neue Herr", „Die Quitzows", „König Heinrich" u. s. w.). Arthur Fitgers Dramen tragen schon mehr soziale Züge, während der talentvolle Bauerndramatiker Ludwig Anzengruber (geboren 1839, gestorben 1889) eigenartige Kulturbilder freiheitlicher Tendenz lieferte. Unter den Dramatikern des neuen Reiches treten noch u. a. Wilbrandt, Paul Lindau, Blumenthal, Lubliner, Richard Voß, Moser, L'Arronge, Schönthan hervor, als Lyriker glänzt der harmlos-fröhliche Rudolf Baumbach, die Novellen- und Romandichtung repräsentieren Wilhelm Jensen, Felix Dahn, Georg Ebers, Ernst Eckstein, K. F. Meyer, den sozialen Roman Max Kretzer, K. E. Franzos, Hans Hopfen und zahlreiche andere zum Teil sehr talentvolle Schriftsteller, deren Aufzählung im engen Nahmen unserer Darstellung unmöglich ist.*) Mit dem Beginn der 80er Jahre fand unter dem Einflüsse ausländischer Autoren, vor allem Zolas und Ibsens, die naturalistische Richtung Eingang in Deutschland und entfachte einen erbitterten Kampf zwischen „Alten und Jungen", der bis heute noch unentschieden geblieben ist. Die neue Richtung weist bedeutsame Namen auf, von denen hier nur einige, wie M. G. Conrad, Carl Bleibtreu, Arno Holz, Gerhard Hauptmann, Hermann Sudermann, Max- Halbe genannt werden können. Mögen beide Richtungen, die alte und neue, in der Hitze des Kampfes oft über das Ziel hinausschießen und vergessen, daß Wesen der Kunst in der künstlerischen Individualität Hegt und nicht in noch *) Mit der Entwickelung der ßitteratui in der zweiten Hälfte unseres SäkulumS im engen Zusammenbana steht auch die Entstehung zahlreicher Journale Zeitungen, Fachzeitschriften und litte rarischer BIldung?anstalten und G-setze; diesen Materien werden wir in den Artikeln Volksbildung, Buchhandel u. s. ro. näbertreten, wie mit auch die wissenschaftliche Litteratur des Jahrhunderts in den betreffenden Spez «lartikeln besonders würdigen werden. so schönen Grundsätzen und Formen, so ist doch von jeder litterarischen Strömung, sofern sie nur lebhaft und ernst genug ist, ein dauernder Gewinn für unsere Litteratur zu erwarten; bringt sie keine erhabenen, in sich abgeschlossenen Kunstwerke von dauernder Bedeutung hervor, so wirkt sie doch (wie die Romantik) befruchtend und anregend, zeigt neue Wege und gebiert neue Ideen. Mag also, wie einige meinen, der neuen Richtung ein baldiges Ableben beschieden sein, mag sie erst, wie andere sagen, der Blüte ihrer Entwickelung entgegengehen — sie wird für Zeit und Zukunft nicht verloren sein und ihren Teil beitragen zur Lösung der gigantischen Aufgaben, welche das neue Jahrhundert auf seinem Programm vorfindet. Auswüchse zeitigt jede Richtung je nach ihrer Eigenart. Jeder von uns Menschen, gleichviel in welcher Stellung und Lebenslage, der nur nach bester Ueberzeugung seine Pflicht erfüllt, ist ja ein Stein im Bau des menschlichen Fortschritts, ja, wer selbst das Böse will, schafft das Gute; tröste sich also jeder — denn irren ist menschlich! — mit seinem ehrlichen Willen, seinem Fleiß, seinem Streben, es wird auch ohne sichtbaren äußeren Erfolg nicht verloren sein. Unter diesem Gesichtspunkte erscheint uns die litterarische Arbeit des 19. Jahrhunderts als reich und bedeutungsvoll, wenn sie auch nicht wieder den Höhepunkt der klassischen Periode zu erreichen vermochte. Der Klärung geht die Gährung, der Frucht die Blüte, der Blüte die Knospe voraus. Nur Stillstand ist Rückschritt, solange noch gestrebt und geschaffen wird, kann niemals von einem Verfall die Rede sein; wir alle, wollend oder nicht, sind ja wirksame Faktoren des gigantischen Prozesses der Entwickelung: „Wir schaffen am sausenden Webstuhl der Zeit Und wirken der Gottheit lebendiges Kleid!" ihrer. 1420 d 73. Lebens- sh, abends 81 len. Ttarä. Ibau): vvier. eyex, rtuose. j aus , j0 Saalanbaa Mk ■g _ Oallerie 501 ter. n jsaeröM^ 1 • ise. 8** . t d, bmitW 31 hafteverems- _ 1 Ben Hm« ’S ä E. Nf Ihor • ■ l rin b' r • ' * j. BriW )de)> Allert» J. • ■ ' p. de fr. CW6 ir ■ * ‘ fr. , 12 • ' für Tenor* £ rfl Itork r° . Str. 39 Zweites Blatt Mittwoch den 15. Februar 1S99 SiebenerAnzeiger Heneral -W^eiger trnahmk von Anzeigen zu der nochmutagS für den folgenden Ta- erlchtinrnden Nummer bis vorn«. 