prozent Divibenbe zur Verteilung iU bm r unb außerbern jebem Hauseigentümer eine einmalig 4 schreibung von 5 Mark auf ben Kaufpreis w Ferner ftnb noch je 10 Mk. Bonifikation jilt «X unb je 10 Mark für besonders Reinlichkeit unb Orbnung an 4 HauseigeMmer iUr -i schreibung gelangt. ____________(Fortsetzung folgt.) k. 56 3» Utlbt * rt» «eW»" i” in der Wx «sch-L bärbE hDiP. ; feit eiingk" ? glß-kselige > Aicklnag" unterbrochen ist, wurde h' das Mü011 Ehreuzeichen ramstr boil«»1' ernfth>il,n gei(aimn™ Milkt SBag schlitbt, bit »icr iL'f ganzen oUi Handelskam in Darmst schule zu e gefallen zu I dieses Profil Dsstilbal «i-ßh. 3«i Hanne! Wnrranle gt^oxbtn heit in rov als Sohn 1847 in in Wesel i das er spii Am 7. Api 1872 zum mann beföi 118, Jnf.-S zum 95, In W ium * nannt mürbe. bataillons zu NMMtz M tt Mn itzr ntugtbilbtit focht er 181 kriege 187( Anteil an den Gesell Monchard, schmückten Au81 etwa siebi Anregung Plätzen im Preisell xnb jetzt 1 Odenwald Mainz Lehrer Hes stand. De mästen begi Wahn'ges steht heute ßras Tiens! wirb dar, Morgen i Msen. so, ßrar non ^steigert, Mittag, h, Arnsbu 4643 { In fr unb 1 »'Ne 2 Lj1 iu o "St % te.5, ',.*Ä ■SwJl 1 N minj ,l < ***&■: W Wi ?fe£ ,»!>->tz if'tfüri,? } ■ Ulb **, E° i« Stift.. bi d-r ^stcherungsa^ 1 Vereins bis nd das Geld'l ^schästsabschlüi >ende zur ^eigentümtr t luf den Sach Bonijikatic. ark für befoni. an 4 HaM eMg folgt.) i KrsM : der „Gießenn l i Artikel der ,$ der oberju Abdruck gthii: 112. Zum Hel Io. lityn Zusatz dn DoQftanbig tiimr. ne, daß weite t Mtz brüten, fr Hch drrfrr es „Darmfi. Azl veranlaßt iai.’ ess. M", te großh. Regiira in Unterhalt Heren Slhr ium hiernac kennt, ihr l dauern, foE-'r . Indessen L- Herr StM i, ehe er hi; erden läßt. schwerwieg^ • die lei mündig J®? ch einen )t der W". die Lust auf fonber» W^Ljt tt, J£te **»5^ t» •**»?« i%s* d-- Ä# ;S*S »1'4 ,'iii t". J ,r es6: •«Ai*, d »F;«rt ? - Uermischtes. 3 dlcvllcigmiußcu Vermietungen (Mene Stellen Zuverlässiger, älterer Mann, mit der Buchführung vertraut, zum Beischreiben der Bücher stundenweise auf dauernd gesucht. Offerten unter Chiffre E. H. 4636 an die Expedition dieses Blattes. "4547] Schöne Mansardenwohnung, Zimmer und Zubehör, Wegzugs halber ofort zu verm. Frankfurterstr. 43. Photographie beizulegen.____. LMeratur, Wissenschaft und Kunst. ®_ WU dem weiten Plateau und an den Hängen, in den Feldoer^ Häusern und den luftigen Wirtszelten drängte und schob sich eine schier unübersehbare Menge, und die Turner ha ten vielfach recht große Mühe, die Bahnen für Läufer und Springer sreizuhalten. Am Turnen beteiligten sich diesmal über 500 Turner, unter denen sich auch der Berliner Alfred Flatow, der Sieger beim jüngsten deutschen Turnfest in Hamburg, befand. Widrige Zufälle und die schüfe Konkurrenz brachten es indessen zuwege, daß dieser vollständig leer ausgehen mußte. Geturnt wurde so vorzüglich, daß die höchste Punktzahl (40) von nicht wen^er als 3 Turnern erreicht wurde — ein Fall, der in der Geschichte der Feld- I bergfeste einzig dasteht.__ JuM Müßte einem Laien, einem Dilettanten obliegen. Wir I woM k»ies der Justiz nicht wünschen, wollen aber auch von tert Mz die gleiche Einsicht für andere Berufe erwarten. IC|a (bei Nidda), 11. Juni. Heute nachmittag machte betrat! Jahre alte Landwirt Johannes Fleischer von I h.