10 Uhr. Alle Anzeigen-BermittlungSüellen de« In. und 91u5tanb gimenter Nr. 71 und 96 auf (letzteres hat als erstes Bataillon ein preußisches, das zweite geht aus den Fürstentümern Reuß, das dritte aus Schwarzburg-Rudolstadt hervor) und vereinigt in der 76. Infanterie-Brigade die Regimenter Nr. 71 und 95, in der 83. Infanterie-Brigade die Regimenter Nr. 94 und 96. Zur Division gehört die 38. Feldartillerie-Brigade mit den Regimentern Nr. 19 und 55, alles in Erfurt. Ein Pionier-Bataillon Nr. 21 ist neu zu errichten. Der Standort ist an der oberen Weser. Das Train-Bataillon Nr. 11 ist vorhanden. Das vierte Armeekorps erhält zur Ergänzung seiner Infanterie ein Regiment vom zehnten Armeekorps. Die Feld-Artillerie der 8. Division ist neu zu bilden. Die ganze Umformung hat zur Vorbedingung die Annahme der Militärvorlage. Unter dieser Voraussetzung werden die höheren Stäbe am 1. April dss. Js., die Feldartillerie-Brigaden und neuen Truppenteile am 1. Oktober dss. Js. errichtet. ** Auch die Offenbacher Handelskammer hat, gleich den benachbarten Kammern von Frankfurt a. M. und Darmstadt eine Petition an den Reichstag gerichtet, in welcher in Wahrung berechtigter Interessen von Industrie und Handel um Ablehnung des Artikels 5 des Bankgesetzentwurfs, nach welchem die Privatnotenbanken, sofern sie das Recht der Notenausgabe behalten wollen, nicht mehr unter dem von der Reichsbank jeweils festgesetzten Prozentsatz diskontieren dürfen, gebeten wird. •• In Amerika verstorbene Heffen. In Louisville, Ky.: Charles Mehler, 72 Jahre alt, von Rhein-Dürkheim. In Philadelphia, Pa.: Henry I. Poh, 40 Jahre alt, von Wöllstein. In Springfield, O.: Johannes Scholles, 49 Jahre alt, von Heidesheim. In Louisville, Ky.: Henry Herdt, 54 Jahre alt, von Münster. In Allegheny, Pa.: Maria Möller, geb. Oestreicher, 71 Jahre alt, von Altenschlirf. Jn Dayton, O.: Maria Schaf, 77 Jahre alt, von Neuhausin bei Worms. In Chillieothe, O.: Frau Henrietta Buchhammer, 79 Jahre alt, aus Hessen- Darmstadt. □ Darmstadt, 13. Februar. Den Freund gesunden, urwüchsigen Humors (ohne Anzüglichkeiten und Zweideutigkeiten, rote sie bei Blumenthal und verwandten „Geistern" Segen gewirkt und wird unvergessen bleiben. L Mainz, 13. Februar. Obwohl Jupiter Pluvius unserem vaterstädtischen Feste nicht hold zu sein schien, hatte sich doch zu dem heutigen Rosenmontagszuge, eine große Menschenmenge, sowohl von hier als auch von auswärts eingefunden. Mit der üblichen einstündigen Verspätung setzte sich der Zug um 12 Uhr in Bewegung. Er war als ein Rückblick auf das Jahrhundert gedacht, und iri Wege tes s M4 38 n Das Hol W vorzüglich wlNtn und Freitü IWä eiNWi enthielt hauptsächlich vier Prunkwageu nämlich: die Mode des Jahrhunderts, Hebung des Fremdenverkehrs, Kornitö- wagen und Wiege des Prinzen Karneval, während die anderen mehr humoristisch waren, zum Beispiel: das Pankratius- brünnchen, die befriedigten Lehrer, Abrüstung, Hosmetzger- wagen, die projektierte Schloßkaserne, Kochschule, Weinjahr 1898, Mainzer Krebsschaden, Rhein, von Mannheim ab, Blaue Ländchesbahn rc. Auch zwei Riesenhampelmänner, einer als Tambourmajor, und der andere als Schutzmann, erregten Heiterkeit. Der Umzug dauerte bis gegen halb vier Uhr. Alsdann zogen die Garden in ihre Hauptquartiere, während das Koniitv sein Diner im holländischen Hofe einnahm. — Auf den Straßen herrscht auch heute viel Leben, Luftschlangen und Konfettis werden in ungeheueren Mengen geworfen. Die Straßen sehen Papierkörben ähnlich. Ueber den heutigen Maskenball, die Parade und die Kappenfahrt werden wir später berichten. /\ Mainz, 13. Februar. Während das von äußerst hestigen Regengüssen begleitete Unwetter der verflosseneu Nacht für den heutigen Haupttag des Mainzer Karnevals, den Tag des Rosenmontagszugs, wenig verheißungsvoll war, brachten doch bei allgemein sich aufheiterndem Himmel die zweiten Morgenzüge die Fremden und Karnevalsfreunden in hellen Scharen hierher, und zwar in so großer Zahl, daß gegen die Mittagsstunde in den renommierten ausgedehnten Rheinhotels und bekannten Restaurants kein Plätzchen mehr zu finden war. In gleicher Weise entwickelte sich auch allmählich das Straßenleben, und als der sich etwas verspätet in Bewegung setzende „Rosenmontagszug" seinen Anfang nahm, trat alsbald die übliche Hemmung des Straßenverkehrs ein. Der Zug, der aus 41 Gruppen bestand, war nicht ganz so ausgedehnt, wie in den letzten Jahren, deshalb ermangelte er aber nicht großer Mannich- faltigkeit und sprühenden Humors und treffender Satyre. Nur einige Skizzen von dem Zug, dem die Idee „Närrischer Rückblick auf das 19. Jahrhundert" zu Grunde lag, seien hier kurz berührt. So eine treffende Gruppe, „Die Mode aus dem Jahrhundert", welche zwei Frauenzimmer mit mächtigen Krinolinen zeigte, in welch letzteren sich Affen eingenistet hatten. Eine zweite Gruppe war „Befriedigte Lehrer", in welcher sich Schüler und Lehrer allen Freuden des Lebens Hingaben und Unterricht Unterricht sein ließen. Das Weinjahr 1898 war durch einen Wagen dargestellt, auf welchem ein chemisches Laboratorium stand, über welchem Zuckerhüte prangten. Die Verunreinigung des Rheines durch Einführung von Fäkalien zeigte sich als ein großes Kompostfaß, das die Aufschrift trug: „R(h)ein von Mannheim ab." Schließlich sei noch eine Gruppe „Blaue Ländchesbahn" erwähnt, welche die nicht sonderlich wertvollen Produkte dieses Ländchens, um dessen Gunst sich Mainz und Wiesbaden streiten, zeigte. Sittwo^) 138|®*E5 Universttäts Nachrichten. — Berlin. Die philosophische Fakultät hat einem Schweli Gelehrten, Prof. Andreas Ludwig Kym, ein Ehrendoktor Dhun übersandt. Kym, der vor bald 53 Jahren mit einer Schrift notione Spinozae in Berlin promovierte, ist an der Züricher u veisttät der Senior der philosophischen Fakultät. Professor vollendet im nächsten Monat das 77. Lebensjahr. Dem Dpi- bat die Berliner Fakultät ein Glückwunschschreiben hinzugefügt. — Berlin. An der hiesigen Universität hat stch, wir „Nordd. Allg. Ztg." meldet, nach Züricher Muster ein Vereini p stinenter Studierender gebildet; er will, rote es in Statuten heißt, „vom gesundheitlichen, sittlichen und volkßwirll»>- Itchen Standpunkt" aus den Alkoholgenuß als „Ursache Schädigung des einzelnen und der Gesamtheit inbezug auf gn!" und materielles Wohlbefinden" bekämpfen. — Berlin. Geheimrat Prof. Dr. Simon Sch wenden- ordentlicher Professor der Botanik an der hiesigen UntoerP Direktor des botanischen Instituts und d?8 UniversttätsgartenS ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften, fein« 10 Februar seinen 70. Geburtstag. — Heidelberg. Prof. Osthoff dementiert die W«11 von seiner Berufung nach Wien. r — Wien. Die außerordentlichen Profefforen Dr. Kabrhel, Dr. Wilhelm Prausnitz und Odo Bujwtd st"l ordentlichen Prosefforen der Hygiene an der böhmischen Union in Prag rcsp. an den Universitäten in Graz und Krakau worden. _______________ _______________ SÄ ft* "''S * 10 20 S « 2K Hl,so, * U 38 " 53 " fest fr?! Vit ■ ' SNir K auf der Tagesordnung sind), freut es aufrichtig, wenn ein beinahe 60 Jahre altes Werk, Niebergalls „Datterich" noch mit richtigem Verständnis und solch jubelnder Zu- , ...------- - -- - . .. stimmung ausgenommen wird, wie dies gestern Abend im I die Hoffnung hegt, in absehbarer Zett das gesamte italienische „Orvheum" der Fall war, wo die „Melomanen", ein Ge- Eisenbahnnetz mit elektrischer Energie zu betreiben und sich sangverein, bei dem von jeher das Dialektstück erfolgreich I dadurch von dem Tribut zu befreien, den Italien gegengepflegt wurde, das Stück vor über 1000 Personen aus I wärtig für Kohle an das Ausland zu entrichten hat, da ja den verschiedensten Berufskreisen aufführten. Ein prächtiger Italien keine Kohlenlager besitzt. „Datterich" ist Herr Gustav Klotz; er genießt schon von I * Ein trauriger Vorfall. Donnerstag Nacht sprang, wie früher als solcher besten Ruf. aus Köln berichtet