°to!,in-m Sehen durch Erhängen em ffinbc Nachdem bc Hlbe noch im Kreise seiner Angehörigen den Nachmittags- ka'Pl ^trunken, entfernte er sich aus dem Zimmer unter bemkmwande, dem Pferde Futter geben zu wollen Etwa ei, Mhalbe Stunde darnach fand ihn feine Tochter als Leiche I in ; In Scheune. An einer Sprosse der Scheunenleiter hatte en sich erhängt. Obwohl von ärztlicher Seite sofort Wieden be'Äli'gsversuche angestellt wurden, blieben dieselben doch otw (Erfolg. Fleischer lebte in sehr guten geordneten Ber- hc Wissen. Doch zeigten sich bei dem Lebensmüden schon se iii innigen Jahren Spuren von Tiefsinn, und ist die un- gchichlige That wohl eine Folge dieser unheilvollen ^Isiiiedberg, 10. Juni. Dem ältesten Schriftsetzer der B! ckmagel'schen Buchdruckerei, Herrn May, der jetzt un- u Trülbrochen 42 Jahre lang in dieser Offiz,n thattg gewesen is ü ipiir.be heute von Herrn Geh. Regierungsrat Dr. Braden d,M,ih« von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog verliehene Eilhinzuichen „Für treue Dienste" überreicht. Tnrmstadt, 12. Juni. Die Errichtung einer Handelshochschule wird von Seiten der Stadt Frankfurt aus eioft^t in die Hand genommen. Der Stabtverorbneten- A-chmmlung ist neuerdings eine diesen Gegenstand beharr b'tebbt iMagistratsvorlage zugegangen, die mit dem Antrag sMikßt die Versammlung wolle zustimmen, daß für eine h.E zu errichtende Anstalt ein jährlicher Zuschuß von im q,™ 30000 Mk. bewilligt wird. Die von der Wormser /limdewkammer ergangene Anregung, eine Handelshochschule nu Darmstadt im Anschluß an die polytechnische Hoch- W üu errichten, scheint nicht auf fruchtbaren Boden q;iei zu fein. Wenigstens verlautet Nichts mehr über sKrasversteigerung. EitnStag den 20. J««i mb das Heugras von den vierzig Bürgen in der Gemarkung Koln- He, fowie das Heu- und Grummet- jrß von den Wiefen im Langenzug iKtsigert. Beginn 9 Uhr vor- ütttug# bei dem Kolnhäufer Hof. Lmsburg, den 12. Juni 1899. .O Gräfl. Oberförsterei. wieder Wagen und Personal zurückgekehrt. Dem Vernehmen nach sind über vierundzwanzig Nachzüge von ^r abgelasser worden, keiner soll unter zwanzig Wagen stark gewesen fern. Trotzalledem ist alles glatt »erlaufen, Willen zurück geblieben, und wenn der Hauptzug gefüllt war, wurden die Nachkömmlinge in den Nachzug verwiefen Koupees mit 10-15 Personen waren leine Seltenheit. Unter 1000 Mann „Besatzung" ging Jem Zug ab. Die Bahnverwaltung verdient diesmal wirklich eine befand Anerkennung sür das Geleistete. Ins Riesenhastt wuchs gestern auch der Tramverkehr. Die Frankfurter Straßenbahnen vereinnahmten gestern 19 500 Mk., d. ,. bie roeit^i höchste Tageseinnahme, die hier je erzielt worden ist- ® schlägt alle vorherigen Ziffer um 25 Prozent und entspricht I eine/Beförderung von etwa einer Diertelmillivn Personen. Die Verwaltung hatte jeden Mann und jedes Roß in Dienst gestellt. Unaufhörlich rollten die „besetzten" Wagen einher, und an den Hauptumsteigestellen, ja selbst an den Endstationen, waren nur mit Geduld und Entschlossenheit Platze • arQnlfutt a. M., 12. Juni. Ueber den Besuch der Ausstellung der deutschen Landwirtschasts-Gesellschast I schreibt ein Mitarbeiter der „Franks. Ztg."