wird, die Frau eines Offiziers von W Jugenheim, 10. Februar. Am 3. Februar wurde unter I der Schiffsbrücke in den Rhein, worauf sich ihr Ehemann, zahlreicher Beteiligung aus allen Schichten der Bevölkerung, I ein Offizier vom Deutzer Pionierbataillon, alsbald des sowohl von hier wie aus der ganzen Umgegend und aus I Mantels entledigte und sich gleichfalls über das Geländer weiter Ferne die irdische Hülle des seit 16 Jahren hier als hinweg in den Strom stürzte. Der Offizier ertrank, während praktischer Arzt wirkenden Dr. Aloys Wetzel zur letzten die Rettung der Dame gelang. Em weiteres Telegramm Ruhe bestattet. Der Heimgegangene war ein tüchtiger Arzt, I meldet, es handele sich um den Hauptmann Hammerstein, der mit scharfem Blick rasch und sicher die Krankheit seiner I der mit seiner Frau von einer Kölner Festlichkeit heimkehrte. Patienten erkannte und die richtigen Riittel anzuwenden I Als die Frau gerettet war, versuchte sie mit Gewalt sich wußte. Trefflich wußte Herr Pfarrer Matthes die Wirk- den Händen der Brückenbeamten zu entringen und erneut samkeit des Hingeschiedenen zu schildern. Ausgestattet mit I einen Selbstmordversuch zu vollführen. Die Beamten ver- einem warmen, guten Herzen hat er allen, ohne Unter- I hinderten dieses und schafften die Frau ins Hospital, wo sie schied des Glaubens, gleiche Liebe entgegengebracht. Wie jede Auskunft über den Vorfall verweigert. Man glaubt, viel Thränen hat er getrocknet durch seinen Trost und die daß Eifersucht die Veranlassung gegeben habe. Hilfe, die er seinen Patienten entgegenbrachte. Wie oft hat | * Der erste Einjährig - Freiwillige in Kiautschou. Durch er feine armen Patienten unentgeldlich behandelt und obendrein dieselben noch materiell unterstützt, daß dieselben baldigst genesen konnten; auch diese reine Herzensgüte wußte der Geistliche in schöner Weise zu schildern. Die Freimaurerloge Darmstadt widmete ihrem lieben Freund und Bruder die üblichen drei Rosen. Die verschiedensten Korporationen legten Kränze nieder, und der Gesangverein trug wesentlich durch seinen schönen Choral zur erhebenden Trauerseier bei. Wer so wie Herr Dr. Wetzel die Toleranz während seines ganzen Lebens auf seine Fahne geschrieben, wer so wie er die Liebe mit offener Hand geübt, hat in schriften bekannt gemacht und u. a. die Gedichte ihres ßatcis vortrefflich ins Englische übertragen. * ein fetter Bissen für den Fisku». Nach der „Äarlsr Zeitung" ist in der Angelegenheit der Fürstenberg'schk» Erbschaftssteuer die Erbschaftssteuersumme auf nahezu 3*/2 Millionen Mark festgesetzt worden. Das ©taati. Ministerium wie Fürst Fürstenberg haben diese Feststell»^ anerkannt. * I« Polizeigewahrsam erfroren. Am Samstag Sbtnt begab sich in Endenich bei Bonn ein junger Arbeiter in etwas angetrunkenen Zustand auf den Heimweg. In bn Nähe seiner Wohnung blieb er infolge eines unglücklich«, Falles liegen. Von Nachtwächtern wurde derselbe spät« ins ungeheizte Spritzenhaus geschleppt. Am andern Morgy, fand man den Mann mit erfrorenen Gliedern vor. 8t wurde sofort ins Hospital geschafft, doch trat bereits i® Laufe des folgenden Tages der Tod ein. Eine bejahrt Wittwe hat dadurch ihre einzige Stütze verloren. * „Das Weib ist nichts als eine dyspeptische Eule!" M - diesern wenig galanten Ausdruck bezeichnete unlängst & Professor der medizinischen Fakultät in Chicago h schönere Hälfte des Menschengeschlechtes in seinem Kck;, an dem — ein erschwerender Umstand — auch drchx wissensdurstige Studentinnen teilnehmen. Die Studentin^ protestierten sofort, aber da ihre bösen Kameraden ebtiii wenig ritterlich wie der Professor waren und diese be- leidigende Definition noch mit lärmendem Beifall aufnahm? zogen sie sich würdevoll zurück, um ihre Klagen be, du Oberverwaltung vorzubringen. Diese war dem schöbt Geschlechte besser gesinnt und hat den Professor suspendier.. Nun fangen aber die Studenten zu protestieren an, erlangen die Wiedereinsetzung des Professors und droh» den Vorlesungen fernzubleiben, wenn man ihrem Gesuch nicht entspricht. Sie meinen, daß die jungen Damen, du sich der Medizin widmen, sich an die unverhüllte Ausdrucks weise des Hörsaales gewöhnen müssen. Lltieratur, WissenIchaft und — Amalie Joachim. Man schreibt den „M. N. 91/ tu! Berlin: Die berühmte Sängerin Amalie Joachim ist am ö* abend gestorben- Ihr Tod, die Folge einer Operation, lim rn Nichteingeweihie vollständig unerwartet. Seit unaejähr alw1 litt die große Künstlerin am Gallenstein. Das Leiden Halle ttq aller Kuren in der letzten Zett eine derartige Ausdehnung any nornrnen, daß Frau Joachim sich zu der schweren Operation « schließen mußte. Die im 60. Lebensjahre stehende Künstlerin m mochte nicht mehr diesem operativen Eingriff zu widerstehen, 1| Bewußtsein schwand kurz nach der Operation und binnen wevig- Stunden war sie sanft hinübergeschlummert, um nie mehr zu r wachen, nie mehr die Welt mit ihrer herrlichen Kunst zu erfreue — Obwohl ursprünglich für die Bühne ausgebildet, hat AmÄ Weiß (recte Schneeweiß) nach verhältnismäßig kurzer, ehrenvoll! Laufbahn dieser entsagt, nachdem sie sich im Jahre: 1861 mit bei damaligen ersten Konzertmeister des hannöorischen Hoftheaterorqeuu Joses Joachim, vermählt hatte. Sie wandte sich dem Konzert!«! zu. Was sie auf dem Gebiete der Lieder und des Orakoriuws k« leistet hat, ist in zu frischer Erinnerung, al8 daß es besonderer weise bedürfte. Man sagt nicht zuviel, wenn man dte nunww Dahingeschiedene die populärste Konzertsängerin, die wir in®cuW land bisher gehabt haben, nennt. Es dürsten in unserem bcuHdjo Vaterland wenig Städte existieren, in deren Mauern der holde Svq der großen Künstlerin nicht erklungen ist. Selbst weil über bli Grenzen Deutschlands hinaus ist ihr Ruf gedrungen und noch m wenig Jahren hat sie in Amerika mit ihrem vier Abende umfassm den Volksliedercyklus beispirllose Erfolge erzielt. Dor ungefähr zö° Jahren machte sie an der damaligen Kroll'schen Bühne in Berw noch einmal den Versuch, dramatisch zu wirken. Sie sang ta „Orpheus" von Gluck. In den letzten Jahren fang sie etgenflt nur noch für ihre große Anzahl von Schülerinnen, die von weM gekommen waren, um ihr die Geheimnisse ihrer Dortragskunft a.- zulauschm. Ihre Sonntagsabende vereinigten im Saale „öWi engere Freunde und Verehrer ihrer Kunst und Schüler, »ud) n diesem Winter wollte sie die ihr liebgewordenen Abende for m der rapide Fortschritt ihres Leidens hat es verhindert. 9tun ist tr liederreicher Mund verstummt, aber in dankbarer Erinnerung vw jedem dte Künstlerin bleiben, dte es verstanden hat, neben ein idealen Tongebung, dem Ltede eine Durchgeisttgung und edle pfindung zuiheil werden zu lassen, dis unvergeßlich ist. I der Lagerbest, anlässl. d. Neuübernahme vertuns noch für kurze Zeit den wirklich, Ausverkauf sämtlicher Dämon-Kleider« für Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter U zusetzen und offeriren beispielsweise: 6 Mtr. solid. Mester-Zephir z. Kleid f. M. 6 , » Araba-Sommerstoff „ „ w 6 » „ Abadier-Nouveaut6 „ n » 'j| 6 „ , Damentuohu. Loden „ ■ « j Ausserd. neueste Eingänge f. d. Frühjahr- | Sommersaison. Mod. Kleider- und Blousons, in allergrösster Auswahl versenden in eul?^ Metern, bei Aufträgen von 20 Mk. an r Oettinger * Co., Frankfurt a. M., Versal^ Stoff z. ganz. Herrenanzug f. M. 3.60 ) mit P “VH !' bet l " S°-kL "«taint «ü ; *«■ toi'ä itn d--I- 5tfe .8” S«mstüii «L HeiMeg. 9e bines unM vurde derselbe' t- Am andern L Gliedern vvt °°ch trat bereit «n. Eine bi, lhe verloren, ^peptische tznle!" zeichnete unlängl it in Chicagi ^tes in seinem e stand — aud) fr 5- $ie Stuben: ösen Kameraden i waren und dien dem Beifall aufni: m ihre Klagen be iese war dem ft n Professor susper zu protestieren at Professors und k in man ihrem 8: die jungen Dam- : unverhüllte te en. st und §iii lh!»>n!" anbtt fid) bim - unb M Orator stS daß <8 btfonh OWä xaw bK wx\», .«nMmuaMd ’ffl. w*\* lui gtbiuogm'M ;; Ihrem vln übmbt u "«jldl. «or M jklMa Mmeül zu wirf» Vie J Mlinnen, die bk ißt ihlti W$\ Mm oft und W ,„ ooxbintn es veihindtti- bantbarer W- v-lstavdm bit " unveMßl^L^. aldlichttll. ».tunat h»i eiotJ;: 2 rin Ehrend^ i®, UN .