- Am Samstag, dem dritten Tag der Ausstellung, lösten 16520 Personen I Eintrittskarten; im Jahre 1887 waren es ?b?6.Frankfur steht aeaen Bremen mit 17 278, Magdeburg 17 803, Berlin 19097 München 21120, Hamburg 27 649, Stuttgart I 29163, erst an siebenter Stelle. Anders ist es mit dem oeftriaen Sonntag, an dem der Besuch em ganz riesiger war, I er belief sich auf 60825 Personen gegen 20006 im Jahre 1887 und er wird nur von Hamburg mit 67 794 Personen übertroffen. Der Gesamtbesuch beläuft sich bis jetzt auf über 93000 Personen. Voraussichtlich dürfte die Gesellschaft, da auch heute wieder der Andrang überaus stark ist, hier ohne Defizit durchkommen. Nach anderen Mitteilungen wird doch mit einem Defizit von 50000 Mk. zu rechnen sein. Am aeftriaen Sonntag wurden 21000, im ganzen bis gestern 42000 Eisenbahnfahrkarten auf der Ausstellung abgestempelt. Die Wirte in der Ausstellung und Umgebung bis zum Hauptbahnhof machten glänzende Geschäfte, sie hatten o ziemlich alle bis zum Abend lerne Vorräte mehr. Trotz des I außerordentlichen Menschenandrangs hat sich der Verkehr ohne jeden Unfall von Bedeutung abgewick lt, wenigstens beschränkte sich die Thätigkeit der auf dem Platz anwesenden Sanitätswache nur auf ganz leichte zufällige Verletzungen. Ein solch enormer Verkehr, wie er gestern tm Hauptbahnhof herrschte, war kaum jemals vorher da. Man schätzt die Zahl der gestern in Frankfurt anwesenden Fremden aus über 100000. Allein von den Stationen der Mam-Neckar- Bahn wurden über 10.000 Karten nach Frankfurt verkauft. Rechnet man als von allen üBrigen hier einmunbenben Linien etwa 60000 hierher ausgegebene Karten hinzu, fo sinb an 70000 Personen mit bet Bahn angelangt. Vom I frühen Morgen bis zum späten Abenb war ber Hauptbahnhof „schwarz von Menschen". Von 6 Uhr nachmittags an war bas Gebränge beängftigenb. Em Gluck sür d,e Bahnverwaltung, baß eben von 6 Uhr an schon die Rückreisen begannen. Sonst wäre es unmöglich gewesen das vieltausendköpfige Publikum rechtzeitig zuruck zu beordern. Wie wir hören, wurden um 10 V2 Uhr die letzten Refervewagen I und das letzte Reservepersonal ins Treffen geführt. Dann I entstand eine halbstündige Pause, und dann waren auch 3 9 * Wien, 13. Juni. Aufsehen erregt im hiesigen Be- ,irk Währing die Entführung der Tochter «ned an- aefebenen Hoteliers und ehemaligen Gememderates durch den holländischen Pianisten Sieveking, welcher 'M votigen ^ahre in Ischl die viel genannte Affaire wegen Relig'ons' Störung hatte. Der Ausenthalt des Paares ist unbekann • London, Juni. Die Frauenfrage im Unterhaus. Das Unterhaus hat letzthin mit 196 gegen Stimmen ein Amendement zur London GovernmeM Bill V&ÄSÄSÄÄ 2. H.’Z! !-« »-> >™ 8“ freie Hand. Der liberal- EkMMlster sir L-niy J°rl-r uni-rstützi- das Amendement aber nur mit einem und nicht weiter"; er verwahrt- sich mit großer Schär e daqeqem daß Frauen je Bürgermeister, Erzbischöfe, Gene- ra®c 8 Polizeidiener oder Parlamentsabgeordnete werden dürfen Am -isrigsten sprach gegen den Antrag der sonst so radikale Labouchere: „Er ist das dünne Ende, ries er, wir wollen fest bleiben, wir wollen Männer fern. Nieman ist ein wärmerer B-wunderer der Frauen — an ihrem teilten Platz als ich, Es gibt Frauen, die, weil sie als Frauen keinen Erfolg haben, erfolglose Mann^ zu '-'N versuchen. Widerstehen wir 'huen...Labbys Warnungs ruf half nichts. Das Haus amüsierte sich köstlich, wie es I sich denn überhaupt noch nicht dazu bringeni kann, s ganze Frage wirklich ernst zu nehmen. (M. N. N.) 9 * Schweizerische General ABonnements Karten. Die ver- I einigten Schweizerischen Eisenbahnen haben eine neue ®n - richtung getroffen, die besonders sür Geschäftsreisende, die sich 2 bis 4 Wochen in der Schweiz aufhalten und dort viel hin- und Herreisen wollen, von großer Wichtigkeit ist. Aber auch für Vergnügungsreisende, die wahrend ihres Aufenthaltes in der Schweiz sich nicht an einem Punkte I festsetzen sondern verschiedene Touren unternehmen, hab diese General-Abonnements-Karten großen Wert. Dlefilben stellen eine Art Passepartout für famtliche Verwaltungen der Schweiz dar und können wahrend de I Zeitraums, auf den sie lauten, also 15 bezüglich 30 Tag fn ganz beliebiger Weis- für alle in der Schweiz verkehrenden Eis-nbahnzüge benutzt werden. Die Karten h=8cn I Carl Stanqeus ReiseBureau Berlin W., Mohrenstraße 10, wo auch die näheren Bedingungen eingesehen werden können, zum Verkauf auf. Der Bestellung ist eine b ^"ubach o. M., 12. Juni. D-r Kommandeur des SAßh Jnsanterie-Regiments Nr. 168, Oberst Hermann " ..hamneken, ist gestern abend um V-10 Uhr tat stadt- I i ij^n ^.rankenhause an den Folgen einer Bauchfellentzündung ci Sorben. Herr v. Hanneken ist der tückischen Krank- t h(it ii wenigen Tagen erlegen. - Der Verstorbene war ; (di B)bn des Generalleutnants v. Hanneken am 13. Mai 1.847 im Berlin geboren; er besuchte zunächst das Gymnasium i tu Mel und bezog bann bas Kabettenkorps zu Bensberg, tzi'üi ci später mit dem Berliner Kadettenkorps vertauschte. tUm 7 April 1866 wurde er zum Leutnant, am 10. Februar I II872 Mm Oberleutnant, am 29. März 1373 zum Haupt- I r» 'befördert, und als solcher gehörte-er 8'Jahre dem li 18. Mf.-Regt. in Mainz an. Im Jahre 1887 wurde er I tm Kb. Jnf.-Regt. nach Gotha versetzt, wo er im folgenden I -gohie rum Major, 1890 zum Bataillonskommandeur er- r .M wurde. 1892 wurde ihm das Kommando des Jager- t eotaiOconö zu Kolmar übertragen, 1893 erfüllte feine Er- I ri.nnmig zum Oberstleutnant und am 22. Marz 1897 mürbe ttnwx Beförderung zum Oberst m,t dem Kommando d-s TiwWlbtten 168. Jnf.-Regts. betraut. Als >unger Leutnant f W !■[ 1866 bei Königgrätz unb Jc-lN, unb im Emigung«. iBoc 1870/71 ftanb er bei Gravelotte >m Feuer, hatte er Cennl an ber Einschließung von Metz unb PariS unb an im Gefechten von Charnpignh, P-SrneS, DSle, P°r-c-h- 'Mmcharb, Salins unb Pontarlier. Zahlreiche Orben f ichiitkten bie Brust bes Frühverblichenen Dffenb. Ztg. Aus dem Odenwald, 12. Juni. Die, infolge einer vor । fdBQ sieben Jahren in der Zweiten Kammer gegebenen Intsiung von feiten der Forstbehörden an zahlreichen MM im Odenwald angestellten Versuche, den Anbau von Meiiselbeeren zu kultivieren, sind überall fehlgeschlagen, 1 j.ttzt steht fest, daß die Bodenverhältnisse hierfür im DmMald durchaus ungünstig sind. Mainz, 11. Juni. Dieser Tage trat der dienMeste . Sifrerr Hessens, Oberlehrer Kübel zu Mainz, in deni Ruhend. Derselbe war im Dienste wohl der vom Glücke am öiitciit begünstigte, feierte er doch sein fünfzig- tote fein fech- . Ariges Dienstjubiläum, stand 61 Jahre im Dienst und Mi Iheute im 81. Lebensjahre. Oberlehrer Kübel ist mit ■68171 In meinem Neubau, Ecke Nord- Mt und Steinstraße, find 2 elegante Eobniungen, je 6 Zim., groß, dadezim-, 1-2 schöne Mansarden, zum 15. Ium oder l^uiili zu vermieten. Aus Wunsch auch hduina für zwei Pferde. V6. Wertheim, Blerckstraße 8, pari. W] Ein Famüienlogis zu vermißen. Savlansgafle 19. 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