©in' jrtn m" tlnhfr ajni Ä*« ,'ÄS *s*d ' ßi'll-b-n unub ^( ü trtS? an bnniDerrt'i,69y "iVti*11®'1 0" tf. jf bentenil»1 bl< Dr 1 in Nutzholz-Verkäufe. Königliche HöersSrsterei Krofdorf. 1. Mitttwoch den 15. März d. I, um 10 Uhr vormittags, im Freund'schen Wirtshause zu Krofdorf. Eichen: 350 fm nnb zwar SchuhVezirK Krofdorf: Distrikte Kreuzschläge 13a, b, Buch- vald 17», 18b, Kühbett 25 b = 153 fm Langnutzholz, darunter etwa 90 fm Grubenholz und 28 rm 1,25 bi» 2 m lange» Schichtnutzholz (rund). SchuhVezirK Wakdhaus: Distrikte Aßmannsheiligerwald 31 a, Junkernstrauch 38b, c, Lichtenberg 45, junger Lichtenberg 51 = 85 fm Langnutzhol-, darunter etwa 27 fm Grubenholz und 40 rm 2 bi» 2,5 m langes Schichtnutzholz (rund), 11 Stangen 1. Klaffe. SchuhvezirLSatzvödeu: Distrikt Hardt 78 a, 79 a, b = 42 fm Langnutzholz, darunter 16 fm Grubenholz und 103 rm 1,10 bi» 2,50 m lange« Lchichtnutzholz (rund). Buchen: 420 fm md zwar SchuhVezirK Krofdorf: Distrikte Lrschenwald 8 c, Kreuzschläge 13b, Buchwald 17», 18b — 7 fm Langnutzholz und 33 rm 1,25 m lange» Schichtnutzholz (rund). SchuhVezirK Wakdhaus: Distrikte Aßmannsheiligerwald 31 a, Junkernstrauch 38 b, Lindenschied 54, 55 b, 57 a, 58 — 330 fm Lang- tlttzholz (90 fm 32—39, 170 fm 40—49, 50 fm 50—59, 20 fm 60 und mehr Centimetrr Durchmesser) und 86 rm 1,25 bis 2 m lange» Schichtnutzholz (rund). Eschen und Erlen: 3 fm SchuhVezirK Waldhaus: Distrikt Aßmannsheiligerwald 31 a - 1 Efchen-Abschnitt mit 0,40 fm, 5 ErlewAbschnitte mit 2,60 fm Inh. Fichten «ud Lärchen: 90 fm nnb zwar SchuhVezirK Krofdorf: Distrikte Homberg 3c, Leschenwald 8c, Platte 9 b, Kühbett 22 a, 24 c, Dreispitz 27 a — 37 fm Langnutzholz, 1114 Derbstangen 1. bis 3. Kl., 838 Reiserstangen 4. Kl. SchuhVezirK Wakdhaus: Distrikte Lichtenberg 45, 47 und Totalität — 7 fm Langnutzholz und 6 Derbstangen 1 Kl. 2. Donnerstag den 16. März d. I, um 11 Uhr vormittags, im Römischen Kaiser in Wetzlar. Eichen: 400 fm SchuhVezirK Stoppekverg: 370 fm Langnutzholz, darunter etwa 10 fm Grubenholz und 40 rm Schichtnutzholz 1 bi» 2 m lang (rund und gespalten). Nadelholz (Fichten, Kiefern, Lärchen): 45 fm Langnutzholz. 100 Derbstangen 1. bis 3. Klasse. Hasel: 100 Stück Bandstöcke. Die Genauigkeit der angegebenen Holzmengen bleibt vorbehalten. Da» BucheN'Nutzholz, meist astrein und glatt, darunter extra starke Mmme, kommt in großen Loosen zum Ausgebot, ebenso da» Eichenholz, kfeltercß nach Befriedigung des Lokalbedarss, desgleichen das Nadelholz. Aw maßlisten (100 Nummern 50 Pfg.) bei Forstsekretär Möller, Krofdorf, thunlichst bald zu bestellen. Vor dem Nutzholzverkauf in Wetzlar findet ein noch näher bekannt zu machender Brennholzverkauf statt.1419 Holzverkauf hu Wege des schriftlichen Angebots. Gemeinde Erda. 137,87 fm Kiefern-Stamm- und Stangenholz, 8,94 „ Kichen-Stammyolz, 38 rm Kiesern-Hluhholz (2 m lang). Da» Holz ist größtenteils zur Verwendung al« Bau- und Grubenholz vorzüglich geeignet. — Reflektanten werden gebeten, ihre Angebote »erschlossen und mit der Aufschrift „Holz Erda" versehen bis zum Freitag, den 17. ds. Mts., mittags 1 Uhr hierhin einzureichen. — Genehmigung bleibt vorbehalten. Hohensolms, den 10. Februar 1899. Der c. Bürgermeister 1Ü8 Huttel. -Pn'lieigmuiM Mittwoch, de» 15. Mim d. I., nachmittags 2 Uhr, Nr den im Bieker'schen Saale versteigert: Möbel aller Art, sowie eine Partie Schuhwaren. 1-^2 Geißler, Gerichtsvollzieher. Hchversteigerung Hin Gießener Stadtwald. Montag, den 20. Februar 1899, vormittags 9’/2 Uhr ginnend, sollen im Gießener Stadt- 'vld, Distrikt Neuhege, ver- leig-ett werden: W Eichenstämme mit 37,59 fm, 144 Kiefern- und F.chtenstämme mit 104,90 fm (darunter Schnittholz bis zu 19 m Länge und 42 cm Durchmesser), 20 Eichen-Derbftangenmit 0,88 fm, 2L Nadel-Derbstangen mit 2,64 fm, 28 rm Eichen-Scheilholz, 24 „ Nadel- „ 38 „ Eichen Knüppel, 53 ,, Nadel- „ 3550 Wellen Eichen-Reisig, 2410 „ Nadel- „ 23,5 rm Eichen-Stockholz, 1® „ Nadel- „ Zusammenkunft ist auf dem l-lmt Anneröder Weg am Wald- etngocnö. ®lieben, den 13. Februar 1899. Snofeb. Bürgermeisterei Gießen. Gnauth. 1384 fielt iinntiiuidjinigen Submission. Die Pläne und Voranschläge sämtlicher Hofraite Neubauten von Georg Seipp V. zu Leihgestern liegen Mittwoch und Donnerstag zur Einsicht auf unterzeichnetem Bureau offen Reflektanten müssen ihre Angebote bis dahin an Unterzeichneten, in verschlossenem Couvert, eingereicht haben. Die Oeffnung derselben erfolgt Freitag deu 17. d. Mts., abends, in der Dernffchen Wirthschaft zu Leihgestern. Lang-Göns, den 13. Febr. 1899. Konr. I. Wenzel, 1407 Bautechniker. Holz-Versteigerung im Gemmdewatd Kahenfmt am Samstag, dem 18. Febr. Zusammenkunft morgen» 9% Uhr bei der Vorsteherwohnüng. 150 Kiefernstämme — 39 52 fm, darunter schöne Schnittstämme, 10 Fichtenstämme — 1,56 fm, 1 Lärchenstamm — 0,19 fm, 61 Kiefernstangen = 5,94 fm, 81 Fichtenstangen — 4,74 fm. Ehringshausen, den 13. Febr. 1899. Der Bürgermeister. Hoemann. 1406 Hohrmsteigerung. Montag den 20. Februar l. Js. kommen im Staufenberger Gemkindewald, Distrikt Mühlwald und Birken, folgende Holzsortimente zur Versteigerung: 70 Eichenstämme (Schnittholz) bi» 72 cm Durchmesser = 82 fm Inhalt, 217 Eichenstämme (Wagnerholz), 29 Kiefernstämme bi» 49 cm Durchmesser, darunter Schnittholz. 52 Fichtenstämme bi» 33 cm Durchmesser, 8 Buchenftämme bi» 60 cm Durchmesser — 7 fm Inhalt, 333 Fichten-Derbstangen, 522 FichteN'Reisstangen. Dienstag den 21. Februar: 109 rm Buchen-Scheit, 380 „ Eichen-Scheit, 54 „ Buchen-Knüppel, 184 „ Eichen- und Nadel-Knüppel, 4050 Buchen-Wellen, 7200 Eichen- und Nadel-Wellen, 90 rm Buchen-Stöcke, 132 „ Eichen'Stöcke. Der jedesmalige Anfang ist vormittags 9 Uhr im Distrikt Mühlwald bei der Haltestelle Friedeihausen. ©taufenbirg, am 13. Febr. 1899. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 1408 Holz-Versteigerung im Follarer GemMkwald. Donnerstag deu 16. d. M., nachmittags 2 Uhr, kommen in verschiedenen Distrikten unseres Gemeindewaldes zur Versteigerung: 31 rm Buchen-Scheit, 7 „ Buchen-Knüppel, 5 „ Buchen-Stock, 840 Wellen Buchen-Reifer, 88 rm Eichen-Scheit, 35 „ Eichen-Knüppel, 51 „ Eichen-Stock, 2140 Wellen Eichen-Reifer, 27 rm Nadel-Scheit, 74 „ Nadel-Knüppel, 23 „ Nadel-Stock, 2120 Wellen Nadel-Reiser. Der Anfang ist im Distrikt Pfaffenstrauch, nächst der Holzmühle. Lollar, den 13. Februar 1899. Großh Bürgermeisterei Lollar. C. Geißler. 1409 Nutzholz-Verkäufe in der Obkrsiirstrrei Kranbobkrnimf. 1. Dienstag deu 21. Februar 1899, Dorrn. 10 Uhr, auf dem Rathause zu Cleeberg aus dem Gemeindewald Cleeberg, Distrikt Mohrswald, Altemald, Schützunner, Kühunner (Förster Geng- nagel-Cleeberg) u. Gaulskopf (Waldw. Köll-Weiperfelden). Eichen: 180 Stark und Grubenholzstämme mit 110 fm, 274 Stämme 1. und 2. Klasse, 22 rm Nutz- knüppcl; Nadelholz (meist Fichten , 64 Stämme mit 9 fm, 3000 Derbstangen 1. bis 3. Klasse, 3800 Reifer- stangen und 7500 Bohnenstangen. Darananschließend ausdenfiskalischen Forstorten Streitwald (Förster Geng- nagcl'Cleeberg) und Sankhardt (Waldw. Eisinger Hasselborn): Eichen: 97 Stämme 1. bis 4. Kl. mit 118 fm, 19 St. 5. Kl. mit 6 fm und 1 Buche mit 1 fm. 2. Mittwoch deu 22. Februar 1899, vorw. V2IO Uhr, im Gemeiudewald Brand- oberndorf, beginnend im Distrikt Jnngschälerwald, aus Distrikt 15, 25, 27 (Förster Lemp-Brandobern- dors), 31, 35, 42 (Waldw. Eisinger- Hassrlborn): Eichen: 157 Stämme Starkholz mit 130 fm, 200 Grubenholzstämme mit 32 fm, 50 rm Schichtnutzholz; Buchen: 12 Stämme mit 10 fm; Nadelholz: 520 St. mit 130 fm; Birken: 16 St. mit 2 fm. Vorzeigung des Holzes durch die Schutzbeamten. 1417 Holzversteigerung. Freitag den 17. Februar, des vormittags um 9 Uhr beginnend, sollen in hiefigen Gemeindewaldungen nachstehende Holzsortimente versteigert werden: 20 rm Buchen-Scheiter, 37 ff „ Knüppel, 8 „ „ Stöcke, 700 Buchen-Wellen, 10 rm Eichen-Knüppel, 2 „ „ Stöcke, 150 Eichen-Wellen, 13 rm Nadel-Scheiter, 87 „ ,, Knüppel, 42 „ „ Stöcke, 2755 Nadel-Wellen, 14 Eichenstämme mit 0,51 fm, 21 Eichenstangen mit 0,67 fm, 145 Nadelstämme mit 37,87 fm, 123 Nadelstangen mit 9,58 fm. Der Anfang ist zur bestimmten Stunde im Distrikt Bergewald, oberhalb de» Orte». Rödgen, am 13. Februar 1899. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. ________Jnderthal._____1410 Hohversteigerung. Freitag deu 17. d. Mts. soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Dörfelsberg, Oberstruth, Gelenberg und Altenberg, nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 5 Eichenstämme mit 4,66 fm, worunter ein Stamm mit zirka 1 m Durchmesser, 13 Nadelstämme mit 5 fm, 4 Buchenftämme mit 4,25 fm, 26 Derbstangen mit 2,50 fm, 114 rm Buchen- und Eichen-Scheit, 240 ,, Buchen-, Eichen-und Nadel- Prügel, 4400 Stück Buchen-, Eichen- und Nadcl-Wellen, 39 rm Stöcke. Der Anfang ist vormittag» 9 Uhr im Dörfelsberg bei der Scheide- mühle. Großen-Buseck, am 13. Febr. 1899. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck. __________Meyer.______1416 Holzversteigerung. Freitag den 17. d. Mts. wird im diesseitigen Gemeindewald folgendes Holz versteigert: 26 Eichenstämme, 25 bis 54 cm Durchmesser und 3 bis 9 m lang — 11,41 fm, 12 Kiefemstämme, 32 bis 44 cm Durchmesser und 3 bis 9 m lang = 8,72 fm (Schnittholz), 12 rm Buchen Scheit, 18 „ Buchen-Knüppel, 12 „ Buchen-Stöcke, 350 Buchen Wellen, 84 rm Eichen-Scheit, 93 ,, Eichen-Knüppel (4 rm sind 21/, m lang), HO „ Eichen-Stöcke, 2320 Eichen-Wellen, 10 rm Kiefern-Knüppel, 200 Kiefern-Wellen. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr auf der Kreisstraße Gießen —Leihgestern am Distrikt Ameiser. Großen-Linden, am 9. Febr. 1899. Gr. Bürgermeisterei Großen-Linden. ____________Leun.________1361 Holzverfteigerung. Donnerstag den 16. Februar 1899, von vormittags 9 Uhr an, soll im Lang-Gönser Gemeindewald Wehrholz nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 85 Nadelstämme von 15 bis 31 cm Durchmesser und 8 bis 14 m Länge — 26 fm, 160 Nadel-Derbstangen — 7 fm 19 rm Eichen- und Nadel-Knüppel, 4500 Buchen- und Nadel Reisig- Wellen, 70 rm Eichen- und Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft ist am Mandlerweg bei Nr 301. Bemerkt wird, daß das Bau- und Stangenholz von nachmittags 1 Uhr an zur Versteigerung kommt. Lang-Göns, den 10. Febr. 1839. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns. Brückel. 1380 Hotzversteigerung im jürstliche« Plfllbbiflriht jmhsflrauch bei Dorfgill. Freitag deu 17. Februar, von vormittags 10 Uhr an, soll nachverzeichnrtes Holz versteigert werden: 6 Fichten-Schnittholzstämme von 32 bis 47 cm Durchmesser — 6,26 fm, 26 Fichten - Bauholzstämme von 18 bis 27 cm Durchmesser ----- 9,36 fm, 2 Elsbeerstämme von 20 bis 21 cm Durchmesse: =0,18fm, ferner 1373 25 rm Buchen-Prügel, 10 „ Eichen Prügel, 14 „ Aspen-Prügel, 1000 Stück Buchen-Wellen, 3300 „ Eichen-Wellen, 700 „ Weichholz-Wellen, 750 „ Nadelholz Wellen, 5 rm Buchen Stockholz, 45 „ Eichen Stockholz, 16 „ Weichholz-Stockholz. Die Zusammenkunft ist bei der Wohnung des Bahnwärters Sonntag. Hungen, 11. Februar 1899. Fürstliche Oberförsterei. te . Commandit-ßesellsch.zu Cöln ^*^-**2^*** **** M.2,60 M. 3,- M. 3,60 M.4,- . pr. 1ji Literflasche käuflich m:- Lich in der Apotheke. 682 Echt-r "-Ml Eiamkuthatkl SlhmryerkSsk, vottsaftig, sowie ftjnstes zermchertes KslberfleiH ohne Knochen 1298 frisch eingetroffen. Ferner offerire: feiiistks Snurrhroot und Gurken. 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Bei gänzlicher Appetitlosigkeit unter nervöser Abspannnng und 0)<= müthSverstimmung, sowie häufigen Kopfschmerzen, schlaflosen Nächten, s"ch-° oft solche Kranke langsam dahin. 39^* Kräuterwein giebt der geschwächten Lebenrkrail einen frischen Impuls fiMT* Kräulerwein steigert den Appetit, befördert Verdauung unb Ernährung, regt den Stoffwechsel kräftig an, beschleunigt und verbessert die Blutbildung, beruhigt die erregten Nerven unb schafft bem Kranken neue LebcnSlust. Zahlreiche Anerkennungen unb Dankschreiben beweisen dies. KrSu1cr-W«in ist zu haben in Flaschen L Mk. 1.25 unb 1.75 in den Apolbeken von (tzietzcn,